Archiv der Kategorie: Sauerrahmbutter

Alltagsberichte – das Tagebuch

Binden schwer wie Backsteine

02.04. Traum: Ich bastele Ketten, sehr auffällige und große. Diese hier von neulich habe ich sogar noch anschließend bemalt, zeige ich. Auf einmal will Claudia eine und auch für ihren Zahnarzt oder Bruder, eine religiöse und ich bastele so eine Art Kruzifix und überlege das mit Draht zu umwickeln wie eine Dornenkrone. Vor allem die Befestigungen gelingen mir sehr gut. Eine Plakette bei einem anderen Teil wird festgeschraubt und die Schraube hinten abgeknipst und gefeilt und es ist eine Art Austauschschülerin da, die wohl merkt, dass ich dafür bewundert werden will, dass ich alles kleben und befestigen kann. Claudia hat das Bügeleisen auf ihren schwarzen Latexstoff gestellt hochkant zwar nur, aber der ist geschmolzen und hat das Bügelbrett eingesaut. Das darf man nicht machen, das wird auch unten warm. Das kriegt man nicht mehr ab, meint sie und wir schauen, ob es nur der Bezug ist oder auf das Brett durchgegangen ist (das ist Regelblut im Bett, diese Stelle), weil dann muss man nur den Bezug auswechseln. Auf einmal kann ich es doch abmachen, Wunderbezug. Dann sitze ich vor einem riesigen Haufen Modeschmuck und verschenke Sachen, immer das vermeintlich passende. Alex ist da. Ihre Tochter mochte doch Indianer. Irgendwo hier habe ich was, eine lange Kette mit Metallfedern und einem Aztekenanhänger und ein Mädchen, was ich zuvor nicht gesehen habe, wird von ihren Großeltern abgeholt. Ich unterhalte mich, dann ein anderes, was eine Art Flamencokleidchen anhat mit Rüschen und Bahnen auf schwarz und gelb. Ich frage sie, ob sie ihre Ohrringe verloren hat, weil ich habe gelbe Hängeclips mit Plastikscheiben und Klimper dran genau in den Farben gelb/schwarz. Sie ist begeistert. Gut, wir müssen erst mal ihren Vater fragen sage ich laut, weil sie sind sehr groß und tussig, aber in tussig wächst man rein und es ist ja auch bald mal Fasching. Der Vater hat sich eine grüne Modeschmuckkette, auch mit Plastikscheiben umgemacht und jetzt die Ohrringe dazu und ich sage: ich muss das Geschenk leider zurück nehmen, weil an Deinem Vater sehen die Hammer aus. Später suche ich die und will den einen Clip noch mal nachkleben. Weil ich die ganze Zeit nur vor dem Schmuckberg sitze, will ich auch mal raus. Es ist eine Art Familienfest. Gegenüber ist ein altes Haus, innen leer, was ein Durchgang ist. Im Hintergrund sehe ich Kinder auf Elefanten. Ich laufe dort hin. Rechts ist der malerische Bach, den ich schon kenne mit Mühle und Enten und ein ganz altes Haus klein mit winzigen Dachfenstern wie in Nürnberg. Hier wohnt man ja malerisch denke ich mir und vor den Elefanten ist ein Teich und das Wasser bewegt sich stark und ich denke: Fische, aber als ich näher komme sehe ich, es sind oberarmdicke Wasserschlangen, die sich schlängeln. Schnell weg hier, aber als ich mich umdrehe gucken überall Schlangenköpfe aus dem Schlamm, dort wo ich gerade langgegangen war und ich muss auch zurück. Sie ziehen sich dann zurück, wenn sie die Erschütterungen der Schritte spüren und ihre Leiber und Schwänze liegen auch unter dem Schlamm. Das ist megaeklig. Wieder drüben ist vor dem Haus ein gemauerter Absatz und mit silberner Spezialfarbe (wie ich annehme wohl ein Edding aus dem Autobedarf und extra dafür) haben die ihr Autokennzeichen H- AI sonst was darauf geschrieben als Zeichen, dass nur sie hier parken dürfen. Ich gehe zu den anderen und frage sie, ob jemand schon drüben war und erzähle die eklige Geschichte den anderen Gästen des Familienfestes. Dann hat mein Vater irgendwas gesagt und Stephan, den ich selber nicht sehe sagt irgendwas wie, der soll das Maul halten und Johannes lacht und liegt da mit nacktem Oberkörper in einer Badehose und war wohl gerade im Wasser und trocknet sich und ist aber noch jugendlich und nicht ausgewachsen und ca. 16.

Stephan was von Geschirrspülern Typ TS 1000 und TS 2000 die übereinander stehen, weil wir Besuch haben für das Geschirr, den dritten kann er nicht lesen und der TS 1000 soll besser sein, was er komisch findet. Die Schlangen, die sich in den Schlamm zurückziehen sind angeblich Penisse in meinem Traum. Neulich diese Halbamphibien, diese Lurche mit den Glupschaugen, die durch den Schlamm gerobbt sind und mit ihrem Schwanz so Sprünge machen konnten. Ich ekele mich nicht vor Schlangen. Ich finde es eklig, wenn die sich nicht entscheiden können und sowohl an Land sind als auch im Wasser, wie Insekten, Käfer, die ich eklig finde und am schlimmsten ist wenn sie auch noch fliegen können, also wie Superkräfte und unberechenbar und einen überall erwischen können. Ich weiß warum ich von Claudia geträumt habe, sie ist mein Vorbild in Sachen Körperbewusstsein.

Es ist halb 10, die Sonne scheint. Krass und ich dachte, ich muss ewig warten bis ich die Baumwolle einkaufen gehen kann, weil die Läden erst um 10 frühestens auf machen. Das ist schwerer als gedacht, in dem Wolladen mit Buchladen haben sie so was nicht und die Kurzwarenkatze erklärt mir auch, dass es schnell gehen muss bei den Leuten. Irgendwie finde ich es lächerlich, will aber nicht aufgeben. Ich kaufe dann so was wie Garn und muss das auch doppelt nehmen, was noch krampfiger ist. Ich denke an den russischen Fitnessguru, Schmerz ist nicht zum Überwinden da, sondern Dein Werk- oder Fahrzeug. Ich backe Lemon Squares und mache die Füllung für den Gemüseauflauf und häkele bis 18 Uhr im Wintergarten. Das Beste an Lidl ist meine Indigo-Türsteherin aus dem Krankenhaus von damals, die ich da manchmal treffe, wenn sie mit ihrem schmächtigen schwarzen Mann Großeinkauf macht. Yogabande in der Fössestraße. Stephan hat Rene auf dem Markt getroffen. Ist der heute Abend zum Grillen eingeladen bei uns unten. Das ist der Grund, warum das alles sauber sein soll. Das Grillzeug im Flur hat sie schon gestern verraten. Sabine und Larissa wünschen sich eine Sache für uns, eine Gartenparty 2016. Lemon Squares und Auflauf. Die können Morgen her kommen, aber sie melden sich nicht. Die Lasagne wird nicht geschichtet, sondern die Füllung landet in diversen Töpfen im Kühlschrank. Schaffe es zeitlich nicht. Häkele bis 18 Uhr. Keine Zeit für Partyoutfit. Schon wieder ein Geburtstag und Dauerblutung, Das erinnert mich an Frau Weiß im Sommer. Der Faden reicht gerade so hin.

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Tandemfahrräder und Stephan lästert auch-Gott sei Dank bin ich nicht der einzige Hater. Schäferhund pisst an Ampel, zu dünn und dann auch daneben. Ist irgendwie stellvertretend für Herrchen. Dieser 80er Jahre Schnitt an Jacken, hinten in der Mitte länger und mit Schlitz und Bändchen. Damals gerne wie Parker und in tarngrün, meine Jugendfreundin Rita hatte einen. Ich kann es nicht mehr sehen. Grauenhaft. Geht nicht einfach wieder gerade.

Die Fotos für das Album haben wir zuhause vergessen, aber es fällt mir noch ein. Stephan muss zurück. Ich habe sie immerhin ausgesucht und jetzt dran gedacht. Traue ich mich da allein hinein? Die Kochschule mit dunkelroter Einbauküche und dem Hobbykoch aus dem Fernsehen (H1, ein Interviewpartner, der noch nie Lamm gegessen hat), im überdachten Innenhof wird Lachs geräuchert. Man stellt sich irgendwelchen Leuten vor, die man nicht kennt. Die Ärztin fragt auf Stephans Button mit einem Galgo mit pinkfarbenen Bein bezogen, ob das unser Hund sei.  Sie strickt gerne und hat ein Vermögen für japanische Wolle ausgegeben und die Schals mit Muschelmuster und Holzverschluss wollte dann keiner. Mein Mann ist noch unter mir in der Handarbeitshierarchie und darf nur helfen, wenn sich die Wolle verheddert hat und das wieder in Ordnung bringen. Sie wickelt die Knäuel immer auf  und macht sie in eine Kiste mit Schlitz, weil die Katze auch gerne damit spielen. Ist sie Katzenmessie rate ich ins Blaue hinein und halte eine Hand hoch und liege damit ausversehen richtig. Sie hat 5. Das war wohl wieder einer meiner berühmten Fettnäpfe. Und dann braucht man 5 Katzenklos will ich wissen. Ja, und sie ist penibel damit, hat ein System, weil sie mag nicht, wenn es riecht. Der Italiener wirkt wie ein Deutscher (wenn er ein kurzärmeliges Hemd an hat ist er aufgeflogen und lügt, das trägt kein Italiener) und kann auch (wie ich) keine gedeckten Farben ertragen. Turin wird empfohlen. Die Dijane benutzt das Mikro und macht Durchsagen und redet den Saal leer, „noch 2 ein halb Stunden und Du kriegst Deine null“ brüllt sie ins Mikrofon dem Gastgeber hinterher „und wehe es hauen dann alle ab, die haben dann die Hälfte verpasst“. Irgendwie redet sie genau das herbei. Der Innenhof erinnert sie an Berlin und die Parties in Berlin und Linden sind verrückter als anderswo. Hier sind ganz normale Leute und schwerbehinderte Verwandte und Eltern. Was sie mit verrückt meint, kann man nicht ansatzweise verstehen. In der Begrüßung geht es Darum, dass der Bauch dicker und die Haare dünner werden und wir das aber alle selber wüssten und er es uns deswegen nicht extra erzählen müsse. Der Gastgeber wäre gerne Musicalstar geworden und geht richtig ab. Das macht Spaß mitanzusehen. Ich weiß jetzt warum er den Dutt hat, er mag gerne offene Haare tragen und schütteln, auch wenn es weniger Haar ist, die Länge ist beachtlich. „Du hast Titten Wolfgang“ schreit sie wieder in den Verstärker angesichts der Schweißflecken auf seinem Hemd, sie macht mehr als nur auflegen, sie animiert selber, wenn sie das Gefühl hat, dass der Gastgeber bespaßt werden muss, dann spingt sie auf die Tanzfläche und tanzt ihn an und pfeift auf den Fingern wie ein Bauarbeiter. Die Frauen sind sympathisch und die Frauenpaare machen – mit Abstand- die beste Figur beim Tanzen. Slow Mo ist auch gut und der pfeift noch besser, ganz cool mit dem kleinen Finger oder ganz ohne. Ich mag Sympathy for the Devil als Stück, nur die Rolking Stones stören dabei. Sonst in einer Coverversion ist das ein gutes Stück, Musik und Text. Das weiß ich seit dem Theatermusical neulich. Georg Michael und B 52 s gefallen mir musikalisch am besten, „I got me a Chrysler it’s as big as a whale and it’s about to set sail“. Der Vater des Bräutigams vertraut mir gleich an, dass er das Haus in Döhren verkauft hat, weil seine Kinder es ja nicht wollten. Das ist immer interessant, was so Fremden gleich erzählt wird. Die Klinik am Kronsberg war mal ein Bauernhof der Hermannsdörfer Landwerkstätten als Expo-Projekt. Das macht Sinn. Vor der Tür, die Bäume sehen merkwürdig aus die Umrisse, was ist das, ein Nadelbaum? Nein, die schlagen aus, es ist die Transformationsphase. Hinten beim Tandure ist Feuerchen vor der Tür und oben bunte Türkendisko. Die Rosen für die Gratulation stehen bereit hinter den Boxen versteckt und dazu Hildegard Knef. Unsere grünen Rosen sahen fast weiß und unspektakulär aus. Da war ich etwas enttäuscht. Ich dichte Schwestern hinzu die keine sind und erkenne sogar die starke Familienähnlichkeit. Gasthaus Lege in Thönse ist der beste Laden überhaupt. Besser als Ole Deele. Da ist so eine nette Bedienung, der Wahnsinn. Das Panna Cotta mit roter Paprika süß ist lecker. Mit: „Na, ihr haut doch nicht etwa auch ab“ und „kannst Du noch? Willst noch was hören, hastde noch n Musikwunsch“ bedrängt sie die letzten Gäste und sie werden sehr effektiv raus getrieben. Ein dicker Mann, den ich auch sehr sympathisch fand will mich zum Abschied umarmen, weil wir so ein tolles Paar seien. Er mag Stephans Button mit dem Hund drauf und ich gehe hin und mache ihm seinen Orden ab und verschenke ihn mit den Worten: ich habe ihn gemacht, was willst Du, der passte eh nicht so gut und stell Dich nicht an, ich kann neue machen. Als sein Freund nach meinem mit der Kuhschnauze von Dürer trachtet, beißt er auf Granit. Das ist auch klar. Alles in allem eine sehr gelungene Feier.

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Larissa hat geantwortet. Schaue den Trailer zu Sommer in Wien. Sieht etwas Seidel-mäßig aus u.a. ein Klavierbauer und dicke Menschen an Kiosken und Wasserbecken voller Leiber. Mein Knie schmerzt vom Tanzen – alte Frau. Da muss ich wieder die Walzwurzzahnpasta aus der Schweiz draufschmieren.

03.04. Meine Träume werden alle „überschrieben“. Morgens träume ich von einem kleinen dicken Mann. Irgendwer sagt ihm, dass er die Frau kriegen wird im Sinne von heute noch Sex mit ihr und er hält die Finger hoch. Sie ist gegangen und sucht einen Taxistand (wie die Gäste, die gestern mit uns gegangen sind). Er fährt mit einem Taxi vor und macht sie Tür auf und fordert sie auf einzusteigen. Der Taxifahrer muss wenden. Das hatte er vorher nicht gesehen, dass in dem Bahnhofstunnel blaues Licht ist (was bedeutet), dass man da nicht mehr durchfahren kann und es Einbahnstraße ist. Dann irgendeine Kunstperformance. Menschen nutzen Laken als Maske und machen sich daraus einen Schweinskopf oder ein Zelt in dem sie sitzen. Im Hintergrund eingewickelt in Laken sieht man die anderen pulsieren. Es geht um die Putzfrau, die hat blau gemusterte Kleidung an, hochgeschlossen und über dem Gesicht eine blaue Samtmaske (wieder wie das Sakko von dem Gast, dem ich den Button angesteckt habe). Das sah unheimlich aus und als nächstes sieht man Foltervideos. Eine Frau wird gefragt, ob das ihr Mann sei, nein ihr lieber Schwager und der wird vor ihren Augen dann erschossen und man sieht Videos von Menschen, die nackt aufgehängt sind an den Füßen und tot oder sterben und daneben schluchzt eine Frau und trommelt mit den Händen. Ob sie so was selber erlebt hat überlege ich und werde wach.

Bei Stephan hat der Gastgeber von gestern eine Durchsage gemacht. Sie haben eine Tombola gemacht und die bisher gezogenen Zahlen sind im Durchschnitt höher als der Schnitt, wie wird der Schnitt der restlichen Zahlen sein ist seine Frage, höher oder niedriger und im Traum rätselt er und findet das nicht leicht zu beantworten.

Der verschenkte Button hat umso mehr gepasst weil das dieser Documenta-Hund ist und der Typ von der Stimmung in der Stadt zur Documenta geschwärmt hat, auch wenn man die Kunst nicht mag (er kann auch nachvollziehen, dass man sich da verarscht vorkommt, aber geht trotzdem hin bzw. fährt mit Fahrrad durch die Stadt, Stephan sagt, er kam aus Kassel). Ich frage Stephan an was er sich erinnern kann von unserem Documentabesuch und eine einzige Lichtinstallation kommt dabei heraus.

Als Stephan zur Kaffeemaschine geht denke ich, die Hose steht ihm. Fällt mir ein, das kam auch im Traum vor, dass er in der Bahn meinte, seine Hose sei kaputt, die würde er wegschmeißen und eine fremde Frau sich einmischte und meinte, das sei schade, die würde ihm so gut stehen. Er soll sie von seiner Frau (also mir) flicken lassen.

Elena kann sich an den Karton nicht erinnern, deswegen abfotografieren, wie schön sie für mich gemalt hat. Darin sind uralte Häkelarbeiten (Expo Chocker usw.) . Manches kann ich mal wieder tragen (ein Stirnband und was Bayerisches dann in München), anders kann weg. Ein Häkelbustier mit Van Gogh vorne drauf. Das sieht zu krass an mir aus. Das muss ein anderes Körpermodell tragen. Im Garten wird eine Gasflasche als Walze benutzt. Wenn die eigene Familie nicht mithilft, warum soll ich dann? Ich schneide eine Sukkulente aus Neapel ab, die irgendwie zu schnell gewachsen ist und umkippt im Topf. Möchte-gern-Ikebana für Punks.

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Sie kommen vom „Linden feiert sich selber Fest“ mit Blumen und Pralinen, die ich für Seife halte. Sie haben keine Fahrräder und wollen auch nicht ins Kino (Wien ist ohnehin ein Reizthema und das Wetter auch nicht danach, dann gibt es auch nicht die dragierten Marillentropfen vom Billa, die gibt es nur als Belohnung fürs Wienkino). Der Auflauf ist mittelprächtig und muss nacheinander gebacken werden (wegen einer Schraube, die klemmt). Dann die ebenfalls nicht optimalen Zitronendinger, die fies ausschauen, aber Butter ist drin. Es ist so was von entspannt. Das wichtigste an der Gastfreundschaft ist die Ruhe. Wir erzählen, wie andere DJs animieren und essen kleine Eistüten auf dem Balkon mit Nachbarberührung (die wundern sich, wenn wir uns mal draußen blicken lassen, der Nachbar von oben schaut runter, Sabine meint, der Nachbar neben uns baut einen neuen Balkon, war mir noch gar nicht aufgefallen…). Larissa bietet sogar an meine Fäden mit zu vernähen (aber das ist mit peinlich, weil Sklavenarbeit, das würde ich nur meine Mutter machen lassen). Das Dreieckstuch mit der dünnen Wolle wird gelobt. Ich finde es auch schön und hoffe, es kommt an. Vielleicht vorher mal fragen.

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Das Verschenken von Buttons, die man verschenkt hat wird hier so krass empfunden, das ich erst weiß, wie unmöglich es war. Stephan sagt später, so schlimm wie es dort bewertet wurde habe er es gar nicht empfunden. Da habe ich echt Glück gehabt und mein Mann passt genau zu mir, dass er so was ab kann. Ich fühle mich immer im Recht und denke, ich habe es gemacht und kann es wieder entziehen, wie Gott. Da ist so ein Außenkorrektiv manchmal ganz gut. Interessant finde ich auch, wer wen sympathisch findet und wen eben gerade nicht. Da gibt es schon Unterschiede. Wir reden von dem Studio Moving Bones. Dann geht es um schwierig sein als Kind und Schlammraum im Kindergarten mit der einzigen Regel, sich nicht anzufassen und 2 Wasserschläuchen. Die Kinder wurden offenbar aufeinander los gelassen. Und das hat geholfen? Klettergarten als tolles Erlebnis, sich überwinden, ein Team bilden, Solidarität, abwechseln stark und schwach sein. Larissa mag das alte Jugendfoto was Harald uns neulich geschenkt hat (ich mit Babyspeck). Wir haben es doppelt und sie bekommt das bessere Exemplar, wie ich später sehe, unseres ist grün verfärbt. ich mag das Foto aber auch nicht so sehr. Zwei abgetriebene Bananenbabies bekommt Sabine mit.

Die Weser ist ein deutscher Strom soweit er weiß. Die anderen haben alle ihre Quelle im Ausland. Ähhh. Aalfischer, Ziegeninsel mit männlichen Ziegen, Hafentaucher, die im Dunkeln und im Liegen arbeiten (ein Traum), Stuten, die im Sommer draußen auf den Weserweiden in einer Herde leben und eine Campinginsel mit Industriehafenkulisse. Sie duzt alle, die können sie ruhig siezen, aber sie duzt sie trotzdem. Ich muss an den fünfzigsten denken, wo ich das auch am liebsten so gemacht hätte.

Steffi hat Karten für mich und meinen Bruder besorgt. Und was ist mit meinem Mann? Ich schrieb ihr: kannst Du uns 3 Karten besorgen und sie war nicht mit umfasst von meinem „uns“. Mein Kuh-Onkel bestätigt den 08. Mai, behält sich aber vor wegen gutem Flugwetter abzusagen. Wie haben wir es denn geschafft, dass er letztes Mal wetterunabhängig verbindlich zugesagt hat und wir wollen auch gutes Wetter für den Ausflug und nicht die Kühe im Regen streicheln. Na ja, mal schauen.

04.04. Traum: Klaus hat ein Strafverfahren. Ich hatte Akteneinsicht und die Zeugenaussagen gegen ihn sind sehr dünn. Ich will ihn beruhigen. Er hat einen riesigen tollen Second Hand Laden (mit richtig historischer Kleidung) und Steffi und ich stöbern darin. (Anm.: der Bericht über Anna Piaggi, den sie mir gestern geschickt hat, schätze ich). Wir probieren Sachen durch, die ich alle sehr detailreich sehe, Hüte, die mir echt gut stehen, aber ich werde sie nicht tragen, will sie nur mal zeigen oder mir bestätigen lassen, dass sie toll an mir aussehen, ich sie aber nicht brauche. Zwei kurze, taillierte Pelzjacken habe es mir auch angetan und ein längere Jacke (Blazer) in rosarotem Nappaleder. War mal ein Mantel, der zerschnitten wurde zu einem Zweiteiler. Innen steht mit Edding Ulli (Ex von Klaus, ihr hat er wohl mal gehört). Der Rock ist zu weit und steht mir nicht (wenn dann nur das Oberteil), aber jetzt in der Gesamtschau sehe ich, dass es vorher besser war und verliere das Interesse. Klaus ist auch sehr schick gekleidet mit einer schmal geschnittenen 60er Jahre Anzughose. Ich lobe Steffi, das ihr die Sachen so gut stehen würden, das man sie als Modell benutzen könnte, schmale Taille sagt er und ich: und das Beste ist, sie isst gerne und kocht gut, asiatisch z.B. auch. Klaus schuldet Stephan noch Geld und ich soll das eintreiben und charmant sein zu ihm, aber irgendwie auch fragen, ob er eine Rate von 500,- € geben kann bevor wir wieder fahren. Schwerer Spagat. Zwischenszene, ich koche und gieße das mit den Reste des Prosecco aus dem Kühlschrank auf und habe Angst, dass der Korken rausknallt und alles vollsaut, weil ich den vergessen und die Flasche einfach in den Topf gemacht habe und er sich langsam löst, aber der geht und es ist weniger drin als ich dachte und sie ist leer. Dann wurde mir wohl ein Zahn gezogen und ich schaue nach welcher. Da ist ein Tropfen Blut auf dem Zahnfleisch. Scheiße, direkt auf der Seite und neben der Stelle wo mir der letzte Backenzahn fehlt ist ein Blutstropfen zu sehen. Jetzt brauche ich auch ein Implantat wir Kathrin, Vollnarkose oder doch lieber mitbekommen, wie es gemacht wird. Dann erlebt man mal was Neues und hat was zu erzählen. Irgendwas mit meiner Cousine Barbara, was ich nicht mehr zu fassen kriege und ich werde wach. Die Binde ich total schwer und das Blut läuft die Beine runter und ich tropfe den Fußboden voll. 3 Wochen jetzt. Die Regel hat an Fahrt aufgenommen. Der Traum hat bestimmt was damit zu tun, dass Herr Yoga am Donnerstag Strafverhandlung hat und Angst, dass er in den Knast muss und schlecht schläft und mir am Wochenende Mails schreibt, dass ich doch mitkommen würde zu dem Termin und er Angst hat usw. Werde den Nebenbuhler wieder abschaffen. Das menschliche Kissen, was einen aktiv umarmt und auch noch bassig brummt ist überlegen und wie. Ich werde gefragt, ob ich krank sei, weil ich um 8:20 noch einen Morgenmantel trage. Nein, topfit, nur noch nicht frisiert. Ziehe Jasmins Jacke an. Das muss noch mal dokumentiert werden. Mein Knie tut noch weh.

Heute Morgen sprießt alles und es regnet. Wie kann das so schnell gehen. Die paar warmen Tage und plötzlich ist alles grün am Ende. Der Garten ist voller Grüntöne und bei der Arbeit blüht eine pinkfarbene Zierkirsche, kitschig ohne Ende. Ich kann kaum Treppen steigen, vor allem runter ist schlimm. Alte Frauen dürfen kein Pogo tanzen. Habe ich nicht, aber irgendwas habe ich falsch gemacht. Die Schuhe waren schuld. Dem Sohn der Mitarbeiterin hat es gefallen das Kestnerbasteln und jetzt muss die Öllampe nur noch funktionieren. Mama fragt, ob unser Patenkind den Steiff-Bären auf Rollen, der auch auf eine Wippe gespannt werden kann, haben will. Den habe ich von meiner Tante geschenkt bekommen und er ist unkaputtbar, aber eben nicht gerade klein, wie ein Hund, die Größe und die Holzwippe ca. 1 Meter lang. Fragen kann ich ja. Zotti, mein Teddy will sie auch loswerden, aber bringt es nicht fertig ihn auszumustern, hängt selber daran. Er brummt auch noch. Hartmut hat angerufen wegen Familientreffen nächstes Jahr in Travemünde und ob die Haarers auch kommen wollen. Mein Vater hat es sich nach dem Telefonat anders überlegt und will sich raushalten und hat mich als Kontaktperson angegeben. Heute Abend kommen Karin und Georg und ich bei der Dauerblutung, auch das macht mir wieder ein Deja Vue. Der Kollege ist heute Abend beim Nachbarn verabredet.

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Der Betreute von Morgen hat den B-Schein bekommen, hat alles geklappt. Herr Teheran will seine Kinder sehen und ich soll die Mutter anschreiben. Eine Betreute aus den neuen Bundesländern von früher. Hat Probleme mit Zahnarzt, will ich nicht machen. Wie es ihr geht? Nicht so gut, sitzt im Rollstuhl. Das tut mir leid. Dafür kann ich doch nichts ist die Antwort. Der Dicke im Rollstuhl will wissen, warum sein Konto leer ist. Im Zweifel war er es selber, aber ich schaue mal. Jemand hat am 01.04. die letzten 16,- € mitgenommen. Das geht nur am Schalter und muss einem dann auch aufgefallen sein.

Gela schickt eine richtig tolle Einladung (hat Sunl gemacht). Geburtstagsmotto ist Ballroom after midnight. Pasta gegenüber und die Gnocchi mit Hackfleisch, Champignon Salbeisahnesoße schmecken richtig gut. Fahrräder in NY kosten 45 € am Tag osä und da wird man arm dabei.

Eine ehemalige Nachbarin schneit rein, die Probleme hat mit Betreuern und Wohnheim. Sie wird von Alkoholikern angegriffen, hatte Anzeige beim Gesundheitsamt, weil sie welche dort im Heim behandelt haben soll. Die Polizei war bei ihr wegen anonymer Brandstiftung. Beratungsschein und freut sich total, dass ich die 15,- € nicht haben will. Sohn von Frau Mittelfeld meldet sich wegen der Betreuung. Wird am 10ten entlassen. Betreuungsverfahren wird jetzt angeschoben, er ist überfordert.

Eine Betreute, der ich gerade schreibe ruft an als wäre nichts, freundlich. Seit ca. 2 Jahren keinen Kontakt. Morgen hat sich die Richterin angekündigt um Viertel nach 9, ob das auch hier bei mir im Büro geht. Sie schafft es echt mich zu überraschen. Schnell noch bei Richterin anrufen. Die wollte vorbei bei ihr, weil sie ohnehin in einem Altersheim, Godehardistift, gleich in der Nähe einen Termin hat. Komme spät zum Yoga. „Mensch mit Menstruationshintergrund“ in schwarz-rot gestreift passt allzu gut, das T-Shirt von Sunla. Wenn der Spuk bei mir endlich vorbei ist mit dem Bluten wird es feierlich verbrannt als Performance, hat Sunl sicherlich Verständnis für. Steffi ist schon da, holt die ausgefallene Stunde nach und hat mich seit Jahren nicht mehr mit offenem Haar gesehen. Yoga gut, mein Knie macht mit. Eine der beiden Borderline-Frauen, die ausschaut wie ein Kerl und nervt mit Anmerkungen und den Unterricht stört und ich bin immer kurz davor „Schnauze“ zu sagen und merkt es nicht. Die Lehrerin sagt es ihr indem sie feststellt, das mögen alle, wenn sie in anstrengenden Positionen Fragen stellt und die dann länger gehalten werden müssen. Sie merkt es nicht, dass wir in der Armee ihr einen Sack über den Kopf ziehen und sie verprügeln würden. In der Endentspannung fasst sie uns am Bauch an. Das kommt überraschend gut und fühlt sich richtig irre an, wie elektrische Schläge, aber sehr angenehm, pricket eben. Ballroom after midnight. Langes Kleid abschneiden oder eben den Hut mit den Gemüsenetzen dazu. Steffi soll mich beraten, wie das angenäht werden muss. Gemeinsam zu Lidl. Philadelphia gibt es nur in laktosefrei oder fettreduziert. Normal als Exotensorte. Neue Großpackung OBs und Tomatenmark, Bio-Hack für Lasagne klassisch, der Sechzigste am Wochenende zu dem alle gehen. Sabine, Larissa, Steffi, Karte für Tricky nachkaufen und die Finanzen dazu klären.

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Der Onkel und das Familienfest in Travemünde. Ich bin superkurz angebunden und er hat Stephan schon alles erzählt. Es geht um den Nachwuchs und die nächste Generation. Mein Vater hat gekniffen und ich soll mir überlegen wer von dem anderen Familienzweig in Frage kommt. Ja, ja, ich schreibe ihm.

Die Gäste verspäten sich. Stephan macht Gemüse mit Reis, weil wir wieder aneinander geraten, weil ich über ein Glas Artischocken aufmachen als Kochen etwas lästere und sage, die TK-Pizzen von Dr. Oetker waren im Angebot und ich habe mich dann geärgert, dass ich keine Arabiata mitgenommen habe als wir dann schon so in der Schlange standen und ich Steffi sich 2 genommen hatte. Sie bringen uns Wein von der Mosel, wo sie waren und Rebstöcke pflegen durften, Ostereier und Zitronen aus Italien. Getrunken wird Leitungswasser. Karin ist krank, auch krankgeschrieben und hat doll Husten und schon Angst wegen NY und Movimentos geht sie nicht mit am Samstag und bekommt Ingwerwasser und emergen C. Sie sehen die Mietwohnung das erste Mal. Finden sie klasse, gefällt ihnen immer alles. Karin strickt, ich häkele und vernähe Fäden. Die Frauen machen Handarbeiten während die Männer die schwierige Computerarbeit machen meint Karin. Esta ausfüllen, Ista sind die Heizkörperableser, Elsta ist die Steuererklärung und Esta die Einreiseerklärung für die USA. Wir werden alle müde und der Rechner stürzt ab, es klappt nicht oder hatte dann doch schon geklappt, ich kenne langsam die Daten, den Arbeitgeber, die zweiten Vornamen, Geburtsdaten und -städte und Vornamen der Eltern. Stephan liest die Verzichtserklärungen vor, dass sie alle Organe behalten dürfen, wenn einem was passiert und die Haare bekommt Donald Trump als Spende. Man soll Kontaktdaten angeben, wenn einem was passiert, wer verständigt werden soll. Und wenn man keinen hat? Es kommt mir alles so pseudo vor. Unterkunft mit Telefonnummer…Georg hat sogar einen internationalen Führerschein machen lassen. Will Schuhe kaufen in NY, ein Namen, irgendwas mit Allen Sonstwas Schuhe. Lederschuhe, durchgenäht, zeigt mir ebay Modelle. Die kosten in gebraucht noch über 150 Tacken. Georg schlägt vor, sich vorher noch mal mit Kathrin zu treffen und die weitere Planung zu besprechen, vielleicht auch was mit Musik schauen. Mit dem Essen gehen sind sie an allem sehr interessiert und fast kommen wir nicht zu den Einreiseanträgen, weil er sich die Restaurants unserer Liste anschauen will. Sie wären bei allem dabei. Das hätte man sich auch vorher denken können. Fahrräder muss man wohl machen wie in Paris und dann immer unter 30 Minuten und auswechseln und App fürs Handy. Der Strom hält wie verhext, d.h. ohne Kabel kann man stundenlang arbeiten und er meckert nicht wegen Reservestrom. Den bekommen wir vom NSA erklärt mir Stephan. Einreise ist genehmigt, aber das ist keine Garantie. Die endgültige Entscheidung trifft ein Grenzbeamter vor Ort bei der Einreise. Ich mache eine Performance mit den Seifenblasen und versuche mich so an Unterhaltung der Gäste durch GOP artige Darbietungen. Ich bin aber sehr müde, spreche bei den Jungs noch auf den AB.

Sunla schreibt zu dem Motto und weil ich gefragt, ob Abendgarderobe, aber eben ein bisschen angegriffen schon, also Schmincke verrutscht richtig interpretiert sei: „Also: fesch mit Abendrobe und aufgetakelt, aber man darf barfuß gehen und ohne Fliege. Eben schon ein bisschen abgetanzt. ALLE haben nachgefragt! Ich auch. Alle doof. Ich werde ein langes Abendkleid anziehen. Roberts Whg. wird dir gefallen, die mag ich auch sehr. Und da muss man Schuhe ausziehen. Also barfuß bzw. auf Socken“. Meine Lederhausschuhe aus Kirgisistan aus Amsterdam mit den Stickereien kann ich dann tragen. Hütchen mit Fisch statt mit Netzen?

Muss nachts den Tampon wechseln, das hatte ich noch nie.

05.04. Traum: Frau im Altersheim im Rollstuhl, soll in ein anderes wechseln. Ich soll sie überzeugen und versuche es mit: jetzt wo sie eh nicht mehr in der eigenen Wohnung lebt, ist das doch egal und dort sei die Pflege gut. Ich soll den Kuli mitnehmen. Wir haben genügend und ich bringe ihr jedes Mal einen mit. Trotzdem gebe ich nach. Klaue wahrscheinlich den vom Heim. Andere Besucher und es geht um Oper. Habe ich das und das gesehen, sage immer ja und es lohnt sich musikalisch bei mir nicht. Mein Mann sollte einen Opernfan mitnehmen. Sieht man Filmszenen aus einer und es geht um Römer, die Sklaven nehmen (man sieht, wie sie geraubt werden) und die Kinder üben Schwertkämpfe mit Steinen (sollen da immer drauf hauen, erst denke ich, es geht um Steine klopfen, aber das würde man anders machen und hier hält immer einer den Stein vor der Brust und das Kind soll mit einem anderen dagegen schlagen). Dann wechsele ich von der Bahn zum Bus 11 A, genau der den ich brauche am Allerweg (sieht ganz anders aus). Wenn ich hier warten muss da ist ein interessantes Einzelschuhgeschäft mit reduzierten Preisen (mal schauen wegen altmodischer Modelle), aber keine Zeit. Bus kommt gleich. Hat ein Riesenscheunentor zum Einsteigen und sieht innen ganz anders aus. Ist das überhaupt einer oder Schulbus. Hinten Spielecke. 3 Stoffmeerschweinchen (ca. 50 cm) aneinandergenäht wie ein Kleeblatt als Tisch mit Sitzgelegenheit in eins gleich drangebaut (muss an dem Bären auf Rollen liegen diese Szene). Das ist nur bedingt praktisch. In der Mitte wie Zuckerdose auch unterteilt und da sind bunte Smarties drin und Zucker und Süßstoff und kleine Löffel, aber viel zu voll. Eine Bordstewardess hat Plastikessenssachen als Kette, Cupcakes und so was (lauter niedliche Motive und gleich mehrere gleiche). Gibt es hier vermutlich auch irgendwo oder passt zu der Einrichtung. Dann großer, eckiger Wechselstempel und macht was mit KZ Dachau (KZ kam gestern in der einen Passnummer von Georg vor und ich sagte immer schlecht für Einreise in die USA). Durch Drücken des Griffs ergibt sich anderes Stempelmuster. Ich will das mit KZ in mein Notizbuch stempeln, aber es kommt immer was anderes und dann noch eines, auch ein großflächiger Schäferhund, den ich abschneide, dessen Kopf nicht vollständig drauf kommt. Nicht jeder Stempel wird gut, manchmal schief, unvollständig oder zwischen 2 und ich saue mit die Hände mit der Stempelfarbe ein, aber ich mache natürlich weiter. Die anderen schauen zu. Dann entdecke ich, dass man auch weiterschieben kann und jeweils durch Drücken, die Hälfte des Stiftes und dann die andere ca. 3 verschiedene Stempelvorlagen erzeugen, da sind also ca. 21 drauf (das liegt an den Zahlenrätsel was ich nachts hatte mit meiner Regel). 4 Monate nicht plus ein mal regulär mal 7 Tage. Maximal 35 Tage so meine Milchmädchenrechnung mitten in der Nacht. Musste nachts den Tampon wechseln. Das hatte ich noch nie. Habe einen neuen Trick für das Handtuch und zwar nach dem Waschen im Bidet (das ist Tuschen in Rot) schon den neuen setzen und dann trocknen. Komme mir genial vor. Obama kommt nach Hannover. Das ist mir schon ein bisschen peinlich, was die für einen Hype machen. Wo wohnt er, wo fährt er lang und am Fenster schauen ist verboten. Machen die mit der Berichterstattung nicht genau das Gegenteil? Stephan sagt, wer dann noch am Fenster ist, ist Terrorist, weil es hat ja in der Haz gestanden, dass man nicht soll. Wer wissen will welche Themen wichtig sind schaut in die Fernsehbeilage der Zeitung. Nervöser Darm, eine Volkskrankheit, Erektionsstörungen beheben, natürliche Schmerzmittel und Sammelmünzen, hinten dann die Treppenlifter. Blut wird wohl in der Leber gebildet und nicht nur gereinigt spekulieren wir.

Heute Kantine, dann auch Fotos für neuen Pass. Es stört mich schon, dass ich nicht parallel mit meinem Mann bin. Die Betreute kommt um 9. Hat seit knapp einem Jahr einen Hund, der eigentlich nie bellt und auch alleine bleiben kann. Sie bringt ihn immer zu ihrem Kumpel von der Tafel, der sie auch wegen Versicherung beraten hat und Ostersamstag als er alleine war, ist er ausgeflippt, sie weiß nicht, was passiert ist und das hat ihr ja dann auch leidgetan und es gab einen Polizeieinsatz. Ist ein großer Mischling mit Schäfer, Collie, Kangal drin. Richterin findet die vielen Türen kompliziert, verlängert für 2 Jahre. Betreute holt gleich noch Unterlagen von Zuhause. Ich bin keine psychosoziale Betreuung und kann deswegen die Bestätigung für den Arzt nicht ausfüllen. Schreibe was. Versuche es ihr zu erklären, dass ich nicht Sachen bestätigen kann, die ich nicht bin. Bin auch kein Pflegedienst.

Immer wieder die Frau von der Sparkasse im Harz. Da sind nur knapp 150 € auf den Konten und schon 3 Schreiben und 3 Telefonate. Das nervt und steht in keinem Verhältnis. Ein Kollege ruft an (keine Angst, nicht in einer früheren Sache, wo ich einen Betreuten und er den Vermieter vertreten hat, warum soll ich Angst haben?). Eine frühere Betreute, die Hund und Tochter hatte, Mann gestorben und bei einem Pflegedienst gearbeitet ist in der Psychiatrie geschlossen und will Hilfe. Haben sie zuhause abgeholt und sie weiß nicht warum und kommt mit den Beteiligten nicht zu Recht. Die soll mich anrufen, wenn sie was will. Dann unterschreiben auf der Karte für den Kollegen. Die Kollegin legt sich ins Zeug und schneidet Blumen an usw. Von dem winzigen Kuchen, Gugelhupf kleiner als ein Berliner, wird er zumindest nicht dick. Das Sofa wird Morgen abgeholt. Sunla überlegt ihren Geburtstag in Berlin zu feiern. Das finde ich tofte.

Morgens denke ich noch, es ist besser, aber Knie genauso steif und scheiße wie gestern. Scheiße den Kollegen zusammen wegen der s/w Stoffprobe. Will ich zurückgeben und nach ca. 6 Wochen hat er sich das vielleicht lange genug angeschaut.

Vor der Tür will Bea, dass ich einen Euro wechsele, weil sie einer Frau was geben will, aber nur 50 Cent. Wo ich hinfahre will sie wissen. In die Stadt lautet meine Antwort. Ich soll ihr was von TK-Maxx mitbringen. Rosa-Gelb ist kitschig, aber auch schön. Die Passbilder werden scheiße, man darf nicht eitel sein dafür gibt es einen herrliche Bienendecke als Einweihungsgeschenk für den neuen Garten.

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Mutter Schuster, den Ex-Garten von Harald, der ausschaut, als sei die Menschheit durch einen Krieg ausgelöscht worden und die letzte Curryketchupflasche wird gerade überwuchert, sollte man als Documentaprojekt amelden. Harald sagt sein Berliner Treppenhaus sollte man dafür anmelden vollgetagt und runter. So was gibt es nicht mehr, konservieren bevor es verschwindet. Es gibt Polentagnocchi mit Zucchini-Gemüse und selbst gebackenes Brot (sehr lecker) und zum Nachtisch die Schokoeier aus Italien. Wir setzen uns dazu ins Separée um die blöde Frau zu ärgern, die meinte, Harald dürfe sich da nicht hinsetzen und da komme noch eine Frau und er sagte, er habe auch eine dabei. Harald sagt, die Osterglocken sind Buchstaben und das steht Welcome Mr. President in Hanover, the city of fairs. Harald mit Wickelrock und Turban und barfuß. Der würde echt gut auf Gelas Party passen. Matti ist schon seit 40 Jahren mit seinem Freund befreundet. Sandkastenfreunde. Gut, das hatte ich falsch eingeschätzt. Will Harald ein Filmchen drehen lassen für sein Instagram mit den Seifenblasen, die sind hartnäckig, vielleicht lassen sie sich auch streicheln, weil durchschneiden und auch vermehren geht problemlos. Er nutzt den Seifenblasenstab für Windnomaden. Windrichtung bestimmen und Geschwindigkeit und dann bei 10 km/h und vorgegebener Richtung dort hinfahren und einen Schatz entdecken. Hat einen Berg gefunden, mit Schluchten, war mal asphaltiert an einen Regionsradweg angeschlossen, der sich für open air Konzerte eignet. Soll er als Dienstleistung anbieten. Das sollen alle Leute unterhalten werden in Kochschule und bei irgendwelchen Leibnizführungen und labern kann er und ich kann ihn bei ersten Mal helfen was zu faken. Ich bin dann am Zielort und mache die Überraschung. Ich habe es nicht verstanden. Er will ins Landesmuseum zu der Heimatausstellung über Künstlerkolonien in Europa. Da hat er auch mal einen Bericht drüber gemacht. Vorher gehe ich aufs Klo (er ermutigt mich, ich solle pinkeln gehen) und erzähle ihm anschließend, ich brauche nicht mit dem Bus irgendwo hinfahren, aufs Klo gehen und Hose runterziehen und die Überraschung ist perfekt. Was erwartet mich in meiner eigenen Unterhose und dazu muss ich die Windrichtung nicht bestimmen. Stinkt das sehr will Harald wissen. Das geht eigentlich. Er kann die Aufregung um Obama verstehen. Ich sage, Hannover ist peinlich, wenn Berlin so aufgeregt wäre jedenfalls wenn ein Staatsoberhaupt da ist. Das ist provinziell. Ich bin nur aufgeregt, wenn er dazu auffordert „Tear down this wall“ oder weil wir keine Mauer haben dann dazu auffordert was anderes abzureißen. Da käme ja viel in Frage. Am Schwarzen Bären spießige Kinder. Gibt es so was? Zwei Mädchen ca. 10-12 Jahre mit Fahrradhelmen und die eine: die trägt immer Ringel T-Shirts zum Sport und die anderen: ja und? Die erste: ja, das geht noch, aber mit einer karierten Hose und gestreifte Strumpfhose. Ich fahre weiter, aber sie sind noch hinter mir und ich höre immer die Lästerin mit: rosafarben und dazu schwarz, ohne Abstand, wenn es wenigstens ein Farbverlauf gewesen wäre. Ich kann nur schwer an mich halten um nicht zu sagen: ihr habt doch keine Ahnung, haltet doch einfach die Klappe. Ist so was strafbar? Gut, es schockt die fürs Leben und macht sie auch nicht besser. Muss jetzt aber endlich mal Britta schreiben, weil es auch sympathische Kinder gibt, aus denen dann sympathische Menschen werden. Das Bürgeramt hat nur bis 14 Uhr geöffnet und der lesbische Film im Apollo mit Julianne Moore sah echt ziemlich langweilig aus. Der Kollege lässt seine Teenagertochter eine halbe Stunde vor der Tür warten wie eine Bordsteinschwalbe, eher wie bestellt und nicht abgeholt. Das macht man nicht. Jetzt muss ich das mal bemühen. In dem Zweig gibt es kaum Kinder und er soll mal versuchen die kinderreichen Familien aus dem Osten aus der eigenen Familie zu aktivieren. das werde ich ihm auch schreiben.

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Ich liebe Everlast. „Pack it up, pack it in, let me begin, I came to win“ wird zitiert, aber es geht doch besser weiter mit“ battle me that’s a sin“ und dann „stop using my song jump around at your rallies you piece of shit. Cease and desist is coming you scumbag”. Das klingt auf Englisch will besser als die deutsche Übersetzung. Mein Onkel stellt sich das falsch vor mit der Familienfeier.

Frau Renovierung lässt ihren Arzt bei mir anrufen bzw. petzt bei ihm wie schlimm ich wieder war, weil sie beleidigt ist, dass ich ihr den Verpflichtungsschein vorbei bringen bzw. nicht mehr mit der Post schicken will, weil das letztes Mal auch nicht geklappt hat. Ja und ich stehe dazu. Ich impliziere, dass sie zu doof ist und lasse mich nicht veraschen. Was ist so schlimm wenn ich ihn ihr bringe. Dem Arzt gegenüber schiebe ich das Amt vor bzw. er versteht es so und kann es ihr dann am besten erklären. Herr Architekt hat kein Geld bekommen, war auch nur bis März (fällt ihm ja früh auf). Kommt gleich. Kontoausdrucker gingen nicht, er hat er trotzdem irgendwie geschafft und will mir von seinen Heldentaten erzählen. Ich erkläre ihm im Gegenzug, dass das Geld vom Amt immer im Vormonat auf dem Konto ist, bei Feiertagen früher, weil alle Vollpfosten melden mir das sofort und er knapp eine Woche nach Monatswechsel. Herr Hodscha holt die Chronikerbescheinigung, hat jetzt 2 x nicht geklappt. Der Kollege hat seinen Privattermin gestern verschwitzt und ist auf dem Sofa eingeschlafen (müsse endlich was klären, was man sich im Vorfeld immer so anhören muss). Das Leben in der falschen Zeitmatrix. Jahresfeier, Herr Nachbar fragt an wegen großer Gartenparty mit Spanferkel im August und heute ist mir danach und ich denke, ich mache eine Performance mit Harald oder als Putzfrau mit Britta mit Toi Toi Toilette. Da habe ich nur das Outfit und nicht die Talente, aber man soll ja auch nur so tun als ob. Das war cool damals in der Markthalle, genau wie die Installation von Georgus im Ihmezentrum, als simuliert wurde, dass in dem leeren Gebäude die Hölle los sei durch Geräusche und Licht, Party innen drin, alles voll. Ich schlage Harald vor klitzekleines Fest im dunklen Hobbygarten. Das verarschen fände ich super. So grün geschminkt verkleidet rumlaufen nach einem Ausdruckstanz zu Musik (aber böse oder anrüchig) oder Erwachsenen schminken (wie mit Edding und Pimmel). Das hatte das Pärchen auf dem fünfzigsten als Foto dabei von sich, wie sie bei dem Fest im Großen Garten geschminkt wurden und das toll fanden. Alle haben sie so freundlich angelächelt. Harald hat nach dem Rathaus die Füße hinten auf den Gepäckträger gemacht und das mache ich auch gerne. Durch diese Anblick und das was Freitag ansteht bin ich inspiriert worden.

Es regnet und in meiner Hose regnet es rot. Ob das was wird heute? Pass gibt es nur noch für 6 statt 10 Jahre. Was will mein Mann mir damit sagen? Erst mal Rundmail: Ich kann ja bekanntlich immer Wettbewerbe in „Miss Unsensibel“ gewinnen. Stephan sagt zu recht: Gelas Party ist schwierig (und nicht wegen meiner Eltern, die sind hier nicht das Problem und draußen). Ich dachte, Party, Claudi ist ein Muss und ich will hin (Ego), auch um unsere Wiener Freunde zu treffen. Wollt ihr überhaupt? Vorschläge wie verfahren. Gela wünscht sich Geld, wenn wir ausreichend davon mitnehmen/schenken, darf ich die Gästeliste bestimmt auch erweitern….So schlicht bin ich gestrickt.

Ich bin doch nicht aus Zucker, ist nicht kalt und nass werden ist lustig. Mein Bauchfett hängt nach unten, aber Muskeln habe ich auch, u,a. eine kleine Bizepsbeule. Irre. Auch die Form meiner Waden gefällt mir gut bei allen optischen Schwächen und die süßesten Zehen hat nicht meine Freundin Schönfuß, sondern die Trainerin deren kleinen ich sehe, wie er wie ein winziger Wurm allein auf weiter Flur steht bei den Übungen. Nach den Kniebeugen und der Ballettstange geht es dem beleidigten Knie besser, gut durchblutet, fast normal die Treppe runter, also irgendwas mache ich richtig beim Sport. Unser Freund Normann sah ein bisschen aus wie Fred von den B52s. Michi hat mir das beigebracht mit dem Sattelschutz, das man ihn dann drüber zieht, wenn man es vorher vergessen hat, also das es 2 Möglichkeiten gibt und nicht nur eine. Zwei junge Dinger vor dem Bestatter, schauen auf das Schild vor der Tür.

Jetzt gehen wir doch nur mit Claudi auf die Party. Die anderen haben keine Ambitionen. Indische Gewürze helfen so gut oder besser als schwere Medikamente gegen Gelenksbeschwerden und senken nebenbei den Blutdruck. Hochzeitstag, gratuliert man da fürs Durchhalten egal wie die Stimmung so ist? Die Schwägerin fragt wegen Chefs Table. Georg schreibt in wenigen Minuten zurück, dass sie dabei sind. Erkläre abends warum wir nicht losen müssen. Kann ich nicht einmal was Gutes und Richtiges machen, bitte und ich gönne es allen und hatte echt genug von dem leckeren Zeug und guten USA-Erlebnissen. Muss an Lemmy und das denken, was er zu one hight stands und/oder Fremdgehen einem Typen beim Interview gesagt hat: „I had my share and yours too“.

Im Alter werden nur die Haare dünn

29.03. Erste Hälfte der Nacht. Ich habe 2 x ein Hotelzimmer genommen im Kastens Luise Hotel oder so. Nachts habe ich zuhause geschlafen sonst hätte Stephan das ja auch gemerkt, der überrascht ist davon, aber morgens bis 15 Uhr hatte ich ein Zimmer, weil ich da besser arbeiten konnte (?). Es hat sich voll gelohnt für mich und ich bedanke mich bei den Hotelangestellten. Flense hat mich da erwischt und wir haben dann dort mittags was gegessen, auch schon 2 x. Es gab Mittagsmenü mit Kaisergranat und Steak. Einmal habe ich den Zimmerschlüssel einfach stecken lassen, den haben sie mir dann ausgehändigt als ich zurück kam. Die Tür konnte man dann irgendwie nicht öffnen oder nur mit Code (ich habe das getestet). Sie haben Video und der Frau vom Hotel, die die Videoaufnahmen auswertet, fällt auf, dass ich einen Schließfachschlüssel einstecke in meinen Gürtel (das war ein Geheimnis, weil ich den geklaut habe und dort ein geheimes Versteck ist und es keiner wissen soll und so ist es jetzt dokumentiert und sie hat echt gut beobachtet bzw. ich habe das wohl auffällig gemacht, weil ich mich immer umgesehen habe statt es einfach zu tun). Der Keller sagt Flense und Sven, dass sie sonst immer mit so einem netten anderen schwulen Pärchen da wären (und nennt die Namen Dr. Soundso und Frank) und sie verneinen und Sven sagt, das wäre dienstlich. Der Kellner schaut beim Erzählen daneben und gießt zu viel Tee in die Tasse (Schwarztee und Milch) bis sie überfließt. Sven oder der andere Kellner bremst ihn. Entschuldigt sich. Dann Baustelle hinter unserem Haus. Erdgeschoss. Ich habe damit eigentlich nichts zu tun. Die eine Seite ist schon vermietet an ein Yogastudio und die fragen mich ob Jutta angerufen habe (die hat auf der anderen Seiten durchs Fenster geschaut, sie haben Angst, dass hier noch ein Yogastudio gleich gegenüber rein geht) und die Maler kommen und ich lasse sie rein und die Tapeten sind ab und der Raum hat hohe Decken und Stuck und die alte Tapete hat rote Rosen drauf, die ich herrlich finde und lassen würde, ist aber nicht meine Sache. Ich sage, wenn sie Fragen haben, wir wohnen dort und zeige ihnen unser Haus und meine Eltern sind zuhause. Paps kommt gerade um die Ecke im Morgenmantel, soll die Handwerker in Ruhe lassen. Ich will ihnen Suki heute tagsüber da lassen, weil ich zu tun habe und hier hat er Garten und so und meine Eltern sind zuhause. Steffi ist überfordert und will ihn zurückgeben zu der Frau, wo sie ihn her hat. Für den Hund ist es gut, weil er da mehr gefördert wird, aber werde ich ihn je wiedersehen? Muss die Frau mal anrufen, ob ich ihn auch mal für den Urlaub bekomme oder wenn sie weg fährt, sonst frage ich Stephan, ob wir Suki nicht nehmen wollen oder mehr mit Steffi teilen, so dass sie ihn behält, weil sonst ist er auch für uns weg. Jetzt hat sie ihn aber dieser Frau schon versprochen. Suki ist auf einmal ein Kind und versteckt sich in der Baustelle und dann direkt neben dem Sprengstoff, der dort gleich gezündet wird, sich aber als Silvesterrakete herausstellt, so eine Bodenfontäne und das Kind ist begeistert als es neben ihm hoch geht. Dann sind wir im Flugzeug und Stephan fliegt. Die Kabinenbeleuchtung fällt aus und es ist dunkel. Ich krieche ins Cockpit und frage, ob wir abstürzen und das jetzt meine letzten Minuten sind. Es fühlt sich komisch an. Ist das der Sinkflug? Das Flugzeug fliegt auf dem Kopf. Warum versucht er es nicht herum zu reißen. Er sitzt da und macht nichts. So werden wir auf dem Dach und unseren Köpfen landen. Ich versuche das dann mit Willenskraft und Stephan sitzt nur passiv da und es klappt irgendwie und wir landen ganz sanft in einer Stadtmitte in der Fußgängerzone und die Leute rennen auseinander und das Flugzeug hinterlässt eine Bremsspur, aber es passiert vergleichsweise nichts. Wenig Schaden nur.

Das Wetter ist eklig. Hatte Markus gestern schon vorgewarnt. Nicht nur, dass man sie hört, man sieht auch mehr Vögel, Blaumeise vor dem Fenster. Stephan liest mir die Theaterkritik, die damit anfängt, dass Leute Schilder halten mit „Brauche Karte“ als ginge es um Leben und Tod. Ausverkauft war es dann wohl. Es waren trotzdem einzelne Plätze frei und der Ordner wollte einen Freund oder Gast am Rand unterbringen und die Leute haben nur sehr schwerfällig auf die Handzeichen, die er immer neu pantomimisch gespielt hat, reagiert, dass sie auf- und zusammenrücken sollen. Sacre das Frühlings- oder Osteropfer. Es geht um Gruppenbildung und sie suchen sich ein Opfer, jeden kann es treffen. Das funktioniert dann nach bestimmten Dynamiken. Stephan hat das Altpapier geklebt wie das reinste Eichhörnchen.

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Sunls neues Logo und sie will meine Meinung. Gefällt mir sehr gut. Sieht schwer nach Marke aus und passt total zu ihr (mit den Sternen und so und weil es wie ein Stempel ausschaut (siehe Buttons, Stempelbuchstaben)). Sehr gelungen ist meine Rückmeldung. Nur 3 auf dem AB. zwei Mal die geistig Behinderte. Will 200 € extra. Hat wohl Geburtstag und fragt, ob ich komme und sagt mir dann in einer zweiten Ansage, dass sie seit 4 Tagen nichts gegessen hat. Meine Eltern liegen krank im Bett, aber erst nach dem Besuch. Alles war gut, große Aussprache. Teneriffa steht. Die Kekse mit Salz-Karamell aus der Menagerie schmecken mir und die Sport Gummis aus Österreich auch, auch wenn das zu viel Zucker bedeutet. Seit Tagen, seit vor Ostern denk ich immer, wenn ich mir essensmäßig was wünschen dürfte dann die Falafel von Paris, diese grünen Dinger mit frisch gebackenen Auberginen und den selbstgemachte Saucen, vor allem die Tomatensauce. Hammer, ich würde viel geben dafür.

Eine Betreute findet ihren Stromzähler nicht. Ich bin ungeduldig und ärgere mich, dass sie das nicht geregelt bekommt. Den hätte sie abgebaut, ja, aber es muss einen geben. Hat auch keine Nummer der GBH. Nachbar? Der Typ vom abW dessen Namen ich immer falsch sage (ist mir egal wie der heißt). Der kann das auch machen. Männer können das und der kommt sogar heute. Wenn alle Stricke reißen, lasse ich es mir erklären und komme raus, aber 15.04. ist noch hin und das muss möglich sein und sie soll es erst mal selber versuchen. Der Ex-Spielsüchtige sitzt mir gegenüber. Die MHH wollte ihm eine Persönlichkeitsstörung andichten. Die habe ich auch, er habe ja gerade gehört, wie ich mit der Betreuten telefoniere. Zeigt mir Fotos seiner schwarzen Garnelen (30 Liter Aquarium). Die Pflanzen sind alle echt und selten und die Garnelen sind auch ganz selten, werden nicht importiert und er hat schon Nachwuchs gezüchtet und das ist ganz schwer. Wasserqualität muss stimmen. Das sieht sehr harmonisch aus und eben auch tiergerecht, weil die in der Natur auch nur im Tümpel leben sage ich und er, die bleiben bei einer Pflanze, weil sie sonst gefressen werden. Die sind sehr lebhaft und schwimmen auch, auch wenn es lustig ausschaut. Dieser unvorteilhafte Betreute zeigt mir ausnahmsweise mal Sachen, die mich wirklich interessieren. Mit dem könnte ich befreundet sein, d.h. mich zumindest aus freien Stücken und privat auch unterhalten. Seine Vogelspinne ist 15 Jahre alt. Wir sprechen über gute Ärzte, die besser sind als alles anderen, Überflieger und über null acht fünfzehn, die nur Rezeptblock kennen und einem Sachen verordnen, die sie selber nicht im Leben nehmen würden. Er kennt sich aus mit Lüneburger Heide. Rheinmetall ist bestimmt der Truppenübungs- und Pilzsammelplatz unserer Freunde. Waren da Teiche, war da Absperrband? Keine Ahnung, hab nicht so aufgepasst. Da muss ich dringend mal nachfragen, weil das habe ich noch nie gehört von Thomas. Er war über Ostern weg, bei einem Freund mit 200 qm Wohnung und Wanne. Dann die Richterin wegen meinem Ex-Betreuten aus Hamburg, die ich von früher kenne. Hat mich am 16.03. bestellt, aber eben nicht mit sofortiger Wirksamkeit. Dann gilt es erst ab Zugang. Ich will es heute gefaxt, sonst schicke ich ihn wieder weg. Telefonate mit Polizei und ihm und die ganze Vorleistung, reicht mir langsam. Ob es reicht, wenn es nächstes Mal in der Poststelle ist (was weiß ich, wann das ist), also wenn das heute passiert, dann ja. Immer wieder die Fragen zu seinem tatsächlichen Aufenthalt. Ich habe keinen Peilsender angebracht. Er schläft wohl auch in Hamburg, weil es eben Dinge zu regeln gibt. Das habe ich schon mal gesagt, dann soll sie nicht immer wieder fragen. 4 auf dem AB nach der Besprechung u.a. Herr Bareinzahler, der wohl auf dem Weg zu mir ist. Hat was vom Jobcenter bekommen. Ganz wichtig.

Ein alter Typ ruft an, aber es geht um eine noch ältere. Die frühere Nachbarin, Einzug im Jahr 1965 in die Wohnung in Linden, ist in Wunstorf. Er ist Erbe der Wohnung an der sie so hängt und sie soll eine Betreuerin bekommen, weil wohl gerade geschaut wird, ob sie noch alleine zu Hause leben kann und er will das nicht machen und sie haben den Notar angerufen, zu dem sie Vertrauen haben und der hat an mich verwiesen. Telefoniere insgesamt 3-mal mit dem Nachbarn um ihn zu informieren, welche Richterin usw. Die Richterin ist erschöpft von Ostern. Frau vom Betreuungsverein katholischer Frauen ist erst mal bestellt und die kommt Donnerstag (nein, er braucht nicht nach Wunstorf zu fahren an dem Tag) sie können ja schauen, ob das klappt und sie mit der zurecht kommen und sich sonst ggfls. melden, vielleicht kommen die ja miteinander aus, weil ich muss auch nicht alle in Linden betreuen. Er hört schlecht und ich muss die Namen buchstabieren, Rotkäppchen und der… reicht nicht. Er grüßt mich nach Linden. Ich finde es toll, dass er sich kümmert. Scheint selber nicht mehr der Jüngste zu sein.

Frau Ruanda meldet sich, dass sie bei der Spritze war und wann der nächste Termin ist. Brav und das läuft gut, der Druck hat sich gelohnt. Die braucht ewig um eine Telefonnummer aufzuschreiben. Sind das die Medikamente? Ich kümmere mich um die Zuzahlungsbefreiung. Wer hat die Belege? Die Schwester. Die ist Sozialarbeiterin, Schwestern gibt es da nicht.

Der Kollege erzählt vom Bauernhof. Das Haus war so wenig eingerichtet, das sie erst mal einen Tisch kaufen mussten. Er hatte die Worte eines Mannes zu „nicht eingerichtet“ nicht ernst genommen. Er zeigt die Homepage seiner Band, der sein Kumpel über Ostern gebaut hat. Die sieht in der Tat klasse aus. Ich habe echt viel gemacht merke ich beim Aufzählen. Ihm wird schon langweilig, weil das kein Ende nimmt. Alles war dabei außer Ostermarsch und das haben wir eigentlich noch nie gemacht. Die Psychokollegin hat heute Geburtstag lese ich im Kalender und hatte sich aber vor Ostern schon Wellnesshotelangebote ausgedruckt und ist heute nicht da. Pasta gegenüber ist mittelmäßig. Putanesca und Garnelen mit Pesto wollte ich gar nicht probieren, meist fischige Garnelen und der ganze Mund verseucht mit dem derben Geschmack von Knoblauch im grünen Pesto. Es sind noch Ferien und die Enkel einer Frau, die wir kennen sind offenbar zu Besuch, weil die Tochter sieht aus wie ihre Mutter. Skiferien brauchen sie gerade in Hamburg (Claudia machte sich lustig wegen des geilen Skigebiets Hamburg und dafür keine Schulosterferien), weil man keinen Lift hinterm Haus hat wo man nach Feierabend fahren kann oder mal am Wochenende, sondern richtig weit fahren muss um überhaupt in ein Skigebiet zu kommen, so dass man gerade Ferien dafür braucht. Schulsweatshirt mit Tellkampfschule 18:35. Ist das eine Uhrzeit frage ich? War Resteposten. Morgen MDK mit Zeitfenster in Mittelfeld. Das nervt und ich sehe es locker, sonst bin ich eben nicht dabei und enttäusche mal. War letztes Mal dabei. Laurie Anderson dauert nur 75 Minuten und ein Twix habe ich noch. Gut, das ist vielleicht etwas zwängig.

Das Fax über die Bestellung bekomme ich, dafür kommt Herr Teheran nicht. Der hängt in Hamburg fest und hat Morgen Geburtstag. P-Monster will kommen, weil er seine neue Kontonummer an die entsprechenden Stellen faxen will. Ja, das Geld ist schon ausgezahlt, was Ende des Monats auf den Konten eingeht. Die haben einen Zahllauf von ca. 2 Wochen. Das Chaos hat er sich selber gewählt. Zweite Fanbrief an Lisa Arnold, die ich jetzt duze, wie ich es gleich hätte tun sollen, ob der Hells Angels Aussteiger mit dem riesigen Bauchnabel ihr Freund ist frage ich indirekt. Die Eltern des Betreuten, die heimlich aus Erfurt nach Linden gezogen sind waren heute wieder auf dem Markt, wollte die Mutter mir melden und dass sie sich in Linden langsam wohl fühlen.

Johannes Programm für den Hannoverbesuch vorgeschlagen. Rathauskantine und der schiefe Rathausfahrstuhl zum Einstieg. Versuche Fahrräder für alle an den Start zu kriegen, weil Radfahren ist mit das Beste an Hannover. Mit wem war ich schon mal in dem Fahrstuhl? Uli und Halina. Stephan sagt Alison und ich sage, nein, da kenne ich nur die Bilder, wie sie bei jungen Männern, die Rathaustreppen fegen das T-Shirt unterschreiben bzw. sie frei küssen muss. Ausversehen geräuschvoll gefurzt an der Ballettstange neben einer neuen mit Fußball-T-Shirt, aber nicht Heinz von Helden, sondern ein nostalgisch anmutender Aufnäher ist da drauf. Sie sehr sportlich. Hat zum Glück nicht so gestunken. Kurs war anstrengend und habe sogar etwas geschwitzt. Stephan beschwert sich an der Kinokasse, dass ich Kleingeld geben will (2 Karten, Snickers und eine Bioande kosten immer 15,70 €, das weiß ich langsam), weil wir das selber gebrauchen können und will ein Schirmchen für die Bionade. Die Witze kommen nicht immer gut an bzw. sind nur bedingt witzig.

Heart of a Dog mit dem Terrier. In Wirklichkeit geht es um den Tod der Mutter und ihres Mannes Lou Reed. Sie war mit dem Terrier nach 9/11 in Kalifornien und wir kennen die Landschaft am Pazifik. Die Greifvögel kreisen über die bewachsenen Hügel und haben ihren Hund für ein Kaninchen gehalten und setzen zum Sturzflug an. Der Hund, der terriermäßig alles bewachen und kontrollieren will muss jetzt auch den Luftraum im Auge behalten. Woran erinnert sie der Blick. An die Bewohner von New York, die jetzt auch wissen, dass die Gefahr aus der Luft kommen kann. Sie macht sie über die Überwachung und das Sammeln der Informationen lustig. „If you see something, say something“ könnte ein Wittgenstein Zitat sein. Ihr Hund war Scheidungsopfer. In New York in ihrer Nachbarschaft fühlt er sich wohl. Lässt anschreiben in den Läden und kennt mehr Leute als sie. Er erinnert mich an Carlchen, den Hund von Brigitte, der sich in Berlin im Kiez Prenzlauer Berg/Mauerpark genauso verhält. Mit dem Zitat „You can only understand life backwards, but you can only live it forwards“ macht sie sich Gedanken über die Bilder der Überwachungskameras, die nur eine Bedeutung haben, wenn was passiert und die Geschichte rekonstruiert werden muss/soll, wo war er einkaufen, welche Mails wurden verschickt usw. Die USA sammelt Daten über die eigene Bevölkerung und spioniert sie aus und diese Daten werden in einer riesigen Anlage in Utah gesammelt. Wie die Ägypter, die auch – in dem Fall auf Steintafeln – Informationen in der Wüste aufbewahrt haben, aber über die Pharaonen. Als der Hund krank wird, sagen alle, einschläfern und erzählen von Schmerzen. Eine Spritze zum Einschlafen und eine hält das Herz an. Das wollen sie nicht tun. Hunde sind wie Menschen, wenn sie sterben begegnen sie dem Tod und schrecken davor zurück, es ist ein Prozess, den man ihnen nicht nehmen darf. Das ist genau meine Einstellung. Wie kommen Tiere denn in der Natur zurecht ohne Euthanasie durch den Menschen der Gott spielt und bestimmt, dass es so weit sei aus vermeintlicher Liebe um sich dann selber zu bedauern, weil die Entscheidung so schwer fiel. Das ist nicht richtig. Ihr Terrier konnte Klavier spielen. Er hat auch gemalt und Keramik gemacht (Pfotenabdrücke in Ton ausgebacken, damit wurde auch ein bisschen Spaß gemacht), aber grds. will der Hund sich auch hier dem Rudel anpassen, wenn Herrchen Surfer ist, will der Hund mit aufs Brett und Feininger ist als Welpe ganz vorsichtig zwischen meinen Collagensachen, verteilt auf dem Fußboden, hindurch gegangen und hat vom Tuschwasser getrunken. Der hätte auch noch mit Collagen angefangen und Lollabell war halt immer im Studio mit ihren Besitzern. Es geht um einen krassen Unfall von Laurie in der Kindheit. Sie wollte zwischen den ganzen Geschwistern Aufmerksamkeit und ist vom Turm gesprungen und wollte einen Überschlag machen und ist daneben gelandet. Dann monatelang Kinderstation im Krankenhaus mit Verbrennungsopfern, die in Schlaufen hängen und gedreht werden wie Brathähnchen (Rotisserie nennt sie das) und die Ärzte, die ihr als 12-jähriger sagen, sie wird nicht mehr laufen können und sie denkt: This guy is crazy, is he even a doctor? Sie hat das erste Mal mitbekommen, dass Erwachsene keine Ahnung haben von dem was sie sagen. Es geht darum, dass ihre Mutter im Sterben lag und sie ein Problem hatte, weil sie sie nicht liebt und hinfahren will. Der konvertierte Jude, der jetzt Priester ist, sagt zu ihr, sie soll Blumen mitbringen und sagen, dass sie ihr immer wichtig gewesen sei. Es geht um Mother Meditation, eine Praxis der Meditation bei der man sich in die Situation hineinversetzt in der man ohne Vorbehalte und rückhaltlos von seiner Mutter geliebt wurde, in dieses Gefühl und dann stellt man sich vor, dass jeder mal die eigene Mutter war und umgekehrt man selber die Mutter von jedem anderen Menschen ist/war. Diese Praxis betreibt man um an seine Gefühle zu kommen oder wenn man Probleme hat sie zu empfinden. Sie konnte sich nicht in eine solche Situation hineinversetzen und dann fiel ihr eine Szene aus ihrer Kindheit ein, dass der See hinter ihrem Haus immer zugefroren war im Winter und sie ihre jüngeren Zwillingsbrüder im Kinderwagen geschoben hat nach einem Kinobesuch und rüber wollte zur Insel um sich den Mond anzuschauen und der Kinderwagen ist ins Eis eingebrochen und die Bommeln an den Mützen der Brüder sind im dunklen Wasser versunken mit der Kinderkarre und sie dachte, ihre Mutter wird sie umbringen und sie ist ins eiskalte Wasser gesprungen und getaucht und hat den einen Bruder erwischt und aufs Eis geworfen und konnten den Wagen nicht finden, der tiefer unter das Eis gerutscht war und ist noch mal getaucht und hat ihn erwischt und der andere Zwilling war darin festgebunden und sie ist mit den eiskalten heulenden Brüdern unter den Armen nach Hause gekommen und ihre Mutter hat gesagt: „I didn’t know, what a good swimmer you are“ und das war wohl dieser Moment. Dann geht es noch um das Bardo nach dem tibetischen Buch des Todes, ein Zwischenzustand nach dem Tod, in dem die die Seele, der Geist oder die Energie aufgelöst wird, sich verwandelt. Dieser Zustand dauert 49 Tage. Ein Bildhauer und Freund ist in jungen Jahren gestorben (der hat Häuser zersägt, Eltern waren geschieden und sein Zwillingsbruder aus seinem Fenster zu Tode gestürzt) und hat alle eingeladen und die letzten 24 Stunden seines Lebens dazu genutzt seinen Freunden vorzulesen. Die Tibeter schreien einem Toten ins Ohr, weil das Gehör das letztes Sinnesorgan ist, was noch funktioniert nach ihrer Meinung, dass er zwei Lichter sehen wird, ein näheres und eines was weiter weg und er das hintere wählen soll, dort hingehen. Weinen ist nach der tibetischen Religion verboten, weil es die Toten verwirrt, die dann zurück kommen wollen und es aber nicht können. Eine weitere spirituelle Übung ist „feeling sad without being sad“. Very hard. The purpose of death is the release of love. Auch auf dem Rückweg sind wieder einzelne Enten alleine unterwegs. Ich denke daran, wie Markus erzählt hat, dass man in den USA mit einem ärztlichen Attest Tiere und zwar verschiedenster Art überall mit hinnehmen darf, wenn da bestätigt ist, dass man die zur psychischen Unterstützung benötigt, eine Frau hat damit ein Experiment gemacht und war mit Schildkröten und Lamas unterwegs in Läden und Einrichtungen und immer wurde es akzeptiert. Habe Ostern in der Oper noch gedacht, dafür würde es sich lohnen zu erblinden oder es wäre zumindest ein großer Trost, dass ich mit meinem Hund in die Oper dürfte.

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Suppe nach dem Kino. So was könnte man auch vorkochen, dann hätte man sie schon essbereit. Sie schmeckt dafür gut, nur Limette und Champignons fehlte, aber langsam klappt die gut, auch mit dem Garungsgrad von Linsen und Gemüse. Der Untersetzer ist in Liverpool angekommen und wurde schon vereinzelt benutzt. Schön. Uli hat viel mit Tieren einschläfern zu tun, aber das kann man sicherlich so oder so sehen. Sizilien die Oper geht nicht wegen einer Geburtstagseinladung. Gabi hatte eine Schmuckmesse in Rotterdam mit Schmuckdesignern empfohlen. Im Netz findet man nichts. Lissabon steht auch noch aus. Sterneköche und Hot Dogs in Chicago. D-Max, der Foodsender. Es gibt Computerspielen zum Thema Angeln, verschiedene Fischsporten und Größen. Geht’s noch. Widerspricht das nicht dem Sinn des Angelns, warum nicht virtuell wichsen mit verschiedenen Techniken an verschiedenen Orten und in verschiedenen Stellungen und Situationen? Die Grammelschokolade ist echt lecker. Viel zu spät ins Bett. Muss die Häkeldecke wieder aufmachen denke ich während ist nicht denken sollte. Das schwarz-metallic gefällt mir nicht. Ist es das Häkeln was mich am Schlafen hindert? Zu aufregend? Muss ich mir das verbieten? Wechsele das Bett.

30.03. Traum: Bin in Berlin und bei Kalinka zu Besuch. Ich schlafe auf dem Boden (das liegt das grüne Steppbett aus unserem Gästezimmer). Sie im Bett, weil sie Morgen arbeiten muss. Sie macht das grüne in einen Sessel. Darin kann ich nicht schlafen, lieber auf dem Boden. Ich begleite sie zu dem Vorstellungsgespräch. Der Vorarbeiter/Typ sagt, sie wollte immer mehr arbeiten und eingewiesen werden und Schulung, aber das ginge heutzutage nicht mehr. Ich vermittele und sage, sie ist eine Superarbeitskraft, zuverlässig und alles und ich verstehe nicht, dass sie so Schwierigkeiten hat mit Jobs finden und ihr erkläre ich, dass es nur ein Aushilfsjob ist wo man kurz eingewiesen wird. Ich gehe dann mit dem Gästeschlüssel und lasse die zwei alleine (vielleicht bahnt sich da was an). Irgendwie ist sie dann tot und in einer Blutlache und es wird zum Krimi. Entweder der Typ ist der Täter oder ein dritter Typ, der dazugekommen ist. Ich ermittele und sehe die verschiedenen Varianten der Handlung. Bin auch unterwegs oder auf der Flucht und gehe in leerstehende Häuser auf dem Weg. Ich recherchiere im Internet nach dem einen Typen, der Sozialarbeiter ist und Jugendarbeit macht. Irgendwie schräg das Ganze und anders als sonst. Viel Blut, wie in der American Dad Folge mit dem Weltuntergang und die verlassenen Häuser auch. Ach so, daher kommt das.

Stephan ist vor mir wach und holt Zeitung aus dem Treppenhaus. Ich liege noch im Gästebett. Yoga kann ich mit offenen Haaren machen, die Gummis haben auch gestört und muss ich nicht extra mitnehmen. Meine Mutter ruft an. Die sind richtig krank und haben Fieber und Paps kann keinen ganzen Satz sprechen. Stephan hatte das auch schon mal. Das beruhigt sie. Sie tun mir echt leid. So was ist derart kräftezehrend. Jetzt habe ich abgestimmt und bin bei den Frühlingsperlen zu Pfingsten gar nicht da. „Aime und Jaguar“ hat in der Kategorie lesbisch gewonnen. Den hätte ich mir auf keinen Fall angeschaut, deutsche Fernsehproduktion, aber „Break something“ bei Trans hätte ich geguckt. Am Kiosk Donald Duck mit Führerschein. Das lesen Neffe und Nichte bestimmt nicht mehr, aber ich kann nicht anders und das Aussehen des Heftes wirkt auf mich unwiderstehlich und etwas Reiselektüre kann ja nicht schaden.

Die Tochter der Betreuten schreibt mir. Eine halbe Stunde vorher wird sie Bescheid kriegen, dass der MDK kommt. Das wird ein Wettlauf für mich, aber ich mag Herausforderungen. Fotos raussuchen für den Geburtstag. Bilde schon mögliche Paare. Das Geburtstagskind hat dann die Wahl und 14 sind zu viel, wie immer bei uns. Der Narr hält sich für weise und der Weise weiß, dass er ein Narr ist (William Shakespeare). Sunla schickt mir München-Tipps. Astrein. Ach, das haben die Abiturienten also gegessen….

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Bin Morgen zum Geburtstag meiner Betreuten eingeladen, die aber auch will, dass ich Extrageld mitbringe. 200 wurden aber gestern schon überwiesen. Suki habe ich auch wieder, wie normal. Um 14:45 bei der Betreuten und um 16 Uhr wieder im Büro. Das geht sich aus oder ich verschiebe um eine halbe Stunde, das ist dann entspannter. Anruf vom Jobcenter. Die können richtigen Beschimpfungstelefonsex mit Flirteinlagen und Witzen dazwischen mit mir haben ohne Extrakosten. Das ist eine Abwechslung im Alltag der Eingliederungsvereinbarungen und Textbausteinen. Aktenzeichen brauche ich nicht, die Namen sagen mir schon was, gerade wenn es Betreute sind. Kenne keine Behörde der Welt, bei der so viel Post wegkommt bzw. nicht zu den Akten gelangt. Ob er dazu eine Theorie hat. Hat er die Security-Mitarbeiter im Verdacht?

Die Blutung versiegte gestern und heute ist sie wieder voll da. War wohl nur eine kurze Pause.

Herr Ihme. Ich melde mich von mir aus auf Station. Ist heute Visite und will heute vielleicht entlassen werden, grüne Wände, gelbe Türen, immer Gemüsesuppe. Das sei schrecklich und er will dann 100,- € für einen Laptop und hat keine Bankkarte und auch keinen Ausweis. Sollte er sich nicht das Taschengeld von 60 € noch auszahlen lassen, was ich diese Woche angewiesen habe? Was ist dann damit? Irgendwie tut es mir dann auch gleich leid, dass ich mich überhaupt gemeldet habe….Ein rumänischer Corgi ohne Schwanz mit rundem Hinterteil und Minischäferhundgesicht am Steinhuder Meer. Zara. Der müsste zumindest in Kik umbenannt werden. Dagmar hat mir geschrieben. Das Theaterprojekt von dem die Rede war mit den Einzelbegegnungen in Hotelzimmern heißt Hotel Obscura von den Fabrikanten (www.fabrikanten.at/hotelobscura). Der Wunsch ist Vater des Gedankens und ich bilde mir ein, dass die an 01.12. in Linz in einem Traditionshotel mit Biedermeiermöbeln dieses Theatererlebnis anbieten und will das schon vorschlagen für Hochzeitsreise als Krönung des Theaterjahres 2016, aber Stephan macht mich darauf aufmerksam, dass das am 01.02.2015 war. Wie krass kann man Zahlen lesen, die man sehen will.

Ich übe das mit dem traurig fühlen ohne es zu sein. Das kann man auch an jeder Ampel wie Beckenbodentraining. Das haben die Yogis auch immer gesagt: Du bist nicht Deine Gefühle. Vielleicht solle ich mir dieses tibetanische Totenbuch besorgen. Die flächigen gelben Osterblumen sind richtig dicke Farbtupfer zwischen den Fahrspuren in der Innenstadt, am Ring, Waterloo, Rathaus, heißt das Friedrichswall? Suki an dem Donnerstag wenn mein Bruder kommt ist auch gut. Dann können die Kinder ihn müde spielen. Nur Rathaus ist schwierig, muss er ins Auto oder zuhause bleiben.

Um 12:46 bekomme ich die Mail der Tochter und um :46 bin ich los. Zum Aegi und dann 2 Minuten länger warten auf die Linie 8 um direkt am Seelhorster Friedhof auszusteigen. Ein alter Mann mit einer Augenklappe wie ich sie noch nie gesehen habe, ein durchsichtige Kuppel auf das Auge geklebt. Abgefahren. Sieht aus, wie die Verpackung für eine Halbkugel, die eingeschweißt wurde. Die Züge fahren Richtung Laatzen. Da sitzt auch mein Kollege, der P-Monster in der Räumungsklage vertritt und der hat mir gestern einen Schriftsatz gefaxt. So machen das Anwälte, alles bestreiten, Eigentümerwechsel, Wechsel der Mietparteien, dass der Sohn, der Sohn ist, dass er seine Ausbildung abgeschlossen hat. Alles, alles. Ich fahre schwupdiwupp zum Haus der Betreuten. Der schlecht gelaunte Gutachter ist schon da und unfreundlich, sowie die Tochter und eine weitere private Pflegeperson aus der Familie. Ich nehme gerne einen Kaffee, mit Milch bitte. Er ist auch manchmal etwas verwirrt, wenn man tagsüber geschlafen hat und ihm ist auch manchmal schwindelig wenn er zu schnell aufsteht oder er muss nachts raus. Meine mondgesichtige Betreute auf deren Narbe von der Schädelöffnung keine Haare mehr wachsen sitzt mit Wassereinlagerungen auf dem Sofa, gezeichnet von ihren tödlichen Krankheiten und ich finde es einfach frech zu sagen: ja, kenne ich, ist bei mir auch so. Sie war seit der Krankenhausentlassung nicht draußen und hat offene Stellen an den Knien vom Fallen in der Wohnung. Nicht zu schnell in den Rollstuhl, da gewöhnt man sich nur dran ist seine Auffassung zu dem Thema. Die Enkelin, die auch teilweise dort mit lebt, wenn ihre Mutter arbeitet ist da und die Familie versammelt sich, jüngster Sohn usw. Schwiegersohn der Tochter. Sehr toller Familienzusammenhalt, alles so zusammen in der Familiensauce. Das gefällt mir. Den Problembruder soll ich jetzt auch übernehmen, ist im Entzug und wird substituiert, hat keinen Ausweis und kommt nicht an sein Geld (80,- € von einer Stiftung), der Vermieter hat seine Sachen einfach vor die Tür geräumt unter eine schwarze Plane und diverse Strafsachen, Schwarzfahrten und so, was er in seinem breiten Kopf gemacht hat und keinen Überblick und braucht auch meine Hilfe. Sie haben von mir erzählt und ich bin sowieso die coolste. Mein Hütchen erkennt sie wieder. Das Glitzerkondom habe ich letztes Mal gehäkelt als wir uns im Agnes Karll getroffen haben. Gut erkannt. Der Terrier ist dreist wie immer, springt aufs Sofa, besteigt einen kurz vor dem Beißen, wenn er auf dem Arm gehalten wird und in Oberkörperhöhe ist, aber mein Mantel ist dick. Ich habe keine Angst, ich ignoriere ihn und bin damit dominant aus Hundesicht. Der Sohn gibt mir Recht mit dem schlecht erzogen.

Auf dem Rückweg bei Frau Naturheilkunde, die sich einfach nicht meldet. Das Haus ist eingerüstet und die Tür unten steht auf. Es sind Osterferien und die Töchter wohl bei ihr, aber man sieht nichts von ihnen (schön weggesperrt). Das finde ich gruselig. Meiner Betreuten wächst ein respektabler Bart. Sie wollte mir doch Unterlagen wegen der Modernisierung und Anpassung der Miete zuschicken. Ich habe Post u.a. Vollstreckungsandrohung, weil wir nicht reagiert haben wegen Raten (und sie will es sich immer noch überlegen) und wegen der Rente und wir gehen ihre alten Beschäftigungsverhältnisse durch. Das ist alles ordentlich abgeheftet und viele Basilikumtöpfe stehen in der Küche. Der eine ist getrennt und darf nicht zu den anderen, weil er Blattläuse hat.

Das Siloah wird gerade abgerissen und sieht schon richtig rott aus. Da müsste man Fotos machen. Ich fahre vorbei an dem Haus der 86-Jährigen von gestern und will fast halten und schauen, ob der Name dran steht. In der Betreuungssache in spe geht es um einen Wohnberechtigungsschein der abgelehnt wurde und die engagierte Frau vom abW hat vielleicht eine Wohnung für ihn. Da werde ich in jedem Fall tätig, auch wenn ich es noch nicht bin einfach als guten Einstieg und weil das dann den Weg für Vieles ebnet. Gleich glänzen zu Beginn oder noch davor.

Die Richterin ist überfordert von Ostern und auch sonst und macht viel Vertretung, Elisabeth trommelt derweil mit den Nägeln, deren Lackschichten immer dicker und abartiger werden auf meinen Tisch (das Quatschen während ich telefoneire habe ich ihr verboten). Ich frage, ob sie eine Einladung vom Sozialpsychiatrischen Dienst bekommen hat. Was soll sie mit dem alten Mann fragt sie mich und warum will man ihr immer dieselben Gebäude ans Herz legen, das Amtsgericht, das Landgericht, warum nicht das Opernhaus. Das ist auch gut, sage ich ihr. Sie ist aggro, beim Gehen schaut sie auf meine Häkelkette und ganz ganz zart: das sieht schön aus. Er kommt am Freitag. Betreuungsstelle erreiche ich keinen mehr. Der Kollege schenkt mir einen Stempel mit „Bombe!“, weil wir immer nur so langweilige hier haben. Kathrin wegen New York. Ich habe schon geschaut wegen Afternoon tea und was Japanisches gefunden und Kathrin hat Falafel gefunden. Das wird super, ich bin mir sicher. Ich habe gerade das kleine Menü von Dieter Grubert durchgelesen und da fließt es in meinem Mund. Ich erkläre meiner Schwägerin was ich an 2 und 3 Sternen anstrengend finde, es quält die Köche, wenn sie verkleidet rumlaufen müssen und alles kreisrund ausgestanzt und Schaum drauf, das macht mich nicht so an.

Dann noch mal Bayreuth, der Pflegedienst im Spätanruf. Steffi hat Bronchitis bekommen nach dem Besuch der Familie Ostersamstag und ihr geht es schlecht. Noch nie musste sie Antibiotika nehmen und die Pillen sind so groß. Eine Tochter von Freunden wurde an der Leber operiert und hat dolle Schmerzen und es war keine Spezialklinik, sondern ein Feld- Wald- und Wiesenkrankenhaus. Oh weia, die Familie liest was ich denke. Wie Steffi sagt, wer meine Meinung erfahren will, liest BM. Die anderen können es sein lassen. Das geschieht auf eigene Gefahr. Das Appartement für München ist gebucht, wir nehmen das 1,40 m Bett (hatte wir früher auch zuhause), wenn es eng wird drängelt einer und das geht in einem beliebig breiten Bett, dass man zur Kante gedrängelt wird. Fahrradverleih nebenan. Das ist ein gutes Zeichen. Ich beschäftige mich mit den Versicherungszeiten der Betreuten bzw, dem Versorgungsausgleich und muss das Handschriftliche noch mal abtippen und vorher Morgen da mal anrufen. Mein Kollege hat sich flüssige Stempeltinte zum Nachfüllen in Schwarz gekauft (ich habe so was gar nicht). Kann man nicht einfach das für Füller nehmen. Es steht was anderes drauf, aber die wollen nur ihr Zeug verkaufen.

Weshalb ich Movenyo gerne zahle für das nächste Quartal fällt mir ein, als mir die Frau von moving bones auf dem Rad entgegen kommt und ich sie grüße. Sie und der Typ, der Inhaber ist vor allem haben viel von der 4 for life Philosophie aus dem Results-Film. Find your perfect body und diese ganze Philosophie. Das geht mir am Nerv und ich muss an den Film von Ostermontag denken an die Szenen mit dem russischen Fitnessguru, der auch Fitness-Videos macht und der Held des Hauptdarstellers ist, den ihn zuhause besucht, weil er dann im erweiterten Studio Workshops geben soll und er ihm eine Zusammenarbeit vorschlägt. Er sitzt mit Plauze am Tisch und sagt, dass er sich eine schöne blonde Frau hält, die lecker für ihn kocht damit andere ihn beneiden (hatte auch schon Schwarze und Asiatinnen), und er sagt so schön nicht nur „the perfect body“ auch „your perfect body“ is „just an illusion“, you will get old and fat and die anyway während der Hauptdarsteller an seine Botschaften mit ewiger Verbesserung glaubt. Yoga mit offenem Haar ist nur bedingt geil und die Fussel hängen mir ständig über den Augen und im Gesicht. Gut aussehen tut das bestimmt nicht und es fühlt sich auch nicht gut an. Es gibt Gründe, warum ich allein zuhause auch die Haare nicht offen trage, sondern weg mache. Nur die seitlichen Drehungen mit Kopf einbezogen am Boden sind ursüß ohne die störenden Ohrgummis. Wir üben für mich, wie die Lehrerin der Klasse mitteilt Shaturanga mit Gurt. Ich denke an die verschiedenen Leuchtbuchstaben (wie unser Freund aus Oberfranken sie für Kunst sammelt um daraus Worte und Sätze zu bilden) mit Okidoki. Welches Theaterstück war das noch mal? Ich sehe die Kulisse vor mir. Ach ja, die Freischützoper. Der Welpe dreht wieder durch. Sie wirkt gestresst und tut mir leid. Das wirkt alles schnell ritualisiert, so dass man da schlecht wieder von weg kommt.

Ich kaufe bei Lidl u.a. Twix und Gemüse und Stephan hilft mir (er schneidet viel besser, ich bin ungeduldig). Mehlschwitze mit Milch und dann Fenchel, Champignons, Tomaten mit Knoblauch und Zwiebeln und dann alles schichten. Ich mache jetzt aus allem Gemüse und in allen Varianten Lasagne. Diese wird viel feuchter und leckerer als die letzte. Übung macht den Meister. Peaky Blinders finde ich gewollt und langweilig. Ausstattung ist noch das Beste, die ständigen Gewaltszenen ohne Sinn und Reiz und die hanebüchenen Geschichten aus der Unterwelt von früher und die Synchronstimmen alles: Laaangweilig. Suki hole ich nur zum Außentermin ab.

Stephan macht mir den Vorwurf Hochzeitsreise boykottiert zu haben letztes Jahr und erst Lissabon und Belgien abgelehnt zu haben wegen angeblicher Flugreise und dann habe ich Berlin auch noch abgesagt und Hamburg vordiktiert. Ich will ihn entscheiden lassen 2016 und er sagt, wie bleiben da. Das ist bockig und er straft sich selber (oder vielleicht ist es ihm auch zu viel die ganzen Reisen, was ich aber nicht glaube) und ich werde nicht sauer sein. Warum auch.

Es ist halb 1 und ich bin tierisch müde. Nachts fließt das Blut und ich werde davon wach und kriege gerade noch die Kurve. Im Dunkeln Boxenstop, der dringend nötig war und der Tampon geht nicht auf.

31.03. Traum: Café mit lauter Windhunden und anderen. Die umarmen mich mit ihren Pfoten oder Strecken sie mir ins Gesicht und machen ihre Schnauze und Zunge an meine Nase, unbekannte Hunde. Das schaut so klasse aus, dass ein Fotograf Bilder macht. Das soll Berlin sein. Ein Typ gibt vermeintlich asiatische Zeichen vor, die man aneinander setzen und mit denen man was schreiben kann. Es gibt zum Schluss Getränke auf Kosten des Hauses. ich will leinen Kaffee mehr. Ein Typ hat privat gebacken, Lebkuchen und wir bekommen ein Stück und das ist derart lecker, was ist der Knipser? Kakaoschalen. Ich gehe hin und sage, ich will nicht noch eines erbetteln, aber ihm sagen, dass er ein Backgott ist und so was Leckeres habe ich noch nie gegessen. Ob das Kakoaschalen seien. Da sind verschiedenen Würzöle drin. Ich meine, die schwarzen Knusperdinger. Ja. die hätten früher die Hippies gegessen. Am Ausgang kaputte Kulis, 3 gleiche. Ich bücke mich wegen basteln, gerade mit den pseudo japanischen Gedichten fällt mir da bestimmt was ein. Dann sind wir bei Heike, die wohnt direkt am Strand in einem Neubau. Innen eine Schrankwand, aber selbstgebaut und Teppich. ich lobe das Haus und sage Jan, es sei wie im Ferienhaus bei ihnen zuhause. Ich muss ihr gestehen, mit welchen Freunden von ihr ich mich angelegt habe. Eine Mutter, die Tochter wollte auf meinem gefallenen Papierhut was draufkrickeln und ich wollte schauen, wie er ausschaut und habe ihn abgesetzt und die Mutter meint, der habe doch nichts gekostet, sei auch auf einer Seite offen (ich hatte ihn doppelt gefaltet und das offene Ende nach oben gemacht und auch genietet). Ich sage, seit wann ist das ein Kriterium dafür ob was wertvoll ist (Erinnerungen sind wichtig und wenn er für mich Bedeutung hat) und verbiete es nun der Tochter und gehe. Bei Heike malen die Kinder die tollsten Bilder in denen hinten noch ein anderes Motiv versteckt ist was es zu entdecken gibt. Vorne einen Bauernhof mit Hühnern und dahinter einen Gorilla z.B. Alle spielen und malen auf dem Teppich. Es hängen Klamotten da. Ein asymmetrisches Oberteil aus blauem Cord mit einem Loch auf einer Seite, wo die Brust ist. Wie wird das getragen und passt es denn? Heike sagt, schon als Oberteil, Eine andere Freundin will noch massieren und selbst das anfassen der Füße mit einem Pinsel das darüber streichen empfinde ich als unangenehm und sage das auch und das ich es zwar auch merkwürdig finde, aber dann lieber nicht massiert werden will, weil ich das nicht aushalte.

Der Wecker war spät gestellt und klingelt hart. Ich fühle mich ausgeblutet. Hannes hat endlich geschrieben. Sie kommen nachmittags zu Kaffee und Katalin will mit mir basteln. Da ist es hier ja paradiesisch mit allem was man braucht von Fimo bis Filz. Zeige Stephan die dicken Blutstücke um zu beweisen, dass ich nichts dafür kann wenn was im Bett gelandet ist. Dann brauche ich ja keine Totaloperation wenn sich das jetzt selber auflöst ist sein Kommentar. Bluten in Wien glaube ich nicht, aber vielleicht wenn Jo zu Besuch ist und dann kann er mir auch eine Aufbauspritze geben (wie meiner Schwester), fühle mich heute schwach. Kathrin schreibt mir lieb von Falafel in Zürich (die Restaurants in NY, in denen man nur für 2 oder 4 reservieren kann, das Thema hatten wir Ostern schon) und das es warm ist bei ihr und heute sollen es wohl 20 ° werden. Da muss man ja gute Laune kriegen und die Falafel in der Schweiz sind bestimmt auch lecker.

Steffi fragt wegen Tricky. Was, der spielt bei Chez Heinz? Kann es nicht glauben. Der Kollege sagt auch, das wäre als würden die Beastie Boys in der Glocksee spielen. Tricky versteht man immer übrigen auch bzw. das ist sogar die korrekte, neuen Rechtschreibreform. Den liebe ich ja sehr. Vielleicht hat mein Bruder Lust mitzukommen, mal wieder Tanzprogramm zusammen, wie sonst nur zu runden Geburtstagen und da auch nicht zu jedem oder wir gehen alleine, weil den liebe ich wirklich. Habe sogar einen selbstgebastelten Fanpulli, knallgrün mit „Tricky“ drauf in Häkelschrift. Gut, so ein Arschloch bin ich, erst sagen, ich habe kein Programm, er kann alles entscheiden und dann so was.

Die GU-Rezeptkarten, die meine Schränke vollmachen sind einfach zu schade für einen Bücherschrank. Sie haben das richtige Format und ich werde sie in Umschläge zu Karten stecken und in die Welt entlassen z.B. wenn ich Fanpost an das Schauspielhaus schicke. Die Schauspieler sollen was Vernünftiges essen wie abendliche Joghurtsuppe und nicht immer nur eine alte Brezel und Rotwein dazu. Ich muss lachen, weil ich bei der ersten denke: mmhhh, lecker Früchtequark und dann hinten was lese von 1 Esslöffel Sardellenpaste auf dem Rezept „Frühlingserwachen“. Die gebackenen und gefüllten Brötchen kann ich mal ausprobieren.

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Die Paprika sehen aus wie dicke, rote Spinnen. Wir haben Zugkarten für München dank Stephan und richtig Geld gespart und zu Gerhard Henschel gehen wir auch. Auf den stehe ich ja. Der schreibt gut und liest gut. Ich sollte ein tolles Diagramm für ihn suchen und ihm schenken. Die mag er. Sinnlose Diagramme mit denen Sachen, Kreisläufe erklären werden sollen mit Pfeilen und Schnittmengen. Der Schlüssel von Steffi ist nicht in der Schublade. Wie kann das passieren? War noch in der Handtasche geblieben und ich finde ihn in weniger Sekunden, trotzdem: Schlamperei!

Gutschein von Rossmann verschenken heute Nachmittag, weil Binden und Haarspray brauche ich eh.

Harald schlägt Rathaus vor, aber ich will Lasagne und Hund abholen. Morgens hatte Stephan vorgeschlagen: Soll man vielleicht den Eigenbeteiligungsbetrag 2016 überweisen bei Herrn Ihme? Aktuell sind 553,14 auf dem Konto, aber er lässt anrufen vom Patiententelefon und will keinen Vorauszahlung leisten, braucht sein Geld selber. Das nervt, wenn es so unvernünftig ist, aber man muss es aushalten.

Der Typ von der Betreuungsstelle, der zuständig ist für den Buchstaben „B“ ist krank und wird vertreten, die Richterin, die zwei Kollegen vertritt hat kaum noch Stimme oder Herr Auge, der Geld abholen wollte meldet sich auch krank. Krass. Alle krank um einen herum.

Die haben Telefonanlage und meine Betreute ist umgezogen, deswegen geht da immer ein Typ ran. Bin auch manchmal zu doof, aber ich weiß wie man Probleme lösen kann. Könnte den Mann mit der schmalen Hand besuchen, dessen Wohnung vergiftet ist, weil ich eh auf der Anlage bin, aber der fühlt sich nicht und hat die Putzfrau da. Dann eben ein andermal.

Wieder Bayreuth. Fieber. Vielleicht den Hausarzt bestellen. Ärzte können nichts machen und sind beleidigt, wenn man die Antibiotika nicht nimmt, aber die bringen nichts bei Grippe. Der Körper muss kämpfen und gestärkt hervorgehen oder sterben. Er arbeitet an der ersten Variante. Er hat sich über die Nachbarin ein Glas Birnen bestellt (wie damals bei Mama, wenn man sehr krank war). Seine pommerische Frau für die ist Essen sehr wichtig, aber er isst eigentlich nicht, wenn er krank ist.

Verpflichtungsschein für Frau Renovierung für den Mieterverein, der vor Ostern vom Arzt angemahnt wurde, hatte ich schon besorgt. Datiert vom14.01. und um 19.10, habe ich ihn ihr geschickt und bestimmt auch vorher mit ihr telefoniert, aber sie weiß von nichts und die Post wird oft nicht richtig eingeworfen und die Putzfrau. Der Sohn der Mitarbeiterin geht Samstag basteln zu August Kestner. (Den Flyer hatte ich mitgenommen wegen Bruderbesuch). Schön, sie soll eine Rückmeldung geben.

Mein dicker Betreuter im Elektrorolli ist bei Rossmann gestrandet und muss abgeschleppt werden. Das wird kosten. Mit dem Typen von der Krankenkasse gerate ich aneinander, wie? mit dem kaputten Akku ist er losgefahren und was soll er machen, ihn dort abholen. Was will er damit sagen, er ist selber schuld. Der Akku wurde immer schwächer und musste jede Nacht aufgeladen werden. Ohne Rolli kann er sich nicht fortbewegen, was hätte er tun sollen, zuhause bleiben und kennt er das nicht von so elektrischen Geräten, dass eines Tages der Punkt kommt und sie nicht mehr funktionieren und den Geist aufgeben und nein, er soll ihn nicht abholen, ich will wissen, wer die Kosten trägt. Notiere mir seinen Namen, was ihm nicht passt und er sagt mir wo die Rechnung hin soll (ich soll nicht so hektisch sein). Rufe noch mal das Servicehaus an und das Geschäft hat eine Steckdose und er Sohn ist gerade da und bringt den Akku dort hin und sie lösen es jetzt anders…

Die Lasagne ist ausbaufähig. Stephan ist sauer, weil ich die Theaterpremiere cancele mit den Worten, dass ich da unbedingt mit meinem Bruder und seiner Familie Familienprogramm machen muss (Peanuts im Astor) und jetzt lasse ich alles sausen für Tricky. Ja, ich bin Fan und er soll mal im Kalender schauen, wie oft wir ins Theater zu Klassikarien gehen und wann das letzte Mal auf ein „normales“ Konzert. Ich bin nicht schwul und sechzig. Das Lilakleid geht zu Steffi. Einfarbig muss sterben. Stephan hätte schon ganz hoffnungsvoll gefragt, ob das auch für Mäntel gilt fällt mir dabei ein. Ich kriege eine karierte Strumpfhose in rot-grün. Suki braucht das Laufen um ausgeglichen zu sein, das sieht man ihm richtig an. Wir fahren in die List. Suki dockt an jeden Rollator und alle lieben ihn. Meine Betreute ist nicht da, stecke den Gutschein in die Tür, der Hund jammert. Dann die Frau vom abW auf dem Handy. Sie wartete am Lister Platz. Ja, aber sie hat vergessen mir das zu sagen und mich lässt man nicht warten und ich bin jetzt wieder weg. Suppe und Frauen soll man nicht warten lassen, die werden sonst kalt. Das gilt besonders für mich. Die hat Nerven, später ruft sie an und tut ihr leid, dumm gelaufen (ja, das kann man sagen), aber Hauptsache ich habe das Geld überwiesen. Im Park an der Cellerstraße macht Claudias Ex ein Wandbild mit der Sprühdose. Auch die Bäume mussten dran glauben und sind getagt hinter den Containerwohnungen. Suki ist viel besser geworden an der Leine am Rad und letztes Mal war ich ganz stolz und dachte, er versteht sogar Poller, dass er auf meiner Seite vorbei muss wegen der Leine und nicht kreuzen darf. Heute ist er schreckhaft und läuft mir fast ins Rad, weil ein Köter vor Bauhaus bellt (an der Leine). Ein Idiot überholt von rechts im Tunnel und es kommt fast zur Kollision (Idiot schimpfe ich dann auch) und dann noch mal ein alter Kläffer, der einem alten Knacker gehört und er reißt sich los von der Leine, nicht sonderlich nervenstark heute. Dann muss ich es umso mehr sein. Mit dem Touribus durch Hannover wenn mein Bruder da ist. Darauf hätte ich auch mal Bock. Das ist lustig in der eigenen Stadt. Im Georgengarten blüht die Wiese blau. Gut aussehende Handwerker bauen die neuen Studentenwohnungen, mauern Deko an die Fassade und haben das Radio mit Oldies auf Straßenbeschallung gestellt. Ich treffe Markus mit H-AI. Er kommt gerade aus dem Büro. An der Ampel Küchengarten. In der Mitte im Pulk warten und wieder an ein Elektrobehindertenfahrzeug ran und Kontakt aufnehmen. Er kann es nicht lassen.

Im Büro auf dem AB Herr Hodscha, der entlassen wurde und Montag sich in der ambulanten Therapie meldet und mir nur Bescheid sagen wollte. Guter Junge. Herr Teheran mit Koffer und Kaffeepappbecher kommt pünktlich und stöhnend die Treppe hoch. Er ist gestern 50 geworden und hat seine Kinder nicht gesehen. Auch das hat sie ihm versaut. Erzählt viel von Höckschen auf Stöckschen, was er alles Tolles schon gemacht hat selbstständig mit Gastronomie, Kulturprojekte, Reisen, seine Ex ist ungebildet, kommt aus Argentinien, nur Putzjobs gemacht, hat alles er vermittelt oder seine Familie und kann die Kinder nicht versorgen, kann nicht kochen, kein Spiegelei braten. Seine Familie hat studiert und ist politisch, Marx und Engels und DKP in Berlin, Faust. Die Kinder haben alle was, erst die Missgeburt (er meint Fehlgeburt), dann die Tochter mit Krebs (Leukämie, dann sollte sie noch ein Kind machen wegen Stammzellen) und der Sohn ist dick (quasi auch eine Missgeburt) mit 11 Jahren wiegt er 90 kg. Die Ex hat Ausweis vernichtet und betrogen, stiftet Tochter zum Lügen an, hat was mit Transen zu tun, hat Medikamenten genommen, die für Menschen noch nicht zugelassen waren. Er macht es umgekehrt. Die sagen sein THC-Konsum sei schuld. Er lässt Unterlagen da, entschuldigt sich und macht sich wieder auf den Weg. Er will vielleicht in den Iran, Pistazien kaufen für Freunde in Hamburg (er hat einen Laden für Feinkost mit aufgebaut), der Belugakaviar ist hoch (den importiert er gerne oder seine Schwester und lässt ihn vom Zoll beschlagnahmen). Seinen Führerschein haben sie zerschnitten wegen Solian, das durften sie nicht. Er nimmt keine Medis nur THC und ganz selten, wenn er beim Ladenbau den ganzen Tag gearbeitet hat, dann kochen sie abends und rauchen einen Joint und er geht nach Hause und schläft. Die Schulden, Budni-Einkäufen und so war alles für die Kinder und ist auch nicht der Rede wert. Mit 7.000,- € kann man alles auf einmal erledigen. Aber wo will er die herkriegen als Sozialhilfeempfänger, dann Parken auf einem Behindertenparkplatz und Schwarzfahrten (das ärgert seinen Vater, der bei der Bahn gearbeitet hat). Heute auch wieder, aber er hatte Glück und hat es dem Typen erklärt, dass er nach Hannover muss und der hat gar nichts gemacht, nicht mal was aufgeschrieben. Während er da ist ruft seine Schwester an und hört seine Stimme. Ich soll nicht sagen, dass sie angerufen hat. Später meldet sie sich noch mal und ich sage, ich mache nicht heimlich und hinter seinem Rücken. Familie ist verzweifelt, ich soll bitte helfen, die Kinder laufen weg, die arme Andrea (seine Ex), auf mich hört er. Sie hat Pflegedienst und kann Leute schicken wegen Medikamenten in Hamburg oder Hannover.

Was ist ein Vertikutierer, macht der Löcher in den Rasen? Meine Eltern liegen mit Fieber im Bett und haben Selfies entdeckt. Haha. Döhren alaaf. Susann hat den Orden gekommen und schreibt mir eine SMS. Ich gehe in den Übungsraum und der Kollege sagt, er geht zum Training. Muss was für die Fitness machen. Glockseeboxen. Ist leider schon um 16 Uhr. Wenn ich so weiter mache, dann kommen bei mir Klimmzüge ab 60. Orangentee bei der Hundeübergabe. Überstundenabbau gibt das Gefühl, dass das Ende schon besiegelt ist. Schnaps to go. Wie geil ist das denn? Ich finde die Verpackungen, die hier auf dem Tisch stehen herrlich und darf sie mitnehmen. Wenn Kettenglieder auseinander gehen spricht das dafür, dass sie benutzt wurden.

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Stephan sagt, der Vertikutiere macht das Moos aus dem Rasen, aber wie soll er das erkennen. Wir beschließen, dass sein Einsatz reicht. Reste der Lasagne und früh zu Bett. Am Wochenende will ich Zitronentarte ausprobieren.

01.04. Traum: Burschenschaflertreffen, Raban auch am Tisch. Erklären was sie machen, Treffen mit Italienern, prügeln tun sie sich nicht. Er strickt dicke Socken mit Rippenmuster. Müsste das nicht unten sein? Da ist ein verstärkter Rand. Besteht nur aus so ca. 5 Maschen, so dick ist die Wolle. Wir wandern in Laineck. Das Haus gefällt mir auch, altes Bauernhaus mit großen eckigen Bauhausfenstern. Ich würde tauschen, aber direkt zur Hauptstraße kommt ein Einwand. Das könnte nicht so schön sein. Steil den Berg hoch. Oben ist Gastwirtschaft in einer Höhle. Sind überhaupt Frauen bei der Burschenschaft mit dabei als Mitglieder? Nein ist die Antwort. Studieren die Speisekarte. 2. Gang, also Hauptgerichte und man kann alles zusammenstellen, Blumenkohl, Bacon. Die Studenten und Studentinnen bestellen. Das ist was zum Rauchen, ein Joint. Dann das für die ganze Gruppe sagt einer der Typen (Raban) – Gelächter. Die Bedienung sagt, dass darf sie uns nicht verkaufen, nur das darunter (das ist wohl nur mit Tabak). Ich bin an der Reihe und eigentlich noch satt. Ganze Seite mit verschiedenen Lasagne-Sorten, nehme mit Artischocken und Chilis und erst Mal Apfelsaft naturtrüb. Die Mädels hatten Sommerweine bestellt, aber ich probiere erst Mal, habe schon Alkohol getrunken. Irgendwie sind wir im Ausland, englischsprachig. Dann sind wir wie in einem Wohnzimmer und ich lege Hip Hop Platten auf. Der Plattenspieler ist klein wie eine Videokassette und sehr minimalistisch. Ich muss auf 22 stellen für die Rückseite. Mache das und die Nadel des Plattenspielers fährt an die Stelle und fräst sich in die Platte, auch ein zweites Mal, muss mechanisch eingreifen und das stoppen. Dann kommt Bürste. Ist wohl Technik um einen Kratzer raus zu machen. Dann klappt es irgendwie, aber es klingt komisch, auch in schneller. Einer der Typen sagt, falsche Geschwindigkeit und ich bin unsicher, ist halt auch deutscher Hip Hop, deswegen klingt es vielleicht komisch für ihn. Ich kann mich aber auch nicht entscheiden auf welcher Geschwindigkeit es richtig sein soll. Werde wach, gehe pinkeln. Brennt bei uns Licht in der Wohnung, nein Flur. Irgendwer muss aufgestanden sein. Wieder im Bett merke ich, dass ich ausgeschlafen bin. Topfuntersetzer aus Baumwolle in den Regenbogenfarben für den Geburtstag Morgen. Gute Idee, was Selbstgemachtes und die kochen und backen gerne. Zeit ziemlich knapp. Stehe auf, ist 6, dachte es sei 7. Ganz schön früh, macht nichts, schöne Stimmung, Vögel sind auch schon aktiv und die Bahnen fahren. Ich häkele eine Probe 40 Minuten im Wintergarten. Da braucht man Licht für die Fummelarbeit. Ich messe aus (wegen Fahnenform) und werde die dünnere Nadel nehmen müssen, damit es ausschaut. Das wird zeitlich auch knapp, gelb ist dicker, egal, wird eh nicht perfekt. Grün fehlt. Das Tuch mit der dünnen Wolle geht vielleicht Richtung Hamburg. Dort wurden die Farben gelobt.

Hatte bei Movenyo gefragt warum die Kurse alle ausfallen, Grippewelle.

Wenn nichts im Alter dünner wird, so wenigstens die Haare. Ich kann sie dann gut morgens waschen und föhnen, wie normale Frauen. Der Geruch von Haarspray liegt in der Luft. Die Pause war echt super, wo man das Zeug nicht riechen/einatmen musste. Lidl hat morgens das tollste Gemüse, eine Runde einkaufen vor der Arbeit, Bio-Zitronen und Spinat, Mozzarella ist alle, dann was anderes. Die Sonne scheint und meine Laune ist bestens. An der Kasse sagt die eine Kassiererin: das war doch Dein Großer und die Kollegin ist irritiert: das war mein Mann. Wir müssen alle lachen. Ist doch schön, wenn man so einen jungen oder jung aussehenden Mann hat. Ich fahre gemütlich um Viertel nach 9 ins Büro und denke mein Termin kommt um 10 und sehe, ich habe 9 eingetragen. Erst mal Frühstück mit Tee. Schicke Mail, er ruft an, war doch 10. Einen anderen Termin auf heute verschoben, hatte ich gestern ganz vergessen einzutragen. Das darf nicht einreißen. Ich bin verpeilt, aber für einen B-Schein reicht es. Er bezieht erst seit Anfang 2016 SGB XII Leistungen, davor war er unter 25 und hat 100,- € Taschengeld von seinen Eltern bekommen. Jetzt will er von Zuhause ausziehen. Am Wochenende bei gutem Wetter gehen sie zum Flughafen und beobachten die Flugzeuge. Das ist das Hobby seiner Familie. Toll. Habe ich schon mal in einem argentinischen Spielfilm gesehen so was. Den Verpflichtungsschein, der verloren ging bekomme ich noch mal zugeschickt und versichere ihn persönlich vorbei zu bringen. Doch in die Stadt fahren bei dem sonnigen Wetter und Gerichtspost machen, was essen und grüne Baumwolle besorgen. Herr Teheran hat eine Wohnung in Hamburg in Aussicht, ob ich trotzdem Betreuerin bleibe. Der geht mir am Nerv mit seinem Chaos und seiner Thermik, die er verbreitet und das sage ich ihm auch. Zucker mit Büffelmotiven nach Hagenburg. Einfach so, weil ich es dann los bin und mich auf New York freue.

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Herr Bareinzahlung sieht heute cool aus mit schwarzer Lederjacke. Er sieht auf jeden Fall viel jünger aus als Mitte fünfzig. Er wird einen Monat in München sein und dort nach Arbeit schauen (oder arbeiten, weil er wen kennt). Er ist gesund und hat Kinder und will vom Jobcenter weg. Wenn er erst mal Arbeit hat, wird alles gut. Ich soll das dem Jobcenter mitteilen. Auf keinen Fall, letztes Mal als ich in seinem Auftrag eine Ortsabwesenheit gemeldet habe (die er mit denen angeblich abgesprochen hatte) hat uns das 2 Klageverfahren eingebracht. Das mache ich nicht noch mal und sie merken das eh nicht. Er ist einverstanden.

Mein Mann verspätet sich, weil Sofa für den Nachbarn geliefert wurde und er hat angeboten, sie reinzulassen sogar in die Wohnung und das dürften sie angeblich nicht, so dass der Nachbar bei der Arbeit angerufen und nach Hause bestellt werden muss. Sah es wenigstens gut aus? Was denken die sich eigentlich, warum jemand einen Schlüssel für die Wohnung hat, was das bedeuten kann. Hätte sich Stephan auch als Nachbar ausgeben können. Unseres wird nächste Woche abgeholt, wenn alles nach Plan läuft. Häkelbaumwolle grün gibt es nur in ganz ekligen Farben (Jägergrün und hellgrün mit viel Weißanteilen, das taugt nicht für meinen Regenbogen) und im Wollfachgeschäft schauen sie einen verächtlich an. Sie meinen Filethäkeln, das haben wir gar nicht (Anm.: nur Teueralpakasonstwaswolle, aber das macht das Ergebniss nicht schön), da müssen Sie zu Kaufhof. Ich sage immer nur Filztampon, es kommt drauf an, was man draus macht. Ich merke dann erst, dass ich ohne Portemonnaie los bin (auch keine sonstige Wolle für irgendein Projekt gekauft (hatte schon Mohair im Angebot zwei Knäuel, rot und gelb in der Hand). Ohne Geld in der Stadt und es fehlte mir gar nicht. Ich kaufe dann dort wo ich nicht soll (aber Ausnahme). Babybaumwolle zu dick, aber die Farbe ist o.k. Was soll’s. Muss auf jeden Fall Brille mit nach Hause nehmen, sonst wird es mit dem richtig dünne Zeug nicht klappen. Treffe ich jetzt täglich den Ex von Claudia? An der Ampel ein alter Terrier neben dem Rad im Verkehr ohne Leine. Gefällt mir.

Frau Srilanka ist schon da und zu heiter. Sie hat einen neuen Mann aus Indien (die Familie wurde schon geprüft durch ihren Onkel und sie kennt ihn von Skype, muss nächstes Mal Foto mitbringen). Sie ist dick geworden jammert sie, aber Blutwerte sind o.k. nur „Eisenmangel, Arnhold“. Ihr fallen die Haare aus (sie hatte dicke und will Pillen nehmen). Die Polizistengattin vom Pflegedienst schlägt rote Beete vor. Ich sehe es mal so wie sie. Ja, der neue Imbiss, ich war neulich in der Nähe, aber weiß jetzt die Anschrift.

Meine Mutter auf dem AB bedankt sich für das Wolltuch, was sie jetzt schont, da sie viel schwitzt. Später sprechen wir uns. Paps meint, 4 Tage länger und er hätte es nicht gepackt und seiner Schwester die Hand reichen können. Zum Thema Vertikutierer. Er lässt das Moos, weil es viele Vorteile hat: muss man nicht mähen, auch im Winter grün, nicht so anfällig (auch weich, kommt von mir). Ich rufe die Krankenkasse an wegen des Elektrorollstuhls und der Reparatur. Der Kostenvoranschlag liegt vor. Stimmt dass denn alles, das die Armlehnen und die Stoßstand defekt sind will die von der Kasse von mir wissen. Wenn das da steht. Die Armlehnen sind mir scheißegal auf Deutsch gesagt, aber die Batterie muss ausgewechselt werden, es ist gestern schon fast gestrandet, mein Betreuter. Deswegen rufe ich da an und mache Stress, d.h. ich will die Bearbeitung beschleunigen, weil sonst heißt es wieder, wie konnte er damit los. Später holt mein Betreuter in spe die Antragsunterlagen für den B-Schein ab und will da Montag hin. Ich lege eine Akte an und sehe, dass sein Name bei mir schon vorkommt. War ich mal seine Verfahrenspflegerin und er kennt mich daher? Gut, kann auch ein Zufall sein.

Der Rasen hat doch ein perforiertes Muster und sieht irgendwie verändert aus? Weg? Braun? Gebe weiter, was Paps mir verraten hat und sage, wenn man kurze Stummelbeine helfen High Heels nur bedingt was ich sagen will ist, man muss sich mit den Gegebenheiten zufrieden geben oder man kann nur bedingt gegen die Natur ankämpfen. Mache das wie die Wiener und halte Reden vom Balkon. Hartwig beißt an. Warum ist seiner so grün? Moos. Das Gerät ist lauter in der zweiten Runde und der Rasen nur noch eine braune Fläche.

Noch nie war Frühling so schön. Ich musste so alt werden um das richtig genießen zu können und finde es herrlich. An der Ampel eine Frau neben mir auf dem Mountain Bike an die Ampel gelehnt und ich denke, die hat aber auffälligen Nasenschmuck. Ich schaue hin und es ist eine blutige Tamponade, ein weinrot getränktes Taschentuch, was sie sich reingesteckt hat. Sport ist herrlich und ich fühle mich wie Suki beim Laufen und könnte weitermachen mit Dehnen und bin auch ungehemmt wenn mein Schlafanzugoberteil verrutscht und man irgendwas Unvorteilhaftes bei mir sieht. Der neue Laden am Kreisel, heißt jetzt auch nicht mehr Frau Weißwein sondern irgendwas mit Weberey. Ich verliere den Müll den ich eingesammelt habe, einen schwarzen Riesenhaken von Broadway (umhäkeln?) und freue mich, dass ich zurück fahren muss und er länger dauert. Hatte ihn an den Lenker gehängt und dann ruckelig über Straßenbahnschienen gefahren und auf der anderen Seite angekommen hing er nicht mehr. Vor die Tochter von Bekannten, die ich kenne seit die Kind ist, wohl mit ihrem Freund, sie spielt Fußball und ist als junge Erwachsene umso sympathischer. Ich grüße sie als sie schon vorbeigegangen sind und entschuldige mich, sie so spät erkannt zu haben. Erkannt habe ich sie schon, aber einen Moment mich einfach nur gefreut über den Anblick und daher die lange Leitung, 4 Elstern auf dem Rasen. Haben sie gleich neue Samen ausgesägt? Muss wohl oder fressen die was anderes?

Stephan kocht lecker mit Bohnen und Paprika und der Räucherwurst vom Urbanek und Reis dazu. Ich könnte mich reinsetzen. Johannes ruft an und will mit zu Tricky. Supi. Stephan ist unsicher. Wir hören uns was an. Tanzbar und schöne Balladen, traurig. Ich will vorne stehen und den Typen sehen.

Ostern 16

25.03. Ich schlafe wohl so fest, dass ich morgens desorientiert bin. Ach so, freier Tag, auch gut. Ich habe geträumt von einer Frau, die mit dem Sohn auf Weltreise muss, weil der eine Begleitung braucht. Sie lenkt das Schiff über alle Weltmeere und hat Sehnsucht nach Ihrem Mann, der Zuhause geblieben ist und will keinen Sex außer mit ihm. Der Sohn wird dann ein berühmter Rockstar in L.A.. Den Namen kennt man auch und sie kann zurückkehren. Dann suchen wir was Asiatisches für mittags, weil wir abends schon Burger essen gehen (da kann man sicherlich auch was anderes essen außer Burger, z.B. einen asiatischen Salat). In dem asiatischen Imbiss suchen sie einen Nachfolger (das hat meiner Erachtens alles mit dem Street Food in der Südstadt und meinen Ambitionen zu tun) und ich sage Yunfeng, er kann sich einen Koch suchen und den Volkswirt machen (wie die Nachfolger von Nina, die Combo) und hier gäbe es sicherlich eine größere chinesische Gemeinde für seine Eltern, wenn die im Alter zu ihnen kommen.

Ich muss mal meine Schwiegermutter fragen, wie man das macht, wenn man Blutung hat und sich abtrocknen will nach dem Waschen, ob sie da einen hausfraulichen Tipp für mich hat wie man es schafft das Handtuch nicht gleich mit einzusauen mit einer roten Bremsspur. Mein Tipp ist nur Handtuch gleich auswaschen, aber das ist Problembeseitigung statt Problemvermeidung. Ärmel von Seidenbluse mit eingenähten Fakten bügeln ist auch trickreich, weil man auf der anderen Seite Falten wieder reinbügelt, aber des Rätsels Lösung kenne ich schon und die heißt theoretisch Ärmelbrett.

Elenas bemalter Karton mit „Franziska, wir, haben, Dich, lieb“ auf die Seiten geschrieben fällt mir in die Hände (sie hat heute Geburtstag). Das war als ich im Krankenhaus gelegen habe 1997 oder so und irgendwo sind da Hunde drauf gemalt. Finde ich jetzt nicht auf dem Deckel?

Paps liest mir seinen Geburtstagsgrüße vor, die er formuliert hat, freut sich auf Wien und sagt auch, Mama kann den Hals nicht voll genug kriegen mit Kristallen in Vitrine (für Frederik) und Schränkchen und Teppich und solche Werbegeschenke wie das Messer gibt es nicht mehr und ja, meine Schrift ist schlimm und eine Zumutung. Ich werde meiner Tante nach Ostern noch mal vernünftig schreiben, so dass sie es auch lesen kann. Stephan kauft Theaterkarten (Shakespeare) und Opernkarten für schwule Chöre im Juni, lieber dritte Reihe statt erste. Sollen wir das Mahjongspiel mitnehmen und es heute meiner Schwiegerfamilie erklären. Im Nachhinein wäre Interesse da gewesen. Für Zuhause hat Stephan Gerbera und Enzian gekauft.

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Der gelbe Sack stinkt nach Fisch, nicht der Müll. Wer gut Geheimnisse wahren kann, das hängt irgendwie mit Missbrauch in der Kindheit zusammen. Gibt es da einen Zusammenhang. Obama kommt doch zur Hausfrauenmesse.

Mit Blumengestecken ausbalanciert zum Bahnhof. Ich liebe das Schweigen in der Bahn. Das ist für mich Hannover oder Niedersachsen, vielleicht ist es in Hamburg auch so, aber dann wegen der Niedersachsen. Ein Vater überschätzt seinen Sohn. Der kann nicht mal reden und wird gefragt, ob er das hier erkennen würde, Neustadt. Das ist wie Hundebesitzer das Verständnis ihrer Tiere überschätzen. In der S-Bahn gegenüber eine junge Frau, die in einem Heft liest. Ist es Kirche oder Theater frage ich mich bei den Serifenbuchstaben, immer ein vergrößerter Anfangsbuchstabe um den Absatz einzuleiten. Sie wird von Lea erwartet. Ist Lea schwanger will Stephan wissen. Das werden Frauen nicht so gerne gefragt, so dass der weitere Smalltalk holperig verläuft. Kathrin holt uns am Bahnhof ab. Es gibt Lachs mit Soße und Salzkartoffeln, alles ungewürzt und ich überfresse mich am Mövenpickeis. Haus verkauft mit Katze und dann Streit über die richtige Pflege des Tieres. Was Notare alles beurkunden, egal wie sinnlos das ist bzw. wie konfliktanfällig in der Interpretation und Umsetzung. Bei Kevin steht die Endprüfung an. Es geht um Fußpflege (ein wichtiges Thema bei der Schwiegerfamilie und ja, ich kann verstehen, dass die Ereignisse in Belgien Kathrin mehr betreffen, weil dort Mitarbeiter arbeiten und betroffen sind. Mit dem Reinsteigern meine ich die Hausfrauen aus Eilvese. Ich verstehe jetzt erst, dass der schwule Bürgeramtsmitarbeiter Stephan nicht nur größer gemacht hat (1,85), sondern ihm Eilvese wiedergegeben hat als Geburtsort, statt es ihm zu nehmen. Ich handarbeite zu Geschichte aus der Nachbarschaft bis Dieter die Ergebnisse für Julia aus Wien ausprobieren kann. War Stephan mal dicker, sein Hemd ist so eng. Da soll er mal einen Knopf aufmachen bevor das reißt und das kann er doch meinem Bruder schenken. Die Eichhörnchen jagen sich vor den großen Wohnzimmerfenstern den Baum hoch und runter und sehen im Profil aus wie Batman. Sie liegen flach auf dem Baum, wenn sie am Baum hochklettern wie behaarte Eidechsen. Das habe ich so noch nie beobachtet/gesehen. Die Badewanne ist durchgerostet und Stephan soll mal Wanne in Wanne eingeben im Internet. Ich erzähle von meinen häuslichen Problemen. Diese Sandwichkinder können sich einfach nicht vorstellen, wie geil es ist Erstgeborener zu sein und die Eltern für sich zu haben und die ganze Liebe und Aufmerksamkeit ganz für sich alleine zu haben. Das kann einem später keiner mehr nehmen. Das macht man so nicht. Diese Worte hängen mir noch nach. Ich liebe meine Schwiegerfamilie, aber Heilige sind sie auch nicht (haben sie im Übrigen auch nicht behauptet) und wenn meine Schwiegermutter jemanden nicht mag oder ihr was nicht passt merkt man das ganz deutlich und so ist jeder schräg. Ich sage nur: „bin so weit für den Apfel, Dieter“. Ihr Mann schält und füttert alle „das macht er immer so“. Ja, meiner ist auch so gut. Der eine provoziert mit frechen Bemerkungen über den proletarischen Teil der Familie (wenn keiner in der Familie jemals studiert hat, sind es aber auch keine Akademiker, ob man das als Einstieg zum Kennenlernen nutzen sollte oder überhaupt darauf herumreiten, ist trotzdem eine berechtige Frage und geschickt ist es sicher nicht) und die andere erzählt seit Jahren die Reisehorrorgeschichten, die in Oberfranken spielen als Stephan da mal studiert hat. Kein Gasthof, alles dunkel, dann einen gefunden, alles dreckig, mit gekauftem Wasser die Zähne geputzt. Könnte in Indien spielen die Geschichte in einem Slum oder im Südamerika, ist aber Deutschland nach der Wende. Einen härteren Survival-Urlaub hat es nicht gegeben in dieser Familie, zumindest in der Generation. Neues Paar Socken, aber ordentlich vernähen mahnt mich meine Schwiegermutter. Den halben Kuchen nehmen wir wieder mit und Hochzeitssuppe.

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Christoph war bei Schrader beim Skat, aber hat Schwimmen gespielt. Das ist ja peinlich. Allerweg und dann mit dem Bus über den Lindener Berg. Ab Deisterkreisel ist es ein Großraumtaxi bis Martin-Kirche. Das hat gut geklappt und so sind wir noch nie nach Hause gefahren, schön alleine ab Deister Kreisel. Will schon um 10:30 Ihr ins Bett. Mit Häkeln und Hamburg Talk bzw. einer Folge American Dad komme ich drüber hinweg. Bitte Stephan mir Vorsprung zu geben mit dem Zubettgehen.

26.03. Ausstellung von Olaf. Hat riesige Metallkonstruktion mit symmetrischen Dingen darauf u.a. Dinosaurier. Das gefällt mir und ich kaufe es sowie noch eines. Ich kann auch eins weniger nehmen. Kaufe noch eines von einem anderen Künstler. Dann perfektes Diner und ich helfe dem Nerd die Nachspeise zu servieren und das sind Laptops. Jeder Gast bekommt einen. Ich serviere von links. Beim vierten habe ich mich nicht getraut den aus der Küche rüber zu bringen, weil der noch eingesteckt war und ich Angst hatte, dass ich da was kaputt mache gestehe ich dem Gastgeber und flirte mit ihm. Kann ja sein, er lädt was (hatte Stephan gestern auf dem Sofa seiner Eltern mit dem Rechner seiner Schwester gemacht und sein Vater fragte, was er die ganze Zeit da macht und wie viel Strom der verbraucht). Kinder spielen mit Tieren auf Rollen, die man über den Boden zieht. Hilda und ein Freud, haben selber Pudelanzüge an. Ich sage Platz und mache Spaß mit ihnen. will andere Musik reinmachen und tanze, auch Improtanz und wälze mich am Boden und springe über das Spielzeug und mache Entertainment, unterhalte die Gäste. Sie spielen auch mit Teilen aus dem Kunstwerk, Autos oder so, aber die können das ab, wenn sie einigermaßen vorsichtig damit sind. Eigentlich will ich die Tiere auf Rollen in meinen Tanz einbauen und springe darüber. Diskussion mit Kathrin über die Küche, warum soll Stephan schuld sein, das wir keine haben? Weil ich Leas Bruder schon beauftragt hätte und er aber darauf besteht sich darum zu kümmern und es tut sich seit Jahren nichts. Stephan wird wach und ich habe ein Kunstwerk schon mal aufgestellt als Türersatz. Es sind weiße Blätter, industriell ausgeschnitten und das Licht fällt hindurch und sieht interessant aus. Er mag die Sachen auch, weiß nur nicht, wo wir die alle hinstellen.

Ich werde wach und weiß, was ich mit der weißen Wolle machen kann. Kathrin soll die 5 Knäuel heute mal mitbringen. Einen Badezimmerteppich mit dem neuen Muster von Heike? Noppen sind gut für die Füße. Die Sonne scheint und mir fällt auch ein, dass ich die Füllung für die Lasagne schon vorbereiten kann und das Schichten, den Ricotta und das Backen dann später. Hasenhütchen ist noch zu früh, weil noch nicht Ostern ist. Zu Rewe vor Ostern. An der Kasse eine aufgedrehte Frau in ca. meinem Alter mit künstlichen Haaren und Nägeln, die die ganze Zeit redet. Sie schenkt allen was, der Fußpflegerin „da denkt man nicht drüber nach, das macht man einfach“ findet sie. Ja, ja Ostern ist das neue Weihnachten. Stand auch in der Haz. Sie verkündet weiter, dass die Rewe-Märkte alle verschieden seien und der am Schwarzen Bären, da könnte man kein Obst und Gemüse kaufen, während die hier richtig viele Real-Kunden hätten, die kommen würden, weil sie so gut sortiert seien. Sie könne nirgends sonst arbeiten. Wieder Wintergarten. Die nervige Geräusche kommen für die ich mehrfach aufgestanden war, nicht aus dem Garten, sondern es ist die Plastikkatze, die ich selber aufgehängt habe und die im Wind baumelt. Ich brauche Haarspray und habe nur noch eine Dekohaarspray aus den 50ern, die einzige Dekodose mit etwas Inhalt. Der Deckel zerkrümelt als ich ihn abziehe und es stinkt grausam. Da muss ich mir wohl mal Neues anschaffen nach der 10 jährigen Haarspraypause. Ich hätte nicht mehr gedacht, dass ich noch eine Toupier- und Hochsteckphase in meinem Leben haben werde, aber es ist soweit. Die Arnholds kommen knapp, wir essen und dann um 10 nach 7 zum Opernplatz. Als wir ankommen klingelt es. So wie ich es auch meiner Schwägerin offenbar angekündigt habe. Sie meint, ich bilde mir das nur ein mit meinen Haaren und dem Schwund, aber ich sehe was in der Bürste bleibt jedes Mal und frisiere mich und kann daher beurteilen, dass die Haargummis nicht mehr passen oder ist sie zwei Mal öfter rumbinden muss. Beobachtungsgabe ist noch ungetrübt bei aller Subjektivität.

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Das Opernhaus ist gut gefüllt. Unser Architekt, den ich nicht leiden kann, ist auch da. Ja, er ist mit einem Chinesen zusammen. Mag sein. Wofür ist das wichtig. Der Typ von der Oper Hannover kommt auf die Bühne. Es gibt zwischen der zweiten und dritten Darbietung eine Lichtpause, was bedeutet, dass wir für einen Umbau sitzen bleiben. Erst eine interessante Bühne und Badeanzüge, die an stilisierte Flaggen erinnern, schwimmen, auf der Wiese räkeln, ein Sommertag wird für mich dargestellt. Langsame Bewegungen, viel am Boden. Kurz. Dann Mann-Frau-Stück auf schwarzer Bühne mit Lichtkegeln. Die ewige Dynamik von Anziehung und Abstoßung, sich finden und wieder verlieren und wieder finden. In der Pause fällt das Votum der Gruppe an Tisch 2 negativ aus. Laaangweilig! Dann Pina-Bausch mäßig, Ägypter proben den Aufstand. Gewänder und Pyramide aus vermeintlichen Steinen, die einbezogen wird in den Tanz, wie bei Pina das Wasser. Es wird kein Rollsplitt sein, auch wenn es so aussah. Ruckartige Bewegungen, wie Zombies, bei der einen denke ich, die ist auch so geschminkt, schwarz und von den Augen her verlaufen, aber das sind ihre schwarzen Haare, die zufällig dort hängen. Große Kompanie, sehr ausdruckstark und fordernd getanzt. Einer der Tänzer hat viele Tätowierungen und ich wundere mich, dass er das darf, aber er ist auch besonders athletisch. Ein großer Schwarzer ist bestimmt fast 2 Meter und sieht aus wie „The Green Mile“, aber nicht so breit, dafür mehr six pack. Raub der Sabinerinnen bis hin zu Gruppensex. Alles ist dabei. Bei der Flucht aus Ägypten haben sie ein Kind noch mit auf der Bühne, aber nur eines bei über 30 Akteuren, damit kann man Familie darstellen. Überhaupt viel Symbolik mit Frauen, die wie gekreuzigt an den Männern dran hängen und dann leblos zu Boden sinken. Ich finde es ästhetischer, wenn Männer und Frauen oder die Tänzer, die Hebefiguren miteinander machen annähernd gleich groß sind, als diese Eiskunstlaufmäßige Größenunterschiede der Partner mit Frau wie 14 jähriges Kind und Mann ein Hüne. Zum Ende hin bekommt eine Frau einen magentafarbenen Umhang (sonst sind alle steinfarben und grau, praktisch farblos). Die tanzt die letzten Minuten nackt auf der Bühne und ihr Körper sieht aus wie plastiniert. Man sieht jeden Muskelstrang. Richtig krass. Beim Applaus zerreißt sie die Rose und wirft die Blütenblätter ins Publikum. Sie scheint noch recht aufgeladen von ihrem Tanz. Ich mag die Tänzerinnen mit Cellulite am meisten, die richtig Hüften und Hintern haben. Das ist reizvoller als die mit den Jungskörpern. Wie Stephan meinte, die Brüste sahen aus wie Zitzen von Romulus und Remus. Die Männer sind krass verschwitzt und dem Schwarzen steht das Wasser im Bauchnabel und will nicht abfließen. O.k. das war jetzt interessanter und warum dann überhaupt die beiden Vorfilme. Weniger ist Mehr und ich wäre damit zufrieden gewesen nur kurz beeindruckt zu werden und wir hätten früher zum Osterfeuer gekonnt (wobei das Kathrin gefallen hat das zweite und auch sonst seine Berechtigung hatte) auch das Langsame, schwimmbadmäßige zu Beginn hatte seine Reiz, gerade durch die Langsamkeit, die tänzerisch sehr anstrengend ist, glaube ich wenn ich an Yoga denke. Hier war auch das Bühnenbild schön eingesetzt fand ich.

Zu Harald in den Garten, rufe vorher nicht mal durch. Bei meiner Betreuten auf der Vahrenwalder brennt Licht und ich sehe sie sogar im Fenster im Vorbeifahren. Erst mal den Eingang finden. Ich hätte das Tor nicht wiedergefunden, aber ein junger Mann ging vor uns rein. Die Bäume oben abgeschnitten mit kahlen, verdrehten Ästen sehen gespenstisch aus. Es hat sich verändert und ist noch verwilderter und verfallener. Harald musste den Platz vorher roden, sonst hätten wir nicht dort sitzen können. Es sind wieder die stacheligen Beerensträucher die dicken Äste haben – unglaublich. Sein Helfer verheizt die Möbel und was es sonst zu verbrennen gibt. Es hat dort ein Obdachloser ganz offensichtlich gewohnt und seine Flaschen und Schuhe sind noch im Schlafzimmer. Ich grusele mich und habe Angst, dass er jeden Moment nach Hause kommt und uns erwischt. Die Pflanzen wachsen ins Haus und die Rest der Zivilisation zwischen Bauschutt und Verfall. Ein paar Gewürze und viel Putz und Spinnweben. Richtig scary. „Blair Witch Project“ Dreck dagegen. Mit dem Geologen mal in Hamburg treffen zum Mittagstisch im Marinehof, sonst gehen sie in dem Axel Springer Kantine, wenn ihnen nichts anders einfällt, es gäbe viele Möglichkeiten. Matti arbeitet am Jungfernstieg und hat ein Zimmer in der Nordheide bei den Nazis: „Dort wo der Stumpfsinn Triumpfe feiert“. Er geht da auch mal in die Oper. Um Längen besser als Hannover. Pendelt seit 20 Jahren an den Wochenenden nach Hannover und von dem Freund höre ich nicht schon seit 20 Jahren. Das wird eher die Liebe zur Stadt sein und spricht für mich auch mal wieder für Hannover, weil der Typ ist witzig und interessant, kein Internetnerd, der nur dickbäuchig Computerspiele auf dem Sofa spielt, sondern erzählt in Hamburg von einem neu entdecktem Club Golem, wo sie ganz gute Musik spielen würden und auch so einer mag es offenbar hier. Ich bin in guter Gesellschaft und mal wieder bestätigt in meinem Geschmack. Aqua Laatzium. Lange Nacht der Saunen. Was es alles gibt! Der Mond scheint hell über dem verhexten Garten und mitten in den Nachts bimmeln die Osterglocken. Harald ist dafür, dass ich zu meinem Fünfzigsten eine Mottoparty im Kopernikus mache. Die Punks haben auch einen Garten gleich hier in der Nähe besetzt und ihr Osterfeuer war mit Abstand das Größte weit und breit. Größer als das der Vereinsheime mit den bunten Lichterketten: Heimatfront und Feierabendhölle. Mutti ist selber Punk und sucht im Dunkeln Hölzer zum Kokeln mit den handgenähten Schuhen aus Venedig. Kathrin sucht die Opernkarte, die wegen Fahrschein für viele Diskussionen gesorgt hat um sie zu verbrennen und Harald regt sich auf, dass wir ein – wenn auch personalisierte, aber dennoch gültiges Tagesticket den Flammen übergeben hat. Er hat Recht, das ist wie Geld verbrennen.

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An den Gärten entlang führt eine lange Allee direkt auf den Fernsehturm zu, wie Herrenhausen zum Sonnentempel (oder was das dort ist). Es ist windig, zumindest jetzt im Gegenwind und gefühlt 20 km Schrebergärtenland. Im Boca ist um Viertel vor 12 schon Feierabend und sie stellen die Stühle hoch. Es war bei ihnen heute wenig los, aber sonst sei es eine gute Idee bei Ihnen vorbeizuschauen Samstag um die Uhrzeit. Und was machen sie jetzt, will Kathrin wissen. Nach Linden und dort feiern. Na dann, bist später. Ich liebe Kathrin fürs Rad fahren auf einem fremden, zu großen Fahrrad, während ihr Bruder immer nur meint, das wir den Glassplittern besser ausweichen sollten, was aber unmöglich und zwecklos ist. Ersiparty mit Wiwis. Heiratsmarkt mit nur 4 Frauen in der Bar. Unser Nachbar sitzt mit einer davon am Tresen und ist seit Montag schon wieder da. Seine Begleitung ist jung, gut aussehend und sympathisch. Sie schaut mich offen und unverklemmt an. Ich stelle ihnen auch die Frage mit der Blutung und dem Handtuch und Jan sagt, seine Mutter hatte gesagt, Waschlappen. Dann wird der ja rot. Ja, aber der ist für so was gedacht wie ein Stofftaschentuch zum Schnäuzen. Das macht Sinn und habe ich so noch nie überlegt, weil ich die Dinger auch nicht benutze. Meiner Schwägerin kannte das Problem nicht und schlug vor den Tampon drin zu lassen, aber wenn ich mich wasche, ziehe ich den eigentlich vorher. Ich soll sagen in welchem Stück wir waren und weiß den Namen nicht. Den Briefkastenschlüssel braucht er nicht wieder. Der Zimtgintonic schmeckt mir nicht. Die jungen Männer turnen auf den Spielplatzstühlen und machen Arm drücken mit Kerze darunter stellen (!). Vor der Tür hat einer die Spiele nicht vertragen und mittig und druckvoll gekotzt. Wenn mein Bruder zu Besuch ist, ist meine Schwägerin auch da und hat ihre Zahn-OP. Mönchspfeffer als Naturheilmittel gegen die Wechseljahre. Ich habe keine Hitze, nur schlechte Haut und bin scheiße drauf.

27.03. Werde um 7:15 wach. Der Körper hat schon umgestellt auf die neue Zeit. Kleines Frühstück mit der Schwägerin. Sich selber erkennen und die eigene Prägung. In Mumbai arbeiten wäre nichts für sie gewesen, zu weit weg vom eigenen Stall. Ich bin beleidigend und kann Leuten vor den Kopf stoßen und benutze kein Taschentuch, sondern den Morgenmantel. Keiner kann aus seiner Haut. Wenn sie mit ihrem Bruder zusammen wäre, hätte sie zu Studentenzeiten Schluss gemacht denke ich nachher wegen eines Vorfalls und dem was man nicht macht. So bin ich selbstgerecht und überreagiere nicht bzw. denke in der Situation hätte es nur Stephan zugestanden Schluss zu machen und er hat es nicht getan. Durch diese Mischung der Veranlagungen feiern wir 30 jähriges Bühnenjubiläum. Der leckere Stips vom Markt, das wäre mal was, aber unserer ist offen und fluguntauglich. Da hat Stephan ein schönes Foto von uns gemacht, warm erleuchtet vom Licht des Osterfeuers. Das sind doch die besten Fotos jene bei denen man nicht merkt, dass man fotografiert wird. Unten im Garten posen für die Osterfotos. Wilhelm Busch Museum hat geöffnet, aber es regnet. Das hat Harald genau richtig gemacht mit gestern und heute ist allen Gartenfreunden der Tag versaut, weil wenn es morgens erst mal schön nass wird, dann ist der weitere Verlauf absehbar bzw. dann wird es meist nichts mehr. Den Tag laufen lassen ist meine Vorstellung von einem perfekten Feiertag. Bin froh, dass ich nicht zum Handball in eine große mit Menschen gefüllte Halle muss. Feiertage sich erst so richtig schön, wenn es mindestens 2 Sonntage hintereinander sind, Rewe zu, alles ruhig. Mikrusch sieht echt geiler aus als der edle Rennhund. Tolles Foto von Steffi.

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Gleichgeschlechtliche Beziehung ist genau dieselbe Nummer, nix Revolution. Die Prinzessinnen haben halt behaarte Unterarme. Manche Symbole sind mir echt zu kitschig, aber wenn es ein Wunsch ist. Ich muss auch toleranter werden.

Nach der beliebtestes Mordwaffe fragt mich Stephan. Küchenmesser rate ich. Das war einfach.

Sympathy für den Teufel. Ein Stück um Musik herum gemacht, ohne konkreten Handlungsstrang. Wir sitzen in der ersten Reihe. Ich liebe den Freund von Frau Arnold noch mehr als sie. Den erkenne ich zuerst nicht. Er singt nicht nur gut, sondern spielt auch super und eben wandlungsfähig. Diese Katja spielt immer dasselbe. Er als Hell’s Angels Weichei Aussteiger Uli, der eine Lesung macht und total beschissen liest. Ich könnte mich wegschmeißen. Er hat einen riesigen Bauchnabel und reicht mir einen angebissenen Apfel. Überhaupt sind es die Männer, die mich begeistern neben den tollen Kostümen. Sie haben Verständnis für das Menschliche, bei ihnen darf der Mensch so sein wie er ist und warum alle lieben, das schafft keiner, dann lieber die, die es auch verdient haben (ganz meine Meinung).

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Der Freiwillige vom Anfang bekommt eine Maske aufgesetzt um die Mundpartie, dicke Lippen und ein Mund, den andere steuern können und so kann man ihm Worte in den Mund legen, wie er erst was Liebes sagt und dann was Freches, Unverschämtes. Es ist doch immer ein Spiel aus freundlichen und bösen Gedanken erklärt sie uns, wie mein Neffe hat ne Nussallergie, ist der überhaupt geeignet fürs Leben. Nein, ich liebe ihn über alles und wenn ihm was passieren sollte… Christoph darf nicht eitel sein, weil seine Tränensäcke betont werden als Priester der Church of Satan, der immer unterbrochen wird beim Erklären, was sie sind und wollen. Als Luther mit hartem Stuhlgang (der Teufel sitzt im Darm). Der heilige Stuhl bleibt hart und bewegt sich nicht und Luthers Stuhl auch und so gründet er eine neue Religion. Er brät ein Stofftier, was eben noch lebendig seinen Arm hochgelaufen ist. Er schlägt es tot auf dem Holzblock und brät es von allen Seiten scharf an und macht die Zischgeräusche dazu und auch als Isabelle mit ihrem Dressurpferd, was die Schritte und Pirouetten macht und der dämliche Originalkommentar dazu: kraftvoll tritt er aus in seiner ganze Eleganz, das ist eine 9…jetzt heißt es Nerven behalten für die Traverse….ist ganz großes Kino und ich denke an mich früher, wir haben auch immer Pferd und Reiter gemacht, d.h. gerittenes Pferd gespielt. Man muss einem dienen, Gott oder dem Teufel und das Pferd sucht nicht den Reiter, sondern umgekehrt ist hier das Thema. Die Zero Tolerance Band ist schwer gut und die Musikauswahl auch: It ain’t neccassarily so z.B. Die Musiker können echt spielen und sind sympathisch. Es ist kurzweilige Unterhaltung mit Songs von Jonny Cash statt Textbleiwüste. Der Teufel kann den Menschen gar nichts mehr beibringen an bösen Dingen. Feuersbrunst vom Himmel kommen lassen und Städte und Dörfer in Schutt und Asche legen und ausradieren z.B. Das machen sie alles schon selber.

Noch einen Grauburgunder und das Licht wird gedämpft. Die erwachsenen Engel mit Niedersachsenwappen über der Tür sind mir noch nie aufgefallen. Schön. Ich mag den Bartender. Irgendwann kommt Katja raus und sucht ihn auch und holt sich Rotwein und eine Brezel (die Tagesration und vermutlich umsonst oder Mitarbeiterpreise). Sie ist schüchtern und will wieder in der Mausloch zurück, aber die Fans haben schon gelauert und in Hannover sind das dann immer die härtesten, ein Alkoholikerpärchen, die Sprüche machen und was loswerden wollen an Lob und Bewunderung. Sie bedankt sich höflich und darf dann wieder gehen.

28.03. Traum: Irgendwo auf den Klippen im Meer in der Brandung in Russland. Meine Lederschuhe werden nass bzw. die Füße beim dort hinüber steigen. Da steht ein hoher Betonbau mit Raumschiffmotiven darauf, riesengroß auf Säulen steht er da und man weiß nicht, wie er dort hingekommen ist. Angeblich waren Außerirdische da und wollten ein Zeichen geben/hinterlassen. Das ich das mal in echt sehe. Ist Filmkulisse in Men in Black Teil II. Innen flirte ich mit dem Russen, der dort arbeitet. Sie haben mit Handarbeiten, Stickbilder von Adolfs Frau Eva und so was dekoriert. Das ist ironisch gemeint und echt cool. Er will nicht, dass ich Fotos machen lasse (von Stephan). Schade, weil ich die Einrichtung echt szenig und trashig finde. Dann rennen wir zur Fähre. Das sind Schlauchboote. Ich setze mich vorne gleich hin, aber unbequem, zwischen zwei Sitze, die miteinander verbunden sind. Um mich herum lauter Paare. Auf der Fahrt spritzt mich das Wasser nass. Wo ist Stephan. Der sitzt hinten an Deck auf einem Stuhl an einem Tisch. Dann Besichtigung der Sommerresidenz. Hinten ist eine Hochzeit oder so. Man geht da trotzdem durch. Ein schwarzer französischer Tänzer heiratet und man kann sich verlaufen so viele Zimmer gibt es hier. Kann man offenbar zu privaten Zwecken mieten und dann gehen die Touristen, die besichtigen, trotzdem durch. Dann sind wir in einem Laden, die selbstgemachte Dinge verkaufen. Ein Typ macht mich auf seine handgenähten Schuhe aufmerksam. Die sind nach historischem Vorbild gemacht und haben Renaissance-Formen, unten mit Pelz und Leder und sehr aufwendig. Gerne würde ich den Typen unterstützen, aber die sind nicht meines. Wir gehen weiter durch. Hinten aus Fimo Broschen mit winzigen Ameisen, die magnetisch sind und mit einer Stecknadel kann man sie bewegen. Die sind auch noch lustig. Die hat seine Bekannte gemacht erklärt er mir. Finde ich gut, brauche ich aber auch nicht. Dann sind wir auf einem Boot mit meiner Cousine Barbara (?) und anderen. In einer Kurve falle ich ins Wasser und will auch nicht mehr an Bord und mir die Sprüche anhören. Ich schwimme zum Ufer und die anderen kommen nach. Warum haben die extra ihre Tour abgebrochen? Ich hätte gerne auch gewartet und was alleine gemacht. Werde wach, es ist hell und sonnig.

Die in der List glotzen was das Zeug hält. Starren mich immer von der Seite an, die Tussi neben mir, das es kaum zu ertragen ist. Gedrungen, kleine Frauen tun mir leid. Die können nie elegant aussehen, auch wenn sie schwarz tragen (wie der ganze Chor). Das hilft alles nichts, sehen aus wie kleine, schwarze Gummibärchen. Außerdem haben die Evangelen ADHS, laufen unentwegt unruhig durch die Gegend, der Security von der Gemeinde mit Schlips und Jeans und einer Art Walkie Talkie in der Hand und wichtig schauen. Nicht genügend Sitzfleisch für die Oper, rein, raus. Margot Käsmann Ästhetik geteilt auf 2 spröde Frauen. Die eine hat einen Doppelnamen Wie sie das geschafft hat. So viel Charisma und Sexappeal wie ein Berufsschullehrer und irgendwie wie Merkel, politische Botschaft, wie sollen Ostergefühle aufkommen, die Vögel werden lauter bei den Flüchtlingen, die im Schlamm versinken und der Terrorgefahr, also viel Zweifel und Skepsis. Da lobe ich mir doch die satanischen Grundsätze mit Tatkraft statt Grübelei. Hilfe für die die es verdient haben und nicht die psychischen Vampire. Was hilft dieses im Zweifel versinken den Menschen, die mit irgendwelchen Leid zu tun haben. Nichts, es ist die reinste Nabelschau des Selbstmitleids, ohne dass Taten folgen. Keine Überzeugung, keine Vision. Ich nehme es ihr nicht ab, wer selber nicht überzeugt ist, kann nicht überzeugen. Keine Spiritualität und einfach trocken, nichts was mitreißt, keine frohe Botschaft, keine Stimmung. Bach Duett mit Jesus als männliche Stimme im Wechsel mit Sopran. Religiöse Opernarien. Mir kommt es komisch vor. Ich bin auf Instrumentalmusik von Bach geprägt. Händel hat es gut gemacht, ist ausgewandert und die Texte sind englisch und die Musik hat Wumps und Kraft. Church of Satan hatte echt bessere Musik und war fröhlicher. „The friend of the devil ist a friend of mine“ sind die Grateful Dead und Harald hatte Recht. die Evangelien haben angefangen Uhren an die Kirchen zu machen.

Limmer ist echt abgerockt und runter. Die Straße ist aufgerissen und sogar der ewige Limmeranwalt, Herr Ressel, ist verzogen. Wir fahren bei Herrn Schwitzehand vorbei, den ich echt nicht treffen will. Rossi hat zu, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Cohen Brüder live in der Menagerie. Sie sagen selber, dass sie Juden sind. Die Tochter elegant mit Lederherrenschuhen ohne Socken, kastanienbraunem Mantel und offenem Haar und der Vater sportlich gekleidet mit Haarkranz. Es geht darum Urlaubspläne mit den Eltern zu schmieden: Ja, Du kennst New York aus den 70igern: Oh Mann, Papa, Thailand ist touristisch erschlossen, Du hast immer Schiss oder die Malediven. Da gibt es auch gute Unterkünfte. Da können wir nächstes Jahr zusammen Urlaub machen (sie sind zu viert, ihr Freund ist noch am Tisch). Immer wenn es konkret wird, weichst Du aus, ich werde gleich sauer und dann fliegt ein Teller (ich verstehe durchaus diesen Vater, weil wer will schon mit dieser nevigen Kuh in den Urlaub fahren, auch wenn es die eigene Tochter ist). „Das Gerät nennt man Modem und es macht, dass wir Internet haben“ sagt sie schnippisch. Die Tortenboden aus Glas Sammlung ist herrlich, der Kaffee ist saulecker und auch der Kuchen. Wie selbstgebacken, d.h. fällt etwas auseinander, aber geschmacklich eine eins und darauf kommt es nur an. Wer will einen kunstvollen Betonkuchen, der wir Backmischung schmeckt, dann lieber Eierlikörschokokuchen, der sich in zwei Schichten auflöst.

Ich kriege fast Heimweh und erkenne die Piazza wieder. Denke an den tollen Sommerurlaub in Italien und Castallabate bei den Fotos…

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Nachmittags kommt der Anruf aus der Gerberstraße. Hatte mich auf die Mail nicht mehr gemeldet wegen Kino oder Mahjong. Heute ist Tag des Joggens, man muss den ganzen Fitnesswütigen ausweichen. Es ist der Wahnsinn, schon morgens auf dem Weg in die List, zurück und jetzt wieder. Ich will wechseln zu den Kathos. Meine Eltern kennen das schon von ihren Töchtern, meine behinderte Schwester ist auch konvertiert. Ich will verhindern, dass mich so ein freudloser Margot Käsmann Verschnitt beerdigt. Essen mit M & M. Hochzeitsuppe aus dem Glas aus Eilvese und Fleisch mit Bohnen und Kartoffeln. Zum Spielen kommen wir nicht. Der Beton auf Paletten in der Kästner war doch keine Kunst, sondern ein Unfall. Da bin ich beruhigt, aber irgendwie hätte es auch sein können. München vielleicht doch 3 Nächte und auch zusammen wohnen. Anfrage wegen der Bettenmaße (King Size ist eine Normgröße, aber trotzdem). Der Sammelteller vom San Diego Zoo hängt in der Dusche und sieht herrlich aus zu den hellblauen Fließen. Stephan erkundigt sich zaghaft nach der Jogginggruppe. Nur so schnell, dass man sich noch unterhalten kann ist die Grundregeln. Das klingt gut. Ich bin dafür und würde ihn gerne anmelden.

Koki kostet nur 6,50 € und ist fast Privatvorstellung. Die Sprengelfrau, die früher mit Pudel ins Kino gegangen ist sitzt vor uns und ich höre Hundegeräusche nicht nur von der Leinwand (dort übergewichtiger Mastiff), sehe aber nichts. Ihr Pudel war alt und muss gestorben sein. Sie trägt ihre Hunde am Körper. Der Film ist herrlich. Typ unvorteilhaft, geschieden. Mutter zu der er keinen Kontakt hatte ist gestorben und war mit einem reichen Texaner verheiratet, der vorverstorben ist und er erbt und schwer reich. Eine Woche früher wäre auch seine Ex reich und die hätte das echt genossen. Er zahlt 25.000 $ im Voraus mit 2 Jahre Personal Training Zuhause. Sie zeigt ihm die Kniebeugen und er soll sich vorstellen mit dem Po eine Wand umzustoßen. Er schaut erstaunt bzw, ihr auf den Arsch. Er kifft (auch mit der Fitnesstrainerin) und schickt Fotos der Pizza, die er isst, wie er sie gerade isst und dann von der halb angegessenen Pizza im Karton, weil er einen Food Log führen soll und sie angeboten hat ihr einfach die Bilder vom Essen zu schicken, das würden manche Kunden machen. Die Trainerin kommt nach Hause und eine Jazzband spielt und ein Chefkoch hat aufgetischt, Salat und Champagner auf einem Rollwagen und es brennt am gedeckten Tisch eine Kerze und sie flippt aus, dass er ein perverser Reicher sei, der alles kaufen will. Er will ihr das Geld halt geben und statt Training will er mit ihr essen so wie er eine Mail verschickt, dass er 200 $ demjenigen zahlt, der seinen Fernseher in den nächsten 30 Minuten in Gang setzt und man sieht einen jungen Studenten, der ihm erklärt, wie die Fernbedienung geht und für 100 extra soll er den Laptop anschließen, dass er die Fitnesstrailer (sprich ihren Arsch, wie er die Rückbeuge macht) in Groß sehen kann. Sie wiederum ist verliebt in den Inhaber des Fitnessstudios, der viel älter ist und was von Optimierung usw. In Videos predigt, seine Faulheit und Angst überwinden, will die Kunden zu besseren Menschen machen. Der reiche Kunde investiert sein Geld und kauft die Hälfte vom Studio bei einer Erweiterung und verkauft seine Hälfte für 150 $ der Trainerin, die gekündigt hat, damit die beiden sich annähern. Dreht den Spieß um und macht Training/Therapie mit ihm. Schön realistisch. Nicht der Dicke kommt mit der Trainerin zusammen, sondern der soll sich Tussis suchen und denen verraten, dass er schwer reich ist. Das Fitnesspaar kommt zusammen und sie glaubt nicht an die Glaubenssätze der Fitnessgurus, aber kann die Buchhaltung machen. Kümmert sich um Kunden, die nicht zahlen und sagt im Diner nach einem Blick auf die Rechnung, dass Eigelb weglassen ist kein Zusatz, sondern ein Weglassen, ob sie auch extra berechnen, wenn man den Kaffee schwarz nimmt, ohne Milch und Zucker nimmt und die Bedienung sagt, den Wunsch hatten sie noch nie und der Chef hat es so bestimmt, weil es aufwendiger war das Eigelb rauszunehmen aus der Eierspeise. Er ist genervt von ihrem Aufstand und gibt seine Kreditkarte hin und sie sagt, gut, dass er sie hat, weil er lässt sich gerne übers Ohr hauen. Die Bedienung hatte sich gewundert, wie das geht das Gelbe raus machen aus dem Rührei. Doch man kann Eier trennen, indem man das hin- und herbewegt. Wir wollen auch Pizza, aber die Brüder auf der Limmer haben zu und so bestellen wir die skurrilen Monatsangebote von Joeys.

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Mail an meinen Bruder, wie er sich konkreter den Besuch vorstellt (2er hat geschrieben wegen Skateschule), dass meine Schwiegereltern eingeladen haben, wenn wir einen Ausflug machen wollen und wegen Goldener Hochzeit, ob mal eine Entscheidung gefallen ist. Ich nähe das Pilzhütchen zu Ende. Es gefällt mir zu der Kette mit Häkelanhänger. Ich finde, auch wenn wir zusammen nach München fahren können sie uns mal 4 Stunden entbehren für den Opernbesuch. Das muss gehen bei aller Gemeinsamkeit. Sie können derweil den Augustinerkeller erkunden.

Ohrringe von mir zu Fasching als Zeitreise

21.03. Blasse Traumbilder. Abflugtag eines Urlaubes mit meinem Bruder und Familie. Stelle den Wecker, bin als erstes wach und packe. Was ziehe ich im Flieger an. Mein Bruder duscht. Nur noch Sachen von denen im Bad, die Doro packen muss. Hässliches langes Hauskleid. Genau dasselbe wie Katalin. Alle stellen wieder die Ähnlichkeiten fest zwischen uns, wie Mutter und Tochter. Mir steht das Kleid besser. Dann Aktivisten, die Walfang boykottieren und am Strand entlang weg laufen. Sie wurden schon entdeckt, sind aber schneller. Zur Begründung sagen sie, dass sie auch nicht in fremden Ländern Tiere schießen und jagen. In einem Innenhof in Bayern werden sie fast gestellt, können aber wieder abhauen. Eine Ausstellung mit Hilmars Stiefvater, wie dieser eine Schauspieler aus Hannover, Hagen heißt der, ist dünn und extrovertiert, wie ein Hardrock Musiker. Er läuft zwischen den Bildern herum in einer Art Windel und mit schwarzer Farbe gemalt, wie auch auf den ausgestellten Fotos. Mein Kollege hat ein Fotoalbum seines Lebens. Wie der Typ früher aussah als seine Mutter ihn geheiratet hat. Blöden Doppelnamen hat sie gewählt. Seiner wäre mit ihrem Vornamen total cool gewesen. Dann haben sie viele Opfer in die Wohnung gesteckt (dazu ein Foto von Möbeln aus einem Schrebergarten, Flokati auf dem Boden, keine persönlichen Sache nur ein Ausschnitt und das Wort Opfer hängt als Doppelwort eines Pullovers über einem Stuhl oder Sessel). Dann wie er mich kennen gelernt hat, schon im Studium oder zu Beginn der Kanzlei. Bin beeindruckt, wie wir alle darin vorkommen und wie vollständig es bestückt ist mit Bildern und Text. Werde wach. Nehme jetzt immer das dicke Kissen „Knuffi“ meinen Freund, der aber morgens wie eine Barriere zwischen uns liegt. Soll Stephan seinen Widersacher rauswerfen wenn er ins Bett kommt. Stephan erzählt von seinem Traum, dass wir eine Wohnung oder einen Laden so groß wie Real für 6.000 mit Möbeln und Ware bestücken müssen und im Team gegen 2 andere Teams oder Paare kämpfen und es nur funktioniert, wenn man zusammen arbeitet, weil das Geld sonst nicht reicht. Manche untersuchen die Gegebenheiten in technischer Hinsicht und es sind viele Stoffbeutel mit Nüssen, die er verteilt um zu markieren. Ich freue mich über die Badewanne in der neuen Wohnung. Ja, er hat auch Nüsse geknackt und wartet darauf, dass ich backe. Kann Ostern einen Kuchen mitnehmen. Muss ich sagen wegen anderer Kuchen. Ja, aber der hält sich ewig. Stephan wird dann aber meinen essen und nicht den seiner Mutter, so dass der liegen bleibt, also ankündigen. Es ist Osterwoche und der Kollege ist im Urlaub und die Steuermitarbeiterin auch. Ostern werden es 24 ° in Köln. Hier wohl 18, aber nur am Ostersonntag.

Der Hund kläfft und ich höre ihn unten am Briefkasten. Herr Teheran mit 3 Aktenzeichen und einer Nummer der Polizei in Hamburg. Dann meine Eltern, stellen das Telefon nicht mehr auf laut (also es gibt Änderungen und Mama weiß nicht mehr was gesprochen wurde). Erika hat Zähne mit Gold mitgenommen wegen ihrer Fahrtkosten. Meine Eltern waren dafür. Modeschmuck hatte Hanna wohl ca. 100 Ketten von mir. Von mir waren höchstens 15. Frau Frank kommt sie besuchen, fährt lieber Bummelzug und isst kein Fleisch und kein Zucker und nur Dinkel (o.k. so wird man alt und bleibt fit). Die Marmelade meiner Mutter schenkt sie ihrer Schwester. Das ist krass. Ja, Stephan kann mein Vater nichts anhaben, der hat mich an der Backe und da ist so ein Spruch mit Handwerkersöhnchen wie der Gruß aus der Küche beim 10 Gänge Menü, d.h. der muss richtig viel krasse Beschimpfungen von mir aushalten, mein Mann und dann kann er über meine böse Restfamilie nur lachen.

P-Monster hat bei meinem Kollegen, Fachanwalt für Mietrecht, einen Termin heute Nachmittag. Der kriegt erst mal Fax mit Ladung und das P-Monster kommt Morgen zu mir. Ich bin heilfroh, dass ich das Klageverfahren nicht machen muss. Da ist schon mündliche Verhandlung anberaumt bei einem auswärtigen Gericht mit Zeugen, Sohn der Vermieterin und ob Eigenbedarf besteht (weil ich das bestritten habe) und ich wüsste wieder nicht, wie man das anstellt und der Richter würde mich zurückpfeifen wegen unzulässiger Fragen und wissen wollen, was ich will. Da schaue ich lieber dem Kollegen zu, wie das geht und sage als Betreuerin, dass er suizidgefährdet ist und wie das immer war, wenn der Wohnungsverlust anstand. Der Polizist aus Hamburg ruft mich zurück. Auch wenn einer Schizophrenie hat darf man nicht davon ausgehen, dass jede Strafanzeige wirr und inhaltslos ist, auch einer mit Demenz kann Opfer einer Straftat werden, wenn er versteht was ich sagen will. Ich denke, es sind überwiegend familienrechtliche Themen, dass er die Kinder nicht sieht. Wenn sie mit denen abhaut ist es Kindesentziehung. Er kommt nach Ostern und ich melde mich wieder. Wir gleichen die Tagebuchnummern ab. Herr Schwitzehand muss wieder einzahlen. Hat er nicht, dann nicht mit Karte einkaufen und 8,- € leihen. Mitbewohnerin eines Betreuten wegen Renovierung des Zimmers, würde das machen gegen Geld. Ist bestimmt günstiger als Malerfirma, soll sie mir schreiben und ich reiche es beim Amt ein. Herr Ghana wegen Einbürgerung, kommt auch Morgen. 3,70 € für Plastikuntersetzer mit englischen Motiven nach Liverpool. Das macht Spaß. Die Stieftochter des Kollegen braucht Hilfe wegen Drucker, ist freundlich und höflich und will mich nicht bei der Arbeit stören. Ich schreibe meiner Cousine gerade eine Karte geht so mit Arbeit. Druckerproblem kriege ich nur durch Umwege gelöst. Sie schickt mir die spanischen Texte und ich drucke sie hier aus. Sie will die Texte jetzt einfach auswendig lernen. So geht lernen heute? Sie bedankt sich für die ganzen Modeschmuckohrringe, die ich ihnen mal geschenkt hätte. Die konnte sie für Fasching und Zeitreise gut gebrauchen. Sie vermutet richtig, dass ich mich nicht mehr erinnere, die Schwarzen, die Perlen, die aus Bernstein, aber oval und wie Kreolen (keine Ahnung), aber das ist doch mal eine nette Rückmeldung, sage ich ihr. Die Frau in Stuttgart wegen Wohnung und Spedition ist erst nachmittags zu erreichen. Dietrich mag die Zeichnungen seiner Schwester und will die nachbearbeiten. Paps schreibt:

Leider kann ich das Bild immer noch nicht als ‚Bild‘ öffnen und dann auch bearbeiten.

Vielleicht kann Stephan die Sache nochmals probieren – hat keine Eile –

Love

Paps

PS bekomme mit Franziskas e-Mails immer so ein kleines ‚Animationsmädel‘ das winkt und kann damit nichts anfangen.

Hätte die Mails gerne ohne diesen Schnickschnack.“…..

Stephan schreibt, dass er einen Freund mal angesetzt hat auf den Fall, der arbeitet doch bei einer Spedition (gute Idee) und Gerichtskostenstelle hat bis nachmittags geöffnet. Für das Schauspielhaus Hannover suchen sie eine Tanz- oder Akrobatikgruppe, am besten eine schon bestehende Truppe. Da würde ich gerne mitmachen und in ein Stück integriert werden, am besten von Calixto. Suchen die nicht eine dicke alte Frau, die Yoga macht? Dann Sparkasse wegen Beglaubigung des Betreuerausweises. Das Wetter ist scheiße.- Sehe Frau mit nackten Beinen. Ist die Pokerfreundin des Kollegen. Ich mache einen Spruch, ob sie ihr Freund auch nackt auf die Straße geschickt hat. Nein, aber Strumpfhose ist immer umständlich, ich wisse doch und sie will nur ins Fitnessstudio, die paar Meter und frieren macht schlank. Das sei sie doch schon. Angeblich trägt sie Größe 42. Niemals denke ich, aber sage nichts, lohnt nicht. Der Laden sei nicht assi, wie gesagt wird. Muscle-Shirts seien verboten und Kurse gibt es auf Video. Yoga, Pilates, Aerobic, alles was man will und stöhnen an den Geräten beim Pumpen sei auch verboten. Ich gehe heute teuer und hänge mich unter die Decke beim Aerial Yoga. Ich brauche menschliche Ansprache, sonst läuft bei mir gar nichts und sei deswegen auf teuer angewiesen. Sie sei stumpf sagt sie. Beim Essen in der Kantine treffe ich die Kumpels des Kollegen u.a. den Mann dieser Frau. Frage nach 2er skateboarding. Das weiß er auch nicht. Muss ich selber klären/nachschauen. Das Essen ist heute so lecker, dass ich denke, da müsste ich mit Johannes und Familie hin. Ist auch irgendwie ein Erlebnis die tolle Rathauskantine, best of Hannover. Die Polentataler mit Ratatouille-Gemüse, Sauerrahm. Pinienkernen, Gemüsechips. Wenn das im Florianihof wäre würde ich vor Vergnügen schreien und den Mittagstisch über den grünen Klee loben. Auch der Nachtisch mit Himbeeren sauer und Sahne ist echt lecker. Will noch mal mein Lob anbringen, dass sie immer besser werden, aber weißt nicht wo. An der Kasse? Bei dem jungen Typ, der mit Ausgabe beschäftigt ist? Donnerstag gibt es Senf-Eier. Häkeln – eine Ära geht zu Ende, keine neue Wolle, zumindest heute nicht. Häkele die Reste auf und dann gut. Dann muss was anderes her. Doch Socken stricken lernen. Die habe ich wenigstens täglich im Einsatz.

Folien für T-Shirts wie früher gibt es nicht mehr, d.h. die Geräte dazu wegen Öl und wegen Umwelt und Ding. Zweitshop in der Galerie Ernst-August. Ich habe Galerie-Allergie und Stephan muss sich das alleine beschreiben lasse. Er kennt mich seit ich Teenager war. Irgendwas in meinem Traum war mit Popcorn, wie Geruchs- und Geschmacksfernsehen war das. Ich will Donnerstag in den Gottesdienst, dass sich mein Mann schon mal drauf einstellen kann. 3 x Sport und 1 x Kirche gibt es diese Woche vor Ostern. In Wien kann man im Kaffeehaus mit einem Gedicht bezahlen. Lustig, das würde ich gerne in Anspruch nehmen. Muss mal anfragen, ob Gela schon wieder da ist aus darkest Peru.

Dann ruft mich die Schwester des Vereinstypen zurück wegen der Möbel. Duze sie auch gleich. Keine Eile wegen der Abholung, ist am 01.04. noch mal in der Wohnung und jetzt Mittwoch kommt eine Frau Hildebrand (war die Pastorin erkläre ich ihr) mit einem Flüchtling, der sich was aussuchen soll. Das ist bestimmt im Sinne meiner Tante, dass die Sachen nicht weggeworfen werden. Die Freundin der privaten Mail Anfrage. Manchmal kommt es mir so vor als seien psychische Probleme sehr auf dem Vormarsch oder es wird immer mehr an mich herangetragen. Eines Tages landen wir alle in einer Tagesklinik. Nachmittags der Kollege, bei der das P-Monster war. Habe Kündigung nicht genügend bestritten. Das macht er jetzt. Hauseigentümer müssen Hosen runter lassen, was sie sonst noch an Immobilien haben und warum Sohnemann nicht da einziehen kann, Will Entlassungsbericht aus der Klinik und PKH-Antrag. War leider nicht bei der Hanomacke-Feier sage ich und erzähle davon. War auf Sylt mit seiner Neuen. Ich hatte einen Betreuten eingetragen für nachmittags um 15:30, der bei Stadthagen wohnt und keinen Termin bei mir haben konnte. Vor der Tür saß ein andere mit Post seiner Freundin vom Amt für mich zum Bearbeiten. Er fragt mich, ob ich eine große Kunstsammlung hätte und das wohl sehr mögen würde….War wohl länger nicht hier. Ich esse 12 Sahnekaramell und insgesamt zu viel Zucker. Sollte mir ein Beispiel an Frau Frank nehmen. Der Nachtisch in der Kantine ist der Auftakt zum schlimmen Heißhunger auf Süßes, dem ich ungebremst nachkomme (das ist die Sucht, ein bisschen genommen und man kann nicht stoppen). Bedenklich.

Man erkennt das Treppenhaus nicht wieder und es riecht sehr neu/giftig und ich stoppe im ersten Stock vor der Tür. Ach so, richtig, ich war ja eins höher. Bin spät dran und während der Typ am Empfang die Quittung schreibt, reiße ich mir schon mal die Klamotten vom Leib. Die mittelalten Yogajünger, die ich zum Teil vom Sehen her kenne, haben sich um den großen Holztisch versammelt und es gibt Tee und Studentenfutter. Die Mehrheit will in den Kurs von Duncan und wir sind zu dritt. Wie eine Fledermaus über Kopf hängen als hätte ich nie was anders gemacht. Der bunte Stoffkokon wie eine Schutzhülle aus Stoff und Farbe ist genau meins. Die Frau, die Vertretung macht, kennt mich aus der Yogawerkstatt und hat Angst um mich. Irgendwann sage ich, ich kotze nicht, ich falle nicht. Im Gegenteil; ich bin beglückt und kann nicht genug kriegen. Ausgestreckt darin liegen und Klappmesser heißt Delfin. Versuche mir die Räume von früheren Zeiten vorzustellen, hänge jedenfalls im hinteren Raum vom Katharina und den Öl-Frauen und die Umkleide ist dort wo die Lehrerin war, die in Ton gemacht hat. Unten der Türsteher von früher mit dem Körpergeruch und Männer, die auf Boxsäcke schlagen, NY-Fabriketagenstyle. Ich verabschiede mich bis Morgen mit dem Worten: Tschüss, Kinder. Wo kann ich das Zuhause noch unterkriegen. Ich soll hier bestellen rät mir eine Frau in der Umkleide, ist billiger und sie hat ihr Tuch am Holzbalken befestigt und hängt jeden Morgen darin. Soll Stephan mal ausprobieren oder vielleicht das Büro mit der fragwürdigen Optik belasten. Das wäre auch eine Idee.

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Es war nicht anstrengend, aber trotzdem Fressflash. 4 Scheiben Brot, 1/3 Butter, das weiße vom Speck, Käse und Sportgummis aus Wien, fast eine Packung. Katalin wünscht sich blaues Taschenmesser mit blauem Karabiner. Herr Schwitzehand schreibt wieder lange, kryptische Mail. Wie die ihn über den Tisch ziehen (hatte schon die Rückmeldung, dass er eher aggressiv aufgetreten war bei der Aussprache und ihnen die Regeln vordiktieren wollte). Er hatte Recht, dass die ihn um sein Trinkgeld bescheißen und das der allerletzte Laden ist und war auch schon bei der Gewerkschaft und die hatten ein offenes Ohr. Ich könnte kotzen, aber er ist eigentlich eine arme Sau. Erzähle Stephan vom Tuch und frage nach Trägern. Er sagt, warum Büro, hier fürs Wochenende und er mag was Markus hat, zum Aushängen. Vielleicht erst mal 10er Karte und schauen ob es bei der Begeisterung bleibt. Kann ich immer donnerstags machen. Wie viele Wochen hat ein halbes Jahr? Ist Muse sein ein Hobby oder Beruf will Stephan wissen als wir zum Kino fahren. Er reitet auf dem Thema herum, dass ich das bestimme und definiere und so dominant bin und sage: essen gehen in Sterneläden ist kein Hobby, weil dann sind vom Taxi durch die Gegend fahren lassen und schlafen auch Hobbies. Auf Demos gehen, aber ich will seine Fotos nicht benutzen, soll seine eigene Geschichte erzählen. T-Shirts mit Folien gibt es vielleicht noch in Wien. Der Typ hatte ja zwei Argumente, warum das abgeschafft wurde, Umwelt und Wartungen und wenn es hier an der Dienstleistung gescheitert ist, sehe ich Hoffnungen in Wien und dann hat man mal einen Vergleich, wie lange die haltbar sind. Steffi ist mit dem Auto gekommen und hätte sich sonst gemeldet (Stephan meinte, zu doof zum Verabreden). Ein Pfefferminztee und noch ein Erdnusseis, das übliche Set, Schaffe mein Twix von Lidl nicht mehr und auch keine Maoam. Schöne Männer, schöne Augenbrauen bei Frauen und schöne Pferde. Haben ja auch den Windhund erfunden. Karge Landschaft, tolle Szenen von zerschossenen Städten und Straßenabsperrungen mit Miliz mit Maschinengewehren und dann hinter einer Tür mit Gitter und Klappe ein Klub wie in New York. Es gibt 4 heilige Verbindungen, Eltern und Kind, Ehemann und Ehefrau, Priester und Beichtender und Manager und Act und was ist mit Arzt und Patient oder Anwalt und Mandant. Antwort: nicht heilig. Bill Murray ist kein Kämpfer sondern Geschäftsmann, der verhandeln will. Er geht um Ohren und Unterschrieben, also Vertrag/Handschlag und um Prozente 65/35, 85/15. Bruce Willis als Söldner will ein Buch schreiben. Kate Hudson als Hure. Erinnert etwas an St. Vinzent. Sehr schöner Film. Habe 6 Armreife verschenkt. Hätte ich den lilanen doch noch gebrauchen können. Da kommt wieder der Schalk. Es gab bestimmt einen Grund, dass ich den ausgemustert hatte und ich muss weniger werden. Wie scheiße sehen denn bitte meine Haare von hinten aus. Das muss mein Mann mir sagen! Muss das jetzt anders machen, wieder Hochsteckdings. Alles ist besser als das erbärmliche Zöpfchenmodell.

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22.03. Traum: Lauter verschiedenen Szenen: Ich übernachte beim Kollegen im Bett und stehe dann nachts auf und will nach Hause. Ich war so fertig, dass ich schlafen musste, aber wenn ich die ganze Nacht bleibe, macht das einen komischen Eindruck. Hole meine Klamotten aus einem Raum in dem sein Mitbewohner schläft. Die Tür steht offen und ich erkenne dunkel meine Schuhe auf dem Boden. ich will was von einem Blinden. Der soll Bescheid wissen, (wo hier ein Postamt ist?). Ich laufe auf ihn zu auf einer Wiese, die bergauf führt und dann spreche ich ihn an, weil er ja sonst nicht weiß, wer da auf ihn zukommt. Wir fahren Bus und er weiß nicht, wie wir von hier aus dorthin kommen können. Er raucht m Bus und der Busfahrer schaut in den Rückspiegel. Er kommt dann auf uns zu und der Blinden fragt eine andere blinde Frau im Bus, ob die das weiß (weil die kennen sich oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut aus). Sie raucht auch und der Busfahrer findet das typisch. Der Blinde drückt seine Zigarette aus, die er fast ganz aufgeraucht hat. Ich helfe einer Frau dabei Aprikoseneis zu machen. Der Berg aus Aprikosen ist riesig und die sind astrein, haben nur kleine Holzstücke drin, wie kurze Zahnstocher, die ich rausmachen muss und vor allem die eine ist total voll damit. Habe schon eine ganze Handvoll rausgemacht und bin beeindruckt und zeige das. Sie hat eine riesige Schale Vanilleeis (groß wie eine Badewanne, aber rund) mit vielen schwarzen Vanillepunkten und das riecht schon so gut, aber in welchen Gefrierschrank passt das so riesig wie es ist. Ich erzähle einer Gruppe von dem Aprikosenberg, so groß wie dieses Zimmer, nicht so hoch, aber 1,5-mal so groß von der Fläche her. Sunla sitzt in der Gruppe und ich sage, daneben war ein Feld mit Moosen, also verschiedenen Moossorten und ich habe mitbekommen, dass sie die mochte und haben wollte. Wenn ich merke, dass das Feld nicht mehr da ist, werde ich sie deswegen anzeigen, anonym oder auch mit meinem Namen, weil ich das nicht gutheißen kann. Nur, damit sie gleich Bescheid weiß. Dann ein Yogacamp. Ich habe mich zu zwei Kursen angemeldet und sitze vor dem Kursraum und merke dann ich muss vorher noch aufs Klo. Eine Frau kann mir das nicht richtig beschreiben und ich bin genervt (werde es schon finden). Draußen laufe ich umher und schaue und frage. Das sind die Männerumkleiden. Ein Gang bestehend aus aneinandergereihten Zelten. Dazwischen soll ein Klo sein. Ich helfe einem Typen und wir spannen Stoff, aber der besteht aus Maschen, einem Netz, wie beim Tennis. So wird da nichts draus was dann einen Raum ergibt und das hier in der Mitte ist gar keine Toilette. Gehe weiter. Wohnwagentoilette. Ist irgendwie privat, ob ich die benutzen darf? Mache die Tür zu. Ein Mülleimer mit Katzenstreu und man muss reinzielen. Das schaffe ich nur zum Teil und es läuft auch daneben. ich schaue auf den Boden und um den Eimer herum hat jemand versucht selber Terrazzo zu machen. Es ist lila, wie aus Limo und schon kaputt gegangen und die Stücke liegen auf einem Haufen. Das war bestimmt die Hippiefrau, der der Wohnwagen gehört und das lässt sich nur schwer sauber machen.

Die Bäume könnten langsam diese hellgrünen Ansätze bekommen, schaue schon krampfhaft danach. Studienreise in den Iran. Rundreise. Vielleicht gibt es was aus Hannover, buy local. Die müssen nicht aus Hannover sein sagt Stephan, die können aus der halben Welt sein. Kann versuchen mit Claudias Vater zu fahren in der Reisegruppe oder Individualreise mit einem Betreuten. Die haben mir das schon angeboten nach Teheran zu fahren. Ich verwechsele das gerne mit Irak, d.h. welche Betreute wo her kommt. Mit dem aufbrausenden psychotischen Herrn Hodscha in den kurdischen Teil vom Irak. Das wäre wie in dem Film gestern schräg und „safe as milk“ (wie Bruce Willis dann so schön sagte: do these look like milk trucks and do I look like a milk man?) und wenn es Probleme gibt und alle tragen Maschinengewehre, dann verhandele ich. Schreibe Erika beim Stichwort Küchenutensilien, ob Johanna einen Quirl hatte, den könnte ich jetzt gebrauchen. Kann ich natürlich auch so besorgen, aber von ihr wäre mir sehr sympathisch, wenn es einer von ihr wäre. Wo bekommt man ein Taschenmesser her. Stephan sagt, der Waffenladen bei Horten gegenüber. Der Soja-Latte schmeckt echt lecker. Zeit der Milch doch wieder vorbei?

Stephan sagt, Herr Schwitzehand habe Geld eingezahlt, was ich ihm gestern sagte (9 € wegen Penny). Das kann er im Gegensatz zu meinem Betreuten, der gestern da war. Ja, aber jener ist auch geistig behindert und schafft es immerhin seit Jahren in einer Küche zu arbeiten, dort zu erscheinen und sich in Arbeitsprozesse integrieren zu lassen. Ich bin eher von dem anderen genervt: „! Absolute Dreck Schweine die auf Kosten der Schlechtesten Mitgleider Unserer Gesellschaft wie mich „Grundsicherungsempfänger“ und dort“ Praktikant“ sich ergötzen und MICH, bestimmt audch andere um das einfache Trinkgeld BESCHEISSEN!!! Das ist meine GANZ KLARE ANSICHT! Deswegen habe ich den sofort nicht mehr getraut! Freitag rief ich bei der Gewerkschaft NGG an wegen Infomatriel und Mitgliedfschaft an! Und kam drauf das ich vielleicht Azubi werde usw.. Und hatte mit den ein Langes intensives gespräch, gerade um meine Lage! Sie hatten ohne das ich MItglied war ein offnes Ohr! Und fanden das sehr Postiv das ich sich auch immer mehr jüngere für Gewerkschaften interessieren!“

Der Schlüssel mit dem Michellin-Männchen-Anhänger ist von unten. Ich mache mir viele Gedanken –jetzt schon und verfrüht – um einen Wechsel des Sportstudios. Geht das? Soll ich es machen? Das ist für mich wie eine Trennung/Scheidung. Der Samstagsyogakurs würde mir fehlen und das neue Studio hat auch nur montags- freitags. Blumenladen macht erst um 10 Uhr auf. Treffe Nachbarn aus der Haasemannstraße, der vom Markt kommt mit einer Tüte Äpfel. War gestern bei ihm im Büro, darüber beim Yoga. Leipzig, da wollen alle jungen Menschen zum Studieren hin. Als ich da war, war es mehr Grufties und auch Nazis und mehr Schein als Sein, d.h. fetteste Altbauten wie Berlin oder Prag, aber kaum Menschen um sie mit Leben zu füllen. Nach Holland zum Einkaufen, Metro mit kleinen Plastiksachen für die Wohnungen zum hier weiterverkaufen. Kenne ich, wie Tiger, aber anders. Tiger ist ja dänisch, aber halt so Punkte und bunte Plastiksachen für Kinder und um die Wohnungen voll zu machen. Alles riecht nach Plastik und Weichmacher. Städtenamen in Holland fallen mir nicht ein. Ort am Meer bei Amsterdam, Städtchen zwischen Amsterdam und Meer. Texel war was anderes. Das Hutzelhäuschen von dem Typen mit Zöpfchen reißen sie wohl auch noch ab. Es passt nicht mehr rein und sieht aus wie ein einzelner alter, vergilbter Zahn neben einem neuen Gebiss. Die Stempelkarte von Moving Bones im Portemonnaie als ich die Zeitung zahle.

Neue Betreuungssache, ist Altfall, der ist Alkoholiker und lebt in der List, ist Selbstzahler und hat Wohnungen geerbt, eine hat die Betreuerin verkauft, auch Berufsbetreuerin. Da gibt es Zerwürfnis. Außerdem gibt es eine Frau aus Osteuropa, die auf sein Geld aus ist („das darf man ja immer nicht so sagen“) und mal die ambulante Betreuung gemacht hat. Er hat HIV und das wirkt sich aufs Gehirn aus. Sie kommt auf mich, weil ich mich mit Drogen und HIV auskenne. Wenn ich den Fall übernehme, überlegt sie sich einen schönen Neufall als Ausgleich nach Ostern.

Mein Vater bewundert meinen Mann für sein ausgeglichenes Naturell. Kann man auch oder ich auch. Meine Schwägerin schickt mit Tipps für Bildungsreisen in den Iran (Kochbuchreisen, selber Reisegruppe stellen usw.) bis die politischen Geschehnisse an anderen Flughäfen ihre Aufmerksamkeit wieder einfordern. Ich habe Hunger und fange schon wieder an hier im Büro mit einer Dose Erdnüsse. Ich kann früher nach Hause kommen. Eine Frau im weißen Kittel. Hat darauf bestanden, dass das alles seine Richtigkeit hätte und überfällig sei. Habe ihr den Umschlag aus dem Regal mitgegeben, wo der Name der Praxis draufstand bevor ich sie wieder wegschicke und sie dann sauer ist. Herr Ghana will mir Klamotten aus Afrika mitbringen. Lehne dankend ab. Der Stoff aus Paris liegt noch rum. Der Kater von Frau Babykatze muss kastriert werden. Kümmert sich der Pflegedienst drum, kostet 70 €. Die haben ihn auch angeschleppt und der davor wurde von Tierschutz konfisziert und die frühere Freundin/Mitarbeiterin meldet sich wieder bei mir, weil meine Betreute für Alkohol sexuelle Dienstleistungen anbieten würde und das findet sie unerhört und lauter ruhig stellende Medikamente bekommen würde und den Pflegedienst wieder wechseln will, dabei hat der alte nie gelüftet und nichts gemacht. Ich sage, nach meinem Kenntnisstand will meine Betreute zu ihr keinen Kontakt, also telefoniere ich auch nicht mit ihr. Ob das alles berechtigt ist oder nicht spielt dabei für mich keine Rolle. Wir können zu dritt reden, aber ich nicht mit ihr am Telefon hinter dem Rücken meiner Betreuten und auch wenn sie damals für den Betreuerwechsel gesorgt hat, wie sie mir jetzt vor hält, ändert das nichts.

Stephan hat lecker gekocht, auf meinen Wunsch hin mit Reis. Markus hat total süß geschrieben und mag den Würfel. Das freut mich so sehr. Mama schickt mir Foto von meiner Tante ca. 1940, daher habe ich meine Liebe zu den Hütchen. Das war wohl Fasching. So süß. Bringe die gelbe Sinnlosschale zu Gaby. Weiß gar nicht, ob die geeignet ist, weil die müsste größer, weiß sowieso nicht, wie Ikebana wirklich ausschaut. Mir kann man alles verkaufen, meine Ikebanatante kannte sie ja auch. Ruhig österlich. Ist Ostern ein zweites Weihnachten für den Floristen oder haben die Leute selber was Blühendes im Garten. Ja, richtig, das geht ja erst los. Der blühende Baum in der Vase (eine Mirabelle, die im Garten eines Freundes gefällt wurde) ist eindrucksvoll und sieht toll und sehr asiatisch aus. Kastanienzweig in der Vase macht was her. Die kriegen auch eine postmortale Erektion. Ein Würfel aus dem Stamm des gefällten Baumes bei uns aus dem Garten mit etwas Rinde dran hat danach noch ausgetrieben, was eben so aussah wie die Erektion an einem Toten. Die Psychoklingel geht 10 mal und ich drohe schon wütend zu werden nach dem Motto, reicht nicht zwei Mal und blöde Kuh kommt auch noch rein mit den Worten, dass wir ein Problem mit unseren Türen hätten. Zum Glück höre ich es nur durch geschlossene Tür, ich könnte mich nicht beherrschen und würde behaupten, sie hat ein Problem mit dem Finger, nervöser Zeigefinger ist meine Diagnose.

Wir haben Premierenkarten in der Bayerischen Staatsoper zu einer Calixto Premiere und mein Mann freut sich und ich mich für und mit ihm, hoffe auch, wir sehen den Kartenbesorger. 1. Reihe erster Rang oder zweiter Rang, auch gut. Carola sucht nach einem Quirl und legt ihn in den Schrank, wenn sie was findet. Wenn mir noch was einfällt soll ich es sagen. Die ist lieb. Telefonat mit Claudi, ihr wird schlecht beim Aerial und das Glockseefestival fällt vielleicht aus, weil sie arbeiten muss. Sie war krank und geht heute Abend aufs Konzert „würde ich ja scheiße finden“. Ein Metalkonzert. Hauptsache nicht satanisch. Sie ist Patin. Nein, versichert sie mir und bringt mich auf die Idee, dass man nur die Haken in der Decke braucht und das Tuch nach dem Benutzen auch wieder abhängen kann. Gute Idee! Schwiegermutter aus Erlangen und dann vielleicht Essen gehen zu Elenas Geburtstag. Eltern tauschen schlägt sie vor. Meine Mutter ist nur lieb. Das stimmt.

Ich gehe wieder in das Fremdgehstudio. Mehr Zeit in der Umkleide und sehe die Ausmaße des Abrisses. Die Frau, die eigentlich in Berlin wohnt und gestern schon im Kurs war ist wieder da. Ich wurde mit fleißig begrüßt. Heute 11 Teilnehmer statt 5, es scheint zu wachsen. Der neue Kurs ist viel Krankengymnastik auf dem Hocker, Bewegung mit Atmen synchronisieren und etwas Atemtechniken aus dem Kundalini geklaut. Es ist anders als ich es mir vorgestellt habe und die Frau lächelt künstlich und ich finde sie nicht so locker wie gedacht. Beim Slingtraining hat man wenigstens einen Schweißfleck auf dem T-Shirt danach, zumindest Duncan, der Trainer. Es sind gemischte Kurse und alle verweilen, nur ich hetze weg. Zum einen bin ich spät dran, weil die überzogen hat und es behagt mir auch nicht dieses Herumstehen und Socialisen. Sind wir im Swingerclub?

Der Countdown bei Nina. Es ist gemütlich und wir nehmen ein letztes Mal den großen, gemischten Teller. Larissa war krank und trägt mein senffarbenes Häkeltuch, was ihr gut steht und mich freut. Es geht um merkwürdige Krankheiten meine Lähmung z.B. fähige Neurologen, der Schwiegervater von Sabine will seinen neuen fragen, warum er seine Schwiegertochter so doll mag (sehr süß) und die Ostsee mit Gesichtsbehandlung als Teil der Massage. Ich zeige, wie wenig Haare ich nur noch habe und auch das wird schön gefunden. Englisch würde das ausschauen. Diese Freundinnen müssen mich mögen, dass sie mich derart mit dem Blick der Milde betrachten. Eckhard kommt mit einem Freund, der Bier und Schnaps trinkt. Morgen bringt er Stella. Er macht einen Ausflug nach Göttingen und Karin ist in Italien. Ob ich meinen Hut bei Hut ab gekauft hätte. Er hat sich eine Schiebermütze maßschneidern lassen, weil er so einen riesigen Kopf hat (hat er echt) und wollte eine Hut, den er von seinem Vater geerbt hat weiten lassen. Hatte er schon mal machen lassen, aber durch Nässe zieht sich das wieder zusammen. Die Chefin hat das umsonst gemacht für einen alten Stammkunden und eine Neue, vielleicht Auszubildende sagte was von vorher reinigen lassen und war ganz kompliziert. Wir werden eingeladen und überlegen Castellabate und einen Ausflug mit dem Auto nach Braunschweig zu Queeny. Dann darf ich mal tanken oder es versuchen. Das wollte ich immer schon mal. Auf dem Rückweg die Berlinteilnehmerin aus dem Studio, die grüßt und überholt. Ja, die hat echt einen athletischen Körper.

Mails: Betreute aus Hameln, Frau Prozesse, ist psychisch zusammengebrochen mit Verdacht auf Schlaganfall und soll alle Stressfaktoren meiden. Ist jetzt im Haus des Vaters an der Ostsee. Sunla scheibt lieb, neues Yogastudio mit tätowierten Frauen mit Dreads (flat rate, all you can yog) und Snow boarden stehen an. Grüße zurück aus der alten Heimat, würde am liebsten schreiben Mittelfeld, aber das wäre gelogen. Ich wollte es nicht öffnen, das Paket, sondern los wegen pünktlich und freue mich an meinem ersten Telegramm mit personalisiertem Text von Amazon bzw. von Jasmin, das Hörspiel über Geschichte, gelesen von Christoph Walz und Band zwei gibt es wenn es mir gefällt. Das ist dann Renaissance bis heute. Da ist mein Osterpaket sehr alt und lumpig im Vergleich dafür überfrankiert.

Blut ist o.k. Passt zu Ostern und Ostern ist ja das beste und wichtigste christliche Fest, wie ich gestern mit der Taufpatin Claudia festgestellt habe.

23.03. Traum: die Frau über die ich nicht mehr schreibe und eine andere Frau/Freundin bringen mir Schokolade und Geschenke. Ich bin sauer und beleidigt, kriege mich dann aber wieder ein und entscheide mich um und bin freundlich/charmant. Im Bett denke ich noch, fühlt sich mein Bauch ganz anders an, fest, neue Bauchmuskeln? Hat das Training von gestern doch was gebracht? Auch wenn, es macht mir keinen Spaß auf Stühlen in der Gemischtgruppe Becken und Schultern zu kreisen. Tiger mit Feueratmung war noch das Beste und das kann ich auch zuhause mal machen.

Ein Leben in der Selbstüberschätzung, wie Dietrich unsere Veranlagung beschrieben hat. Ja, das kenne ich und es fühlt sich gut an und macht es echt angenehmer, alles, vieles. Nagende Selbstzweifel bringen es nicht, helfen keinem. Der obligatorische Absageanruf. Dann wieder eine kleine Runde meine 3 Sachen bügeln. Schwarze Seide waschen hatte ich zu Recht Zweifel. Sieht hinterher echt doofer aus. Das mache ich nicht mehr, lüften und gut. Die Kleidung nimmt es einem echt übel. Schwarzer Armreif weg, zu viele, keine Kontrolle. Stephan liest mir aus der Haz vor, dass Richter Freispruch gegeben hat für Patienten, der sich das Marihuana auf Rezept nicht leisten konnte und es dann illegal erworben hat. Er war berechtigt es aus medizinischen Gründen zu nehmen, aber eben zu teuer. Das ist mal ein Statement. Gestern wurde mir zu Sling training geraten, mal was Neues probieren, aber mir ist nach Yoga und ich nehme ja dann eh eine 10er Karte für das Tuch-Yoga und kann es dann auch später mal probieren. Wichtig ist, dass die 10er Karte in die Sommerferien von Movenyo fällt. Dann kriege ich es locker verbraucht. Die werden sich auch wundern, wie großkotzig ich eine 3er Karte wegballere, wenn ich heute den letzten Stempel hole.

Fisch bei Lidl und Zutaten für die Auberginenlasagne, die ich ausprobieren will. Wasabi-Mandeln, die ich Karfreitag nach Eilvese mitnehmen wollte scheint es nicht zu geben. „Oh baby, baby it’s a wild world and I’ll always remember you like a child“ singe ich als Ohrwurm. Ja, der Film wirkt nach und wir lieben Cat Stevens, der greift einen richtig, wenn man ihn hört und H & M, die mit magersüchtigen Models auf 70er Jahre Hippies macht kommt mir schlimmer vor je öfter ist daran vorbei fahre.

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Noch ein Hochlandkalb, Rambo, ist auch geboren, aber am 03.04. ist mein Onkel zum Familientreffen in Kühlungsborn. Scheint sehr beliebt zu sein dort. Meine Schachtel mit den ausgeschnittenen Briefmarken die ich sammele ist auch weg. Verliere ich jetzt alles? Es gibt erst mal alten Joghurt mit einer zermatschten Birne, selber gemacht oder übersehen. Mann spricht englisch und will lawyer wegen divorce. Next week. Monday is a holiday, but on Tuesday he can speak to my colleague doing family law. Er will nicht, dass ich seine Nummer notiere bzw, zurück gerufen werden wegen Frau und so. Kein Problem. Jerewan war mir auch vorgeschlagen worden als Urlaubsziel von der Frau des kranken Kollegen, der malt wie Helmwein und ich melde mich da nicht mehr, traue mich nicht, weil ich nicht so aufdringlich sein will und sie hat dienstlich dort zu tun. Mal exotisch verreisen, mal was anderes. Das muss mal sein.

Elisabeth schneit rein vor dem Termin, einfach so um kurz vor 13 Uhr statt 15:30 Uhr. Sie wollte anrufen. Ach so. Der Hund kläfft wieder unfreundlich als sie in den Flur geht, aber sie muss ich nicht schützen (die klaut fremde Schäferhunde vor dem Supermarkt, also keine Angst). Sie hat eine weiße Maschinenpistole aus Plastik in der Tasche, die rausschaut, sieht nach Star Wars aus. Ich bin super kurz angebunden. Sie will wissen, was in Brüssel los ist und ob das in Belgien liegt. Ich antworte nicht, beschäftige mich auch nicht damit. Stephan kommt gerade rein, soll sie den fragen, der schaut das immer. Es gibt gegenüber nur eine Pasta und wir müssen auf Suppe ausweichen und Stephan (findet Rambo noch süßer und ich sage, nicht mehr lange und ihm wachsen dicke Klöten und er hat einen Sabberfaden aus dem Maul hängen) hat Morgen einen Termin beim Bürgeramt für einen neuen Pass. Die Fotos hat er schon machen lassen und fliegt dann vielleicht alleine in die USA. Stella kann er zuhause lassen. „Contract, release, arch“. Ich verarsche den Kurs von gestern, aber kann es sein, dass ich leichten Muskelkater habe? Die Essener fahren Ostern weg und Städtereisen nach Belgien sind derzeit wohl nicht angesagt. Jasmin weiß was bei uns los ist, weil sie mein Tagebuch gelesen hat und kann dem was abgewinnen. Das tut mal ganz gut bei der ganzen Schelte, den Vorwürfen und aufgekündigten Freundschaften. Stephan hat Gerichtspost gemacht und auf dem Weg wohl Bilder für die Götter. An der Uni werden riesige Buchstaben aufs Dach befördert mit einem Kram, sie sind beim Buchstaben „R“ und dann als er seine T–Shirts abgeholt aus der Galerie sitzt dort ein Mann, zusammen gesunken mit Kappe ins Gesicht gezogen und eine Frau mit weißen Klamotten fuchtelt ihm mit einem weißen Maschinengewehr um den Kopf macht entsprechende Geräusche damit und ruft „Du bist bestimmt ein Schläfer“. Es ist meine Elisabeth. Die Motive der T-Shirts sind wie verwischt, unscharf. Bei den Folien waren sie gestochen scharf. Herr Schwitzehand schickt mir derweil SMSe: Warum hab ich „Personal“Ausweis und kein „Personen“Ausweis“ ich bin keine „Juristische“ Person! Sondern eine „Natürliche“Person!? (mit Foto von dem Ausweis) und dann: Mich interessiert nur was Sie drüber wissen und halte ?“ Ohh Mann, ist Ostern das zweite Weihnachten in punkto durchdrehen? Und damit nicht genug. Es kommt noch eine: Deswegen reagiere ich auf ALLES so!.

Schreibe Harald: Ostern steht vor der Tür. Zündest Du irgendwo was an? Außerdem gibt es Morgen Senfeier in dieser Kantine, die nach meinem Dafürhalten immer leckerer werden, so dass das sie dann bald an den Bremer Standard heran reichen müssten, aber die Deppen machen doch die Schale kaputt bei den Senfeiern und können die dann nicht bemalen und in den Baum hängen. Man muss die ausblasen und backen oder Rührei machen vor Ostern.

Stella ist angekommen und Eckhard will uns mal zu Spätzle einladen und Bienvenuti al Sud mit dem Beamer gucken.

Auch die Klos erkennt man nicht wieder. Dieses Gekünstelte von der Vorlehrerin ist mir echt unsympathisch und wirkt gequält und unsicher. Schauspielerin. Hätte ich wissen sollen. Die Frau, die auch Chi Gong macht hat eine bessere Stimme und sehr bewegliche Zehen. Viele Elemente aus dem Chi Gong Tai Chi, was weiß ich, werden mit dem Yoga vermischt und das ist dann das Neue. Durchschwingen vom Taucher in die Machtstellung, was sonst Stuhlstellung heißt. Alles schön und gut, was ich nicht so gerne mag ist durch den Mund ausatmen und gähnen wenn ich nicht muss (und ich traue mich ohne Hand vor den Mund), sie will unsere Zäpfchen sehen oder den Mund aufreißen. Der Studioinhaber turnt auch mit. Männer sollen sich unten herum ordnen, wenn sie auf dem Bauch liegen. Neben mir zwei nette schwule junge Männer mit langen Armen, die das erste Mal da sind. Der eine bringt meine Blöcke weg. Katja in der Umkleide, ob ich auch untreu geworden bin, also abgehauen von Stephie. Nein sage ich. Ich habe nur die Osterpause genutzt um was Neues auszuprobieren und die wundern sich, dass ich jeden Tag komme, aber heute bin ich durch und der Spuk ist vorbei. Ich kann schon nicht wechseln, weil ich dann über kurz oder lang von einem Pizzaauslieferfahrer umgemakkelt werde.

Wir sollen Ostersonntag nach BS (zum Kaffee!!) wegen des Lageplans bzw. Ortsbegehung. Montag ist vielleicht Flugwetter.

Deutscher Spielfilm über behindertes Kind was dann nach der Geburt stirbt. Wie bin ich da reingeraten? Gehe früh ins Bett. Der von oben bewegt sich viel mehr als Jan und läuft ständig durch die Wohnung. Der soll mal zur Ruhe kommen und anfangen zu schreiben für seine Hausarbeit. Kann ja mal hochgehen und fragen ob ich was Korrekturlesen soll. Der Mond ist hell, werde wach als Stephan ins Bett kommt und setze eine Schlafbrille auf. Der Hund kommt nicht zur Ruhe und irrt durchs Schlafzimmer, das Rascheln der Plastiktüten verrät, dass sie sich ein Nest aus meinen Wolltüten zurecht machen will. Stephan lockt sie ran und zeigt ihr wo sie hin soll und dann holt er ihre Transporttasche und stellt die auch hin. Dann hören irgendwann das tippeln auf dem Holzfußboden auf.

24.03. Traum: Ich habe zu viel über die Eheprobleme meines Kollegen im BM-Tagebuch geschrieben. wenn durch irgendeinen Zufall das die Kinder lesen? Und wenn ich das ändere und schreibe ein Freund, dann ist er nicht so zu identifizieren. Im Traum geht es darum, wo wir Büromaterial bestellen. Der Kollege fragt mich, wo ich meine Sachen herbekomme, weil sein Lieferant will ihm die Sachen nicht hochbringen, sondern unten im Schreibwarenladen abgeben und er muss sie sich dann holen. Warum das denn und wir haben ja sogar einen Fahrstuhl. Ich hatte mal Dreske und Krüger am Anfang als ich bei Herrn M eingestiegen bin, da habe ich seinen Lieferanten mitgenommen. Das ist eine teurer Traditionsklitsche aus Hannover und ich habe immer noch Umschläge von damals, vergilbte, aber die sind reißfest und wasserdicht (ich zeige sie ihm). Wir können den Anbieter am Waterlooplatz nehmen. Da waren wir doch mal zusammen beim Jobcenter und hatten einen gemeinsamen Termin. Es läuft wie ein Film ab ohne Ton. Flipchart des Kollegen, wo was dran steht und ich gehe nach vorne und stelle mich an den großen Besprechungstisch und agiere wohl vordergründig, aber man hört eben nichts und sieht nur die Körpersprache. Dem Kollegen will ich ein Outfit zeigen, was er davon hält. Ohne Ärmel, ist halt wenn es ganz heiß ist im Sommer. Dazu muss ich die 3 Lagen ausziehen, die ich anhabe und das geht nur mühsam. Das passte sowieso nicht und jetzt habe ich das Originaloutfit an (auch alles kurzärmelig bzw. ohne Ärmel) u.a. einen schwarzen kurzen Rock und keine Strumpfhose (wie seine Frau es trägt und ich seit neustem wohl auch und fühle mich total wohl damit und steht mir). Er sagt, der Rock mache mir einen guten Hintern und klapst drauf, aber freundschaftlich. Ich drehe mich um und ziehe das Oberteil aus. Der graue Stoff-BH ist verrutscht (so einen habe ich hier gerade ausgemustert, weil sie mir zu groß sind, die aus den USA) und in dem Moment kommt seine Frau rein mit ihrem Schlüssel und will was mit ihm besprechen, Krise, hat schlechte Laune. ich verstecke mich zwischen Schreibtisch und Glasfront auf dem Boden in der Hocke bzw. 4-Füßler-Stand aber tiefer kauernd. Sie ist so in ihrer Welt, dass sie mich nicht sieht und auch den herumliegenden Klamotten keine Beachtung schenkt. Ich denke, er wird sie rauslocken aber er verrät mich quasi und sagt, hier seien sie nicht alleine und könnten nicht reden, ich sei da. Sie gehen raus in den Flur und streiten bzw. sie hat ganz schlechte Laune und ein Kind auf dem Arm was jünger ist. Ich gehe raus an ihr vorbei und grüße sie nicht. Werde wach von den Tippelschritten des Terriers. Den alten Terrier sollte man mit dem jungen Studenten zusammen machen. Ich bin irritiert von diesem Traum und finde ihn auch unvorteilhaft, aber was soll‘s. Der Kollege ist ja nicht da, so dass ich ihm heute nicht begegnen muss.

Kaffee in BS mit Stövchen, Schokolpulver und Quirl. Das war schon eine Performance, die man gerne noch mal sehen will. Japanische Tea-Ceremony Dreck dagegen. Kuchen könnten wir ja mitbringen und Fahrräder. Von dem Mountain-Bike habe ich fast so was wie Rückenschmerzen bekommen. Ich könnte noch mal österliches Kittelschürzenoutfit ausprobieren,

Ü-Ei-Plastikschaf mit Brille als Eierbecher zum Basteln /Kunst machen für Harald. Im Büro lese ich: „Habe ich einen Zahnarzttermin und hoffe nicht, dass das unsere Senfeierpläne korrumpiert“. Ich: „Hey und ich habe Dir was Süßes zu Ostern besorgt. Das passt ja wieder wie Arsch auf Eimer“.

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Anrufe bei Gericht, morgens Geschäftsstelle gerade noch da und dann mich am Telefon direkt vor Ostern. Habe ich wohl einen Kostenfestsetzungsantrag gestellt beim Sozialgericht. Die Region Hannover schrieb am 14.01., dass auf den KFA vom 20.10.2015 neu berechnet nach Schriftsatz der Gegenseite vom 15.12. 564,86 € überwiesen wurden. Ich habe das heute mündlich für erledigt erklärt. Der Schreibtisch muss leer vor Ostern. Ein Typ ruft an und hat Probleme mit den Stadtwerken und die wollen Raten nicht akzeptieren und den Strom abschalten und er hat erst mal 50 überwiesen und als ich sage zur Not beim Jobcenter beantragen ist er sehbehindert und die wollen nicht beim Ausfüllen helfen. Berechtigungsschein besorgen und Termin machen statt Umsonstberatung am Telefon.

Kurz Zuhause anrufen wegen Foto von Hanna. Jetzt wüsste ich, wo ich meine Liebe für Hütchen her habe. Faschingsbild von ca. 1940. Haben jetzt viele Fotos bekommen und die Kissen vom Sofa können sie auch gebrauchen, werden alt und brauchen Kissen. Ja, aber ich schreibe nicht mehr, Quirlwunsch war mein letztes Anliegen. Dann müssen wir das Schicksal entscheiden lassen. Natürlich kann sie meine Schwägerin den Schmuck zeigen, die darf ihn auch haben, auch die Echtsachen. Warum denke ich da wieder an mein Bild im Kopf von neulich, es geht um lange Leben und gesund usw., diese Diskussionen und ich denke, eine verwelkte Rose kann man nicht mit einem jungen Gänseblümchen vergleichen. Sie sind und waren nie dasselbe. Was man für ein Leben führt und in welchem Körper man sein Zuhause hat ist eben sehr verschieden und es kommt nicht nur auf den Zeitfaktor an, sondern eben auch die Qualitäten sind überhaupt nicht sind die Dinge nicht eins zu eins vergleichbar.

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Der neue Schädelspalter wird mir am Kiosk mitgegeben und ich finde es zwar nicht, aber wie war das? Massiv Attack spielen in Hannover? Hier steht nur was von A-HA und die wollte ich noch nie sehen. Die Vernissage am 08.04. sieht auch künstlerisch sehr vielversprechend aus. Da freue ich mich drauf.

Frau Ruanda ist bei der Ergo und hat Spritze schon besorgt für nach Ostern. Mit der VHS und dem Deutschkurs hat es noch nicht geklappt, aber die Therapeutin ist da dran. Ich wollte sie sprechen vor dem höchsten christlichen Feiertag, aber sie ist in der Gruppe. Das ist mir sowieso lieber. Rufe in der Königstraße an, was denn nun mit der Chronikerbescheinigung ist. Sollen sich nach Ostern melden. Alles ist auf früh Feierabend machen. Nichts los, Datev-Update. Dann ruft doch der Arzt sogar noch zurück. Die Stieftochter der Kollegen braucht Hilfe an der Kaffeemaschine. Ja, Pflege drücken. Lag der Traum daran, dass hier gerade relativ viel Kontakt ist, überlege ich. Äußerliche Familienähnlichkeiten sind ja stark ausgeprägt. Die Chronikerbescheinigung wird gefaxt und ich schicke alles per Fax an die AOK.

Das Zucker in Braunschweig, Bip Gourmand und altes Fabrikgebäude, gegrillte Wassermelone und Jakobsmuschel. Ich bin dafür. Nach dem Kuhausflug haben wir bestimmt Hunger oder Appetit und will mich gerne revanchieren. Stephan ist wegen Treppenhaus bockig und das „Zucker“ hat sonntags geschlossen.

Die RAin von Frau Hameln sagt nur ihren Namen. Ich hätte sie um Rückruf gebeten. Kann mit ihrem Namen aber nichts anfangen und frage sie: von welcher Stelle rufen Sie an? O.k., die denkt auch, ich habe Demenz.

Blaue Fahrradzeichen auf dem Boden sind erhaben und eine Belästigung für Radfahrer. Wer hat sich das ausgedacht? Stephan hat neulich gesehen, wie sie neu gemacht wurden. 3 Ketten beim Fairkaufhaus, aber zwei zum Verschenken und oben gibt es einen Ski Mütze für die Schweiz mit stilisierten Blumen (ich finde sie herrlich). Meine Cousine wird Ende April fünfzig und muss langsam mit der Lustigmode anfangen und ein großes Entenwolltuch für Bayreuth. Stillecht Enten füttern ist hier das Motto. Dazu kriege ich einen Schokohasen geschenkt an der Kasse. Wolle: keine. Der Bann ist noch gebrochen. Alter was alles in der Swiss Life Hall läuft. Echt jetzt?

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Harald hat betäubtes Gesicht und isst langsam. Wir sitzen zu dritt und der Inder isst Rouladen und verweilt bei uns. Nando hat sich in einen Dackel festgebissen und es floss Dackelblut. Die Besitzer waren wohl cool drauf. Ich erzähle von dem Silberseefall Miles und dass hier die Amtsrichterin auf Teilung der Tierarztkosten entschieden hat und ich finde es krass, dass man überhaupt was bekommt, wenn ein Hund sich beim Spielen verletzt. Senfeier, hätte auch gerne mehr Soße gehabt, aber nehme es so wie es kommt. Die „zwei Kellen Soße für mich Frau“ hinter mir nervt, dann lieber nichts sagen und ärgern. Etwas Anstand muss sein. Die Katholiker sind die besseren Liebhaber sagt Harald, der es probiert hat und schenkt mir einen Orangefarbenen Osterdildo. Der ist ja viel zu lang. Ich brauche nur bis hier zeige ich Harald, den das nicht sonderlich interessiert. Er hat ihn von der Lister Meile und er macht viele Seifenblasen und warum nicht eine große. Weil die ausschauen wie große Schlingen erkläre ich Harald. Stecke ihn mir vorne in den Gürtel der Jacke rein. Kommt gut an. Wo kann ich denn mein Lob mal loswerden, frage ich eine Kassiererin. Es gibt einen Kasten „Ihre Meinung ist uns wichtig“. Da werde ich über Ostern einen langen Brief schreiben drohe ich. Wir verweilen an der Osterdeko, aber ich habe bei der Blumenhändlerin meines Vertrauens bestellt. Dann schlendern wir durch den Maschpark am Hiroshima-Weg entlang der Löwe und Dorothee mit dem Dildo. Es ist herrlich. Diesen Friedhof (?) an der Leibniz-Bibliothek ist mir noch nie ausgefallen. Alles sieht so schön nach Frühling aus und fühlt sich vor allem so an.

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Liebe Susann, wenn ich es Dir schicke, kannst Du es nicht ablehnen in diesem Sinne frohe Ostern. Die Jecken in Köln sollen sich ruhig wundern über den fremden Orden und auch darüber, was Du wohl für eine Trägerin/Königin bist und welche Stellung/Machtbefugnisse Du hast. Durch das ihnen unbekannte Königreich Döhrener Turm können sie das gar nicht einschätzen. Außerdem Partnerorden mit Alain (dem wir letztes Mal einen Mühlheimer Orden geschenkt haben, d.h. ich.

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Die Tochter hat die Kopfhörer auf und schreddert. Das sieht wie immer maximal lustlos aus. Von der fürs Abitur Lernenden will ich mich auch verabschieden und das Zimmer des Kollegen ist leer. Ich bin irritiert und dann sehe ich die Umrisse hinter der Glastür zum Besprechungszimmer und klopfe an. Sie trägt eine Mütze auf dem Kopf (bad hair day) und hat es sich mit der Freundin und einer Tüte H-Milch und irgendwas in großen Schüsseln dazu gemütlich gemacht an dem großen Tisch, der voll ist mit Lernutensilien und allem was man braucht. Ich wünsche frohe Ostern und bin dann mal weg.

Ich habe Ostergeschenke für alle, Schwägerinnen und Schoko für Neffen, die Osterschule. Ich bin ausgestattet. Briefe von meiner Tante Elsbeth und selbstgemacht von Katalin. Wie ich sie finde, ihre Karte. Ja, natürlich toll. Stella kraule ich am Kopf bis sie stöhnt vor Vergnügen. Etwas ruhen, Kuchen backen und auf den Abend warten. O.k. Vahrenwald liegt nicht in Richtung Südstadt wegen Street Food. Ich könnte wieder zum Hängeyoga, aber die Karte ist verbraucht. Erst mal bei Harald bedanken für den Blasendildo.

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Ich stehe um 10 nach 7 unten vor der Tür fertig zum Losfahren. Frisiert und sogar die Lippen nachgezogen Das reinste Edgar Wallace Wetter. Traue mich nicht alleine im Dunkeln in eine Kirche am anderen Ende der Stadt in der ich niemanden kenne. Wieder hoch und Kino-Programm gucken Laurie Anderson über ihren toten Terrier wäre um 18 Uhr gewesen. Ich habe versagt. So fängt Ostern ja gut an. Dann Perlenabstimmen. Das passt zu dem David La Chapelle Bild was mir Claudia schickt. Es zeigt allerdings Maria Magdalena, wie sie Jesus die Füße wäscht und mit ihren Haaren trocknet (also nicht Jesus am Ölberg, andere biblische Szene) mit einer Prostituierten mit roter Wäsche und roten High Heels als bunte Straßenszene und Foto natürlich nachgestellt und ich kenne es von der Kestnerausstellung. Später in den Nachrichten wäscht der Papst auch Füße, weil Jesus den Jünger beim letzten Abendmahl die Füße gewaschen hat. Das wusste ich gar nicht. Eckhard singt nicht selber in dem Chor. 2 Krimis (der deutsche ist unerträglich klischeehaft und aufgesetzt und unecht, wie eine gemauerte Wand ganz offensichtlich aus Pappe mit dem Hammer eingerissen wird um einen Geisel zu befreien) , da ist dieser Skandinavische schon echter und besser gemacht und auch gruseliger und Deutsche verletzen sich täglich in den Pariser Straßen, weil sie sich zum Beispiel den Fuß verknacksen. Apropos Taschenmesser. Ich habe hier im Badezimmerschrank ein niedliches Taschenmesser in Gold von Bayer, aber das habe ich mal geschenkt bekommen von meinem Papa und da hängen Erinnerungen dran, auch wenn ich davon eigentlich genug davon habe und es nicht benutze. Kann wieder nicht schlafen. Was das wohl zu bedeuten hat. Es liegt nicht am Tee- oder Kaffeekonsum und ich bin auch nicht aufgeregt oder sorgenvoll oder so. Nerven tut es mich trotzdem. Ostern ist ja genug Zeit um das auszukurieren oder weiter zu kultivieren. Ich brauche definitiv weniger Schlaf, so dass es von da her schon passt.

Dicke Brummer von der Scheibe lecken

14.03. Traum: Airbnb Wohnung. Ich zeige Anika die Räume, die uns dort besucht. Wir schlafen mit meinen Eltern in einem mit 2 Doppelbetten und Johannes alleine mit 2 Einzelbetten, das eine hat nur Kindergröße (mache Probeliegen), aber mit Bewegungsmelder. Muss pinkeln und frage ob es sie stört, weil sie daneben ist. Dann habe ich wohl ihren Tee in das Klo geschüttet. Die habe geschaut als sei es ihr Haustier gewesen. Das habe ich gar nicht gemerkt, muss in Gedanken gewesen sein. Zeige ihr wie wir uns Wasser energetisieren statt Kristalle liegen Fahrradketten unten drin (weil ich Markus gestern von dem Goldring mit beweglichen Gliedern aus Wien erzählt habe, die Fahrradketten in den Karaffen sind schwarz, wie die Portemonnaiekette, die bei Stephan im Zimmer liegt). Sie will sich hinlegen. Ich ziehe mich mit Stephan zurück und wir machen rum. Stephan sieht anders aus eher wie aus Paradies Liebe. Vorher ziehe ich den Sichtschutz zu, schwarzes kariertes Muster vor die Glastür. Zwei alte Frauen rennen den Berg hoch. Ich bin abgelenkt, weil draußen ein Raubvogel landet. Er fliegt am Fenster vorbei und man sieht seine Krallen, Stephan soll mal schauen. Wo ist er gelandet, irgendwie fährt das Fenster weiter. Er hat einen schwarzen Schwan gepackt, den leblos in seinen Krallen hängt. Diese anderen Bartgeiger helfen auch gegen eine Vogelplage kleinerer Vögel (ging gestern um die Trauben in der Müllverbrennungsanlage Spittelau, die dort wohnen, jeden Tag bringt die Flut neue Leckereien und die natürlichen Feinde, die Greifarme sind langsam und kommen nicht überall hin). Ein schönes Leben eigentlich.

Mittagstisch im Les Ersatz, hatte ich auch gelesen. Böhmisch. Hat noch nicht eröffnet, Ostern wird es wohl Karfreitag mit meinen Schwiegereltern. Es ist sonnig, so herrlich, hatte die Naturburschen gestern gefragt, wie lange es noch dauert bevor es warm wird. Löffeleier von Lidl. Ich mag Rossi lieber als 24 °. Gehen wir mit meinem Bruder und seiner Familie mal frühstücken? Der Mann mit dem Bluthund, ich mag seine Hunde, ich liebe die Stadt und ihre Menschen.

Der Typ aus Hamburg von der Betreuungsbehörde weiß Bescheid und gibt die Akte ab. Heute ist der Tag des Treffens in Johannas Wohnung. Stephan hat auch daran denken müssen. Schöne Strumpfhose meint die Steuermitarbeiterin. Ist aber eine Leggings. Das weiß doch jeder. Schaue wegen Essen in Brooklyn und die Phantasie kann mit einem durchgehen. Mittags Zuhause, keine Lust zu arbeiten. Den Schlauch nähen, der sich von dem Adlerreifen gelöst hat. Außerdem Projekt Nikki Flugzeugrührstäbchen aus Plastik als Stricknadeln. Bewertung Torsten, Donnerstag kommen Karin und Georg Vorbesprechung NY. Was kochen?

Ich blute überraschend, keine Schmerzen, habe ich das durch die rote Kleidung ausgelöst, wie Stephan meinte? Yoga mit persönlichem Einschlag wie man die Übungen ausführt. Gefällt mir, ist wie Ausdruckstanz mit Asanas. Wir machen Asana Fahrradunfall, beide Arme gekreuzt vor der Brust und man liegt darauf. Lustig, will sie mal von oben fotografieren. Frau beim Yoga neben mir schnarcht beim Shanturanga und macht danach laute Geräusche, älter und dick, ist immer zu Kundalini Yoga gegangen (ist auch weiß gekleidet). Das rötliche Licht nach dem yogen taucht alles in ein herrliches, warmes Licht. Nur schön.

Meine Eltern, Stuttgart ist gut gelaufen (was sonst, wusste ich vorher) und sie fahren nächstes WE hin und holen Sachen. Arnhild hat Fimo gekauft für Kathalin und einen Zirkel. Meine Tante hat Geburtstag, ich soll die anrufen sagt sie mir 4 x bis ich richtig in Anti-Stimmung bin. Ich tue es trotzdem, weil ich brav bin, aber keiner geht ran. Ihr fast 60jähriger Sohn ist jetzt ausgezogen (Nachbarwohnung, sie war Mieterin, er Untermieter). Wäsche lässt er noch Zuhause machen bei Mutti. Sie ist 84 geworden. Ich finde meine Häkelnadel nicht und stricke mit dem Flugzeugstäbchen bzw. dafür, dann andere Nadel und Julias Projekt beginnen. Radiointerview mit Chefs unter 30. Der kleine Laden mit 12 Plätzen von 2 Frauen in Brooklyn. Die fasst alles an, was sie kocht und hat direkten Kontakt zu den Gästen und wenn sie Fragen beantworten soll geht es nicht weiter. Gut, das macht Dieter Grubert auch und zwar seit Jahren und mit weniger Tam Tam als in Brooklyn. Sie mag die Einschränkung und den Winter, immer nur Knollengemüse und nicht diese Auswahl des Sommers. Das macht sie verrückt. Gut, mich überzeugt das nur halb und ich bin nicht traurig, wenn das nicht klappt. Zu viele Tassen beim Bett, ich finde die volle mit Ingwertee nicht, sondern nur die leere.

15.03. Traum: Imbiss in Asien, Kartoffeln und Karotten frittiert, hätten die Auberginen nehmen sollen. Stephan hat die Holzspieße zerkleinert und weggeworfen, ich hebe alles auf. Iron Maiden hatten Triebwerkschaden und manchmal fliegt der Sänger. (Das war Meldung und nicht meine Traumerfindung). Konzert einer Heavy Metal Band. Machen Coverversionen und Sänger spielt kopfüber und taucht nach unten in eine Vagina, wie er singt. Darunter ist Wassertank und er ist dann bei Mädels, oben ohne wie Nixen, da läuft auch Werbung auf Bildschirmen (wie „Hail Ceasar“, Wasserballett). Das ist schon da vorne, wo wir hin müssen bei dem Gebäude. Das scheint so nah. Man fährt umständlich, weil ganz viele Gassen. Das ist der Foodmarket, wo ich hin will, mache ich dann mal mit Claudia, ich weiß ja, was mit schmeckt, ich sehe das und kann es beurteilen. Irgendwie noch eine Szene wo einer fliehen muss aus dem Imbiss, sieht auf dem Bildschirm, dass sie ihn entdeckt haben, zum Fenster raus, das Kind greifen und abhauen, die Verfolger sind 20 oder mehr viele und laden ihre Waffen durch. Verfolgen ihn mit einer Drohne auf Stelzen, wie ein Kran, aber er flieht in den Dschungel und die umständlichen Kräne verheddern sich in den Baumkronen. Lerne um 7 Uhr wach werden und noch eine Stunde schlafen.

Uwe freut sich, dass wir nach Teneriffa kommen im Herbst und ihn sehen werden Die erste Nacht nach bisherigem Plan. Fahre Bahn vom Aegi zur Clausewitzstraße. Werbung für die Modenschau von der Cebit in der Bahn mit Technik in den Klamotten, erinnert eins zu eins an das Theaterstück. Fahre dann an Herrn Yoga vorbei. Ich kann gut Gleichnisse. Woher will ich wissen wie weit ich springe im Weitsprung wenn ich das zur Schulzeit das letzte Mal gemacht und da auch immer die Bundesjugendspiele geschwänzt habe? Man kann viel Theoretisieren, aber ausprobieren bringt mehr. Der Sachbearbeiter fragt, wie lang ich dafür brauche. Erst sage ich eine Minute, dann doch 10, weil ich finde, 3 Versuche und dann Mittelwert, wie bei Olympia. Er will auch einen Vergleich bringen. Man soll nicht mit Regenbogen Forellen angeln, auch Regenwürmer. Wie die Bären, wenn sie springen, dann einen packen, Ach so, das sind Lachse. Man soll nicht mit Maschinengewehren Rehe jagen. Er hat Magritte Bilder an der Wand und ich verstehe ihn nur zum Teil.

Junge Dinger mit dicken Absätzen und dezenten Zeichen auf die Finger tätowiert anstelle von Ringen und innen zwischen den Fingern ein ganz zartes Unendlichkeitszeichen…hübsche, blutjunge Frauen in der Bahn, schlichter Stil und asiatische Frisuren. Kopfhörer im Ohr, Rucksack auf dem Rücken und blättern alle in Steffis Modeheften, als hätten sie ihr die geklaut, die teuren, dicken. Es hat schon immer was Oberflächliches. Wir sind auf dem Weg zur Expo-Plaza. Steffi auf der Arbeit überfallen und mit ich Kaffee trinken gehen? Weiß nicht ob das passt, hätte man vorher fragen sollen. Erst die verfallende Expo, verblasster Glanz vergangener Tage. Dahinter Felder und Windräder, Pampa pur. Stephan hat es sehr gut beschrieben und ich fahre weiter am Wendehammer und dort wo die Bahn umkehrt über Hügel und Grünfläche an Ikea vorbei, weiter oben, an der Hundeschule vorbei und lieber Feldweg, weil ich weiß nicht, ob man als Radfahrer hier fahren darf oder es eine Schnellstraße ist. Gefährlich ist es in jedem Fall für Menschen ohne schützendes Blechgehäuse. Die Klinik. Junge Männer in Jogginghosen, die Gartenarbeiten verrichten. Überfordertes Personal und ich nehme Flyer mit, so kann ich mal versuchen, die verschiedenen Step-Häuser auseinander zu halten. Schloss Dingensbumens. Ich schaue zum Fenster raus. Arsch der Welt, nein die gehen in die Stadt. „Welche“ frage ich. Frage war berechtigt, weil die Antwort lautet „Laatzen“. Sie waren Vorreiter sagt mir der Einrichtungsleiter, weil früher hat man solche Kliniken versteckt, damit keiner die Patienten sehen muss. Ich dachte umgekehrt, Käse ganz weit oben auf den Schrank, damit die Maus nicht so leicht ran kommt. Lidl 10 km weit weg, Buss fährt nicht und man muss durch den Wald laufen statt Linden und es gibt an jeder Ecke 2 Kioske. Ich stehe hinter meinem und sage, dass ich bestimmt hart zu hören, dass jemand das hier nicht braucht und nur ambulant saubere Uks und ein Gespräch die Woche und Cannabis ist nicht das Problem (da haben sie hier bestimmt welche, die süchtiger sind), sondern die Schizophrenie. Wenn einer niedriger schwellig will, dann sagt man ihm, man kann ihm nicht helfen und will ihn das auch verwehren quasi als erzieherische Konsequenz oder weil man sauer ist. Herrn Schwitzehand, der Deutsche (ja, ich unterstelle ihnen Rassismus) war ihr Musterschüler und da war ich eher skeptisch der hat es richtig gegen die Wand gefahren, vielleicht ist ihre Einschätzung nicht immer so genial. Cannabis ist noch im Urin, nein, kein Rückfall, er sagt selber, warum soll er sie verarschen würde das sonst sagen, langsamer Stoffwechsel, hat letztes Mal 8 Wochen gedauert, kann schon mal 6-8 Woche dauern bestätigt die Ärztin. Entlassung nach Ostern, er ist einverstanden und absprachefähig. Er lässt Geld auf dem Konto als ich ihm das sage, einmal und ohne Probleme und das schafft kaum einer. Ich glaube ihm auch, dass er krank ist. Hat geschlafen um 11 Uhr, sieht verpennt aus und ist ganz warm, vielleicht erhöhte Temperatur. Joviales Gelächter, das kennen sie von den Suchtpatienten. Ja, aber er ist seit 5 Wochen clean und außerdem. Ich frage ihn, ob er so lustige Zimmernachbarn hat, dass es ist wie Skifreizeit und nachts isst man Erdnussflips auf dem Zimmer und erzählt sich Lagerfeuergeschichten bis tief in die Nacht. Ich kann asphaltiert zurück fahren. Die wollen immer versuchen mit nach Laatzen zu treiben, aber ich will nicht nach Laatzen. Verdammt noch mal, ist das so schwer einzusehen. Schöne Stühle aus der therapeutischen Holzwerkstatt….

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Polizeihund (Schäfermischling mit schwarzen Beinen) auf der Wiese, die mit Fräulein angesprochen wird, wenn sie nicht hört. Besonders grobe Erziehung bringt nichts, konsequent. Das scheinen auch die von der Polizei zu verwechseln. Merkel ist heute da, sogar Obama meint Stephan später.

Heute hat die Fahrradwäsche geöffnet. Man muss dabei bleiben. Der Typ legt richtig Hand an und wienert. Ich bin begeistert und werde sie weiter empfehlen. Ich labbere den Typen voll, der ganz irritiert ist und auf meine Fragen, ob es gut angenommen wird, nichts zu erwidern weiß. Gebe lieber Trinkgeld und runde auf 10,- €. Muss an den Tankwart vom Reiser denken. Die Frauen, die ihn anmachen und verarschen und sich dann einen dicken Brummer von der Scheibe lecken lassen.

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In der Bahn war Werbung für Anadigidings, läuft heute Abend und das heißt nicht Dingi von nicht merken können, sondern kommt von analog und digital. Jetzt habe ich es verstanden. Apropos Dings.

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Mittagstisch zuhause. Ich komme um 13:30 Uhr, Essen ist fertig. Meine Schwägerin hat Restos in NY recherchiert und eine Liste angelegt. Wo liegt Südtirol in welchem Land? Haue meinen Cousin an wegen Premierenkarten. Dallmeyer normal ist auch gut. Nicht jeder will Gourmet. Der Laden ist halt wie Harrods Food Hall für Arme, aber durchaus sehenswert und die normale Karte klingt auch gut, leider kein Afternoon Tea. Die Spanierin, die realistisch malt, die Meisterin des Lichts, sieht auch gut aus. Selfies der Jungs aus Essen. Valentin ist schon so erwachsen geworden und der Glasrahmen wurde bestückt mit einem Familienfoto. Das freut mich. Mama soll das Häkeltuch aus der Wohnung holen, dann kann Steffi es ihrer Professorin schenken, der Martina, die nach einem gefragt hatte. Eines machen würde ich nicht für sie, aber jenes kann sie erben, wenn ich es organisiert kriege. Neue Musterhäkelidee aus Berlin mit Video. Die Chanel-Modenschau mit Jeans über Tweed und Melonen-Hüte. Gefällt mir!

Der Arzt von Herrn Yoga, Herr Yoga hat jetzt auch Verfahren wegen Cannabisanbau, bei der Durchsuchung gefunden. Die ambitionierte Pflegerin von früher wimmele ich ab. Datenschutz, kann nur mit ihr reden, wenn die Betreute zustimmt und dann ist es mir auch egal weshalb sie sie ablehnt und ob das berechtigt ist. Frau Gismo ruft von der Polizei an. Ich melde mich bei denen. Sie soll einer Nachbarin, die auch Alki ist, was geklaut haben (ein Dritte will dort eine Tasse von ihr gesehen haben). Nach Meinung der Polizei ist nichts dran, aber die Staatsanwaltschaft bleibt hartnäckig. Ich sage, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Sie sieht es genauso und die Anzeigenerstatterin ist wohl auch todkrank und lebt nicht mehr lange sagt sie mir durch die Blume. Trotzdem muss das über mich laufen, sonst geht es wieder schief. War wohl heute vollgetankt da und hat die Vorwürfe bestritten, die so ungenau sind, dass die Ermittlungen sich nicht lohnen. Die Mahnung der anteiligen Miete. P-Monster ist gerade wach geworden (es ist 16:30 Uhr). Hat weder von der Vermieterin noch von mir die Post bekommen, dann fällt mir auch ein, warum. Hat mir letzte Woche gesagt, dass er ausversehen oder leider einen Nachsendeantrag gestellt hat (hat 36,- € gekostet), d.h. die Post geht nach Wunstorf oder so. Noch so eine Sache von der es heißt er „muss sich kümmern“. Post von der Betreuten in Lehrte ist auch zurückgekommen, obwohl die Adresse stimmt (nur Umzug im Haus). Schicke ich im neuen Umschlag zur Tagesstätte und warum muss ich das zahlen und nicht die Post, könnte mich wieder aufregen. Frau Lehrerin bekommt ALG erst ab 01.04. Am 04.04. hat sie wieder Arbeit. Das nervt alles. Teneriffa ist gebucht, Sizilien noch nicht. Das ist erst Hochzeitsreise Dezember 2016!

Karin kann wohl nicht. Skatturnier Herrenhausen, meinen Mann und noch besser meinen Schwiegervater als Pferdchen ins Rennen schicken. Schwulenzelt, bin langsam so weit, dass ich da hin will mal wieder tanzen gehen. Vielleicht Kerstin fragen.

Mein Bruder setzt meinem Vater das Messer auf die Brust. Ostern ist die letzte Chance. Kann man so Versöhnung herbeiführen oder irgendwas verbessern? Ich glaube nicht. Mein Reflex ist Retaliation, also ihn ausladen. Sagt über andere, dass sie Stachel aus dem Grab senden. Soll mal Liebe und Vergebung an den Lebenden praktizieren. Hat er nicht genug geheult auf der Beerdigung von Dietrichs Schwester, er wird sich selber unglücklich machen durch die Rache an seinem alten Vater für Dinge aus der Vergangenheit, hätte er mal die Pubertät nutzen sollen zum Kämpfen. Wir kriegen das Haus schon gefüllt, fragen Berners. Ich fühle mich verarscht am Tag der Buchung, dann hätten wir Kalifornien machen können. Ich sehe das eher türkisch, den Eltern ist man zu mehr Solidarität und Respekt verpflichtet als den eignen Kindern, ihnen verdankt man sein Leben (schon rein biologisch). Ich verarsche auch meinen Vater, der meint, man muss es nicht gleich petzen, also dem Ehepartner es nicht weitersagen. Das sagt der Richtige, der auch Fremden ohne Not alles reindrückt, was man nicht sagen sollte, wie ein zwanghaftes nicht für sich behalten können. „Frau Frank, meine Frau ist von der CIA und wollte nicht“…Zeitgleich schreibe ich mir mit Jasmin und kann aus vollstem Herzen behauptet, dass ich ihre Kinder ohne mit dem Wimper zu zucken adoptieren würde mit allen Konsequenzen.

Ich bin so beweglich, mache wohl Yoga werde ich gefragt nach dem Sport. Was soll ich dazu sagen? Yunfeng letzte email vor dem Flieger, das ist Fristeneintragen privat.

Kein Schwulenzelt nur Frühlingsfest, Stephan will nicht zum Skat angemeldet werden. Nur wir fahren nach Teneriffa, haben Flug und Haus gebucht, dabei war alles für meinen Bruder und die Enkel eingefädelt bzw. vermeintlich um sie passend gestrickt. Stephan findet meine Nadel. Häkeln . Soll ich Ostern noch mal versuchen Socken stricken zu lernen bei meiner Schwiegermutter? Absurdfilm spielt in den USA, ist Französisch. Kann wieder nicht einschlafen, wechsele fast das Bett, tröste mich mit dem Kissenfreund.

16.03. Morgens um 7 Uhr. Ich weiß doch wie es geht. Ich denke an den Rentenantrag der schon lange bei mir liegt und den ich ausfüllen muss. Schlafe ein bis 7:45. Traum: Venedig. Wir trinken Kaffee und sitzen am Wasser. Steffi und Swantje kommen vorbei. Ich sage ihnen, dass ich gerade an den schönsten Platz auf der Welt zum Kaffee trinken gedacht hätte und einmal war es die eine Ecke in dem Café und einmal die weiter vorne zum Wasser bis ich mir klar gemacht hätte, das es zwei Mal derselbe Laden war. Steffi findet den Kaffee hier zu stark, er tut ihr im Magen weh. Sie geht rein und bestellt einen ganz kleinen und zeigt das mit dem Finger, Die schließen gerade. Sie legt sich an mit einem Typen mit Strickkappe. Der ist wohl Engländer und sie geraten aneinander. Die Inhaber schließen gerade und hinten wird schon sauber gemacht. Neben mir am Tresen Messegäste, die noch was bestellen wollen. Mineralwasser aus einer großen Flasche in große Gläser. Die werden durchgereicht und ich trinke das erste. Dann sitzen wir draußen auf dem Marktplatz direkt auf dem Wasser. Eine elegante, schwarz gekleidete riesiger Frau in Abendgarderobe trifft sich mit ihrer Gruppe an Stehtischen und zieht an uns vorbei. ich lache laut um ihre Reaktion zu testen und sie dreht sich irritiert um. Es geht um waschen und stinken im Urlaub. Duschen wird überbewertet sage ich, höchstens ins Wasser würde ich heute noch springen und rieche meine Achseln. Ein weißes Pferd stürzt vom Himmel, sehen die anderen das auch frage ich sie. Es fliegt nach oben und kommt immer näher, ist wohl eine Lichtinstallation. Dann überall weiße Pferde. Römische Wagen und weiße Plastikpferde wie aus einem Karussell um uns herum, eine Riesenspektakel. Ich verliere die anderen, Stephan und die zwei Mädels aus dem Blick und schwimme durchs Wasser, stoße mich von Felsen ab und schaue immer vorne durch, ob ich sie irgendwo sehe. Hier ist ein Schlauchboot und ich setze mich kurz rein und nutze es um mich auszuruhen. Ein alter Mann greift meine Hand und führt mich in ein Haus. Ich folge und frage mich, ob er was Böses mit mir vor hat. Es ist ein Privathaus und er zeigt mir seinen Balkon mit Blick aufs Wasser, aber ein Nebenkanal. Er stinkt aus dem Mund und spricht undeutlich, ist es Englisch oder Deutsch. Ich sage, ja, herrliche Aussicht. Hinter uns eine Frau, die sagt, dass ich ihre Tochter kenne, ich frage woher, eher privat oder beruflich. Das klärt sich nicht. Unten am Fluss sind große Ratten, so groß wie Hasen, aber die würden abhauen, wenn ich runter ginge. Aus deren Sicht bin ich eine 76 kg große Ratte. Dann bin ich wieder im Wasser und habe das Gefühl, dass es mich rauszieht aufs offene Meer. Ich sehe einen Typen und schaue ihn nur hilfesuchend an ohne zu schreien. Als er abtaucht, weiß ich, er wird bei mir wieder auftauchen und mich dann küssen und küsse ihn gleich nach dem Auftauchen. Er macht mir Flüssigkeit von seinem Mund in meinen. Ist das Wasser oder Schnaps. Egal, ich schlucke es und denke, das ist eine Ausnahme und er rettet mich oder hilft mir. Dann werde ich wach und freue mich, dass ich es so konkret wusste mit Venedig.

Stephan hat er geschrieben, dass er nach Ostern bucht und mein Vater zieht mich da wieder rein, andererseits bin ich da schon mit drin, weil es mich betrifft. Seine Kinder werden es ihm mal richtig übel nehmen, dass sie nicht mit durften und, dass er solche Urlaube für sie mit verhindert hat mit Großeltern und Tanten. Das ist meine Prognose. Warum müssen wir alle absagen, nur wenn er sich dagegen entscheidet. Da hängen andere mit dran, wie Claudia und wir haben schon öfter Urlaub ohne meinen Bruder gemacht. Er war an der ganzen Planung beteiligt, ist dieses Haus Recht und kindgerecht und schlägt doch jetzt aus. Das macht mich sauer. Warum versaut er die Goldene Hochzeit meiner Eltern. Natürlich soll er solidarisch sein mit seiner Frau, aber er kann auch mal sagen, dass sie sich zusammen reißen soll. Für Familie kann man nichts und eine Woche hält man mal durch. Er tut schließlich auch viel für ihre Familie. Vom Vermeiden wird es nicht besser, durch Mitmachen kann man Lorbeeren verdienen. So bringt das nur Negativpunkte bei mir. Ich sehe, dass ich meine Eltern anders erlebt habe eben in einer anderen Lebensphase und Kalifornien, da war Paps locker und nicht in den Lehrstuhlbetrieb eingebunden, trotzdem war seine Rolle als Sandwichkind bei uns in der Familie nur mittelschlimm auf einer objektiven Skala der schrecklichen Kindheiten. Andere wurden als Kleinkinder von ihren Müttern verlassen und holen sie jetzt nach Hannover und haben ein gutes Verhältnis. Wie geht das?

Ich lese die Zeugenaussage der Schwester über den sexuellen Missbrauch in der Kindheit. Wie perfide sich zugleich an Geschwistern zu vergehen. Mein Mann ist wieder sehr passiv für meinen Geschmack. Mein Cousin meldet sich wegen München. Die Jungs haben gestern abgesagt für die Oper. Das sei nicht ihr Ding, meins auch nicht, aber so in einer anderen Stadt kann man das mal machen und überhaupt.

Der Steuerkollege mit Lungenkrebs ist schon im Februar gestorben. Ging dann ganz schnell. Geschrieben habe ich ihm nicht mehr und die geliehenen Bücher hat er auch noch. Dafür wird sein Kollege aus dem Büro Vater. Kaffee mit „meeiinem Hilllmaarr“, wie Johanna immer sagte. Er bringt meinen Bruder und meine Mutter ins Spiel, wo man doch meinen Vater und die Schwägerin als Hauptpersonen mutmaßt. Was haben die gegen Schildkröten? Das ist nicht das niedrigste Tier, das bin ich, meine Pseudonym für Yogatexte und meine Lieblingsübung im Yoga. Die Neue vom Jugendamt ist furchtlos und offen und würde mir gefallen, die müssen wir mal zum Essen einladen, sagt mein Kollege und Gaston darf man nicht reingehen wegen der Fußballprolls, die jemanden zusammen geschlagen haben, der nur vorbei ging. Ich relativiere und sage mit Fußballleuten hat er doch mehr zu tun und Kneipen, Männer und Alkohol ist immer eine schwierige Mischung.

Ja, Frau Borderline in NRW und die sportliche Frau vom abW. Auf meine Frage ob sie sich jetzt in Linden Mitte festgezeckt hat reagiert sie irritiert. Sie wohnt da schon immer O.k. dann war ich irritiert, weil sie mal zu Fuß unterwegs war und nicht auf dem Fahrrad mit den Markteinkäufen schwer beladen. Der Samstagsblumenabverkauf und so.

Ich kriege 2 neue Betreuungen, jeweils Wechsel. Die eine alt aus 2010, Herr Teheran. Ob ich das alles so will, aber bei mir spuren sie besser.

Elisabeth geht durch in die Küche, halt, Moment, hier rein. Lobt mein Outfit besonders. Asiatischer Kragen. Hasen kämpfen, Kaninchen sind zuhause. Die reißen sich auch das Ohr ab, wenn sie die Chance dazu haben. Herr Tankstelle ist krankgeschrieben und will nur 50. Julia macht St. Patricks Karenz und ich soll den Hubi vom Schönscharf selber schreiben. Viele Telefonate mit Bayreuth. Sie sind verunsichert und so lieb hat Mama alles schon vorbereitet. Ich finde es ungerecht. Man kann nicht erwarten, dass Leute eine Woche in einem Haus mit einem sein wollen sagt sie. Doch wollen sie, manche davon sage ich. Ja, aber nicht die engste Familie. Deluxe Lockere Mousse wandert in den Müll. Locker aufgeschlagen, ich kotze. Habe Stephan nicht den Nacken massiert und vorgehalten, dass er meinte, Sport hilft auch statt meine Massagentechniken zu loben. Jetzt habe ich selber Nackenschmerzen. Das habe ich davon.

Herr Yoga hat die Umzugsfirma in bar gezahlt, aber keine Quittung. Ich faxe dem Amt, dass wir den Verpflichtungsschein nicht benutzen werden und er im Original zurückgegeben wurde und sie an ihn erstatten sollen. Ich schreibe meinem Bruder selber einen 2-Zeiler, ob es in Zweifel steht, dass er mitkommt und warum wir nichts wissen, die wir fix gebucht haben und dachten alles sei klar und Stephan sucht ihnen immer günstige Flüge raus.

Ich habe eine dicke Akte dabei für die Jahresrechnung , der Fahrradkorb ist überfüllt und das Rad eierig und komme beim Sport an ohne Turnbeutel und merke es erst oben in der Umkleide. Dann wieder 5 Stockwerke runter und zurück fahren. Das könnte man auch einfacher nach Hause transportieren als über diese Umwege. Beinahe hätte ich Claudias Grünkohlshirt und Socken meiner Schwiegermutter sowie die Bilderbuchstofftasche verloren, aber doch nicht. Eine Frau quatscht immer im Unterricht beim Yoga und ich muss mich beherrschen nicht laut „Schnauze“ zu rufen, weil sie mir so auf den Sack geht. Der Welpe der Yogalehrerin krawallt rum, aber an ihr kann es nicht liegen. Ich bin ratlos.

Ich wusste schon immer, dass diese Parteien (SPD, CDU usw.)zumindest die Etablierten keine Aussagen zu irgendwas treffen. Norbert Blühm ist ne coole Sau und recht hat er, nur Waren haben freie Fahrt und Menschen sind eingesperrt. Dafür brauchen wir nicht die EU um die Hand aufzuhalten und Geld zu verdienen. Solidarität ist angesagt und ja, wir lassen uns von Kinderaugen erpressen, gegen das unerträgliche AfD-Gequatsche.

17.03. Traum: Spinnen, die mich anspringen und stechen, bloß nicht genau hingucken. Überall sind sie, dicke Klumpen in Dreck und Netzen an meiner Kleidung und ich will sie wegwischen ohne es genau zu sehen. Hier ist abgesperrt, Baustelle, ich gehe drum herum. Ein Typ, der dort arbeitet will mir ein grünes Insekt zeigen, was sich häutet. Ich ekele mich davor und will es nicht sehen sage ich ihm. Ich schaue halb weg und doch hin und die Haut, die abgeht fliegt in meine Richtung. Ist wie eine Gottesanbeterin, großes Teil. Es war noch mehr mit einem Bus, aber ich schreibe erst mittags auf.

Ich habe den Brief meiner Tante für ihre Freundin, mit der sie in Teneriffa war und den ich der Freundin einscannen und schicken will gefunden. Mehr noch. Ich habe die gemalte, riesige Geburtstagskarte für mich gefunden (DIN-A 4). Sie lag gleich oben. Wiederholt habe ich die gesucht und dachte, ich hätte sie verloren. Ich konnte sie noch genau beschreiben und hatte sie im Kopf. Wir alle am Tisch, meine Tante als Gratulantin und die Burger, die wir essen und Shakes auf dem Tisch. Diese Karte hat mich geprägt als Kind. Sogar meine Oma Mathilde kann man astrein erkennen.

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Das neue Eckhaus verändert ganz schön das Stadtbild, heißt auch 11 A. Steffi kocht Mokka (muss ich auch mal machen), wir trinken ihn mit Milch und ich verweile bei ihr. Sie hat Trockenblumen auf dem Tisch. Von der Hundewiese? Ach so, das sind Eukalyptus. Dann wohl eher nur von der in Kalifornien oder Spanien? Pat ist krank und sie macht kurz und Homeoffice. Alle dürfen kiffen, nur nicht die Jungen. Sie sagt, ich bin die Göttin des Mustermixes. Großes Kompliment aus ihrem Mund, aber heute dezente Farben. Ab 15 Uhr ist sie wieder da. Ich will erst mal nach Limmer und dann vielleicht Vahrenwalder Straße wo wir neulich nicht reingekommen sind, das hat den Hund gefrustet. Erreiche Herrn Schwitzehand vom Kackstreifen aus. Er ist unterwegs zu der Ausbildungsstelle um den Vorfall zu besprechen, aber nicht Maschstraße, alter Flughafen. Die Sonne scheint, es kann gleich losgehen mit dem Auslauf am Rad und wenn ich ihn nicht hier unterstütze, wann dann? Eine Frau am Küchengarten stellt fest: der ist ja gut erzogen.

Die schwarze Schimpferin vom Küchengartenplatz ist unterwegs. Polizeikontrollen Vahrenwalder Straße Höhe Finanzamt mit Autos rauswinken. Treffe Herrn Schwitzehand beim Abbiegen Alter Flughafen. Wie habe ich das so schnell geschafft, er war am Bahnhof als mein Anruf kam. Der Hund zieht mit Lichtgeschwindigkeit. Nein Spaß, mit ihm bin ich sogar ca. 1/3 langsamer, weil ich Rücksicht nehmen muss und nicht wie ein Berserker fahren kann. Musikgeschäft, ja, die sind gut sortiert, spielt er denn ein Instrument. Keyboard, am Rechner als er Jugendlicher war. Erinnert mich an den Keyboarder der Magis-Party, der auf mich stand und stank, der Gruftie mit Gruftietolle ins Gesicht bzw. spielte in einer Gruftieband. Der Bau ist putzig mit runden Türen. Im Keller wird gekocht und Hauswirtschaft machen sie auch, putzen gerade Fenster in dem Raum in den wir gehen und wieder Osterdeko. Wenn das schon so anfängt fühlt er sich gefickt. Kommt aus einer Familie, in der Gewerkschaft eine Rolle spielte. Das lässt meine Vorurteile hochkochen. Er hat sich im Ton vergriffen und hat gesagt, er braucht den Scheiß nicht gegenüber Christian, seinem Vorgesetzter und Restaurantleiter. Er ist Praktikant und hat 5 Tage da gearbeitet und war 2 krank. Das Trinkgeld war seine Motivation. Wenn der Chef sagt, dass schon abgerechnet wurde, dann ist das Pech bzw. Schwund, Ober sticht unter. Wenn er selber Restaurantleiter ist, kann er das alles besser machen. Für 5 € Trinkgeld alles in den Wind schießen und die Chance nicht sehen. Wie er selber sagt, das ist keine Dönerbude an der Ecke, sondern Stadt Hannover. Die geben Nachhilfe und machen Morgen einen Ausflug nach Bremen, den er jetzt verpasst. Er muss lernen mit so was umzugehen. Es geht um die Förderung und Gemeinschaft und Ungerechtigkeiten und Frustrationen werden ihm immer begegnen im Leben, gerade in seinem Beruf. Gäste, die behaupten das hätten sie nicht bestellt, denen das Essen nicht schmeckt, zu warm, zu kalt, er kann doch nicht immer ausflippen. Wenn ihm was nicht passt muss er lernen auch mal eine Kröte zu schlucken und bei der Stange zu bleiben für die wichtigen Ziele bzw. auch sehen, was ist wichtig und was ist Pippikram. Er hört das nicht gerne und es klingt als sei ich gegen ihn, aber ich sage es ihm, weil ich will, dass er besteht und er sonst keine Chance hat. Solche Umgangsformen, wie Sätze wie: natürlich, sehr gerne, Entschuldigung, das war mein Fehler, das muss er lernen, sonst geht es in keinem Betrieb und erst Recht nicht als Servicekraft. Da sie Morgen den Betriebsausflug haben soll er Montag um 13 Uhr kommen damit das Weitere besprochen werden kann, ob sie es sich mit ihm noch vorstellen können. Hoffentlich verbockt er das nicht. Er fragt, ob es mein Privathandy war mit dem ich ihn angerufen habe. Habe nicht 5 Stück wie Paris Hilton.

Ich denke an den toten Kollegen. Ist er jetzt überall, sein Geist. Rauchen, Lungenkrebs. Flanellhausanzug mit Brandlöchern, spastische Hand im Handschuh. Suki flippt aus vor Freude und Animieren. Suki hat Behindertenseismograph und liebt Frau Polin besonders. Je behinderter, desto lieber, er lebt dann richtig auf und sucht die Nähe der Probanden und stupst sie an. Ich lese den Wasserzähler ab (Vermieter rief gestern um 15 Uhr an, dass die Stände vom Herbst nicht stimmen könnten und wollte stressen, dass Morgen ihm nicht reicht (!?) und schreibe handschriftlich die Kündigung für die Konten im Harz. Ich bin schlecht vorbereitet. Mal schauen ob die Bank das akzeptiert. Ich soll was lesen, was sie geschrieben hat, wieder ein langer Text: Das ist Dein letzter Geburtstag in Freiheit, habe mir jetzt eine Anwältin genommen und die hat einen Arsch inder Hose. Ihr Vater hat in 3 Wochen und es geht um mich als ihren neuen Kampfhund. Polizeikontrollen auch auf dem Rückweg am Diner. Die Stadt ist gepflastert mit bärtigen Männern auf Plakaten: How far is far enough? Oh Mann. Ich kann sie nicht mehr sehen und Dutt auch nicht mehr. Ich bin so intolerant.

Pflegegeld wurde gekürzt, weil die Entlassungsmitteilung vom Krankenhaus fehlt, wird dann nachgezahlt. Tumor wächst in wenigen Wochen von 2 auf 4 cm in der Lunge. Sie raucht 2 Schachteln. Mr. Thang, Jugendliche mit viel Gepäck, dann Bar, komme kaum vom Klo runter. Der Kollege wollte auch mit und hat lustige Zeichen im Telefon. Ich auch, jede Menge. Stephan zeigt sie mir. Ich entschuldige mich und hatte sein Interesse wohl nicht ernst genommen. Ich werde heute früher nach Hause, fühle mich nicht.

Nachdem mein Kollege den Rat gegeben hat, einfach weitermachen und alle die mit wollen kommen mit und meine Mutter beruhigt ist bin ich es auch, aber von der Sache her nervt es mich. Es sind Machtspiele auf unser aller Kosten, so sehe ich es. Dann sollen sie weg bleiben, wer nicht will der hat schon. Diese Erpressungen und Manipulationen meiner Mutter kann ich nicht gut heißen. So eine liebe Mama und Oma soll man erst mal finden. Es ist nichts mehr vorgefallen und Sympathiepunkte bringt das auch nicht, sondern das Gegenteil. Ja, ich sehe das einseitig. Mag sein. Dass keine Antwort direkt auf meine kurze Mail Anfrage kommt ist jetzt auch egal, unser Fahrplan steht.

Herr Yoga bekommt die Quittung von der Umzugsfirma. Was denn sonst? Frau Perserin bei Frau Gismo, hat Vorladung bekommen. Sie soll da nicht hin, auch nicht voll wie 10 Seeleute. Am besten sie nimmt das an sich/ihr weg, was sie gekriegt hat. Ich habe mich da schon bestellt zu der Tagebuchnummer. Ich bin genauso blöd wie der Betrüger-Ex und habe es nicht geschafft den Wasserzähler abzulesen, sondern Gas oder irgendwas anderes abgelesen. Der Vermieter triumphiert hämisch und ich bin genervt. Wollte nachmittags aufs Sofa, weil ich mich nicht fühle, aber die Arbeit lässt es nicht zu. Steffi will den Hund hier abholen, wenn sie mit dem Einkaufen fertig ist. Ich fülle den Rentenantrag aus, der hier schon fast einen Monat liegt. Ich muss auch Kröten schlucken. Wenn der Hund entspannt da liegt und schläft unter meinem USM Glasregal ist es wunderbar und verströmt Ruhe und Gelassenheit. Die Frau vom abW liest den richtigen Zähler ab und die Konten sollen nicht aufgelöst werden bis nicht geklärt ist wo die 30.000,- € sind. Das wird ausgehen wie das Hornberger Schießen und kann mehr Geld kosten als da drauf ist nämlich ca. 150,- €. Ich sehe da keinen Sinn drin, aber rede mit der Bank, was möglich ist. Der Hund ist völlig ruhig als Frauchen kommt, die sich über unsere Fußabtreter mit Herzchen vom Vermieter freut (hat sie richtig erkannt). Freischütz soll super sein, sagt Kerstin. Das war so viel in der Presse, das muss man eigentlich schauen. Ich bekomme den richtigen Zählerstand und kann ihn dem Vermieter mitteilen, der sei versteckt gewesen tröstet mich die Sozialarbeiterin. Alkohol ist nicht nur gefährlich für den der schluckt, sondern auch für seine Familie, siehe vermindert schuldfähig. Wie viele Gewalttaten haben was mit Enthemmung und Exzess durch die Alkoholdroge zu tun? Der nette Typ von der Beratungsstelle ruft mich auf dem Handy an wegen Hilfeplanung Deisterstraße Anfang April. Da gehe ich hin, schon allein um ihn zu treffen.

Frage meinen Kollegen nach dem Osterurlaub, den er eingetragen hat. In Schleswig-Holstein auf dem Demeterbauernhof bei einem Freund, Töchter haben Tiere und gesunder Ernährung und er kann ein bisschen in der Sonne abhängen so der Plan.

Ist nationalsozialistisches Motiv strafschärfend? Ist Brandstiftung nicht ohnehin Mordmotiv wegen gemeingefährliches Mittel? Meine Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Strafrecht B (warum hieß das so?) sind schon lange vergangen. Ich habe 5 Häkeldreieckstücher auf einmal in der Mache. Klar, dass die Wolle sich verheddert und jeder Film nur ein Hörspiel ist, auch der spitzenmäßige mit den schwulen Stewarts, die Tequila trinken während des Fluges, der andere betet und der dritte kann nichts für sich behalten und muss zwanghaft die Wahrheit sagen. Das Trauma habe ich auch. Ich bin eine Mischung aus den 3. Lustig. Den müssen wir für M & M brennen, alleine die Uniformen im Flugzeug und die Dialoge. In der Südstadt gibt es einen Thai mit „Streetfood“, der richtig schön authentisch und selbstgemacht, auch die Getränke, ausschaut. Hat Stephan gefunden. Er soll die Spedition für die Möbel von Johanna, Sofa hierher, Schrank nach Oberfranken koordinieren. Sabine hat umgebucht bei Nina und ich sollte fragen wegen Kino. Bin zu müde.

18.03. Traum: Irgendwie Party und ich muss zurück. Da liegt ein Typ am Strand (?), wie dieser Osteopath, aber der ist schwer auf Droge und will mich greifen. Als er mich hat und ich nicht mehr weg kann, versuche ich ihn zu besänftigen, wollte nur hier die Flosse von dem Delfinkostüm holen und will dann im richtigen Moment abhauen, klappt nicht. Er sticht mir in den Hals und will mich töten. Dann im Wasser, er will mich weiter verletzen, töten, ertränken, ich rufe um Hilfe. Vom Ufer kommen Männer und retten mich auf ein Boot, aber ihn auch und er ich verletzt und ich warne, er ist gefährlich. Er muss mit Handschellen gesichert werden. Er wird sie alle überwinden und wieder auf mich losgehen und sie nehmen es nicht ernst, machen ihn mal los für einen Klogang oder so und er kommt, wie ich gefürchtet hatte und er ist wieder hinter mir her und es geht weiter. Noch schwerer verletzt, es fehlen Körperglieder, mehr Füße, wir bluten. Ungewöhnlicher Traum den ich im Traum Claudia erzähle, die mir von Elenas Feier mit Hilda erzählt und Fotos zeigt. „Wir sind alle alt“ kommentiert sie das und sie ist drauf und ihre Eltern und dazwischen Hilda. Es gab am Freitag schon eine Feier und was hatte Elena an. Was total Schönes, zeigt sie mir auch. Ihre Mutter hätte gesagt, Elena ist zu stark geschminkt und Elena sagte darauf „Ohhh Mama“ und meinte damit Oma und das sei lustig gewesen und ich sage, dass die immer so nett sein kann. „Das müsse man“ mischt sich eine Frau neben uns ein und ich sage, „ich könnte es nicht“ würde dann sagen: Du bist auch grell geschminkt wie ne billige Nutte. Wir sind an einem Kuchenstand und ich habe schon eingekauft und es gibt kleine Hefestücke mit Pflaumen und ich sage, „noch eine kleine Pflaumentorte bitte“ und will einen Witz machen. 2,50, ich suche Geld, das ist nur ein 20 Cent Stück, die Verkäuferin sagt, das reicht und ich denke/sage, „ist ja für Violetta, einen guten Zweck, o.k. ich habe aber schon mehr gekauft“. Sie will erst das Geld und dann macht sie erst die Sahne drauf. Yum, Sahne, ich denke immer nicht daran, dass sie an diesen Ständen Sprühsahne nehmen und die mag ich gar nicht und Claudia erst Recht nicht. Die darf ich dann alleine essen sagt sie mir. Die Frau neben uns sagt, sie mag die und ich denke, vielleicht schmeckt sie ja auch, aber sie schmilzt schnell. Dann sehen wir eine alte Frau, die ihre Arme quer an einer Hauswand hat und ich sage, sieht aus als würde die Planken, haha und Claudia; das kann sie zur Zeit nicht, zu unsportlich und ich zu der unbekannten Frau. Das sagt sie jetzt und in zwei Wochen kann sie es wieder. Die hat immer so Phasen von unsportlich und dann wieder total sportlich und die Frau, sie macht zur Zeit auch wenig Sport, weil sie mag es, wenn es hell ist, wenn sie nach Hause fährt.

Ich werde wach und Stephan erzählt mir von seinem Traum. Wir waren im Restaurant und er musste kacken, aber meine Eltern waren hinter einer Glastür und er konnte nicht, die haben sich versteckt und fanden das lustig, aber er hat sie gesehen und fand es nicht lustig. Ist dann nackt Fahrrad gefahren und suchte einen Platz und hat unterwegs Köttel verloren und ein schwules Pärchen hat die Nase gerümpft und er hat mir dann vom Traum erzählt und jetzt merkt er, dass hat er noch nicht, muss im Traum gewesen sein. Traum im Traum. Hatte ich auch. Sein zweiter Traum, wir sind im Hotel und wollen da nur durch und eine Abkürzung nehmen und ein Typ meint, da sind Zeitschriften. Stephan schaut die an und die sind ganz scheiße und es sind seine privaten und auch die Post, aber die darf er anschauen. (ich denke, das steht für Post vom Nachbarn, die bei uns liegt). Er hat verarbeitet in seinem Traum, dass er gestern 3 mal war und mein Traum, den ich auch erzähle, wäre der schlechte Agentenfilm gewesen, denn wo wurde einer in den Hals gestochen? In dem Film von dem russischen Schläfer. Daran erkennt man schlechte Filme, dass die Bösen sinnlos Menschen umbringen, einfach weil die sagen, sie waren 2 Tage nicht bei der Arbeit, dann zack, Messer in den Bauch. Das zieht einen Haufen Probleme an, wenn man jeden Kiosktypen umbringt, der einem über den Weg läuft, nur weil die Zeitung ausverkauft ist. Das ist dämlich.

Er ist wieder vor mir eingeschlafen. Die Decke war nicht richtig geordnet. Die Sonne scheint nicht heute.

Kathrin soll Postkarten für mich kaufen bei Coop (EG in St. Gallen, Schreibwaren nehmen den Strumpfhosen und BHs). Die teuren von Boesner nehme ich nur, wenn überwiegend getuscht wird auf der Karte und nicht um Collagen darauf zu kleben. Das ist zu schade, außerdem sind die dick und passen nicht so gut in die Heftchen und hier gibt es die einfachen nicht mehr, hat Kaufhof abgeschafft als Nischenprodukt und in der Schweiz sind sie verfügbar und von guter Qualität und äußerst preiswert. Das sind politische Preise (weil man das basteln unterstützen will so meine Vermutung) wie in England für die Limo, die mit Strafsteuer belegt wird. Erst denkt man Bevormundung, aber beim Rauchen hat es auch geklappt. Der Mensch ist einfach gestrickt. Kathrin ist sehr gut in sowas und ihr hätte die Beschreibung genügt, aber ich bin stolz, dass ich eine Verpackung dazu auch noch finde.

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Rosenbusch, Stephan liest vor aus der Urteilsbegründung. Kenne ich von Verfahrenspflegschaftssachen und Beschwerden gegen Unterbringungsbeschlüsse in der Psychiatrie. Das geht dann zum Landgericht, Kammer für Strafsachen, dann muss ein Richter vom Landgericht anhören. Machen die meisten nicht so gerne. Habe ich getroffen als ich im Friederikenstift war mit dem Blinddarm, da lag seine Mutter. Der ist politisch links und ich finde das Urteil gut und richtig. Mindeststrafen für Kiffen mit Jugendlichen, die sonst auch kiffen, finde ich trotzdem auch politisch skandalös und nicht zu halten.

Casual Friday, ziehe gleich meine Sporthose an. Ich sehe immer nur die As darauf, für Arnhold, wenn ich mit dem Kopf auf den Oberschenkeln liegen und meine Augen ganz nah dran sind.

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Neue T-Shirts drucken lassen und frittierten Fisch essen, eine Runde in die Stadt. Binden brauche ich auch, die reichen nicht übers WE und Stephans Rat die japanischen zu nehmen ist nicht ernst gemeint nach dem was ich immer veranstalte. Außerdem brauche ich Haarreif als Rohling. Gegenüber läuft ein Flokati vorbei, großer Langhaaryorki-Mix, sehr sympathischer Hund bei Kind an der Leine, läuft super und benutzt hinten nur ein Bein, was ausschaut wie humpeln auf den ersten Blick. Diese Lässigkeit kenne ich noch vom Treppenruntersteigen bei Feininger, wie eine Extragangart und wozu braucht man dafür 4 Beine, wenn es so einfach ist. Lidl auf dem Weg zu Arbeit. Rieseningwerwurzel gefällt mir optisch und 2 große Ü-Ostereier. Der Typ hinter mir in Aha-Uniform hat 2 Schwarzwaldkirschjogurts, einen lieblosen Rosenstrauß und Pfandbon oben drauf. Immer lustig was die Leute so aufs Band legen. Seines kann ich leider nicht fotografieren. Lache laut auf dem Fahrrad über die Modeplakate. Diese Hippie-Mode der 70er, die darauf getragen wird. Das sieht derart verkleidet und scheiße aus. Faschingsmode aus dem Katalog, in etwa so überzeugend. Die Kollegin, die freitags angeblich nicht im Büro ist, ist mal wieder da. Kathrin schreibt mir, dass es bei Coop Wein gibt. Sie hat viel um die Ohren und ich schicke sie Erledigungen machen, dabei bin ich nicht ihr Chef. Michi scheibt wegen Tampopo, das wäre unser Film, aber wir sind bestimmt im Theater am Samstag. Hey, der ist echt gut. Die Zurich hat eine neue Bankverbindung und nach 44-mal klappt die Überweisung nicht. Jetzt muss auch noch der Mittagstisch abgesprochen werden mit Team Steuern. Der Kollege schneit auch nur kurz rein, weil die Töchter Ferien haben, aber noch schlafen und fragt mich ob ich in einem Laden war, wo es alles in etwas größer gibt (ich beeindruckt von den Ausmaßen des Ingwers und der XXL Ü-Eier).

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Hubi hat abgesagt für die private Thai-Vorstellung in Wien, schade, dann Punks. Claudi schreit ja, aber das wusste ich vorher auch schon. Kathrin sagt, Schnaps geht statt Nachtisch. Sie kennt auch Zirbel, dann ist der Atem wenigstens frisch. Ich freue mich sie Ostern zu sehen und auf Karfreitag abhängen bei meinen Schwiegereltern. Schicke Claudia meinen Traum, der sie betrifft und vielleicht gehen wir wieder zu den Kathos, die machen lustigen Palmsonntag Ausflug/Spaziergang mit Buchsbaum. Die Richterin kann die Akte von dem dementen Häftling in alter Polizeiuniform, der in Österreich gesessen hat, nicht finden. Meistens finden die sich wieder an (das ist ja beruhigend). Das falsche Lachen hier im Büro geht mir am Nerv. Es ist falsch und gekünstelt. Der Kollege übernimmt sich öfter (das stört mich nicht), was stört ist das Ankündigen und dann doch nicht. Die Mitarbeiterin des Strafverteidigers ist auf Zack und antwortet mir, weil er im Urlaub ist. Das Gutachten liegt auch noch nicht vor, also ist keine Eile geboten. Eine Mail genügt, der türkische Typ geht nicht mehr zu Frau Srilanka. Ich sage der Pflegedienstleiter, der habe schon eine spezielle Art, also ich auch, aber es kann nicht jeder mit jedem und wenn sie es jetzt sowieso schon eingesehen und umgesetzt hat umso besser und ich bedanke mich, weil sie muss ja auch die Leute koordinieren. Meine Eltern sind in Stuttgart, Lothar Späth ist gestorben (Staatstrauer wie Kennedy?) und hatte Demenz.

Es ist so unangenehm feuchtkalt wenn man nach draußen vor die Tür tritt, dass die T-Shirts warten müssen und Fisch ausfällt, nur nach gegenüber. Die Tortenstücke für 2,90 € sind obzsön klein. Ein sympathischer, ruhiger Hund, der sich gleich hinsetzt. Die sind neu hier und wissen nicht, dass man am Tresen bestellen muss. Morgen soll es noch mehr Regen geben. Denke ans Sport schwänzen und Tatsache, die vorletzten Kurse werden abgesagt als ich wieder im Büro bin, bekomme ich die Absage. Ich hatte aber eher an einen Doppelkurs gedacht um die kalten Füße warm zu bekommen. Der Kollege und die Tochter hatten spätes Frühstück. Ich habe besseres Wetter für den Bauernhof für sie bestellt. Kurz zu Rossmann, einen Ferrero-Schokohase, unter mit einem Rand wie Pralinenpapier für die Mitarbeiterin der Kollegin, die laut Kalender Morgen hat (Stephan hatte mich darauf angesprochen). Haarreif, der bearbeitet werden muss. Ob man eine Sache 1 x macht oder 1000. Ostern ist für mich immer dieses Jahr in Bayreuth, als wir in dem ersten Haus zur Miete gewohnt haben. Es war viel zu kalt (wie heute auch) und mein Cousin aus Travemünde, Wulff, der schon unter der Erde liegt, war bei uns zu Besuch und wir haben Ostereier im Garten gesucht. Der war in mich verschossen. Ich überlege ob ich aus der winzigen eckigen, gelben Schale, die ich wieder mit nach Hause nehme, weil sie hier im Büro nur Platz wegnimmt (dort auch) ein kleines Ibekana-Gesteck zu Ostern rein machen kann, aber der Metallstreckigel von Hanna ist viel zu derbe und groß. Man müsste einen basteln und dafür reicht es bei mir wahrscheinlich wieder nicht mit Talent, Geduld und Interesse. Die Betreuungsstelle auf dem AB. Neufall, die Frau kommt aus dem Libanon und spricht neben arabisch gut Englisch, wohnt in Linden und hat eine posttraumatische Belastungsstörung, lebt mit dem körperbehinderten Mann zusammen, soll in die Tagesklinik am Schwarzen Bär, wünscht sich auch dabei Unterstützung durch eine Frau und die Betreuung wurde vom Sozialamt angeregt. Ja, mach ich.

Ich schicke die gemalte Karte meiner Tante herum und die sonst unbeliebte Ex-Schülerin meldet sich als erste:

„Hallo Franziska,

die Karte ist wirklich sehr schön! Ich erinnere mich auch ganz deutlich an eine Musikstunde, wo Johanna die Moldau behandelt hat. Sie hatte auf der Innenseite der Tafel die ganzen Szenen, die in der Moldau vorkommen, bildlich dargestellt. Das hat mich damals auch total beeindruckt. Welche Mühe sie sich für so eine einzelne Stunde gemacht hat!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!“

Streit zwischen den Freundinnen, welche Freundin kann besser ausmisten und ist besser geeignet für die Wohnungsauflösungen finde ich auch absurd. Sie hat 2 Wohnungen und 3 Keller und wir können jede Hand gebrauchen. Was soll dieses Kompetenz-Hick-Hack. Ich mag sie auch alle und verstehe mich mit allem. Komisch.

Doch eine Mail wegen Elternunterhalt um die Nerven zu beruhigen vor dem WE. Die Schubladen quellen über, aber der Prittstift ist nicht zu finden. Der Kollege gibt mir einen, der vielleicht mal meiner war, so vermutet er. Ich nutze die Gelegenheit um ein paar Dinge wegzuwerfen, altes Parfum in Sternform Thierry Mugler, Plastikkreis zum Malen geometrischer Kreisformen, unvollständig, Klappstempel aus dem alten Büro. Seine Tochter freut sich über Tierpostits, die ich mal einem Hippsterladen in Hamburg gekauft habe. Die Katze mit der Sprechblase und der Hund mit der Megaphontüte (wie heißt das, wenn es nur mechanisch ist und die Stimme verstärken soll ohne Batterie?). Der Kollege nimmt einen Stift mit blauer Beleuchtung in einem oralen Plexiglassarg mit einer Medikamentenwerbung. Thomas Vorleben nehme ich an, irgendwas mit Ex- vorne. Ich schreibe private Post, einfach mal ein paar unlesbare Postkarten in die Welt werfen und die Sachen für den Roten Berg, die seit Wochen und Monaten hier rum liegen. Das erleichtert und das Wochenende kann kommen. Die Tochter im Abi wird vielleicht das Büro nutzen (nicht, dass ich mich wundere). Ostern sind sie wieder da. Ich sage bei uns ist keiner und wenn der Hase kommt, Unterdruck. Der kommt frühestens Sonntag werde ich belehrt. Der Kollege freut sich auf ein Haus was noch nicht richtig eingerichtet ist. Mal leerer, das mag er auch gerne. Klar und vollgerömpelt kennt er ja von uns.

Ich backe Haferflockenkekse aus viel geschmolzener Butter und nacheinander. Schmecken zu wenig nach Zimt und müssen knuspriger. Die zweite und dritte Ladung wird besser. Punks bestätigt den Tisch. Uhrzeit hatte ich vergessen. Lieber früh, auch wegen Gelas Party. Dancing Stars und Frau Kinsky sieht schwer nach Störung und Psychiatrie aus, ein gebrochener Mensch. Dazu häkeln, wie immer. Moving bones hat Probetraining bestätigt und Stephan liest mir die Robinson-Girotec Trademark Dingens Beschreibungen von der Homepage vor bis ich „Aufhören“ schreie. Das klingt schlimm, aber ich probiere trotzdem mal aus was dahinter steckt. Stephan bricht dann auf zum Zähneputzen und ich kann wieder nicht einschlafen. Ist ein bisschen als hätte ich zu viel Kaffee und/oder schwarzen Tee getrunken, dabei habe ich das so gut wie eingestellt. Die ersten Träume, wechsele ins Gästebett, hier großes Gerufe auf der Straße, vermutlich wegen Ende des Schuljahres, auch egal.

19.03. Ich träume sehr detailreich. Das einzige was ich weiß ich die Fahrradprobefahrt. Ganz filigrane Sattelstütze mit braunem kleinen Sattel und wenn man ihn hoch schraubt (was die Frau tun muss für mich, ich rutsche immer tiefer davor und die Knie auf Kinnhöhe beim Fahren), gibt es Halterungen wie beim Pferdesattel aus Metall für die Füße und der Lenker, alles wie Jugendstil. Fahre Proberunde, passt das zu mir? Sie hat ein Schmuckgeschäft und ich schaue was sie so hat und sie schaut sich meine Kette an mit genähten Knöpfen und Vielem mehr. Davon habe ich hunderte und alle verschieden, ja, ich weiß, die ließen sich verkaufen, will ich aber nicht, nur wenn ich verarme und muss, aber Prostitution gibt es ja auch noch. Daneben gibt es einen sehr englischen Laden mit viel Kissen und Polstern und die machen Afternoon Tea, drei Mal am Tag. Davon wusste ich nichts und das ist in der List. Wir müssen einen Tisch vorbestellen, wenn meine Eltern zu Besuch kommen. Ich werde wach, es ist 8 wie immer und nicht 9. Bleibe noch lange im Bett liegen, nämlich 10 Minuten und schaue mir an, wie ich das Gästezimmer frei räumen muss, wenn wir Besuch bekommen, vor allem eine Familie. Ist es berechtigt, dass hier dauerhaft eine Leiter im Zimmer steht, die man kaum benutzt? Überlege was ich heute nähe und bastele, wenn Steffi kommt. Blute noch. Schreibe meinen Eltern, dass sie sich nach Stuttgart kurz bei mir melden sollen.

Stephans Traum spielt in NY mit Drogen, Koks auf Schnaps, der Typ wedelt es weg und zum Teil auf Stephan. Ein riesiger Second Hand Laden, der nicht auf der Liste war und Stephan lässt sich auf dem Plan zeigen, wo wir sind damit er ihn für mich wieder finden kann. Ich bin nicht da und dann fällt es im wieder ein. Natürlich bin ich mitgegangen mit dem Typen, der Essen gemacht hat.

In der Haz steht, dass man in Designerhandtaschen anlegen kann. „Mehr Taschengeld“. Die Werte würden stabil bleiben von Chanel und Birkin Bag. Ich lege das mal hin für Kathrin. Dann liest Stephan einen Artikel vor, bei dem ein 12-jähriger Junge Verbrennungen bei einer Intim-OP erlitten hat (kann nur Vorhautverengung oder Wanderhoden gewesen sein). Der 72-järhige Arzt ist vorbestraft, er hat mit einer Elektroschere hantiert und durch unkontrollierten Funkenflug hat sich Desinfektionsmittel entzündet. Die Eltern hörten ihr Kind rufen und schreien und die Ärzte haben dann erklärt, ein Leihgerät sei defekt gewesen und sie hätten alles so gelassen. In Wirklichkeit war der OP-Saal schon gesäubert und gereinigt. Die Eltern haben die Polizei gerufen und die waren zur Spurensicherung da. Der Tüv sagt, die Geräte waren alle in Ordnung und das Kind musste zwischenzeitlich 9-mal nachoperiert werden mit Hauttransplantationen. Böse Ärzte hat schon was sehr Deutsches.

Meine Eltern haben Stephan schon geschrieben, sind also wieder Zuhause. Umkehr der Verhältnisse und ich muss auf Erziehungsberechtigte machen. Früher ist Dietrich mir nachgefahren mit dem Volvo, wenn ich ohne Licht am Rad losgefahren bin, jetzt fahren sie völlig übermüdet aus Stuttgart zurück und machen keinen Halt zum Schlafen. Die Fahrbahn ist nass und sie können nicht mit und nicht ohne Brille sehen 7 Stunden Autobahn und bauen fast Unfälle. Dietrich ist so fertig, dass er morgens baden muss (Mikwe). Ich bin versöhnt mit ihrem Tod und dem Testament und denke, besser hätte es nicht laufen können.

Zum Yoga (letzter Movenyo-Kurs vor den Osterferien, Lehrerin fährt gleich nach Dänemark mit Kind) und dann gleich zu mir. Toasts aus der Pfanne mit Salami und Kekse und Kaffee. Mikrusch an die Leine, kein Vertrauen, dass der nicht was frisst was er findet und Probleme macht für sich und andere. Bis 18:30 Uhr Ketten basteln und auch Sachen verschenken, passende Ohrringe dazu, eine ganze Schmuckkollektion. Es muss auch einen Ausgleich geben für die Sklavendienste der Vergangenheit für mich an der Nähmaschine. Ich wundere mich über den Mut zum Köthenwaldstadtplan und super eingesetzt. Die Kette gefällt mir am besten. Obendrauf gibt es eine Holzkette mit verdecktem Verschluss, 2 Hasen aus Czech-Republik, eine 50er Jahre Handtasche vom Flohmarkt, die allerdings ein rieselndes Futter hat. Am Ende ist die neue Tasche voll und passt kaum in den großen Metallicturnbeutel von American Apparel. Stephan ist begeistert von der Demo und es war sehr groß und gab Grillfleisch, vorher hat er mir einen neuen Waldhonig auf dem Markt gekauft (10,- €) und später kommt er vom Sport, ich hatte ihn nicht pünktlich geweckt, weil ich ihn etwas schlafen lassen wollte und er war sauer und Steffi fragt ob wir uns wieder vertragen als ich aus dem Schlafzimmer komme, aber er ist schon los und ich hatte Zähne geputzt mit einer Marvis Zahnpasta mit Lakritze in schwarz aus Castellabate, die ich im Badezimmerschrank wiederentdeckt habe. Muss er immer so auf Drama-Queen machen wenn eine Freundin da ist? Das geht mir auf den Keks. War angeblich nicht sauer und wollte nur schnell zum Sport. Das ist anders angekommen. Ich habe e jedenfalls gut gemeint und hatte in der Tat seine Challenge vergessen und dachte, wenn er müde ist, ist es doch gut, wenn er etwas schlafen kann so vor der Kultur und so.

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2 auf dem AB. Eine Frau, die ihren Namen nicht sagt und den Dialekt vom AB nachmacht. Die hatte draufgesprochen als ich daneben stand, aber das Telefon waren tot, nur die Station klingelte und ich sagte zu Steffi, ich kann nicht mal ans Telefon gehen. Wohl auch Carin wegen Sekretär und einer Kiste alter Fotos. Ich habe genug, zu viel von allem sage ich zu Stephan. Bei der Vorstellung von Flohmarkt packt mich der Ekel (war heute Morgen schon so beim Vorschlag nach Knöpfen zu schauen). Ist die Schmerzgrenze an Zeug erreicht? In die Oper und immer noch Casual Friday. Wir müssen jetzt los, sind dann aber früh da und sitzen im fast leeren Saal. Vor der Tür hatten uns Jugendliche belehrt, dass man die Fahrräder dort nicht abstellen dürfe. Direkt an der Oper. Solche kleinen Hilfsscheriffs sind mir die liebsten. Flense hat uns gesehen und kommt runter. Er sitzt ganz oben in der Mitte (im Falkennest?) in einer Gruppe. Da soll es ein tolles Treppenhaus geben. Stephans T-Shirt ist alt und sieht nach Bier aus. Das muss auch mal weg. Herr Bernersennen vom abW Frau Dackelmischling ist auch da, wohl mit seinem Partner, schaue nicht so genau hin.

Ausgelaugt in der Pause, danach wird es besser und gefällt mir, 1. Hälfte zu überfrachtet, schon alleine die ganzen Videos tun den Augen weh. Das Bild des hässlichen Deutschen, böse Ärzte, die kastrieren, viel Blut, Nazis, Hoyerswerda, vollgepisste Jogginghose, Märchen, Zwerge, Wagner, Beuys, Kunst, warum hängt da Andy Warhol dazwischen? Schöpfung, nationale Grenzen, Sinnstiftung, deutsche Identität. Ich finde das ein bisschen zu dick aufgetragen und denke, mit weniger hätte man die Botschaft auch verstanden. Nach der Pause ist der Typ (Frau) mit der Knollennase im Publikum und fragt, wie es weiter geht, ob ein Herr Thielemann da sei, der wisse das immer. Der sei in Genie (Lacher). In der Pause wurde gefragt, ob das ein Mann oder eine Frau sei (umgeschnallter Penis kann irritieren, war aber klar). Stephan fragt, wen sie meinen (den Raben, der eindeutig wegen der schönen Brüste gecastet wurde). Dann sehr schön Volkskunst mit Wildecker Herzbuben Outfits und Wortschildern, die immer in eine neue Reihenfolge gebracht werden und eine Lieferung mit Zalando-Schuhe an die beiden Frauen (Förstertochter und Zugehfrau). Auch die Tierkostüme, der morbide Rabe und der Wolf sind sehr toll gemacht. Auch das Video von der AfD Demo ist eindrucksvoll und regt zum Nachdenken an. Die Menschen sehen zum Teil aus wie der Chor und als hätten sie Perücken auf. Andere wie ganz normale Jugendliche, als würde sie in die Faust gehen. Ich denke, das Problem bei mir ist die Musik, die mir gar nichts bringt. Schwierig ist, wenn man einen offenen Ring trägt und gerät mit dem Tamponfaden hinein.

Nach Hause kommen ins 1-Familienhaus, versuche mich mal hineinzuversetzen in das Gefühl, aber merke nichts. Was bringt das? In München gibt es nur 3 Wohnungen? Ich bin wohl zu müde.

20.03. Traum: Es ist Venedig. Ich traue mich nur alleine weg und denselben Weg wieder zurück, schon das ist kompliziert genug und ich muss immer schauen, ob ich richtig abbiege. War es wirklich dieser Durchgang? Frage Stephan wäre es Markusplatz gewesen nach dem ich hätte fragen müssen. Ja, das wohl schon. Unterwegs sind lauter Einheimische ältere Menschen und Künstler, die hier wohnen. Bebastelte Küchenschränke, farbig bemalt mit Blättern stehen vor der Tür. Sie haben kurze Hosen an (leger gekleidet) und bringen Einkäufe zurück auf ihre Grundstücke, die allerdings in dem Fall weitläufig sind mit Garten und Gefälle. Ich denke, hier wäre der perfekte Ort einen Partner kennen zu lernen, weil interessierte Touristen aus aller Welt vorbei kommen, da hat man ordentlich Auswahl. Zuhause bei uns ist ein uraltes Paar. Er hat riesige Nase (wie in der Oper gestern) und tiefe Falten im Gesicht. Seine Gesichtsarchitektur hat Metallstützpfeiler, d.h. Stäbchen durch die Nase, die dort fest installiert und an den Nasenflügeln und mit seiner Brille verschraubt sind. Fasziniert schaue ich hin ohne zu starren. Habe ich noch nie gesehen. Er erzählt was vom Gesichtskrebs seiner Frau, der ihr fast das Gesicht weggefressen hätte. Die müssen uralt sein. Nachts muss ich eine Treppe herunter durch Türen, die zufallen. Ich muss leise sein, sein Schlafzimmer muss dahinter sein, so dass er alle hört, die nachts raus müssen. Dann geht es um die Enkel. Basteln mit denen. Als ich aufstehe sind sie in einer Gruppe Kinder vor der Tür mit Skiklamotten an. Ich bin noch im Nachthemd als ich mich auf die Suche mache und vor ihnen stehe. Hannes ist dabei. Sie machen einen Skiausflug. Auch schön. Viel Spaß. Alle sind blau angezogen (Skiklamotten). Katalin ist das einzige Mädchen und hat nichts auf dem Kopf. Eine Mütze muss sie tragen, dann soll sie sich einfach eine leihen, will schon eine greifen und ihr geben, da wird ihr eine gereicht. Dann sind wir in der Lagune, ich mit Paps, ein Orca ganz nah, aber die sind nicht dafür bekannt, dass sie Menschen anfallen, die fressen Fische. Dietrich zeichnet die Rückenflosse, ob die wirklich gerade am Körper ist, das Verbindungsstück und warum die hinten diese großen Noppen hat (wie Lego). Hat das was mit dem Einklappen in Richtung Rücken zu tun, fragt er mich. Ich weiß auch nicht. Ich drücke mich ganz nah an die Kaimauer, so hat er auch keine Chance anzugreifen ohne sich zu verletzen ist der Gedanke und fasse ihn sogar an, steige aus dem Wasser und schaue von oben. In dem flachen Wasser eines Innenhofs ist er gut zu sehen und macht ein paar Sprünge. Faszinierend. Dann kommt ein viel größerer, muss ein Kind gewesen sein sieht man ihm Vergleich. Das ist wohl seine Mutter und die ist sauer und wirft ihn zur Strafe gegen die Mauer, weil er weggelaufen ist. Seine Seite ist ganz offen. Als ich noch überlege ob das heilt kommt ein anderes Orcakind und das jagt er indem er durch das Fenster eines Hubschraubers, der im Wasser liegt springt. Er bleibt hängen und reißt sich die Rückenflosse ab. Überall Blut. Das war’s wohl, weil die Verletzung wird er nicht überleben. Dann explodiert er und überall Blut du Eingeweide im Wasser und auf der Besatzung eines Krankenwagens, die angeekelt sind von der Besudelung und aussteigen um zu sehen, was das war.

Ich werde wach und es ist erst 7. Ist Kirche heute noch mal übertrieben? Basteln ginge auch. Erst mal was nähen heute Morgen. Zeit ist da noch. Das Wetter ist schlecht, die Motivation unten. Es kommt mir tatsächlich übertrieben vor und mein Mann ist auch dagegen. Wir besprechen die Oper nach. Ich frage ihn was davon er verstanden hat und ich lese was von Wiki dazu. Die Deutsche Oper als Widersacher der italienischen Oper. Und er will noch mal drüber reden, dass ich ihn nicht pünktlich um 15 Uhr geweckt habe (aber nicht sauer gewesen sein wollen…also doch). Dann baden, Haare schneiden, basteln, aufräumen. Bügeln, aber nur meinen Kram (wieder Diskussion). Die Binden hätten eigentlich gereicht, nur heute Morgen läuft was schief. Das gibt es, dass wenig Blut viel Sauerei macht, weil die Saugkraft der Pampers irgendwie nicht klappt, weiß nicht an was es liegt. Ich bastele Hütchen für NY (aus der Filzarbeit von Peoples Pops und aus dem Fahrradschlauch mit Radfahrer und kaputtem Rad, beim Spielen am Vortag mit Steffi gefunden), Ja, auch eines für Wien mit dieser lustigen Möwe, die ich wahlweise auf den Wasserkocher und den Salzstreuer oben drauf kleben wollte (was aber nicht geht wegen unpraktisch).

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Rechne mit einer längeren Blutung, rechne damit, dass ich in Wien noch blute, bin pickelig, lasse mir die Spitzen schneiden und mache eine Dread raus, habe jetzt genau noch einen, auch damit bin ich unzufrieden. Stephan spielt mir die Ansage von Erika vor, die wegen Johannas Wohnung und der alten Fotos angerufen hat. Dazu muss man 10 alte Ansagen passieren lassen u.a. meine Tante, mein Neffe, meine Schwiegermutter. Die Frau auf dem AB war Susann, Stephan hatte Recht. Sie kommt im Mai nach Hannover. Ihre Oma wird 95. Wer ist schon 50 und hat noch eine Oma. Alain hat sich einen Zahn gebrochen und fährt über Ostern nach Flensburg. Stelle Stephans Leben in Frage, macht zu wenig daraus, was ist mit Hobbies, keine, zu passiv. In der Hanomacke hat er mal was gemacht. Angeblich hat er alles aufgegeben, weil ich dann gemotzt habe. Das glaube ich nicht, er wurde abgewählt. Das Auflegen war dann auch nicht mehr gefragt und zu Ende studiert hat er nicht, weil seine Eltern gegen das Studium waren. Er kann doch nicht immer anderen die Schuld geben. Er trifft die Entscheidungen. Immer in seiner Schaltzentrale vor dem Bildschirm. So sei das Leben. Nein, es gibt auch ein analoges Leben. Er hat mehr Potenzial, gute Stimme, sollte singen. Theater in der schwulen Sau, Lust mitzumachen? Steht hinten auf dem Flyer. Kann ihn doch nicht einfach anmelden als wäre er mein Kind. Das geht auch nicht. Ich bin sein Hobby und kann eigentlich von Glück sagen, dass es so ist und viele Hobbies anderer Leute (Stichwort Garten) finde ich tatsächlich sinnlos, also ich motze wohl nur. Wir lächeln uns wieder an und essen die letzten Haferflockenkekse. Da muss es auch ein besseres Rezept geben. Ich suche 6 Armreife raus für Steffi, die viel besser zu ihr passen. Große aus Holz und so, die werden ihr stehen. Dann schneide ich den letzten Dread raus. Lächerlich. Lasse ich wie alte Männer ein kleines Schwänzchen/dünnes Zöpfchen aus der Vorfrisur stehen? Das muss nicht sein. Stehe zu meinen 3 Haaren, was bleibt mir. Fühlt sich an wie eine Kurzhaarfrisur, yuhu! 20.03.2016 Ende der Dreads und Ära der dünnen Haare. Mails u.a. von Steffi, dass es ihr nicht gut ging (2. Kaffee war zu stark) und sie dachte, ich wäre sauer. Die von den Perlen wollen, dass wir uns alle mal treffen und kennen lernen. Der Typ vom abW, den wir in der Oper getroffen haben. Hat Doppelnamen und will wohl, dass ich mitbekomme, dass er verheiratet ist. Er kann verstehen, dass ich den Verrückten mit dem Verfolgungswahn nicht übernehmen will und sie hätten sich prächtig amüsiert und es hätte ihnen auch musikalisch gefallen. Erika aus Stuttgart, dass die Spedition am besten Mittwoch schon kommen soll. Wo soll das Sofa bloß hin? Dann kann unseres mal angeholt werden zum Beziehen. Eigentlich hilft das nur bedingt und die Küchenplanung muss weitergehen. Wohnungsvorschläge für München. Die Preisspanne ist erheblich. Die Jungs sollen entscheiden. Ich mache eine Wollwäsche und kann aber ohne Wolltuch um den Hals nicht einschlafen. Muss Ersatz nehmen, sonst geht es nicht.

2 Platten in 4 Stunden

07.03. In der Flughafen-S-Bahn (diesmal mit Fahrschein) ein junges Pärchen, die sich breit machen. Wir setzen uns gerne gegenüber dazu. Sie ist dick und er etwas doof und in sie verknallt. Er: „Jetzt haben wir eine Woche frei und können tun was wir wollen. Nicht, dass Du immer abends um 10 oder so ins Bett gehst“. Sie: „Ja, aber auch nicht um 2, ich brauch schon meinen Schlaf“.  Er zeigt ihr seine Sammlung Münzen für Einkaufswagen. Kik hat er und diverse andere mit Werbung, mindestens 8-10 Stück, die er hervor holt und zeigen will. Sie hat nur einen, den soll mal sie mal zeigen, was das für einer ist. Er findet das voll interessant und sammelt die. Zuhause hat er ein ganzes Glas voll. Ihrer wird nicht hervor geholt. Er kann Hannover nicht leiden. Cuxhaven, das sei schön, ob sie das kenne. Kutschfahrt am Deich. Er kennt die Fahrkartenkontrolleurin und war mit dem Kollegen schon mal ein Bier trinken. Er muss seine Fahrkarten nicht zeigen sagt er im Vorfeld. Sie will die bestimmt nicht sehen. Dann holt er sie doch raus bevor die Frau bei uns ist und macht etwas Smalltalk, fragt wann sie Feierabend hat. Er will wissen, wie viel Geld sie haben. 300 Euro? Will sie ihm Taschengeld geben und er braucht schon mehr als 10 oder 15,- €. Mit so wenig kann er da nicht rumlaufen. Sie will ihm 150,- €. Sie bekommt Lohn für 3 Monate und eine Nachzahlung. Er: Wahnsinn, so viel Geld, das sind ja 1.500 Euro. Sie ist reich. Sie: Und deswegen will ich ja schoppen. Ernst August Galerie ist das erklärte Ziel. Sie will wissen, was besser sei New Yorker oder Primark und er versteht nicht, was daran so toll sein soll Sachen zu kaufen. Er hat das letzte Mal vor 3 Jahren Klamotten gekauft. Sie: ja, aber die gehen kaputt und man hat neue Sachen, eben. Er himmelt sie immer an und sie schaut weg. Ich gebe dieser Beziehung nur eine sehr kurze Halbwertszeit. Am Bahnsteig Hauptbahnhof ein Typ, der mir mal beim Jobcenter Vahrenwalder Straße das Rad in die Bahn gehoben hat. Wie in „The Revenant“ würde ich ihn im Falle eines Massakers verschonen, weil er eine gute Tat an mich getan hat.

Ins Büro und ja, man hat mich vermisst. Der neue Betreute mit den Aliens, der sich bewirbt 3 x auf dem AB. Ich gebe ihm Termin für Morgen und höre ihn auf der Schreibmaschine tippen. Das ist bedenklich. Die Testamentsvollstreckerin will nicht. Das ist amtlich. Macht Stephan das?

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Dicke Kissen als Fake-Partner zum Einschlafen bzw. Einschlafhilfe. Setze gleich um was ich in Wien gelernt habe. Stephan sagt, er will uns alleine lassen als er mich ins Bett bringt und wieder geht. Haha.

08.03. Traum Streit mit Sunla, Alm, die lassen die Kühe raus und ich bin in einer Gruppe, die johlen und applaudieren, dass die Kühe durchdrehen, eine kommt auf uns zugelaufen und springt über den Zäune, bricht sich die Beine, springt trotzdem wieder zurück um von uns wegzukommen und liegt dann auf der Seite mit gebrochenen Beinen. Leander hat was und bekommt ein Eis an einem kleinen Stand (Schokolade) soll dann trotzdem mit Valentin teilen was er auch tut.

Freitag und die doppelte Tischreservierung, Wurst und Käse aus Wien mit den Freundinnen der „Perlen“. Sabine bestätigt Frau Weiß für nächste Woche und die Karte aus Wien ist auch schon angekommen. Das „Manner“-Feuerzeug in Hautfarbe für 70 Cent am Flughafen Schwechat gekauft liegt in der Küche. Es gab auch eine Trinkflasche, hautfarben mit einem blauen „M“. Ich hatte den „Perlen“ von Wien aus geantwortet, dass sie es mit mir versuchen können, weil sie Hilfe bei Texten und Pressearbeit gemeldet haben in einer Rundmail.

MDK meldet sich endlich zu der Terminabsprache, zwischen 10:45 und 11:15 und meine Betreute hatte gestern mit meinem Anruf gerechnet, aber ich kann mich erst melden, wenn ich es von denen erfahre.

Eine Brise Drogerie Beduhn aus Travemünde, deswegen bin ich zwar Vollschlampe kann aber in 3 Minuten wie aus dem Ei gepellt ausschauen. Das gefällt mir diese Selbsterkenntnis.

Regelmäßig in Wien sein ist für mich wie ein Doppelleben was meines verlängert, erweitert, wie eine Extragehirnkammer, eine vierte Dimension. Wienreisen verlängern das gefühlte Leben. Julia schreibt was von Städteaffaire und auch davon hat es was, wie eien Romanze, die ich mit Stephan zusammen habe.

Fahre mit dem Rad zur Klinik am Kronsberg. Warum Leine Einkaufscenter und dann holt mich einer mit dem Auto ab. Diese Abhängigkeiten mag ich nicht. Die sind unzufrieden mit Herrn Hodscha und Herr Schwitzehand war total gut. Ich sehe das eher umgekehrt und halte die für rassistisch und blauäugig. Herr Schwitzehand kann gibt schleimen und ist Deutscher, aber der ist unzuverlässig, Herr Hodscha macht viel und hat dabei eine Schizophrenie, also viel schwerere Diagnosen. Das muss man auch berücksichtigen. Das ist wie Fahrrad und Flugzeug vergleichen bei den Reiseeigenschaften, weiß aber nicht, wer in diesem Fall das Fahrrad ist.

Herr Palästinenser baut viele Rückfälle, geht mit dem Taschengeld in die Spielhalle, fliegt aus der Entgiftung und sein Platz in der Einrichtung ist gefährdet. Ich soll mich um neuen Entgiftungsplatz kümmern. Mache ich, kann heute aufgenommen werden, weil eine Frau abgesagt hat, dazu müsste er allerdings wieder an Land kommen. Sonst regulär am 28.03.

Kaffee auf dem Markt in der Sonne mit dem Kollegen. Kalt, aber fast Frühling. Er hat nach einer Geburtstagsfeier eine Frau mitgenommen, die mich kennt. 1,80 m groß, kommt aus Baden-Württemberg und hat mal Yoga mit mir gemacht, bei der Altlehrerin.

Kleefeld, MDK-Gutachterin. Sie sammelt Füße, am liebsten echte. Die Gutachterin ist von Hause aus Krankenschwester und ihr wurde zum Weltfrauentag gratuliert. Haben sie ein Haus weggerissen am schwarzen Bären, das sieht so frei aus die Fläche mit Erdhügeln hinten eine Zaun.

Im Büro Herr Palästinenser auf dem AB ohne Nummer, dann Café Connection. Sage den Plan mit Fahrkarte, gleich nach Wunstorf Station 5.1. Fahrkartengeld erstatten lassen. Er ist nur Honorarkraft. Dann ein Kollege, der Angst hat ihm Geld zu geben und nicht weg kann zum Fahrkartenkauf. Er will zurück in die Einrichtung. Ja, aber die wollen, dass er entgiftet und wenn er woanders rausgeflogen ist und dann nach Wunstorf fährt kann er sich ein Sternchen im Heft verdienen. Das macht total Sinn, Zeitfenster eng mit Platz, der heute wegen Absage frei geworden ist. Als ich nach 15 Uhr anrufe ist zwar der Chef dran, aber meiner weg und keiner weiß wo. Rufe beim Fixpunkt an und da ist er auch nicht. Hätte sich wohl kümmern müssen.

Lege mich an mit Polin von der Frauenunterkunft wegen Warteliste für Einzelzimmer. Platz 7 war es das letzte Mal. Meine Betreute sagt, ich lag falsch und es war letztes Mal 8.

Die ganze Nacht E-Gitarre, Blasen gespielt. Er hat HMTL und Programmieren und dass wurde von den Nazis erfunden, damit die Atomkraftwerke untereinander kommunizieren können. Vester auf aggro und schwarz angezogen. Crasher Hut nennt er das, wie Anglerhut mit so einer Krempe. Sir Benny Miles Hemd blau kariert und das war vorne nass und ein altroter Fleck in der Mitte, der sich keinem Getränk zuordnen ließ, mit farbverlauf zu den Rädern hin, wie getuscht, das ist das Gift mit dem sie Barschel umgebracht haben und er war nass, das T-shirt nur vorne und nicht vom Schwitzen, weil er war gerade angekommen in der Korn auf der Technoparty, Inkarnation Party vor 16 Jahren, oben steile Treppe, er musste sich festhalten, wie Seegang und oben war Techno und unten House und das hat die rote Farbe von seinem roten Van Nelle Tabak gelöst, den er in seiner East Pack Gürteltasche hatte. Er hat Amphetamine genommen, aber davon bekommt man nicht die Beklemmungen und Kreislaufprobleme, die er hatte und den anderen ging es auch gut. Pep gab‘s im dritten Reich an jedem Kiosk, habe ich es auch gelesen: Grüner mit der Hitlerdroge erwischt. Geruchsneutral, leichter Knoblauchgeruch und dann wurde bei ihm und seinem Nachbarn geklingelt und es kam keiner hoch, der Nachbar meinte: Klingelstreich, aber das Klingelschild zerkratzt und im Schrebergarten. Die Typen fragen ihn, wo geht es zum Aegi, in Badenstedt (!!). Er sagt, das kann er ihnen vor hier auch nicht beschreiben geradeaus zur Hauptstraße und dann dort fahren und die parken ihr Auto, er ist um sein Leben gerannt, die wollten nicht zum Aegi. Die Anzeigen sind alle eingestellt worden wegen Schröder und er kämpft weiter. Nach 45 Minuten lässt er sich kaum entfernen aus dem Büro und ich könnte etwas Lösungsmitteldroge gebrauchen und ist aggro, völlig unberechenbar läuft er gestikulierend durch mein Büro und zeigt mir Holzsplitter an der Tür, Spurensicherung. Ich hätte gesagt, dass ich ihn übernehme, nein habe ich nicht, ich habe gesagt, er kann sich vorstellen und jetzt will ich aber nicht und ich entscheide das immer noch selber. Ich will ihn nicht nehmen, auch wenn „man da gar nichts machen muss“ nach seinen Worten. Zu viel Schaum vor dem Mund und Pentagramm an der Halskette hätte ich auch sagen können, aber ich schätze es anders ein mit dem Aufwand und was zu tun ist war meine in diesem Fall diplomatische Antwort. Er braucht mich nur als stumme Zeugin in einem Verfahren. Ich schätze das anders ein. Das wird ihm nichts helfen und ich will es nicht machen. Ich will auch nicht seinen Beratungsschein, er soll einfach gehen und ich wünsche ihm alles Gute.

18:15 Der diensthabende Arzt aus Wunstorf und Herr Palästinenser ist dort angekommen. Wollte ihn nicht aufnehmen. Frau Ichwussteihrennamen hat mit keine Deadline gesagt nur heute und das sie es einträgt. Na gut, dann muss er ihn aufnehmen.

Karin vor der Tür. Meine Schwägerin kommt mit nach New York und oben hat Stephan gekocht und es gibt Pasta mit gegrillten Artischocken und Käse aus Wien, yam yam. Dann fange ich ein neues Häkelprojekt an, was immer dieselbe Wolle als Zwischenfarbe hat und ich will die Dreiecke symmetrisch häkeln zu Quadraten, bei denen die Farben sich treffen, weil ich zwei Riesenknäule von der blaßgelben Polywolle habe (Fehlkauf kann man das auch nennen) und dazu gibt es Berichte zum Weltfrauentag über die Chefin der Notenbank, die mit 14 ihren Vater an ALS verloren hat. Das ist fies.

09.03. Perfektes Dinner Alptraum mit Steffi Bruhn und ihrer Familie. Sie hat damals gewonnen in Hannover. Man sieht das und ihr Vater und ein erwachsenes Geschwister sind mit am Tisch. Die haben heimlich gefilmt, wie die Eltern sich streiten oder das kommentieren, der Vater sieht aus wie Elvis. Irgendwie hat Steffi gekocht wie ich, graue Suppen und dann einen Eintopf, die Gäste essen nicht auf. Stoffe einkaufen, Jogginghosenstoff, entweder grell pink/magenta oder grau, grau sieht dann aus wie gekauft. Der Typ in den ich jetzt verliebt sein muss und er sieht nicht nur nicht gut aus, schmächtig, sondern ist auch nicht witzig. Jetzt meiner Familie, wann muss man da sein um 16 Uhr oder schon um 15 Uhr, wird dann shopping queen. Anziehen, ich muss los, kann nicht auf dem Rechner schauen, wann ich da sein muss und kann auch keinen anrufen, falls ich jetzt schon zu spät dran bin. Handy bedienen klappt nicht, was anziehen, dann eben ohne Armreife und mit Hintenhaarspange, so wie ich es nicht mehr benutze. Steffis Lowwaistbuntfaltenjeans, wenn ich die hoch ziehe in der Taille an die schmalste Stelle kriege ich sie zu. Steht mir komischerweise, ist halt gar nicht mehr Stil wie ich mich anziehe. Paps ruft an, die wissen auch nicht, wann wir da sein müssen. Er sagt eine Wohnung in der Nähe von München wäre auch nicht schlecht. Ich muss los, der Hund ist da und bereit. Zumindest das. Ich weiß nicht, wie ich da reingeraten bin, habe das immer geschaut zum Häkeln, aber mich eigentlich nicht beworben. Klingt nicht schlimm, aber war echt Alptraum. Werde wach und ziehe meinen neuen cognacfarbene Strickrock mit dem Gürtel aus Wien an und der ist auch ganz eng in der Taille.

Ich bin alleine, es klingelt mehrfach, für die Psychokollegin ein unfreundlicher Typ, dem ich erklären muss, ich bin hier alleine und ihm am liebsten sagen würde, ich hätte ihn normalerweise gar nicht reingelassen, er ist mitgekommen mit meinem Betreuten von früher, der Typ aus Teheran, der immer noch gut aussieht. Ich kenne die ganze Familie. Er hat graue Haare bekommen, die ihm aber stehen, wird jetzt 50 und seit 17 Jahren ist sein Leben versaut, ist geschieden, war in Hamburg, Familie hat ihn im Iran foltern lassen (Elektroschocks ist da immer noch angesagt, einer flog übers Kuckucksnest mäßig),weil er kifft und seine Tochter Leukämie hatte und sie geben ihm die Schuld, ist jetzt hier in einem Loch gemeldet bzw. Vermieter muss bestätigen für die Ummeldung (ja, das ist jetzt so), Lister Kirchweg, 480 € warm für Schweinestall, ist doppelt vermietet, Konto bei der Commerzbank wurde leer geräumt mit gefälschten Unterschriften als er im Ausland war. Muss sofort anwaltlich was für ihn machen. Frau hat Kinder weggenommen und ruft immer die Polizei wenn er auftaucht, deswegen hatte er sich noch mal in Hamburg angemeldet um die Kinder zu sehen. Frau war ausgezogen 4 Monate und hat ihn trotzdem polizeilich aus der Wohnung werfen lassen. Soll Vater im Schlaf versucht haben zu ersticken, war in der Psychiatrie in Hamburg. Liebe Freundin von früher (den Namen kenne ich noch) wohnt in Amsterdam und da will er dann hin, aber erst mal ist er hier und braucht meine Unterstützung. Das muss warten bis ich bestellt bin, das dauert sowieso ewig mit der Bank und geht nicht zack zack, was macht eigentlich sein gut aussehender Bruder, den ich familienrechtlich mal vertreten habe und der immer mal mit mir essen gehen wollte. Die Betreuungsrichterin rufe ich an, ist ab heute im Urlaub.

Dann Herr Palästinenser in Wunstorf, ist nicht auf der Patientenliste, doch wurde aufgenommen. Mutti Anruf, um ihn zu loben und ihm zu sagen, dass er erst mal da bleiben soll. Später rufen die an, dass sie ihn bald wieder entlassen müssen wegen Rückfallwelle in der Einrichtung aus der er kommt. Sobald das Koks raus ist und er wieder ins Substitutionsprogramm aufgenommen werden kann, geht er zurück.

Heike strickt eine geniale Bowie-Strickjacke. Andere Handarbeitsbowiefans sind neidisch, was durchaus berechtigt ist. Die Perlen können sich vor Hilfsangeboten nicht retten. Auch gut.

Die sorgenvolle Richterin, die die Stirn in Bedenkenfalten legt und sagt, Insolvenz, Betreuung Schuldienst bzw. Verbeamtung, „haben Sie sich das auch gründlich überlegt“ (die blöde Nuß). Ich sage, ja, Insolvenz läuft schon eine ganze Weile und der Insolvenzverwalter will ja auch Geld für die Gläubiger und es gibt dann über 1000,- € im Monat und nicht unpfändbar und arbeitssuchend, der ist verständig und wird uns keine Steine in den Weg legen. Nein, sie meinte wegen der Betreuung. Das predigen die doch, dass man voll geschäftsfähig ist und es keine Einschränkung darstellt und wer soll es ihnen melden. Ach so, meine hat so Karriere gemacht, dass wir an die Kosten denken müssen. Verlängerung bis Oktober, bis dahin müssen wir es hinbekommen haben. Vor der Tür, Sachkunde als Schulfach, was soll das sein? Ein bisschen Bio, Verkehrsunterricht, Sexualkunde, Zahnpflege….warum hat sie nur eine 4 bekommen und jetzt nicht schwanger werden bevor man nicht verbeamtet ist. Wir kriegen das hin und dafür lohnt sich eine persönliche Vorsprache bei dem Insolvenzverwalter und wir lassen uns einen Kaffee anbieten, aber nichts unter Nespresso. Ich helfe ihr da auch noch durch, auch wenn ich abbestellt bin und lasse sie nicht im Regen stehen. Sie ist stolz auf das was sie geleistet hat und kann sie auch. Mit 37 noch genau im richtigen Moment de Kurve gekriegt. Anwaltszimmer. Für kiffen mit unter 18 gibt es Bewährung und Mindeststrafen. Abgabe von Drogen an Minderjährige, gut, dass Alkohol legal ist bei den Rumtopffrüchten und Schnullern in Bier…. Fondue Bild von Robert Pickert für die Schweiz? Ich würde gerne noch ein Bild von ihm kaufen.

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Gaues schon wieder pleite? Der Stand in der Markthalle ist verwaist und auch der Kaffeestand, der dazu gehört hat und die Nachbarn haben nichts gesehen und wollen von nichts wissen, als würde man sie nach der Mafia fragen. Salzbutter, Trauben und überteuerter Osterkram zum Verschenken bei Edeka.

Frau Ruanda ist nicht da, aber gut drauf, wohnt im dritten Stock, macht Ergo. Die neue Wohnheimbetreuerin hat blaue Haare und fragt wo mein süßer Hund abgeblieben sei. Ist nur mein Donnerstagshund.

Löcher in der Straße nach dem Winter, auf einmal und ich fahre wiederholt derbe durch, so dass mir Sachen aus dem Korb rausspringen. Die sehen aus, wie Zahnfüllung, die frisch rausgebrochen ist. Ich muss mehr auf die Straße schauen. Die ersten Narzissen blühen oder wie heißen die gelben, die mehr wie Tulpen geformt sind als rund, mit Blättern außen ringsherum im Kreis, die ich immer für Osterglocken gehalten habe, die vor den Ministerien an der Ecke den ganzen Rasen bedecken? Die Polizeistation in der Gartenallee wächst völlig zu. Vielleicht Mahjong mit Afternoon Tea bei uns. Ich habe drei neue Tees von Schönbuehler und fand die Sandwichs als Fingerfood super letztes Mal, total lecker und stilecht. Schreibe schon die Einkaufsliste. Von Constantin weiß man nicht mal den Todestag. Das muss noch mal eine Schippe obendrauf an Härte sein für die Eltern. Silvia wollte eine Collage von mir. Die mir der toten Katze im Sandkasten. Muss ich ihr geben, bei mir ist alles in großen Haufen und ich habe nichts davon und andere auch nicht. Nur Horten. Denke daran, warum ich meine Postkarten in Schränken horte, sie nie mehr anschaue. Die warten auch auf die Entrümpelung durch Dritte.

Elisabeth fliegt raus. Dass sie laute Selbstgespräche im Flur führt, das kenne ich schon, aber sie wurde aggressiv gegen die Mitarbeiterin der Kollegin und sagte immer was von Vergewaltigung und ein alter Mann wäre hinter ihr her, Hausverbot (war das unser Vermieter). Sie lässt sich nicht aus dem Flur in mein Zimmer bugsieren. Sie verlangt ihre Bankkarte, die ich ihr gegeben habe, quittieren wollte sie es nicht. Später telefoniere ich mit dem Rockerarzt. Er wird sie einladen und sonst vorbeischauen. Ich bin ratlos.

Frau Mittelfeld und die Pflegebegutachtung. Ich kann nicht nächsten Dienstag, habe zwei andere Termine, erst Absage, weil Tochter auch nicht kann, dann wieder Zusage. Die Ärztin ruft nach dem zweiten Mal zurück. Sie wird zum Wochenende entlassen. Der Krebs ist wieder gekommen. Morgen Tumorkonferenz ob sie überhaupt noch was für sie tun können, also ob Bestrahlung noch Sinn macht. Sie versteht das alles nicht und ist guter Laune.

Schaue mir das Lumix Vortragsprogramm an und schicke es nach Wien. Da fährt auch der Student hin, der gerade über uns wohnt und Stephan hat ihn nackt im Bett erwischt als er mit dem Techem-Typen in der Wohnung des Nachbarn war, wohin er sich gerade zurückgezogen hat um eine Arbeit zu schreiben. Das hat er erst Mal verschoben und es stehen Reisen nach Wien und München an. Ach ja, kann ich mich auch erinnern.

Tanzender Shiva wegen Shivafeiertag. Ein neuer Mann, Freund der Studioinhaberin. Kippt aus der einen Übung richtig um, aber nicht schlimm, sieht es offenkundig als Spiel. Zwischen den ganzen Schwangeren oder habe-gerade-entbunden Frauen.

Käse- Maccaron-Wein-Runde bei uns. Ja, ich bin fleißig. Häkel halt viel. Wien, die Versöhnung die aussteht, Ostern, der Familienurlaub, Queeny und mal zusammen nach Braunschweig. Ist 12:30 Uhr. Der Alleinerbe meldet sich positiv zurück und wird auf mein Angebot zurückkommen. Erst mal Treffen am Montag mit einigen Freunden auch wegen Verteilung der Instrumente. Das war für meine Tante eh das wichtigste.

10.03. Ich weiß Traum nicht mehr und der war echt originell, nur eine Geschichte, ein Bild daraus, aber hilft ja nichts.

Die Unstimmigkeiten zwischen uns beim Umgang mit Freunden/Gästen.

Maschstraße, eine Ausstellung mit Heimat und es geht um Worpswede ist am Landesmuseum plakatiert. Ob Suki merkt, dass Frauchen hier arbeitet? Herr Schwitzehand hat die Schlicht gestern getauscht und Spätschicht, d.h. er kommt um 11 Uhr. Ich sitze mit der Frau, die mich eingeladen hat, alleine da. Sie erzählt mir, er rede viel und frage immer, ob er alles richtig mache, hat wohl großes Bestätigungsbedürfnis und die Kollegen sagen ihn, dass sie sich schon melden, wenn er Bockmist baut. Arbeitsproben werden genommen (da geht es um Deutsch und Mathe, auch wichtig, wenn man im Service arbeitet)) und Außenpraktika. Sie schenken keinen Alkohol aus, nur Rotwein für die Saucen. Dann Erprobung in der Außengastronomie. Die Ausbildung muss dann über das Jobcenter laufen und er muss zugewiesen werden. Das ist meine Aufgabe, aber wir sollten erst mal abwarten, ob er das überhaupt eine Weile durchzieht. Das tote Eichhörnchen hat der Hund übersehen. Die sind so doof.

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Herr Schwitzehand wusste nicht, dass ich komme. Was sei besprochen worden? Nichts, was er nicht schon weiß. Parallel ruft der Sachbearbeiter der Grusi an wegen Wechsel in die SGB II Stelle. Herr Palästinenser ruft mich an, er kann nicht dort bleiben, nur ausnüchtern. Ja, ich weiß, er wird heute abgeholt. Bewirbt sich um Außenwohngruppe, finde ich gut. Suki ist sehr entspannt im Büro und bekommt die Teuerleckerli, die ein schönes Fell machen und die Frau Dackelmischling uns mal da gelassen hat als Knopers-Frühstückspause, hat sich dann die Decke über die Augen gelegt, wie eine Schlafbrille. Leider versaue ich die Dokumentation dieses Anblicks. Julia will ein intimes Thaiessen bei einem Typen, den sie kennt organisieren für Wien. 8 Personen, 7 Gänge, 35,- € zzgl. Getränke. Ich lasse die Gruppe abstimmen und nehme Einfluss auf den Ausgang der Wahl wie Stephan mir vorwirft.

Die Frau von gestern hat den Vertrag unterzeichnet zur Lehrervertretung zwischen Osterferien und Sommerferien. Ich mache die ganzen Kopien und zahle nebenbei Geld aus im Flur. Ja, viel Aufwand für einen kurzen Zeitraum des Leistungsbezugs. Grundschullehrer machen die nicht alle Fächer? Mathe 3. Klasse. Wird schon gehen. Mein Kind hat Fell und ist auch süß und das wichtigste Fach ist Sachkunde, Straßenverkehr üben wir viel und etwas Mundhygiene ist im Argen, stinkt aus dem Hals. Früher haben die coolen Lehrer geraucht im Lehrerzimmer. Im Gymnasium war das Pflicht, bei den coolen, politisch/Intellektuellen.

Elisabeth kommt als ich zu Mittag abhauen will. Was will sie? Geld und mir die Karte zurückgeben. Ist zuckersüß als wäre nichts gewesen und hat mich vermisst und nächste Woche, wie immer? Die Mitarbeiterin ist froh, dass ich noch da war, aber heute war sie doch handzahm. Die Mitarbeiterin fragte mich zuvor, warum Herr Auge eigentlich eine Betreuung hat, der würde ganz normal wirken. Das fragt sie zwischen Tür und Angel und ich bin am Kopieren. Das ist keine Diskussion, die ich mit ihr führen will. Ignoriere die Frage bzw. sage, der habe sogar einen Einwilligungsvorbehalt im Gegensatz zu Elisabeth so nach dem Motto, das versteht sie nicht oder die Wege des Herrn sind unergründlich.

Herr Teheran ruft das fünfte Mal seit gestern an. Wenn er so weiter stresst, gefährdet er meine Übernahmebereitschaft. Er hat Morgen einen Termin und so wichtig ist sein Scheiß nicht, dass er mir immer Zwischenmeldungen geben muss. Er redet und ich sage dann: „Ist mir egal, Sie haben Morgen einen Termin“ auf das was er mir erzählt und lege auf. Ja, ich bin krass.

Mittags gibt es wieder Käse, Wurst und Maccaron von Oberlaa. Die sind so lecker, besser als die Schweizer und die sind doch Schoko-Experten, selbsternannte und Lindt und Sprüngli machen ein Riesengeschäft mit den Dingern, sie nennen sie Luxemburgerli. Ich werde meiner Schwägerin petzen, dass die von Oberlaa besser sind. Ich liebe sie, Neuentdeckung Wien März 16. Die kann sie dann im April probieren. Ich bekomme eine rote-beige gestreifte Seidenbluse geschenkt. Eine Kooperation meiner Strickfreundinnen und Plastikringe zum behäkeln (wenn ich da mal nicht zu doof dazu bin). Andrea merkt die gedrückte Stimmung bei uns zuhause. Sie trägt ein Jeanshemd und eine Holzkette, die nicht nach Schmuck ausschaut. Meine Tencel Wolle, die ich extra mitgenommen habe um sie ihr zu zeigen liegt im Büro –VERGESSEN.

P-Monster, das Wichtige vergesse ich und muss Brief nachschicken. Die Freundin der Betreuten hat Rehaantrag bekommen und hatte Rente beantragt. Termin nächste Woche. Suki träumt mit offenen Augen und zuckt und macht kleine Geräusche.

Lasse meinen Mann hängen wenn das neue Bild bzw. Kunstwerk geliefert wird, kann nicht ständig nach Hause pendeln. Heute Abend hat er Filmemännerabend bei meinem Kollegen (den Film über die Nazis, die sich hinter dem Mond versteckt haben, Stephan kennt ihn, ich nicht). Auch gut, ich bin müde ohne Ende und werde kurz bei Steffi abhängen und dann heia.

Eiert das so, weil hinten so schwer beladen, nein, vorne Platten. Muss schieben. Schweren Adler aus dem Keller die steile Treppe hoch. Bekomme es kaum hochgehievt, fluchen und alle Körperteile einsetzen, Suki bringt sich in Sicherheit. Treffe Steffi vor der Tür, Einfahrt ist blockiert. Direktruf zur Polizei, abschleppen lassen dann Rotweinplan umsetzen (kleiner Freitag wie Julia so schön schreibt). Da ist auch hier bekannt der Donnerstag als Vorstufe zum Freitag, weil man ja nur noch einen Tag zum Überstehen hat. Weinbar der Pizza-Brüder. Schön dunkel. Nero Davola aus Sizilien. Das Flexileinen Tai Chi von Pat macht sie schön nach. Träutm auch von mir und das wohl ganz spannend. Martina will auch ein Dreieckstuch (wenn ich jetzt 16 habe). Ich kann ihr beim Bowie stricken nicht helfen, weil ich das selber nicht kann, Musterstricken, dann müssen wir nach Berlin. Pfingsten geht nicht bei uns. Sie muss Morgen einen Workshop machen zum Thema Materialcollage und Moodboard (was ich nicht was das ist, aber Brainstroming bringt keinen guten Ergebnisse hat man festgestellt) mit einem Prof bei dessen Vornamen, wenn sie ihn sagt immer ihr Ex mit schwarzer Brille bei mir aufpoppt. Der Mann der Strudel gebacken hat, die wir immer heiße Dackel genannt haben mit Vanillesauce. Dass Menschen beiderlei Geschlechts auf ihre Füße abfahren ist sie gewohnt. Es gibt eine Karaokebar gegenüber vom Schauspielhaus (was alles an mir vorbei geht). Sie wollte singen, aber nur mit ihrem Freund, der dann gegangen ist, weil es ihm zu voll war und sie blieb mit seinem Jungs zurück. Ich bin 1,80 m groß meint die Bedingung. Er sagte schon beim bestellen, dass er Feierabend habe, wann hat er denn nur Feierabend? Zu ihr und die neue Lieblingsplatte hören. Nick Cave mit der nackten Frau auf Ballettfüßchen, das Pelzdreieck deutlich zu sehen. Dann frage ich nach der letzten Bowie-Platte. Dark Star. Jan kommt und beschwert sich, aber ich höre sie das erste Mal lautet die Rechtfertigung. Dann schauen wir einen Bowie Sketch mit einem dicken Seriendarsteller, auf den er ein spontanes Lied schreibt und singt und Bowie wie er andere Stimmen imitiert. Ich bin so schlecht wie in Weinsorten schmecken. Jan erkennt Bruce Springsteen, Tom Waits, Iggy Pop, Neil Young und Lou Reed. Wenn er es sagt, dann kann ich es auch hören und dann bestätigen: stimmt, haste Recht. Er fragt, wie es mir mit Bowies Tod gegangen sei. Nicht so schlimm. Will nicht sagen, dass ich trauriger war als Lou Reed gestorben ist, auch wenn das stimmt. Das kommt nicht gut an. Local Celebrity, weil sein Mitbewohner mich nicht kennt, aber weiß wer ich bin. Suki Morgen eher nicht. Vor der Tür wartet der Adler mit einem fetten Platten hinten. Neuer Rekord. 2 Platten so dicht hintereinander. Ätzend. Zuhause Probehäkeln mit Tencel (irgendeine Freundin von Hanna hat sich gemeldet, die damals den Spargel gemacht hat, haben wir noch in schlechter Erinnerung), dann ins Bett. Werde wach als es wieder hell wird, so scheint es. Stephan ist nicht da, es ist Viertel nach 2, kurz danach höre ich ihn reinkommen, aber schlafe ein. Irgendwas mit schlimmer Trauer, die unüberwindbar ist, wie Mutter tot.

11.03. Werde um 7 wach und fühle mich gut. Packe das neue Bild aus und das Geschirr für die Jungs ein mit der Blasenfolie. Schaue Schönscharf, den Typen der da kocht. Freue mich als Stephan wach wird. Wir haben uns was zu erzählen und haben uns vermisst. Vielleicht sind getrennte Abendprogramme ganz gut. Ich finde es so. Sie haben einen Film über U-Bahn-Kontrolleure in Budapest geschaut. Den Fleck vom roten Wollkleid versuche ich gar nicht erst raus zu waschen. Stört mich gar nicht. Das Etikett heißt fast Butter. Das neue Bild ist wie für uns gemacht.

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Mit dem Rosarad in die Stadt. Die Tasche knallt runter und der Bügel im Ordner ist verbogen. Der Betreute hat mich schon 2 x angerufen und ich bin pünktlich (um :27 vor Ort bei einer Verabredung um 30). Das gibt einen Einlauf. Da soll er mich nie wieder anrufen, wenn ich 15 Minuten nach der Zeit nicht da bin. Nur die Duldung wird verlängert, Unterlagen fehlen angeblich, ja, dass er faktischer Inländer ist, aber wie soll ich das nachweisen. Es geht vor allem um den Asylfolgeantrag über den noch nicht entschieden wurde. Ich frage, was er mit der Therapieeinrichtung macht, sie haben mich einbestellt, weil er so schwierig sei. Er ist rausgegangen um nicht zu provozieren oder in Streit zu geraten und hat dafür eine Abmahnung bekommen. Hat jetzt frei übers Wochenende und dann vielleicht eine ambulante Weiterbehandlung, weil er ja nur kifft und Gespräche 1 x die Woche und Uks reicht um ihn zu disziplinieren, dass er das nicht mehr macht.

Ich habe falsch beobachtet und beschrieben. Die Osterblumen, die ich meine haben eher einen Blütenkelch und so Rüschen am Rand. Im Büro stehen sie in einer Vase und riechen und heißen angeblich doch Osterglocken.

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Amtsgericht Hamburg auf dem AB, sie kann den Namen nicht aussprechen und ich soll „was Schönes“ schreiben und faxen, Herr Teheran, ganz lang, höre ich mir nicht zu Ende an. Dann ruft er an und spricht im Hintergrund mit anderen und ich höre zu. Fliegt gerade aus einer Arztpraxis, der Arzt hat Hausrecht und schmeißt ihn raus, obwohl er Schmerzen hat. Kommt 15 Minuten zu früh und fällt mit der Tür ins Haus was er alles erlebt hat und ich: ja, aber wir machen es ganz kurz heute. Er hat Angst, dass er eingewiesen wird, von mir? Nein, ich bin noch nicht mal zuständig. Er hat 4 Tage nicht geschlafen und nichts gegessen auch keinen Tee oder so und will jetzt schwarz nach Hamburg. Ob das hilft. Er soll lieber zur Ruhe kommen sonst landet er echt noch in der Klapse.

Keine Handynummer, sondern Frau aus Freiburg, die sich gestern angekündigt hat. Sie ist auch etwas beleidigt/enttäuscht, dass sie testamentarisch den Haushalt meiner Tante nicht auflösen soll und misstraut der Bevollmächtigten, die 2014 erst aufgetaucht ist und sich nicht gekümmert hat. Sie hat sie abgeholt aus der Reha/Kurzzeitpflege und die tauchte dann um 16 Uhr nur 15 Minuten mal auf. Gut, dann hat meine Tante die falsche Entscheidung getroffen. Lässt sich nicht ändern. Sie will, dass ich die Abrechnung mache. Meine Tante war eine begnadete Therapeutin, die allen in ihrer Umgebung geholfen hat nur sich selber konnte sie nicht therapieren. Sie hat sich immer gefreut, wenn ihr Bruder zu ihr gekommen ist blieb aber an den alten Geschichten hängen. Sie selber habe sich anlässlich eines Erben mit ihrem Bruder verkracht, der sie vors Gericht gezerrt und verloren hat. Gut, dass kann passieren, ist bekannt, muss aber nicht.

Andrea schickt mit Foto von einem Suki als Pferd zurecht gemacht. Stephan hat das Rad zu Ricarda gebracht und ruck zuck für 15,- € wieder prall. War dreckig, weiß ich.

Herr Schwitzehand, der kleine Sonnenschein schreibt mir:

„Ich musste gerade (Name der Praktikumsstelle) sofort verlassen um mich und die zu schützen! Ich musste Heute wieder wieder feststellen das mir das 2te mal vor enthaltwn wird!!! Am 3 und 4 März wo meine ersten 2 Praktikumstage waren!(Donerstag,Freitag) bekam ich auch schon kein Trinkgeld wie ALLE anderen mit der begründung das alles „abgerechnet“ ist und ich es nächste Woche rückwirkend bekomme also HEUTE! Ich erschien um 11 uhr vorhin pünktlich zu schicht und fragte den verantwortlichen „Christian“ was mit mein Trinkgeld heute ist, von dieser Woche und natürlich die 2 Tage von letzter Woche! Da meinte er weil ich 2 Tage die Woche Krank war (Montag,Dienstag) was ich auch war wegen Durchfall, wo ich rauf ja auch niemals dann bewusst arbeiten darf in der Gastro! Wenn bewusst mit der krankheit in der Gastro arbeite und ein Gast Krank wird kann ich angezeigt werden nur so nebenbei! Bekomme ich für diese ganze woche Kein Trinkgeld und für letzte WOche vielleicht 10euro. Wo andere 30-50euro bekommen soweit ich es mit bekommen habe! Ich habe ihn darauf angesprochen ob das jetzt ein scherz wär und mir wurden weiter nur ausreden mitgeteilt! Ich musste das wirklich sofort meine Jacke nehmen und nur raus.. Mir wär 1 Minute später der Arsch geplatzt. Wir kriegen jeden Tag von den Gästen extra Trinkgeld für uns Junge Leute was wir halt bis Freitag sammeln und DAS IST VON DEN GESTEN AUCH NUR AN UNS GERICHTET… und da frage ich mich auch was diese Ehrenlosen, erbärmlichen Leute damit machen? Mir mit Grundsicherung und ein Azubi mit hartz4 vorenthalten!?!?!? Das hätte ich NIEMALS (Name der Praktikumsstelle) zugetraut!!! Gestern hatten Sie mit der Frau von (Name der Praktikumsstelle) geredet ! Heute, freitag kommt sowas raus! Ich bin mehr als enttäuscht und gekränkt da ich von Kronsberg aus jetzt mein Leben richtig, mit der WOHNUNG auch in gang kriegen will und später diesem Staat nicht mehr auf der Tasche hängen will.. Sogar von so ein Verein, der Stadt Hannover wird man beklaut … Unfassbar… Für mich ist das jetzt Alles scheiss egal.“

Und ich sage noch gestern: wir lassen ihn das erst mal einen Monat machen bevor wir ihn beim Jobcenter anmelden. Natürlich hatte ich trotzdem schon Telefonate geführt und Mails geschrieben, aber ich sollte Recht behalten. Der ist so Störo, das er zu Recht bei der Grundsicherung für Erwerbsunfähige ist. Der kann gar nichts und immer ungerecht gegen ihn. Persönlichkeitsstörung nennt man so was. Hallo, warum soll er als Praktikant überhaupt Trinkgeld kriegen. Könnte man sich auch fragen.

Ich bin zuhause als Mona anruft, dass es klappt heute Abend. Scheiße, wir haben Mittagstisch gemacht, stecke mir gleich den Finger in den Hals. Die Maccaron und die Pasta sollen wieder raus. Nein, war nur Spaß.

Herr Riviera steht an der Ecke und wartet auf mich mit seiner getönten Brille. Die Arsch-OP wurde verschoben, er hat ausversehen ein Zeitschriftenabo abgeschlossen, sollte ein Gewinnspiel sein.

Der Kollege kam mittags und haut nach 2 Stunden wieder ab. Seine Tochter wird Morgen volljährig. Ich kann mich da nicht daran erinnern, wie und womit ich das gefeiert habe. Scheint bei mir nicht so einschneidend gewesen zu sein.

Herr Teheran mit seiner Ummeldung nach Hannover. Nachmittags ruft seine Betreuerin mich zurück. Sie hat mehrfach versucht ihn aufzusuchen (und dann nicht angetroffen) und telefoniert fast täglich mit ihm, gesehen hat sie ihn noch nie. So was nenne ich Unfähigkeit, wie dem auch sei.

Herr Auge, bei dem die Steuermitarbeiterin nicht versteht, warum der eine Betreuung hat und ihm Geld zugeteilt wird schreibt mir:

„ich hab andere bekommen weil frau (Perserin vom abW) nicht da ist aber mich nimt keiner erdst

ich weis ich hab damalas viel mist gemacht darum komtbauchjetzt alles wieder hoch  so inkasso und so

gegenwann kann ich auchj nicht mehr“ Ich verstehe nicht, was er mir sagen will.

Sport, Larissa war beim Tanzen. Ich freu mich sie zu sehen. Vielleicht „Rock the Kasbah“ und dann Nina am Dienstag. Trampolin, dann schnell zum Braunschweiger Platz. An der Henriettenstiftung fährt eine Frau seelenruhig auf dem Radweg bis Sonnenweg und telefoniert dabei. Ich flippe aus mit Tourette. Komme vor den anderen oder gleichzeitig, nur Stephan sitzt schon am Tisch. Ich will die Größe haben dem Notar und der Frau zu gestehen, dass ich scheiße war und es alles an mir lag. Ja, das ist unprofessionell. Weiß ich, aber ich habe alles vermengt. Sie dachte, es läge an was anderem, insofern gut, dass ich es aufgeklärt habe. Was nützt es einem, wenn man immer nur die schlauen Tipps und Therapien für die anderen hat und selber keinen Schritt weiter kommt. Bedanke mich bei Mona für ihre Mühe mit allen Reservierungen abtelefonieren, gemütlich sitzen wir hier und viel besser als im lauten Boca. Stephan bringt durch 3 Gänge mehr den Rhythmus für die anderen durcheinander. Wir schaffen alles, Jasmins Taxi ist vorbestellt. Ein sehr netter Abend. Die Wiederentdeckung der Freunde von früher. Er ist nett und sehr umgänglich und sie ehrlich, interessant, eine Persönlichkeit, gestanden. Hat schon einiges durchgemacht. Ein totes Kleinkind, engelsgleich. Man merkt ihr an, wie das noch nacharbeitet. Ist mir heute sehr nah und sympathisch. Ihre erwachsene Tochter hat einen Freund nach Wunstorf gebracht und bombardiert die Mutter mit Anrufen. Sie soll ihren letzten Anruf dafür nutzen, wenn sie selber aufgenommen wird. Fast hätten sie das Haus in Castellabate gemietet, jetzt tut es ihr leid. Wir planen das nächste Mal Essen gehen in einem Jagdschlösschen. 2 Wochen New York. Sie beneidet uns und singt Sopran, schon seit Jahren im Chor. Nur eine am Tisch kann ich nicht mehr ernst nehmen. Sie hat sich für meine Begriffe ins Aus geschossen. Kann einem vielleicht auch leidtun, weil die Verzweiflung und das Unsouveräne ihr ins Gesicht geschrieben stehen. Meine Pelztasche ist ein Muff, deswegen ist die so dick gepolstert. Wir halten kurz an der Kestnergesellschaft, aber aufgelegt wird nur gegenüber.

12.03. Werde wach und es ist noch zu früh. Den Alkohol merke ich wieder in den Beinen. Stelle den Wecker und brauche das auch. Steffi ist nicht beim Yoga, wir üben Shaturanga. Efendi Bey. Crepe mit Bananenmus. Mal was Neues probieren, der Klassiker ist aber besser. Lohnt sich nicht immer. Heute Abend ins Theater. Hähnchen marinieren und schon mal die Etagere raus holen für Morgen. Reparaturarbeiten am Riff. Will was Schönes mit dem Horn machen.

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Das Stück was gestern Premiere hatte (doch nicht nur normal Disko gestern in der Cumberlandschen) wird in der Haz gelobt. Stephan kauft Karten, 6. Reihe Mitte. Das imaginäre Guthaben auf dem Theaterkonto kann dafür genommen werden. Rufe meine Eltern an wegen der Freundin von Hanna, die sich gemeldet hat. Der Vater einer Schulfreundin hatte 80zigsten mit 160 geladenen Gästen zum Stehempfang und Bundesverdienstkreuz. Ehrbarer Kaufmann stand im Nordbayrischen Kurier, langer Artikel mit Foto, aber den Orden hat er für die Selbsthilfegruppe bekommen, die er gegründet hat für Angehörige, die von einem Suizid des Partners, Kindes usw. betroffen sind. Mama sagt, Eva hat sie lange umarmt, das war keine reine Höflichkeit und die Einladung haben sie meiner Jugendfreundschaft zu verdanken. Paps glaubt, er sei ein interessanter Typ und hat sein Verdienstkreuz auch getragen und eine bunte Fliege und die neue Frau von dem Jubilar ist Pastorin und hat eine alte Uhr und die kommen bald mal zum Kaffee und dann darf Paps im Maybach von Evas Vater mal mitfahren. Das wollte er immer schon. Eva ist in Frankreich, das Haus vermieten sie und ihr Mann war nicht da, weil er Dienstag in die USA fliegt, DVDs und Judo. Vielleicht mal im Sommer in BT treffen, sie schreibt mir eine mail. Ihre Mutter war abgesehen von den Depressionen mein Vorbild, spielte Go, ist regelmäßig nach Japan geflogen, hatte einen Chow-Chow mit schwarzer Zunge, der vom Meißner Porzellan gegessen hat und mit am Tisch saß, hat Essen bestellt (aber vom normale Restaurant), Zott Sahnejoghurt gab es zum Nachtisch und dann für den Abwasch die Putzfrau angerufen. Jetzt kam die Meldung aktuell gleich im Stück vor. Künstliche Intelligenz wird die Menschen bald überholen. Dieser Go-Rechner spielt auch abwechslungsreicher als die Menschen.

Lupine ist das Soja des Nordens. Ich muss an die glutenfreien Haferflocken als Thema von gestern denken. Großartiges Stück. Ich bin ganz aufgeputscht. Selbst Hagen gefällt mir mal gut. Diese Mischung aus Profis und Laien macht es und der Hannoverbezug, Messe, Messehallen, Messebesucher mit Tüten voller Messesegen, Hannovermesse 1959, derselbe Vortrag wie auf der Future-Messe „Namibia zwischen gestern und Morgen“. Modenschau mit intelligenter Kleidung, Pullover, die die Stimmung anzeigen, erst in Rolf traurig in Gelb und dann aufgeputscht in Orange. GPS in den Schuhen, die automatisch stoppen und man kann sich im Straßenverkehr auf das Smartphone konzentrieren. Die Mythen über Zukunft gut enttarnt. Roboter, die statt Messie Fußball spielen. Mehr umfallen als alles andere und ganz langsam und umständlich spielen und der Autor ruft immer: „mach ihn endlich rein“ und wieder kippt einer einfach um. Sehr schön. Dann die Reise in die technischen Neuerungen der Vergangenheit. Das erste iPhone (2 Tage vor dem Laden ausgeharrt), die erste CD, iPhones waren bei Bill Gates zuhause verboten, Autos sind eine vorübergehende Erscheinung, er glaubt an das Pferd, Autos wird es höchstens 1 Mio weltweit geben, schon alleine wegen der Chauffeure diese Begrenzung. Die erste Zugverbindung zwischen Nürnberg und Fürth, wird Geisteskrankheit auslösen durch die Geschwindigkeit bei Mitreisenden und welchen, die den Zug vorbeifahren sehen (30 km/h). Zeitreise mit Musik. Die beiden Tänzer, die u.a. „I had the time of my life“ nachtanzen (Dirty Dancing mit der Hebefigur) bekommen extra Applaus. Es ist die Mischung zwischen Profis und Laien, die eine besondere Dynamik und Authentizität hat. Die Chormitglieder, die Rentner mit dem Raumschiff Enterprise Klamotten, stellen sich vor. Es geht um Verabredung vor dem Smartphone. Man ist mit den Rädern zur Milchbar am Aegi gefahren und da war immer wer und sonst ist man weitergefahren. Darum wie ihre Mutter die erste Tupper nach Hause brachte und da konnte man durch Schütteln Sahne machen und noch wichtiger die zarte Feinstrumpfhose darin waschen. Um Sondermarken am Schalter Lindener Marktplatz und der Typ sagt Mitte der 70ziger, die habe ich hier nicht, probieren Sie es doch mal in Hannover“. Das Darknet, das Internet hinter dem Internet, wo man Waffen und Drogen kaufen kann. Bei Conrad fragen. Zeigt er uns am Bildschirm. Da findet einen der NSA nicht und die Oppositionellen aus Syrien findet der Assat nicht. Man zahlt mit Bitdollar, 1 kg Koks, Schnäppchen, Lieferadresse Schauspielhaus Hannover und entweder der von DHL kommt oder die Polizei. Der Typ, der sehr gut singt, ist offenbar der Autor. Liedtext: Der Islam ist eine Religion und Philipp Lahm ist keine, wo ist der Zusammenhang? Da toll kann ich nur sagen, bekommt von mir Höchstnoten und der Typ, der vorher immer auf der Messe sagt, das ist ein alter Hut, das ist Schnee von gestern und seine Mutter hat ein Messepräsent der ersten Stunde gelocht und es damit entwertet (statt 800 Mark gibt es nur 50), würde sie mit der blauen Mauritius auch machen. Ja, um sie wieder zu finden. Gut auch die Darstellung von Internetsex und Fetisch. Frauen, die leise Geräusche mit Haushaltsgeräten machen. Thema Kommunikation. Chip im Ohr und man muss keine Sprachen mehr lernen. Picasso warum versuchen alle die Kunst zu verstehen und warum versucht keiner den Gesang der Vögel zu verstehen. Den Chip für die Schauspieler, lauter und leiser, langsam und langwierige Stücke wie Wolf unter Wölfen schnell stellen und dann 2 statt 3,5 Stunden. Man kann die Weigerung der Schauspieler überwinden und die können auch den Abbau machen und man spart Arbeitskräfte und kann das Theater weg führen von Subventionen zu einem ertragreichen Wirtschaftsunternehmen.

Handschuh verloren, einen langen schwarzen Lederhandschuh zur Persianerjacke. Ich gehe mit rechts nur los und ärgere mich sehr, man merkt erst, wie sehr man was mag, wenn es fehlt. Im Dunkeln zu Lidl, das bringt wohl nichts. Lag hier doch auf dem Küchenstuhl, schreibe dem Nachbarn, dass ich an den Sachen seiner Mutter hänge. Ich kann die Demenz überwinden und schaut nicht bei Google und mir fällt der Namen des Fotografen ein: Sander, 3 Jungbauern. Das haben sie nachgestellt mit Schauspielern in schwarz/weiß und es sieht richtig gut aus. Doku über Kinder basteln durch Gleichgeschlechtliche. Das finde ich falsch, Samenspende von anonym oder halt bewusst ein Kind herstellen, wie Kuchen backen. Da bin ich wohl katholisch und denke, was tun sie den Kindern an.

Stephan drängelt wie Mikrusch. Ich ziehe ins Gästebett und wache mit 3 Bügeln im Bett wieder auf. Habe gut geschlafen.

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Traum: Unsere airbnb Mitbewohner/Vermieter, nehme ich erst zur Kenntnis als wir wieder abreisen müssen. Sie haben schon geputzt und sammeln Comics. Ich nehme eines aus dem Altpapier für Collage. Stephan hat Hunger, sie bestellen ihm was Französisches zum Liefern von einem Nachbarladen, eine Kleinigkeit, irgendwas mit Zwiebeln und nein, nicht 1 sondern 2 Croissants. Stephan hatte das missverstanden und gesagt, das Museum von dieser alten Schauspielerin sei uninteressant, dabei ist es gerade ein Tipp gewesen. Sie wollen Selfie mit mir machen (ich verdecke mein Gesicht, weil ich finde, dass ich scheiße aussehe, wie neulich in Wien, zu viele Pickel). Ich schaue zum Fenster raus, große Glasfenster. Freunde von uns wandern gerne und sind nicht so faul wie wir. Ich werde es empfehlen. Es ist hügelig die Gegend, soll Frankreich sein. Das Haus gegenüber mitten im Wald, zwischen den Bäumen die ganz schief stehen, ist es abgerutscht oder war es immer so? Die stehen darin ganz schief. Dann Warnung, eine Wildkatze ist unterwegs, wir sollen reingehen, den Hang hoch durch die Glasbalkontür. Warum weiß Stephan das? Im Radio gehört, ist ein Rotwild gerade schon vorbeigelaufen, flieht vermutlich vor den Großkatze, das heißt die ist auf dem Weg zu uns. Da unten am Strand, ist das die Wildkatze? Nein, eine Dogge. Neben ihr zwei Kinder und sie schaut schon. Paps macht auf mutig und vertreibt die wilden Hunde. Es sind nämlich 3 oder 4. Vor einem Erwachsenen, der gestikuliert und laut ruft hauen sie ab. Ich werde wach. Es ist erst kurz nach 8. Lobe noch mal das Stück. Stephan fragt nach katholischem Gottesdienst. Finde es eine gute Idee, auch wenn ich seit gestern bei Kunst und Krempel weiß was die für einen Knall haben. Dogma nennt mal das, dass Maria bereits seit ihrer Geburt durch Anna sündenfrei war und deswegen Jesus geboren hat. Das ist echt wieder großer Kokolores, weil die Symbolik wird nicht gesehen und das kann keiner ernst nehmen, aber es sind eben nicht alle so.

Die Kirche ist voll. Es stehen welche hinten, man könnte besser zusammen rücken. Stephan hat seine Brille vergessen und kann nicht mitsingen. Es gibt 16 Firmungskandidaten, die mit Wasser besprengt werden zusammen mit der Firmungskerze und abwehrende Wedelbewegungen machen und das lustig finden (Kinder eben). Die Jesuskerze dürfen sie bebasteln und die Eltern werden gebeten, die Kinder machen zu lassen. Es dauert länger wenn sie sich einmischen (sie hätten da Erfahrungen) und außerdem wäre es die Kerze der Kinder. Die Mütter könnten zuhause eine basteln. Ein Zeichen für Jesus und ein persönliches Zeichen können sie auf die Kerze aufbringen, der Pastor wünscht sich was von 96. Der ist lustig der Typ. Er kündigt den Gottesdienst an Palmsonntag an und man trifft sich am Vahrenwalder Park mit Buchsbaum (wenn jemand welche hat abgeben, sie brauchen noch) und läuft zusammen zur Kirche. Es erinnert mich auch durch solche Aktionen an die evangelische Kirche meiner Kindheit in Kalifornien. Donnerstag beim Abendgottesdienst sucht er 12 Freiwillige, die sich als Vertreter der Gemeinde die Füße waschen lassen. Die sollen sich gleich melden. Das will ich mir anschauen. Donnerstag habe ich sportfrei. Es wird viel gesungen und die Bank vor mir ist keine Fußablage. Wir machen mit so gut es geht. Abendmahl nicht, weiß nicht, ob wir das überhaupt dürfen. Ökumen für die Predigt schon, aber so auf’s Ganze gehen. Es wird laut gerasslt und ich denke: wir bekommen jetzt den ganzen Zauber der Verwandlung mit. Mit Klangmomenten und Hokus Pokus und Luther ist mir näher denn je. In der Predigt geht es um die Geschichte von der Ehebrecherin und der ohne Sünde ist soll den ersten Stein werfen. Der Pastor hält sich zurück und lässt andere machen. Auch die Kinder werden eingebunden und geben ein Herz weiter und wir versetzen uns in die Herzen der Akteure dieser Geschichte und ein Spiegel wird hochgehalten, so dass sich die Besucher spiegeln. Die arbeiten mit Mitteln des modernen Theaters. Man gibt seinen Nachbarn die Hand. Das ist sehr verbindlich. Stephan entdeckt Claudis Mutter. Gestern hat ihr Mann seinen Geburtstag in Lüneburg gefeiert deswegen ist sie ausnahmsweise da und nicht abends in den Gottesdienst gegangen. Die Zahlen sind ihr wichtig, sie sind auch eindrucksvoll. 14 Messdiener, sogar schwarze und Elena ist Auto gefahren. Dass ihr Mann sie hat fahren lassen und das mit der Kleinen hinten drin. Die andere Enkeltochter fährt auch nicht und ihr Mann fährt noch Rennrad mit Korb hinten drauf. Unsere Weidenkätzchen sind noch auf dem Balkon und sie hätte mir doch Brombeergelee mitgebracht, wenn sie das gewusst hätte. Sie soll zuhause grüßen. Hier gibt es auch Kaffee, aber wir fahren. 24 °. Stephan hat gut beobachtet wo der Name her kommt. Wenn wir noch Ulrike D. getroffen hätten. Die nimmt uns die Glocksee weg und wir okkupieren dafür ihre Kirche. Die Kekse schmecken nicht, aber das Pear Ginger Bread geht. Die Füße sind kalt vom vor der Kirche Stehen. Zuhause Champignons und Huhn in den Ofen. Gut geworden, würzig und zart. Nähtreffen passt nicht. Claudia hat Moby Dick gesehen und glaubt ihre Mutter mag mich mehr als sie und will zum Glockseefestival mit ihrer Freundin nach Hannover kommen. Da sind wir weg. Musik ist nicht mehr so meines, nur zum Tanzen, sonst nervt sie mich eher. Komisch, ne? Ist was mit Antifaschista, ich kriege nichts mit. Von mir auch kann sie die Wohnung haben. Stephan sieht es auch so, Schlüssel vom Nachbarn. Katholische Messe ist der neue Flohmarkt. Schöner Sonntagsausflug und die Wohnung wird nicht noch voller.

Ich bekomme einen Plastikrosenkranz aus Portugal. Sascha Waltz ist ne Frau. Ach so. Ja, ich bin ungebildet und prollig, das macht ja meinen Charme. Das spektakuläre Event im Neuen Museum in Berlin zur Einweihung für die Mitarbeiter, im Treppenhaus, ich erinnern mich. Das klingt ja dann vielversprechend. Wann fahren wir Ostern zu meinen Schwiegereltern? München Anfang Juli, Fahrräder, englischer Garten, Neue Pinakothek. Ziehen wir dann Lederhose und Dirndl an? Meine kleine Ledertasche schwarz in Form eines Würfels mit goldenen Zahlen sowie den Sammelteller San Diego Zoo mit dem Zick Zack Rand werde ich los. Honig vom Zentralfriedhof, das letzte Spültuch von H & M home. Wir spielen und am Ende sind wir nur mit 80 Punkten Unterschied vom Anfang und Stephan ist uneinholbar. Anadingidings ist mein neues Lieblingswort. Nebenbei die Wahlergebnisse. Die können doch nicht blau nehmen für die AfD, dann wird sie noch populärer.

Twixebbe durch Rückrufaktion

28.02. Traum: Wir fahren in einer Betreuungssache noch abends zur Arztpraxis um ein Rezept abzuholen oder was abzugehen. Mittwochs haben sie bis 22 Uhr geöffnet, krass. Der Typ vom abW mit mir und sie wollen alten Hund, der ausschaut wie Stella loswerden. Er kommt zu mir und reibt sich an mir. Das scheint geritzt. Steht mir, sieht aus wie ein Corgie. Wenn wir in Wien sind nehmen sie ihn in der Zeit. Laufe gleich ohne Leine im Verkehr, er immer wieder vor Autos oder vorne und weiß nicht wo er hin soll. Das überfordert ihn. Fällt in einen Treppenabgang, sieht er überhaupt noch. Zuhause mit Stephan, der greift ihn komisch, an den Vorderpfoten so wie unser Freund aus Hamburg mal Feininger, also man weiß nicht, wie man Hunde anfassen soll und dann richtig. Der Hund macht sich steif, aber beißt nicht, zappelt. Wird schon mit dem Vertrauen. Zu früh.

Schaue die Seite von Moving Bones an, die Eröffnungsfotos. Da kennen wir etliche vom Sehen (genau wie der Typ gestern, den ich aber nicht kannte nur freundlich angelächelt hatte). Die Kulturfrau, die jetzt nach Berlin gezogen ist, welche von UVR, Rossi und der Typ mit dem Kaffeemobil. Schreibe der Atelierkollegin von gestern und Ralf, dass es kostenlose Probestunden nicht gibt und nur eine 3er Karte für 31,- €. Würde ich machen. Hätte meinem Kollegen wegen Tanzen und Gin auch Bescheid sagen können, der kam gestern Abend aus Stuttgart zurück und kommt dann gerne direkt vom Zug aus zu einer Kunstsache und tanzen und Gin eh. Frage Ralf was das Bild kostet. Stephan schläft noch 1,5 Stunden später. Zu Georgus in den Garten und Flohmarkt Hainholz bei dem sonnigen Wetter. Kino mit Rittersport? Erst mal packen für Wien steht auf dem Programm. Habe gestern beim Durchpflügen wieder tolle Ketten von mir entdeckt.

Leonardo hat die entführte Tochter befreit. Wie konnten die fliehen vor den ganzen Franzosen fragt Stephan. Die waren megabesoffen und die Indianer kennen sich besser aus im Wald und in der Natur als diese europäischen Stadtmenschen, außerdem haben sie die Pferde losgebunden. Unrealistisch war, dass sie ihrem Peiniger die Eier vorher abgeschnitten hat und da kommt man auch nicht ohne weiteres ran mit den ganzen schweren und geschnürten Sachen, die die anhatten sagt Stephan, aber er hatte seine Geschlechtsteile ja schon rausgemacht. Ich dachte Leonardo kommt selber bis ins Lager und nicht, dass sie ihn abholen. Gab es nicht auch genügend Felle in Europa zum Trocknen, musste man dafür nach Amerika? Die Europäer kamen jedenfalls ohne Frauen und deswegen haben sie dann Indianerinnen genommen, weil es eben keine anderen Frauen gab.

Weiß ich schon, wer die Oscars gewonnen hat oder ist das zu früh fragt er mich. Wir trinken Kaffee im Wintergarten in der Sonne. Ich muss an das Ostern denken wo wir das Haus gerade gekauft hatten und mit den Miteigentümern im Garten waren und die Büsche blühten gelb, Forsythien oder wie die heißen. Osterfotos. Der Nachbar fliegt Freitag in den Urlaub. Wenn er wieder kommt spätestens ist es hier richtig Vorfrühling. Dünne Stoffe am Saum nähen ist nicht so meines, aber ich werde besser. Stephan berät mich mit dem Popeye-Häkelhütchen. Die Wolle reflektiert. Das ist dann was fürs Radfahren, Critical Mass. Die katholische Messe ist um 10:30. Das hätten wir geschafft sagt Stephan. Dann hätten wir sofort los gemusst, o.k. grds. geht es von der Zeit her und wir wissen sie jetzt. Stephan misst 144 und dann noch mal, aber das ändert ja nichts. Das finde ich hoch, aber man kann nichts machen, so auf die Schnelle und Medis will er nicht. Frau Leberzirrhose wollte mir im Krankenhaus Dienstag 130 als Bluthochdruck verkaufen und ich sagte, nein, bei Ende 60 geht das. Wir können nicht alle den Jungmädchenwert von 120 haben. Das Bild ist günstiger als ich dachte. Übergabetermin nach Wien und mit Atelier meinte ich mein juristisches Atelier. Hunde versuchen ihren Korb zurück zu erobern in dem eine Katze sich breit gemacht hat. Verzweifelte Versuche und sehr unterhaltsame dabei.

Harald wäre gerne gekommen, trägt heute Turban und kann mal reinfühlen, wie es ist, weil dann alle einen freundlich grüßen und lieben. Im April haben wir noch mal eine Chance bei einer Ateliergeschichte in Limmer, Wunstorfer Straße.

Stephan will Spectre schauen und wir sollten auch mal was machen, was er will, schließlich liebe ich ihn über alles und will mit sonst niemandem zusammen sein. Für jeden eine Tafel Schokolade, ich noch Chili-Gummi und Ingwertee. Hat heute keinen Sport wegen irgendeiner „Challenge“ in seinem Studio. Den Ausdruck kenne ich nur von Internetphänomenen mit Eiswasser und Bikram. Irgendwelche Eiweißshakes, die er eh nicht trinkt. Keine Ahnung, habe ich nicht verstanden. Der Nachbarjunge sitzt oben aus dem Gartentor, wie eine Youtube Katze, aber in ungefährlich und dieser Hund kommt vorbei. Die Yogalehrerin schiebt das Kind durch die Gegend. Der Film steht unter einem schwierigen Stern, Twix gibt es sowieso nicht und Mars und Snickers nicht wegen der Rückrufaktion, weil da Plastik drin gefunden wurde. Ist das nicht immer so. Es gibt wenig Werbung in einer 14:30 Uhr Vorstellung. Stephan sagt, das wäre die richtige Filmkritik. Schon die Anfangsgrafik und die Musik sind fürn Arsch. Schöne Klamotten, klassisch schön halt, für Leute mit Geschmack und Frauen tragen keinen Schmuck, weil durch die ganze Schlichtheit ihre Schönheit besser zur Geltung kommt. Kotz. Nein, schöne Klamotten zum Teil, ein Designerkleid mit Spitze, was die Körperformen nachmalt in graphischem Muster, sehr dünne Absätze bei einer Beerdigung in Rom, eine haselnussbraune Strickkrawatte in der Wüste, alles eine Hommage an das was schon war, ein ewiges Repetieren und das Niveau ist schon besser als H & M, ist schon Zara, Mango und Tom Ford, aber Handlung und Sinn lassen sehr zu wünschen übrig. Die Bösen sind reich und mächtig, aber auch geisteskrank und infantil ohne Ende, töten die Väter, weil sie einen Ziehsohn aufnehmen. Es geht angeblich nur um Informationen, als wichtigste Ressource, aber sie haben auch High Tech Gynäkologiestühle um Leuten in den Kopf zu bohren und sie zu foltern, falls man einer vorbeikommt mitten in der Wüste. James hingegen kann alles, töte jeden, keine Verletzten es sei denn der Hauptbösewicht, sonst gleich tot, beliebig viele. Mit verbundenen Augen zwei und die Kabelbinder einfach durch Ziehen an den Handgelenken auseinander reißen. Der Böse wiederum total komplizierte Fallen, die monatelang dauern würden sie zu bauen, alles vernetzt und verdrahtet und in jedem der gekachelten Räume einer der Bösewichte bzw. Tote der Vergangenheit als s/w Bild an den weißen Fliesen (solche Räumlichkeiten muss man erst mal finden, mitten in London) und James läuft den roten Pfeilen nach, die wie sein Namen unter einer Kriegsheldenehrentafel gesprayt sind und ihm den Weg in die Falle weisen. Er kann es nicht lassen. Waltz mit seiner Augenverletzung ist schlecht geschminkt als wären das die Töchter des Kollegen für Halloween gewesen. Da würde ich sagen, ganz gut, aber nach The Revenant weiß ich jetzt, dass da 15.000 Leute schon alleine für die realistischen Wunden als Schminker beschäftigt waren und da hilft auch nicht der ein oder andere Gag um das zu retten, wie Q zu Bond auf das Fahrzeug bezogen, von dem nur ein Lenkrad übrig war: ich habe ihnen gesagt, in einem Teil zurück bringen und nicht ein Teil oder wie Bond in Rom in den engen Gassen mit seinem schusssicheren Wagen von 0 auf 100 in 3 Sekunden einen alten Mann in einem Fiat vor sich her schiebt und der dann mehr oder weniger sanft einparkt, gegen den Poller fährt und dann der Airbag aufgeht. Christoph Waltz spielt irgendwie sich selber, dieser ruhig, unscheinbare Milchbubi-Böse, der vermeintlich harmlos wirkt, was nur seine Gefährlichkeit mehr unterstreicht. Auch Bond, der jetzt nach den ganze Affären total verliebt ist nimmt man das null ab. Ich glaube, der hat kein Glück bei den Frauen und kann nur gut schießen und töten und steif herumsitzen in Bars. Wer will den schon in echt, dafür reicht auch ein Foto. Georg Clooney als Geisel. Irgendwelche Vorschauen liefen beim Kartenkauf an der Kasse. Auf dem Rückweg in der Teichstraße die Schauspieler, die neulich schon schwanger war in noch schwangerer neben einem Umzugswagen. Wir haben sie beide erkannt. Zuhause die Mix-CD von Detlef. Schön schräg mit etwas Reggae und viel Shaft und einer Portion osteuropäische oder türkische Grand Prix Disko. Schön hypnotische Kiffermusik. Gefällt mir. Außerdem gibt es eine neue CD von den Violent Femmes. Arbeite auch an meinem Style und der neue Wollfaltenrock in tarngrün mit den Polypullovern aus Wien dazu ist schon sehr ostig und trist und nicht sonderlich vorteilhaft, aber darauf kommt es nicht an, zumindest nicht bei mir.

Der 3 Sterne Koch hat Kartoffeln statt Karotten und Ente statt Lamm genommen und vergessen den Nudelteig zu salzen und was Öl macht ihn elastisch, das war überraschend, musste sich den überhaupt machen lassen von der Imbissköchin. Der kann nicht kochen, der Typ, mein Tipp, große Blamage, ich muss die Wiener warnen, aber das merken die eh. Vielleicht macht er es wie sonst, lässt andere kochen und labbert und gibt seinen Namen. Der Erbe meiner Tante meldet sich und will sich am 14.03. in Stuttgart treffen, vielleicht kann ich auch kommen. Ist ein Montag und es geht um die Übertragung der 3. Wohnung auf die Bevollmächtigte. Was soll ich da. Wenn, dann will ich bei der Wohnungen helfen mit Babs und das dann an einem Wochenende sinnigerweise. Die Betreute aus dem Schuldienst, die gerade den Vorbereitungsdienst abgeschlossen hat schreibt mit. Ich hatte gesagt, nicht die Eigenkündigung von davor einreichen, war eh befristet, aber hat sie gemacht. Jetzt wollen die einen Haufen Unterlagen und Nachweise und sie fragt mich, ob sie die einreichen muss, auch wieder paradoxes Verhalten, habe keine Lust zu antworten, mache ich Morgen. Blondi hat ein braunes Wollknäuel auf die Wiese geworfen, Queeny, wie süß!

Queeny (7) Queeny (8) Queeny (16)

Wir sind uns beide einig, dass Bond total langweilig war, jede Verfolgungsszene und die ganze Geschichte, nur politisch korrekt, weil Überwachung böse, sagt Stephan.

29.02. Traum komisch, einzelne Sequenzen. Mein Leichenhemd, Nachthemd, bodenlang mit Pflanzen und Käfern drauf, hat Marlies mir genäht, nein, ist nicht schief unten, wie meine Eltern meinen, sondern gerade, ich stehe schief. Warum Nachthemd, will ich nicht lieber viel anhaben, Wollmantel und so. Bei meinen Eltern weicht eine Urne im Garten ein. Die wurde geleert und es sich Aschereste darin. Ich stelle sie auf einen Stein, der nicht fertig ist. Es geht um ein Fotobuch, aber wer macht den Text. Es werden verschiedene Autoren, wie Songtexte vorgeschlagen. Auf mich kommt offenbar niemand. Ich habe frei und fahre zu Lidl, schaue durch die Glastür auf die Angebote, vor allem Oliven in verschieden großen Dosen. Irgendwer, der da arbeitet soll mich nicht sehen. Wieder raus mit dem Einkaufswagen. Larissa erwischt mich, wäre doch praktisch sagt sie, wenn sie mich fährt. Habe einen Eimer mit Erde dabei und stimme zu. Ich brauche noch was zum Basteln. Wir halten in einer Schule. Die Klasse spielt gerade mit Schaum. Die Kinder erkennen mich als ihresgleichen, ich gehe weiter, ignoriere sie, dränge mich nicht auf. Larissa schlägt vor, dass ich was von dem Spielzeug mitnehme, kleine Puppenstubenmöbel. Das wird abgelehnt (die Frau aus der Jugendhilfeeinrichtung arbeitet hier) und hatte ich auch nicht gewollt. Das brauchen die Kinder zum Spielen. Palmblätter kann ich im Bastelbedarf kaufen schlägt sie vor. Ja, ja, dann der Wintergarten. Ein großer Baum, warum haben sie die Birnen nicht geerntet. Das sind keine, sondern exotische Früchte, ich sehe es jetzt auch. Da hängt ein Glas drin und darin wohnt ein Tier, ein Scampi, aber außerirdisch mit einem Auge. Ich: ihhh, dann war neben mir auch eines. Wie eine Kellerassel, aber auch ein bisschen Star Wars oder Raumschiff Enterprise. Es beißt sich in meinem Handrücken fest. Ich schreie, die sollen es weg machen, reagieren langsam und die Methode klappt nicht. Ich schlage mir schließlich gegen die Handfläche und irgendwie lässt das los. Dann steht die Wohnungstür offen, aber ganz konkret unsere. Macht nichts, schaue auf den Wecker. Ist erst 7. Bleibe liegen. Das passiert alle 2 Jahre mal. Schlafe aber nicht wieder ein, sondern denke an das Flüstern in The Revenant, wie er sich erinnert, an seine Träume. Erinnerungen sind wie Träume. Wie er seinem toten Sohn ein Stück Moos in den Mund macht und wie er bei ihm schläft, auf ihm bevor er dann weiter zieht, daran muss ich denken und an das Gesicht der Indianerhäuptlings, der seine entführte Tochter sucht, schwarz und faltig. Der hat auch super gespielt. Die Riesenbäume waren auch Computeranimation, solche gibt es doch gar nicht. Ich glaube der Traum rührt u.a. daher, dass ich Sabine schreiben wollte und das nicht hinbekommen habe oder auch, dass ich gestern mein Handgelenk etwas gespürt habe und an die Sehnenscheidenentzündung von Larissa vom häkeln dachte und an ihr Tuch und mein Berg mit aktuell 16 Dreieckstüchern und etwa so viele waren es davor. Ich bin der Revenant des Häkelns.

Schaue erst mal was heute auf mich wartet. Der Kollege hat einen Termin im Büro heute Morgen. Der Mittagstischspeiseplan von Anna Leine geht nur bis 19.02. und ist nicht online. Stephan schrieb mir noch nachts, dass die Frau in Worpswede gesagt habe, das draufsetzen und festhalten sei wie eine Vergewaltigung gewesen nicht, dass sie vergewaltigt worden sei. Bei mir im Kopf sei was durcheinander. Ich denke, für 15 Jahre her und war selber nicht dabei weiß ich noch recht viel, aber er hat recht. So macht die Geschichte mehr Sinn, weil Georgus die ganze Aktion zum Beispiel fragwürdig fand und die Frau nicht in den Krankenwagen gezwungen hätte. Wer ist überhaupt Sascha Waltz? Ich erstaune mich manchmal selber und denke ich habe übernatürliche Kräfte. Es klappt bestimmt nur, weil wir so ein eingespieltes Team sind, wie Batman und Robin. Ich schwinge mich auf meinen Drahtesel, wie die Indianer auf ihr Pferd und reite los.

Der Kollege will in Stuttgart eine Sekte gründen, die fahren so dermaßen auf sie ab. Ich kann Gedanken lesen und er hat sich gefragt, ob ich ihn gesehen habe, wie er Samstag Bewegungsdrang hatte und vom Zug aus ins Lux gegangen ist, wo alle wollten, aber der DJ nicht konnte und die Schuld für seine Impotenz bei den Gästen gesucht hat. Gin and Tonics hat er auch getrunken und hat sich gefragt, ob ich ihn gesehen habe. Bei Anna Leine bestellt er für Rahels Brunch. Das ist eine Superidee. P-Monster ist in der Therapie. Er hat bei mir am Wochenende wegen einer Lappalie, die er selber verbockt hat auf dem Handy angerufen und auf die Mailbox gesprochen, Sie sollen ihm ausrichten, dass er sich bei mir melden soll. Elisabeth auf dem AB, dass der Job Spaß gemacht hat, aber wieder vorbei ist (??), die Frau vom abW, die selber operiert wird, hat sie angerufen und die hat wohl eine neue Nummer. Mein Handy vergessen. Herr Hodscha ruft an auf allen Kanälen wegen der Strafverhandlung. Die ist nicht Morgen, sondern übermorgen und wir treffen uns dort. Faxe das noch mal, dass er die Daten hat auch wegen Einlasskontrollen. Anruf in Braunschweig in der Schule, auf Nachfrage, es ist privat, ja, ja sie ist im Bilde, mir auch egal, er ist im Unterricht und ich muss daran denken, ihm von Queenys Geburt zu erzählen, schicke ihm lieber gleich die ursüßen Fotos. Vielleicht eher nach Braunschwieg als nach Stuttgart. Frau Gismo: Heute bucht Penny 17,78 ab, bei einem ungedeckten Einkauf von 9,33 zahlt sie also 8,45 Gebühren. Sie darf also nicht alles abheben heute, wollte eh erst Morgen zur Bank.

Wie ich zu Stephan sagt, wenn das tatsächlich der Tod meiner Mutter gewesen wäre, dann wäre ich ausgeflippt, so habe ich die Versicherung angerufen und gefragt, wie die auf mich kommen. Antwort: die Todesanzeige. Ach so, das machen sie also, die Todesanzeigen durcharbeiten auf rückständige Beiträge. Welche Haftpflicht braucht sie noch, weil der Vertrag bis 2017 weiter geht trotz Tod. Es handelt sich um eine Gewerbeversicherung der Praxis (gegen Feuer und so was) und die wollen sonst eine Bestätigung, dass die nicht mehr besteht und geräumt ist oder nicht mehr versichert sein soll. Ich habe gesagt, der Verein ist dafür zuständig als Alleinerbe und in Aussicht gestellt, dass die sich melden.

Herr Schwitzehand kommt vorbei und hatte häusliche Probleme und dann ein schlechtes Gewissen und sich geschämt. Ihm gefällt das wie ich das Zack, zack löse und da gleich anrufe bei Pro Beruf. Diese Sozialisation hatte er nie, wie man mit so was umgeht. Er kennt Scham und Abbrechen.

Ich scheiße das P-Monster richtig zusammen, wenn er mich auf dem Handy am Wochenende anruft, dann nur, wenn er schwer blutet oder eine dolle Kopfverletzung hat und nicht wegen irgendwelcher Banksachen, die bis Montag Zeit haben und er steht drauf und hat es verstanden und wiederholt, dass er am Wochenende nicht mehr bei mir anrufen wird.

Der Nicolaistift verkauft die Wohnungen in der Drostestraße. Da sind 2 Betreute von betroffen.

Frau Vorbereitungsdienst, das Jobcenter hat sie weggeschickt und will ihr keinen Vorschuss geben. Bearbeitungszeit 4 Wochen. Die müssen aber, hingehen, Nummer ziehen, Teamleiter verlangen, Namen geben lassen, Kontoauszüge mitnehmen um Mittellosigkeit nachzuweisen, aber ich denke, eine Freundin lädt sie in den Kurzurlaub ein. Sie ruft mich dann an, muss sie Kontoauszüge mitnehmen, weil da sind noch 400,- € drauf. Ich sage, ich kann ihr Konto nicht einsehen und wenn da noch 400,- € drauf sind, dann erst mal keine Miete zahlen und von dem Geld leben, Vermieter anrufen, dass Miete nachgezahlt wird und dann wegfahren. Eine Miete Rückstand ist harmlos, bei zwei fange ich mit Thermik an. Ich weiß doch nicht, wie es bei ihr ist, der Freund leiht ihr 100,- € und sie kommt über die Runden. Am 07. hat sie Termin bei der Arbeitsvermittlung, aber da ist die Agentur eigentlich für zuständig, aber den Termin kann sie nutzen um einen Sachbearbeiter zu sprechen und am 08. bin ich wieder da. Krankenkasse soll nicht abbuchen und sie ist dann wieder über das SGB II pflichtversichert und das wird direkt bezahlt und Spiel kennen die auch. Ist alles nicht so schwer.

Ich telefoniere mit dem Vereinstypen und der ist mit total sympathisch. Plan am 14.03. treffen sich Freunde mit ihm in den Wohnungen u.a. wegen der Instrumente. Er will, dass ich ihm sage, was geht und wie es zu gehen hat und sage, er sei unser Chef. Wenn ich wegen Queeny nach Hondelage komme, melde ich mich vorher bei ihm, aber muss meinen Onkel erst mal fragen, ob die Mütterkühe aggressiv werden, wenn man das Kind streicheln will, weil Hörner hat Blondi ausreichend (ca. 1 Meter), ob mich Blondi aufschlitzt wie der Bär Leonardo, wenn ich an ihr Baby ran will. Ich kann dann auch so schön die Löcher in meinem Körper ausloten mit den Fingern.

Elena will das Plakat. Ist nicht DIN A 4 und ich hoffe, die knicken das nicht. Kathi kommt mit nach NY und hat schon ein Appartement bei uns in der Nähe. Ich wollte sie gleich zu uns mit in die Wohnung nehmen, weil ich das lustig gefunden hätte und das immer will, dass wir alle zusammen wohnen. Wenn ihr Bruder was anderes sagt, dann lügt er. Ein Eis an der Bushaltestelle. Wenn ich sage Erdnuss und dann Milchreis, will ich die Reihenfolge so. Ich esse gerne Nusseis mit dem Waffel zusammen und das Obsteis darüber. Der Typ ignoriert das oder kann sich nicht vorstellen, dass die Reihenfolge wichtig ist. Immer wieder erzählt er was von den Konsistenzen. Das mag so sein, dass die Kugeln sich unterschiedlich gut formen lassen und Milchreis nicht so glatt ist, aber er will mir doch nicht etwa erklären, dass man Zitrone nicht auf Himbeere drauf machen kann. Der Hund ist unterwegs und man kann getrost wieder nach oben. Das ist doch traurig. So ein Hund soll ein angenehmer Begleiter sein und nicht das Gegenteil. Die Stellenanzeigen im NBK, mein alter Schulfreund sucht einen Innenarchitekten und einen Raumausstatter m/w mit Schwerpunkt Bodenbeläge und Gardinen dekorieren, klingt nicht so verlockend.

Elisabeth wegen des Rezeptes für die Asumate- Arzthelferin versteht nicht was ich will. Warum Karte einlesen, es geht um Zweitschrift des Rezepts, was schon erteilt wurde, keine neue Leistung. Sie haben ihr nicht 2 Packungen für 1 Jahr verordnet. Dann die Apotheke, Privatrezept schmeißen sie weg wegen Datenschutz, aber die Kollegin kann sich an den Fall erinnern und es waren 2 Packungen auf einem Rezept. Jetzt brauche ich Sherlock Holmes Hilfe. Kein Sport wegen Wegfahren, auch was, 3 Tage, die Jahresabrechnungen werden mit Monatsfrist angemahnt, was soll’s, Sport muss sein.

Die Yogafrau tut mir leid, die reinsten Sportverweigerer. Viel weniger als angemeldet und sie versucht das nicht übel zu nehmen. Es ist ein einziges Rausgehen während des Unterrichts und Übungen nicht machen, die angesagt werden. Eine Schwangere, die erkältet ist, zwei Sportverweigerer, eine davon englisch sprachig und die Boderline Walküre, die uns immer ohne Not an ihren Problemen und gesundheitlichen Einschränkungen teilhaben lässt. Bei einer früheren Klasse verkündet sie: Stützübungen kann ich heute nicht machen wegen der Handgelenke und als die Trainerin den Unterarmstütz vorschlägt geht das auch nicht „weil ich doch diesen Reflux habe“ (O-Ton) ganz schlimm regt mich auf. Heute zeigt sie ihr wie man in die Krähe kommt und sie: ich glaube nicht, dass ich das lernen muss. Sie fragt, auf was wir Lust haben, Schweigen im Walde. Ich hätte doch was sagen sollen, mache ich mir Vorwürfe, war wegen Trance, weil ich beim Yoga halt nicht so auf Labern bin und auch das mache, was angesagt ist und es alles o.k. für mich war und ich nicht zu der Streikfraktion gezahlt habe. Ich mache die Krähe so lang wie noch nie (sonst immer nur wenige Sekunden). Bedanke mich bei ihr danach, damit sie nicht das Handtuch wirft.

Will Kürbiskokossuppe machen, aber bei Lidl gibt es keinen, Blumenkohl aber und Bio-Gourmet-Kartoffeln.

Herr Yoga schreibt bezogen auf einen Termin zur Beratung beim Jobcenter: „es wäre schön, wenn Sie am 15.3. mitkommen könnten. Der Herr XY war letztes mal sehr unangenehm, weil er sich mit aggresive talk unaufgefordert als Lebensberater versucht hat.

Wir sollten dort dann den Antrag für die Reha stellen“.

Paddington war ganz o.k., aber nicht ganz unser Geschmack, eher tatsächlich Kinderfilm und Kinderhumor. Die Marmelade Brote versteckt er unter seinem Hut und die Wachen der Königin haben noch viel mehr und Thermoskannen unter ihren und das Duffelcoat hat praktisch Compartments für marmelade sandwichs.

01.03. Traum: Bill und Heidi sind zu Besuch. Stephan macht die Matratze auf dem Boden noch aufs Bett, so dass sie doppelt ist. ich muss hier krass aufräumen, Bastelsachen in Schubladen verstauen, den Schrank, in dem noch ein Federbett und vieles Mehr ist falls sie was aufhängen wollen. In der obersten Schublade sind die schweren Bastelsachen aus Metall. Finde einen verrosteten Footballspieler ohne Beine, der auch noch mit einer Waffe schießt und dekoriere den hin für Bill. Überall liegt Staub, hätte man auch mal wischen können und besser machen. Dann Modenschau, Claudia und dann Andrea im Bikini. Sie kann so hingehen, soll sich mal vorstellen, was diese anderen Frauen anhatten. Sie versucht alles zu bedecken, aber Busenblitzer. Trägt sonst einen gefütterten BH und schaut vom Stil aus wie Scarlett Johansen in „Hail Ceasar“ zumindest nach der Vorschau zu urteilen. Ist irgendwie wie die Oscarroben Show aber anders. Nur einzelne Szenen, Dann geht es um eine Firma und wie die auf den Namen gekommen sind. Buchstaben und Brths als Abkürzung für Brothers R & Btrs oder so. Ganz abstrakt und kompliziert, aber etablierte Marke jetzt. Ich kriege es nicht mehr ganz zusammen, werde um 7 Uhr wach und dann noch mal um 20 nach und stehe auf. Der Traum hat eindeutig damit zu tun, dass ich von Paps weiß, dass Bill 4 Stents bekommen hat. Ein Footballspieler und Bär von einem Mann, aber ganz freundlich und sanft und trägt seine Frau auf Händen. Er war der Schwarm meiner Kindheit, Mädchenschwarm, verliebt in Onkel Bill und auch als alter Mann mit deformiertem Fuß gefiel er mir noch gut und seine Enkeltochter schien auch für ihn zu schwärmen, Generationen von Mädchen also. Das muss auch ein schönes Gefühl sein.

Was ist alles machen muss, nur noch 2 Tage, haut schon hin. Irgendwie gibt es nichts zu befürchten. Apotheke mache ich auch Morgen. Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich mit dem Rotti Gassi gehen werde, ob der mit mir mitgeht.

Den Delfin kann ich Morgen schlecht zur Strafverhandlung tragen. Das ist meinem Hasen dann auch peinlich, wie Mutti. Muss ich neues Outfit raussuchen, nein, kann ich einfach absetzen. Genial.

Ich gehe zur Postbank vor der Arbeit, sonst schaffe ich das heute nicht, aber nur mit Perso und meinen Betreuerausweis habe ich nicht dabei, weil das ist ja da hinterlegt. Eine junge Frau mit viel Wimperntusche und einer Mappe mit ihrem Namen, die sie nach Dienstschluss dort wieder abgeben muss, steht drauf. Positiv zu erwähnen ist, dass die Nägel natürlich sind. Ich bin ungerecht und genervt, sie muss anrufen mit ihrer Kennung und es geht um meine zwei Vornamen, ich rolle schon mit den Augen. Er war bei der Commerzbank und die lösen sein Konto auf. Das muss hier und dort schriftlich widerrufen werden. Rufe dann auf Station an. Er ist in der Ergo. Ich habe nichts zu tun, deswegen war ich persönlich bei der Bank und er hat ja seine ganzen Therapien. Er soll mich gefälligst zurück rufen. Ich sage ihm, er hat das Chaos gemacht und soll es gefälligst rückgängig machen oder was auch immer er sich immer wieder neu überlegt. Ich lege die Hände in den Schoss. Er will zwei Konten und erzählt was von kostenlosem Starterkonto. Wird heute entlassen und geht zu irgendeiner Filiale in Linden. Mir ist es egal. Soll er zu irgendeiner Filiale gehen und „es klären“. An diesen Worten hege ich großen Zweifel. Rufe seine Schwester an und dann noch mal auf Station, die mich in die Entlassung offenbar null einbinden. Streit mit dem Sozialarbeiter. Ich rufe da weiß Gott oft genug an, sie wussten von der Betreuung. Sie sagen dem Patienten er soll es mit seinem Betreuer abstimmen und verlassen sich darauf. Das finde ich zu wenig und mir dann vorzuwerfen, ich hätte auf Station kommen sollen. Entlassung stand offenbar mindestens seit letzter Woche fest. Ich kann Entlassungen aber nicht riechen, wie Indianer frisches Blut. Mir hat er gesagt, das dauert noch ganz lange, er fühlt sich so unfit und dann falle ich aus allen Wolken, wenn er mir sagt, heute ist es soweit.

Nebenbei die Sozialarbeiterin von Frau Bipolar, dass ich davon ausgehe, dass sie sich gemeldet hätte, wenn sie wieder eine Betreuung will (und nicht nur die Tochter und das Krankenhaus) und da sie das nicht getan hat und sich immer ganz gut selber zu helfen weiß, tue ich so, als hätte das Gespräch mit der Praktikantin nicht stattgefunden. War Monatswechsel und da muss man formlos Anträge auf Soziallleistungen stellen, aber dazu hat sie ja sie und die Praktikantin. Ist alles schon gelaufen. Bestens, so hatte ich es mir gedacht. Dann in dieser Sache beim Sozialgericht und aus der 75 ist eine 70 geworden oder umgekehrt, das heißt wohl, die Kammer hat gewechselt und es sind nur 3 Verfahren, nicht 4. Dann wäre das auch geklärt. Dann Anruf bei der Rechtspflegerin, die mir geschrieben hat. Entlastungserklärung brauche ich nicht einreichen, reicht Bestätigung von mir und will ich Verfahrenspflegerin machen bei Wohnungskündigungen. Nee, danke, das finde ich nicht so spannend.

Warum Frau Leberzirrhose weniger Pflegegeld bekommen hat weiß die Frau von der AOK auch nicht, will sich aber erkundigen. Herr Borderline klein bekommt deswegen kein Geld, weil wir die Fortzahlung zu spät beantragt haben. Habe ich von dem abW Bär bekommen, der es mir extra vorbei gebracht hat und erst am 22.02. dort hingefaxt, Zahllauf ist der 19. oder 20. Letzten Freitag wollten die noch Kontoauszüge. Die berechtigte Frage ist, warum haben die das nicht mir direkt geschickt den Antrag- das kann ich monieren, aber es hilft jetzt nichts. Mache ich auch und trage mir nächstes Mal die Frist ein, weil ich traue dem Sachbearbeiter nicht.

Yoga mit der Qigong-Frau, die sympathisch ausschaut, vielleicht am Sonntag. Ich will keine Porträts machen lassen von mir und Stephan, so was Gekünsteltes ist nicht meine Sache. Spießerkram, alles schon gemacht in jünger. Fotografiert werden stresst mich, außer Stephan macht es und er macht es nahezu täglich, brauche keine Bewerbungsmappe, keine Partnerfotos vom Profi, wir haben genug Material und Reisefotos und mich interessiert es nicht, ist wie Rückenmassage, aber wie kann ich es nett sagen? Krankenkassenmagazin für eine Betreute, durchblättern wegen Collagematerial. Definition von Gesundheit: Das Schweigen der Organe. Gutes Zitat, aber wenn es von diesem Eckhard von Hirschhausen stammt.

AbW Typ von Frau Dackelmischling, Herr Bernersennen fragt ob ich noch einen übernehme, der Aliens in der Wohnung hat und nicht krankheitseinsichtig ist, sich außerdem mit der Justiz anlegt und ganz lange Briefe schreibt, die er dann lesen darf, kommt mit Betreuerin nicht zurecht, die legt auf und sagt, es interessiert sie nicht Wäre dann schon der 3. Wechsel, hatte davor Vereinsbetreuer. Was dafür spricht ist, er wohnt in Linden, hat abW und ist bei der Ärztin der Beratungsstelle am Deisterplatz.

Stephan holt das türkisfarbene Nofretetewollkleid wieder ab, nicht gewollt. Das ist immer wie eine Zurückweisung/Ablehnung, fühlt sich zumindest so an. Harald im Mondrian-Pullover, selber gestrickt von seiner Mutter, leider keine Wolle. Das verstehe ich nicht bei so aufwendiger Handarbeit, aber ich häkel auch in Poly. Kalbfleisch mit grünem Spargel sah lecker aus, aber ich musste an Queeny denken und vegetarisch wählen. Harald hat von mir geträumt, aber nichts mit Sex, eine Geschäfts- Filmidee. Schön, wenn einem Ideen im Schlaf zufliegen. Die Frau neben uns am Kantinentisch mischt sich ein. Harald sagt mir, wo ein korpulenter junger Mann für mich zu finden ist, weil ich hier die neuen Köche lobe. Der indische Imbiss, Höhe Geibelstraße fragt sie. Geschenke erst wenn aufgegessen ist. Das is kein Parfait, sondern Zimtquark mit Apfelkompott, aber die Nachspeisen sind viel besser geworden. Früher haben sie nach Stärke und Beton geschmeckt, Hauptsache formschön. Das Hörspiel von Radio Bremen und das Küchenhandtuch mit Käsespätzlerezept. Ich bekomme ein altes Foto aus der Kochstraße, was bei uns am Kühlschrank hängt. Harald ist enttäuscht, weil er dachte, wir haben es jahrelang nicht gesehen. Die Wanduhr ist ja spitze. Dabei fällt mir ein, als es um Münzen sammeln ging meinte Stephan: Scheine seien doch auch ganz schön und auch praktisch. Die sind ihm lieber. Ist das Fell will der Vegetarier wissen. Ja, von einem Monster aus der Sesam Straße. Das graue Zottelzeug ist sicher vor Verwechslungen. Ich wieder Sucht frönen und blaßgelbe Polywolle. Lag letztes Mal schon da, heute wird sie gekauft. War auch Fehler, wie sich herausstellt. Werde ich schon verwursten.

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Betreute hatte mir Arztrechnung für die Mutter mitgebracht, d.h. 1. und 2. Mahnung. Ich rufe an, dass wir ausgeschlagen haben und will nichts damit zu tun haben, ist leider für den Totenschein und damit doch mit Arbeit verbunden. Sie faxt es mir ohne Mahnkosten. Sometimes you eat the bar und sometimes the bar eats you.

Geht Herr Borderline Groß morgen mit dem abW Heavy Metall Typen von der Drobs zur Begutachtung nach Laatzen? Könnte mir mal einer Bescheid sagen.

Büroeskalation und ich bin schuld, habe übers Ziel hinausgeschossen. Es wird ernst und ich will zurück rudern, weiß aber nicht wie. Der Kollege macht sich wieder auf den Weg. Die WirtschaftsmediationsDVD unterm Arm. Langsam merken die Konzerne, dass diese Schiedsgerichtsklauseln fürn Arsch sind, das ist Willkür irgendwelcher gekauften Wirtschaftsopis und es gibt kein Rechtsmittel dagegen, also schlimmer als der Rechtsweg im Busch, 4 ablehnende Widerspruchsbescheide und nur ein Empfangsbekenntnis. Das hatte mich schon gewundert, aber nicht doll genug, Stephan macht mich auf die Diskrepanz aufmerksam.

„Detlef“ tagt die Stadt zu (ich dachte es sei einzelnes Graffiti in der Posthornstraße, so ein Liebesdinge). Ist das sein ernst? Moses klingt besser.

Am Königsworther Platz ein Auto-Radunfall, aber nur Sachschaden am Rad und ein engagierter junger Mann/Zeuge ist gleich zur Stelle, ich muss außerdem zu meinem Kurs und komme sonst zu spät und habe es auch nicht gesehen, sondern erst gehört, den Bums und dann das „Hey, wir haben grün“ und ja, die Ampel war grün für Fußgänger und der junge Autofahrer wollte rechts abbiegen. Diese penetrant zähen Frauen in meinem Alter, mit guter Figur, kurzen Haaren und gepolstertem BH bei Sport, die schon bevor der Kurs anfängt die Therabänder abreißen und dann auf künstlich gute Laune machen und immer versuchen Kontakt mit mir aufzunehmen, sie gehen mir am Nerv, die sind laut und derbe und haben eine Freundin dabei und werden bei mir abblitzen. Auf meiner Sporthose sind 3 rosa A, die ich mir bei den Bauchübungen schön anschauen kann. Steht das für meinen Namen, nein Alphabet, B und C sind hier auch vertreten.

Das ist nur Vorwahlkampf und die entscheiden welche Kandidaten überhaupt antreten. Das ist ja wahnsinnig aufwendig und gut, dass mich Rahel nicht als Expertin zu dem Thema befragt hat. Ein andermal will ich auch mitkommen zum Griechen, wenn die dienstags ihren Mädchenabend haben. Stephan ist 500 Punkte umsonst gelaufen und die werden ihm nicht angerechnet, weil das nur bis 2000 pro Tag geht und das mit Spreißel im Fuß. Ärgerlich. Hauptsache er kann in Wien ins Kaffeehaus humpeln.

02.03. Traum: merkwürdige Sequenzen, neues Pärchen, zwei Männer, unterwegs in der Bahn, Vierersitzgruppen, wie eng mögen sie es? Ich bin selbstbewusst und verbindlich. Dann wird ein Essen gekocht bei den Ärzten. Besteck in großen Bierhumpen auf den Tisch gestellt und verteilt, für den zweiten Gang. Wir verteilen es. Dabei bewundern es viele, Stephan hält es in den Händen, glänzt schön und soll 7 Jahre alt sein. Dazu gibt es ein Tablett. Das sieht aus wie ein s/w Bild von Gerhard Richter. Dann zeigt der Internist ein aufwendiges 3-D-Puzzel, was er gebaut hat, wie aus Maisstärke, lauter Zirkuswagen und Figuren. denen man die Körperteile formen musste. das gab es für nur 500,- € zu dem Besteck, sonst kostet schon der erste Satz zum Sammeln soundso viel. Ich habe einen Wagen an und das Unterteil bricht ab. Kann man das mit Spucke wieder kleben? Ich lasse es lieber bzw. er nimmt es mir aus der Hand. Ferienhaus am Meer. Große Gruppe, Sonnenuntergang am Meer und Wolken und Vögel. Ich muss Fotos machen, Markus mit Käppi im Gegenlicht, das schaut toll aus. Hier sind große Tümpel gefüllt mit warmem Wasser, was sich aufgeheizt hat. Da will ich doch einen Badeanzug anziehen, schnell zurück und meinen s/w anziehen, das ist wie Jacuzzi. Dann noch mal pinkeln, eine Schwingtür und eine Frau dahinter kackt. Ich frage sie, ob hier die Männerklos sind, weil so ganz kleine Urinale daneben sind. Sie wollte lieber nicht angesprochen werden. Eine andere Frau aus der Gruppe war heute Nachmittag im Krankenhaus und hat entbunden. Was? bin ich erstaunt. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass sie schwanger ist. das schmeichelt ihr. Der, wohl Vater, kommt dazu. ich gratuliere und will mir das Baby anschauen und streicheln was daneben im Bett ist und fasse es an. Später merke ich dann, es ist ein bärtiger Mann, wohl schwul, der wimmert und Liebeskummer hat. Er greift unter die Decke und holt ein recht naturalistischen Herz hervor mit Strass, an dem Schläuche hängen, aber als Schmuckstück. Hier hatte ich an den Geburtstag in der Kochschule gedacht, der bald ansteht.

Meine Überlegungen zur Halterhaftung (wenn Kampfkind Kind beißt, wird auch nicht der Hund verurteilt) und meine „ich zahle hier auch Miete“- Ansagen scheinen mir idiotisch.

In diesem Sinne Violent Femmes, das neue Lied: I want love, love, love, love, love, I want love, love, love, love, love all around me.

Der Hundefall vor dem Amtsgericht mit Daisy und Miles und dem Spielunfall und Schiene im Bein, Knochenabbau, muss dann vermutlich früher eingeschläfert werden. Der Polizeischäferhund, der die Frau im Schlaf anfällt und den Hals aufreißt. Das ist zwar kein Bär, aber so ähnlich. Diese Schäferhunde sind überambitioniert und man kann ihnen nicht trauen. Das Beißspiel mit der ausgestopften Puppe die nach Menschenfleisch riecht zu oft gespielt. Ein russischer Hausmeister malt Bilder in den Schnee. Das ist wunderschön.

Nichts ist so out wie Gelbe Seiten. Wie sie früher mit Alleinstellungsmarkmal noch auf Kundenfang waren wie verrückt und penetrant ohne Ende ab Herbst für den Neueintrag (sonst ist man nicht drin und weg vom Fenster) und jetzt liegt das überall in den Hauseingängen herum und keiner will es. Noch Anruf in der neuen Betreuungssache wegen Schmerzensgeld und erkläre das alles der Rechtspflegerin bis ich zu spät dran bin. Schmerzensgeld wird nicht als Vermögen angerechnet, d.h. die ist mittellos (ihre Idee, die ich gut finde). Ich reiche ihr erst mal eine Vermögensübersicht ein, die sie nicht lesen kann mit ein paar Bankunterlagen. Das andere folgt dann nach Wien. Ich wollte kurz anrufen um ihr das zu sagen, dann stürme ich los, bin aber trotzdem vor den anderen da. Strafverhandlung. Ich sitze mit seinem Kumpel vor der Tür und wundere mich noch, dass er den grüßt, aber auch nicht sonderlich freundlich. Er ist nicht schwarz gefahren, hatte nur keine Wertmarke und die wurde abgeschafft am 13.12. Die haben eingesehen, dass das Schwachsinn war. Jetzt rede ich wie mein Betreuter. Die Richterin ist echt gut und liest das Betreuungsgutachten vor und den Aktenvermerk ihres Kollegen über seinen Geisteszustand. Das kann sie nicht ignorieren (weil sonst ist das Revisionsgrund) und müsste ein Gutachten zur Schuldfähigkeit einholen für mindestens 3.000,- € und das wegen Schwarzfahrten. Die Amtsanwälte stellen nie was ein sagt mein Kollege. Die Staatsanwältin sagt, es sei politische Entscheidung, das als Owi einzustufen und so weit seien wir nicht. Sie will nicht, braucht es für ihre sexuelle Erregung, dass sie nicht nachgibt. Ich sage was von Gnadengesuch und verwechsele das mit dem Herrn Schwitzehand, dieselbe Therapieeinrichtung, derselbe Bewährungshelfer, da hatte ich Demenz korrigiere ich mich selber und ernte Lacher. Der andere der es wusste, dachte sich das schon. Wir hören einen Zeugen (Fahrkartenkontrolleuer ist kein Beruf, denke ich mir noch), der weiß nichts mehr weiß, aber angeblich war es bedrohlich (8 bis 9 auf einer Skala von 10), was genau kann er aber nicht sagen (Weichei). Kontrolliert wurde am Bahnsteig (auch unüblich in Hannover). Meiner hat seine AOK Karte gegeben und ist danach abgehauen. Auch ungewöhnlich. Schlussendlich finden wir eine Einigung. Einstellung der Taten aus 2015 und für 2 Schwarzfahrten in 2014 gibt es neue Gesamtstrafe und statt 150 Tagessätze á 15,- € 180 zu 12,- €. Schaut immer meinen Kollegen, den Herrn Verteidiger, herausfordernd an, der zu Boden schaut. Wenn der Hals sehr dick ist wie von einem Ringer, sollte man keine enge Perlenkette tragen. Das sieht nicht aus. Meiner will raus zu seinem Kumpel, der noch sein Handy hat, darf er nicht in der laufenden Verhandlung. Macht die Betreuerin. Die Richterin und Staatsanwältin schauen überrascht als ich den Delfin wieder aussetze zum Gehen. Der Kumpel hätte gerne ausgesagt, die waren aggro die Kontrolleure und rassistisch motiviert, wie ich vermute. Später sage ich dem Bewährungshelfer wie es ausgegangen ist und dass Nahverkehr für Arme umsonst sein sollte. Die Verfolgung kostet genau so viel. Dann fahren die Obdachlosen im Winter durch die Gegend und man kriegt keinen Sitzplatz. O.k. hier werden wir keine Übereinstimmung hinkriegen.

Anna Leine ist wie diese Kinowerbung von Aktion Mensch (Begegnungen, Vorurteile abbauen) aus der sie jetzt Fernsehspots gemacht haben.

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Apotheke hat lustige Deko mit dem Team gerahmt als Familienfotos/Ahnengalerie. Das Rezept ist doch da von oben. Bisher reichte das Umsonstduschgel, aber jetzt hole ich so selten, alle 3 Monate und mein Mann dusch viel. Dafür gibt es eine neue Sorte, Granatapfel, weißer Tee.

Meeting Point beim Innenministerium. Das ist genau der Treffpunkt.

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In der Minister-Stüve-Straße am Schwarzen Bären hat endlich ein geschäftlich erfolgreicher Laden Einzug erhalten: ein Nagelstudio und sie suchen Modelle.

11 Mails. Herr Schwitzehand hat seinen Praktikumsvertrag unterschrieben und wir treffen uns nächste Woche bei Pro Beruf und Herr Borderline Groß war alleine in Laatzen zu der Begutachtung, hat sich aber geweigert eine Erklärung zu unterschreiben, vermutlich zum Datenaustausch und die Begutachtung konnte dann nicht stattfinden. Total verärgert auf meinen AB. Sunla wundert sich so als hätte ich ihr gesagt, dass wir uns nichts aus Hunden machen.

Ich habe mit der Physiotherapeutin von Frau Babykatze gesprochen und sie hat das nicht angeregt oder gesagt mit den orthopädischen Schuhen, das sei bestimmt „der Mann von der Stadt Hannover gewesen“. Wozu lasse ich mir die Kontaktdaten der Therapeutin geben und rufe der privat hinterher (sie hat 2 Kinder und ist dann zuhause) frage ich mich. Den Bedarf muss ein Arzt feststellen und ein entsprechendes Rezept ausstellen. Das ist so was von überambitioniert, dass es mir am Nerv geht. Ehemalige Krankenpfleger, das ist eine Stufe unter Serienmord, aber ärgerlich ist es trotzdem.

Mein Betreuter (HIV und Arschkrebs, türkische Riviera) wollte Termin Morgen oder Freitag und wird dann operiert. Ich war zu kurz angebunden. Den rufe ich noch mal an und wünsche ihm alles Gute. Ist zwischen den Beinen, aber nur an der Narbe und Kleinigkeit.

Mobbt mich jetzt deren Mitarbeiterin oder ich habe bei allen verschissen?

Elisabeth zu meinem Kleid. Türkis wie Schwimmbad. Sie hätte es länger gemacht (Anm.: ich auch), mit Spitze unten vielleicht und mehr tailliert. Tiffany, ich gucke wie Audrey Hepburn. Sie hat sich gemeldet beim Anbieter vom abW. Nein, war sie nicht und wie kommen die da drauf, o.k. auf den AB hat sie gesprochen, aber sie hat mit dem Jugendamt nichts zu tun, will keine Vertretung, lehnt es überhaupt ab. O.k., dann schreibe ich, keine Vertretung gewünscht- Querstreifen machen dick, sagt man. Welches Buch soll sie kaufen, den Kamasutra? Das Schlangenbuch oder Adolf Hitler, mein Kampf. Ist doch irgendwie dasselbe. Sie kann sich ja Morgen bei der AbW-Vertretung mal melden. Kann sie machen. Bis nächste Woche.

Ich will nicht angeben, aber ich arbeite wie James Bond oder Mission Impossible. Telefoniere und höre zu (sage immer ja), ziehe dabei Akte und fülle Fortzahlungsanträge aus oder schreibe Rechnungen. In den letzten 5 Minuten denke ich 5 Minuten, 2 faxe schreiben und schicken. Das kriege ich hin. Einen Brief lasse ich ihnen da, mal schauen, ob der weggebracht wurde bis ich wiederkomme.

Bran Stockers Dracula mit runder Sonnenbrille und Dreads und einer riesigen weißen Bulldogge unterwegs. Das sieht cool aus, dem würde ich auch folgen.

Ich bin die einzige Nichtschwangere im Kurs? Wir liegen auf dem Bauch und die Position des Kindes ist eigentlich die Ausweichübung für die Schwangeren. Ich bin die einzige in Bauchlage, so dass die Lehrerin schon fragt, ob es irgendwas gibt was sie nicht weiß. Schildkröte ist meine Übung, schön in den Panzer zurückgezogen. Herrlich. Das Hippiemädel mit den blauen Pluderhosen macht einen auf Konkurrenz und verrenkt sich den Rücken vor Ehrgeiz und braucht Einzelbetreuung. So wie ich mich hasse und fies zu mir bin kann ich mich auch lieben und bin gerne richtig nah dran und verschlungen in mich. Das ist vielleicht das Geheimnis oder auch die Essenz von BM. Jack Russell Welpe der Yogalehrerin jault und kläfft. MDK-Abstimmung am 08.03. habe ich verkackt, will nicht noch mal ins Büro. Rufe um 21:30 Uhr noch meine Betreute an. Der Nachbar sagt ja zum Ausflug nach Gehrden, schaue was der ehemalige Beckmanns Koch so treibt. Ich freue mich auf das Treppenhaus, wenn die Farbe wieder so richtig schön aus einem rausgeprügelt wird.

03.03. Immer wieder wach. Ist erst 2 oder 3 Uhr morgens, habe etwas geschwitzt. Traum: Bill und Andrea und die Kinder, sie ziehen sich an, weil wir einkaufen wollen, ganz elegant, Smoking, so jung verliebt ineinander, dass ich gerne etwas spanne, sie zieht sich noch mal um und ist auch einmal schwanger. Suki dabei, bekommt Rice Krispies, die waren ganz trocken, dachte es wäre Trockenfutter als ich den Kindern gesagt habe, sie können ihn füttern. Schale gesucht, das kann eine ganz normale sei, kann man ja wieder waschen, die aus Plastik, da kommt er nicht ran, muss man rausschütten. Liegt erschöpft da, weil er so geschlungen hat, werde ihm beim Einkaufen Hundefutter besorgen.

Meine Ex-Betreute für die jetzt nach 2 Monaten aus der Klinik wieder angefragt wurde, ob ich das wieder machen könne – Übergangsweise – geht in den Kiosk und steigt dann mit in die Bahn – modisch ist sie ja….Ein Kind springt vor die Bahn, der Fahrer klingelt sturm. Das war knapp und Kinder haben da kein Risikobewusstsein, wie gefährlich es war. In der Bahn Werbung für Beruf für das Kind. Soll wohl die Eltern ansprechen, die die Talente des Kindes erfahren können. Wir finden die Anzeige beide nachhaltig lustig, den Test können die Eltern auch gleich ausfüllen, sie kennen ihr Kind ja eh am besten und was gut für es ist. Warum sind im Bus eigentlich Sitze rückwärts eingebaut, das hatte ich mich neulich schon gefragt. In einem Zug wechselt die Richtung, aber hier ist der Fahrer immer festgelegt vorne. Stephan sagt wegen der Reifen muss das so gebaut werden. Nach dem einchecken werden wir gefragt, ob wir noch Zeit für ein Glas Sekt haben, aber ich lehne ab, weil ich vor 9 Uhr morgens grds. keinen Alkohol zu mir nehme. Wir werden schon ausgerufen (also nicht mit Namen, aber zwei Mal letzter Aufruf für den Flug nach Wien) und ich bin genervt, auch wenn das auch die hinter uns betrifft, die auch mitwollen. Alle verhalten sich so, als würde sie das erste Mal das eine Flughafensicherheitskontrolle (Sedaris Lieblingswort neben Kaiserschnitt) mitmachen, obwohl da kann man sich auch geschickter anstellen, d.h. sie fanden erst am Förderband an, sich langsam auszuziehen, den Mantel und dann den Schal und den Laptop aus der Tasche und ach ja, der Inhalt der Hosentaschen und dann, den Gürtel gibt es ja auch noch. Das regt mich ohne Ende auf. Ohne Wasser in der Trinkflasche dafür in der Blase betrete ich den Flieger. Schreiben ist wie Sex, es macht nur den Laien Spaß. Schönes Zitat, aber in beide Richtung falsch, auch als gute Nutte solltest Du was Du machst, grds. gerne machen. Jetzt wo ich Stephan sage, dass ich Twix in der Wohnung versteckt hat, wird er die Wohnung auf den Kopf stellen um die zu finden. Schon die erste Umsonstzeitung um uns einzustimmen. Der neue Energy-Drink wirbt auf der Titelseite. Das ist ein Riesenmarkt. Kelly Chips, Made in Austria. Die sollte ich probieren, ich muss an die Mottoparty mit R-Kelly denken. Schwan von der U 1 überrollt, Todesursache steht noch nicht fest, Obduktion. Meinen die das ernst? Wenn Paarfotos machen lassen, dann höchstens Nacktbilder, wie die Karte vom Amacord, er nackt beim Rasen mähen und sie mit ausladendem Hut und Teetasse, also so krasse Fotos aus dem Nudistencamp oder nackt mit dem Rottweiler im schwarz-weiß Treppenhaus, weil normale Paarfotos brauche ich nicht und ob ich die Krassfotos ertragen würde und ob sie als Referenz dienen könnten wäre auch noch die Frage. Trump ist wie Lugner denke ich mir gerade. Das sind die Wiener gewohnt und dann lese ich es: Trump ist Lugner plus Strache. Sanfte Landung, habe ich gar nicht gemerkt, wie das Flugzeug aufgesetzt hat.

Brille ist auch kein anerkanntes Heilmittel bei Sehschwäche

22.02. Traum: Irgendwas mit einem gruftig gestylten Typen und ich habe auch schwarz an und rechne damit, dass er mich anspricht wegen irgendwelcher Modesachen. Verweile an der Ringauslange um das zu provozieren. Insgesamt uninteressant.

Es regnet und ist doof. Larissa hat Theater (ich schreibe Therapie, auch schön freudsch) für Donnerstag bestätigt. Ich stecke Wolle und eine Nadel ein. Hilfeplanung. Man kann nie wissen.

Frau Mittelgeld ist im Agnes-Karl mit sehr schlechten Leberwerten und kann wohl nicht in die Wohnung zurück. Tochter will sich die Woche mit mir dort treffen. Da mache ich alles möglich.

AB war nicht an. Telefonnummer der AOK, aber die Frau, die ich zurück rufe weiß ausnahmsweise noch um was es ging. Herr Auge, es geht um die zweite Übernachtung vor der OP wegen Voruntersuchung und die 37,- € wollen sie zahlen. Wie großzügig. Er bekommt dauerhaft Spritzen ins Auge (Horror, wir sind uns einig) und da ist ein Foto notwendig vorher und das wird nicht gezahlt. Sie sagt mir was von Gremien und anerkannten Heilmethoden und was in den Ausschüssen noch geprüft wird. Das hat doch damit nichts zu tun. Das ist ein bildgebendes Verfahren vor der Spritze, die sie zahlen und dafür muss er immer 50,- € aus eigener Tasche berappen. Brille ist auch kein anerkanntes Heilverfahren bei Sehschwäche. Die wollen Kosten sparen. Das ist doch der Punkt. Den anderen Text kann sie sich sparen. Das ist nicht gegen sie gerichtet, aber verarschen muss sie mich auch nicht.

Notar und Frau haben Lust auf das Jante. Wie schön, ich war bockig wie ein Kind. Parallel schicke ich ihnen den Freund wegen Immobilienübertragung. Tisch haben wir und an zwei weiteren Stühlen 6 statt 4 wird es doch wohl nicht scheitern. Ja, Hanomacke ist auch dort bekannt und Henkell-Trocken gab es früher in den 80ern, bei uns Freixenet schwarz und den gibt es da noch heute. Wir sind schon verwöhnter geworden.

2 ambulante Wohnbetreuer ohne Termin. Die Tresenkraft gehört nicht zu mir, bitte direkt durchgehen. Frau Srilanka treffe ich Mittwoch bei der Ärztin in der Beratungsstelle. Der bärtige Typ erklärt mir, dass die Zählernummern auf den Stadtwerkerechnungen drauf stehen. Tatsächlich, hat er Recht.

Kaffee mit dem Kollegen, er wartet auf seine Kundschaft und kann deswegen nicht weg. Ich erzähle von dem ehemaligen Treffen. Warum hat ihm keiner Bescheid gesagt, er war vermutlich nicht Mitglied in dem Verein. Das Foto der Seidenkrawatte schickt er seinem Mitmusiker. Was, der ist Tischler? Er hatte Familienwochenende und nach viel Essen war er mit seiner jüngeren Tochter schwimmen und fährt Morgen wieder nach Stuttgart. Die ältere will was über Wahlsystem in den USA wissen. Da ist Stephan vermutlich besser. Ich weiß nur, die wählen nicht direkt, sondern über den Bundesstaat und Wahlmänner.

Liebe Frau A, kostenlose und ca. 90 minütige Führungen durch die Spittelau biete ich werktags Montag bis Donnerstag an.

Mit freundlichen Grüßen

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Georg Baresch

Wien Energie GmbH

Wien Energie-Welt Spittelau

Werksführungen

O.k. Montag bis Donnerstag ist nicht Freitag. Lesen hilft. Sinnlose Rundmail.

Mal wieder was machen mit dem Exilschweizer und seiner Frau. Das wäre schön. Was, die kennen Paolo nicht in der Deisterstraße? Da kann man italienisch sprechen.

Weißer Glatzkopf sitzt an der weißen Wand (wie getarnt)- Er wartet auf den Kollegen und liest die Biographie von Herrn Hitler. Will mich zu einer Currywurst einladen oder irgendwas was mir bekommt und mich glücklich macht.

Hilfeplanung alles gut, aber ich werde nass. Die Praktikantin, zu der ich mich ins Zimmer setzen soll, interessiert mich weniger, da hole ich lieber Frau Ruanda aus dem Zimmer ab. Sunla Armband liegt auf dem Zisch, habe ich im Flur verloren. Die Ärztin spricht auch etwas Englisch und hat ihre Kollegin, die Sozialarbeiterin mit der Mädchenschrift, mitgebracht. Dass sie die Medikamenten nimmt ist das A und O. Wie kann das bei ihr Bedingung sein für das Wohnheim, Mitbewohnerin nimmt keine Medikamente. Es gibt unterschiedliche Krankheitsbilder, aber bei ihr geht es nicht ohne. Dann geht es noch um Wohnungssuche, Eigeninitiative, Deutschkurs, eine Ausbildung (schlau genug ist sie, spricht mindestens 4 Sprachen). Sie hat an der Tagesstruktur teilgenommen und war im historischen Museum. Das finde ich gut. Im Moment ist mein Unterbringungsantrag ausgesetzt, weil sie oral was nimmt. Freitag ist Spritzentermin. Ich bin – wie immer – am Optimistischsten von allen. Ich merke ihr Erstaunen als sie hört, dass sie wieder ein Einzelzimmer bekommen soll. Das hört sie das erste Mal.

Kauffrust wegen Regen, nicht nur Geschirr für die Kinder. Lederhandschuhe in einer tristen Hautfarbe mit Stanzmuster für 3,- €. Habe ich einen Hände- und Fußfetischismus bei meiner Freundin Steffi, dass ich ihr immer so was kaufen will, wie Reizwäsche. Schön weich und ohne Klett könne ich sie abschneiden und als Sporthandschuhe benutzen, aber dafür sind sie auch nur bedingt geeignet. Lasse ich sein, aber es ist noch nicht vorbei. Bijou Brigitte und da war ich schon lange nicht mehr (das ist wie Primark, böse, böse und soll ich nicht). Der rote Ring mit dem S-Muster ist Made in South Korea. Dann noch ein Armband aus grauem Halbedelstein, Mondstein? Riesige Pfützen, als sei es zu viel Regen für die Kanalisation und Kinder mit Gummistiefel freuen sich wirklich und stapfen durch jede hindurch. Heute lohnt es sich. Da kommt man kaum voran als Begleitperson. Es ist so schlimm, dass ich mich schwer beherrschen muss, damit ich nicht zu Mc Donalds gehe und einen Cheeseburger esse. Nein, da gehen wir nicht hin. Burger kann ich später vom Türken holen.

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Yoga, ich sage iiihh, nein, nicht die Trainerin, das nasse Wetter. Der Regen kann nichts dafür und wir sollen uns bei uns selber bedanken für die Praxis und uns selber vergeben, wenn wir uns über den Regen geärgert haben. Hähh? Ich habe mich doch nicht geärgert, ich war sogar ausgesprochen gut drauf. Landsäugetiere werden nicht gerne nass. Das geht jedem Hund so. Doppelkurs, weil es eine Vertretung macht und nicht die Schreimamsell von Montag gehe ich zu Grace. Doppelkurs ist gut so merke ich mal was. Auch wenn andere einen flacheren Bauch oder bessere Teint haben, es ist echt ein geiles Gefühl mit den Füßen gegen den Magen zu drücken und das in ganz entspannt. Das ist das allercoolste Körpergefühl. Ich hole mir was Warmes mit Reis für 5,- € vom Türken statt Burger. Stephan isst sein Gauesbrot und es gibt Engadiner Nusstorte bis der Bauch weh tut. Stephan hat mir klargemacht, dass kein normaler Wientourist in dieses Kraftwerk will, die wollen Naschmarkt, Karlskirche, Michaelergruft, Museumsquatier usw. Das ist für Leute, die jeden Monat nach Wien fahren, also für uns- habe ich verstanden. Jante hat Ruhetag und deswegen schreibt auch keiner. Hilfeplanung für die Kinder der Betreuten findet ohne mich statt. Ich hatte es eingetragen, aber wir sind jetzt wieder in Wien. Sie hat am kommenden Wochenende ihren Musicalauftritt und ich wollte ihr eine spanische Tänzerin mit aufgenähtem Rock als Karte schicken. Das muss ich noch tun. Pferderennen im Iran und Ski fahren. Bevor ich nach Afrika reise, würde ich dahin fahren. Ich finde, es schaut da immer total schön und interessant aus (abgesehen davon, dass ich leider nicht wandere) und nach meinen Betreuungs- und Mandantenerfahrungen hier in Hannover zu urteilen verstehe ich mich total gut mit den Leuten und habe einen Draht zu ihnen und nach der Lumix zu urteilen, gibt es eine interessante Undergroundszene und das Essen ist vermutlich sehr lecker. Mhh, Tee, die alte Frau hat einen Hofhund der aufpasst. Das macht Sinn.

23.02. Traum: Steffi als Pflegekraft, aber sie ist schick angezogen im weißen Schwesternkittelkleid mit Haube und nackten Beinen. Ihr wird gezeigt, dass sie hier den Müll entsorgen soll und der Typ ist mit seinen Ohren festgeklebt. Dann ein Gastronom, den ich noch nicht kannte in Ricklingen oder so. Hat einen total idyllischen Garten mit Wiese und Teichen und es wird Federball gespielt. Ich werde wach und mir fällt nicht ein, was ich bei BM in den alten Text nachtragen wollte. Auf der Toilette zermartere ich mir den Kopf, nicht, sonst kann ich nicht mehr einschlafen. Wir sind auf eine Hochzeit eingeladen, Verwandte, eine Schwester von Michael Haarer (?), den Typen den sie heiratet kenne ich gar nicht. Was ist charakteristisch? Dass die jetzt ein Haus bauen ist schon prägend. Auf der Toilette benutze ich ganz viel Klopapier (reale Szene gestern bei Movenyo) und sie hat was aus Klopapier, aber sehr klein, gebastelt und das steht oben auf dem Spülkasten. Muss ich aufpassen, dass ich das nicht mitentsorge. Dann erfahre ich, dass Ingrid und Martin und Marianne und Gerhard auch kommen. Die beiden Paare mag ich total gerne und bin in sie verknallt, in die zweiten noch mehr erkläre ich meinen Eltern. Wir sind mit denen im Zimmer. Es geht um das was man zu Feier anzieht. Ich frage mich ob ich ein neues second hand Kleid gleich trage und breite die auf dem Fußboden aus. Die haben alle Flecke stelle ich fest. Antje von Rüdiger schmunzelt und meine Mutter versucht um Verständnis zu werben. Stephan soll meinen Koffer holen, kommt wieder und hat erst mal was anderes geholt. Ich raste aus, dass ich ihn dann gleich selber holen kann und renne Wut schnaubend aus dem Zimmer. Er ist klein und steht zwischen Bett und Wand. Als ich wieder kommen sind alle vor meiern Laune geflüchtet. Ich mache ihn auf und habe eine Wärmflasche mit Inhalt transportiert, liegt in der Mitte des Koffers. Bin jetzt besser gelaunt und sage, hey, schaut mal her, wie lustig und die ist noch warm. Stephan legt sie ins Bett, weil wir gleich noch einen Mittagsschlaf machen wollen. Dann werde ich wach und weiß, ich wollte was zu meinen unsichtbaren Blutungen in den Text eintragen. Sollte der Traum mich darauf stoßen? Hat er jedenfalls gemacht.

Doch die braunen Stiefeletten kaufen, die ich gestern im Fairkaufhaus anprobiert habe mit den goldenen Haken, wie Wanderschuhe (verworfen, weil sie nicht so ganz mein Stil waren), kosten nur 10,- € oder waren es nur 8 und dann bemalen (die Kupfernen aus Langenhagen, der Typ von dort arbeitete gestern in der Seilwinderstraße, ich habe ihn erkannt und er wurde gefragt., wie lange er in dieser Filiale sei) habe Ich schon wieder entsorgt, weil die Sohle sich gelöst hat) oder sieht das peinlich aus?

Das Hütchen von und auch für Martin. Schön Pestcontrol Conference Budapest 2008. Hoffe das passt zu dem 23-Edward Snowden Stück heute. Heute ist der 23ste. Wie passend. War mir noch nicht aufgefallen. Heimlich plane ich weitere Käufe von Sachen, die ich gestern zurück gelassen habe. Kann ich es vermeiden oder nicht. Treffe den Nachbarn vor der Tür. Wo kommt er denn her? Vom Kiosk, sieht aus als würde er von weiter her kommen, aus Kopenhagen.

Auf dem Fahrrad, heute, Morgen oder gestern, ich grüße immer den Metzger ganz freundlich bzw. wir uns, den Herrn Grothe, der seine Metzgerei aufgegeben hat. Wir mögen uns. Um 15 Uhr Agnes Karll Krankenhaus. Treffen mit der Tochter am Eingang. Vielleicht sollte ich eine Missoni-Decke für Jasmin machen, aber nur wenn sie will. Verdient hätte sie es. Die kann sie denn den Jungs und ihren Schwiegertöchtern vererben. Vor der Tür die Polsterin. Das Sofa hat erst einen OP-Termin Mitte März. Macht nichts. Sitzen wir schon Jahre lang so drauf. Es gibt ein Heilmittel gegen die Seuche. Brauche ich nicht mehr, will ich nicht mehr. Ist das nicht vielleicht der Sinn der Dichtung, dem Tod etwas Zeit abzugewinnen oder wie war das noch mal?

Neben animal crazy gibt es food crazy. „A vegan diet can cure cancer“ und warum steht das nicht in der Zeitung. Es wird geheim gehalten von „big industry“.

Eine akademische Betreute schrieb ich gestern an (ich habe viele Kinder), weil ich Ende des Vorbereitungsdienstes am 25.02. im Kalender stehen habe. Hat 2. Staatsexamen bestanden und scheidet heute aus dem Beamtenverhältnis auf Probe aus. Sie soll sich beim Arbeitsamt melden und ich schicke dem Jobcenter ein Fax. So haben wir alles abgedeckt. Gab es da nicht einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld I. Ich weiß es nicht.

Wieder das verbockte Eilverfahren und prozessualen Unwägbarkeiten des Sozialrechts mit entgegenstehender Rechtskraft. Der Richter sagt, gegen alles Klage einreichen, dabei hat er den Anspruch für die Vergangenheit geprüft und abgelehnt. Die Kollegin Fachanwältin ist nervös und sagt, Hauptsacheverfahren anhängig machen gibt es keine Fristen und ich muss was retten. Herr Yoga will eine Insolvenz machen. Was soll ich da retten? Geld erstreiten für die Insolvenzmasse. Ich merke, dass ich total cool geworden bin.

Rufe wegen Sprachkurs an, von gestern. Ich bin nicht zu faul, aber die Betreute soll sich auch kümmern. Denkt auch, die Wohnung fällt ihr in den Schoß. Dafür hat sie ja Gott oder mich, aber so funktioniert das nicht. Doch kein Mittagstisch zuhause, wenn dann Bagel, auch darauf keine Lust, satt. Stephan bringt den Herd weg. Dann Fax vom Gericht in der Sache. Telefonat mit der Richterin (geht schneller) und der Königstraße wegen Informationsaustausch. Der Arzt, ist heute nicht da, soll sich mal bei mir melden. Postkarten von der Karikatura oder wie das Museum in Frankfurt heißt. „Laß Blumen sprechen“. Er: „Geben Sie mir normale, meine Frau quatscht genug.“

Was wollen die alle von mir. Schreiben der Kindergeldstelle sind kryptisch. Immer dieser Kindergeldberechtigten“ und Direktzahlung an die erwachsenen Kinder, meine Betreuten. Landkreis Hameln Pyrmont will 20 fehlende Seiten von den Kontoauszügen. Die hat Stephan nicht mit kopiert, weil keine Umsätze darauf waren sondern nur Hinweise der Bank. Kann ich ihn denn gar nichts machen lassen. Eigentlich hat er es ja gut gemacht, weil das andere noch mehr sinnloses Papier gibt.

Ich fahre zum Waterlooplatz (hier hängt das Plakat was Stephan mir erklären muss mit: „Mega. Kaum Polizei im Internet“. Das seien die Verbrecher, die sich freuen, dass sie freie Hand haben und es bedeutet, dass wir auch dort mehr Polizeipräsens brauchen und alles aufgestockt werden muss. Ach so und deswegen haben die schwarze Mützen auf wie sie vor den Rechnern sitzen wie Einbrecher, weil halt Verbrecherkluft, damit man sie erkennt) zu den Fahrstühlen und dann auf’s Gleis, mal was Neues. Klappt gut. Auf dem Rückweg will ich noch mal in die Stadt. Ich häkele eine Baumwollglitzerkondom in der Bahn, soll ein Tentakelweichtier für das Hunderiff werden. Eine Frau, sie desinfiziert die jede Woche und ohne sie wäre Land unter, die Frau würde im Chaos versinken. Ich schaue auf von meiner Handarbeit. Tochter und Schwiegersohn (beide Ex-Junkies) warten rauchend vor der Tür auf mich. Wir müssen die Betreute erst suchen, weil sie gerade verlegt wird. Wie kann jemand am 11.01. noch aussehen wie das blühende Leben und am 23.02. wie ein totkrankes Mondgesicht. Danke Schulmedizin. Tochter zeigt mir Bilder auf dem Handy der offenen Füße, rosa Fleisch, dick mit Wassereinlagerungen, war so schlimm, dass die Hausschuhe nicht passten und, dass sie sie Samstagabend ins Krankenhaus gebracht hat (sie sagt, seit gestern). Die machen ihr als Pflegeperson den Vorwurf, was total unberechtigt ist. Die Mutter hat Schminke dabei wie für „Germanys next top Model“, wie ich feststelle und will sich von einem Pfleger nicht eincremen lassen und hat eine Entzündung in einer Bauchfalte (Pilzinfektion). Ich sage, keine Scheu, das sind Profis, für die ist es wie Waschanlage. Sie zieht gerade in ein Privatzimmer. Schau mal Mutti, schöne Dusche. So was gibt es normalerweise nicht für Kassenpatienten. Sie ist total gut drauf und will lieber keine OP mehr und auch keine Chemo mehr (beides würde sie auch nicht vertragen) sondern nur Bestrahlung. Gut riechen, sie mag derbe Gerüche wie Moschus, Opium mochte sie und einen anderen für 100 € die Flasche. Da haben früher beim Bedienen immer alle gesagt, dass sie so gut riechen würde. Was habe ich heute für ein Hütchen will die Tochter wissen. Erkläre die Konferenz für Schädlingsbekämpfer auf der unser Freund war und ich dachte Kakerlake passt gut zu Krankenhaus und dann zu dem Theaterstück heute Abend, 23. Computervirus auf englisch heißt auch bug. Nach der kleinen Hütchenlehre sagt meine, ein Mal hatte ich ein süßes Hütchen auf was aussah wie ein Aschenbecher. Ein Mal? Will sie mich beleidigen? Die Tochter packt ihre Sachen aus, sagt ihre Mutter sei leggingssüchtig (aber fast alle sind schwarz und sehen gleich aus) und räumt sie in den Schrank. Grün ist ihre Farbe/Hälfte erklärt der Schwiegersohn. Der Leo-Fleece-Bademantel muss gewaschen werden. Unterhosen sei auch eine dreckig. Die Tochter sagt, sie habe ihr keine dreckigen mitgebracht (das muss man extra sagen, mein Einwand). Sie will jetzt immer bei ihr schlafen, ich rate zu Hospiz, damit man sich auch weiterhin mag, aber wenn sie weiter so schnell abbaut, wird es wohl nicht lange dauern. Bei Leberzirrhose kann man eine Chemo nicht vertragen. Das wird alles über die Leber abgebaut und verstoffwechselt und die arbeitet nicht mehr und die Nieren auch nicht. Die Tochter soll bei ihr schlafen, das will sie und die Tochter, die in der Altenpflege arbeitet ist dazu bereit. Ich sage, die soll doch ihr Leben behalten. Sie soll sich nicht um sie kümmern pflichtet mir die Betreute bei. Nein, nur jede Nacht da schlafen, sonst macht es der Yorki. Wir brauchen einen professionellen palliativen Dienst. Wenn sie z.B. Herzstechen hat (wovon sie uns gerade berichtet hat), da brauchen wir Profis. Das kann nicht alles auf dem Rücken der Familienmitglieder ablaufen sage ich. Der Arzt schaut aus wie ein Neandertaler, ist aber nett. Das letzte Röntgenbild vor kurzem zeigte nichts und jetzt gibt es einen deutlichen Befund in der Lunge. Das spricht gegen Tumor und gegen TB. Die Entzündungswerte sind eskaliert und sie bekommt Antibiotika gegen alles i.V. Wir gehen in die Kantine (wo es einen Kiosk mit Bockwurstangebot gibt) und trinken Kaffee. Ich nehme keinen, habe Tee dabei. Tochter soll Thermoskanne mitbringen. 2,- € am Tag für Kaffee ist ihr zu teuer. Tochter interessiert sich für meinen Tee. Auch Ingwer, wie viel nehme ich da und die andere Wurzel. Ich komme nicht drauf, sie meint Kurkuma. Das kenne ich nicht. Ich zeige Bilder von Suki. Sie dachte, ich mag keine Hunde, weil ich ihren als verzogen bezeichnet habe. Ist er auch. Greift den MDK-Gutachter an, kommt unter dem Tisch vorgeschossen und beißt ihn in den Schuh und ist Prinz von allem. Dann der Anruf. Eine fremde Frau ist alleine in ihrer Wohnung. Der Schwiegersohn hat seinen Lohn da liegen und will gleich aufbrechen. Sie haben den Sohn des Bruders aufgenommen, der seit Dezember bei ihnen haust und sie bekommen kein Kindergeld und keinen Cent für den, weil die Eltern es nicht gebacken bekommen. Meine hat die Mutter, die jetzt unbeaufsichtigt in der Wohnung ist, bei sich rausgeschmissen, wer sich nicht um seine Kinder kümmern kann….Ich mag diese herzliche Unterschicht total gerne und verstehe mich sehr gut mit ihnen. Ich habe einen guten Draht zu ihnen. Kann es nicht lassen noch mal zum Fairkaufhaus zu fahren. Die Stiefeletten sind weg. Ist auch besser so, haben bestimmt ein neues Hippsterzuhause gefunden. Den C & A Wollfaltenrock kaufe ich für 7,- €. Schöner geht in Wien auch nicht und passt von den DDR-Farben her zu dem ein oder anderen Polyesterpulli aus Wien. Ich muss mich beherrschen keine Pizza zu kaufen. Die Ihme ist zum Amazonas angeschwollen.

Die Beerdigungskosten der Mutter meiner Betreuten werden übernommen, aber ist da noch eine Differenz?

Die Wienpläne und die Angstniere. Die Wienenergieführung interessiert die Einheimische. Schnell nach Hause. Um 18:27 fange ich an zu kochen in voller Montur mit Jacke, keine Zeit zum Ausziehen. Um 19 Uhr sind wir mit Essen fertig. Premiere im Ballhof. Jonas Steglich sitzt vor uns und sieht so unscheinbar aus wenn er nicht auf der Bühne steht. Schlomo Herzl ist auch da und hat vor der Tür geraucht, sowie der Mann mit den Locken, der Mütze trägt. Die Küche in der Comeniusstraße haben sie gut dargestellt. Lisa ist Delfin und macht süße Quietschgeräusche. Delfine haben Prosa und körperliche Ertüchtigung als Hobbies. Beides beherrschen sie zur Perfektion. Es ist gut umgesetzt, wenn auch ein bisschen zu lang wieder zum Ende hin. Seine Verhaftung, das Verhör (die vielen Fragen), hat er schon mal Truxal genommen? Wirkt Haldol wie ein warmer Mantel? Was ist sein Lieblingstier? Glaubt er die Welt wird bald unter gehen? Hat er Passanten am Hauptbahnhof Bielefeld um einen Benzinkanister angebettelt? Hat er Informationen an den KGB verkauft? Wie viele Wirbel hat der Mensch? Oft ist die Antwort 23. Wie viele Bücher hat die Apokalypse? Wie hoch ist die Kuppel vom Deutschen Bundestag 23,5 Meter. Ob die Zahlenantworten jeweils richtig sind kann ich nicht immer sagen, dann eine Freundschaft mit einer 16-Jährigen. Die ist dann zum Schüleraustausch in England. Irgendwas was ein Heim- oder Jugendknast symbolisieren soll und dann der Freitod mit dem Benzinkanister. Gut finde ich den Maiwald, Journalist beim WDR, der wie ein Werwolf Blut geleckt hat bei der Story und die sollen sich ins AKW reinhacken vor laufender Kamera und die Brennstäbe hoch und runterfahren. Karl gibt sich die Schuld an Tschernobyl. Das Stück steht und fällt mit seinem Hauptdarsteller, Philippe Goos. Der Autodidakt hat es echt drauf.

Anschließend der Vollmond neben der Marktkirche. Das sieht wunderschön aus, nach Werwolf, Stimmung, aus einer anderen Zeit, aber ich bin analog da und kann es nicht festhalten. Schlomo raucht wieder. Wir fahren nach Hause.

Eine Folge American Dad. Stan hat Stress zuhause und Bluthochdruck. Seine Frau klaut, Schwangerschaftstestkaufen für die Tochter, Roger bewirbt das Haus für ein sportliches Großevent. Er macht under cover Ermittlungen bei Surfern um zu entspannen. Da isst er immer Seestern und lernt Wellen reiten, stellt aber fest, he is the worry kind of guy. Wenn er sich nicht um seine Familie Sorgen macht, dann um seine neuen Surferfreunde, die eine Riesenwellen raus aufs Meer surfen wollen, das ist seine Veranlagung und dann lieber um die Familie sorgen.

24.02. Traum: P-Monster kommt aus der Klinik und ich fahre am WE zu ihm. Es geht um die Pflegedienst und nein, er soll nicht zu denen, die kommen zu ihm, weil es auch darum geht ihm in der Wohnung zu helfen. Rufe da an. Auf dem Rückweg muss ich an einem baufälligen Haus vorbei. Das wird schon abgestützt und die Backsteine wackeln und geben nach während die Männer auf Leitern stehen und daran arbeiten mit Spachteln und Presslusthammer. Ich trete zurück und schaue es mir an und habe Angst, dass es einkracht und auf mich fällt. Die Schuttberge sind so hoch, wie komme ich vorbei. Steige eine Leiter hoch und springe auf das Gerüst am Haus. Schaffe es nicht ganz und muss zurück. An einem Kabel halte ich mich fest, am anderen Ende ist eine schwarze Fackel, wie gestern aus dem Stück, die fällt mir gegen den Arm und heißer Teer verbrennt mich. Ich schimpfe mit den Männern mit dem Hinweis darauf, dass ich sonst Handwerker total mag (das betone ich immer, wenn wir auf den Rädern an welchen vorbei fahren). Ich muss das abziehen und habe eine große Brandblase am Unterarm (die Teile sehen aus wie die Fackeln aus dem Stück gestern, die man auf Knopfdruck ausmachen konnte). Dann bin ich wieder beim P-Monster. Es gibt zwei Pflegedienste, die sich koordinieren sollen (wie gerade bei meinem Betreuten Herrn Minus). Der eine ist von der Klinik und irgendwie auswärtig. Ich versuche ihm das schmackhaft zu machen und lasse mein altes Handy da, was die vielleicht benutzen können. Der zweite Pflegedienst stellt sich vor. Sie zeigen ihm die Mitarbeiter anhand eines Kalenders (ich lobe die Idee) und haben viel mit Kindern zu tun. Kinder mag er ja und zwar ohne pädophile Neigungen. Auf einmal sind welche in der Wohnung. In seinem Zimmer ist die gut aussehende blonde Mitarbeiterin, die ich aus dem 11 A als Gast kenne. Das wird ihm gefallen. Ich sitze an seinem Tisch, der voll ist u.a. mit Tabakkrümeln und bastele was (wie gestern in der Bahn häkeln) und ist schließlich Wochenende. Dann ist da ein alter Jack Russell Hund, wie Milo vom Theater (war gestern auch auf dem Posten im Ballhof 1) und Kinder sind auch da. Ich spiele mit dem Hund und zeige es den Kindern. Ihm fehlt auf einmal ein Knopfauge und er sieht aus wie ein Stopftier. Ich will gehen und unten ist der Pflegedienst, der unten im Haus sitzt. Sie machen die Tür auf und fragen nach der Chefin, aber die ich am Wochenende nicht da. Die Mitarbeiter decken gerade ein für die Frühstückspause und kennen mich natürlich noch (das erinnert an das Treffen heute in der Deisterstraße mit dem neuen Pflegedienst, der Frau, die offenbar ihrer Chefin von mir berichtet hat. Da musste ich gerne anrufen bei der Beratungsstelle, ob der Termin bei der Ärztin heute oder gestern war und zu häkeln nehme ich wieder was mit und auf dem Rückweg komme ich Zuhause vorbei zum Essen). Außerdem haben wir gestern einen Kostenvoranschlag für das Treppenhaus bekommen und dafür kaufen sich andere eine Immobilie. Die Miteigentümer werden begeistert sein, das sehe ich schon.

Selbes Outfit, anderer Schmuck. Der Grund ist geheim. Ja, ein paar Geheimnisse muss es noch geben bei BM. Meine Gesichtsbeulen sind nicht nur unattraktiv, sondern auch schmerzhaft. Wann ist es nicht so gemeint und wann irgendwie schon. Fährt mein Mann weiter, wenn er mit dem Rad eine Taube überfahren hat (so wie er es neulich behauptet hat). Nur Spaß? Würde er in einer 6er Gruppe 2 an den Tresen auslagern um an der Jante-Bestellung festzuhalten?

Lidl hat keinen Ingwer, aber Ritter-Sport mit Tortilla-Chips. Kaufe die 2 Tafeln davon.

Karte für den Musical-Auftritt. Sieht fast so schön kitschig aus wie bei Paolo.

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Das original 70er Jahre Plakat aus den USA für das Patenkind, aber nur wenn die Mutter will.

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Ich muss die Internistin von Frau Mittelfeld heute mal sprechen nach gestern. Dann die AOK. Der palliative Dienst für die häusliche Versorgung läuft über die Krankenversicherung mit einer roten Verordnung des Arztes, das gibt es also neben den Pflegeleistungen. Das wird die Akzeptanz erhöhen. Die Oma von Herrn Ihme, er soll wieder in Wunstorf sein, braucht dringend Geld, sie will Freitag hin. Am 21. hat er sich wieder aufnehmen lassen. Ich rufe dort an und spreche mit einem Pfleger. Auch hier geht es nur darum, wann das Geld kommt. Geld ist die Sonne und zugleich der einzige Planet im Universum Ihme.

Beratungsstelle Deisterstraße. Nicht jede bunte Frauenfigur mir dicken Titten taugt zur Nana. Die sollten das Entfernen aus dem Treppenhaus. Ich bin immer so schick. Sind das Totenköpfe oder Glühbirnen auf meiner Hose. Warum Totenköpfe, die sind nicht gut. Warum nicht, das sind wir alle. Frau A. ist so schlau, Frau A. ist so lustig, sie ist wieder aufgedreht. Sie will sich jetzt auch nicht schminken, nur die Lippen und Augenbrauen nicht zupfen. Sie will so sein wie ich. Natürlich ist schön, stimmt’s. Sie hat einen neuen Mann über facebook und der liebt sie, schickt ihr Klamotten (kennen tut sie ihn nicht persönlich). Das heißt dann Liebe? Dann liebt Otto ganz viele Leuten. Haha, ich bin so lustig. Sie spielt distanzlos an meinen Ohrringen herum. Das gemalte Wellensittichbild, hat kein Patient gemalt, wie ich vermute, sondern die Tochter. Ist sie, die Hippieärztin, teekannensüchtig, die Installation schaut aus wie die 3 warmen Brüder. Die Beine von Frau Srilanka sind dick geschwollen, so dass die Jeans kaum passt, die Gelenke sind geschwollen, der Tremor ist stark und sie wirkt abwesend und sediert, außerdem sind die Zuckerwerte erhöht. Das liegt nicht an der Ernährung, die wissen wie man kocht und tun das auch und es sind keine Knorr-Fertigprodukte angesagt. Die Frau vom abW schaut mich auch bewundernd an, aber ihr Mann ist bei der Kriminalpolizei, wie mir meine verrät. Da bin ich dann zurückhaltend und denke mit so welchen wollen wir nichts zu tun haben, ich als alte Anarchistin und so.

Das Testament ist da und ich bin Ersatzerbin falls der Verein nicht will und Paps wurde enterbt. Ich bin auch sauer und will das Kinderbild zum Fenster rauswerfen bzw. denke, den letzten Liebesdienst den hat sich damit verscherzt, dann soll die Stiftung ihre persönlichen Sachen entsorgen. Das hat sie davon. Meine Mama hat mir das Buch übers Sterben geschickt und eine lustige Karte, der Sohn fragt, ob seine Eltern schon gehen wollen. Der Vater hat ein rotes Gesicht und die Mutter sagt: wir haben noch einen langen Streit vor uns.

Die Frau von der Stadt Hannover, Seniorenservice schreibt mir:

„Herr Freiwilligenjahr war am Freitag, wie auch mit Ihnen verabredet, zum ersten Besuch bei Frau Babykatze.

Hier musste er feststellen, dass Frau Babykatze keinen verkehrssicheren Rollator hat (Bremsen defekt und Handlauf nicht vorhanden und verrostet).

Außerdem war von der gleichzeitig anwesenden Physiotherapeutin eine Verordnung für orthopädische Schuhe für nötig erachtet worden.

Wenn Herr Ehrenamt mit Frau Babykatze kochen soll, wie auch schon bei Ihrem Beisein besprochen, dann benötigt Frau Babykatze auch ein höheres Taschengeld, da beide ja für die Kochaktion jeweils einkaufen sollen.

Außerdem hatten wir ja bei unserem Besuch auch beobachtet, dass der Lichtschalter im Wohnzimmer defekt ist. Hier ist eine Reparatur von Nöten aus Sicherheitsgründen.

Der Herd in der Küche ist defekt, so dass dieser derzeit kaum zu nutzen ist“.

mit einer Frist zum Äußern. Ich rufe an und sage, das Taschengeld ist so ausreichend, dass sich 500,- € beim Pflegedienst angehäuft haben. Von Kochen hat sie noch nie was gesagt, sie bekommt Essen auf Rädern und will einen neuen CD-Spieler. Ich veranlasse, dass der Pflegedienst ihr 20,- € extra gibt zum Einkaufen und dann wird erst mal ein Pfannengericht gemacht. Wenn sich daraus ein Kochklub ergibt, dann gibt es einen neuen Herd. Ihr Mitarbeiter kann auch Geld bekommen und muss mir gegenüber dann abrechen oder sie. Sie hat sich ja bestimmt überlegt wie das umgesetzt werden kann was sie mir so vorschlägt. Jeder der hier schreit bekommt 50,- € überwiesen zur Verwendung für Frau Babykatze Er traut sich mit ihr nicht raus wegen des Rollators. Dann braucht er auch keine 20,- € extra. Das höre ich zum ersten Mal. Andere Therapeuten z.B. die Ergotherapeutin waren damit schon mit ihr unterwegs und ich kenne ihn auch vom Sehen und mir ist weder was aufgefallen noch gemeldet worden (und das bei Pflegedienst und 2 ambulanten Therapeuten, KG und Ergo). Für den Schalter schlage ich Seniorenhandwerkerservice vor für 5,- €, soll sich der Ehrenamtliche kümmern, hat ja bestimmt die Nummer, sonst beauftrage ich einen Elektriker und die Rechnung geht an mich oder informiere den Vermieter.

Nach dem Essen komme ich mit Frau Stimmen, die 30 Minuten früher kommt, was ich aber vergessen habe gemeinsam hoch und der Hund fällt uns an. Ich bin so wütend, dass ich zu meiner Kollegin rein gehe und sage, dass es so nicht geht und sie den Hund bei sich im Zimmer behalten soll wenn sie das so wenig hinbekommt. Ich schreibe ihr eine mail und sie schreibt zurück, ich soll tun was ich nicht lassen kann. Ich flippe etwas aus und lese die Mails aus dem Sommer 2014 und es hat sich alles bewahrheitet. Ich habe geschrieben, der ist verhaltensauffällig und braucht Reize. Er wurde weggesperrt und jetzt ist er ängstlich-aggressiv und tyrannisiert alle und sie merkt es noch nicht mal.

Paps ist ausgeschlossen vom Erbe nach allen in Frage kommenden juristischen Möglichkeiten. Er fühlt sich arg zurück gewiesen und verletzt, was ich total nachvollziehen kann, auch wenn Stephan sagt, der sei ihr Wille und war absehbar. Es gibt wohl zig alte Testamente, die immer geändert wurden, ich Alleinerbin, andere Freundinnen, andere Bevollmächtigte, bestimmte Geldsummen (jetzt bekommen wir 1/10 aber von was, weil der Verein bekommt die Wohnungen, ich glaube von dem Geld, also ca. 30.000), Freundinnen für die Haushaltsauflösung, die 6.000,- € dafür bekommen in früheren Versionen (viel besser, wie wir meinen), andere Vereine, die das Geld bekommen sollen. Alles widerrufen. Sie war ja zum Schluss auch nicht glücklich und wollte es wieder ändern, aber der Tod kann ihr zuvor. Die Testamentsvollstreckerin bekommt 20.000,- €. Ich rufe sie spontan an, bei ihr ist Land unter und sie weiß nicht, ob sie es macht, wenn dann nur mit einem Anwalt zusammen. Das überlegt sie sich, ob sie annimmt, hat heute erst die Anfrage bekommen. Wenn sie es nicht macht, was dann. Ich weiß es nicht, sie will nicht/kann nicht antworten und ich will nicht penetrant sein. Warum ich aus Köln anrufen würde, ich wäre doch in Hannover. Nein, 0511 ist Hannover, 0221 ist Köln, habe gerade der GEZ gefaxt. Ich gebe ihr meine Nummern. Alles ist schwierig. Da passt die Karikaturpostkarte aus Frankfurt mit dem Mann an der Bushaltestelle mit einer rüschigen Stehlampe und da drunter: manchmal ist es besser, man erbt nichts.

Herr Schwitzehand ist nicht zu Pro Beruf gegangen. Dienstag letzter Woche war er bei der ambulanten Nachsorge und anschließend bei mir und hat erst abgesagt und ist jetzt untergetaucht. Da gehe ich Morgen mal mit Suki vorbei. Das ist echt bitter, dass die Karriere so kurz angedauert hat. Ich meine Monate der Therapie. Es scheint doch nur zu gehen, wenn ganz viel Druck dahinter ist.

Elisabeth und ich fragen uns wechselseitig, wie es uns geht. Ich sage gut, gesund und munter, sie sagt, sie hat wieder ihre Regel. Kurz danach legt sie mir zwei Verpackungen auf den Schreibtisch, übereinander gestapelt. Was soll das? Sie hat die Pille für ein Jahr genommen auf einmal, wie Smarties. Ich bin fassungslos und frage mich, was das anrichten kann. Wächst ihr deswegen ein Bart? Sie lässt sich nicht vorschreiben, wie sie die nehmen soll. Sie ist kein Kind mehr und was ist ein Beipackzettel außer Gängelung und Bevormundung. Sie hat nur eine Strumpfhose an und keinen Rock darüber. Will mir die Pillenpackungen da lassen und eine rosarote Brille. Soll bitte ihr Zeug wieder mitnehmen.

Frau Bettlägerig ist wieder im Heim angekommen. Die war im Krankenhaus und das Heim hat mir nicht Bescheid gesagt, sondern die ehrenamtliche Besucherin als die Entlassung anstand und findet das auch ein Ding, dass mich keiner informiert, war wohl die Idee meiner Betreuen bei mir anzurufen bzw. anrufen zu lassen. Heute rufe ich sie an und ihr Ex, der lange im geschlossenen Heim war geht ran. Ich freu mich ihn zu hören und er klingt auch erfreut und hatte schon meine Nummer gesucht.

Ich hatte ihr die leeren Pillenpackungen als Altpapier mitgegeben. Sie liegen unten demonstrativ neben meinem Fahrrad auf dem Gehweg und ich nehme sie doch mit.

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Menschen mit kurzen Stummelbeinen sollten nicht Rad fahren. Heute Yoga mit Hilfsmittel. Auf Blöcken, total geil, kann man sich schön aufdrehen. Anschließend lässt die Trainerin den Jack Russell Welpen, der etwas gekläfft gewinselt zumindest Rabatz mit Geräuschen gemacht hatte aus der Transportbox und freudig springt er umher und läuft schwanzwedelnd und offen auf alle zu (das welpige, sich überall einschmeicheln halt). Es gibt noch normale Welpen. Das ist beruhigend. Ingwer gibt es am Kiosk und einen Sportsfreund des jungen Verkäufers, der sich nicht prügeln will, weil das kann Ärger bringen, eine Frau sei mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden und umgefallen und tot und er habe einen 8 Monate alten Sohn. Zuhause meine Nichte auf dem AB, die sagt, sie habe gehört, ich brauche Beratung wegen der Hörbuchs. Das klingt immer etwas großkotzig für ein Kind. In Wirklichkeit ist es vermutlich Unsicherheit. Welche Beratung, halt mit Teil 1 anfangen. Ja, das würde am meisten Sinn machen, dann versteht man es am besten.

Stephan hat sich eine durchsichtige Box für seine Socken gekauft und die kaputt gemacht als er ein Loch schneiden wollte. Womit? Tapetenmesser. Vielleicht sollte er mich das versuchen lassen. „Warum?“ fragt er. Weil ich mehr Bastelerfahrung habe und weiß, was womit schneiden und kleben. Es ist etwas eingerissen, aber nicht doll und ich schneide ein Loch mit der Metallschere und feile die Kanten etwas ab. Die Flüchtlingsdiskussionen sind ein beschissenes Hörspiel. Immer dieses, die anderen sagen. Wir sind schuld bzw. Merkel. Das ist sehr deutsch dieses: was denken die Nachbarn, sowohl privat als auch politisch. Rundmail an die anderen Kollegen, ob sich wer durch den Bürohund gestört fühlt. Ich denke an Auszug oder Tausch mit der Psychokollegin von unten. Dann bin alleine und kann trotzdem mit meinem Kollegen Urlaubsvertretung machen und Mittag essen gehen.

25.02. Traum: Eine Tierärztin? kommt zu Besuch und hat eine Giraffe dabei, zumindest sieht das Reittier so aus, man sitzt sehr hoch und der Rücken ist hinten abgeschrägt. Stephan setzt sich gleich drauf und macht eine kleine Runde. Ich glaube nicht, dass wir das nehmen sollten, wir sind viel unterwegs und das schränkt dann ein. Ich finde es aber auch interessant, kenne mich damit aber nicht aus. Darf man einfach im Park auf beliebigen Wegen reiten oder gibt es da bestimmte Vorgaben? Ich verstehe die rechtliche Lage und Vorgaben nicht. Ich will auch mal mit dem Tier raus, aber nicht gleich reiten. Kann man es auch einfach an der Leine mit sich führen ohne drauf zu steigen? Wo hat sie es her? Meine Popel schmecken nicht und ich muss sie möglichst unauffällig aus dem Mund wieder entfernen, was mir schwieriger erscheint als sie zu essen.

Ich werde mich doch von einem kleinen Hund nicht von meinem Arbeitsplatz verdrängen lassen und meinen Kollegen aufgeben. Morgens sieht die Welt wieder ganz anders aus. Da wird sich eine Lösung finden. Erst mal Outfit finden zu den USM-Farbkarten. Die Strickjacke mit Schulterklappen sieht nach Militär aus. Hoffe, das passt zu dem Stück heute. Ist der Hindukusch nun ein Fluss oder ein Gebirge? In einer Woche sind wir in Wien. Yuhu! Ich müsste heute das Testament auch im Briefkasten haben. Heute Mittag will ich selbstgemachte Lasagne mit Spinat von gegenüber essen. Wenn man Warmwasser haben will, geht auch Wasserkocher oder Badewanne, weil der teure, kleine Durchlauferhitzer in der Küche ist auch defekt und man muss 100te Liter durchlaufen lassen und auch das hilft nicht, weil sich warm und kalt abwechseln und man schlussendlich kein heißes Wasser erfolgreich in den Eimer bekommt.

Steffi ist noch zuhause und ich freue mich, sie zu sehen. Sie bietet mir Kaffee an, aber ich will sie mit ihrem Freund nicht stören. Sonnig und herrlich- eine große Runde mit Suki nach Limmer zu Herrn Schwitzehand, der nicht öffnet. Gestern Abend hat er noch Geld geholt, 5,- €. Die Osterglocken sind schon als Knospen zu erkennen und der Fluss ist breit und es schwimmen Krokodile darauf. Ich denke, ich bin glücklich und habe ein schönes Leben und werde geliebt und kann Menschen und Hunden Selbstbewusstsein geben. Andere können das nicht. Die müssen aber dann nicht versuchen einen Welpen zu erziehen und zu sozialisieren, das sollten sie anderen überlassen. Ich mache meine Steuer auch nicht selber. Die können nicht mal richtig auftreten und haben ein viel unglücklicheres Leben. Familie, mit der sie sich nicht verstehen und aus der Frustration heraus einen Hund, das spiegelt dann natürlich.

Die Beerdigungskosten und auch für den Ruheforst sind ausgeglichen. Mit dem Pfand, was der Sektenführer da hinterlegt hat, habe ich nichts zu tun. Suchttherapie. Herr Hodscha ist angekommen und wegen Herrn Schwitzehand wolle ich die Rückmeldung geben, dass es leider nicht klappt.

Herr Ihme, soll Sozialarbeiterin bestätigen, dass ich Taschengeld überwiesen habe und die gibt ihm Vorschuss. Sozialamt mal mündlich. Schließzylinder hat er wieder und Rechnung liegt mir keine vor. Umzugsgenehmigung habe ich in der Akte, aber keine Wohnung. Da brauchen sie mich nicht immer anschreiben, ich melde mich, wenn es so weit ist, aber die Kuh muss erst mal fliegen lernen.

Die Institutsambulanz mit Frau Ruanda. Sie ist gerade da. Der Arzt stellt auf laut, sie ist gerade da. Ja, ich kümmere mich um die Befreiung von der Zuzahlung und ein Darlehen dafür, ist meine leichteste Übung.

Die Richterin von Frau Borderline-Crepes Mutter, die es nicht schafft nach Hannover anzureisen zur Ärztin in der Georgstraße wegen Verlängerung der Betreuung. Das kann auch ein Arzt dort machen, der die onkologische Betreuung macht. Das reicht ihr. Ist für mich einfacher als das andere, was ich nur bedingt mit organisieren kann, aber doch immer involviert bin in Verschiebung und Absage. Mache das. Die Ärztin ist diese Woche auf einem Kongress. Schicke ihr Fax. Dann die Sendung mit der Maus Melodie und der Rückruf. Der Freund. Frage nach Frau Borderline, die mir erklären will, das kann nicht jeder Arzt. Doch jeder Hausarzt, ist ein 3-Zeiler.

Schilddrüsenarzt von Frau Stimmen wegen Termin zur Blutentnahme nach Ostern. Sie wundert sich, warum rufen die mich an. Keine Ahnung? Ich schreibe ihr Mail.

Pflegedienst und Seniorenfreiwilligenstelle, alles koordinieren bei Frau Babykatze. Neuer Rollator, Herd ausprobieren, Handwerkerservice, orthopädische Schuhe und Ding. Leander war mit Foto in der Zeitung und hat ein U 8 Tournier gewonnen. Er sieht so cool aus. Fehlt nur das Interview, das gibt es dann nach dem ersten gewonnen Grand Slam Tournier, ich bin stolz auf ihn.

P-Monster hat die eng getaktete Therapien und seine Schwester besucht, die da gleich wohnt. Will jetzt was in Wunstorf suchen, hat die Internetkarte und sein Klappi mit Schimanoschaltung, fühlt sich aber noch nicht fit dafür bzw. hat so viel um die Ohren mit seinen Therapien.

Wien Energie klappt die Führung. Wir können uns um 14 Uhr einer Gruppe anschließen. Sehr gut. Der Hund säuft wie nierenkrank. Auf dem Markt an einem Auto lese ich: Ich brauche keinen Stinkefinger, das können auch meine Augen oder so. Sehr gut.

Die Rente von Frau Psychosyndrom, die sich die Bankkarten klauen lässt ist eingegangen. Karte und PIN wohl auch bei ihr. Sehr gut.

Kollegin und ihr Mann sind auch da mit dem Fellbaby und sitzen im Fenster. So weit ist es gekommen, wir sind mal zusammen in den Urlaub gefahren und das nicht nur ein Mal. Das Testament ist 2 x angekommen, einmal für meine Schwester und ich bin die Betreuerin. Das hätten sie sich dann schenken können, aber ein Notar ist für die Formalitäten zuständig. Die Lasagne schmeckt besser. Runde zum Siloah, alles abgesperrt, richtig schlammig, Fahrrad sieht aus wie sau, also outdoor fun, downhill. Suki will parallel laufen, aber er ist unter der Berücke und ich oben. So wird das nichts, Hund nach oben dirigieren und nach der Brücke ist er dann verschwunden und kommt nicht auf Rufen. Er taucht wieder auf und leckt sich die Schnauze (Hunde können das ganz schlecht verbergen). Die überfluteten Stellen sehen aus wie unter Glas.

Im Büro rufe ich 2 x beim Notar an bis ich es kapiert habe. Wenn die Steuertussi nein sagt, dann gibt es keine Nachlassvollstreckung. Warum macht sie das nicht, ist voll einfach. Alleinerbe ist der Verein mit den ausgestorbenen Haustierrassen in Braunschweig, zumindest der Typ hängt damit zusammen, dem ich Kuhfotos geschickt habe. 10 Personen bekommen Vermächtnis des Geldes, immer 1/10 und der Verein bekommt den Rest, die zwei Wohnungen, schuldenfrei mit Inhalt. Die dritte bekommt die Vollmachtnehmerin als Vermächtnis. Das setze ich auseinander für 20.000,- , auch für die Hälfte. Ich will lieber mit dem Typen zu tun haben als mit der Steuertante, die soll ruhig ausschlagen. Für das Sofa und die Uhren bin ich zuversichtlich, dass ich das mit ihm klar machen kann, aber man weiß nie, wie geldgierig die Leute dann werden, auch Landeier und Tierfreunde, gerade die. Eine Patentochter hat was bekommen. Ach so, die aus Hannover ist auch Patentochter meines Vaters. Hatte schon überlegt, ihr meinen Teil zu übertragen so mit 2 Kindern kann sie es bestimmt besser gebrauchen. Kann ich immer noch machen.

Anruf in der Suchtklinik. Wer diese dämliche Chronikerbescheinigung ausgefüllt hat. Von Januar 2016, dass er seit Januar 2015 in stationärer Behandlung ist. Stimmt nicht, sondern erst seit dem Ausstellungsdatum und das ganze Jahr für 1% bekommt man so auch nicht voll. Das weiß doch jeder Volltrottel, der mit Medizinbetrieb was zu tun hat. Das kann man in einer Pfeife rauchen (wenn sie versteht was ich damit meine). Das ist doch total simpel und wenn man es so dämlich ausfüllt kann man es sich sparen und den Stempel auch. Ich lasse meine Wut an einer Sozialarbeiterin aus.

Meine Eltern kommen von einer Beerdigung. Sie wollten nichts und jetzt kriegen sie das was sie wollten und regen sich voll auf. Die Biedermeiermöbel, der Ledermantel, der selber geschenkt wurde, die Tischdecken von Oma. Die hat meinen Vater nicht enterbt, sondern nur übersprungen. Ich und mein Bruder und seine Kinder kriegen rund 150.000 €. Ist das nichts? Wer es nicht will und sagt, sie war eine doofe Kuh, kann es abgeben, ganz einfach. Ich veruntreue kein Geld für meine Schwester, die mit Geld nichts anfangen kann. Ist war freiwillig, sie hätte dem Verein auch alle geben können und der Verein ist mir sehr sympathisch und nicht so ein Riesenladen. Die Menschen, die in alten Testamenten bedacht waren und rausgeflogen sind. Sollen sie es besser machen und jeden Computerfuzzi, der einem mal geholfen hat, bedenken. Dazu sind doch Testamente nicht da.

Der Nachbar braucht seinen Ersatzschlüssel. Wir haben knapp 30 Minuten. Es endet damit, dass ich in einer Minute so viel trockenes Hähnchenfleisch und Reis in mich reinstopfe, wie geht, Wahnsinn ist das unsexy. Wir wollten gehen und dann zum Türken und auf die Hand, aber der Chef hat uns umgestimmt. Die Bedienung war realistischer. Ja, Grillspieße mit Lamm brauchen länger als 10 Minuten. Der Karottensaft ungewaschen aus der Tüte und sprießt schon oben mit Safraneis schmeckte gut. Mit dem Auto hinfahren. Die ehemalige Probebühne ist meine Lieblingsbühne, Ballhof ist so duster und Schauspielhaus egal. Hier gibt es love seats. Alle lieben Katja, die finde ich dünn, zu dünn und eben nicht so wandlungsfähig. Ich mag die junge, im Vergleich Pummelige als verstrahlte Techno-Braut, die sich die Handyantenne in die Nase steckt und daran leckt, mit orientalischem Perlen Bikini und Cello. Sie ist toll und auch der andere Typ (nicht Philippe), der gut Schulter-Kopfstand kann, Gorilla spielen, Kokosnüsse mit dem Hintern aufknacken, darin das Haus seiner Kindheit, die Einliegerwohnung und daneben den Leichenwagen, der seine Mutter abgeholt hat sehen und das Fruchtfleisch kauen, den Saft raussaugen und sie beim Sprechen fontänenartig verteilen, außerdem laut Witze erzählen. Die Teilung der Bühne fand ich ungünstig, zumindest durch den Vorhang, der die Sicht behindert hat. Die Texte waren z.T. sehr gut, Piraten vor dem Landgericht Hamburg, die Geschichte gefällt mir am besten. Die Meere sind nicht voll wie der Himmel voller Sterne sondern leergefischt von den ganzen amerikanischen, deutschen, chinesischen, japanischen usw. Schiffen und das ganze Meer ist leer, auch ohne Wasser und man sieht den Boden voller Wut. Tautau war deprimiert und hat sich dann Sachen in den After einführen lassen gegen Geld. Damit kann man gut verdienen, aber es ist schlecht, also nicht per se, wenn man es will, dass einem Sachen da reingeschoben werden, aber eben wenn man es nicht will und nur gegen Geld macht, dann stirbt der Singvogel im Herzen ab. Wir sitzen noch in der Bar, das Betreuungsgericht aus Sicht der normalen Verbraucher, Freundinnen, die nicht alles machen, was gesundheitlich vernünftig wäre. Das kennen wir alle. Stephan macht sich Gedanken um 1 Jahr Pille auf einmal nehmen als Überdosierung, weil er im Internet von Frauen liest, die schreiben, Hilfe, ich habe ausversehen 2 genommen. War so ein netter Abend, noch was in der Weinbar trinken, sollten wir machen bevor Janine aufhört. Ich will auf einen Absacker einladen und Sabine sagt nein, will nach Hause und eine Wärmflasche. Was, Sabine sagt nein. Der Tag muss rot angemalt werden.

26.02. Morgens nach dem Pinkeln küsst er mir die Nase (komisch fühlt sich das an). War ein Versehen und er wollte den Mund treffen.

Traum von Stephan: Wir sind auf einer Französisch sprachigen Insel unterwegs mit einer Ziege oder einem Ziegenbock (die Ziegen haben ja auch Hörner), der gefüttert werden muss mit einer durchsichtigen Flüssigkeit wie Flüssigseife. Alle wollen in einen Club rein, aber die mögen keine Touristen, auch wenn Stephan gut ausschaut und sagen: Tourist, Marc quengelt und will auch rein und ein kleines Mädchen wird auch der Eintritt verwehrt. Dann will Stephan morgens die Ziege füttern und sie ist abgehauen und er ruft sie durch Mäh Rufen und läuft umher und stört dadurch die Jugendlichen in dem Club. Stephan steht da mit durchsichtigem Sperma an den Händen, ähhh Ziegenfutter meine ich.

Ich: Hamburg, bei den Jungs zu Besuch. Sie wollen ins Kino. Da läuft ein chinesischer Action-Phantasy-Film, die Pferde sind wie aus Porzellan in blauweiß, aber naturalistisch, Computertechnik. Wann wollen wir das machen? Das Wetter ist so schön und abends ist dann spät abends und ich bin bestimmt müde. Draußen scheint die Sonne. Unter der Brücke fahren Schiffe, Eine Bootsfahrt und schön Sonnenbrand. Die erste Frau spricht mich an und kommentiert mein Outfit als würde sie mich kennen. Dann ein Laden, total voll. Man muss Schlange stehen um was zu bestellen und gleich zahlen. Irgendwie wollte ich wieder da rein. Einen orientalischen Salat mit gegrilltem Hähnchen und Granatapfelkörnern bestelle ich. Nicht klein, normal und wir sitzen hinten. Setzen uns dazu. Davor mache ich Armreif ab, der die falsche Höhe hat, das interessante Muster unten wird verdeckt und oben ist nur gold. Reiße was ab und bereue es. Es schaute aus wie ein Bagel. Hätte ich noch verschenken können, aber der Rest kommt jetzt besser zur Geltung, da sind Spiegeleier drauf. Am Tisch geht es um geschminkte Männer, alles Budni und Valentinstag wurde verlängert. Die wollen verkaufen. Ein sympathischer Typ (mit Frau und Tochter). Die Eltern sehen interessant aus, korpulent mit Sommersprossen. Er erklärt der Tochter Rechtschreibung und erzählt immer mehr und übt eine Comedynummer, ob jemand lacht. Großer Penis als Bank in der Bahn. Der Typ, der darauf liegt wird wach und bekommt eine Morgenlatte. Das stellt er alles nach. Mhh. Irgendwie mittellustig, wenn er auftritt. Dann der Fahrstuhl, der schließt, ich mache meinen Fuß rein, aber er fährt schon, Stephan war reingegangen. Treppenhaus und dann gibt es noch Glastüren und eine Rolltreppe. Wenn man durch eine schmale Glastür geht kommt man auf eine Art Sprungbrett und das neigt sich und dann steigt man auf die Rolltreppe. Fancy. Ein Filmteam unterwegs, ich verstecke mich, weil sie sonst auf mich zukommen werden. Lästern über die Leute, die total heiß darauf waren interviewt und gefilmt zu werden und angeboten haben in Gruppen zu knutschen vor laufender Kamera. Oben der Typ, der uns anspricht. Mehr mich. Die neue Mode: Mustanghosen mit Flip-Flops aus Stoff mit Holzmuster. Ist einer Schaufensterpuppe angezogen. Wir kommentieren das und schauen auf unsere Füße, die nackt sind, die von Stephan und mir, meine dicken Zehen dreckig mit schwarzem Sand. Er flirtet mit mir, hat graue Haare. Sind doch nett in Hamburg und ich würde auch einen Typen kriegen, aber vermutlich einen, den ich nicht will.

Den Penistentakel muss ich irgendwie ausstopfen und dann einen Deckel häkeln denke ich nach dem Aufwachen. Stephan wird als Stein bezeichnet von beiden Frauen. Soll sie den Stein erschießen fragt Katja und richtet die Waffe auf ihn (wir sitzen Reihe 2). Das ist morgens wieder Thema. Stephan ist aber kein Stein, höchstens ein Fels.

Paolo und Gaston waren Highlights der Woche. Das muss ich Steffi noch mal sagen. Sie schreibt mir und will mir eine Platte vorspielen. Stephan holt mich vom Sport und glaubt an eine heimliche Vernissage im Wilhelm-Busch-Museum. Vorbei fahren kann nicht schaden.

Bei Indigo an der Ecke steht Sabine, ich grüße sie und fahre vorbei, bin spät dran und im Arbeitsmodus. Als ich mein Rad angeschlossen habe mache ich das Schloss wieder ab und fahre zu Künne, weil ich denke, sie ist da drin und will ihr noch was sagen, wozu ich gestern nicht gekommen bin, weil ernstes Thema und passte nicht, aber ich hatte mich getäuscht. Sie ist weg.

Paps schreibt lieb und die Frauen um Johanna auch und der Typ, der den Verein macht. Alles kein Problem und ich bekomme das Sofa, Dietrich die Uhren. Jeder Wunsch der Familie soll erfüllt werden.

Herr Schwitzehand meldet sich und kommt Montag. Er fragt, warum sein Geld nicht eingegangen ist und hat schon versucht da anzurufen. Er und Herr Ihme, bei denen sind diese 404 € alles was sie interessiert und zwar komplett alles. Totaler Orbit, totale Fixierung.

Erkläre Herrn Yoga, der einen ganz trockenen Mund hat beim Sprechen, warum ich das nicht machen will mit der Klage, weil das mit seinen Eltern und dem Familiendarlehen alles so ein bisschen Schmuh ist und ich froh war, ihn durch das Eilverfahren in den Leistungsbezug zu bugsieren und er immer auf das große Geld hofft, aber es sich alles in Luft zerschlägt seine ganze Finanzstrategien von Edelsteinhandel bis Ablöse des Vermieters und ich glaube, dass Geld nicht das Problem lösen kann. Klar wären 12.000,- € gut für die Insolvenz und damit könnte man sich bestimmt vergleichen, aber die bekommen wir nicht jetzt, sondern in 6-7 Jahren und da ist er auch so wieder schuldenfrei. Neues Implantat, mehr Schulden, das kann er nicht mehr machen, wenn wir die Insolvenz anleiern, weil das kann auch als Betrug gewertet werden, wenn man Sachen bestellt und weiß, die kann man nicht zahlen. Er hat bald die Verhandlung mit den jungen Dingern, die bei ihm Hasch geraucht haben und das belastet ihn, was ich verstehen kann. Er zeigt seine Einsamkeit. Er will vielleicht in ein Yogazentrum ziehen. Da kann man umsonst wohnen und unterrichten und sich einbringen und da sind immer Leute und Seminare, ist ein Wirtschaftsbetrieb (keine Sekte).

Die Oberärztin wegen Herrn Ihme, wollte sich aus dem Fenster stürzen und war suizidal als er kam. Jetzt ist er aggressiv und legt sich mit Mitpatienten an und steht Nase an Nase mit denen. Der Richter ist gerade da. Ja, wir machen Beschluss. Ich trage das mit. Er ist knallverrückt und hat keine Teile im Blut, die ihn manipulieren. Das Internet fällt immer um 20 vor aus. Ich spreche die Steuerfachangestellte darauf an, weil die Psycho-Kollegin mir das mal gesagt hat noch lange bevor mir das Muster aufgefallen war. Ja, ist wohl alle 4 Stunden. Früher 10:40 und dann wieder 14:40. Ich sage, das darf man keinem sagen. Das klingt schlimm nach Herrn Ihme.

Der neue Betreuer von Herrn Hameln-Pyrmont und sein Name heißt was mit Wurst. Schicke ihm die Sachen eingescannt, die er braucht. AbW kennt er gar nicht. Tolle Idee und glaube ich, das ist notwendig. Bringt in diesem Fall mehr als die gesetzliche Betreuung, hat keine schweren psychiatrischen Krankheiten, nur antriebsschwach, war junge Sozialarbeiterin vom Anna Stift. 2 Betreuungen sind beendet, Sparkasse anzeigen. Ich glaube eine dritte habe ich vergessen.

Antwort auf die Fanpost. Dann bekommt sie jetzt noch einen Brief von mir mit der Postkarte, die so lange hier hing und ich hole das duzen nach.

Orangefarbene Wolle und auch nur 100 % echt Wolle. Wahnsinn, was für ein Zufall, was für ein Glück, eine Ledertasche in Würfelform. Da steht Hütchen drauf. Eine ungewöhnliche Brosche, dünner Ton, bemalt und mit Glas überzogen und noch mal gebrannt. 50 Cent. Das Uhrenglas in der Holzhalterung schaut nach Stillleben aus. Nein, das ist nicht Milo am Bücherstand, Milo ist dünner und guckt noch viel sorgenvoller. Anna Leine, die neue Gastro am Hohen Ufer von den Hannoverschen Werkstätten. Wieder Fans, die mir im Vorbeifahren zurufen, dass ich ein tolles Outfit an habe. Mittagstisch mit Milchreis im kleinen Weck-Glas, Lammragout mit Kohlrabi, runde Möhren (Gemüse zu weich) und Perlzwiebeln, ich á la carte Cesars Salad, Apple Crumble (zu süß, zu durch). Trotzdem gute Stimmung, toller Standort, Filetstück, wie ich der Bedienung sage. Außenbestuhlung kommt erst nächstes Jahr. Wir treten auf der anderen Seite vor die Tür. Ja, hier war mal der Flohzirkus, müssen sie abgerissen haben das Haus. Muss ich Lisa auch empfehlen, wenn sie am Ballhof mal probt. Das ist Hannover im besten Sinne für mich. Die Brosche werde ich ihr schicken. Da habe ich das Obersalzkammergut drauf gemalt, auf dem Berg, die Fotos von Herrn Hitler, die man so kennt (dachte Österreich, aber Stephan sagt Bayern) und wenn man genau hinschaut, sieht man Blondi (Anspielung auf die Kokosnuss von gestern).

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Der Nachbar bedankt sich für den Abend im Jante und sagt zum Treppenhausvorschlag, dass wir für das Geld einen arbeitslosen Restaurator ein 1 Jahr einstellen können und der bringt noch die Zeitung hoch. Nachmittags u.a. Fristen. In der früheren Betreuungssache von Frau Bipolar, die gerade in der Klinik ist und mich wieder haben will habe ich Fristen eingetragen. Ich habe 4 Klageverfahren am Laufen und steige das nicht mehr durch. In einer Sache hat das Amt nachgegeben und ich muss nur der Erledigung zustimmen. Das war die Frist bis heute und ist simpel, aber 2 sind sich von den Aktenzeichen identisch bis auf die Kammer. Das kann eigentlich nicht sein. Ich sehe, es geht um Rückforderung März bis August von ihrer Tochter (haben sie zurückgenommen), von ihr selber (ist offen und ich habe die Rücknahme aus dem Parallelverfahren jetzt dort eingereicht), Ersparnisse der Tochter, die hätten aufgebraucht werden müssen (hatte sie vom Opa bekommen zum Studieren, trotzdem), was m.E. wenig Aussichten hat. Ein viertes Verfahren wüsste ich nicht, muss da Montag mal anrufen und versuchen das zu klären. Lese mir auch noch mal die Ablehnung des Gerichts im Eilverfahren von Herrn Yoga durch, weil ich will das wirklich abgelehnt haben, weil ich überzeugt davon war, dass es richtig so ist und nicht, weil ich zu faul war und nach Wien musste.

Yoga fällt aus, dann kein Yoga weder Südstadtsekte noch Youtube Homeyoga. Wollte mir Schaumstoffblöcke für zuhause von Movenyo ausleihen und ein paar Stunts machen oder Acroyogaposerfotos mit Steffi und Suki, aber was anderes habe ich keine Lust und das Blöcke ausleihen frage ich nicht eine neue, sondern nur die Inhaberin oder die Empfangsfrau, die mich kennen.

Beim Yoga denke ich an den Brief für Lisa und was ich ihr schreiben will, dass ich mit ihrem Kollegen gerne mal Yoga machen würde und er kann mir anschließend eine Kokosnuss aufmachen, dass ihr fast eine kitschige Teekanne in Form einer Birne mit Gesucht und scharten Schuhen gekauft hätte für die Garderobe, weil ich kaufsüchtig bin und Leute gerne zuschütte mit Sachen, weil das dann hilft oder mal gerne ihre Bildermappe als Adolf von innen sehen würde (ist bestimmt leer). Stephan spricht noch mal seinen Traum an und findet es blöd, dass er mir den sagt und BM plaudert und ich hatte überlegt nur noch Traumtagebuch zu machen und das andere weg zu lassen. Wilhelm-Busch-Museum macht Vernissage, es steht ein Klappschild vor der Tür und wie die Freimaurer im Hofgarten von Bayreuth stehen Autos nachts im Park. Die Tür ist zu. Wir schauen rein, aber als innen alles festlich ist mit Sektempfang und jungen Damen dahinter drehe ich wieder um, bin nicht eingeladen und das ist mir dann peinlich, ich kneife. Ein kleines Stück Pizza, weil sie denen die Bude einrennen, auch die Weinbar gegenüber ist voll (gut wir hätten uns dazu setzen können an einen Tisch, aber die schauten abweisend, halt Hannoveraner, aber da hätte man sich drüber hinweg setzen können, unsere Schuld, dann zu Glüxkind auf ein Getränk, weil ich nicht mehr loskomme, wenn ich Heim fahre, ein junger Mann, der ganz viel trainiert und aufgepumpte Arme hat, macht die Cocktails, mein Ingwer-Minz-Tee ist lasch, dafür schmeckt der alkoholfreie Cocktail Tante Emma oder so von Stephan sehr lecker, er ist mit Ananas und Kokosmilch (yum yum) und wir versuchen dabei die Hochzeitsreiseziele zu rekonstruieren, Venedig 94, Rom 95, NY 96, Köln 99 und dazwischen Leipzig und Berlin) und ein großer Eimer Popcorn und dazu Blueberries and Cream (Waldfrüchte, passend zum Film). In alt und blutig und stöhnend gefällt mir Leonardo besser als in jung und Titanic oder smart und Pilot. Auch gerade die Nebendarsteller sind super besetzt und spielen großartig, der rothaarige General, der Anführer und Böse, Tom Hardy und der junge Typ mit dem zarten Oberlippenbart der Jugend, den er im Schlepptau hat. Die Naturaufnahmen sind großartig, die Riesenbäume, der Menschen ohne den Schutz der Technik nur ein relativ wehrlosen und schwaches Säugetier und auch die Animation der Tiere mit echten Menschen, als die Bärenmutter ihn anfällt und dann immer wieder auf ihm drauf ist und an seinem Gesicht riecht mit der feuchten riesigen Schnauze oder das schöne Pferd des Indianers mit dem Fleckenmuster wie Sommersprossen, dessen Kadaver er aufschneidet und ausweidet um sich nackt reinzulegen und zu wärmen. Ich verstehe, dass der Film im Meer der durchschnittlichen Wallstreetgeschichten für so viele Preise nominiert ist. War das so mit der Durchmischung, dass die europäischen Siedler indianische Frauen hatten so, ist das verbrieft? Es ist wie bei schwarzen Sklaven und Asiaten, der scheint nur in eine Geschlechterrichtung zu funktionieren. Ich frage mich halt, warum sie vorsätzlich durch Pfützen laufen und wie die schweren Leder- und Pelzklamotten jemals wieder trocken wurden. Dem Schöpfer gehört die Rache. Das gefällt mir und er tötet ihn nicht, sondern lässt ihn schwer verletzt ins Wasser gleiten, andererseits sind die Indianer gegenüber und erledigen das dann. Ihn verschonen sie, weil er die Tochter des Häuptlings befreit hat von den Franzosen. Die saufen und denken an Frauen mit dicken Titten, die kochen können, kaufen Hehlerware, d.h. machen Geschäfte mit den Indianern, vergewaltigen deren Frauen und hängen die Männer in den Bäumen auf mit Schildern um den Hals (Nous sont sauvages). Die Indianer können frisches Blut riechen und Stephan weiß vorher, dass er Indianer den Verletzten in die Schwitzhütte legt und ihm vorher Flechten und Zeug auf die Wunden legt, weil sein Körper sonst fault. Die kennen sich aus mit Naturheilmittel. Beim ersten Mal trinken am Fluss nach der Verletzung war ihm das Wasser durch ein Loch am Hals wieder nach außen gelaufen und deswegen konnte er wohl auch nicht sprechen. Wie er das allerdings verödet hat mit Schießpulver kam einem allerdings mehr als krass vor. Überhaupt waren die Wunden toll gemacht (Maske und so) und als er wieder ins Fort zurück kam brauchte er echt ganz dringend Labello, noch besser Bepanthen für die Lippen. 15.000 Menschen haben durch den Film Arbeit bekommen ist im Abspann zu lesen. Leonardo hatte einen, der für seine Haare zuständig war einen Assistenten. Whitewater security auch dabei und Filmmusik Rytchi Sakamoto.

Vielleicht doch zur Yogastunde bei dem Kerl? Die Tanztheaterkarten von Sabine und Larissa versucht Stephan los zu werden. Die Ärzte schreiben sehr lieb aus Hamburg und Harald, bei dem Stephan an angefragt hat will wissen, warum sie nicht selber die Karten nutzen. Das haben wir sie nicht gefragt und verstehen auch beide die Frage nicht.

27.02. Zu spät ins Bett, nicht richtig einschlafen, dann noch mal Schlafbrille auf, die Träume die da waren werden überschrieben und es ist 10 Uhr als ich wach werde.

Es geht um die Notarfrau und die hatten wir am Vorabend gesehen, ich will sie aber wieder sehen und wir sind ganz in der Nähe. Erst entschuldige ich mich lapidar, dass es nicht an ihr lag, sondern mein Problem war und dann richtig und sage, ich war scheiße und sie hatte es nicht verdient und kann nichts dafür und umarme sie. Es geht irgendwie um Yoga und ich verteile Schreiben aus der Akte. Scheiße ist das ein Name, den sie nicht lesen dürfen? Da stehen 2 Namen auf dem Brief. Den Namen des Typen um den es geht und das andere ist der Sachbearbeiter der AOK und kein anderer Betreuter von mir, also egal. Mir gelingt auf einmal der Schulterstand, der wohl Kopfstand sein soll, weil ich wie im Toaster zwischen zwei Matten bin und mich jeweils anlehnen kann. Großes Lob, aber unberechtigt, werde trotzdem schlecht frei stehen können. Sie ist aus dem gröbsten raus mit den Kindern. Eines ist noch 10, aber das jüngsten, wenn es das älteste wäre, dann wäre die Situation völlig eine andere, weiß ich zu beurteilen. Es geht irgendwie noch um meine Faulheit, dass ich Sachen liegen lassen (hatte gestern ein Fax in Sachen Herrn Yoga vergessen) und mein Schreibtisch voll liegt und ich lieber häkele oder Tagebuch schreibe. Ich bin scheiße. Alles was man nicht aus Liebe macht, lässt das Herz hart werden so das Stück am Donnerstag, aber das sind hehre Ziele.

Stephan hat Phantomschmerzen an seiner Uhr, die fehlt, weil sie bei der Reparatur ist. Die Sonne scheint, packen für Wien und basteln, Hütchen oder mal wieder einen Kette. Sunla fragen, ob ich ihr doch eine machen darf und ich denke dabei an ihr Schwarz und das es gar nicht ihre Sache ist und sie nichts damit anfangen kann.

Ich versuche Stephan zu erklären, dass ich einen Konflikt habe, weil ich unserer Freundin den Auftrag gerne geben würde, aber nicht überzeugt davon bin und er macht daraus, ich suche Gründe dagegen. Nein, die Gründe dagegen sind alle da in meinem Kopf und ich versuche krampfhaft mich vom Gegenteil zu überzeugen wegen des freundschaftlichen Konflikts, weil ich ihr das Geld gönne.

Wir haben den Nordbayerischen Kurier und zwar länger, weil Detlef ist beim Filmfest und noch Ski fahren. Särge stehen noch im Wasser (Stephan hatte die Überschrift vorgelesen und ich dachte, das spielt hier) und erfolgreiche Flucht eines 63-jährigen Berliner Arztes vor 7 Polizeifahrzeugen in einem schwarzen Alfa Romeo und einer wilden Verfolgungsjagd durch Oberfranken. Hatte sich vor dem Amtsgericht Wunsiedel verantworten müssen wegen Fahrens ohne Führerschein und Urkundenfälschung, weil er einen gefälschten dänischen Führerschein vorgezeigt hat bei einer Kontrolle und war nach der Verhandlung ins Auto gestiegen und dabei von dem Polizisten erkannt worden, der Zeuge war im Strafverfahren gegen ihn. Sehr geile Aktion und auch noch erfolgreich, weil sie abbrachen als er mit 120 Sachen durch die Ortschaften gerast ist. Es ist im Kunstmuseum Bayreuth eine Ausstellung, deren Bilder mir gefallen. Schon wieder eine ESC-Kandidatin aus der Nähe von Hannover? Wegen NBK muss die von unten Montag die Post machen, der Nachbar von oben ist auch weg. Ich will Wäsche machen und die von vor 2 Tagen ist noch drin und stinkt. Noch mal 2 Stunden bei 60 °. Ich liebe das besonders.

Paps, hat in Bayreuth beim Raumausstatter einen Stoff gefunden, der genau ist wie Omas Sofa und hat mir ein Bild per What’s App geschickt. Nein, zu regelmäßig und ich stehe nicht auf kratzig, sondern nehme es bei Wolle in Kauf. 30 % Wolle und dann noch kratzig ist glatt durchgefallen. Peter Oberender ist tot. Den Namen kenne ich doch. War Kollege an der Uni, Wiwi und ihn hat es dahin gerafft. Auch Alfred aus den USA, den sie harmlos angerufen haben hat einen Gewebekrebs und ihm geht es schlecht. Alle sterben wie die Fliegen und er will nur noch Wien und Teneriffa in Harmonie hinter sich bringen. Heute Abend Weinprobe in Hof mit Fahrservice. Sohn eines Kollegen, meines Halbbruders, wie ich ihn immer nenne, der damit einen coolen Studentenjob hat. Der Nachbar steht auf einer Leiter und schneidet die Hecke, die mittlerweile aus Bäumen besteht mit einer Elektrosäge.

Immer wieder der Film von gestern. Manchmal hat man das Gefühl, dass es einen Grund gibt, warum die deutschen Bühnenstücke nicht für den Oscar nominiert werden. Manchmal sage ich ja auch. Die Geschichte ist besser und die Charaktere raffinierter und komplexer als in Hateful 8, wenn ich jetzt mal an das Thema Rache denke. Ich sage morgens zu Stephan, dass der General eigentlich schuld ist an der Misere, weil er diesen durchgedrehten psychisch instabiler Typen bei dem Schwerverletzen und den Jugendlichen zurück gelassen hat. Der war vorher schon aggro gegen den Mischlingssohn von Leonardo, auch weil der liberal und zweisprachig erzogen wurde und kratze sich immer am Kopf von seiner Kopfverletzung anlässlich des Skalpierversuchs, von dem er auch berichtet, dass er erst nichts gespürt hat und er gehört hat wie das Messer an seiner Schädelplatte gekratzt hat und das Blut dann kalt war und fast daran erstickt wäre. Die Haare wachsen nicht mehr nach (dafür hatte er eine tolle graue Fellmütze mit Katzengesicht vorne auf in der zweiten Hälfte). Er ist Psychopath und kann es nicht ertragen, wie der Jugendliche mit einem Stein ein Muster in seiner Trinkflasche kratzt, eine Spirale. Diese Wasserflasche lässt er dem Verwundeten zurück, der lebendig begraben und zurück gelassen wird. Der Böse war nur am Geld interessiert und ließ sich den Lohn der Jugendlichen versprechen um den Job überhaupt zu machen. Das auf sein Ehrenwort wenig zu geben war, war abzusehen. Da war klar, dass das schief gehen musste, wenn der Typ nicht bald abkratzt. Unternehmerische Fehlentscheidung. Das hatte wieder der General auch falsch eingeschätzt und wollte ihn selber durch einen Kopfschuss erledigen. Erst hatten sie ihn noch genäht (war das auch der Typ, der nebenbei Arzt gelernt hatte und wozu, dann wäre er verblutet). Der General hatte auch seinen Schmerz und sagte später zu Leonardo, dass er sich nicht mehr an das Gesicht seiner Frau erinnern könnte und Angst habe, dass er sie nicht wiedererkennt wenn er nach Hause kommt. Der Jugendliche mit seinem Konflikt, weil er sieht, dass sie ihn lebendig zurück lassen, der Böse ihn angelogen hat mit der Story, dass er 20 oder dann einen Dutzend Indianer am Fluss gesehen hat und sie deswegen fliehen mussten, aber er mit drin hängt und vor allem nicht gegen ihn anstinken kann. Das Gewehr nicht geladen hat mit dem er ihn bedroht. Gut war natürlich auch der Trick beim Endnahkampf den toten General mit einem Stock im Rücken auf der Pferd zu setzen und damit durch eine offene Landschaft zu reiten und hinten drauf zu liegen als Toter, als Falle quasi. Ist auch ein Western, diese Film oder wie definiert sich das, im Konflikt zwischen Weißen und American natives?

Ich mache es ein bisschen so wie aus dem Film. Vor einer Woche wollte ich mir die Haare waschen, weil sie gejuckt haben und dann passte es nicht mit Wien (ich bin da sehr zwängig), dann unter der Woche ging nicht, weil Hütchen mit Farbkarte dann rutscht und es juckt immer mal wieder und sie sehen immer weniger fettig aus, aber der Zustand ist nicht für Dauer. Baden und feststellen, ich habe nur noch 3 Haare. Fühle mich etwas ähnlich attraktiv wie Tom Hardy in dem Film gestern ab wann darf ich eine Pelzmütze dauerhaft und als Perückenersatz tragen?

Bekomme einen Brief von einer Versicherung aus Köln, eine Gebäude- oder Haftpflichtversicherung die mir zum Tod meiner Mutter kondolieren und ob der Beitrag der noch offen ist abgebucht werden kann vom Konto.

Babs, die kurzhaarige Freundin und Vermächtnisnehmerin von 10 sieht es so wie ich: toll, dass die Testamentsvollstrecker absagen will, wozu hat Johanna das alles geplant!? Wir werden es aber trotzdem in ihrem Sinne gelöst bekommen, so und so und bald ist Ärmel hochkrempeln angesagt. Ausflug nach Stuttgart ob man das Sofa mitnimmt und dem Kollegen einen Mietwagen zumutet oder nur Essen geht und in die Oper und eine Spedition wird man sehen.

Ja, ich will wieder den Plan ändern, weil Meixners am 3ten war weil ich sie abholen wollte und nicht wusste, dass wir einen Monat später schon wieder in Wien und im Meixners sind. Jetzt haben wir die Kraftwerkbesichtigung und ich schlage den orientalischen Sandwichladen da in der Nähe vor, weil Sunla ist bei uns und muss nicht abgeholt werden. Ich werde die anderen fragen, was sie sagen. Dann mache ich alles in der Küche falsch. Ich fühle mich schlecht behandelt und falsch verstanden und beleidigt und nehme mir vor den Rest des Tages nicht mehr zu reden und nur zu antworten (wobei ich auch denke: klappt nicht). Füttern lassen will ich mich auch nicht (das ist Liebe). Mein Handy liegt im Weg, ich unterbreche die Pfannkuchen und werfe es vom weitem in meine Tasche im Flur. Stephan fragt und sage ihm, wenn er mitbekommt, dass ich mir mehr als 10 mal pro Stunde die Hände wasche, dann ist er zu spät und der Punkt ist erreicht, dass ich mir wünsche, dass er zum Sport geht und nicht wieder kommt und die Wohnung geteilt wird in zwei Hälften und ich ihn nicht sehen muss, sondern mein eignes Ding machen kann und vor dem Tag habe ich selber Angst, aber das die bei mir aus der Familie alle total ungerecht, emotional und egozentrisch sind werde ich dem hilflos entgegen sehen, wie auf ein Floss gefesselt was Richtung White Water treibt. Der Typ, der den Film gemacht hat, hat auch Birdman und vor allem Amores Perros gedreht und Tim Hardy spielt mit in der zweiten Staffel Peeky Blinders. Der war echt gruselig gut. Ich kriege mich schnell wieder ein und denke auch, dass ich paranoid war gestern mit der Vernissage und wir hätten reingehen können, aber da muss mein Mann auch mal die Initiative ergreifen bei so was.

Stephan spricht von dem Trockenbauer, der kreisrunden Haarausfall hatte (wegen Skalpieren und Glatze und so) und dann sah es auf einmal besser aus und Stephan fragte ihn, ob er sich getrennt hatte und das stimmte dann auch noch und die haben zwei Kinder. Das Hütchen mit Dutthut und Schleier aus einem Zwiebelnetz sieht leider nicht aus. Ich fange an einen Popey aus einer Schwimmhilfe (vor Ewigkeiten auf der Straße Göttinger Chaussee gefunden) zu umhäkeln. Andere mögen sich auf Wien und Teneriffa freuen, ich freue mich auf New York. Sunla ist mit OSB (Oriental Sandwich Bar) einverstanden.

Ich würde wieder schwänzen, weil das Atelier ist in Döhren und ich kenne Ralfs Sachen. Bei Nilpferden wachsen die Eckzähne lebenslang nach. Sie üben immer Maul aufmachen für den Arztbesuch. 3 Äpfel im Maul sehen aus wie Tic Tacs. Der Pfleger greift rein, aber sie kenne sich auch seit 18 Jahren. Wir kochen einen riesigen Topf Suppe, der weniger nach Kokosmilch schmeckt und einfach nur eine Gemüsesuppe mit Sojasauce und ein paar Gewürzen ist. Die Pfannkuchenreste schneide ich als Einlage rein. Stephan fragt nach Kino, aber da sind wir mit Steffi schon verabredet. Wenn es doof ist gehen wir zu Dieter Grubert und essen einen Nachtisch.

Die nächtliche Fahrt durch die Pampa, ich schätze im Alter das Licht am Rad, nicht wegen des Straßenverkehrs, sondern im Park wegen der eigenen verminderten Sehkraft. Sie haben einige große Bäume gefällt, im Von-Alten-Park und am Fluss Richtung Rossi. Das verändert dann das Bild richtig stark. Hinter dem Siloah ist gesperrt und wir fahren am Maschsee entlang, ist doch der Maschsee da vorne (?), eher ein kleiner, dicker Fluss davor, dann müssen wir unter der Straße hindurch durch eine Unterführung. Das Atelier ist ansprechend und es tanzen verrückte grauhaarige Frauen Ausdruckstanz (o.k. ein paar Männer und ein paar jüngere Frauen sind auch dabei). Wer hätte das gedacht tanzen gleich 2 Samstage hinter einander. Das hatte ich seit Jahrzehnten nicht. Die Söhne bedienen und er gibt einen Hannover Gin. Den Gin Tonic macht der junge Student (vermutlich Sohn) und schneidet ein dickes Stück Gurke ein wie eine Zitrone und steckt es an den Rand. Ralf freut sich uns zu sehen und ist gut hier angekommen als Hahn im Korb. Wenn die Frau ihre Kunstkurse macht verpisst er sich. Sein neues Scherenschnittbuch ist gut gemacht. Dracula hängt noch an der Wand. Seit 6 Jahren eiere ich rum mit dem Kauf eines Bildes. Heute mache ich es dingfest: ich will Dracula, schaue mir noch mal die Gruftiefrau mit den kleinen Büsten und schmalen Lippen mit den Fledermäusen im Wald an, auch schön, war die Frau schon immer so blass? Ist Mischtechnik, Linolschnitt und Malerei und Collage mit eigenen Bilder, die Frau war übrig, erzählt Ralf, aber nein, die Draculaputzfrau, das ich mein Bild. Das von der Schwitzhütte hängt so schön bei Michi und Markus. Die Scherenschnittsprichwörter sind auch gut. Mir gefällt, „all mouth no trousers“ mit dem Rahmen aus geknüpften Hosen und dem Nilpferd in der Mitte. Bin heute auf Nilpferd. Seeed läuft und der Industriefußboden ist wellig. Ich hätte Harald Bescheid sagen sollen, so wegen Kunst, privat und tanzen und dann hätte ich jetzt meinen Tanzpartner Jesus. Küssen mit der Schirmmütze mit dem extra langen Schirm sei schwer stellt Ralf fest. Angeber, er hat nur den Kuss gemalt, aber das ist nur ein Bild und nicht das Echte. Seine Frau sehe ich selten und habe auch eher das Gefühl Ofen aus. Ich sage ihm, dass Küssen nicht mehr so eine Rolle bei uns spielen würde (mehr fummeln). Durch das Tanzen aufgeladen könnte ich dann über meinen Mann herfallen inklusive küssen.

Auf dem Weg zum Klo im hinteren Raum sieht es total nach Frau aus, aber im negativen Sinne. Die Blumenbilder sind fruchtbar und die Prospekte für die Kunstkurse sehen aus wie eine Mischung aus Yoga, Farb- und Avonberaterin. Ich kann Ralf verstehen.

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Auf dem Klo die Mailbox, P-Monster aus Wunstorf, das ich seine Daueraufträge gelöscht hätte und mich mal melden soll. Der soll mich in Ruhe lassen am Wochenende, aber hey, schöne Kloflüssigkeitsspender in haben die hier.

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Die Atelierkollegin, die gerne Selbstporträts gemalt hat, haben wir neulich am Landtag gesehen mit einem Typen. Das ist ihr Freund sagt sie stolz. Ich dachte aus dem neuen Atelier, weil der ist auch Künstler. Jedenfalls sie soll ihn mal fragen ob Worpswede und ein Vergewaltigungsvorwurf ihm was sagt. Ich erzähle ihr die schräge Geschichte eines Abends, der aus dem Ruder gelaufen ist vor 15 Jahren. Er hat einen Zwillingsbruder. Ich will ihr nicht sagen, dass sie mit einem Vergewaltiger zusammen ist, sondern die schräge Geschichte erzählen. Die Fahrt nach Bremen mit Georgus Freundin, die uns mit einer Liter Faxe Dose am Bahnhof unten am Gleis erwartet. Der Bummelzug, die Idyll vor Ort mit Menschen, die Hecken mit Nagelscheren schneiden, Katzenbilder in Öl, die Häuser der Stipendiaten mit dem Blick auf Kühe und Wildmühen. Das Grillfest mit den ganzen Künstlern, die Chinesen aus dem Nachbarhaus, Georgus wird 50 und kotzt am Tisch sitzend darunter, schön Rotwein wie wir am Morgen danach entdecken. Der ältere Typ, der sich als Förster oder Vogelkundler vorstellt und penetrant binge drinking betreibt. Weinglas halb leer auf ex und dann wieder voll machen. Er hilft die Jugendlichen zu vertreiben, die mit Treckern aus dem Wald auftauchen und eine Tanne fällen wollen um sie einem hässlichen Mädchen in den Vorgarten zu stellen. Ich gehe gegen 3 ins Bett in die Gästewohnung. Die Künstlerin, die sich ebenfalls die Kante gegeben hatte war durch den Wald gefahren mit dem Fahrrad Richtung Dorf und über eine Baumwurzel zu Fall gekommen und dann getrennt von ihrem Hund wieder gekommen mit einer fetten Platzwunde am Kinn. Stephan und der Typ haben entschieden, das muss genäht werden, weil sonst Narbe im Gesicht, tut ihr später leid. Während Stephan den Krankenwagen gerufen hat, der Vogelkundler, der sich aufs Sofa hat plumpsen lassen und federnd mit dem gegen die Wand geknallt hat schaut zu randaliert die Frau und der Typ setzt sich auf sie drauf. Ihr eigener Hund versteckt sich vor ihr im Badezimmer und hat Angst und sie reißt die Stehlampe aus der Wand und schlägt damit um sich. Der Krankenwagen kommt und der Typ fährt mit. Am nächsten Tag erzählt sie, er habe sie vergewaltigt. Meine Theorie ist, die waren ein Paar oder hatten zumindest was und hatten Streit und durch das draufsetzen und sie total besoffen sein, vermischten sich die Ebenen in ihrer Wahrnehmung.

Die andere aus dem Atelier ist getrennt. Ich bin hartherzig an diesem Abend: na und? So ist es halt. Die meisten trennen sich und der Typ war doch eher eine Lusche nach meiner Wahrnehmung. Sie wollte Kinder und er nicht. Da muss man sich frühzeitig einigen und sich dann gleich trennen und nicht warten, weil die Frauen dann über 40 sind und das findet sie dann traurig/tragisch. Ich sage, schöner Labradudel ist auch was. Dann die Frage, ob ich nie wollte. Nein. Das findet sie cool. Ich zeige ihr unsere Ersatzkinder, Hilda und meine Eltern auf einem Selfiebild. Wer so süße Eltern hat, der braucht keine Kinder fällt mir spontan zu dem Bild ein, was ich eigentlich schon kenne. Sie erzählt vom Stress mit dem Jobcenter und wie sie sich als Graphikerin bewerben soll, dabei gibt es da genug Arbeitslose, die das gelernt haben. Sie will jetzt auch unterrichten. Jeder ist Coach heutzutage. Da soll sie die Kollegin fragen, die sich getrennt hat, die ist doch fest angestellt jetzt als Coach. Empfehle „The Revenant“. Die Freundin war hochschwanger und da wollte sie dann nicht mit ihr rein. Warum Kinder kriegen ist doch gerade blutig, da muss sie sich daran gewöhnen Sie waren stattdessen in dem Suffragettenfilm und der Frau wird das Kind weggenommen. Auch nicht besser. Sie mag es nicht, wenn die Filme unlogisch sind und mit schweren Klamotten ertrinkt man im kalten Wasser. Das zieht einen nach unten. Würde man das machen? In einem Pferdeleib übernachten? So ein Körper hält schon die Wärme eine ganze Weile und so ein Pferd ist massig. Ich habe die Idee, dass wir alle ins ehemalige Atelier gehen wo jetzt ein Fitnessstudio Moving Bones drin ist und eine Probestunde machen. Ralf findet das super. Er kommt dazu (wir essen die Knabberbar leer) und will noch mal mit Stephan zu Nancy Sinatra „These Boots are made for walking“ tanzen. Stephan: warum noch mal. Was macht Ingrid frage ich. Die war da und hat Morgen Frühschicht. Ralf denkt, ich frage nach seiner Frau, dabei meine ich eine weitere Atelierkollegin, die Lehrerin. Sie ist da wohl auch draußen. Nein, lachen wir. Ich finde die Vorstellung lustig, dass sie da noch drin ist. Vorne Acroyoga an Bänder und hinten Ingrid mit ihren Tonfiguren. Ich erzähle von Georgus Garten und dass er Werder Bremen Fan ist und mit denen sogar im Trainingslager war. Sie findet das gut. Warum? Es wäre eine Leidenschaft. Ja und ohne Leidenschaft diese Leere und dann müssen die Kinder herhalten. Sie ist gefrustet weil man von der Kunst nicht lebe kann. Die guten Künstler sind unentdeckt und arm, das wisse man doch, siehe Van Gogh, die berühmten sind Jonathan Meese. Nicht, dass der kein Talent habe, aber in etwa so viel wie Ralf, aber es gibt keine Verteilung im Kunstmarkt. Wenn man Geld verdienen will muss man was anderes machen. Meine Worte ärgern sie. Wenn man den Drang hat mit 16, dann denkt man, dass es einen zumindest unterhalten und ernähren kann, dass man davon seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Ich sage, die Leute konsumieren, aber nicht bei der Kunst, das wird nur geschaut und nicht gekauft. Da haben sie einen Igel in der Tasche. Schuhe, Autos, Möbel, kein Problem. Immerhin habe ich heute gekauft (sage ich ihr nicht, aber ich wollte mal raus aus der Gruppe derjenige, die es unverbindlich gut finde und investieren, besitzen, haben, bekennen, unterstützen mit Geld und nicht Worten). Ich weiß nicht was es kostet und frage nicht, hatte den Preis mal gesehen auf der Liste als Vera die Eröffnungsrede gehalten hat, war mit das teuerste. Ich weiß, dass ich den Preis angemessen fand und bin froh, dass es noch nicht weg ist. Ich kann Qualität erkennen auch ohne den Hype auf dem Kunstmarkt, geht mir mit Klamotten auch so. Das Mädchen mit der Brille was noch in seine Nase reinwachsen muss und Ralf verabschiedet sich mit High five hat vor kurzem seine Mutter verloren, Gehirntumor. Mit wem war sie da, Jugendamt, nein mit dem Vater der Neuen, die Eltern haben sich schon vor langer Zeit getrennt. Ralf ist ein Guter und schaut ein bisschen aus wie die Affen in seinen Linolschnitten. Es bekommt der Richtige, der ausharrt und nicht klagt und sich eine Krankenschwester geangelt hat (wie unser Freund aus Oberfranken auch) und seinen Sohn erzieht (dito). Heute nehme ich 2 Postkarten für 5,- € mit. Ich würde auch eines von unserem Freund aus Berlin kaufen. Da geht es mir ähnlich, das kommt vielleicht als nächstes, immerhin haben wir versucht meinen Eltern die Sachen schmackhaft zu machen (das war Stephan). Jetzt spielen sie Cindy Lauper für die alten Mädchen. Ich habe genug getanzt für hier und heute und 3 x Wien ist die Vorbereitung für New York. Wir hauen ab. Nebenan ist Wrestling-Schule in einem ganz schrägen kleinen Hutzelhäuschen um die Ecke das schrägste Hotel Hannovers. Eine der anderen Ausdruckstänzerinnen mit roten Schuhen hat hier geparkt. Ich bin hart, aber sage zu Stephan, das ist eine naive Idee. Wie ich vögele gerne, dann werde ich das for a living machen können. Da gibt es keinen Zusammenhang und keine Gesetzmäßigkeit. Sie tut mir auch leid, wie stolz sie ist, dass sie einen Freund abbekommen hat und der ist auch ein Vollpfosten meiner Meinung nach. Dann lieber allein bzw. wie kann man in mittleren Jahren noch so unsicher sein, das man froh ist, dass man einen abbekommen hat. Das finde ich traurig. Ich hatte winzige Ohrringe an und die saßen zu fest, merkte es erst als es zu spät ist. So weh können Ohrläppchen tun! Wahnsinn.

Rewe hat gerade geschlossen. Das finden wir immer krass so mitten in der Nacht. Zuhause Caro Kaffee und den Kekse von Anna Leine teilen. Der Werbung nach zu urteilen werden bald alle eine Brille aufhaben beim Bahnfahren und nicht mehr nur auf einen Handybildschirm starren und damit herumspielen. Clint Eastwood und der Böse ist John Malkovich, wie heißt die spröde Schönheit, irgendwas mit Russo und von wann ist der Film? 90ziger tippe ich. Die Wärmflasche liegt schon im Bett und hilft mir nichts auf dem Häkelposten. Gehe mit eiskalten Füssen zu Bett. Das Abbrechen machen wir immer parallel und ohne Worte. Das gefällt mir.

Ich lasse beliebig viele gegeneinander antreten

15.02. Traum: Lauter verschiedene Sequenzen. Wir holen Kathrin vom Zug ab und sie ist ganz dünn und hat ein Kleidchen an, was sehr französisch ausschaut, will auch weiter nach Paris und hat nur einen kleinen Rollkoffer dabei. Wir schlafen auf dem Dachboden, sie, ihr Bruder und ich, jeder in einem einzelnen Doppelbett, wie ich morgens merke (ich war zuerst ins Bett gegangen). Ich will Fotos von meiner Feier löschen, aber die Filmchen von dem Sturm und der verfallenen Ruine und man schaut oben durchs Dach und Gerds schwarze Haare wehen im Wind wie er am Rand des Kraters, der früher das Dach war steht vor dem Nachthimmel (wie Highlander) und dazu Type O Negative Musik, ist schon sehr schön, wie ein Musikvideo aus meinem Leben.

Dann Rahel, sie ist im Zimmer und hat herein gesagt. Das habe ich nicht gehört, ich bin schwerhörig, die kann ihren Geburtstag bei uns feiern, wenn sie mag.

Dann Jasmin, kocht was mit Karotten und da soll nur eine Kartoffel rein und ganz klein soll ich die schneiden, so wie sie neulich. Ich gebe mir richtig Mühe und mache langsam und widme meine Aufmerksamkeit und Geduld dieser Aufgabe.

3 Karotten, Mangold und Kichererbsen. Noch mal so ein Eintopf. Das liegt an dem Foodie, der meinte, dass Karotten an alles gehören und ich zu Stephan, er will Suppe oder Eintopf, dann mal 3 Möhren kaufen. Es war nicht Mangold, sondern Pak Choi, das ist wohl mehr Kohl und das andere mehr Spinat.

Stephan zeigt mir eine Karikatur mit verschiedenen Brustformen, die verworfen wurden quadratisch und als Spiralen. Heute Rathaus mit meinem vegetarischen Freund. Das ist gut. Herr Augen-OP kommt um 11 und ich schicke meinen eingescannten Ausweis, den Stephan abends noch bearbeitet hat, an die Israelis, wie Paps die nennt wegen Shareholder und Ding. Frau Mittelfeld geht es schlecht, die Bestrahlung macht ihr zu schaffen und sie hat Wassereinlagerungen in den Beinen. Die Tochter fragt nach Kontoumsätzen. Das waren Karteneinkäufe bei Primark und Nanu-Nana.

Mittwoch ist wieder Theater und wir sehen den Psychiater. Der soll mich einweisen, Stephan macht den besseren Vorschlag eine Entschuldigung, verstehe ich erst nicht. Na, dass ich krank bin und nichts dafür kann.

Der Insolvenzverwalterin ist der Termin auch nicht recht, früher oder gar nicht und auf Borderline Frauen ist doch Verlass. Die ruft auch an und ihr geht es heute nicht so gut….

Yogaworkshop in der Yogawerkstatt auf Englisch. Wieder diese Gala-Promis der Yogawelt oder vielleicht ein Erlebnis? Das lass ich Steffi entscheiden.

Als Herr Auge da ist, geht es um die Unterbringung von Frau Ruanda und ich muss ihn rausbitten zum Telefonieren mit der Gutachterin, welches Depot weiß ich wieder nicht, schlechte Betreuerin halt. Ich entschuldige mich, kein Problem sagte er. Das Auge sieht gut aus für frisch operiert.

Herr Schwitzehand kommt Morgen und will die Befreiung statt nur Krankenhausrechnung, also die saubere Lösung. Das freut mich. Herr Hodscha ist auf Station angekommen zur Entgiftung und geordnet. Das hebt meine Laune ohne Ende. Ich bin stolz und es ist als hätte mein Kind ein 1er Abitur gemacht oder ähnlich, das Gefühl. Zwei andere nerven und ich muss sie auf ihre Termine bei mir Morgen und Übermorgen verweisen. Das hat bis dahin Zeit.

Habe der Jungschauspielerin geschrieben, dass sie mich nicht kennt und ich nur Stalkerin bin und das Café Stöckle empfohlen wegen Eier im Glas und Wien. Sie schreibt: „ah na umso schöner:)…ja ich wohn i d nähe vom stöckel, krieg heimweh, wenn i dort vorbeifahr…gruß aus hietzing, kk“.

Frage Stephan was es ist, scheint ein Bezirk in Wien zu sein.

Markus hatte uns davon erzählt, genial gesehen und verändert, ein Bild aus der Süddeutschen, sieht aus wie unser Freund in alt und richtig gut gelaunt. Man soll ja Heroin nehmen, wenn man im Rentenalter ist. Habe ich mir auch vorgenommen. Je mehr ich es mir anschaue, desto verblüffter bin ich. Der Janker, die Neon-Uhr. Es passt so gut und wie gut er die Zeitungen fälschen konnte, genial, wie seine Collagepostkarten und CD-Cover. Der Mann ist schwer begabt.

Der Frau von der Postbank (ich habe vier Betreuungsfälle und unterschiedliche Anliegen und sie eine junge gut aussehende Kollegin, die dabei sitzt). Die Karte, die gelagert war, müssen wir sperren. Sie ruft dann da an und sagt ihren Code und sie wurde noch nicht losgeschickt bzw. heute, rollt mit den Augen. Nach einer Insolvenz 3 Jahre warten dann ist alles gelöscht in der Schufa. Ich wollte ihr die Rückmeldung geben, dass es nicht an ihrer Beratung gelegen hat, dass es eher ein Findungsgespräch für mich war, was ich wirklich will. Sie bedankt sich und findet die Rettung der Weltmeere gut.

Psychiater mit Eselsbrücke. So kann eine demente alte Frau sich prima seinen Namen merken. Herr Ihme knallt Türen und soll da bleiben. Er sagt Beschluss geht bis Donnerstag und ich sage, ich habe mir Freitag die Frist eingetragen, einer von uns wird Recht haben und ich melde mich Donnerstag. Und, wer hat wohl Recht?

Der neue Betreute kommt mit der abW Frau spontan vorbei. Sie ist Kornumfeld würde ich vermuten und es ist wieder Liebe auf den ersten Blick. Er heißt wie was zu Essen. Kann ich mir merken, kommt Morgen vorbei.

Der Kollege ist nicht da. Konstanz. Bodensee statt Wien. Lässt sich mein Bruder damit ran locken? Nur dann lohnt es sich, sieht wieder aus wie ein schlimmes Rentner-Teuer-Ding.

Ingwer-Vanille-Pudding, vegetarische Pasta und Pute in fruchtiger Tomatensalsa. Harald will mich für Instagram werben und meine Mode für die Welt öffnen. Ich will auch BM nicht groß bekannt machen. Da habe ich gar kein Interesse daran. Mir kommt es nicht auf die Anzahl der Follower an, davon habe ich nichts (das ist hier eher hinderlich) und Anregungen von außen habe ich genug. Harald findet alle Filme scheiße, ob Subkultur oder Blockbuster. „Spectre“ ist wie eine H & M Werbung und als er es reizvoll findet mal eine Burka zu tragen, muss ich an den Vampir Film denken, den ich ihm empfehlen will und den er auch scheiße fand in der Grammophon-Fabrik im Sommer. Vielleicht Morgen noch mal, habe sein Geschenk vergessen und es gibt grünes Curry und Samosa und Harald hat uns den Eingang gezeigt für Fahrräder. Als wir nach Kontrollen fragen bzw. Harald, sage ich, wir seien städtische Mitarbeiter, wir würde nur für andere fragen (wie Beate Uhse). Ich aus der Bibliothek und mein Kollege Jugendamt oder umgekehrt und sie schaut ganz ernst. Ich liebe es, wenn Leute den Witz nicht verstehen.

Die Frau vom abW findet meine Theaterkritiken so gut und fragt, ob ich so was offiziell schreibe. Nein und bloß nichts vom Tagebuch erzählen, kann nicht noch mehr beleidigte Leser gebrauchen. Die anderen sind noch nicht da, d.h. ich arbeite weiter, sie kann aber das Theatermagazin vom Schauspielhaus durchblättern, ich habe es allerdings uninteressant gefunden. Ich mache allen Kaffee die welchen wollen und bekomme von den Eltern einen Artikel über Schizophrenie aus der „Welt am Sonntag“. Frau Perserin schaut beleidigt, weil das eigentlich ihr Kompetenzbereich ist und ich kommentiere das gleich und habe richtig gelegen. Ich versuche das Scheißformat von dem Ding zu kopieren, was echt nervt, 8 Kopien pro Seite zum aneinander basteln, was natürlich mehr schlecht als Recht bei mir funktioniert. Gut, ist wie eine Rauchpause und ich muss nicht in der Runde sitzen in der Zeit. Wir haben 3 Fachleistungsstunden abW. Ich weiß nicht, ob das jemandem in der Runde hier was sagt. Am ehesten Frau Perserin, die ja abW macht, aber das gibt es sonst nie. Wenn einer richtig doll krank ist, dann hauen sie schon mal 1,5 raus und ich habe auch noch bestimmt einen Krassfall mit 2, aber 3 ist wie ein Zombie, der Klavier spielt, erkläre ich ihnen, also sehr selten und, dass der türkische Pflegedienstmitarbeiter Herrn Minus zur Blutentnahme bekommen hat, das ist wie ein Zombie, der Klavier spielt und nebenbei eine Pudeldressurnummer macht. Also doch, die Eltern wollen ihm noch eine Chance geben (war vorher klar). Was, nur ich habe Hausaufgaben? Na gut. Dem somatischen Pflegedienst setze ich Frist und den anderen, der die psychiatrische Pflege macht, bei dem frage ich die Chefin, was das kostet wenn die Eltern privat zahlen wollen, wenn das ausläuft, 1 x die Woche. Frage den Typen um den es geht und der neben mir sitzt, ob er nicht seine Tarife kennt. Das wissen doch Dienstleister sonst und bestimmt kommt es bei ihm auch darauf an, was er machen soll, scherze ich. Er ist für Herd abstellen und beide Betreuer sagen der Mutter, dass es ihrem Sohn egal sei wer kommt, sie seien austauschbar und eine persönliche Bindung habe noch keiner zu ihrem Sohn aufbauen können. Ich sehe das anders. Mit der Ärztin geht er nicht mit und mich nennt er Mutti und es ist gleich beschlossen Sache, dass wir zusammen im Rettungswagen uns in die MHH fahren lassen. Das scheint doch nicht egal zu sein und ja, er hat ein Vertrauensverhältnis zu mir. Der Mutter gibt mir Recht und freut sich sichtlich über meine Worte. Der Vater will nicht Kieser. Beide mögen mich richtig gerne als wäre ich wie eine Tochter. Das spüre ich.

Stephie vertritt den Yogakurs und macht schön Pranayama in sanft und Liegestützen auf einem Bein.

Anruf bei meinen Eltern, dass sie immer mich dafür verantwortlich machen, wenn mein Bruder was kaputt gemacht hat und das nervt und schürt meine Aggressionen. Ich lade keinen aus, er trifft eigene Urlaubsentscheidung. Ostern in BT treffen hätte er gut gefunden und sie haben genügend Betten und Duschen. Jetzt versuchen sie mich dazu zu überreden zu kommen und ich darf auch was zum Flicken mitbringen (wie süß und Mama kann das wie sonst keiner, beim roten Nachthemd sieht man nichts, Hammerarbeit). Aber ich wurde in die Planung nicht miteinbezogen, außerdem darf ich meinem Mann sein Ostertanztagekulturprogramm nicht kaputt machen sonst hängt da wieder der Haussegen schief. Ja, Stephan kann auch sauer werden, aber nur mühsam. Stephan tue ich so ärgern und piesacken, dass ich mich schon erschlagen hätte an seiner Stelle. Der Sterneladen ist nicht am Bodensee, sondern am Tegernsee. Schlechte asiatische Filme, wieder im Häkelmodus, dann Interview Tarantino und die Schauspieler von Hateful 8 am Arbeitsplatz von Stephan. Michael Madsen erzählt, dass er früher doof war und nicht wusste was er macht (nicht, dass er es heute weiß). Es geht um Reservoir Dogs im Vergleich zu jetzt und er war mit Tim Roth durch die kunstblutbesudelten Körper aneinander geklebt und sie mussten mit Wasser aus einem Gartenschlauch voneinander getrennt werden. Heute bewundert er das Talent seines Kollegen und sie sind in unterschiedlichen Ecken des Zimmers gestorben, so dass das nicht mehr passieren konnte.

16.02. Traum mit Hunden (langweilig). Vergessen unseren in der Wohnung, ist ganz klein und hat sich nicht bemerkbar gemacht als wir gingen. Irgendwer holt ihn. Er steht auf die Köpfe von irgendwelchen Insekten. Davon liegt einer neben mir den er gleich findet und sich einverleibt. Kinder und andere Familie, haben einen hippeligen Terrier und einen Pudel, der festgebunden ist aber sich immer löst. Unten ist etwas Strand, aber nur die Fläche unter einem Baum, alles voll mit Laub und schattig, dann lieber hier oben in der Sonne sitzen und sich wärmen. Die Kinder sehen es auch so. Der Pudel ist total schlau. Ich mache den Platz- und Sitztest mit Handzeichen und der Hund versteht es auf Anhieb. Frage, ob ich mit dem eine Runde Gassi gehen soll, nur um den Block. Wir einigen uns auf 10 Minuten, dann wollen sie los. Treffe andere amerikanische Nachbarfrauen mit Hunden. Die legen sich flach auf die Erde und der Pudel auch und sind total im Spielmodus, ohne dass das umgesetzt wird. Es geht auch irgendwie um eine Leiche, ob ich die verschwinden lassen soll (verbuddeln oder in einen See werfen im Wald) oder ehrlicherweise zugeben, dass es mir passiert ist und eher ein Unfall war, ich wollte schon schlagen, aber nicht den Tod der Person. Dann bekomme ich vermutlich eine Bewährungsstrafe und komme nicht gleich in U-Haft und bin sauber aus der Sache draußen und muss nicht ewig damit leben, ob ich entdeckt werde. Die Leiche habe ich schön ordentlich hingelegt und sie ist gerade und ansehnlich, ist eine Frau. Irgendwie geht es dann noch um moderne Kunst. Vieles finde ich nicht so toll, aber genau dieses Stück würde ich mir auch kaufen und hinhängen, wenn es ging.

Uninteressant vom Traum, aber nicht von der Verknüpfung. Hat bestimmt damit zu tun, dass ich Harald gestern in der Kantine gesagt habe, dass ich seinen Hund scheiße finde (was ihn natürlich beleidigt). Ich mag keine Jack Russells (ja, ich bin Rassist), die sind zu hibbelig und dann Suki ist der tollste Hund der Welt. Der ist mir ja aber auch zu angespannt und hibbelig. Was ich genau will, lässt sich nicht sagen, am besten ein Hund mit An- und Ausknopf, weil so einen Bernersennenphlegma wäre das allerletzte für mich. Feininger war perfekt und der ist tot und war uns nur knapp über 1 Jahr vergönnt, aber das Gefühl ein vollständiges Rudel zu sein kann ich immer noch abrufen. Suki latscht demonstrativ in seinen Napf um zu zeigen, dass der leer ist und wir gefälligst was dagegen tun sollen und Stephan und ich treten auch mit den Füßen auf den Teller um seinen Hundehumor zu testen, so nach dem Motto: ahh, Tatsache, kein Futter drin, er hat Recht, haben wir jetzt auch gesehen, jetzt wo er uns darauf aufmerksam gemacht hat. Harald beruhigt seinen Hund und vereinbart Waffenstillstand mit ihm gegen Vorauskasse wenn er auf andere unkastrierte Männchen losgehen will. Dann mag es in dem Traum um meine anderen Schreibverbrechen gehen und immer wieder Kinder und wie ich mit ihnen interagiere (Vorwurf meiner Eltern, dass ich die Neffen nicht mag), wobei die Hunde bei mir wie immer im Fokus stehen.

Quentin ist nicht politisch korrekt, aber seine Filme machen für mich politisch einen Sinn (und gefallen mir natürlich) und es ist Kunst. Er sagt, es sei nicht seine Aufgabe auf Kritiker und Bedenkenträger zu hören (gefällt mir natürlich die Einstellung). Haarmann Musical finde ich nicht so lustig und frage Stephan, wie er es findet wenn ich vom Serienkiller umgebracht werde und den finden alle cool und tragen T-Shirts von ihm, wie bei Manson. Auch die Schauspieler von Hateful 8 in dem Presseinterview sind lustig. Dachte ja beim Schauen, dass Daisy und ihr Kopfgeldjäger sich ineinander verlieben. Das passiert nicht, aber sie sind wie ein Ehepaar und das ist nicht nur eine Assoziation von mir, sondern bewusst so angelegt. Sie setzen sich bei der Pressekonferenz um, damit sie richtig sitzen und sagen: „we have an announcement to make“ und alle lachen. Überhaupt ist Humor ganz wichtig, bei denen und bei mir. Ist wieder wie bei Känguru-Chroniken und ich teile alles in lustig und nicht lustig ein. Leute, die mich zum Lachen bringen machen viel mehr Punkte als alle anderen, egal was sie sonst für noble Eigenschaften haben.

Alle anderen Filme, die mir empfohlen wurde oder von denen ich dachte, dass ich sie sehen will sind uninteressant bis scheiße nach den Trailern zu urteilen. „The Danish Girl“ unüberzeugend, „The Big Short“, berechenbar und langweilig, bei Brad Pitt kommt es eben auch darauf an, wer Regie führt ob Quentin, die Coen Brüder oder das Mittelmaß. „Suffragetten“ schaut langweilig aus, wie Fernsehproduktion und dieser „Brooklyn, Liebe in zwei Welten“ noch schlimmer, Ausstattung steril und wie Rosamunde Pilcher BBC Produktion. Pfui Bäh. Nicht mein Ding, brauch ich nicht, so sentimentalen Scheiß. Der einzige Film, der mir gefällt ist Naturfilm über Mustangs mit großartigen Naturaufnahmen aus Nordamerika. Der Typ, macht braucht ein gutes Urteilsvermögen und wie bekommt man das? Durch Erfahrung und wie bekommt man die, durch ein schlechtes Urteilsvermögen.

Kriegt Stephan das hin mit der Kommunikation wegen Hanomacke Feier am Samstag oder muss ich mich einschalten und Jasmin schreiben?

Frau Srilanka kommt mit einer Frau und nicht dem Türken von gestern, heult und Mutter wischt ihr das Gesicht und lässt sie ins Taschentuch schnäuzen wie ein Kind und redet auf sie ein, sie soll ruhig sein. War sie viel zu lange und konsequent hat sie die Fassade hoch gehalten, 9 Jahre lang. Das war vielleicht das Problem, dass sie jetzt wieder so krank wurde. Es muss auch mal raus und wir können es ab in diesem Kreis. Es ist verständlich, dass sie traurig ist, weil sie krank wurde und nicht für ihren Sohn da sein kann und geschieden wurde, obwohl ihre Eltern seit 34 Jahren zusammen sind und ein Kind bei ihren und eines beim Ex. Das ist alles anders als sie wollte und doof und das darf man auch mal doof finden, aber Katastrophe ist es auch nicht, nicht Kinderkrebs im Endstadium, sondern nur Kinder wachsen bei verschiedenen Elternteilen auf und jetzt war sie im Krankenhaus und der Sohn hat sie vermisst, aber der war bei anderen Familienmitgliedern, die auch feste Bezugspersonen sind und nicht im russischen Kinderheim, also keine Katastrophe. Sie ist mir so dankbar für alles was ich gemacht habe und ich sage, sie hat das gemacht. Ich kann das nicht ohne sie, sie kann sich auch mal selber auf die Schulter klopfen. Dann will sie kochen und auch für Herrn A. und meinen Kollegen, Rindfleisch mit Chili und Gewürzen. Sie nennt den Rotipaperlapap-Namen des Gerichts und lacht dabei. Der Kollege kennt ihr Land und die Gesetze, aber kommt er auch mit? Klar, alle meine Männer sind essensfixiert und kommen mit mir mit. Sie strahlt und ist total glücklich bei der Vorstellung, dass wir alle bei ihr Essen. Fahrrad darf sie kaufen und ja, ich fahre auch gerne Fahrrad, aber Kaufen steht im Moment nicht im Vordergrund, sondern Ruhe, viel schlafen, spazieren gehen, im Wald schreien, wieder nach Hause, Tee trinken, Mittagsschlaf machen, weinen wenn das Kind in der Schule ist, zur Ärztin gehen, Zeit für sich nehmen, in sich rein hören, viele Kontakte mit der APP, wieder gesund werden. Üstra wegen 7,- € (unwirtschaftlich, aber ich schreibe denen) und Unterhaltsvorschuss, beantrage ich und wieder treffen nächste Woche. Sie weiß nicht, wann sie Termin bei der Ärztin hat. Ich sage: „Wer sind Sie und was haben Sie mit Frau Srilanka (nenne ihren Namen) gemacht?“ Sie lacht und sagt, ich kenne sie und weiß, dass sie die Daten alle im Kopf hat. Die Frau vom Pflegedienst nimmt eine Karte mit und wird mir schreiben. Frau Srilanka gibt mir nicht die Hand, weil sie geweint und sich danach die Hände nicht gewaschen hat. Hat sie denn Pippi in den Augen (maW die Regel kannte ich noch gar nicht).

Die Chefin vom Pflegedienst sagt mir später, was ein Besuchskontakt kostet, wenn man privat zahlt von den Psychiatrie-Leuten und das sind ca. 90,- €. Jetzt hat heute ihre Stellvertreterin mich kennen gelernt und auch von dem gestern und dem, der Herrn Ihme betreut und hat und nicht mehr dabei ist, hat sie so viel von mir gehört und sie trägt heute eine bunte Hose, könne aber nicht gegen mich anstinken. Sie will mich aber irgendwann auch kennen lernen, so viel wie sie schon gehört hat und sich natürlich auch fachlich austauschen mit mir (das kommt mir jetzt vor wie bei einer Blondinen, der man sagen muss, dass sie auch intelligent ist).

Herr Ihme, es knackt in der Leitung und zwar so laut, dass ich Mühe habe ihn zu verstehen, wie Handy liegt daneben und schwerer Störsender. Wir werden abgehört ist seine Erklärung. Wenn ich zweiten Beschluss erwirke, dann rastet er aus und kommt bei mir im Büro vorbei. Ich will es mit ihm abstimmen und darum geht es doch gar nicht, außerdem macht er mir keine Angst.

Was noch mehr nervt als kläffende Hund sind piepsende Wasserkocher. Das raubt mir den letzten Nerv hier im Büro.

Herr Palästinenser, der vor der Zahn-OP rückfällig wurde, ist verschwunden seit Sonntag. Sie suchten gerade einen Platz zur Entgiftung. Ein halbe Stunde später wird es mir noch mal gemeldet, aber von einem Ergotherapeuten, den er mit Vornamen nennt und der eine guten Draht zu ihm hat und mich bittet ihm zu sagen, dass er sich bei ihm melden kann und man das wieder hinbekommt . Sympathisch. Ca. 4 Stunden nach der Nachricht ist er wieder aufgetaucht beim Arzt und hatte 3 Tage gefeiert.

Was habe ich mit dem Schlüssel zur verstorbenen Mutter meiner Betreuten zu tun. Der Vermieter hat beim Nachlassgericht angerufen und will die Wohnung in Besitz nehmen und ihn hier abholen, warum nicht gleich bei der Sektenfreundin, die ihn hat. Das klappt alles nicht und nur über mich. Die Tochter hat einen Kaffee von Künne und ein dicken Hausmeisterschlüsselbund.

Nach dem Telefonstreit mit meinen Eltern: „ich war gestern schroff, aber seht es als Zeichen meiner Wertschätzung, wenn Ihr direkt von mir beschimpft werdet und nicht nur im Blog. Ich glaube, Wien wird gut. Ich freue mich auf ein Appartement mit euch. Schließlich habe ich sehr das Gefühl von euch verstanden zu werden mit einer grundlegend wohlwollenden Haltung (außer die Einschätzung, dass ich mit Kindern nicht klar kommen würde). Ich komme gut klar, werde gemocht und verehrt, lästern behalte ich mir vor. Zu meinem Geburtstag vorletztes Jahr war Meixners (mein Lieblingsladen) geschlossen, weil die Sommerpause hatten. Das war ur-schlimm und kann jetzt geheilt werden.

Die beiden Schätze aus dem Bühler Tal waren damals auch nicht dabei.

In diesem Sinne freue ich mich auf Kaffeehaus und Würstlstand an der Oper. Hail Sperl!

Eure cholerische Tochter (die Ältere).“

Kommt früher von der Diakonie und den Briefkastenschlüssel habe ich getestet, nicht, dass ich ihm den falschen mitgebe, nämlich meinen. Morgen unterschreibt er den Praktikumsvertrag. Ich kenne die Kantine in der Maschstraße. Wo ist das soll ich ihm beschreiben. Soll beim Aegi sein. Wie kann man sich so wenig dafür interessieren frage ich mich und kann das dann was werden.

Immer wenn ich am Kronsberg anrufe heißt es, Herr Hodscha hat auch schon heute angerufen. Er hat ganz wenig genommen und braucht das nicht, will aus der Entgiftung wieder nach Hause und von da aus in die Therapie. Ein Telefonat genügt.

3 Minuten nach halb da und wir wollten Harald überraschen. Es ist voll und man muss richtig aufdringlich sein. Beim Gehen ist eine große Lücke, die gleich geschlossen wird. 5 junge Männer, ich soll langsam machen. Warum, weil sonst Oberschenkelhalsbruch? Ich glaube kaum. Das was ich für Harald dabei habe noch mal begutachten, ist genau unser Essensthema. Essen war wieder gut. Gut, grünes Curry hätte krasser ausfallen können. Chicco treffen wir beim Gehen. Er hat Dorsch gewählt und nicht indisch und setzt sich bei all den Sitzplätzen genau auf den, wo ich gesessen habe wie Stephan erstaunt feststellt, quasi Lotto-Dings. Unser Nachbar war mit uns im Theater bei dem Berliner Gastspiel. Wenige Reihe versetzt nur, aber wir haben ihn nicht gesehen und er uns auch nicht. Komisch. Am zweiten Abend war eine Darstellerin erkrankt und es hat nur ihr Sweatshirt auf der Bühne gelegen. Sabine und Larissa wollen das vielleicht noch mal in Berlin nachholen. Wenn ich so scheiße bin, warum grüße ich mich mit jeder Postzustellerin und jedem Kantinenkoch. Stephan sagt, die Essensausgabefrau hätte mich angestrahlt als ich was Positives über das Essen kommentiert habe und dann habe ich nicht mehr geguckt und sie sei in sich zusammengefallen. Das war keine Absicht, sondern Fixiertheit aufs Essen und nächstes Mal bin ich besonders nett. Alle in nicht akademischen Dienstleistungsberufen tätigen Menschen sind meine besten Freunde. Alle.

Nachmittags ist voll viel los (der Neubewerber kommt mit Mama, war im Knast, mag meine Kunst, Schulden macht die AWO, der Betreuer hat immer angerufen und wollte den aktuellen Jobcenterbescheid von ihm (?) und hat eine Ausbildungsstelle zum Bürokaufmann in einer geschützten Einrichtung ab September) nur Frau Stimmen kommt nicht, weil ich den Termin heute statt Morgen echt nur in meinem Kopf bestätigt habe. Entschuldige mich bei ihr. Die Richterin, die für den Wechsel zuständig ist, will bei der Betreuungsbehörde anfragen. Den Umweg kann sie sich sparen. Traut sie sich wohl nicht. Frau Srilanka hat ein neues Verfahren wegen Umgang vor dem Familiengericht in Frankfurt. Der ehemalige Anwalt, Verfahrenspfleger, lässt mir eine mail schreiben und 10 Minuten später melde ich mich. Das hätte er früher haben können, hatte dem Gericht gemeldet, das er keinen Kontakt zur Kindesmutter aufbauen kann, der Idiot. Danke dafür. Es folgen Telefonate mit Frankfurt und Morgen werden weitere folgen, wenn das Gericht geöffnet hat.

Der Staatsanwalt mit dem ich einen Telefonflirt habe seit vor Venedig frage ich gleich, ob das sein einziger Gnadengesuchfall sei, weil die Geschäftsstelle gleich Bescheid wusste noch bevor ich den vollständigen Namen gesagt hatte. Ja, Miss Marpel lag richtig und ich wisse doch, es gäbe keine Gnade, doch in religiöser Hinsicht schon. Hatte ich vergessen, dass sie mehr „Hateful 8“ sind. Ich sehe sie immer als große Gnadenbehörde und alle sitzen in ihren Büros und haben umgeschnallte Engelsflügel auf dem Rücken. Dann sage ich, der Hase hat Abitur und er gratuliert mir und ich soll es ihm Kurzes schreiben und er schließt der Fall. War sein Einziger und er hat dann keine Akten mehr, der Arme. Später finde ich die Aufenthaltsbescheinigung der Klinik nicht mehr und stelle auf den Kopf und versuche zu überlegen in welche Akten ich Sachen abgeheftet habe und da nachzuschauen. Wollte es kopieren, dann Telefon, jetzt weg.

Bahn Mi heißen Asia-Weckerl und der Laden ist am Naschmarkt in der Nähe bei dem japanischen Matcha-Tee Laden findet Stephan heraus und schreibt es mir, weil ich dann auch Bescheid weiß. Claudias Geburtstag in Wien? Das ist echt unpraktisch für uns und kann man nicht vorfeiern?

BM rettet Freundschaften. Wie ich dem Kollegen gesagt habe, der meinte ich 80 % bei mir bei Offenheit. Immer reinfressen und dann Freundschaft gleich aufkündigen und diejenige weiß nicht, wie ihr geschah. Es gibt eine Welt zwischen Fairkaufhaus und Primark und das ist Lidl und es muss auch keinen Kompromiss geben, man kann verschieden bleiben und sich auseinander setzen. Das geht auch und man muss sich nicht mit Ja-Sagern umgeben. Leute, die einen umgeben können auch was Böses sagen, spotten und lästern und einen trotzdem lieben. Geht alles, zumindest bei mir. Man wächst an Auseinandersetzungen, ich auch, wenn mir andere sagen, sie sind sauer und ich war fies/ungerecht, wieder BM-Therapie. Ist wie Altwerden das Tagebuch. Nicht schön, aber man setzt sich auseinander und lernt im Zweifel was Neues und damit zu leben und das hat auch eine Qualität.

Sport ist knallvoll, alles voller Trampoline. „I wrote these words for everyone who struggles in their youth. After winter must come spring, everything is everything“. Ich will Playlist für NY zusammen stellen.

Ich denke an den neuen Bewerber und wie er das mit meiner Kunst festgestellt hat als er bei mir im Zimmer war. Die Betreuten sind meine Fans, was nützen mir anonyme Bewunderer. Ist Madonna glücklich? Sind die Menschen in New York cooler als in Hannover? Nur bedingt.

Walter bei Lidl. Lässt mich vor.

Der erste Teil der Trilogie und man bekommt mit, wie die Teile zusammen hängen. Die Mutter des Abspeckmädchens in Kenia. Claudias Geburtstag in Wien haben wir abgesagt. Sie muss in Hamburg feiern oder mit uns vorfeiern. Das geht ja nach der Yoga-Religion. Haben wir ja zum Jahreswechsel in Hamburg gesehen.

17.02. Traum die erste Hälfte. Das airbnb Appartement, wir werden sehen wo es liegt, direkt oben auf einem Hügel der Sicht nach zu urteilen. Der Clou ist aber, man muss die U-Bahn-Station nicht verlassen, sondern kann gleich nach oben. Dadurch muss man viele Leute abwimmeln, die da nicht hingehören. Die Vermieterinnen lerne ich kennen und die sind so nett, dass ich auch mal alleine und mit Fremden in einer WG dort wohnen würde. Die Idee, dass es direkt in er U-Bahn Station ist, finde ich zu lustig, so in wach. Dann sind wir in Japan und in der S-Bahn, der Fahrer macht eine Durchsage, weil irgendwas nicht stimmt. Alle melden sich und wir dann auch, obwohl wir nicht wissen um was es geht. Er hat Verspätung und gibt Gas den Berg runter. Ich bin für grüne Üstra Bahn rammen, aber die fährt auf anderen Schienen. Jasmin hat roten Mantel, wie Talar mit rotem Pelzbesatz, untenrum an. Wir gehen zur Sprachschule. Eine Jurastudentin, Susanne von früher, die nach Berlin gezogen ist, ist auch in der Gruppe, die ja quasi international ist. Man bekommt eine bessere Einreise, wenn man den Kurs bestanden hat. Die Sitze sind an den Wänden entlang und ich sitze tierisch hoch und gehe dann weiter runter. Die Finger sind durchgezählt und der eine Zeigefinger ist die eins. Wir sind im Fischladen der heißt nach einer Seefischsorte auf Englisch, Stephan hatte einen Phantasienamen verstanden. Ich habe total Lust auf Sushi nachher. Vor dem Kurs an der Ecke ist ein Imbiss und die haben auch Fisch und Austern. Sandra sitzt mit ihrem Kerl (beide sehen anders aus als in Echt). Die will Champagner und egal, die Weißweinschorle geht schon auch weg. Die ext dann ihr Typ und sie sagt, sie hätte sie sonst an Stephan verfüttert. Er räumt ein leeres 0,4 Glas ab und sie sagt, na, hat er sich doch gefangen und er versteht die Beleidigung noch nicht mal und ich sage zu ihr: ja, hat er nachdem er aus dem Knast entlassen wurde, aber sie scheint ganz schön abgestürzt zu sein, wie sie ihr Dallas-mäßig rumhängt mit ihrer 80er Jahre Bluse mit ihrer Champagner-und-was-kostet die Welt-Haltung und hat ganz schön einen sitzen, ich gehe nach der Beschimpfung weiter und denke, kann ich also doch, direkt beleidigen.

Mischung aus Wiengruppenreise und „Paradies Liebe“ von Ulrich Seidel mit Sprachkurs in Kenia. Zamba oder was da immer gesagt wird.

Morgen suche ich große Appartements in Wien und das am Augarten ist schon vermietet. „Rooftop at the Opera and Kärtner Ring“, sieht nicht sonderlich gemütlich oder stilvoll aus. Dann gibt es noch das Sissi-Appartement mit 13 Betten. Da muss eine kurzfristige Entscheidung her.

Ich werde nach Heikes email gefragt wegen einem Bandauftritt in Berlin. Gerne doch.

Ich mag es wie Stephan das Bett aufschüttelt, jeden Morgen heute sage ich es mal. Yeti mit großem Ohrstäbchen, kann schon deswegen keine Theaterkritiken schreiben, weil ich das nicht verstehe, was das für Anspielungen sind bei Dürrenmatt neulich. Ein Yeti mit Ohr auf dem Rücken und großem Q-Stäbchen. Ich ahnungslos.

Dafür passen meine Ohrringe heute zur Premiere und ich bin stolz, dass ich den mit dem Hackebeil gefunden habe (und andere interessante Einzelohrringe dazu). Zuletzt getragen bei einer Familienfeier im Schloss Tiergarten und mein Bruder war noch nicht ausgewachsen, als ich nur einseitig Ohrringe getragen habe unter 20 in Bayreuth und ich habe ihn noch und finde ihn. Ich weiß nicht, ob das zu platt, also zu plakativ, ist, aber was soll’s. Derbe hilft manchmal.

Ich mache das mit den Schlüsselquittungen immer so, dass ich den Bund fotografiere, dann sieht man alles wesentliche, was für ein Schlüsseltyp, ob Briefkasten und die Nummer und Marke und muss keine Liste schreiben. Dafür werde ich von der Steuermitarbeiterin gelobt. Auch der Verwalter, der den Schlüssel abholt scheint beeindruckt und kriegt eine Kopie für seine Akte.

Dem Wohnungsamt sage ich, dass ich zwar studiert habe, aber ihre Bescheide leider nicht verstehe. Was wollen sie zurück an Geld. Die Kollegin soll mir in den ganzen Textbausteinen das Wesentliche raussuchen und eine Zahl nennen.

Elisabeth. Lobt mein Kleid, ob ich es genäht habe, ist ganz gut geworden, brauche noch einen passenden Hut, schwarz-weiß, mit Schleier. Frauen, die nicht wissen, wie man Zwiebeln anbrät und welche Sauce man macht und kommen zu ihrer Mutter und fragen die, wie sie es geschafft hat ihren Mann zu kriegen, wie sie ihn schlussendlich rumgekriegt hat. Die versuchen einen zu packen und man bewegt aber die Hand und die greifen danach und dann bekommt man vor lauter Schock eine Starre oder ein Kind. Die einen sind aus Holz und die anderen sind aus Eisen und Holz fault unter Wasser, Eisen ist stärker. Man kann nichts für die Bildungslücken der Leute, wenn die nicht wissen wo Italien liegt und noch nicht herum gekommen sind sondern immer nur mit den Leuten umgeben, mit denen sie in die Schule gegangen sind oder was ihre Eltern falsch gemacht haben, dafür will sie eine Verantwortung übernehmen und dann werden die aggressiv. Modeln gibt es nur mit Vertrag. Die haben Fatamorgana im Kopf. Bequemes, faules Denken durch Heiratsvertrag müssen die nicht arbeiten. Sie hat eine rote Gisy-Bibel dabei und eine Spielzeugpistole mit Schalldämpfer, die ziemlich echt ausschaut und schwarze Handschuhe dazu. Ob ich einen Laptop gebrauchen kann (irgendwie habe ich das Gefühl sie will provozieren). Einhorn und sie soll sich über Ponies lustig gemacht haben. Buch einer Polizistin. Die ist nett und arbeitet als Stewardess und dann hat sie sie mit Kinderwagen in der List gesessen. Mit der abW Frau war sie beim Griechen und der wollte ihr keinen Ouzo verkaufen. Sie sei 18, sogar 36. Was kosten 2 cl. Die abW Frau musste jetzt absagen und muss operiert werden, die Arme. An der Tür geht es noch um Kämpfe am Himmel gestern mit Lasern.

Erdnüsse und Buttertoffee. Mein Tee schmeckt nach Knoblauch, war wohl dasselbe Messer mit dem ich dann den Ingwer geschnitten habe. Mein Bruder meldet sich, nachdem ich mich gemeldet habe wegen der schönen Joggingstrecken, die wir in Hannover haben (sagen auch meine Freundinnen im internationalen Vergleich, Wien, Berlin) und weil ich weiß, dass er und meine Schwägerin das gerne machen in ihrer Freizeit und er erinnert mich an den Skatepark. Ja, 2er. Die bringen Gerätschaften mit und ich denke, da darf jeder auf eigene Gefahr und ohne Versicherung, wie im Park und außerdem bin ich ja Mitglied. Nein, Sport am Freitag ist nur für Frauen und ob Yoga für einen ungedehnten Mann was ist, wage ich zu bezweifeln. Fimo backe ich im Ofen. Die Verkäuferin warnt vor den Dämpfen. Das ist voll rufschädigend, die blöde Kuh (gut, war bei ZolliBolli und für die Schweizer sind ja deutsche Eier schon Gift). Plastik schmelze ich auch nur noch auf dem Balkon. Migros gebe ich aktuelle Wunschliste an, je nach den dann akuten Gelüsten. Das kann ich jetzt noch nicht sagen.

Hieronymus Bosch in Holland und der Van Gogh Radweg, der Sternenhimmel, der nachts leuchtet. Die Ausstellung zumindest schlägt Jasmin vor für einen gemeinsamen Ausflug. 2 Stunden von ihnen entfernt und sie hat nur Gutes gehört. Sie besucht Samstag eine Freundin und schaut nach dem Stand der äußeren Umgestaltung (wie Claudia sagt, in Würde altern ist unser Motto was wir dem entgegen halten) und wir treffen Marc beim Treffen der Ehemaligen, wo man sich schon vor 8 Jahren superalt vorkam und die Jungen sich um einen scharten und sich im Kreis zu den Füßen setzen wie bei jedem gute Weihnachtsmärchen um Geschichten von früher zu hören und irgendwer war vorher bei Real und Penny und hat Billiggrillfleisch und Fertigsalate nur das Billigste, das man sich fühlte wie früher, gekauft. Ich habe das Thema schlechtes Essen von früher mit Claudia. Sie kennt das nur von Freundinnen die erzählen, dass Dosenchampignons aufgespießt wurden und mhhh das war lecker. Ich sage Dosenmaissalat, Dose auf und Meerrettichfrischkäse rein war der Burner. Claudia sagt, ich kann scheiße sein und sie liest es dann nicht, ist konsequent. Bevor sie mir die Freundschaft kündigt, soll sie Bescheid sagen und ich fange an Kreide zu fressen oder Psychopharmaka zu nehmen.

Herr ADHS mit Rechnung von dem netten Strafverteidiger. Das zahlen wir sofort, mein Kollege macht gute Arbeit und soll sein Geld sofort und auf einmal bekommen. Mit dem Amt kann man Raten machen.

Theaterpremiere. Wir geben Karten zurück u.a. die Brüder Karamasow wenn mein Bruder zu Besuch ist und es sind 59,-€ auf unserem Konto. Wollen wir eine Quittung, Stephan verneint. Ich finde es komisch, weil da muss man den Überblick behalten auf so einem Konto, was man selber nicht einsehen kann. Ich weiß jetzt wo die Garderobenaufsicht sitzt, die das Geld für die Schließfächer wechseln können laut Schild und die haben quasi eine extra Spielstätte, riesengroß, noch nie gesehen, diesen ganz übertrieben großen Bereich, wie eine Rezeption im Hotel und wozu brauchen die Spinte Aufsicht? Karins Freundin aus Linden und was sie so empfiehlt. Oper „Traviata“, die immer ausverkauft ist und „Was ihr wollt“, das wäre kurzweilig im Gegenesatz zu dem Theaterstück. Unsere Plätze sind super. In der ersten Hälfte halte ich das Stück für genial und bin richtig euphorisch. Endlich keine langweiligen Ibsen Dialoge und an den Haaren herbeigezogene Verwechslungsgeschichten, die keinen interessieren (ich sage nur Floh im Ohr) mehr und dann noch Lokalkolorit. Ich bin begeistert. Der Autor ist im Hotel am Thielenplatz und erfährt, dass die weichgekochten Eier in Hotels aus lebensmittelhygienischen Gründen durchgekocht werden, will wissen, ob er auch mit drei Geräten gleichzeitig ins Internet kann und die Rechnung für die Hotelbar soll direkt ans Schauspielhaus Hannover geschickt werden. Auf die Frage woran er gerade schreibt lauter blah blah intellektuelle Psychoantworten und Floskeln, dass er nicht so monothematisch arbeitet und der Consierge immer wieder: ganz grob, dann er wieder das könne man so nicht beantworten das seien politisch-kulturelle Blah Blah Ansätze und der andere wieder: ganz grob. Am Ende kommt es raus, ein Musical über Haarmann. Sehr lustig. Erschlagen, ausgeblutet und zerteilt liegt Europa da und in seiner Mitte: Deutschland und in der Mitte von Deutschland: Hannover in seiner Mitte: der Bahnhof. Knotenpunkt für alle die Flüchtlingen und Ströme von entwurzelten Menschen. Würde sich heute noch einer an Haarmann erinnern, wenn er nur aus Habgier getötet hatte? Das war auch ein Motiv, aber es geht eben um die Homosexualität, die verboten war und nicht ausgelebt werden konnte. Mit dem Ansatz Monster wird man ihm nicht gerecht, weil er kleidete sich gerne schick und hat vielleicht auch gerne gesungen, warum soll er im Musical nicht singen und wir haben mehr Gemeinsamkeiten mit Haarmann als Dinge die uns trennen. In der zweiten Hälfte wird fast alles wieder kaputt gemacht, zu lang, Probleme mit dem Ende. Wir haben schon gleich zu Beginn verstanden, dass es darum geht, das Theater keine Lösungen mehr präsentieren kann und auch nicht so tun will als ob. Dass es nicht nur darum geht sich zurück zu lehnen im Bildungsbürgersponsorensesssel und dann was vorspielen zu lassen über den bösen Rassismus da draußen und die Pediga um sich dann davon distanzieren zu können, sondern um den eigenen Rassismus, den die Abonnenten mit ins Theater bringen. Der Kapitalismus gibt mehr für seine Kritik aus als manche kleinen Länder für die Rüstung. Stimmt nicht. Ich muss an den großartigen Spruch denken, ob die Geschichte stimmt oder nicht, ich glaube sie bezogen auf einen Vorfall/politisches Gerücht. Toll finde ich auch den Ansatz was machen wir mit den anarchistischen Reden? Verbieten. Nein, viel effektiver zunichte machen durch Pflichtlektüre für die Oberstufe. Es muss wahnsinnig schwer finden Stücke kurz zu halten. Die armen Darsteller müssen sich viel mehr raufschaffen an Text und Proben und werden als Lohn noch beschimpft von der Abo-Links-Antifankurve. Soll ich ihnen mal bei der Straffung helfen. Ich könnte kürzen, nach meinem Gusto natürlich, aber was nutzt es, wenn man so viel bekommt für sein Geld, dass es am Ende ins Negative umschlägt. Das ist wie Essen und Trinken bis man kotzen muss. Der Abend ist in schlechter Erinnerung und wozu. Weniger ist Mehr. Wir haben es mit weniger Aufwand verstanden und es ist dann vor allem auch gut und eben nicht langweilig und schwierige Botschaft der Kunst, sondern die Leichtigkeit bleibt erhalten. Ich denke an das Malen von Kindern. Man muss sie stoppen. Das hat mir mal ein Architekt beigebracht bei einem Bild zu Hochzeit, Leinwandmitmachaktion während der Feier und wir waren die Ergotherapeuten, nein eher die Anleiter, Schiedsrichter, die Zensur. Erst sieht es aus wie Picasso und am Ende ist es schwarz-grau-braun Fläche, wenn man sie nicht stoppt und sagt, es ist jetzt fertig. Das konnte Wolfgang gut. Ich meine, die Proben, findet da gar kein Prozess statt, was man raus lassen kann. Ich kriege mich gar nicht mehr ein darüber, weil ich es so schade finde. Bei „Känguru-Chroniken“ oder „das sogenannte draußen“, „Alles ist erleuchtet“ hat es doch auch funktioniert. Es muss kurzweilig sein. The brain runs on fun. Frage Stephan ob das wohl stimmt mit diesen Visitenkarten von dem amerikanischen Detektivbüro Lasso, die Haarmann benutzt haben soll.

Testament meiner Tante noch nicht eröffnet. Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, ich wüsste ja, aber so langsam! Abends noch Anfragen wegen Apartment an die Ausläufer der Gruppe und wegen Führung im Hundertwasserkraftwerk von Spittelau. Ob, wann, wie lange?

Ja. 1. Mai in Wien wird bestimmt cool. Ich muss immer an diese Werbung für Fortbildungen denken mit dem Wer ist auf Platz 1 der Flipcharts und ärgere mich total, dass ich das nicht für den Kollegen fotografiert habe. Hängt bestimmt nicht mehr, wenn wir wieder da sind.

18.02. Traum: Bin in Bayreuth und fahre Bus. Der fährt nur kurz, dann muss man umsteigen. Der Anschlussbus ist gerade gefahren, dann kann ich kurz in die Metzgerei da vorne. Jetzt kommt er, aber ich steige auf der falschen Seite ein. Der fährt nicht in die Stadt, sondern stadtauswärts in die andere Richtung. Cholerischer Anfall, ich hätte Fahrrad nehmen sollen. Dafür habe ich Tagesticket gekauft. Der Fahrer soll mich sofort rauslassen bevor er auf diese Autobahn/Ausfallstraße abbiegt und ich noch weiter von meinem Ziel wegkomme. Dann ist ein Betreuer von mir im KKH, der ehemalige ist es, den ich immer im Amtsgericht treffe. Er hat böse Stelle am Fuß, die operiert wurde, aber irgendwie wird es nach der OP immer schlechter, Eiter usw. Der Arzt schaut und stellt fest, die Muskeln bauen ab, das muss nachoperiert werden am Donnerstag. Ich will ihm Sachen kaufen/besorgen/holen, er muss zu Kräften kommen, weil er immer mehr abbaut. Schreibe einen Zettel was er von zuhause will an Klamotten und dann aus dem Supermarkt. Saft mag er nicht, will er ein Bier (frage die Ärzte, ob er darf), aber er will gar nicht. Wasser mit Gas, Apfelsatz klar (finde ich ja doof im Schauspielhaus), Obst Birne, schlage dann noch Banane vor. Ich sage, dass ich Angst um ihn habe und er: doch nicht von der Beule am Fuß und ich: doch gibt auch Blutvergiftung. Im Supermarkt treffe ich Frau Reimann aus dem Anwaltszimmer, aber sie arbeitet in einer Bank. Ich erzähle von meinem Fall, dass ich Angst habe, dass sie ihm den Fuß abschneiden am Ende oder er stirbt. ich sei ja oft in BT für ein paar Stunden in irgendwelchen Betreuungssachen. Ich: das hat sich so ergeben, ich war eh da, sonst hätte ich das von Hannover aus organisiert, aber so schaue ich vorbei. Irgendwie geht es um eine Immobilie und ich habe 3 Scheiben Brot lose in der Hand (und sie sagt ironisch, das schaue lecker aus). Dann sehe ich diese kleinen Säfte in Flaschen, wie Pago, aber noch kleiner, Fruchtnektar und davon will ich welche kaufen, weil ich denke, die animieren zum Trinken und haben viele Kalorien und sind schön klein. Birne, Apfel und da sind lauter superkleine Äpfel drin, wie Lavalampe. Das gefällt mir, das ist ja süß. Werde wach. Jetzt ist es wirklich Viertel vor 8 und ich bin erschöpft von gestern.

Traum hat was mit leichtem Streit um Premierensektrest, der im Glas bleiben sollte und dann vor allem das Thema der Theaterfreunden die wegen Kongress eine Woche in Hamburg sind und, dass ich früher beruflich mal in anderen Städten war und Stephan mich begleiten konnte und jetzt lehne ich alle Fälle ab und hocke nur noch in der eigenen Stadt und nix mehr coole Dienstreise. Ich verteidige das als bewusste Entscheidung, weil ich entweder zurück gefahren bin nach meinen Terminen oder beruflich und privat sich mischte, wie es mir nie ganz geheuer war. Abends zusammen saufen und morgens der Gerichtstermin. Das hat mich belastet und ich hatte nicht die Nerven dafür.

Ich habe Regelbeschwerde aber kein Rot. Allerweg, Treffpunkt für alle möglichen Initiativen, Aufzug an der Post ist wieder in Betrieb. Hey, diese Stadtteilbeilage kann echt mit dem Nordbayerischen Kurier mithalten.

Ich muss immer wieder an Isabelle denken wie sie sagt: „Don’t touch me if you don’t mean it“, wie sie es mit ihrer Stimme sagt. Das war Jahre lang Zitat bei uns in der Familie, wenn man körperliche Berührung benutzt um jemanden zu beschwichtigen z.B. das hat so was leicht Falsches.

Ist nicht abgeschlossen und Schuhe liegen auf dem Boden in der Küche, auf dem Herd leckere Essensreste, ein Blech mit Kartoffelauflauf mit Broccoli. Ich gehe heimlich wieder, aber Suki hat einen nackten Hals und kein Halsband um. Wieder rein, Steffi sieht nach häuslicher Gewalt aus und hat Creme auf der Nase. Sie hat verschlafen, aber alles gut.

Erdgeschoss mit Terrasse. Die Vögel im Käfig sind ohrenbetäubend. Bei dem Sohn nichts unter der Bettdecke, keine Masse, Leere so ohne Unterkörper. Oberarm-Tattoo und seine Bedeutung R.I.P. auf einer ausgerollten Papyrus-Rolle und die Initialen der verstorbenen Familienmitglieder und Hunde!! Er mag den Schrebergarten in Vahrenwald mit dem Holzhäuschen und überhaupt Fachwerkhäuser sind sein Ding wie bei Mutti, sie sind alle so bei ihm in der Familie. Großer Zusammenhalt, deswegen unterstütze ich ihn, wenn ich sie unterstütze. Und ich unterstütze sie indem ich sage, die Ärztin ist ganz engagiert und sie muss keine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen sie erstatten, wenn sie Kritik an der Versorgungssituation äußert. Es geht auch um Verbesserungen und was schief gelaufen ist in der Vergangenheit. Sie soll die Krankenkasse nicht wechseln, weil sie als Rentnerin Mitglied ist, auch wenn hier mal eine Frau blöd war am Telefon. Ich habe Schreiben der Krankenkasse dabei wegen Diabetes II bekommen. Seit wann hat sie das fragt sie bzw. hoffentlich hat sie das nicht, sie kippt um bei Spritzen und ihrem Bruder haben sie schon 2 Zehen abgeschnitten. Der hat früher 3 Torten zum Frühstück gegessen. Schaut dieselbe Internetseite wie ich mit Mischlingen in Hannover, ebay. Anruf vom Urologen, der Sohn muss heute zur Kontrolle Krankenhaus, weil der Katheter immer verstopft ist. Ja sie schickt wen rum die Einweisung abholen. Frolic für Dicki, eine ganze Mahlzeit davon und auf dem Rückweg neue Schrebergärten, freiwillige Feuerwehr und Lindener Spielmannzug oder so ähnlich, eine Eisenbahnbrücke mit verdreckten Matratzen darunter und eine Holzbrücke über einen kleinen Bach, fahre irgendwie im Kreis und bin wieder am Vahrenheider Markt, gegenüber ein Kangal.

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Esse Brote mit Stephan, getoastet und warm mit Butter und lecker Käse (Grinkenschmied) und Honig und trinke den Schwarztee von Samstag. Irgendwie ist mir kalt und ich will Wärmflasche. Arzt von Herrn Ihme, wird Morgen entlassen, dann eine Freundin mit ihrem Vater. Biete meine Hilfe an auf voller Linie, auch privat und nicht fachlich begleiten um Einrichtungen anzuschauen oder was sie abfragen will, keine Hemmungen, ich würde es gern tun. Kunst und Krempel (die Zeichnungen von Alfred Kunin haben der Großtante nicht gefallen und sie hat Schubladen damit ausgelegt, der Glasteller mit Emaile-Malereien und der große Kreuzspinne ich der Mitter gefällt mir sehr) und häkeln, der Hund im Riff auf dem Rücken, die Beine stehen ab wie das Hrdlicka Denkmal (das war in der Detektiv Lasso Stück enthalten, aber man musste es wissen).

Bei Herrn Minus versuchen wir seit dem Sommer den Pflegedienst in die Spur zu kriegen. Frau Perser will wechseln und ich sage, sie soll mich erst mal faxen lassen. Mache das am Vortag um 16 Uhr. Sie schreibt: „Heute habe ich eine Pflegekraft angetroffen, die endlich auch die Pflegemappe mitgebracht hat. Ich habe ihr erklärt wie die Pflege bzw. Anleitung zur Körperpflege bei … durchgeführt werden sollte. Sie machte einen kooperativen Eindruck. Ich werde das vor Ort weiter beobachten. Vorerst bleiben wir dann wohl noch bei diesem Pflegedienst. Nach meinem Urlaub können wir dann die Arbeit bewerten und eventuell eine Entscheidung treffen“. Also, klappt doch. Ja, Herr Ihme wird Morgen entlassen und dann unkontrolliert hier aufschlagen und ich muss mich schon mal rüsten mit Bargeld und Kontoausdrucken.

Dann wieder Büro. Frau Manisch-Depressiv ist wieder in der Klinik. Gerade wurde die Betreuung aufgehoben (weil sie das wollte) und sie will mich wieder für ein halbes Jahr. Erst denke ich warum nicht und dann denke ich nein, wer mich abwählt, ich bin ausgebucht. Das ist kindisch, aber hey, ich bin kindisch, noch nicht gemerkt? Ich will nicht immer nur in der Stresszeit reinklotzen und wenn es ruhig läuft kann das wieder aufgehoben werden ohne Vergütung. So funktioniert die Mischkalkulation und Pauschalierung nicht. So bekommt man nicht mich. Die Tochter, sie sei wieder krank geworden und hat die Betreuung aufheben lassen, damit keiner sie beobachtet und das mitbekommt. Ja, aber nicht immer nur vorübergehend wenn die Hütte brennt. Sie muss sich positionieren und wenn, dann mache ich es das letzte Mal, d.h. bei erneuter Abbestellung ist sie mich endgültig los und ich mache online banking, auch wenn sie es nicht mag. Es erleichtert meine Arbeit und gehört zur Betreuung dazu. Ich bin nicht nur diese coole Anwältin, die keine Befugnisse hat, ich kontrolliere sie auch und arbeite wie in meinen sonstigen Fällen mit Vermögenssorge. Das ist meine Aufgabe sonst ist es wie wasch mich, aber mach mich nicht nass. Sie kann ja auch alles alleine machen, aber eben dann ohne mich.

Herr Palästinenser wurde nicht aufgenommen zur Notfallentgiftung, er wartet noch auf einen Platz. 6 GEZ Befreiungen laufen aus. Da heißt es aufmerksam sein, das alles passt, jede Teilnehmernummer. Frau Mittelfeld geht es schlecht in der Chemo. Das Wohnungsamt scheint das zu spüren und will ihr jetzt einen Neubau am Klagesmarkt mit angegliedertem Altenheim vermitteln. Wenn das mal nicht zu spät ist. Bei meiner Frau Suizid, die Traummieterin ist und immer die Wohnungen innerhalb der Hauses wechseln wollte, weil die dann Extrazimmer hätte und die Räume besetzt sind und diese Wesen mithören. Sie ist total schlau, hat das aber trotzdem als Krankheit, was Hölle sein muss. Jedenfalls bin ich immer am Vermieter dran und der ist total passiv und das nervt zu scheiße und jetzt war Einladung zur Mieterversammlung und die Häuser werden bis 2020-2022 abgerissen und wir hatten beide schon gedacht, dass es nicht an ihr liegt, sondern die Genossenschaft andere Sorgen hat. Alle Mieter seien ausgerastet, wer zahlt den Umzug und ich habe mir gerade was Neues angeschafft und ähnliche Vorwürfe und meine fand das total fair, dass sie frühzeitig informiert und mit einbezogen werden. Ich lobe ihre Haltung und sehe es auch so. Nicht bei jedem verbauten Bau lohnt eine Sanierung.

Suki war die Kackstreifenrunde zu kurz, ich gebe nach. Es ist zwar noch kalt und dunkel fühlt sich aber nach Vorfrühling an.

Das Bühler Tal meldet Einverständnis und wir fragen an wegen dem großen Nest und ja, meine Eltern sind total glücklich, wenn wir da alle zusammen sind und sie in der Familiensauce schmoren können. Das weiß ich. Ich will Birgit gleich die antike Tasche, die ausschaut wie ein Weinfass, kaufen, aber das ist vielleicht gar nicht ihr Stil. Wir Morgen zusammen in die Stadt. Ja, gerne Fisch bei Karin Klemme, ich will nicht, dass Stephan kontrolliert ob ich nach Wolle suche im Fairkaufhaus. Ich mag seine Begleitung, aber da bin ich lieber alleine und er steht nicht neben mir wenn ich konsumiere und macht mich auf Rückfälle aufmerksam.

In Wien läuft noch mal „das unbekannte Draußen“ und Stephan strahlt und macht mich auf meine Worte aufmerksam, die ich anläßlich der Rückgabe der „Brüder Karamasow“-Karten und der Frage nach Neuerwerb von mir gegeben habe, lieber vorher informieren, wie beim Kino Trailer gucken, ein gutes Stück noch mal schauen wie „Mein Kampf“ oder „Alles ist erleuchtet“. Das erbaut mehr. Akademie-Theater, da wollt ich eh urgerne noch mal in die Kantine. O.k. ist woanders, Vestibül? Kenn ich nicht.

19.02. Traum: Irgendwie Dokumentarfilm über Typen, der Geliebte aus Indien hatte und die hat 10 Kinder oder so von ihm oder man weiß es nicht, die er nicht kennt. Er hat nur Diagnose Hodenkrebs und die Kinder wissen nicht, ob sie auch betroffen sein werden und irgendwie ist es Lumixartig von den Bildern her und die bauen einen Schrein auf und hinten ist ein Tempel als Kulisse und vorne sind kleine Figuren, wie Eisenbahn und sie setzen sich dazwischen nebeneinander und man sieht ihre Umrisse und ich heule die ganze Zeit durch und erkläre irgendwem anschließend was das war, der hieß irgendwie „The sound of silence“ der Film.

Das hängt bestimmt mit der Komödie mit Ben Stiller und Robert De Niro als Schwiegervater zusammen. Viel Abklatsch, nicht wirklich gut.

Gleich ist der erste Kontakt von dem Krankenpfleger im freiwilligen Jahr bei Frau Babykatze. Das ist Kleefeld und ich fahre immer vorbei an meinem Ausbilder und traue mich nicht so recht da sponatn zu klingeln, einmal habe ich es versucht. Ich freue mich auf unseren Besuch dieses Jahr, mein Bruder und dann Lumixbesuch aus Wien. Der BM-Freundinnen-Konflikt ist etwas bereinigt und das erleichtert mich und ich merke, dass ich an der Auseinandersetzung auch wachse. Ist ja schließlich Eigentherapie und ich brauche es mehr als Lob für meine Hütchen, weil da weiß ich auch so, wie international geil die sind. Manchmal denke ich, die Leute, die vermeintlich so harmonisch sind und meine Lästereien so schlimm finden haben sich auch mit ganz schön vielen Leuten, Arbeitgebern, Freundinnen wem auch immer verkracht in ihrem Leben und damit auch Leichen im Keller. Stephan hat Datev gewählt. Das macht er echt gerne, ich würde die Wahlunterlagen ins Altpapier entsorgen. Kein Nerv.

Nach einem Lidl-Abstecher kommt mir das halbitalienische Pärchen vom Kackstreifen her entgegen, die letzten Sommer geheiratet haben nach langer Beziehung, sie gerne in Jogginghose. Macht faxen mit mir und überhaupt machen die einen nichtfrustrierten und glücklichen Eindruck auf mich.

ich muss die ganze Woche Paradies Hoffnung zitieren. Das Mädchen, was erst mit der Mutter in Kenia telefoniert: Mama, es ist urcool hier, die sind hier alle urlieb und dann auflegt und Papa anruft, was das für eine Scheiße sei, dieses Diätcamp und sie weiß nicht, warum die Mama sie da hingeschickt hat. So lustig, ,meine Lieblingsszene.

Straff arbeiten, Jahresabrechnungen und Rentenanträge und Ding, Frau Babykatze rufe ich an wie der Freiwilligenbesuchsdienst war, ja, der Typ ist super und kümmert sich jetzt um alles was kaputt ist z.B. der Kassettenrekorder und ihm vertraut sie, ihm kann ich ruhig Geld überweisen (aber das kann Morgen anders sein). Frau Renovierung, bei der die Insolvenz so eine schwierige Geburt war wegen der Gerichtskosten. Nein, die muss sie nicht zahlen, wenn sie mittellos bleibt, Was heißt das? Sie muss sich keine Sorgen machen. Ich frage, ob ich mich wiederholen soll. Sie hat mich nicht so gut verstanden, weil da war eine Störung in der Leitung (ähhh, nein). Die Polsterin platzt rein mit den Stoffproben, die ganz anders sind als erwartet, leider uncooler, glatter und nicht grob Wolle wie ich es haben wollte und dann in die Stadt mit dem Hasen. Der Kollege hat mir eine Seele mitgebracht. Schön Weißbrot essen und eigentlich satt sein. Trotzdem Markthalle und Fisch mit Remouladensauce. Ich will beim Fairkaufhaus nach Rahmen schauen und Stephan kann Gerichtspost machen. Die Fotos muss ich nicht mitnehmen, weil ich glaube nicht, dass ich auf Anhieb was finde, suche was Altes. Meistens haben die überwiegend uninteressant rahmenlose Glasrahmen, wie wir sie in den 90er benutzt haben. Dass wir nicht mehr 90er Jahre haben daran habe ich mich schon gewöhnt, aber warum nicht 2006 ist, sondern schon 2016 kapiere ich einfach nicht. Die 96 Beflaggung am Waterlooplatz sieht nach Trauer und Halbmastbeflaggung aus. Ich fahre zum Asialaden und hole Kokosmilch im Tetrapack und Sojasoße und Stephan macht Gerichtspost und wir treffen uns bei Karin Klemme. Am Standesamt macht eine Braut einen auf 30er Jahre oder Mafiaspielfilm und sitzt mit Wellenfrisur hinten in einem alten Auto. Vorne der Fahrer. Kartoffelsalat und Krautsalat zum Fisch. Ist riesig viel. Kein Foto heute für den neuen Pass. Das muss ich vorher wissen, damit muss man dann jahrelang leben. Wolle, doch 2 Rahmen für die Tante als Kind und das Konfirmationsfoto in einem roten Rahmen, das Seidenkleid in blau-grünem 80er Jahre Stil und Gr. 38 gefällt Stephan nicht. Ich finde schon, dass es mir steht, aber in Wien wartet Besseres. Ich bestehe allerdings auf der Seidenkrawatte für unseren Tischler. Für 1,- €. Die ist einfach zu crazy, wenn seine Freundin mal wieder eine Feier macht.

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Auf mich wartet ein Wochenende des Strickens und Sonntag will ich den H&M Film, James Bond gucken. Montag bin ich noch nicht überzeugt von Spotlight. Montag ist Hilfeplanung bei Frau Ruanda und die nimmt jetzt freiwillig oral Medikamente und hat sich von der Gutachterin umstimmen lassen. Soll mir Recht sein. Ich vermeide gerne die Einweisung. Häkeln ist mein Hobby. Apropos eine die ich oft habe einweisen lassen müssen, der Rentenbescheid und die Betreuung wurde schon im Juli 2014 aufgehoben. Das geht mir am Nerv. Die Versicherung bei der Bank von Frau Türkin/Mutter wird doch rückwirkend beendet, ich hatte die Frist verschwitzt. Zwei mal Zeitungsabo storniert. Herr Ihme kommt 5 Minuten nach mir ins Büro und bedankt sich für das Geld. Patientenverfügungen schreibe ich in 8 Minuten. Das Wiener Appartement wollen alle, aber es ist noch nicht unter Dach und Fach. Daumen drücken.

Die Uhrenfreunde kommen Mittwoch zu Besuch. Millionäre aus Schwaben und bei denen ist alles perfekt (er baut Uhren, Stichwort Fräserle) und mein Vater macht das Bad. Moltofill und uralter Tapetenkleister, der noch astrein ist und Tapetenlöser und ob wir so was auch mal benutzen. Heimwerken sei toll. Ich sage zu meiner Mutter, dass es bei ihnen bestimmt besser schmeckt als bei den Millionären. Gemüsekaviar und vegetarische Wirsingrollen mit Pinienkernen, Rezept von Pfaums Posthotel und Apfelkuchen.

Frau Demenz will keine Fußpflege. Macht das selber, sagt sie. Ob ich helfen kann will der Pflegedienst wissen.

Beim Sport treffe ich Larissa, will sie gerade überholen auf dem Fahrrad im Unfreundlichmodus auf dem Weg dorthin am Hetzen. Haare muss ich aufmachen, weil ich kleine Zöpfe gemacht habe und die Nadel nervt. Zu Anstrengung läuft gute Laune Funk und Disco. Sehr schön. Sie hat am Wochenende Dienst bei ihrem Vater und von einem Häkeltuch eine Sehnenscheidenentzündung bekommen (ich muss ein Tier sein). Sie sind bei M & M eingeladen. Wir verabreden uns grob für Donnerstag. Sie erzählt auch von dem Theatergastspiel was ihnen so gut gefallen hätte. Donnerstag sind wir schon okkupiert mit Theater (das Stück was Jan empfohlen hat), dann sie mitnehmen als Überraschung. Die Karten kosten nur so 9,- €.

Steffi steht unten in der Wollhose von Vera. Das weiße Pflaster an der Nasenwurzel sieht bei ihr aus wie ein neuer Modetrend. Bindi nach unten gerutscht, sagt sie. Ja, Friederikenstift-Bindi. Erst die Volksbank mit dem direkten Eingang in den Bling, Bling, Faxladen, dann Ohrwurm. Die Deisterstraße bei Nacht mit bunten Lichterketten in den Bäumen. Treffe den Kumpel von Hilmar, der die Kinder betreut. Er hat für die, mit der wir in der Oper waren ein Fahrrad besorgt (bei Stadler) und besucht hier seine Schwester. Die Gemüsevorspeisen sehen klasse aus, Rote Beete Carpaccio gibt es auch. Haben sie denn eine neue Bleibe gefunden. Oberricklingen, Unterricklingen, Mittelricklingen, Niederricklingen, ich kann mir das nicht merken. Mit Linden geht es gerade noch und mehr geht aber nicht. Ich bekomme mehr schwarz-weiße Kopien aus dem Katzen-Bachblüten Buch, mit unentschiedenen Crabapple Katzen, aggressiven Baumkatzen und welchen, die der Lebensgeist verlassen hat und natürlich vielen schlecht gelaunten Perserkatzen in diversen negativen u.a. Beechzuständen. Steffi sagt, Franziska braucht die in Farbe. Gibt es überhaupt einen schwarz-weiß Scanner fragt ihr Freund zu Recht. Ich kann die selber nachkolorieren, wozu habe ich zwei gesunde Hände? Ich zeige sie dem Typen an Tresen, dem Max Goldt Texte einfallen. Ich duze den, er kennt meinen Kollegen und seinen Mitmusiker, den alten Hari Krishna Jünger und das ist hier doch privat. Hallo? Was sonst. Er siezt mich als wäre ich eine distanzierte Ecstasy-Tussi. Ist mir egal. Fettiges Risotto mit Meeresfrüchten, viele Scampi zum Puhlen. Die Geschmacklosigkeiten des Ladens von Harlekin bis Kunst, doch Kugelfisch gibt es auch. Dazwischen Hochzeitsbild mit weißen Eckstreifen, wie Trauerflor in umgekehrt. Bilder von Neapel, Riesenchilis, die phallisch aussehen in den italienischen Farben, Fußball, Maradona, eine Gondel, ein Fiatabzeichen vom Auto. Der Spruch: wenn das die Lösung ist will ich mein Problem wieder, gefällt mir auch. Es ist gemütlich wie Napoli mitten in Linden und sein Vater hat hier schon die Stunden aus der Ata-Flasche die Pizza gewürzt und Neapel habe ich gerade erst entdeckt 2015 und jetzt erkenne ich es vor der Tür. Manchmal bin ich eben die Letzte und hinke hinterher. Ich bin in einem positiven Oakzustand. Dann Ortswechsel. Gegenüber scheint eine Hotellobby, ist aber wohl Spielothek, die ich aber darin nicht erkennen kann. Die Eckkneipe Gaston (war ich noch nie drin), auch Zeitreise und lauter Geschmacklosigkeiten der studentischen Art, kaum Gäste, es wird geraucht am Tresen. Die Wirtin fragt, ob wir Billard spielen wollen, nein, nur trinken. Wir sitzen auf Barhocker vor der Glaswand mit der der Raucherbereich abgetrennt wird. Es kommt eine lustige Gruppe rein, die kennen sich alle und klopfen zur Begrüßung auch auf unseren Tisch. Die Expo, Guns and Roses, Millenium, da war Jan erst 18. Wir zeichnen alle einen Plan von dieser Skurrilkneipe Richtung Davenstedt wo ich nächstes Mal mit ihnen hin will. Mühle mit 96 auf die Holzsteine raufgeklebt als eine Spielfarbe. Steffi erklärt mir kurz, wie das geht. Dann doch recht viel Weißwein, 2 Averna und einen Baileys.

Will nicht zur Hanomacke Feier oder erst später nachkommen. Jasmin darf sich auch mit einer Freundin treffen und warum darf ich da nicht mit. Apartheit der Freundinnen und ich gehöre nicht zum inneren Kreis des Vertrauens. Ich bin da lockerer und vergesellschafte alle Freundinnen miteinander z.B. in Wien und sage nicht, mit der muss ich was ganz Geheimes und Privates besprechen und wir sind ganz alte Freundinnen von früher, noch früher. Stephan überzeugt mich für die Premiere am Dienstag. Mein Lieblingstyp spielt mit und Lisa Arnold. Ja, es war ein Fehler sie zu siezen in dem Brief.

20.02. Traum. Großes Treffen/Festival der Frauen. Irgendein Typ spielt und die Musik fanden wir gut, aber der hat eine ganz negative Ausstrahlung und wirkt aggro. Er ist sauer, wenn man nicht vor ihm steht wie bei einem Konzert und ihm die ganze Aufmerksamkeit widmet, sondern nebenbei liest oder häkelt. Es gibt nachmittags Yoga und die ersten 500 Besucher kommen umsonst rein. Ich gehe ins Zimmer wo drei Frauen zusammen im Bett liegen und wecke die vom Mittagschlaf. Den Typen spreche ich an, dass er auch mitkommen kann zum Yoga in der großen Arena, das wird ein Event. Beim Eingang ein Tresen und hier werden Silberdrahtohrringe verlauft. Die sind teuer, eine Kundin lässt sich gerade beraten. Die Verkäuferin spricht Englisch. Es geht irgendwie um Recycling und da ist ein Bild von einem Fahrrad. Der Draht stammt aus alten Brillen. Ich weiß das englische Wort nicht und verstehe erst Dawn, Yarn soll es dann heißen. Der Draht wird recycelt, bei einer Glasbrille mit Drahtgestell noch einfach, aber auch in den Plastikgestellen sei innen Draht drin, der herausgebrochen wird. Und das lohnt sich? Das ist ja wahnsinnig aufwändig und ich würde es nur tun bei einer langjährigen Haftstrafe und wenn ich echt nichts zu tun hätte. Ich gehe rein und die anderen Frauen sind schon vorgegangen. Ich begegne noch mal dem Typen und wir werden gleich in einer Arena zusammen Yoga machen und stromere dann herum auf der großen Wellnessanlage und finde das alles ganz schön toll. Da gibt es Stufen aus Stein und ich denke erst Sauna, aber da ist ein Tempel nachgebaut und mehrere rotgetigerte Katzen treiben sich da rum und sorgen für Stimmung. Dann kommen mir Steffi und ihre Freundin entgegen und haben Handtücher um die Köpfe gebunden und Blumen seitlich reingesteckt und wollen mir erklären, wo sie unsere Sachen hingebracht haben, wo uns „Lager“ sei und ich will aber gleich mit ihnen mit, weil ich das sonst alles nicht finde und mich verlaufe. Dann ist da ein Tresen und man kann irgendwelche Gesundheitsshakes bestellen und gegenüber eine Anlage mit einer Mauer. Ein sehr beweglicher Typ im Tigerkostüm tut so als sei er ein Tiger. Er macht genau die Bewegungen und läuft auf allen Vieren hin und her und lässt sich auf den Boden schmelzen und dreht sich auf den Rücken und schaut seine Pfoten an und putzt sich damit. Sehr echt. Ich bin fasziniert.

Das ist genau eine Mischung aus dem Katzenbuch, den Freundinnen in Gruppen-Überlegungen und offenen Haaren beim Sport sowie Steffi und Asien, Marc in Ankor Wad. P-Monster hat die zweite Eigenbedarfskündigung und Herr Yoga, der mir heute schon wegen Renovierungskosten vom Amt geschrieben hat, lässt einfach seine Eltern eine Wohnung kaufen, die als 50 qm Wohnung an ihn vermietet wird über das Amt. Praktisch. Wenn man eh Insolvenz beantragen will, wozu Wohnung renovieren? Die eine Betreuung, die aufgehoben wurde, der straffällige Altenpfleger, der in den letzten Jahren nie gekommen ist, soll Kontoauszüge abholen. Stephan hat einen ganzen Ordner voll, den ich loswerden will. Mal schauen, ob ich ihn damit reizen kann. Ich bitte Stephan mir die Detektiv-Lasso Kritik aus der Taz vorzulesen und der Typ hat andere Dinge gesehen, dass die zweite Hälfte, die ich aufgeblasen fand eben autobiografische Nabelschau des Autors ist. Die Karriere, die er vergessen kann, wenn er ein Haarmann-Musical schreibt und er ans Kreuz genagelt zugibt, dass es seine Idee war mit dem Musical. Das ist halt BM des Autors und immer neue Versionen des Autoren und Intendanten, die sich durch aufgeklebte Bärte oder Hüte von den Vorgängern unterscheiden und noch eine neue Meta-Ebene ins Spiel bringen. Das hat mir noch mal eine neue Sichtweise auf das Stück eröffnet. Die Methoden müssen sich ändern, sonst kann man keine neuen Wege betreten und auf dieselben Fragen bekommt man die immer selben Antworten und bald gibt es nur noch alle abschieben oder Dschihad als Reaktionen auf den Islam.

Schwindelig ist mir schon vorher und entsprechend schlecht klappen die Balanceübungen. Schäden der Beinnerven und Alk am Vorabend ist nicht so geil als Basis. Ich bin noch so was von satt von der Riesenportion Risotto. Das war die Pizza ja Kindergröße im Vergleich. Ich spiele Kofferpacken und stelle mir die Geschmacklosigkeiten von Paolo vor. Das Holzbaby mit den blauen Augen, die Glitzermaske in den Deutschlandfarben usw. Mal schauen wie viele ich weiß bei vom Förderbandspiel, Dali Klick war das doch. Dann Partnerübung. Das mache ich gerne mit Steffi. Bei dem Sonnengruß selbständig üben und den Partnerübungen, genannt Acroyoga geht es um die Studioparty und eine Yogavorführung. Ich sage Aggroyoga, mal auf die Nase hauen oder richtig schön den Arm verdrehen und das passt zum Gesichtspflaster von Steffi. Da melde ich uns an mit Pyroshow und Hundedressur noch dazu. Wir akrobatisch übereinandern und Suki oben drauf wie Bremer Stadtmusikanten. Jan hat eine Phobie gegen Scampi, wie Spinnen bei anderen, z.B. mir. Da hätte er was sagen sollen oder Steffi, ich hätte auch vegetarisch gegessen, Rigate mit Ricotta und Minze. Mein Essen muss Horror für ihn gewesen sein. Für mich war es schlussendlich auch schlimm. Ihm fiel bei dem Schlachtfeld der Scampis auf dem Risottohügel ein, unten lief rotes Öl raus und es sah insgesamt aus wie ein Gemetzel. Er hatte die Idee, dass man essen nach diversen Kriegen mottomäßig ausgestalten könnte. Invasion der Amerikaner in der Normandie und Hamburger und Kartoffelgratin stehen sich gegenüber und anderen Konflikte, Völkerschlachten, jetzt kann ich es noch besser nachempfinden. In der Umkleide frage die Frauen auch von welchem Laden wir sprechen als ich die Sattheit und das Risotto Revue passieren lasse. Wir machen noch Smalltalk mit der Lehrerin, unseren Lieblingsübungen. Kopfstand macht Beklemmungen für Kopfmenschen, weil der Kopf eingezwängt und unten ist. Das halte ich nicht für den Grund, ich als Kopfmensch. Wien gibt es nur in kleiner mit 4 Schlafzimmern und 2 Bädern. Ist das zu klein, dann will ich mit meinen Eltern zu Amira und die anderen sollen sich selber was suchen. Luis, zusammen Kaffee trinken gehen schön ein Chorizo-Toastie mit Öl und einem Scampi. Mir ist noch halb schlecht. Cortado ist zu wenig, Kino Montag zu viel und Steffi ist zum Braunkohl bei ihrem Vater eingeladen. Ich will umtopfen (der running gag), aber eigentlich nur häkeln und Videos und/oder Filme schauen.

Suppe mit Sellerie und braunen Champignons, Stephan schneidet schön das Gemüse und ich glaube die wird immer besser. Die Farbe lässt zu wünschen übrig, das war die Soja-Sauce. David Sedaris, die Freunde werden älter und die Hälfte davon wird dog crazy, haben zwei Hunde, einen Lab und einen Sheltie-Beaglemischling und sagen immer, immer dazu „they are rescues“. Ich lege mich ins Bett und ein Fuß bleibt kalt. Die Bühler geben grünes Licht und ich freue mich.

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Um kurz nach 5 ruft Marc an, dass sie schon da. Sie? Ach, er und Sepp. Stephan ist noch beim Sport, ich im Nachthemd. Keine Lust, Stephan kam nass wieder, irgendwann raffe ich mich doch auf, wir fahren Bus, warum gleich Gruppentagesticket, 2 x Kurzstrecke und eine Station schwarz wäre mein Vorschlag, weil dann fahren wir bestimmt mit im Auto oder Taxi. Egal, keine Diskussionen mit dem Mann, Spende an die Üstra. Im Bus lauter junge, knackige Frauen mit vielen und künstlich wirkenden Haaren. Lang oder Donut. Ich bin intolerant und denke, naive Hühner.

Wir sind nicht auf der Liste, ein alter Typ bestätigt unsere Zugehörigkeit. Namensschild malen mit den Daten der aktiven Zeit. Ich habe Demenz, das muss mein Mann für mich machen. Er schreibt 1988 – 1992 und das wird in 1996 umgeschrieben. Der Umzug an den Königsworther Platz war 1995, hatte noch ein ganz schlimmes silbernes Muster auf die Wand gemalt und kurz danach war ich draußen. Ein Typ kommt auf mich zu, den ich erst nicht erkannt hatte. Ich hatte nicht so viel mit ihm zu tun, er hat bei der Zeitung „Thersites“ mitgemacht. Da habe ich nur als Freundin von Stephan in den Redaktionsräumen abgehangen, wie die mit Prittstift Layout gemacht haben. Was, wir sind immer noch so verrückt und auch noch zusammen ist seine erste Reaktion. Das sind ja 30 Jahre. Harald steht auf seinem Schild und 1982, dabei feiern wir heute 30 Jahre, sie waren ca. 10 Jahre illegal bis 1987 der Verein gegründet wurde. Mir wird heute Abend klar, dass diese Studentencafé einmal quasi rein juristisch war, aber sich das dann geändert ja geradezu ins Gegenteil umgekehrt hat nach dem Umzug, weg von der Insel Hanomag-Kreisel waren kaum noch Jurastudenten dabei. Er ist in einer Runde mit 3 anderen grauhaarigen Männern, die er mir vorstellen will bzw. demonstrieren, was aus seinen Kommilitonen aus der einphasigen Juristenausbildung geworden ist. Er ist in Berlin in der Politik, Abteilungsleiter, sein Chef ist Gabriel, den kannte er noch aus Hannover (Marc zitiert die Politsendung, Herr Gabriel nach der Therapie, das ist nicht mehr Pack, das heißt jetzt Bagage), ob ich die anderen kennen würde, den einen von Wahlplakaten halt, der dritte ist Landtagspräsident und der vierte Anwalt. Nach Tonfall seiner Stimme zu ordnen, das schwächste Glied in der Karriereleiter. Seine Kumpels hätten Stephan nicht erkannt und er musste ihnen sagen, das Foto von dem Abschleppwagen, da konnte sich alle daran erinnern (ich nicht), das hätte er geschossen. Norbert Vogel, der Drucker, ist tot und der war echt in Ordnung. Wie hieß noch mal dieser Hausmeister? Bode sage ich, aber es war Beude. Der war lernbehindert und doof und wir haben uns einen Spaß daraus gemacht, den zu ärgern und uns vor allem über ihn lustig zu machen, wie haben nachgemacht wie er sich am Telefon gemeldet hat mit Beeuuuddee, eben ganz langgezogen. Harald hat 4 Kinder und wohnt Richtung Grunewald. 3 sind fast erwachsen und dann noch ein neues mit der neuen, was erst 4 ist. So kommt man da nie raus aus dem Vater sein. Das stimmt, er war schon fast durch mit nur Urlaub in den Schulferien und so. Erstaunlicher noch als, dass wir noch zusammen sind finde ich, dass wir noch in Hannover wohnen, aber ich lebe gerne hier. Berlin ist arm und sexy, aber lieber Geld hier verdienen und da zum Feiern hinfahren. Berlin sei ihm zu groß, Hannover sei Maximum für seinen Geschmack und man könne das Angebot ohnehin nicht ausnutzen, mit Kindern sowieso nicht. Annette aus Hamburg, die mit Claudia Bikram macht, besucht ihre Freundin Daniela, die auch da ist und gerade an Butterfahrten gedacht hätte. Sie schläft bei Daniela, die wohl einen Job bei einer Versicherung hat und sich dort viel langweilt und warum frage ich immer nach ihrem Bruder. Der Sohn ist 19 und kommt Morgen aus Kanada wieder, um 11 Uhr am Flughafen. Er will eine Lehre zum Radmechaniker machen. Das ist ziemlich tief gestapelt (die Mutter ist Doktor der Jurisprudenz). Hat eine Freundin und die sind alle so spießig, der Nachwuchs. Die sind in festen Beziehungen und kriegen Kinder. Ein Freund meinte zu ihr, warum, das sei doch bestens, die Enkel werden dann wieder verrückt und man hat nur den Spaß und keine Verantwortung. Ihre Tochter ist erst 7 und wir müssen sie mal besuchen, wenn wir in Hamburg sind. Hauke Jagau schneidet die Torte an zu Star Wars Hymnen. Er lässt es sich nicht nehmen, den Kuchen zu schneiden und auf Pappteller zu verteilen, wie die reinste Küchenhilfe. Becky, die Kleine, die nach uns kam und mit Stephan Schichten gemacht hat, genau wie die gut aussehende Asiatin, die da ist. Der Strafverteidiger und seine Frau, er war neulich mit der Juristenclique mittags was essen, Alex, Michael und Thomas, auch Berlin und staatstragend und mein Ex-Betreuter ist tot, hat sich umgebracht nach 9 Jahren Maßregelvollzug für nichts und wieder nichts. Das hat ihm der Arzt aus Wunstorf gesagt, er wollte irgendwann zurück nach Mohringen. Er hat immer selbstschädigendes Verhalten praktiziert und keine Anpassung, gegen den Strom, Krawall bürsten in totalen Institutionen, da kann man nur den kürzeren ziehen und es tut weh, bei der Dienstbesprechung Musik aufgedreht, Pfleger beschimpft, 7 Tage nicht geschlafen bis man durchdreht und Stimmen hört und dann wieder Einzelhaft hinten einer dicken Glaswand, seine Anlage zerschlagen. Der war mehrfach kurz vor der Entlassung und konnte aber nicht mehr in ein normales Leben draußen integriert werden, so hospitalisiert war der und hat das dann immer verhindert seine Entlassung, weil er draußen nicht mehr zurecht kam nach Kinderheim, Pflegefamilien, Psychiatrie und Maßregelvollzug. Das war zu viel des Guten. Der war mein Jahrgang oder jünger. Ich finde es sehr tragisch. Die Frau des Strafverteidigers sieht noch gut aus, unterrichtet irgendwo (Erwachsenenbildung stelle ich mir schwierig vor, aber irgendwie mache ich ja so was Ähnliches, er lacht) und kommt aus der ehemaligen DDR. Sie ist bestimmt nicht doof, aber irgendwie spröde und wir haben nicht so einen Draht. Spreche ihn auf die verpasste Weihnachtsfeier im Jante an und die ehemaligen Chefs der Kanzlei. Wohnen an der Ostsee, sie ist krank und hat Parkinson und ihre Stimmen verloren. Das ist hart. Ja, sein neuer Fall, den ich übernehmen soll. Der Typ, der mit einer alten grünen Polizeiuniform in Hochwasserhosen, 7/8 Länge versucht hat Leuten Geld abzupressen und dann in Österreich im Knast saß, weil er erzählt hat was er alles machen wollte u.a. Geißeln nehmen. Sie haben angefragt und ich freu mich schon auf den Mann. Sie haben vorher Sushi gegessen und sind satt, genau wie ich, noch von gestern und dem Meeresfrüchte-Öl-Risotto. Die Berufsbetreuerin kommt nur zum Essen, kennt keinen und geht dann wieder. Es gibt eine Fotobox und auch ein Gästebuch und eine Spendenbox. Wir nutzen nur das erste und machen Gruppenbilder, die man gleich ausdrucken kann. Wir machen ein paar Gruppenfotos mit unserer Clique quasi. Nach der Torte fängt Luis an aufzulegen. Er ist mit einem schwarzen Rollkoffer aus Berlin angereist. Ich würde einfach hier bleiben und Jasmin herlocken. Wir müssen ins Boca, sind verabredet, sonst hängt der Haussegen schief. Taxi, da ist alles voll, was mir gut in den Kram passt. Wir treffen Jasmin, die mit dem Auto vorfährt und fahren zurück. Jasmin bekommt den Nadelstreifenrock und sagt, ich hätte ruhig mitkommen können zu Katharina, ihr geht es nicht so gut und Kerstin war auch da (das hatte ich nämlich genau vermutet) und habe Jasmin auch gestanden, dass ich sauer werde und mich in was hineinsteigere, was aber gar nicht so ist, dass ich nämlich ausgeladen bin, aber ich sehe und gestehe es immerhin. Marc weiß wo man parken muss. Harald hat nach ihr gefragt und wir fahren zurück. Ich zeige ihm, dass ich sie gebracht habe und Annette und Daniela winken mir von der Tanzfläche zu. Er erzählt ihr dann, dass über 400 Leute für ihn arbeiten und er 4,7 Milliarden Jahresetat hätte, aber das sei nicht so wichtig. Warum erzählt er es dann. Berechtigte Frage. Mit Jasmin will er sich offenbar geschäftlich messen. Bei mir geht es um das Thema Beziehung und vor allem warum wir keine Kinder haben. Ich zitiere David Sedaris und frage, ob er das kennt, dog crazy. Weil für eine Frau sei das doch wichtig und ein Thema, gut, für einen Mann auch. Nein, einfach nur egoistisch unser Leben gelebt, nicht drüber nachgedacht und so konnte man entspannt Schlampe bleiben und morgens Eis essen und Filme schauen und musste kein gutes Vorbild sein. Ich hätte sagen sollen, das hätte meine Figur kaputt gemacht und das wollte Stephan nicht. Stephan sagt beim Frühstück am nächsten Tag, ich hätte sagen sollen, in der Zeit als das in Frage gekommen wäre, hätten wir eine Sexpause gehabt. Irgendwie kommt mir das Ganze frustriert vor. Muss einem das unangenehm sein, dass man noch zusammen ist? Es wird natürlich bewundert aber auf eine Art und Weise wie ein langes, spitzes Horn auf der Stirn. Mit seiner 14-jährigen Tochter muss er nächste Woche zur Polizei, die hat bei H & M geklaut. Das muss sie tun in dem Alter sage ich und er, ja, aber nicht sich erwischen lassen. 1 Mal ist auch egal, beim zweiten Mal würde es unangenehm. Die alten von früher tanzen. Die Gruppe der alten Männer schauen rüber, irgendwann kommt Harald auch auf die Tanzfläche. Ich gehe zur Toilette und entsorge eine schwarze Baumwollstrumpfhose, die die ganze Zeit schon nervt, weil sie rutscht und alles mit nach unten zieht. Strumpfhosen geht bei Lidl nicht. Manchmal muss man Markenware nehmen. Da führt kein Weg dran vorbei. Wir essen ein wenig Büffet und Stephan holt immer tellerweise Käse-Weintrauben-Spieße. Wir machen Fotos mit Marc und Jasmin für die Jungs. Ein Karton mit Faschingsverkleidung steht bereit. Echt praktisch so ein Gerät, kann man Logo einstellen und vor allem auf Fotopapier ausdrucken. Marc stellt uns als Paten seiner Söhne vor. Ich zeige Bilder des anderen Patenkindes, Hilda. Der Arbeitsrechtskollege von neulich mit seiner spanischen Frau (Erasmus) betrinken sich. Ich unterhalte mich mit einem Typen, der heute aus Venedig kommt und am Bodensee lebt. Er ist Übersetzer, hat 1995 das Dings gemacht, Referendariat? Nein Repetitorium, ist dann nach Passau und 2 mal durchs zweiten Staatsexamen gerasselt und arbeitet mit einer halber Stelle an einer Uni Gernersbach oder –heim und arbeitet als Übersetzer. Er fährt gerne Nachtzüge, das ist Reisen wie früher und man wird vom Schaffner am Bahnsteig mit Namen angesprochen. Er scheint viel rumzukommen und will vielleicht umziehen. Wie geht das mit der halben Stelle, der Radius sei recht groß und ein Umzug bis nach Antwerpen möglich. Ich bin müde und habe alles gesehen. Schön zu sehen war vor allem, wie so eine Institution so vielen Generationen von Studenten einen Heimathafen bietet und die Bilder der Feiern ähneln sich sehr (ich sage nur Cocktails, Knutschen und Limbo).

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Das Tor ist abgeschlossen, außen rum. Marc und Jasmin haben noch Hunger. Jasmin fährt uns vor die Tür, nur eine Fahrt für Tagesgruppenticket. Boca machen wir nächstes Mal und bei Frauke gibt es Gulasch. Jasmin kommt Morgen gegen 16:30 wenn die Jungs mit Marc zum Fußball gehen. Zu den Losern? Ich hoffe, das wirkt sich nicht negativ aus. Wir gehen nicht ins Kino. Ist mir auch Recht, ist tatsächlich wohl mehr eine H & M Werbung als alles andere, der James Bond. Nächste Woche 2 x mein Lieblingsschauspieler. Claudia schreibt wegen Wienwohnung und telefonieren. Ja, die ist schon gebucht, mit ihrer Unkompliziertheit rechnen wir. Wir bekommen neue Videos von Hilda und schauen uns eines an, wo sie Hand und Hand mit einem anderen Kleinkind auf der Straße läuft, sehr süß. Ich brauche eine Wärmflasche. Schlafe schlecht ein, Stephan schon längst, trotzdem nicht ins Gästebett wechseln. Das erst gegen Morgen als er echt schnarcht. Ich will Engadiner Nusstorte machen, aber wir haben keine Salzbutter.

21.02. Traum: Ich schenke Jasmin lauter Sachen, die Susann genäht hat, eine Pluderhose aus afrikanischem Stoff, nein, die bekommt eine zierliche Frau. Irgendwas mit lauter Blechküchenutensilien dran, die an einem Gitter baumeln, ich hänge sie zum Teil um. Hier sind die Haken, die eine Öffnung haben und so soll man das wohl zu machen. Unter einer Klamotte von mir im Flur, die in einem alten Karton liegt sind lauter Kellerasseln und große schwarze Spinnen, sie hauen ab, aber ich muss die Gäste verabschieden und lasse mir nichts anmerken. Das werde ich bereuen, wenn ich weiß, dass sie irgendwo sind und sie nicht finde. Da sind Aufziehspielsachen, die durch die Gegend laufen und die werden von den Spinnen attackiert, die ihre Opfer anspringen, der reinste Horror, eine greift mich an und beißt mir in den Fuß, durch den Socken, gleich hat sie die Haut durchstoßen. Ich rufe nach Stephan, er muss mir zur Hilfe kommen und mir helfen sie zu töten.

Es fehlen 30 Gramm Butter zum Backen und ich hätte das Kinderservice mit dem Clownmuster, Teller, Schale und Tassen passend, Sammeldings kaufen sollen für die Jungs. Jasmin hätte sich gefreut und Kaufen ist Liebe. Ich flicke das Blätterkleid aus Wien. Ich habe echt so Hammerteile und viel besser als 80er Jahre Seide aus dem Fairkaufhaus. Hier hatte mich Stephan auch am Kindertellerkauf gehindert. Dann Katzenhütchen. Sie ist im negativen Beechzustand. Soviel ist sicher.

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Stephan lasse ich schlafen. Männer brauchen mehr Schlaf, sonst sterben sie noch früher. Leider muss ich ihn im Regen zum Kiosk jagen wegen Butter, aber da ist der Caveman selber schuld, wenn er diese Beute nicht besorgt und zur Höhle gebracht hat. Dann der Butterkuchen, auch Herzinfarkt. Unsere Vermieterin in Wien ist adelig, was Stephan mit „Oh Gott“ kommentiert und ich frage, ob er die kennt oder warum er Galamäßig den Namen nennt. Sie ist Chefin bzw. Herausgeberin vom Gault Millau Österreich. Na und? Das sei ein gutes Magazin und die kann man dann was fragen. Ich erkläre meinen Eltern das so, als wäre Stephan ein normaler Mann und unser Vermieter Hugh Heffner vom Playboy. Ob wir da noch Tipps kriegen können. Sie schreibt, tap water has an excellent quality and the Steirereck is only a 10 minute walk away from the apartement but you need to make a reservation 2-3 months in advance. We provide a limited amount of Nespresso capsules, if you need more, please visit the Nespresso studio in the first district. Ah ha, interessant. Der nächste Vermieter schreibt sry. Das sei Jugendsprache für sorry und ich will zurückschreiben rtwler für Rottweiler, ob ich mit dem Mal Gassi darf. Ich falte meine Wollschals aus Schottland, 7 sind es oder 8. Ausreichend jedenfalls und Röcke will ich auch falten. Ordnung schaffen, Kuchen backen. Diese Daniela ist nett und scheint Stephan zu mögen. Vielleicht sollten wir uns mal mit der treffen, die wohnt schließlich in Hannover. Stephan ist auch fb schon mit ihr befreundet. Das ist mal ein erster Schritt. Stephan soll raten welche Typen aus dem Juraumfeld ich am attraktivsten finde. Nein, nicht Harald und Tipp: er war gar nicht da bei der Feier. Es ist der Justizwachmann, der am Eingang Landgericht arbeitet. Der ist auch mit uns alt geworden und irgendwie ist mir der sympathisch, keine Ahnung wie der in echt so ist. Wir grüßen uns nur.

Zuckerklumpen und vor lauter Salz im Karamell den Honig vergessen. Teig gut gemacht, war sogar zu viel. Dogs mate when they meet. Jewish dogs order dim sum, discuss politics, agree on the best public school district and then mate. Ein Buch mit lustigen Zeichnungen aus dem Jewish Museum in SF. Favorite trick is play dead, just to let you know what it will be like for you later. Die Hunde haben menschliche Köpfe und sehen aus wie die Besitzer. A Jewish greyhound and even after therapy 9 out of 10 times he bets against himself. Dann lassen sich die Croissants und Brötchen einwand- und rückstandsfrei mit Wasser von Fußleiste abwischen und das geht so gut, dass ich beflügelt neue Motive ran machen, „Wilde Thiere in Deutschland“ und wenn Paps anruft wegen Wien bitte melden, dass ich heute auch was mit Tapetenkleister gemacht habe. Was lese ich da? „Diese Perserkatze zeigt den negativen Willow-Zustand anläßlich einer Ausstellung“. Seit wann nimmt man Perserkatzen auf eine Vernissage mit, ach so, Rassekatzenschau. Haha. Jetzt reicht es und ich muss handeln. Button? Nein, zwei schöne Messingrahmen. Leider zu schwer für Ohrringe. Ins Büro kommen die.

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Das Sofa wird braun-Türkis bezogen, Entscheidung gefallen. Dann umtopfen. Auf dem Weg in den Keller muss ich an unseren Nachbarn denken, dem man diesen Ulrich Seidel Film über Keller schenken sollte. Der Keller ist das Reich des Mannes. Er kommt mir entgegen und ich quieke auf. Peinlich. Ziehe an der Hängepflanze und reiße den Hauptteil ab von der Wurzel und stecke ihn einfach so in die Erde. Bei mir haben nur harte Pflanzen eine Chance. Eine kleinere kommt weg, Nürnberger Friedhof oder Bahngleise in HH. Sie hatte jedenfalls keine Chance. Der Geldbaum im Wintergarten ist langweilig und dass er aus einem Hippie-Ort in Kalifornien kommt sieht man ihm nicht an. Das große Fensterblatt im Gästezimmer hat braune Stellen an den Blättern und da die nicht nachwachsen und er ewig verschandelt bleibt, ist er auch auf den Abschussgleis (irgendwie heißt das anders und ich meine nicht Abstellgleis, sondern Wackelkandidat zur Entsorgung). Meine Eltern haben den Heizkörper abgeschmirgelt und neu lackiert. Die haben alte Siegel aus Munition aus dem 1. Weltkrieg gefunden. Das wird eine Schatzkiste für uns, ihr Haus. Paps sagt, sie streiten sich dann im das Entsorgen und wie viel und gehen erst mal spazieren um einer körperlichen Auseinandersetzung vorzubeugen.

Jasmin kriegt Ingwertee und Isla-Moos. Sukis Körbchen liegt im Weg, weil ich eine Koralle wieder annähen wollte. Ja, das ist auch eine Anregung von ihnen (Häkelkoralle aus dem Urlaub von einer Insel) zurückzuführen und ich könnte eigentlich mal wieder eine Koralle häkeln und da noch mal anbauen, weil das geht so gut unterwegs und neue Wolle habe ich auch beliebig, Baumwolle mit Glitzer. Jasmin erzählt von einem geschichtlichen Hörbuch was sehr spannend und auch interessant sein soll, weil wir von dem schlechten Schulbuch als gute Nachtgeschichten erzählt haben. Andere Studenten von früher, der konnte schon PC als sich keiner damit auskannte und Jasmin war mal mit dem zusammen, aber der roch unangenehm und die Katze hat immer auf seinen Sachen markiert. Er war der erste, der eine Mediationsausbildung gemacht hat. Das hat mir mein Kollege neulich erzählt, dass er von ihm die Fälle übernommen hat als Berufsanfänger, als er in der Psychiatrie war. Wusste ich alles nicht. Dienstreisen ohne weibliche Kollegin, weil die Jungs die Sau rauslassen wollen so im Ausland. Bauchtanznächte. Eine Freundin bei Youtube, Heilchanten live,, was Stephan alles so findet. Nicht alle Frauen sind von den Wechseljahren betroffen, ich habe nur Phantomblutungen, d.h. fühlt sich so an, ist aber unsichtbar, Wir lassen gestern Revue passieren. Diese grauhaarigen Männer und ihre Seilschaften, die ihnen zur Karriere verhelfen, weil Frauen wollen angeblich erfolgreiche Männer. Erfolgreich in Frauen glücklich machen vor allem. Harald finden wir auf einem lustigen Gruppenfoto wo ihm ein Preis überreicht wird und er sieht aus wie ein Schauspieler aus der Sendung mit der Maus, dann noch ein Interview als Pendler über Zugverspätungen. Mal wieder mit Kerstin und Wolfgang treffen wenn sie nächstes Mal in Hannover ist im März. Tisch im Jante schon als Platzhalter reserviert an dem Tag. Hannover hat gegen Augsburg verloren (ist das schon 2. Liga frage ich), Leander hat ein altes Veilchen (ist mit einem Mädchen zusammen geknallt), Marc kannte den Geheimparkplatz am Versorgungsamt. Ich zeige den Jungs meinen gefilzten Tampon (war vielleicht zu viel des Guten), weil sie gerade auf dem Kindergeburtstag von Valentin gefilzt haben und andere Eltern fanden das mutig für einen Jungen, weil der könnte gehänselt werden. Ich versuche ihr Selbstbewusstsein hier zu stärken. Coole Frauen fahren auf Männer ab, der mehr drauf haben als nur bolzen. Wenn wir es schon nicht ins benachbarte Ausland (Niederlande, Belgien) zusammen schaffen, dann doch nach Essen. Düsseldorf, Japaner und am Nachbartisch Fragen wie: was ist jetzt, kriegen wir die Jacht im Sommer und fahren nach Capri, was ist, wenn ein Baum auf der Poolhaus fällt? Unsere Essener Freunde machen das super mit Beziehung, Kinder, Arbeit. Ich frage nach dem anderen Kollegen vor früher, der dann gegangen war als wir mit Jasmin zurück kamen. Der war früher der Böse aus Highlander (so habe ich ihn gesehen) und ein Halodri (hat Frauen gerne gestemmt in Diskos wenn sie nicht mit ihm tanzen wollten) und jetzt trinkt er nicht mehr und eher Familienvater, SPD wegen der Mandate, Spaßbremse. Ach so, ich dachte der hätte Depressionen und dabei kenne ich ihn nur mit Alkohol. Sie machen jedenfalls eine gute Balance. Kinder verbinden eher und machen die Freundschaft stärker, weil wir die Kinder auch so mögen. Sie haben es geschafft es fortzusetzen und jetzt ist die Freundschaft generationsübergreifend. Wenn wir Paten werden, müssen die auch getauft werden erzähle ich als Marc vom Abmelden aus dem Religionsunterricht erzählt. Wir brauchen auch Nachwuchs für unsere Kirche. Die Jungs wollen im Flur das Spiel nachstellen (hey, ihr macht zu viel Action und zu viele  Tore) und monieren, dass ich keinen Ball habe (nicht mal aus Filz) und spielen schließlich mit einem Wollknäuel von mir und das funktioniert überraschend gut. Es war Leander, nicht Valentin, der völlig aus dem Zusammenhang heraus festgestellt hat. in Italien war aber schön, Papa. Wir müssen auf unsere Eltern einwirken, dass wir noch mal in die Villa nach Castellabate fahren können, gebe ich den Jungs mit auf den Weg. Noch Einiges für meine Missoni-Decke, wie Jasmin sie nennt getan. Sunl und Andras sind fix dabei bei der großen Familienrunde Meixners. Wie schön. Das Bett ist frisch bezogen- herrlich-

Hol den Virus, hol das Baby

08.02. Traum: Kind will nicht zurück zur Mutter, meiner Betreuten, heult und geht nicht mit. Ich habe den Ausweis im Koffer. Ich sage, ich kann es verstehen, dass sie lieber hier bleiben will beim Halbgeschwister am Meer, aber das macht Probleme und es wäre besser gewesen das Mädchen anders zu beeinflussen, das sage ich der dortigen Mutter, weil sie doch wieder mit muss. Ich sage ihr, sie ist in ein paar Jahren volljährig und kann dann hin wo sie will. Irgendwer (eine ältere Frau), der nicht so gut laufen kann, wollte das Fahrrad nehmen und kommt aber nicht. Die hat noch Sachen von mir, ich muss einchecken. Dann treffe ich Claudias neuen Freund, aber er ist schwul, nett. Bin mit dem Architektenbetreuten im Bikram Studio Altona, wir haben danach gefragt. Er will eine Sporthose kaufen. Sie zeigt bunte Shorts, er will lange Hose und für Männer, sie zeigt auf den Ständer. Die sind bestimmt nicht billig hier, aber die Qualität stimmt. Mit dem Freund will ich ins Café Claudia suchen. Es trainieren viele im Rollstuhl hier. Eine Gruppe von bestimmt 12 Rollifahrern. Das finde ich gut, weil die Werbung als Mucki-Bude und das Image sind mir nicht sympathisch. Ich mache mit dem einen einen Wettlauf. Das Café ist hinter einer Spiegelwand versteckt, die hochfährt. Beim Aufwachen muss ich lachen, weil das genau aus der Theaterkulisse von gestern Abend übernommen wurde. Es klingelt, der Gasherd wird geliefert, aber der DHL-Typ stellt ihn nur in den Flur und schließt ihn nicht an. Ich will ihn zwingen, nicht meinen großen schwarzen Schwanz in den Mund zu nehmen, sondern den Gasherd aus Mailand gleich anzuschließen, aber da haben wir erst Freitag Termin.

Meine Schwiegermutter will mich sprechen. Ihr Mann sei auch so ein Plappermaul und sie habe ihn am Samstag weggeschickt und dann hat er einer Bekannten was erzählt und die ist aus allen Wolken gefallen. Sie erkundigt sich vorher ob ich katholisch bin, weil diese Frau ist es und falsch ohne Ende, redet mal so und mal so und sie, meine Schwiegermutter, weiß viel, aber sie weiß auch wem sie was sagen kann. Das stimmt und in der Disziplin bekommt sie eine Ehrenprofessur von mir. Eine Cousine war im Krankenhaus. Sie kümmert sich um den Schwager und seine Familie und ist jetzt etwas Ersatzmama. Das finde ich schön.

Mit dem Fahrrad quer in die Bahn und mitten drin stehen. Die Kinder frage ich, ob sie frei haben wegen Fasching, nein, sie fahren ins Kino. Ein Schwuler um die 60 merkt an: Ich darf gar nicht das Fahrrad mitnehmen. Doch, hier steht es, wann man darf von 8:30 bis 15 Uhr. Ist es mir nicht unangenehm. Leider muss ich aussteigen sonst hätte ich gesagt, nein, weil ich dann immer so nette Leute kennen lerne. Ein Polizist am Bahnsteig wird gleich vom Rentner angequatscht, dass sie zur Zeit so viel zu tun hätten. Er hat jetzt Urlaub und fährt auch nach Vahrenheide mit mir. Herrlich viele Raben auf der Wiese, bestimmt 20. Ich denke immer an Heike und dass ich jetzt einer von ihnen bin. Die Betreute ist wieder in einer Krise. Es gibt statt türkischen Mocca Apfeltee von Messmer. Hat ihren Ex angezeigt bei der Polizei. Bankräuber in Leipzig. Echte Waffe war zu sehen mit Patronen war sein Name gelegt und der seiner Freundin. War dann verschwunden bei Youtube als sie Screen shot machen wollte. Können die verfolgen, wer das geguckt hat. Sie will das alleinige Sorgerecht für den Sohn und den Vater soll sie beide nicht mehr sehen. Versuche zu erklären, wie das ist mit Sorgerecht und Umgang und Kindeswohl. Ihre Uhr tickt. Sie ist Gott nah, wenn sie Kinder bekommt und will noch eines, aber einen festen Partner dazu. Sie hätte einen deutschen Mann heiraten sollen. Da war mal einer und der hat sich nicht mehr gemeldet und dann hat man sich Sorgen gemacht, ob der verschwunden ist. Gott bringt man nach der Geburt ein Tieropfer und dem Teufel vorher. Irgendwie gibt es ein Erbe, Wohnungen des Vaters in Istanbul, aber das verwalten ihre Brüder und sie macht nur Andeutungen. Sie will ein Reihenhaus kaufen. Ihre Tochter ist zwei Mal durchgefallen bei der theoretischen Führerscheinprüfung (ich frage danach) und sie wollte mal einen Motoradführerschein machen. Ihr Ex ist der Teufel, der ihr immer alles durchkreuzt. Er hat Schwarzgeld, aber Kindesunterhalt will sie nicht, sie nimmt kein schmutziges, illegales Geld. Kommt es ihr nicht komisch, dass die alle kriminell sind ihrer Meinung nach? Auch der letzte war Mafia. Vater hat den Sohn als Baby im Urlaub in der Türkei von einer Fremden wickeln lassen. Ist besser sich Hilfe zu holen, wenn man es nicht so kann. Wenn Vater das so entscheidet, gilt das. In ihrer Religion kommt 3 x die Mutter und dann erst der Vater. Vater hat Angst, weil Kind so klein ist. Ist normal bestätigt die Wohnbetreuerin. Ich sage, die kennen das nur von Playmobil Figuren und haben Angst, dass ein Ärmchen abbricht, wenn sie den Säugling anfassen. Er muss nicht tun, sie macht es. So lernt er es aber nicht. Vater muss üben und nicht ferngehalten werden. Männer können kochen und wickeln können sie auch. Hat neue Medikation, mit der türkischen Ärztin versteht sie sich gut, macht sie einen Salat? Was, sie macht der was zu essen? Ach so, Sprachsalat. Habe ich Hunger? Sie hat Tomatensuppe. Will Auto verkaufen und dann neuen Autokredit. Ich war schlecht vorbereitet und schicke ihr die ganzen Unterlagen zu, einen großen Umschlag per Post mit einem Haufen Unterlagen, u.a. ihre Kontoauszüge im Original, wieder zurück. Sie kann einen dicken Umschlag mit Geld gebrauchen. Ich würde ja Bank für sie überfallen, aber dann verpfeift sie mich ja gleich. Bekommt Putzlappen aus Wien mit Fensterblatt von H& M Home. Ich nutze das nicht so und passt wie eine eins zu ihrem Wandtattoo. Der Milchreis für den Sohn steht schon bereit. Danach spreche ich mit der Wohnbetreuerin noch über den anderen gemeinsamen Kandidaten, dessen Sohn zu ihm gezogen ist und seine Ausbildung geschmissen hat und nur Party macht. Er merkt jetzt, dass der schwierig ist und nicht nur die Mutter immer scheiße war. Der ist erst 17, kann man Jugendamt einschalten, dass die sich mit kümmern, mache ich, wenn sie mir ein Zeichen gibt.

Typ, den ich irgendwie kenne vom Sehen hilft mir das Fahrrad reinzuheben. Frau Ruanda wird nicht zur Spritze gehen und ist heute schon im religiösen Wahn, obwohl die Spritze erst Mittwoch fällig wäre. Sie hat Verstopfung von der Spritze, Gott wird sie erlösen, ich will sie langsam umbringen. Ich kann ihr keine Hilfe mit Gewalt aufzwingen, das sagt ein afrikanisches Sprichwort, dass das keine Hilfe ist, die mit Gewalt daher kommt. Ich mache nur ein Angebot, sie zum Arzt zu begleiten und erinnere an unsere Absprachen, die sie mir schriftlich gegeben hat. Ich zweifele an dem Erfolg der Behandlung und mit welcher Begründung ich mich an das Amtsgericht wenden soll. Am Bahnhof wieder falsches Gleis. Fasanenkrug, nein schnell rüber. Ich bin so doof und hoffe, mich erwischt nicht wieder ein ungnädiger Rentner. Ohne Aufzug diesmal, Treppe tragen. Ich grüße Steffis Freund lautlos auf der Straße und denke, danke für die Perserkatzenunterschriften, die ich noch nicht kenne.

Mail geht wieder. Wir haben 2 Modems und ich 58 emails. Mittagsessen mit dem Kollegen und meinem Mann mit dem schönen breiten Oberkörper an dem man so gut liegen kann. Der Kollege schlägt die neue Gastronomie am Hohen Ufer vor. Mittagstisch für 6,50 €. Solange hier die Küche kalt bleibt, gerne, sehr gerne. Das Plakat von Chrom am Lux betraf nicht ihn, da waren anderen Typen abgebildet soweit ich sehen konnte von der Haltestelle. Nach dem Essen Eis. Sie übt Konversation und erzählt welches Softeis sie mag wegen der Erinnerungen an früher und wünscht uns trotz des Wetterumschwunges einen schönen Tag.

Termin für die Schilddrüse am 17.06. Ob ich schon eine Überweisung habe. Nein, aber bis dann. War zuletzt 2013 dort. Herr Auge ist in Trier und wird übermorgen operiert. Es geht um den Mahnbescheid von Vodafone. Erst mal Widerspruch einlegen. Die Bank/Versicherung wollte meine Betreute (ich sitze gerade an ihrem Fall dran, die Frau von heute Morgen) aus Kulanz aus der Versicherung entlassen und ich hätte mich melden sollen bis Ende Dezember, habe ich überlesen. Jetzt schnell Fax. Einer aus dem Heim kommt nicht, dafür der Lernbebehinderte, der zu viel Geld ausgibt. Ich musste für ihn Darlehen beantragen für Miet- und Stadtwerkedifferenz. Er gibt zu viel aus, basta. Bei seiner Freundin (Verlobten wie es sie nennt) haben sie die Thermenreparatur abgelehnt, seine Hälfte haben sie bezahlt. Sollen Widerspruch einlegen (werde ich doch wieder machen). Anfragen beim Apartment, schnelle Reaktion. Ist erst mal reserviert. Mama mag die Ohrringe, es sei jetzt umgekehrt, dass wir ihr teure Sachen kaufen. Paps soll sie mal fotografieren an ihren alten Ohren, so wie ich das sonst mache, damit ich das sehe und ja, sie hatte einen schönen Abend. Die hatten Fackeln oder Draußenlichter, die so schön stimmungsvoll waren und nur bei Sturm, die will sie für meinen Bruder kaufen. Yoga langsam, aber Balanceübungen kann ich einfach nicht. Die türkischen Papas im Treppenhaus sind mir durchweg sympathisch. Ich habe einen Draht zu denen und keinen Horror. Schon alleine wegen der Aufmachung des Ladens und der öffentlichen Uhr werde ich Lautenbach mein Geld geben. Auflauf im Ofen probieren aus rohen Kartoffeln. Bin noch satt. Mache ich trotzdem, altes Gemüse, zu wenig Flüssigkeit, aber frischer Meerrettich. „Paradies: Glaube“ auf dem Rechner, ist nicht mein Film. Korpulente Frauen haben in Österreich bessere Karten. Das denke ich immer wieder wenn ich da bin. Venus von Willendorf Vorgeschichte. Meine Betreute bekommt einen Lappen von meinen. Dann habe ich alle verschenkt außer einen, macht nichts. Apartment ist gebucht, 9 Nächte, ich will Rad fahren an dem Park (Stephan betont es sei ein Sportstadion, wie auch immer) und in unserem Stadtteil und das Rad an der U-Bahn anschließen. Der Blick von der Dachterrasse ist wie Central Park, erst die Grünfläche und Platz, d.h. keine Häuserzeilen, die alles verbauen und dahinter die Skyline von Manhattan wie aus dem Bilderbuch. Hammer. Dann 4 Nächte Cape Cod, Walt Whitman Haus ist woanders, bei Philadelphia und Cape Cod bei Boston. Das Schulbuch mit den schlechten Geschichten muss weg. Kann nicht gleich einschlafen, es ist so hell. Vollmond? Dann doch. Durst und nichts zu trinken am Bett.

09.02. Ich bekomme immer Erstickungsanfälle, wenn irgendwas in meinem Mund nach hinten fällt oder trocken ist und schrecke auf in Panik. Second Hand Sachen werden an einem Stand verlauft für einen guten Zweck. Umsatz war nicht so doll. Wie hat sie es denn genannt. Dittmars Kaufhaus? Frage ich. Sie wollte ja kein Geld dafür haben antwortet sie nicht. Sachen zurück kaufen, die Kunstpelze in verschiedenen Farben. Familienfest. Ein Kind von denen ist gestorben, ja aber sie haben noch zwei, hilft das nicht, merke ich an. Das belastet auch das jüngere, was danach geboren ist, denke ich mir. Der muss dann Familienaufstellung machen. Ihm ist langweilig und er mäht Rasen und ist ganz klein, wie der Jack Russell Welpe. Müsliriegel werden in eine Presse gemacht und dann fließt ganz viel Flüssigkeit raus und sie schmecken besser. Was ist das für eine Flüssigkeit, alles Zuckerwasser, erklärt die Mutter ihrem Kind. Claudia war die ganze Nacht wach und kommt um 7 nach Hause als ich wach werde. Hat Gesine um 4 Uhr noch geholfen die Küche aufzuräumen. Schnell, die muss noch mal aufstehen. Am Fenster sieht man bei Sonnenaufgang in Ufernähe Wale springen. Da wo jetzt der große Wasserspitzer ja, war es gerade. Das sind Delfine sagt sie, nein, weder noch. Große Fische ein Großer und ein Kleiner (Mutter und Kind?) mit riesiger Schwanzflosse und dicken Lippen. Der Große wäre fast gestrandet, aber eine Welle holt ihn zurück, dann ist er vorsichtiger. Oben gibt es die teureren Schuhe, die auf der Treppe stehen und man muss hindurchbalancieren, aber 30 % und lustige Verkäufer, die mir einen zeigen, den ich mag mit schwarz und neongrün, zwei unterschiedliche Modelle. Da haben die meinen Geschmack gut eingeschätzt, weil ich wollte nix kaufen. Kann man im Sommer hinten aufmachen und die halten 2 Jahre, wenn man sie 2 x die Woche trägt, das hat ihnen der Typ gerade berichtet, der vor mir da war und den ich noch gesehen habe. Nur, dass ist niemals 40 oder süditalienische 40. Ich erkenne wohl, dass mir eine Körbchengröße B nicht passen wird. Sie kennen Weinnamen und ich frage, ob heute wohl eine Weinmesse sei. Dann gibt es ein aufklappbares Buch was für Mädchen ist, Barbie mit einer Spieluhr und Beleuchtung, steht da zur Deko. Das gefällt mir und ich schaue es mir gerne an. Wäre das irgendwie praktisch auf dem Nachttisch? Eher nicht, aber ich versuche es mir einzureden.

Stephan erzählt was in „Glaube“ passiert ist und ihm gefällt der Film, halt schön deprimierend. Ich bitte ihn mir einen großen Braunen mit Milch zu machen, wie gestern. Abends trinken wir Zotter und ich brauche keine Soja aufzumachen. Die Frau, die mir in „Zersplittert“ gefällt war schon in Stuttgart und Basel an den Theatern und sieht auch ein wenig so für mich aus. Ob Michael sie kennt?

Den einen Hut unten im Schaufenster finde ich gar nicht schlecht mit dem karierten Band, aber ein Kauf käme nicht in Frage. Herr Ihme hat sich Bankkarte zuschicken lassen, aber keinen Briefkasten sondern ein Loch, was er selber gemacht hat, wo vorher der Briefkasten war. Ich sage, er soll selber bei der Postbank anrufen und fragen, wo sie sie hingeschickt haben. An den Mobilfunkanbieter will er Raten zahlen, Krankenkassen- und Betreuerwechsel. Ich sage Krankenkasse ist nicht so ohne weiteres möglich, weil er im Moment umsonst familienversichert ist. Das ist ihm egal. Soll er Betreuerwechsel beantragen, dann kriegen mich eben andere. Den Richter von Herrn Hodscha wegen Bewährungswiderruf versuche ich seit gestern zu erreichen. Die Frau in der Geschäftsstelle ist schnell und lacht so schön dreckig. Mit der könnte ich mich anfreunden. Nächsten Montag ist der letzte Tag von Herrn Schwitzehand in seiner stationären Therapie und Herr Hodscha geht in die Entgiftung um anschließend dort anzutreten. Ich mag solche Symmetrien.

Manche ablehnenden Widerspruchsbescheide sind irrelevant, weil der Erstattungsanspruch nicht besteht, weil die Rente nahtlos anerkannt wird nach einem Klageverfahren. Ich muss mich immer wieder reindenken in diese Verfahren. Die Psycho-Kollegin schneidet einen Teller mit Apfelstücke. Ich probiere eines. Der Kollege schmiert mir dann eine Scheibe Rosinenbrot. Bin doch eher der Brot und Butter Hamster. Beim Gericht gehen viele in den Ruhestand. Früher Rente lässt einen abbauen und früher sterben. Arbeiten macht Spaß. Wer das anders sieht hat das falsche Leben gewählt. Ich kaufe dann das Fairkaufhaus wenn ich in Rente gehe, wollte immer eine Second Hand Kaufhaus haben und lasse jeden Tag die Schaufenster dekorieren von einem Profi, stelle Heike und Andreas dafür ein und freu mich an den Ergebnissen. Der Kollege war mit Eli da und hat sich geweigert das Cowboy Kostüm von Kaufhof zu kaufen. Man muss es den Kindern so erklären, dass das sonst ausschaut wie ein verkleidetes Kind so Cowboy von der Stange. Zeigt mir Fotos und die sieht richtig cool aus, wie die Western Lady, die Rache für ihren Vater haben will mit Jeff Brigdes, muss nachschauen, „True Grit“ hieß der Film. Sie wird den Jungs das Fürchten beibringen, andererseits zu Jungs muss man nett sein, die sind eh benachteiligt und haben weniger Worte pro Tag zur Verfügung und kennen sich mit Gefühlen nicht aus, was das Zusammenleben mit Frauen zum Beispiel sehr erschwert. Die Männer sollen in den Seminaren ihre Gefühlzustände beschreiben und sie kennen Ärger, Wut, Enttäuschung und Stress. So Gefühlzustände, die Spaß machen, wie Panik und Hysterie kommen darin gar nicht vor. Sie haben sie vielleicht, aber die reden nicht drüber und müssen daher die Worte erst lernen.

Die Wohnbetreuerin von gestern. Wir besprechen nach. Der Sohn von Herrn Glocksee geht wohl wieder zur Schule wegen Schulpflicht. Das externe Betreuungsgericht, die Rechtspflegerin lässt sich mein Zeugnis vom 2. Staatsexamen zufaxen.

Seniorenservice noch mal anrufen bevor ich nach Kleefeld rausdüse. Hier ist ausnahmsweise was für Radfahrer gesperrt und eine etwas doofe Baustelle, aber eigentlich nicht der Rede wert. Sonst ist es selbst an der dicken Kreuzung zur Autobahn Hans-Böckler-Allee in Hannover ein Stück Kuchen, wie man auf Englisch sagt. Ich muss an diese nervigen Ampeln in Stuttgart denke, direkt in der Innenstadt zur Kiste, wo man als Fußgänger 3-4 mal halten und drücken muss, weil die Ampeln getrennt geschaltet sind und man erniedrigt wird und mitten in dem nervigen Verkehr auf einer Verkehrsinsel ausharren muss zwischen den Haien, während die in ohrenbetäubender Lautstärke an einem vorbeibrausen. Meine Betreute ist für ihre Verhältnisse gut drauf, die Katze bekommt einen Rindfleischstäbchen nach dem nächsten, scheint aber zwergwüchsig zu bleiben. Der Typ vom freiwilligen Dienst ist kein Zivi, sondern Mitte 50 und examinierter Krankenpfleger und Raucher. Sie wollen mal zusammen Eintopf machen und ab Freitag in einer Woche legt er los. Auf dem Rückweg noch eine, die Sehbehinderte, die unbedingt Suki mal sehen will, „der ist bestimmt süß“. Den habe ich ganz selten und das wird nichts, lüge ich, weil sie sich da so reinsteigert. Es regnet, ich habe um 14:30 Uhr total Hunger und werde rückfällig bei Karin Klemme, so wie Herrn Palästinenser, der gestern nicht kam, rückfällig geworden ist. Zahn-OP auf unbestimmte Zeit verschoben, muss erst mal entgiften. Ich gestehe Stephan, dass ich nicht nur die Suppe genommen habe, sondern Börsensteak, was Hackklopse war, vielleicht aus Brookern mit Spiegelei, Kartoffelpüree und Karotten. Er hat Brot und Käse und eine Mikrowelle. Ich habe Angst vor der langwierigen Kultur heute Abend. Schokolade und Gummi-Teilchen mit Chili folgen.

Die australischen Ärzte sind schon in Hannover. Rückflug ist Mittwochmittag, wenn alles nach Plan läuft.

Stephan schickt mir ein Hundegedicht von David Sedaris:

David Sedaris‘ „dog poems“
(these should be read aloud)

Pepper, Spot, and Leopold

Were sent by God, so I’ve been told,
In hopes we might all comprehend
That every dog is man’s best friend!!!

Hail hyperactive Myrtle,

Owned by folks who are infertile.
Her owners boast as she runs wild,
„She’s not a spaniel, she’s our child!“

Rags, the Shatwells‘ Irish setter,

Doubles as a paper shredder.
His lunch was bills and last year’s taxes
Followed by a dozen faxes.

Kimmy, once considered ruthless,
Lies in her basket, bald and toothless.
Her youth’s long spent, so now she passes
All her time releasing gases.

Soweit der Auszug. Großartig.

Auf dem Weg ins Theater, eine Strophe sitzt schon, die mit Rags. Ich will dieses Gedicht auswendig aufsagen können wie die Glocke von Schiller. Es sind insgesamt ca. 12 Strophen. Das wird noch etwas Ehrgeiz benötigen. Wenn man sich mal aufwärmen will oder die Haare fönen, dann zu Mövenpick. Hier wird man heiß angeblasen. Empfehle Stephan Gorgonzolabrötchen. Bis zur Pause wird nicht gewartet.

Armeif in der Toilette des Schauspielhauses aussetzen.

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Fritzi wird überbewertet, die andere Frau, die den Bruder, an dem alles ausgelassen wird (das wird so rabiat umgesetzt, dass Heinrich der BH aufplatzt) und dann die alte Frau spielt, finde ich super. Bei Marquise wird doch das „s“ gesprochen, wegen weiblicher Endung nehme ich an. Also 2 Stücke, eines hätte mir gereicht für mein Geld. Aber ist cool umgesetzt, mit schiefer Ebene. Das historische Stück mit modernem Ansatz, aber dezent, Augenrollen, Augenzwinkern, als die Marquise, die offenbar verwitwet ist einen Antrag von einem russischen Offizier, der sie gerettet hat, bekommt, fragt sie ihre Eltern: was habt ihr denn für ein Gefühl. Das hautfarbene Schwangerschaftskissen wird auf der Bühne mit Druckknöpfen befestigt und Puppen sind die schon vorhandenen Kinder. Ich denke der Vater ist dieser Schauspieler aus Hannover, der ausschaut wie Daniel Brühl, aber sieht ihm nur ähnlich und größer und dann Drachenblut. Spielt eine Frau fast alleine, die rennt und Monologe hält und die Schauspieler aus dem Vorstück sind die Nebendarsteller. Drachenblut, DDR Thematik, Frau als Ärztin, Verhältnis zu Eltern schwierig, Jugendfreundschaft mit einem Mädchen, aus ewiger Verbundenheit wird Hass, Abtreibungen, keinen an sich ranlassen. Sein Leben meistern, keine Sachen ansammeln. Der Liebhaber wird umgebracht, seinen Filzhut in den Müll werfen, weil Wohnung klein, keine Sentimentalitäten. Die Nachbarin hat Kind und Mann verloren und eine Wohnung voller Vögel. Hätte schwören können das Stück ist von einer Frau, aber da steht ein Männername. Roman?

Eine rothaarige Bitch in der 2. Reihe macht penetrant Handyfotos von Fritzi, so dass eine Mitarbeiterin sie ansprechen muss. Diese Rentner und ihr facebook. Blöde Kuh, sollte man mit dem Hammer zerstören dürfen das Handy, sie löscht die nicht und macht es nächstes Mal wieder. Pausentisch und sie daneben. Sitzt vor mir ein Richter? Irgendwo her kenne ich den.

Faschingsdienstag. Wir sind 29 Jahre zusammen. Ich hatte Montag getippt irgendwas länger als 27. Rosenmontag konnte man im Brauhaus Ernst August feiern. Apropos, mir fällt die Kölnreise letztes Jahr mit Michi und Markus ein. Das war super und könnte ich noch mal machen. Es ist stürmisch und so will ich mit Suki nicht Rad fahren.

Essen teilen ist Liebe. Am Küchentresen Brot in sich reinstopfen und nonverbal kommunizieren, Stephan weiß, noch ein halbes will ich. Das ist toll. Der Polsterin gefallen die Stoffe und sie kennt den Hersteller nicht. Sie probiert es mit Musterbogen. Der Kollege ist auch interessiert für sein Sofa an dem schwarz-weißen, dann sind wir quasi schon Großabnehmer.

Freitag der Grieche mit Sunl und Andras, dann Dreieck und Punks, will ich beide unbedingt. A besten einen Abend mit „Hail Cesar“ im Gartenbaukino kombiniert. Alle Abende mit Essen verplant in Wien. Herrlich. Harald hat mir so süß „Heute Gipps…“ Käsespätzle am 29.01. geschrieben als wir im Land der Spätzle zur Beerdigung waren bezogen auf die Rathauskantine. Hat wohl Wien gelesen. Morgen Kantine mit ihm Morgen wäre supi.

10.02. Traum, mein Text ist verschwunden und es war ohnehin nur szenenhaft. Was ich abends noch davon weiß: Fahren mit dem Taxi durch die Stadt, Innenstadt und Rummel auf einmal HH oder B nur mir gefällt es nicht so gut und ich widerspreche von hinten. Johannes war 2 Tage kürzer da und hatte es daher nicht so schön, weil manchmal schmeckte das Essen manchmal nicht und die Getränke waren das eine Mal richtig lecker und da war er nicht dabei. Inder, wir gehen morgens wieder rein in das Restaurant und der Boden ist nass weil frisch gewischt. Er will seiner Schwester einen Haufen Geld schenken.

War das 1987, mein Abi-Jahr? Nach wenigen Monaten nach Hannover gezogen. Das war gewagt oder auch nicht. Stephan hätte auch zu Ende studieren können in Bayreuth, aber die Karriere stand damals wohl schon nicht so im Fokus. Man hat’s einfach gemacht ohne lange Diskussionen und das Leben war ja noch lang genug. Bayreuth war er weniger als 4 Jahre, auch kurz, seine Eltern waren 2 x zu Besuch, viel für deren Verhältnisse. Ich liebe Stephan und bin auch glücklich in Hannover, wo die Leute cooler auf mich reagieren als in Berlin und Hamburg. Stephan sagt, Hannover hat auch durch mich gewonnen, sonst hätten die nur diesen Premierentypen, der immer in der ersten Reihe neben Herrn Schlieckau oder auch mal neben mir sitzt und outdoor Klamotten trägt und eine gekauftes Faschingshütchen auf hat, spitz aus Papier, wie Kindergeburtstag oder mit Federn, billig gemacht. Ich sage, ja, der ist meine Vertretung. Denke, dass wir heute wieder ins Theater gehen, „Die Physiker“, ist aber erst Morgen. Film für „Herr der Fliegen“ in Berlin mit Carlotta und Videospiel. Muss ich nicht unbedingt gucken, kann ich mir vorstellen. Suki Donnerstag nach dem Theater abholen. Muss Freitag mit der Dementen zum Arzt und sie will nicht. das wird lustig. Ich freue mich ohne Ende auf New York. Schon mal Schmuck raussuchen, der mit soll.

Ich denke immer dienstags, heute hat mein Bruder seinen freien Tag und dann ist es Mittwoch und das war gestern. Die Stofffirma ist auch nett zu kleinen Kunden, obwohl sie für Vitra produzieren. Das verwundert mich nicht (im Gegensatz zu ihr), sind halt Profis und warum sollen sie nicht freundlich sein und Muster verschicken an interessierte Kunden.

Der russische Alki ist betrunken und hat eine Nichte, braucht 50 € extra und geht am 22. in die Entgiftung.

Beantrage Unterbringung für Frau Ruanda nach einem Telefonat mit der Ärztin. Unterbringung gerechtfertigt, Dosis muss dann erhöht werden.

Die Spielsüchtige kommt mit der Mappe, dann weiß ich, dass Ratenzahlungen nicht geklappt haben. Frage sie, wie es sonst steht. Sie fragt sich, was der Pflegedienst von ihr will, was die für ein Therapieziel haben. Ich dachte sie hätte das. Gut, man kann immer umgekehrt fragen, was will die Reweverkäuferin von mir? Mein Geld, wenn ich die Sachen aufs Band gelegt habe oder was will der Zahnarzt? In meinen Mund schauen, aber ich will doch eher was von denen. Sie will analytisch orientierte Therapie. Das klingt wohl schicker. Was bringt das, wenn man weiß warum, dann schafft man es dennoch nicht anders zu handeln. Ich kaufe so viel, weil ich damit irgendwas aus der Kindheit kompensiere. Verhaltenstherapie ist dann, dass mir so lange eingeredet wird, dass ich heute nichts kaufen darf oder jemand mit mir Bus fährt und mich kontrolliert, bis ich mich so verhalte, wie das erwartet wird. Das wiederum klingt nach Clockwork Orange und ich glaube nicht an die pure Willenskraft, sondern man erlernt Strategien, wie man sich selber austricksen kann, alternative Handlungsmuster. Wie diese Eselsbrücke mit einem Bild um sich viel merken zu können. Man kann Techniken erlernen. So stelle ich es mir vor. Druck und Zwang funktioniert nicht auf Dauer. Das hat man ihr wohl auch gesagt, d.h. eine andere Therapeutin, dass sie Verhaltenstherapie machen soll, aber sie will es nicht hören. Gruppen wären für mich auch schwierig, aber dann braucht man vielleicht genau das. Sie macht sich lustig darüber, dass ich aus einer Kaffeetasse trinke und ihr nichts anbiete und sage der Suchttherapeut in Langenhagen hat leckeren Kaffee und Kekse. Ja, ich bin so scheiße.

Morgen Ski-frei, hole den Hund erst nach dem Theater. Ist besser bei der Wettervorhersage.

Googele die tolle Schauspielerin von gestern und sie kommt aus Wien und hat Führerschein Klasse B und kann Wiener und Kärtner Dialekt sprechen. Das ist unter Fähigkeiten zu lesen u.a. neben Akkordeon, fechten und Ski fahren. Schreibe ihr Mail an eine at-Adresse, dass wir sie toll fanden und duze sie gleich.

Harald meldet sich nicht, dann Kantine und Fleisch.

Kein Hunger, aber einen Riesenberg Grünkohl und alles hängt grün zwischen den Zähnen. Der Anwalt, den ich aus Hamburg kenne, ist Stammkunde bei Karin Klemme und seit 1999 wieder in Hannover, zurück gegangen in Papas Kanzlei und die wird gerade umgebaut und sie sind über 50 % chinesisch. Alles Täuschung um international zu wirken oder schmutzige Geschäfte so meine Phantasie. Chinesische Wirtschaft, also ich will es nicht machen und der Typ tut mir eher leid. Hatte auch nur Eintopf.

Vodafone Shop Beratung. Thorenz macht das nicht mehr, haben nur noch Flachfernseher. Habe neulich gelästert über die Jungbestatter, die vor dem Telefonie-Shop auf der Straße stehen. Gepflegte Bärte, Junghipster, die alle duzen und mich siezen. Hallo? Jetzt fühle ich mich alt und uncool. Der mittelalte Typ mit blondierten Resthaar, der ausschaut wie Scooter zahlt 111,- € ein und wird geduzt. Ich bin beleidigt. Kündigen kann ich zu Januar 2017 und dann pre paid. Kriege Steuererstattung und dann zahl ich halt weiter wie wir für Telekom Fernsehen und habe knackendes Gerät mit Salz- und Pfefferschneemuster.

Die Jungschauspielerin schreibt zurück: „hallo! sag, woher kennen wir uns? mein namensgedächtnis ist schrecklich“…ich werde ihr schreibe, dass ich so alt bin wie Frau Rupprecht, die sie gestern gespielt hat und nur ein stalkender Fan.

Das Konto von Frau Dackelmischling zeigt eine Pfändung über 100.000.000,- € an. Das findet Stephan lustig. Ich sage, sie konnte kein Geld abheben, weil es angeblich gesperrt ist und musste zum Arzt, dabei hebt sie jeden Tag was ab.

Elisabeth knallverrückt wie immer. Selbstgespräche, Haare alle abrasiert und bekommt immer mehr Bart. Doch, die Nägel sehen künstlich aus. Haben 25 € gekostet. 60 € extra, Pille für ein Jahr. Will das ganze englische Alphabet mit mir durchexerzieren, wie die Buchstaben auf Englisch heißen. E heißt I. Sie freut sich immer mich zu sehen, 1 x die Woche. Ja, das ist schön.

Ich liebe diese online Meldungen oder Fahrgastfernsehen. Klitschko unterrichtet in St. Gallen (das stimmt doch was nicht). Hungriges Seehundbaby im Restaurant.

Die süße Yogavertretung zeigt uns Happy Dog. Im Vierfüßler und auf den Knien aber Füße hoch und dann Hüfte wedeln. Gefällt mir auch sehr. Es geht heute um das Thema Hüften. Wir sollen uns bei uns selber und unseren Hüften bedanken, die uns durchs Leben tragen und mit denen wir laufen, Rad fahren und auch Tanzen. Das andere was wir damit machen erwähnt sie nicht. Nach Savasana, was die Totenstellung ist, soll man was auf der Matte zurück lassen, was man nicht mehr gebrauchen kann.

Nimmt die Kochbücher und bunten Löffel, die ich in deren Sammlung auflösen wollte (das was die Pferde vorne haben, Perlmutt). Führungen vom Burgtheater und Bundeskanzleramt. Er hat schon gegessen, nur schicki micki Schokolade von Billa Corsa, muss Samstag arbeiten, der Arme. Friedrichstadtpalast, die letzten 5 Revuen. Er erzählt begeistert von Nofretete und den Kostümen sowie der Reihe aus Frauenbeinen. Janine Weiß will Zuhause ihre Dienste anbieten. Das ist schade, weil den Laden hat sie gut gemacht, auch der Geburtstag im Sommer war spitzenmäßig von der Bewirtung her. Zuhause Catering macht mich nicht so an und wird schon ausreichend angeboten, soweit ich das beurteilen kann. Wer braucht das? Wein zuhause aufmachen, das schaffen wir noch. Der Kollege wollte Klub in Wien wissen, Pratersauna gibt es leider nicht mehr. Bin müde, tappe wieder in die Häkelfalle und schaue dazu Ulrich Seidel Paradies Hoffnung, ganz viel „ur-„, die Wiener Jugendsprache, die ich jetzt entdeckt habe. Dieser Film der Trilogie ist vermutlich der, der mich am meisten interessiert oder am besten für mich zu ertragen ist. Als ich um 24 Uhr ins Bett gehe kann ich nicht einschlafen.

11.02. Irgendwie geht es um das neue Porto dickes Paket der Kollegin kam zurück, weil 20 Cent zu wenig drauf waren. Was 2,40 gekostet hat kostet jetzt 2,60 und im Januar war Übergangsfrist und geduldet. Das wusste ich nicht, habe selten so dicke Briefe, die mehr als 500 Gramm wiegen.

Traum: Ich kaufe neue Briefmarken und Aufstockung und weiß ewig nicht, was was kostet (1,45 und 2,40 wurde erhöht in meinem Traum) und was ich zur Ergänzung drauf kleben muss (Taschenrechner). Klebe alles voller Briefmarken und habe Rückseite schon beklebt. Abmachen so gut es geht und solange sie nicht angetrocknet sind, sie reißen zum Teil und im Fahrradkorb trocknen lassen. Aquarium, endlich habe ich wieder eines, das hat mir gefehlt. Kleine Fische, so groß wie Linsen, Nachwuchs, versteckt sich unter den Steinen vor den Großen, die sie sonst fressen. Ich sehe das Versteck vorne an der Scheibe eine kleine Höhle unten den Steinen.

Ja, ich bin fies und verletzt und auch beleidigend in meinem Tagebuch. Ich denke oft an die Frau aus Hateful Eight, die hat Selbstverletzung durch andere gemacht. Auf den Brief von Abraham Lincoln spucken bringt Nasenbruch. Den Kopfgeldjäger auslachen, wenn er Blut spuckt bringt Vorderzähne raus. Frage mich, ob ich auch so wäre und denke manchmal: ja.

Frage ob der Wahlkampf in den USA unsere Reise durcheinander bringen kann. Wann sind das Präsidentschaftswahlen? Der Engpass am Schwarzen Bären und die Autos parken auch gerne auf dem Radweg vor dem Capitol. Jetzt verlieren sie eine Spur. Sehr gut. Ich sage immer „in mir haben Autos ihren härtesten Gegner“, auch so Autonome, die mal eins anzünden haben in Wirklichkeit ein Mercedesherz in der Brust schlagen und würden so was gerne selber fahren. Ich bin gnadenlos und kein Reiz kann mich umstimmen wenn ich töte. Bespreche mit Stephan den einen Fall von Herrn ADHS, der gestern wieder da war mit seiner Freundin und die Berechnungen des Jobcenters, Teilzahlungen an den Vermieter und Kindesunterhalt, der nun doch nicht geschuldet wird von Juli bis November, weil er nicht leistungsfähig war und der Fall ist für die Frau mit dem lustigen Akzent aus Kloppenburg oder wie der Landkreis an der holländischen Grenze heißt. Jetzt arbeitet er aber Vollzeit und es muss neu berechnet werden. Stephan braucht die Akte und hat mir wohl schon zig Mails geschickt. Auch hier bin ich manchmal scheiße und dickfällig. Kurz zu Lidl und ja, die haben strammen, frischen Ingwer. Verbiete mir weiteren Grüntee zu kaufen von der Hausmarke, auch wenn der Maisstückchen drin hat. Ich trinke zu wenig und nur bei Mr. Thang und habe einen Vorrat.

Polizei und Vater auf dem AB. Herr Minus ist im Sessel mit Zigarette eingeschlafen und hat den brennenden Sessel in den Garten geworfen, Feuerwehr war da. Die persische Wohnbetreuung will mir ein Foto schicken. Sie hat Angst, dass die Eltern jetzt die Schnauze voll haben und ihn rausschmeißen aus der Wohnung und wir sprechen über einen Pflegedienstwechsel, weil die nicht an den Start kommen.

Die Borderline Mutter kommt nicht nach Hannover und hat den Termin bei der Ärztin wieder abgesagt, ich meine das dritte Mal. Bei ihr wurde Bluthochdruck festgestellt und sie hat was am Herzen. Die Ärztin gibt den Auftrag ans Gericht zurück. Ich sage dann wird die Betreuung vielleicht nicht verlängert und dort an das Gericht abgegeben. Sie kann nichts dafür, dass sie diesen Krebs hat. Warum nichts dafür, das ist doch ihr Elixier, so wie sie das sagt, höre ich das deutlich raus und beende einfach emotionslos das Telefonat und sage, das Gericht wird sich bei mir melden.

Frau Srilanka kam ohne Termin die Tage und hat mir ein Schreiben vorbeigebracht wegen Besuchskontakte zu dem Sohn in Frankfurt. Sie wirkt noch sehr krank. Nächste Woche kommt die mit dem türkischen Pfleger, der heute auch dabei war als das Sofa in den Garten geflogen ist und sie gerade zur Beratungsstelle in der Deisterstraße fährt. Fleißig der Mann.

P-Monster ist sehr krank und auf meiner Handymailbox. Telefoniere täglich mit ihm. Rufe jetzt erst die Ärzte in Wunstorf an. Ich glaube, das geht vielleicht an denen vorbei, seine Verrücktheit. Wie verrückt einer ist, kann nur durch Vergleiche mit seinem sonstigen Zustand bestimmt werden. Da kann ich helfen. Die Ärztin mit der ich verbunden werde ist schon seit Monaten nicht mehr zuständig. Sie fragt, warum die in der Zentrale das nicht wisse. Der Kollege, den sie mir nennt und mit dem ich mich verbinden lassen soll war im Nachtdienst und hat das Handy abgeschaltet. Der Psychologe mit dem ich jetzt spreche war 2 Wochen krank und ist nicht so richtig drin in dem Fall. Dann Patiententelefon und meiner weiß nicht, dass die Katze von der Nachbarin versorgt wird.

Cooles Foto. Herr Minus macht echt Deichkind für Fortgeschrittene.

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Seine Eltern wollen ihm 6 Monate Wahrendorff dafür verordnen und ich bin der Henker. Wir wollen uns zusammensetzen. Sie haben eine Liste seiner Verfehlungen im letzten Jahr zusammengetragen. Insgeheim findet der Vater es auch cool, wenn er mit dem Wasserkocher eine Steckdose flutet und alle Sicherungen knallen raus. Der Sohn macht stellvertretend die Anarchie, die ihm fehlt, aber es darf halt nicht zu weit gehen. Alles mit Maß und Ziel.

Herr Ihme will gehen und sagt, es sei meine Entscheidung und ich solle nichts Gegenteiliges behaupten, sonst wird er wütend. Ich telefoniere mit dem Arzt, den ich durch meine Anekdoten amüsiere und sage, wenn er erst Dienstag gehen soll und das so abgesprochen ist, dann ist das so und ich stehe auch dazu. Habe keine Angst vor Konflikten mit dem Hasen. Er hatte nach der Oberarztvisite vor 2 Wochen seine Chance auf Entlassung und jetzt müssen Medis ausgeschlichen werden. Basta. So habe ich entschieden. Ich rufe ihn an um es ihm persönlich zu sagen und er reagiert mit: in Ordnung. Man muss nur zu der eigenen Entscheidung stehen und klare Worte finden, dann wird das auch akzeptiert.

Die Ärztin aus der Deisterstraße. Ja, sie steht ganz schön unter Medikation. 20 mg Fluanxol ist wohl viel und ich habe Butterkaramelbonbons von Lidl VERGESSEN.

Die Region Hannover wegen angeblich fehlender 2,50 € mit Frist bis heute. Ich bin gut drauf als ich anrufe und habe mir die Sache vorher noch mal angeschaut und kann das gleich plätten. Sie hat es mir anders schriftlich mitgeteilt und jetzt ist der Ofen aus für mich oder will sie sich wegen 2,50 € mit mir streiten oder ihren Teamleiter mir geben, damit ich es mit ihm besprechen kann. Geht doch! Die Leute sollen vernünftig arbeiten und mir nicht meine Zeit stehlen.

Die neue Betreuungssache, der Typ, der in Österreich im Knast saß nach coolen bzw. depperten Aktionen, Raubüberfälle mit alten Polizeiuniformen. Ist bald soweit, der Strafverteidiger hat mich neulich im Gerichtsflur angesprochen und heute ruft die Betreuungsstelle an und es gibt wohl ein umfangreiches Gutachten.

Ich will Sonntag mit Suki in die Kirche und ihn katholisch segnen lassen, Tiersegnung, ich meine, wann gehen wir mal hin zu dem coolen Taufpfarrer?

Pasta mit Tomatensauce, höchst mittelmäßig. Bekomme ich für weniger Geld viel mehr (Geschmack und Kalorien) bei Karin Klemme. Auch die andere Eisfiliale hat gebrannt.

Die Kollegin hat ein abgelaufenes und angeblich verschimmeltes und halb leeres Bier auf dem Balkon entdeckt. Das lässt ihre Augen aufblitzen, wenn die Lebensmittelpolizei erfolgreich war. Ich find es langweilig und hätte sie gerne gefragt, ob ihr Bruder zu Besuch war. Ich stelle mir vor, wie ich Post in den Müll schmeiße statt in den Briefkasten, nein, dann gleich in den Schredder neben dem Postausgang. Mache ich nicht, aber manchmal hilft es sich das vorzustellen.

Hanni und Nanni von der Polizei sind wieder mit ihren Riesenpferden unterwegs, die auf Verkehrinseln halb bocken und mit dem Arsch im Straßenverkehr stehen. Stephan hat den Tischler gefragt, ob er ihm einen neuen Trolly-Burger (damals bei HL mitgenommen und aus Plastik) für seine Socken bauen kann.

Die Frau mit dem hirnorganischen Psychosyndrom, wo der Termin letztens nicht klappte, weil sie in der MHH zur Botox-Spritze war, aber nicht Schönheitsdings. Heute hätte ich es Suki beweisen können, dass ich da doch noch reinkomme. Ich bin früh dran und hole mir noch Karamellbonbons von Lidl bei der katholischen Kirche gegenüber (was wären wir ohne Lidl sage ich dann bei der Betreuten und 3 Frauen pflichten bei). Hier in Vahrenwald lassen sich dicke Frauen vom Taxi zu Lidl fahren und innen kauft ein Rentner Gartenhandschuhe, diverse Paare, Biere in Plastikflaschen, Krautsalat, Wattepads und Damenbinden sowie Socken und Turnschuhe und sagt: „schnell, schnell Mäuschen, ich hab Hunger“ zu der Kassiererin. Heute kommt eine vom Pflegedienst wegen Putzen und die Frau ist ganz auf mich fixiert, erst recht nachdem sie meine Visitenkarte gelesen hat. Wir wären Nachbarn, sie wohnt in Limmer. Die fitte Frau vom abW hört Ende des Monats auf und will mit 20 Stunden die Woche Berufsbetreuerin werden. Sie hat sich beworben und die suchen wohl auch Leute. Ich halte sie für fähig und rede ihr gut zu. Der Betreuten sage ich, dass Bankkarte Risiken birgt und sie ihr Geldausgebeverhalten ändern muss. Sie hört mir immerhin zu.

Wieder P-Monster aus Wunstorf, der wissen will wie es in seiner Wohnung aussieht. Nicht anders als der Stand heute Morgen. Er will, dass ich ihn mal besuche und ich sage, nur wenn es wichtig ist und nicht auf einen Plausch und den Pflegedienst will er wieder abbestellen, aber irgendwer soll nach der Post schauen. Das passt doch nicht zusammen.

Ich rufe bei der Polizei Welfenplatz an wegen der Anzeige der Betreuten bei der ich gerade war. Der Ex hat Bankkarte und PIN aus dem Briefkasten gefischt und ihr ganzes Geld für einen Monat abgeräumt und das bei so einer schwerbehinderten Frau. Ich finde es unmöglich, Die Frau von der Polizei kann mir wieder nichts am Telefon sagen wegen Datenschutz. Dabei sage ich ihr nur was und will die Tagebuchnummer. Auch Fax reicht nicht nach ihrer Vorhersage, weil dann wissen sie trotzdem nicht, wer ich bin oder ob ich es bin. Ich glaube schon und ob die mir wenigstens die Faxnummer sagen darf. Ich werde mich an ihre Worte erinnern, wenn mich nächstes Mal einer ihrer Kollegen in einer Betreuungssache anruft und was von mir will.

Frag Herrn Auge, wie die OP verlaufen ist und wie es ihm geht.

Ich habe einen Platten im Vorderreifen. Stephan sagt, ich muss eine Überziehung für die Frau beantragen, weil die hat nur noch 5,- € für den Rest des Monats. Ich habe bisher wohl zu wenig gemacht in der Sache. Warum taucht auf der Homepage vom Schauspielhaus Hannover immer diese 23 auf und Schlomo ist 2 Jahre jünger als ich, der alte Sack. Das ist krass. Wir schauen uns „Die Physiker“ an an dem Tag als Gravitationswellen gemessen werden können. Der Beweis für eine Behauptung von Einstein. Gutes Stück, schön umgesetzt die Irrenanstalt, die Zimmer hinter weißen Vorhängen, die zugezogen werden und Kameraeinstellungen werden darauf projiziert. Viel Schulklassen und hinter mir spricht die Mutti von ihrer roten Statement-Handtasche, die ganz schön wäre. Die Songs sind gut, einer Hip Hop über Zeit und über Schwerkraft, die überbewertet wird und die Sonne kocht auch nur mit Wasser, die gelbe Sau. Die zierliche Frau spielt super und auch den Typen, den sie spielt, beim Applaus Schuhgröße 34.

Hund abholen, schwarz-weiß Kopie. In Farbe wäre es besser, das Katzenbuch aus der Autisten-WG kann ich eintauschen. Lustig ist es, die depressiven Katzen, die eine Bachblütentherapie brauchen, aber es dem Behinderten abschwatzen ist es mir nicht Wert.

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Ein Engländer im Anzug in der kleinen Küche, 2 Auftritte nacheinander in Bremen, wie gemeinsam verreisen. Frau Weiß und Wein 0,2 und Vorspeisen, sehr lecker. Ich lobe den Laden und sie erzählt einem jedes Mal was Anderes. Jetzt hatte sie doch keine Probleme mit den Nachbarn, im Sommer noch geheult und Film davon gemacht. Die hat doch irgendwas. Dann noch etwas Park und zuhause mit dem Hund spielen. Er kann sich so cool mit den Vorderpfoten an einem festklammern.

Muss ich den Blog umschreiben, weil ein Verwandter nach dem Link fragt und beleidigt sein könnte?

12.02. Traum: Straßenmusiker, junge Punks, wie sie früher zuhauf unterwegs waren als wir in unserer Jugend auf Reisen waren wie ich erzähle, alle kaufen sich CDs. Wie hätten ihnen 20 € extra geben sollen weil sie keine Hipster mit gepflegten Bärten sind sage ich dann noch. Alison aus den USA ruft an und will bei meinen Eltern absteigen. Meine Mutter will nicht, ihr wird es zu viel, weil sie uns da hat und will ihr eine Pension empfehlen. Dann sitzt sie mit am Tisch und es werden Schnitzel gebraten. Erst mal kriegen die anderen, aber sie bekommt dann auch ein Stück ab. Wir müssen irgendwo hin und ich hetze die Treppen hoch, aber bin schnell genug, Stephan hätte es geschafft. Die Hochbahn fährt, aber die nächste kommt gleich. Ein Taxi ist für uns vorbestellt, könnte wetten, dass da wo wir hin müssen gleich gegenüber ist. Die Männer tragen Frack wie Portiers. Sie sollen uns das zeigen. deuten die Richtung an, der ganze Platz heißt so. Die Schnellstraße ist wie eine Autobahn, aber mit Ampel, man kann oben rüber, aber dafür muss man zur Treppe laufen und alle überqueren die Straße unten. Keiner hat es mir geglaubt, aber der Zielort war genau gegenüber und man hätte mit einem Stein drauf werfen können. Dann essen gehen mit Andrea, den Amerikanern aus Milbray. Es gibt leckeren Eis mit zwei verschiedenen Eingängen und die Waffel soll man dazu essen und beide Waffeln gleichzeitig zu der anderen Sorte. Fischrestaurant und der Typ kommt französisch und macht eine Fischmayo selber und die darf man probieren und Jakobsmuscheln gibt es viele, Wir wollen das Menü essen. Später sage ich, ich hätte auch auf den Fleischhauptgang verzichten können und die Vorspeise mit warmer Avocado und viel Soße, dann ordentlich Fisch und Nachtisch, ich weiß schon was ich mag.

„Sympathy für den Teufel“ bekommt sehr gute Kritik von der Haz und wenn Stephan unbedingt rein will Ostersonntag nach dem Ballett komme ich mit, das hatte ich schon am Vorabend gesagt. Ich habe Suki mit auf den gelben Sessel gebeten und er liegt neben mir. Statt uns beide lieb zu streicheln, schubst ihn Stephan runter als er mich küsst. Das ist doof und auch wie meine Erziehung in Frage stellen. Gut, danach geht der Hund jetzt immer von sich aus auf den Stuhl und ich tue so als würde ich es nicht sehen, weil ich ihn nicht runterschmeißen will. Er geht nicht ins Bett und liegt 99 % auf dem Boden, also klappt es mit den Hausregeln.

Gravitationswellenforscher kommen aus Hannover oder geben die auch wieder so wie „Der Auftrag“ von Heiner Müller, was in Wien auf den Festwochen gespielt wird. Diese Corinna Haar-Dings kommt doch nicht aus Hannover. Das war hier doch ein Gastspiel aus dem Ruhrgebiet.

Stephan holt mein Fahrrad nach oben. Ich denke, der Hund läuft so dicht neben mir, dass er im toten Winkel ist, aber er steht angespannt vor der Tür, in die Stephan gerade reingegangen ist auf der obersten Stufe und weigert sich mitzukommen. Ich rufe, die Leute an der Haltestelle schauen komisch. Die Pflegekraft ist da. Barbusige Frau Dement empfängt uns. Sieht fast so aus wie mein Körper und ihrer ist 83, aber dafür nennt sie mich Schwester. Dann ist man wohl schamlos und läuft einfach in Kompressionsstrümpfe und Unterhosen durch die Wohnung, wenn man so Pflegedienste gewohnt ist und der Charakter sich auflöst und will dem Hund erst mal ein Katzenleckerli geben. Der Arzt hat das Zoo-Magazin im Wartezimmer. Reisen der Zoo-Freunde. Okawango-Flußfahrten. Sie hätte mich vergessen im Wartezimmer. Dann warten vor dem Wurstbasar. 4 Bahnen lang und sie bestellt Salate und was weiß ich. Soll ich den Hund anbinden und mir eine schlesische Wurst kaufen ohne Brot als erste Mahlzeit des Tages? Sie kommt schließlich mit einer großen Tüte raus und hätte sich eine Scheibe Wurst für den Hund geben lassen soll, soll sie zurück? Nein. Wir fahren die 4 Stationen zurück. Sie fragt, ob ich Morgen wieder komme. Nein, sage ich. Aber eine andere Schwester. Sie geht zum Bäcker und ich in ihre Wohnung und mache die Krankenversichertenkarte in die Pflegemappe zurück. Kann man mit dem Fahrrad in die Autowaschanlage und mit dem Wasserstrahl mal den Dreck entfernen, auch das Öl von der Kette und den ganzen Schmutz? Komme parallel an mit dem Handwerker und denke schon, na, will der zu uns und so ist es. Mein Bruder will im Frühjahr vorbei kommen. Ich schaue mit die Kopie an mit Bachblüten für depressive Perserkatzen, denen man ihren Gefühlszustand am Gesichtsausdruck ansieht.

Ich fühle mich schlecht und lege mich um 11:30 Uhr ins Bett. Mir ist kalt und es wird nicht warm, total durchgefroren, der Handwerker geht.

Mittagschlaf. Die ehemalige Babykatze meiner Betreuten, schwarz mit braunen Augen und Suki und greifen sich wechselseitig an. Ist nicht nur der Hund, auch die Katze fängt den Streit an, die beißt und durchstößt sein Fell mit spitzen Zähnen und Krallen. Mit einem Plastikstab mit Greifer trenne ich beide. Funktioniert Sanktionierung bei einer Katze wie beim Hund? Ach scheiße, muss Katzenklo besorgen. Gemeinsam sitz machen lassen und nebeneinander füttern. Wenn das nicht klappt mit dem Vertragen setze ich sie aus. Ich werde wach im Traum und frage Stephan, wie spät es ist. Was? Halb 6, hatte um 3 einen Termin, habe ich ihm nicht deutlich genug gesagt, hat er jetzt erst verstanden? Werde wach und frage, ob er es gewusst hätte. Ich bin latent sauer und glaube ihn nicht, was er alles auseinander geschraubt haben will und nein, ich will nicht, dass unsere Mumien ineinander gemacht werden. Ich schlafe gerne alleine. Ich bin ungnädig und bedanke mich für die Reparatur meines Reifens.

Nachmittags sitzt Stephan in der Ecke. Es geht um Traumatherapie, Berentung, dissoziative Störung, dass man Lücken hat und nicht weiß was war in dieser Zeit, eine viertel Stunde fehlt einem, jetzt soll man nicht mehr Auto fahren deswegen, was sage ich dazu. Missbrauch durch Angehörige und Nachbarn, 2 Vergewaltigungen, Mobbing am Arbeitsplatz, 4 Jahre lang systematisch, zum Schluss konnte sie nicht aus dem Auto aussteigen, nach 32 Jahren Arbeit krankgeschrieben, kein Selbstvertrauen mehr. Mutter hatte Depressionen und wollte sich umbringen und hat deswegen ihre Kinder nicht so viel angefasst, keinen Körperkontakt, damit sie sich nicht so sehr an sie gewöhnen. Das ist alles ganz schön krass, wie das Opfersein praktisch vorprogrammiert ist und es auch innerhalb einer Familie von Generation zu Generation weitergegeben wird, ohne dass man es will, wie der Fluch der Tante Elise bei uns in der Familie und andere die Betroffen sind haben bisher vielleicht nicht so genau hingeschaut und mehr verdrängt im Sinne einer normalen Familie und eines normalen Lebens. Jetzt werden Zeugen für eine Opferentschädigung gesucht. Nach 2 Stunden muss ich die Sache vertagen. Ich habe heute rein gar nichts geschafft von den anderen Sachen, die ich machen wollte. Mein Kollege wollte gestern mit uns essen gehen und stand gestriegelt bei uns vor der Tür um uns abzuholen.

Sport macht mir gute Laune, aber ich bin frigide in der Schulter und merke nichts bei den Dehnübungen. Die neue Trainerin hat eine angespannte Kieferpartie und das zieht sich in den Nacken. Ihr Bruder hatte Not-OP und einen Abszess am Zahn als sie letzten Freitag nach Cuxhaven gefahren ist um sich von ihrer Mutter verwöhnen zu lassen, also sie erzählt gerne. Ich mag sie.

Gutschein: essen im Titus, essen im Jante oder Ballett in Stuttgart und sie entscheiden lassen, was ihnen am besten passt und was sie mit uns machen wollen. Stephan plant ein Barreis-Wochenende in der bewährten Konstellation. Brauchen wir neue Pässe mit Chip für die USA sonst Visum?

Jante am Tresen, da kann man den Bedienungen mehr auf den Nerv gehen. Es gibt Flechten auf Kakaocreme (quasi wie Noma). Jan mit Mona verkuppeln ist spontan meine Idee. Sie sieht blendend aus und ich mag sie und will selber mehr von ihr, beide mögen Kopenhagen. Das dürfte reichen. An einer langen Tafel die Anwaltskanzlei, die Weihnachtsfeier nachholt. Wo sind die Chefs von früher, im Altersheim? Jetzt will ich Jan die rauchende Anwältin angedeihen lassen, die Hippie ist und älter ausschaut als sie ist nur weil sie raucht. Die Persianerjacke seiner Mutter liegt auf dem Boden und dient als Hundedecke. Die kann das ab. Er hat noch Haare, warum rasiert er die immer. Mal Frisur stehen lassen, aber im Urlaub auf Bali will man nicht scheiße aussehen. Das muss er mal zuhause wachsen lassen. Der Kollege kann mit dem Nachbarn in den Urlaub fahren und sich als Frau verkleiden. Er hat die Haare dazu und dann noch die Lippen rot, aber auf einer Vespa, geht das von der Statik her? Meine Phantasie geht mit mir durch. Suki weiß wie wirksam seine nasse Nase ist, wenn es darum geht Aufmerksamkeit von Menschen zu bekommen. Beim Kollegen drückt er sich hoch zwischen Tisch und Bein und schaut was auf seinem Teller liegt. Crowdfunding als Möglichkeit Geld unter die Leute zu kriegen. Der Kollege meint, dass Leute ihn ansprechen auf meine Konflikte mit dem Bürohund wegen BM und ich sage, ich bin zu feige es den Leuten direkt zu sagen und schreibe es und er meint, ich sei doch überwiegend offen und direkt und bei 80 %, wenn andere vielleicht bei 20 % sind. Das freut mich natürlich, seine Einschätzung. Ich bekomme Extragänge, die nicht zu meinem Menü zählen, weil die Küche mich liebt. Karotten mit gehexelter Hühnerhaut. Voll lecker. Ich liebe sie auch. Wir gehen dann anschließend nicht mehr zu uns in die Küche, was besser ist, sondern schlafen.

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13.02. Traum wir sind mit Jan und Hilmar unterwegs, neues gemeinsames Büro, wird noch umgebaut und deswegen zögere ich bei der Anschrift und weiß nicht, welche ich nennen soll und wir erkunden die Nachbarschaft. Es gibt eine Kampf- und Tanzschule oben auf einem Dachboden. Lauter boxende Männer, das Training würde ich auch gerne mal ausprobieren, aber geht das? Dann wird es zu Hip Hop Gruppentänzen mit Choreo, die man aus dem Fernsehen kennt. Die Jungs suchen Rechner, es geht um andere Kanzleien, die Flachpfeiffe ist meistens nur der Sohn vom Chef, der durchgefüttert wird, die anderen haben irgendwelche Qualitäten, sei es, dass sie schlau sind und viel wissen haben und irgendwas gut können oder besonders brutal, unnachgiebig sind und alles bis zu Ende durchkämpfen und über Leichen gehen. Als wir in einem Feinkostladen sind mit viel verstaubter Ware und Piccolo-Sekt im Kühlschrank, plüschig mit Kunstrosen, was für Opernfreunde und Schwule, werden sie fündig. Zwei Laptops, die auch verstaubt auf einem Regal liegen machen sie an und der eine ist aus Holz. Wenn man die Bildschirme anmacht sieht man alles auf einem Holzmuster. Da muss man runterlöschen was drauf ist und das macht ein Freund von Hilmar und schreibt eine dicke Rechnung, die man irgendwie vom Kaufpreis absetzen kann. Schlau.

Suki tritt schwer auf meinen Fuß als würde er 70 kg wiegen und schwer lehnt es sich gegen mich. Er zeigt deutliche Besitzansprüche.

Auf dem Kackstreifen treffen wir die beiden Arschlochbeagles, die einem Kollegen gehören und ich bin schon genervt und wollte einen Bogen um sie machen, aber Suki ist viel weniger nachtragend als ich und geht wieder hin und erstarrt seitlich und lässt sich beschnüffeln. Der Hund ist mein Vorbild, zeigt mir wie das geht und hat die viel coolere Haltung.

Unten spielt ein Junge alleine im Treppenhaus. Oben greift die Yogalehrerin unerschrocken eine dicke rotgetigerte Katze, die zu uns reinspaziert ist. Wir sind alle erstaunt, dass hier zwischen Anmeldung und Kursraum noch eine Wohnung ist, wohl von Schweinske, vielleicht Mitarbeiterwohnung und Mama hatte gestern Schicht und das Kind muss alleine spielen, aber nur im Treppenhaus. Sie sagt „heute keinen Hund dabei“. Ich wollte Suki das Baby beißen und maßregeln lassen. Sie zeigt eine neue Asana, die heißt Pistole und man greift den Zeh mit den Fingern und schiebt das Bein durch bis es vorne ausgestreckt ist und balanciert auf dem anderen Fuß. Das gelingt mir richtig gut, d.h. es fällt mir sehr leicht.

Wir fahren nach Limmer. Auf der Brücke gebe ich dem Typen, der immer weniger Bein hat und im Pflegeheim Weddingufer wohnt einen Euro, er fragte nach 50 Cent. Bin extra zurück gefahren nachdem ich Geld aus der Tasche gefischt habe. Die Sonne scheint, ihm soll auch was Gutes passieren. Ich rege mich auf über böse kläffende Hunde, die an Leinen gehalten werde und erschrecke mich jedes Mal. Wie kann man so schlecht sozialisierte Hunde haben. Das nervt. Ich denke an Herrn Schwitzehand, dass ich ihm schreiben wollte, wann er seinen Briefkastenschlüssel abholen will, weil er Montag doch seinen letzten Tag in der Therapie hat. Könnte auch bei ihm vorbei gehen, weil wir gleich um die Ecke sind so auf einem Samstag und ihn überraschen, aber keinen Bock auf Dienstlich in der Freizeit. In dem Moment kommt er uns entgegen mit seinem FCK NZS T-Shirt. Stephan ist er sympathisch, aber er sieht mich nicht, Tunnelblick. Im Rossi sitzt der Kollege mit seiner Tochter. Schön ist es in der Sonne und lecker. Sie wollen zu Foto Haas, weil das Objektiv klemmt. Ein Jahr im Ausland, die Frage ist wo. Der Kollege ist ein toller Vater und die Tochter 17. Ein schwieriges Alter, ich kann mich erinnern und es ist gut, wenn man das überwunden hat. Man ist noch ganz fremd im Körper, der sich komisch entwickelt und man kann nichts damit anfangen und ist ganz unsicher. Die wirken naiv und einfach überhaupt noch nicht bei sich, als seien es noch keine vollwertigen Menschen oder man muss sich mehr auf sie einlassen um ihnen Eigenarten abzugewinnen, halt sehr formbar, Ton. In meinem ehemaligen Atelier ist jetzt ein Accro-Yoga und sonstewas Studio drin. Moving Bones. Helle Fabriketage. Fössestraße 77 Hinterhaus. Das ist es. Der Kollege hat bei dem einen Trainer schon geübt und war nicht begeistert. Heute Abend Gastspiel, Maxim Gorki Theater. Ich glaube, es gefällt mir nicht so sehr, aber mal sehen. Aldi Macadamia-Eis. Immer wenn ich in den Laden gehe (und das ist selten) ist Barny da. Ein Typ aus Linden der genau ausschaut wie Barny von den Simpsons. Suki und Stephan warten draußen. Was nur tun mit dem angebrochenen Tag. Pflanzen umtopfen. Mama schickt mir die Leggings geflickt und meiner süßen Karte und ich freu mich so, dass ich richtig gelegen habe mit dem Ohrringen. Sie hat es so was von verdient.

Ich darf nicht zu hart mit dem Hund spielen, wenn ich mich mit 80 kg ranhänge, dann kann ich dem kleinen Hasen einen Zahn ziehen, das verliere ich aus dem Auge, weil er gerne hart spielt. Nachmittags zieht sich die Familie ins Schlafzimmer zurück. Aus alten Kartoffeln mit Mangold und einer Paprika mit Kokosmilch eine Suppe machen. Tut mal wieder gut Nahrung am Herd zuzubereiten. Paps lässt seine Nase machen, müssen 2 Chirurgen anwesend sein, ein Schönheitschirurg, damit die Nase danach noch ausschaut wie eine. Nicht alle in Bayreuth treffen, dann wird man keinem gerecht und wir zerfleischen uns alle, so die Befürchtung meiner Mutter. Ich bin dann von den Kindern genervt und sie wollen die Enkel sehen. Auf Teneriffa kann man sich mehr auslaufen. Meine Schwester ist gut drauf. Morgen Kino? Erst mal Theater. Ist echt super und viel besser als erwartet. Wir treffen mehr Leute, die wir kennen, als sonst. Andrea, Wolfram und Andreas Vater. Sie steht auf die Autorin. Total hübsch sein als Schauspielerin schränkt ein. Diese Frauen haben es echt drauf. ADHS und Borderline echt gut gespielt. Unser Liebling ist die unscheinbare, die Zumba tanzt. Sie spielen und singen alle richtig talentiert. Keine Minute ist es langweilig. Nicht nur synchron können sie gut, auch Geräusche wie Handy klingeln. Haare und Fett kann man wegmachen, aber diese Ausscheidungen. Wozu so perfekt sein, wenn man dann am Ende nackt verbrannt wird. Sie haben Angst, dass sie von dieser Desorientiertheit der Jugend gleich im Alter ankommen mit diesem verbitterten Gesichtsausdruck, der verrät, dass ein Verspechen sich nicht erfüllt hat. In Chemie mittelmäßig, wir sollen mal ihre Kunden fragen, aber das Internet weiß wie und besser als Bomben oder Drogen verkauft sich Viagra, Rattengift mit Traubenzucker für die vermeintlich bessere Erektion. Sex versteht keiner. Diese Vorstellung von dem wie es sein soll, eine Wiese, aber trocken und ohne Insekten, stundenlang küssen und sich in die Augen schauen und aneinander pressen. Alte Männer, die einen in der Disko ansprechen und mit Chucks versuchen von ihren Gesichtern abzulenken. Sie stellt sich die jetzt vor beim Sterben, wie sie sagen: ich will noch nicht gehen und sie ihnen die Augen zudrückt. Vater ist gegangen als sie 16 war, aber statt Ideen zu entwickeln und ein Vorbild zu sein hat die Mutter gewartet, dass was aus der Wand wächst. Was nutzen einem die Fans, wenn einen so Leute mögen ist das auch keine Auszeichnung. Recht haben sie. Thomas ist mehr Wert als 100.000 Justin Bieber Fans und mir ist auch meine Familie wichtig und die Betreuten, die bedeuten mir mehr als viele Freunde oder vermeintlich interessante Künstlern und Bildungsbürgern mit schönen Wohnungen, die gut kochen können. Da steckt mehr Jesus drin. Das Stück sollte man vielen Leuten empfehlen, weil es Morgen noch mal läuft statt Kino. Ist zum Stück des Jahre 2014 oder 15 gewählt worden. Wir lieber in „Spectre“ statt Apollo, solange der noch läuft. Auch frühe Vorstellung.

Käse- und Honigbrote, ein Bericht über die Essenskulturen (mein Gott habe ich Lust auf Honig nach diesen Veganern und essen wie die Neandertaler, aber outdoor Kleidung tragen, warum nicht Klamotten wie in der Steinzeit tragen und keine modernen Stoffe oder Verarbeitungsmethoden, sondern Tierfelle mit Kotresten drin?) und Häkeln, dann ins Bett. Suki kommt einem hyperaktiv vor und fährt schlecht runter. Zuhause wird er auch nicht rund um die Uhr bespaßt, es muss an uns liegen, meine Energie? Ein neuer Betreuter hat sich bei mir beworben, aber an meine alte Mail Adresse. Sein Betreuer ist telefonisch nicht zu erreichen, dann soll er bloß nicht zu mir wechseln, ich bin es erst recht nicht.

14.02. Traum: Hochhäuser in Berlin, edle Hotels, in denen Menschen wohnen. Alex im obersten Stock (18) neben dem Restaurant. Wohnung, alles nur vom feinsten, der Ausbau, die Lampen und Materialien und dann der Ausblick. Die alten Logos werden von einem Beamer an die Decke gestrahlt wie das Batman Logo in die Himmel geschrieben. Wir können auf einem Schleichweg direkt in die Küche und hier ist ein alter Ofen eingebaut, was auch gut passt. Wellnessbereich. Ich treffe Martin, der im Mehrbettzimmer schläft. Er kommt mit zu Alex und die zeigt ihm den schwarzen Stift mit dem Uwe, ihr Mann sich Socken auf die Füße malt. Er probiert das, auch als Handschuh und ich male mir eine böses Joker Lächeln in schwarz ins Gesicht. Alex Kinder, der Sohn will Englisch mit mir üben. Ich sage ihm, dass ich ihn sehr mag, die Tochter war noch mal schwimmen und ich lobe auch sie. In dem anderen Hotelturm wohnen meine Eltern. Jetzt zeigt sie mir den Weg dorthin. Ich bin sonst immer ganz nach oben gefahren und dann wieder runter, weil ich das Gebäude dann gesehen habe und mich daran orientieren konnte, jetzt weiß ich, wie man quer fahren kann.

Schneeflocken treiben quer. Der Hund steht nicht mit auf, sondern bleibt liegen. Andras hatte gestern Geburtstag, Stephan hat es mir noch erzählt. Ich werde ihm was schreiben. Flohmarkt habe ich keine Lust, war immer stressig mit Hund, unsere verschiedenen Erziehungsansätze, außerdem schneit es, außerdem ist hier zu viel Unordnung, Pflanzen umtopfen, seit Monaten schon drücke ich mich davor oder diese Briefe meiner Oma suchen oder, oder. Ich schreibe dem neuen Bewerber. Er kommt wieder von dem Bewährungshelfer, er soll sich nächste Woche bei mir melden.

Ich zeige dem Gasthund durch Öffnen der Balkontür, was ihn draußen erwartet. Eine gemeinsame Runde Kackstreifen mit Rädern und beiden Erziehungsberechtigten und dann Gersterbrötchen. Stephan fragt, welche Rolle meine Brüste und was das darunter sei. Eine Rolle Brüste, eine Rolle Bauch. Ich erkläre ihm, die Brüste lassen sich beliebig Formen, der Bügel-BH ist eine Lüge, der eine bestimmte Form vortäuscht, wie Brüste aussehen sollen, aber mit dem Sport-BH lassen sie sich auch einfach eine Runde flach bzw. zur Wurst formen. Das ist ehrlicher. Feuchte Nase gegen nackte Haut ist effektiver und das weiß er bestimmt auch, aber manchmal erwischt er nur die Wollhose. Vielleicht ist der doch blöder als wir dachten, wegen Austrialian Shephard versuche ich ihm zwei Spielsachen namentlich beizubringen. Hol den Virus und hol das Baby und dann machen wir Werf- und Zerrspiele damit. Er ist 4- (ausreichend bis ungenügend), aber vielleicht hat er auch keinen Bock und will mehr selber bestimmen oder ich mache es falsch mit dem Beibringen. Ich habe nur noch 2 Dreads, die an wenigen Haaren hängen. Ihre Tage sind gezählt, sollte ich sie heute gleich abschaffen? Den Sommer werden sie wohl nicht mehr erleben so viel steht fest.

Telefonate mit der Barreis-Gruppe um die Planung umzuschmeißen, zumindest die Hälfte der Gruppe hat nämlich keinen Bock auf die Plüsch-Hölle mit 1000 Zwergen, die dort arbeiten im dunklen Schwarzwald. Die schicken meiner Mutter Geburtstagsglückwünsche, also Hochglanzwerbung, wie wir sie alle bekommen haben und sie findet das völlig überkandidelt und es törnt sie ab. Im Hamburg waren Mutter und Kind krank. Das Patenkind braucht langsam die Anregungen einer Kinderbetreuung, zumindest 3-mal die Woche, aber die Mutter muss noch davon überzeugt werden. Ich wollte Oberfranken vorschlagen in Nürnberg mit Grabbesichtigung und dann die Landesgartenschau gleich mit abreißen, aber die aus dem Bühler Tal fahren zwei Wochen nach Nürnberg und schlagen Wien vor. Dann fliegen wir halt ein drittes Mal nach Wien, das geht sich aus. Riesige Wohnung am Augarten mit 6 Schlafzimmern und 3 Bädern macht man auch nicht alle Tage und Gründerzeithäuser, die so was hergeben gibt es da. Stephan sagt lieber Gruppe teilen und zentraler am Naschmarkt in der Nähe. Er lässt sich Gravitationswellen erklären. 60 Sonnen sind zusammen geknallt von der Masse her vor 1,3 Milliarden Jahren und jetzt ist das messbar von groß wie ein Proton (also können die auch bald die Fürze von Mücken messen) und sagt Paps, dass er geschafft hat, was Einstein nicht gelungen ist, nämlich den 31. April nachzuweisen. Ich kann Paps verstehen, Mama hat immer genervt, dass er die Nase anschauen lassen soll und jetzt will er es hinten sich bringen und hat OP Termin, da heißt es auf einmal nicht im Sommer operieren, da gibt es mehr Bakterien hat die Homöopathin gesagt. Mama vermutet Allergie und muss Salzwasserdampf machen nach dem Röhrensee. Vielleicht einfach hartnäckige Erkältung, habe ich noch nie gehört, dass Mitte Februar irgendwelche Gräser eine Rolle spielen. Bei ihnen blüht angeblich schon was. Trotzdem. Steffi kommt und holt den Hund. Sie hat zum Glück den Bowie Button einer Bandmusikerin geschenkt, die auch eine Woche geweint hat. Das war viel besser. Sie denkt immer an mich und ich liebe sie trotzdem. Sie ist begeistert von Bremen, wie England, die kleinen Häuser und viel lockereres Bauamt und lustige Anbauten aus Glas und dann bunt und mediterran, also alles was wir lieben. Stephan hat ihr Theatertodoliste geschickt, war Versehen, wollte er sich schicken, aber Markus hatte auch Liste bekommen und war über unseren Theaterfahrplan bestens informiert. Lustig finde ich, dass er es mir unterstellt. Ich kenne meine Ticks und seine und behauptet auch nicht, dass diese Ohrclips vielleicht ihm gehören könnten. Mein Bruder, die Brüder Karamasow ist „nichts für die Kids“, ist wohl Dostojewski und sie gehen dann ins Kino. Ich dachte ohne Kids oder ich kann die Karten auch wegtauschen, wenn sie da sind. Sie können auch am Donnerstag kommen und ich arbeite Freitag nur kurz (ich kann mit Doro zum Sport gehen). Ich weiß leider als Nichtautofahrerin nicht, ob es besser ist Sonntag Lkw-frei oder Montag zurück zu fahren. Wien haben die Kinder keine Ferien und dann geht nur Wochenende. Immer wird mit der Vorwurf gemacht ihn auszuschließen, dabei sind es seine eigenen Entscheidungen. Das nervt, aber er kann nichts dafür. Ostern nach Bayreuth und hier Theater absagen lohnt sich nicht, weil da ist die Gartenschau noch nicht. Mensch, das scheine ich nicht hinzubekommen mit meinen diesbezüglichen Plänen. Ich sage den Termin beim Insolvenzverwalter Morgen ab. Das geht auch schriftlich und ich dachte, die Sutelstraße sei in der Südstadt, zur Noltemeyerbrücke will ich nicht rausfahren bei dem Scheißwetter und wozu auch, wenn 1,45 € Porto oder ein Fax reicht.

„Spectre“ ausverkauft. Wäre wieder gefahren, wenn ich geschnallt hätte, dass wir eine halbe Stunde warten müssen auf den Ausweichfilm, den ich spontan gebucht habe. Stephan soll anfangen 9 Nächte NY zu planen, das ist tierisch lange und er wollte möglichst lange in der Stadt sein und nicht aufs Land fahren, dann brauchen wir Programm. Wegen Wien ist es jetzt wieder entzerrt die nächste Reise und ich habe keine Panik, dass wir es alles nicht unterkriegen. Die haben einen neuen Banh Mi Laden in Wien. Nein, das kollidiert nicht mit meinen sonstigen Essensplänen, weil Pate und Vietnamkaffee ist was zum Frühstück. Sitzen ganz am Rande, Reihe Q, das ist auch mal ein Erlebnis, die Optik, was ich aber nicht wiederholen muss. Muslimische Pärchen, die kuscheln und aneinander klammern, lassen sich „Deadpool“ zum Valentinstag auch nicht entgehen. Sollte auch ein Liebesfilm sein. Nach der Werbung wird der Vorhang zugezogen und es gibt eine Licht- und Soundshow. Das befremdet. Der Hauptdarsteller hat Krebs und wird durch eine sadistische Folterbehandlung entstellt und unverwundbar. Die Hand, die nachwachsen muss, weil er sie sich abgeschnitten hat um sich zu befreien ist ganz klein, er will onanieren und schickt die blinde, schwarze. alte, cracksüchtige Mitbewohnerin raus, weil damit fühlt er sich bestimmt ganz groß an. Er hat 16 Kilo Koks in der Wohnung versteckt neben dem Mittel gegen Blindheit. „Viel Spaß beim Suchen“ sagt er ihr zum Abschied. Es wohnen nur 2 in dem Schloss, mehr X-Men konnte sich das Studio nicht leisten? Der Teenager-Gruftie ist der Sidekick von dem großen Russen aus Stahl, Lehrling, verknallt in den, gut, dass war Robin auch immer in Batman. Die Superhelden machen immer diese Superheldenlandung und die ist ganz schlecht für die Knie. Man denkt immer, dass Superhelden den ganzen Tag Helden sind, schon morgens beim Aufstehen und dann beim Zähne putzen, aber es sich nur 3, 4 Momente im Leben auf die es ankommt. Gut gesehen und gegen den sonstigen Pathos. Animation beim Abspann, dass Einhorn und wann man das Horn masturbiert, dann kommt Regenbogenfarbenes Ejakulat raus und es kackt Geld. Viel besser als diese Superman-Filme, die es ernst nehmen. Er packt immer eine Riesentasche voller Waffen und lässt sie im Taxi liegen. Wir wollen Pizza holen bei Fratelli (obwohl wir im Kino volles Snackprogramm hatten mit mitgebrachtem Posh Popcorn, süß und salzig und Ritter Sport mit Tortilla.Chips drin, Salznote in der Schoggi mag ich und mit den Chips gleich miteinthalten passt wie eine eins zum Rahmenprogramm) und ich fahre nur mit um zu schauen, ob die offen haben und Stephan holt dann take away, so der Plan und genau zeitgleich kommen Michi und Markus aus dem Apollo und wir essen dort im Hinterzimmer und werden eingeladen. Die Pizza ist lecker, schön viel Mozzarella und salziger Teig. Riesenrammler, der Kopf größer als der der Frau, die ihn hält, Jonny Depp als Trump. Herr der Fliegen in Berlin zusammen an einem Wochenende im März. Mit ihnen will ich überall hinfahren, chinesische Zierhirsche für den Schrebergarten, die Doppelparzelle. Die sehen gut aus, die scheuen Dinger. Gänse kacken alles voll und diese Laufenten, die Schnecken fressen sind psychisch instabil.

Dann ist das passiert wo vor mich Stephan gewarnt hat, die BM-Abmahnung, aber ich habe es billigend in Kauf genommen, ich wollte es nicht anders. Wenn er gesagt hat, das ist zu krass, habe ich Zensur geschrien. Wenn ich Kollege schreibe, wissen viele der Leser Bescheid. Dieses Mal ist es nur zuordenbar für die Menschen, die dabei waren und es eh mitbekommen haben. Die können nur meine Wertung lesen. Heimlich lästern scheint den Menschen besser zu gefallen als wenn sie es schwarz auf weiß lesen können. Ich sage immer, ich bin ehrlich, auch wenn es mir Nachteile einbringt und schreibe ja auch schonungslos über mich, so meine Selbstgerechtigkeit. Stephan sagt, ich verletze Freunde und stifte Unruhe. Ja, ich bin beinhart. Vielleicht auch Grund zur Selbstkritik, nur ändern fällt mir schwer. Daisy Domergue sage ich nur, auch wenn es weh tut und die Konsequenzen hart für mich sind. Warum lesen, wenn man es scheiße findet. Ich bin bei fb wenigsten konsequent ausgestiegen. Dieses wer schreibt, wer liest…selber groß. Ich denke, es spiegelt viel wieder, wer es aushält und man wächst daran und wer ausscheidet bei mir. Ich bewundere Claudia, die echt hart im Nehmen ist. Da würde ich vorher bei mir kündigen, die Freundschaft. Ich schreibe es in erster Linie für mich selber. Das ist wie dieses sich stylen um zu provozieren und aufzufallen. Das war immer die Theorie meiner Eltern, sie ist aber falsch. Wie ein Bayreuther Freund feststellte, ich konnte da ungeschminkt und in Bauarbeiterkleidung in die Metzgerei gehen und alle haben sich umgedreht. Ich bin nicht so der Märchentyp, muss es vielleicht werden und mir Geschichten ausdenken. Dann kündige ich vorher das Atelier Buttermusch, weil mich das dann nicht mehr interessiert und mache was anderes. Ich muss sterben, aber was ich bis dahin mache, entscheide immer noch ich.

Mein Kuh-Onkel (2. oder 3. Grades) schickt mit eine süße Collage und fragt nach dem Horn basteln. War noch nicht dran.

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Ich habe neulich noch gedacht, wenn ich die letzten 8 Jahre Revue passieren lassen, habe ich mich schon noch ganz schön verändert, aus meiner Sicht weiterentwickelt, mehr zu mir gefunden. Der Vierzigste da hatte ich auf der lustigen Superheldenparty mein erstes Hütchen an, dann zaghaft Kleine und Blumen-Haarclips in Kalifornienurlauben, bis hin zu untragbar Großen. Da ist viel passiert, innerlich und äußerlich in der letzten Dekade und 2 Jahre habe ich noch. Wenn ich eines von Malottke gelernt habe, dann keine übereilten Reaktionen. Erst mal drüber schlafen. Umgetopft habe ich nicht und die Briefe sind auch nicht aufgetaucht.