11.07. Träume sind weg, dafür fährt die Straßenbahn wieder. Der Nachbar oben ohne und ich hole den Schlüssel und denke wir haben einen für Haus- und Wohnungstür, dabei sind das zwei. Das ist traurig, wenn man das nicht weiß. Der Nachbar hat Klarschiff im Garten gemacht, was Markus positiv auffällt. Kleines Filmchen, ein Dreh ist das Prinzip mit der Papiertüte aus München als Handpuppe. Der Hänger ist groß genug für ein kleines Zimmer. Gefällt mir. Markus kann sich schwer drücken bei meinem Geburtstag zumal er direkt unter unseren Augen und unserer Kontrolle ist. Falkenstraße noch gesperrt für Autos und Lindener Markt auch. Das ist gut. Rossmann macht trotzdem erst um 9 auf.
Die Schwester des Betreuten. Es sieht ganz schlecht aus, er lehnt jede Behandlung ab und hat Bettgitter. Wir treffen uns da um 10 Uhr. Halina grüßt uns jeden Morgen in der Küche zwischen Robben. Dann ruft die Ärztin an, dass sich sein Zustand weiter verschlechtert hat und sie das weitere Vorgehen mit mir besprechen will. Ich melde mich noch bei der Gutachterin, die am 01.08. zu meiner dementen Betreuten will, wie sie das am besten anstellt. Es geht um einen Einwilligungsvorbehalt und ich hatte mit Stephan überlegt, ob ich zu lange gewartet habe, aber bisher war keine Gefahr und sie konnte mit ihrem Geld machen was sie wollte und jetzt muss die Einteilung sein, sonst können Miete und Stadtwerke nicht bezahlt werden. Sie bedankt sich, dass ich mich melde, die Gutachterin, ist aber gerade im Urlaub. Wenn sie hingeht werde ich nicht da sein, aber das läuft dann über die Nachbarin. Sie meldet sich in der Woche davor.
Siloah. Am Lindener Markt habe sie schön einen Bretterverschlag am Fußgängerüberweg gebaut aus Holz mit einem pinkfarbenen Farbabschluss aus der Dose in der Farbe von Steffis Gabel. Schön haben sie das gebaut, kann man gut rüber fahren über die Planken. Vor der Tür die Gärtnerschwester, etwas aufgelöst. Die Ärztin sagt was von multiplen Organversagen. Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hat er jetzt auch noch. Sie ist selber erstaunt wie schnell es bergab geht und schlägt vor Verlegung auf eine Palliativstation, lila, Erdgeschoss. Da sei auch mehr Betreuung. Ich wäre dafür, ihn kann man nicht mehr richtig fragen oder keine richtige Antwort mehr bekommen. Die Ärztin soll eine Stellungnahme zur Erweiterung der Betreuung schreiben. Sie sagt was von Patientenverfügung und ich sage, er lehnt ja keine Behandlung ab, sie haben keine. Er sagt: es soll bergauf gehen oder sie sollen ihn abnippeln lassen, keiner versteht ihn, ich übersetze. Die Schwestern wollen sich die vorgeschlagene Station anschauen, ich bleibe so lange hier. Er greift meine Hand mit seiner schmalen, die lila verfärbt ist und sagt, er hätte mich erst gar nicht wiedererkannt. Er dämmert vor sich hin, hat Katheter und da kommt was raus was eher ausschaut wie Blut als Urin. An Hühnersuppe ist nicht mehr zu denken. So schnell geht das. Schade auch, dass ich mir nichts von ihm habe kochen lassen. Soll ich Qigong heute machen und an ihn denken. Was kann das alles helfen? Beten mit einem Sterbenden bin ich leider nicht geübt und bekomme es nicht hin. Meine Mutter drückt es mir gleich rein, mein Versagen. Ich habe es so gut ich konnte gemacht, war dann aber zugegebenermaßen abgelenkt und nicht ganz bei der Sache. Ich hoffe, ich lerne das noch besser und bekomme noch eine Chance zu üben. Vor der Tür mit den Schwestern was dann zu tun ist. Beerdigung haben sie keine Idee wollen ihn aber auch nicht fragen. Wir besprechen Überschuldung, Erbe ausschlagen und ja, sie können mich ansprechen. Vor der Tür ein Szenepärchen aus Linden, die sich gegenseitig halt geben und mich freudig begrüßen.
Doch die andere Richterin, die fürs Siloah zuständig ist. Sie geht heute Nachmittag da mal vorbei. Sunla lobt meinen esoterischen Ansatz beim Geburtstag. Ich beschimpfe den Typen von der Dell-Hotline nach viel Warteschleife, dass ich meinen Drucker entsorge, wenn das so weitergeht und ich muss jetzt Freitag von 8-18 Uhr da sein, wenn DHL die blaue Patrone wieder abholt.
Dann geht es um Herrn Teheran und die Richterin hat wieder Gutachten in Auftrag gegeben. Sie ist unzufrieden und ich sagte, er hatte schwere Episode und es sind auch erst 2 Monate und nicht 3.
Ich habe aufgegessen bis Harald da ist. Es ist schön leer wegen Ferien und man kommt gleich dran. Es gab Matjes mit Quark mit Äpfeln und Ding und Bratkartoffeln mit Speck. Wir gehen dann in ein Separee auf dem Podest und ich schaue ihm bei Essen zu. Er meint, es wäre nicht hilfreich Besuch von einem Fremden zu bekommen, wenn man im Sterben liegt, er wolle das zumindest nicht und damit hat er natürlich auch Recht. Es ist was anderes, wenn ich da sitze und seine Schwester als eine wildfremde Person und sich dann noch auf jemanden einzulassen ist eher unmöglich. Harald sagt auch, dass die Bestattung egal sei, das sollen die machen die dann damit leben müssen und ihn könne man in einer Biotonne entsorgen. Erzählt von seiner 90-jährigen Tante, die wegen Schwindel das Radfahren aufgeben musste vor einigen Jahren (ich kann mitfühlen, das ist schlimm, dann lieber kein Sex mehr) und dem Festival auf dem Land. Biertisch und Bänke und alles passt in seinen Wagen (das ist gut, falls wir auf einem Parkplatz landen, wenn der Wind und der Zeremonienmeister, der nicht an Manipulation glaubt das vorgeben) und er hat eine Kühltasche mit Strom. Ich bin der Schatz, den es zu entdecken gibt. Das ist süß, ich bin doch die Bitch, die böse zu allen ist. Harald soll Filmemacherstar werden in seinen Jeans für Mädchen. Ein größerer Betonmischer steht am Waterlooplatz. Die Spielsüchtige treffe ich bei Rossmann bei den Haarpflegemitteln, kein Wäschesteif, weil ich das nicht kapiere. Soll man in die Waschmaschine rein machen und nicht pur. So was will ich nicht und keine weitere große Flasche, die ich nicht gebrauchen kann, auch wenn die nur 1,79 kostet. Das ist doof, dann lieber von Steffi leihen was sie hat oder noch mal erkundigen. Apropos Steffi, Suki nehmen wir hoffentlich mit auf die Radtour in meinem Korb.
Ich habe am Geburtstag morgens noch einen Termin. Der Architekt, der gerade Arbeitserprobung macht und das Abschlussgespräch. Das geht und danach ist dann Feierabend und Vorbereitung des Ausfluges. Der Kollege ist in seinem Zimmer. Stockholm, die Wikinger-Disko unter der Autobahnbrücke. Teuer wie in Zürich, kleines Bier 8,50 € oder 9,- €.
Claudia ist skeptisch mit Fernreisen, nur um an einen Strand zu gelangen halb um die Welt fliegen und ich muss ihr Recht geben, ich sehe es ähnlich. Strandurlaub oder wandern, Natur entdecken geht auch hier. Es ist ein bisschen dekadent und auch sinnlos dem Fernweh als grds. Phänomen hinterherzujagen. Mit Griechenland macht sie einen Rückzieher auf die Gruppe bezogen, hat Angst, dass es zu schlicht ist dort für die Ansprüche der Mitreisenden und nicht wie Robinson Club oder zu wenig los für Kinder, die Sport machen wollen (ich sage, Club war wegen Kinderbetreuung und die Kinder brauchen keinen Bolzplatz im Urlaub). An Inseln schlägt sie neben Ikaria, sehr naturig, Paros und Naxos vor, Kreta wäre fest in Hamburger Hand und ganz touristisch überlaufen und absolut nicht zu empfehlen. Die Unterkunft von Thea auf Ikaria sieht echt toll aus, eine Farm mit Kühe melken, Käse machen und Bienen sowie Familienanschluss, aber wir können auch gleich wieder nach Neapel, da weiß man was man hat und müssen das Rad nicht neu erfinden und das gern im Sommer wenn es heiß ist. Griechenland mal mit Claudia und Steffi. Das wäre auch eine Option. Claudia ist geschockt, dass unser Papa mit fast 80 sich einer Schönheits-OP unterziehen wollte. Das soll er sich aufsparen für das richtig wichtige. Recht hat sie. Sie fängt wieder an zu arbeiten. So schnell ging die vermutlich ewig andauernde Krankschreibung zu Ende. Nicht nur ich bin geschockt und für einen Hannoverbesuch reicht es nicht mehr. Physio und Enkeltochter stemmen, dann berufliche Wiedereingliederung.
Ich nehme die Paprika von der Gemüsekiste mit, die schon ganz faltig ist. Es gibt Reis gebraten und Caprese und zu dem Qiqong will ich nicht, zu spät und im Kreis laufen und meditieren ist kein Sport. Ich befürchte das bringt mir nichts. Schaue die Tanztage an und das meiste finde ich uninteressanter als jede Capoiera Darbietung auf der Faust also wozu 70 Minuten durchhalten und zahlen dafür. Der erste Tanz mit einem Spanier und einer Asiatin sieht aus wie Matrix und ganz abgefahren. Außerdem haben wir viele Theaterpremieren, die dann alle gegen Aufpreis storniert werden müssen. Das sei egal. Das Hütchen bringe ich mit Tapetenkleister in Form. Das war Steffis Vorschlag und auch meine Idee. Auch für die Dienstreise nehme ich ein Tuch zum Vernähen mit. Meine Schwiegermutter, waren Sonntag nicht zuhause. Dränge Stephan für nächstes Wochenende verbindlich was auszumachen und er kneift. The Girl that walks home alone at night – was für ein großartiger Film. Ich schaffe ihn allerdings nicht ganz, schaue erst auf Persisch ohne Untertitel. Backkurs bei dem Umckaloabo Baklava-Laden in Berlin. Türkische Männer, die sind wie Muttis mit dicken behaarten Unterarmen, die Kiloweise Butter verarbeiten und ich mache Girlsday. Das wäre mein Traum.
12.07. Wache auf mit einem Sterbenden vor Augen. Da kann man sich auch mit auseinandersetzen, dass man auch mal so gehen wird, die Haut verfärbt sich, man hat Schmerzen und krümmt sich und ruft laut (das kenne ich ja schon), ist dann aufgrund der Medikamente und der nachlassenden Kräfte nicht mehr bei sich und verabschiedet sich von dieser Welt. Das muss man akzeptieren.
Heute auf den Termin Morgen vorbereiten und dann ohne dicke Akte, wichtige Daten rausschreiben, das bringt mehr als dann vor Ort blättern.
Fahre jetzt mal zu Lidl und kaufe viel Eis, Banana Spilt um mit Zucker zu helfen und Gefrierbeutel zum Vergleich mit denen aus den USA, die ich an meine Mutter weiterreiche, weil ich nicht so den Bedarf habe mangels hausfraulicher Qualitäten. Oli grüßt mich und fragt wie es mir geht. Freue mich immer ihn oder einen von der alten Glockseemannschaft zu treffen. Sehe so einen Hänger, wie Markus ihn hatte und sehe, die sind für Baumabfälle, große Ladefläche aus Holz und dann kann man ein Netz rüber machen. Noch mal nach Hause, Markus ist da und sagt, er muss den Boden abtransportieren, weil das ist kein Mutterboden, sondern Mist mit Steinen.
Zusammengeknüllte Quittungen im Briefkasten von P-Monster, der war am frühen Abend reingeschneit und ich hatte nur über Gegensprechanalage mit ihm Kontakt, war alleine da und kein Bock. Die Nummer auf meinem Telefon war das Siloah, er ist heute Morgen friedlich eingeschlafen, d.h. die Nachtwache hat ihn tot vorgefunden. So nennt man das dann.
Frau Stimmen ist gestürzt und kann nicht auftreten, sie schickt die Vertreter von Frau Perser, die gerade abW macht weil Frau Perser ihr Kind bekommt um heute das Geld zu holen. Die neue Konservative in England mag ausgefallene Schuhe. Oh mein Gott, die haben echt keine Ahnung von Engländern. Das ist da ganz normal, Muster und so und hat wird von den Konservativsten betrieben oder beherrscht.
Der Nachbar kommt mit auf die Radtour. Das freut mich. Stephan hat das neue Hipstercafé gefunden am Schwarzer Bären. Hafven heißt es. Die haben alle möglichen Bilderbuchmotive tätowiert, u.a. ein menschliches Herz.
Ich mache Rundschreiben an alle wegen des Todesfalles und Stephan hilft mir. Sehe in der Akte, dass ich mich um den Vergütungsbeginn gezankt hatte mit dem Rechtspfleger, 12.02. und jetzt verstorben am 12.07. ein Jahr später. Ich liebe Zahlensymmetrien.
Die Polizei in Sachen Frau Dackelmischling und dann sie selber, Buddy ist Hundefutter aus dem Tiefkühler geklaut worden und ihr ist in die Hornhaut reingeritzt worden. Ich sage ihr offen, dass mein Kopf woanders steht.
Herr Palästinenser gibt mir angebliche Nummer von dem Wohnheim neben der Christuskirche. Geht offenbar Privatperson ran, ich suche also ein Wohnheim, frage, ob sie mir helfen kann oder nur neugierig sei. Kerstin ist nicht in Italien und schreibt mir ganz süß auf meine Einladung. Das freut mich. Wegen Erbausschlagung zu Wolfgang schicken die beide Schwestern oder ist ihm das lästig? Dann beschimpft mich eine Betreute, dass sie wegen mir keinen Vodafone Vertrag bekommen würde. Das ist die deren Perso ich mir habe besorgen müssen. Ich sage, nicht die Betreuung sei schuld, sondern die wollen keinen Vertrag mit ihr. Ich soll was schreiben und zusehen.
Ohne Termin kommt die blonde Frau von neulich, die ausschaut wie ein Kerl und hat nicht den Beratungsschein, sondern den Antrag darauf. Ich mache ihr in der Sache wenig Hoffnung, Erbschaft gilt als Vermögen mit Grenze 2.600 € wenn man er vorher hat. Im Leistungsbezug wird alles als Einkommen angerechnet, was eingeht und dann auf 6 Monaten verteilt. Versuchen können wir es trotzdem.
David Sedaris in P-Town Ende Juli. Da bin ich neidisch und muss Mike den Tipp geben. Heute noch mal Kantine mit ausgewählter Rohkost und gebackenen vegetarischen Spezialitäten, zum Pastinaken-Birnen-Auflauf bin ich in Frankfurt. Die Nachbarin will mit der Dementen zur Kasse und fragt, ob sie überhaupt Geld bekommen. Dann kommt die frühere Betreute wegen Rechtsstreit der Tochter, Sozialgericht und ich sehe, dass ich den Kostenfestsetzungsantrag (hatte einfach gewonnen in der Parallelsache und nicht abgerechnet) ohne Aktenzeichen auf den Weg gebracht habe. Zu doof. Die Tochter hat Vorladung bekommen, da ist eine mündliche Verhandlung anberaumt, auch für mich. Die ist doch schon volljährig, kann die sich nicht selber melden, hat PKH unter meiner Beiordnung und will den Termin am 30.08. verschieben. Die große Rückforderung von über 3000 konnte abgewendet werden, jetzt geht es um 2 Monate ca. 840.Dazwischen ruft mich noch mal die junge Ärztin an, dass sie eine Obduktion an Herrn Schmalehand machen wollen. Geniale Idee, nee im Gegenteil Kranken nicht helfen und Tote aufsäbeln, wie kann man denen glauben, dass ihnen das Erkenntnis bringt!? Wenn ich was zu sagen hätte dann nein, die Chance haben sie gehabt und kein Vertrauen, dass sie neue Erkenntnisse erlangen durch das Aufschneiden der Toten, aber ich habe nichts mehr zu entscheiden. Mein Mann macht wieder einen leckeren Beerenteller und will das neue Hipstercafé ausprobieren. Ich habe Termin hier. Rufe die Apotheke in Ronnenberg an. Die kennen P-Monster und sind sehr freundlich und wollen schauen, ob sie einen Beleg zu der Zahlung finden können. Können sie. Sehr schön unkompliziert. Mittag in dem Gewölbekeller, auch das mag mein Mann nicht so. Wenn ich Preis-Leistung sage meine ich nicht Backshop und billig. Es gibt einen guten Salat und mit frittiertem Zeug darauf und Oliven und Schafskäse kann man sich selber nehmen. Das Brot backen sie selber und das ist werthaltiger als die Marktcafé Verarschung mit Tütennudeln und altem Brot für das Doppelte. Ist so. Urteilsvermögen ist vorhanden. Gut, Strandurlaub mache ich mal ohne ihn mit Freundinnen, ungern, aber wenn es sein muss. Er kann dann Jetset mit seiner Schwester. Der neue Hipsterladen ist ein Hipsterladen. Die waren in Berlin und haben schwer abgekupfert, englische Karte, geh bitte, wer soll das hier lesen. Das finden sie selber geil. Ich finde es peinlich, genau wie die Klamotten der Frauen, aber hey, Kaffee und der vegane Kuchen sind in Ordnung. In der Ecke steht was Weißes, eine Mischung aus iphone und Geldautomat sage ich und Stephan: echt und ich: nein, schaut halt so aus. In dem anderen Laden auf der Deister konnten sie nur hip, aber keinen Kaffee. Freue mich schon wieder auf den Kaffee in Italien.
Michi, Nymphenburg hat ihm gefallen, war derselbe Typ beteiligt wie am Englischen Garten. Griechenland im Sommer ist zu heiß für die Landwirtschaft und melken und andere Abenteuer.
Beim Yoga, die schwierige Frau, die „sensibel“ genannt wird oder empfindlich. Erst ist alles in Ordnung, dann will sie doch bitten, dass noch 2 Fenster zugemacht werden. Vor dem Kurs lästerte über die Aeriallehrerin, die immer so streng sei und alles zeigt und man muss zuschauen und die halbe Zeit geht dabei drauf, hat bei voller Beleuchtung im Aspria unterrichtet, weil sie sich das nicht zeigen lässt wie die Schalter funktionieren.
Erste Sommerstunde, wir stehen voll im Saft, schlafen weniger, mehr Party, mehr Licht. Geht so. Müde und Rückzugstendenzen bei mir. Zunge im Mund kreisen hinter der Zahnreihe bei geschlossenem Mund, 9 mal links und 9 mal rechts, der Speichel, der dabei entsteht nennen die Chinesen goldenes Jade und das sollen wir genüsslich schlucken. Ist schon krass eso. Junge Frau neben mir und ich können den Dreibeinigen Hund Seitenstütz-Flow. Wir werden Morgen was merken warnt sie uns und „gebt Acht auf euch“. Duncan wartet unten vor der Tür, weil er Urlaub hat geht er nicht rein.
Markus hat Holzschubladen in den Garten gelegt. Stephan hat die Tomaten gedüngt und auch beschnitten, kocht Gemüse mit Biss, Zucchini, Tomaten und Möhren und Tofu und Reis, schmeckt echt lecker. Ohne Mexikaner würde die Amis verhungern, in jeder Küche sind die egal ob SF oder NY. Sind 90% übergewichtig. Ich mag die Volksmusik und würde da sofort mitmachen, Mariachi ist meines und das Essen auch und die Cocktails, Margarita mit Salzrand.
13.07. Traum: Erst Fahren mit Öffis, Parkszenen, alles neblig und ein Paar mit Handtüchern umgewickelt, waren wohl in der Sauna und entspannen sich an einem Sonntag, danach gleich ins Bett und dann schläft man herrlich und die richtig ausgeruht. Prüfung 2. Examen. Irgendwas mit Marc, suche ich den. Ich bin erst nicht betroffen und gehe rein und es warten 3 Prüfer und scherze mit denen. Dann spiele ich Tic, Tac, Toe mit einem mit Karten. Wir legen Starwarsfiguren (wegen Hütchenentwurf mit dem Mini-Ninja von Playmobil aus München). Erkundige mich noch bei dem einen behaarten Mann was das für eine Figur sein soll, König? Ist immer wieder unentschieden, dann lege ich die dritte und es sind immer welche aus der Serie schwarze Krieger und zieht eine weitere und macht die Reihe voll. Das war dämlich von mir. Ich ärgere mich und nehme ihm dann die Karten weg und sage, ich mische jetzt und lege und frage, wozu man dieses 2. Examen überhaupt benötige. Ich arbeite ja schon. Ich würde ja diese Betreuungssachen machen und er kennt mich vielleicht aus dem Anwaltszimmer, ich wisse nicht, ob wir uns siezen oder duzen würden aber in so einer Situation eher siezen, also da bin ich nur um mein Fach zu leeren und bei mir kräht kein Hahn danach. Ich habe die ersten Jahre Anwaltssachen gemacht und war unglaublich gestresst davon und habe jetzt meinen Platz gefunden und wenn ich neue Fälle brauche genügt ein Anruf, also wenn ich zu ihm sagen würde: fick Dich wegen des Schwarzen gerade und die Prüfung schmeiße, wäre das auch kein Problem. Nur für meine Familie, weil die würden das von mir erwarten, also meine Kernfamilie und überlege wer das sein soll, meine Eltern oder Stephan. Dann streichelt mich Stephan und das hält mich wach. Will seine Hand stoppen und durchschlagen wie Fliege klatschen und jetzt fängt die zweite an, dann Ellbogen drauf, aber in ganz langsam und er versteht das Zeichen. Ich wollte nicht böse sein. Ist das die Aufregung vor dem Termin, dabei ist der lässig heute, den würde ich auch alleine machen, wenn mein Kollege den Zug nicht schafft und so sind wir sogar zu zweit. Es ist nicht 6 sondern Viertel vor 5. Das ist zu früh, muss noch mal schlafen gehen. Trinke etwa Mineralwasser und gehe ins Gästezimmer. Das klappt nicht, Stephan hat mir Geld rausgelegt. Wie rücksichtsvoll. Weniger als 4 Tage bis zum Tod, gerade mal 55 geworden, Zähne im Glas, das wird mir wohl nicht passieren in dem Alter. Gehe in Gedanken meine Decken durch. Mit der symmetrischen Babydecke 2 zu viel oder zu wenig. Noch mal 2 Tücher zum Tragen oder halt noch mal nachlegen. Werden wir sehen. Dann fällt mir ein, dass man Tic Tac Toe mit 3 Feldern und nicht vier wie im Traum spielt. Mein Cousin steht schließlich jeden Tag so früh auf.
Ich verwechsele Gothe und Klemme. Stephan hat mir einen Artikel hingelegt. 50 Jahre Markthalle, 1957 waren 57 Fleischer, Herr Klemme sen. war ein guter Wurstmacher, geschlachtet wurde in der Charlottenstraße. Ausschreibung für Fahrradunterstellvorrichtung aus Metall am Bahnhof Neustadt a Rbge. Jetzt ist Markus ja im Thema, haha.
Ich beichte Stephan, dass ich den Liegestütz mit eng anliegenden Armen echt nicht kann und einfach nicht wieder hoch komme, aber Seitenstütz ohne Ende. Da stimmt doch was nicht. Husky-Dackel-Mischling. Der sieht Hammer aus. Muss an den Wiener Dog Film denken mit „heal, motherfucker“. Dackel sind schwer zu erziehen. Sie wollen noch töten, schütteln, Genick brechen und Huskys wollen laufen. Ist wenigstens kein Hütehundanteil mit dabei. Stadt Hannover hat 18 Stadtteilbibliotheken, das ist viel zu viel und Luxus und überdimensioniert. Tapetenkleisteraktion muss noch mal wiederholt werden, war zu verdünnt, ist nicht standfest genug. Ich schmiere Brote.
Kathrin schickt Fotos von ihrem Jump Seat oder wie das heißt, aber ich will los. Früh am Bahnsteig, Artikel übers Steirereck habe ich als Lektüre dabei. Meine Mutter, sagte Saibling und ich ergänze in flüssigem Wachs. Ob ich den Artikel schon gelesen hätte, nein das habe ich dort schon gegessen. Die Betreute und ihre Mutter im bunten Sari auf dem Bahnsteig, ich gehe erst mal in die tote Ecke. Dann der Kollege, der rechtzeitig kommt und nicht letzte Minute. Als ich Vorbesprechung vorschlage sind die beide verschwunden. Esse altes Käsebrot und Stachelbeeren. Vierertisch. Der Typ mit dem Telefon im Ohr steigt letzte Minute in Kassel aus, dann kommt ein älteres Ehepaar. Sie Amerikanerin (ich hatte gefragt und auf Engländerin getippt) und er Architekt mit Haaren, die stehen geblieben sind beim Rasieren und aus der Nase wachsen und Mundgeruch. Hilmar macht die Armlehne runter und ich lasse den Typen auf mir lehnen und finde es lustig. Sie fragt wie man das nennt was ich da mache und ich: Fäden vernähen. Nein, sie meint die Arbeit an sich: häkeln. Sie sind putzig, wie sie miteinander reden. Will sie nicht ihre Jacke ausziehen, er steht über ihr und insistiert und ich dann irgendwann: belästigt sie dieser Mann. Lacher. Er fragt, ob sie die Fahrkarten einstecken könne und sie will wissen, in welche Tasche sie das machen soll, die blaue oder die grüne. Ausschreibung oder Rechnung oder Kostenvoranschlag Betonarbeiten, er schreibt mit einem dicken Bleistift von Lami und einer markanten Schrift, die nach Sütterlin ausschaut. Ich: Kölner Moschee. Nein, sie bauen was in Stuttgart für Anwaltssoftware, wenn der Lkw auf Sizilien einen Unfall baut und man europäische Rechtsprechung dazu sucht. Er zeigt mir, wo ich durchschauen muss um die Frankfurter Skyline zu sehen. Da war der Turm mit der Pyramide steht war mal der Schlachthof. Dann rufen sie die Tochter an, die Dog watching macht. Schatzi hier ist Papa. Mama ist durch einen Kaffee gestärkt (er hatte gesagt, die Espresso und Kaffee seien gut und sie meint, Spülwasser, er fragt, ob sie die Deckel wohl wiederverwenden), so dass wir uns trauen bei Dir anzurufen. Schläft Paul? Nur dass ich ihr Problem verstehe sagt er dann zu mir, der Cocker ist 16 Jahre alt und hat vergessen, dass Geschäfte machen in der Wohnung Tabu ist. Sie lassen ihn aber sein Leben zu Ende leben und nicht einschläfern. Ja, aber sie seien doch Morgen wieder da. Sogar heute Abend schon die Frau, die Tochter sei Lehrerin und man könne es ihr nicht zumuten auf den Dog zu watchen oder zu sitten.
Wir fahren S-Bahn, ich denke wegen der Sicht, sie fährt aber Tunnel und der Kollege wollte, dass es schneller geht. Also wieder falsche Rückschlüsse. Die grün-braunen Kacheln stehen für herrliche Tristesse aus einer anderen Zeit. Gelsenkirchener Barock fällt mir ein und hallo, die sollen nicht glotzen, ich habe kein Hütchen auf, soll ich das als Schild um den Hals tragen. Kollege sagt, es sieht aus, als würde der Käfer das Hütchen noch bauen. Gericht ist schön in einem alten Gebäude mit Röhrenkronleuchter und Kirchenfenstern und die Decke ist eine Mischung aus Teppich und Beton, aber wohl Beton mit den Mosaiken darin. Kollege sucht Mülleimer für seine Kirschkerne. Es sind dieselben Kirschen, die ich im Kühlschrank habe. Er ist wieder etwas chaotisch, hat er seine Unterlagen im Zug liegen lassen. Das hätte uns das freundliche Ehepaar gesagt, nein, ich habe auch nicht seine Ladung eingesteckt. Sie Zimmernummer stand im Kalender. Zimmer 124 B, wobei das B für den Gebäudeteil steht, ohne Anschlag oder Hinweis auf unsere Sitzung. Ich bin irritiert und mache etwas Thermik, aber es weiß keiner Bescheid. Irgendwann kommt die junge Frau, die mir schon aufgefallen war mit Shorts und Stiefeletten. Sie ist vom Jugendamt Sachsenhausen. Sie, die Gegenanwältin und alle sind freundlich und charmant und suchen eine Lösung, bei der die Eltern möglichst autark sind, weil diese Umgangsaufpasstante als einzige nervt. Die Brüder, die nur 10 Monate auseinander sind oder weniger (das hatten wir im Zug errechnet und ich weiß gar nicht, wie das technisch geht) sollen mehr Geschwisterkontakt haben, eine Sommerfreizeit im August zusammen machen. Leider kennt sich die Frau vom Jugendamt damit nicht aus und ich bin willig, dann stellt mein Kollege aber fest, dass Frankfurt erst nächste Woche Sommerferien hat und unsere am 4. August enden. Es werden monatliche Besuche festgelegt mit beiden Kindern und Übernachtung. Die Oma wartet vor der Tür und wird reingerufen. Neuer Termin falls erforderlich im Herbst. Ich komme dann aber nicht wieder, sie kennen mich ja jetzt und wir können telefonieren. Mein Kollege ist ordentlich beigeordnet worden und ich zahle das alles selber, aber für einen professionellen Auftritt was es mir das Wert. Es hat sich gelohnt und wir konnten richtig was klären. Die Betreute und ihre Mutter, die Oma, sind happy ohne Ende. Bedanken sich bei mir und der Richterin, die kleine Mutter. Sehr süß. Es war schwül im Sitzungssaal und der Kollege hat die Robe abgelegt, weil es noch keine atmungsaktiven Roben geben würde und die Richterin ihre dann auch und hat nur eine ärmellose Bluse da drunter mit Rüschen am Armansatz, die ausschauen, als hätte sich das Futter von innen nach außen gedreht. Sie hat eine ausgeprägte Beule am Bizeps, schmaler Arm und deutliche kleine Rundung, so wie sie das Diktafon hält und ich frage mich, ob das ihr Trainingsgerät ist und muss arg darauf glotzen. Ich spreche sie anschließend darauf an. Das sei vom Kindertragen. Wer’s glaubt. Es schaut eher nach Jetsetpilates aus sage ich. Ich frage in die Runde der Einheimischen nach Pastrami, aber das finden wir mit dem Telefon des Kollegen. Der Weg dorthin an lauter interessanten Fresssachen vorbei, viel Asiatisch und Drogenszene, auch große, interessant ausschauende Asiamärkte und Halal Frühstück mit frischem Vollkornbrot, schön hässlich und bunt ist es da. Also mir gefällt’s. Mein Reißverschluss ist nicht zu, ich denke, vom Kleid, aber der Kollege meint die Tasche, die steht immer auf. Ich kaufe Macarons am Bahnhof für meinen Mann und der Kollege eine Zeitschrift, die aber ungelesen in der Tasche bleibt. Rückfahrt, quatschen mit dem Kollegen wie mit einer Freundin. Bodengymnastik, die einen total beweglich macht, Ido movement, ein Affe als Symbol, sieht echt gut aus, sein neues Morgenprogramm, das Pärchenproblem oder WG-Problem Wohnungen gemeinsam einrichten beim Einzug, sonst ist der eine fremd im Land des anderen, Freunden Geld leihen, verarscht werden, wie man sein Geld verdient, was man bereit ist dafür zu machen, wie das alles drauf geht für einen bestimmten Lebenswandel, in den man dann gedrängt wird und nie haben wollte, Statussymbol Auto bei Männern, gut sein Krankenwagen früher war Kult, aber jetzt ist es doch egal, die unaussprechliche Fusion bei Krankenhäusern und die Ergebnisse der Apparatemedizin, messen hilft nur, wenn einer die Ergebnis auch lesen und auswerten kann und dann ein Gesamtbild sieht, sonst ist die Information sinnlos wie Datenmengen der Stasi, warum andere Dinge tun, auf die sie eigentlich keine Lust haben, wenn das Geld nicht die Motivation sein kann, wie wichtig Humor und interessante Ideen sind bei der Attraktivität, die Direktheit im Alter. Das Fleisch von Maxie hängt mir in den Zähnen. Es war mittelprächtig und der Nachtisch zu viel. Frankfurt gefällt mir aber gut. Mal dort mit dem Kollegen treffen, wenn er auf dem Rückweg aus Stuttgart dort hält. Frankfurt war viel cooler als Hannover mit Batschkapp (gibt es die noch) und Diskos im ehemaligen Puff und ist heute noch viel kosmopolitischer. Sein Auftritt im Hochhaus in den 80ern und öffentlichen Tischtennisplatten vor der Skyline.
Mein Lumix-Druck ist angekommen. Ich schaue nach dem Sport ins Büro und er hat ein Passpartout und den Bilduntertitel darauf gedruckt. Frau Türkin hat What’s App von Verwandten aus der Türkei bekommen mit Fotos vom Sohn und will mich nach wie vor nicht sehen. Dort war wieder zu wenig Sport, zu viel reden und Eso. Die anderen Frauen machen sich darüber lustig, dass ich meinen Spint nicht finde in der Umkleide. Ich bin dement und war in Gedanken, beides trifft zu. Die Yogamaus mit dem Männerkörper geht heute ins Kino zu Toni Erdmann. Diese Weberey hat auch echt nicht lange durchgehalten, die Helden der Weinstraße waren hier eher ein Flop als heldenhaft.
Markus kann nicht zu meinem Geburtstag, muss arbeiten bei uns, hat weiter gemacht trotz Regen und ist im Stress. Dann will ich doch kein Penis-Pflaster, nicht um den Preis. So viel Arbeit und er macht alles alleine. Ich bin platt und esse nur noch süß, dieses um 4:45 aufstehen hat mich fertig gemacht oder suche ich nur nach einer Erklärung?
14.07. Traum: Eckhard hat eine Freundin mit Rottweiler und kann Stella nicht mehr versorgen. Wir sollen sie nehmen. Der Rottweiler hat auf einen Rasen gekackt und die Frau macht das weg. Das ist noch ein größerer Haufen, den hat er nicht gemacht, sondern der schwarze Hund. Hier ist die Besitzerin auch bereit mit Kacktüte das weg zu machen. Der Haufen ist so riesig, dass er da kaum rein passen wird. Wir sind bereit Stella zu nehmen auf ihre alten Tage. Erst mal bekommt sie was zu fressen, aber ganz wenig und das Wasser mache ich in ein klitzekleines Plastikweinglas.
Ich rufe Stephan in das Gästezimmer und wir hören wie Autos schnell durch die Fußgängerzone heizen und wieder Straßenbahn. Es ist erst 6:30 Uhr. Das Café am Schwarzen Bären ist in einem ehemaligen Lagerraum und ein Popup bis Ende September. Die BM-Fotos wieder vom anderen Balkon, das viele Grün lenkt ab und eignet sich nicht so. Den Dackel-Husky-Mix Sky könnte man Steffi vorschlagen den noch zu nehmen würde gut ins Rudel passen. Treffe auf Markus. Gestern waren die Leute da, die in den Schacht schauen wollen, was wohl ein Mal im Jahr passiert und da führt eine Leiter nach unten und da sind richtig unterirdische Räume, zumindest einer zum Nachbargrundstück und dann nach hinten. Dann kann ich ja ein Ankleidezimmer in den Garten verlagern, Klamottenstange reinstellen, fertig.
Pipi meldet sich mit einer halben Entschuldigung. Ich schreibe zurück, ich will sie nur unterhalten. Vielleicht klappt es doch mal, wenn wir in der Schweiz sind, sie lädt uns ein und schickt ein Foto, was ich erst durch Stephan erkenne.
Die Schwester des Verstorbenen, Nikolaifriedhof und ob sie noch mal in die Wohnung können und Unterlagen mitnehmen und eine Gitarre. Das wird ohnehin entrümpelt und sie haben eine Bedenkzeit bevor sie ausschlagen. Das ist weniger juristisch als menschlich mein Rat. Ich würde die Frist zur Ausschlagung ernst nehmen und von mir aus handeln und nicht auf Post warten. Bei Herrn Teheran wurde der Beschluss bis 10.08. verlängert. Er wird auf Lithium umgestellt. Familienfest im Mai 2017 in Travemünde. Frauenarzttermin, nach den Teufeln im Unterleib schauen lassen. Bis 18.07. im Urlaub. Immerhin habe ich es versucht. Herr Teheran, will Ausgang oder Beschlussaufhebung oder zumindest sein Handy mehr als 2 x am Tag. Er ist heiser. Mama, Programm Teneriffa, sie können keine Schlucht runter klettern und auf dem Teide soll es voll sein, dann weiß Stephan wann man da am besten hinfährt und die Lungenuntersuchung, die privat gezahlt werden muss. Gesundheit ist das wichtigste und das belastet uns am wenigsten wenn sie lange gesund bleiben. Das was sie sonst noch erzählt hört sich nicht so gut an, aber sie war bei der Planitz und die ist 76 und hat einen kranken Mann zu versorgen nach dem man alle halbe Stunde schauen muss. Das macht dann auch die Angestellte mit der ich nicht so konnte. Von Travemünde 2017 wusste sie noch nichts. Wir freuen uns beide, dass wir uns bald sehen. Es ist langsam umgekehrt und man soll für die Eltern entscheiden, lange genug haben sie das gemacht. Wie soll das mit den Dias laufen, welche sollen gezeigt und digitalisiert werden. Den Projektor mitnehmen ist zu aufwendig und dann geht da eine Birne kaputt und welchen Strom haben die da. Den Hund lasse ich Zuhause, darf auch nicht mit auf die LGS. Der Artikel über meine Großtante als Bestsellerautorin. Isst langsam und kaue tüchtig ist bei uns nicht so angekommen. Sie musste sogar einen Rechtsstreit führen über Namensrechte mit einer anderen Kochbuchautorin. 1932 veröffentlicht und in der 27. Auflage mit über 1 Mio verkauften Exemplaren. Die Erfolgsgeschichte unserer Familie, sagt mein Paps.
Stephan ist dran am Hundebesuchsdienst für meine Frau Bettlägerig um ihr was Gutes zu tun mit ihrem Geld. Die sind promoviert, die Hundemenschen. Hoffe das wird nicht sauteuer, wir brauchen keine Akademiker. Einen Ausweis beglaubigen fürs Ausland, da reicht es ein angesehener Bürger der Gemeinde zu sein und nicht mit dem Probanden verwandt. Der Kandidat ist reichlich passiv und soll erst mal ins Ausland gebracht werden, damit es irgendwie weiter geht so nach der Schule. Hoffe, das ist nicht so eine Ausbildung, die einen Haufen Geld kostet nur damit man was vorzuweisen hat, was der Junge gerade macht. Ich bin skeptisch. Herr Palästinenser ist aus der Einrichtung geflogen. Es geht ihm immer noch um sein Klamottengeld und ich sage, er braucht erst mal einen Pennplatz. Ich soll beim Sozialamt anrufen. Viel Rumtelefoniererei, wer es jetzt sein könnte, irgendwie war der Landkreis Holzminden da mit drin. In Hannover sind die zu Tisch und gehen dann nicht mehr ans Telefon und ich rufe ausversehen bei der SPD an vor lauter Wahlwiederholung. Ich gehe nach Hause. Gymnastikausflug mit dem Kollegen zu seinem alten Schulfreund. Mein Mann lässt mich nicht ohne weiteres mit Männern so einen Alleingang machen. Da lag ich schon ganz richtig. In den Wald und Turnen mit denen ohne ihn. Das ist nicht so drin. Ich gehe hoch und als es nach Reis riecht mache ich das Fenster auf und rufe in den Garten. Markus sagt er braucht noch und wir sollen ohne ihn. Er kommt zur Stabübergabe, wie er selber sagt. Den Nachtisch haben wir schon gegessen, Quark mit Johannisbeeren und die Maccarons aus Frankfurt habe ich auch probiert. Für ihn gibt es eine winzige Resteportion zu seinen Broten. Nein, wir waren nicht zusammen in Frankfurt, das habe ich mir total eingebildet und er hat nur davon erzählt. In die Schubladen passt Schubkarrenweise Beton.
Erst Herr Tankstelle. Das erste Kind soll zur Adoption frei gegeben werden und seine jetzige Freundin ist wieder schwanger. Vaterschaft anerkennen, Erstausstattung beantragen für die Mutter und UVG. Das können sie gut. Dann Elisabeth zu früh. Lauter Visitenkarten dabei. Reha-Antrag der deutschen Rentenversicherung, Frauenwohnheim Gartenstraße, sie war da und hat gehört, die Chefin ist in Gefahr und es geht wohl um ein Stück Kuchen, das ist total in gerade, deutschen Küche und früher hat man sich darüber lustig gemacht. Herdentierverhalten, wird von 3 Weibchen angegriffen, weil sie älter und erfahrener ist. Männchen sitzen am Trinkbrunnen, Jungtieren sollen vorbei gehen vielleicht zur Herde gehören. Frauen werden nicht mehr auf der Straße vergewaltigt alle 20 Minuten, sondern in den Wohnungen. Die wollen alle Geld, das kostet 50 Cent. Blaulicht an, sieht aus als würde sie arbeiten. Einer Chefin schenkt man auch keine Rose, vielleicht einen Blumenstrauß, aber keine einzelne Gerbera. Es geht um Komplimente, die man zurück gibt, sie könnte sagen, mein Mund sieht aus wie eine Knospe und ist schön. Sie wird aggro, dass sie nicht heiraten will und gegen den Shah ist oder Pahlavi und hat keine Krone. Man kann sich auch nicht sinnlich spritzen, sie will ihre Freiheit. Habe erst Sorge, dass ich sie rausbugsiert bekomme und dann an der Tür, nächste Woche Donnerstag um 15 Uhr, wie ausgewechselt. Ich schicke Massimo ein Bild von meinem Bruce Lee Hütchen und er antwortet prompt. Geolino werden die fehlenden Hefte nachgeliefert, auf Besuch aus Hamburg darf ich wohl nicht mehr spekulieren diesen Monat. Mit meinem Mann noch mal ins Jante? Jeden zweiten Tag muss ich das P-Monster anrufen, weil er Leuten Einzugsermächtigungen erteilt und das Geld nicht drauf lässt. Es fehlen immer Beträge wie 2,11 € und ich bin genervt. Frau Ruanda wegen Deutschkurs und Monatskarte und Hinzuverdienst von 177,- € und davon darf man kaum was behalten. Die Kollegin ist wieder da, der Hund kläfft und wenn sie was von mir will, dann genügt ein Zettel im Fach, reden müssen wir schon lange nicht mehr miteinander. Mit Karin und Georg essen gehen ist dann wieder schwieriger, weil man nicht so schön am Tresen sitzen kann.
Travemünde hat nur Hässliches. Ich sehe es wie mein Mann, wenn die Wohnungen ganz beschissen sind kann man es auch lassen. Er mochte das A-Rosa ja gerne und für Kinder ist es auch gut mit den Bademöglichkeiten. Ich mochte die Bar und Livemusik ja sehr gerne sowie die Blumenarrangements….Das schreibe ich zum Spaß. Das einzig schöne war der Birkenwald gegenüber dem Zimmer, auf den man geschaut hat und das Bett war bequem. Das pisswarme Becken war mir zu Omma. Wenn man wissen will was läuft im Bario, den Nachwuchs fragen. Sky erinnert den Kollegen an Eis, zu großer Körper auf zu kurzen Beinen. Die Fusion nächstes Jahr, auf der sie spielen sollten, fällt aus.
Trilochi, was irgendwie Ausdruckstanz, Atmung und Tai Chi ist und anschließend Yoga im Tuch. Herzmeridian ausstreichen und das Organ was dem Herzen zugeordnet ist, ist die Zunge. Ah, ja. ??. Mir taugt dieser Doppelkurs, wobei ich gerne mehr gefordert werden würde, gerade bei den Tuch Sachen. Habe gestern Handstand im Tuch geübt. Das ist cool. Es ist das Hilfsmittel was ich gut gebrauchen kann statt Blöcke. Den Doppelkurs will ich beibehalten, weil ich donnerstags nicht zu Movenyo gehe (dekadentes 2 Studio Leben) und irgendwie bekommt mir das Schwingen und Zunge kreisen, Jadegold. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt, vielleicht ist ja Qigong was für mich. Meine Zunge hat wenig Belag zur Zeit und das werte ich als gutes Zeichen. Das Pärchen, sie kommen von Sascha und machen für lau Urlaubsvertretung im anderen Studio. Er hat Glatze und eine kleine Insel mit Dreads und sie ist außen herum rasiert und hat aber eine prächtige Dreadkrone. Sie ist jung und sieht gut aus und strahlt viel, er nervt mit Zitaten und ist eher nervig, wie ADHS und geltungssüchtig, will Spaßvogel machen ohne lustig zu sein und ist nur mittelbegabt, macht wohl teilweise nicht das was er will. Sieht aus wie das P-Monster und jünger und gepflegter. Beide finden es Hammer und bleiben im Anschluss und nehmen ein paar Getränke. Nehme Visitenkarte mit von der Frau deren Grafikmotive mich an Steffis Sachen erinnern. Mir fällt ein, dass ich kleine Ostereier für Markus auslegen sollte.
Es gibt eine Reispfanne mit Tomaten und geschmolzenem Mozzarella. Yoga um 8, wer weiß. Meine mail, dass ich kurz vorbei komme Montag führt wieder zu Enttäuschungen. Die Beziehung bleibt schwierig. Wieder abendliches Vernähen und dann Heia.
15.07. Traum: Mitmusiker von meinem Kollegen (ich vergesse immer die Namen, voll peinlich, dieser Teil des Traumes ist erschreckend real), ich würde so anders ausschauen, besser nicht mehr so gekünstelt, die Brüste und er sei ein Fan von Brüsten, fängt an einem langen Sermon zu halten, wie er gerne möglichst viele Brüste anfassen würde, das könnte man ihm mal schenken zum Geburtstag und alle sind peinlich berührt, seine Freundin auch die am Tisch sitzt, dann geht es darum, dass der Kollege uns immer einlädt zu seinem Auftritt und ob ich wüsste ob ein anderer Freund auch eingeladen wird. Ich stelle klar, dass wir ohnehin in Travemünde seien um meine Eltern zu treffen und ihn dann halt dort treffen und einladen, na ja, wir zahlen selber und letzten Mal waren dann alle auf einem Kreuzfahrtschiff meiner Eltern und da haben wir einen Italiener kennen gelernt, der jetzt auch wieder hier ist und italienisch isst und der baut und entwickelt die Schiffe und ist auch Fan von mir und steht auf meine Haare, was noch lächerlicher sei, weil ich davon nur 3 habe und der macht viel ökologisch und hat mir erklärt, dass sie bestimmte Bakterien züchten und damit die Badezimmer auf dem Schiff reinigen. Die setzen das an und dann machen sie es rein wie eine Bombe sagt er und brauchen viel weniger künstlichen Reiniger. Irgendwie ging es davor um eine Art Weihnachtsmarkt in einer Stadt und man sucht Leute und/oder verläuft sich. War ein sehr unterhaltsamer Traum, den ich kaum noch zusammen bekomme.
Stephan fragt ob ich nicht mehr bei ihm schlafen könne, weil ich gerne in der Nacht wechsele und ob Alex noch in Nizza sei. Hat uns gestern einen superlieben Urlaubsgruß mit Familienfoto im Umschlag geschickt, dass die Sonne vom Himmel strahlt und es so warm sei, dass man glaubt nie wieder einen Pullover zu brauchen und sie viel Strand machen, aber auch Mini-Golf und segeln um das Kap oder die Halbinsel herum und es nach vielen Jahren immer was Neues zu entdecken gäbe z.B. einen Bauer, der nur Obst und Gemüse verkauft was er dort anbaut und die Erdbeeren schmecken nach Waldbeeren und die Pfirsiche und Marillen sind aromatisch und besser als in Wien (!). Die Kinder sehen aus wie junge Erwachsene. Der Junge macht Alex Hasenohren. Schönes Familienbild. Ein Lkw ist 2 Kilometer in eine Menschenmenge gefahren und es gab über 80 Tote.
Heute Abend Tresen im Jante zu zweit. Freu mich. Warum bis Thailand warten, ich will auf Tene schnorcheln und da gibt es Suppenschildkröten, also die großen Wasserschildkröten und die wollte ich immer mal in Echt sehen. Stephan fragt, ob ich beim Teide auch eine Dreiviertelstunde laufen würde. Klar, ich bin erst 49 und habe mir vorgenommen, ich werde 84, wie Tante Luise. Stephan erzählt mir von den Beleidigungen von dem Brexit Typen aus London, diesem blonden Scheusal Johnson und dann wird es mir ausversehen fast sympathisch, weil er echt gut beleidigen kann. Hillary Clinton sei eine blondierten Frau mit blauen, weit aufgerissenen Augen, die ausschauen würde wie eine sadistische Krankenschwester aus der Psychiatrie und Erdogan hat eine Ziege gevögelt und sich noch nicht mal bei der bedankt. Auch gut, aber als Außenminister zumindest gewagt. Ja, ich fahre mit dem Auto zurück aus Bayreuth. Das kann man mal machen mit einem alten Freund und vielleicht wird es ganz lustig, außerdem ist es preislich viel sinniger und wir bleiben zusammen. So auch heute. Fahren zusammen in die Stadt, habe Erledigungen zu machen. Picknickplan. Würde war alkoholfreies selber machen, aber der Transport ist nervig und die Tupper stinkt nach TCM-Tee. Da muss ich aufschreiben, was ich alles erledigen muss. Kleine Torte von Efendi Bey kann auch nicht schaden. Erst mal Schoggi aus den USA mit Salzmandeln in die H-Träger stellen. Vor der Tür mal ausnahmsweise eine nette Plauderei mit der Vermieterin. Ich bin sonst gerne arschig zu ihr. Es geht um die Katalogen für ihre Bär-Gesundheitsschuhe, die ich immer bekomme. Der Artikel ist Claudis Frühstückslektüre und vielleicht kocht sie heute was nach Tante Luise. Das freut mich. Claudi ist nicht für Tauchen und Tiere.
Herr Palästinenser hat sich 2mal in der Unterkunft seines Vertrauens gemeldet und soll da Montag vorbei. Ich bleibe am Ball und beantrage abW und Leistungen und melde mich Montag bei der Unterkunft. Frau Türkin frage ich, wie es geht: warum ist die Antwort. Ob die What’s App Bilder vom Sohn sie beruhigt haben. Nein, der sei abgemagert. Sie soll in die Klinik damit sie wieder stabil wird und die Chance nutzen. Sie legt auf. Ich beantrage erneut Unterbringung. Das wird so nichts und es steht zu viel auf dem Spiel. Die ruandische Botschaft, meine Betreuten soll nach Berlin kommen zum persönlichen Gespräch- Ich vermute eine Falle und lasse den Typen abfahren. Auf einen wagen Anruf hin schicke ich sie sicherlich nicht zu ihnen. Will alles schriftlich, was sie sich davon versprechen, warum ein Gespräch Unterlagen ersetzen kann und wie sie eine Staatszugehörigkeit damit nachweisen wollen und was es dann gibt. Haben ausversehen Steffi verrückt gemacht mit Sky. Das ist ja blöd und fies und war keine Absicht. Herr Teheran, ist wieder heiser, hat kein Geld auf dem Konto weil es überzogen war. Hat keine Zigaretten und sein Vater und Bruder kommen erst Anfang nächster Woche ob ich ihm ein Darlehen besorgen kann. Der Kollege schaut sich Bruce Lee an. Die Bildunterschrift findet er auch gut, aber in einer Sprache reicht und da steht schon, dass er 2015 verhaftet wurde. Es passt gut neben das andere Lumix-Bild, scheint auch dasselbe Format zu sein und dann muss das türkische Auge weichen, der Rahmen kann ruhig verschieden sein. In der Südstadt ist die Rahmenwerkstattdichte beachtlich. Was hat er für Narben fragt der Kollege. War mir auch aufgefallen, scheint sich zu schneiden und Borderline zu haben. Von was anderem kann das nicht kommen.
Tauchkurs muss man hier machen und nicht im Urlaub 2 Tage für 250,- Tacken. Heute in einer Tauchschule, o.k. das ist dann zu spontan.
Meine Frau Dement soll seit New York zum Hautarzt. Die Nachbarin, die jetzt für Begleitdienste bezahlt wird sagt, sie will nicht. Ich rief sie die Woche an: Juckt mir nicht auch manchmal der Rücken? Nein. Versuche Termin zu machen und die Praxis hat Urlaub, Vertretung im dermatologischen Notfall. Was ist ein dermatologischer Notfall? Muss anderen Hautarzt wählen. Bis in den August hinein Urlaub ist zu arg und dann haut die Nachbarin ab.
Wärmflasche, nach dem Fehlkauf bei Rossmann und dem Unfall von neulich mit Narbenbildung wie Arschgeweih schön in die Apotheke meines Vertrauens. Auf Sicherheit setzen. Die Kollegin weiß es besser, sie haben keine auf Vorrat nur Kirschkernkissen. Ich will eine große Gummiwärmflasche ohne Fleece von Conti, wie früher. 0,5, will ich nicht, beantwortet sich die Türkin, die mich bedient, die Frage selber, Gel, will ich nicht. Sie findet nichts und muss anrufen. Sagt selber mehrfach wie früher, eine Seite gerippt, 2 Liter, Preis unbekannt, Cranberry oder Anthrazit. Entscheide mich für Cranberry, hoffe, das ist rotes Gummi und ohne Geschmack.
In die Galerie, rote Gummiherzen werden am Eingang verteilt als Entschädigung für die Baustelle. Eine junge Frau gibt einen Haufen Post ab. Der Typ sucht Briefmarken und sie soll die draufkleben. Was, auch noch arbeiten ist die Reaktion. Sie macht die Marken zu nass auf dem Kissen mit ihren French Nails und klebt sie an falsche Stellen auf dem Umschlag und zum Teil übereinander, dass sie sich überlappen. Frankiert das erste Mal? Stephan holt in der Zeit Seife und bekommt Karma Kream geschenkt.
Schreibwarenfachgeschäfte waren früher. Bis man einen Verkäufer zu fassen bekommt und den einen Satz Minen muss ich gleich umtauschen, weil sie nicht passen. Die Feder rutscht durch. Probiere das am Tresen aus wohl wissend dass ich misstrauisch sein muss. Fazit, Gary Danko hat geklappt, die Wiener Stadtwerke muss ich anschreiben.
2 Torten von Efendi Bey, der Obstkuchen sieht sehr kunstvoll aus, aber wir wählen konsequent, schön schwer, leichte Obstkuchen können meine Gäste woanders essen. Ballhof mit dem Streetfood ist noch verwaist, aber das klang auch mittelinteressant. Hagebuttenmarmelade, einen Kuchen will ich auch machen. Der Espresso Macchiato im Hafvn hat Wumps und wirkt wie ein doppelter. Das regt die Pumpe an und bessert Laune und Konzentration. Das was man an Kaffee halt so schätzt. Neue Änderungsschneiderin, die in der Stephanus hat Urlaub, sie hört einen komischen Radiosender (ist das portugiesisch mit so Zischlauten) sagt mit Futter – verzieht leicht das Gesicht – das kostet 15,- €. Hole ich am Mittwoch, Reißverschluss zu meinem Geburtstag. Auch Wärmflasche passt gut, zumal ich vor einigen Jahren den Frotteebezug von Andreas aus Hamburg zum Geburtstag bekommen habe für den ich einen neuen Rohling suche. Rentenerhöhungen (hatte 30 Briefe in der Post gestern) und lauter Mahnschreiben vom Gericht warum Betreuung durch mich noch sein muss, zufällige Fristen. Wieder eine Sozialgerichtssache, die durch Anerkenntnis endete nicht abgerechnet. Soll ich fragen wo mein Betreuter bestattet wird. Den Friedhof hatte die Schwester mir genannt und ich hätte genauer nachfragen sollen. Will ich mir das anschauen? Hilft es bei irgendwas. Hätte ihm lieber spontan eine Hühnersuppe holen sollen. Es wäre seine Henkersmahlzeit gewesen.
Zu meinem Geburtstag arbeiten sie beide und können nicht kommen, will ich Morgen mit aufs Open air. Gute Frage.
Jasmin ruft mich an wegen Neapel und Urlaub, wenn ich nur daran denke bekomme ich Lust dieselben Sachen zu machen wir letztes Mal mit Sfogliatelle in Neapel und die Gärten/Innenhöfe der Nonnen aus denen meine Sukkulentenableger stammen, die jetzt auch in Wien wohnen, Kirchen und Caravaggio-Bilder, den Platz mit dem arabischen Café, den Hafen mit der Pizzeria und den schönen Azzuro-Plakate mit toller Grafik, vor allem viel leckeren Espresso in jeder Form und Granité.
Arbeite zu lange, trinke zu wenig. Will Getränke in kleinen Flaschen vom Getränkemarkt holen. Das eignet sich mehr für unterwegs sein als Selbstgemachtes abgefüllt in Flaschen, die dann nicht dicht halten. Der Kollege hält mich noch auf. Hat einen Schrecken verpasst bekommen von der Mitarbeiterin, die auch seine ist und dann von der Kollegin, die das offenbar erzieherisch meinte. Ich kann auf so was verzichten und freue mich, dass ich in Vahrenwald geblieben bin mit meinem Kram. Vor der Tür fragt mich eine Frau ob ich wisse, ob Frau Arnhold im Urlaub sei und wie lange noch und ich: wer will das wissen? Verleugne mich selber. Sie hätte Paket für die. Halte sie für irre, bewirbt sie sich für eine Betreuung, aber Stephan sagt, das sei die Mutter der Frau, die den Sternenstaubladen vor der Ecke hat. O.k. wie komme ich aus der Nummer wieder raus. Muss er Morgen vorsprechen. Glaube aber immer noch nicht dran. Dann auf zu der gewollten Wiederholung am Tresen. Vorbei an der Polizeistation wo sie den Dschungel gerodet haben und mein Kollege sich mit einem Anwohner unterhält. Sie haben Untersetzer mit französischen Comics, einem Nilpferd. Die sind ganz lustig. Diesmal sehe ich die Gänge anders. Es lohnt sich ein zweites Mal, irgendwie bewusster in der Wiederholung. Der Mais war kleiner, andere Packung vom Türken, haha. Wir vergleichen mit den Fotos von der Kamera. Nie so viel gegessen, zwei Mal Menü Eifrig. Stephan riecht superlecker, das ist das geruchsneutrale Aftershave-Zeug. Das scheint genau meines zu sein. Die Wachtelflügel schmecken so intensiv und köstlich, sie sehen roh und fies aus, aber ich kann sie nicht genug abnagen und den Geschmack heraussaugen. Das Sauerteigbrot schmeckt nach Zwiebeln und ich finde eine Zwiebelschale darin. Das gibt den Geschmack und man kann es füttern wie ein Hausschwein. Es heißt Paddy. Ja, sie haben eine Urlaubsvertretung die quasi die Pflanzen gießt, in diesem Fall das Hausschwein versorgt. Was Andras wohl mit seinem Ableger gemacht hat. Nach und nach verbraucht sagt Stephan. Sie haben 1-Jähriges fahren nach Mauritius (nicht Malediven, das war das Wetter nicht warm genug). In Hamburg der Koch aus Travemünde, ist gleich von null auf 3 Sterne gesprungen und man sitzt an einer großen Tafel, die sich durch den Raum schlängelt und schaut den Köchen zu. Das ist die Steilvorlage um vom Momofuko Ko zu erzählen und dass SAS unseren Mittagstisch dort bezahlt hat. Die Bedienung hat einen Eistee in der Plastikflasche als privates Getränk. Mona isst das am Anfang, aber sonst nicht, sonst würde sie auseinander gehen bzw. weiß ich, wie sie dann ausschauen würde. Sie zeigt uns das Fach mit privatem Essen, Milka und Prinzenkeksen. Die holt Eis für Cola. Das ist schwieriger zum Einschenken als Wein und für die Apfelschorle schneidet sie Apfelscheiben. Tony hat die Bilder gesehen, was ich mit seiner Zwiebel gemacht habe. Upps, wie hat er die entdeckt? Diesmal mache ich was anderes. Der Fichtennachtisch war mir zu dezent dieses Mal. Die Schnösel hatten einen weißen Hund unterm Tisch. Stephan erzählt von dem Spielvirus Pokemon, das man durch sein Smartphone schaut und die Pokemons dann entdeckt. Deswegen ist das in den KZ-Gedenkstätten verboten. Hatte das gelesen im Standard und mich gefragt, ob das Spiel bedenkliche politische Inhalte hat und es an der Naziartigen Mütze von dem gelben, dicken Tier lag, die zu sehen war. Dann die Nachricht vom Militärputsch in der Türkei. Gut, dass Dilek Deutsche ist und Jederzeit den Pass zücken kann. Was? Eine Straßenbahn ist entgleist am Lindener Markt und ich habe staunend davor gestanden wie auch die Fahrgäste im Inneren, als sie den flüssigen Beton mit einem Riesenrohr einfüllen während die Bahn darüber fährt und die Fahrgäste schauen ungläubig aus den Fenstern nach unten und ich denke: sieht komisch aus aber ganz ohne Füllung haben die Gleise auch gehalten, also was soll passieren? Stephan verliert seine Brille unterwegs. Ist er drüber gefahren, klang so. Er fragt mich dann, ob ich nicht die ganzen Menschen sehen würde, in Gruppen unterwegs, die auf ihr Handy schauen, die suchen ein Pokemon. Das spielt man draußen. Das wollten die Eltern doch immer, dass die Stubenhocker auch raus gehen und für die Bewegung wird man belohnt und das Programm merkt, ob man zu Fuß geht oder Bahn fährt. Farmville hätten sie auch so machen können, dass man die Erdbeeren und Himbeeren draußen anbauen muss. Ich denke, der spinnt und schlage Maschpark vor und ein Baufahrzeug zieht einen Container ganz fies über das Pflaster. Überall die Baustellen (Stephan sagt wegen Ferienzeit wann sollen sie es sonst machen), auch nachts. Denke zuerst es ist die Lichtinstallation, die ich suchen wollte als ich quer Feld ein in die Park fahren und sehe dann, es sind die Bildschirme hunderter Leute, die da herum sitzen. O.k., da ist was. Markus hat den Garten noch mehr aufgeräumt. Er hat die Schokolade gefunden und vor dem Regen gerettet. Schreibe ihm, Mauer und Treppe haben Zeit bis 2025. Will nicht, dass er gestresst ist. Der Tauchkurs hier sind 5 Freitage und das erscheint mir sehr aufwendig und müsste mit viel Ehrgeiz betrieben werden. Außerdem lässt es sich mit der restlichen Gruppe nur schwer synchronisieren. Das lohnt sich dann nicht so einen Alleingang zu veranstalten. Boot fahren, schnorcheln, irgendwas ohne Schein als Gemeinschaftsaktion. Das Tapetenkleisterhütchen ist fest geworden. Kann das was werden für das Openair? Dafür reißt dasselbe rote Armband was gestern beim Sport gerissen ist (ausnahmsweise hatte ich zwei). Glück gehabt, in Tasche gefallen, zuhause nachgezählt, Teile vollständig. Das andere genommen und das geht einen Tag später kaputt. Wie ein altes Ehepaar. Ich male den Penissandstein für ein weiteres Osterei für Markus.
16.07. Viel zu früh wach. Mitten in der Nacht. Viel Fressen und Saufen ist anstrengend für den Körper. Ich finde einen Reiseblog einer Frau mit Tipps für Tauchen mit Schildkröten, Teide, bunter Sand und Restaurants, auch Läden für Kaffee und Backwaren. Dann schlafe ich noch mal von ca. 6 bis 10. Träume viel: mit Steffi zum Yoga und der Typ fasst von hinten um einen herum und sagt, das gehört dazu. Ich und eine andere Frau steigen aus. Lauter Hunde, u.a. die beiden von Steffi, aber auch ganz kleine wie Mini-Boxer, die wie Stofftiere sind, auch mit dem Zettel an der Seite aber leben. Ich will mehrfach gehen mit den Hunden und den Leinen, suche sie, Mikrusch versteckt sich unter einem Schrank. Werde nach Suki gefragt, ist nicht meiner, hat aber dollen Bezug zu mir. Besitzerin wusste nicht, was er alles kann. Nach dem Laufen spiele ich mit ihm als Belohnung und sage: hol ein Stöckchen und das macht er. Ich war selber überrascht, dass er das Kommando versteht und ausführt, aber sie noch mehr. Man findet ja immer, dass fremde Hunde eher schlecht erzogen sind. Da gebe ich kaum jemand gute Note muss ich ehrlicherweise zugeben, aber die sind auch oft verzogen. Jetzt kann ich auch warten bis sie fertig sind. Vor der Tür tolles Panorama, Berge und große Holzbänke reingebaut mit Bauernmalerei, überwiegend in rot bemalt. Das soll Skandinavien sein und sieht toll aus. Will ich ihr zeigen. Sie ist Rädelsführerin der Gruppe und macht aus wo sie sich wieder treffen können. Ja, ja, wenn man sie lässt übernehmen die Hannoveraner. Sie will mir den einen kleinen Dackel zeigen, der ihrer Meinung nach auf die gelbe Leine abfährt. Na ja, geht so. Ich soll eine große gelbe oder orangefarbene Tür aufmachen (wie gestern der Kühlschrank für Getränke, der vom Tresen ab geht). Sie ist aus Metall und ich lasse sie nach hinten knallen, so dass alle sauer sind, weil das die Nachbarn stört. Da kommt einer hoch bei dem ich mich gleich entschuldige und sage: ich war’s (Bericht über Thema Fehlerkultur). Es führt eine steile Metalltreppe nach unten. Die Stufen sind kruckelig und gehen auch steil nach unten, wie die Treppe selber. Da will ich nicht runter, entscheide ich. Dann mit einem Kajak durch Wasser und das ist türkisblau. Riesige weiche Anemonen und alle möglichen Meerestiere, Delfine, Wasserschildkröten, Wale, eine riesige Wasserschlange, die meinen Arm streift mit ihrer Zunge und ich bin starr vor Angst. Das ist alles ganz schön krass. Ein großes Boot, unseres füllt sich mit Wasser, werden wir da gleich drin landen? Zuhause sage ich der Familie, die sich fertig gemacht haben und gerad raus wollen, sie müssen das sehen und fange an es zu beschreiben (das hat unzweideutig mit Teneriffa und Tauchen zu tun). Das Telefon klingelt. Die Schweizer, ich gebe weiter an Stephan und er nimmt den Hörer, ich höre ein Mädchen heulen. Es sind die Enkel, die wissen, dass wir hier krass lustige Sachen machen und mit uns Familienurlaub machen wollen. Wo sind sie denn gerade. Ich will ihnen die Landschaft mit den großen Puppenstühlen in die Berge gebaut zeigen, wie Schweiz aber ganz anders. Zeige Paps die riesige Terrasse an dem Yogahaus. Überdachung ca. 800 Meter. Wer hat da die Statik ausgerechnet von dem Dach und wenn im Winter Schnee darauf liegt. Daneben im Wasser ist eine schwimmende Bank. Wenn es warm ist, kann man einen Grill ins Wasser lassen und gleich darauf eine Wasserparty machen. Irgendwie kippt was und wir landen im Wasser. Der Traum ging ewig weiter, aber ich weiß nur noch diesen ersten Teil.
Fühle mich komisch. Habe einen schmerzhaften Pickel neben dem Mund, aber eher Wange, in der Falte neben dem Mund, die nach unten führt. Sabine fragt 16:16 am Gleis. Ja. Vorher Baklava holen. Bin ich dafür. Wo sind die die Essenssachen aus dem Blog auf Tenne. Ist das was? Wohl eine Autostunde entfernt das Resto was die Beilage wie den Teide auftürmt und die Konditorei. Das ist zu weit, wie nach Nürnberg fahren zum Abendessen. Mein Betreuter, der Mann, der mir Bodrum empfiehlt, meldet such wegen der Versicherungen. Hatte gekündigt weil das zu teuer war und mit dem Kontowechsel läuft Hausrat, Haftpflicht und Glas als Paket über die Bank für 13,- € im Monat. Ob die Wachsblume sich noch mal erholt von der Aktion. Ich schneide immer mehr ab, die Äste werden nicht mehr mit Wasser versorgt und sterben ab. Erst wenn ein neuer Trieb kommt weiß ich, sie hat es überstanden. Es waren über tausend die Pokemon gespielt haben, laut NP 2.000 bei „Nachtwanderung“. Ach so, das ist auch anderen aufgefallen. Die sollen die Jugendlichen doch lassen, die sich nachts im Park treffen und nicht ausspionieren. Kann ich Schinken schon am Montag kaufen für Mittwoch? Ich werde zum Termin an der Metzgerei vorbeifahren. Susann meldet sich aus Belgien. Das freut mich für sie. Ob ich diesen weißen Fellhut mit Schirm aus Brooklyn auf Tenne tragen werde? Stehen tut er mir und soll Sonnenschutz sein, aber aufwendig ist das so was mitzunehmen und ich trage immer die Eigenkreationen und warum kaufe ich dann so was? Ich glaube, die Weedmusik wird mir gefallen, ist schön hör- und tanzbar. Es löst sich Schorf von meinem Teil am Halsausschnitt. Das beruhigt mich. Überall irgendwelche Hautsachen, die einem rauswachsen wie Stilwarzen und man muss ewig daran rumspielen. Das nervt auch. Jungbauern machen neuen Hofladen im Zooviertel. Laufsache mit Lidl. Viel Funktionswäsche und Magnesium-Tabletten dazu. Gähn. Der abW Typ von Frau Dackelmischling informiert mich, dass er Ende Juli in Bayreuth ist für eine Woche. So ein Zufall, ich auch, aber anderes Programm. Elternbesuch und LGS. Vielleicht treffen wir uns zufällig in der Stadt schreibt er zurück. Stephan fragt die Ex vom Nachbarn ob sie sich als Frau Arnhold ausgeben könne. Es ist die TCM-Medizin meiner Tante vom 04.07. Rechnung zahlbar bis 18.07. Peinlich, die muss ich anrufen. Heute Abend werde ich mit der Therapie beginnen. Ich dokumentiere das Paket und sehe aus wie damals in der Wohnung in Wien im Bett mit dem Bieber-Stofftier, wo ich spaßeshalber die Brille der Gastgeberin aufgesetzt hatte und jetzt ist es die eigene. Der geblümte Regenmantel aus Brooklyn passt wie eine eins, aber den liebe ich zu sehr und er ist mir zu kostbar mit seinen Auflösungstendenzen, den nehme ich nicht mit auf ein Festival. Erdogan entlässt 2.745 Richter. Krass, wusste gar nicht, dass die so viele haben.
Spaßfotos von der Baustelle. Betonsurfen ist der neuste Sport.
Der Flohmarkt sieht super aus, aber es ist gut, dass ich mich fernhalte. Ich würde immer was kaufen und finden. Da hilft nur Abstinenz, wie bei einem Süchtigen. Ich mache das schon ganz richtig so und kenne meine Sucht und meine Schwächen. Ballhof ist Street Food für Rentner, die langsam an so was herangeführt werden sollen. Die Kulisse ist natürlich viel stimmungsvoller auf dem Ballhofplatz als vor dem Bahnhof, so viel ist sicher, aber nach Food Trucks werde ich nicht süchtig, so viel ist auch sicher. Wir probieren 2 Dim Sum für 5,- €. Ich glaube Efendi Bey bringt mehr. Es scheinen Touristen unterwegs zu sein, die fotografieren Häuser in der Altstadt. Wer macht das sonst. Transsexuelle in der 4. Etage. Teilen Manti und Künefe. Sollte ich mich bei Dilek melden. Das was jetzt mit der Armenienresolution so hochgekocht ist war genau ihr Thema seit Jahren. Stephan meint, sie sei in Berlin. Neben uns essen Männer 2 Süßspeisen, d.h. jeweils ein Milchreis und dann ein Schokopudding und der andere ein Törtchen und dazu eine knallbunte Limo. Die Kombi muss man mögen. Baklava bestellen hat was von Lotterie. Eine kleine Packung Walnuss und der Typ will mir unbedingt eine Plastiktüte andrehen, nein, der Karton kommt seitlich in die Picknick Tasche kostet 5,43 €. Da sind mindestens 12 drin, eher 16, gestern haben 2 Stück 2,50 € gekostet, weil auf Teller serviert, Restaurantpreis und Stephan hatte auf die Hand gesagt, aber hey, egal, wie er schon sagte, die haben uns schon so viel Freude gemacht. Wir bekommen ein Tablet geschenkt von der Telekom als gute Kunden. Habe es nicht so ganz verstanden, warum wir das brauchen, alles Elektroschrott, aber für Reisen natürlich praktisch. Wir sind früh am Bahnhof und können uns mit dem Zielort auseinandersetzen. Wir sind knapp hinter Zone 3 und kommen billiger weg damit dank Bahncard 50. Eine Männergruppe mit Migrationshintergrund mit zwei Jungs. Beide Kinder tragen schon Brille, der Kleine mit Locken, kurzer Hose und Sakko zur Brille sieht megasüß aus. Das tut mir immer so leid, wenn Kleinkinder schon mit Brillenprothese leben müssen, was ich so hinderlich finde, aber erst mit 49 mir angewöhnen musste den Umgang, absetzen, dran denken, wo man sie hingelegt hat, dass man es mitnehmen muss. Halt voll angewiesen und behindert. Ein Mädchen sitzt auf der Stange mit einer Glitzerfolie in den Händen aus der sie was herauspuhlt. Wird das Deko für die künstlichen Nägel, nein, eine Folie für das iphone und man muss das Applelogo treffen, was frei bleiben soll. Mädchen sitzen auf dem Boden. Alle haben tonnenweise Primarktüten mit sich und um sich. Sabine sagt, sie hätte da mal reingeschaut und es wäre ein schlimmer Laden mit Hosen für 5,- €. Wenn ich nicht will, dann fasst mich Stephan nicht an. Nein ist jetzt nein, das sei das sei jetzt Gesetz. Sabine erzählt von einem Wirt bei dem auswärtige Fußballfans bei Problemspielen (Braunschweig und so), die nichts ins Stadion gelassen wurden gucken konnten, der bereit war die auszunehmen und warum das nicht mehr geht (Nazi-Punks?). Ich habe die Pointe nicht verstanden. Sky kostet den Gastwirt 400,- € oder so pro Monat.
Leere Bahngebäude, Steakhaus steht dran. glaube ich nicht und schöne alte Silos außer Betrieb. Für Markus war es die falsche Musik, der wollte auf keinen Fall mitkommen. Sabine sagt bei Johnson würde sie die Beleidigungen auch lustig finden, der Typ sei krass und weiß sie noch besser zu zitieren als ich, er sei wie ein lustiger Donald Trump. An der Zuckerfabrik heißt das und Zucker machen sie aus Rüben und nicht Zuckerrohr, aber die werden nicht eingelagert, weil sie sonst gammeln. Das stimmt auch. Chicos Schwester aus Hamburg (wusste nicht, dass er eine hat) mit Freund. Entspannte Stimmung auf der Wiese. Bea und Olli, sie fragt mich (!!) nach Nagellack. Schau Dir meine Nägel an, nein, ich mag es nur bei Freundinnen und verschenke ihn gerne, also Steffi, gerne unten Weinrot und oben knallgrün. Es gibt keinen Nagellack und zu wenig Mädchensachen muss ich erfahren und sie wollen durchmachen. Warum um alles in der Welt das denn. Das lohnt sich doch nicht. Ich fange an zu handarbeiten und das überrascht schon. Sie mag das Garn mit Lurex am meisten. Da kann sie ein Knäuel haben andererseits was will sie damit. Sie hatte da mal einen Pullover mit. Das hilft dann auch nicht. Sie fragt nach einer Haarspange und hasst diese verfilzten Haare (gut, dann ist sie auf der falschen Veranstaltung). Ich habe ein Haargummi oder eine Nadel. Einen Klipp habe ich nicht auch dabei, nur die zwei Sachen (das reicht wohl). Ich mag das Hemdmuster von ihrem Freund, Paisley. Das hat sie ausgesucht. Der grinst und liegt neben seinem Kumpel auf der Decke. Sie müssen erst mal wieder Kräfte tanken und ein bisschen nach innen horchen bei dem Sportprogramm was sie heute durchziehen. Viele Behinderte und echt entspannte Landeistimmung, nix schickimicki, ein freundliche Down Syndrom Tänzer ist immer in der erste Reihe am Tanzen und hat beste Laune. Hippies schwingen ihre Kinder oder selbstgebastelte Reggae-Fahnen. Seifenblasen für Faule aus einer Plastikpfeife zum Pusten mit Mundstück, der Sound ist gut. Das ist ein sehr großer Vorteil. Danke.
Auf meiner Brille steht Michael sagt Sabine, die ein Platte gefunden hat, die sie mal hatte und in der Glocksee verloren hat und erst zurück legen lassen, dann kauft. Sie hat einen Tagesausflug mit dem Flix-Bus nach Hamburg in ihren Lieblingsplattenladen gemacht und fragt unsere Nachbarin ob sie den auch genommen hat und sie sie gesehen hat. Das war wohl total super. Heute hat sie eine kleine Anlage von Bose gekauft bei Saturn und einen Gummirahmen als Stoßschutz dazu bekommen. Ping Pong Club geht sie eher nicht hin, weil sie den DJ nicht so mag, aber sie legt beim Fairmannsfest auf nach einer Punkband als Headliner mit einem Typen, der aber auch dreckigen Soul mag. Später erzählt sie die Geschichte vom Kinderabteil und den nervigen Jungfamilien, die eine Reservierung behaupten statt einfach zu fragen, ob die Freunde mit Kind hier sitzen dürfen. Ich lass mich nicht gerne anlügen und der Ton macht die Musik sagt sie denen und ich finde es gut. Auf Korsika hatte sie richtig Glück mit der Unterkunft mit Familienanschluss (Larissa hat der Mutter immer ein Schoko-Croissant mitgebracht vom Bäcker und deren Herz gewonnen, die aber nicht mit dem Sohn teilte, sondern gebunkert hat) und 3 Nächte Verlängerung haben nur 50,- € gekostet.
Hinter uns der Altfreak sieht aus wie der Bruder von meinem Betreuten der an Kehlkopfkrebs gestorben ist, aber der Zwillingsbruder und bevor es ihm schlecht ging bis hin zum Schnauzer und grinst vor sich hin. Es sind viele ältere da, aber auch ganz junge und Kinder und manche müssen immer mit ihrer Mutter her kommen. Eine bunte Mischung und sehr klein und intim das Ganze und großartige Kulisse eben vor den verfallenden Landwirtschaftsgebäuden, die echt cool aussehen, gerade in dem verwitterten Zustand. Die Musik ist gut als wir kommen, dann spielen Hempoholics aus London mit einem guten Sänger und einer gut aussehenden Sängerin mit viel Haar. Illbilly Hitec sind auch o.k. Toasten und Sampeln und versuchen schwarz zu klingen, erinnern mich an das was Filip gemacht hat.
Der Mann rettet uns vor dem Weberknecht, sieht, dass wir vor dem flüchten und langsam hysterisch werden und greift auf unsere Decke und wirft ihn weg. Ich habe das Tuch fertig vernäht und es kommt noch zum Einsatz wegen Kopfbedeckung und Regen. Bedanke mich bei Larissa, dass sie Markus ihren Betonmischer geliehen hat. Dafür bedankt sich die Ex bei mir. Wir sitzen auf der Decke und die Frau des Kollegen, deren Haare grau werden und ihre Konsistenz verändern bietet in regelmäßigen Abständen Menthos an. Wir nehmen keine. Ob Alex wirklich aus Nizza zurück war als der Anschlag war, weiß ich nicht. Stephan sagt, man hätte es mitbekommen, wenn Opfer als Hannover zu verzeichnen wären.
Das frittierte afrikanische Essen liegt schwer im Magen. Die hatten auch anderes mit Reis. Ich kaufe auch Papierohrring für 2,- € die Waisenkinder gebastelt haben. Die Schülerinnen stehen beide auf als ich am Stand bin und bestätigen mir, dass das Geld zu 100 % den Kindern zugutekommt. Gut, sie können sich trotzdem wieder setzen während ist hier auswähle. Auch den Festival cocktail Weedbeat probiere ich aus. Der ist mit Rum und viel Deko. Die Tresenkraft, ein Typ, ist sympathisch. Stephans ohne Alk schmeckt noch besser. Ich bin immer noch auf dem Trichter das müsse sein. Hier ist Sand aufgeschüttet und Bretter führen darüber sowie Betten auf denen man chillen kann und man kann ausgelassen dancen, auch sexy Partner Tanz. Die jungen Männer auf der Wiese spielen gerne Werf- und Fangspiele. Pappbecher und ein Feuerzeug genügt. Der eine mit Refugees welcome T-Shirt sieht aus wie der ältere Sohn aus Weeds. Das passt insofern gut. Mein Bongwater T-Shirt (leider XXL, trage ich nur zum Sport) mit den Tourdaten aus Anfang der 80er (von Music Land damals Nordmannpassage) wäre angebermäßig und hammerpassend gewesen.
Mono und Nikitamann turnen mich total ab und es war richtig das T-Shirt von denen auszumustern und weg zu schmeißen. Nicht nur mir geht es so. Platte Mitmachsongs auf Teufel komm raus und die können eigentlich spielen. Viel Licht- und Musikstakkato, sagen man macht keine Show und genau „die machen“ und viel „macht dies“ und „macht das“, also Marschieren im Gleichschritt oder halt Klatschen im Gleichschritte und dazu Licht und Rauch. Das haben die echt nicht nötig und irgendwie haben sie echt alles falsch gemacht so im Laufe der Zeit. Die waren beim zweiten Auftritt nach der Korn in Wien schon so schlimm Mainstream. Wir müssen aufbrechen zum letzten Zug. Versuche mich nicht nur von ihm zu verabschieden (dem Mitmusiker meiner Kollegen), sondern auch von seiner Freundin, aber sie ignoriert mich. Das habe ich wohl sonst immer mit ihr gemacht z.B. bei der Begrüßung, konnte mir lange ihr Gesicht nicht merken oder dachte, das merken lohnt sich nicht, weil die sich dann wieder trennen und jetzt haben mit denen schon Tanzkurs gemacht und das ist Jahre her (gut, da waren sie nur kurz). Dann werden noch Pommes geholt, aus Bodenhaltung, aber Refugees welcome (hängt er beim AfD-Parteitag ein anderen Plakat raus um das Pommesgeschäft anzukurbeln?). Man weiß es nicht. Stephan nimmt mit scharfer Chili-Sauce und die sind m.E. versalzen. Wir waren nicht in Barnten, sondern in Rössing. Netze krönen jede Treppenstufe, in der Mitte immer eine dicke Spinne, das Netz voller Fliegen. So viele können die gar nicht essen. Das schmeckt doch nicht mehr. Manche bewegt sich schon gar nicht mehr wenn noch eine rein fliegt und man fragt sich wo die noch Platz finden. Manche schlägt noch an, zuckt und geht hin. Es fahren überraschend wenig Leute zurück mit der letzten Bahn. Die meisten wollen hier bleiben und ich würde viel Geld zahlen um weg zu dürfen und mir nicht die ganze Nacht hier um die Ohren sagen zu müssen. Gleich Kontrolle beim Einstieg. Der Automat war kaputt sage ich zum Spaß. Bahncardbesitzer haben ihre aber nicht dabei. Handykarte, nachlösen. Ich bedanke mich für die Urlaubskarte. Haue ich sie damit in die Pfanne. Sabine gibt ein Taxi aus, weil es jetzt darum geht, ob die Tickets ohne Bahncardermäßigung, aber mit der Berechtigung wenigstens für die üstra gelten und die logische Antwort lautet: nein, weil halt keine Zone 3 und sonst plus City erst ab 50 Kilometer und wieder nur im Zusammenhang mit der Bahncard. Es regnet und zwar doller als zunächst gedacht und durchgehend. Kalt ist es nicht, nur nass. Zuhause der Anruf. Auf dem Platzprojekt ist nichts mehr los, sie sind mit dem Taxi vorbeigefahren und die Lichter gingen gerade aus. Larissa ruft an und warnt mich. Wir sind nass geworden und wollen auch nicht mehr weiterziehen und sind auch nicht solche Nachtmenschen. Es war ein schöner Tag. Sie soll Sabine danke sagen. Meine Zitrone säuft wieder ab draußen und wir gehen schlafen. Davor hat Stephan eine Nahtoderfahrung auf der Toilette, zumindest schildert er das so. Bett könnte man neu beziehen, aber erst Morgen. Unverfängliche Stilleben als Erinnerungsfotos:
17.07. Traum: Habe L. beruflich beraten. Sie sagen, die Wohnung sei zu teuer, sie kann in die andere und die ist auch zu groß und muss die Differenz von dem einen Zimmer zahlen. Dann 2 x auf dem AB, die Auskunft der Frau war falsch. Sie müssen sich daran festhalten lassen sage ich und Umzugskosten müssen sie auch zahlen. Sie sagt, sie hat im Januar Begrüßungsgeld und Kindergeld überwiesen bekommen und seitdem nicht mehr geschaut, weil sie nicht mehr in Stuttgart war und dort keine Aufträge hatte. Sie hat im ganzen letzten Monat nur 11 cm gepflastert. Sie muss unbedingt mal hinfahren und nachschauen. Ich versuche die Vermieterin anzurufen und spreche den Namen falsch aus. Sie duscht gerade. Melde mich in 10 Minuten noch mal. L. sagt am besten sei sie um 7 Uhr zu erreichen. Ja, aber dann arbeite ich nicht mehr. 2 Frauen in Uniform vom Ordnungsamt (wie Parkplatzkontrolleurinnen) patrouillieren die Straßen. In der ganzen Straßen 2 Blumenkästen draußen. Die müssen rein, weil heute Nachmittag sauber gemacht wird. Das ist so spießig. Ich erzähle die Szene und sage laut in der Kneipe und warum fahren die Leute wohl gerne nach Paris. L. ist Inhaberin und wird gefragt, ob sie den Speck selber macht. Natürlich und der Teller kostet 20,- €. Sie muss die Miete zahlen. Es klappt und er bestellt und ich denke, recht so. Dann sind L. und S. und ich selber Gäste und nehmen den letzten freien Tisch an der Wand, Kirsch mit Likör 8,- €. Das ist teuer, aber klingt lecker und wer weiß was sich dahinter verbirgt. Wir sind zu Fuß unterwegs und wollen zu einem Supermarkt, biegen an einer Autostraße ab. Rechts die grünen Berge, die total faltig sind. Da muss es Gegenden geben, die bestehen nur aus diesen Bergen und da wohnen keine Menschen. Habe ich im Flugzeugmagazin gesehen und das sieht geil aus und ist die grüne Lunge Amerikas. Als Straßenbegrenzung eine hohe Glaswand. Dahinter sind Fische. Ich sehe die Umrisse. Das seien keine Fische. Doch, ich sehe sie auch durch die Scheibe. Ich hoffe, wir können das überhaupt zu Fuß hin und nicht, dass das bald nur Autobahn ist und der Fußweg aufhört. Habe abends vergessen das TCM Zug zu nehmen und trinke den scharfen Schnaps, der die Zunge verbrennt und verschlucke mich daran. Es regnet und sieht sehr nass aus draußen. Gut, dass es gestern so stabil war für das Openair.
Die Antwort wegen Tauchen auf Teneriffa. Es geht doch einmaliger Tauchgang (75 mit Schildkröten) oder Schnorcheln (35) kann man auch und die Ausrüstung behalten. Ich würde beides machen. Die scheinen nett zu sein und auch noch Deutsch. Ist vermutlich voll mit Deutschen, die im ewigen Frühling und Sommer leben wollen. Gehe noch mal aufs Gästebett mit einer Zudecke ohne Bezug und Socken an. Es ist 6:45, schlafe noch bis 9. Wie herrlich. Traum zwei: Familienfeier. Wir sind in einer Gastronomie in der es Tea Ceremony gibt und haben Glück, dass wir einen Platz gefunden haben in einem Nebenraum und der Platz da ist. Stephan fragt, ob wir jetzt in den anderen Laden von denen wollen. Nein, nicht so Gastronomie zu Gastronomie. Das will keiner. M & M sind auch dabei. Wir können was anderes machen, wie spazieren gehen. Dann schüttet es und wir sind wieder drinnen in einem Nebenraum. Ich erkläre der Frau, dass wir nicht wissen wohin. Manche Frühstücken, andere trinken nur Tee, getrennte Tische. Uli will auch den Schinken probieren, der so lecker sein soll. Ich beschäftige mich mit Verwandten, die ich vorher nicht kannte. Der eine liest einen Artikel über Kannibalismus mit alten Illustrationen. Das scheint ein Modethema zu sein. Ich wechsele die Partner. Als wir gehen versuche ich alle Spuren mitzunehmen von uns. Jemand hat auf die Blöcke geschrieben. Wer hat diese Lampe gezeichnet? Die gefällt mir. Mache mich auf die Suche und finde den Typen. Dann unterhalt ich mit meiner Krankengeschichte. Habe Endometriose wie Angelina Jolie und das ist sehr schmerzhaft, aber ich mache mir nichts draus und vergesse immer wieder die Diagnose. Auf dem Röntgenbild würde man es sehen, alles sei voll davon. Ich sage, dass ich jetzt langsam entspanne, weil alles gut läuft und jeder seinen Platz gefunden hat, mich sonst da immer sehr verantwortlich für fühle. Habe eine graue enge Hose mit hohem Bund an, die gut aussehen soll und soll die geliehene Weste dem Typen wieder geben. Dann muss ich das Outfit neu machen, zumal ich darunter nur eine Bluse und kein BH an habe (Anspielung auf gestern mit sehr wenig BH, dünne Träger, viel Gewackel). Will die nicht so doll haben, weil ich denke, so gut steht sie mir nicht, trage doch eher Röcke und dann halt mitnehmen und nicht zahlen. Es bilden sich Gruppen, zwei Schwestern wollen gehen und die jüngste unterhält sich gerade gut und will noch bleiben. Würde ich auch ökologische Schuhe kaufen werde ich gefragt. Ich bin gar nicht so Öko und Second Hand kaufe ich, weil es mir besser gefällt. Ich bin lustorientiert und wenn ich total Bock auf Zara hätte würde ich dem wohl nachkommen, aber ich ekele mich fast vor neuen Sachen, dann lieber gebraucht und nicht waschen und mich so mit dem Vorbesitzer vereinen. Das sei ja eklig und das könne ich meinem Mann nicht antun, so kann man einen Pilz bekommen und krank werden. Hier liegen Ohrringe verschiedene Paare neben einer Tüte. Die muss wer liegen gelassen haben. Dann finde ich den Typen mit der Lampe und frage was es damit auf sich hat. Mit einem anderen flirte ich und sage ihm, was ich alles für Yogaübungen kann. Hier zeigen ist nicht so gut, aber ich kann sie beschreiben. Lauter neue Kontakte und Leute, die ich mir ausgedacht habe. Tanten usw. War ein unterhaltsamer Traum und so herrlich das morgendliche Schlafen. Da brauche ich tagsüber gar nichts mehr zu erleben weil schon so viel los war. Ich werde Montag backen zwischen Sport und dem Besuch. Das ist ein guter Plan oder noch zu früh. Stephan hält es noch länger im Bett aus. Ich wasche mir mal genüsslich das Gesicht so nach Festival und alle Schaltjahre mal sich fühle wie eine normale Frau das offenbar tut. Stephan soll Brötchen holen, hat frischer Brot gekauft. Mit Salzbutter und Stips, scheint das ideale Frühstück nach dem Besuch an der Zuckerfabrik zu sein. Hey, das ist keine Salzbutter, sondern nur vom Markt. Dann kann ich auch gleich Kekse damit backen.
Meine Tante will über den Skandal mit der Paketauslieferung sprechen und auch da wieder hat sie einen Beschwerdebrief geschrieben und will sonst an die Presse. Ich war froh wieder in Hannover zu sein. Ja, in München duzen sich nur Gleichaltrige. Andere Rasse im Norden und andere religiöse Prägung. Studium in Hamburg und Berlin. In Hamburg waren dieselben Kommilitonen wie in München, aber sie war durchsichtig. Ich würde ihr gerne die Fotos schicken, aber sie hat keine Mail Adresse und kein Internet. Ja, da ist sie zum Glück drum herum gekommen. Sie war gerade an der Schnittstelle, dass die Abrechnungen elektronisch gehen mussten und die wollten ihr für 30.000 DM große Kästen in ihre kleinen Räume stellen. Ich sage, ja, aber privat kann man das nutzen und viele Rentner stehen darauf. Das habe auch viele Nachteile. Spams würde man da bekommen und ihr reicht schon was sie da über Handy und Telefon und die normale Post bekommt. Morgen ist Verhandlung. Die Mutter soll Strafanzeige bloß nicht zurückziehen, Enkel muss in den Knast als Warnschuss. Das sind harte Worte. Das ist meines Erachtens kein Raub, sondern wenn dann ein schwerer Diebstahl. So viel Strafrecht erinnere ich noch. Ich bewundere die Blüten meiner Pflanze die richtig Stacheln haben und eine Tomate hängt schon, aber in Birnenform. Ich verschütte den Schwarztee gekonnt neben dem Teppich. Die Tropfen kann man mit Wasser verdünnen und nachspülen. Gut zu wissen, habe mich derbe verätzt auf der Zunge und verschluckt mit Husten. Ich mache zwei neue Häkelmuster und das entspannt mich total. Außerdem habe ich Lurex-Wolle aus Schottland von Heike entdeckt und mache noch ein Tuch mit Muschelmuster. Wer weiß wozu es gut ist. So ein schöner Sonntag und dann gibt es noch Billigflüge nach Wien. August? Wenn man normal fliegen will, d.h. zu zivilen Zeiten und mit Gepäck sind die Preise normal. Wie suchten nur eine Ausrede für Donauschwimmen und Kaffeehausbesuche. Schauen was meine Freunde vom Punks so treiben. Offenbar doch nicht, Stephan, der gefragt hatte, verliert das Interesse. Er braucht Passnummern für die Buchung des Teidenationalparks, d.h. die Anmeldung für die 650 Meter ab der Gondel. Leider habe ich das Festivalprogrammheft nicht mitgenommen zum Basteln. Das ist doof. Nur Hildesheimer Wald für Tansanien. Damit kann ich nicht so viel anfangen. Für Mimi’s muss man wohl nicht vorbestellen. Mittagstisch und Ferien und irgendwie kam es mir nicht so vor als sei das vorgesehen. Jetzt sind wir einen Tag zu früh in Tenne. Auf Uwe kann man nicht zählen und wir sollen ohne ihn planen. O.k. das weiß ich seit jetzt. Uwe ist gerade in Deutschland, in Eilvese bei seiner Mutter. Wenn die Lust da wäre ihn zu treffen, würde sich das bemerkbar machen. Ich finde es komisch. Stephan geht laufen und kommt spät und humpelnd wieder. Ich habe gekocht und auf den Stuhl gemacht und er hat übertrieben. Er soll so laufen, dass er gut gelaunt nach Haus kommt und nicht verletzt. So macht das keinen Sinn. Sonntag bei den Arnholds. Die anderen, meine Schwiegereltern waren mit den Rädern unterwegs und waren schon auf den Teide, die alten Weltenbummler. An meinem Geburtstag wird es punktgenau heiß wie es ausschaut. Sunla ruft zurück, aber wir wissen ja noch von nichts. Die Tochter des Kollegen bedankt sich sehr lieb für die London-Tipps und schreibt sehr eloquent. Für so ein junges Ding- bin beeindruckt. Irgendwie landete die Mail auf meinem Handy und steckt da fest und hat aufgrund von Fotos ein großes Volumen. Das sind die Tücken der Technik. Sollte schon ins Bett und schicke Stephan Listen mit Restaurantempfehlungen aus der Süddeutschen. Das macht ihm Arbeit und ist keine Erleichterung und er beschwert sich was das soll. Ich müde und kleinlaut, wie das neue Wasser aus Hamburg.

































