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Im Alter werden nur die Haare dünn
29.03. Erste Hälfte der Nacht. Ich habe 2 x ein Hotelzimmer genommen im Kastens Luise Hotel oder so. Nachts habe ich zuhause geschlafen sonst hätte Stephan das ja auch gemerkt, der überrascht ist davon, aber morgens bis 15 Uhr hatte ich ein Zimmer, weil ich da besser arbeiten konnte (?). Es hat sich voll gelohnt für mich und ich bedanke mich bei den Hotelangestellten. Flense hat mich da erwischt und wir haben dann dort mittags was gegessen, auch schon 2 x. Es gab Mittagsmenü mit Kaisergranat und Steak. Einmal habe ich den Zimmerschlüssel einfach stecken lassen, den haben sie mir dann ausgehändigt als ich zurück kam. Die Tür konnte man dann irgendwie nicht öffnen oder nur mit Code (ich habe das getestet). Sie haben Video und der Frau vom Hotel, die die Videoaufnahmen auswertet, fällt auf, dass ich einen Schließfachschlüssel einstecke in meinen Gürtel (das war ein Geheimnis, weil ich den geklaut habe und dort ein geheimes Versteck ist und es keiner wissen soll und so ist es jetzt dokumentiert und sie hat echt gut beobachtet bzw. ich habe das wohl auffällig gemacht, weil ich mich immer umgesehen habe statt es einfach zu tun). Der Keller sagt Flense und Sven, dass sie sonst immer mit so einem netten anderen schwulen Pärchen da wären (und nennt die Namen Dr. Soundso und Frank) und sie verneinen und Sven sagt, das wäre dienstlich. Der Kellner schaut beim Erzählen daneben und gießt zu viel Tee in die Tasse (Schwarztee und Milch) bis sie überfließt. Sven oder der andere Kellner bremst ihn. Entschuldigt sich. Dann Baustelle hinter unserem Haus. Erdgeschoss. Ich habe damit eigentlich nichts zu tun. Die eine Seite ist schon vermietet an ein Yogastudio und die fragen mich ob Jutta angerufen habe (die hat auf der anderen Seiten durchs Fenster geschaut, sie haben Angst, dass hier noch ein Yogastudio gleich gegenüber rein geht) und die Maler kommen und ich lasse sie rein und die Tapeten sind ab und der Raum hat hohe Decken und Stuck und die alte Tapete hat rote Rosen drauf, die ich herrlich finde und lassen würde, ist aber nicht meine Sache. Ich sage, wenn sie Fragen haben, wir wohnen dort und zeige ihnen unser Haus und meine Eltern sind zuhause. Paps kommt gerade um die Ecke im Morgenmantel, soll die Handwerker in Ruhe lassen. Ich will ihnen Suki heute tagsüber da lassen, weil ich zu tun habe und hier hat er Garten und so und meine Eltern sind zuhause. Steffi ist überfordert und will ihn zurückgeben zu der Frau, wo sie ihn her hat. Für den Hund ist es gut, weil er da mehr gefördert wird, aber werde ich ihn je wiedersehen? Muss die Frau mal anrufen, ob ich ihn auch mal für den Urlaub bekomme oder wenn sie weg fährt, sonst frage ich Stephan, ob wir Suki nicht nehmen wollen oder mehr mit Steffi teilen, so dass sie ihn behält, weil sonst ist er auch für uns weg. Jetzt hat sie ihn aber dieser Frau schon versprochen. Suki ist auf einmal ein Kind und versteckt sich in der Baustelle und dann direkt neben dem Sprengstoff, der dort gleich gezündet wird, sich aber als Silvesterrakete herausstellt, so eine Bodenfontäne und das Kind ist begeistert als es neben ihm hoch geht. Dann sind wir im Flugzeug und Stephan fliegt. Die Kabinenbeleuchtung fällt aus und es ist dunkel. Ich krieche ins Cockpit und frage, ob wir abstürzen und das jetzt meine letzten Minuten sind. Es fühlt sich komisch an. Ist das der Sinkflug? Das Flugzeug fliegt auf dem Kopf. Warum versucht er es nicht herum zu reißen. Er sitzt da und macht nichts. So werden wir auf dem Dach und unseren Köpfen landen. Ich versuche das dann mit Willenskraft und Stephan sitzt nur passiv da und es klappt irgendwie und wir landen ganz sanft in einer Stadtmitte in der Fußgängerzone und die Leute rennen auseinander und das Flugzeug hinterlässt eine Bremsspur, aber es passiert vergleichsweise nichts. Wenig Schaden nur.
Das Wetter ist eklig. Hatte Markus gestern schon vorgewarnt. Nicht nur, dass man sie hört, man sieht auch mehr Vögel, Blaumeise vor dem Fenster. Stephan liest mir die Theaterkritik, die damit anfängt, dass Leute Schilder halten mit „Brauche Karte“ als ginge es um Leben und Tod. Ausverkauft war es dann wohl. Es waren trotzdem einzelne Plätze frei und der Ordner wollte einen Freund oder Gast am Rand unterbringen und die Leute haben nur sehr schwerfällig auf die Handzeichen, die er immer neu pantomimisch gespielt hat, reagiert, dass sie auf- und zusammenrücken sollen. Sacre das Frühlings- oder Osteropfer. Es geht um Gruppenbildung und sie suchen sich ein Opfer, jeden kann es treffen. Das funktioniert dann nach bestimmten Dynamiken. Stephan hat das Altpapier geklebt wie das reinste Eichhörnchen.
Sunls neues Logo und sie will meine Meinung. Gefällt mir sehr gut. Sieht schwer nach Marke aus und passt total zu ihr (mit den Sternen und so und weil es wie ein Stempel ausschaut (siehe Buttons, Stempelbuchstaben)). Sehr gelungen ist meine Rückmeldung. Nur 3 auf dem AB. zwei Mal die geistig Behinderte. Will 200 € extra. Hat wohl Geburtstag und fragt, ob ich komme und sagt mir dann in einer zweiten Ansage, dass sie seit 4 Tagen nichts gegessen hat. Meine Eltern liegen krank im Bett, aber erst nach dem Besuch. Alles war gut, große Aussprache. Teneriffa steht. Die Kekse mit Salz-Karamell aus der Menagerie schmecken mir und die Sport Gummis aus Österreich auch, auch wenn das zu viel Zucker bedeutet. Seit Tagen, seit vor Ostern denk ich immer, wenn ich mir essensmäßig was wünschen dürfte dann die Falafel von Paris, diese grünen Dinger mit frisch gebackenen Auberginen und den selbstgemachte Saucen, vor allem die Tomatensauce. Hammer, ich würde viel geben dafür.
Eine Betreute findet ihren Stromzähler nicht. Ich bin ungeduldig und ärgere mich, dass sie das nicht geregelt bekommt. Den hätte sie abgebaut, ja, aber es muss einen geben. Hat auch keine Nummer der GBH. Nachbar? Der Typ vom abW dessen Namen ich immer falsch sage (ist mir egal wie der heißt). Der kann das auch machen. Männer können das und der kommt sogar heute. Wenn alle Stricke reißen, lasse ich es mir erklären und komme raus, aber 15.04. ist noch hin und das muss möglich sein und sie soll es erst mal selber versuchen. Der Ex-Spielsüchtige sitzt mir gegenüber. Die MHH wollte ihm eine Persönlichkeitsstörung andichten. Die habe ich auch, er habe ja gerade gehört, wie ich mit der Betreuten telefoniere. Zeigt mir Fotos seiner schwarzen Garnelen (30 Liter Aquarium). Die Pflanzen sind alle echt und selten und die Garnelen sind auch ganz selten, werden nicht importiert und er hat schon Nachwuchs gezüchtet und das ist ganz schwer. Wasserqualität muss stimmen. Das sieht sehr harmonisch aus und eben auch tiergerecht, weil die in der Natur auch nur im Tümpel leben sage ich und er, die bleiben bei einer Pflanze, weil sie sonst gefressen werden. Die sind sehr lebhaft und schwimmen auch, auch wenn es lustig ausschaut. Dieser unvorteilhafte Betreute zeigt mir ausnahmsweise mal Sachen, die mich wirklich interessieren. Mit dem könnte ich befreundet sein, d.h. mich zumindest aus freien Stücken und privat auch unterhalten. Seine Vogelspinne ist 15 Jahre alt. Wir sprechen über gute Ärzte, die besser sind als alles anderen, Überflieger und über null acht fünfzehn, die nur Rezeptblock kennen und einem Sachen verordnen, die sie selber nicht im Leben nehmen würden. Er kennt sich aus mit Lüneburger Heide. Rheinmetall ist bestimmt der Truppenübungs- und Pilzsammelplatz unserer Freunde. Waren da Teiche, war da Absperrband? Keine Ahnung, hab nicht so aufgepasst. Da muss ich dringend mal nachfragen, weil das habe ich noch nie gehört von Thomas. Er war über Ostern weg, bei einem Freund mit 200 qm Wohnung und Wanne. Dann die Richterin wegen meinem Ex-Betreuten aus Hamburg, die ich von früher kenne. Hat mich am 16.03. bestellt, aber eben nicht mit sofortiger Wirksamkeit. Dann gilt es erst ab Zugang. Ich will es heute gefaxt, sonst schicke ich ihn wieder weg. Telefonate mit Polizei und ihm und die ganze Vorleistung, reicht mir langsam. Ob es reicht, wenn es nächstes Mal in der Poststelle ist (was weiß ich, wann das ist), also wenn das heute passiert, dann ja. Immer wieder die Fragen zu seinem tatsächlichen Aufenthalt. Ich habe keinen Peilsender angebracht. Er schläft wohl auch in Hamburg, weil es eben Dinge zu regeln gibt. Das habe ich schon mal gesagt, dann soll sie nicht immer wieder fragen. 4 auf dem AB nach der Besprechung u.a. Herr Bareinzahler, der wohl auf dem Weg zu mir ist. Hat was vom Jobcenter bekommen. Ganz wichtig.
Ein alter Typ ruft an, aber es geht um eine noch ältere. Die frühere Nachbarin, Einzug im Jahr 1965 in die Wohnung in Linden, ist in Wunstorf. Er ist Erbe der Wohnung an der sie so hängt und sie soll eine Betreuerin bekommen, weil wohl gerade geschaut wird, ob sie noch alleine zu Hause leben kann und er will das nicht machen und sie haben den Notar angerufen, zu dem sie Vertrauen haben und der hat an mich verwiesen. Telefoniere insgesamt 3-mal mit dem Nachbarn um ihn zu informieren, welche Richterin usw. Die Richterin ist erschöpft von Ostern. Frau vom Betreuungsverein katholischer Frauen ist erst mal bestellt und die kommt Donnerstag (nein, er braucht nicht nach Wunstorf zu fahren an dem Tag) sie können ja schauen, ob das klappt und sie mit der zurecht kommen und sich sonst ggfls. melden, vielleicht kommen die ja miteinander aus, weil ich muss auch nicht alle in Linden betreuen. Er hört schlecht und ich muss die Namen buchstabieren, Rotkäppchen und der… reicht nicht. Er grüßt mich nach Linden. Ich finde es toll, dass er sich kümmert. Scheint selber nicht mehr der Jüngste zu sein.
Frau Ruanda meldet sich, dass sie bei der Spritze war und wann der nächste Termin ist. Brav und das läuft gut, der Druck hat sich gelohnt. Die braucht ewig um eine Telefonnummer aufzuschreiben. Sind das die Medikamente? Ich kümmere mich um die Zuzahlungsbefreiung. Wer hat die Belege? Die Schwester. Die ist Sozialarbeiterin, Schwestern gibt es da nicht.
Der Kollege erzählt vom Bauernhof. Das Haus war so wenig eingerichtet, das sie erst mal einen Tisch kaufen mussten. Er hatte die Worte eines Mannes zu „nicht eingerichtet“ nicht ernst genommen. Er zeigt die Homepage seiner Band, der sein Kumpel über Ostern gebaut hat. Die sieht in der Tat klasse aus. Ich habe echt viel gemacht merke ich beim Aufzählen. Ihm wird schon langweilig, weil das kein Ende nimmt. Alles war dabei außer Ostermarsch und das haben wir eigentlich noch nie gemacht. Die Psychokollegin hat heute Geburtstag lese ich im Kalender und hatte sich aber vor Ostern schon Wellnesshotelangebote ausgedruckt und ist heute nicht da. Pasta gegenüber ist mittelmäßig. Putanesca und Garnelen mit Pesto wollte ich gar nicht probieren, meist fischige Garnelen und der ganze Mund verseucht mit dem derben Geschmack von Knoblauch im grünen Pesto. Es sind noch Ferien und die Enkel einer Frau, die wir kennen sind offenbar zu Besuch, weil die Tochter sieht aus wie ihre Mutter. Skiferien brauchen sie gerade in Hamburg (Claudia machte sich lustig wegen des geilen Skigebiets Hamburg und dafür keine Schulosterferien), weil man keinen Lift hinterm Haus hat wo man nach Feierabend fahren kann oder mal am Wochenende, sondern richtig weit fahren muss um überhaupt in ein Skigebiet zu kommen, so dass man gerade Ferien dafür braucht. Schulsweatshirt mit Tellkampfschule 18:35. Ist das eine Uhrzeit frage ich? War Resteposten. Morgen MDK mit Zeitfenster in Mittelfeld. Das nervt und ich sehe es locker, sonst bin ich eben nicht dabei und enttäusche mal. War letztes Mal dabei. Laurie Anderson dauert nur 75 Minuten und ein Twix habe ich noch. Gut, das ist vielleicht etwas zwängig.
Das Fax über die Bestellung bekomme ich, dafür kommt Herr Teheran nicht. Der hängt in Hamburg fest und hat Morgen Geburtstag. P-Monster will kommen, weil er seine neue Kontonummer an die entsprechenden Stellen faxen will. Ja, das Geld ist schon ausgezahlt, was Ende des Monats auf den Konten eingeht. Die haben einen Zahllauf von ca. 2 Wochen. Das Chaos hat er sich selber gewählt. Zweite Fanbrief an Lisa Arnold, die ich jetzt duze, wie ich es gleich hätte tun sollen, ob der Hells Angels Aussteiger mit dem riesigen Bauchnabel ihr Freund ist frage ich indirekt. Die Eltern des Betreuten, die heimlich aus Erfurt nach Linden gezogen sind waren heute wieder auf dem Markt, wollte die Mutter mir melden und dass sie sich in Linden langsam wohl fühlen.
Johannes Programm für den Hannoverbesuch vorgeschlagen. Rathauskantine und der schiefe Rathausfahrstuhl zum Einstieg. Versuche Fahrräder für alle an den Start zu kriegen, weil Radfahren ist mit das Beste an Hannover. Mit wem war ich schon mal in dem Fahrstuhl? Uli und Halina. Stephan sagt Alison und ich sage, nein, da kenne ich nur die Bilder, wie sie bei jungen Männern, die Rathaustreppen fegen das T-Shirt unterschreiben bzw. sie frei küssen muss. Ausversehen geräuschvoll gefurzt an der Ballettstange neben einer neuen mit Fußball-T-Shirt, aber nicht Heinz von Helden, sondern ein nostalgisch anmutender Aufnäher ist da drauf. Sie sehr sportlich. Hat zum Glück nicht so gestunken. Kurs war anstrengend und habe sogar etwas geschwitzt. Stephan beschwert sich an der Kinokasse, dass ich Kleingeld geben will (2 Karten, Snickers und eine Bioande kosten immer 15,70 €, das weiß ich langsam), weil wir das selber gebrauchen können und will ein Schirmchen für die Bionade. Die Witze kommen nicht immer gut an bzw. sind nur bedingt witzig.
Heart of a Dog mit dem Terrier. In Wirklichkeit geht es um den Tod der Mutter und ihres Mannes Lou Reed. Sie war mit dem Terrier nach 9/11 in Kalifornien und wir kennen die Landschaft am Pazifik. Die Greifvögel kreisen über die bewachsenen Hügel und haben ihren Hund für ein Kaninchen gehalten und setzen zum Sturzflug an. Der Hund, der terriermäßig alles bewachen und kontrollieren will muss jetzt auch den Luftraum im Auge behalten. Woran erinnert sie der Blick. An die Bewohner von New York, die jetzt auch wissen, dass die Gefahr aus der Luft kommen kann. Sie macht sie über die Überwachung und das Sammeln der Informationen lustig. „If you see something, say something“ könnte ein Wittgenstein Zitat sein. Ihr Hund war Scheidungsopfer. In New York in ihrer Nachbarschaft fühlt er sich wohl. Lässt anschreiben in den Läden und kennt mehr Leute als sie. Er erinnert mich an Carlchen, den Hund von Brigitte, der sich in Berlin im Kiez Prenzlauer Berg/Mauerpark genauso verhält. Mit dem Zitat „You can only understand life backwards, but you can only live it forwards“ macht sie sich Gedanken über die Bilder der Überwachungskameras, die nur eine Bedeutung haben, wenn was passiert und die Geschichte rekonstruiert werden muss/soll, wo war er einkaufen, welche Mails wurden verschickt usw. Die USA sammelt Daten über die eigene Bevölkerung und spioniert sie aus und diese Daten werden in einer riesigen Anlage in Utah gesammelt. Wie die Ägypter, die auch – in dem Fall auf Steintafeln – Informationen in der Wüste aufbewahrt haben, aber über die Pharaonen. Als der Hund krank wird, sagen alle, einschläfern und erzählen von Schmerzen. Eine Spritze zum Einschlafen und eine hält das Herz an. Das wollen sie nicht tun. Hunde sind wie Menschen, wenn sie sterben begegnen sie dem Tod und schrecken davor zurück, es ist ein Prozess, den man ihnen nicht nehmen darf. Das ist genau meine Einstellung. Wie kommen Tiere denn in der Natur zurecht ohne Euthanasie durch den Menschen der Gott spielt und bestimmt, dass es so weit sei aus vermeintlicher Liebe um sich dann selber zu bedauern, weil die Entscheidung so schwer fiel. Das ist nicht richtig. Ihr Terrier konnte Klavier spielen. Er hat auch gemalt und Keramik gemacht (Pfotenabdrücke in Ton ausgebacken, damit wurde auch ein bisschen Spaß gemacht), aber grds. will der Hund sich auch hier dem Rudel anpassen, wenn Herrchen Surfer ist, will der Hund mit aufs Brett und Feininger ist als Welpe ganz vorsichtig zwischen meinen Collagensachen, verteilt auf dem Fußboden, hindurch gegangen und hat vom Tuschwasser getrunken. Der hätte auch noch mit Collagen angefangen und Lollabell war halt immer im Studio mit ihren Besitzern. Es geht um einen krassen Unfall von Laurie in der Kindheit. Sie wollte zwischen den ganzen Geschwistern Aufmerksamkeit und ist vom Turm gesprungen und wollte einen Überschlag machen und ist daneben gelandet. Dann monatelang Kinderstation im Krankenhaus mit Verbrennungsopfern, die in Schlaufen hängen und gedreht werden wie Brathähnchen (Rotisserie nennt sie das) und die Ärzte, die ihr als 12-jähriger sagen, sie wird nicht mehr laufen können und sie denkt: This guy is crazy, is he even a doctor? Sie hat das erste Mal mitbekommen, dass Erwachsene keine Ahnung haben von dem was sie sagen. Es geht darum, dass ihre Mutter im Sterben lag und sie ein Problem hatte, weil sie sie nicht liebt und hinfahren will. Der konvertierte Jude, der jetzt Priester ist, sagt zu ihr, sie soll Blumen mitbringen und sagen, dass sie ihr immer wichtig gewesen sei. Es geht um Mother Meditation, eine Praxis der Meditation bei der man sich in die Situation hineinversetzt in der man ohne Vorbehalte und rückhaltlos von seiner Mutter geliebt wurde, in dieses Gefühl und dann stellt man sich vor, dass jeder mal die eigene Mutter war und umgekehrt man selber die Mutter von jedem anderen Menschen ist/war. Diese Praxis betreibt man um an seine Gefühle zu kommen oder wenn man Probleme hat sie zu empfinden. Sie konnte sich nicht in eine solche Situation hineinversetzen und dann fiel ihr eine Szene aus ihrer Kindheit ein, dass der See hinter ihrem Haus immer zugefroren war im Winter und sie ihre jüngeren Zwillingsbrüder im Kinderwagen geschoben hat nach einem Kinobesuch und rüber wollte zur Insel um sich den Mond anzuschauen und der Kinderwagen ist ins Eis eingebrochen und die Bommeln an den Mützen der Brüder sind im dunklen Wasser versunken mit der Kinderkarre und sie dachte, ihre Mutter wird sie umbringen und sie ist ins eiskalte Wasser gesprungen und getaucht und hat den einen Bruder erwischt und aufs Eis geworfen und konnten den Wagen nicht finden, der tiefer unter das Eis gerutscht war und ist noch mal getaucht und hat ihn erwischt und der andere Zwilling war darin festgebunden und sie ist mit den eiskalten heulenden Brüdern unter den Armen nach Hause gekommen und ihre Mutter hat gesagt: „I didn’t know, what a good swimmer you are“ und das war wohl dieser Moment. Dann geht es noch um das Bardo nach dem tibetischen Buch des Todes, ein Zwischenzustand nach dem Tod, in dem die die Seele, der Geist oder die Energie aufgelöst wird, sich verwandelt. Dieser Zustand dauert 49 Tage. Ein Bildhauer und Freund ist in jungen Jahren gestorben (der hat Häuser zersägt, Eltern waren geschieden und sein Zwillingsbruder aus seinem Fenster zu Tode gestürzt) und hat alle eingeladen und die letzten 24 Stunden seines Lebens dazu genutzt seinen Freunden vorzulesen. Die Tibeter schreien einem Toten ins Ohr, weil das Gehör das letztes Sinnesorgan ist, was noch funktioniert nach ihrer Meinung, dass er zwei Lichter sehen wird, ein näheres und eines was weiter weg und er das hintere wählen soll, dort hingehen. Weinen ist nach der tibetischen Religion verboten, weil es die Toten verwirrt, die dann zurück kommen wollen und es aber nicht können. Eine weitere spirituelle Übung ist „feeling sad without being sad“. Very hard. The purpose of death is the release of love. Auch auf dem Rückweg sind wieder einzelne Enten alleine unterwegs. Ich denke daran, wie Markus erzählt hat, dass man in den USA mit einem ärztlichen Attest Tiere und zwar verschiedenster Art überall mit hinnehmen darf, wenn da bestätigt ist, dass man die zur psychischen Unterstützung benötigt, eine Frau hat damit ein Experiment gemacht und war mit Schildkröten und Lamas unterwegs in Läden und Einrichtungen und immer wurde es akzeptiert. Habe Ostern in der Oper noch gedacht, dafür würde es sich lohnen zu erblinden oder es wäre zumindest ein großer Trost, dass ich mit meinem Hund in die Oper dürfte.
Suppe nach dem Kino. So was könnte man auch vorkochen, dann hätte man sie schon essbereit. Sie schmeckt dafür gut, nur Limette und Champignons fehlte, aber langsam klappt die gut, auch mit dem Garungsgrad von Linsen und Gemüse. Der Untersetzer ist in Liverpool angekommen und wurde schon vereinzelt benutzt. Schön. Uli hat viel mit Tieren einschläfern zu tun, aber das kann man sicherlich so oder so sehen. Sizilien die Oper geht nicht wegen einer Geburtstagseinladung. Gabi hatte eine Schmuckmesse in Rotterdam mit Schmuckdesignern empfohlen. Im Netz findet man nichts. Lissabon steht auch noch aus. Sterneköche und Hot Dogs in Chicago. D-Max, der Foodsender. Es gibt Computerspielen zum Thema Angeln, verschiedene Fischsporten und Größen. Geht’s noch. Widerspricht das nicht dem Sinn des Angelns, warum nicht virtuell wichsen mit verschiedenen Techniken an verschiedenen Orten und in verschiedenen Stellungen und Situationen? Die Grammelschokolade ist echt lecker. Viel zu spät ins Bett. Muss die Häkeldecke wieder aufmachen denke ich während ist nicht denken sollte. Das schwarz-metallic gefällt mir nicht. Ist es das Häkeln was mich am Schlafen hindert? Zu aufregend? Muss ich mir das verbieten? Wechsele das Bett.
30.03. Traum: Bin in Berlin und bei Kalinka zu Besuch. Ich schlafe auf dem Boden (das liegt das grüne Steppbett aus unserem Gästezimmer). Sie im Bett, weil sie Morgen arbeiten muss. Sie macht das grüne in einen Sessel. Darin kann ich nicht schlafen, lieber auf dem Boden. Ich begleite sie zu dem Vorstellungsgespräch. Der Vorarbeiter/Typ sagt, sie wollte immer mehr arbeiten und eingewiesen werden und Schulung, aber das ginge heutzutage nicht mehr. Ich vermittele und sage, sie ist eine Superarbeitskraft, zuverlässig und alles und ich verstehe nicht, dass sie so Schwierigkeiten hat mit Jobs finden und ihr erkläre ich, dass es nur ein Aushilfsjob ist wo man kurz eingewiesen wird. Ich gehe dann mit dem Gästeschlüssel und lasse die zwei alleine (vielleicht bahnt sich da was an). Irgendwie ist sie dann tot und in einer Blutlache und es wird zum Krimi. Entweder der Typ ist der Täter oder ein dritter Typ, der dazugekommen ist. Ich ermittele und sehe die verschiedenen Varianten der Handlung. Bin auch unterwegs oder auf der Flucht und gehe in leerstehende Häuser auf dem Weg. Ich recherchiere im Internet nach dem einen Typen, der Sozialarbeiter ist und Jugendarbeit macht. Irgendwie schräg das Ganze und anders als sonst. Viel Blut, wie in der American Dad Folge mit dem Weltuntergang und die verlassenen Häuser auch. Ach so, daher kommt das.
Stephan ist vor mir wach und holt Zeitung aus dem Treppenhaus. Ich liege noch im Gästebett. Yoga kann ich mit offenen Haaren machen, die Gummis haben auch gestört und muss ich nicht extra mitnehmen. Meine Mutter ruft an. Die sind richtig krank und haben Fieber und Paps kann keinen ganzen Satz sprechen. Stephan hatte das auch schon mal. Das beruhigt sie. Sie tun mir echt leid. So was ist derart kräftezehrend. Jetzt habe ich abgestimmt und bin bei den Frühlingsperlen zu Pfingsten gar nicht da. „Aime und Jaguar“ hat in der Kategorie lesbisch gewonnen. Den hätte ich mir auf keinen Fall angeschaut, deutsche Fernsehproduktion, aber „Break something“ bei Trans hätte ich geguckt. Am Kiosk Donald Duck mit Führerschein. Das lesen Neffe und Nichte bestimmt nicht mehr, aber ich kann nicht anders und das Aussehen des Heftes wirkt auf mich unwiderstehlich und etwas Reiselektüre kann ja nicht schaden.
Die Tochter der Betreuten schreibt mir. Eine halbe Stunde vorher wird sie Bescheid kriegen, dass der MDK kommt. Das wird ein Wettlauf für mich, aber ich mag Herausforderungen. Fotos raussuchen für den Geburtstag. Bilde schon mögliche Paare. Das Geburtstagskind hat dann die Wahl und 14 sind zu viel, wie immer bei uns. Der Narr hält sich für weise und der Weise weiß, dass er ein Narr ist (William Shakespeare). Sunla schickt mir München-Tipps. Astrein. Ach, das haben die Abiturienten also gegessen….
Bin Morgen zum Geburtstag meiner Betreuten eingeladen, die aber auch will, dass ich Extrageld mitbringe. 200 wurden aber gestern schon überwiesen. Suki habe ich auch wieder, wie normal. Um 14:45 bei der Betreuten und um 16 Uhr wieder im Büro. Das geht sich aus oder ich verschiebe um eine halbe Stunde, das ist dann entspannter. Anruf vom Jobcenter. Die können richtigen Beschimpfungstelefonsex mit Flirteinlagen und Witzen dazwischen mit mir haben ohne Extrakosten. Das ist eine Abwechslung im Alltag der Eingliederungsvereinbarungen und Textbausteinen. Aktenzeichen brauche ich nicht, die Namen sagen mir schon was, gerade wenn es Betreute sind. Kenne keine Behörde der Welt, bei der so viel Post wegkommt bzw. nicht zu den Akten gelangt. Ob er dazu eine Theorie hat. Hat er die Security-Mitarbeiter im Verdacht?
Die Blutung versiegte gestern und heute ist sie wieder voll da. War wohl nur eine kurze Pause.
Herr Ihme. Ich melde mich von mir aus auf Station. Ist heute Visite und will heute vielleicht entlassen werden, grüne Wände, gelbe Türen, immer Gemüsesuppe. Das sei schrecklich und er will dann 100,- € für einen Laptop und hat keine Bankkarte und auch keinen Ausweis. Sollte er sich nicht das Taschengeld von 60 € noch auszahlen lassen, was ich diese Woche angewiesen habe? Was ist dann damit? Irgendwie tut es mir dann auch gleich leid, dass ich mich überhaupt gemeldet habe….Ein rumänischer Corgi ohne Schwanz mit rundem Hinterteil und Minischäferhundgesicht am Steinhuder Meer. Zara. Der müsste zumindest in Kik umbenannt werden. Dagmar hat mir geschrieben. Das Theaterprojekt von dem die Rede war mit den Einzelbegegnungen in Hotelzimmern heißt Hotel Obscura von den Fabrikanten (www.fabrikanten.at/hotelobscura). Der Wunsch ist Vater des Gedankens und ich bilde mir ein, dass die an 01.12. in Linz in einem Traditionshotel mit Biedermeiermöbeln dieses Theatererlebnis anbieten und will das schon vorschlagen für Hochzeitsreise als Krönung des Theaterjahres 2016, aber Stephan macht mich darauf aufmerksam, dass das am 01.02.2015 war. Wie krass kann man Zahlen lesen, die man sehen will.
Ich übe das mit dem traurig fühlen ohne es zu sein. Das kann man auch an jeder Ampel wie Beckenbodentraining. Das haben die Yogis auch immer gesagt: Du bist nicht Deine Gefühle. Vielleicht solle ich mir dieses tibetanische Totenbuch besorgen. Die flächigen gelben Osterblumen sind richtig dicke Farbtupfer zwischen den Fahrspuren in der Innenstadt, am Ring, Waterloo, Rathaus, heißt das Friedrichswall? Suki an dem Donnerstag wenn mein Bruder kommt ist auch gut. Dann können die Kinder ihn müde spielen. Nur Rathaus ist schwierig, muss er ins Auto oder zuhause bleiben.
Um 12:46 bekomme ich die Mail der Tochter und um :46 bin ich los. Zum Aegi und dann 2 Minuten länger warten auf die Linie 8 um direkt am Seelhorster Friedhof auszusteigen. Ein alter Mann mit einer Augenklappe wie ich sie noch nie gesehen habe, ein durchsichtige Kuppel auf das Auge geklebt. Abgefahren. Sieht aus, wie die Verpackung für eine Halbkugel, die eingeschweißt wurde. Die Züge fahren Richtung Laatzen. Da sitzt auch mein Kollege, der P-Monster in der Räumungsklage vertritt und der hat mir gestern einen Schriftsatz gefaxt. So machen das Anwälte, alles bestreiten, Eigentümerwechsel, Wechsel der Mietparteien, dass der Sohn, der Sohn ist, dass er seine Ausbildung abgeschlossen hat. Alles, alles. Ich fahre schwupdiwupp zum Haus der Betreuten. Der schlecht gelaunte Gutachter ist schon da und unfreundlich, sowie die Tochter und eine weitere private Pflegeperson aus der Familie. Ich nehme gerne einen Kaffee, mit Milch bitte. Er ist auch manchmal etwas verwirrt, wenn man tagsüber geschlafen hat und ihm ist auch manchmal schwindelig wenn er zu schnell aufsteht oder er muss nachts raus. Meine mondgesichtige Betreute auf deren Narbe von der Schädelöffnung keine Haare mehr wachsen sitzt mit Wassereinlagerungen auf dem Sofa, gezeichnet von ihren tödlichen Krankheiten und ich finde es einfach frech zu sagen: ja, kenne ich, ist bei mir auch so. Sie war seit der Krankenhausentlassung nicht draußen und hat offene Stellen an den Knien vom Fallen in der Wohnung. Nicht zu schnell in den Rollstuhl, da gewöhnt man sich nur dran ist seine Auffassung zu dem Thema. Die Enkelin, die auch teilweise dort mit lebt, wenn ihre Mutter arbeitet ist da und die Familie versammelt sich, jüngster Sohn usw. Schwiegersohn der Tochter. Sehr toller Familienzusammenhalt, alles so zusammen in der Familiensauce. Das gefällt mir. Den Problembruder soll ich jetzt auch übernehmen, ist im Entzug und wird substituiert, hat keinen Ausweis und kommt nicht an sein Geld (80,- € von einer Stiftung), der Vermieter hat seine Sachen einfach vor die Tür geräumt unter eine schwarze Plane und diverse Strafsachen, Schwarzfahrten und so, was er in seinem breiten Kopf gemacht hat und keinen Überblick und braucht auch meine Hilfe. Sie haben von mir erzählt und ich bin sowieso die coolste. Mein Hütchen erkennt sie wieder. Das Glitzerkondom habe ich letztes Mal gehäkelt als wir uns im Agnes Karll getroffen haben. Gut erkannt. Der Terrier ist dreist wie immer, springt aufs Sofa, besteigt einen kurz vor dem Beißen, wenn er auf dem Arm gehalten wird und in Oberkörperhöhe ist, aber mein Mantel ist dick. Ich habe keine Angst, ich ignoriere ihn und bin damit dominant aus Hundesicht. Der Sohn gibt mir Recht mit dem schlecht erzogen.
Auf dem Rückweg bei Frau Naturheilkunde, die sich einfach nicht meldet. Das Haus ist eingerüstet und die Tür unten steht auf. Es sind Osterferien und die Töchter wohl bei ihr, aber man sieht nichts von ihnen (schön weggesperrt). Das finde ich gruselig. Meiner Betreuten wächst ein respektabler Bart. Sie wollte mir doch Unterlagen wegen der Modernisierung und Anpassung der Miete zuschicken. Ich habe Post u.a. Vollstreckungsandrohung, weil wir nicht reagiert haben wegen Raten (und sie will es sich immer noch überlegen) und wegen der Rente und wir gehen ihre alten Beschäftigungsverhältnisse durch. Das ist alles ordentlich abgeheftet und viele Basilikumtöpfe stehen in der Küche. Der eine ist getrennt und darf nicht zu den anderen, weil er Blattläuse hat.
Das Siloah wird gerade abgerissen und sieht schon richtig rott aus. Da müsste man Fotos machen. Ich fahre vorbei an dem Haus der 86-Jährigen von gestern und will fast halten und schauen, ob der Name dran steht. In der Betreuungssache in spe geht es um einen Wohnberechtigungsschein der abgelehnt wurde und die engagierte Frau vom abW hat vielleicht eine Wohnung für ihn. Da werde ich in jedem Fall tätig, auch wenn ich es noch nicht bin einfach als guten Einstieg und weil das dann den Weg für Vieles ebnet. Gleich glänzen zu Beginn oder noch davor.
Die Richterin ist überfordert von Ostern und auch sonst und macht viel Vertretung, Elisabeth trommelt derweil mit den Nägeln, deren Lackschichten immer dicker und abartiger werden auf meinen Tisch (das Quatschen während ich telefoneire habe ich ihr verboten). Ich frage, ob sie eine Einladung vom Sozialpsychiatrischen Dienst bekommen hat. Was soll sie mit dem alten Mann fragt sie mich und warum will man ihr immer dieselben Gebäude ans Herz legen, das Amtsgericht, das Landgericht, warum nicht das Opernhaus. Das ist auch gut, sage ich ihr. Sie ist aggro, beim Gehen schaut sie auf meine Häkelkette und ganz ganz zart: das sieht schön aus. Er kommt am Freitag. Betreuungsstelle erreiche ich keinen mehr. Der Kollege schenkt mir einen Stempel mit „Bombe!“, weil wir immer nur so langweilige hier haben. Kathrin wegen New York. Ich habe schon geschaut wegen Afternoon tea und was Japanisches gefunden und Kathrin hat Falafel gefunden. Das wird super, ich bin mir sicher. Ich habe gerade das kleine Menü von Dieter Grubert durchgelesen und da fließt es in meinem Mund. Ich erkläre meiner Schwägerin was ich an 2 und 3 Sternen anstrengend finde, es quält die Köche, wenn sie verkleidet rumlaufen müssen und alles kreisrund ausgestanzt und Schaum drauf, das macht mich nicht so an.
Dann noch mal Bayreuth, der Pflegedienst im Spätanruf. Steffi hat Bronchitis bekommen nach dem Besuch der Familie Ostersamstag und ihr geht es schlecht. Noch nie musste sie Antibiotika nehmen und die Pillen sind so groß. Eine Tochter von Freunden wurde an der Leber operiert und hat dolle Schmerzen und es war keine Spezialklinik, sondern ein Feld- Wald- und Wiesenkrankenhaus. Oh weia, die Familie liest was ich denke. Wie Steffi sagt, wer meine Meinung erfahren will, liest BM. Die anderen können es sein lassen. Das geschieht auf eigene Gefahr. Das Appartement für München ist gebucht, wir nehmen das 1,40 m Bett (hatte wir früher auch zuhause), wenn es eng wird drängelt einer und das geht in einem beliebig breiten Bett, dass man zur Kante gedrängelt wird. Fahrradverleih nebenan. Das ist ein gutes Zeichen. Ich beschäftige mich mit den Versicherungszeiten der Betreuten bzw, dem Versorgungsausgleich und muss das Handschriftliche noch mal abtippen und vorher Morgen da mal anrufen. Mein Kollege hat sich flüssige Stempeltinte zum Nachfüllen in Schwarz gekauft (ich habe so was gar nicht). Kann man nicht einfach das für Füller nehmen. Es steht was anderes drauf, aber die wollen nur ihr Zeug verkaufen.
Weshalb ich Movenyo gerne zahle für das nächste Quartal fällt mir ein, als mir die Frau von moving bones auf dem Rad entgegen kommt und ich sie grüße. Sie und der Typ, der Inhaber ist vor allem haben viel von der 4 for life Philosophie aus dem Results-Film. Find your perfect body und diese ganze Philosophie. Das geht mir am Nerv und ich muss an den Film von Ostermontag denken an die Szenen mit dem russischen Fitnessguru, der auch Fitness-Videos macht und der Held des Hauptdarstellers ist, den ihn zuhause besucht, weil er dann im erweiterten Studio Workshops geben soll und er ihm eine Zusammenarbeit vorschlägt. Er sitzt mit Plauze am Tisch und sagt, dass er sich eine schöne blonde Frau hält, die lecker für ihn kocht damit andere ihn beneiden (hatte auch schon Schwarze und Asiatinnen), und er sagt so schön nicht nur „the perfect body“ auch „your perfect body“ is „just an illusion“, you will get old and fat and die anyway während der Hauptdarsteller an seine Botschaften mit ewiger Verbesserung glaubt. Yoga mit offenem Haar ist nur bedingt geil und die Fussel hängen mir ständig über den Augen und im Gesicht. Gut aussehen tut das bestimmt nicht und es fühlt sich auch nicht gut an. Es gibt Gründe, warum ich allein zuhause auch die Haare nicht offen trage, sondern weg mache. Nur die seitlichen Drehungen mit Kopf einbezogen am Boden sind ursüß ohne die störenden Ohrgummis. Wir üben für mich, wie die Lehrerin der Klasse mitteilt Shaturanga mit Gurt. Ich denke an die verschiedenen Leuchtbuchstaben (wie unser Freund aus Oberfranken sie für Kunst sammelt um daraus Worte und Sätze zu bilden) mit Okidoki. Welches Theaterstück war das noch mal? Ich sehe die Kulisse vor mir. Ach ja, die Freischützoper. Der Welpe dreht wieder durch. Sie wirkt gestresst und tut mir leid. Das wirkt alles schnell ritualisiert, so dass man da schlecht wieder von weg kommt.
Ich kaufe bei Lidl u.a. Twix und Gemüse und Stephan hilft mir (er schneidet viel besser, ich bin ungeduldig). Mehlschwitze mit Milch und dann Fenchel, Champignons, Tomaten mit Knoblauch und Zwiebeln und dann alles schichten. Ich mache jetzt aus allem Gemüse und in allen Varianten Lasagne. Diese wird viel feuchter und leckerer als die letzte. Übung macht den Meister. Peaky Blinders finde ich gewollt und langweilig. Ausstattung ist noch das Beste, die ständigen Gewaltszenen ohne Sinn und Reiz und die hanebüchenen Geschichten aus der Unterwelt von früher und die Synchronstimmen alles: Laaangweilig. Suki hole ich nur zum Außentermin ab.
Stephan macht mir den Vorwurf Hochzeitsreise boykottiert zu haben letztes Jahr und erst Lissabon und Belgien abgelehnt zu haben wegen angeblicher Flugreise und dann habe ich Berlin auch noch abgesagt und Hamburg vordiktiert. Ich will ihn entscheiden lassen 2016 und er sagt, wie bleiben da. Das ist bockig und er straft sich selber (oder vielleicht ist es ihm auch zu viel die ganzen Reisen, was ich aber nicht glaube) und ich werde nicht sauer sein. Warum auch.
Es ist halb 1 und ich bin tierisch müde. Nachts fließt das Blut und ich werde davon wach und kriege gerade noch die Kurve. Im Dunkeln Boxenstop, der dringend nötig war und der Tampon geht nicht auf.
31.03. Traum: Café mit lauter Windhunden und anderen. Die umarmen mich mit ihren Pfoten oder Strecken sie mir ins Gesicht und machen ihre Schnauze und Zunge an meine Nase, unbekannte Hunde. Das schaut so klasse aus, dass ein Fotograf Bilder macht. Das soll Berlin sein. Ein Typ gibt vermeintlich asiatische Zeichen vor, die man aneinander setzen und mit denen man was schreiben kann. Es gibt zum Schluss Getränke auf Kosten des Hauses. ich will leinen Kaffee mehr. Ein Typ hat privat gebacken, Lebkuchen und wir bekommen ein Stück und das ist derart lecker, was ist der Knipser? Kakaoschalen. Ich gehe hin und sage, ich will nicht noch eines erbetteln, aber ihm sagen, dass er ein Backgott ist und so was Leckeres habe ich noch nie gegessen. Ob das Kakoaschalen seien. Da sind verschiedenen Würzöle drin. Ich meine, die schwarzen Knusperdinger. Ja. die hätten früher die Hippies gegessen. Am Ausgang kaputte Kulis, 3 gleiche. Ich bücke mich wegen basteln, gerade mit den pseudo japanischen Gedichten fällt mir da bestimmt was ein. Dann sind wir bei Heike, die wohnt direkt am Strand in einem Neubau. Innen eine Schrankwand, aber selbstgebaut und Teppich. ich lobe das Haus und sage Jan, es sei wie im Ferienhaus bei ihnen zuhause. Ich muss ihr gestehen, mit welchen Freunden von ihr ich mich angelegt habe. Eine Mutter, die Tochter wollte auf meinem gefallenen Papierhut was draufkrickeln und ich wollte schauen, wie er ausschaut und habe ihn abgesetzt und die Mutter meint, der habe doch nichts gekostet, sei auch auf einer Seite offen (ich hatte ihn doppelt gefaltet und das offene Ende nach oben gemacht und auch genietet). Ich sage, seit wann ist das ein Kriterium dafür ob was wertvoll ist (Erinnerungen sind wichtig und wenn er für mich Bedeutung hat) und verbiete es nun der Tochter und gehe. Bei Heike malen die Kinder die tollsten Bilder in denen hinten noch ein anderes Motiv versteckt ist was es zu entdecken gibt. Vorne einen Bauernhof mit Hühnern und dahinter einen Gorilla z.B. Alle spielen und malen auf dem Teppich. Es hängen Klamotten da. Ein asymmetrisches Oberteil aus blauem Cord mit einem Loch auf einer Seite, wo die Brust ist. Wie wird das getragen und passt es denn? Heike sagt, schon als Oberteil, Eine andere Freundin will noch massieren und selbst das anfassen der Füße mit einem Pinsel das darüber streichen empfinde ich als unangenehm und sage das auch und das ich es zwar auch merkwürdig finde, aber dann lieber nicht massiert werden will, weil ich das nicht aushalte.
Der Wecker war spät gestellt und klingelt hart. Ich fühle mich ausgeblutet. Hannes hat endlich geschrieben. Sie kommen nachmittags zu Kaffee und Katalin will mit mir basteln. Da ist es hier ja paradiesisch mit allem was man braucht von Fimo bis Filz. Zeige Stephan die dicken Blutstücke um zu beweisen, dass ich nichts dafür kann wenn was im Bett gelandet ist. Dann brauche ich ja keine Totaloperation wenn sich das jetzt selber auflöst ist sein Kommentar. Bluten in Wien glaube ich nicht, aber vielleicht wenn Jo zu Besuch ist und dann kann er mir auch eine Aufbauspritze geben (wie meiner Schwester), fühle mich heute schwach. Kathrin schreibt mir lieb von Falafel in Zürich (die Restaurants in NY, in denen man nur für 2 oder 4 reservieren kann, das Thema hatten wir Ostern schon) und das es warm ist bei ihr und heute sollen es wohl 20 ° werden. Da muss man ja gute Laune kriegen und die Falafel in der Schweiz sind bestimmt auch lecker.
Steffi fragt wegen Tricky. Was, der spielt bei Chez Heinz? Kann es nicht glauben. Der Kollege sagt auch, das wäre als würden die Beastie Boys in der Glocksee spielen. Tricky versteht man immer übrigen auch bzw. das ist sogar die korrekte, neuen Rechtschreibreform. Den liebe ich ja sehr. Vielleicht hat mein Bruder Lust mitzukommen, mal wieder Tanzprogramm zusammen, wie sonst nur zu runden Geburtstagen und da auch nicht zu jedem oder wir gehen alleine, weil den liebe ich wirklich. Habe sogar einen selbstgebastelten Fanpulli, knallgrün mit „Tricky“ drauf in Häkelschrift. Gut, so ein Arschloch bin ich, erst sagen, ich habe kein Programm, er kann alles entscheiden und dann so was.
Die GU-Rezeptkarten, die meine Schränke vollmachen sind einfach zu schade für einen Bücherschrank. Sie haben das richtige Format und ich werde sie in Umschläge zu Karten stecken und in die Welt entlassen z.B. wenn ich Fanpost an das Schauspielhaus schicke. Die Schauspieler sollen was Vernünftiges essen wie abendliche Joghurtsuppe und nicht immer nur eine alte Brezel und Rotwein dazu. Ich muss lachen, weil ich bei der ersten denke: mmhhh, lecker Früchtequark und dann hinten was lese von 1 Esslöffel Sardellenpaste auf dem Rezept „Frühlingserwachen“. Die gebackenen und gefüllten Brötchen kann ich mal ausprobieren.
Die Paprika sehen aus wie dicke, rote Spinnen. Wir haben Zugkarten für München dank Stephan und richtig Geld gespart und zu Gerhard Henschel gehen wir auch. Auf den stehe ich ja. Der schreibt gut und liest gut. Ich sollte ein tolles Diagramm für ihn suchen und ihm schenken. Die mag er. Sinnlose Diagramme mit denen Sachen, Kreisläufe erklären werden sollen mit Pfeilen und Schnittmengen. Der Schlüssel von Steffi ist nicht in der Schublade. Wie kann das passieren? War noch in der Handtasche geblieben und ich finde ihn in weniger Sekunden, trotzdem: Schlamperei!
Gutschein von Rossmann verschenken heute Nachmittag, weil Binden und Haarspray brauche ich eh.
Harald schlägt Rathaus vor, aber ich will Lasagne und Hund abholen. Morgens hatte Stephan vorgeschlagen: Soll man vielleicht den Eigenbeteiligungsbetrag 2016 überweisen bei Herrn Ihme? Aktuell sind 553,14 auf dem Konto, aber er lässt anrufen vom Patiententelefon und will keinen Vorauszahlung leisten, braucht sein Geld selber. Das nervt, wenn es so unvernünftig ist, aber man muss es aushalten.
Der Typ von der Betreuungsstelle, der zuständig ist für den Buchstaben „B“ ist krank und wird vertreten, die Richterin, die zwei Kollegen vertritt hat kaum noch Stimme oder Herr Auge, der Geld abholen wollte meldet sich auch krank. Krass. Alle krank um einen herum.
Die haben Telefonanlage und meine Betreute ist umgezogen, deswegen geht da immer ein Typ ran. Bin auch manchmal zu doof, aber ich weiß wie man Probleme lösen kann. Könnte den Mann mit der schmalen Hand besuchen, dessen Wohnung vergiftet ist, weil ich eh auf der Anlage bin, aber der fühlt sich nicht und hat die Putzfrau da. Dann eben ein andermal.
Wieder Bayreuth. Fieber. Vielleicht den Hausarzt bestellen. Ärzte können nichts machen und sind beleidigt, wenn man die Antibiotika nicht nimmt, aber die bringen nichts bei Grippe. Der Körper muss kämpfen und gestärkt hervorgehen oder sterben. Er arbeitet an der ersten Variante. Er hat sich über die Nachbarin ein Glas Birnen bestellt (wie damals bei Mama, wenn man sehr krank war). Seine pommerische Frau für die ist Essen sehr wichtig, aber er isst eigentlich nicht, wenn er krank ist.
Verpflichtungsschein für Frau Renovierung für den Mieterverein, der vor Ostern vom Arzt angemahnt wurde, hatte ich schon besorgt. Datiert vom14.01. und um 19.10, habe ich ihn ihr geschickt und bestimmt auch vorher mit ihr telefoniert, aber sie weiß von nichts und die Post wird oft nicht richtig eingeworfen und die Putzfrau. Der Sohn der Mitarbeiterin geht Samstag basteln zu August Kestner. (Den Flyer hatte ich mitgenommen wegen Bruderbesuch). Schön, sie soll eine Rückmeldung geben.
Mein dicker Betreuter im Elektrorolli ist bei Rossmann gestrandet und muss abgeschleppt werden. Das wird kosten. Mit dem Typen von der Krankenkasse gerate ich aneinander, wie? mit dem kaputten Akku ist er losgefahren und was soll er machen, ihn dort abholen. Was will er damit sagen, er ist selber schuld. Der Akku wurde immer schwächer und musste jede Nacht aufgeladen werden. Ohne Rolli kann er sich nicht fortbewegen, was hätte er tun sollen, zuhause bleiben und kennt er das nicht von so elektrischen Geräten, dass eines Tages der Punkt kommt und sie nicht mehr funktionieren und den Geist aufgeben und nein, er soll ihn nicht abholen, ich will wissen, wer die Kosten trägt. Notiere mir seinen Namen, was ihm nicht passt und er sagt mir wo die Rechnung hin soll (ich soll nicht so hektisch sein). Rufe noch mal das Servicehaus an und das Geschäft hat eine Steckdose und er Sohn ist gerade da und bringt den Akku dort hin und sie lösen es jetzt anders…
Die Lasagne ist ausbaufähig. Stephan ist sauer, weil ich die Theaterpremiere cancele mit den Worten, dass ich da unbedingt mit meinem Bruder und seiner Familie Familienprogramm machen muss (Peanuts im Astor) und jetzt lasse ich alles sausen für Tricky. Ja, ich bin Fan und er soll mal im Kalender schauen, wie oft wir ins Theater zu Klassikarien gehen und wann das letzte Mal auf ein „normales“ Konzert. Ich bin nicht schwul und sechzig. Das Lilakleid geht zu Steffi. Einfarbig muss sterben. Stephan hätte schon ganz hoffnungsvoll gefragt, ob das auch für Mäntel gilt fällt mir dabei ein. Ich kriege eine karierte Strumpfhose in rot-grün. Suki braucht das Laufen um ausgeglichen zu sein, das sieht man ihm richtig an. Wir fahren in die List. Suki dockt an jeden Rollator und alle lieben ihn. Meine Betreute ist nicht da, stecke den Gutschein in die Tür, der Hund jammert. Dann die Frau vom abW auf dem Handy. Sie wartete am Lister Platz. Ja, aber sie hat vergessen mir das zu sagen und mich lässt man nicht warten und ich bin jetzt wieder weg. Suppe und Frauen soll man nicht warten lassen, die werden sonst kalt. Das gilt besonders für mich. Die hat Nerven, später ruft sie an und tut ihr leid, dumm gelaufen (ja, das kann man sagen), aber Hauptsache ich habe das Geld überwiesen. Im Park an der Cellerstraße macht Claudias Ex ein Wandbild mit der Sprühdose. Auch die Bäume mussten dran glauben und sind getagt hinter den Containerwohnungen. Suki ist viel besser geworden an der Leine am Rad und letztes Mal war ich ganz stolz und dachte, er versteht sogar Poller, dass er auf meiner Seite vorbei muss wegen der Leine und nicht kreuzen darf. Heute ist er schreckhaft und läuft mir fast ins Rad, weil ein Köter vor Bauhaus bellt (an der Leine). Ein Idiot überholt von rechts im Tunnel und es kommt fast zur Kollision (Idiot schimpfe ich dann auch) und dann noch mal ein alter Kläffer, der einem alten Knacker gehört und er reißt sich los von der Leine, nicht sonderlich nervenstark heute. Dann muss ich es umso mehr sein. Mit dem Touribus durch Hannover wenn mein Bruder da ist. Darauf hätte ich auch mal Bock. Das ist lustig in der eigenen Stadt. Im Georgengarten blüht die Wiese blau. Gut aussehende Handwerker bauen die neuen Studentenwohnungen, mauern Deko an die Fassade und haben das Radio mit Oldies auf Straßenbeschallung gestellt. Ich treffe Markus mit H-AI. Er kommt gerade aus dem Büro. An der Ampel Küchengarten. In der Mitte im Pulk warten und wieder an ein Elektrobehindertenfahrzeug ran und Kontakt aufnehmen. Er kann es nicht lassen.
Im Büro auf dem AB Herr Hodscha, der entlassen wurde und Montag sich in der ambulanten Therapie meldet und mir nur Bescheid sagen wollte. Guter Junge. Herr Teheran mit Koffer und Kaffeepappbecher kommt pünktlich und stöhnend die Treppe hoch. Er ist gestern 50 geworden und hat seine Kinder nicht gesehen. Auch das hat sie ihm versaut. Erzählt viel von Höckschen auf Stöckschen, was er alles Tolles schon gemacht hat selbstständig mit Gastronomie, Kulturprojekte, Reisen, seine Ex ist ungebildet, kommt aus Argentinien, nur Putzjobs gemacht, hat alles er vermittelt oder seine Familie und kann die Kinder nicht versorgen, kann nicht kochen, kein Spiegelei braten. Seine Familie hat studiert und ist politisch, Marx und Engels und DKP in Berlin, Faust. Die Kinder haben alle was, erst die Missgeburt (er meint Fehlgeburt), dann die Tochter mit Krebs (Leukämie, dann sollte sie noch ein Kind machen wegen Stammzellen) und der Sohn ist dick (quasi auch eine Missgeburt) mit 11 Jahren wiegt er 90 kg. Die Ex hat Ausweis vernichtet und betrogen, stiftet Tochter zum Lügen an, hat was mit Transen zu tun, hat Medikamenten genommen, die für Menschen noch nicht zugelassen waren. Er macht es umgekehrt. Die sagen sein THC-Konsum sei schuld. Er lässt Unterlagen da, entschuldigt sich und macht sich wieder auf den Weg. Er will vielleicht in den Iran, Pistazien kaufen für Freunde in Hamburg (er hat einen Laden für Feinkost mit aufgebaut), der Belugakaviar ist hoch (den importiert er gerne oder seine Schwester und lässt ihn vom Zoll beschlagnahmen). Seinen Führerschein haben sie zerschnitten wegen Solian, das durften sie nicht. Er nimmt keine Medis nur THC und ganz selten, wenn er beim Ladenbau den ganzen Tag gearbeitet hat, dann kochen sie abends und rauchen einen Joint und er geht nach Hause und schläft. Die Schulden, Budni-Einkäufen und so war alles für die Kinder und ist auch nicht der Rede wert. Mit 7.000,- € kann man alles auf einmal erledigen. Aber wo will er die herkriegen als Sozialhilfeempfänger, dann Parken auf einem Behindertenparkplatz und Schwarzfahrten (das ärgert seinen Vater, der bei der Bahn gearbeitet hat). Heute auch wieder, aber er hatte Glück und hat es dem Typen erklärt, dass er nach Hannover muss und der hat gar nichts gemacht, nicht mal was aufgeschrieben. Während er da ist ruft seine Schwester an und hört seine Stimme. Ich soll nicht sagen, dass sie angerufen hat. Später meldet sie sich noch mal und ich sage, ich mache nicht heimlich und hinter seinem Rücken. Familie ist verzweifelt, ich soll bitte helfen, die Kinder laufen weg, die arme Andrea (seine Ex), auf mich hört er. Sie hat Pflegedienst und kann Leute schicken wegen Medikamenten in Hamburg oder Hannover.
Was ist ein Vertikutierer, macht der Löcher in den Rasen? Meine Eltern liegen mit Fieber im Bett und haben Selfies entdeckt. Haha. Döhren alaaf. Susann hat den Orden gekommen und schreibt mir eine SMS. Ich gehe in den Übungsraum und der Kollege sagt, er geht zum Training. Muss was für die Fitness machen. Glockseeboxen. Ist leider schon um 16 Uhr. Wenn ich so weiter mache, dann kommen bei mir Klimmzüge ab 60. Orangentee bei der Hundeübergabe. Überstundenabbau gibt das Gefühl, dass das Ende schon besiegelt ist. Schnaps to go. Wie geil ist das denn? Ich finde die Verpackungen, die hier auf dem Tisch stehen herrlich und darf sie mitnehmen. Wenn Kettenglieder auseinander gehen spricht das dafür, dass sie benutzt wurden.
Stephan sagt, der Vertikutiere macht das Moos aus dem Rasen, aber wie soll er das erkennen. Wir beschließen, dass sein Einsatz reicht. Reste der Lasagne und früh zu Bett. Am Wochenende will ich Zitronentarte ausprobieren.
01.04. Traum: Burschenschaflertreffen, Raban auch am Tisch. Erklären was sie machen, Treffen mit Italienern, prügeln tun sie sich nicht. Er strickt dicke Socken mit Rippenmuster. Müsste das nicht unten sein? Da ist ein verstärkter Rand. Besteht nur aus so ca. 5 Maschen, so dick ist die Wolle. Wir wandern in Laineck. Das Haus gefällt mir auch, altes Bauernhaus mit großen eckigen Bauhausfenstern. Ich würde tauschen, aber direkt zur Hauptstraße kommt ein Einwand. Das könnte nicht so schön sein. Steil den Berg hoch. Oben ist Gastwirtschaft in einer Höhle. Sind überhaupt Frauen bei der Burschenschaft mit dabei als Mitglieder? Nein ist die Antwort. Studieren die Speisekarte. 2. Gang, also Hauptgerichte und man kann alles zusammenstellen, Blumenkohl, Bacon. Die Studenten und Studentinnen bestellen. Das ist was zum Rauchen, ein Joint. Dann das für die ganze Gruppe sagt einer der Typen (Raban) – Gelächter. Die Bedienung sagt, dass darf sie uns nicht verkaufen, nur das darunter (das ist wohl nur mit Tabak). Ich bin an der Reihe und eigentlich noch satt. Ganze Seite mit verschiedenen Lasagne-Sorten, nehme mit Artischocken und Chilis und erst Mal Apfelsaft naturtrüb. Die Mädels hatten Sommerweine bestellt, aber ich probiere erst Mal, habe schon Alkohol getrunken. Irgendwie sind wir im Ausland, englischsprachig. Dann sind wir wie in einem Wohnzimmer und ich lege Hip Hop Platten auf. Der Plattenspieler ist klein wie eine Videokassette und sehr minimalistisch. Ich muss auf 22 stellen für die Rückseite. Mache das und die Nadel des Plattenspielers fährt an die Stelle und fräst sich in die Platte, auch ein zweites Mal, muss mechanisch eingreifen und das stoppen. Dann kommt Bürste. Ist wohl Technik um einen Kratzer raus zu machen. Dann klappt es irgendwie, aber es klingt komisch, auch in schneller. Einer der Typen sagt, falsche Geschwindigkeit und ich bin unsicher, ist halt auch deutscher Hip Hop, deswegen klingt es vielleicht komisch für ihn. Ich kann mich aber auch nicht entscheiden auf welcher Geschwindigkeit es richtig sein soll. Werde wach, gehe pinkeln. Brennt bei uns Licht in der Wohnung, nein Flur. Irgendwer muss aufgestanden sein. Wieder im Bett merke ich, dass ich ausgeschlafen bin. Topfuntersetzer aus Baumwolle in den Regenbogenfarben für den Geburtstag Morgen. Gute Idee, was Selbstgemachtes und die kochen und backen gerne. Zeit ziemlich knapp. Stehe auf, ist 6, dachte es sei 7. Ganz schön früh, macht nichts, schöne Stimmung, Vögel sind auch schon aktiv und die Bahnen fahren. Ich häkele eine Probe 40 Minuten im Wintergarten. Da braucht man Licht für die Fummelarbeit. Ich messe aus (wegen Fahnenform) und werde die dünnere Nadel nehmen müssen, damit es ausschaut. Das wird zeitlich auch knapp, gelb ist dicker, egal, wird eh nicht perfekt. Grün fehlt. Das Tuch mit der dünnen Wolle geht vielleicht Richtung Hamburg. Dort wurden die Farben gelobt.
Hatte bei Movenyo gefragt warum die Kurse alle ausfallen, Grippewelle.
Wenn nichts im Alter dünner wird, so wenigstens die Haare. Ich kann sie dann gut morgens waschen und föhnen, wie normale Frauen. Der Geruch von Haarspray liegt in der Luft. Die Pause war echt super, wo man das Zeug nicht riechen/einatmen musste. Lidl hat morgens das tollste Gemüse, eine Runde einkaufen vor der Arbeit, Bio-Zitronen und Spinat, Mozzarella ist alle, dann was anderes. Die Sonne scheint und meine Laune ist bestens. An der Kasse sagt die eine Kassiererin: das war doch Dein Großer und die Kollegin ist irritiert: das war mein Mann. Wir müssen alle lachen. Ist doch schön, wenn man so einen jungen oder jung aussehenden Mann hat. Ich fahre gemütlich um Viertel nach 9 ins Büro und denke mein Termin kommt um 10 und sehe, ich habe 9 eingetragen. Erst mal Frühstück mit Tee. Schicke Mail, er ruft an, war doch 10. Einen anderen Termin auf heute verschoben, hatte ich gestern ganz vergessen einzutragen. Das darf nicht einreißen. Ich bin verpeilt, aber für einen B-Schein reicht es. Er bezieht erst seit Anfang 2016 SGB XII Leistungen, davor war er unter 25 und hat 100,- € Taschengeld von seinen Eltern bekommen. Jetzt will er von Zuhause ausziehen. Am Wochenende bei gutem Wetter gehen sie zum Flughafen und beobachten die Flugzeuge. Das ist das Hobby seiner Familie. Toll. Habe ich schon mal in einem argentinischen Spielfilm gesehen so was. Den Verpflichtungsschein, der verloren ging bekomme ich noch mal zugeschickt und versichere ihn persönlich vorbei zu bringen. Doch in die Stadt fahren bei dem sonnigen Wetter und Gerichtspost machen, was essen und grüne Baumwolle besorgen. Herr Teheran hat eine Wohnung in Hamburg in Aussicht, ob ich trotzdem Betreuerin bleibe. Der geht mir am Nerv mit seinem Chaos und seiner Thermik, die er verbreitet und das sage ich ihm auch. Zucker mit Büffelmotiven nach Hagenburg. Einfach so, weil ich es dann los bin und mich auf New York freue.
Herr Bareinzahlung sieht heute cool aus mit schwarzer Lederjacke. Er sieht auf jeden Fall viel jünger aus als Mitte fünfzig. Er wird einen Monat in München sein und dort nach Arbeit schauen (oder arbeiten, weil er wen kennt). Er ist gesund und hat Kinder und will vom Jobcenter weg. Wenn er erst mal Arbeit hat, wird alles gut. Ich soll das dem Jobcenter mitteilen. Auf keinen Fall, letztes Mal als ich in seinem Auftrag eine Ortsabwesenheit gemeldet habe (die er mit denen angeblich abgesprochen hatte) hat uns das 2 Klageverfahren eingebracht. Das mache ich nicht noch mal und sie merken das eh nicht. Er ist einverstanden.
Mein Mann verspätet sich, weil Sofa für den Nachbarn geliefert wurde und er hat angeboten, sie reinzulassen sogar in die Wohnung und das dürften sie angeblich nicht, so dass der Nachbar bei der Arbeit angerufen und nach Hause bestellt werden muss. Sah es wenigstens gut aus? Was denken die sich eigentlich, warum jemand einen Schlüssel für die Wohnung hat, was das bedeuten kann. Hätte sich Stephan auch als Nachbar ausgeben können. Unseres wird nächste Woche abgeholt, wenn alles nach Plan läuft. Häkelbaumwolle grün gibt es nur in ganz ekligen Farben (Jägergrün und hellgrün mit viel Weißanteilen, das taugt nicht für meinen Regenbogen) und im Wollfachgeschäft schauen sie einen verächtlich an. Sie meinen Filethäkeln, das haben wir gar nicht (Anm.: nur Teueralpakasonstwaswolle, aber das macht das Ergebniss nicht schön), da müssen Sie zu Kaufhof. Ich sage immer nur Filztampon, es kommt drauf an, was man draus macht. Ich merke dann erst, dass ich ohne Portemonnaie los bin (auch keine sonstige Wolle für irgendein Projekt gekauft (hatte schon Mohair im Angebot zwei Knäuel, rot und gelb in der Hand). Ohne Geld in der Stadt und es fehlte mir gar nicht. Ich kaufe dann dort wo ich nicht soll (aber Ausnahme). Babybaumwolle zu dick, aber die Farbe ist o.k. Was soll’s. Muss auf jeden Fall Brille mit nach Hause nehmen, sonst wird es mit dem richtig dünne Zeug nicht klappen. Treffe ich jetzt täglich den Ex von Claudia? An der Ampel ein alter Terrier neben dem Rad im Verkehr ohne Leine. Gefällt mir.
Frau Srilanka ist schon da und zu heiter. Sie hat einen neuen Mann aus Indien (die Familie wurde schon geprüft durch ihren Onkel und sie kennt ihn von Skype, muss nächstes Mal Foto mitbringen). Sie ist dick geworden jammert sie, aber Blutwerte sind o.k. nur „Eisenmangel, Arnhold“. Ihr fallen die Haare aus (sie hatte dicke und will Pillen nehmen). Die Polizistengattin vom Pflegedienst schlägt rote Beete vor. Ich sehe es mal so wie sie. Ja, der neue Imbiss, ich war neulich in der Nähe, aber weiß jetzt die Anschrift.
Meine Mutter auf dem AB bedankt sich für das Wolltuch, was sie jetzt schont, da sie viel schwitzt. Später sprechen wir uns. Paps meint, 4 Tage länger und er hätte es nicht gepackt und seiner Schwester die Hand reichen können. Zum Thema Vertikutierer. Er lässt das Moos, weil es viele Vorteile hat: muss man nicht mähen, auch im Winter grün, nicht so anfällig (auch weich, kommt von mir). Ich rufe die Krankenkasse an wegen des Elektrorollstuhls und der Reparatur. Der Kostenvoranschlag liegt vor. Stimmt dass denn alles, das die Armlehnen und die Stoßstand defekt sind will die von der Kasse von mir wissen. Wenn das da steht. Die Armlehnen sind mir scheißegal auf Deutsch gesagt, aber die Batterie muss ausgewechselt werden, es ist gestern schon fast gestrandet, mein Betreuter. Deswegen rufe ich da an und mache Stress, d.h. ich will die Bearbeitung beschleunigen, weil sonst heißt es wieder, wie konnte er damit los. Später holt mein Betreuter in spe die Antragsunterlagen für den B-Schein ab und will da Montag hin. Ich lege eine Akte an und sehe, dass sein Name bei mir schon vorkommt. War ich mal seine Verfahrenspflegerin und er kennt mich daher? Gut, kann auch ein Zufall sein.
Der Rasen hat doch ein perforiertes Muster und sieht irgendwie verändert aus? Weg? Braun? Gebe weiter, was Paps mir verraten hat und sage, wenn man kurze Stummelbeine helfen High Heels nur bedingt was ich sagen will ist, man muss sich mit den Gegebenheiten zufrieden geben oder man kann nur bedingt gegen die Natur ankämpfen. Mache das wie die Wiener und halte Reden vom Balkon. Hartwig beißt an. Warum ist seiner so grün? Moos. Das Gerät ist lauter in der zweiten Runde und der Rasen nur noch eine braune Fläche.
Noch nie war Frühling so schön. Ich musste so alt werden um das richtig genießen zu können und finde es herrlich. An der Ampel eine Frau neben mir auf dem Mountain Bike an die Ampel gelehnt und ich denke, die hat aber auffälligen Nasenschmuck. Ich schaue hin und es ist eine blutige Tamponade, ein weinrot getränktes Taschentuch, was sie sich reingesteckt hat. Sport ist herrlich und ich fühle mich wie Suki beim Laufen und könnte weitermachen mit Dehnen und bin auch ungehemmt wenn mein Schlafanzugoberteil verrutscht und man irgendwas Unvorteilhaftes bei mir sieht. Der neue Laden am Kreisel, heißt jetzt auch nicht mehr Frau Weißwein sondern irgendwas mit Weberey. Ich verliere den Müll den ich eingesammelt habe, einen schwarzen Riesenhaken von Broadway (umhäkeln?) und freue mich, dass ich zurück fahren muss und er länger dauert. Hatte ihn an den Lenker gehängt und dann ruckelig über Straßenbahnschienen gefahren und auf der anderen Seite angekommen hing er nicht mehr. Vor die Tochter von Bekannten, die ich kenne seit die Kind ist, wohl mit ihrem Freund, sie spielt Fußball und ist als junge Erwachsene umso sympathischer. Ich grüße sie als sie schon vorbeigegangen sind und entschuldige mich, sie so spät erkannt zu haben. Erkannt habe ich sie schon, aber einen Moment mich einfach nur gefreut über den Anblick und daher die lange Leitung, 4 Elstern auf dem Rasen. Haben sie gleich neue Samen ausgesägt? Muss wohl oder fressen die was anderes?
Stephan kocht lecker mit Bohnen und Paprika und der Räucherwurst vom Urbanek und Reis dazu. Ich könnte mich reinsetzen. Johannes ruft an und will mit zu Tricky. Supi. Stephan ist unsicher. Wir hören uns was an. Tanzbar und schöne Balladen, traurig. Ich will vorne stehen und den Typen sehen.
BM-Outfit 25.03.
Ostern 16
25.03. Ich schlafe wohl so fest, dass ich morgens desorientiert bin. Ach so, freier Tag, auch gut. Ich habe geträumt von einer Frau, die mit dem Sohn auf Weltreise muss, weil der eine Begleitung braucht. Sie lenkt das Schiff über alle Weltmeere und hat Sehnsucht nach Ihrem Mann, der Zuhause geblieben ist und will keinen Sex außer mit ihm. Der Sohn wird dann ein berühmter Rockstar in L.A.. Den Namen kennt man auch und sie kann zurückkehren. Dann suchen wir was Asiatisches für mittags, weil wir abends schon Burger essen gehen (da kann man sicherlich auch was anderes essen außer Burger, z.B. einen asiatischen Salat). In dem asiatischen Imbiss suchen sie einen Nachfolger (das hat meiner Erachtens alles mit dem Street Food in der Südstadt und meinen Ambitionen zu tun) und ich sage Yunfeng, er kann sich einen Koch suchen und den Volkswirt machen (wie die Nachfolger von Nina, die Combo) und hier gäbe es sicherlich eine größere chinesische Gemeinde für seine Eltern, wenn die im Alter zu ihnen kommen.
Ich muss mal meine Schwiegermutter fragen, wie man das macht, wenn man Blutung hat und sich abtrocknen will nach dem Waschen, ob sie da einen hausfraulichen Tipp für mich hat wie man es schafft das Handtuch nicht gleich mit einzusauen mit einer roten Bremsspur. Mein Tipp ist nur Handtuch gleich auswaschen, aber das ist Problembeseitigung statt Problemvermeidung. Ärmel von Seidenbluse mit eingenähten Fakten bügeln ist auch trickreich, weil man auf der anderen Seite Falten wieder reinbügelt, aber des Rätsels Lösung kenne ich schon und die heißt theoretisch Ärmelbrett.
Elenas bemalter Karton mit „Franziska, wir, haben, Dich, lieb“ auf die Seiten geschrieben fällt mir in die Hände (sie hat heute Geburtstag). Das war als ich im Krankenhaus gelegen habe 1997 oder so und irgendwo sind da Hunde drauf gemalt. Finde ich jetzt nicht auf dem Deckel?
Paps liest mir seinen Geburtstagsgrüße vor, die er formuliert hat, freut sich auf Wien und sagt auch, Mama kann den Hals nicht voll genug kriegen mit Kristallen in Vitrine (für Frederik) und Schränkchen und Teppich und solche Werbegeschenke wie das Messer gibt es nicht mehr und ja, meine Schrift ist schlimm und eine Zumutung. Ich werde meiner Tante nach Ostern noch mal vernünftig schreiben, so dass sie es auch lesen kann. Stephan kauft Theaterkarten (Shakespeare) und Opernkarten für schwule Chöre im Juni, lieber dritte Reihe statt erste. Sollen wir das Mahjongspiel mitnehmen und es heute meiner Schwiegerfamilie erklären. Im Nachhinein wäre Interesse da gewesen. Für Zuhause hat Stephan Gerbera und Enzian gekauft.
Der gelbe Sack stinkt nach Fisch, nicht der Müll. Wer gut Geheimnisse wahren kann, das hängt irgendwie mit Missbrauch in der Kindheit zusammen. Gibt es da einen Zusammenhang. Obama kommt doch zur Hausfrauenmesse.
Mit Blumengestecken ausbalanciert zum Bahnhof. Ich liebe das Schweigen in der Bahn. Das ist für mich Hannover oder Niedersachsen, vielleicht ist es in Hamburg auch so, aber dann wegen der Niedersachsen. Ein Vater überschätzt seinen Sohn. Der kann nicht mal reden und wird gefragt, ob er das hier erkennen würde, Neustadt. Das ist wie Hundebesitzer das Verständnis ihrer Tiere überschätzen. In der S-Bahn gegenüber eine junge Frau, die in einem Heft liest. Ist es Kirche oder Theater frage ich mich bei den Serifenbuchstaben, immer ein vergrößerter Anfangsbuchstabe um den Absatz einzuleiten. Sie wird von Lea erwartet. Ist Lea schwanger will Stephan wissen. Das werden Frauen nicht so gerne gefragt, so dass der weitere Smalltalk holperig verläuft. Kathrin holt uns am Bahnhof ab. Es gibt Lachs mit Soße und Salzkartoffeln, alles ungewürzt und ich überfresse mich am Mövenpickeis. Haus verkauft mit Katze und dann Streit über die richtige Pflege des Tieres. Was Notare alles beurkunden, egal wie sinnlos das ist bzw. wie konfliktanfällig in der Interpretation und Umsetzung. Bei Kevin steht die Endprüfung an. Es geht um Fußpflege (ein wichtiges Thema bei der Schwiegerfamilie und ja, ich kann verstehen, dass die Ereignisse in Belgien Kathrin mehr betreffen, weil dort Mitarbeiter arbeiten und betroffen sind. Mit dem Reinsteigern meine ich die Hausfrauen aus Eilvese. Ich verstehe jetzt erst, dass der schwule Bürgeramtsmitarbeiter Stephan nicht nur größer gemacht hat (1,85), sondern ihm Eilvese wiedergegeben hat als Geburtsort, statt es ihm zu nehmen. Ich handarbeite zu Geschichte aus der Nachbarschaft bis Dieter die Ergebnisse für Julia aus Wien ausprobieren kann. War Stephan mal dicker, sein Hemd ist so eng. Da soll er mal einen Knopf aufmachen bevor das reißt und das kann er doch meinem Bruder schenken. Die Eichhörnchen jagen sich vor den großen Wohnzimmerfenstern den Baum hoch und runter und sehen im Profil aus wie Batman. Sie liegen flach auf dem Baum, wenn sie am Baum hochklettern wie behaarte Eidechsen. Das habe ich so noch nie beobachtet/gesehen. Die Badewanne ist durchgerostet und Stephan soll mal Wanne in Wanne eingeben im Internet. Ich erzähle von meinen häuslichen Problemen. Diese Sandwichkinder können sich einfach nicht vorstellen, wie geil es ist Erstgeborener zu sein und die Eltern für sich zu haben und die ganze Liebe und Aufmerksamkeit ganz für sich alleine zu haben. Das kann einem später keiner mehr nehmen. Das macht man so nicht. Diese Worte hängen mir noch nach. Ich liebe meine Schwiegerfamilie, aber Heilige sind sie auch nicht (haben sie im Übrigen auch nicht behauptet) und wenn meine Schwiegermutter jemanden nicht mag oder ihr was nicht passt merkt man das ganz deutlich und so ist jeder schräg. Ich sage nur: „bin so weit für den Apfel, Dieter“. Ihr Mann schält und füttert alle „das macht er immer so“. Ja, meiner ist auch so gut. Der eine provoziert mit frechen Bemerkungen über den proletarischen Teil der Familie (wenn keiner in der Familie jemals studiert hat, sind es aber auch keine Akademiker, ob man das als Einstieg zum Kennenlernen nutzen sollte oder überhaupt darauf herumreiten, ist trotzdem eine berechtige Frage und geschickt ist es sicher nicht) und die andere erzählt seit Jahren die Reisehorrorgeschichten, die in Oberfranken spielen als Stephan da mal studiert hat. Kein Gasthof, alles dunkel, dann einen gefunden, alles dreckig, mit gekauftem Wasser die Zähne geputzt. Könnte in Indien spielen die Geschichte in einem Slum oder im Südamerika, ist aber Deutschland nach der Wende. Einen härteren Survival-Urlaub hat es nicht gegeben in dieser Familie, zumindest in der Generation. Neues Paar Socken, aber ordentlich vernähen mahnt mich meine Schwiegermutter. Den halben Kuchen nehmen wir wieder mit und Hochzeitssuppe.
Christoph war bei Schrader beim Skat, aber hat Schwimmen gespielt. Das ist ja peinlich. Allerweg und dann mit dem Bus über den Lindener Berg. Ab Deisterkreisel ist es ein Großraumtaxi bis Martin-Kirche. Das hat gut geklappt und so sind wir noch nie nach Hause gefahren, schön alleine ab Deister Kreisel. Will schon um 10:30 Ihr ins Bett. Mit Häkeln und Hamburg Talk bzw. einer Folge American Dad komme ich drüber hinweg. Bitte Stephan mir Vorsprung zu geben mit dem Zubettgehen.
26.03. Ausstellung von Olaf. Hat riesige Metallkonstruktion mit symmetrischen Dingen darauf u.a. Dinosaurier. Das gefällt mir und ich kaufe es sowie noch eines. Ich kann auch eins weniger nehmen. Kaufe noch eines von einem anderen Künstler. Dann perfektes Diner und ich helfe dem Nerd die Nachspeise zu servieren und das sind Laptops. Jeder Gast bekommt einen. Ich serviere von links. Beim vierten habe ich mich nicht getraut den aus der Küche rüber zu bringen, weil der noch eingesteckt war und ich Angst hatte, dass ich da was kaputt mache gestehe ich dem Gastgeber und flirte mit ihm. Kann ja sein, er lädt was (hatte Stephan gestern auf dem Sofa seiner Eltern mit dem Rechner seiner Schwester gemacht und sein Vater fragte, was er die ganze Zeit da macht und wie viel Strom der verbraucht). Kinder spielen mit Tieren auf Rollen, die man über den Boden zieht. Hilda und ein Freud, haben selber Pudelanzüge an. Ich sage Platz und mache Spaß mit ihnen. will andere Musik reinmachen und tanze, auch Improtanz und wälze mich am Boden und springe über das Spielzeug und mache Entertainment, unterhalte die Gäste. Sie spielen auch mit Teilen aus dem Kunstwerk, Autos oder so, aber die können das ab, wenn sie einigermaßen vorsichtig damit sind. Eigentlich will ich die Tiere auf Rollen in meinen Tanz einbauen und springe darüber. Diskussion mit Kathrin über die Küche, warum soll Stephan schuld sein, das wir keine haben? Weil ich Leas Bruder schon beauftragt hätte und er aber darauf besteht sich darum zu kümmern und es tut sich seit Jahren nichts. Stephan wird wach und ich habe ein Kunstwerk schon mal aufgestellt als Türersatz. Es sind weiße Blätter, industriell ausgeschnitten und das Licht fällt hindurch und sieht interessant aus. Er mag die Sachen auch, weiß nur nicht, wo wir die alle hinstellen.
Ich werde wach und weiß, was ich mit der weißen Wolle machen kann. Kathrin soll die 5 Knäuel heute mal mitbringen. Einen Badezimmerteppich mit dem neuen Muster von Heike? Noppen sind gut für die Füße. Die Sonne scheint und mir fällt auch ein, dass ich die Füllung für die Lasagne schon vorbereiten kann und das Schichten, den Ricotta und das Backen dann später. Hasenhütchen ist noch zu früh, weil noch nicht Ostern ist. Zu Rewe vor Ostern. An der Kasse eine aufgedrehte Frau in ca. meinem Alter mit künstlichen Haaren und Nägeln, die die ganze Zeit redet. Sie schenkt allen was, der Fußpflegerin „da denkt man nicht drüber nach, das macht man einfach“ findet sie. Ja, ja Ostern ist das neue Weihnachten. Stand auch in der Haz. Sie verkündet weiter, dass die Rewe-Märkte alle verschieden seien und der am Schwarzen Bären, da könnte man kein Obst und Gemüse kaufen, während die hier richtig viele Real-Kunden hätten, die kommen würden, weil sie so gut sortiert seien. Sie könne nirgends sonst arbeiten. Wieder Wintergarten. Die nervige Geräusche kommen für die ich mehrfach aufgestanden war, nicht aus dem Garten, sondern es ist die Plastikkatze, die ich selber aufgehängt habe und die im Wind baumelt. Ich brauche Haarspray und habe nur noch eine Dekohaarspray aus den 50ern, die einzige Dekodose mit etwas Inhalt. Der Deckel zerkrümelt als ich ihn abziehe und es stinkt grausam. Da muss ich mir wohl mal Neues anschaffen nach der 10 jährigen Haarspraypause. Ich hätte nicht mehr gedacht, dass ich noch eine Toupier- und Hochsteckphase in meinem Leben haben werde, aber es ist soweit. Die Arnholds kommen knapp, wir essen und dann um 10 nach 7 zum Opernplatz. Als wir ankommen klingelt es. So wie ich es auch meiner Schwägerin offenbar angekündigt habe. Sie meint, ich bilde mir das nur ein mit meinen Haaren und dem Schwund, aber ich sehe was in der Bürste bleibt jedes Mal und frisiere mich und kann daher beurteilen, dass die Haargummis nicht mehr passen oder ist sie zwei Mal öfter rumbinden muss. Beobachtungsgabe ist noch ungetrübt bei aller Subjektivität.
Das Opernhaus ist gut gefüllt. Unser Architekt, den ich nicht leiden kann, ist auch da. Ja, er ist mit einem Chinesen zusammen. Mag sein. Wofür ist das wichtig. Der Typ von der Oper Hannover kommt auf die Bühne. Es gibt zwischen der zweiten und dritten Darbietung eine Lichtpause, was bedeutet, dass wir für einen Umbau sitzen bleiben. Erst eine interessante Bühne und Badeanzüge, die an stilisierte Flaggen erinnern, schwimmen, auf der Wiese räkeln, ein Sommertag wird für mich dargestellt. Langsame Bewegungen, viel am Boden. Kurz. Dann Mann-Frau-Stück auf schwarzer Bühne mit Lichtkegeln. Die ewige Dynamik von Anziehung und Abstoßung, sich finden und wieder verlieren und wieder finden. In der Pause fällt das Votum der Gruppe an Tisch 2 negativ aus. Laaangweilig! Dann Pina-Bausch mäßig, Ägypter proben den Aufstand. Gewänder und Pyramide aus vermeintlichen Steinen, die einbezogen wird in den Tanz, wie bei Pina das Wasser. Es wird kein Rollsplitt sein, auch wenn es so aussah. Ruckartige Bewegungen, wie Zombies, bei der einen denke ich, die ist auch so geschminkt, schwarz und von den Augen her verlaufen, aber das sind ihre schwarzen Haare, die zufällig dort hängen. Große Kompanie, sehr ausdruckstark und fordernd getanzt. Einer der Tänzer hat viele Tätowierungen und ich wundere mich, dass er das darf, aber er ist auch besonders athletisch. Ein großer Schwarzer ist bestimmt fast 2 Meter und sieht aus wie „The Green Mile“, aber nicht so breit, dafür mehr six pack. Raub der Sabinerinnen bis hin zu Gruppensex. Alles ist dabei. Bei der Flucht aus Ägypten haben sie ein Kind noch mit auf der Bühne, aber nur eines bei über 30 Akteuren, damit kann man Familie darstellen. Überhaupt viel Symbolik mit Frauen, die wie gekreuzigt an den Männern dran hängen und dann leblos zu Boden sinken. Ich finde es ästhetischer, wenn Männer und Frauen oder die Tänzer, die Hebefiguren miteinander machen annähernd gleich groß sind, als diese Eiskunstlaufmäßige Größenunterschiede der Partner mit Frau wie 14 jähriges Kind und Mann ein Hüne. Zum Ende hin bekommt eine Frau einen magentafarbenen Umhang (sonst sind alle steinfarben und grau, praktisch farblos). Die tanzt die letzten Minuten nackt auf der Bühne und ihr Körper sieht aus wie plastiniert. Man sieht jeden Muskelstrang. Richtig krass. Beim Applaus zerreißt sie die Rose und wirft die Blütenblätter ins Publikum. Sie scheint noch recht aufgeladen von ihrem Tanz. Ich mag die Tänzerinnen mit Cellulite am meisten, die richtig Hüften und Hintern haben. Das ist reizvoller als die mit den Jungskörpern. Wie Stephan meinte, die Brüste sahen aus wie Zitzen von Romulus und Remus. Die Männer sind krass verschwitzt und dem Schwarzen steht das Wasser im Bauchnabel und will nicht abfließen. O.k. das war jetzt interessanter und warum dann überhaupt die beiden Vorfilme. Weniger ist Mehr und ich wäre damit zufrieden gewesen nur kurz beeindruckt zu werden und wir hätten früher zum Osterfeuer gekonnt (wobei das Kathrin gefallen hat das zweite und auch sonst seine Berechtigung hatte) auch das Langsame, schwimmbadmäßige zu Beginn hatte seine Reiz, gerade durch die Langsamkeit, die tänzerisch sehr anstrengend ist, glaube ich wenn ich an Yoga denke. Hier war auch das Bühnenbild schön eingesetzt fand ich.
Zu Harald in den Garten, rufe vorher nicht mal durch. Bei meiner Betreuten auf der Vahrenwalder brennt Licht und ich sehe sie sogar im Fenster im Vorbeifahren. Erst mal den Eingang finden. Ich hätte das Tor nicht wiedergefunden, aber ein junger Mann ging vor uns rein. Die Bäume oben abgeschnitten mit kahlen, verdrehten Ästen sehen gespenstisch aus. Es hat sich verändert und ist noch verwilderter und verfallener. Harald musste den Platz vorher roden, sonst hätten wir nicht dort sitzen können. Es sind wieder die stacheligen Beerensträucher die dicken Äste haben – unglaublich. Sein Helfer verheizt die Möbel und was es sonst zu verbrennen gibt. Es hat dort ein Obdachloser ganz offensichtlich gewohnt und seine Flaschen und Schuhe sind noch im Schlafzimmer. Ich grusele mich und habe Angst, dass er jeden Moment nach Hause kommt und uns erwischt. Die Pflanzen wachsen ins Haus und die Rest der Zivilisation zwischen Bauschutt und Verfall. Ein paar Gewürze und viel Putz und Spinnweben. Richtig scary. „Blair Witch Project“ Dreck dagegen. Mit dem Geologen mal in Hamburg treffen zum Mittagstisch im Marinehof, sonst gehen sie in dem Axel Springer Kantine, wenn ihnen nichts anders einfällt, es gäbe viele Möglichkeiten. Matti arbeitet am Jungfernstieg und hat ein Zimmer in der Nordheide bei den Nazis: „Dort wo der Stumpfsinn Triumpfe feiert“. Er geht da auch mal in die Oper. Um Längen besser als Hannover. Pendelt seit 20 Jahren an den Wochenenden nach Hannover und von dem Freund höre ich nicht schon seit 20 Jahren. Das wird eher die Liebe zur Stadt sein und spricht für mich auch mal wieder für Hannover, weil der Typ ist witzig und interessant, kein Internetnerd, der nur dickbäuchig Computerspiele auf dem Sofa spielt, sondern erzählt in Hamburg von einem neu entdecktem Club Golem, wo sie ganz gute Musik spielen würden und auch so einer mag es offenbar hier. Ich bin in guter Gesellschaft und mal wieder bestätigt in meinem Geschmack. Aqua Laatzium. Lange Nacht der Saunen. Was es alles gibt! Der Mond scheint hell über dem verhexten Garten und mitten in den Nachts bimmeln die Osterglocken. Harald ist dafür, dass ich zu meinem Fünfzigsten eine Mottoparty im Kopernikus mache. Die Punks haben auch einen Garten gleich hier in der Nähe besetzt und ihr Osterfeuer war mit Abstand das Größte weit und breit. Größer als das der Vereinsheime mit den bunten Lichterketten: Heimatfront und Feierabendhölle. Mutti ist selber Punk und sucht im Dunkeln Hölzer zum Kokeln mit den handgenähten Schuhen aus Venedig. Kathrin sucht die Opernkarte, die wegen Fahrschein für viele Diskussionen gesorgt hat um sie zu verbrennen und Harald regt sich auf, dass wir ein – wenn auch personalisierte, aber dennoch gültiges Tagesticket den Flammen übergeben hat. Er hat Recht, das ist wie Geld verbrennen.
An den Gärten entlang führt eine lange Allee direkt auf den Fernsehturm zu, wie Herrenhausen zum Sonnentempel (oder was das dort ist). Es ist windig, zumindest jetzt im Gegenwind und gefühlt 20 km Schrebergärtenland. Im Boca ist um Viertel vor 12 schon Feierabend und sie stellen die Stühle hoch. Es war bei ihnen heute wenig los, aber sonst sei es eine gute Idee bei Ihnen vorbeizuschauen Samstag um die Uhrzeit. Und was machen sie jetzt, will Kathrin wissen. Nach Linden und dort feiern. Na dann, bist später. Ich liebe Kathrin fürs Rad fahren auf einem fremden, zu großen Fahrrad, während ihr Bruder immer nur meint, das wir den Glassplittern besser ausweichen sollten, was aber unmöglich und zwecklos ist. Ersiparty mit Wiwis. Heiratsmarkt mit nur 4 Frauen in der Bar. Unser Nachbar sitzt mit einer davon am Tresen und ist seit Montag schon wieder da. Seine Begleitung ist jung, gut aussehend und sympathisch. Sie schaut mich offen und unverklemmt an. Ich stelle ihnen auch die Frage mit der Blutung und dem Handtuch und Jan sagt, seine Mutter hatte gesagt, Waschlappen. Dann wird der ja rot. Ja, aber der ist für so was gedacht wie ein Stofftaschentuch zum Schnäuzen. Das macht Sinn und habe ich so noch nie überlegt, weil ich die Dinger auch nicht benutze. Meiner Schwägerin kannte das Problem nicht und schlug vor den Tampon drin zu lassen, aber wenn ich mich wasche, ziehe ich den eigentlich vorher. Ich soll sagen in welchem Stück wir waren und weiß den Namen nicht. Den Briefkastenschlüssel braucht er nicht wieder. Der Zimtgintonic schmeckt mir nicht. Die jungen Männer turnen auf den Spielplatzstühlen und machen Arm drücken mit Kerze darunter stellen (!). Vor der Tür hat einer die Spiele nicht vertragen und mittig und druckvoll gekotzt. Wenn mein Bruder zu Besuch ist, ist meine Schwägerin auch da und hat ihre Zahn-OP. Mönchspfeffer als Naturheilmittel gegen die Wechseljahre. Ich habe keine Hitze, nur schlechte Haut und bin scheiße drauf.
27.03. Werde um 7:15 wach. Der Körper hat schon umgestellt auf die neue Zeit. Kleines Frühstück mit der Schwägerin. Sich selber erkennen und die eigene Prägung. In Mumbai arbeiten wäre nichts für sie gewesen, zu weit weg vom eigenen Stall. Ich bin beleidigend und kann Leuten vor den Kopf stoßen und benutze kein Taschentuch, sondern den Morgenmantel. Keiner kann aus seiner Haut. Wenn sie mit ihrem Bruder zusammen wäre, hätte sie zu Studentenzeiten Schluss gemacht denke ich nachher wegen eines Vorfalls und dem was man nicht macht. So bin ich selbstgerecht und überreagiere nicht bzw. denke in der Situation hätte es nur Stephan zugestanden Schluss zu machen und er hat es nicht getan. Durch diese Mischung der Veranlagungen feiern wir 30 jähriges Bühnenjubiläum. Der leckere Stips vom Markt, das wäre mal was, aber unserer ist offen und fluguntauglich. Da hat Stephan ein schönes Foto von uns gemacht, warm erleuchtet vom Licht des Osterfeuers. Das sind doch die besten Fotos jene bei denen man nicht merkt, dass man fotografiert wird. Unten im Garten posen für die Osterfotos. Wilhelm Busch Museum hat geöffnet, aber es regnet. Das hat Harald genau richtig gemacht mit gestern und heute ist allen Gartenfreunden der Tag versaut, weil wenn es morgens erst mal schön nass wird, dann ist der weitere Verlauf absehbar bzw. dann wird es meist nichts mehr. Den Tag laufen lassen ist meine Vorstellung von einem perfekten Feiertag. Bin froh, dass ich nicht zum Handball in eine große mit Menschen gefüllte Halle muss. Feiertage sich erst so richtig schön, wenn es mindestens 2 Sonntage hintereinander sind, Rewe zu, alles ruhig. Mikrusch sieht echt geiler aus als der edle Rennhund. Tolles Foto von Steffi.
Gleichgeschlechtliche Beziehung ist genau dieselbe Nummer, nix Revolution. Die Prinzessinnen haben halt behaarte Unterarme. Manche Symbole sind mir echt zu kitschig, aber wenn es ein Wunsch ist. Ich muss auch toleranter werden.
Nach der beliebtestes Mordwaffe fragt mich Stephan. Küchenmesser rate ich. Das war einfach.
Sympathy für den Teufel. Ein Stück um Musik herum gemacht, ohne konkreten Handlungsstrang. Wir sitzen in der ersten Reihe. Ich liebe den Freund von Frau Arnold noch mehr als sie. Den erkenne ich zuerst nicht. Er singt nicht nur gut, sondern spielt auch super und eben wandlungsfähig. Diese Katja spielt immer dasselbe. Er als Hell’s Angels Weichei Aussteiger Uli, der eine Lesung macht und total beschissen liest. Ich könnte mich wegschmeißen. Er hat einen riesigen Bauchnabel und reicht mir einen angebissenen Apfel. Überhaupt sind es die Männer, die mich begeistern neben den tollen Kostümen. Sie haben Verständnis für das Menschliche, bei ihnen darf der Mensch so sein wie er ist und warum alle lieben, das schafft keiner, dann lieber die, die es auch verdient haben (ganz meine Meinung).
Der Freiwillige vom Anfang bekommt eine Maske aufgesetzt um die Mundpartie, dicke Lippen und ein Mund, den andere steuern können und so kann man ihm Worte in den Mund legen, wie er erst was Liebes sagt und dann was Freches, Unverschämtes. Es ist doch immer ein Spiel aus freundlichen und bösen Gedanken erklärt sie uns, wie mein Neffe hat ne Nussallergie, ist der überhaupt geeignet fürs Leben. Nein, ich liebe ihn über alles und wenn ihm was passieren sollte… Christoph darf nicht eitel sein, weil seine Tränensäcke betont werden als Priester der Church of Satan, der immer unterbrochen wird beim Erklären, was sie sind und wollen. Als Luther mit hartem Stuhlgang (der Teufel sitzt im Darm). Der heilige Stuhl bleibt hart und bewegt sich nicht und Luthers Stuhl auch und so gründet er eine neue Religion. Er brät ein Stofftier, was eben noch lebendig seinen Arm hochgelaufen ist. Er schlägt es tot auf dem Holzblock und brät es von allen Seiten scharf an und macht die Zischgeräusche dazu und auch als Isabelle mit ihrem Dressurpferd, was die Schritte und Pirouetten macht und der dämliche Originalkommentar dazu: kraftvoll tritt er aus in seiner ganze Eleganz, das ist eine 9…jetzt heißt es Nerven behalten für die Traverse….ist ganz großes Kino und ich denke an mich früher, wir haben auch immer Pferd und Reiter gemacht, d.h. gerittenes Pferd gespielt. Man muss einem dienen, Gott oder dem Teufel und das Pferd sucht nicht den Reiter, sondern umgekehrt ist hier das Thema. Die Zero Tolerance Band ist schwer gut und die Musikauswahl auch: It ain’t neccassarily so z.B. Die Musiker können echt spielen und sind sympathisch. Es ist kurzweilige Unterhaltung mit Songs von Jonny Cash statt Textbleiwüste. Der Teufel kann den Menschen gar nichts mehr beibringen an bösen Dingen. Feuersbrunst vom Himmel kommen lassen und Städte und Dörfer in Schutt und Asche legen und ausradieren z.B. Das machen sie alles schon selber.
Noch einen Grauburgunder und das Licht wird gedämpft. Die erwachsenen Engel mit Niedersachsenwappen über der Tür sind mir noch nie aufgefallen. Schön. Ich mag den Bartender. Irgendwann kommt Katja raus und sucht ihn auch und holt sich Rotwein und eine Brezel (die Tagesration und vermutlich umsonst oder Mitarbeiterpreise). Sie ist schüchtern und will wieder in der Mausloch zurück, aber die Fans haben schon gelauert und in Hannover sind das dann immer die härtesten, ein Alkoholikerpärchen, die Sprüche machen und was loswerden wollen an Lob und Bewunderung. Sie bedankt sich höflich und darf dann wieder gehen.
28.03. Traum: Irgendwo auf den Klippen im Meer in der Brandung in Russland. Meine Lederschuhe werden nass bzw. die Füße beim dort hinüber steigen. Da steht ein hoher Betonbau mit Raumschiffmotiven darauf, riesengroß auf Säulen steht er da und man weiß nicht, wie er dort hingekommen ist. Angeblich waren Außerirdische da und wollten ein Zeichen geben/hinterlassen. Das ich das mal in echt sehe. Ist Filmkulisse in Men in Black Teil II. Innen flirte ich mit dem Russen, der dort arbeitet. Sie haben mit Handarbeiten, Stickbilder von Adolfs Frau Eva und so was dekoriert. Das ist ironisch gemeint und echt cool. Er will nicht, dass ich Fotos machen lasse (von Stephan). Schade, weil ich die Einrichtung echt szenig und trashig finde. Dann rennen wir zur Fähre. Das sind Schlauchboote. Ich setze mich vorne gleich hin, aber unbequem, zwischen zwei Sitze, die miteinander verbunden sind. Um mich herum lauter Paare. Auf der Fahrt spritzt mich das Wasser nass. Wo ist Stephan. Der sitzt hinten an Deck auf einem Stuhl an einem Tisch. Dann Besichtigung der Sommerresidenz. Hinten ist eine Hochzeit oder so. Man geht da trotzdem durch. Ein schwarzer französischer Tänzer heiratet und man kann sich verlaufen so viele Zimmer gibt es hier. Kann man offenbar zu privaten Zwecken mieten und dann gehen die Touristen, die besichtigen, trotzdem durch. Dann sind wir in einem Laden, die selbstgemachte Dinge verkaufen. Ein Typ macht mich auf seine handgenähten Schuhe aufmerksam. Die sind nach historischem Vorbild gemacht und haben Renaissance-Formen, unten mit Pelz und Leder und sehr aufwendig. Gerne würde ich den Typen unterstützen, aber die sind nicht meines. Wir gehen weiter durch. Hinten aus Fimo Broschen mit winzigen Ameisen, die magnetisch sind und mit einer Stecknadel kann man sie bewegen. Die sind auch noch lustig. Die hat seine Bekannte gemacht erklärt er mir. Finde ich gut, brauche ich aber auch nicht. Dann sind wir auf einem Boot mit meiner Cousine Barbara (?) und anderen. In einer Kurve falle ich ins Wasser und will auch nicht mehr an Bord und mir die Sprüche anhören. Ich schwimme zum Ufer und die anderen kommen nach. Warum haben die extra ihre Tour abgebrochen? Ich hätte gerne auch gewartet und was alleine gemacht. Werde wach, es ist hell und sonnig.
Die in der List glotzen was das Zeug hält. Starren mich immer von der Seite an, die Tussi neben mir, das es kaum zu ertragen ist. Gedrungen, kleine Frauen tun mir leid. Die können nie elegant aussehen, auch wenn sie schwarz tragen (wie der ganze Chor). Das hilft alles nichts, sehen aus wie kleine, schwarze Gummibärchen. Außerdem haben die Evangelen ADHS, laufen unentwegt unruhig durch die Gegend, der Security von der Gemeinde mit Schlips und Jeans und einer Art Walkie Talkie in der Hand und wichtig schauen. Nicht genügend Sitzfleisch für die Oper, rein, raus. Margot Käsmann Ästhetik geteilt auf 2 spröde Frauen. Die eine hat einen Doppelnamen Wie sie das geschafft hat. So viel Charisma und Sexappeal wie ein Berufsschullehrer und irgendwie wie Merkel, politische Botschaft, wie sollen Ostergefühle aufkommen, die Vögel werden lauter bei den Flüchtlingen, die im Schlamm versinken und der Terrorgefahr, also viel Zweifel und Skepsis. Da lobe ich mir doch die satanischen Grundsätze mit Tatkraft statt Grübelei. Hilfe für die die es verdient haben und nicht die psychischen Vampire. Was hilft dieses im Zweifel versinken den Menschen, die mit irgendwelchen Leid zu tun haben. Nichts, es ist die reinste Nabelschau des Selbstmitleids, ohne dass Taten folgen. Keine Überzeugung, keine Vision. Ich nehme es ihr nicht ab, wer selber nicht überzeugt ist, kann nicht überzeugen. Keine Spiritualität und einfach trocken, nichts was mitreißt, keine frohe Botschaft, keine Stimmung. Bach Duett mit Jesus als männliche Stimme im Wechsel mit Sopran. Religiöse Opernarien. Mir kommt es komisch vor. Ich bin auf Instrumentalmusik von Bach geprägt. Händel hat es gut gemacht, ist ausgewandert und die Texte sind englisch und die Musik hat Wumps und Kraft. Church of Satan hatte echt bessere Musik und war fröhlicher. „The friend of the devil ist a friend of mine“ sind die Grateful Dead und Harald hatte Recht. die Evangelien haben angefangen Uhren an die Kirchen zu machen.
Limmer ist echt abgerockt und runter. Die Straße ist aufgerissen und sogar der ewige Limmeranwalt, Herr Ressel, ist verzogen. Wir fahren bei Herrn Schwitzehand vorbei, den ich echt nicht treffen will. Rossi hat zu, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Cohen Brüder live in der Menagerie. Sie sagen selber, dass sie Juden sind. Die Tochter elegant mit Lederherrenschuhen ohne Socken, kastanienbraunem Mantel und offenem Haar und der Vater sportlich gekleidet mit Haarkranz. Es geht darum Urlaubspläne mit den Eltern zu schmieden: Ja, Du kennst New York aus den 70igern: Oh Mann, Papa, Thailand ist touristisch erschlossen, Du hast immer Schiss oder die Malediven. Da gibt es auch gute Unterkünfte. Da können wir nächstes Jahr zusammen Urlaub machen (sie sind zu viert, ihr Freund ist noch am Tisch). Immer wenn es konkret wird, weichst Du aus, ich werde gleich sauer und dann fliegt ein Teller (ich verstehe durchaus diesen Vater, weil wer will schon mit dieser nevigen Kuh in den Urlaub fahren, auch wenn es die eigene Tochter ist). „Das Gerät nennt man Modem und es macht, dass wir Internet haben“ sagt sie schnippisch. Die Tortenboden aus Glas Sammlung ist herrlich, der Kaffee ist saulecker und auch der Kuchen. Wie selbstgebacken, d.h. fällt etwas auseinander, aber geschmacklich eine eins und darauf kommt es nur an. Wer will einen kunstvollen Betonkuchen, der wir Backmischung schmeckt, dann lieber Eierlikörschokokuchen, der sich in zwei Schichten auflöst.
Ich kriege fast Heimweh und erkenne die Piazza wieder. Denke an den tollen Sommerurlaub in Italien und Castallabate bei den Fotos…
Nachmittags kommt der Anruf aus der Gerberstraße. Hatte mich auf die Mail nicht mehr gemeldet wegen Kino oder Mahjong. Heute ist Tag des Joggens, man muss den ganzen Fitnesswütigen ausweichen. Es ist der Wahnsinn, schon morgens auf dem Weg in die List, zurück und jetzt wieder. Ich will wechseln zu den Kathos. Meine Eltern kennen das schon von ihren Töchtern, meine behinderte Schwester ist auch konvertiert. Ich will verhindern, dass mich so ein freudloser Margot Käsmann Verschnitt beerdigt. Essen mit M & M. Hochzeitsuppe aus dem Glas aus Eilvese und Fleisch mit Bohnen und Kartoffeln. Zum Spielen kommen wir nicht. Der Beton auf Paletten in der Kästner war doch keine Kunst, sondern ein Unfall. Da bin ich beruhigt, aber irgendwie hätte es auch sein können. München vielleicht doch 3 Nächte und auch zusammen wohnen. Anfrage wegen der Bettenmaße (King Size ist eine Normgröße, aber trotzdem). Der Sammelteller vom San Diego Zoo hängt in der Dusche und sieht herrlich aus zu den hellblauen Fließen. Stephan erkundigt sich zaghaft nach der Jogginggruppe. Nur so schnell, dass man sich noch unterhalten kann ist die Grundregeln. Das klingt gut. Ich bin dafür und würde ihn gerne anmelden.
Koki kostet nur 6,50 € und ist fast Privatvorstellung. Die Sprengelfrau, die früher mit Pudel ins Kino gegangen ist sitzt vor uns und ich höre Hundegeräusche nicht nur von der Leinwand (dort übergewichtiger Mastiff), sehe aber nichts. Ihr Pudel war alt und muss gestorben sein. Sie trägt ihre Hunde am Körper. Der Film ist herrlich. Typ unvorteilhaft, geschieden. Mutter zu der er keinen Kontakt hatte ist gestorben und war mit einem reichen Texaner verheiratet, der vorverstorben ist und er erbt und schwer reich. Eine Woche früher wäre auch seine Ex reich und die hätte das echt genossen. Er zahlt 25.000 $ im Voraus mit 2 Jahre Personal Training Zuhause. Sie zeigt ihm die Kniebeugen und er soll sich vorstellen mit dem Po eine Wand umzustoßen. Er schaut erstaunt bzw, ihr auf den Arsch. Er kifft (auch mit der Fitnesstrainerin) und schickt Fotos der Pizza, die er isst, wie er sie gerade isst und dann von der halb angegessenen Pizza im Karton, weil er einen Food Log führen soll und sie angeboten hat ihr einfach die Bilder vom Essen zu schicken, das würden manche Kunden machen. Die Trainerin kommt nach Hause und eine Jazzband spielt und ein Chefkoch hat aufgetischt, Salat und Champagner auf einem Rollwagen und es brennt am gedeckten Tisch eine Kerze und sie flippt aus, dass er ein perverser Reicher sei, der alles kaufen will. Er will ihr das Geld halt geben und statt Training will er mit ihr essen so wie er eine Mail verschickt, dass er 200 $ demjenigen zahlt, der seinen Fernseher in den nächsten 30 Minuten in Gang setzt und man sieht einen jungen Studenten, der ihm erklärt, wie die Fernbedienung geht und für 100 extra soll er den Laptop anschließen, dass er die Fitnesstrailer (sprich ihren Arsch, wie er die Rückbeuge macht) in Groß sehen kann. Sie wiederum ist verliebt in den Inhaber des Fitnessstudios, der viel älter ist und was von Optimierung usw. In Videos predigt, seine Faulheit und Angst überwinden, will die Kunden zu besseren Menschen machen. Der reiche Kunde investiert sein Geld und kauft die Hälfte vom Studio bei einer Erweiterung und verkauft seine Hälfte für 150 $ der Trainerin, die gekündigt hat, damit die beiden sich annähern. Dreht den Spieß um und macht Training/Therapie mit ihm. Schön realistisch. Nicht der Dicke kommt mit der Trainerin zusammen, sondern der soll sich Tussis suchen und denen verraten, dass er schwer reich ist. Das Fitnesspaar kommt zusammen und sie glaubt nicht an die Glaubenssätze der Fitnessgurus, aber kann die Buchhaltung machen. Kümmert sich um Kunden, die nicht zahlen und sagt im Diner nach einem Blick auf die Rechnung, dass Eigelb weglassen ist kein Zusatz, sondern ein Weglassen, ob sie auch extra berechnen, wenn man den Kaffee schwarz nimmt, ohne Milch und Zucker nimmt und die Bedienung sagt, den Wunsch hatten sie noch nie und der Chef hat es so bestimmt, weil es aufwendiger war das Eigelb rauszunehmen aus der Eierspeise. Er ist genervt von ihrem Aufstand und gibt seine Kreditkarte hin und sie sagt, gut, dass er sie hat, weil er lässt sich gerne übers Ohr hauen. Die Bedienung hatte sich gewundert, wie das geht das Gelbe raus machen aus dem Rührei. Doch man kann Eier trennen, indem man das hin- und herbewegt. Wir wollen auch Pizza, aber die Brüder auf der Limmer haben zu und so bestellen wir die skurrilen Monatsangebote von Joeys.
Mail an meinen Bruder, wie er sich konkreter den Besuch vorstellt (2er hat geschrieben wegen Skateschule), dass meine Schwiegereltern eingeladen haben, wenn wir einen Ausflug machen wollen und wegen Goldener Hochzeit, ob mal eine Entscheidung gefallen ist. Ich nähe das Pilzhütchen zu Ende. Es gefällt mir zu der Kette mit Häkelanhänger. Ich finde, auch wenn wir zusammen nach München fahren können sie uns mal 4 Stunden entbehren für den Opernbesuch. Das muss gehen bei aller Gemeinsamkeit. Sie können derweil den Augustinerkeller erkunden.
BM-Outfit 23.03.
BM-Outfit 21.03.
Ohrringe von mir zu Fasching als Zeitreise
21.03. Blasse Traumbilder. Abflugtag eines Urlaubes mit meinem Bruder und Familie. Stelle den Wecker, bin als erstes wach und packe. Was ziehe ich im Flieger an. Mein Bruder duscht. Nur noch Sachen von denen im Bad, die Doro packen muss. Hässliches langes Hauskleid. Genau dasselbe wie Katalin. Alle stellen wieder die Ähnlichkeiten fest zwischen uns, wie Mutter und Tochter. Mir steht das Kleid besser. Dann Aktivisten, die Walfang boykottieren und am Strand entlang weg laufen. Sie wurden schon entdeckt, sind aber schneller. Zur Begründung sagen sie, dass sie auch nicht in fremden Ländern Tiere schießen und jagen. In einem Innenhof in Bayern werden sie fast gestellt, können aber wieder abhauen. Eine Ausstellung mit Hilmars Stiefvater, wie dieser eine Schauspieler aus Hannover, Hagen heißt der, ist dünn und extrovertiert, wie ein Hardrock Musiker. Er läuft zwischen den Bildern herum in einer Art Windel und mit schwarzer Farbe gemalt, wie auch auf den ausgestellten Fotos. Mein Kollege hat ein Fotoalbum seines Lebens. Wie der Typ früher aussah als seine Mutter ihn geheiratet hat. Blöden Doppelnamen hat sie gewählt. Seiner wäre mit ihrem Vornamen total cool gewesen. Dann haben sie viele Opfer in die Wohnung gesteckt (dazu ein Foto von Möbeln aus einem Schrebergarten, Flokati auf dem Boden, keine persönlichen Sache nur ein Ausschnitt und das Wort Opfer hängt als Doppelwort eines Pullovers über einem Stuhl oder Sessel). Dann wie er mich kennen gelernt hat, schon im Studium oder zu Beginn der Kanzlei. Bin beeindruckt, wie wir alle darin vorkommen und wie vollständig es bestückt ist mit Bildern und Text. Werde wach. Nehme jetzt immer das dicke Kissen „Knuffi“ meinen Freund, der aber morgens wie eine Barriere zwischen uns liegt. Soll Stephan seinen Widersacher rauswerfen wenn er ins Bett kommt. Stephan erzählt von seinem Traum, dass wir eine Wohnung oder einen Laden so groß wie Real für 6.000 mit Möbeln und Ware bestücken müssen und im Team gegen 2 andere Teams oder Paare kämpfen und es nur funktioniert, wenn man zusammen arbeitet, weil das Geld sonst nicht reicht. Manche untersuchen die Gegebenheiten in technischer Hinsicht und es sind viele Stoffbeutel mit Nüssen, die er verteilt um zu markieren. Ich freue mich über die Badewanne in der neuen Wohnung. Ja, er hat auch Nüsse geknackt und wartet darauf, dass ich backe. Kann Ostern einen Kuchen mitnehmen. Muss ich sagen wegen anderer Kuchen. Ja, aber der hält sich ewig. Stephan wird dann aber meinen essen und nicht den seiner Mutter, so dass der liegen bleibt, also ankündigen. Es ist Osterwoche und der Kollege ist im Urlaub und die Steuermitarbeiterin auch. Ostern werden es 24 ° in Köln. Hier wohl 18, aber nur am Ostersonntag.
Der Hund kläfft und ich höre ihn unten am Briefkasten. Herr Teheran mit 3 Aktenzeichen und einer Nummer der Polizei in Hamburg. Dann meine Eltern, stellen das Telefon nicht mehr auf laut (also es gibt Änderungen und Mama weiß nicht mehr was gesprochen wurde). Erika hat Zähne mit Gold mitgenommen wegen ihrer Fahrtkosten. Meine Eltern waren dafür. Modeschmuck hatte Hanna wohl ca. 100 Ketten von mir. Von mir waren höchstens 15. Frau Frank kommt sie besuchen, fährt lieber Bummelzug und isst kein Fleisch und kein Zucker und nur Dinkel (o.k. so wird man alt und bleibt fit). Die Marmelade meiner Mutter schenkt sie ihrer Schwester. Das ist krass. Ja, Stephan kann mein Vater nichts anhaben, der hat mich an der Backe und da ist so ein Spruch mit Handwerkersöhnchen wie der Gruß aus der Küche beim 10 Gänge Menü, d.h. der muss richtig viel krasse Beschimpfungen von mir aushalten, mein Mann und dann kann er über meine böse Restfamilie nur lachen.
P-Monster hat bei meinem Kollegen, Fachanwalt für Mietrecht, einen Termin heute Nachmittag. Der kriegt erst mal Fax mit Ladung und das P-Monster kommt Morgen zu mir. Ich bin heilfroh, dass ich das Klageverfahren nicht machen muss. Da ist schon mündliche Verhandlung anberaumt bei einem auswärtigen Gericht mit Zeugen, Sohn der Vermieterin und ob Eigenbedarf besteht (weil ich das bestritten habe) und ich wüsste wieder nicht, wie man das anstellt und der Richter würde mich zurückpfeifen wegen unzulässiger Fragen und wissen wollen, was ich will. Da schaue ich lieber dem Kollegen zu, wie das geht und sage als Betreuerin, dass er suizidgefährdet ist und wie das immer war, wenn der Wohnungsverlust anstand. Der Polizist aus Hamburg ruft mich zurück. Auch wenn einer Schizophrenie hat darf man nicht davon ausgehen, dass jede Strafanzeige wirr und inhaltslos ist, auch einer mit Demenz kann Opfer einer Straftat werden, wenn er versteht was ich sagen will. Ich denke, es sind überwiegend familienrechtliche Themen, dass er die Kinder nicht sieht. Wenn sie mit denen abhaut ist es Kindesentziehung. Er kommt nach Ostern und ich melde mich wieder. Wir gleichen die Tagebuchnummern ab. Herr Schwitzehand muss wieder einzahlen. Hat er nicht, dann nicht mit Karte einkaufen und 8,- € leihen. Mitbewohnerin eines Betreuten wegen Renovierung des Zimmers, würde das machen gegen Geld. Ist bestimmt günstiger als Malerfirma, soll sie mir schreiben und ich reiche es beim Amt ein. Herr Ghana wegen Einbürgerung, kommt auch Morgen. 3,70 € für Plastikuntersetzer mit englischen Motiven nach Liverpool. Das macht Spaß. Die Stieftochter des Kollegen braucht Hilfe wegen Drucker, ist freundlich und höflich und will mich nicht bei der Arbeit stören. Ich schreibe meiner Cousine gerade eine Karte geht so mit Arbeit. Druckerproblem kriege ich nur durch Umwege gelöst. Sie schickt mir die spanischen Texte und ich drucke sie hier aus. Sie will die Texte jetzt einfach auswendig lernen. So geht lernen heute? Sie bedankt sich für die ganzen Modeschmuckohrringe, die ich ihnen mal geschenkt hätte. Die konnte sie für Fasching und Zeitreise gut gebrauchen. Sie vermutet richtig, dass ich mich nicht mehr erinnere, die Schwarzen, die Perlen, die aus Bernstein, aber oval und wie Kreolen (keine Ahnung), aber das ist doch mal eine nette Rückmeldung, sage ich ihr. Die Frau in Stuttgart wegen Wohnung und Spedition ist erst nachmittags zu erreichen. Dietrich mag die Zeichnungen seiner Schwester und will die nachbearbeiten. Paps schreibt:
Leider kann ich das Bild immer noch nicht als ‚Bild‘ öffnen und dann auch bearbeiten.
Vielleicht kann Stephan die Sache nochmals probieren – hat keine Eile –
Love
Paps
PS bekomme mit Franziskas e-Mails immer so ein kleines ‚Animationsmädel‘ das winkt und kann damit nichts anfangen.
Hätte die Mails gerne ohne diesen Schnickschnack.“…..
Stephan schreibt, dass er einen Freund mal angesetzt hat auf den Fall, der arbeitet doch bei einer Spedition (gute Idee) und Gerichtskostenstelle hat bis nachmittags geöffnet. Für das Schauspielhaus Hannover suchen sie eine Tanz- oder Akrobatikgruppe, am besten eine schon bestehende Truppe. Da würde ich gerne mitmachen und in ein Stück integriert werden, am besten von Calixto. Suchen die nicht eine dicke alte Frau, die Yoga macht? Dann Sparkasse wegen Beglaubigung des Betreuerausweises. Das Wetter ist scheiße.- Sehe Frau mit nackten Beinen. Ist die Pokerfreundin des Kollegen. Ich mache einen Spruch, ob sie ihr Freund auch nackt auf die Straße geschickt hat. Nein, aber Strumpfhose ist immer umständlich, ich wisse doch und sie will nur ins Fitnessstudio, die paar Meter und frieren macht schlank. Das sei sie doch schon. Angeblich trägt sie Größe 42. Niemals denke ich, aber sage nichts, lohnt nicht. Der Laden sei nicht assi, wie gesagt wird. Muscle-Shirts seien verboten und Kurse gibt es auf Video. Yoga, Pilates, Aerobic, alles was man will und stöhnen an den Geräten beim Pumpen sei auch verboten. Ich gehe heute teuer und hänge mich unter die Decke beim Aerial Yoga. Ich brauche menschliche Ansprache, sonst läuft bei mir gar nichts und sei deswegen auf teuer angewiesen. Sie sei stumpf sagt sie. Beim Essen in der Kantine treffe ich die Kumpels des Kollegen u.a. den Mann dieser Frau. Frage nach 2er skateboarding. Das weiß er auch nicht. Muss ich selber klären/nachschauen. Das Essen ist heute so lecker, dass ich denke, da müsste ich mit Johannes und Familie hin. Ist auch irgendwie ein Erlebnis die tolle Rathauskantine, best of Hannover. Die Polentataler mit Ratatouille-Gemüse, Sauerrahm. Pinienkernen, Gemüsechips. Wenn das im Florianihof wäre würde ich vor Vergnügen schreien und den Mittagstisch über den grünen Klee loben. Auch der Nachtisch mit Himbeeren sauer und Sahne ist echt lecker. Will noch mal mein Lob anbringen, dass sie immer besser werden, aber weißt nicht wo. An der Kasse? Bei dem jungen Typ, der mit Ausgabe beschäftigt ist? Donnerstag gibt es Senf-Eier. Häkeln – eine Ära geht zu Ende, keine neue Wolle, zumindest heute nicht. Häkele die Reste auf und dann gut. Dann muss was anderes her. Doch Socken stricken lernen. Die habe ich wenigstens täglich im Einsatz.
Folien für T-Shirts wie früher gibt es nicht mehr, d.h. die Geräte dazu wegen Öl und wegen Umwelt und Ding. Zweitshop in der Galerie Ernst-August. Ich habe Galerie-Allergie und Stephan muss sich das alleine beschreiben lasse. Er kennt mich seit ich Teenager war. Irgendwas in meinem Traum war mit Popcorn, wie Geruchs- und Geschmacksfernsehen war das. Ich will Donnerstag in den Gottesdienst, dass sich mein Mann schon mal drauf einstellen kann. 3 x Sport und 1 x Kirche gibt es diese Woche vor Ostern. In Wien kann man im Kaffeehaus mit einem Gedicht bezahlen. Lustig, das würde ich gerne in Anspruch nehmen. Muss mal anfragen, ob Gela schon wieder da ist aus darkest Peru.
Dann ruft mich die Schwester des Vereinstypen zurück wegen der Möbel. Duze sie auch gleich. Keine Eile wegen der Abholung, ist am 01.04. noch mal in der Wohnung und jetzt Mittwoch kommt eine Frau Hildebrand (war die Pastorin erkläre ich ihr) mit einem Flüchtling, der sich was aussuchen soll. Das ist bestimmt im Sinne meiner Tante, dass die Sachen nicht weggeworfen werden. Die Freundin der privaten Mail Anfrage. Manchmal kommt es mir so vor als seien psychische Probleme sehr auf dem Vormarsch oder es wird immer mehr an mich herangetragen. Eines Tages landen wir alle in einer Tagesklinik. Nachmittags der Kollege, bei der das P-Monster war. Habe Kündigung nicht genügend bestritten. Das macht er jetzt. Hauseigentümer müssen Hosen runter lassen, was sie sonst noch an Immobilien haben und warum Sohnemann nicht da einziehen kann, Will Entlassungsbericht aus der Klinik und PKH-Antrag. War leider nicht bei der Hanomacke-Feier sage ich und erzähle davon. War auf Sylt mit seiner Neuen. Ich hatte einen Betreuten eingetragen für nachmittags um 15:30, der bei Stadthagen wohnt und keinen Termin bei mir haben konnte. Vor der Tür saß ein andere mit Post seiner Freundin vom Amt für mich zum Bearbeiten. Er fragt mich, ob ich eine große Kunstsammlung hätte und das wohl sehr mögen würde….War wohl länger nicht hier. Ich esse 12 Sahnekaramell und insgesamt zu viel Zucker. Sollte mir ein Beispiel an Frau Frank nehmen. Der Nachtisch in der Kantine ist der Auftakt zum schlimmen Heißhunger auf Süßes, dem ich ungebremst nachkomme (das ist die Sucht, ein bisschen genommen und man kann nicht stoppen). Bedenklich.
Man erkennt das Treppenhaus nicht wieder und es riecht sehr neu/giftig und ich stoppe im ersten Stock vor der Tür. Ach so, richtig, ich war ja eins höher. Bin spät dran und während der Typ am Empfang die Quittung schreibt, reiße ich mir schon mal die Klamotten vom Leib. Die mittelalten Yogajünger, die ich zum Teil vom Sehen her kenne, haben sich um den großen Holztisch versammelt und es gibt Tee und Studentenfutter. Die Mehrheit will in den Kurs von Duncan und wir sind zu dritt. Wie eine Fledermaus über Kopf hängen als hätte ich nie was anders gemacht. Der bunte Stoffkokon wie eine Schutzhülle aus Stoff und Farbe ist genau meins. Die Frau, die Vertretung macht, kennt mich aus der Yogawerkstatt und hat Angst um mich. Irgendwann sage ich, ich kotze nicht, ich falle nicht. Im Gegenteil; ich bin beglückt und kann nicht genug kriegen. Ausgestreckt darin liegen und Klappmesser heißt Delfin. Versuche mir die Räume von früheren Zeiten vorzustellen, hänge jedenfalls im hinteren Raum vom Katharina und den Öl-Frauen und die Umkleide ist dort wo die Lehrerin war, die in Ton gemacht hat. Unten der Türsteher von früher mit dem Körpergeruch und Männer, die auf Boxsäcke schlagen, NY-Fabriketagenstyle. Ich verabschiede mich bis Morgen mit dem Worten: Tschüss, Kinder. Wo kann ich das Zuhause noch unterkriegen. Ich soll hier bestellen rät mir eine Frau in der Umkleide, ist billiger und sie hat ihr Tuch am Holzbalken befestigt und hängt jeden Morgen darin. Soll Stephan mal ausprobieren oder vielleicht das Büro mit der fragwürdigen Optik belasten. Das wäre auch eine Idee.
Es war nicht anstrengend, aber trotzdem Fressflash. 4 Scheiben Brot, 1/3 Butter, das weiße vom Speck, Käse und Sportgummis aus Wien, fast eine Packung. Katalin wünscht sich blaues Taschenmesser mit blauem Karabiner. Herr Schwitzehand schreibt wieder lange, kryptische Mail. Wie die ihn über den Tisch ziehen (hatte schon die Rückmeldung, dass er eher aggressiv aufgetreten war bei der Aussprache und ihnen die Regeln vordiktieren wollte). Er hatte Recht, dass die ihn um sein Trinkgeld bescheißen und das der allerletzte Laden ist und war auch schon bei der Gewerkschaft und die hatten ein offenes Ohr. Ich könnte kotzen, aber er ist eigentlich eine arme Sau. Erzähle Stephan vom Tuch und frage nach Trägern. Er sagt, warum Büro, hier fürs Wochenende und er mag was Markus hat, zum Aushängen. Vielleicht erst mal 10er Karte und schauen ob es bei der Begeisterung bleibt. Kann ich immer donnerstags machen. Wie viele Wochen hat ein halbes Jahr? Ist Muse sein ein Hobby oder Beruf will Stephan wissen als wir zum Kino fahren. Er reitet auf dem Thema herum, dass ich das bestimme und definiere und so dominant bin und sage: essen gehen in Sterneläden ist kein Hobby, weil dann sind vom Taxi durch die Gegend fahren lassen und schlafen auch Hobbies. Auf Demos gehen, aber ich will seine Fotos nicht benutzen, soll seine eigene Geschichte erzählen. T-Shirts mit Folien gibt es vielleicht noch in Wien. Der Typ hatte ja zwei Argumente, warum das abgeschafft wurde, Umwelt und Wartungen und wenn es hier an der Dienstleistung gescheitert ist, sehe ich Hoffnungen in Wien und dann hat man mal einen Vergleich, wie lange die haltbar sind. Steffi ist mit dem Auto gekommen und hätte sich sonst gemeldet (Stephan meinte, zu doof zum Verabreden). Ein Pfefferminztee und noch ein Erdnusseis, das übliche Set, Schaffe mein Twix von Lidl nicht mehr und auch keine Maoam. Schöne Männer, schöne Augenbrauen bei Frauen und schöne Pferde. Haben ja auch den Windhund erfunden. Karge Landschaft, tolle Szenen von zerschossenen Städten und Straßenabsperrungen mit Miliz mit Maschinengewehren und dann hinter einer Tür mit Gitter und Klappe ein Klub wie in New York. Es gibt 4 heilige Verbindungen, Eltern und Kind, Ehemann und Ehefrau, Priester und Beichtender und Manager und Act und was ist mit Arzt und Patient oder Anwalt und Mandant. Antwort: nicht heilig. Bill Murray ist kein Kämpfer sondern Geschäftsmann, der verhandeln will. Er geht um Ohren und Unterschrieben, also Vertrag/Handschlag und um Prozente 65/35, 85/15. Bruce Willis als Söldner will ein Buch schreiben. Kate Hudson als Hure. Erinnert etwas an St. Vinzent. Sehr schöner Film. Habe 6 Armreife verschenkt. Hätte ich den lilanen doch noch gebrauchen können. Da kommt wieder der Schalk. Es gab bestimmt einen Grund, dass ich den ausgemustert hatte und ich muss weniger werden. Wie scheiße sehen denn bitte meine Haare von hinten aus. Das muss mein Mann mir sagen! Muss das jetzt anders machen, wieder Hochsteckdings. Alles ist besser als das erbärmliche Zöpfchenmodell.
22.03. Traum: Lauter verschiedenen Szenen: Ich übernachte beim Kollegen im Bett und stehe dann nachts auf und will nach Hause. Ich war so fertig, dass ich schlafen musste, aber wenn ich die ganze Nacht bleibe, macht das einen komischen Eindruck. Hole meine Klamotten aus einem Raum in dem sein Mitbewohner schläft. Die Tür steht offen und ich erkenne dunkel meine Schuhe auf dem Boden. ich will was von einem Blinden. Der soll Bescheid wissen, (wo hier ein Postamt ist?). Ich laufe auf ihn zu auf einer Wiese, die bergauf führt und dann spreche ich ihn an, weil er ja sonst nicht weiß, wer da auf ihn zukommt. Wir fahren Bus und er weiß nicht, wie wir von hier aus dorthin kommen können. Er raucht m Bus und der Busfahrer schaut in den Rückspiegel. Er kommt dann auf uns zu und der Blinden fragt eine andere blinde Frau im Bus, ob die das weiß (weil die kennen sich oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut aus). Sie raucht auch und der Busfahrer findet das typisch. Der Blinde drückt seine Zigarette aus, die er fast ganz aufgeraucht hat. Ich helfe einer Frau dabei Aprikoseneis zu machen. Der Berg aus Aprikosen ist riesig und die sind astrein, haben nur kleine Holzstücke drin, wie kurze Zahnstocher, die ich rausmachen muss und vor allem die eine ist total voll damit. Habe schon eine ganze Handvoll rausgemacht und bin beeindruckt und zeige das. Sie hat eine riesige Schale Vanilleeis (groß wie eine Badewanne, aber rund) mit vielen schwarzen Vanillepunkten und das riecht schon so gut, aber in welchen Gefrierschrank passt das so riesig wie es ist. Ich erzähle einer Gruppe von dem Aprikosenberg, so groß wie dieses Zimmer, nicht so hoch, aber 1,5-mal so groß von der Fläche her. Sunla sitzt in der Gruppe und ich sage, daneben war ein Feld mit Moosen, also verschiedenen Moossorten und ich habe mitbekommen, dass sie die mochte und haben wollte. Wenn ich merke, dass das Feld nicht mehr da ist, werde ich sie deswegen anzeigen, anonym oder auch mit meinem Namen, weil ich das nicht gutheißen kann. Nur, damit sie gleich Bescheid weiß. Dann ein Yogacamp. Ich habe mich zu zwei Kursen angemeldet und sitze vor dem Kursraum und merke dann ich muss vorher noch aufs Klo. Eine Frau kann mir das nicht richtig beschreiben und ich bin genervt (werde es schon finden). Draußen laufe ich umher und schaue und frage. Das sind die Männerumkleiden. Ein Gang bestehend aus aneinandergereihten Zelten. Dazwischen soll ein Klo sein. Ich helfe einem Typen und wir spannen Stoff, aber der besteht aus Maschen, einem Netz, wie beim Tennis. So wird da nichts draus was dann einen Raum ergibt und das hier in der Mitte ist gar keine Toilette. Gehe weiter. Wohnwagentoilette. Ist irgendwie privat, ob ich die benutzen darf? Mache die Tür zu. Ein Mülleimer mit Katzenstreu und man muss reinzielen. Das schaffe ich nur zum Teil und es läuft auch daneben. ich schaue auf den Boden und um den Eimer herum hat jemand versucht selber Terrazzo zu machen. Es ist lila, wie aus Limo und schon kaputt gegangen und die Stücke liegen auf einem Haufen. Das war bestimmt die Hippiefrau, der der Wohnwagen gehört und das lässt sich nur schwer sauber machen.
Die Bäume könnten langsam diese hellgrünen Ansätze bekommen, schaue schon krampfhaft danach. Studienreise in den Iran. Rundreise. Vielleicht gibt es was aus Hannover, buy local. Die müssen nicht aus Hannover sein sagt Stephan, die können aus der halben Welt sein. Kann versuchen mit Claudias Vater zu fahren in der Reisegruppe oder Individualreise mit einem Betreuten. Die haben mir das schon angeboten nach Teheran zu fahren. Ich verwechsele das gerne mit Irak, d.h. welche Betreute wo her kommt. Mit dem aufbrausenden psychotischen Herrn Hodscha in den kurdischen Teil vom Irak. Das wäre wie in dem Film gestern schräg und „safe as milk“ (wie Bruce Willis dann so schön sagte: do these look like milk trucks and do I look like a milk man?) und wenn es Probleme gibt und alle tragen Maschinengewehre, dann verhandele ich. Schreibe Erika beim Stichwort Küchenutensilien, ob Johanna einen Quirl hatte, den könnte ich jetzt gebrauchen. Kann ich natürlich auch so besorgen, aber von ihr wäre mir sehr sympathisch, wenn es einer von ihr wäre. Wo bekommt man ein Taschenmesser her. Stephan sagt, der Waffenladen bei Horten gegenüber. Der Soja-Latte schmeckt echt lecker. Zeit der Milch doch wieder vorbei?
Stephan sagt, Herr Schwitzehand habe Geld eingezahlt, was ich ihm gestern sagte (9 € wegen Penny). Das kann er im Gegensatz zu meinem Betreuten, der gestern da war. Ja, aber jener ist auch geistig behindert und schafft es immerhin seit Jahren in einer Küche zu arbeiten, dort zu erscheinen und sich in Arbeitsprozesse integrieren zu lassen. Ich bin eher von dem anderen genervt: „! Absolute Dreck Schweine die auf Kosten der Schlechtesten Mitgleider Unserer Gesellschaft wie mich „Grundsicherungsempfänger“ und dort“ Praktikant“ sich ergötzen und MICH, bestimmt audch andere um das einfache Trinkgeld BESCHEISSEN!!! Das ist meine GANZ KLARE ANSICHT! Deswegen habe ich den sofort nicht mehr getraut! Freitag rief ich bei der Gewerkschaft NGG an wegen Infomatriel und Mitgliedfschaft an! Und kam drauf das ich vielleicht Azubi werde usw.. Und hatte mit den ein Langes intensives gespräch, gerade um meine Lage! Sie hatten ohne das ich MItglied war ein offnes Ohr! Und fanden das sehr Postiv das ich sich auch immer mehr jüngere für Gewerkschaften interessieren!“
Der Schlüssel mit dem Michellin-Männchen-Anhänger ist von unten. Ich mache mir viele Gedanken –jetzt schon und verfrüht – um einen Wechsel des Sportstudios. Geht das? Soll ich es machen? Das ist für mich wie eine Trennung/Scheidung. Der Samstagsyogakurs würde mir fehlen und das neue Studio hat auch nur montags- freitags. Blumenladen macht erst um 10 Uhr auf. Treffe Nachbarn aus der Haasemannstraße, der vom Markt kommt mit einer Tüte Äpfel. War gestern bei ihm im Büro, darüber beim Yoga. Leipzig, da wollen alle jungen Menschen zum Studieren hin. Als ich da war, war es mehr Grufties und auch Nazis und mehr Schein als Sein, d.h. fetteste Altbauten wie Berlin oder Prag, aber kaum Menschen um sie mit Leben zu füllen. Nach Holland zum Einkaufen, Metro mit kleinen Plastiksachen für die Wohnungen zum hier weiterverkaufen. Kenne ich, wie Tiger, aber anders. Tiger ist ja dänisch, aber halt so Punkte und bunte Plastiksachen für Kinder und um die Wohnungen voll zu machen. Alles riecht nach Plastik und Weichmacher. Städtenamen in Holland fallen mir nicht ein. Ort am Meer bei Amsterdam, Städtchen zwischen Amsterdam und Meer. Texel war was anderes. Das Hutzelhäuschen von dem Typen mit Zöpfchen reißen sie wohl auch noch ab. Es passt nicht mehr rein und sieht aus wie ein einzelner alter, vergilbter Zahn neben einem neuen Gebiss. Die Stempelkarte von Moving Bones im Portemonnaie als ich die Zeitung zahle.
Neue Betreuungssache, ist Altfall, der ist Alkoholiker und lebt in der List, ist Selbstzahler und hat Wohnungen geerbt, eine hat die Betreuerin verkauft, auch Berufsbetreuerin. Da gibt es Zerwürfnis. Außerdem gibt es eine Frau aus Osteuropa, die auf sein Geld aus ist („das darf man ja immer nicht so sagen“) und mal die ambulante Betreuung gemacht hat. Er hat HIV und das wirkt sich aufs Gehirn aus. Sie kommt auf mich, weil ich mich mit Drogen und HIV auskenne. Wenn ich den Fall übernehme, überlegt sie sich einen schönen Neufall als Ausgleich nach Ostern.
Mein Vater bewundert meinen Mann für sein ausgeglichenes Naturell. Kann man auch oder ich auch. Meine Schwägerin schickt mit Tipps für Bildungsreisen in den Iran (Kochbuchreisen, selber Reisegruppe stellen usw.) bis die politischen Geschehnisse an anderen Flughäfen ihre Aufmerksamkeit wieder einfordern. Ich habe Hunger und fange schon wieder an hier im Büro mit einer Dose Erdnüsse. Ich kann früher nach Hause kommen. Eine Frau im weißen Kittel. Hat darauf bestanden, dass das alles seine Richtigkeit hätte und überfällig sei. Habe ihr den Umschlag aus dem Regal mitgegeben, wo der Name der Praxis draufstand bevor ich sie wieder wegschicke und sie dann sauer ist. Herr Ghana will mir Klamotten aus Afrika mitbringen. Lehne dankend ab. Der Stoff aus Paris liegt noch rum. Der Kater von Frau Babykatze muss kastriert werden. Kümmert sich der Pflegedienst drum, kostet 70 €. Die haben ihn auch angeschleppt und der davor wurde von Tierschutz konfisziert und die frühere Freundin/Mitarbeiterin meldet sich wieder bei mir, weil meine Betreute für Alkohol sexuelle Dienstleistungen anbieten würde und das findet sie unerhört und lauter ruhig stellende Medikamente bekommen würde und den Pflegedienst wieder wechseln will, dabei hat der alte nie gelüftet und nichts gemacht. Ich sage, nach meinem Kenntnisstand will meine Betreute zu ihr keinen Kontakt, also telefoniere ich auch nicht mit ihr. Ob das alles berechtigt ist oder nicht spielt dabei für mich keine Rolle. Wir können zu dritt reden, aber ich nicht mit ihr am Telefon hinter dem Rücken meiner Betreuten und auch wenn sie damals für den Betreuerwechsel gesorgt hat, wie sie mir jetzt vor hält, ändert das nichts.
Stephan hat lecker gekocht, auf meinen Wunsch hin mit Reis. Markus hat total süß geschrieben und mag den Würfel. Das freut mich so sehr. Mama schickt mir Foto von meiner Tante ca. 1940, daher habe ich meine Liebe zu den Hütchen. Das war wohl Fasching. So süß. Bringe die gelbe Sinnlosschale zu Gaby. Weiß gar nicht, ob die geeignet ist, weil die müsste größer, weiß sowieso nicht, wie Ikebana wirklich ausschaut. Mir kann man alles verkaufen, meine Ikebanatante kannte sie ja auch. Ruhig österlich. Ist Ostern ein zweites Weihnachten für den Floristen oder haben die Leute selber was Blühendes im Garten. Ja, richtig, das geht ja erst los. Der blühende Baum in der Vase (eine Mirabelle, die im Garten eines Freundes gefällt wurde) ist eindrucksvoll und sieht toll und sehr asiatisch aus. Kastanienzweig in der Vase macht was her. Die kriegen auch eine postmortale Erektion. Ein Würfel aus dem Stamm des gefällten Baumes bei uns aus dem Garten mit etwas Rinde dran hat danach noch ausgetrieben, was eben so aussah wie die Erektion an einem Toten. Die Psychoklingel geht 10 mal und ich drohe schon wütend zu werden nach dem Motto, reicht nicht zwei Mal und blöde Kuh kommt auch noch rein mit den Worten, dass wir ein Problem mit unseren Türen hätten. Zum Glück höre ich es nur durch geschlossene Tür, ich könnte mich nicht beherrschen und würde behaupten, sie hat ein Problem mit dem Finger, nervöser Zeigefinger ist meine Diagnose.
Wir haben Premierenkarten in der Bayerischen Staatsoper zu einer Calixto Premiere und mein Mann freut sich und ich mich für und mit ihm, hoffe auch, wir sehen den Kartenbesorger. 1. Reihe erster Rang oder zweiter Rang, auch gut. Carola sucht nach einem Quirl und legt ihn in den Schrank, wenn sie was findet. Wenn mir noch was einfällt soll ich es sagen. Die ist lieb. Telefonat mit Claudi, ihr wird schlecht beim Aerial und das Glockseefestival fällt vielleicht aus, weil sie arbeiten muss. Sie war krank und geht heute Abend aufs Konzert „würde ich ja scheiße finden“. Ein Metalkonzert. Hauptsache nicht satanisch. Sie ist Patin. Nein, versichert sie mir und bringt mich auf die Idee, dass man nur die Haken in der Decke braucht und das Tuch nach dem Benutzen auch wieder abhängen kann. Gute Idee! Schwiegermutter aus Erlangen und dann vielleicht Essen gehen zu Elenas Geburtstag. Eltern tauschen schlägt sie vor. Meine Mutter ist nur lieb. Das stimmt.
Ich gehe wieder in das Fremdgehstudio. Mehr Zeit in der Umkleide und sehe die Ausmaße des Abrisses. Die Frau, die eigentlich in Berlin wohnt und gestern schon im Kurs war ist wieder da. Ich wurde mit fleißig begrüßt. Heute 11 Teilnehmer statt 5, es scheint zu wachsen. Der neue Kurs ist viel Krankengymnastik auf dem Hocker, Bewegung mit Atmen synchronisieren und etwas Atemtechniken aus dem Kundalini geklaut. Es ist anders als ich es mir vorgestellt habe und die Frau lächelt künstlich und ich finde sie nicht so locker wie gedacht. Beim Slingtraining hat man wenigstens einen Schweißfleck auf dem T-Shirt danach, zumindest Duncan, der Trainer. Es sind gemischte Kurse und alle verweilen, nur ich hetze weg. Zum einen bin ich spät dran, weil die überzogen hat und es behagt mir auch nicht dieses Herumstehen und Socialisen. Sind wir im Swingerclub?
Der Countdown bei Nina. Es ist gemütlich und wir nehmen ein letztes Mal den großen, gemischten Teller. Larissa war krank und trägt mein senffarbenes Häkeltuch, was ihr gut steht und mich freut. Es geht um merkwürdige Krankheiten meine Lähmung z.B. fähige Neurologen, der Schwiegervater von Sabine will seinen neuen fragen, warum er seine Schwiegertochter so doll mag (sehr süß) und die Ostsee mit Gesichtsbehandlung als Teil der Massage. Ich zeige, wie wenig Haare ich nur noch habe und auch das wird schön gefunden. Englisch würde das ausschauen. Diese Freundinnen müssen mich mögen, dass sie mich derart mit dem Blick der Milde betrachten. Eckhard kommt mit einem Freund, der Bier und Schnaps trinkt. Morgen bringt er Stella. Er macht einen Ausflug nach Göttingen und Karin ist in Italien. Ob ich meinen Hut bei Hut ab gekauft hätte. Er hat sich eine Schiebermütze maßschneidern lassen, weil er so einen riesigen Kopf hat (hat er echt) und wollte eine Hut, den er von seinem Vater geerbt hat weiten lassen. Hatte er schon mal machen lassen, aber durch Nässe zieht sich das wieder zusammen. Die Chefin hat das umsonst gemacht für einen alten Stammkunden und eine Neue, vielleicht Auszubildende sagte was von vorher reinigen lassen und war ganz kompliziert. Wir werden eingeladen und überlegen Castellabate und einen Ausflug mit dem Auto nach Braunschweig zu Queeny. Dann darf ich mal tanken oder es versuchen. Das wollte ich immer schon mal. Auf dem Rückweg die Berlinteilnehmerin aus dem Studio, die grüßt und überholt. Ja, die hat echt einen athletischen Körper.
Mails: Betreute aus Hameln, Frau Prozesse, ist psychisch zusammengebrochen mit Verdacht auf Schlaganfall und soll alle Stressfaktoren meiden. Ist jetzt im Haus des Vaters an der Ostsee. Sunla scheibt lieb, neues Yogastudio mit tätowierten Frauen mit Dreads (flat rate, all you can yog) und Snow boarden stehen an. Grüße zurück aus der alten Heimat, würde am liebsten schreiben Mittelfeld, aber das wäre gelogen. Ich wollte es nicht öffnen, das Paket, sondern los wegen pünktlich und freue mich an meinem ersten Telegramm mit personalisiertem Text von Amazon bzw. von Jasmin, das Hörspiel über Geschichte, gelesen von Christoph Walz und Band zwei gibt es wenn es mir gefällt. Das ist dann Renaissance bis heute. Da ist mein Osterpaket sehr alt und lumpig im Vergleich dafür überfrankiert.
Blut ist o.k. Passt zu Ostern und Ostern ist ja das beste und wichtigste christliche Fest, wie ich gestern mit der Taufpatin Claudia festgestellt habe.
23.03. Traum: die Frau über die ich nicht mehr schreibe und eine andere Frau/Freundin bringen mir Schokolade und Geschenke. Ich bin sauer und beleidigt, kriege mich dann aber wieder ein und entscheide mich um und bin freundlich/charmant. Im Bett denke ich noch, fühlt sich mein Bauch ganz anders an, fest, neue Bauchmuskeln? Hat das Training von gestern doch was gebracht? Auch wenn, es macht mir keinen Spaß auf Stühlen in der Gemischtgruppe Becken und Schultern zu kreisen. Tiger mit Feueratmung war noch das Beste und das kann ich auch zuhause mal machen.
Ein Leben in der Selbstüberschätzung, wie Dietrich unsere Veranlagung beschrieben hat. Ja, das kenne ich und es fühlt sich gut an und macht es echt angenehmer, alles, vieles. Nagende Selbstzweifel bringen es nicht, helfen keinem. Der obligatorische Absageanruf. Dann wieder eine kleine Runde meine 3 Sachen bügeln. Schwarze Seide waschen hatte ich zu Recht Zweifel. Sieht hinterher echt doofer aus. Das mache ich nicht mehr, lüften und gut. Die Kleidung nimmt es einem echt übel. Schwarzer Armreif weg, zu viele, keine Kontrolle. Stephan liest mir aus der Haz vor, dass Richter Freispruch gegeben hat für Patienten, der sich das Marihuana auf Rezept nicht leisten konnte und es dann illegal erworben hat. Er war berechtigt es aus medizinischen Gründen zu nehmen, aber eben zu teuer. Das ist mal ein Statement. Gestern wurde mir zu Sling training geraten, mal was Neues probieren, aber mir ist nach Yoga und ich nehme ja dann eh eine 10er Karte für das Tuch-Yoga und kann es dann auch später mal probieren. Wichtig ist, dass die 10er Karte in die Sommerferien von Movenyo fällt. Dann kriege ich es locker verbraucht. Die werden sich auch wundern, wie großkotzig ich eine 3er Karte wegballere, wenn ich heute den letzten Stempel hole.
Fisch bei Lidl und Zutaten für die Auberginenlasagne, die ich ausprobieren will. Wasabi-Mandeln, die ich Karfreitag nach Eilvese mitnehmen wollte scheint es nicht zu geben. „Oh baby, baby it’s a wild world and I’ll always remember you like a child“ singe ich als Ohrwurm. Ja, der Film wirkt nach und wir lieben Cat Stevens, der greift einen richtig, wenn man ihn hört und H & M, die mit magersüchtigen Models auf 70er Jahre Hippies macht kommt mir schlimmer vor je öfter ist daran vorbei fahre.
Noch ein Hochlandkalb, Rambo, ist auch geboren, aber am 03.04. ist mein Onkel zum Familientreffen in Kühlungsborn. Scheint sehr beliebt zu sein dort. Meine Schachtel mit den ausgeschnittenen Briefmarken die ich sammele ist auch weg. Verliere ich jetzt alles? Es gibt erst mal alten Joghurt mit einer zermatschten Birne, selber gemacht oder übersehen. Mann spricht englisch und will lawyer wegen divorce. Next week. Monday is a holiday, but on Tuesday he can speak to my colleague doing family law. Er will nicht, dass ich seine Nummer notiere bzw, zurück gerufen werden wegen Frau und so. Kein Problem. Jerewan war mir auch vorgeschlagen worden als Urlaubsziel von der Frau des kranken Kollegen, der malt wie Helmwein und ich melde mich da nicht mehr, traue mich nicht, weil ich nicht so aufdringlich sein will und sie hat dienstlich dort zu tun. Mal exotisch verreisen, mal was anderes. Das muss mal sein.
Elisabeth schneit rein vor dem Termin, einfach so um kurz vor 13 Uhr statt 15:30 Uhr. Sie wollte anrufen. Ach so. Der Hund kläfft wieder unfreundlich als sie in den Flur geht, aber sie muss ich nicht schützen (die klaut fremde Schäferhunde vor dem Supermarkt, also keine Angst). Sie hat eine weiße Maschinenpistole aus Plastik in der Tasche, die rausschaut, sieht nach Star Wars aus. Ich bin super kurz angebunden. Sie will wissen, was in Brüssel los ist und ob das in Belgien liegt. Ich antworte nicht, beschäftige mich auch nicht damit. Stephan kommt gerade rein, soll sie den fragen, der schaut das immer. Es gibt gegenüber nur eine Pasta und wir müssen auf Suppe ausweichen und Stephan (findet Rambo noch süßer und ich sage, nicht mehr lange und ihm wachsen dicke Klöten und er hat einen Sabberfaden aus dem Maul hängen) hat Morgen einen Termin beim Bürgeramt für einen neuen Pass. Die Fotos hat er schon machen lassen und fliegt dann vielleicht alleine in die USA. Stella kann er zuhause lassen. „Contract, release, arch“. Ich verarsche den Kurs von gestern, aber kann es sein, dass ich leichten Muskelkater habe? Die Essener fahren Ostern weg und Städtereisen nach Belgien sind derzeit wohl nicht angesagt. Jasmin weiß was bei uns los ist, weil sie mein Tagebuch gelesen hat und kann dem was abgewinnen. Das tut mal ganz gut bei der ganzen Schelte, den Vorwürfen und aufgekündigten Freundschaften. Stephan hat Gerichtspost gemacht und auf dem Weg wohl Bilder für die Götter. An der Uni werden riesige Buchstaben aufs Dach befördert mit einem Kram, sie sind beim Buchstaben „R“ und dann als er seine T–Shirts abgeholt aus der Galerie sitzt dort ein Mann, zusammen gesunken mit Kappe ins Gesicht gezogen und eine Frau mit weißen Klamotten fuchtelt ihm mit einem weißen Maschinengewehr um den Kopf macht entsprechende Geräusche damit und ruft „Du bist bestimmt ein Schläfer“. Es ist meine Elisabeth. Die Motive der T-Shirts sind wie verwischt, unscharf. Bei den Folien waren sie gestochen scharf. Herr Schwitzehand schickt mir derweil SMSe: Warum hab ich „Personal“Ausweis und kein „Personen“Ausweis“ ich bin keine „Juristische“ Person! Sondern eine „Natürliche“Person!? (mit Foto von dem Ausweis) und dann: Mich interessiert nur was Sie drüber wissen und halte ?“ Ohh Mann, ist Ostern das zweite Weihnachten in punkto durchdrehen? Und damit nicht genug. Es kommt noch eine: Deswegen reagiere ich auf ALLES so!.
Schreibe Harald: Ostern steht vor der Tür. Zündest Du irgendwo was an? Außerdem gibt es Morgen Senfeier in dieser Kantine, die nach meinem Dafürhalten immer leckerer werden, so dass das sie dann bald an den Bremer Standard heran reichen müssten, aber die Deppen machen doch die Schale kaputt bei den Senfeiern und können die dann nicht bemalen und in den Baum hängen. Man muss die ausblasen und backen oder Rührei machen vor Ostern.
Stella ist angekommen und Eckhard will uns mal zu Spätzle einladen und Bienvenuti al Sud mit dem Beamer gucken.
Auch die Klos erkennt man nicht wieder. Dieses Gekünstelte von der Vorlehrerin ist mir echt unsympathisch und wirkt gequält und unsicher. Schauspielerin. Hätte ich wissen sollen. Die Frau, die auch Chi Gong macht hat eine bessere Stimme und sehr bewegliche Zehen. Viele Elemente aus dem Chi Gong Tai Chi, was weiß ich, werden mit dem Yoga vermischt und das ist dann das Neue. Durchschwingen vom Taucher in die Machtstellung, was sonst Stuhlstellung heißt. Alles schön und gut, was ich nicht so gerne mag ist durch den Mund ausatmen und gähnen wenn ich nicht muss (und ich traue mich ohne Hand vor den Mund), sie will unsere Zäpfchen sehen oder den Mund aufreißen. Der Studioinhaber turnt auch mit. Männer sollen sich unten herum ordnen, wenn sie auf dem Bauch liegen. Neben mir zwei nette schwule junge Männer mit langen Armen, die das erste Mal da sind. Der eine bringt meine Blöcke weg. Katja in der Umkleide, ob ich auch untreu geworden bin, also abgehauen von Stephie. Nein sage ich. Ich habe nur die Osterpause genutzt um was Neues auszuprobieren und die wundern sich, dass ich jeden Tag komme, aber heute bin ich durch und der Spuk ist vorbei. Ich kann schon nicht wechseln, weil ich dann über kurz oder lang von einem Pizzaauslieferfahrer umgemakkelt werde.
Wir sollen Ostersonntag nach BS (zum Kaffee!!) wegen des Lageplans bzw. Ortsbegehung. Montag ist vielleicht Flugwetter.
Deutscher Spielfilm über behindertes Kind was dann nach der Geburt stirbt. Wie bin ich da reingeraten? Gehe früh ins Bett. Der von oben bewegt sich viel mehr als Jan und läuft ständig durch die Wohnung. Der soll mal zur Ruhe kommen und anfangen zu schreiben für seine Hausarbeit. Kann ja mal hochgehen und fragen ob ich was Korrekturlesen soll. Der Mond ist hell, werde wach als Stephan ins Bett kommt und setze eine Schlafbrille auf. Der Hund kommt nicht zur Ruhe und irrt durchs Schlafzimmer, das Rascheln der Plastiktüten verrät, dass sie sich ein Nest aus meinen Wolltüten zurecht machen will. Stephan lockt sie ran und zeigt ihr wo sie hin soll und dann holt er ihre Transporttasche und stellt die auch hin. Dann hören irgendwann das tippeln auf dem Holzfußboden auf.
24.03. Traum: Ich habe zu viel über die Eheprobleme meines Kollegen im BM-Tagebuch geschrieben. wenn durch irgendeinen Zufall das die Kinder lesen? Und wenn ich das ändere und schreibe ein Freund, dann ist er nicht so zu identifizieren. Im Traum geht es darum, wo wir Büromaterial bestellen. Der Kollege fragt mich, wo ich meine Sachen herbekomme, weil sein Lieferant will ihm die Sachen nicht hochbringen, sondern unten im Schreibwarenladen abgeben und er muss sie sich dann holen. Warum das denn und wir haben ja sogar einen Fahrstuhl. Ich hatte mal Dreske und Krüger am Anfang als ich bei Herrn M eingestiegen bin, da habe ich seinen Lieferanten mitgenommen. Das ist eine teurer Traditionsklitsche aus Hannover und ich habe immer noch Umschläge von damals, vergilbte, aber die sind reißfest und wasserdicht (ich zeige sie ihm). Wir können den Anbieter am Waterlooplatz nehmen. Da waren wir doch mal zusammen beim Jobcenter und hatten einen gemeinsamen Termin. Es läuft wie ein Film ab ohne Ton. Flipchart des Kollegen, wo was dran steht und ich gehe nach vorne und stelle mich an den großen Besprechungstisch und agiere wohl vordergründig, aber man hört eben nichts und sieht nur die Körpersprache. Dem Kollegen will ich ein Outfit zeigen, was er davon hält. Ohne Ärmel, ist halt wenn es ganz heiß ist im Sommer. Dazu muss ich die 3 Lagen ausziehen, die ich anhabe und das geht nur mühsam. Das passte sowieso nicht und jetzt habe ich das Originaloutfit an (auch alles kurzärmelig bzw. ohne Ärmel) u.a. einen schwarzen kurzen Rock und keine Strumpfhose (wie seine Frau es trägt und ich seit neustem wohl auch und fühle mich total wohl damit und steht mir). Er sagt, der Rock mache mir einen guten Hintern und klapst drauf, aber freundschaftlich. Ich drehe mich um und ziehe das Oberteil aus. Der graue Stoff-BH ist verrutscht (so einen habe ich hier gerade ausgemustert, weil sie mir zu groß sind, die aus den USA) und in dem Moment kommt seine Frau rein mit ihrem Schlüssel und will was mit ihm besprechen, Krise, hat schlechte Laune. ich verstecke mich zwischen Schreibtisch und Glasfront auf dem Boden in der Hocke bzw. 4-Füßler-Stand aber tiefer kauernd. Sie ist so in ihrer Welt, dass sie mich nicht sieht und auch den herumliegenden Klamotten keine Beachtung schenkt. Ich denke, er wird sie rauslocken aber er verrät mich quasi und sagt, hier seien sie nicht alleine und könnten nicht reden, ich sei da. Sie gehen raus in den Flur und streiten bzw. sie hat ganz schlechte Laune und ein Kind auf dem Arm was jünger ist. Ich gehe raus an ihr vorbei und grüße sie nicht. Werde wach von den Tippelschritten des Terriers. Den alten Terrier sollte man mit dem jungen Studenten zusammen machen. Ich bin irritiert von diesem Traum und finde ihn auch unvorteilhaft, aber was soll‘s. Der Kollege ist ja nicht da, so dass ich ihm heute nicht begegnen muss.
Kaffee in BS mit Stövchen, Schokolpulver und Quirl. Das war schon eine Performance, die man gerne noch mal sehen will. Japanische Tea-Ceremony Dreck dagegen. Kuchen könnten wir ja mitbringen und Fahrräder. Von dem Mountain-Bike habe ich fast so was wie Rückenschmerzen bekommen. Ich könnte noch mal österliches Kittelschürzenoutfit ausprobieren,
Ü-Ei-Plastikschaf mit Brille als Eierbecher zum Basteln /Kunst machen für Harald. Im Büro lese ich: „Habe ich einen Zahnarzttermin und hoffe nicht, dass das unsere Senfeierpläne korrumpiert“. Ich: „Hey und ich habe Dir was Süßes zu Ostern besorgt. Das passt ja wieder wie Arsch auf Eimer“.
Anrufe bei Gericht, morgens Geschäftsstelle gerade noch da und dann mich am Telefon direkt vor Ostern. Habe ich wohl einen Kostenfestsetzungsantrag gestellt beim Sozialgericht. Die Region Hannover schrieb am 14.01., dass auf den KFA vom 20.10.2015 neu berechnet nach Schriftsatz der Gegenseite vom 15.12. 564,86 € überwiesen wurden. Ich habe das heute mündlich für erledigt erklärt. Der Schreibtisch muss leer vor Ostern. Ein Typ ruft an und hat Probleme mit den Stadtwerken und die wollen Raten nicht akzeptieren und den Strom abschalten und er hat erst mal 50 überwiesen und als ich sage zur Not beim Jobcenter beantragen ist er sehbehindert und die wollen nicht beim Ausfüllen helfen. Berechtigungsschein besorgen und Termin machen statt Umsonstberatung am Telefon.
Kurz Zuhause anrufen wegen Foto von Hanna. Jetzt wüsste ich, wo ich meine Liebe für Hütchen her habe. Faschingsbild von ca. 1940. Haben jetzt viele Fotos bekommen und die Kissen vom Sofa können sie auch gebrauchen, werden alt und brauchen Kissen. Ja, aber ich schreibe nicht mehr, Quirlwunsch war mein letztes Anliegen. Dann müssen wir das Schicksal entscheiden lassen. Natürlich kann sie meine Schwägerin den Schmuck zeigen, die darf ihn auch haben, auch die Echtsachen. Warum denke ich da wieder an mein Bild im Kopf von neulich, es geht um lange Leben und gesund usw., diese Diskussionen und ich denke, eine verwelkte Rose kann man nicht mit einem jungen Gänseblümchen vergleichen. Sie sind und waren nie dasselbe. Was man für ein Leben führt und in welchem Körper man sein Zuhause hat ist eben sehr verschieden und es kommt nicht nur auf den Zeitfaktor an, sondern eben auch die Qualitäten sind überhaupt nicht sind die Dinge nicht eins zu eins vergleichbar.
Der neue Schädelspalter wird mir am Kiosk mitgegeben und ich finde es zwar nicht, aber wie war das? Massiv Attack spielen in Hannover? Hier steht nur was von A-HA und die wollte ich noch nie sehen. Die Vernissage am 08.04. sieht auch künstlerisch sehr vielversprechend aus. Da freue ich mich drauf.
Frau Ruanda ist bei der Ergo und hat Spritze schon besorgt für nach Ostern. Mit der VHS und dem Deutschkurs hat es noch nicht geklappt, aber die Therapeutin ist da dran. Ich wollte sie sprechen vor dem höchsten christlichen Feiertag, aber sie ist in der Gruppe. Das ist mir sowieso lieber. Rufe in der Königstraße an, was denn nun mit der Chronikerbescheinigung ist. Sollen sich nach Ostern melden. Alles ist auf früh Feierabend machen. Nichts los, Datev-Update. Dann ruft doch der Arzt sogar noch zurück. Die Stieftochter der Kollegen braucht Hilfe an der Kaffeemaschine. Ja, Pflege drücken. Lag der Traum daran, dass hier gerade relativ viel Kontakt ist, überlege ich. Äußerliche Familienähnlichkeiten sind ja stark ausgeprägt. Die Chronikerbescheinigung wird gefaxt und ich schicke alles per Fax an die AOK.
Das Zucker in Braunschweig, Bip Gourmand und altes Fabrikgebäude, gegrillte Wassermelone und Jakobsmuschel. Ich bin dafür. Nach dem Kuhausflug haben wir bestimmt Hunger oder Appetit und will mich gerne revanchieren. Stephan ist wegen Treppenhaus bockig und das „Zucker“ hat sonntags geschlossen.
Die RAin von Frau Hameln sagt nur ihren Namen. Ich hätte sie um Rückruf gebeten. Kann mit ihrem Namen aber nichts anfangen und frage sie: von welcher Stelle rufen Sie an? O.k., die denkt auch, ich habe Demenz.
Blaue Fahrradzeichen auf dem Boden sind erhaben und eine Belästigung für Radfahrer. Wer hat sich das ausgedacht? Stephan hat neulich gesehen, wie sie neu gemacht wurden. 3 Ketten beim Fairkaufhaus, aber zwei zum Verschenken und oben gibt es einen Ski Mütze für die Schweiz mit stilisierten Blumen (ich finde sie herrlich). Meine Cousine wird Ende April fünfzig und muss langsam mit der Lustigmode anfangen und ein großes Entenwolltuch für Bayreuth. Stillecht Enten füttern ist hier das Motto. Dazu kriege ich einen Schokohasen geschenkt an der Kasse. Wolle: keine. Der Bann ist noch gebrochen. Alter was alles in der Swiss Life Hall läuft. Echt jetzt?
Harald hat betäubtes Gesicht und isst langsam. Wir sitzen zu dritt und der Inder isst Rouladen und verweilt bei uns. Nando hat sich in einen Dackel festgebissen und es floss Dackelblut. Die Besitzer waren wohl cool drauf. Ich erzähle von dem Silberseefall Miles und dass hier die Amtsrichterin auf Teilung der Tierarztkosten entschieden hat und ich finde es krass, dass man überhaupt was bekommt, wenn ein Hund sich beim Spielen verletzt. Senfeier, hätte auch gerne mehr Soße gehabt, aber nehme es so wie es kommt. Die „zwei Kellen Soße für mich Frau“ hinter mir nervt, dann lieber nichts sagen und ärgern. Etwas Anstand muss sein. Die Katholiker sind die besseren Liebhaber sagt Harald, der es probiert hat und schenkt mir einen Orangefarbenen Osterdildo. Der ist ja viel zu lang. Ich brauche nur bis hier zeige ich Harald, den das nicht sonderlich interessiert. Er hat ihn von der Lister Meile und er macht viele Seifenblasen und warum nicht eine große. Weil die ausschauen wie große Schlingen erkläre ich Harald. Stecke ihn mir vorne in den Gürtel der Jacke rein. Kommt gut an. Wo kann ich denn mein Lob mal loswerden, frage ich eine Kassiererin. Es gibt einen Kasten „Ihre Meinung ist uns wichtig“. Da werde ich über Ostern einen langen Brief schreiben drohe ich. Wir verweilen an der Osterdeko, aber ich habe bei der Blumenhändlerin meines Vertrauens bestellt. Dann schlendern wir durch den Maschpark am Hiroshima-Weg entlang der Löwe und Dorothee mit dem Dildo. Es ist herrlich. Diesen Friedhof (?) an der Leibniz-Bibliothek ist mir noch nie ausgefallen. Alles sieht so schön nach Frühling aus und fühlt sich vor allem so an.
Liebe Susann, wenn ich es Dir schicke, kannst Du es nicht ablehnen in diesem Sinne frohe Ostern. Die Jecken in Köln sollen sich ruhig wundern über den fremden Orden und auch darüber, was Du wohl für eine Trägerin/Königin bist und welche Stellung/Machtbefugnisse Du hast. Durch das ihnen unbekannte Königreich Döhrener Turm können sie das gar nicht einschätzen. Außerdem Partnerorden mit Alain (dem wir letztes Mal einen Mühlheimer Orden geschenkt haben, d.h. ich.
Die Tochter hat die Kopfhörer auf und schreddert. Das sieht wie immer maximal lustlos aus. Von der fürs Abitur Lernenden will ich mich auch verabschieden und das Zimmer des Kollegen ist leer. Ich bin irritiert und dann sehe ich die Umrisse hinter der Glastür zum Besprechungszimmer und klopfe an. Sie trägt eine Mütze auf dem Kopf (bad hair day) und hat es sich mit der Freundin und einer Tüte H-Milch und irgendwas in großen Schüsseln dazu gemütlich gemacht an dem großen Tisch, der voll ist mit Lernutensilien und allem was man braucht. Ich wünsche frohe Ostern und bin dann mal weg.
Ich habe Ostergeschenke für alle, Schwägerinnen und Schoko für Neffen, die Osterschule. Ich bin ausgestattet. Briefe von meiner Tante Elsbeth und selbstgemacht von Katalin. Wie ich sie finde, ihre Karte. Ja, natürlich toll. Stella kraule ich am Kopf bis sie stöhnt vor Vergnügen. Etwas ruhen, Kuchen backen und auf den Abend warten. O.k. Vahrenwald liegt nicht in Richtung Südstadt wegen Street Food. Ich könnte wieder zum Hängeyoga, aber die Karte ist verbraucht. Erst mal bei Harald bedanken für den Blasendildo.
Ich stehe um 10 nach 7 unten vor der Tür fertig zum Losfahren. Frisiert und sogar die Lippen nachgezogen Das reinste Edgar Wallace Wetter. Traue mich nicht alleine im Dunkeln in eine Kirche am anderen Ende der Stadt in der ich niemanden kenne. Wieder hoch und Kino-Programm gucken Laurie Anderson über ihren toten Terrier wäre um 18 Uhr gewesen. Ich habe versagt. So fängt Ostern ja gut an. Dann Perlenabstimmen. Das passt zu dem David La Chapelle Bild was mir Claudia schickt. Es zeigt allerdings Maria Magdalena, wie sie Jesus die Füße wäscht und mit ihren Haaren trocknet (also nicht Jesus am Ölberg, andere biblische Szene) mit einer Prostituierten mit roter Wäsche und roten High Heels als bunte Straßenszene und Foto natürlich nachgestellt und ich kenne es von der Kestnerausstellung. Später in den Nachrichten wäscht der Papst auch Füße, weil Jesus den Jünger beim letzten Abendmahl die Füße gewaschen hat. Das wusste ich gar nicht. Eckhard singt nicht selber in dem Chor. 2 Krimis (der deutsche ist unerträglich klischeehaft und aufgesetzt und unecht, wie eine gemauerte Wand ganz offensichtlich aus Pappe mit dem Hammer eingerissen wird um einen Geisel zu befreien) , da ist dieser Skandinavische schon echter und besser gemacht und auch gruseliger und Deutsche verletzen sich täglich in den Pariser Straßen, weil sie sich zum Beispiel den Fuß verknacksen. Apropos Taschenmesser. Ich habe hier im Badezimmerschrank ein niedliches Taschenmesser in Gold von Bayer, aber das habe ich mal geschenkt bekommen von meinem Papa und da hängen Erinnerungen dran, auch wenn ich davon eigentlich genug davon habe und es nicht benutze. Kann wieder nicht schlafen. Was das wohl zu bedeuten hat. Es liegt nicht am Tee- oder Kaffeekonsum und ich bin auch nicht aufgeregt oder sorgenvoll oder so. Nerven tut es mich trotzdem. Ostern ist ja genug Zeit um das auszukurieren oder weiter zu kultivieren. Ich brauche definitiv weniger Schlaf, so dass es von da her schon passt.























































































