Archiv für den Monat: März 2016

Ostern 16

25.03. Ich schlafe wohl so fest, dass ich morgens desorientiert bin. Ach so, freier Tag, auch gut. Ich habe geträumt von einer Frau, die mit dem Sohn auf Weltreise muss, weil der eine Begleitung braucht. Sie lenkt das Schiff über alle Weltmeere und hat Sehnsucht nach Ihrem Mann, der Zuhause geblieben ist und will keinen Sex außer mit ihm. Der Sohn wird dann ein berühmter Rockstar in L.A.. Den Namen kennt man auch und sie kann zurückkehren. Dann suchen wir was Asiatisches für mittags, weil wir abends schon Burger essen gehen (da kann man sicherlich auch was anderes essen außer Burger, z.B. einen asiatischen Salat). In dem asiatischen Imbiss suchen sie einen Nachfolger (das hat meiner Erachtens alles mit dem Street Food in der Südstadt und meinen Ambitionen zu tun) und ich sage Yunfeng, er kann sich einen Koch suchen und den Volkswirt machen (wie die Nachfolger von Nina, die Combo) und hier gäbe es sicherlich eine größere chinesische Gemeinde für seine Eltern, wenn die im Alter zu ihnen kommen.

Ich muss mal meine Schwiegermutter fragen, wie man das macht, wenn man Blutung hat und sich abtrocknen will nach dem Waschen, ob sie da einen hausfraulichen Tipp für mich hat wie man es schafft das Handtuch nicht gleich mit einzusauen mit einer roten Bremsspur. Mein Tipp ist nur Handtuch gleich auswaschen, aber das ist Problembeseitigung statt Problemvermeidung. Ärmel von Seidenbluse mit eingenähten Fakten bügeln ist auch trickreich, weil man auf der anderen Seite Falten wieder reinbügelt, aber des Rätsels Lösung kenne ich schon und die heißt theoretisch Ärmelbrett.

Elenas bemalter Karton mit „Franziska, wir, haben, Dich, lieb“ auf die Seiten geschrieben fällt mir in die Hände (sie hat heute Geburtstag). Das war als ich im Krankenhaus gelegen habe 1997 oder so und irgendwo sind da Hunde drauf gemalt. Finde ich jetzt nicht auf dem Deckel?

Paps liest mir seinen Geburtstagsgrüße vor, die er formuliert hat, freut sich auf Wien und sagt auch, Mama kann den Hals nicht voll genug kriegen mit Kristallen in Vitrine (für Frederik) und Schränkchen und Teppich und solche Werbegeschenke wie das Messer gibt es nicht mehr und ja, meine Schrift ist schlimm und eine Zumutung. Ich werde meiner Tante nach Ostern noch mal vernünftig schreiben, so dass sie es auch lesen kann. Stephan kauft Theaterkarten (Shakespeare) und Opernkarten für schwule Chöre im Juni, lieber dritte Reihe statt erste. Sollen wir das Mahjongspiel mitnehmen und es heute meiner Schwiegerfamilie erklären. Im Nachhinein wäre Interesse da gewesen. Für Zuhause hat Stephan Gerbera und Enzian gekauft.

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Der gelbe Sack stinkt nach Fisch, nicht der Müll. Wer gut Geheimnisse wahren kann, das hängt irgendwie mit Missbrauch in der Kindheit zusammen. Gibt es da einen Zusammenhang. Obama kommt doch zur Hausfrauenmesse.

Mit Blumengestecken ausbalanciert zum Bahnhof. Ich liebe das Schweigen in der Bahn. Das ist für mich Hannover oder Niedersachsen, vielleicht ist es in Hamburg auch so, aber dann wegen der Niedersachsen. Ein Vater überschätzt seinen Sohn. Der kann nicht mal reden und wird gefragt, ob er das hier erkennen würde, Neustadt. Das ist wie Hundebesitzer das Verständnis ihrer Tiere überschätzen. In der S-Bahn gegenüber eine junge Frau, die in einem Heft liest. Ist es Kirche oder Theater frage ich mich bei den Serifenbuchstaben, immer ein vergrößerter Anfangsbuchstabe um den Absatz einzuleiten. Sie wird von Lea erwartet. Ist Lea schwanger will Stephan wissen. Das werden Frauen nicht so gerne gefragt, so dass der weitere Smalltalk holperig verläuft. Kathrin holt uns am Bahnhof ab. Es gibt Lachs mit Soße und Salzkartoffeln, alles ungewürzt und ich überfresse mich am Mövenpickeis. Haus verkauft mit Katze und dann Streit über die richtige Pflege des Tieres. Was Notare alles beurkunden, egal wie sinnlos das ist bzw. wie konfliktanfällig in der Interpretation und Umsetzung. Bei Kevin steht die Endprüfung an. Es geht um Fußpflege (ein wichtiges Thema bei der Schwiegerfamilie und ja, ich kann verstehen, dass die Ereignisse in Belgien Kathrin mehr betreffen, weil dort Mitarbeiter arbeiten und betroffen sind. Mit dem Reinsteigern meine ich die Hausfrauen aus Eilvese. Ich verstehe jetzt erst, dass der schwule Bürgeramtsmitarbeiter Stephan nicht nur größer gemacht hat (1,85), sondern ihm Eilvese wiedergegeben hat als Geburtsort, statt es ihm zu nehmen. Ich handarbeite zu Geschichte aus der Nachbarschaft bis Dieter die Ergebnisse für Julia aus Wien ausprobieren kann. War Stephan mal dicker, sein Hemd ist so eng. Da soll er mal einen Knopf aufmachen bevor das reißt und das kann er doch meinem Bruder schenken. Die Eichhörnchen jagen sich vor den großen Wohnzimmerfenstern den Baum hoch und runter und sehen im Profil aus wie Batman. Sie liegen flach auf dem Baum, wenn sie am Baum hochklettern wie behaarte Eidechsen. Das habe ich so noch nie beobachtet/gesehen. Die Badewanne ist durchgerostet und Stephan soll mal Wanne in Wanne eingeben im Internet. Ich erzähle von meinen häuslichen Problemen. Diese Sandwichkinder können sich einfach nicht vorstellen, wie geil es ist Erstgeborener zu sein und die Eltern für sich zu haben und die ganze Liebe und Aufmerksamkeit ganz für sich alleine zu haben. Das kann einem später keiner mehr nehmen. Das macht man so nicht. Diese Worte hängen mir noch nach. Ich liebe meine Schwiegerfamilie, aber Heilige sind sie auch nicht (haben sie im Übrigen auch nicht behauptet) und wenn meine Schwiegermutter jemanden nicht mag oder ihr was nicht passt merkt man das ganz deutlich und so ist jeder schräg. Ich sage nur: „bin so weit für den Apfel, Dieter“. Ihr Mann schält und füttert alle „das macht er immer so“. Ja, meiner ist auch so gut. Der eine provoziert mit frechen Bemerkungen über den proletarischen Teil der Familie (wenn keiner in der Familie jemals studiert hat, sind es aber auch keine Akademiker, ob man das als Einstieg zum Kennenlernen nutzen sollte oder überhaupt darauf herumreiten, ist trotzdem eine berechtige Frage und geschickt ist es sicher nicht) und die andere erzählt seit Jahren die Reisehorrorgeschichten, die in Oberfranken spielen als Stephan da mal studiert hat. Kein Gasthof, alles dunkel, dann einen gefunden, alles dreckig, mit gekauftem Wasser die Zähne geputzt. Könnte in Indien spielen die Geschichte in einem Slum oder im Südamerika, ist aber Deutschland nach der Wende. Einen härteren Survival-Urlaub hat es nicht gegeben in dieser Familie, zumindest in der Generation. Neues Paar Socken, aber ordentlich vernähen mahnt mich meine Schwiegermutter. Den halben Kuchen nehmen wir wieder mit und Hochzeitssuppe.

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Christoph war bei Schrader beim Skat, aber hat Schwimmen gespielt. Das ist ja peinlich. Allerweg und dann mit dem Bus über den Lindener Berg. Ab Deisterkreisel ist es ein Großraumtaxi bis Martin-Kirche. Das hat gut geklappt und so sind wir noch nie nach Hause gefahren, schön alleine ab Deister Kreisel. Will schon um 10:30 Ihr ins Bett. Mit Häkeln und Hamburg Talk bzw. einer Folge American Dad komme ich drüber hinweg. Bitte Stephan mir Vorsprung zu geben mit dem Zubettgehen.

26.03. Ausstellung von Olaf. Hat riesige Metallkonstruktion mit symmetrischen Dingen darauf u.a. Dinosaurier. Das gefällt mir und ich kaufe es sowie noch eines. Ich kann auch eins weniger nehmen. Kaufe noch eines von einem anderen Künstler. Dann perfektes Diner und ich helfe dem Nerd die Nachspeise zu servieren und das sind Laptops. Jeder Gast bekommt einen. Ich serviere von links. Beim vierten habe ich mich nicht getraut den aus der Küche rüber zu bringen, weil der noch eingesteckt war und ich Angst hatte, dass ich da was kaputt mache gestehe ich dem Gastgeber und flirte mit ihm. Kann ja sein, er lädt was (hatte Stephan gestern auf dem Sofa seiner Eltern mit dem Rechner seiner Schwester gemacht und sein Vater fragte, was er die ganze Zeit da macht und wie viel Strom der verbraucht). Kinder spielen mit Tieren auf Rollen, die man über den Boden zieht. Hilda und ein Freud, haben selber Pudelanzüge an. Ich sage Platz und mache Spaß mit ihnen. will andere Musik reinmachen und tanze, auch Improtanz und wälze mich am Boden und springe über das Spielzeug und mache Entertainment, unterhalte die Gäste. Sie spielen auch mit Teilen aus dem Kunstwerk, Autos oder so, aber die können das ab, wenn sie einigermaßen vorsichtig damit sind. Eigentlich will ich die Tiere auf Rollen in meinen Tanz einbauen und springe darüber. Diskussion mit Kathrin über die Küche, warum soll Stephan schuld sein, das wir keine haben? Weil ich Leas Bruder schon beauftragt hätte und er aber darauf besteht sich darum zu kümmern und es tut sich seit Jahren nichts. Stephan wird wach und ich habe ein Kunstwerk schon mal aufgestellt als Türersatz. Es sind weiße Blätter, industriell ausgeschnitten und das Licht fällt hindurch und sieht interessant aus. Er mag die Sachen auch, weiß nur nicht, wo wir die alle hinstellen.

Ich werde wach und weiß, was ich mit der weißen Wolle machen kann. Kathrin soll die 5 Knäuel heute mal mitbringen. Einen Badezimmerteppich mit dem neuen Muster von Heike? Noppen sind gut für die Füße. Die Sonne scheint und mir fällt auch ein, dass ich die Füllung für die Lasagne schon vorbereiten kann und das Schichten, den Ricotta und das Backen dann später. Hasenhütchen ist noch zu früh, weil noch nicht Ostern ist. Zu Rewe vor Ostern. An der Kasse eine aufgedrehte Frau in ca. meinem Alter mit künstlichen Haaren und Nägeln, die die ganze Zeit redet. Sie schenkt allen was, der Fußpflegerin „da denkt man nicht drüber nach, das macht man einfach“ findet sie. Ja, ja Ostern ist das neue Weihnachten. Stand auch in der Haz. Sie verkündet weiter, dass die Rewe-Märkte alle verschieden seien und der am Schwarzen Bären, da könnte man kein Obst und Gemüse kaufen, während die hier richtig viele Real-Kunden hätten, die kommen würden, weil sie so gut sortiert seien. Sie könne nirgends sonst arbeiten. Wieder Wintergarten. Die nervige Geräusche kommen für die ich mehrfach aufgestanden war, nicht aus dem Garten, sondern es ist die Plastikkatze, die ich selber aufgehängt habe und die im Wind baumelt. Ich brauche Haarspray und habe nur noch eine Dekohaarspray aus den 50ern, die einzige Dekodose mit etwas Inhalt. Der Deckel zerkrümelt als ich ihn abziehe und es stinkt grausam. Da muss ich mir wohl mal Neues anschaffen nach der 10 jährigen Haarspraypause. Ich hätte nicht mehr gedacht, dass ich noch eine Toupier- und Hochsteckphase in meinem Leben haben werde, aber es ist soweit. Die Arnholds kommen knapp, wir essen und dann um 10 nach 7 zum Opernplatz. Als wir ankommen klingelt es. So wie ich es auch meiner Schwägerin offenbar angekündigt habe. Sie meint, ich bilde mir das nur ein mit meinen Haaren und dem Schwund, aber ich sehe was in der Bürste bleibt jedes Mal und frisiere mich und kann daher beurteilen, dass die Haargummis nicht mehr passen oder ist sie zwei Mal öfter rumbinden muss. Beobachtungsgabe ist noch ungetrübt bei aller Subjektivität.

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Das Opernhaus ist gut gefüllt. Unser Architekt, den ich nicht leiden kann, ist auch da. Ja, er ist mit einem Chinesen zusammen. Mag sein. Wofür ist das wichtig. Der Typ von der Oper Hannover kommt auf die Bühne. Es gibt zwischen der zweiten und dritten Darbietung eine Lichtpause, was bedeutet, dass wir für einen Umbau sitzen bleiben. Erst eine interessante Bühne und Badeanzüge, die an stilisierte Flaggen erinnern, schwimmen, auf der Wiese räkeln, ein Sommertag wird für mich dargestellt. Langsame Bewegungen, viel am Boden. Kurz. Dann Mann-Frau-Stück auf schwarzer Bühne mit Lichtkegeln. Die ewige Dynamik von Anziehung und Abstoßung, sich finden und wieder verlieren und wieder finden. In der Pause fällt das Votum der Gruppe an Tisch 2 negativ aus. Laaangweilig! Dann Pina-Bausch mäßig, Ägypter proben den Aufstand. Gewänder und Pyramide aus vermeintlichen Steinen, die einbezogen wird in den Tanz, wie bei Pina das Wasser. Es wird kein Rollsplitt sein, auch wenn es so aussah. Ruckartige Bewegungen, wie Zombies, bei der einen denke ich, die ist auch so geschminkt, schwarz und von den Augen her verlaufen, aber das sind ihre schwarzen Haare, die zufällig dort hängen. Große Kompanie, sehr ausdruckstark und fordernd getanzt. Einer der Tänzer hat viele Tätowierungen und ich wundere mich, dass er das darf, aber er ist auch besonders athletisch. Ein großer Schwarzer ist bestimmt fast 2 Meter und sieht aus wie „The Green Mile“, aber nicht so breit, dafür mehr six pack. Raub der Sabinerinnen bis hin zu Gruppensex. Alles ist dabei. Bei der Flucht aus Ägypten haben sie ein Kind noch mit auf der Bühne, aber nur eines bei über 30 Akteuren, damit kann man Familie darstellen. Überhaupt viel Symbolik mit Frauen, die wie gekreuzigt an den Männern dran hängen und dann leblos zu Boden sinken. Ich finde es ästhetischer, wenn Männer und Frauen oder die Tänzer, die Hebefiguren miteinander machen annähernd gleich groß sind, als diese Eiskunstlaufmäßige Größenunterschiede der Partner mit Frau wie 14 jähriges Kind und Mann ein Hüne. Zum Ende hin bekommt eine Frau einen magentafarbenen Umhang (sonst sind alle steinfarben und grau, praktisch farblos). Die tanzt die letzten Minuten nackt auf der Bühne und ihr Körper sieht aus wie plastiniert. Man sieht jeden Muskelstrang. Richtig krass. Beim Applaus zerreißt sie die Rose und wirft die Blütenblätter ins Publikum. Sie scheint noch recht aufgeladen von ihrem Tanz. Ich mag die Tänzerinnen mit Cellulite am meisten, die richtig Hüften und Hintern haben. Das ist reizvoller als die mit den Jungskörpern. Wie Stephan meinte, die Brüste sahen aus wie Zitzen von Romulus und Remus. Die Männer sind krass verschwitzt und dem Schwarzen steht das Wasser im Bauchnabel und will nicht abfließen. O.k. das war jetzt interessanter und warum dann überhaupt die beiden Vorfilme. Weniger ist Mehr und ich wäre damit zufrieden gewesen nur kurz beeindruckt zu werden und wir hätten früher zum Osterfeuer gekonnt (wobei das Kathrin gefallen hat das zweite und auch sonst seine Berechtigung hatte) auch das Langsame, schwimmbadmäßige zu Beginn hatte seine Reiz, gerade durch die Langsamkeit, die tänzerisch sehr anstrengend ist, glaube ich wenn ich an Yoga denke. Hier war auch das Bühnenbild schön eingesetzt fand ich.

Zu Harald in den Garten, rufe vorher nicht mal durch. Bei meiner Betreuten auf der Vahrenwalder brennt Licht und ich sehe sie sogar im Fenster im Vorbeifahren. Erst mal den Eingang finden. Ich hätte das Tor nicht wiedergefunden, aber ein junger Mann ging vor uns rein. Die Bäume oben abgeschnitten mit kahlen, verdrehten Ästen sehen gespenstisch aus. Es hat sich verändert und ist noch verwilderter und verfallener. Harald musste den Platz vorher roden, sonst hätten wir nicht dort sitzen können. Es sind wieder die stacheligen Beerensträucher die dicken Äste haben – unglaublich. Sein Helfer verheizt die Möbel und was es sonst zu verbrennen gibt. Es hat dort ein Obdachloser ganz offensichtlich gewohnt und seine Flaschen und Schuhe sind noch im Schlafzimmer. Ich grusele mich und habe Angst, dass er jeden Moment nach Hause kommt und uns erwischt. Die Pflanzen wachsen ins Haus und die Rest der Zivilisation zwischen Bauschutt und Verfall. Ein paar Gewürze und viel Putz und Spinnweben. Richtig scary. „Blair Witch Project“ Dreck dagegen. Mit dem Geologen mal in Hamburg treffen zum Mittagstisch im Marinehof, sonst gehen sie in dem Axel Springer Kantine, wenn ihnen nichts anders einfällt, es gäbe viele Möglichkeiten. Matti arbeitet am Jungfernstieg und hat ein Zimmer in der Nordheide bei den Nazis: „Dort wo der Stumpfsinn Triumpfe feiert“. Er geht da auch mal in die Oper. Um Längen besser als Hannover. Pendelt seit 20 Jahren an den Wochenenden nach Hannover und von dem Freund höre ich nicht schon seit 20 Jahren. Das wird eher die Liebe zur Stadt sein und spricht für mich auch mal wieder für Hannover, weil der Typ ist witzig und interessant, kein Internetnerd, der nur dickbäuchig Computerspiele auf dem Sofa spielt, sondern erzählt in Hamburg von einem neu entdecktem Club Golem, wo sie ganz gute Musik spielen würden und auch so einer mag es offenbar hier. Ich bin in guter Gesellschaft und mal wieder bestätigt in meinem Geschmack. Aqua Laatzium. Lange Nacht der Saunen. Was es alles gibt! Der Mond scheint hell über dem verhexten Garten und mitten in den Nachts bimmeln die Osterglocken. Harald ist dafür, dass ich zu meinem Fünfzigsten eine Mottoparty im Kopernikus mache. Die Punks haben auch einen Garten gleich hier in der Nähe besetzt und ihr Osterfeuer war mit Abstand das Größte weit und breit. Größer als das der Vereinsheime mit den bunten Lichterketten: Heimatfront und Feierabendhölle. Mutti ist selber Punk und sucht im Dunkeln Hölzer zum Kokeln mit den handgenähten Schuhen aus Venedig. Kathrin sucht die Opernkarte, die wegen Fahrschein für viele Diskussionen gesorgt hat um sie zu verbrennen und Harald regt sich auf, dass wir ein – wenn auch personalisierte, aber dennoch gültiges Tagesticket den Flammen übergeben hat. Er hat Recht, das ist wie Geld verbrennen.

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An den Gärten entlang führt eine lange Allee direkt auf den Fernsehturm zu, wie Herrenhausen zum Sonnentempel (oder was das dort ist). Es ist windig, zumindest jetzt im Gegenwind und gefühlt 20 km Schrebergärtenland. Im Boca ist um Viertel vor 12 schon Feierabend und sie stellen die Stühle hoch. Es war bei ihnen heute wenig los, aber sonst sei es eine gute Idee bei Ihnen vorbeizuschauen Samstag um die Uhrzeit. Und was machen sie jetzt, will Kathrin wissen. Nach Linden und dort feiern. Na dann, bist später. Ich liebe Kathrin fürs Rad fahren auf einem fremden, zu großen Fahrrad, während ihr Bruder immer nur meint, das wir den Glassplittern besser ausweichen sollten, was aber unmöglich und zwecklos ist. Ersiparty mit Wiwis. Heiratsmarkt mit nur 4 Frauen in der Bar. Unser Nachbar sitzt mit einer davon am Tresen und ist seit Montag schon wieder da. Seine Begleitung ist jung, gut aussehend und sympathisch. Sie schaut mich offen und unverklemmt an. Ich stelle ihnen auch die Frage mit der Blutung und dem Handtuch und Jan sagt, seine Mutter hatte gesagt, Waschlappen. Dann wird der ja rot. Ja, aber der ist für so was gedacht wie ein Stofftaschentuch zum Schnäuzen. Das macht Sinn und habe ich so noch nie überlegt, weil ich die Dinger auch nicht benutze. Meiner Schwägerin kannte das Problem nicht und schlug vor den Tampon drin zu lassen, aber wenn ich mich wasche, ziehe ich den eigentlich vorher. Ich soll sagen in welchem Stück wir waren und weiß den Namen nicht. Den Briefkastenschlüssel braucht er nicht wieder. Der Zimtgintonic schmeckt mir nicht. Die jungen Männer turnen auf den Spielplatzstühlen und machen Arm drücken mit Kerze darunter stellen (!). Vor der Tür hat einer die Spiele nicht vertragen und mittig und druckvoll gekotzt. Wenn mein Bruder zu Besuch ist, ist meine Schwägerin auch da und hat ihre Zahn-OP. Mönchspfeffer als Naturheilmittel gegen die Wechseljahre. Ich habe keine Hitze, nur schlechte Haut und bin scheiße drauf.

27.03. Werde um 7:15 wach. Der Körper hat schon umgestellt auf die neue Zeit. Kleines Frühstück mit der Schwägerin. Sich selber erkennen und die eigene Prägung. In Mumbai arbeiten wäre nichts für sie gewesen, zu weit weg vom eigenen Stall. Ich bin beleidigend und kann Leuten vor den Kopf stoßen und benutze kein Taschentuch, sondern den Morgenmantel. Keiner kann aus seiner Haut. Wenn sie mit ihrem Bruder zusammen wäre, hätte sie zu Studentenzeiten Schluss gemacht denke ich nachher wegen eines Vorfalls und dem was man nicht macht. So bin ich selbstgerecht und überreagiere nicht bzw. denke in der Situation hätte es nur Stephan zugestanden Schluss zu machen und er hat es nicht getan. Durch diese Mischung der Veranlagungen feiern wir 30 jähriges Bühnenjubiläum. Der leckere Stips vom Markt, das wäre mal was, aber unserer ist offen und fluguntauglich. Da hat Stephan ein schönes Foto von uns gemacht, warm erleuchtet vom Licht des Osterfeuers. Das sind doch die besten Fotos jene bei denen man nicht merkt, dass man fotografiert wird. Unten im Garten posen für die Osterfotos. Wilhelm Busch Museum hat geöffnet, aber es regnet. Das hat Harald genau richtig gemacht mit gestern und heute ist allen Gartenfreunden der Tag versaut, weil wenn es morgens erst mal schön nass wird, dann ist der weitere Verlauf absehbar bzw. dann wird es meist nichts mehr. Den Tag laufen lassen ist meine Vorstellung von einem perfekten Feiertag. Bin froh, dass ich nicht zum Handball in eine große mit Menschen gefüllte Halle muss. Feiertage sich erst so richtig schön, wenn es mindestens 2 Sonntage hintereinander sind, Rewe zu, alles ruhig. Mikrusch sieht echt geiler aus als der edle Rennhund. Tolles Foto von Steffi.

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Gleichgeschlechtliche Beziehung ist genau dieselbe Nummer, nix Revolution. Die Prinzessinnen haben halt behaarte Unterarme. Manche Symbole sind mir echt zu kitschig, aber wenn es ein Wunsch ist. Ich muss auch toleranter werden.

Nach der beliebtestes Mordwaffe fragt mich Stephan. Küchenmesser rate ich. Das war einfach.

Sympathy für den Teufel. Ein Stück um Musik herum gemacht, ohne konkreten Handlungsstrang. Wir sitzen in der ersten Reihe. Ich liebe den Freund von Frau Arnold noch mehr als sie. Den erkenne ich zuerst nicht. Er singt nicht nur gut, sondern spielt auch super und eben wandlungsfähig. Diese Katja spielt immer dasselbe. Er als Hell’s Angels Weichei Aussteiger Uli, der eine Lesung macht und total beschissen liest. Ich könnte mich wegschmeißen. Er hat einen riesigen Bauchnabel und reicht mir einen angebissenen Apfel. Überhaupt sind es die Männer, die mich begeistern neben den tollen Kostümen. Sie haben Verständnis für das Menschliche, bei ihnen darf der Mensch so sein wie er ist und warum alle lieben, das schafft keiner, dann lieber die, die es auch verdient haben (ganz meine Meinung).

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Der Freiwillige vom Anfang bekommt eine Maske aufgesetzt um die Mundpartie, dicke Lippen und ein Mund, den andere steuern können und so kann man ihm Worte in den Mund legen, wie er erst was Liebes sagt und dann was Freches, Unverschämtes. Es ist doch immer ein Spiel aus freundlichen und bösen Gedanken erklärt sie uns, wie mein Neffe hat ne Nussallergie, ist der überhaupt geeignet fürs Leben. Nein, ich liebe ihn über alles und wenn ihm was passieren sollte… Christoph darf nicht eitel sein, weil seine Tränensäcke betont werden als Priester der Church of Satan, der immer unterbrochen wird beim Erklären, was sie sind und wollen. Als Luther mit hartem Stuhlgang (der Teufel sitzt im Darm). Der heilige Stuhl bleibt hart und bewegt sich nicht und Luthers Stuhl auch und so gründet er eine neue Religion. Er brät ein Stofftier, was eben noch lebendig seinen Arm hochgelaufen ist. Er schlägt es tot auf dem Holzblock und brät es von allen Seiten scharf an und macht die Zischgeräusche dazu und auch als Isabelle mit ihrem Dressurpferd, was die Schritte und Pirouetten macht und der dämliche Originalkommentar dazu: kraftvoll tritt er aus in seiner ganze Eleganz, das ist eine 9…jetzt heißt es Nerven behalten für die Traverse….ist ganz großes Kino und ich denke an mich früher, wir haben auch immer Pferd und Reiter gemacht, d.h. gerittenes Pferd gespielt. Man muss einem dienen, Gott oder dem Teufel und das Pferd sucht nicht den Reiter, sondern umgekehrt ist hier das Thema. Die Zero Tolerance Band ist schwer gut und die Musikauswahl auch: It ain’t neccassarily so z.B. Die Musiker können echt spielen und sind sympathisch. Es ist kurzweilige Unterhaltung mit Songs von Jonny Cash statt Textbleiwüste. Der Teufel kann den Menschen gar nichts mehr beibringen an bösen Dingen. Feuersbrunst vom Himmel kommen lassen und Städte und Dörfer in Schutt und Asche legen und ausradieren z.B. Das machen sie alles schon selber.

Noch einen Grauburgunder und das Licht wird gedämpft. Die erwachsenen Engel mit Niedersachsenwappen über der Tür sind mir noch nie aufgefallen. Schön. Ich mag den Bartender. Irgendwann kommt Katja raus und sucht ihn auch und holt sich Rotwein und eine Brezel (die Tagesration und vermutlich umsonst oder Mitarbeiterpreise). Sie ist schüchtern und will wieder in der Mausloch zurück, aber die Fans haben schon gelauert und in Hannover sind das dann immer die härtesten, ein Alkoholikerpärchen, die Sprüche machen und was loswerden wollen an Lob und Bewunderung. Sie bedankt sich höflich und darf dann wieder gehen.

28.03. Traum: Irgendwo auf den Klippen im Meer in der Brandung in Russland. Meine Lederschuhe werden nass bzw. die Füße beim dort hinüber steigen. Da steht ein hoher Betonbau mit Raumschiffmotiven darauf, riesengroß auf Säulen steht er da und man weiß nicht, wie er dort hingekommen ist. Angeblich waren Außerirdische da und wollten ein Zeichen geben/hinterlassen. Das ich das mal in echt sehe. Ist Filmkulisse in Men in Black Teil II. Innen flirte ich mit dem Russen, der dort arbeitet. Sie haben mit Handarbeiten, Stickbilder von Adolfs Frau Eva und so was dekoriert. Das ist ironisch gemeint und echt cool. Er will nicht, dass ich Fotos machen lasse (von Stephan). Schade, weil ich die Einrichtung echt szenig und trashig finde. Dann rennen wir zur Fähre. Das sind Schlauchboote. Ich setze mich vorne gleich hin, aber unbequem, zwischen zwei Sitze, die miteinander verbunden sind. Um mich herum lauter Paare. Auf der Fahrt spritzt mich das Wasser nass. Wo ist Stephan. Der sitzt hinten an Deck auf einem Stuhl an einem Tisch. Dann Besichtigung der Sommerresidenz. Hinten ist eine Hochzeit oder so. Man geht da trotzdem durch. Ein schwarzer französischer Tänzer heiratet und man kann sich verlaufen so viele Zimmer gibt es hier. Kann man offenbar zu privaten Zwecken mieten und dann gehen die Touristen, die besichtigen, trotzdem durch. Dann sind wir in einem Laden, die selbstgemachte Dinge verkaufen. Ein Typ macht mich auf seine handgenähten Schuhe aufmerksam. Die sind nach historischem Vorbild gemacht und haben Renaissance-Formen, unten mit Pelz und Leder und sehr aufwendig. Gerne würde ich den Typen unterstützen, aber die sind nicht meines. Wir gehen weiter durch. Hinten aus Fimo Broschen mit winzigen Ameisen, die magnetisch sind und mit einer Stecknadel kann man sie bewegen. Die sind auch noch lustig. Die hat seine Bekannte gemacht erklärt er mir. Finde ich gut, brauche ich aber auch nicht. Dann sind wir auf einem Boot mit meiner Cousine Barbara (?) und anderen. In einer Kurve falle ich ins Wasser und will auch nicht mehr an Bord und mir die Sprüche anhören. Ich schwimme zum Ufer und die anderen kommen nach. Warum haben die extra ihre Tour abgebrochen? Ich hätte gerne auch gewartet und was alleine gemacht. Werde wach, es ist hell und sonnig.

Die in der List glotzen was das Zeug hält. Starren mich immer von der Seite an, die Tussi neben mir, das es kaum zu ertragen ist. Gedrungen, kleine Frauen tun mir leid. Die können nie elegant aussehen, auch wenn sie schwarz tragen (wie der ganze Chor). Das hilft alles nichts, sehen aus wie kleine, schwarze Gummibärchen. Außerdem haben die Evangelen ADHS, laufen unentwegt unruhig durch die Gegend, der Security von der Gemeinde mit Schlips und Jeans und einer Art Walkie Talkie in der Hand und wichtig schauen. Nicht genügend Sitzfleisch für die Oper, rein, raus. Margot Käsmann Ästhetik geteilt auf 2 spröde Frauen. Die eine hat einen Doppelnamen Wie sie das geschafft hat. So viel Charisma und Sexappeal wie ein Berufsschullehrer und irgendwie wie Merkel, politische Botschaft, wie sollen Ostergefühle aufkommen, die Vögel werden lauter bei den Flüchtlingen, die im Schlamm versinken und der Terrorgefahr, also viel Zweifel und Skepsis. Da lobe ich mir doch die satanischen Grundsätze mit Tatkraft statt Grübelei. Hilfe für die die es verdient haben und nicht die psychischen Vampire. Was hilft dieses im Zweifel versinken den Menschen, die mit irgendwelchen Leid zu tun haben. Nichts, es ist die reinste Nabelschau des Selbstmitleids, ohne dass Taten folgen. Keine Überzeugung, keine Vision. Ich nehme es ihr nicht ab, wer selber nicht überzeugt ist, kann nicht überzeugen. Keine Spiritualität und einfach trocken, nichts was mitreißt, keine frohe Botschaft, keine Stimmung. Bach Duett mit Jesus als männliche Stimme im Wechsel mit Sopran. Religiöse Opernarien. Mir kommt es komisch vor. Ich bin auf Instrumentalmusik von Bach geprägt. Händel hat es gut gemacht, ist ausgewandert und die Texte sind englisch und die Musik hat Wumps und Kraft. Church of Satan hatte echt bessere Musik und war fröhlicher. „The friend of the devil ist a friend of mine“ sind die Grateful Dead und Harald hatte Recht. die Evangelien haben angefangen Uhren an die Kirchen zu machen.

Limmer ist echt abgerockt und runter. Die Straße ist aufgerissen und sogar der ewige Limmeranwalt, Herr Ressel, ist verzogen. Wir fahren bei Herrn Schwitzehand vorbei, den ich echt nicht treffen will. Rossi hat zu, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Cohen Brüder live in der Menagerie. Sie sagen selber, dass sie Juden sind. Die Tochter elegant mit Lederherrenschuhen ohne Socken, kastanienbraunem Mantel und offenem Haar und der Vater sportlich gekleidet mit Haarkranz. Es geht darum Urlaubspläne mit den Eltern zu schmieden: Ja, Du kennst New York aus den 70igern: Oh Mann, Papa, Thailand ist touristisch erschlossen, Du hast immer Schiss oder die Malediven. Da gibt es auch gute Unterkünfte. Da können wir nächstes Jahr zusammen Urlaub machen (sie sind zu viert, ihr Freund ist noch am Tisch). Immer wenn es konkret wird, weichst Du aus, ich werde gleich sauer und dann fliegt ein Teller (ich verstehe durchaus diesen Vater, weil wer will schon mit dieser nevigen Kuh in den Urlaub fahren, auch wenn es die eigene Tochter ist). „Das Gerät nennt man Modem und es macht, dass wir Internet haben“ sagt sie schnippisch. Die Tortenboden aus Glas Sammlung ist herrlich, der Kaffee ist saulecker und auch der Kuchen. Wie selbstgebacken, d.h. fällt etwas auseinander, aber geschmacklich eine eins und darauf kommt es nur an. Wer will einen kunstvollen Betonkuchen, der wir Backmischung schmeckt, dann lieber Eierlikörschokokuchen, der sich in zwei Schichten auflöst.

Ich kriege fast Heimweh und erkenne die Piazza wieder. Denke an den tollen Sommerurlaub in Italien und Castallabate bei den Fotos…

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Nachmittags kommt der Anruf aus der Gerberstraße. Hatte mich auf die Mail nicht mehr gemeldet wegen Kino oder Mahjong. Heute ist Tag des Joggens, man muss den ganzen Fitnesswütigen ausweichen. Es ist der Wahnsinn, schon morgens auf dem Weg in die List, zurück und jetzt wieder. Ich will wechseln zu den Kathos. Meine Eltern kennen das schon von ihren Töchtern, meine behinderte Schwester ist auch konvertiert. Ich will verhindern, dass mich so ein freudloser Margot Käsmann Verschnitt beerdigt. Essen mit M & M. Hochzeitsuppe aus dem Glas aus Eilvese und Fleisch mit Bohnen und Kartoffeln. Zum Spielen kommen wir nicht. Der Beton auf Paletten in der Kästner war doch keine Kunst, sondern ein Unfall. Da bin ich beruhigt, aber irgendwie hätte es auch sein können. München vielleicht doch 3 Nächte und auch zusammen wohnen. Anfrage wegen der Bettenmaße (King Size ist eine Normgröße, aber trotzdem). Der Sammelteller vom San Diego Zoo hängt in der Dusche und sieht herrlich aus zu den hellblauen Fließen. Stephan erkundigt sich zaghaft nach der Jogginggruppe. Nur so schnell, dass man sich noch unterhalten kann ist die Grundregeln. Das klingt gut. Ich bin dafür und würde ihn gerne anmelden.

Koki kostet nur 6,50 € und ist fast Privatvorstellung. Die Sprengelfrau, die früher mit Pudel ins Kino gegangen ist sitzt vor uns und ich höre Hundegeräusche nicht nur von der Leinwand (dort übergewichtiger Mastiff), sehe aber nichts. Ihr Pudel war alt und muss gestorben sein. Sie trägt ihre Hunde am Körper. Der Film ist herrlich. Typ unvorteilhaft, geschieden. Mutter zu der er keinen Kontakt hatte ist gestorben und war mit einem reichen Texaner verheiratet, der vorverstorben ist und er erbt und schwer reich. Eine Woche früher wäre auch seine Ex reich und die hätte das echt genossen. Er zahlt 25.000 $ im Voraus mit 2 Jahre Personal Training Zuhause. Sie zeigt ihm die Kniebeugen und er soll sich vorstellen mit dem Po eine Wand umzustoßen. Er schaut erstaunt bzw, ihr auf den Arsch. Er kifft (auch mit der Fitnesstrainerin) und schickt Fotos der Pizza, die er isst, wie er sie gerade isst und dann von der halb angegessenen Pizza im Karton, weil er einen Food Log führen soll und sie angeboten hat ihr einfach die Bilder vom Essen zu schicken, das würden manche Kunden machen. Die Trainerin kommt nach Hause und eine Jazzband spielt und ein Chefkoch hat aufgetischt, Salat und Champagner auf einem Rollwagen und es brennt am gedeckten Tisch eine Kerze und sie flippt aus, dass er ein perverser Reicher sei, der alles kaufen will. Er will ihr das Geld halt geben und statt Training will er mit ihr essen so wie er eine Mail verschickt, dass er 200 $ demjenigen zahlt, der seinen Fernseher in den nächsten 30 Minuten in Gang setzt und man sieht einen jungen Studenten, der ihm erklärt, wie die Fernbedienung geht und für 100 extra soll er den Laptop anschließen, dass er die Fitnesstrailer (sprich ihren Arsch, wie er die Rückbeuge macht) in Groß sehen kann. Sie wiederum ist verliebt in den Inhaber des Fitnessstudios, der viel älter ist und was von Optimierung usw. In Videos predigt, seine Faulheit und Angst überwinden, will die Kunden zu besseren Menschen machen. Der reiche Kunde investiert sein Geld und kauft die Hälfte vom Studio bei einer Erweiterung und verkauft seine Hälfte für 150 $ der Trainerin, die gekündigt hat, damit die beiden sich annähern. Dreht den Spieß um und macht Training/Therapie mit ihm. Schön realistisch. Nicht der Dicke kommt mit der Trainerin zusammen, sondern der soll sich Tussis suchen und denen verraten, dass er schwer reich ist. Das Fitnesspaar kommt zusammen und sie glaubt nicht an die Glaubenssätze der Fitnessgurus, aber kann die Buchhaltung machen. Kümmert sich um Kunden, die nicht zahlen und sagt im Diner nach einem Blick auf die Rechnung, dass Eigelb weglassen ist kein Zusatz, sondern ein Weglassen, ob sie auch extra berechnen, wenn man den Kaffee schwarz nimmt, ohne Milch und Zucker nimmt und die Bedienung sagt, den Wunsch hatten sie noch nie und der Chef hat es so bestimmt, weil es aufwendiger war das Eigelb rauszunehmen aus der Eierspeise. Er ist genervt von ihrem Aufstand und gibt seine Kreditkarte hin und sie sagt, gut, dass er sie hat, weil er lässt sich gerne übers Ohr hauen. Die Bedienung hatte sich gewundert, wie das geht das Gelbe raus machen aus dem Rührei. Doch man kann Eier trennen, indem man das hin- und herbewegt. Wir wollen auch Pizza, aber die Brüder auf der Limmer haben zu und so bestellen wir die skurrilen Monatsangebote von Joeys.

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Mail an meinen Bruder, wie er sich konkreter den Besuch vorstellt (2er hat geschrieben wegen Skateschule), dass meine Schwiegereltern eingeladen haben, wenn wir einen Ausflug machen wollen und wegen Goldener Hochzeit, ob mal eine Entscheidung gefallen ist. Ich nähe das Pilzhütchen zu Ende. Es gefällt mir zu der Kette mit Häkelanhänger. Ich finde, auch wenn wir zusammen nach München fahren können sie uns mal 4 Stunden entbehren für den Opernbesuch. Das muss gehen bei aller Gemeinsamkeit. Sie können derweil den Augustinerkeller erkunden.

Ohrringe von mir zu Fasching als Zeitreise

21.03. Blasse Traumbilder. Abflugtag eines Urlaubes mit meinem Bruder und Familie. Stelle den Wecker, bin als erstes wach und packe. Was ziehe ich im Flieger an. Mein Bruder duscht. Nur noch Sachen von denen im Bad, die Doro packen muss. Hässliches langes Hauskleid. Genau dasselbe wie Katalin. Alle stellen wieder die Ähnlichkeiten fest zwischen uns, wie Mutter und Tochter. Mir steht das Kleid besser. Dann Aktivisten, die Walfang boykottieren und am Strand entlang weg laufen. Sie wurden schon entdeckt, sind aber schneller. Zur Begründung sagen sie, dass sie auch nicht in fremden Ländern Tiere schießen und jagen. In einem Innenhof in Bayern werden sie fast gestellt, können aber wieder abhauen. Eine Ausstellung mit Hilmars Stiefvater, wie dieser eine Schauspieler aus Hannover, Hagen heißt der, ist dünn und extrovertiert, wie ein Hardrock Musiker. Er läuft zwischen den Bildern herum in einer Art Windel und mit schwarzer Farbe gemalt, wie auch auf den ausgestellten Fotos. Mein Kollege hat ein Fotoalbum seines Lebens. Wie der Typ früher aussah als seine Mutter ihn geheiratet hat. Blöden Doppelnamen hat sie gewählt. Seiner wäre mit ihrem Vornamen total cool gewesen. Dann haben sie viele Opfer in die Wohnung gesteckt (dazu ein Foto von Möbeln aus einem Schrebergarten, Flokati auf dem Boden, keine persönlichen Sache nur ein Ausschnitt und das Wort Opfer hängt als Doppelwort eines Pullovers über einem Stuhl oder Sessel). Dann wie er mich kennen gelernt hat, schon im Studium oder zu Beginn der Kanzlei. Bin beeindruckt, wie wir alle darin vorkommen und wie vollständig es bestückt ist mit Bildern und Text. Werde wach. Nehme jetzt immer das dicke Kissen „Knuffi“ meinen Freund, der aber morgens wie eine Barriere zwischen uns liegt. Soll Stephan seinen Widersacher rauswerfen wenn er ins Bett kommt. Stephan erzählt von seinem Traum, dass wir eine Wohnung oder einen Laden so groß wie Real für 6.000 mit Möbeln und Ware bestücken müssen und im Team gegen 2 andere Teams oder Paare kämpfen und es nur funktioniert, wenn man zusammen arbeitet, weil das Geld sonst nicht reicht. Manche untersuchen die Gegebenheiten in technischer Hinsicht und es sind viele Stoffbeutel mit Nüssen, die er verteilt um zu markieren. Ich freue mich über die Badewanne in der neuen Wohnung. Ja, er hat auch Nüsse geknackt und wartet darauf, dass ich backe. Kann Ostern einen Kuchen mitnehmen. Muss ich sagen wegen anderer Kuchen. Ja, aber der hält sich ewig. Stephan wird dann aber meinen essen und nicht den seiner Mutter, so dass der liegen bleibt, also ankündigen. Es ist Osterwoche und der Kollege ist im Urlaub und die Steuermitarbeiterin auch. Ostern werden es 24 ° in Köln. Hier wohl 18, aber nur am Ostersonntag.

Der Hund kläfft und ich höre ihn unten am Briefkasten. Herr Teheran mit 3 Aktenzeichen und einer Nummer der Polizei in Hamburg. Dann meine Eltern, stellen das Telefon nicht mehr auf laut (also es gibt Änderungen und Mama weiß nicht mehr was gesprochen wurde). Erika hat Zähne mit Gold mitgenommen wegen ihrer Fahrtkosten. Meine Eltern waren dafür. Modeschmuck hatte Hanna wohl ca. 100 Ketten von mir. Von mir waren höchstens 15. Frau Frank kommt sie besuchen, fährt lieber Bummelzug und isst kein Fleisch und kein Zucker und nur Dinkel (o.k. so wird man alt und bleibt fit). Die Marmelade meiner Mutter schenkt sie ihrer Schwester. Das ist krass. Ja, Stephan kann mein Vater nichts anhaben, der hat mich an der Backe und da ist so ein Spruch mit Handwerkersöhnchen wie der Gruß aus der Küche beim 10 Gänge Menü, d.h. der muss richtig viel krasse Beschimpfungen von mir aushalten, mein Mann und dann kann er über meine böse Restfamilie nur lachen.

P-Monster hat bei meinem Kollegen, Fachanwalt für Mietrecht, einen Termin heute Nachmittag. Der kriegt erst mal Fax mit Ladung und das P-Monster kommt Morgen zu mir. Ich bin heilfroh, dass ich das Klageverfahren nicht machen muss. Da ist schon mündliche Verhandlung anberaumt bei einem auswärtigen Gericht mit Zeugen, Sohn der Vermieterin und ob Eigenbedarf besteht (weil ich das bestritten habe) und ich wüsste wieder nicht, wie man das anstellt und der Richter würde mich zurückpfeifen wegen unzulässiger Fragen und wissen wollen, was ich will. Da schaue ich lieber dem Kollegen zu, wie das geht und sage als Betreuerin, dass er suizidgefährdet ist und wie das immer war, wenn der Wohnungsverlust anstand. Der Polizist aus Hamburg ruft mich zurück. Auch wenn einer Schizophrenie hat darf man nicht davon ausgehen, dass jede Strafanzeige wirr und inhaltslos ist, auch einer mit Demenz kann Opfer einer Straftat werden, wenn er versteht was ich sagen will. Ich denke, es sind überwiegend familienrechtliche Themen, dass er die Kinder nicht sieht. Wenn sie mit denen abhaut ist es Kindesentziehung. Er kommt nach Ostern und ich melde mich wieder. Wir gleichen die Tagebuchnummern ab. Herr Schwitzehand muss wieder einzahlen. Hat er nicht, dann nicht mit Karte einkaufen und 8,- € leihen. Mitbewohnerin eines Betreuten wegen Renovierung des Zimmers, würde das machen gegen Geld. Ist bestimmt günstiger als Malerfirma, soll sie mir schreiben und ich reiche es beim Amt ein. Herr Ghana wegen Einbürgerung, kommt auch Morgen. 3,70 € für Plastikuntersetzer mit englischen Motiven nach Liverpool. Das macht Spaß. Die Stieftochter des Kollegen braucht Hilfe wegen Drucker, ist freundlich und höflich und will mich nicht bei der Arbeit stören. Ich schreibe meiner Cousine gerade eine Karte geht so mit Arbeit. Druckerproblem kriege ich nur durch Umwege gelöst. Sie schickt mir die spanischen Texte und ich drucke sie hier aus. Sie will die Texte jetzt einfach auswendig lernen. So geht lernen heute? Sie bedankt sich für die ganzen Modeschmuckohrringe, die ich ihnen mal geschenkt hätte. Die konnte sie für Fasching und Zeitreise gut gebrauchen. Sie vermutet richtig, dass ich mich nicht mehr erinnere, die Schwarzen, die Perlen, die aus Bernstein, aber oval und wie Kreolen (keine Ahnung), aber das ist doch mal eine nette Rückmeldung, sage ich ihr. Die Frau in Stuttgart wegen Wohnung und Spedition ist erst nachmittags zu erreichen. Dietrich mag die Zeichnungen seiner Schwester und will die nachbearbeiten. Paps schreibt:

Leider kann ich das Bild immer noch nicht als ‚Bild‘ öffnen und dann auch bearbeiten.

Vielleicht kann Stephan die Sache nochmals probieren – hat keine Eile –

Love

Paps

PS bekomme mit Franziskas e-Mails immer so ein kleines ‚Animationsmädel‘ das winkt und kann damit nichts anfangen.

Hätte die Mails gerne ohne diesen Schnickschnack.“…..

Stephan schreibt, dass er einen Freund mal angesetzt hat auf den Fall, der arbeitet doch bei einer Spedition (gute Idee) und Gerichtskostenstelle hat bis nachmittags geöffnet. Für das Schauspielhaus Hannover suchen sie eine Tanz- oder Akrobatikgruppe, am besten eine schon bestehende Truppe. Da würde ich gerne mitmachen und in ein Stück integriert werden, am besten von Calixto. Suchen die nicht eine dicke alte Frau, die Yoga macht? Dann Sparkasse wegen Beglaubigung des Betreuerausweises. Das Wetter ist scheiße.- Sehe Frau mit nackten Beinen. Ist die Pokerfreundin des Kollegen. Ich mache einen Spruch, ob sie ihr Freund auch nackt auf die Straße geschickt hat. Nein, aber Strumpfhose ist immer umständlich, ich wisse doch und sie will nur ins Fitnessstudio, die paar Meter und frieren macht schlank. Das sei sie doch schon. Angeblich trägt sie Größe 42. Niemals denke ich, aber sage nichts, lohnt nicht. Der Laden sei nicht assi, wie gesagt wird. Muscle-Shirts seien verboten und Kurse gibt es auf Video. Yoga, Pilates, Aerobic, alles was man will und stöhnen an den Geräten beim Pumpen sei auch verboten. Ich gehe heute teuer und hänge mich unter die Decke beim Aerial Yoga. Ich brauche menschliche Ansprache, sonst läuft bei mir gar nichts und sei deswegen auf teuer angewiesen. Sie sei stumpf sagt sie. Beim Essen in der Kantine treffe ich die Kumpels des Kollegen u.a. den Mann dieser Frau. Frage nach 2er skateboarding. Das weiß er auch nicht. Muss ich selber klären/nachschauen. Das Essen ist heute so lecker, dass ich denke, da müsste ich mit Johannes und Familie hin. Ist auch irgendwie ein Erlebnis die tolle Rathauskantine, best of Hannover. Die Polentataler mit Ratatouille-Gemüse, Sauerrahm. Pinienkernen, Gemüsechips. Wenn das im Florianihof wäre würde ich vor Vergnügen schreien und den Mittagstisch über den grünen Klee loben. Auch der Nachtisch mit Himbeeren sauer und Sahne ist echt lecker. Will noch mal mein Lob anbringen, dass sie immer besser werden, aber weißt nicht wo. An der Kasse? Bei dem jungen Typ, der mit Ausgabe beschäftigt ist? Donnerstag gibt es Senf-Eier. Häkeln – eine Ära geht zu Ende, keine neue Wolle, zumindest heute nicht. Häkele die Reste auf und dann gut. Dann muss was anderes her. Doch Socken stricken lernen. Die habe ich wenigstens täglich im Einsatz.

Folien für T-Shirts wie früher gibt es nicht mehr, d.h. die Geräte dazu wegen Öl und wegen Umwelt und Ding. Zweitshop in der Galerie Ernst-August. Ich habe Galerie-Allergie und Stephan muss sich das alleine beschreiben lasse. Er kennt mich seit ich Teenager war. Irgendwas in meinem Traum war mit Popcorn, wie Geruchs- und Geschmacksfernsehen war das. Ich will Donnerstag in den Gottesdienst, dass sich mein Mann schon mal drauf einstellen kann. 3 x Sport und 1 x Kirche gibt es diese Woche vor Ostern. In Wien kann man im Kaffeehaus mit einem Gedicht bezahlen. Lustig, das würde ich gerne in Anspruch nehmen. Muss mal anfragen, ob Gela schon wieder da ist aus darkest Peru.

Dann ruft mich die Schwester des Vereinstypen zurück wegen der Möbel. Duze sie auch gleich. Keine Eile wegen der Abholung, ist am 01.04. noch mal in der Wohnung und jetzt Mittwoch kommt eine Frau Hildebrand (war die Pastorin erkläre ich ihr) mit einem Flüchtling, der sich was aussuchen soll. Das ist bestimmt im Sinne meiner Tante, dass die Sachen nicht weggeworfen werden. Die Freundin der privaten Mail Anfrage. Manchmal kommt es mir so vor als seien psychische Probleme sehr auf dem Vormarsch oder es wird immer mehr an mich herangetragen. Eines Tages landen wir alle in einer Tagesklinik. Nachmittags der Kollege, bei der das P-Monster war. Habe Kündigung nicht genügend bestritten. Das macht er jetzt. Hauseigentümer müssen Hosen runter lassen, was sie sonst noch an Immobilien haben und warum Sohnemann nicht da einziehen kann, Will Entlassungsbericht aus der Klinik und PKH-Antrag. War leider nicht bei der Hanomacke-Feier sage ich und erzähle davon. War auf Sylt mit seiner Neuen. Ich hatte einen Betreuten eingetragen für nachmittags um 15:30, der bei Stadthagen wohnt und keinen Termin bei mir haben konnte. Vor der Tür saß ein andere mit Post seiner Freundin vom Amt für mich zum Bearbeiten. Er fragt mich, ob ich eine große Kunstsammlung hätte und das wohl sehr mögen würde….War wohl länger nicht hier. Ich esse 12 Sahnekaramell und insgesamt zu viel Zucker. Sollte mir ein Beispiel an Frau Frank nehmen. Der Nachtisch in der Kantine ist der Auftakt zum schlimmen Heißhunger auf Süßes, dem ich ungebremst nachkomme (das ist die Sucht, ein bisschen genommen und man kann nicht stoppen). Bedenklich.

Man erkennt das Treppenhaus nicht wieder und es riecht sehr neu/giftig und ich stoppe im ersten Stock vor der Tür. Ach so, richtig, ich war ja eins höher. Bin spät dran und während der Typ am Empfang die Quittung schreibt, reiße ich mir schon mal die Klamotten vom Leib. Die mittelalten Yogajünger, die ich zum Teil vom Sehen her kenne, haben sich um den großen Holztisch versammelt und es gibt Tee und Studentenfutter. Die Mehrheit will in den Kurs von Duncan und wir sind zu dritt. Wie eine Fledermaus über Kopf hängen als hätte ich nie was anders gemacht. Der bunte Stoffkokon wie eine Schutzhülle aus Stoff und Farbe ist genau meins. Die Frau, die Vertretung macht, kennt mich aus der Yogawerkstatt und hat Angst um mich. Irgendwann sage ich, ich kotze nicht, ich falle nicht. Im Gegenteil; ich bin beglückt und kann nicht genug kriegen. Ausgestreckt darin liegen und Klappmesser heißt Delfin. Versuche mir die Räume von früheren Zeiten vorzustellen, hänge jedenfalls im hinteren Raum vom Katharina und den Öl-Frauen und die Umkleide ist dort wo die Lehrerin war, die in Ton gemacht hat. Unten der Türsteher von früher mit dem Körpergeruch und Männer, die auf Boxsäcke schlagen, NY-Fabriketagenstyle. Ich verabschiede mich bis Morgen mit dem Worten: Tschüss, Kinder. Wo kann ich das Zuhause noch unterkriegen. Ich soll hier bestellen rät mir eine Frau in der Umkleide, ist billiger und sie hat ihr Tuch am Holzbalken befestigt und hängt jeden Morgen darin. Soll Stephan mal ausprobieren oder vielleicht das Büro mit der fragwürdigen Optik belasten. Das wäre auch eine Idee.

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Es war nicht anstrengend, aber trotzdem Fressflash. 4 Scheiben Brot, 1/3 Butter, das weiße vom Speck, Käse und Sportgummis aus Wien, fast eine Packung. Katalin wünscht sich blaues Taschenmesser mit blauem Karabiner. Herr Schwitzehand schreibt wieder lange, kryptische Mail. Wie die ihn über den Tisch ziehen (hatte schon die Rückmeldung, dass er eher aggressiv aufgetreten war bei der Aussprache und ihnen die Regeln vordiktieren wollte). Er hatte Recht, dass die ihn um sein Trinkgeld bescheißen und das der allerletzte Laden ist und war auch schon bei der Gewerkschaft und die hatten ein offenes Ohr. Ich könnte kotzen, aber er ist eigentlich eine arme Sau. Erzähle Stephan vom Tuch und frage nach Trägern. Er sagt, warum Büro, hier fürs Wochenende und er mag was Markus hat, zum Aushängen. Vielleicht erst mal 10er Karte und schauen ob es bei der Begeisterung bleibt. Kann ich immer donnerstags machen. Wie viele Wochen hat ein halbes Jahr? Ist Muse sein ein Hobby oder Beruf will Stephan wissen als wir zum Kino fahren. Er reitet auf dem Thema herum, dass ich das bestimme und definiere und so dominant bin und sage: essen gehen in Sterneläden ist kein Hobby, weil dann sind vom Taxi durch die Gegend fahren lassen und schlafen auch Hobbies. Auf Demos gehen, aber ich will seine Fotos nicht benutzen, soll seine eigene Geschichte erzählen. T-Shirts mit Folien gibt es vielleicht noch in Wien. Der Typ hatte ja zwei Argumente, warum das abgeschafft wurde, Umwelt und Wartungen und wenn es hier an der Dienstleistung gescheitert ist, sehe ich Hoffnungen in Wien und dann hat man mal einen Vergleich, wie lange die haltbar sind. Steffi ist mit dem Auto gekommen und hätte sich sonst gemeldet (Stephan meinte, zu doof zum Verabreden). Ein Pfefferminztee und noch ein Erdnusseis, das übliche Set, Schaffe mein Twix von Lidl nicht mehr und auch keine Maoam. Schöne Männer, schöne Augenbrauen bei Frauen und schöne Pferde. Haben ja auch den Windhund erfunden. Karge Landschaft, tolle Szenen von zerschossenen Städten und Straßenabsperrungen mit Miliz mit Maschinengewehren und dann hinter einer Tür mit Gitter und Klappe ein Klub wie in New York. Es gibt 4 heilige Verbindungen, Eltern und Kind, Ehemann und Ehefrau, Priester und Beichtender und Manager und Act und was ist mit Arzt und Patient oder Anwalt und Mandant. Antwort: nicht heilig. Bill Murray ist kein Kämpfer sondern Geschäftsmann, der verhandeln will. Er geht um Ohren und Unterschrieben, also Vertrag/Handschlag und um Prozente 65/35, 85/15. Bruce Willis als Söldner will ein Buch schreiben. Kate Hudson als Hure. Erinnert etwas an St. Vinzent. Sehr schöner Film. Habe 6 Armreife verschenkt. Hätte ich den lilanen doch noch gebrauchen können. Da kommt wieder der Schalk. Es gab bestimmt einen Grund, dass ich den ausgemustert hatte und ich muss weniger werden. Wie scheiße sehen denn bitte meine Haare von hinten aus. Das muss mein Mann mir sagen! Muss das jetzt anders machen, wieder Hochsteckdings. Alles ist besser als das erbärmliche Zöpfchenmodell.

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22.03. Traum: Lauter verschiedenen Szenen: Ich übernachte beim Kollegen im Bett und stehe dann nachts auf und will nach Hause. Ich war so fertig, dass ich schlafen musste, aber wenn ich die ganze Nacht bleibe, macht das einen komischen Eindruck. Hole meine Klamotten aus einem Raum in dem sein Mitbewohner schläft. Die Tür steht offen und ich erkenne dunkel meine Schuhe auf dem Boden. ich will was von einem Blinden. Der soll Bescheid wissen, (wo hier ein Postamt ist?). Ich laufe auf ihn zu auf einer Wiese, die bergauf führt und dann spreche ich ihn an, weil er ja sonst nicht weiß, wer da auf ihn zukommt. Wir fahren Bus und er weiß nicht, wie wir von hier aus dorthin kommen können. Er raucht m Bus und der Busfahrer schaut in den Rückspiegel. Er kommt dann auf uns zu und der Blinden fragt eine andere blinde Frau im Bus, ob die das weiß (weil die kennen sich oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut aus). Sie raucht auch und der Busfahrer findet das typisch. Der Blinde drückt seine Zigarette aus, die er fast ganz aufgeraucht hat. Ich helfe einer Frau dabei Aprikoseneis zu machen. Der Berg aus Aprikosen ist riesig und die sind astrein, haben nur kleine Holzstücke drin, wie kurze Zahnstocher, die ich rausmachen muss und vor allem die eine ist total voll damit. Habe schon eine ganze Handvoll rausgemacht und bin beeindruckt und zeige das. Sie hat eine riesige Schale Vanilleeis (groß wie eine Badewanne, aber rund) mit vielen schwarzen Vanillepunkten und das riecht schon so gut, aber in welchen Gefrierschrank passt das so riesig wie es ist. Ich erzähle einer Gruppe von dem Aprikosenberg, so groß wie dieses Zimmer, nicht so hoch, aber 1,5-mal so groß von der Fläche her. Sunla sitzt in der Gruppe und ich sage, daneben war ein Feld mit Moosen, also verschiedenen Moossorten und ich habe mitbekommen, dass sie die mochte und haben wollte. Wenn ich merke, dass das Feld nicht mehr da ist, werde ich sie deswegen anzeigen, anonym oder auch mit meinem Namen, weil ich das nicht gutheißen kann. Nur, damit sie gleich Bescheid weiß. Dann ein Yogacamp. Ich habe mich zu zwei Kursen angemeldet und sitze vor dem Kursraum und merke dann ich muss vorher noch aufs Klo. Eine Frau kann mir das nicht richtig beschreiben und ich bin genervt (werde es schon finden). Draußen laufe ich umher und schaue und frage. Das sind die Männerumkleiden. Ein Gang bestehend aus aneinandergereihten Zelten. Dazwischen soll ein Klo sein. Ich helfe einem Typen und wir spannen Stoff, aber der besteht aus Maschen, einem Netz, wie beim Tennis. So wird da nichts draus was dann einen Raum ergibt und das hier in der Mitte ist gar keine Toilette. Gehe weiter. Wohnwagentoilette. Ist irgendwie privat, ob ich die benutzen darf? Mache die Tür zu. Ein Mülleimer mit Katzenstreu und man muss reinzielen. Das schaffe ich nur zum Teil und es läuft auch daneben. ich schaue auf den Boden und um den Eimer herum hat jemand versucht selber Terrazzo zu machen. Es ist lila, wie aus Limo und schon kaputt gegangen und die Stücke liegen auf einem Haufen. Das war bestimmt die Hippiefrau, der der Wohnwagen gehört und das lässt sich nur schwer sauber machen.

Die Bäume könnten langsam diese hellgrünen Ansätze bekommen, schaue schon krampfhaft danach. Studienreise in den Iran. Rundreise. Vielleicht gibt es was aus Hannover, buy local. Die müssen nicht aus Hannover sein sagt Stephan, die können aus der halben Welt sein. Kann versuchen mit Claudias Vater zu fahren in der Reisegruppe oder Individualreise mit einem Betreuten. Die haben mir das schon angeboten nach Teheran zu fahren. Ich verwechsele das gerne mit Irak, d.h. welche Betreute wo her kommt. Mit dem aufbrausenden psychotischen Herrn Hodscha in den kurdischen Teil vom Irak. Das wäre wie in dem Film gestern schräg und „safe as milk“ (wie Bruce Willis dann so schön sagte: do these look like milk trucks and do I look like a milk man?) und wenn es Probleme gibt und alle tragen Maschinengewehre, dann verhandele ich. Schreibe Erika beim Stichwort Küchenutensilien, ob Johanna einen Quirl hatte, den könnte ich jetzt gebrauchen. Kann ich natürlich auch so besorgen, aber von ihr wäre mir sehr sympathisch, wenn es einer von ihr wäre. Wo bekommt man ein Taschenmesser her. Stephan sagt, der Waffenladen bei Horten gegenüber. Der Soja-Latte schmeckt echt lecker. Zeit der Milch doch wieder vorbei?

Stephan sagt, Herr Schwitzehand habe Geld eingezahlt, was ich ihm gestern sagte (9 € wegen Penny). Das kann er im Gegensatz zu meinem Betreuten, der gestern da war. Ja, aber jener ist auch geistig behindert und schafft es immerhin seit Jahren in einer Küche zu arbeiten, dort zu erscheinen und sich in Arbeitsprozesse integrieren zu lassen. Ich bin eher von dem anderen genervt: „! Absolute Dreck Schweine die auf Kosten der Schlechtesten Mitgleider Unserer Gesellschaft wie mich „Grundsicherungsempfänger“ und dort“ Praktikant“ sich ergötzen und MICH, bestimmt audch andere um das einfache Trinkgeld BESCHEISSEN!!! Das ist meine GANZ KLARE ANSICHT! Deswegen habe ich den sofort nicht mehr getraut! Freitag rief ich bei der Gewerkschaft NGG an wegen Infomatriel und Mitgliedfschaft an! Und kam drauf das ich vielleicht Azubi werde usw.. Und hatte mit den ein Langes intensives gespräch, gerade um meine Lage! Sie hatten ohne das ich MItglied war ein offnes Ohr! Und fanden das sehr Postiv das ich sich auch immer mehr jüngere für Gewerkschaften interessieren!“

Der Schlüssel mit dem Michellin-Männchen-Anhänger ist von unten. Ich mache mir viele Gedanken –jetzt schon und verfrüht – um einen Wechsel des Sportstudios. Geht das? Soll ich es machen? Das ist für mich wie eine Trennung/Scheidung. Der Samstagsyogakurs würde mir fehlen und das neue Studio hat auch nur montags- freitags. Blumenladen macht erst um 10 Uhr auf. Treffe Nachbarn aus der Haasemannstraße, der vom Markt kommt mit einer Tüte Äpfel. War gestern bei ihm im Büro, darüber beim Yoga. Leipzig, da wollen alle jungen Menschen zum Studieren hin. Als ich da war, war es mehr Grufties und auch Nazis und mehr Schein als Sein, d.h. fetteste Altbauten wie Berlin oder Prag, aber kaum Menschen um sie mit Leben zu füllen. Nach Holland zum Einkaufen, Metro mit kleinen Plastiksachen für die Wohnungen zum hier weiterverkaufen. Kenne ich, wie Tiger, aber anders. Tiger ist ja dänisch, aber halt so Punkte und bunte Plastiksachen für Kinder und um die Wohnungen voll zu machen. Alles riecht nach Plastik und Weichmacher. Städtenamen in Holland fallen mir nicht ein. Ort am Meer bei Amsterdam, Städtchen zwischen Amsterdam und Meer. Texel war was anderes. Das Hutzelhäuschen von dem Typen mit Zöpfchen reißen sie wohl auch noch ab. Es passt nicht mehr rein und sieht aus wie ein einzelner alter, vergilbter Zahn neben einem neuen Gebiss. Die Stempelkarte von Moving Bones im Portemonnaie als ich die Zeitung zahle.

Neue Betreuungssache, ist Altfall, der ist Alkoholiker und lebt in der List, ist Selbstzahler und hat Wohnungen geerbt, eine hat die Betreuerin verkauft, auch Berufsbetreuerin. Da gibt es Zerwürfnis. Außerdem gibt es eine Frau aus Osteuropa, die auf sein Geld aus ist („das darf man ja immer nicht so sagen“) und mal die ambulante Betreuung gemacht hat. Er hat HIV und das wirkt sich aufs Gehirn aus. Sie kommt auf mich, weil ich mich mit Drogen und HIV auskenne. Wenn ich den Fall übernehme, überlegt sie sich einen schönen Neufall als Ausgleich nach Ostern.

Mein Vater bewundert meinen Mann für sein ausgeglichenes Naturell. Kann man auch oder ich auch. Meine Schwägerin schickt mit Tipps für Bildungsreisen in den Iran (Kochbuchreisen, selber Reisegruppe stellen usw.) bis die politischen Geschehnisse an anderen Flughäfen ihre Aufmerksamkeit wieder einfordern. Ich habe Hunger und fange schon wieder an hier im Büro mit einer Dose Erdnüsse. Ich kann früher nach Hause kommen. Eine Frau im weißen Kittel. Hat darauf bestanden, dass das alles seine Richtigkeit hätte und überfällig sei. Habe ihr den Umschlag aus dem Regal mitgegeben, wo der Name der Praxis draufstand bevor ich sie wieder wegschicke und sie dann sauer ist. Herr Ghana will mir Klamotten aus Afrika mitbringen. Lehne dankend ab. Der Stoff aus Paris liegt noch rum. Der Kater von Frau Babykatze muss kastriert werden. Kümmert sich der Pflegedienst drum, kostet 70 €. Die haben ihn auch angeschleppt und der davor wurde von Tierschutz konfisziert und die frühere Freundin/Mitarbeiterin meldet sich wieder bei mir, weil meine Betreute für Alkohol sexuelle Dienstleistungen anbieten würde und das findet sie unerhört und lauter ruhig stellende Medikamente bekommen würde und den Pflegedienst wieder wechseln will, dabei hat der alte nie gelüftet und nichts gemacht. Ich sage, nach meinem Kenntnisstand will meine Betreute zu ihr keinen Kontakt, also telefoniere ich auch nicht mit ihr. Ob das alles berechtigt ist oder nicht spielt dabei für mich keine Rolle. Wir können zu dritt reden, aber ich nicht mit ihr am Telefon hinter dem Rücken meiner Betreuten und auch wenn sie damals für den Betreuerwechsel gesorgt hat, wie sie mir jetzt vor hält, ändert das nichts.

Stephan hat lecker gekocht, auf meinen Wunsch hin mit Reis. Markus hat total süß geschrieben und mag den Würfel. Das freut mich so sehr. Mama schickt mir Foto von meiner Tante ca. 1940, daher habe ich meine Liebe zu den Hütchen. Das war wohl Fasching. So süß. Bringe die gelbe Sinnlosschale zu Gaby. Weiß gar nicht, ob die geeignet ist, weil die müsste größer, weiß sowieso nicht, wie Ikebana wirklich ausschaut. Mir kann man alles verkaufen, meine Ikebanatante kannte sie ja auch. Ruhig österlich. Ist Ostern ein zweites Weihnachten für den Floristen oder haben die Leute selber was Blühendes im Garten. Ja, richtig, das geht ja erst los. Der blühende Baum in der Vase (eine Mirabelle, die im Garten eines Freundes gefällt wurde) ist eindrucksvoll und sieht toll und sehr asiatisch aus. Kastanienzweig in der Vase macht was her. Die kriegen auch eine postmortale Erektion. Ein Würfel aus dem Stamm des gefällten Baumes bei uns aus dem Garten mit etwas Rinde dran hat danach noch ausgetrieben, was eben so aussah wie die Erektion an einem Toten. Die Psychoklingel geht 10 mal und ich drohe schon wütend zu werden nach dem Motto, reicht nicht zwei Mal und blöde Kuh kommt auch noch rein mit den Worten, dass wir ein Problem mit unseren Türen hätten. Zum Glück höre ich es nur durch geschlossene Tür, ich könnte mich nicht beherrschen und würde behaupten, sie hat ein Problem mit dem Finger, nervöser Zeigefinger ist meine Diagnose.

Wir haben Premierenkarten in der Bayerischen Staatsoper zu einer Calixto Premiere und mein Mann freut sich und ich mich für und mit ihm, hoffe auch, wir sehen den Kartenbesorger. 1. Reihe erster Rang oder zweiter Rang, auch gut. Carola sucht nach einem Quirl und legt ihn in den Schrank, wenn sie was findet. Wenn mir noch was einfällt soll ich es sagen. Die ist lieb. Telefonat mit Claudi, ihr wird schlecht beim Aerial und das Glockseefestival fällt vielleicht aus, weil sie arbeiten muss. Sie war krank und geht heute Abend aufs Konzert „würde ich ja scheiße finden“. Ein Metalkonzert. Hauptsache nicht satanisch. Sie ist Patin. Nein, versichert sie mir und bringt mich auf die Idee, dass man nur die Haken in der Decke braucht und das Tuch nach dem Benutzen auch wieder abhängen kann. Gute Idee! Schwiegermutter aus Erlangen und dann vielleicht Essen gehen zu Elenas Geburtstag. Eltern tauschen schlägt sie vor. Meine Mutter ist nur lieb. Das stimmt.

Ich gehe wieder in das Fremdgehstudio. Mehr Zeit in der Umkleide und sehe die Ausmaße des Abrisses. Die Frau, die eigentlich in Berlin wohnt und gestern schon im Kurs war ist wieder da. Ich wurde mit fleißig begrüßt. Heute 11 Teilnehmer statt 5, es scheint zu wachsen. Der neue Kurs ist viel Krankengymnastik auf dem Hocker, Bewegung mit Atmen synchronisieren und etwas Atemtechniken aus dem Kundalini geklaut. Es ist anders als ich es mir vorgestellt habe und die Frau lächelt künstlich und ich finde sie nicht so locker wie gedacht. Beim Slingtraining hat man wenigstens einen Schweißfleck auf dem T-Shirt danach, zumindest Duncan, der Trainer. Es sind gemischte Kurse und alle verweilen, nur ich hetze weg. Zum einen bin ich spät dran, weil die überzogen hat und es behagt mir auch nicht dieses Herumstehen und Socialisen. Sind wir im Swingerclub?

Der Countdown bei Nina. Es ist gemütlich und wir nehmen ein letztes Mal den großen, gemischten Teller. Larissa war krank und trägt mein senffarbenes Häkeltuch, was ihr gut steht und mich freut. Es geht um merkwürdige Krankheiten meine Lähmung z.B. fähige Neurologen, der Schwiegervater von Sabine will seinen neuen fragen, warum er seine Schwiegertochter so doll mag (sehr süß) und die Ostsee mit Gesichtsbehandlung als Teil der Massage. Ich zeige, wie wenig Haare ich nur noch habe und auch das wird schön gefunden. Englisch würde das ausschauen. Diese Freundinnen müssen mich mögen, dass sie mich derart mit dem Blick der Milde betrachten. Eckhard kommt mit einem Freund, der Bier und Schnaps trinkt. Morgen bringt er Stella. Er macht einen Ausflug nach Göttingen und Karin ist in Italien. Ob ich meinen Hut bei Hut ab gekauft hätte. Er hat sich eine Schiebermütze maßschneidern lassen, weil er so einen riesigen Kopf hat (hat er echt) und wollte eine Hut, den er von seinem Vater geerbt hat weiten lassen. Hatte er schon mal machen lassen, aber durch Nässe zieht sich das wieder zusammen. Die Chefin hat das umsonst gemacht für einen alten Stammkunden und eine Neue, vielleicht Auszubildende sagte was von vorher reinigen lassen und war ganz kompliziert. Wir werden eingeladen und überlegen Castellabate und einen Ausflug mit dem Auto nach Braunschweig zu Queeny. Dann darf ich mal tanken oder es versuchen. Das wollte ich immer schon mal. Auf dem Rückweg die Berlinteilnehmerin aus dem Studio, die grüßt und überholt. Ja, die hat echt einen athletischen Körper.

Mails: Betreute aus Hameln, Frau Prozesse, ist psychisch zusammengebrochen mit Verdacht auf Schlaganfall und soll alle Stressfaktoren meiden. Ist jetzt im Haus des Vaters an der Ostsee. Sunla scheibt lieb, neues Yogastudio mit tätowierten Frauen mit Dreads (flat rate, all you can yog) und Snow boarden stehen an. Grüße zurück aus der alten Heimat, würde am liebsten schreiben Mittelfeld, aber das wäre gelogen. Ich wollte es nicht öffnen, das Paket, sondern los wegen pünktlich und freue mich an meinem ersten Telegramm mit personalisiertem Text von Amazon bzw. von Jasmin, das Hörspiel über Geschichte, gelesen von Christoph Walz und Band zwei gibt es wenn es mir gefällt. Das ist dann Renaissance bis heute. Da ist mein Osterpaket sehr alt und lumpig im Vergleich dafür überfrankiert.

Blut ist o.k. Passt zu Ostern und Ostern ist ja das beste und wichtigste christliche Fest, wie ich gestern mit der Taufpatin Claudia festgestellt habe.

23.03. Traum: die Frau über die ich nicht mehr schreibe und eine andere Frau/Freundin bringen mir Schokolade und Geschenke. Ich bin sauer und beleidigt, kriege mich dann aber wieder ein und entscheide mich um und bin freundlich/charmant. Im Bett denke ich noch, fühlt sich mein Bauch ganz anders an, fest, neue Bauchmuskeln? Hat das Training von gestern doch was gebracht? Auch wenn, es macht mir keinen Spaß auf Stühlen in der Gemischtgruppe Becken und Schultern zu kreisen. Tiger mit Feueratmung war noch das Beste und das kann ich auch zuhause mal machen.

Ein Leben in der Selbstüberschätzung, wie Dietrich unsere Veranlagung beschrieben hat. Ja, das kenne ich und es fühlt sich gut an und macht es echt angenehmer, alles, vieles. Nagende Selbstzweifel bringen es nicht, helfen keinem. Der obligatorische Absageanruf. Dann wieder eine kleine Runde meine 3 Sachen bügeln. Schwarze Seide waschen hatte ich zu Recht Zweifel. Sieht hinterher echt doofer aus. Das mache ich nicht mehr, lüften und gut. Die Kleidung nimmt es einem echt übel. Schwarzer Armreif weg, zu viele, keine Kontrolle. Stephan liest mir aus der Haz vor, dass Richter Freispruch gegeben hat für Patienten, der sich das Marihuana auf Rezept nicht leisten konnte und es dann illegal erworben hat. Er war berechtigt es aus medizinischen Gründen zu nehmen, aber eben zu teuer. Das ist mal ein Statement. Gestern wurde mir zu Sling training geraten, mal was Neues probieren, aber mir ist nach Yoga und ich nehme ja dann eh eine 10er Karte für das Tuch-Yoga und kann es dann auch später mal probieren. Wichtig ist, dass die 10er Karte in die Sommerferien von Movenyo fällt. Dann kriege ich es locker verbraucht. Die werden sich auch wundern, wie großkotzig ich eine 3er Karte wegballere, wenn ich heute den letzten Stempel hole.

Fisch bei Lidl und Zutaten für die Auberginenlasagne, die ich ausprobieren will. Wasabi-Mandeln, die ich Karfreitag nach Eilvese mitnehmen wollte scheint es nicht zu geben. „Oh baby, baby it’s a wild world and I’ll always remember you like a child“ singe ich als Ohrwurm. Ja, der Film wirkt nach und wir lieben Cat Stevens, der greift einen richtig, wenn man ihn hört und H & M, die mit magersüchtigen Models auf 70er Jahre Hippies macht kommt mir schlimmer vor je öfter ist daran vorbei fahre.

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Noch ein Hochlandkalb, Rambo, ist auch geboren, aber am 03.04. ist mein Onkel zum Familientreffen in Kühlungsborn. Scheint sehr beliebt zu sein dort. Meine Schachtel mit den ausgeschnittenen Briefmarken die ich sammele ist auch weg. Verliere ich jetzt alles? Es gibt erst mal alten Joghurt mit einer zermatschten Birne, selber gemacht oder übersehen. Mann spricht englisch und will lawyer wegen divorce. Next week. Monday is a holiday, but on Tuesday he can speak to my colleague doing family law. Er will nicht, dass ich seine Nummer notiere bzw, zurück gerufen werden wegen Frau und so. Kein Problem. Jerewan war mir auch vorgeschlagen worden als Urlaubsziel von der Frau des kranken Kollegen, der malt wie Helmwein und ich melde mich da nicht mehr, traue mich nicht, weil ich nicht so aufdringlich sein will und sie hat dienstlich dort zu tun. Mal exotisch verreisen, mal was anderes. Das muss mal sein.

Elisabeth schneit rein vor dem Termin, einfach so um kurz vor 13 Uhr statt 15:30 Uhr. Sie wollte anrufen. Ach so. Der Hund kläfft wieder unfreundlich als sie in den Flur geht, aber sie muss ich nicht schützen (die klaut fremde Schäferhunde vor dem Supermarkt, also keine Angst). Sie hat eine weiße Maschinenpistole aus Plastik in der Tasche, die rausschaut, sieht nach Star Wars aus. Ich bin super kurz angebunden. Sie will wissen, was in Brüssel los ist und ob das in Belgien liegt. Ich antworte nicht, beschäftige mich auch nicht damit. Stephan kommt gerade rein, soll sie den fragen, der schaut das immer. Es gibt gegenüber nur eine Pasta und wir müssen auf Suppe ausweichen und Stephan (findet Rambo noch süßer und ich sage, nicht mehr lange und ihm wachsen dicke Klöten und er hat einen Sabberfaden aus dem Maul hängen) hat Morgen einen Termin beim Bürgeramt für einen neuen Pass. Die Fotos hat er schon machen lassen und fliegt dann vielleicht alleine in die USA. Stella kann er zuhause lassen. „Contract, release, arch“. Ich verarsche den Kurs von gestern, aber kann es sein, dass ich leichten Muskelkater habe? Die Essener fahren Ostern weg und Städtereisen nach Belgien sind derzeit wohl nicht angesagt. Jasmin weiß was bei uns los ist, weil sie mein Tagebuch gelesen hat und kann dem was abgewinnen. Das tut mal ganz gut bei der ganzen Schelte, den Vorwürfen und aufgekündigten Freundschaften. Stephan hat Gerichtspost gemacht und auf dem Weg wohl Bilder für die Götter. An der Uni werden riesige Buchstaben aufs Dach befördert mit einem Kram, sie sind beim Buchstaben „R“ und dann als er seine T–Shirts abgeholt aus der Galerie sitzt dort ein Mann, zusammen gesunken mit Kappe ins Gesicht gezogen und eine Frau mit weißen Klamotten fuchtelt ihm mit einem weißen Maschinengewehr um den Kopf macht entsprechende Geräusche damit und ruft „Du bist bestimmt ein Schläfer“. Es ist meine Elisabeth. Die Motive der T-Shirts sind wie verwischt, unscharf. Bei den Folien waren sie gestochen scharf. Herr Schwitzehand schickt mir derweil SMSe: Warum hab ich „Personal“Ausweis und kein „Personen“Ausweis“ ich bin keine „Juristische“ Person! Sondern eine „Natürliche“Person!? (mit Foto von dem Ausweis) und dann: Mich interessiert nur was Sie drüber wissen und halte ?“ Ohh Mann, ist Ostern das zweite Weihnachten in punkto durchdrehen? Und damit nicht genug. Es kommt noch eine: Deswegen reagiere ich auf ALLES so!.

Schreibe Harald: Ostern steht vor der Tür. Zündest Du irgendwo was an? Außerdem gibt es Morgen Senfeier in dieser Kantine, die nach meinem Dafürhalten immer leckerer werden, so dass das sie dann bald an den Bremer Standard heran reichen müssten, aber die Deppen machen doch die Schale kaputt bei den Senfeiern und können die dann nicht bemalen und in den Baum hängen. Man muss die ausblasen und backen oder Rührei machen vor Ostern.

Stella ist angekommen und Eckhard will uns mal zu Spätzle einladen und Bienvenuti al Sud mit dem Beamer gucken.

Auch die Klos erkennt man nicht wieder. Dieses Gekünstelte von der Vorlehrerin ist mir echt unsympathisch und wirkt gequält und unsicher. Schauspielerin. Hätte ich wissen sollen. Die Frau, die auch Chi Gong macht hat eine bessere Stimme und sehr bewegliche Zehen. Viele Elemente aus dem Chi Gong Tai Chi, was weiß ich, werden mit dem Yoga vermischt und das ist dann das Neue. Durchschwingen vom Taucher in die Machtstellung, was sonst Stuhlstellung heißt. Alles schön und gut, was ich nicht so gerne mag ist durch den Mund ausatmen und gähnen wenn ich nicht muss (und ich traue mich ohne Hand vor den Mund), sie will unsere Zäpfchen sehen oder den Mund aufreißen. Der Studioinhaber turnt auch mit. Männer sollen sich unten herum ordnen, wenn sie auf dem Bauch liegen. Neben mir zwei nette schwule junge Männer mit langen Armen, die das erste Mal da sind. Der eine bringt meine Blöcke weg. Katja in der Umkleide, ob ich auch untreu geworden bin, also abgehauen von Stephie. Nein sage ich. Ich habe nur die Osterpause genutzt um was Neues auszuprobieren und die wundern sich, dass ich jeden Tag komme, aber heute bin ich durch und der Spuk ist vorbei. Ich kann schon nicht wechseln, weil ich dann über kurz oder lang von einem Pizzaauslieferfahrer umgemakkelt werde.

Wir sollen Ostersonntag nach BS (zum Kaffee!!) wegen des Lageplans bzw. Ortsbegehung. Montag ist vielleicht Flugwetter.

Deutscher Spielfilm über behindertes Kind was dann nach der Geburt stirbt. Wie bin ich da reingeraten? Gehe früh ins Bett. Der von oben bewegt sich viel mehr als Jan und läuft ständig durch die Wohnung. Der soll mal zur Ruhe kommen und anfangen zu schreiben für seine Hausarbeit. Kann ja mal hochgehen und fragen ob ich was Korrekturlesen soll. Der Mond ist hell, werde wach als Stephan ins Bett kommt und setze eine Schlafbrille auf. Der Hund kommt nicht zur Ruhe und irrt durchs Schlafzimmer, das Rascheln der Plastiktüten verrät, dass sie sich ein Nest aus meinen Wolltüten zurecht machen will. Stephan lockt sie ran und zeigt ihr wo sie hin soll und dann holt er ihre Transporttasche und stellt die auch hin. Dann hören irgendwann das tippeln auf dem Holzfußboden auf.

24.03. Traum: Ich habe zu viel über die Eheprobleme meines Kollegen im BM-Tagebuch geschrieben. wenn durch irgendeinen Zufall das die Kinder lesen? Und wenn ich das ändere und schreibe ein Freund, dann ist er nicht so zu identifizieren. Im Traum geht es darum, wo wir Büromaterial bestellen. Der Kollege fragt mich, wo ich meine Sachen herbekomme, weil sein Lieferant will ihm die Sachen nicht hochbringen, sondern unten im Schreibwarenladen abgeben und er muss sie sich dann holen. Warum das denn und wir haben ja sogar einen Fahrstuhl. Ich hatte mal Dreske und Krüger am Anfang als ich bei Herrn M eingestiegen bin, da habe ich seinen Lieferanten mitgenommen. Das ist eine teurer Traditionsklitsche aus Hannover und ich habe immer noch Umschläge von damals, vergilbte, aber die sind reißfest und wasserdicht (ich zeige sie ihm). Wir können den Anbieter am Waterlooplatz nehmen. Da waren wir doch mal zusammen beim Jobcenter und hatten einen gemeinsamen Termin. Es läuft wie ein Film ab ohne Ton. Flipchart des Kollegen, wo was dran steht und ich gehe nach vorne und stelle mich an den großen Besprechungstisch und agiere wohl vordergründig, aber man hört eben nichts und sieht nur die Körpersprache. Dem Kollegen will ich ein Outfit zeigen, was er davon hält. Ohne Ärmel, ist halt wenn es ganz heiß ist im Sommer. Dazu muss ich die 3 Lagen ausziehen, die ich anhabe und das geht nur mühsam. Das passte sowieso nicht und jetzt habe ich das Originaloutfit an (auch alles kurzärmelig bzw. ohne Ärmel) u.a. einen schwarzen kurzen Rock und keine Strumpfhose (wie seine Frau es trägt und ich seit neustem wohl auch und fühle mich total wohl damit und steht mir). Er sagt, der Rock mache mir einen guten Hintern und klapst drauf, aber freundschaftlich. Ich drehe mich um und ziehe das Oberteil aus. Der graue Stoff-BH ist verrutscht (so einen habe ich hier gerade ausgemustert, weil sie mir zu groß sind, die aus den USA) und in dem Moment kommt seine Frau rein mit ihrem Schlüssel und will was mit ihm besprechen, Krise, hat schlechte Laune. ich verstecke mich zwischen Schreibtisch und Glasfront auf dem Boden in der Hocke bzw. 4-Füßler-Stand aber tiefer kauernd. Sie ist so in ihrer Welt, dass sie mich nicht sieht und auch den herumliegenden Klamotten keine Beachtung schenkt. Ich denke, er wird sie rauslocken aber er verrät mich quasi und sagt, hier seien sie nicht alleine und könnten nicht reden, ich sei da. Sie gehen raus in den Flur und streiten bzw. sie hat ganz schlechte Laune und ein Kind auf dem Arm was jünger ist. Ich gehe raus an ihr vorbei und grüße sie nicht. Werde wach von den Tippelschritten des Terriers. Den alten Terrier sollte man mit dem jungen Studenten zusammen machen. Ich bin irritiert von diesem Traum und finde ihn auch unvorteilhaft, aber was soll‘s. Der Kollege ist ja nicht da, so dass ich ihm heute nicht begegnen muss.

Kaffee in BS mit Stövchen, Schokolpulver und Quirl. Das war schon eine Performance, die man gerne noch mal sehen will. Japanische Tea-Ceremony Dreck dagegen. Kuchen könnten wir ja mitbringen und Fahrräder. Von dem Mountain-Bike habe ich fast so was wie Rückenschmerzen bekommen. Ich könnte noch mal österliches Kittelschürzenoutfit ausprobieren,

Ü-Ei-Plastikschaf mit Brille als Eierbecher zum Basteln /Kunst machen für Harald. Im Büro lese ich: „Habe ich einen Zahnarzttermin und hoffe nicht, dass das unsere Senfeierpläne korrumpiert“. Ich: „Hey und ich habe Dir was Süßes zu Ostern besorgt. Das passt ja wieder wie Arsch auf Eimer“.

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Anrufe bei Gericht, morgens Geschäftsstelle gerade noch da und dann mich am Telefon direkt vor Ostern. Habe ich wohl einen Kostenfestsetzungsantrag gestellt beim Sozialgericht. Die Region Hannover schrieb am 14.01., dass auf den KFA vom 20.10.2015 neu berechnet nach Schriftsatz der Gegenseite vom 15.12. 564,86 € überwiesen wurden. Ich habe das heute mündlich für erledigt erklärt. Der Schreibtisch muss leer vor Ostern. Ein Typ ruft an und hat Probleme mit den Stadtwerken und die wollen Raten nicht akzeptieren und den Strom abschalten und er hat erst mal 50 überwiesen und als ich sage zur Not beim Jobcenter beantragen ist er sehbehindert und die wollen nicht beim Ausfüllen helfen. Berechtigungsschein besorgen und Termin machen statt Umsonstberatung am Telefon.

Kurz Zuhause anrufen wegen Foto von Hanna. Jetzt wüsste ich, wo ich meine Liebe für Hütchen her habe. Faschingsbild von ca. 1940. Haben jetzt viele Fotos bekommen und die Kissen vom Sofa können sie auch gebrauchen, werden alt und brauchen Kissen. Ja, aber ich schreibe nicht mehr, Quirlwunsch war mein letztes Anliegen. Dann müssen wir das Schicksal entscheiden lassen. Natürlich kann sie meine Schwägerin den Schmuck zeigen, die darf ihn auch haben, auch die Echtsachen. Warum denke ich da wieder an mein Bild im Kopf von neulich, es geht um lange Leben und gesund usw., diese Diskussionen und ich denke, eine verwelkte Rose kann man nicht mit einem jungen Gänseblümchen vergleichen. Sie sind und waren nie dasselbe. Was man für ein Leben führt und in welchem Körper man sein Zuhause hat ist eben sehr verschieden und es kommt nicht nur auf den Zeitfaktor an, sondern eben auch die Qualitäten sind überhaupt nicht sind die Dinge nicht eins zu eins vergleichbar.

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Der neue Schädelspalter wird mir am Kiosk mitgegeben und ich finde es zwar nicht, aber wie war das? Massiv Attack spielen in Hannover? Hier steht nur was von A-HA und die wollte ich noch nie sehen. Die Vernissage am 08.04. sieht auch künstlerisch sehr vielversprechend aus. Da freue ich mich drauf.

Frau Ruanda ist bei der Ergo und hat Spritze schon besorgt für nach Ostern. Mit der VHS und dem Deutschkurs hat es noch nicht geklappt, aber die Therapeutin ist da dran. Ich wollte sie sprechen vor dem höchsten christlichen Feiertag, aber sie ist in der Gruppe. Das ist mir sowieso lieber. Rufe in der Königstraße an, was denn nun mit der Chronikerbescheinigung ist. Sollen sich nach Ostern melden. Alles ist auf früh Feierabend machen. Nichts los, Datev-Update. Dann ruft doch der Arzt sogar noch zurück. Die Stieftochter der Kollegen braucht Hilfe an der Kaffeemaschine. Ja, Pflege drücken. Lag der Traum daran, dass hier gerade relativ viel Kontakt ist, überlege ich. Äußerliche Familienähnlichkeiten sind ja stark ausgeprägt. Die Chronikerbescheinigung wird gefaxt und ich schicke alles per Fax an die AOK.

Das Zucker in Braunschweig, Bip Gourmand und altes Fabrikgebäude, gegrillte Wassermelone und Jakobsmuschel. Ich bin dafür. Nach dem Kuhausflug haben wir bestimmt Hunger oder Appetit und will mich gerne revanchieren. Stephan ist wegen Treppenhaus bockig und das „Zucker“ hat sonntags geschlossen.

Die RAin von Frau Hameln sagt nur ihren Namen. Ich hätte sie um Rückruf gebeten. Kann mit ihrem Namen aber nichts anfangen und frage sie: von welcher Stelle rufen Sie an? O.k., die denkt auch, ich habe Demenz.

Blaue Fahrradzeichen auf dem Boden sind erhaben und eine Belästigung für Radfahrer. Wer hat sich das ausgedacht? Stephan hat neulich gesehen, wie sie neu gemacht wurden. 3 Ketten beim Fairkaufhaus, aber zwei zum Verschenken und oben gibt es einen Ski Mütze für die Schweiz mit stilisierten Blumen (ich finde sie herrlich). Meine Cousine wird Ende April fünfzig und muss langsam mit der Lustigmode anfangen und ein großes Entenwolltuch für Bayreuth. Stillecht Enten füttern ist hier das Motto. Dazu kriege ich einen Schokohasen geschenkt an der Kasse. Wolle: keine. Der Bann ist noch gebrochen. Alter was alles in der Swiss Life Hall läuft. Echt jetzt?

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Harald hat betäubtes Gesicht und isst langsam. Wir sitzen zu dritt und der Inder isst Rouladen und verweilt bei uns. Nando hat sich in einen Dackel festgebissen und es floss Dackelblut. Die Besitzer waren wohl cool drauf. Ich erzähle von dem Silberseefall Miles und dass hier die Amtsrichterin auf Teilung der Tierarztkosten entschieden hat und ich finde es krass, dass man überhaupt was bekommt, wenn ein Hund sich beim Spielen verletzt. Senfeier, hätte auch gerne mehr Soße gehabt, aber nehme es so wie es kommt. Die „zwei Kellen Soße für mich Frau“ hinter mir nervt, dann lieber nichts sagen und ärgern. Etwas Anstand muss sein. Die Katholiker sind die besseren Liebhaber sagt Harald, der es probiert hat und schenkt mir einen Orangefarbenen Osterdildo. Der ist ja viel zu lang. Ich brauche nur bis hier zeige ich Harald, den das nicht sonderlich interessiert. Er hat ihn von der Lister Meile und er macht viele Seifenblasen und warum nicht eine große. Weil die ausschauen wie große Schlingen erkläre ich Harald. Stecke ihn mir vorne in den Gürtel der Jacke rein. Kommt gut an. Wo kann ich denn mein Lob mal loswerden, frage ich eine Kassiererin. Es gibt einen Kasten „Ihre Meinung ist uns wichtig“. Da werde ich über Ostern einen langen Brief schreiben drohe ich. Wir verweilen an der Osterdeko, aber ich habe bei der Blumenhändlerin meines Vertrauens bestellt. Dann schlendern wir durch den Maschpark am Hiroshima-Weg entlang der Löwe und Dorothee mit dem Dildo. Es ist herrlich. Diesen Friedhof (?) an der Leibniz-Bibliothek ist mir noch nie ausgefallen. Alles sieht so schön nach Frühling aus und fühlt sich vor allem so an.

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Liebe Susann, wenn ich es Dir schicke, kannst Du es nicht ablehnen in diesem Sinne frohe Ostern. Die Jecken in Köln sollen sich ruhig wundern über den fremden Orden und auch darüber, was Du wohl für eine Trägerin/Königin bist und welche Stellung/Machtbefugnisse Du hast. Durch das ihnen unbekannte Königreich Döhrener Turm können sie das gar nicht einschätzen. Außerdem Partnerorden mit Alain (dem wir letztes Mal einen Mühlheimer Orden geschenkt haben, d.h. ich.

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Die Tochter hat die Kopfhörer auf und schreddert. Das sieht wie immer maximal lustlos aus. Von der fürs Abitur Lernenden will ich mich auch verabschieden und das Zimmer des Kollegen ist leer. Ich bin irritiert und dann sehe ich die Umrisse hinter der Glastür zum Besprechungszimmer und klopfe an. Sie trägt eine Mütze auf dem Kopf (bad hair day) und hat es sich mit der Freundin und einer Tüte H-Milch und irgendwas in großen Schüsseln dazu gemütlich gemacht an dem großen Tisch, der voll ist mit Lernutensilien und allem was man braucht. Ich wünsche frohe Ostern und bin dann mal weg.

Ich habe Ostergeschenke für alle, Schwägerinnen und Schoko für Neffen, die Osterschule. Ich bin ausgestattet. Briefe von meiner Tante Elsbeth und selbstgemacht von Katalin. Wie ich sie finde, ihre Karte. Ja, natürlich toll. Stella kraule ich am Kopf bis sie stöhnt vor Vergnügen. Etwas ruhen, Kuchen backen und auf den Abend warten. O.k. Vahrenwald liegt nicht in Richtung Südstadt wegen Street Food. Ich könnte wieder zum Hängeyoga, aber die Karte ist verbraucht. Erst mal bei Harald bedanken für den Blasendildo.

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Ich stehe um 10 nach 7 unten vor der Tür fertig zum Losfahren. Frisiert und sogar die Lippen nachgezogen Das reinste Edgar Wallace Wetter. Traue mich nicht alleine im Dunkeln in eine Kirche am anderen Ende der Stadt in der ich niemanden kenne. Wieder hoch und Kino-Programm gucken Laurie Anderson über ihren toten Terrier wäre um 18 Uhr gewesen. Ich habe versagt. So fängt Ostern ja gut an. Dann Perlenabstimmen. Das passt zu dem David La Chapelle Bild was mir Claudia schickt. Es zeigt allerdings Maria Magdalena, wie sie Jesus die Füße wäscht und mit ihren Haaren trocknet (also nicht Jesus am Ölberg, andere biblische Szene) mit einer Prostituierten mit roter Wäsche und roten High Heels als bunte Straßenszene und Foto natürlich nachgestellt und ich kenne es von der Kestnerausstellung. Später in den Nachrichten wäscht der Papst auch Füße, weil Jesus den Jünger beim letzten Abendmahl die Füße gewaschen hat. Das wusste ich gar nicht. Eckhard singt nicht selber in dem Chor. 2 Krimis (der deutsche ist unerträglich klischeehaft und aufgesetzt und unecht, wie eine gemauerte Wand ganz offensichtlich aus Pappe mit dem Hammer eingerissen wird um einen Geisel zu befreien) , da ist dieser Skandinavische schon echter und besser gemacht und auch gruseliger und Deutsche verletzen sich täglich in den Pariser Straßen, weil sie sich zum Beispiel den Fuß verknacksen. Apropos Taschenmesser. Ich habe hier im Badezimmerschrank ein niedliches Taschenmesser in Gold von Bayer, aber das habe ich mal geschenkt bekommen von meinem Papa und da hängen Erinnerungen dran, auch wenn ich davon eigentlich genug davon habe und es nicht benutze. Kann wieder nicht schlafen. Was das wohl zu bedeuten hat. Es liegt nicht am Tee- oder Kaffeekonsum und ich bin auch nicht aufgeregt oder sorgenvoll oder so. Nerven tut es mich trotzdem. Ostern ist ja genug Zeit um das auszukurieren oder weiter zu kultivieren. Ich brauche definitiv weniger Schlaf, so dass es von da her schon passt.

Dicke Brummer von der Scheibe lecken

14.03. Traum: Airbnb Wohnung. Ich zeige Anika die Räume, die uns dort besucht. Wir schlafen mit meinen Eltern in einem mit 2 Doppelbetten und Johannes alleine mit 2 Einzelbetten, das eine hat nur Kindergröße (mache Probeliegen), aber mit Bewegungsmelder. Muss pinkeln und frage ob es sie stört, weil sie daneben ist. Dann habe ich wohl ihren Tee in das Klo geschüttet. Die habe geschaut als sei es ihr Haustier gewesen. Das habe ich gar nicht gemerkt, muss in Gedanken gewesen sein. Zeige ihr wie wir uns Wasser energetisieren statt Kristalle liegen Fahrradketten unten drin (weil ich Markus gestern von dem Goldring mit beweglichen Gliedern aus Wien erzählt habe, die Fahrradketten in den Karaffen sind schwarz, wie die Portemonnaiekette, die bei Stephan im Zimmer liegt). Sie will sich hinlegen. Ich ziehe mich mit Stephan zurück und wir machen rum. Stephan sieht anders aus eher wie aus Paradies Liebe. Vorher ziehe ich den Sichtschutz zu, schwarzes kariertes Muster vor die Glastür. Zwei alte Frauen rennen den Berg hoch. Ich bin abgelenkt, weil draußen ein Raubvogel landet. Er fliegt am Fenster vorbei und man sieht seine Krallen, Stephan soll mal schauen. Wo ist er gelandet, irgendwie fährt das Fenster weiter. Er hat einen schwarzen Schwan gepackt, den leblos in seinen Krallen hängt. Diese anderen Bartgeiger helfen auch gegen eine Vogelplage kleinerer Vögel (ging gestern um die Trauben in der Müllverbrennungsanlage Spittelau, die dort wohnen, jeden Tag bringt die Flut neue Leckereien und die natürlichen Feinde, die Greifarme sind langsam und kommen nicht überall hin). Ein schönes Leben eigentlich.

Mittagstisch im Les Ersatz, hatte ich auch gelesen. Böhmisch. Hat noch nicht eröffnet, Ostern wird es wohl Karfreitag mit meinen Schwiegereltern. Es ist sonnig, so herrlich, hatte die Naturburschen gestern gefragt, wie lange es noch dauert bevor es warm wird. Löffeleier von Lidl. Ich mag Rossi lieber als 24 °. Gehen wir mit meinem Bruder und seiner Familie mal frühstücken? Der Mann mit dem Bluthund, ich mag seine Hunde, ich liebe die Stadt und ihre Menschen.

Der Typ aus Hamburg von der Betreuungsbehörde weiß Bescheid und gibt die Akte ab. Heute ist der Tag des Treffens in Johannas Wohnung. Stephan hat auch daran denken müssen. Schöne Strumpfhose meint die Steuermitarbeiterin. Ist aber eine Leggings. Das weiß doch jeder. Schaue wegen Essen in Brooklyn und die Phantasie kann mit einem durchgehen. Mittags Zuhause, keine Lust zu arbeiten. Den Schlauch nähen, der sich von dem Adlerreifen gelöst hat. Außerdem Projekt Nikki Flugzeugrührstäbchen aus Plastik als Stricknadeln. Bewertung Torsten, Donnerstag kommen Karin und Georg Vorbesprechung NY. Was kochen?

Ich blute überraschend, keine Schmerzen, habe ich das durch die rote Kleidung ausgelöst, wie Stephan meinte? Yoga mit persönlichem Einschlag wie man die Übungen ausführt. Gefällt mir, ist wie Ausdruckstanz mit Asanas. Wir machen Asana Fahrradunfall, beide Arme gekreuzt vor der Brust und man liegt darauf. Lustig, will sie mal von oben fotografieren. Frau beim Yoga neben mir schnarcht beim Shanturanga und macht danach laute Geräusche, älter und dick, ist immer zu Kundalini Yoga gegangen (ist auch weiß gekleidet). Das rötliche Licht nach dem yogen taucht alles in ein herrliches, warmes Licht. Nur schön.

Meine Eltern, Stuttgart ist gut gelaufen (was sonst, wusste ich vorher) und sie fahren nächstes WE hin und holen Sachen. Arnhild hat Fimo gekauft für Kathalin und einen Zirkel. Meine Tante hat Geburtstag, ich soll die anrufen sagt sie mir 4 x bis ich richtig in Anti-Stimmung bin. Ich tue es trotzdem, weil ich brav bin, aber keiner geht ran. Ihr fast 60jähriger Sohn ist jetzt ausgezogen (Nachbarwohnung, sie war Mieterin, er Untermieter). Wäsche lässt er noch Zuhause machen bei Mutti. Sie ist 84 geworden. Ich finde meine Häkelnadel nicht und stricke mit dem Flugzeugstäbchen bzw. dafür, dann andere Nadel und Julias Projekt beginnen. Radiointerview mit Chefs unter 30. Der kleine Laden mit 12 Plätzen von 2 Frauen in Brooklyn. Die fasst alles an, was sie kocht und hat direkten Kontakt zu den Gästen und wenn sie Fragen beantworten soll geht es nicht weiter. Gut, das macht Dieter Grubert auch und zwar seit Jahren und mit weniger Tam Tam als in Brooklyn. Sie mag die Einschränkung und den Winter, immer nur Knollengemüse und nicht diese Auswahl des Sommers. Das macht sie verrückt. Gut, mich überzeugt das nur halb und ich bin nicht traurig, wenn das nicht klappt. Zu viele Tassen beim Bett, ich finde die volle mit Ingwertee nicht, sondern nur die leere.

15.03. Traum: Imbiss in Asien, Kartoffeln und Karotten frittiert, hätten die Auberginen nehmen sollen. Stephan hat die Holzspieße zerkleinert und weggeworfen, ich hebe alles auf. Iron Maiden hatten Triebwerkschaden und manchmal fliegt der Sänger. (Das war Meldung und nicht meine Traumerfindung). Konzert einer Heavy Metal Band. Machen Coverversionen und Sänger spielt kopfüber und taucht nach unten in eine Vagina, wie er singt. Darunter ist Wassertank und er ist dann bei Mädels, oben ohne wie Nixen, da läuft auch Werbung auf Bildschirmen (wie „Hail Ceasar“, Wasserballett). Das ist schon da vorne, wo wir hin müssen bei dem Gebäude. Das scheint so nah. Man fährt umständlich, weil ganz viele Gassen. Das ist der Foodmarket, wo ich hin will, mache ich dann mal mit Claudia, ich weiß ja, was mit schmeckt, ich sehe das und kann es beurteilen. Irgendwie noch eine Szene wo einer fliehen muss aus dem Imbiss, sieht auf dem Bildschirm, dass sie ihn entdeckt haben, zum Fenster raus, das Kind greifen und abhauen, die Verfolger sind 20 oder mehr viele und laden ihre Waffen durch. Verfolgen ihn mit einer Drohne auf Stelzen, wie ein Kran, aber er flieht in den Dschungel und die umständlichen Kräne verheddern sich in den Baumkronen. Lerne um 7 Uhr wach werden und noch eine Stunde schlafen.

Uwe freut sich, dass wir nach Teneriffa kommen im Herbst und ihn sehen werden Die erste Nacht nach bisherigem Plan. Fahre Bahn vom Aegi zur Clausewitzstraße. Werbung für die Modenschau von der Cebit in der Bahn mit Technik in den Klamotten, erinnert eins zu eins an das Theaterstück. Fahre dann an Herrn Yoga vorbei. Ich kann gut Gleichnisse. Woher will ich wissen wie weit ich springe im Weitsprung wenn ich das zur Schulzeit das letzte Mal gemacht und da auch immer die Bundesjugendspiele geschwänzt habe? Man kann viel Theoretisieren, aber ausprobieren bringt mehr. Der Sachbearbeiter fragt, wie lang ich dafür brauche. Erst sage ich eine Minute, dann doch 10, weil ich finde, 3 Versuche und dann Mittelwert, wie bei Olympia. Er will auch einen Vergleich bringen. Man soll nicht mit Regenbogen Forellen angeln, auch Regenwürmer. Wie die Bären, wenn sie springen, dann einen packen, Ach so, das sind Lachse. Man soll nicht mit Maschinengewehren Rehe jagen. Er hat Magritte Bilder an der Wand und ich verstehe ihn nur zum Teil.

Junge Dinger mit dicken Absätzen und dezenten Zeichen auf die Finger tätowiert anstelle von Ringen und innen zwischen den Fingern ein ganz zartes Unendlichkeitszeichen…hübsche, blutjunge Frauen in der Bahn, schlichter Stil und asiatische Frisuren. Kopfhörer im Ohr, Rucksack auf dem Rücken und blättern alle in Steffis Modeheften, als hätten sie ihr die geklaut, die teuren, dicken. Es hat schon immer was Oberflächliches. Wir sind auf dem Weg zur Expo-Plaza. Steffi auf der Arbeit überfallen und mit ich Kaffee trinken gehen? Weiß nicht ob das passt, hätte man vorher fragen sollen. Erst die verfallende Expo, verblasster Glanz vergangener Tage. Dahinter Felder und Windräder, Pampa pur. Stephan hat es sehr gut beschrieben und ich fahre weiter am Wendehammer und dort wo die Bahn umkehrt über Hügel und Grünfläche an Ikea vorbei, weiter oben, an der Hundeschule vorbei und lieber Feldweg, weil ich weiß nicht, ob man als Radfahrer hier fahren darf oder es eine Schnellstraße ist. Gefährlich ist es in jedem Fall für Menschen ohne schützendes Blechgehäuse. Die Klinik. Junge Männer in Jogginghosen, die Gartenarbeiten verrichten. Überfordertes Personal und ich nehme Flyer mit, so kann ich mal versuchen, die verschiedenen Step-Häuser auseinander zu halten. Schloss Dingensbumens. Ich schaue zum Fenster raus. Arsch der Welt, nein die gehen in die Stadt. „Welche“ frage ich. Frage war berechtigt, weil die Antwort lautet „Laatzen“. Sie waren Vorreiter sagt mir der Einrichtungsleiter, weil früher hat man solche Kliniken versteckt, damit keiner die Patienten sehen muss. Ich dachte umgekehrt, Käse ganz weit oben auf den Schrank, damit die Maus nicht so leicht ran kommt. Lidl 10 km weit weg, Buss fährt nicht und man muss durch den Wald laufen statt Linden und es gibt an jeder Ecke 2 Kioske. Ich stehe hinter meinem und sage, dass ich bestimmt hart zu hören, dass jemand das hier nicht braucht und nur ambulant saubere Uks und ein Gespräch die Woche und Cannabis ist nicht das Problem (da haben sie hier bestimmt welche, die süchtiger sind), sondern die Schizophrenie. Wenn einer niedriger schwellig will, dann sagt man ihm, man kann ihm nicht helfen und will ihn das auch verwehren quasi als erzieherische Konsequenz oder weil man sauer ist. Herrn Schwitzehand, der Deutsche (ja, ich unterstelle ihnen Rassismus) war ihr Musterschüler und da war ich eher skeptisch der hat es richtig gegen die Wand gefahren, vielleicht ist ihre Einschätzung nicht immer so genial. Cannabis ist noch im Urin, nein, kein Rückfall, er sagt selber, warum soll er sie verarschen würde das sonst sagen, langsamer Stoffwechsel, hat letztes Mal 8 Wochen gedauert, kann schon mal 6-8 Woche dauern bestätigt die Ärztin. Entlassung nach Ostern, er ist einverstanden und absprachefähig. Er lässt Geld auf dem Konto als ich ihm das sage, einmal und ohne Probleme und das schafft kaum einer. Ich glaube ihm auch, dass er krank ist. Hat geschlafen um 11 Uhr, sieht verpennt aus und ist ganz warm, vielleicht erhöhte Temperatur. Joviales Gelächter, das kennen sie von den Suchtpatienten. Ja, aber er ist seit 5 Wochen clean und außerdem. Ich frage ihn, ob er so lustige Zimmernachbarn hat, dass es ist wie Skifreizeit und nachts isst man Erdnussflips auf dem Zimmer und erzählt sich Lagerfeuergeschichten bis tief in die Nacht. Ich kann asphaltiert zurück fahren. Die wollen immer versuchen mit nach Laatzen zu treiben, aber ich will nicht nach Laatzen. Verdammt noch mal, ist das so schwer einzusehen. Schöne Stühle aus der therapeutischen Holzwerkstatt….

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Polizeihund (Schäfermischling mit schwarzen Beinen) auf der Wiese, die mit Fräulein angesprochen wird, wenn sie nicht hört. Besonders grobe Erziehung bringt nichts, konsequent. Das scheinen auch die von der Polizei zu verwechseln. Merkel ist heute da, sogar Obama meint Stephan später.

Heute hat die Fahrradwäsche geöffnet. Man muss dabei bleiben. Der Typ legt richtig Hand an und wienert. Ich bin begeistert und werde sie weiter empfehlen. Ich labbere den Typen voll, der ganz irritiert ist und auf meine Fragen, ob es gut angenommen wird, nichts zu erwidern weiß. Gebe lieber Trinkgeld und runde auf 10,- €. Muss an den Tankwart vom Reiser denken. Die Frauen, die ihn anmachen und verarschen und sich dann einen dicken Brummer von der Scheibe lecken lassen.

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In der Bahn war Werbung für Anadigidings, läuft heute Abend und das heißt nicht Dingi von nicht merken können, sondern kommt von analog und digital. Jetzt habe ich es verstanden. Apropos Dings.

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Mittagstisch zuhause. Ich komme um 13:30 Uhr, Essen ist fertig. Meine Schwägerin hat Restos in NY recherchiert und eine Liste angelegt. Wo liegt Südtirol in welchem Land? Haue meinen Cousin an wegen Premierenkarten. Dallmeyer normal ist auch gut. Nicht jeder will Gourmet. Der Laden ist halt wie Harrods Food Hall für Arme, aber durchaus sehenswert und die normale Karte klingt auch gut, leider kein Afternoon Tea. Die Spanierin, die realistisch malt, die Meisterin des Lichts, sieht auch gut aus. Selfies der Jungs aus Essen. Valentin ist schon so erwachsen geworden und der Glasrahmen wurde bestückt mit einem Familienfoto. Das freut mich. Mama soll das Häkeltuch aus der Wohnung holen, dann kann Steffi es ihrer Professorin schenken, der Martina, die nach einem gefragt hatte. Eines machen würde ich nicht für sie, aber jenes kann sie erben, wenn ich es organisiert kriege. Neue Musterhäkelidee aus Berlin mit Video. Die Chanel-Modenschau mit Jeans über Tweed und Melonen-Hüte. Gefällt mir!

Der Arzt von Herrn Yoga, Herr Yoga hat jetzt auch Verfahren wegen Cannabisanbau, bei der Durchsuchung gefunden. Die ambitionierte Pflegerin von früher wimmele ich ab. Datenschutz, kann nur mit ihr reden, wenn die Betreute zustimmt und dann ist es mir auch egal weshalb sie sie ablehnt und ob das berechtigt ist. Frau Gismo ruft von der Polizei an. Ich melde mich bei denen. Sie soll einer Nachbarin, die auch Alki ist, was geklaut haben (ein Dritte will dort eine Tasse von ihr gesehen haben). Nach Meinung der Polizei ist nichts dran, aber die Staatsanwaltschaft bleibt hartnäckig. Ich sage, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Sie sieht es genauso und die Anzeigenerstatterin ist wohl auch todkrank und lebt nicht mehr lange sagt sie mir durch die Blume. Trotzdem muss das über mich laufen, sonst geht es wieder schief. War wohl heute vollgetankt da und hat die Vorwürfe bestritten, die so ungenau sind, dass die Ermittlungen sich nicht lohnen. Die Mahnung der anteiligen Miete. P-Monster ist gerade wach geworden (es ist 16:30 Uhr). Hat weder von der Vermieterin noch von mir die Post bekommen, dann fällt mir auch ein, warum. Hat mir letzte Woche gesagt, dass er ausversehen oder leider einen Nachsendeantrag gestellt hat (hat 36,- € gekostet), d.h. die Post geht nach Wunstorf oder so. Noch so eine Sache von der es heißt er „muss sich kümmern“. Post von der Betreuten in Lehrte ist auch zurückgekommen, obwohl die Adresse stimmt (nur Umzug im Haus). Schicke ich im neuen Umschlag zur Tagesstätte und warum muss ich das zahlen und nicht die Post, könnte mich wieder aufregen. Frau Lehrerin bekommt ALG erst ab 01.04. Am 04.04. hat sie wieder Arbeit. Das nervt alles. Teneriffa ist gebucht, Sizilien noch nicht. Das ist erst Hochzeitsreise Dezember 2016!

Karin kann wohl nicht. Skatturnier Herrenhausen, meinen Mann und noch besser meinen Schwiegervater als Pferdchen ins Rennen schicken. Schwulenzelt, bin langsam so weit, dass ich da hin will mal wieder tanzen gehen. Vielleicht Kerstin fragen.

Mein Bruder setzt meinem Vater das Messer auf die Brust. Ostern ist die letzte Chance. Kann man so Versöhnung herbeiführen oder irgendwas verbessern? Ich glaube nicht. Mein Reflex ist Retaliation, also ihn ausladen. Sagt über andere, dass sie Stachel aus dem Grab senden. Soll mal Liebe und Vergebung an den Lebenden praktizieren. Hat er nicht genug geheult auf der Beerdigung von Dietrichs Schwester, er wird sich selber unglücklich machen durch die Rache an seinem alten Vater für Dinge aus der Vergangenheit, hätte er mal die Pubertät nutzen sollen zum Kämpfen. Wir kriegen das Haus schon gefüllt, fragen Berners. Ich fühle mich verarscht am Tag der Buchung, dann hätten wir Kalifornien machen können. Ich sehe das eher türkisch, den Eltern ist man zu mehr Solidarität und Respekt verpflichtet als den eignen Kindern, ihnen verdankt man sein Leben (schon rein biologisch). Ich verarsche auch meinen Vater, der meint, man muss es nicht gleich petzen, also dem Ehepartner es nicht weitersagen. Das sagt der Richtige, der auch Fremden ohne Not alles reindrückt, was man nicht sagen sollte, wie ein zwanghaftes nicht für sich behalten können. „Frau Frank, meine Frau ist von der CIA und wollte nicht“…Zeitgleich schreibe ich mir mit Jasmin und kann aus vollstem Herzen behauptet, dass ich ihre Kinder ohne mit dem Wimper zu zucken adoptieren würde mit allen Konsequenzen.

Ich bin so beweglich, mache wohl Yoga werde ich gefragt nach dem Sport. Was soll ich dazu sagen? Yunfeng letzte email vor dem Flieger, das ist Fristeneintragen privat.

Kein Schwulenzelt nur Frühlingsfest, Stephan will nicht zum Skat angemeldet werden. Nur wir fahren nach Teneriffa, haben Flug und Haus gebucht, dabei war alles für meinen Bruder und die Enkel eingefädelt bzw. vermeintlich um sie passend gestrickt. Stephan findet meine Nadel. Häkeln . Soll ich Ostern noch mal versuchen Socken stricken zu lernen bei meiner Schwiegermutter? Absurdfilm spielt in den USA, ist Französisch. Kann wieder nicht einschlafen, wechsele fast das Bett, tröste mich mit dem Kissenfreund.

16.03. Morgens um 7 Uhr. Ich weiß doch wie es geht. Ich denke an den Rentenantrag der schon lange bei mir liegt und den ich ausfüllen muss. Schlafe ein bis 7:45. Traum: Venedig. Wir trinken Kaffee und sitzen am Wasser. Steffi und Swantje kommen vorbei. Ich sage ihnen, dass ich gerade an den schönsten Platz auf der Welt zum Kaffee trinken gedacht hätte und einmal war es die eine Ecke in dem Café und einmal die weiter vorne zum Wasser bis ich mir klar gemacht hätte, das es zwei Mal derselbe Laden war. Steffi findet den Kaffee hier zu stark, er tut ihr im Magen weh. Sie geht rein und bestellt einen ganz kleinen und zeigt das mit dem Finger, Die schließen gerade. Sie legt sich an mit einem Typen mit Strickkappe. Der ist wohl Engländer und sie geraten aneinander. Die Inhaber schließen gerade und hinten wird schon sauber gemacht. Neben mir am Tresen Messegäste, die noch was bestellen wollen. Mineralwasser aus einer großen Flasche in große Gläser. Die werden durchgereicht und ich trinke das erste. Dann sitzen wir draußen auf dem Marktplatz direkt auf dem Wasser. Eine elegante, schwarz gekleidete riesiger Frau in Abendgarderobe trifft sich mit ihrer Gruppe an Stehtischen und zieht an uns vorbei. ich lache laut um ihre Reaktion zu testen und sie dreht sich irritiert um. Es geht um waschen und stinken im Urlaub. Duschen wird überbewertet sage ich, höchstens ins Wasser würde ich heute noch springen und rieche meine Achseln. Ein weißes Pferd stürzt vom Himmel, sehen die anderen das auch frage ich sie. Es fliegt nach oben und kommt immer näher, ist wohl eine Lichtinstallation. Dann überall weiße Pferde. Römische Wagen und weiße Plastikpferde wie aus einem Karussell um uns herum, eine Riesenspektakel. Ich verliere die anderen, Stephan und die zwei Mädels aus dem Blick und schwimme durchs Wasser, stoße mich von Felsen ab und schaue immer vorne durch, ob ich sie irgendwo sehe. Hier ist ein Schlauchboot und ich setze mich kurz rein und nutze es um mich auszuruhen. Ein alter Mann greift meine Hand und führt mich in ein Haus. Ich folge und frage mich, ob er was Böses mit mir vor hat. Es ist ein Privathaus und er zeigt mir seinen Balkon mit Blick aufs Wasser, aber ein Nebenkanal. Er stinkt aus dem Mund und spricht undeutlich, ist es Englisch oder Deutsch. Ich sage, ja, herrliche Aussicht. Hinter uns eine Frau, die sagt, dass ich ihre Tochter kenne, ich frage woher, eher privat oder beruflich. Das klärt sich nicht. Unten am Fluss sind große Ratten, so groß wie Hasen, aber die würden abhauen, wenn ich runter ginge. Aus deren Sicht bin ich eine 76 kg große Ratte. Dann bin ich wieder im Wasser und habe das Gefühl, dass es mich rauszieht aufs offene Meer. Ich sehe einen Typen und schaue ihn nur hilfesuchend an ohne zu schreien. Als er abtaucht, weiß ich, er wird bei mir wieder auftauchen und mich dann küssen und küsse ihn gleich nach dem Auftauchen. Er macht mir Flüssigkeit von seinem Mund in meinen. Ist das Wasser oder Schnaps. Egal, ich schlucke es und denke, das ist eine Ausnahme und er rettet mich oder hilft mir. Dann werde ich wach und freue mich, dass ich es so konkret wusste mit Venedig.

Stephan hat er geschrieben, dass er nach Ostern bucht und mein Vater zieht mich da wieder rein, andererseits bin ich da schon mit drin, weil es mich betrifft. Seine Kinder werden es ihm mal richtig übel nehmen, dass sie nicht mit durften und, dass er solche Urlaube für sie mit verhindert hat mit Großeltern und Tanten. Das ist meine Prognose. Warum müssen wir alle absagen, nur wenn er sich dagegen entscheidet. Da hängen andere mit dran, wie Claudia und wir haben schon öfter Urlaub ohne meinen Bruder gemacht. Er war an der ganzen Planung beteiligt, ist dieses Haus Recht und kindgerecht und schlägt doch jetzt aus. Das macht mich sauer. Warum versaut er die Goldene Hochzeit meiner Eltern. Natürlich soll er solidarisch sein mit seiner Frau, aber er kann auch mal sagen, dass sie sich zusammen reißen soll. Für Familie kann man nichts und eine Woche hält man mal durch. Er tut schließlich auch viel für ihre Familie. Vom Vermeiden wird es nicht besser, durch Mitmachen kann man Lorbeeren verdienen. So bringt das nur Negativpunkte bei mir. Ich sehe, dass ich meine Eltern anders erlebt habe eben in einer anderen Lebensphase und Kalifornien, da war Paps locker und nicht in den Lehrstuhlbetrieb eingebunden, trotzdem war seine Rolle als Sandwichkind bei uns in der Familie nur mittelschlimm auf einer objektiven Skala der schrecklichen Kindheiten. Andere wurden als Kleinkinder von ihren Müttern verlassen und holen sie jetzt nach Hannover und haben ein gutes Verhältnis. Wie geht das?

Ich lese die Zeugenaussage der Schwester über den sexuellen Missbrauch in der Kindheit. Wie perfide sich zugleich an Geschwistern zu vergehen. Mein Mann ist wieder sehr passiv für meinen Geschmack. Mein Cousin meldet sich wegen München. Die Jungs haben gestern abgesagt für die Oper. Das sei nicht ihr Ding, meins auch nicht, aber so in einer anderen Stadt kann man das mal machen und überhaupt.

Der Steuerkollege mit Lungenkrebs ist schon im Februar gestorben. Ging dann ganz schnell. Geschrieben habe ich ihm nicht mehr und die geliehenen Bücher hat er auch noch. Dafür wird sein Kollege aus dem Büro Vater. Kaffee mit „meeiinem Hilllmaarr“, wie Johanna immer sagte. Er bringt meinen Bruder und meine Mutter ins Spiel, wo man doch meinen Vater und die Schwägerin als Hauptpersonen mutmaßt. Was haben die gegen Schildkröten? Das ist nicht das niedrigste Tier, das bin ich, meine Pseudonym für Yogatexte und meine Lieblingsübung im Yoga. Die Neue vom Jugendamt ist furchtlos und offen und würde mir gefallen, die müssen wir mal zum Essen einladen, sagt mein Kollege und Gaston darf man nicht reingehen wegen der Fußballprolls, die jemanden zusammen geschlagen haben, der nur vorbei ging. Ich relativiere und sage mit Fußballleuten hat er doch mehr zu tun und Kneipen, Männer und Alkohol ist immer eine schwierige Mischung.

Ja, Frau Borderline in NRW und die sportliche Frau vom abW. Auf meine Frage ob sie sich jetzt in Linden Mitte festgezeckt hat reagiert sie irritiert. Sie wohnt da schon immer O.k. dann war ich irritiert, weil sie mal zu Fuß unterwegs war und nicht auf dem Fahrrad mit den Markteinkäufen schwer beladen. Der Samstagsblumenabverkauf und so.

Ich kriege 2 neue Betreuungen, jeweils Wechsel. Die eine alt aus 2010, Herr Teheran. Ob ich das alles so will, aber bei mir spuren sie besser.

Elisabeth geht durch in die Küche, halt, Moment, hier rein. Lobt mein Outfit besonders. Asiatischer Kragen. Hasen kämpfen, Kaninchen sind zuhause. Die reißen sich auch das Ohr ab, wenn sie die Chance dazu haben. Herr Tankstelle ist krankgeschrieben und will nur 50. Julia macht St. Patricks Karenz und ich soll den Hubi vom Schönscharf selber schreiben. Viele Telefonate mit Bayreuth. Sie sind verunsichert und so lieb hat Mama alles schon vorbereitet. Ich finde es ungerecht. Man kann nicht erwarten, dass Leute eine Woche in einem Haus mit einem sein wollen sagt sie. Doch wollen sie, manche davon sage ich. Ja, aber nicht die engste Familie. Deluxe Lockere Mousse wandert in den Müll. Locker aufgeschlagen, ich kotze. Habe Stephan nicht den Nacken massiert und vorgehalten, dass er meinte, Sport hilft auch statt meine Massagentechniken zu loben. Jetzt habe ich selber Nackenschmerzen. Das habe ich davon.

Herr Yoga hat die Umzugsfirma in bar gezahlt, aber keine Quittung. Ich faxe dem Amt, dass wir den Verpflichtungsschein nicht benutzen werden und er im Original zurückgegeben wurde und sie an ihn erstatten sollen. Ich schreibe meinem Bruder selber einen 2-Zeiler, ob es in Zweifel steht, dass er mitkommt und warum wir nichts wissen, die wir fix gebucht haben und dachten alles sei klar und Stephan sucht ihnen immer günstige Flüge raus.

Ich habe eine dicke Akte dabei für die Jahresrechnung , der Fahrradkorb ist überfüllt und das Rad eierig und komme beim Sport an ohne Turnbeutel und merke es erst oben in der Umkleide. Dann wieder 5 Stockwerke runter und zurück fahren. Das könnte man auch einfacher nach Hause transportieren als über diese Umwege. Beinahe hätte ich Claudias Grünkohlshirt und Socken meiner Schwiegermutter sowie die Bilderbuchstofftasche verloren, aber doch nicht. Eine Frau quatscht immer im Unterricht beim Yoga und ich muss mich beherrschen nicht laut „Schnauze“ zu rufen, weil sie mir so auf den Sack geht. Der Welpe der Yogalehrerin krawallt rum, aber an ihr kann es nicht liegen. Ich bin ratlos.

Ich wusste schon immer, dass diese Parteien (SPD, CDU usw.)zumindest die Etablierten keine Aussagen zu irgendwas treffen. Norbert Blühm ist ne coole Sau und recht hat er, nur Waren haben freie Fahrt und Menschen sind eingesperrt. Dafür brauchen wir nicht die EU um die Hand aufzuhalten und Geld zu verdienen. Solidarität ist angesagt und ja, wir lassen uns von Kinderaugen erpressen, gegen das unerträgliche AfD-Gequatsche.

17.03. Traum: Spinnen, die mich anspringen und stechen, bloß nicht genau hingucken. Überall sind sie, dicke Klumpen in Dreck und Netzen an meiner Kleidung und ich will sie wegwischen ohne es genau zu sehen. Hier ist abgesperrt, Baustelle, ich gehe drum herum. Ein Typ, der dort arbeitet will mir ein grünes Insekt zeigen, was sich häutet. Ich ekele mich davor und will es nicht sehen sage ich ihm. Ich schaue halb weg und doch hin und die Haut, die abgeht fliegt in meine Richtung. Ist wie eine Gottesanbeterin, großes Teil. Es war noch mehr mit einem Bus, aber ich schreibe erst mittags auf.

Ich habe den Brief meiner Tante für ihre Freundin, mit der sie in Teneriffa war und den ich der Freundin einscannen und schicken will gefunden. Mehr noch. Ich habe die gemalte, riesige Geburtstagskarte für mich gefunden (DIN-A 4). Sie lag gleich oben. Wiederholt habe ich die gesucht und dachte, ich hätte sie verloren. Ich konnte sie noch genau beschreiben und hatte sie im Kopf. Wir alle am Tisch, meine Tante als Gratulantin und die Burger, die wir essen und Shakes auf dem Tisch. Diese Karte hat mich geprägt als Kind. Sogar meine Oma Mathilde kann man astrein erkennen.

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Das neue Eckhaus verändert ganz schön das Stadtbild, heißt auch 11 A. Steffi kocht Mokka (muss ich auch mal machen), wir trinken ihn mit Milch und ich verweile bei ihr. Sie hat Trockenblumen auf dem Tisch. Von der Hundewiese? Ach so, das sind Eukalyptus. Dann wohl eher nur von der in Kalifornien oder Spanien? Pat ist krank und sie macht kurz und Homeoffice. Alle dürfen kiffen, nur nicht die Jungen. Sie sagt, ich bin die Göttin des Mustermixes. Großes Kompliment aus ihrem Mund, aber heute dezente Farben. Ab 15 Uhr ist sie wieder da. Ich will erst mal nach Limmer und dann vielleicht Vahrenwalder Straße wo wir neulich nicht reingekommen sind, das hat den Hund gefrustet. Erreiche Herrn Schwitzehand vom Kackstreifen aus. Er ist unterwegs zu der Ausbildungsstelle um den Vorfall zu besprechen, aber nicht Maschstraße, alter Flughafen. Die Sonne scheint, es kann gleich losgehen mit dem Auslauf am Rad und wenn ich ihn nicht hier unterstütze, wann dann? Eine Frau am Küchengarten stellt fest: der ist ja gut erzogen.

Die schwarze Schimpferin vom Küchengartenplatz ist unterwegs. Polizeikontrollen Vahrenwalder Straße Höhe Finanzamt mit Autos rauswinken. Treffe Herrn Schwitzehand beim Abbiegen Alter Flughafen. Wie habe ich das so schnell geschafft, er war am Bahnhof als mein Anruf kam. Der Hund zieht mit Lichtgeschwindigkeit. Nein Spaß, mit ihm bin ich sogar ca. 1/3 langsamer, weil ich Rücksicht nehmen muss und nicht wie ein Berserker fahren kann. Musikgeschäft, ja, die sind gut sortiert, spielt er denn ein Instrument. Keyboard, am Rechner als er Jugendlicher war. Erinnert mich an den Keyboarder der Magis-Party, der auf mich stand und stank, der Gruftie mit Gruftietolle ins Gesicht bzw. spielte in einer Gruftieband. Der Bau ist putzig mit runden Türen. Im Keller wird gekocht und Hauswirtschaft machen sie auch, putzen gerade Fenster in dem Raum in den wir gehen und wieder Osterdeko. Wenn das schon so anfängt fühlt er sich gefickt. Kommt aus einer Familie, in der Gewerkschaft eine Rolle spielte. Das lässt meine Vorurteile hochkochen. Er hat sich im Ton vergriffen und hat gesagt, er braucht den Scheiß nicht gegenüber Christian, seinem Vorgesetzter und Restaurantleiter. Er ist Praktikant und hat 5 Tage da gearbeitet und war 2 krank. Das Trinkgeld war seine Motivation. Wenn der Chef sagt, dass schon abgerechnet wurde, dann ist das Pech bzw. Schwund, Ober sticht unter. Wenn er selber Restaurantleiter ist, kann er das alles besser machen. Für 5 € Trinkgeld alles in den Wind schießen und die Chance nicht sehen. Wie er selber sagt, das ist keine Dönerbude an der Ecke, sondern Stadt Hannover. Die geben Nachhilfe und machen Morgen einen Ausflug nach Bremen, den er jetzt verpasst. Er muss lernen mit so was umzugehen. Es geht um die Förderung und Gemeinschaft und Ungerechtigkeiten und Frustrationen werden ihm immer begegnen im Leben, gerade in seinem Beruf. Gäste, die behaupten das hätten sie nicht bestellt, denen das Essen nicht schmeckt, zu warm, zu kalt, er kann doch nicht immer ausflippen. Wenn ihm was nicht passt muss er lernen auch mal eine Kröte zu schlucken und bei der Stange zu bleiben für die wichtigen Ziele bzw. auch sehen, was ist wichtig und was ist Pippikram. Er hört das nicht gerne und es klingt als sei ich gegen ihn, aber ich sage es ihm, weil ich will, dass er besteht und er sonst keine Chance hat. Solche Umgangsformen, wie Sätze wie: natürlich, sehr gerne, Entschuldigung, das war mein Fehler, das muss er lernen, sonst geht es in keinem Betrieb und erst Recht nicht als Servicekraft. Da sie Morgen den Betriebsausflug haben soll er Montag um 13 Uhr kommen damit das Weitere besprochen werden kann, ob sie es sich mit ihm noch vorstellen können. Hoffentlich verbockt er das nicht. Er fragt, ob es mein Privathandy war mit dem ich ihn angerufen habe. Habe nicht 5 Stück wie Paris Hilton.

Ich denke an den toten Kollegen. Ist er jetzt überall, sein Geist. Rauchen, Lungenkrebs. Flanellhausanzug mit Brandlöchern, spastische Hand im Handschuh. Suki flippt aus vor Freude und Animieren. Suki hat Behindertenseismograph und liebt Frau Polin besonders. Je behinderter, desto lieber, er lebt dann richtig auf und sucht die Nähe der Probanden und stupst sie an. Ich lese den Wasserzähler ab (Vermieter rief gestern um 15 Uhr an, dass die Stände vom Herbst nicht stimmen könnten und wollte stressen, dass Morgen ihm nicht reicht (!?) und schreibe handschriftlich die Kündigung für die Konten im Harz. Ich bin schlecht vorbereitet. Mal schauen ob die Bank das akzeptiert. Ich soll was lesen, was sie geschrieben hat, wieder ein langer Text: Das ist Dein letzter Geburtstag in Freiheit, habe mir jetzt eine Anwältin genommen und die hat einen Arsch inder Hose. Ihr Vater hat in 3 Wochen und es geht um mich als ihren neuen Kampfhund. Polizeikontrollen auch auf dem Rückweg am Diner. Die Stadt ist gepflastert mit bärtigen Männern auf Plakaten: How far is far enough? Oh Mann. Ich kann sie nicht mehr sehen und Dutt auch nicht mehr. Ich bin so intolerant.

Pflegegeld wurde gekürzt, weil die Entlassungsmitteilung vom Krankenhaus fehlt, wird dann nachgezahlt. Tumor wächst in wenigen Wochen von 2 auf 4 cm in der Lunge. Sie raucht 2 Schachteln. Mr. Thang, Jugendliche mit viel Gepäck, dann Bar, komme kaum vom Klo runter. Der Kollege wollte auch mit und hat lustige Zeichen im Telefon. Ich auch, jede Menge. Stephan zeigt sie mir. Ich entschuldige mich und hatte sein Interesse wohl nicht ernst genommen. Ich werde heute früher nach Hause, fühle mich nicht.

Nachdem mein Kollege den Rat gegeben hat, einfach weitermachen und alle die mit wollen kommen mit und meine Mutter beruhigt ist bin ich es auch, aber von der Sache her nervt es mich. Es sind Machtspiele auf unser aller Kosten, so sehe ich es. Dann sollen sie weg bleiben, wer nicht will der hat schon. Diese Erpressungen und Manipulationen meiner Mutter kann ich nicht gut heißen. So eine liebe Mama und Oma soll man erst mal finden. Es ist nichts mehr vorgefallen und Sympathiepunkte bringt das auch nicht, sondern das Gegenteil. Ja, ich sehe das einseitig. Mag sein. Dass keine Antwort direkt auf meine kurze Mail Anfrage kommt ist jetzt auch egal, unser Fahrplan steht.

Herr Yoga bekommt die Quittung von der Umzugsfirma. Was denn sonst? Frau Perserin bei Frau Gismo, hat Vorladung bekommen. Sie soll da nicht hin, auch nicht voll wie 10 Seeleute. Am besten sie nimmt das an sich/ihr weg, was sie gekriegt hat. Ich habe mich da schon bestellt zu der Tagebuchnummer. Ich bin genauso blöd wie der Betrüger-Ex und habe es nicht geschafft den Wasserzähler abzulesen, sondern Gas oder irgendwas anderes abgelesen. Der Vermieter triumphiert hämisch und ich bin genervt. Wollte nachmittags aufs Sofa, weil ich mich nicht fühle, aber die Arbeit lässt es nicht zu. Steffi will den Hund hier abholen, wenn sie mit dem Einkaufen fertig ist. Ich fülle den Rentenantrag aus, der hier schon fast einen Monat liegt. Ich muss auch Kröten schlucken. Wenn der Hund entspannt da liegt und schläft unter meinem USM Glasregal ist es wunderbar und verströmt Ruhe und Gelassenheit. Die Frau vom abW liest den richtigen Zähler ab und die Konten sollen nicht aufgelöst werden bis nicht geklärt ist wo die 30.000,- € sind. Das wird ausgehen wie das Hornberger Schießen und kann mehr Geld kosten als da drauf ist nämlich ca. 150,- €. Ich sehe da keinen Sinn drin, aber rede mit der Bank, was möglich ist. Der Hund ist völlig ruhig als Frauchen kommt, die sich über unsere Fußabtreter mit Herzchen vom Vermieter freut (hat sie richtig erkannt). Freischütz soll super sein, sagt Kerstin. Das war so viel in der Presse, das muss man eigentlich schauen. Ich bekomme den richtigen Zählerstand und kann ihn dem Vermieter mitteilen, der sei versteckt gewesen tröstet mich die Sozialarbeiterin. Alkohol ist nicht nur gefährlich für den der schluckt, sondern auch für seine Familie, siehe vermindert schuldfähig. Wie viele Gewalttaten haben was mit Enthemmung und Exzess durch die Alkoholdroge zu tun? Der nette Typ von der Beratungsstelle ruft mich auf dem Handy an wegen Hilfeplanung Deisterstraße Anfang April. Da gehe ich hin, schon allein um ihn zu treffen.

Frage meinen Kollegen nach dem Osterurlaub, den er eingetragen hat. In Schleswig-Holstein auf dem Demeterbauernhof bei einem Freund, Töchter haben Tiere und gesunder Ernährung und er kann ein bisschen in der Sonne abhängen so der Plan.

Ist nationalsozialistisches Motiv strafschärfend? Ist Brandstiftung nicht ohnehin Mordmotiv wegen gemeingefährliches Mittel? Meine Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Strafrecht B (warum hieß das so?) sind schon lange vergangen. Ich habe 5 Häkeldreieckstücher auf einmal in der Mache. Klar, dass die Wolle sich verheddert und jeder Film nur ein Hörspiel ist, auch der spitzenmäßige mit den schwulen Stewarts, die Tequila trinken während des Fluges, der andere betet und der dritte kann nichts für sich behalten und muss zwanghaft die Wahrheit sagen. Das Trauma habe ich auch. Ich bin eine Mischung aus den 3. Lustig. Den müssen wir für M & M brennen, alleine die Uniformen im Flugzeug und die Dialoge. In der Südstadt gibt es einen Thai mit „Streetfood“, der richtig schön authentisch und selbstgemacht, auch die Getränke, ausschaut. Hat Stephan gefunden. Er soll die Spedition für die Möbel von Johanna, Sofa hierher, Schrank nach Oberfranken koordinieren. Sabine hat umgebucht bei Nina und ich sollte fragen wegen Kino. Bin zu müde.

18.03. Traum: Irgendwie Party und ich muss zurück. Da liegt ein Typ am Strand (?), wie dieser Osteopath, aber der ist schwer auf Droge und will mich greifen. Als er mich hat und ich nicht mehr weg kann, versuche ich ihn zu besänftigen, wollte nur hier die Flosse von dem Delfinkostüm holen und will dann im richtigen Moment abhauen, klappt nicht. Er sticht mir in den Hals und will mich töten. Dann im Wasser, er will mich weiter verletzen, töten, ertränken, ich rufe um Hilfe. Vom Ufer kommen Männer und retten mich auf ein Boot, aber ihn auch und er ich verletzt und ich warne, er ist gefährlich. Er muss mit Handschellen gesichert werden. Er wird sie alle überwinden und wieder auf mich losgehen und sie nehmen es nicht ernst, machen ihn mal los für einen Klogang oder so und er kommt, wie ich gefürchtet hatte und er ist wieder hinter mir her und es geht weiter. Noch schwerer verletzt, es fehlen Körperglieder, mehr Füße, wir bluten. Ungewöhnlicher Traum den ich im Traum Claudia erzähle, die mir von Elenas Feier mit Hilda erzählt und Fotos zeigt. „Wir sind alle alt“ kommentiert sie das und sie ist drauf und ihre Eltern und dazwischen Hilda. Es gab am Freitag schon eine Feier und was hatte Elena an. Was total Schönes, zeigt sie mir auch. Ihre Mutter hätte gesagt, Elena ist zu stark geschminkt und Elena sagte darauf „Ohhh Mama“ und meinte damit Oma und das sei lustig gewesen und ich sage, dass die immer so nett sein kann. „Das müsse man“ mischt sich eine Frau neben uns ein und ich sage, „ich könnte es nicht“ würde dann sagen: Du bist auch grell geschminkt wie ne billige Nutte. Wir sind an einem Kuchenstand und ich habe schon eingekauft und es gibt kleine Hefestücke mit Pflaumen und ich sage, „noch eine kleine Pflaumentorte bitte“ und will einen Witz machen. 2,50, ich suche Geld, das ist nur ein 20 Cent Stück, die Verkäuferin sagt, das reicht und ich denke/sage, „ist ja für Violetta, einen guten Zweck, o.k. ich habe aber schon mehr gekauft“. Sie will erst das Geld und dann macht sie erst die Sahne drauf. Yum, Sahne, ich denke immer nicht daran, dass sie an diesen Ständen Sprühsahne nehmen und die mag ich gar nicht und Claudia erst Recht nicht. Die darf ich dann alleine essen sagt sie mir. Die Frau neben uns sagt, sie mag die und ich denke, vielleicht schmeckt sie ja auch, aber sie schmilzt schnell. Dann sehen wir eine alte Frau, die ihre Arme quer an einer Hauswand hat und ich sage, sieht aus als würde die Planken, haha und Claudia; das kann sie zur Zeit nicht, zu unsportlich und ich zu der unbekannten Frau. Das sagt sie jetzt und in zwei Wochen kann sie es wieder. Die hat immer so Phasen von unsportlich und dann wieder total sportlich und die Frau, sie macht zur Zeit auch wenig Sport, weil sie mag es, wenn es hell ist, wenn sie nach Hause fährt.

Ich werde wach und Stephan erzählt mir von seinem Traum. Wir waren im Restaurant und er musste kacken, aber meine Eltern waren hinter einer Glastür und er konnte nicht, die haben sich versteckt und fanden das lustig, aber er hat sie gesehen und fand es nicht lustig. Ist dann nackt Fahrrad gefahren und suchte einen Platz und hat unterwegs Köttel verloren und ein schwules Pärchen hat die Nase gerümpft und er hat mir dann vom Traum erzählt und jetzt merkt er, dass hat er noch nicht, muss im Traum gewesen sein. Traum im Traum. Hatte ich auch. Sein zweiter Traum, wir sind im Hotel und wollen da nur durch und eine Abkürzung nehmen und ein Typ meint, da sind Zeitschriften. Stephan schaut die an und die sind ganz scheiße und es sind seine privaten und auch die Post, aber die darf er anschauen. (ich denke, das steht für Post vom Nachbarn, die bei uns liegt). Er hat verarbeitet in seinem Traum, dass er gestern 3 mal war und mein Traum, den ich auch erzähle, wäre der schlechte Agentenfilm gewesen, denn wo wurde einer in den Hals gestochen? In dem Film von dem russischen Schläfer. Daran erkennt man schlechte Filme, dass die Bösen sinnlos Menschen umbringen, einfach weil die sagen, sie waren 2 Tage nicht bei der Arbeit, dann zack, Messer in den Bauch. Das zieht einen Haufen Probleme an, wenn man jeden Kiosktypen umbringt, der einem über den Weg läuft, nur weil die Zeitung ausverkauft ist. Das ist dämlich.

Er ist wieder vor mir eingeschlafen. Die Decke war nicht richtig geordnet. Die Sonne scheint nicht heute.

Kathrin soll Postkarten für mich kaufen bei Coop (EG in St. Gallen, Schreibwaren nehmen den Strumpfhosen und BHs). Die teuren von Boesner nehme ich nur, wenn überwiegend getuscht wird auf der Karte und nicht um Collagen darauf zu kleben. Das ist zu schade, außerdem sind die dick und passen nicht so gut in die Heftchen und hier gibt es die einfachen nicht mehr, hat Kaufhof abgeschafft als Nischenprodukt und in der Schweiz sind sie verfügbar und von guter Qualität und äußerst preiswert. Das sind politische Preise (weil man das basteln unterstützen will so meine Vermutung) wie in England für die Limo, die mit Strafsteuer belegt wird. Erst denkt man Bevormundung, aber beim Rauchen hat es auch geklappt. Der Mensch ist einfach gestrickt. Kathrin ist sehr gut in sowas und ihr hätte die Beschreibung genügt, aber ich bin stolz, dass ich eine Verpackung dazu auch noch finde.

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Rosenbusch, Stephan liest vor aus der Urteilsbegründung. Kenne ich von Verfahrenspflegschaftssachen und Beschwerden gegen Unterbringungsbeschlüsse in der Psychiatrie. Das geht dann zum Landgericht, Kammer für Strafsachen, dann muss ein Richter vom Landgericht anhören. Machen die meisten nicht so gerne. Habe ich getroffen als ich im Friederikenstift war mit dem Blinddarm, da lag seine Mutter. Der ist politisch links und ich finde das Urteil gut und richtig. Mindeststrafen für Kiffen mit Jugendlichen, die sonst auch kiffen, finde ich trotzdem auch politisch skandalös und nicht zu halten.

Casual Friday, ziehe gleich meine Sporthose an. Ich sehe immer nur die As darauf, für Arnhold, wenn ich mit dem Kopf auf den Oberschenkeln liegen und meine Augen ganz nah dran sind.

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Neue T-Shirts drucken lassen und frittierten Fisch essen, eine Runde in die Stadt. Binden brauche ich auch, die reichen nicht übers WE und Stephans Rat die japanischen zu nehmen ist nicht ernst gemeint nach dem was ich immer veranstalte. Außerdem brauche ich Haarreif als Rohling. Gegenüber läuft ein Flokati vorbei, großer Langhaaryorki-Mix, sehr sympathischer Hund bei Kind an der Leine, läuft super und benutzt hinten nur ein Bein, was ausschaut wie humpeln auf den ersten Blick. Diese Lässigkeit kenne ich noch vom Treppenruntersteigen bei Feininger, wie eine Extragangart und wozu braucht man dafür 4 Beine, wenn es so einfach ist. Lidl auf dem Weg zu Arbeit. Rieseningwerwurzel gefällt mir optisch und 2 große Ü-Ostereier. Der Typ hinter mir in Aha-Uniform hat 2 Schwarzwaldkirschjogurts, einen lieblosen Rosenstrauß und Pfandbon oben drauf. Immer lustig was die Leute so aufs Band legen. Seines kann ich leider nicht fotografieren. Lache laut auf dem Fahrrad über die Modeplakate. Diese Hippie-Mode der 70er, die darauf getragen wird. Das sieht derart verkleidet und scheiße aus. Faschingsmode aus dem Katalog, in etwa so überzeugend. Die Kollegin, die freitags angeblich nicht im Büro ist, ist mal wieder da. Kathrin schreibt mir, dass es bei Coop Wein gibt. Sie hat viel um die Ohren und ich schicke sie Erledigungen machen, dabei bin ich nicht ihr Chef. Michi scheibt wegen Tampopo, das wäre unser Film, aber wir sind bestimmt im Theater am Samstag. Hey, der ist echt gut. Die Zurich hat eine neue Bankverbindung und nach 44-mal klappt die Überweisung nicht. Jetzt muss auch noch der Mittagstisch abgesprochen werden mit Team Steuern. Der Kollege schneit auch nur kurz rein, weil die Töchter Ferien haben, aber noch schlafen und fragt mich ob ich in einem Laden war, wo es alles in etwas größer gibt (ich beeindruckt von den Ausmaßen des Ingwers und der XXL Ü-Eier).

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Hubi hat abgesagt für die private Thai-Vorstellung in Wien, schade, dann Punks. Claudi schreit ja, aber das wusste ich vorher auch schon. Kathrin sagt, Schnaps geht statt Nachtisch. Sie kennt auch Zirbel, dann ist der Atem wenigstens frisch. Ich freue mich sie Ostern zu sehen und auf Karfreitag abhängen bei meinen Schwiegereltern. Schicke Claudia meinen Traum, der sie betrifft und vielleicht gehen wir wieder zu den Kathos, die machen lustigen Palmsonntag Ausflug/Spaziergang mit Buchsbaum. Die Richterin kann die Akte von dem dementen Häftling in alter Polizeiuniform, der in Österreich gesessen hat, nicht finden. Meistens finden die sich wieder an (das ist ja beruhigend). Das falsche Lachen hier im Büro geht mir am Nerv. Es ist falsch und gekünstelt. Der Kollege übernimmt sich öfter (das stört mich nicht), was stört ist das Ankündigen und dann doch nicht. Die Mitarbeiterin des Strafverteidigers ist auf Zack und antwortet mir, weil er im Urlaub ist. Das Gutachten liegt auch noch nicht vor, also ist keine Eile geboten. Eine Mail genügt, der türkische Typ geht nicht mehr zu Frau Srilanka. Ich sage der Pflegedienstleiter, der habe schon eine spezielle Art, also ich auch, aber es kann nicht jeder mit jedem und wenn sie es jetzt sowieso schon eingesehen und umgesetzt hat umso besser und ich bedanke mich, weil sie muss ja auch die Leute koordinieren. Meine Eltern sind in Stuttgart, Lothar Späth ist gestorben (Staatstrauer wie Kennedy?) und hatte Demenz.

Es ist so unangenehm feuchtkalt wenn man nach draußen vor die Tür tritt, dass die T-Shirts warten müssen und Fisch ausfällt, nur nach gegenüber. Die Tortenstücke für 2,90 € sind obzsön klein. Ein sympathischer, ruhiger Hund, der sich gleich hinsetzt. Die sind neu hier und wissen nicht, dass man am Tresen bestellen muss. Morgen soll es noch mehr Regen geben. Denke ans Sport schwänzen und Tatsache, die vorletzten Kurse werden abgesagt als ich wieder im Büro bin, bekomme ich die Absage. Ich hatte aber eher an einen Doppelkurs gedacht um die kalten Füße warm zu bekommen. Der Kollege und die Tochter hatten spätes Frühstück. Ich habe besseres Wetter für den Bauernhof für sie bestellt. Kurz zu Rossmann, einen Ferrero-Schokohase, unter mit einem Rand wie Pralinenpapier für die Mitarbeiterin der Kollegin, die laut Kalender Morgen hat (Stephan hatte mich darauf angesprochen). Haarreif, der bearbeitet werden muss. Ob man eine Sache 1 x macht oder 1000. Ostern ist für mich immer dieses Jahr in Bayreuth, als wir in dem ersten Haus zur Miete gewohnt haben. Es war viel zu kalt (wie heute auch) und mein Cousin aus Travemünde, Wulff, der schon unter der Erde liegt, war bei uns zu Besuch und wir haben Ostereier im Garten gesucht. Der war in mich verschossen. Ich überlege ob ich aus der winzigen eckigen, gelben Schale, die ich wieder mit nach Hause nehme, weil sie hier im Büro nur Platz wegnimmt (dort auch) ein kleines Ibekana-Gesteck zu Ostern rein machen kann, aber der Metallstreckigel von Hanna ist viel zu derbe und groß. Man müsste einen basteln und dafür reicht es bei mir wahrscheinlich wieder nicht mit Talent, Geduld und Interesse. Die Betreuungsstelle auf dem AB. Neufall, die Frau kommt aus dem Libanon und spricht neben arabisch gut Englisch, wohnt in Linden und hat eine posttraumatische Belastungsstörung, lebt mit dem körperbehinderten Mann zusammen, soll in die Tagesklinik am Schwarzen Bär, wünscht sich auch dabei Unterstützung durch eine Frau und die Betreuung wurde vom Sozialamt angeregt. Ja, mach ich.

Ich schicke die gemalte Karte meiner Tante herum und die sonst unbeliebte Ex-Schülerin meldet sich als erste:

„Hallo Franziska,

die Karte ist wirklich sehr schön! Ich erinnere mich auch ganz deutlich an eine Musikstunde, wo Johanna die Moldau behandelt hat. Sie hatte auf der Innenseite der Tafel die ganzen Szenen, die in der Moldau vorkommen, bildlich dargestellt. Das hat mich damals auch total beeindruckt. Welche Mühe sie sich für so eine einzelne Stunde gemacht hat!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!“

Streit zwischen den Freundinnen, welche Freundin kann besser ausmisten und ist besser geeignet für die Wohnungsauflösungen finde ich auch absurd. Sie hat 2 Wohnungen und 3 Keller und wir können jede Hand gebrauchen. Was soll dieses Kompetenz-Hick-Hack. Ich mag sie auch alle und verstehe mich mit allem. Komisch.

Doch eine Mail wegen Elternunterhalt um die Nerven zu beruhigen vor dem WE. Die Schubladen quellen über, aber der Prittstift ist nicht zu finden. Der Kollege gibt mir einen, der vielleicht mal meiner war, so vermutet er. Ich nutze die Gelegenheit um ein paar Dinge wegzuwerfen, altes Parfum in Sternform Thierry Mugler, Plastikkreis zum Malen geometrischer Kreisformen, unvollständig, Klappstempel aus dem alten Büro. Seine Tochter freut sich über Tierpostits, die ich mal einem Hippsterladen in Hamburg gekauft habe. Die Katze mit der Sprechblase und der Hund mit der Megaphontüte (wie heißt das, wenn es nur mechanisch ist und die Stimme verstärken soll ohne Batterie?). Der Kollege nimmt einen Stift mit blauer Beleuchtung in einem oralen Plexiglassarg mit einer Medikamentenwerbung. Thomas Vorleben nehme ich an, irgendwas mit Ex- vorne. Ich schreibe private Post, einfach mal ein paar unlesbare Postkarten in die Welt werfen und die Sachen für den Roten Berg, die seit Wochen und Monaten hier rum liegen. Das erleichtert und das Wochenende kann kommen. Die Tochter im Abi wird vielleicht das Büro nutzen (nicht, dass ich mich wundere). Ostern sind sie wieder da. Ich sage bei uns ist keiner und wenn der Hase kommt, Unterdruck. Der kommt frühestens Sonntag werde ich belehrt. Der Kollege freut sich auf ein Haus was noch nicht richtig eingerichtet ist. Mal leerer, das mag er auch gerne. Klar und vollgerömpelt kennt er ja von uns.

Ich backe Haferflockenkekse aus viel geschmolzener Butter und nacheinander. Schmecken zu wenig nach Zimt und müssen knuspriger. Die zweite und dritte Ladung wird besser. Punks bestätigt den Tisch. Uhrzeit hatte ich vergessen. Lieber früh, auch wegen Gelas Party. Dancing Stars und Frau Kinsky sieht schwer nach Störung und Psychiatrie aus, ein gebrochener Mensch. Dazu häkeln, wie immer. Moving bones hat Probetraining bestätigt und Stephan liest mir die Robinson-Girotec Trademark Dingens Beschreibungen von der Homepage vor bis ich „Aufhören“ schreie. Das klingt schlimm, aber ich probiere trotzdem mal aus was dahinter steckt. Stephan bricht dann auf zum Zähneputzen und ich kann wieder nicht einschlafen. Ist ein bisschen als hätte ich zu viel Kaffee und/oder schwarzen Tee getrunken, dabei habe ich das so gut wie eingestellt. Die ersten Träume, wechsele ins Gästebett, hier großes Gerufe auf der Straße, vermutlich wegen Ende des Schuljahres, auch egal.

19.03. Ich träume sehr detailreich. Das einzige was ich weiß ich die Fahrradprobefahrt. Ganz filigrane Sattelstütze mit braunem kleinen Sattel und wenn man ihn hoch schraubt (was die Frau tun muss für mich, ich rutsche immer tiefer davor und die Knie auf Kinnhöhe beim Fahren), gibt es Halterungen wie beim Pferdesattel aus Metall für die Füße und der Lenker, alles wie Jugendstil. Fahre Proberunde, passt das zu mir? Sie hat ein Schmuckgeschäft und ich schaue was sie so hat und sie schaut sich meine Kette an mit genähten Knöpfen und Vielem mehr. Davon habe ich hunderte und alle verschieden, ja, ich weiß, die ließen sich verkaufen, will ich aber nicht, nur wenn ich verarme und muss, aber Prostitution gibt es ja auch noch. Daneben gibt es einen sehr englischen Laden mit viel Kissen und Polstern und die machen Afternoon Tea, drei Mal am Tag. Davon wusste ich nichts und das ist in der List. Wir müssen einen Tisch vorbestellen, wenn meine Eltern zu Besuch kommen. Ich werde wach, es ist 8 wie immer und nicht 9. Bleibe noch lange im Bett liegen, nämlich 10 Minuten und schaue mir an, wie ich das Gästezimmer frei räumen muss, wenn wir Besuch bekommen, vor allem eine Familie. Ist es berechtigt, dass hier dauerhaft eine Leiter im Zimmer steht, die man kaum benutzt? Überlege was ich heute nähe und bastele, wenn Steffi kommt. Blute noch. Schreibe meinen Eltern, dass sie sich nach Stuttgart kurz bei mir melden sollen.

Stephans Traum spielt in NY mit Drogen, Koks auf Schnaps, der Typ wedelt es weg und zum Teil auf Stephan. Ein riesiger Second Hand Laden, der nicht auf der Liste war und Stephan lässt sich auf dem Plan zeigen, wo wir sind damit er ihn für mich wieder finden kann. Ich bin nicht da und dann fällt es im wieder ein. Natürlich bin ich mitgegangen mit dem Typen, der Essen gemacht hat.

In der Haz steht, dass man in Designerhandtaschen anlegen kann. „Mehr Taschengeld“. Die Werte würden stabil bleiben von Chanel und Birkin Bag. Ich lege das mal hin für Kathrin. Dann liest Stephan einen Artikel vor, bei dem ein 12-jähriger Junge Verbrennungen bei einer Intim-OP erlitten hat (kann nur Vorhautverengung oder Wanderhoden gewesen sein). Der 72-järhige Arzt ist vorbestraft, er hat mit einer Elektroschere hantiert und durch unkontrollierten Funkenflug hat sich Desinfektionsmittel entzündet. Die Eltern hörten ihr Kind rufen und schreien und die Ärzte haben dann erklärt, ein Leihgerät sei defekt gewesen und sie hätten alles so gelassen. In Wirklichkeit war der OP-Saal schon gesäubert und gereinigt. Die Eltern haben die Polizei gerufen und die waren zur Spurensicherung da. Der Tüv sagt, die Geräte waren alle in Ordnung und das Kind musste zwischenzeitlich 9-mal nachoperiert werden mit Hauttransplantationen. Böse Ärzte hat schon was sehr Deutsches.

Meine Eltern haben Stephan schon geschrieben, sind also wieder Zuhause. Umkehr der Verhältnisse und ich muss auf Erziehungsberechtigte machen. Früher ist Dietrich mir nachgefahren mit dem Volvo, wenn ich ohne Licht am Rad losgefahren bin, jetzt fahren sie völlig übermüdet aus Stuttgart zurück und machen keinen Halt zum Schlafen. Die Fahrbahn ist nass und sie können nicht mit und nicht ohne Brille sehen 7 Stunden Autobahn und bauen fast Unfälle. Dietrich ist so fertig, dass er morgens baden muss (Mikwe). Ich bin versöhnt mit ihrem Tod und dem Testament und denke, besser hätte es nicht laufen können.

Zum Yoga (letzter Movenyo-Kurs vor den Osterferien, Lehrerin fährt gleich nach Dänemark mit Kind) und dann gleich zu mir. Toasts aus der Pfanne mit Salami und Kekse und Kaffee. Mikrusch an die Leine, kein Vertrauen, dass der nicht was frisst was er findet und Probleme macht für sich und andere. Bis 18:30 Uhr Ketten basteln und auch Sachen verschenken, passende Ohrringe dazu, eine ganze Schmuckkollektion. Es muss auch einen Ausgleich geben für die Sklavendienste der Vergangenheit für mich an der Nähmaschine. Ich wundere mich über den Mut zum Köthenwaldstadtplan und super eingesetzt. Die Kette gefällt mir am besten. Obendrauf gibt es eine Holzkette mit verdecktem Verschluss, 2 Hasen aus Czech-Republik, eine 50er Jahre Handtasche vom Flohmarkt, die allerdings ein rieselndes Futter hat. Am Ende ist die neue Tasche voll und passt kaum in den großen Metallicturnbeutel von American Apparel. Stephan ist begeistert von der Demo und es war sehr groß und gab Grillfleisch, vorher hat er mir einen neuen Waldhonig auf dem Markt gekauft (10,- €) und später kommt er vom Sport, ich hatte ihn nicht pünktlich geweckt, weil ich ihn etwas schlafen lassen wollte und er war sauer und Steffi fragt ob wir uns wieder vertragen als ich aus dem Schlafzimmer komme, aber er ist schon los und ich hatte Zähne geputzt mit einer Marvis Zahnpasta mit Lakritze in schwarz aus Castellabate, die ich im Badezimmerschrank wiederentdeckt habe. Muss er immer so auf Drama-Queen machen wenn eine Freundin da ist? Das geht mir auf den Keks. War angeblich nicht sauer und wollte nur schnell zum Sport. Das ist anders angekommen. Ich habe e jedenfalls gut gemeint und hatte in der Tat seine Challenge vergessen und dachte, wenn er müde ist, ist es doch gut, wenn er etwas schlafen kann so vor der Kultur und so.

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2 auf dem AB. Eine Frau, die ihren Namen nicht sagt und den Dialekt vom AB nachmacht. Die hatte draufgesprochen als ich daneben stand, aber das Telefon waren tot, nur die Station klingelte und ich sagte zu Steffi, ich kann nicht mal ans Telefon gehen. Wohl auch Carin wegen Sekretär und einer Kiste alter Fotos. Ich habe genug, zu viel von allem sage ich zu Stephan. Bei der Vorstellung von Flohmarkt packt mich der Ekel (war heute Morgen schon so beim Vorschlag nach Knöpfen zu schauen). Ist die Schmerzgrenze an Zeug erreicht? In die Oper und immer noch Casual Friday. Wir müssen jetzt los, sind dann aber früh da und sitzen im fast leeren Saal. Vor der Tür hatten uns Jugendliche belehrt, dass man die Fahrräder dort nicht abstellen dürfe. Direkt an der Oper. Solche kleinen Hilfsscheriffs sind mir die liebsten. Flense hat uns gesehen und kommt runter. Er sitzt ganz oben in der Mitte (im Falkennest?) in einer Gruppe. Da soll es ein tolles Treppenhaus geben. Stephans T-Shirt ist alt und sieht nach Bier aus. Das muss auch mal weg. Herr Bernersennen vom abW Frau Dackelmischling ist auch da, wohl mit seinem Partner, schaue nicht so genau hin.

Ausgelaugt in der Pause, danach wird es besser und gefällt mir, 1. Hälfte zu überfrachtet, schon alleine die ganzen Videos tun den Augen weh. Das Bild des hässlichen Deutschen, böse Ärzte, die kastrieren, viel Blut, Nazis, Hoyerswerda, vollgepisste Jogginghose, Märchen, Zwerge, Wagner, Beuys, Kunst, warum hängt da Andy Warhol dazwischen? Schöpfung, nationale Grenzen, Sinnstiftung, deutsche Identität. Ich finde das ein bisschen zu dick aufgetragen und denke, mit weniger hätte man die Botschaft auch verstanden. Nach der Pause ist der Typ (Frau) mit der Knollennase im Publikum und fragt, wie es weiter geht, ob ein Herr Thielemann da sei, der wisse das immer. Der sei in Genie (Lacher). In der Pause wurde gefragt, ob das ein Mann oder eine Frau sei (umgeschnallter Penis kann irritieren, war aber klar). Stephan fragt, wen sie meinen (den Raben, der eindeutig wegen der schönen Brüste gecastet wurde). Dann sehr schön Volkskunst mit Wildecker Herzbuben Outfits und Wortschildern, die immer in eine neue Reihenfolge gebracht werden und eine Lieferung mit Zalando-Schuhe an die beiden Frauen (Förstertochter und Zugehfrau). Auch die Tierkostüme, der morbide Rabe und der Wolf sind sehr toll gemacht. Auch das Video von der AfD Demo ist eindrucksvoll und regt zum Nachdenken an. Die Menschen sehen zum Teil aus wie der Chor und als hätten sie Perücken auf. Andere wie ganz normale Jugendliche, als würde sie in die Faust gehen. Ich denke, das Problem bei mir ist die Musik, die mir gar nichts bringt. Schwierig ist, wenn man einen offenen Ring trägt und gerät mit dem Tamponfaden hinein.

Nach Hause kommen ins 1-Familienhaus, versuche mich mal hineinzuversetzen in das Gefühl, aber merke nichts. Was bringt das? In München gibt es nur 3 Wohnungen? Ich bin wohl zu müde.

20.03. Traum: Es ist Venedig. Ich traue mich nur alleine weg und denselben Weg wieder zurück, schon das ist kompliziert genug und ich muss immer schauen, ob ich richtig abbiege. War es wirklich dieser Durchgang? Frage Stephan wäre es Markusplatz gewesen nach dem ich hätte fragen müssen. Ja, das wohl schon. Unterwegs sind lauter Einheimische ältere Menschen und Künstler, die hier wohnen. Bebastelte Küchenschränke, farbig bemalt mit Blättern stehen vor der Tür. Sie haben kurze Hosen an (leger gekleidet) und bringen Einkäufe zurück auf ihre Grundstücke, die allerdings in dem Fall weitläufig sind mit Garten und Gefälle. Ich denke, hier wäre der perfekte Ort einen Partner kennen zu lernen, weil interessierte Touristen aus aller Welt vorbei kommen, da hat man ordentlich Auswahl. Zuhause bei uns ist ein uraltes Paar. Er hat riesige Nase (wie in der Oper gestern) und tiefe Falten im Gesicht. Seine Gesichtsarchitektur hat Metallstützpfeiler, d.h. Stäbchen durch die Nase, die dort fest installiert und an den Nasenflügeln und mit seiner Brille verschraubt sind. Fasziniert schaue ich hin ohne zu starren. Habe ich noch nie gesehen. Er erzählt was vom Gesichtskrebs seiner Frau, der ihr fast das Gesicht weggefressen hätte. Die müssen uralt sein. Nachts muss ich eine Treppe herunter durch Türen, die zufallen. Ich muss leise sein, sein Schlafzimmer muss dahinter sein, so dass er alle hört, die nachts raus müssen. Dann geht es um die Enkel. Basteln mit denen. Als ich aufstehe sind sie in einer Gruppe Kinder vor der Tür mit Skiklamotten an. Ich bin noch im Nachthemd als ich mich auf die Suche mache und vor ihnen stehe. Hannes ist dabei. Sie machen einen Skiausflug. Auch schön. Viel Spaß. Alle sind blau angezogen (Skiklamotten). Katalin ist das einzige Mädchen und hat nichts auf dem Kopf. Eine Mütze muss sie tragen, dann soll sie sich einfach eine leihen, will schon eine greifen und ihr geben, da wird ihr eine gereicht. Dann sind wir in der Lagune, ich mit Paps, ein Orca ganz nah, aber die sind nicht dafür bekannt, dass sie Menschen anfallen, die fressen Fische. Dietrich zeichnet die Rückenflosse, ob die wirklich gerade am Körper ist, das Verbindungsstück und warum die hinten diese großen Noppen hat (wie Lego). Hat das was mit dem Einklappen in Richtung Rücken zu tun, fragt er mich. Ich weiß auch nicht. Ich drücke mich ganz nah an die Kaimauer, so hat er auch keine Chance anzugreifen ohne sich zu verletzen ist der Gedanke und fasse ihn sogar an, steige aus dem Wasser und schaue von oben. In dem flachen Wasser eines Innenhofs ist er gut zu sehen und macht ein paar Sprünge. Faszinierend. Dann kommt ein viel größerer, muss ein Kind gewesen sein sieht man ihm Vergleich. Das ist wohl seine Mutter und die ist sauer und wirft ihn zur Strafe gegen die Mauer, weil er weggelaufen ist. Seine Seite ist ganz offen. Als ich noch überlege ob das heilt kommt ein anderes Orcakind und das jagt er indem er durch das Fenster eines Hubschraubers, der im Wasser liegt springt. Er bleibt hängen und reißt sich die Rückenflosse ab. Überall Blut. Das war’s wohl, weil die Verletzung wird er nicht überleben. Dann explodiert er und überall Blut du Eingeweide im Wasser und auf der Besatzung eines Krankenwagens, die angeekelt sind von der Besudelung und aussteigen um zu sehen, was das war.

Ich werde wach und es ist erst 7. Ist Kirche heute noch mal übertrieben? Basteln ginge auch. Erst mal was nähen heute Morgen. Zeit ist da noch. Das Wetter ist schlecht, die Motivation unten. Es kommt mir tatsächlich übertrieben vor und mein Mann ist auch dagegen. Wir besprechen die Oper nach. Ich frage ihn was davon er verstanden hat und ich lese was von Wiki dazu. Die Deutsche Oper als Widersacher der italienischen Oper. Und er will noch mal drüber reden, dass ich ihn nicht pünktlich um 15 Uhr geweckt habe (aber nicht sauer gewesen sein wollen…also doch). Dann baden, Haare schneiden, basteln, aufräumen. Bügeln, aber nur meinen Kram (wieder Diskussion). Die Binden hätten eigentlich gereicht, nur heute Morgen läuft was schief. Das gibt es, dass wenig Blut viel Sauerei macht, weil die Saugkraft der Pampers irgendwie nicht klappt, weiß nicht an was es liegt. Ich bastele Hütchen für NY (aus der Filzarbeit von Peoples Pops und aus dem Fahrradschlauch mit Radfahrer und kaputtem Rad, beim Spielen am Vortag mit Steffi gefunden), Ja, auch eines für Wien mit dieser lustigen Möwe, die ich wahlweise auf den Wasserkocher und den Salzstreuer oben drauf kleben wollte (was aber nicht geht wegen unpraktisch).

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Rechne mit einer längeren Blutung, rechne damit, dass ich in Wien noch blute, bin pickelig, lasse mir die Spitzen schneiden und mache eine Dread raus, habe jetzt genau noch einen, auch damit bin ich unzufrieden. Stephan spielt mir die Ansage von Erika vor, die wegen Johannas Wohnung und der alten Fotos angerufen hat. Dazu muss man 10 alte Ansagen passieren lassen u.a. meine Tante, mein Neffe, meine Schwiegermutter. Die Frau auf dem AB war Susann, Stephan hatte Recht. Sie kommt im Mai nach Hannover. Ihre Oma wird 95. Wer ist schon 50 und hat noch eine Oma. Alain hat sich einen Zahn gebrochen und fährt über Ostern nach Flensburg. Stelle Stephans Leben in Frage, macht zu wenig daraus, was ist mit Hobbies, keine, zu passiv. In der Hanomacke hat er mal was gemacht. Angeblich hat er alles aufgegeben, weil ich dann gemotzt habe. Das glaube ich nicht, er wurde abgewählt. Das Auflegen war dann auch nicht mehr gefragt und zu Ende studiert hat er nicht, weil seine Eltern gegen das Studium waren. Er kann doch nicht immer anderen die Schuld geben. Er trifft die Entscheidungen. Immer in seiner Schaltzentrale vor dem Bildschirm. So sei das Leben. Nein, es gibt auch ein analoges Leben. Er hat mehr Potenzial, gute Stimme, sollte singen. Theater in der schwulen Sau, Lust mitzumachen? Steht hinten auf dem Flyer. Kann ihn doch nicht einfach anmelden als wäre er mein Kind. Das geht auch nicht. Ich bin sein Hobby und kann eigentlich von Glück sagen, dass es so ist und viele Hobbies anderer Leute (Stichwort Garten) finde ich tatsächlich sinnlos, also ich motze wohl nur. Wir lächeln uns wieder an und essen die letzten Haferflockenkekse. Da muss es auch ein besseres Rezept geben. Ich suche 6 Armreife raus für Steffi, die viel besser zu ihr passen. Große aus Holz und so, die werden ihr stehen. Dann schneide ich den letzten Dread raus. Lächerlich. Lasse ich wie alte Männer ein kleines Schwänzchen/dünnes Zöpfchen aus der Vorfrisur stehen? Das muss nicht sein. Stehe zu meinen 3 Haaren, was bleibt mir. Fühlt sich an wie eine Kurzhaarfrisur, yuhu! 20.03.2016 Ende der Dreads und Ära der dünnen Haare. Mails u.a. von Steffi, dass es ihr nicht gut ging (2. Kaffee war zu stark) und sie dachte, ich wäre sauer. Die von den Perlen wollen, dass wir uns alle mal treffen und kennen lernen. Der Typ vom abW, den wir in der Oper getroffen haben. Hat Doppelnamen und will wohl, dass ich mitbekomme, dass er verheiratet ist. Er kann verstehen, dass ich den Verrückten mit dem Verfolgungswahn nicht übernehmen will und sie hätten sich prächtig amüsiert und es hätte ihnen auch musikalisch gefallen. Erika aus Stuttgart, dass die Spedition am besten Mittwoch schon kommen soll. Wo soll das Sofa bloß hin? Dann kann unseres mal angeholt werden zum Beziehen. Eigentlich hilft das nur bedingt und die Küchenplanung muss weitergehen. Wohnungsvorschläge für München. Die Preisspanne ist erheblich. Die Jungs sollen entscheiden. Ich mache eine Wollwäsche und kann aber ohne Wolltuch um den Hals nicht einschlafen. Muss Ersatz nehmen, sonst geht es nicht.