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Dicke Brummer von der Scheibe lecken

14.03. Traum: Airbnb Wohnung. Ich zeige Anika die Räume, die uns dort besucht. Wir schlafen mit meinen Eltern in einem mit 2 Doppelbetten und Johannes alleine mit 2 Einzelbetten, das eine hat nur Kindergröße (mache Probeliegen), aber mit Bewegungsmelder. Muss pinkeln und frage ob es sie stört, weil sie daneben ist. Dann habe ich wohl ihren Tee in das Klo geschüttet. Die habe geschaut als sei es ihr Haustier gewesen. Das habe ich gar nicht gemerkt, muss in Gedanken gewesen sein. Zeige ihr wie wir uns Wasser energetisieren statt Kristalle liegen Fahrradketten unten drin (weil ich Markus gestern von dem Goldring mit beweglichen Gliedern aus Wien erzählt habe, die Fahrradketten in den Karaffen sind schwarz, wie die Portemonnaiekette, die bei Stephan im Zimmer liegt). Sie will sich hinlegen. Ich ziehe mich mit Stephan zurück und wir machen rum. Stephan sieht anders aus eher wie aus Paradies Liebe. Vorher ziehe ich den Sichtschutz zu, schwarzes kariertes Muster vor die Glastür. Zwei alte Frauen rennen den Berg hoch. Ich bin abgelenkt, weil draußen ein Raubvogel landet. Er fliegt am Fenster vorbei und man sieht seine Krallen, Stephan soll mal schauen. Wo ist er gelandet, irgendwie fährt das Fenster weiter. Er hat einen schwarzen Schwan gepackt, den leblos in seinen Krallen hängt. Diese anderen Bartgeiger helfen auch gegen eine Vogelplage kleinerer Vögel (ging gestern um die Trauben in der Müllverbrennungsanlage Spittelau, die dort wohnen, jeden Tag bringt die Flut neue Leckereien und die natürlichen Feinde, die Greifarme sind langsam und kommen nicht überall hin). Ein schönes Leben eigentlich.

Mittagstisch im Les Ersatz, hatte ich auch gelesen. Böhmisch. Hat noch nicht eröffnet, Ostern wird es wohl Karfreitag mit meinen Schwiegereltern. Es ist sonnig, so herrlich, hatte die Naturburschen gestern gefragt, wie lange es noch dauert bevor es warm wird. Löffeleier von Lidl. Ich mag Rossi lieber als 24 °. Gehen wir mit meinem Bruder und seiner Familie mal frühstücken? Der Mann mit dem Bluthund, ich mag seine Hunde, ich liebe die Stadt und ihre Menschen.

Der Typ aus Hamburg von der Betreuungsbehörde weiß Bescheid und gibt die Akte ab. Heute ist der Tag des Treffens in Johannas Wohnung. Stephan hat auch daran denken müssen. Schöne Strumpfhose meint die Steuermitarbeiterin. Ist aber eine Leggings. Das weiß doch jeder. Schaue wegen Essen in Brooklyn und die Phantasie kann mit einem durchgehen. Mittags Zuhause, keine Lust zu arbeiten. Den Schlauch nähen, der sich von dem Adlerreifen gelöst hat. Außerdem Projekt Nikki Flugzeugrührstäbchen aus Plastik als Stricknadeln. Bewertung Torsten, Donnerstag kommen Karin und Georg Vorbesprechung NY. Was kochen?

Ich blute überraschend, keine Schmerzen, habe ich das durch die rote Kleidung ausgelöst, wie Stephan meinte? Yoga mit persönlichem Einschlag wie man die Übungen ausführt. Gefällt mir, ist wie Ausdruckstanz mit Asanas. Wir machen Asana Fahrradunfall, beide Arme gekreuzt vor der Brust und man liegt darauf. Lustig, will sie mal von oben fotografieren. Frau beim Yoga neben mir schnarcht beim Shanturanga und macht danach laute Geräusche, älter und dick, ist immer zu Kundalini Yoga gegangen (ist auch weiß gekleidet). Das rötliche Licht nach dem yogen taucht alles in ein herrliches, warmes Licht. Nur schön.

Meine Eltern, Stuttgart ist gut gelaufen (was sonst, wusste ich vorher) und sie fahren nächstes WE hin und holen Sachen. Arnhild hat Fimo gekauft für Kathalin und einen Zirkel. Meine Tante hat Geburtstag, ich soll die anrufen sagt sie mir 4 x bis ich richtig in Anti-Stimmung bin. Ich tue es trotzdem, weil ich brav bin, aber keiner geht ran. Ihr fast 60jähriger Sohn ist jetzt ausgezogen (Nachbarwohnung, sie war Mieterin, er Untermieter). Wäsche lässt er noch Zuhause machen bei Mutti. Sie ist 84 geworden. Ich finde meine Häkelnadel nicht und stricke mit dem Flugzeugstäbchen bzw. dafür, dann andere Nadel und Julias Projekt beginnen. Radiointerview mit Chefs unter 30. Der kleine Laden mit 12 Plätzen von 2 Frauen in Brooklyn. Die fasst alles an, was sie kocht und hat direkten Kontakt zu den Gästen und wenn sie Fragen beantworten soll geht es nicht weiter. Gut, das macht Dieter Grubert auch und zwar seit Jahren und mit weniger Tam Tam als in Brooklyn. Sie mag die Einschränkung und den Winter, immer nur Knollengemüse und nicht diese Auswahl des Sommers. Das macht sie verrückt. Gut, mich überzeugt das nur halb und ich bin nicht traurig, wenn das nicht klappt. Zu viele Tassen beim Bett, ich finde die volle mit Ingwertee nicht, sondern nur die leere.

15.03. Traum: Imbiss in Asien, Kartoffeln und Karotten frittiert, hätten die Auberginen nehmen sollen. Stephan hat die Holzspieße zerkleinert und weggeworfen, ich hebe alles auf. Iron Maiden hatten Triebwerkschaden und manchmal fliegt der Sänger. (Das war Meldung und nicht meine Traumerfindung). Konzert einer Heavy Metal Band. Machen Coverversionen und Sänger spielt kopfüber und taucht nach unten in eine Vagina, wie er singt. Darunter ist Wassertank und er ist dann bei Mädels, oben ohne wie Nixen, da läuft auch Werbung auf Bildschirmen (wie „Hail Ceasar“, Wasserballett). Das ist schon da vorne, wo wir hin müssen bei dem Gebäude. Das scheint so nah. Man fährt umständlich, weil ganz viele Gassen. Das ist der Foodmarket, wo ich hin will, mache ich dann mal mit Claudia, ich weiß ja, was mit schmeckt, ich sehe das und kann es beurteilen. Irgendwie noch eine Szene wo einer fliehen muss aus dem Imbiss, sieht auf dem Bildschirm, dass sie ihn entdeckt haben, zum Fenster raus, das Kind greifen und abhauen, die Verfolger sind 20 oder mehr viele und laden ihre Waffen durch. Verfolgen ihn mit einer Drohne auf Stelzen, wie ein Kran, aber er flieht in den Dschungel und die umständlichen Kräne verheddern sich in den Baumkronen. Lerne um 7 Uhr wach werden und noch eine Stunde schlafen.

Uwe freut sich, dass wir nach Teneriffa kommen im Herbst und ihn sehen werden Die erste Nacht nach bisherigem Plan. Fahre Bahn vom Aegi zur Clausewitzstraße. Werbung für die Modenschau von der Cebit in der Bahn mit Technik in den Klamotten, erinnert eins zu eins an das Theaterstück. Fahre dann an Herrn Yoga vorbei. Ich kann gut Gleichnisse. Woher will ich wissen wie weit ich springe im Weitsprung wenn ich das zur Schulzeit das letzte Mal gemacht und da auch immer die Bundesjugendspiele geschwänzt habe? Man kann viel Theoretisieren, aber ausprobieren bringt mehr. Der Sachbearbeiter fragt, wie lang ich dafür brauche. Erst sage ich eine Minute, dann doch 10, weil ich finde, 3 Versuche und dann Mittelwert, wie bei Olympia. Er will auch einen Vergleich bringen. Man soll nicht mit Regenbogen Forellen angeln, auch Regenwürmer. Wie die Bären, wenn sie springen, dann einen packen, Ach so, das sind Lachse. Man soll nicht mit Maschinengewehren Rehe jagen. Er hat Magritte Bilder an der Wand und ich verstehe ihn nur zum Teil.

Junge Dinger mit dicken Absätzen und dezenten Zeichen auf die Finger tätowiert anstelle von Ringen und innen zwischen den Fingern ein ganz zartes Unendlichkeitszeichen…hübsche, blutjunge Frauen in der Bahn, schlichter Stil und asiatische Frisuren. Kopfhörer im Ohr, Rucksack auf dem Rücken und blättern alle in Steffis Modeheften, als hätten sie ihr die geklaut, die teuren, dicken. Es hat schon immer was Oberflächliches. Wir sind auf dem Weg zur Expo-Plaza. Steffi auf der Arbeit überfallen und mit ich Kaffee trinken gehen? Weiß nicht ob das passt, hätte man vorher fragen sollen. Erst die verfallende Expo, verblasster Glanz vergangener Tage. Dahinter Felder und Windräder, Pampa pur. Stephan hat es sehr gut beschrieben und ich fahre weiter am Wendehammer und dort wo die Bahn umkehrt über Hügel und Grünfläche an Ikea vorbei, weiter oben, an der Hundeschule vorbei und lieber Feldweg, weil ich weiß nicht, ob man als Radfahrer hier fahren darf oder es eine Schnellstraße ist. Gefährlich ist es in jedem Fall für Menschen ohne schützendes Blechgehäuse. Die Klinik. Junge Männer in Jogginghosen, die Gartenarbeiten verrichten. Überfordertes Personal und ich nehme Flyer mit, so kann ich mal versuchen, die verschiedenen Step-Häuser auseinander zu halten. Schloss Dingensbumens. Ich schaue zum Fenster raus. Arsch der Welt, nein die gehen in die Stadt. „Welche“ frage ich. Frage war berechtigt, weil die Antwort lautet „Laatzen“. Sie waren Vorreiter sagt mir der Einrichtungsleiter, weil früher hat man solche Kliniken versteckt, damit keiner die Patienten sehen muss. Ich dachte umgekehrt, Käse ganz weit oben auf den Schrank, damit die Maus nicht so leicht ran kommt. Lidl 10 km weit weg, Buss fährt nicht und man muss durch den Wald laufen statt Linden und es gibt an jeder Ecke 2 Kioske. Ich stehe hinter meinem und sage, dass ich bestimmt hart zu hören, dass jemand das hier nicht braucht und nur ambulant saubere Uks und ein Gespräch die Woche und Cannabis ist nicht das Problem (da haben sie hier bestimmt welche, die süchtiger sind), sondern die Schizophrenie. Wenn einer niedriger schwellig will, dann sagt man ihm, man kann ihm nicht helfen und will ihn das auch verwehren quasi als erzieherische Konsequenz oder weil man sauer ist. Herrn Schwitzehand, der Deutsche (ja, ich unterstelle ihnen Rassismus) war ihr Musterschüler und da war ich eher skeptisch der hat es richtig gegen die Wand gefahren, vielleicht ist ihre Einschätzung nicht immer so genial. Cannabis ist noch im Urin, nein, kein Rückfall, er sagt selber, warum soll er sie verarschen würde das sonst sagen, langsamer Stoffwechsel, hat letztes Mal 8 Wochen gedauert, kann schon mal 6-8 Woche dauern bestätigt die Ärztin. Entlassung nach Ostern, er ist einverstanden und absprachefähig. Er lässt Geld auf dem Konto als ich ihm das sage, einmal und ohne Probleme und das schafft kaum einer. Ich glaube ihm auch, dass er krank ist. Hat geschlafen um 11 Uhr, sieht verpennt aus und ist ganz warm, vielleicht erhöhte Temperatur. Joviales Gelächter, das kennen sie von den Suchtpatienten. Ja, aber er ist seit 5 Wochen clean und außerdem. Ich frage ihn, ob er so lustige Zimmernachbarn hat, dass es ist wie Skifreizeit und nachts isst man Erdnussflips auf dem Zimmer und erzählt sich Lagerfeuergeschichten bis tief in die Nacht. Ich kann asphaltiert zurück fahren. Die wollen immer versuchen mit nach Laatzen zu treiben, aber ich will nicht nach Laatzen. Verdammt noch mal, ist das so schwer einzusehen. Schöne Stühle aus der therapeutischen Holzwerkstatt….

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Polizeihund (Schäfermischling mit schwarzen Beinen) auf der Wiese, die mit Fräulein angesprochen wird, wenn sie nicht hört. Besonders grobe Erziehung bringt nichts, konsequent. Das scheinen auch die von der Polizei zu verwechseln. Merkel ist heute da, sogar Obama meint Stephan später.

Heute hat die Fahrradwäsche geöffnet. Man muss dabei bleiben. Der Typ legt richtig Hand an und wienert. Ich bin begeistert und werde sie weiter empfehlen. Ich labbere den Typen voll, der ganz irritiert ist und auf meine Fragen, ob es gut angenommen wird, nichts zu erwidern weiß. Gebe lieber Trinkgeld und runde auf 10,- €. Muss an den Tankwart vom Reiser denken. Die Frauen, die ihn anmachen und verarschen und sich dann einen dicken Brummer von der Scheibe lecken lassen.

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In der Bahn war Werbung für Anadigidings, läuft heute Abend und das heißt nicht Dingi von nicht merken können, sondern kommt von analog und digital. Jetzt habe ich es verstanden. Apropos Dings.

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Mittagstisch zuhause. Ich komme um 13:30 Uhr, Essen ist fertig. Meine Schwägerin hat Restos in NY recherchiert und eine Liste angelegt. Wo liegt Südtirol in welchem Land? Haue meinen Cousin an wegen Premierenkarten. Dallmeyer normal ist auch gut. Nicht jeder will Gourmet. Der Laden ist halt wie Harrods Food Hall für Arme, aber durchaus sehenswert und die normale Karte klingt auch gut, leider kein Afternoon Tea. Die Spanierin, die realistisch malt, die Meisterin des Lichts, sieht auch gut aus. Selfies der Jungs aus Essen. Valentin ist schon so erwachsen geworden und der Glasrahmen wurde bestückt mit einem Familienfoto. Das freut mich. Mama soll das Häkeltuch aus der Wohnung holen, dann kann Steffi es ihrer Professorin schenken, der Martina, die nach einem gefragt hatte. Eines machen würde ich nicht für sie, aber jenes kann sie erben, wenn ich es organisiert kriege. Neue Musterhäkelidee aus Berlin mit Video. Die Chanel-Modenschau mit Jeans über Tweed und Melonen-Hüte. Gefällt mir!

Der Arzt von Herrn Yoga, Herr Yoga hat jetzt auch Verfahren wegen Cannabisanbau, bei der Durchsuchung gefunden. Die ambitionierte Pflegerin von früher wimmele ich ab. Datenschutz, kann nur mit ihr reden, wenn die Betreute zustimmt und dann ist es mir auch egal weshalb sie sie ablehnt und ob das berechtigt ist. Frau Gismo ruft von der Polizei an. Ich melde mich bei denen. Sie soll einer Nachbarin, die auch Alki ist, was geklaut haben (ein Dritte will dort eine Tasse von ihr gesehen haben). Nach Meinung der Polizei ist nichts dran, aber die Staatsanwaltschaft bleibt hartnäckig. Ich sage, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Sie sieht es genauso und die Anzeigenerstatterin ist wohl auch todkrank und lebt nicht mehr lange sagt sie mir durch die Blume. Trotzdem muss das über mich laufen, sonst geht es wieder schief. War wohl heute vollgetankt da und hat die Vorwürfe bestritten, die so ungenau sind, dass die Ermittlungen sich nicht lohnen. Die Mahnung der anteiligen Miete. P-Monster ist gerade wach geworden (es ist 16:30 Uhr). Hat weder von der Vermieterin noch von mir die Post bekommen, dann fällt mir auch ein, warum. Hat mir letzte Woche gesagt, dass er ausversehen oder leider einen Nachsendeantrag gestellt hat (hat 36,- € gekostet), d.h. die Post geht nach Wunstorf oder so. Noch so eine Sache von der es heißt er „muss sich kümmern“. Post von der Betreuten in Lehrte ist auch zurückgekommen, obwohl die Adresse stimmt (nur Umzug im Haus). Schicke ich im neuen Umschlag zur Tagesstätte und warum muss ich das zahlen und nicht die Post, könnte mich wieder aufregen. Frau Lehrerin bekommt ALG erst ab 01.04. Am 04.04. hat sie wieder Arbeit. Das nervt alles. Teneriffa ist gebucht, Sizilien noch nicht. Das ist erst Hochzeitsreise Dezember 2016!

Karin kann wohl nicht. Skatturnier Herrenhausen, meinen Mann und noch besser meinen Schwiegervater als Pferdchen ins Rennen schicken. Schwulenzelt, bin langsam so weit, dass ich da hin will mal wieder tanzen gehen. Vielleicht Kerstin fragen.

Mein Bruder setzt meinem Vater das Messer auf die Brust. Ostern ist die letzte Chance. Kann man so Versöhnung herbeiführen oder irgendwas verbessern? Ich glaube nicht. Mein Reflex ist Retaliation, also ihn ausladen. Sagt über andere, dass sie Stachel aus dem Grab senden. Soll mal Liebe und Vergebung an den Lebenden praktizieren. Hat er nicht genug geheult auf der Beerdigung von Dietrichs Schwester, er wird sich selber unglücklich machen durch die Rache an seinem alten Vater für Dinge aus der Vergangenheit, hätte er mal die Pubertät nutzen sollen zum Kämpfen. Wir kriegen das Haus schon gefüllt, fragen Berners. Ich fühle mich verarscht am Tag der Buchung, dann hätten wir Kalifornien machen können. Ich sehe das eher türkisch, den Eltern ist man zu mehr Solidarität und Respekt verpflichtet als den eignen Kindern, ihnen verdankt man sein Leben (schon rein biologisch). Ich verarsche auch meinen Vater, der meint, man muss es nicht gleich petzen, also dem Ehepartner es nicht weitersagen. Das sagt der Richtige, der auch Fremden ohne Not alles reindrückt, was man nicht sagen sollte, wie ein zwanghaftes nicht für sich behalten können. „Frau Frank, meine Frau ist von der CIA und wollte nicht“…Zeitgleich schreibe ich mir mit Jasmin und kann aus vollstem Herzen behauptet, dass ich ihre Kinder ohne mit dem Wimper zu zucken adoptieren würde mit allen Konsequenzen.

Ich bin so beweglich, mache wohl Yoga werde ich gefragt nach dem Sport. Was soll ich dazu sagen? Yunfeng letzte email vor dem Flieger, das ist Fristeneintragen privat.

Kein Schwulenzelt nur Frühlingsfest, Stephan will nicht zum Skat angemeldet werden. Nur wir fahren nach Teneriffa, haben Flug und Haus gebucht, dabei war alles für meinen Bruder und die Enkel eingefädelt bzw. vermeintlich um sie passend gestrickt. Stephan findet meine Nadel. Häkeln . Soll ich Ostern noch mal versuchen Socken stricken zu lernen bei meiner Schwiegermutter? Absurdfilm spielt in den USA, ist Französisch. Kann wieder nicht einschlafen, wechsele fast das Bett, tröste mich mit dem Kissenfreund.

16.03. Morgens um 7 Uhr. Ich weiß doch wie es geht. Ich denke an den Rentenantrag der schon lange bei mir liegt und den ich ausfüllen muss. Schlafe ein bis 7:45. Traum: Venedig. Wir trinken Kaffee und sitzen am Wasser. Steffi und Swantje kommen vorbei. Ich sage ihnen, dass ich gerade an den schönsten Platz auf der Welt zum Kaffee trinken gedacht hätte und einmal war es die eine Ecke in dem Café und einmal die weiter vorne zum Wasser bis ich mir klar gemacht hätte, das es zwei Mal derselbe Laden war. Steffi findet den Kaffee hier zu stark, er tut ihr im Magen weh. Sie geht rein und bestellt einen ganz kleinen und zeigt das mit dem Finger, Die schließen gerade. Sie legt sich an mit einem Typen mit Strickkappe. Der ist wohl Engländer und sie geraten aneinander. Die Inhaber schließen gerade und hinten wird schon sauber gemacht. Neben mir am Tresen Messegäste, die noch was bestellen wollen. Mineralwasser aus einer großen Flasche in große Gläser. Die werden durchgereicht und ich trinke das erste. Dann sitzen wir draußen auf dem Marktplatz direkt auf dem Wasser. Eine elegante, schwarz gekleidete riesiger Frau in Abendgarderobe trifft sich mit ihrer Gruppe an Stehtischen und zieht an uns vorbei. ich lache laut um ihre Reaktion zu testen und sie dreht sich irritiert um. Es geht um waschen und stinken im Urlaub. Duschen wird überbewertet sage ich, höchstens ins Wasser würde ich heute noch springen und rieche meine Achseln. Ein weißes Pferd stürzt vom Himmel, sehen die anderen das auch frage ich sie. Es fliegt nach oben und kommt immer näher, ist wohl eine Lichtinstallation. Dann überall weiße Pferde. Römische Wagen und weiße Plastikpferde wie aus einem Karussell um uns herum, eine Riesenspektakel. Ich verliere die anderen, Stephan und die zwei Mädels aus dem Blick und schwimme durchs Wasser, stoße mich von Felsen ab und schaue immer vorne durch, ob ich sie irgendwo sehe. Hier ist ein Schlauchboot und ich setze mich kurz rein und nutze es um mich auszuruhen. Ein alter Mann greift meine Hand und führt mich in ein Haus. Ich folge und frage mich, ob er was Böses mit mir vor hat. Es ist ein Privathaus und er zeigt mir seinen Balkon mit Blick aufs Wasser, aber ein Nebenkanal. Er stinkt aus dem Mund und spricht undeutlich, ist es Englisch oder Deutsch. Ich sage, ja, herrliche Aussicht. Hinter uns eine Frau, die sagt, dass ich ihre Tochter kenne, ich frage woher, eher privat oder beruflich. Das klärt sich nicht. Unten am Fluss sind große Ratten, so groß wie Hasen, aber die würden abhauen, wenn ich runter ginge. Aus deren Sicht bin ich eine 76 kg große Ratte. Dann bin ich wieder im Wasser und habe das Gefühl, dass es mich rauszieht aufs offene Meer. Ich sehe einen Typen und schaue ihn nur hilfesuchend an ohne zu schreien. Als er abtaucht, weiß ich, er wird bei mir wieder auftauchen und mich dann küssen und küsse ihn gleich nach dem Auftauchen. Er macht mir Flüssigkeit von seinem Mund in meinen. Ist das Wasser oder Schnaps. Egal, ich schlucke es und denke, das ist eine Ausnahme und er rettet mich oder hilft mir. Dann werde ich wach und freue mich, dass ich es so konkret wusste mit Venedig.

Stephan hat er geschrieben, dass er nach Ostern bucht und mein Vater zieht mich da wieder rein, andererseits bin ich da schon mit drin, weil es mich betrifft. Seine Kinder werden es ihm mal richtig übel nehmen, dass sie nicht mit durften und, dass er solche Urlaube für sie mit verhindert hat mit Großeltern und Tanten. Das ist meine Prognose. Warum müssen wir alle absagen, nur wenn er sich dagegen entscheidet. Da hängen andere mit dran, wie Claudia und wir haben schon öfter Urlaub ohne meinen Bruder gemacht. Er war an der ganzen Planung beteiligt, ist dieses Haus Recht und kindgerecht und schlägt doch jetzt aus. Das macht mich sauer. Warum versaut er die Goldene Hochzeit meiner Eltern. Natürlich soll er solidarisch sein mit seiner Frau, aber er kann auch mal sagen, dass sie sich zusammen reißen soll. Für Familie kann man nichts und eine Woche hält man mal durch. Er tut schließlich auch viel für ihre Familie. Vom Vermeiden wird es nicht besser, durch Mitmachen kann man Lorbeeren verdienen. So bringt das nur Negativpunkte bei mir. Ich sehe, dass ich meine Eltern anders erlebt habe eben in einer anderen Lebensphase und Kalifornien, da war Paps locker und nicht in den Lehrstuhlbetrieb eingebunden, trotzdem war seine Rolle als Sandwichkind bei uns in der Familie nur mittelschlimm auf einer objektiven Skala der schrecklichen Kindheiten. Andere wurden als Kleinkinder von ihren Müttern verlassen und holen sie jetzt nach Hannover und haben ein gutes Verhältnis. Wie geht das?

Ich lese die Zeugenaussage der Schwester über den sexuellen Missbrauch in der Kindheit. Wie perfide sich zugleich an Geschwistern zu vergehen. Mein Mann ist wieder sehr passiv für meinen Geschmack. Mein Cousin meldet sich wegen München. Die Jungs haben gestern abgesagt für die Oper. Das sei nicht ihr Ding, meins auch nicht, aber so in einer anderen Stadt kann man das mal machen und überhaupt.

Der Steuerkollege mit Lungenkrebs ist schon im Februar gestorben. Ging dann ganz schnell. Geschrieben habe ich ihm nicht mehr und die geliehenen Bücher hat er auch noch. Dafür wird sein Kollege aus dem Büro Vater. Kaffee mit „meeiinem Hilllmaarr“, wie Johanna immer sagte. Er bringt meinen Bruder und meine Mutter ins Spiel, wo man doch meinen Vater und die Schwägerin als Hauptpersonen mutmaßt. Was haben die gegen Schildkröten? Das ist nicht das niedrigste Tier, das bin ich, meine Pseudonym für Yogatexte und meine Lieblingsübung im Yoga. Die Neue vom Jugendamt ist furchtlos und offen und würde mir gefallen, die müssen wir mal zum Essen einladen, sagt mein Kollege und Gaston darf man nicht reingehen wegen der Fußballprolls, die jemanden zusammen geschlagen haben, der nur vorbei ging. Ich relativiere und sage mit Fußballleuten hat er doch mehr zu tun und Kneipen, Männer und Alkohol ist immer eine schwierige Mischung.

Ja, Frau Borderline in NRW und die sportliche Frau vom abW. Auf meine Frage ob sie sich jetzt in Linden Mitte festgezeckt hat reagiert sie irritiert. Sie wohnt da schon immer O.k. dann war ich irritiert, weil sie mal zu Fuß unterwegs war und nicht auf dem Fahrrad mit den Markteinkäufen schwer beladen. Der Samstagsblumenabverkauf und so.

Ich kriege 2 neue Betreuungen, jeweils Wechsel. Die eine alt aus 2010, Herr Teheran. Ob ich das alles so will, aber bei mir spuren sie besser.

Elisabeth geht durch in die Küche, halt, Moment, hier rein. Lobt mein Outfit besonders. Asiatischer Kragen. Hasen kämpfen, Kaninchen sind zuhause. Die reißen sich auch das Ohr ab, wenn sie die Chance dazu haben. Herr Tankstelle ist krankgeschrieben und will nur 50. Julia macht St. Patricks Karenz und ich soll den Hubi vom Schönscharf selber schreiben. Viele Telefonate mit Bayreuth. Sie sind verunsichert und so lieb hat Mama alles schon vorbereitet. Ich finde es ungerecht. Man kann nicht erwarten, dass Leute eine Woche in einem Haus mit einem sein wollen sagt sie. Doch wollen sie, manche davon sage ich. Ja, aber nicht die engste Familie. Deluxe Lockere Mousse wandert in den Müll. Locker aufgeschlagen, ich kotze. Habe Stephan nicht den Nacken massiert und vorgehalten, dass er meinte, Sport hilft auch statt meine Massagentechniken zu loben. Jetzt habe ich selber Nackenschmerzen. Das habe ich davon.

Herr Yoga hat die Umzugsfirma in bar gezahlt, aber keine Quittung. Ich faxe dem Amt, dass wir den Verpflichtungsschein nicht benutzen werden und er im Original zurückgegeben wurde und sie an ihn erstatten sollen. Ich schreibe meinem Bruder selber einen 2-Zeiler, ob es in Zweifel steht, dass er mitkommt und warum wir nichts wissen, die wir fix gebucht haben und dachten alles sei klar und Stephan sucht ihnen immer günstige Flüge raus.

Ich habe eine dicke Akte dabei für die Jahresrechnung , der Fahrradkorb ist überfüllt und das Rad eierig und komme beim Sport an ohne Turnbeutel und merke es erst oben in der Umkleide. Dann wieder 5 Stockwerke runter und zurück fahren. Das könnte man auch einfacher nach Hause transportieren als über diese Umwege. Beinahe hätte ich Claudias Grünkohlshirt und Socken meiner Schwiegermutter sowie die Bilderbuchstofftasche verloren, aber doch nicht. Eine Frau quatscht immer im Unterricht beim Yoga und ich muss mich beherrschen nicht laut „Schnauze“ zu rufen, weil sie mir so auf den Sack geht. Der Welpe der Yogalehrerin krawallt rum, aber an ihr kann es nicht liegen. Ich bin ratlos.

Ich wusste schon immer, dass diese Parteien (SPD, CDU usw.)zumindest die Etablierten keine Aussagen zu irgendwas treffen. Norbert Blühm ist ne coole Sau und recht hat er, nur Waren haben freie Fahrt und Menschen sind eingesperrt. Dafür brauchen wir nicht die EU um die Hand aufzuhalten und Geld zu verdienen. Solidarität ist angesagt und ja, wir lassen uns von Kinderaugen erpressen, gegen das unerträgliche AfD-Gequatsche.

17.03. Traum: Spinnen, die mich anspringen und stechen, bloß nicht genau hingucken. Überall sind sie, dicke Klumpen in Dreck und Netzen an meiner Kleidung und ich will sie wegwischen ohne es genau zu sehen. Hier ist abgesperrt, Baustelle, ich gehe drum herum. Ein Typ, der dort arbeitet will mir ein grünes Insekt zeigen, was sich häutet. Ich ekele mich davor und will es nicht sehen sage ich ihm. Ich schaue halb weg und doch hin und die Haut, die abgeht fliegt in meine Richtung. Ist wie eine Gottesanbeterin, großes Teil. Es war noch mehr mit einem Bus, aber ich schreibe erst mittags auf.

Ich habe den Brief meiner Tante für ihre Freundin, mit der sie in Teneriffa war und den ich der Freundin einscannen und schicken will gefunden. Mehr noch. Ich habe die gemalte, riesige Geburtstagskarte für mich gefunden (DIN-A 4). Sie lag gleich oben. Wiederholt habe ich die gesucht und dachte, ich hätte sie verloren. Ich konnte sie noch genau beschreiben und hatte sie im Kopf. Wir alle am Tisch, meine Tante als Gratulantin und die Burger, die wir essen und Shakes auf dem Tisch. Diese Karte hat mich geprägt als Kind. Sogar meine Oma Mathilde kann man astrein erkennen.

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Das neue Eckhaus verändert ganz schön das Stadtbild, heißt auch 11 A. Steffi kocht Mokka (muss ich auch mal machen), wir trinken ihn mit Milch und ich verweile bei ihr. Sie hat Trockenblumen auf dem Tisch. Von der Hundewiese? Ach so, das sind Eukalyptus. Dann wohl eher nur von der in Kalifornien oder Spanien? Pat ist krank und sie macht kurz und Homeoffice. Alle dürfen kiffen, nur nicht die Jungen. Sie sagt, ich bin die Göttin des Mustermixes. Großes Kompliment aus ihrem Mund, aber heute dezente Farben. Ab 15 Uhr ist sie wieder da. Ich will erst mal nach Limmer und dann vielleicht Vahrenwalder Straße wo wir neulich nicht reingekommen sind, das hat den Hund gefrustet. Erreiche Herrn Schwitzehand vom Kackstreifen aus. Er ist unterwegs zu der Ausbildungsstelle um den Vorfall zu besprechen, aber nicht Maschstraße, alter Flughafen. Die Sonne scheint, es kann gleich losgehen mit dem Auslauf am Rad und wenn ich ihn nicht hier unterstütze, wann dann? Eine Frau am Küchengarten stellt fest: der ist ja gut erzogen.

Die schwarze Schimpferin vom Küchengartenplatz ist unterwegs. Polizeikontrollen Vahrenwalder Straße Höhe Finanzamt mit Autos rauswinken. Treffe Herrn Schwitzehand beim Abbiegen Alter Flughafen. Wie habe ich das so schnell geschafft, er war am Bahnhof als mein Anruf kam. Der Hund zieht mit Lichtgeschwindigkeit. Nein Spaß, mit ihm bin ich sogar ca. 1/3 langsamer, weil ich Rücksicht nehmen muss und nicht wie ein Berserker fahren kann. Musikgeschäft, ja, die sind gut sortiert, spielt er denn ein Instrument. Keyboard, am Rechner als er Jugendlicher war. Erinnert mich an den Keyboarder der Magis-Party, der auf mich stand und stank, der Gruftie mit Gruftietolle ins Gesicht bzw. spielte in einer Gruftieband. Der Bau ist putzig mit runden Türen. Im Keller wird gekocht und Hauswirtschaft machen sie auch, putzen gerade Fenster in dem Raum in den wir gehen und wieder Osterdeko. Wenn das schon so anfängt fühlt er sich gefickt. Kommt aus einer Familie, in der Gewerkschaft eine Rolle spielte. Das lässt meine Vorurteile hochkochen. Er hat sich im Ton vergriffen und hat gesagt, er braucht den Scheiß nicht gegenüber Christian, seinem Vorgesetzter und Restaurantleiter. Er ist Praktikant und hat 5 Tage da gearbeitet und war 2 krank. Das Trinkgeld war seine Motivation. Wenn der Chef sagt, dass schon abgerechnet wurde, dann ist das Pech bzw. Schwund, Ober sticht unter. Wenn er selber Restaurantleiter ist, kann er das alles besser machen. Für 5 € Trinkgeld alles in den Wind schießen und die Chance nicht sehen. Wie er selber sagt, das ist keine Dönerbude an der Ecke, sondern Stadt Hannover. Die geben Nachhilfe und machen Morgen einen Ausflug nach Bremen, den er jetzt verpasst. Er muss lernen mit so was umzugehen. Es geht um die Förderung und Gemeinschaft und Ungerechtigkeiten und Frustrationen werden ihm immer begegnen im Leben, gerade in seinem Beruf. Gäste, die behaupten das hätten sie nicht bestellt, denen das Essen nicht schmeckt, zu warm, zu kalt, er kann doch nicht immer ausflippen. Wenn ihm was nicht passt muss er lernen auch mal eine Kröte zu schlucken und bei der Stange zu bleiben für die wichtigen Ziele bzw. auch sehen, was ist wichtig und was ist Pippikram. Er hört das nicht gerne und es klingt als sei ich gegen ihn, aber ich sage es ihm, weil ich will, dass er besteht und er sonst keine Chance hat. Solche Umgangsformen, wie Sätze wie: natürlich, sehr gerne, Entschuldigung, das war mein Fehler, das muss er lernen, sonst geht es in keinem Betrieb und erst Recht nicht als Servicekraft. Da sie Morgen den Betriebsausflug haben soll er Montag um 13 Uhr kommen damit das Weitere besprochen werden kann, ob sie es sich mit ihm noch vorstellen können. Hoffentlich verbockt er das nicht. Er fragt, ob es mein Privathandy war mit dem ich ihn angerufen habe. Habe nicht 5 Stück wie Paris Hilton.

Ich denke an den toten Kollegen. Ist er jetzt überall, sein Geist. Rauchen, Lungenkrebs. Flanellhausanzug mit Brandlöchern, spastische Hand im Handschuh. Suki flippt aus vor Freude und Animieren. Suki hat Behindertenseismograph und liebt Frau Polin besonders. Je behinderter, desto lieber, er lebt dann richtig auf und sucht die Nähe der Probanden und stupst sie an. Ich lese den Wasserzähler ab (Vermieter rief gestern um 15 Uhr an, dass die Stände vom Herbst nicht stimmen könnten und wollte stressen, dass Morgen ihm nicht reicht (!?) und schreibe handschriftlich die Kündigung für die Konten im Harz. Ich bin schlecht vorbereitet. Mal schauen ob die Bank das akzeptiert. Ich soll was lesen, was sie geschrieben hat, wieder ein langer Text: Das ist Dein letzter Geburtstag in Freiheit, habe mir jetzt eine Anwältin genommen und die hat einen Arsch inder Hose. Ihr Vater hat in 3 Wochen und es geht um mich als ihren neuen Kampfhund. Polizeikontrollen auch auf dem Rückweg am Diner. Die Stadt ist gepflastert mit bärtigen Männern auf Plakaten: How far is far enough? Oh Mann. Ich kann sie nicht mehr sehen und Dutt auch nicht mehr. Ich bin so intolerant.

Pflegegeld wurde gekürzt, weil die Entlassungsmitteilung vom Krankenhaus fehlt, wird dann nachgezahlt. Tumor wächst in wenigen Wochen von 2 auf 4 cm in der Lunge. Sie raucht 2 Schachteln. Mr. Thang, Jugendliche mit viel Gepäck, dann Bar, komme kaum vom Klo runter. Der Kollege wollte auch mit und hat lustige Zeichen im Telefon. Ich auch, jede Menge. Stephan zeigt sie mir. Ich entschuldige mich und hatte sein Interesse wohl nicht ernst genommen. Ich werde heute früher nach Hause, fühle mich nicht.

Nachdem mein Kollege den Rat gegeben hat, einfach weitermachen und alle die mit wollen kommen mit und meine Mutter beruhigt ist bin ich es auch, aber von der Sache her nervt es mich. Es sind Machtspiele auf unser aller Kosten, so sehe ich es. Dann sollen sie weg bleiben, wer nicht will der hat schon. Diese Erpressungen und Manipulationen meiner Mutter kann ich nicht gut heißen. So eine liebe Mama und Oma soll man erst mal finden. Es ist nichts mehr vorgefallen und Sympathiepunkte bringt das auch nicht, sondern das Gegenteil. Ja, ich sehe das einseitig. Mag sein. Dass keine Antwort direkt auf meine kurze Mail Anfrage kommt ist jetzt auch egal, unser Fahrplan steht.

Herr Yoga bekommt die Quittung von der Umzugsfirma. Was denn sonst? Frau Perserin bei Frau Gismo, hat Vorladung bekommen. Sie soll da nicht hin, auch nicht voll wie 10 Seeleute. Am besten sie nimmt das an sich/ihr weg, was sie gekriegt hat. Ich habe mich da schon bestellt zu der Tagebuchnummer. Ich bin genauso blöd wie der Betrüger-Ex und habe es nicht geschafft den Wasserzähler abzulesen, sondern Gas oder irgendwas anderes abgelesen. Der Vermieter triumphiert hämisch und ich bin genervt. Wollte nachmittags aufs Sofa, weil ich mich nicht fühle, aber die Arbeit lässt es nicht zu. Steffi will den Hund hier abholen, wenn sie mit dem Einkaufen fertig ist. Ich fülle den Rentenantrag aus, der hier schon fast einen Monat liegt. Ich muss auch Kröten schlucken. Wenn der Hund entspannt da liegt und schläft unter meinem USM Glasregal ist es wunderbar und verströmt Ruhe und Gelassenheit. Die Frau vom abW liest den richtigen Zähler ab und die Konten sollen nicht aufgelöst werden bis nicht geklärt ist wo die 30.000,- € sind. Das wird ausgehen wie das Hornberger Schießen und kann mehr Geld kosten als da drauf ist nämlich ca. 150,- €. Ich sehe da keinen Sinn drin, aber rede mit der Bank, was möglich ist. Der Hund ist völlig ruhig als Frauchen kommt, die sich über unsere Fußabtreter mit Herzchen vom Vermieter freut (hat sie richtig erkannt). Freischütz soll super sein, sagt Kerstin. Das war so viel in der Presse, das muss man eigentlich schauen. Ich bekomme den richtigen Zählerstand und kann ihn dem Vermieter mitteilen, der sei versteckt gewesen tröstet mich die Sozialarbeiterin. Alkohol ist nicht nur gefährlich für den der schluckt, sondern auch für seine Familie, siehe vermindert schuldfähig. Wie viele Gewalttaten haben was mit Enthemmung und Exzess durch die Alkoholdroge zu tun? Der nette Typ von der Beratungsstelle ruft mich auf dem Handy an wegen Hilfeplanung Deisterstraße Anfang April. Da gehe ich hin, schon allein um ihn zu treffen.

Frage meinen Kollegen nach dem Osterurlaub, den er eingetragen hat. In Schleswig-Holstein auf dem Demeterbauernhof bei einem Freund, Töchter haben Tiere und gesunder Ernährung und er kann ein bisschen in der Sonne abhängen so der Plan.

Ist nationalsozialistisches Motiv strafschärfend? Ist Brandstiftung nicht ohnehin Mordmotiv wegen gemeingefährliches Mittel? Meine Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Strafrecht B (warum hieß das so?) sind schon lange vergangen. Ich habe 5 Häkeldreieckstücher auf einmal in der Mache. Klar, dass die Wolle sich verheddert und jeder Film nur ein Hörspiel ist, auch der spitzenmäßige mit den schwulen Stewarts, die Tequila trinken während des Fluges, der andere betet und der dritte kann nichts für sich behalten und muss zwanghaft die Wahrheit sagen. Das Trauma habe ich auch. Ich bin eine Mischung aus den 3. Lustig. Den müssen wir für M & M brennen, alleine die Uniformen im Flugzeug und die Dialoge. In der Südstadt gibt es einen Thai mit „Streetfood“, der richtig schön authentisch und selbstgemacht, auch die Getränke, ausschaut. Hat Stephan gefunden. Er soll die Spedition für die Möbel von Johanna, Sofa hierher, Schrank nach Oberfranken koordinieren. Sabine hat umgebucht bei Nina und ich sollte fragen wegen Kino. Bin zu müde.

18.03. Traum: Irgendwie Party und ich muss zurück. Da liegt ein Typ am Strand (?), wie dieser Osteopath, aber der ist schwer auf Droge und will mich greifen. Als er mich hat und ich nicht mehr weg kann, versuche ich ihn zu besänftigen, wollte nur hier die Flosse von dem Delfinkostüm holen und will dann im richtigen Moment abhauen, klappt nicht. Er sticht mir in den Hals und will mich töten. Dann im Wasser, er will mich weiter verletzen, töten, ertränken, ich rufe um Hilfe. Vom Ufer kommen Männer und retten mich auf ein Boot, aber ihn auch und er ich verletzt und ich warne, er ist gefährlich. Er muss mit Handschellen gesichert werden. Er wird sie alle überwinden und wieder auf mich losgehen und sie nehmen es nicht ernst, machen ihn mal los für einen Klogang oder so und er kommt, wie ich gefürchtet hatte und er ist wieder hinter mir her und es geht weiter. Noch schwerer verletzt, es fehlen Körperglieder, mehr Füße, wir bluten. Ungewöhnlicher Traum den ich im Traum Claudia erzähle, die mir von Elenas Feier mit Hilda erzählt und Fotos zeigt. „Wir sind alle alt“ kommentiert sie das und sie ist drauf und ihre Eltern und dazwischen Hilda. Es gab am Freitag schon eine Feier und was hatte Elena an. Was total Schönes, zeigt sie mir auch. Ihre Mutter hätte gesagt, Elena ist zu stark geschminkt und Elena sagte darauf „Ohhh Mama“ und meinte damit Oma und das sei lustig gewesen und ich sage, dass die immer so nett sein kann. „Das müsse man“ mischt sich eine Frau neben uns ein und ich sage, „ich könnte es nicht“ würde dann sagen: Du bist auch grell geschminkt wie ne billige Nutte. Wir sind an einem Kuchenstand und ich habe schon eingekauft und es gibt kleine Hefestücke mit Pflaumen und ich sage, „noch eine kleine Pflaumentorte bitte“ und will einen Witz machen. 2,50, ich suche Geld, das ist nur ein 20 Cent Stück, die Verkäuferin sagt, das reicht und ich denke/sage, „ist ja für Violetta, einen guten Zweck, o.k. ich habe aber schon mehr gekauft“. Sie will erst das Geld und dann macht sie erst die Sahne drauf. Yum, Sahne, ich denke immer nicht daran, dass sie an diesen Ständen Sprühsahne nehmen und die mag ich gar nicht und Claudia erst Recht nicht. Die darf ich dann alleine essen sagt sie mir. Die Frau neben uns sagt, sie mag die und ich denke, vielleicht schmeckt sie ja auch, aber sie schmilzt schnell. Dann sehen wir eine alte Frau, die ihre Arme quer an einer Hauswand hat und ich sage, sieht aus als würde die Planken, haha und Claudia; das kann sie zur Zeit nicht, zu unsportlich und ich zu der unbekannten Frau. Das sagt sie jetzt und in zwei Wochen kann sie es wieder. Die hat immer so Phasen von unsportlich und dann wieder total sportlich und die Frau, sie macht zur Zeit auch wenig Sport, weil sie mag es, wenn es hell ist, wenn sie nach Hause fährt.

Ich werde wach und Stephan erzählt mir von seinem Traum. Wir waren im Restaurant und er musste kacken, aber meine Eltern waren hinter einer Glastür und er konnte nicht, die haben sich versteckt und fanden das lustig, aber er hat sie gesehen und fand es nicht lustig. Ist dann nackt Fahrrad gefahren und suchte einen Platz und hat unterwegs Köttel verloren und ein schwules Pärchen hat die Nase gerümpft und er hat mir dann vom Traum erzählt und jetzt merkt er, dass hat er noch nicht, muss im Traum gewesen sein. Traum im Traum. Hatte ich auch. Sein zweiter Traum, wir sind im Hotel und wollen da nur durch und eine Abkürzung nehmen und ein Typ meint, da sind Zeitschriften. Stephan schaut die an und die sind ganz scheiße und es sind seine privaten und auch die Post, aber die darf er anschauen. (ich denke, das steht für Post vom Nachbarn, die bei uns liegt). Er hat verarbeitet in seinem Traum, dass er gestern 3 mal war und mein Traum, den ich auch erzähle, wäre der schlechte Agentenfilm gewesen, denn wo wurde einer in den Hals gestochen? In dem Film von dem russischen Schläfer. Daran erkennt man schlechte Filme, dass die Bösen sinnlos Menschen umbringen, einfach weil die sagen, sie waren 2 Tage nicht bei der Arbeit, dann zack, Messer in den Bauch. Das zieht einen Haufen Probleme an, wenn man jeden Kiosktypen umbringt, der einem über den Weg läuft, nur weil die Zeitung ausverkauft ist. Das ist dämlich.

Er ist wieder vor mir eingeschlafen. Die Decke war nicht richtig geordnet. Die Sonne scheint nicht heute.

Kathrin soll Postkarten für mich kaufen bei Coop (EG in St. Gallen, Schreibwaren nehmen den Strumpfhosen und BHs). Die teuren von Boesner nehme ich nur, wenn überwiegend getuscht wird auf der Karte und nicht um Collagen darauf zu kleben. Das ist zu schade, außerdem sind die dick und passen nicht so gut in die Heftchen und hier gibt es die einfachen nicht mehr, hat Kaufhof abgeschafft als Nischenprodukt und in der Schweiz sind sie verfügbar und von guter Qualität und äußerst preiswert. Das sind politische Preise (weil man das basteln unterstützen will so meine Vermutung) wie in England für die Limo, die mit Strafsteuer belegt wird. Erst denkt man Bevormundung, aber beim Rauchen hat es auch geklappt. Der Mensch ist einfach gestrickt. Kathrin ist sehr gut in sowas und ihr hätte die Beschreibung genügt, aber ich bin stolz, dass ich eine Verpackung dazu auch noch finde.

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Rosenbusch, Stephan liest vor aus der Urteilsbegründung. Kenne ich von Verfahrenspflegschaftssachen und Beschwerden gegen Unterbringungsbeschlüsse in der Psychiatrie. Das geht dann zum Landgericht, Kammer für Strafsachen, dann muss ein Richter vom Landgericht anhören. Machen die meisten nicht so gerne. Habe ich getroffen als ich im Friederikenstift war mit dem Blinddarm, da lag seine Mutter. Der ist politisch links und ich finde das Urteil gut und richtig. Mindeststrafen für Kiffen mit Jugendlichen, die sonst auch kiffen, finde ich trotzdem auch politisch skandalös und nicht zu halten.

Casual Friday, ziehe gleich meine Sporthose an. Ich sehe immer nur die As darauf, für Arnhold, wenn ich mit dem Kopf auf den Oberschenkeln liegen und meine Augen ganz nah dran sind.

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Neue T-Shirts drucken lassen und frittierten Fisch essen, eine Runde in die Stadt. Binden brauche ich auch, die reichen nicht übers WE und Stephans Rat die japanischen zu nehmen ist nicht ernst gemeint nach dem was ich immer veranstalte. Außerdem brauche ich Haarreif als Rohling. Gegenüber läuft ein Flokati vorbei, großer Langhaaryorki-Mix, sehr sympathischer Hund bei Kind an der Leine, läuft super und benutzt hinten nur ein Bein, was ausschaut wie humpeln auf den ersten Blick. Diese Lässigkeit kenne ich noch vom Treppenruntersteigen bei Feininger, wie eine Extragangart und wozu braucht man dafür 4 Beine, wenn es so einfach ist. Lidl auf dem Weg zu Arbeit. Rieseningwerwurzel gefällt mir optisch und 2 große Ü-Ostereier. Der Typ hinter mir in Aha-Uniform hat 2 Schwarzwaldkirschjogurts, einen lieblosen Rosenstrauß und Pfandbon oben drauf. Immer lustig was die Leute so aufs Band legen. Seines kann ich leider nicht fotografieren. Lache laut auf dem Fahrrad über die Modeplakate. Diese Hippie-Mode der 70er, die darauf getragen wird. Das sieht derart verkleidet und scheiße aus. Faschingsmode aus dem Katalog, in etwa so überzeugend. Die Kollegin, die freitags angeblich nicht im Büro ist, ist mal wieder da. Kathrin schreibt mir, dass es bei Coop Wein gibt. Sie hat viel um die Ohren und ich schicke sie Erledigungen machen, dabei bin ich nicht ihr Chef. Michi scheibt wegen Tampopo, das wäre unser Film, aber wir sind bestimmt im Theater am Samstag. Hey, der ist echt gut. Die Zurich hat eine neue Bankverbindung und nach 44-mal klappt die Überweisung nicht. Jetzt muss auch noch der Mittagstisch abgesprochen werden mit Team Steuern. Der Kollege schneit auch nur kurz rein, weil die Töchter Ferien haben, aber noch schlafen und fragt mich ob ich in einem Laden war, wo es alles in etwas größer gibt (ich beeindruckt von den Ausmaßen des Ingwers und der XXL Ü-Eier).

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Hubi hat abgesagt für die private Thai-Vorstellung in Wien, schade, dann Punks. Claudi schreit ja, aber das wusste ich vorher auch schon. Kathrin sagt, Schnaps geht statt Nachtisch. Sie kennt auch Zirbel, dann ist der Atem wenigstens frisch. Ich freue mich sie Ostern zu sehen und auf Karfreitag abhängen bei meinen Schwiegereltern. Schicke Claudia meinen Traum, der sie betrifft und vielleicht gehen wir wieder zu den Kathos, die machen lustigen Palmsonntag Ausflug/Spaziergang mit Buchsbaum. Die Richterin kann die Akte von dem dementen Häftling in alter Polizeiuniform, der in Österreich gesessen hat, nicht finden. Meistens finden die sich wieder an (das ist ja beruhigend). Das falsche Lachen hier im Büro geht mir am Nerv. Es ist falsch und gekünstelt. Der Kollege übernimmt sich öfter (das stört mich nicht), was stört ist das Ankündigen und dann doch nicht. Die Mitarbeiterin des Strafverteidigers ist auf Zack und antwortet mir, weil er im Urlaub ist. Das Gutachten liegt auch noch nicht vor, also ist keine Eile geboten. Eine Mail genügt, der türkische Typ geht nicht mehr zu Frau Srilanka. Ich sage der Pflegedienstleiter, der habe schon eine spezielle Art, also ich auch, aber es kann nicht jeder mit jedem und wenn sie es jetzt sowieso schon eingesehen und umgesetzt hat umso besser und ich bedanke mich, weil sie muss ja auch die Leute koordinieren. Meine Eltern sind in Stuttgart, Lothar Späth ist gestorben (Staatstrauer wie Kennedy?) und hatte Demenz.

Es ist so unangenehm feuchtkalt wenn man nach draußen vor die Tür tritt, dass die T-Shirts warten müssen und Fisch ausfällt, nur nach gegenüber. Die Tortenstücke für 2,90 € sind obzsön klein. Ein sympathischer, ruhiger Hund, der sich gleich hinsetzt. Die sind neu hier und wissen nicht, dass man am Tresen bestellen muss. Morgen soll es noch mehr Regen geben. Denke ans Sport schwänzen und Tatsache, die vorletzten Kurse werden abgesagt als ich wieder im Büro bin, bekomme ich die Absage. Ich hatte aber eher an einen Doppelkurs gedacht um die kalten Füße warm zu bekommen. Der Kollege und die Tochter hatten spätes Frühstück. Ich habe besseres Wetter für den Bauernhof für sie bestellt. Kurz zu Rossmann, einen Ferrero-Schokohase, unter mit einem Rand wie Pralinenpapier für die Mitarbeiterin der Kollegin, die laut Kalender Morgen hat (Stephan hatte mich darauf angesprochen). Haarreif, der bearbeitet werden muss. Ob man eine Sache 1 x macht oder 1000. Ostern ist für mich immer dieses Jahr in Bayreuth, als wir in dem ersten Haus zur Miete gewohnt haben. Es war viel zu kalt (wie heute auch) und mein Cousin aus Travemünde, Wulff, der schon unter der Erde liegt, war bei uns zu Besuch und wir haben Ostereier im Garten gesucht. Der war in mich verschossen. Ich überlege ob ich aus der winzigen eckigen, gelben Schale, die ich wieder mit nach Hause nehme, weil sie hier im Büro nur Platz wegnimmt (dort auch) ein kleines Ibekana-Gesteck zu Ostern rein machen kann, aber der Metallstreckigel von Hanna ist viel zu derbe und groß. Man müsste einen basteln und dafür reicht es bei mir wahrscheinlich wieder nicht mit Talent, Geduld und Interesse. Die Betreuungsstelle auf dem AB. Neufall, die Frau kommt aus dem Libanon und spricht neben arabisch gut Englisch, wohnt in Linden und hat eine posttraumatische Belastungsstörung, lebt mit dem körperbehinderten Mann zusammen, soll in die Tagesklinik am Schwarzen Bär, wünscht sich auch dabei Unterstützung durch eine Frau und die Betreuung wurde vom Sozialamt angeregt. Ja, mach ich.

Ich schicke die gemalte Karte meiner Tante herum und die sonst unbeliebte Ex-Schülerin meldet sich als erste:

„Hallo Franziska,

die Karte ist wirklich sehr schön! Ich erinnere mich auch ganz deutlich an eine Musikstunde, wo Johanna die Moldau behandelt hat. Sie hatte auf der Innenseite der Tafel die ganzen Szenen, die in der Moldau vorkommen, bildlich dargestellt. Das hat mich damals auch total beeindruckt. Welche Mühe sie sich für so eine einzelne Stunde gemacht hat!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!“

Streit zwischen den Freundinnen, welche Freundin kann besser ausmisten und ist besser geeignet für die Wohnungsauflösungen finde ich auch absurd. Sie hat 2 Wohnungen und 3 Keller und wir können jede Hand gebrauchen. Was soll dieses Kompetenz-Hick-Hack. Ich mag sie auch alle und verstehe mich mit allem. Komisch.

Doch eine Mail wegen Elternunterhalt um die Nerven zu beruhigen vor dem WE. Die Schubladen quellen über, aber der Prittstift ist nicht zu finden. Der Kollege gibt mir einen, der vielleicht mal meiner war, so vermutet er. Ich nutze die Gelegenheit um ein paar Dinge wegzuwerfen, altes Parfum in Sternform Thierry Mugler, Plastikkreis zum Malen geometrischer Kreisformen, unvollständig, Klappstempel aus dem alten Büro. Seine Tochter freut sich über Tierpostits, die ich mal einem Hippsterladen in Hamburg gekauft habe. Die Katze mit der Sprechblase und der Hund mit der Megaphontüte (wie heißt das, wenn es nur mechanisch ist und die Stimme verstärken soll ohne Batterie?). Der Kollege nimmt einen Stift mit blauer Beleuchtung in einem oralen Plexiglassarg mit einer Medikamentenwerbung. Thomas Vorleben nehme ich an, irgendwas mit Ex- vorne. Ich schreibe private Post, einfach mal ein paar unlesbare Postkarten in die Welt werfen und die Sachen für den Roten Berg, die seit Wochen und Monaten hier rum liegen. Das erleichtert und das Wochenende kann kommen. Die Tochter im Abi wird vielleicht das Büro nutzen (nicht, dass ich mich wundere). Ostern sind sie wieder da. Ich sage bei uns ist keiner und wenn der Hase kommt, Unterdruck. Der kommt frühestens Sonntag werde ich belehrt. Der Kollege freut sich auf ein Haus was noch nicht richtig eingerichtet ist. Mal leerer, das mag er auch gerne. Klar und vollgerömpelt kennt er ja von uns.

Ich backe Haferflockenkekse aus viel geschmolzener Butter und nacheinander. Schmecken zu wenig nach Zimt und müssen knuspriger. Die zweite und dritte Ladung wird besser. Punks bestätigt den Tisch. Uhrzeit hatte ich vergessen. Lieber früh, auch wegen Gelas Party. Dancing Stars und Frau Kinsky sieht schwer nach Störung und Psychiatrie aus, ein gebrochener Mensch. Dazu häkeln, wie immer. Moving bones hat Probetraining bestätigt und Stephan liest mir die Robinson-Girotec Trademark Dingens Beschreibungen von der Homepage vor bis ich „Aufhören“ schreie. Das klingt schlimm, aber ich probiere trotzdem mal aus was dahinter steckt. Stephan bricht dann auf zum Zähneputzen und ich kann wieder nicht einschlafen. Ist ein bisschen als hätte ich zu viel Kaffee und/oder schwarzen Tee getrunken, dabei habe ich das so gut wie eingestellt. Die ersten Träume, wechsele ins Gästebett, hier großes Gerufe auf der Straße, vermutlich wegen Ende des Schuljahres, auch egal.

19.03. Ich träume sehr detailreich. Das einzige was ich weiß ich die Fahrradprobefahrt. Ganz filigrane Sattelstütze mit braunem kleinen Sattel und wenn man ihn hoch schraubt (was die Frau tun muss für mich, ich rutsche immer tiefer davor und die Knie auf Kinnhöhe beim Fahren), gibt es Halterungen wie beim Pferdesattel aus Metall für die Füße und der Lenker, alles wie Jugendstil. Fahre Proberunde, passt das zu mir? Sie hat ein Schmuckgeschäft und ich schaue was sie so hat und sie schaut sich meine Kette an mit genähten Knöpfen und Vielem mehr. Davon habe ich hunderte und alle verschieden, ja, ich weiß, die ließen sich verkaufen, will ich aber nicht, nur wenn ich verarme und muss, aber Prostitution gibt es ja auch noch. Daneben gibt es einen sehr englischen Laden mit viel Kissen und Polstern und die machen Afternoon Tea, drei Mal am Tag. Davon wusste ich nichts und das ist in der List. Wir müssen einen Tisch vorbestellen, wenn meine Eltern zu Besuch kommen. Ich werde wach, es ist 8 wie immer und nicht 9. Bleibe noch lange im Bett liegen, nämlich 10 Minuten und schaue mir an, wie ich das Gästezimmer frei räumen muss, wenn wir Besuch bekommen, vor allem eine Familie. Ist es berechtigt, dass hier dauerhaft eine Leiter im Zimmer steht, die man kaum benutzt? Überlege was ich heute nähe und bastele, wenn Steffi kommt. Blute noch. Schreibe meinen Eltern, dass sie sich nach Stuttgart kurz bei mir melden sollen.

Stephans Traum spielt in NY mit Drogen, Koks auf Schnaps, der Typ wedelt es weg und zum Teil auf Stephan. Ein riesiger Second Hand Laden, der nicht auf der Liste war und Stephan lässt sich auf dem Plan zeigen, wo wir sind damit er ihn für mich wieder finden kann. Ich bin nicht da und dann fällt es im wieder ein. Natürlich bin ich mitgegangen mit dem Typen, der Essen gemacht hat.

In der Haz steht, dass man in Designerhandtaschen anlegen kann. „Mehr Taschengeld“. Die Werte würden stabil bleiben von Chanel und Birkin Bag. Ich lege das mal hin für Kathrin. Dann liest Stephan einen Artikel vor, bei dem ein 12-jähriger Junge Verbrennungen bei einer Intim-OP erlitten hat (kann nur Vorhautverengung oder Wanderhoden gewesen sein). Der 72-järhige Arzt ist vorbestraft, er hat mit einer Elektroschere hantiert und durch unkontrollierten Funkenflug hat sich Desinfektionsmittel entzündet. Die Eltern hörten ihr Kind rufen und schreien und die Ärzte haben dann erklärt, ein Leihgerät sei defekt gewesen und sie hätten alles so gelassen. In Wirklichkeit war der OP-Saal schon gesäubert und gereinigt. Die Eltern haben die Polizei gerufen und die waren zur Spurensicherung da. Der Tüv sagt, die Geräte waren alle in Ordnung und das Kind musste zwischenzeitlich 9-mal nachoperiert werden mit Hauttransplantationen. Böse Ärzte hat schon was sehr Deutsches.

Meine Eltern haben Stephan schon geschrieben, sind also wieder Zuhause. Umkehr der Verhältnisse und ich muss auf Erziehungsberechtigte machen. Früher ist Dietrich mir nachgefahren mit dem Volvo, wenn ich ohne Licht am Rad losgefahren bin, jetzt fahren sie völlig übermüdet aus Stuttgart zurück und machen keinen Halt zum Schlafen. Die Fahrbahn ist nass und sie können nicht mit und nicht ohne Brille sehen 7 Stunden Autobahn und bauen fast Unfälle. Dietrich ist so fertig, dass er morgens baden muss (Mikwe). Ich bin versöhnt mit ihrem Tod und dem Testament und denke, besser hätte es nicht laufen können.

Zum Yoga (letzter Movenyo-Kurs vor den Osterferien, Lehrerin fährt gleich nach Dänemark mit Kind) und dann gleich zu mir. Toasts aus der Pfanne mit Salami und Kekse und Kaffee. Mikrusch an die Leine, kein Vertrauen, dass der nicht was frisst was er findet und Probleme macht für sich und andere. Bis 18:30 Uhr Ketten basteln und auch Sachen verschenken, passende Ohrringe dazu, eine ganze Schmuckkollektion. Es muss auch einen Ausgleich geben für die Sklavendienste der Vergangenheit für mich an der Nähmaschine. Ich wundere mich über den Mut zum Köthenwaldstadtplan und super eingesetzt. Die Kette gefällt mir am besten. Obendrauf gibt es eine Holzkette mit verdecktem Verschluss, 2 Hasen aus Czech-Republik, eine 50er Jahre Handtasche vom Flohmarkt, die allerdings ein rieselndes Futter hat. Am Ende ist die neue Tasche voll und passt kaum in den großen Metallicturnbeutel von American Apparel. Stephan ist begeistert von der Demo und es war sehr groß und gab Grillfleisch, vorher hat er mir einen neuen Waldhonig auf dem Markt gekauft (10,- €) und später kommt er vom Sport, ich hatte ihn nicht pünktlich geweckt, weil ich ihn etwas schlafen lassen wollte und er war sauer und Steffi fragt ob wir uns wieder vertragen als ich aus dem Schlafzimmer komme, aber er ist schon los und ich hatte Zähne geputzt mit einer Marvis Zahnpasta mit Lakritze in schwarz aus Castellabate, die ich im Badezimmerschrank wiederentdeckt habe. Muss er immer so auf Drama-Queen machen wenn eine Freundin da ist? Das geht mir auf den Keks. War angeblich nicht sauer und wollte nur schnell zum Sport. Das ist anders angekommen. Ich habe e jedenfalls gut gemeint und hatte in der Tat seine Challenge vergessen und dachte, wenn er müde ist, ist es doch gut, wenn er etwas schlafen kann so vor der Kultur und so.

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2 auf dem AB. Eine Frau, die ihren Namen nicht sagt und den Dialekt vom AB nachmacht. Die hatte draufgesprochen als ich daneben stand, aber das Telefon waren tot, nur die Station klingelte und ich sagte zu Steffi, ich kann nicht mal ans Telefon gehen. Wohl auch Carin wegen Sekretär und einer Kiste alter Fotos. Ich habe genug, zu viel von allem sage ich zu Stephan. Bei der Vorstellung von Flohmarkt packt mich der Ekel (war heute Morgen schon so beim Vorschlag nach Knöpfen zu schauen). Ist die Schmerzgrenze an Zeug erreicht? In die Oper und immer noch Casual Friday. Wir müssen jetzt los, sind dann aber früh da und sitzen im fast leeren Saal. Vor der Tür hatten uns Jugendliche belehrt, dass man die Fahrräder dort nicht abstellen dürfe. Direkt an der Oper. Solche kleinen Hilfsscheriffs sind mir die liebsten. Flense hat uns gesehen und kommt runter. Er sitzt ganz oben in der Mitte (im Falkennest?) in einer Gruppe. Da soll es ein tolles Treppenhaus geben. Stephans T-Shirt ist alt und sieht nach Bier aus. Das muss auch mal weg. Herr Bernersennen vom abW Frau Dackelmischling ist auch da, wohl mit seinem Partner, schaue nicht so genau hin.

Ausgelaugt in der Pause, danach wird es besser und gefällt mir, 1. Hälfte zu überfrachtet, schon alleine die ganzen Videos tun den Augen weh. Das Bild des hässlichen Deutschen, böse Ärzte, die kastrieren, viel Blut, Nazis, Hoyerswerda, vollgepisste Jogginghose, Märchen, Zwerge, Wagner, Beuys, Kunst, warum hängt da Andy Warhol dazwischen? Schöpfung, nationale Grenzen, Sinnstiftung, deutsche Identität. Ich finde das ein bisschen zu dick aufgetragen und denke, mit weniger hätte man die Botschaft auch verstanden. Nach der Pause ist der Typ (Frau) mit der Knollennase im Publikum und fragt, wie es weiter geht, ob ein Herr Thielemann da sei, der wisse das immer. Der sei in Genie (Lacher). In der Pause wurde gefragt, ob das ein Mann oder eine Frau sei (umgeschnallter Penis kann irritieren, war aber klar). Stephan fragt, wen sie meinen (den Raben, der eindeutig wegen der schönen Brüste gecastet wurde). Dann sehr schön Volkskunst mit Wildecker Herzbuben Outfits und Wortschildern, die immer in eine neue Reihenfolge gebracht werden und eine Lieferung mit Zalando-Schuhe an die beiden Frauen (Förstertochter und Zugehfrau). Auch die Tierkostüme, der morbide Rabe und der Wolf sind sehr toll gemacht. Auch das Video von der AfD Demo ist eindrucksvoll und regt zum Nachdenken an. Die Menschen sehen zum Teil aus wie der Chor und als hätten sie Perücken auf. Andere wie ganz normale Jugendliche, als würde sie in die Faust gehen. Ich denke, das Problem bei mir ist die Musik, die mir gar nichts bringt. Schwierig ist, wenn man einen offenen Ring trägt und gerät mit dem Tamponfaden hinein.

Nach Hause kommen ins 1-Familienhaus, versuche mich mal hineinzuversetzen in das Gefühl, aber merke nichts. Was bringt das? In München gibt es nur 3 Wohnungen? Ich bin wohl zu müde.

20.03. Traum: Es ist Venedig. Ich traue mich nur alleine weg und denselben Weg wieder zurück, schon das ist kompliziert genug und ich muss immer schauen, ob ich richtig abbiege. War es wirklich dieser Durchgang? Frage Stephan wäre es Markusplatz gewesen nach dem ich hätte fragen müssen. Ja, das wohl schon. Unterwegs sind lauter Einheimische ältere Menschen und Künstler, die hier wohnen. Bebastelte Küchenschränke, farbig bemalt mit Blättern stehen vor der Tür. Sie haben kurze Hosen an (leger gekleidet) und bringen Einkäufe zurück auf ihre Grundstücke, die allerdings in dem Fall weitläufig sind mit Garten und Gefälle. Ich denke, hier wäre der perfekte Ort einen Partner kennen zu lernen, weil interessierte Touristen aus aller Welt vorbei kommen, da hat man ordentlich Auswahl. Zuhause bei uns ist ein uraltes Paar. Er hat riesige Nase (wie in der Oper gestern) und tiefe Falten im Gesicht. Seine Gesichtsarchitektur hat Metallstützpfeiler, d.h. Stäbchen durch die Nase, die dort fest installiert und an den Nasenflügeln und mit seiner Brille verschraubt sind. Fasziniert schaue ich hin ohne zu starren. Habe ich noch nie gesehen. Er erzählt was vom Gesichtskrebs seiner Frau, der ihr fast das Gesicht weggefressen hätte. Die müssen uralt sein. Nachts muss ich eine Treppe herunter durch Türen, die zufallen. Ich muss leise sein, sein Schlafzimmer muss dahinter sein, so dass er alle hört, die nachts raus müssen. Dann geht es um die Enkel. Basteln mit denen. Als ich aufstehe sind sie in einer Gruppe Kinder vor der Tür mit Skiklamotten an. Ich bin noch im Nachthemd als ich mich auf die Suche mache und vor ihnen stehe. Hannes ist dabei. Sie machen einen Skiausflug. Auch schön. Viel Spaß. Alle sind blau angezogen (Skiklamotten). Katalin ist das einzige Mädchen und hat nichts auf dem Kopf. Eine Mütze muss sie tragen, dann soll sie sich einfach eine leihen, will schon eine greifen und ihr geben, da wird ihr eine gereicht. Dann sind wir in der Lagune, ich mit Paps, ein Orca ganz nah, aber die sind nicht dafür bekannt, dass sie Menschen anfallen, die fressen Fische. Dietrich zeichnet die Rückenflosse, ob die wirklich gerade am Körper ist, das Verbindungsstück und warum die hinten diese großen Noppen hat (wie Lego). Hat das was mit dem Einklappen in Richtung Rücken zu tun, fragt er mich. Ich weiß auch nicht. Ich drücke mich ganz nah an die Kaimauer, so hat er auch keine Chance anzugreifen ohne sich zu verletzen ist der Gedanke und fasse ihn sogar an, steige aus dem Wasser und schaue von oben. In dem flachen Wasser eines Innenhofs ist er gut zu sehen und macht ein paar Sprünge. Faszinierend. Dann kommt ein viel größerer, muss ein Kind gewesen sein sieht man ihm Vergleich. Das ist wohl seine Mutter und die ist sauer und wirft ihn zur Strafe gegen die Mauer, weil er weggelaufen ist. Seine Seite ist ganz offen. Als ich noch überlege ob das heilt kommt ein anderes Orcakind und das jagt er indem er durch das Fenster eines Hubschraubers, der im Wasser liegt springt. Er bleibt hängen und reißt sich die Rückenflosse ab. Überall Blut. Das war’s wohl, weil die Verletzung wird er nicht überleben. Dann explodiert er und überall Blut du Eingeweide im Wasser und auf der Besatzung eines Krankenwagens, die angeekelt sind von der Besudelung und aussteigen um zu sehen, was das war.

Ich werde wach und es ist erst 7. Ist Kirche heute noch mal übertrieben? Basteln ginge auch. Erst mal was nähen heute Morgen. Zeit ist da noch. Das Wetter ist schlecht, die Motivation unten. Es kommt mir tatsächlich übertrieben vor und mein Mann ist auch dagegen. Wir besprechen die Oper nach. Ich frage ihn was davon er verstanden hat und ich lese was von Wiki dazu. Die Deutsche Oper als Widersacher der italienischen Oper. Und er will noch mal drüber reden, dass ich ihn nicht pünktlich um 15 Uhr geweckt habe (aber nicht sauer gewesen sein wollen…also doch). Dann baden, Haare schneiden, basteln, aufräumen. Bügeln, aber nur meinen Kram (wieder Diskussion). Die Binden hätten eigentlich gereicht, nur heute Morgen läuft was schief. Das gibt es, dass wenig Blut viel Sauerei macht, weil die Saugkraft der Pampers irgendwie nicht klappt, weiß nicht an was es liegt. Ich bastele Hütchen für NY (aus der Filzarbeit von Peoples Pops und aus dem Fahrradschlauch mit Radfahrer und kaputtem Rad, beim Spielen am Vortag mit Steffi gefunden), Ja, auch eines für Wien mit dieser lustigen Möwe, die ich wahlweise auf den Wasserkocher und den Salzstreuer oben drauf kleben wollte (was aber nicht geht wegen unpraktisch).

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Rechne mit einer längeren Blutung, rechne damit, dass ich in Wien noch blute, bin pickelig, lasse mir die Spitzen schneiden und mache eine Dread raus, habe jetzt genau noch einen, auch damit bin ich unzufrieden. Stephan spielt mir die Ansage von Erika vor, die wegen Johannas Wohnung und der alten Fotos angerufen hat. Dazu muss man 10 alte Ansagen passieren lassen u.a. meine Tante, mein Neffe, meine Schwiegermutter. Die Frau auf dem AB war Susann, Stephan hatte Recht. Sie kommt im Mai nach Hannover. Ihre Oma wird 95. Wer ist schon 50 und hat noch eine Oma. Alain hat sich einen Zahn gebrochen und fährt über Ostern nach Flensburg. Stelle Stephans Leben in Frage, macht zu wenig daraus, was ist mit Hobbies, keine, zu passiv. In der Hanomacke hat er mal was gemacht. Angeblich hat er alles aufgegeben, weil ich dann gemotzt habe. Das glaube ich nicht, er wurde abgewählt. Das Auflegen war dann auch nicht mehr gefragt und zu Ende studiert hat er nicht, weil seine Eltern gegen das Studium waren. Er kann doch nicht immer anderen die Schuld geben. Er trifft die Entscheidungen. Immer in seiner Schaltzentrale vor dem Bildschirm. So sei das Leben. Nein, es gibt auch ein analoges Leben. Er hat mehr Potenzial, gute Stimme, sollte singen. Theater in der schwulen Sau, Lust mitzumachen? Steht hinten auf dem Flyer. Kann ihn doch nicht einfach anmelden als wäre er mein Kind. Das geht auch nicht. Ich bin sein Hobby und kann eigentlich von Glück sagen, dass es so ist und viele Hobbies anderer Leute (Stichwort Garten) finde ich tatsächlich sinnlos, also ich motze wohl nur. Wir lächeln uns wieder an und essen die letzten Haferflockenkekse. Da muss es auch ein besseres Rezept geben. Ich suche 6 Armreife raus für Steffi, die viel besser zu ihr passen. Große aus Holz und so, die werden ihr stehen. Dann schneide ich den letzten Dread raus. Lächerlich. Lasse ich wie alte Männer ein kleines Schwänzchen/dünnes Zöpfchen aus der Vorfrisur stehen? Das muss nicht sein. Stehe zu meinen 3 Haaren, was bleibt mir. Fühlt sich an wie eine Kurzhaarfrisur, yuhu! 20.03.2016 Ende der Dreads und Ära der dünnen Haare. Mails u.a. von Steffi, dass es ihr nicht gut ging (2. Kaffee war zu stark) und sie dachte, ich wäre sauer. Die von den Perlen wollen, dass wir uns alle mal treffen und kennen lernen. Der Typ vom abW, den wir in der Oper getroffen haben. Hat Doppelnamen und will wohl, dass ich mitbekomme, dass er verheiratet ist. Er kann verstehen, dass ich den Verrückten mit dem Verfolgungswahn nicht übernehmen will und sie hätten sich prächtig amüsiert und es hätte ihnen auch musikalisch gefallen. Erika aus Stuttgart, dass die Spedition am besten Mittwoch schon kommen soll. Wo soll das Sofa bloß hin? Dann kann unseres mal angeholt werden zum Beziehen. Eigentlich hilft das nur bedingt und die Küchenplanung muss weitergehen. Wohnungsvorschläge für München. Die Preisspanne ist erheblich. Die Jungs sollen entscheiden. Ich mache eine Wollwäsche und kann aber ohne Wolltuch um den Hals nicht einschlafen. Muss Ersatz nehmen, sonst geht es nicht.

2 Platten in 4 Stunden

07.03. In der Flughafen-S-Bahn (diesmal mit Fahrschein) ein junges Pärchen, die sich breit machen. Wir setzen uns gerne gegenüber dazu. Sie ist dick und er etwas doof und in sie verknallt. Er: „Jetzt haben wir eine Woche frei und können tun was wir wollen. Nicht, dass Du immer abends um 10 oder so ins Bett gehst“. Sie: „Ja, aber auch nicht um 2, ich brauch schon meinen Schlaf“.  Er zeigt ihr seine Sammlung Münzen für Einkaufswagen. Kik hat er und diverse andere mit Werbung, mindestens 8-10 Stück, die er hervor holt und zeigen will. Sie hat nur einen, den soll mal sie mal zeigen, was das für einer ist. Er findet das voll interessant und sammelt die. Zuhause hat er ein ganzes Glas voll. Ihrer wird nicht hervor geholt. Er kann Hannover nicht leiden. Cuxhaven, das sei schön, ob sie das kenne. Kutschfahrt am Deich. Er kennt die Fahrkartenkontrolleurin und war mit dem Kollegen schon mal ein Bier trinken. Er muss seine Fahrkarten nicht zeigen sagt er im Vorfeld. Sie will die bestimmt nicht sehen. Dann holt er sie doch raus bevor die Frau bei uns ist und macht etwas Smalltalk, fragt wann sie Feierabend hat. Er will wissen, wie viel Geld sie haben. 300 Euro? Will sie ihm Taschengeld geben und er braucht schon mehr als 10 oder 15,- €. Mit so wenig kann er da nicht rumlaufen. Sie will ihm 150,- €. Sie bekommt Lohn für 3 Monate und eine Nachzahlung. Er: Wahnsinn, so viel Geld, das sind ja 1.500 Euro. Sie ist reich. Sie: Und deswegen will ich ja schoppen. Ernst August Galerie ist das erklärte Ziel. Sie will wissen, was besser sei New Yorker oder Primark und er versteht nicht, was daran so toll sein soll Sachen zu kaufen. Er hat das letzte Mal vor 3 Jahren Klamotten gekauft. Sie: ja, aber die gehen kaputt und man hat neue Sachen, eben. Er himmelt sie immer an und sie schaut weg. Ich gebe dieser Beziehung nur eine sehr kurze Halbwertszeit. Am Bahnsteig Hauptbahnhof ein Typ, der mir mal beim Jobcenter Vahrenwalder Straße das Rad in die Bahn gehoben hat. Wie in „The Revenant“ würde ich ihn im Falle eines Massakers verschonen, weil er eine gute Tat an mich getan hat.

Ins Büro und ja, man hat mich vermisst. Der neue Betreute mit den Aliens, der sich bewirbt 3 x auf dem AB. Ich gebe ihm Termin für Morgen und höre ihn auf der Schreibmaschine tippen. Das ist bedenklich. Die Testamentsvollstreckerin will nicht. Das ist amtlich. Macht Stephan das?

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Dicke Kissen als Fake-Partner zum Einschlafen bzw. Einschlafhilfe. Setze gleich um was ich in Wien gelernt habe. Stephan sagt, er will uns alleine lassen als er mich ins Bett bringt und wieder geht. Haha.

08.03. Traum Streit mit Sunla, Alm, die lassen die Kühe raus und ich bin in einer Gruppe, die johlen und applaudieren, dass die Kühe durchdrehen, eine kommt auf uns zugelaufen und springt über den Zäune, bricht sich die Beine, springt trotzdem wieder zurück um von uns wegzukommen und liegt dann auf der Seite mit gebrochenen Beinen. Leander hat was und bekommt ein Eis an einem kleinen Stand (Schokolade) soll dann trotzdem mit Valentin teilen was er auch tut.

Freitag und die doppelte Tischreservierung, Wurst und Käse aus Wien mit den Freundinnen der „Perlen“. Sabine bestätigt Frau Weiß für nächste Woche und die Karte aus Wien ist auch schon angekommen. Das „Manner“-Feuerzeug in Hautfarbe für 70 Cent am Flughafen Schwechat gekauft liegt in der Küche. Es gab auch eine Trinkflasche, hautfarben mit einem blauen „M“. Ich hatte den „Perlen“ von Wien aus geantwortet, dass sie es mit mir versuchen können, weil sie Hilfe bei Texten und Pressearbeit gemeldet haben in einer Rundmail.

MDK meldet sich endlich zu der Terminabsprache, zwischen 10:45 und 11:15 und meine Betreute hatte gestern mit meinem Anruf gerechnet, aber ich kann mich erst melden, wenn ich es von denen erfahre.

Eine Brise Drogerie Beduhn aus Travemünde, deswegen bin ich zwar Vollschlampe kann aber in 3 Minuten wie aus dem Ei gepellt ausschauen. Das gefällt mir diese Selbsterkenntnis.

Regelmäßig in Wien sein ist für mich wie ein Doppelleben was meines verlängert, erweitert, wie eine Extragehirnkammer, eine vierte Dimension. Wienreisen verlängern das gefühlte Leben. Julia schreibt was von Städteaffaire und auch davon hat es was, wie eien Romanze, die ich mit Stephan zusammen habe.

Fahre mit dem Rad zur Klinik am Kronsberg. Warum Leine Einkaufscenter und dann holt mich einer mit dem Auto ab. Diese Abhängigkeiten mag ich nicht. Die sind unzufrieden mit Herrn Hodscha und Herr Schwitzehand war total gut. Ich sehe das eher umgekehrt und halte die für rassistisch und blauäugig. Herr Schwitzehand kann gibt schleimen und ist Deutscher, aber der ist unzuverlässig, Herr Hodscha macht viel und hat dabei eine Schizophrenie, also viel schwerere Diagnosen. Das muss man auch berücksichtigen. Das ist wie Fahrrad und Flugzeug vergleichen bei den Reiseeigenschaften, weiß aber nicht, wer in diesem Fall das Fahrrad ist.

Herr Palästinenser baut viele Rückfälle, geht mit dem Taschengeld in die Spielhalle, fliegt aus der Entgiftung und sein Platz in der Einrichtung ist gefährdet. Ich soll mich um neuen Entgiftungsplatz kümmern. Mache ich, kann heute aufgenommen werden, weil eine Frau abgesagt hat, dazu müsste er allerdings wieder an Land kommen. Sonst regulär am 28.03.

Kaffee auf dem Markt in der Sonne mit dem Kollegen. Kalt, aber fast Frühling. Er hat nach einer Geburtstagsfeier eine Frau mitgenommen, die mich kennt. 1,80 m groß, kommt aus Baden-Württemberg und hat mal Yoga mit mir gemacht, bei der Altlehrerin.

Kleefeld, MDK-Gutachterin. Sie sammelt Füße, am liebsten echte. Die Gutachterin ist von Hause aus Krankenschwester und ihr wurde zum Weltfrauentag gratuliert. Haben sie ein Haus weggerissen am schwarzen Bären, das sieht so frei aus die Fläche mit Erdhügeln hinten eine Zaun.

Im Büro Herr Palästinenser auf dem AB ohne Nummer, dann Café Connection. Sage den Plan mit Fahrkarte, gleich nach Wunstorf Station 5.1. Fahrkartengeld erstatten lassen. Er ist nur Honorarkraft. Dann ein Kollege, der Angst hat ihm Geld zu geben und nicht weg kann zum Fahrkartenkauf. Er will zurück in die Einrichtung. Ja, aber die wollen, dass er entgiftet und wenn er woanders rausgeflogen ist und dann nach Wunstorf fährt kann er sich ein Sternchen im Heft verdienen. Das macht total Sinn, Zeitfenster eng mit Platz, der heute wegen Absage frei geworden ist. Als ich nach 15 Uhr anrufe ist zwar der Chef dran, aber meiner weg und keiner weiß wo. Rufe beim Fixpunkt an und da ist er auch nicht. Hätte sich wohl kümmern müssen.

Lege mich an mit Polin von der Frauenunterkunft wegen Warteliste für Einzelzimmer. Platz 7 war es das letzte Mal. Meine Betreute sagt, ich lag falsch und es war letztes Mal 8.

Die ganze Nacht E-Gitarre, Blasen gespielt. Er hat HMTL und Programmieren und dass wurde von den Nazis erfunden, damit die Atomkraftwerke untereinander kommunizieren können. Vester auf aggro und schwarz angezogen. Crasher Hut nennt er das, wie Anglerhut mit so einer Krempe. Sir Benny Miles Hemd blau kariert und das war vorne nass und ein altroter Fleck in der Mitte, der sich keinem Getränk zuordnen ließ, mit farbverlauf zu den Rädern hin, wie getuscht, das ist das Gift mit dem sie Barschel umgebracht haben und er war nass, das T-shirt nur vorne und nicht vom Schwitzen, weil er war gerade angekommen in der Korn auf der Technoparty, Inkarnation Party vor 16 Jahren, oben steile Treppe, er musste sich festhalten, wie Seegang und oben war Techno und unten House und das hat die rote Farbe von seinem roten Van Nelle Tabak gelöst, den er in seiner East Pack Gürteltasche hatte. Er hat Amphetamine genommen, aber davon bekommt man nicht die Beklemmungen und Kreislaufprobleme, die er hatte und den anderen ging es auch gut. Pep gab‘s im dritten Reich an jedem Kiosk, habe ich es auch gelesen: Grüner mit der Hitlerdroge erwischt. Geruchsneutral, leichter Knoblauchgeruch und dann wurde bei ihm und seinem Nachbarn geklingelt und es kam keiner hoch, der Nachbar meinte: Klingelstreich, aber das Klingelschild zerkratzt und im Schrebergarten. Die Typen fragen ihn, wo geht es zum Aegi, in Badenstedt (!!). Er sagt, das kann er ihnen vor hier auch nicht beschreiben geradeaus zur Hauptstraße und dann dort fahren und die parken ihr Auto, er ist um sein Leben gerannt, die wollten nicht zum Aegi. Die Anzeigen sind alle eingestellt worden wegen Schröder und er kämpft weiter. Nach 45 Minuten lässt er sich kaum entfernen aus dem Büro und ich könnte etwas Lösungsmitteldroge gebrauchen und ist aggro, völlig unberechenbar läuft er gestikulierend durch mein Büro und zeigt mir Holzsplitter an der Tür, Spurensicherung. Ich hätte gesagt, dass ich ihn übernehme, nein habe ich nicht, ich habe gesagt, er kann sich vorstellen und jetzt will ich aber nicht und ich entscheide das immer noch selber. Ich will ihn nicht nehmen, auch wenn „man da gar nichts machen muss“ nach seinen Worten. Zu viel Schaum vor dem Mund und Pentagramm an der Halskette hätte ich auch sagen können, aber ich schätze es anders ein mit dem Aufwand und was zu tun ist war meine in diesem Fall diplomatische Antwort. Er braucht mich nur als stumme Zeugin in einem Verfahren. Ich schätze das anders ein. Das wird ihm nichts helfen und ich will es nicht machen. Ich will auch nicht seinen Beratungsschein, er soll einfach gehen und ich wünsche ihm alles Gute.

18:15 Der diensthabende Arzt aus Wunstorf und Herr Palästinenser ist dort angekommen. Wollte ihn nicht aufnehmen. Frau Ichwussteihrennamen hat mit keine Deadline gesagt nur heute und das sie es einträgt. Na gut, dann muss er ihn aufnehmen.

Karin vor der Tür. Meine Schwägerin kommt mit nach New York und oben hat Stephan gekocht und es gibt Pasta mit gegrillten Artischocken und Käse aus Wien, yam yam. Dann fange ich ein neues Häkelprojekt an, was immer dieselbe Wolle als Zwischenfarbe hat und ich will die Dreiecke symmetrisch häkeln zu Quadraten, bei denen die Farben sich treffen, weil ich zwei Riesenknäule von der blaßgelben Polywolle habe (Fehlkauf kann man das auch nennen) und dazu gibt es Berichte zum Weltfrauentag über die Chefin der Notenbank, die mit 14 ihren Vater an ALS verloren hat. Das ist fies.

09.03. Perfektes Dinner Alptraum mit Steffi Bruhn und ihrer Familie. Sie hat damals gewonnen in Hannover. Man sieht das und ihr Vater und ein erwachsenes Geschwister sind mit am Tisch. Die haben heimlich gefilmt, wie die Eltern sich streiten oder das kommentieren, der Vater sieht aus wie Elvis. Irgendwie hat Steffi gekocht wie ich, graue Suppen und dann einen Eintopf, die Gäste essen nicht auf. Stoffe einkaufen, Jogginghosenstoff, entweder grell pink/magenta oder grau, grau sieht dann aus wie gekauft. Der Typ in den ich jetzt verliebt sein muss und er sieht nicht nur nicht gut aus, schmächtig, sondern ist auch nicht witzig. Jetzt meiner Familie, wann muss man da sein um 16 Uhr oder schon um 15 Uhr, wird dann shopping queen. Anziehen, ich muss los, kann nicht auf dem Rechner schauen, wann ich da sein muss und kann auch keinen anrufen, falls ich jetzt schon zu spät dran bin. Handy bedienen klappt nicht, was anziehen, dann eben ohne Armreife und mit Hintenhaarspange, so wie ich es nicht mehr benutze. Steffis Lowwaistbuntfaltenjeans, wenn ich die hoch ziehe in der Taille an die schmalste Stelle kriege ich sie zu. Steht mir komischerweise, ist halt gar nicht mehr Stil wie ich mich anziehe. Paps ruft an, die wissen auch nicht, wann wir da sein müssen. Er sagt eine Wohnung in der Nähe von München wäre auch nicht schlecht. Ich muss los, der Hund ist da und bereit. Zumindest das. Ich weiß nicht, wie ich da reingeraten bin, habe das immer geschaut zum Häkeln, aber mich eigentlich nicht beworben. Klingt nicht schlimm, aber war echt Alptraum. Werde wach und ziehe meinen neuen cognacfarbene Strickrock mit dem Gürtel aus Wien an und der ist auch ganz eng in der Taille.

Ich bin alleine, es klingelt mehrfach, für die Psychokollegin ein unfreundlicher Typ, dem ich erklären muss, ich bin hier alleine und ihm am liebsten sagen würde, ich hätte ihn normalerweise gar nicht reingelassen, er ist mitgekommen mit meinem Betreuten von früher, der Typ aus Teheran, der immer noch gut aussieht. Ich kenne die ganze Familie. Er hat graue Haare bekommen, die ihm aber stehen, wird jetzt 50 und seit 17 Jahren ist sein Leben versaut, ist geschieden, war in Hamburg, Familie hat ihn im Iran foltern lassen (Elektroschocks ist da immer noch angesagt, einer flog übers Kuckucksnest mäßig),weil er kifft und seine Tochter Leukämie hatte und sie geben ihm die Schuld, ist jetzt hier in einem Loch gemeldet bzw. Vermieter muss bestätigen für die Ummeldung (ja, das ist jetzt so), Lister Kirchweg, 480 € warm für Schweinestall, ist doppelt vermietet, Konto bei der Commerzbank wurde leer geräumt mit gefälschten Unterschriften als er im Ausland war. Muss sofort anwaltlich was für ihn machen. Frau hat Kinder weggenommen und ruft immer die Polizei wenn er auftaucht, deswegen hatte er sich noch mal in Hamburg angemeldet um die Kinder zu sehen. Frau war ausgezogen 4 Monate und hat ihn trotzdem polizeilich aus der Wohnung werfen lassen. Soll Vater im Schlaf versucht haben zu ersticken, war in der Psychiatrie in Hamburg. Liebe Freundin von früher (den Namen kenne ich noch) wohnt in Amsterdam und da will er dann hin, aber erst mal ist er hier und braucht meine Unterstützung. Das muss warten bis ich bestellt bin, das dauert sowieso ewig mit der Bank und geht nicht zack zack, was macht eigentlich sein gut aussehender Bruder, den ich familienrechtlich mal vertreten habe und der immer mal mit mir essen gehen wollte. Die Betreuungsrichterin rufe ich an, ist ab heute im Urlaub.

Dann Herr Palästinenser in Wunstorf, ist nicht auf der Patientenliste, doch wurde aufgenommen. Mutti Anruf, um ihn zu loben und ihm zu sagen, dass er erst mal da bleiben soll. Später rufen die an, dass sie ihn bald wieder entlassen müssen wegen Rückfallwelle in der Einrichtung aus der er kommt. Sobald das Koks raus ist und er wieder ins Substitutionsprogramm aufgenommen werden kann, geht er zurück.

Heike strickt eine geniale Bowie-Strickjacke. Andere Handarbeitsbowiefans sind neidisch, was durchaus berechtigt ist. Die Perlen können sich vor Hilfsangeboten nicht retten. Auch gut.

Die sorgenvolle Richterin, die die Stirn in Bedenkenfalten legt und sagt, Insolvenz, Betreuung Schuldienst bzw. Verbeamtung, „haben Sie sich das auch gründlich überlegt“ (die blöde Nuß). Ich sage, ja, Insolvenz läuft schon eine ganze Weile und der Insolvenzverwalter will ja auch Geld für die Gläubiger und es gibt dann über 1000,- € im Monat und nicht unpfändbar und arbeitssuchend, der ist verständig und wird uns keine Steine in den Weg legen. Nein, sie meinte wegen der Betreuung. Das predigen die doch, dass man voll geschäftsfähig ist und es keine Einschränkung darstellt und wer soll es ihnen melden. Ach so, meine hat so Karriere gemacht, dass wir an die Kosten denken müssen. Verlängerung bis Oktober, bis dahin müssen wir es hinbekommen haben. Vor der Tür, Sachkunde als Schulfach, was soll das sein? Ein bisschen Bio, Verkehrsunterricht, Sexualkunde, Zahnpflege….warum hat sie nur eine 4 bekommen und jetzt nicht schwanger werden bevor man nicht verbeamtet ist. Wir kriegen das hin und dafür lohnt sich eine persönliche Vorsprache bei dem Insolvenzverwalter und wir lassen uns einen Kaffee anbieten, aber nichts unter Nespresso. Ich helfe ihr da auch noch durch, auch wenn ich abbestellt bin und lasse sie nicht im Regen stehen. Sie ist stolz auf das was sie geleistet hat und kann sie auch. Mit 37 noch genau im richtigen Moment de Kurve gekriegt. Anwaltszimmer. Für kiffen mit unter 18 gibt es Bewährung und Mindeststrafen. Abgabe von Drogen an Minderjährige, gut, dass Alkohol legal ist bei den Rumtopffrüchten und Schnullern in Bier…. Fondue Bild von Robert Pickert für die Schweiz? Ich würde gerne noch ein Bild von ihm kaufen.

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Gaues schon wieder pleite? Der Stand in der Markthalle ist verwaist und auch der Kaffeestand, der dazu gehört hat und die Nachbarn haben nichts gesehen und wollen von nichts wissen, als würde man sie nach der Mafia fragen. Salzbutter, Trauben und überteuerter Osterkram zum Verschenken bei Edeka.

Frau Ruanda ist nicht da, aber gut drauf, wohnt im dritten Stock, macht Ergo. Die neue Wohnheimbetreuerin hat blaue Haare und fragt wo mein süßer Hund abgeblieben sei. Ist nur mein Donnerstagshund.

Löcher in der Straße nach dem Winter, auf einmal und ich fahre wiederholt derbe durch, so dass mir Sachen aus dem Korb rausspringen. Die sehen aus, wie Zahnfüllung, die frisch rausgebrochen ist. Ich muss mehr auf die Straße schauen. Die ersten Narzissen blühen oder wie heißen die gelben, die mehr wie Tulpen geformt sind als rund, mit Blättern außen ringsherum im Kreis, die ich immer für Osterglocken gehalten habe, die vor den Ministerien an der Ecke den ganzen Rasen bedecken? Die Polizeistation in der Gartenallee wächst völlig zu. Vielleicht Mahjong mit Afternoon Tea bei uns. Ich habe drei neue Tees von Schönbuehler und fand die Sandwichs als Fingerfood super letztes Mal, total lecker und stilecht. Schreibe schon die Einkaufsliste. Von Constantin weiß man nicht mal den Todestag. Das muss noch mal eine Schippe obendrauf an Härte sein für die Eltern. Silvia wollte eine Collage von mir. Die mir der toten Katze im Sandkasten. Muss ich ihr geben, bei mir ist alles in großen Haufen und ich habe nichts davon und andere auch nicht. Nur Horten. Denke daran, warum ich meine Postkarten in Schränken horte, sie nie mehr anschaue. Die warten auch auf die Entrümpelung durch Dritte.

Elisabeth fliegt raus. Dass sie laute Selbstgespräche im Flur führt, das kenne ich schon, aber sie wurde aggressiv gegen die Mitarbeiterin der Kollegin und sagte immer was von Vergewaltigung und ein alter Mann wäre hinter ihr her, Hausverbot (war das unser Vermieter). Sie lässt sich nicht aus dem Flur in mein Zimmer bugsieren. Sie verlangt ihre Bankkarte, die ich ihr gegeben habe, quittieren wollte sie es nicht. Später telefoniere ich mit dem Rockerarzt. Er wird sie einladen und sonst vorbeischauen. Ich bin ratlos.

Frau Mittelfeld und die Pflegebegutachtung. Ich kann nicht nächsten Dienstag, habe zwei andere Termine, erst Absage, weil Tochter auch nicht kann, dann wieder Zusage. Die Ärztin ruft nach dem zweiten Mal zurück. Sie wird zum Wochenende entlassen. Der Krebs ist wieder gekommen. Morgen Tumorkonferenz ob sie überhaupt noch was für sie tun können, also ob Bestrahlung noch Sinn macht. Sie versteht das alles nicht und ist guter Laune.

Schaue mir das Lumix Vortragsprogramm an und schicke es nach Wien. Da fährt auch der Student hin, der gerade über uns wohnt und Stephan hat ihn nackt im Bett erwischt als er mit dem Techem-Typen in der Wohnung des Nachbarn war, wohin er sich gerade zurückgezogen hat um eine Arbeit zu schreiben. Das hat er erst Mal verschoben und es stehen Reisen nach Wien und München an. Ach ja, kann ich mich auch erinnern.

Tanzender Shiva wegen Shivafeiertag. Ein neuer Mann, Freund der Studioinhaberin. Kippt aus der einen Übung richtig um, aber nicht schlimm, sieht es offenkundig als Spiel. Zwischen den ganzen Schwangeren oder habe-gerade-entbunden Frauen.

Käse- Maccaron-Wein-Runde bei uns. Ja, ich bin fleißig. Häkel halt viel. Wien, die Versöhnung die aussteht, Ostern, der Familienurlaub, Queeny und mal zusammen nach Braunschweig. Ist 12:30 Uhr. Der Alleinerbe meldet sich positiv zurück und wird auf mein Angebot zurückkommen. Erst mal Treffen am Montag mit einigen Freunden auch wegen Verteilung der Instrumente. Das war für meine Tante eh das wichtigste.

10.03. Ich weiß Traum nicht mehr und der war echt originell, nur eine Geschichte, ein Bild daraus, aber hilft ja nichts.

Die Unstimmigkeiten zwischen uns beim Umgang mit Freunden/Gästen.

Maschstraße, eine Ausstellung mit Heimat und es geht um Worpswede ist am Landesmuseum plakatiert. Ob Suki merkt, dass Frauchen hier arbeitet? Herr Schwitzehand hat die Schlicht gestern getauscht und Spätschicht, d.h. er kommt um 11 Uhr. Ich sitze mit der Frau, die mich eingeladen hat, alleine da. Sie erzählt mir, er rede viel und frage immer, ob er alles richtig mache, hat wohl großes Bestätigungsbedürfnis und die Kollegen sagen ihn, dass sie sich schon melden, wenn er Bockmist baut. Arbeitsproben werden genommen (da geht es um Deutsch und Mathe, auch wichtig, wenn man im Service arbeitet)) und Außenpraktika. Sie schenken keinen Alkohol aus, nur Rotwein für die Saucen. Dann Erprobung in der Außengastronomie. Die Ausbildung muss dann über das Jobcenter laufen und er muss zugewiesen werden. Das ist meine Aufgabe, aber wir sollten erst mal abwarten, ob er das überhaupt eine Weile durchzieht. Das tote Eichhörnchen hat der Hund übersehen. Die sind so doof.

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Herr Schwitzehand wusste nicht, dass ich komme. Was sei besprochen worden? Nichts, was er nicht schon weiß. Parallel ruft der Sachbearbeiter der Grusi an wegen Wechsel in die SGB II Stelle. Herr Palästinenser ruft mich an, er kann nicht dort bleiben, nur ausnüchtern. Ja, ich weiß, er wird heute abgeholt. Bewirbt sich um Außenwohngruppe, finde ich gut. Suki ist sehr entspannt im Büro und bekommt die Teuerleckerli, die ein schönes Fell machen und die Frau Dackelmischling uns mal da gelassen hat als Knopers-Frühstückspause, hat sich dann die Decke über die Augen gelegt, wie eine Schlafbrille. Leider versaue ich die Dokumentation dieses Anblicks. Julia will ein intimes Thaiessen bei einem Typen, den sie kennt organisieren für Wien. 8 Personen, 7 Gänge, 35,- € zzgl. Getränke. Ich lasse die Gruppe abstimmen und nehme Einfluss auf den Ausgang der Wahl wie Stephan mir vorwirft.

Die Frau von gestern hat den Vertrag unterzeichnet zur Lehrervertretung zwischen Osterferien und Sommerferien. Ich mache die ganzen Kopien und zahle nebenbei Geld aus im Flur. Ja, viel Aufwand für einen kurzen Zeitraum des Leistungsbezugs. Grundschullehrer machen die nicht alle Fächer? Mathe 3. Klasse. Wird schon gehen. Mein Kind hat Fell und ist auch süß und das wichtigste Fach ist Sachkunde, Straßenverkehr üben wir viel und etwas Mundhygiene ist im Argen, stinkt aus dem Hals. Früher haben die coolen Lehrer geraucht im Lehrerzimmer. Im Gymnasium war das Pflicht, bei den coolen, politisch/Intellektuellen.

Elisabeth kommt als ich zu Mittag abhauen will. Was will sie? Geld und mir die Karte zurückgeben. Ist zuckersüß als wäre nichts gewesen und hat mich vermisst und nächste Woche, wie immer? Die Mitarbeiterin ist froh, dass ich noch da war, aber heute war sie doch handzahm. Die Mitarbeiterin fragte mich zuvor, warum Herr Auge eigentlich eine Betreuung hat, der würde ganz normal wirken. Das fragt sie zwischen Tür und Angel und ich bin am Kopieren. Das ist keine Diskussion, die ich mit ihr führen will. Ignoriere die Frage bzw. sage, der habe sogar einen Einwilligungsvorbehalt im Gegensatz zu Elisabeth so nach dem Motto, das versteht sie nicht oder die Wege des Herrn sind unergründlich.

Herr Teheran ruft das fünfte Mal seit gestern an. Wenn er so weiter stresst, gefährdet er meine Übernahmebereitschaft. Er hat Morgen einen Termin und so wichtig ist sein Scheiß nicht, dass er mir immer Zwischenmeldungen geben muss. Er redet und ich sage dann: „Ist mir egal, Sie haben Morgen einen Termin“ auf das was er mir erzählt und lege auf. Ja, ich bin krass.

Mittags gibt es wieder Käse, Wurst und Maccaron von Oberlaa. Die sind so lecker, besser als die Schweizer und die sind doch Schoko-Experten, selbsternannte und Lindt und Sprüngli machen ein Riesengeschäft mit den Dingern, sie nennen sie Luxemburgerli. Ich werde meiner Schwägerin petzen, dass die von Oberlaa besser sind. Ich liebe sie, Neuentdeckung Wien März 16. Die kann sie dann im April probieren. Ich bekomme eine rote-beige gestreifte Seidenbluse geschenkt. Eine Kooperation meiner Strickfreundinnen und Plastikringe zum behäkeln (wenn ich da mal nicht zu doof dazu bin). Andrea merkt die gedrückte Stimmung bei uns zuhause. Sie trägt ein Jeanshemd und eine Holzkette, die nicht nach Schmuck ausschaut. Meine Tencel Wolle, die ich extra mitgenommen habe um sie ihr zu zeigen liegt im Büro –VERGESSEN.

P-Monster, das Wichtige vergesse ich und muss Brief nachschicken. Die Freundin der Betreuten hat Rehaantrag bekommen und hatte Rente beantragt. Termin nächste Woche. Suki träumt mit offenen Augen und zuckt und macht kleine Geräusche.

Lasse meinen Mann hängen wenn das neue Bild bzw. Kunstwerk geliefert wird, kann nicht ständig nach Hause pendeln. Heute Abend hat er Filmemännerabend bei meinem Kollegen (den Film über die Nazis, die sich hinter dem Mond versteckt haben, Stephan kennt ihn, ich nicht). Auch gut, ich bin müde ohne Ende und werde kurz bei Steffi abhängen und dann heia.

Eiert das so, weil hinten so schwer beladen, nein, vorne Platten. Muss schieben. Schweren Adler aus dem Keller die steile Treppe hoch. Bekomme es kaum hochgehievt, fluchen und alle Körperteile einsetzen, Suki bringt sich in Sicherheit. Treffe Steffi vor der Tür, Einfahrt ist blockiert. Direktruf zur Polizei, abschleppen lassen dann Rotweinplan umsetzen (kleiner Freitag wie Julia so schön schreibt). Da ist auch hier bekannt der Donnerstag als Vorstufe zum Freitag, weil man ja nur noch einen Tag zum Überstehen hat. Weinbar der Pizza-Brüder. Schön dunkel. Nero Davola aus Sizilien. Das Flexileinen Tai Chi von Pat macht sie schön nach. Träutm auch von mir und das wohl ganz spannend. Martina will auch ein Dreieckstuch (wenn ich jetzt 16 habe). Ich kann ihr beim Bowie stricken nicht helfen, weil ich das selber nicht kann, Musterstricken, dann müssen wir nach Berlin. Pfingsten geht nicht bei uns. Sie muss Morgen einen Workshop machen zum Thema Materialcollage und Moodboard (was ich nicht was das ist, aber Brainstroming bringt keinen guten Ergebnisse hat man festgestellt) mit einem Prof bei dessen Vornamen, wenn sie ihn sagt immer ihr Ex mit schwarzer Brille bei mir aufpoppt. Der Mann der Strudel gebacken hat, die wir immer heiße Dackel genannt haben mit Vanillesauce. Dass Menschen beiderlei Geschlechts auf ihre Füße abfahren ist sie gewohnt. Es gibt eine Karaokebar gegenüber vom Schauspielhaus (was alles an mir vorbei geht). Sie wollte singen, aber nur mit ihrem Freund, der dann gegangen ist, weil es ihm zu voll war und sie blieb mit seinem Jungs zurück. Ich bin 1,80 m groß meint die Bedingung. Er sagte schon beim bestellen, dass er Feierabend habe, wann hat er denn nur Feierabend? Zu ihr und die neue Lieblingsplatte hören. Nick Cave mit der nackten Frau auf Ballettfüßchen, das Pelzdreieck deutlich zu sehen. Dann frage ich nach der letzten Bowie-Platte. Dark Star. Jan kommt und beschwert sich, aber ich höre sie das erste Mal lautet die Rechtfertigung. Dann schauen wir einen Bowie Sketch mit einem dicken Seriendarsteller, auf den er ein spontanes Lied schreibt und singt und Bowie wie er andere Stimmen imitiert. Ich bin so schlecht wie in Weinsorten schmecken. Jan erkennt Bruce Springsteen, Tom Waits, Iggy Pop, Neil Young und Lou Reed. Wenn er es sagt, dann kann ich es auch hören und dann bestätigen: stimmt, haste Recht. Er fragt, wie es mir mit Bowies Tod gegangen sei. Nicht so schlimm. Will nicht sagen, dass ich trauriger war als Lou Reed gestorben ist, auch wenn das stimmt. Das kommt nicht gut an. Local Celebrity, weil sein Mitbewohner mich nicht kennt, aber weiß wer ich bin. Suki Morgen eher nicht. Vor der Tür wartet der Adler mit einem fetten Platten hinten. Neuer Rekord. 2 Platten so dicht hintereinander. Ätzend. Zuhause Probehäkeln mit Tencel (irgendeine Freundin von Hanna hat sich gemeldet, die damals den Spargel gemacht hat, haben wir noch in schlechter Erinnerung), dann ins Bett. Werde wach als es wieder hell wird, so scheint es. Stephan ist nicht da, es ist Viertel nach 2, kurz danach höre ich ihn reinkommen, aber schlafe ein. Irgendwas mit schlimmer Trauer, die unüberwindbar ist, wie Mutter tot.

11.03. Werde um 7 wach und fühle mich gut. Packe das neue Bild aus und das Geschirr für die Jungs ein mit der Blasenfolie. Schaue Schönscharf, den Typen der da kocht. Freue mich als Stephan wach wird. Wir haben uns was zu erzählen und haben uns vermisst. Vielleicht sind getrennte Abendprogramme ganz gut. Ich finde es so. Sie haben einen Film über U-Bahn-Kontrolleure in Budapest geschaut. Den Fleck vom roten Wollkleid versuche ich gar nicht erst raus zu waschen. Stört mich gar nicht. Das Etikett heißt fast Butter. Das neue Bild ist wie für uns gemacht.

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Mit dem Rosarad in die Stadt. Die Tasche knallt runter und der Bügel im Ordner ist verbogen. Der Betreute hat mich schon 2 x angerufen und ich bin pünktlich (um :27 vor Ort bei einer Verabredung um 30). Das gibt einen Einlauf. Da soll er mich nie wieder anrufen, wenn ich 15 Minuten nach der Zeit nicht da bin. Nur die Duldung wird verlängert, Unterlagen fehlen angeblich, ja, dass er faktischer Inländer ist, aber wie soll ich das nachweisen. Es geht vor allem um den Asylfolgeantrag über den noch nicht entschieden wurde. Ich frage, was er mit der Therapieeinrichtung macht, sie haben mich einbestellt, weil er so schwierig sei. Er ist rausgegangen um nicht zu provozieren oder in Streit zu geraten und hat dafür eine Abmahnung bekommen. Hat jetzt frei übers Wochenende und dann vielleicht eine ambulante Weiterbehandlung, weil er ja nur kifft und Gespräche 1 x die Woche und Uks reicht um ihn zu disziplinieren, dass er das nicht mehr macht.

Ich habe falsch beobachtet und beschrieben. Die Osterblumen, die ich meine haben eher einen Blütenkelch und so Rüschen am Rand. Im Büro stehen sie in einer Vase und riechen und heißen angeblich doch Osterglocken.

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Amtsgericht Hamburg auf dem AB, sie kann den Namen nicht aussprechen und ich soll „was Schönes“ schreiben und faxen, Herr Teheran, ganz lang, höre ich mir nicht zu Ende an. Dann ruft er an und spricht im Hintergrund mit anderen und ich höre zu. Fliegt gerade aus einer Arztpraxis, der Arzt hat Hausrecht und schmeißt ihn raus, obwohl er Schmerzen hat. Kommt 15 Minuten zu früh und fällt mit der Tür ins Haus was er alles erlebt hat und ich: ja, aber wir machen es ganz kurz heute. Er hat Angst, dass er eingewiesen wird, von mir? Nein, ich bin noch nicht mal zuständig. Er hat 4 Tage nicht geschlafen und nichts gegessen auch keinen Tee oder so und will jetzt schwarz nach Hamburg. Ob das hilft. Er soll lieber zur Ruhe kommen sonst landet er echt noch in der Klapse.

Keine Handynummer, sondern Frau aus Freiburg, die sich gestern angekündigt hat. Sie ist auch etwas beleidigt/enttäuscht, dass sie testamentarisch den Haushalt meiner Tante nicht auflösen soll und misstraut der Bevollmächtigten, die 2014 erst aufgetaucht ist und sich nicht gekümmert hat. Sie hat sie abgeholt aus der Reha/Kurzzeitpflege und die tauchte dann um 16 Uhr nur 15 Minuten mal auf. Gut, dann hat meine Tante die falsche Entscheidung getroffen. Lässt sich nicht ändern. Sie will, dass ich die Abrechnung mache. Meine Tante war eine begnadete Therapeutin, die allen in ihrer Umgebung geholfen hat nur sich selber konnte sie nicht therapieren. Sie hat sich immer gefreut, wenn ihr Bruder zu ihr gekommen ist blieb aber an den alten Geschichten hängen. Sie selber habe sich anlässlich eines Erben mit ihrem Bruder verkracht, der sie vors Gericht gezerrt und verloren hat. Gut, dass kann passieren, ist bekannt, muss aber nicht.

Andrea schickt mit Foto von einem Suki als Pferd zurecht gemacht. Stephan hat das Rad zu Ricarda gebracht und ruck zuck für 15,- € wieder prall. War dreckig, weiß ich.

Herr Schwitzehand, der kleine Sonnenschein schreibt mir:

„Ich musste gerade (Name der Praktikumsstelle) sofort verlassen um mich und die zu schützen! Ich musste Heute wieder wieder feststellen das mir das 2te mal vor enthaltwn wird!!! Am 3 und 4 März wo meine ersten 2 Praktikumstage waren!(Donerstag,Freitag) bekam ich auch schon kein Trinkgeld wie ALLE anderen mit der begründung das alles „abgerechnet“ ist und ich es nächste Woche rückwirkend bekomme also HEUTE! Ich erschien um 11 uhr vorhin pünktlich zu schicht und fragte den verantwortlichen „Christian“ was mit mein Trinkgeld heute ist, von dieser Woche und natürlich die 2 Tage von letzter Woche! Da meinte er weil ich 2 Tage die Woche Krank war (Montag,Dienstag) was ich auch war wegen Durchfall, wo ich rauf ja auch niemals dann bewusst arbeiten darf in der Gastro! Wenn bewusst mit der krankheit in der Gastro arbeite und ein Gast Krank wird kann ich angezeigt werden nur so nebenbei! Bekomme ich für diese ganze woche Kein Trinkgeld und für letzte WOche vielleicht 10euro. Wo andere 30-50euro bekommen soweit ich es mit bekommen habe! Ich habe ihn darauf angesprochen ob das jetzt ein scherz wär und mir wurden weiter nur ausreden mitgeteilt! Ich musste das wirklich sofort meine Jacke nehmen und nur raus.. Mir wär 1 Minute später der Arsch geplatzt. Wir kriegen jeden Tag von den Gästen extra Trinkgeld für uns Junge Leute was wir halt bis Freitag sammeln und DAS IST VON DEN GESTEN AUCH NUR AN UNS GERICHTET… und da frage ich mich auch was diese Ehrenlosen, erbärmlichen Leute damit machen? Mir mit Grundsicherung und ein Azubi mit hartz4 vorenthalten!?!?!? Das hätte ich NIEMALS (Name der Praktikumsstelle) zugetraut!!! Gestern hatten Sie mit der Frau von (Name der Praktikumsstelle) geredet ! Heute, freitag kommt sowas raus! Ich bin mehr als enttäuscht und gekränkt da ich von Kronsberg aus jetzt mein Leben richtig, mit der WOHNUNG auch in gang kriegen will und später diesem Staat nicht mehr auf der Tasche hängen will.. Sogar von so ein Verein, der Stadt Hannover wird man beklaut … Unfassbar… Für mich ist das jetzt Alles scheiss egal.“

Und ich sage noch gestern: wir lassen ihn das erst mal einen Monat machen bevor wir ihn beim Jobcenter anmelden. Natürlich hatte ich trotzdem schon Telefonate geführt und Mails geschrieben, aber ich sollte Recht behalten. Der ist so Störo, das er zu Recht bei der Grundsicherung für Erwerbsunfähige ist. Der kann gar nichts und immer ungerecht gegen ihn. Persönlichkeitsstörung nennt man so was. Hallo, warum soll er als Praktikant überhaupt Trinkgeld kriegen. Könnte man sich auch fragen.

Ich bin zuhause als Mona anruft, dass es klappt heute Abend. Scheiße, wir haben Mittagstisch gemacht, stecke mir gleich den Finger in den Hals. Die Maccaron und die Pasta sollen wieder raus. Nein, war nur Spaß.

Herr Riviera steht an der Ecke und wartet auf mich mit seiner getönten Brille. Die Arsch-OP wurde verschoben, er hat ausversehen ein Zeitschriftenabo abgeschlossen, sollte ein Gewinnspiel sein.

Der Kollege kam mittags und haut nach 2 Stunden wieder ab. Seine Tochter wird Morgen volljährig. Ich kann mich da nicht daran erinnern, wie und womit ich das gefeiert habe. Scheint bei mir nicht so einschneidend gewesen zu sein.

Herr Teheran mit seiner Ummeldung nach Hannover. Nachmittags ruft seine Betreuerin mich zurück. Sie hat mehrfach versucht ihn aufzusuchen (und dann nicht angetroffen) und telefoniert fast täglich mit ihm, gesehen hat sie ihn noch nie. So was nenne ich Unfähigkeit, wie dem auch sei.

Herr Auge, bei dem die Steuermitarbeiterin nicht versteht, warum der eine Betreuung hat und ihm Geld zugeteilt wird schreibt mir:

„ich hab andere bekommen weil frau (Perserin vom abW) nicht da ist aber mich nimt keiner erdst

ich weis ich hab damalas viel mist gemacht darum komtbauchjetzt alles wieder hoch  so inkasso und so

gegenwann kann ich auchj nicht mehr“ Ich verstehe nicht, was er mir sagen will.

Sport, Larissa war beim Tanzen. Ich freu mich sie zu sehen. Vielleicht „Rock the Kasbah“ und dann Nina am Dienstag. Trampolin, dann schnell zum Braunschweiger Platz. An der Henriettenstiftung fährt eine Frau seelenruhig auf dem Radweg bis Sonnenweg und telefoniert dabei. Ich flippe aus mit Tourette. Komme vor den anderen oder gleichzeitig, nur Stephan sitzt schon am Tisch. Ich will die Größe haben dem Notar und der Frau zu gestehen, dass ich scheiße war und es alles an mir lag. Ja, das ist unprofessionell. Weiß ich, aber ich habe alles vermengt. Sie dachte, es läge an was anderem, insofern gut, dass ich es aufgeklärt habe. Was nützt es einem, wenn man immer nur die schlauen Tipps und Therapien für die anderen hat und selber keinen Schritt weiter kommt. Bedanke mich bei Mona für ihre Mühe mit allen Reservierungen abtelefonieren, gemütlich sitzen wir hier und viel besser als im lauten Boca. Stephan bringt durch 3 Gänge mehr den Rhythmus für die anderen durcheinander. Wir schaffen alles, Jasmins Taxi ist vorbestellt. Ein sehr netter Abend. Die Wiederentdeckung der Freunde von früher. Er ist nett und sehr umgänglich und sie ehrlich, interessant, eine Persönlichkeit, gestanden. Hat schon einiges durchgemacht. Ein totes Kleinkind, engelsgleich. Man merkt ihr an, wie das noch nacharbeitet. Ist mir heute sehr nah und sympathisch. Ihre erwachsene Tochter hat einen Freund nach Wunstorf gebracht und bombardiert die Mutter mit Anrufen. Sie soll ihren letzten Anruf dafür nutzen, wenn sie selber aufgenommen wird. Fast hätten sie das Haus in Castellabate gemietet, jetzt tut es ihr leid. Wir planen das nächste Mal Essen gehen in einem Jagdschlösschen. 2 Wochen New York. Sie beneidet uns und singt Sopran, schon seit Jahren im Chor. Nur eine am Tisch kann ich nicht mehr ernst nehmen. Sie hat sich für meine Begriffe ins Aus geschossen. Kann einem vielleicht auch leidtun, weil die Verzweiflung und das Unsouveräne ihr ins Gesicht geschrieben stehen. Meine Pelztasche ist ein Muff, deswegen ist die so dick gepolstert. Wir halten kurz an der Kestnergesellschaft, aber aufgelegt wird nur gegenüber.

12.03. Werde wach und es ist noch zu früh. Den Alkohol merke ich wieder in den Beinen. Stelle den Wecker und brauche das auch. Steffi ist nicht beim Yoga, wir üben Shaturanga. Efendi Bey. Crepe mit Bananenmus. Mal was Neues probieren, der Klassiker ist aber besser. Lohnt sich nicht immer. Heute Abend ins Theater. Hähnchen marinieren und schon mal die Etagere raus holen für Morgen. Reparaturarbeiten am Riff. Will was Schönes mit dem Horn machen.

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Das Stück was gestern Premiere hatte (doch nicht nur normal Disko gestern in der Cumberlandschen) wird in der Haz gelobt. Stephan kauft Karten, 6. Reihe Mitte. Das imaginäre Guthaben auf dem Theaterkonto kann dafür genommen werden. Rufe meine Eltern an wegen der Freundin von Hanna, die sich gemeldet hat. Der Vater einer Schulfreundin hatte 80zigsten mit 160 geladenen Gästen zum Stehempfang und Bundesverdienstkreuz. Ehrbarer Kaufmann stand im Nordbayrischen Kurier, langer Artikel mit Foto, aber den Orden hat er für die Selbsthilfegruppe bekommen, die er gegründet hat für Angehörige, die von einem Suizid des Partners, Kindes usw. betroffen sind. Mama sagt, Eva hat sie lange umarmt, das war keine reine Höflichkeit und die Einladung haben sie meiner Jugendfreundschaft zu verdanken. Paps glaubt, er sei ein interessanter Typ und hat sein Verdienstkreuz auch getragen und eine bunte Fliege und die neue Frau von dem Jubilar ist Pastorin und hat eine alte Uhr und die kommen bald mal zum Kaffee und dann darf Paps im Maybach von Evas Vater mal mitfahren. Das wollte er immer schon. Eva ist in Frankreich, das Haus vermieten sie und ihr Mann war nicht da, weil er Dienstag in die USA fliegt, DVDs und Judo. Vielleicht mal im Sommer in BT treffen, sie schreibt mir eine mail. Ihre Mutter war abgesehen von den Depressionen mein Vorbild, spielte Go, ist regelmäßig nach Japan geflogen, hatte einen Chow-Chow mit schwarzer Zunge, der vom Meißner Porzellan gegessen hat und mit am Tisch saß, hat Essen bestellt (aber vom normale Restaurant), Zott Sahnejoghurt gab es zum Nachtisch und dann für den Abwasch die Putzfrau angerufen. Jetzt kam die Meldung aktuell gleich im Stück vor. Künstliche Intelligenz wird die Menschen bald überholen. Dieser Go-Rechner spielt auch abwechslungsreicher als die Menschen.

Lupine ist das Soja des Nordens. Ich muss an die glutenfreien Haferflocken als Thema von gestern denken. Großartiges Stück. Ich bin ganz aufgeputscht. Selbst Hagen gefällt mir mal gut. Diese Mischung aus Profis und Laien macht es und der Hannoverbezug, Messe, Messehallen, Messebesucher mit Tüten voller Messesegen, Hannovermesse 1959, derselbe Vortrag wie auf der Future-Messe „Namibia zwischen gestern und Morgen“. Modenschau mit intelligenter Kleidung, Pullover, die die Stimmung anzeigen, erst in Rolf traurig in Gelb und dann aufgeputscht in Orange. GPS in den Schuhen, die automatisch stoppen und man kann sich im Straßenverkehr auf das Smartphone konzentrieren. Die Mythen über Zukunft gut enttarnt. Roboter, die statt Messie Fußball spielen. Mehr umfallen als alles andere und ganz langsam und umständlich spielen und der Autor ruft immer: „mach ihn endlich rein“ und wieder kippt einer einfach um. Sehr schön. Dann die Reise in die technischen Neuerungen der Vergangenheit. Das erste iPhone (2 Tage vor dem Laden ausgeharrt), die erste CD, iPhones waren bei Bill Gates zuhause verboten, Autos sind eine vorübergehende Erscheinung, er glaubt an das Pferd, Autos wird es höchstens 1 Mio weltweit geben, schon alleine wegen der Chauffeure diese Begrenzung. Die erste Zugverbindung zwischen Nürnberg und Fürth, wird Geisteskrankheit auslösen durch die Geschwindigkeit bei Mitreisenden und welchen, die den Zug vorbeifahren sehen (30 km/h). Zeitreise mit Musik. Die beiden Tänzer, die u.a. „I had the time of my life“ nachtanzen (Dirty Dancing mit der Hebefigur) bekommen extra Applaus. Es ist die Mischung zwischen Profis und Laien, die eine besondere Dynamik und Authentizität hat. Die Chormitglieder, die Rentner mit dem Raumschiff Enterprise Klamotten, stellen sich vor. Es geht um Verabredung vor dem Smartphone. Man ist mit den Rädern zur Milchbar am Aegi gefahren und da war immer wer und sonst ist man weitergefahren. Darum wie ihre Mutter die erste Tupper nach Hause brachte und da konnte man durch Schütteln Sahne machen und noch wichtiger die zarte Feinstrumpfhose darin waschen. Um Sondermarken am Schalter Lindener Marktplatz und der Typ sagt Mitte der 70ziger, die habe ich hier nicht, probieren Sie es doch mal in Hannover“. Das Darknet, das Internet hinter dem Internet, wo man Waffen und Drogen kaufen kann. Bei Conrad fragen. Zeigt er uns am Bildschirm. Da findet einen der NSA nicht und die Oppositionellen aus Syrien findet der Assat nicht. Man zahlt mit Bitdollar, 1 kg Koks, Schnäppchen, Lieferadresse Schauspielhaus Hannover und entweder der von DHL kommt oder die Polizei. Der Typ, der sehr gut singt, ist offenbar der Autor. Liedtext: Der Islam ist eine Religion und Philipp Lahm ist keine, wo ist der Zusammenhang? Da toll kann ich nur sagen, bekommt von mir Höchstnoten und der Typ, der vorher immer auf der Messe sagt, das ist ein alter Hut, das ist Schnee von gestern und seine Mutter hat ein Messepräsent der ersten Stunde gelocht und es damit entwertet (statt 800 Mark gibt es nur 50), würde sie mit der blauen Mauritius auch machen. Ja, um sie wieder zu finden. Gut auch die Darstellung von Internetsex und Fetisch. Frauen, die leise Geräusche mit Haushaltsgeräten machen. Thema Kommunikation. Chip im Ohr und man muss keine Sprachen mehr lernen. Picasso warum versuchen alle die Kunst zu verstehen und warum versucht keiner den Gesang der Vögel zu verstehen. Den Chip für die Schauspieler, lauter und leiser, langsam und langwierige Stücke wie Wolf unter Wölfen schnell stellen und dann 2 statt 3,5 Stunden. Man kann die Weigerung der Schauspieler überwinden und die können auch den Abbau machen und man spart Arbeitskräfte und kann das Theater weg führen von Subventionen zu einem ertragreichen Wirtschaftsunternehmen.

Handschuh verloren, einen langen schwarzen Lederhandschuh zur Persianerjacke. Ich gehe mit rechts nur los und ärgere mich sehr, man merkt erst, wie sehr man was mag, wenn es fehlt. Im Dunkeln zu Lidl, das bringt wohl nichts. Lag hier doch auf dem Küchenstuhl, schreibe dem Nachbarn, dass ich an den Sachen seiner Mutter hänge. Ich kann die Demenz überwinden und schaut nicht bei Google und mir fällt der Namen des Fotografen ein: Sander, 3 Jungbauern. Das haben sie nachgestellt mit Schauspielern in schwarz/weiß und es sieht richtig gut aus. Doku über Kinder basteln durch Gleichgeschlechtliche. Das finde ich falsch, Samenspende von anonym oder halt bewusst ein Kind herstellen, wie Kuchen backen. Da bin ich wohl katholisch und denke, was tun sie den Kindern an.

Stephan drängelt wie Mikrusch. Ich ziehe ins Gästebett und wache mit 3 Bügeln im Bett wieder auf. Habe gut geschlafen.

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Traum: Unsere airbnb Mitbewohner/Vermieter, nehme ich erst zur Kenntnis als wir wieder abreisen müssen. Sie haben schon geputzt und sammeln Comics. Ich nehme eines aus dem Altpapier für Collage. Stephan hat Hunger, sie bestellen ihm was Französisches zum Liefern von einem Nachbarladen, eine Kleinigkeit, irgendwas mit Zwiebeln und nein, nicht 1 sondern 2 Croissants. Stephan hatte das missverstanden und gesagt, das Museum von dieser alten Schauspielerin sei uninteressant, dabei ist es gerade ein Tipp gewesen. Sie wollen Selfie mit mir machen (ich verdecke mein Gesicht, weil ich finde, dass ich scheiße aussehe, wie neulich in Wien, zu viele Pickel). Ich schaue zum Fenster raus, große Glasfenster. Freunde von uns wandern gerne und sind nicht so faul wie wir. Ich werde es empfehlen. Es ist hügelig die Gegend, soll Frankreich sein. Das Haus gegenüber mitten im Wald, zwischen den Bäumen die ganz schief stehen, ist es abgerutscht oder war es immer so? Die stehen darin ganz schief. Dann Warnung, eine Wildkatze ist unterwegs, wir sollen reingehen, den Hang hoch durch die Glasbalkontür. Warum weiß Stephan das? Im Radio gehört, ist ein Rotwild gerade schon vorbeigelaufen, flieht vermutlich vor den Großkatze, das heißt die ist auf dem Weg zu uns. Da unten am Strand, ist das die Wildkatze? Nein, eine Dogge. Neben ihr zwei Kinder und sie schaut schon. Paps macht auf mutig und vertreibt die wilden Hunde. Es sind nämlich 3 oder 4. Vor einem Erwachsenen, der gestikuliert und laut ruft hauen sie ab. Ich werde wach. Es ist erst kurz nach 8. Lobe noch mal das Stück. Stephan fragt nach katholischem Gottesdienst. Finde es eine gute Idee, auch wenn ich seit gestern bei Kunst und Krempel weiß was die für einen Knall haben. Dogma nennt mal das, dass Maria bereits seit ihrer Geburt durch Anna sündenfrei war und deswegen Jesus geboren hat. Das ist echt wieder großer Kokolores, weil die Symbolik wird nicht gesehen und das kann keiner ernst nehmen, aber es sind eben nicht alle so.

Die Kirche ist voll. Es stehen welche hinten, man könnte besser zusammen rücken. Stephan hat seine Brille vergessen und kann nicht mitsingen. Es gibt 16 Firmungskandidaten, die mit Wasser besprengt werden zusammen mit der Firmungskerze und abwehrende Wedelbewegungen machen und das lustig finden (Kinder eben). Die Jesuskerze dürfen sie bebasteln und die Eltern werden gebeten, die Kinder machen zu lassen. Es dauert länger wenn sie sich einmischen (sie hätten da Erfahrungen) und außerdem wäre es die Kerze der Kinder. Die Mütter könnten zuhause eine basteln. Ein Zeichen für Jesus und ein persönliches Zeichen können sie auf die Kerze aufbringen, der Pastor wünscht sich was von 96. Der ist lustig der Typ. Er kündigt den Gottesdienst an Palmsonntag an und man trifft sich am Vahrenwalder Park mit Buchsbaum (wenn jemand welche hat abgeben, sie brauchen noch) und läuft zusammen zur Kirche. Es erinnert mich auch durch solche Aktionen an die evangelische Kirche meiner Kindheit in Kalifornien. Donnerstag beim Abendgottesdienst sucht er 12 Freiwillige, die sich als Vertreter der Gemeinde die Füße waschen lassen. Die sollen sich gleich melden. Das will ich mir anschauen. Donnerstag habe ich sportfrei. Es wird viel gesungen und die Bank vor mir ist keine Fußablage. Wir machen mit so gut es geht. Abendmahl nicht, weiß nicht, ob wir das überhaupt dürfen. Ökumen für die Predigt schon, aber so auf’s Ganze gehen. Es wird laut gerasslt und ich denke: wir bekommen jetzt den ganzen Zauber der Verwandlung mit. Mit Klangmomenten und Hokus Pokus und Luther ist mir näher denn je. In der Predigt geht es um die Geschichte von der Ehebrecherin und der ohne Sünde ist soll den ersten Stein werfen. Der Pastor hält sich zurück und lässt andere machen. Auch die Kinder werden eingebunden und geben ein Herz weiter und wir versetzen uns in die Herzen der Akteure dieser Geschichte und ein Spiegel wird hochgehalten, so dass sich die Besucher spiegeln. Die arbeiten mit Mitteln des modernen Theaters. Man gibt seinen Nachbarn die Hand. Das ist sehr verbindlich. Stephan entdeckt Claudis Mutter. Gestern hat ihr Mann seinen Geburtstag in Lüneburg gefeiert deswegen ist sie ausnahmsweise da und nicht abends in den Gottesdienst gegangen. Die Zahlen sind ihr wichtig, sie sind auch eindrucksvoll. 14 Messdiener, sogar schwarze und Elena ist Auto gefahren. Dass ihr Mann sie hat fahren lassen und das mit der Kleinen hinten drin. Die andere Enkeltochter fährt auch nicht und ihr Mann fährt noch Rennrad mit Korb hinten drauf. Unsere Weidenkätzchen sind noch auf dem Balkon und sie hätte mir doch Brombeergelee mitgebracht, wenn sie das gewusst hätte. Sie soll zuhause grüßen. Hier gibt es auch Kaffee, aber wir fahren. 24 °. Stephan hat gut beobachtet wo der Name her kommt. Wenn wir noch Ulrike D. getroffen hätten. Die nimmt uns die Glocksee weg und wir okkupieren dafür ihre Kirche. Die Kekse schmecken nicht, aber das Pear Ginger Bread geht. Die Füße sind kalt vom vor der Kirche Stehen. Zuhause Champignons und Huhn in den Ofen. Gut geworden, würzig und zart. Nähtreffen passt nicht. Claudia hat Moby Dick gesehen und glaubt ihre Mutter mag mich mehr als sie und will zum Glockseefestival mit ihrer Freundin nach Hannover kommen. Da sind wir weg. Musik ist nicht mehr so meines, nur zum Tanzen, sonst nervt sie mich eher. Komisch, ne? Ist was mit Antifaschista, ich kriege nichts mit. Von mir auch kann sie die Wohnung haben. Stephan sieht es auch so, Schlüssel vom Nachbarn. Katholische Messe ist der neue Flohmarkt. Schöner Sonntagsausflug und die Wohnung wird nicht noch voller.

Ich bekomme einen Plastikrosenkranz aus Portugal. Sascha Waltz ist ne Frau. Ach so. Ja, ich bin ungebildet und prollig, das macht ja meinen Charme. Das spektakuläre Event im Neuen Museum in Berlin zur Einweihung für die Mitarbeiter, im Treppenhaus, ich erinnern mich. Das klingt ja dann vielversprechend. Wann fahren wir Ostern zu meinen Schwiegereltern? München Anfang Juli, Fahrräder, englischer Garten, Neue Pinakothek. Ziehen wir dann Lederhose und Dirndl an? Meine kleine Ledertasche schwarz in Form eines Würfels mit goldenen Zahlen sowie den Sammelteller San Diego Zoo mit dem Zick Zack Rand werde ich los. Honig vom Zentralfriedhof, das letzte Spültuch von H & M home. Wir spielen und am Ende sind wir nur mit 80 Punkten Unterschied vom Anfang und Stephan ist uneinholbar. Anadingidings ist mein neues Lieblingswort. Nebenbei die Wahlergebnisse. Die können doch nicht blau nehmen für die AfD, dann wird sie noch populärer.

Laakronen für alle

03.03. Ankunft und am Förderband hängen die Bilder aus dem Kunsthistorischen, besser als wie Schnitzel und erst mal die Kelly Chips im Spar Gourmet anschauen. Senf und eine andere Sorte will ich ausprobieren, aber die muss ich mir nicht jetzt ans Bein binden. In der Wärmetheke gibt es Schopfbraten. Hatte schon im Flieger an den Metzger in der Spittelau gedacht, der auch Getrocknetes für Hunde hatte um damit Neo zu bestechen, aber Stephan sagt, abwarten, vielleicht hat er Allergie. Stephan kauft ein Klimaticket (8 Tage beliebig, total super) und wir nehmen den Intercity nach Salzburg (frage extra ob wir dürfen mit dem Ticket, wie GVH), ohne Zwischenstopp bis Hauptbahnhof und kein CAT (das stelle ich später als Rätselfrage), gut der hält woanders, Stadtmitte. Der Zug ist knallleer und die ersten Gäste haben schon ihr Bierfrühstück hinter sich. Ich schaue mir die Neubauten gegenüber an den Gleisen an. Das grau-schwarz Gemusterte schaut interessant aus. Irgendwo hier lebt Julia, praktisch, wenn man die besuchen will.

U1 vom Südtiroler Platz, dann umsteigen in den 48 A. Zweimal Friedhelm am Gleis, einmal privat, aber in aufgedunsener Version mit braunen orthopädischen Schuhen und Wiener Linien Käppi und einmal blass mit abrasieren Haaren schwarzer Strickmütze und schwarzen Walle-Walle-Strickklamotten im Bühnenoutfit und beide stehen nebeneinander. Das ist crazy. Die Schulklasse kommt aus dem Politgebäude gegenüber. Stephan hatte sich schon über das Banner mit Politik erleben gewundert, was einem so gestellt vorkommt. Sie gehen offenbar zur nächsten Busstation um dann da alle einzusteigen und sie glotzen ganz viel was mit erhöhter Unfallgefahr einhergeht. Schön Neubaugasse, sieht ein bisschen nach Haight Ashbury aus und eine Tiertherapeutenpraxis dazwischen. Ein Sozialhilfswerk mit Teilen statt Vernichten und einer Rampe sowie ein indisches Restaurant mit Mittagstisch an der Haltestelle.

Hier ist gleich die Wohnung, offenbar Erdgeschoss. Durchgehen, ein Freund, der unserem Vermieter nicht unähnlich sieht, nimmt uns in Empfang. Neo ist Scheidungskind, wie Stephan richtig rät und hat zur Zeit auch ein Futterproblem und darf nur Trockenfutter (das ist zwei Mal ein Bingo, wie Christoph Waltz sagen würde). Die Wohnung ist toll, der Typ baut und bastelt selber, aber wie ein Profi und es ist eher übersichtlich und sehr sauber. Unser Zimmer mit dem Telefonhörer der Gegensprechanlage für die Tür an der Wand ist sonst sehr gemütlich mit einem Ofen. Kräutertee ist schon gekocht, Torsten schläft noch, weil er in einer Bar an der Kettenbrückengasse arbeitet. Alles bestens. Wir empfehlen das Olafur Eliasson Treppenhaus, was nur noch bis Sonntag läuft und ich habe sogar einen Flyer dabei. Sie haben offenbar auch einen Garten und wir lernen Torsten kurz kennen um dann abzuhauen. Mittagstisch ist das Ziel. Ich gehe vor, Shaolinmönche, altersmäßig stark gemischt und mit beschrifteter Kleidung nebenan, die gerade auf der Straße was essen. Eine Show-Truppe, die auf den Tourbus wartet? Ich kann es nicht abschließend sagen. Das Café Raimund ist gegenüber dem Volkstheater, da sind wir gerade vorbeigefahren mit dem Bus. Zu dem Punks Laden in der Florianigasse. Fragen im Lampengeschäft danach. Ist echt unscheinbar und hat nur abends geöffnet. Dann Florianihof zum Mittagstisch. Der Grüntee mit dem lustigen Namen. Ich meinte Activi-tea, er meinte Dong dong. Mit Koriander und Apfel, gibt es nicht mehr. Abschüssiger Ledersitz, vorne kein Polster mehr drin. Internetsingles gehen mir am Nerv. Post, es gibt Twix.

Kraftwerk Spittelau und die Rentnerinnen sind sich sicher, dass wir nicht zu ihrer Gruppe gehören, da haben sie wohl falsch getippt. Einige Firmenfilme und rote Kacheln für die Turmfalken, hat Herr Hundertwasser so verfügt. Der Führer ist mittellustig und selber der Fotograf. Er hat vor 3 Jahren geheiratet (also Ende 40, schwierige Prognose ist eine meine spontane Idee dazu) und war auch in Australien. Ob Hundertwassser wirklich eines natürlichen Todes gestorben ist. Er deutet Verschwörungstheorien an. Unsere Gruppe wiegt 1340 kg. Die Männer mögen die Technik und die Krakengreifarme. Der Müll ist kunstvoll geschichtet (sagen die Männer) und Taubenfamilien wohnen innen in dem Müllraum. Hinter uns eine Gruppe italienischer Schüler. Das Feuer darf man leider nicht mehr sehen aus Sicherheitsgründen. Der türkische Kollege, der die Müllfahrzeuge einweist und einen harten Job hat, hat Feierabend und verabschiedet sich von allen Kollegen mit Handschlag in der Schaltzentrale. Unten ist die Fernkälte und die kleinen Schaumstoffkugeln mit denen die Tanks sauber gemacht werden. Neben den Rentnerinnen ist ein dicker Typ dabei, der immer hinterher hinkt und seine Stofftasche sofort fallen lässt wenn wir länger als 5 Sekunden stehen bleiben. Er fotografiert die Schilder. In der Tiefgarage fängt der Führer an über Tesla und die Elektroautos zu sprechen, die technischen Daten und Sunla will gehen – verständlich. Die Oriental Sandwich Bar macht erst um 17 Uhr auf.

Punks, wir sind die ersten Gäste und der Laden sieht aus wie ein Spanier mit grob verputzten Wänden und Holzstühlen mit Flechtdingsen und der Koch mit den Dreads kocht sich erst mal selber was und isst es am Nebentisch – sympathisch. Es gibt leckere Limos und Tees und Prosecco vom Fass. Wir probieren uns durch und die Fleisch Tapas sind Lunge, Milz, Magen und Zunge. Ich bin mit Skeptikern da. Ich finde das Essen totlecker, Rote Beete mit gegrillten Artischocken, Petersilienwurzel, Krautwickel mit viel Buttercroutons, der Hühnermagen ist asiatisch angemacht und köstlich und die Milz schmeckt cremig wie Gänseleberpastete und wir schaffen alles. Nachtisch gibt es nicht, nur Schnaps und Kaffee. Ich finde den Laden konsequent und supergut, für unter 100,- € für alles und wir sind glücklich. Dann zu David, kein nerviges Schlangestehen. Den Typen der ihn vorstellt hatte ich für ihn gehalten und sagte, der sieht ganz anders und viel jünger aus. Sitzt daneben am Tisch und signiert Bücher. Kann gut Deutsch und akzentfrei Flughafensicherheitskontrolle sagen und 20 andere Sprachen und hat unwahrscheinlich gute Beobachtung z.B. dass die Ösis gerne einfach irgendwo in die Menge hinein sprechen, wie ein Angler die Rute auswirft und dann schauen, wer erwidert, sprich anbeißt. Das ist so gut gesehen. Hier sei es so sauber, er hat gestern einen Bon auf der Straße gefunden. Er wohnt in England sammelt dort Müll, 8 Stunden am Tag- „He walked his ass off“. Hätte gerne einen großen, ausladenden Hintern, wie Kim Kardashian, auch wenn das bei einem 60-jährigen Mann lächerlich ausschaut, aber eben durch das viele Laufen, Arsch weg. Er erzählt von den Genugtuungen des mittleren Alters. Es tröpfelt zwar nach dem Pinkeln, aber man hat 2 Gästezimmer, die nicht nebenbei noch als Arbeitszimmer dienen und jeweils eigene Badezimmer haben. Im Frankreich hat man sich ein Bad mit den Gästen geteilt und manche hatten nicht genug Privatsphäre, so dass man einmal am Tag laut verkünden musste, dass man jetzt raus geht und das Haus verlässt und zwar genau für 25 Minuten. Er ist gegen die Todesstrafe, außer für littering, „they should be shot in the face and if they survive, so what“. Es geht auch um Leute, die den Hundekot in Beutel machen und die Beutel dann wegschmeißen. Er ist gerne im Ausland, weil man keine Verantwortung trägt. Es geht auch im Donald Trump, der sich einer vernachlässigten Gruppe von Amerikanern zugewandt hat, den Deppen. Er liest nicht nur gut, sondern ist witzig und spontan in seiner Fragestunde. Er malt neben den Widmungen, auch gerne Waffen, weil die leicht zu zeichnen sind. Da muss man nicht gleich Freudian werden und das interpretieren, Messer, Pistolen lassen sich eben leicht zeichnen. Das ist alles. Einmal habe ein Typ eine Widmung für seine Mutter haben wollen, die offensive und shocking sein sollte und er schrieb: „Doug left his teeth marks in my dick“ und dachte damit den Auftrag erfüllt zu haben und der Typ war sauer. Die einzig blöde Frage kommt von einem Wiener Schreibklub, wie er auf seine Ideen kommt. Das ist autobiografisch, hallo. Geduldig erklärt er, er habe ein Notizbuch und schreibt da rein und seine früheren Geschichten kommen ihm gewollt vor, zu sehr auf Lacher aus. Englischen Pub bzw. wohl australisch. Sportsbar. Die Tortilla-Diät, Morgen fliegt Gela nach darkest Peru (wo Paddington her kommt). Sie hat am 30. April Geburtstag bzw. feiert dann ihren 40sten. Das ist ein schöner Zufall. Ich bin müde. Die anderen bleiben noch und baggern den Kellner an.

Zahnbürsten vergessen. Das ist Stephans Aufgabe. Die eine stecke im Gerät und die andere in der Transportbox. Wie konnte das passieren. Durchsuche den Spiegelschrank, der Gastgeber hat welche. Eine teilen will ich nicht.

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04.03. Die lange Email zum Thema Bürohund und dann überlege ich was ich von den Tapas gestern noch mal bestellen würde und kann nicht mehr einschlafen. Souterrain, sehe den Garten das erste Mal bewusst. Im Fenster kann man sitzen, da sind die Polster für draußen. Das ist mir zu nah an dem Rechner und den Sachen der Gastgeber. Im Schlafzimmer das Gurren. Wir wohnen bei den Tauben wie bei Ernie und vor allem Bert. Nachts in den Schritt gefasst, klebrigen Finger, konnte nicht riechen ob das frisches Blut ist, bin kein Indianer, bevor ich den Jungs das Bett einsauen zum Klo und nachschauen, sehe keine Farbe im dämmrigen Licht. Er: und ist was, ich: was soll die Frage siehst Du was? Guckt irritiert, Klopapierkugel hängt an einem Klopapierfaden an den Schamhaaren und baumelt dort wie kleine Abrissbirne aus Klopapier. Also Trick question. Ich mag die Schiebtüren, die Totenkopflampe, die Sachen, die er baut. Studiert Bühnenbau und das erklärt einiges und ist auch gut so. Humana macht um 9 Uhr auf der Banh Mi Laden erst um 11. Das ist paradox. Der Wollladen mit dem Restekorb vor der Tür, weich 50 % Wolle und 50% Tencel, was ist da drin will ich wissen, sie liest es mir vor und was ist Wolle? Sie guckt ernst. Tencel ist die neue Viskose und wird aus Bäumen hergestellt, fasst sich an wie Seide und ist atmungsaktiv und soll irrsinnig gut für die Haut sein. 1 Knäuel in blau ist gekauft. Sie hat noch mehr. Ja, schon. Lustige Visitenkarten: Gerda Frankenstein, haha, toller Künstlername, hat gutes Olivenöl. Humana schließt gerade auf um 10, derselbe Typ den ich letztes Mal genervt habe mit meinem Blätterkleidgürtel, er saugt. Stephan setzt sich auf den Männersessel und ich mache einen Haufen mit Klamotten und Bügel auf ihn, bis er fast bedeckt ist und wenn er nicht bald von der Zeitung aufschaut, „dann fliegt was“. Das weinrote Kostüm mit Persianerbesatz und riesigen Mantelknöpfen. Ein Traum, aber ich lasse es da, kaufe trotzdem 2 Tüten voll. Dann noch mal nebenan. Sie hat mein Traumjob den ganzen Tag Tencel häkeln, sie muss auch putzen und Steuern machen. Sie hat mir keine Rechnung gegeben, den Deutschen unterstellt man immer was Ernstes, ich bin vom Finanzamt und schließe ihren Laden jetzt und das ist eine Quittung und keine Rechnung. Empfiehlt Sylvies Tauscheck und den Prosecco vom Fass für 1,80 € im Nachbarladen, wo man noch rauchen darf. Die dürfen nicht in den Ruhestand gehen. Zuhause ist der Freund fällig. Er macht doch was mit Textilien und muss sich alles anschauen. Bin wie auf Koks und dabei hatte ich noch keinen Kaffee. Wusste nicht, dass die 200ter Marke knacken mich so aufputscht. Torsten hat den Flyer der Leigh Bowery Ausstellung hängen. Da waren wir auch.

Ich mag Julia, schlau ohne Ende, aber nicht unkörperlich wie Knäckebrot, muss an unsere Nachbarn denken, sondern fleischige, weibliche Meduse mit Hirn. Woher weiß die wie Kaiserschnitt auf Englisch heißt, verdammt. Arbeitet die für einen verdammten Gynäkologen im Parlament?

Wieder los, diesmal Banh Mi und wir bekommen 5 spice Melanzani statt Lemongrass Tofu, hatten umbestellt, dann das noch als drittes und jeweils 2 Drip Kaffee mit Bambuskaffeelöffeln. Schmeckt gut, eingelegtes Gemüse könnte kleiner und könnten besser gestopft, viel Soße, aber geschmacklich. Naschmarkt, haben sie Boden neu gemacht, Schokolade und Käse (der Kunde fragt aufgeregt, ob sie den Bankomaten hier auch abgebaut hätten). Gerhard sagt, wir hätten ihm nette Leute geschickt und dann die Diskussion wegen Drinnen und Draußen, wir stören „die Einheimischenstimmung“. Sie merken auf, wenn ich so was sage. Der Dicke kauft viel Käse, ernsthaft und konzentriert, Taleggio und wird mit einer kleinen Salamisemmel gefüttert, Jausenplatte mit u.a. Trockenfleisch hatte er schon. Die Sonne scheint, laufen zur Albertina. Ich könnte auch Pause machen. Wie modern sind die Russen bzw. die russische Avantgarde, so fleischig das eine und speziell und mit eigenem Stil die anderen Sachen. Das könnte alles Dresdner Schule von letztem Jahr sein. Nicht nur eine italienische Schulklasse auch der Dicke aus dem Kraftwerk ist wieder da. Er spricht uns sogar an, dass wir uns kennen würden. Fluche als der Bus durchgeht- Ich lege mich aufs Bett und nach 10 Minuten tun die Füße nicht mehr weh, Stephan neben mir schläft. Dann duscht er und zum Reumannplatz. Billige Handarbeit, russische Ostereier, das lese ich gar nicht gerne, er strahlt mich an: „kommen Sie zu mir“. Der Rentner-DJ mit dem grauen Haaren und der großen Box ist cool angezogen und macht eine ebensolche Figur, schaut aus wie Andy Warhol. Ein paar Meter dahinter die Junkies und der dicke, corgierartige Mischling mit hängendem Beißkorb mit einem Bemsel in italienischen Farben daran sitzt aus der Bank, sie stehen daneben. Der Tichy hat noch zu. Sunla in Bademantel, cremt sich, ich sitze vor dem Bad und blockiere den ganzen Boden/Durchgang. Schlage „Hail Ceasar“ für Morgen vor, auch weil Julia so gut Englisch kann. Andras schaut in den Kinoplan und sagt wie ein sprechender Wecker Zwischenzeiten an, wann wir los müssen. Sunla weiß wieder nicht, wo es hin geht, was ich mit: „auch, wieder dieses Spiel“ kommentiere. Zum Griechen im ersten, aber die Tür nebenan, hier sei das Bistro. Hätte mir auch gut oder besser gefallen. Die Köche sind schlimm verkleidet mit getackerten schwarzen Papierhüten als Frisurenersatz. Das sieht lächerlich aus. Sie hetzen uns durchs Menü und man versteht sie schlecht. Die mittelalten Pärchenfreunde am Nachbartisch. Geschäftsmänner oder welche die halt Hemd tragen und auch während eines solchen Essens auf Tablett und als es leergespielt ist Smartphone nicht verzichten können. Yogische Körnerkette zwei Mal ums Handgelenk gebunden. Dann ein Pärchen gegenüber, die ausschauen wie aus einer evangelischen Sekte. Sie schauen böse und freudlos und sie hat traurige Haare und traurige Farben an und ich will rüber gehen und der Frau sagen, dass sie so super gespielt hat in „Paradies: Glaube“ von Ulrich Seidel (aber das wäre noch ein Kompliment, weil die Schauspieler sieht super aus und diese Frau eben wie die Rolle). Ich weiß nicht, ob ich es provoziere durch meine Bemerkungen zum karmischen Kreis, aber es fließen Tränen. Ich unterschätze die Probleme der Leute, auch die die ich lange kenne mitunter, die Päckchen, die sie zu tragen haben und bin ein unsensibler Klotz. Das Essen mit den Pinzetten anfassen und dekorieren finde ich so sexy wie Zahnreinigung. Essen soll angefasst werden, wie im Punks. Gut, der Nachtisch sieht aus wie Überwachungskameras. Das ist nicht meine Welt. Andras findet die Bar, die ich in der Umsonstzeitung gesehen hatte in der ehemaligen Bank, gegenüber dem Schwarzen Kameel, tolle Location, nette Frau aus Deutschland, gehörte zu dem Hotel, jetzt neu und wirtschaftlich getrennt. Donnerstags legt DJ auf, die Signature Cocktails schmecken nach Parfum. Die tollen Räume mit Kassettendecke, der schwarze Gürtel mit Halterungen an beiden Seiten für die Weinleiter, die St. Petersburger Hängung mit der Geschichte um Marlies. Nur Fotos an dem Automaten.

Ich mag die Hochbahnlinie. Mal fahren über die Spittelau hinaus, der urbane, geradezu großstädtische Ausblick, wie eine Metropole mit Skyline, Floridsdorf (das ist immer am Flughafen Schwechat Richtung Floridsdorf) ist die Endhaltestelle nur 2 nach dem Kraftwerk.

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05.03. Die Elektrozahnbürstenaufsätze haben sich wieder angefunden, waren im Koffer, blau auf blau. Kann ich die anderen wieder zu Torsten in den Schrank machen? Haha. So ein Rottweiler ist schon eine Hausnummer und lässt sich nicht mit eine leichten Schnalzen zur Tür oder bestechen, zumal seine Auftraggeber den Napf immer voll lassen.

Noch ein Strickrock mit Gürtel, aber 50% von 29 sind nicht 15. Ich traue mich nicht wieder unangenehm aufzufallen. Matchalatte passt nicht in den Pappbecher und kostet 5,90 € und der vegane Käsekuchen 7,50 – sportlich. Sunla ist doch sonst immer so preisbewusst. Dafür riecht es nach Räucherstäbchen. Hier ist Neubaugassenflohmarkt wenn wir nächstes Mal da sind. Ein Fachgeschäft für Wolle, Filz und Seilerwaren. Sehr skurrile Gespräche. Kaufe Gummibänder in Neon. Die haben auch Natur- und Flechtschnüre als Meterware. So gut sortiert kenne ich es nur von Wien. Ich bin wieder beeindruckt. Stephan geht ins Ost- oder Westlicht in eine japanische Fotoausstellung. Ich bleibe im Shop. Kutschkerware. „Ich hätte gerne alle ihre Mohnsteine“. Mohnzelten heißen die. Wasabinüsse beim Türken, kein Schopenhauer diesmal. Ein Goldschmiedegeschäft mit einem Goldring in Form einer Fahrradkette zieht mich an. Türdrücker und innen ein sympathischer Inhaber. Die Kettenglieder sind beweglich, war schon verkauft mit Armreif, aber die Frau hat es gegen was anderen umgetauscht, quasi Zalando sage ich. Ja, das machen sie schon für Kunden. Er fährt viel Rad, vor allem in Griechenland, wo er ein Boot hat. Seine Geschäftszeiten sind von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr, aber aufhören will nicht er auch nicht jetzt wo er es einigermaßen kann. Blumengeschäft unter der Börse. Riesig. Der Weidenkätzchenkranz für Julia. Kurz ins schwarz-weiß Treppenhaus. Es ist viel voller und aus meiner Strumpfhose kriegen sie die Farbe nicht raus. Gastwirtschaft Huth, ist mir zu fastfoodmäßig mit englischer Karte und kommt nicht ans Meixners ran. Dann Taxi damit nicht alle auf uns warten bei Julia. Zigarrenverpackung am Ring. Das passt. Der Taxifahrer findet die Straße nicht im Navi und Stephan soll im Buch nachschauen. das macht keinen Sinn. Ich stresse wieder und sage, nein, nicht am Bahnhof aussteigen, deswegen zahle ich ein Taxi, damit er mich von die Tür fährt und ich nicht suchen muss. Am Fahrstuhl Julias Eltern, die sich vorstellen und Julia hat sie rausgeworfen wegen uns. Sie sehen nett aus, sehr nett. Der Vater wie ein freundlicher Tischler. Mädchenwohnung und sehr auf Ostern, unser Geschenk passt wie die Faust aufs Auge. Dagmar und ihr neuer Freund. Ich bin wieder fies und norddeutsch und muss mich entschuldigen, weil ich gerade Julia nicht vor den Kopf stoßen will. Ja, der Freund ist Butziarzt. Ist das AKH sehenswert? Theaterprojekt im Hotel. Stundenhotel, haha will ich gleich sagen und tatsächlich erwartete einen in jedem Zimmer eine Überraschung und man landete gerne im Bett und es ging um Träume, Wegziehen aus Griechenland wenn alle Freunde gegangen sind, eine Beratung und die Inszenierung der eigenen Beerdigung, also sehr spannend und es wird sehr offen geredet. Wir trinken eine Flasche Prosecco nach den nächsten aus und die Macaron von Oberlaa (Kurkonditorei) sind die Neuentdeckung für mich. Danke Julia. Die Jungs wollen essen, aber Hunger hat keiner wegen der Naschereien. Dann planen wir das Ausgehen. Erst mal Dauerwelle für Julia, Mädchenabend mit Truth or Dare Spielen. Schwulendisko oder SM-Klub. Die Show war so krass, dass Julia froh war am Kopfende zu sein. Sie war die einzige Frau dort außer der unter die Decke gefesselten, die ordentlich ran genommen wurde. Da gibt es auch Frühstück und was bestellt man da? 2 Eier im Glas wäre konsequent. Julia zeigt uns den Haarreif und den Orden vom schwedischen Königshaus, den man nur bei der Militärparade oder dem Opernball tragen darf laut Protokoll. Sie gibt uns Wientipps, die Prachträume der Nationalbibliothek und den Rosengarten im Volkspark mit anrührenden und skurrilen Widmungen. Unser Visionen in 2 Jahren sollen wir sagen. Bei mir kann alles so bleiben und meine Eltern sind noch gesund fällt mir sehr unoriginell ein. Andras will ein ganzes Schwein verarbeiten und es geht um die Opferwurst, die aufgeschnitten wird um dem Wurstwasser Geschmack zu geben. Sunla zitiert mich falsch und ich denke, die liegt daneben und zwar so was von. Kennt die mich so wenig? Ich bin Anwältin geworden, weil ich so gerne kämpfen und schlecht verlieren kann. Das kann ich ausschließen, das mal gesagt zu haben. Ich kann das gerade alles schlecht und deswegen bin ich Sozialarbeiterin geworden nach 10 Jahren von dem anderen. Wenn es mal nicht optimal lief war es ganz grausam, die Selbstvorwürfe und wenn ich gewonnen habe konnte ich mich nicht freuen, sondern die Gegenseite hat mir Leid getan. Das ist nun nicht dieser klassische Wallstreetanwalt mit Killerinstinkt. Ich bin vielleicht auch fies, weil ich offen sage, was damals war mit Claudia. Julia ist die neue Claudia, Figur ähnlich, aber jünger und besser und Charakter genau das Gegenteil. Hier sind 8 Freundinnen in einem Kreis. Es gibt einen leckeren Schnaps von einem Nadelbaum an der Baumgrenze aus den Zapfen, die dort anders heißen wird der gemacht. Irgendwas mit Zirbel. Schmeckt etwas nach Duschgel, aber lecker und man ist nach einem schon satt. Die sind hier schnapsmäßig schon die Weltmeister, Andras zeigt uns ein Bild auf seinem Smartphone. Es gibt Menschen, die welken bevor sie richtig aufgeblüht sind, suchen immer wieder was und es klappt nicht und werden alt und grau über den Pläne und es ist als Außenstehender grausam zuzusehen. Man will ihnen ehrlich die Meinung sagen, aber das wozu man ihnen raten würde, das haben sie schon in den Wind geschossen und es ist es keine Option mehr und würde sie nur verletzen.

Wir haben einen herrlich privaten Marathon hinter uns von 15 Uhr bis 2 Uhr nachts. Julia war eine heldenhafte Gastgeberin, die Silvester gemerkt hat, dass sie keine Induktionstöpfe hat, weil sie den Herd noch nicht ausprobiert hatte. Sie hat Rundruf gestartet, dass alle schauen sollen ob sie magnetische Töpfe haben. Das könnte mich auch passieren so ähnlich.

Ich gewöhne mich langsam an den Fake-Partner, das dicke Kissen zum Einschlafen.

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06.03. Frühstück im Café Raimund. Wie kann man explizit ein weiches Ei bestellen und sich dann beschweren, dass es zu weich ist, höchstens zu hart oder? Karten schreiben. Haarreif für Julia zum Schwedenschmuck für den Opernball häkeln, wenn ihr meine Koralle gefallen hat. Hundeauflauf am Heldenplatz. Ich könnte stundenlang zuschauen. Rosengarten, aber die Rosen haben Säcke über den Kopf wie die reinsten Mafiaopfer. Frischer Baumbeschnitt. Die Prachträume der Bibliothek sind eindrucksvoll, sogar die Deckengemälde gefallen mir, Holzleiterfetischist bin ich sowieso und die Deckenhöhe von 20 Meter und die Globen aus Venedig tun den Rest. Ich nehme Headset. Das Foto mit Schildkröte gelingt leider nicht, keine Ruhe. Das ist ein Muss für die Gruppenreise und die Michaelergruft ist um die Ecke. Der Typ in der Freyung hat eine komische Ästhetik und nur mäßig Talent. Zu surreal und zu viele minderjährige, nackte Mädchen. Oberes Belvedere. Die Sonderausstellung besteht aus 2 Ketten. Gähn, die Klimt sind in echt ganz gut und der Blick auch. Treffen mit Sunla. Dreieck mit Andras. Gela ist jetzt gelandet. Cremeschnitte à la Dreieck (dreieckig) und frittierte Mars-Bar. Die backen alles aus in Österreich, wie cool und das vor dem Kino. Votivkino, klein, „Hail Ceasar“ hat schon angefangen. Danach wieder ein Pub mit Cider und Käseteller mit selbstgebackenen Cräckern. Lecker. Der Abschied von Andras, Ich habe ihn dieses Mal richtig schätzen gelernt. Er hat was von Stephan (man kann sie auf den ersten Blick unterschätzen) und liebt seine Frau und unterstützt sie und das ist gut so.

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07.03. Stephan geht ohne mich jagen und ich tusche. Herr Dünn wie Leiche schreibt mir, er will in den Urlaub, ist dann krank von der Wohnung und den Giftstoffen. Das war in der letzten schon so, o.k. hatte Krankheitswert. Sage den Jungs wenn er nicht wieder kommt haben sie mich an der Backe. Neo bellt bekräftigend. Der Mann kommt dann zurück mit Strudel vom Sperl, Wurst vom Urbenek und Markonen vom Oberlaa. Sie bekommen eine Hundepostkarte mit sehnsüchtigem Blick auf Wurst auf dem Tisch. Torsten habe ich mit „h“ geschrieben. Das Mohnteil essen sie nicht, haben es nur in den Kühlschrank gestellt. Das ist schlimm. Die Zahnbürsten bekommen wir geschenkt. Es regnet. Ich kaufe Kelly-Chips in Favoriten in der Fußgängerzone und bekomme es live mit wovon Hader immer spricht, wenn Rentner angespannt brüllen: zweite Kasse bitte. Meixners, ich will beichten, dass ich woanders Grammelknödel hatte, im Huth und es hat sich nicht gelohnt. Winterkabeljau. Mittags kommen wir nicht mehr vor der Abreise, weil der Flugplan geändert ist und der Mittagsflug gestrichen. Ein anderes Paar aus Hamburg sei vor dem Abflug auch immer ins Meixners gegangen wusste Gerhard. Wie treffen Sunla, sie hat ihre Morgenübelkeit. Andras ist krank und liegt im Bett. 48 Stunden Fieber. Abschiedsdiskussion um Obdachlose sind keine Behinderten (das ist bei mir halt nicht so ein Schimpfwort und ich denke auch es hat Krankheitswert, wenn jemand obdachlos wird um sich seinen Unterhaltspflichten zu entziehen „damit die Ex kein Geld kriegt“) und die Definition von behindert. Auf Hilfe angewiesen sind wir doch alle. In Wien sind wir es immer weniger, je mehr wir hier heimisch werden. DSC05303 DSC05302 DSC05301 DSC05300 DSC05299 DSC05298 DSC05297 DSC05296 DSC05295 DSC05294

Twixebbe durch Rückrufaktion

28.02. Traum: Wir fahren in einer Betreuungssache noch abends zur Arztpraxis um ein Rezept abzuholen oder was abzugehen. Mittwochs haben sie bis 22 Uhr geöffnet, krass. Der Typ vom abW mit mir und sie wollen alten Hund, der ausschaut wie Stella loswerden. Er kommt zu mir und reibt sich an mir. Das scheint geritzt. Steht mir, sieht aus wie ein Corgie. Wenn wir in Wien sind nehmen sie ihn in der Zeit. Laufe gleich ohne Leine im Verkehr, er immer wieder vor Autos oder vorne und weiß nicht wo er hin soll. Das überfordert ihn. Fällt in einen Treppenabgang, sieht er überhaupt noch. Zuhause mit Stephan, der greift ihn komisch, an den Vorderpfoten so wie unser Freund aus Hamburg mal Feininger, also man weiß nicht, wie man Hunde anfassen soll und dann richtig. Der Hund macht sich steif, aber beißt nicht, zappelt. Wird schon mit dem Vertrauen. Zu früh.

Schaue die Seite von Moving Bones an, die Eröffnungsfotos. Da kennen wir etliche vom Sehen (genau wie der Typ gestern, den ich aber nicht kannte nur freundlich angelächelt hatte). Die Kulturfrau, die jetzt nach Berlin gezogen ist, welche von UVR, Rossi und der Typ mit dem Kaffeemobil. Schreibe der Atelierkollegin von gestern und Ralf, dass es kostenlose Probestunden nicht gibt und nur eine 3er Karte für 31,- €. Würde ich machen. Hätte meinem Kollegen wegen Tanzen und Gin auch Bescheid sagen können, der kam gestern Abend aus Stuttgart zurück und kommt dann gerne direkt vom Zug aus zu einer Kunstsache und tanzen und Gin eh. Frage Ralf was das Bild kostet. Stephan schläft noch 1,5 Stunden später. Zu Georgus in den Garten und Flohmarkt Hainholz bei dem sonnigen Wetter. Kino mit Rittersport? Erst mal packen für Wien steht auf dem Programm. Habe gestern beim Durchpflügen wieder tolle Ketten von mir entdeckt.

Leonardo hat die entführte Tochter befreit. Wie konnten die fliehen vor den ganzen Franzosen fragt Stephan. Die waren megabesoffen und die Indianer kennen sich besser aus im Wald und in der Natur als diese europäischen Stadtmenschen, außerdem haben sie die Pferde losgebunden. Unrealistisch war, dass sie ihrem Peiniger die Eier vorher abgeschnitten hat und da kommt man auch nicht ohne weiteres ran mit den ganzen schweren und geschnürten Sachen, die die anhatten sagt Stephan, aber er hatte seine Geschlechtsteile ja schon rausgemacht. Ich dachte Leonardo kommt selber bis ins Lager und nicht, dass sie ihn abholen. Gab es nicht auch genügend Felle in Europa zum Trocknen, musste man dafür nach Amerika? Die Europäer kamen jedenfalls ohne Frauen und deswegen haben sie dann Indianerinnen genommen, weil es eben keine anderen Frauen gab.

Weiß ich schon, wer die Oscars gewonnen hat oder ist das zu früh fragt er mich. Wir trinken Kaffee im Wintergarten in der Sonne. Ich muss an das Ostern denken wo wir das Haus gerade gekauft hatten und mit den Miteigentümern im Garten waren und die Büsche blühten gelb, Forsythien oder wie die heißen. Osterfotos. Der Nachbar fliegt Freitag in den Urlaub. Wenn er wieder kommt spätestens ist es hier richtig Vorfrühling. Dünne Stoffe am Saum nähen ist nicht so meines, aber ich werde besser. Stephan berät mich mit dem Popeye-Häkelhütchen. Die Wolle reflektiert. Das ist dann was fürs Radfahren, Critical Mass. Die katholische Messe ist um 10:30. Das hätten wir geschafft sagt Stephan. Dann hätten wir sofort los gemusst, o.k. grds. geht es von der Zeit her und wir wissen sie jetzt. Stephan misst 144 und dann noch mal, aber das ändert ja nichts. Das finde ich hoch, aber man kann nichts machen, so auf die Schnelle und Medis will er nicht. Frau Leberzirrhose wollte mir im Krankenhaus Dienstag 130 als Bluthochdruck verkaufen und ich sagte, nein, bei Ende 60 geht das. Wir können nicht alle den Jungmädchenwert von 120 haben. Das Bild ist günstiger als ich dachte. Übergabetermin nach Wien und mit Atelier meinte ich mein juristisches Atelier. Hunde versuchen ihren Korb zurück zu erobern in dem eine Katze sich breit gemacht hat. Verzweifelte Versuche und sehr unterhaltsame dabei.

Harald wäre gerne gekommen, trägt heute Turban und kann mal reinfühlen, wie es ist, weil dann alle einen freundlich grüßen und lieben. Im April haben wir noch mal eine Chance bei einer Ateliergeschichte in Limmer, Wunstorfer Straße.

Stephan will Spectre schauen und wir sollten auch mal was machen, was er will, schließlich liebe ich ihn über alles und will mit sonst niemandem zusammen sein. Für jeden eine Tafel Schokolade, ich noch Chili-Gummi und Ingwertee. Hat heute keinen Sport wegen irgendeiner „Challenge“ in seinem Studio. Den Ausdruck kenne ich nur von Internetphänomenen mit Eiswasser und Bikram. Irgendwelche Eiweißshakes, die er eh nicht trinkt. Keine Ahnung, habe ich nicht verstanden. Der Nachbarjunge sitzt oben aus dem Gartentor, wie eine Youtube Katze, aber in ungefährlich und dieser Hund kommt vorbei. Die Yogalehrerin schiebt das Kind durch die Gegend. Der Film steht unter einem schwierigen Stern, Twix gibt es sowieso nicht und Mars und Snickers nicht wegen der Rückrufaktion, weil da Plastik drin gefunden wurde. Ist das nicht immer so. Es gibt wenig Werbung in einer 14:30 Uhr Vorstellung. Stephan sagt, das wäre die richtige Filmkritik. Schon die Anfangsgrafik und die Musik sind fürn Arsch. Schöne Klamotten, klassisch schön halt, für Leute mit Geschmack und Frauen tragen keinen Schmuck, weil durch die ganze Schlichtheit ihre Schönheit besser zur Geltung kommt. Kotz. Nein, schöne Klamotten zum Teil, ein Designerkleid mit Spitze, was die Körperformen nachmalt in graphischem Muster, sehr dünne Absätze bei einer Beerdigung in Rom, eine haselnussbraune Strickkrawatte in der Wüste, alles eine Hommage an das was schon war, ein ewiges Repetieren und das Niveau ist schon besser als H & M, ist schon Zara, Mango und Tom Ford, aber Handlung und Sinn lassen sehr zu wünschen übrig. Die Bösen sind reich und mächtig, aber auch geisteskrank und infantil ohne Ende, töten die Väter, weil sie einen Ziehsohn aufnehmen. Es geht angeblich nur um Informationen, als wichtigste Ressource, aber sie haben auch High Tech Gynäkologiestühle um Leuten in den Kopf zu bohren und sie zu foltern, falls man einer vorbeikommt mitten in der Wüste. James hingegen kann alles, töte jeden, keine Verletzten es sei denn der Hauptbösewicht, sonst gleich tot, beliebig viele. Mit verbundenen Augen zwei und die Kabelbinder einfach durch Ziehen an den Handgelenken auseinander reißen. Der Böse wiederum total komplizierte Fallen, die monatelang dauern würden sie zu bauen, alles vernetzt und verdrahtet und in jedem der gekachelten Räume einer der Bösewichte bzw. Tote der Vergangenheit als s/w Bild an den weißen Fliesen (solche Räumlichkeiten muss man erst mal finden, mitten in London) und James läuft den roten Pfeilen nach, die wie sein Namen unter einer Kriegsheldenehrentafel gesprayt sind und ihm den Weg in die Falle weisen. Er kann es nicht lassen. Waltz mit seiner Augenverletzung ist schlecht geschminkt als wären das die Töchter des Kollegen für Halloween gewesen. Da würde ich sagen, ganz gut, aber nach The Revenant weiß ich jetzt, dass da 15.000 Leute schon alleine für die realistischen Wunden als Schminker beschäftigt waren und da hilft auch nicht der ein oder andere Gag um das zu retten, wie Q zu Bond auf das Fahrzeug bezogen, von dem nur ein Lenkrad übrig war: ich habe ihnen gesagt, in einem Teil zurück bringen und nicht ein Teil oder wie Bond in Rom in den engen Gassen mit seinem schusssicheren Wagen von 0 auf 100 in 3 Sekunden einen alten Mann in einem Fiat vor sich her schiebt und der dann mehr oder weniger sanft einparkt, gegen den Poller fährt und dann der Airbag aufgeht. Christoph Waltz spielt irgendwie sich selber, dieser ruhig, unscheinbare Milchbubi-Böse, der vermeintlich harmlos wirkt, was nur seine Gefährlichkeit mehr unterstreicht. Auch Bond, der jetzt nach den ganze Affären total verliebt ist nimmt man das null ab. Ich glaube, der hat kein Glück bei den Frauen und kann nur gut schießen und töten und steif herumsitzen in Bars. Wer will den schon in echt, dafür reicht auch ein Foto. Georg Clooney als Geisel. Irgendwelche Vorschauen liefen beim Kartenkauf an der Kasse. Auf dem Rückweg in der Teichstraße die Schauspieler, die neulich schon schwanger war in noch schwangerer neben einem Umzugswagen. Wir haben sie beide erkannt. Zuhause die Mix-CD von Detlef. Schön schräg mit etwas Reggae und viel Shaft und einer Portion osteuropäische oder türkische Grand Prix Disko. Schön hypnotische Kiffermusik. Gefällt mir. Außerdem gibt es eine neue CD von den Violent Femmes. Arbeite auch an meinem Style und der neue Wollfaltenrock in tarngrün mit den Polypullovern aus Wien dazu ist schon sehr ostig und trist und nicht sonderlich vorteilhaft, aber darauf kommt es nicht an, zumindest nicht bei mir.

Der 3 Sterne Koch hat Kartoffeln statt Karotten und Ente statt Lamm genommen und vergessen den Nudelteig zu salzen und was Öl macht ihn elastisch, das war überraschend, musste sich den überhaupt machen lassen von der Imbissköchin. Der kann nicht kochen, der Typ, mein Tipp, große Blamage, ich muss die Wiener warnen, aber das merken die eh. Vielleicht macht er es wie sonst, lässt andere kochen und labbert und gibt seinen Namen. Der Erbe meiner Tante meldet sich und will sich am 14.03. in Stuttgart treffen, vielleicht kann ich auch kommen. Ist ein Montag und es geht um die Übertragung der 3. Wohnung auf die Bevollmächtigte. Was soll ich da. Wenn, dann will ich bei der Wohnungen helfen mit Babs und das dann an einem Wochenende sinnigerweise. Die Betreute aus dem Schuldienst, die gerade den Vorbereitungsdienst abgeschlossen hat schreibt mit. Ich hatte gesagt, nicht die Eigenkündigung von davor einreichen, war eh befristet, aber hat sie gemacht. Jetzt wollen die einen Haufen Unterlagen und Nachweise und sie fragt mich, ob sie die einreichen muss, auch wieder paradoxes Verhalten, habe keine Lust zu antworten, mache ich Morgen. Blondi hat ein braunes Wollknäuel auf die Wiese geworfen, Queeny, wie süß!

Queeny (7) Queeny (8) Queeny (16)

Wir sind uns beide einig, dass Bond total langweilig war, jede Verfolgungsszene und die ganze Geschichte, nur politisch korrekt, weil Überwachung böse, sagt Stephan.

29.02. Traum komisch, einzelne Sequenzen. Mein Leichenhemd, Nachthemd, bodenlang mit Pflanzen und Käfern drauf, hat Marlies mir genäht, nein, ist nicht schief unten, wie meine Eltern meinen, sondern gerade, ich stehe schief. Warum Nachthemd, will ich nicht lieber viel anhaben, Wollmantel und so. Bei meinen Eltern weicht eine Urne im Garten ein. Die wurde geleert und es sich Aschereste darin. Ich stelle sie auf einen Stein, der nicht fertig ist. Es geht um ein Fotobuch, aber wer macht den Text. Es werden verschiedene Autoren, wie Songtexte vorgeschlagen. Auf mich kommt offenbar niemand. Ich habe frei und fahre zu Lidl, schaue durch die Glastür auf die Angebote, vor allem Oliven in verschieden großen Dosen. Irgendwer, der da arbeitet soll mich nicht sehen. Wieder raus mit dem Einkaufswagen. Larissa erwischt mich, wäre doch praktisch sagt sie, wenn sie mich fährt. Habe einen Eimer mit Erde dabei und stimme zu. Ich brauche noch was zum Basteln. Wir halten in einer Schule. Die Klasse spielt gerade mit Schaum. Die Kinder erkennen mich als ihresgleichen, ich gehe weiter, ignoriere sie, dränge mich nicht auf. Larissa schlägt vor, dass ich was von dem Spielzeug mitnehme, kleine Puppenstubenmöbel. Das wird abgelehnt (die Frau aus der Jugendhilfeeinrichtung arbeitet hier) und hatte ich auch nicht gewollt. Das brauchen die Kinder zum Spielen. Palmblätter kann ich im Bastelbedarf kaufen schlägt sie vor. Ja, ja, dann der Wintergarten. Ein großer Baum, warum haben sie die Birnen nicht geerntet. Das sind keine, sondern exotische Früchte, ich sehe es jetzt auch. Da hängt ein Glas drin und darin wohnt ein Tier, ein Scampi, aber außerirdisch mit einem Auge. Ich: ihhh, dann war neben mir auch eines. Wie eine Kellerassel, aber auch ein bisschen Star Wars oder Raumschiff Enterprise. Es beißt sich in meinem Handrücken fest. Ich schreie, die sollen es weg machen, reagieren langsam und die Methode klappt nicht. Ich schlage mir schließlich gegen die Handfläche und irgendwie lässt das los. Dann steht die Wohnungstür offen, aber ganz konkret unsere. Macht nichts, schaue auf den Wecker. Ist erst 7. Bleibe liegen. Das passiert alle 2 Jahre mal. Schlafe aber nicht wieder ein, sondern denke an das Flüstern in The Revenant, wie er sich erinnert, an seine Träume. Erinnerungen sind wie Träume. Wie er seinem toten Sohn ein Stück Moos in den Mund macht und wie er bei ihm schläft, auf ihm bevor er dann weiter zieht, daran muss ich denken und an das Gesicht der Indianerhäuptlings, der seine entführte Tochter sucht, schwarz und faltig. Der hat auch super gespielt. Die Riesenbäume waren auch Computeranimation, solche gibt es doch gar nicht. Ich glaube der Traum rührt u.a. daher, dass ich Sabine schreiben wollte und das nicht hinbekommen habe oder auch, dass ich gestern mein Handgelenk etwas gespürt habe und an die Sehnenscheidenentzündung von Larissa vom häkeln dachte und an ihr Tuch und mein Berg mit aktuell 16 Dreieckstüchern und etwa so viele waren es davor. Ich bin der Revenant des Häkelns.

Schaue erst mal was heute auf mich wartet. Der Kollege hat einen Termin im Büro heute Morgen. Der Mittagstischspeiseplan von Anna Leine geht nur bis 19.02. und ist nicht online. Stephan schrieb mir noch nachts, dass die Frau in Worpswede gesagt habe, das draufsetzen und festhalten sei wie eine Vergewaltigung gewesen nicht, dass sie vergewaltigt worden sei. Bei mir im Kopf sei was durcheinander. Ich denke, für 15 Jahre her und war selber nicht dabei weiß ich noch recht viel, aber er hat recht. So macht die Geschichte mehr Sinn, weil Georgus die ganze Aktion zum Beispiel fragwürdig fand und die Frau nicht in den Krankenwagen gezwungen hätte. Wer ist überhaupt Sascha Waltz? Ich erstaune mich manchmal selber und denke ich habe übernatürliche Kräfte. Es klappt bestimmt nur, weil wir so ein eingespieltes Team sind, wie Batman und Robin. Ich schwinge mich auf meinen Drahtesel, wie die Indianer auf ihr Pferd und reite los.

Der Kollege will in Stuttgart eine Sekte gründen, die fahren so dermaßen auf sie ab. Ich kann Gedanken lesen und er hat sich gefragt, ob ich ihn gesehen habe, wie er Samstag Bewegungsdrang hatte und vom Zug aus ins Lux gegangen ist, wo alle wollten, aber der DJ nicht konnte und die Schuld für seine Impotenz bei den Gästen gesucht hat. Gin and Tonics hat er auch getrunken und hat sich gefragt, ob ich ihn gesehen habe. Bei Anna Leine bestellt er für Rahels Brunch. Das ist eine Superidee. P-Monster ist in der Therapie. Er hat bei mir am Wochenende wegen einer Lappalie, die er selber verbockt hat auf dem Handy angerufen und auf die Mailbox gesprochen, Sie sollen ihm ausrichten, dass er sich bei mir melden soll. Elisabeth auf dem AB, dass der Job Spaß gemacht hat, aber wieder vorbei ist (??), die Frau vom abW, die selber operiert wird, hat sie angerufen und die hat wohl eine neue Nummer. Mein Handy vergessen. Herr Hodscha ruft an auf allen Kanälen wegen der Strafverhandlung. Die ist nicht Morgen, sondern übermorgen und wir treffen uns dort. Faxe das noch mal, dass er die Daten hat auch wegen Einlasskontrollen. Anruf in Braunschweig in der Schule, auf Nachfrage, es ist privat, ja, ja sie ist im Bilde, mir auch egal, er ist im Unterricht und ich muss daran denken, ihm von Queenys Geburt zu erzählen, schicke ihm lieber gleich die ursüßen Fotos. Vielleicht eher nach Braunschwieg als nach Stuttgart. Frau Gismo: Heute bucht Penny 17,78 ab, bei einem ungedeckten Einkauf von 9,33 zahlt sie also 8,45 Gebühren. Sie darf also nicht alles abheben heute, wollte eh erst Morgen zur Bank.

Wie ich zu Stephan sagt, wenn das tatsächlich der Tod meiner Mutter gewesen wäre, dann wäre ich ausgeflippt, so habe ich die Versicherung angerufen und gefragt, wie die auf mich kommen. Antwort: die Todesanzeige. Ach so, das machen sie also, die Todesanzeigen durcharbeiten auf rückständige Beiträge. Welche Haftpflicht braucht sie noch, weil der Vertrag bis 2017 weiter geht trotz Tod. Es handelt sich um eine Gewerbeversicherung der Praxis (gegen Feuer und so was) und die wollen sonst eine Bestätigung, dass die nicht mehr besteht und geräumt ist oder nicht mehr versichert sein soll. Ich habe gesagt, der Verein ist dafür zuständig als Alleinerbe und in Aussicht gestellt, dass die sich melden.

Herr Schwitzehand kommt vorbei und hatte häusliche Probleme und dann ein schlechtes Gewissen und sich geschämt. Ihm gefällt das wie ich das Zack, zack löse und da gleich anrufe bei Pro Beruf. Diese Sozialisation hatte er nie, wie man mit so was umgeht. Er kennt Scham und Abbrechen.

Ich scheiße das P-Monster richtig zusammen, wenn er mich auf dem Handy am Wochenende anruft, dann nur, wenn er schwer blutet oder eine dolle Kopfverletzung hat und nicht wegen irgendwelcher Banksachen, die bis Montag Zeit haben und er steht drauf und hat es verstanden und wiederholt, dass er am Wochenende nicht mehr bei mir anrufen wird.

Der Nicolaistift verkauft die Wohnungen in der Drostestraße. Da sind 2 Betreute von betroffen.

Frau Vorbereitungsdienst, das Jobcenter hat sie weggeschickt und will ihr keinen Vorschuss geben. Bearbeitungszeit 4 Wochen. Die müssen aber, hingehen, Nummer ziehen, Teamleiter verlangen, Namen geben lassen, Kontoauszüge mitnehmen um Mittellosigkeit nachzuweisen, aber ich denke, eine Freundin lädt sie in den Kurzurlaub ein. Sie ruft mich dann an, muss sie Kontoauszüge mitnehmen, weil da sind noch 400,- € drauf. Ich sage, ich kann ihr Konto nicht einsehen und wenn da noch 400,- € drauf sind, dann erst mal keine Miete zahlen und von dem Geld leben, Vermieter anrufen, dass Miete nachgezahlt wird und dann wegfahren. Eine Miete Rückstand ist harmlos, bei zwei fange ich mit Thermik an. Ich weiß doch nicht, wie es bei ihr ist, der Freund leiht ihr 100,- € und sie kommt über die Runden. Am 07. hat sie Termin bei der Arbeitsvermittlung, aber da ist die Agentur eigentlich für zuständig, aber den Termin kann sie nutzen um einen Sachbearbeiter zu sprechen und am 08. bin ich wieder da. Krankenkasse soll nicht abbuchen und sie ist dann wieder über das SGB II pflichtversichert und das wird direkt bezahlt und Spiel kennen die auch. Ist alles nicht so schwer.

Ich telefoniere mit dem Vereinstypen und der ist mit total sympathisch. Plan am 14.03. treffen sich Freunde mit ihm in den Wohnungen u.a. wegen der Instrumente. Er will, dass ich ihm sage, was geht und wie es zu gehen hat und sage, er sei unser Chef. Wenn ich wegen Queeny nach Hondelage komme, melde ich mich vorher bei ihm, aber muss meinen Onkel erst mal fragen, ob die Mütterkühe aggressiv werden, wenn man das Kind streicheln will, weil Hörner hat Blondi ausreichend (ca. 1 Meter), ob mich Blondi aufschlitzt wie der Bär Leonardo, wenn ich an ihr Baby ran will. Ich kann dann auch so schön die Löcher in meinem Körper ausloten mit den Fingern.

Elena will das Plakat. Ist nicht DIN A 4 und ich hoffe, die knicken das nicht. Kathi kommt mit nach NY und hat schon ein Appartement bei uns in der Nähe. Ich wollte sie gleich zu uns mit in die Wohnung nehmen, weil ich das lustig gefunden hätte und das immer will, dass wir alle zusammen wohnen. Wenn ihr Bruder was anderes sagt, dann lügt er. Ein Eis an der Bushaltestelle. Wenn ich sage Erdnuss und dann Milchreis, will ich die Reihenfolge so. Ich esse gerne Nusseis mit dem Waffel zusammen und das Obsteis darüber. Der Typ ignoriert das oder kann sich nicht vorstellen, dass die Reihenfolge wichtig ist. Immer wieder erzählt er was von den Konsistenzen. Das mag so sein, dass die Kugeln sich unterschiedlich gut formen lassen und Milchreis nicht so glatt ist, aber er will mir doch nicht etwa erklären, dass man Zitrone nicht auf Himbeere drauf machen kann. Der Hund ist unterwegs und man kann getrost wieder nach oben. Das ist doch traurig. So ein Hund soll ein angenehmer Begleiter sein und nicht das Gegenteil. Die Stellenanzeigen im NBK, mein alter Schulfreund sucht einen Innenarchitekten und einen Raumausstatter m/w mit Schwerpunkt Bodenbeläge und Gardinen dekorieren, klingt nicht so verlockend.

Elisabeth wegen des Rezeptes für die Asumate- Arzthelferin versteht nicht was ich will. Warum Karte einlesen, es geht um Zweitschrift des Rezepts, was schon erteilt wurde, keine neue Leistung. Sie haben ihr nicht 2 Packungen für 1 Jahr verordnet. Dann die Apotheke, Privatrezept schmeißen sie weg wegen Datenschutz, aber die Kollegin kann sich an den Fall erinnern und es waren 2 Packungen auf einem Rezept. Jetzt brauche ich Sherlock Holmes Hilfe. Kein Sport wegen Wegfahren, auch was, 3 Tage, die Jahresabrechnungen werden mit Monatsfrist angemahnt, was soll’s, Sport muss sein.

Die Yogafrau tut mir leid, die reinsten Sportverweigerer. Viel weniger als angemeldet und sie versucht das nicht übel zu nehmen. Es ist ein einziges Rausgehen während des Unterrichts und Übungen nicht machen, die angesagt werden. Eine Schwangere, die erkältet ist, zwei Sportverweigerer, eine davon englisch sprachig und die Boderline Walküre, die uns immer ohne Not an ihren Problemen und gesundheitlichen Einschränkungen teilhaben lässt. Bei einer früheren Klasse verkündet sie: Stützübungen kann ich heute nicht machen wegen der Handgelenke und als die Trainerin den Unterarmstütz vorschlägt geht das auch nicht „weil ich doch diesen Reflux habe“ (O-Ton) ganz schlimm regt mich auf. Heute zeigt sie ihr wie man in die Krähe kommt und sie: ich glaube nicht, dass ich das lernen muss. Sie fragt, auf was wir Lust haben, Schweigen im Walde. Ich hätte doch was sagen sollen, mache ich mir Vorwürfe, war wegen Trance, weil ich beim Yoga halt nicht so auf Labern bin und auch das mache, was angesagt ist und es alles o.k. für mich war und ich nicht zu der Streikfraktion gezahlt habe. Ich mache die Krähe so lang wie noch nie (sonst immer nur wenige Sekunden). Bedanke mich bei ihr danach, damit sie nicht das Handtuch wirft.

Will Kürbiskokossuppe machen, aber bei Lidl gibt es keinen, Blumenkohl aber und Bio-Gourmet-Kartoffeln.

Herr Yoga schreibt bezogen auf einen Termin zur Beratung beim Jobcenter: „es wäre schön, wenn Sie am 15.3. mitkommen könnten. Der Herr XY war letztes mal sehr unangenehm, weil er sich mit aggresive talk unaufgefordert als Lebensberater versucht hat.

Wir sollten dort dann den Antrag für die Reha stellen“.

Paddington war ganz o.k., aber nicht ganz unser Geschmack, eher tatsächlich Kinderfilm und Kinderhumor. Die Marmelade Brote versteckt er unter seinem Hut und die Wachen der Königin haben noch viel mehr und Thermoskannen unter ihren und das Duffelcoat hat praktisch Compartments für marmelade sandwichs.

01.03. Traum: Bill und Heidi sind zu Besuch. Stephan macht die Matratze auf dem Boden noch aufs Bett, so dass sie doppelt ist. ich muss hier krass aufräumen, Bastelsachen in Schubladen verstauen, den Schrank, in dem noch ein Federbett und vieles Mehr ist falls sie was aufhängen wollen. In der obersten Schublade sind die schweren Bastelsachen aus Metall. Finde einen verrosteten Footballspieler ohne Beine, der auch noch mit einer Waffe schießt und dekoriere den hin für Bill. Überall liegt Staub, hätte man auch mal wischen können und besser machen. Dann Modenschau, Claudia und dann Andrea im Bikini. Sie kann so hingehen, soll sich mal vorstellen, was diese anderen Frauen anhatten. Sie versucht alles zu bedecken, aber Busenblitzer. Trägt sonst einen gefütterten BH und schaut vom Stil aus wie Scarlett Johansen in „Hail Ceasar“ zumindest nach der Vorschau zu urteilen. Ist irgendwie wie die Oscarroben Show aber anders. Nur einzelne Szenen, Dann geht es um eine Firma und wie die auf den Namen gekommen sind. Buchstaben und Brths als Abkürzung für Brothers R & Btrs oder so. Ganz abstrakt und kompliziert, aber etablierte Marke jetzt. Ich kriege es nicht mehr ganz zusammen, werde um 7 Uhr wach und dann noch mal um 20 nach und stehe auf. Der Traum hat eindeutig damit zu tun, dass ich von Paps weiß, dass Bill 4 Stents bekommen hat. Ein Footballspieler und Bär von einem Mann, aber ganz freundlich und sanft und trägt seine Frau auf Händen. Er war der Schwarm meiner Kindheit, Mädchenschwarm, verliebt in Onkel Bill und auch als alter Mann mit deformiertem Fuß gefiel er mir noch gut und seine Enkeltochter schien auch für ihn zu schwärmen, Generationen von Mädchen also. Das muss auch ein schönes Gefühl sein.

Was ist alles machen muss, nur noch 2 Tage, haut schon hin. Irgendwie gibt es nichts zu befürchten. Apotheke mache ich auch Morgen. Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich mit dem Rotti Gassi gehen werde, ob der mit mir mitgeht.

Den Delfin kann ich Morgen schlecht zur Strafverhandlung tragen. Das ist meinem Hasen dann auch peinlich, wie Mutti. Muss ich neues Outfit raussuchen, nein, kann ich einfach absetzen. Genial.

Ich gehe zur Postbank vor der Arbeit, sonst schaffe ich das heute nicht, aber nur mit Perso und meinen Betreuerausweis habe ich nicht dabei, weil das ist ja da hinterlegt. Eine junge Frau mit viel Wimperntusche und einer Mappe mit ihrem Namen, die sie nach Dienstschluss dort wieder abgeben muss, steht drauf. Positiv zu erwähnen ist, dass die Nägel natürlich sind. Ich bin ungerecht und genervt, sie muss anrufen mit ihrer Kennung und es geht um meine zwei Vornamen, ich rolle schon mit den Augen. Er war bei der Commerzbank und die lösen sein Konto auf. Das muss hier und dort schriftlich widerrufen werden. Rufe dann auf Station an. Er ist in der Ergo. Ich habe nichts zu tun, deswegen war ich persönlich bei der Bank und er hat ja seine ganzen Therapien. Er soll mich gefälligst zurück rufen. Ich sage ihm, er hat das Chaos gemacht und soll es gefälligst rückgängig machen oder was auch immer er sich immer wieder neu überlegt. Ich lege die Hände in den Schoss. Er will zwei Konten und erzählt was von kostenlosem Starterkonto. Wird heute entlassen und geht zu irgendeiner Filiale in Linden. Mir ist es egal. Soll er zu irgendeiner Filiale gehen und „es klären“. An diesen Worten hege ich großen Zweifel. Rufe seine Schwester an und dann noch mal auf Station, die mich in die Entlassung offenbar null einbinden. Streit mit dem Sozialarbeiter. Ich rufe da weiß Gott oft genug an, sie wussten von der Betreuung. Sie sagen dem Patienten er soll es mit seinem Betreuer abstimmen und verlassen sich darauf. Das finde ich zu wenig und mir dann vorzuwerfen, ich hätte auf Station kommen sollen. Entlassung stand offenbar mindestens seit letzter Woche fest. Ich kann Entlassungen aber nicht riechen, wie Indianer frisches Blut. Mir hat er gesagt, das dauert noch ganz lange, er fühlt sich so unfit und dann falle ich aus allen Wolken, wenn er mir sagt, heute ist es soweit.

Nebenbei die Sozialarbeiterin von Frau Bipolar, dass ich davon ausgehe, dass sie sich gemeldet hätte, wenn sie wieder eine Betreuung will (und nicht nur die Tochter und das Krankenhaus) und da sie das nicht getan hat und sich immer ganz gut selber zu helfen weiß, tue ich so, als hätte das Gespräch mit der Praktikantin nicht stattgefunden. War Monatswechsel und da muss man formlos Anträge auf Soziallleistungen stellen, aber dazu hat sie ja sie und die Praktikantin. Ist alles schon gelaufen. Bestens, so hatte ich es mir gedacht. Dann in dieser Sache beim Sozialgericht und aus der 75 ist eine 70 geworden oder umgekehrt, das heißt wohl, die Kammer hat gewechselt und es sind nur 3 Verfahren, nicht 4. Dann wäre das auch geklärt. Dann Anruf bei der Rechtspflegerin, die mir geschrieben hat. Entlastungserklärung brauche ich nicht einreichen, reicht Bestätigung von mir und will ich Verfahrenspflegerin machen bei Wohnungskündigungen. Nee, danke, das finde ich nicht so spannend.

Warum Frau Leberzirrhose weniger Pflegegeld bekommen hat weiß die Frau von der AOK auch nicht, will sich aber erkundigen. Herr Borderline klein bekommt deswegen kein Geld, weil wir die Fortzahlung zu spät beantragt haben. Habe ich von dem abW Bär bekommen, der es mir extra vorbei gebracht hat und erst am 22.02. dort hingefaxt, Zahllauf ist der 19. oder 20. Letzten Freitag wollten die noch Kontoauszüge. Die berechtigte Frage ist, warum haben die das nicht mir direkt geschickt den Antrag- das kann ich monieren, aber es hilft jetzt nichts. Mache ich auch und trage mir nächstes Mal die Frist ein, weil ich traue dem Sachbearbeiter nicht.

Yoga mit der Qigong-Frau, die sympathisch ausschaut, vielleicht am Sonntag. Ich will keine Porträts machen lassen von mir und Stephan, so was Gekünsteltes ist nicht meine Sache. Spießerkram, alles schon gemacht in jünger. Fotografiert werden stresst mich, außer Stephan macht es und er macht es nahezu täglich, brauche keine Bewerbungsmappe, keine Partnerfotos vom Profi, wir haben genug Material und Reisefotos und mich interessiert es nicht, ist wie Rückenmassage, aber wie kann ich es nett sagen? Krankenkassenmagazin für eine Betreute, durchblättern wegen Collagematerial. Definition von Gesundheit: Das Schweigen der Organe. Gutes Zitat, aber wenn es von diesem Eckhard von Hirschhausen stammt.

AbW Typ von Frau Dackelmischling, Herr Bernersennen fragt ob ich noch einen übernehme, der Aliens in der Wohnung hat und nicht krankheitseinsichtig ist, sich außerdem mit der Justiz anlegt und ganz lange Briefe schreibt, die er dann lesen darf, kommt mit Betreuerin nicht zurecht, die legt auf und sagt, es interessiert sie nicht Wäre dann schon der 3. Wechsel, hatte davor Vereinsbetreuer. Was dafür spricht ist, er wohnt in Linden, hat abW und ist bei der Ärztin der Beratungsstelle am Deisterplatz.

Stephan holt das türkisfarbene Nofretetewollkleid wieder ab, nicht gewollt. Das ist immer wie eine Zurückweisung/Ablehnung, fühlt sich zumindest so an. Harald im Mondrian-Pullover, selber gestrickt von seiner Mutter, leider keine Wolle. Das verstehe ich nicht bei so aufwendiger Handarbeit, aber ich häkel auch in Poly. Kalbfleisch mit grünem Spargel sah lecker aus, aber ich musste an Queeny denken und vegetarisch wählen. Harald hat von mir geträumt, aber nichts mit Sex, eine Geschäfts- Filmidee. Schön, wenn einem Ideen im Schlaf zufliegen. Die Frau neben uns am Kantinentisch mischt sich ein. Harald sagt mir, wo ein korpulenter junger Mann für mich zu finden ist, weil ich hier die neuen Köche lobe. Der indische Imbiss, Höhe Geibelstraße fragt sie. Geschenke erst wenn aufgegessen ist. Das is kein Parfait, sondern Zimtquark mit Apfelkompott, aber die Nachspeisen sind viel besser geworden. Früher haben sie nach Stärke und Beton geschmeckt, Hauptsache formschön. Das Hörspiel von Radio Bremen und das Küchenhandtuch mit Käsespätzlerezept. Ich bekomme ein altes Foto aus der Kochstraße, was bei uns am Kühlschrank hängt. Harald ist enttäuscht, weil er dachte, wir haben es jahrelang nicht gesehen. Die Wanduhr ist ja spitze. Dabei fällt mir ein, als es um Münzen sammeln ging meinte Stephan: Scheine seien doch auch ganz schön und auch praktisch. Die sind ihm lieber. Ist das Fell will der Vegetarier wissen. Ja, von einem Monster aus der Sesam Straße. Das graue Zottelzeug ist sicher vor Verwechslungen. Ich wieder Sucht frönen und blaßgelbe Polywolle. Lag letztes Mal schon da, heute wird sie gekauft. War auch Fehler, wie sich herausstellt. Werde ich schon verwursten.

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Betreute hatte mir Arztrechnung für die Mutter mitgebracht, d.h. 1. und 2. Mahnung. Ich rufe an, dass wir ausgeschlagen haben und will nichts damit zu tun haben, ist leider für den Totenschein und damit doch mit Arbeit verbunden. Sie faxt es mir ohne Mahnkosten. Sometimes you eat the bar und sometimes the bar eats you.

Geht Herr Borderline Groß morgen mit dem abW Heavy Metall Typen von der Drobs zur Begutachtung nach Laatzen? Könnte mir mal einer Bescheid sagen.

Büroeskalation und ich bin schuld, habe übers Ziel hinausgeschossen. Es wird ernst und ich will zurück rudern, weiß aber nicht wie. Der Kollege macht sich wieder auf den Weg. Die WirtschaftsmediationsDVD unterm Arm. Langsam merken die Konzerne, dass diese Schiedsgerichtsklauseln fürn Arsch sind, das ist Willkür irgendwelcher gekauften Wirtschaftsopis und es gibt kein Rechtsmittel dagegen, also schlimmer als der Rechtsweg im Busch, 4 ablehnende Widerspruchsbescheide und nur ein Empfangsbekenntnis. Das hatte mich schon gewundert, aber nicht doll genug, Stephan macht mich auf die Diskrepanz aufmerksam.

„Detlef“ tagt die Stadt zu (ich dachte es sei einzelnes Graffiti in der Posthornstraße, so ein Liebesdinge). Ist das sein ernst? Moses klingt besser.

Am Königsworther Platz ein Auto-Radunfall, aber nur Sachschaden am Rad und ein engagierter junger Mann/Zeuge ist gleich zur Stelle, ich muss außerdem zu meinem Kurs und komme sonst zu spät und habe es auch nicht gesehen, sondern erst gehört, den Bums und dann das „Hey, wir haben grün“ und ja, die Ampel war grün für Fußgänger und der junge Autofahrer wollte rechts abbiegen. Diese penetrant zähen Frauen in meinem Alter, mit guter Figur, kurzen Haaren und gepolstertem BH bei Sport, die schon bevor der Kurs anfängt die Therabänder abreißen und dann auf künstlich gute Laune machen und immer versuchen Kontakt mit mir aufzunehmen, sie gehen mir am Nerv, die sind laut und derbe und haben eine Freundin dabei und werden bei mir abblitzen. Auf meiner Sporthose sind 3 rosa A, die ich mir bei den Bauchübungen schön anschauen kann. Steht das für meinen Namen, nein Alphabet, B und C sind hier auch vertreten.

Das ist nur Vorwahlkampf und die entscheiden welche Kandidaten überhaupt antreten. Das ist ja wahnsinnig aufwendig und gut, dass mich Rahel nicht als Expertin zu dem Thema befragt hat. Ein andermal will ich auch mitkommen zum Griechen, wenn die dienstags ihren Mädchenabend haben. Stephan ist 500 Punkte umsonst gelaufen und die werden ihm nicht angerechnet, weil das nur bis 2000 pro Tag geht und das mit Spreißel im Fuß. Ärgerlich. Hauptsache er kann in Wien ins Kaffeehaus humpeln.

02.03. Traum: merkwürdige Sequenzen, neues Pärchen, zwei Männer, unterwegs in der Bahn, Vierersitzgruppen, wie eng mögen sie es? Ich bin selbstbewusst und verbindlich. Dann wird ein Essen gekocht bei den Ärzten. Besteck in großen Bierhumpen auf den Tisch gestellt und verteilt, für den zweiten Gang. Wir verteilen es. Dabei bewundern es viele, Stephan hält es in den Händen, glänzt schön und soll 7 Jahre alt sein. Dazu gibt es ein Tablett. Das sieht aus wie ein s/w Bild von Gerhard Richter. Dann zeigt der Internist ein aufwendiges 3-D-Puzzel, was er gebaut hat, wie aus Maisstärke, lauter Zirkuswagen und Figuren. denen man die Körperteile formen musste. das gab es für nur 500,- € zu dem Besteck, sonst kostet schon der erste Satz zum Sammeln soundso viel. Ich habe einen Wagen an und das Unterteil bricht ab. Kann man das mit Spucke wieder kleben? Ich lasse es lieber bzw. er nimmt es mir aus der Hand. Ferienhaus am Meer. Große Gruppe, Sonnenuntergang am Meer und Wolken und Vögel. Ich muss Fotos machen, Markus mit Käppi im Gegenlicht, das schaut toll aus. Hier sind große Tümpel gefüllt mit warmem Wasser, was sich aufgeheizt hat. Da will ich doch einen Badeanzug anziehen, schnell zurück und meinen s/w anziehen, das ist wie Jacuzzi. Dann noch mal pinkeln, eine Schwingtür und eine Frau dahinter kackt. Ich frage sie, ob hier die Männerklos sind, weil so ganz kleine Urinale daneben sind. Sie wollte lieber nicht angesprochen werden. Eine andere Frau aus der Gruppe war heute Nachmittag im Krankenhaus und hat entbunden. Was? bin ich erstaunt. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass sie schwanger ist. das schmeichelt ihr. Der, wohl Vater, kommt dazu. ich gratuliere und will mir das Baby anschauen und streicheln was daneben im Bett ist und fasse es an. Später merke ich dann, es ist ein bärtiger Mann, wohl schwul, der wimmert und Liebeskummer hat. Er greift unter die Decke und holt ein recht naturalistischen Herz hervor mit Strass, an dem Schläuche hängen, aber als Schmuckstück. Hier hatte ich an den Geburtstag in der Kochschule gedacht, der bald ansteht.

Meine Überlegungen zur Halterhaftung (wenn Kampfkind Kind beißt, wird auch nicht der Hund verurteilt) und meine „ich zahle hier auch Miete“- Ansagen scheinen mir idiotisch.

In diesem Sinne Violent Femmes, das neue Lied: I want love, love, love, love, love, I want love, love, love, love, love all around me.

Der Hundefall vor dem Amtsgericht mit Daisy und Miles und dem Spielunfall und Schiene im Bein, Knochenabbau, muss dann vermutlich früher eingeschläfert werden. Der Polizeischäferhund, der die Frau im Schlaf anfällt und den Hals aufreißt. Das ist zwar kein Bär, aber so ähnlich. Diese Schäferhunde sind überambitioniert und man kann ihnen nicht trauen. Das Beißspiel mit der ausgestopften Puppe die nach Menschenfleisch riecht zu oft gespielt. Ein russischer Hausmeister malt Bilder in den Schnee. Das ist wunderschön.

Nichts ist so out wie Gelbe Seiten. Wie sie früher mit Alleinstellungsmarkmal noch auf Kundenfang waren wie verrückt und penetrant ohne Ende ab Herbst für den Neueintrag (sonst ist man nicht drin und weg vom Fenster) und jetzt liegt das überall in den Hauseingängen herum und keiner will es. Noch Anruf in der neuen Betreuungssache wegen Schmerzensgeld und erkläre das alles der Rechtspflegerin bis ich zu spät dran bin. Schmerzensgeld wird nicht als Vermögen angerechnet, d.h. die ist mittellos (ihre Idee, die ich gut finde). Ich reiche ihr erst mal eine Vermögensübersicht ein, die sie nicht lesen kann mit ein paar Bankunterlagen. Das andere folgt dann nach Wien. Ich wollte kurz anrufen um ihr das zu sagen, dann stürme ich los, bin aber trotzdem vor den anderen da. Strafverhandlung. Ich sitze mit seinem Kumpel vor der Tür und wundere mich noch, dass er den grüßt, aber auch nicht sonderlich freundlich. Er ist nicht schwarz gefahren, hatte nur keine Wertmarke und die wurde abgeschafft am 13.12. Die haben eingesehen, dass das Schwachsinn war. Jetzt rede ich wie mein Betreuter. Die Richterin ist echt gut und liest das Betreuungsgutachten vor und den Aktenvermerk ihres Kollegen über seinen Geisteszustand. Das kann sie nicht ignorieren (weil sonst ist das Revisionsgrund) und müsste ein Gutachten zur Schuldfähigkeit einholen für mindestens 3.000,- € und das wegen Schwarzfahrten. Die Amtsanwälte stellen nie was ein sagt mein Kollege. Die Staatsanwältin sagt, es sei politische Entscheidung, das als Owi einzustufen und so weit seien wir nicht. Sie will nicht, braucht es für ihre sexuelle Erregung, dass sie nicht nachgibt. Ich sage was von Gnadengesuch und verwechsele das mit dem Herrn Schwitzehand, dieselbe Therapieeinrichtung, derselbe Bewährungshelfer, da hatte ich Demenz korrigiere ich mich selber und ernte Lacher. Der andere der es wusste, dachte sich das schon. Wir hören einen Zeugen (Fahrkartenkontrolleuer ist kein Beruf, denke ich mir noch), der weiß nichts mehr weiß, aber angeblich war es bedrohlich (8 bis 9 auf einer Skala von 10), was genau kann er aber nicht sagen (Weichei). Kontrolliert wurde am Bahnsteig (auch unüblich in Hannover). Meiner hat seine AOK Karte gegeben und ist danach abgehauen. Auch ungewöhnlich. Schlussendlich finden wir eine Einigung. Einstellung der Taten aus 2015 und für 2 Schwarzfahrten in 2014 gibt es neue Gesamtstrafe und statt 150 Tagessätze á 15,- € 180 zu 12,- €. Schaut immer meinen Kollegen, den Herrn Verteidiger, herausfordernd an, der zu Boden schaut. Wenn der Hals sehr dick ist wie von einem Ringer, sollte man keine enge Perlenkette tragen. Das sieht nicht aus. Meiner will raus zu seinem Kumpel, der noch sein Handy hat, darf er nicht in der laufenden Verhandlung. Macht die Betreuerin. Die Richterin und Staatsanwältin schauen überrascht als ich den Delfin wieder aussetze zum Gehen. Der Kumpel hätte gerne ausgesagt, die waren aggro die Kontrolleure und rassistisch motiviert, wie ich vermute. Später sage ich dem Bewährungshelfer wie es ausgegangen ist und dass Nahverkehr für Arme umsonst sein sollte. Die Verfolgung kostet genau so viel. Dann fahren die Obdachlosen im Winter durch die Gegend und man kriegt keinen Sitzplatz. O.k. hier werden wir keine Übereinstimmung hinkriegen.

Anna Leine ist wie diese Kinowerbung von Aktion Mensch (Begegnungen, Vorurteile abbauen) aus der sie jetzt Fernsehspots gemacht haben.

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Apotheke hat lustige Deko mit dem Team gerahmt als Familienfotos/Ahnengalerie. Das Rezept ist doch da von oben. Bisher reichte das Umsonstduschgel, aber jetzt hole ich so selten, alle 3 Monate und mein Mann dusch viel. Dafür gibt es eine neue Sorte, Granatapfel, weißer Tee.

Meeting Point beim Innenministerium. Das ist genau der Treffpunkt.

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In der Minister-Stüve-Straße am Schwarzen Bären hat endlich ein geschäftlich erfolgreicher Laden Einzug erhalten: ein Nagelstudio und sie suchen Modelle.

11 Mails. Herr Schwitzehand hat seinen Praktikumsvertrag unterschrieben und wir treffen uns nächste Woche bei Pro Beruf und Herr Borderline Groß war alleine in Laatzen zu der Begutachtung, hat sich aber geweigert eine Erklärung zu unterschreiben, vermutlich zum Datenaustausch und die Begutachtung konnte dann nicht stattfinden. Total verärgert auf meinen AB. Sunla wundert sich so als hätte ich ihr gesagt, dass wir uns nichts aus Hunden machen.

Ich habe mit der Physiotherapeutin von Frau Babykatze gesprochen und sie hat das nicht angeregt oder gesagt mit den orthopädischen Schuhen, das sei bestimmt „der Mann von der Stadt Hannover gewesen“. Wozu lasse ich mir die Kontaktdaten der Therapeutin geben und rufe der privat hinterher (sie hat 2 Kinder und ist dann zuhause) frage ich mich. Den Bedarf muss ein Arzt feststellen und ein entsprechendes Rezept ausstellen. Das ist so was von überambitioniert, dass es mir am Nerv geht. Ehemalige Krankenpfleger, das ist eine Stufe unter Serienmord, aber ärgerlich ist es trotzdem.

Mein Betreuter (HIV und Arschkrebs, türkische Riviera) wollte Termin Morgen oder Freitag und wird dann operiert. Ich war zu kurz angebunden. Den rufe ich noch mal an und wünsche ihm alles Gute. Ist zwischen den Beinen, aber nur an der Narbe und Kleinigkeit.

Mobbt mich jetzt deren Mitarbeiterin oder ich habe bei allen verschissen?

Elisabeth zu meinem Kleid. Türkis wie Schwimmbad. Sie hätte es länger gemacht (Anm.: ich auch), mit Spitze unten vielleicht und mehr tailliert. Tiffany, ich gucke wie Audrey Hepburn. Sie hat sich gemeldet beim Anbieter vom abW. Nein, war sie nicht und wie kommen die da drauf, o.k. auf den AB hat sie gesprochen, aber sie hat mit dem Jugendamt nichts zu tun, will keine Vertretung, lehnt es überhaupt ab. O.k., dann schreibe ich, keine Vertretung gewünscht- Querstreifen machen dick, sagt man. Welches Buch soll sie kaufen, den Kamasutra? Das Schlangenbuch oder Adolf Hitler, mein Kampf. Ist doch irgendwie dasselbe. Sie kann sich ja Morgen bei der AbW-Vertretung mal melden. Kann sie machen. Bis nächste Woche.

Ich will nicht angeben, aber ich arbeite wie James Bond oder Mission Impossible. Telefoniere und höre zu (sage immer ja), ziehe dabei Akte und fülle Fortzahlungsanträge aus oder schreibe Rechnungen. In den letzten 5 Minuten denke ich 5 Minuten, 2 faxe schreiben und schicken. Das kriege ich hin. Einen Brief lasse ich ihnen da, mal schauen, ob der weggebracht wurde bis ich wiederkomme.

Bran Stockers Dracula mit runder Sonnenbrille und Dreads und einer riesigen weißen Bulldogge unterwegs. Das sieht cool aus, dem würde ich auch folgen.

Ich bin die einzige Nichtschwangere im Kurs? Wir liegen auf dem Bauch und die Position des Kindes ist eigentlich die Ausweichübung für die Schwangeren. Ich bin die einzige in Bauchlage, so dass die Lehrerin schon fragt, ob es irgendwas gibt was sie nicht weiß. Schildkröte ist meine Übung, schön in den Panzer zurückgezogen. Herrlich. Das Hippiemädel mit den blauen Pluderhosen macht einen auf Konkurrenz und verrenkt sich den Rücken vor Ehrgeiz und braucht Einzelbetreuung. So wie ich mich hasse und fies zu mir bin kann ich mich auch lieben und bin gerne richtig nah dran und verschlungen in mich. Das ist vielleicht das Geheimnis oder auch die Essenz von BM. Jack Russell Welpe der Yogalehrerin jault und kläfft. MDK-Abstimmung am 08.03. habe ich verkackt, will nicht noch mal ins Büro. Rufe um 21:30 Uhr noch meine Betreute an. Der Nachbar sagt ja zum Ausflug nach Gehrden, schaue was der ehemalige Beckmanns Koch so treibt. Ich freue mich auf das Treppenhaus, wenn die Farbe wieder so richtig schön aus einem rausgeprügelt wird.

03.03. Immer wieder wach. Ist erst 2 oder 3 Uhr morgens, habe etwas geschwitzt. Traum: Bill und Andrea und die Kinder, sie ziehen sich an, weil wir einkaufen wollen, ganz elegant, Smoking, so jung verliebt ineinander, dass ich gerne etwas spanne, sie zieht sich noch mal um und ist auch einmal schwanger. Suki dabei, bekommt Rice Krispies, die waren ganz trocken, dachte es wäre Trockenfutter als ich den Kindern gesagt habe, sie können ihn füttern. Schale gesucht, das kann eine ganz normale sei, kann man ja wieder waschen, die aus Plastik, da kommt er nicht ran, muss man rausschütten. Liegt erschöpft da, weil er so geschlungen hat, werde ihm beim Einkaufen Hundefutter besorgen.

Meine Ex-Betreute für die jetzt nach 2 Monaten aus der Klinik wieder angefragt wurde, ob ich das wieder machen könne – Übergangsweise – geht in den Kiosk und steigt dann mit in die Bahn – modisch ist sie ja….Ein Kind springt vor die Bahn, der Fahrer klingelt sturm. Das war knapp und Kinder haben da kein Risikobewusstsein, wie gefährlich es war. In der Bahn Werbung für Beruf für das Kind. Soll wohl die Eltern ansprechen, die die Talente des Kindes erfahren können. Wir finden die Anzeige beide nachhaltig lustig, den Test können die Eltern auch gleich ausfüllen, sie kennen ihr Kind ja eh am besten und was gut für es ist. Warum sind im Bus eigentlich Sitze rückwärts eingebaut, das hatte ich mich neulich schon gefragt. In einem Zug wechselt die Richtung, aber hier ist der Fahrer immer festgelegt vorne. Stephan sagt wegen der Reifen muss das so gebaut werden. Nach dem einchecken werden wir gefragt, ob wir noch Zeit für ein Glas Sekt haben, aber ich lehne ab, weil ich vor 9 Uhr morgens grds. keinen Alkohol zu mir nehme. Wir werden schon ausgerufen (also nicht mit Namen, aber zwei Mal letzter Aufruf für den Flug nach Wien) und ich bin genervt, auch wenn das auch die hinter uns betrifft, die auch mitwollen. Alle verhalten sich so, als würde sie das erste Mal das eine Flughafensicherheitskontrolle (Sedaris Lieblingswort neben Kaiserschnitt) mitmachen, obwohl da kann man sich auch geschickter anstellen, d.h. sie fanden erst am Förderband an, sich langsam auszuziehen, den Mantel und dann den Schal und den Laptop aus der Tasche und ach ja, der Inhalt der Hosentaschen und dann, den Gürtel gibt es ja auch noch. Das regt mich ohne Ende auf. Ohne Wasser in der Trinkflasche dafür in der Blase betrete ich den Flieger. Schreiben ist wie Sex, es macht nur den Laien Spaß. Schönes Zitat, aber in beide Richtung falsch, auch als gute Nutte solltest Du was Du machst, grds. gerne machen. Jetzt wo ich Stephan sage, dass ich Twix in der Wohnung versteckt hat, wird er die Wohnung auf den Kopf stellen um die zu finden. Schon die erste Umsonstzeitung um uns einzustimmen. Der neue Energy-Drink wirbt auf der Titelseite. Das ist ein Riesenmarkt. Kelly Chips, Made in Austria. Die sollte ich probieren, ich muss an die Mottoparty mit R-Kelly denken. Schwan von der U 1 überrollt, Todesursache steht noch nicht fest, Obduktion. Meinen die das ernst? Wenn Paarfotos machen lassen, dann höchstens Nacktbilder, wie die Karte vom Amacord, er nackt beim Rasen mähen und sie mit ausladendem Hut und Teetasse, also so krasse Fotos aus dem Nudistencamp oder nackt mit dem Rottweiler im schwarz-weiß Treppenhaus, weil normale Paarfotos brauche ich nicht und ob ich die Krassfotos ertragen würde und ob sie als Referenz dienen könnten wäre auch noch die Frage. Trump ist wie Lugner denke ich mir gerade. Das sind die Wiener gewohnt und dann lese ich es: Trump ist Lugner plus Strache. Sanfte Landung, habe ich gar nicht gemerkt, wie das Flugzeug aufgesetzt hat.