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Familienfeier, zwischen Ski-Klub Gernsbach und dem brütenden Schwan
15.05. Frühstück in einem superschmalen Haus. Noch mal unser geliebtes Münster bei Regenwetter. Madelaines, elterlicher Streit um die Abfahrt. Als wir ankommen, sind alle auf (auch die heißgeliebten Enkel) dem Baumwipfelpfad und wir können eine Runde in der Einöde des Hotels Stadt Gernsbach abhängen.
Hotel Stadt Gernsbach. Ein brütender Schwan (so was habe ich noch nie gesehen, sieht aber eigentlich ganz normal aus). Altglas steht draußen und die Gläser sind meistens auch noch gespült. Die Suche nach dem Ski-Verein, vorbei an der alten Tankstelle und bis zum Tennisverein durchgelaufen, weil die 80 Jährige es nicht besser wusste, die mit Rollator ihren Garten versorgt und die wir fragen. Neue Familienkontakte. Ein Verwandter ist Kuhwirt in Braunschweig und hat sowohl Highlandrinder als auch Wasserbüffel im Angebot. Er fährt jeden Tag 80 km mit dem Rad und hat Gästeräder. Da müssen wir mal hin. Ich bleibe den ganzen Abend über auf einem Fleck sitzen. Das belegt wieder das Zeitraffervideo von Julian. Alle laufen herum und Tante Franziska sitzt und häkelt Koralle.
16.05. Morgens tuschen im Hotel Zimmer und Tee kochen mit dem Wasserkocher. Leider ziehe ich den Stecker zum Kühlschrank und da ist der Käse aus Straßburg drin, aber das bemerken wir erst bei der Abreise. Nach dem Frühstück Unimog-Museum. Ich jubele, weil ich da ohnehin hin wollte (wir waren auf dem Weg aus Straßburg dort vorbei gefahren in Gaggenau). Das ist das Kinderprogramm. Es werden unkaputtbare Fahrzeuge ausgestellt und überwiegend ist anfassen verboten. Zum Glück gibt es eine Go Kart Bahn, aber mit Fahrer. Der ist humorfrei. Er zeigt was die Karre alles kann, stabil bis 38 % Seitenlage usw. steil hoch fahren über eine Treppe ohne Anlauf, Achsen, die getrennt arbeiten und nicht aufsitzen, wenn man über Hindernisse fährt, also ursprünglich als Mondfahrzeug konzipiert (mein Kommentar) und viele Vorteile, aber Parkplatz in der Innenstadt finden, ist schwer oder? Will ich wissen und wie viele Abschlüsse er heute schon gemacht hat und ob wir in Raten zahlen können (kosten 150.000). Schatz, wenn wir die Kinder sicher in den Kindergarten bringen wollen und der SUV nicht ausreicht. Ein Verwandter hat eine ernste Frage, ob die Firma vor oder nach dem Krieg gegründet wurde. Das weiß er nicht, er „fährt nur“. Dann Flohmarkt. Bekomme Deko-Wandteller geschenkt, den ich im Vereinsheim auf der Damentoilette hinterlasse. Die unscheinbare Eisdiele (die auch Tourinepp hätte sein können, da wo sie gelegen ist) ist spitze und es gibt so Sorten wie Erdbeer-Balsamico Eis und Weltklasse Pistazieneis. Uli hat den halben Koffer voller Popcorn und geht dann zu Rossmann und holt Erdnuss Flips und Salzstangen für den Re-Import nach England. Abends Nachtigall. Der Veranstalter hat eine Doppelbelegung (Hochzeit und er ist Trauzeuge) und lässt seine angeheiratete Frau und die Tochter alleine das Hauptprogram durchstehen. Gutes Essen, sehr preiswert, netter Abend. Mein Cousin Volker mit seinen entzückenden Töchtern, der ein Hotel in der Schweiz betreibt, stößt noch dazu. Lerne Moritz kennen, den Sohn meiner Cousine, den ich beim Frühstück beeindruckt habe, weil ich den Fett von seinem Schinken gegessen habe mit der Bemerkung, dass wir eine Koalition eingehen können und er isst das Rote und ich das Weiße und er brachte mir den weißen Teller mit weiß drauf, den ich zuerst für leer hielt. Er liest gerade Winnetou (sein Vater hat alle Bände bis auf 2) und will mir was vorlesen, aber das schaffe ich erst morgen früh nach dem Frühstück, wenn die Batterie wieder aufgeladen ist. Abends Eierlikör aus dem Schweizer Wohnwagen und Frauengespräche. Ich soll morgens Wachteleier aus dem Wohnwagen bekommen.
17.05. Wachteleier und dann Vorlesestunde. Ihr seid Blutsverwandte und von der selben Sippe und dennoch, immer wenn ihr euch begegnet habt ihr das Messer in der Tasche. Liest er seine Familiengeschichte vor? Nein, das sind ja Indianer um die es geht, anderer Stamm also. Ein Sohn meines Cousins aus dem Schweizer Wohnwagen ist ein Wizzard in Sachen Reparatur der Apple Lieblinge und bekommt kauft defekte Geräte auf und macht sie zu Geld oder bekommt welche zur Rettung sie zugeschickt. Zeigt uns einen Kandidaten, der vermeintlich einen Spider hat, aber das Glas ist heile. Die App ist ja irre, lautet meine Reaktion. Mit seinen Talenten kann er gut Geld verdienen und dann will er Wiwi studieren. Es bleibt spannend. Abschied. Halt in Karlsruhe und Maultaschen. War schön und ich habe wieder neu Familie kennen gelernt.
Gut kalkuliert. So viel Wurst ist übrig geblieben:
BM-Outfit 13.05.
BM-Outfit 11.05.
Die anatomische Uhr
11.05. Traum: Erst Besuch bei uns, wir halten bei Steffi um zu sagen, dass wir sie Silvester nicht sehen werden und schon mal alles Gute zu wünschen. Sie liegt im Bett, nach einer Weile taucht hinter ihr ein jugendlicher, italienischer Liebhaber auf. Er arbeitet als Modell. Ich finde es gut. Überall um sie herum zerschlagenes Geschirr. Ich frage mich was das zu bedeuten hat, was für ein Spiel das war, aber ich frage nicht. Die eine Kanne hat so ein schönes Muster. Da den Deckel herausbrechen mit dem Hammer. Ich will ihn haben und zeige ihr wie es geht. In den unteren Teil mit Loch kann sie eine Rankpflanze reinmachen und die wächst das raus. Das sieht gut aus, weil ihre Pflanzen sonst nicht so schön dekoriert sind. Er pflichtet mir bei.
Ich überlege, dass man Suki in die rote Reisetasche von uns rein macht bei der nächsten gemeinsamen Reise. Schön stabiler Boden und ausreichende Höhe, seine Häkeldecke rein und fertig. Die kann man dann fast zu machen und auch so ist der besser drin als in seinem Hundelabberdings.
P-Monster hat tatsächlich wieder eine Eigenbedarfskündigung zu Ende Juli. Er heult, aber es ist auch tatsächlich fies. Der Kollege hat Augenentzündung und war nicht in Prag mit den Jungs, aber mit richtig dicker, gelber Eiterbeule am Auge und geschwollenem Gesicht. Genau an der Stelle wo ich seit Monaten was habe, aber eben nur ein bisschen. Es tut wohl auch weh. Das macht mir Angst. Heute ist viel Hände waschen angesagt.
Anruf, mein Betreute soll zur Auswegberatungsgespräch beim Jobcenter Pyrmont. Was soll das sein? Ob er das Baby behalten will. Sie versteht den Witz nicht, klingt wie katholische Frauenberatung. Ich lasse mir alle Namen geben und schreibe das alles schön auf. Am 01.06. um 11 Uhr. Nein, ich komme nicht, mache das schriftlich und nicht die Berufsberatung.
Herr Ihme lässt sich zur Entgiftung einweisen, hat mir seine Oma auf den AB gesprochen und Tatsache, er wird in Wunstorf aufgenommen. Ich habe langsam keine Lust mehr mit den immer verschiedenen Ärzten zu sprechen und alles immer vor vorne zu erzählen.
Betreuter, Herr Tai Chi antwortet und schreibt:
„jetzt werden Sie bitte nicht sauer, nur weil ich mir auch mal von anderen Leuten Rat hole…
Selbstverständlich findet morgen der Termin statt, ein Kumpel von mir braucht Feuerholz!
Umgemeldet habe ich mich am 8.5..
Eine Kopie lasse ich Ihnen zukommen.
Im Übrigen hat Max bei der telefonischen Terminabsprache sein Interesse an Ihnen bekundet:
Er würde Sie gern kennenlernen und ich sollte doch mal anfragen… telefonummer oder ähnliches…
witzig, nicht wahr?“.
Später, am 14. schreibt er noch mal:
„Übrigens hat mich Max beim Termin wieder belatschert, ich soll seine Nr. weiterreichen. Hier ist sie: 0175 ….. –
Viel Spass damit!“
12.05. Ich träume ganz intensiv, aber früh und schlafe immer wieder. Auch morgens um 7:30 schlafe ich noch mal. Muss es echt nötig gehabt haben. Anja (Freundin aus der Nordstadt) hat einen kleinen abgesperrten Park in dem sie haust, ist mehr wie ein Käfig mit Gras und Pflanzen drin nicht verlassen und das soll geräumt werden. Alle haben Angst vor der Gewalt. Ich gehe rein und sie nimmt meine Hand und lässt sich rausführen. Später bereut sie es. Dann Vortrag für Yunfeng und Thomas und Stephan warum wir die USA so lieben mit vorbereitetem Text und Kinderbüchern. Ich habe ein ganz süßes Kleinkind auf dem Arm, eigentlich war der Vater immer in der Nähe, aber dann gerate ich in eine Phantasiewelt, in der Räume verschwinden und neu entstehen, erst wird ein Film gedreht mit einem Sportler der Bears und Männern in historischen Gewändern, dann grau gedämmte Uniräume und schlimme, teufelartige Kreaturen hinter uns her sind, die ich dann töten muss. Gehirn raus und mit dem Hammer zerstoßen, aber eher wie ein Computerspiel und nur mäßig gruselig.
Stephan hat Lions Brokante in Straßbourg gefunden nur 5 Busstationen von unserer Wohnung entfernt, ob er mich da hinbringen soll? Ist wohl ein Flohmarkt am Donnerstag.
Neue Vermieterin von P-Monster. Man kann sie nicht googeln. Sie macht auch so was wie ich und will nicht, dass die Leute sie googeln können. Was ist das für eine Logik, ist mir auch egal. Telefonnummer wird sie mir ja geben können. Ja, die 60 Jahre alten Leitungen und die Sicherung fliegt raus, wenn man die Mikrowelle an macht (das Problem kenne ich mit den neuesten Leitungen aber auch) und der Sohnemann, der mit der zweiten Ausbildung fertig ist will rein. Es interessiert mich nur wenig. Sie weiß nicht, was man den Leuten abtut, denen man die Wohnung nimmt und es interessiert mich nicht, was sie mir da alles erzählt. Da hat sie sich den falschen rausgesucht für diese Eigenbedarfssache. Ja, Makler nehmen und ihm was suchen wäre schon mal ein erster Schritt. Versuche das Gutachten der Beratungsstelle im Auftrag der Stadt zu bekommen wegen der Umzugsfähigkeit. Die Ärztin muss selber entscheiden und ist Montag wieder da. Mein Kollege hatte Augen-OP. Jetzt kommt Herr Auge und ich nenne ihn auch gleich den Experten, er kennt sich ja mit so Augenproblemen aus. Er hat Vorstellungsgespräch in der Werkstatt für Behinderte am 03.06. Frau Doust hat Urlaub und er kommt ohne Vertretung aus, Stunden ansparen. Frau Doust und ich seien seine Fans und seine Stunde würde noch kommen. Der Roller in der Werkstatt gehört seinem Bruder, zu dem er keinen Kontakt hat. Ich rufe gleich an und will das klären. Der hatte danach auch eine Insolvenz. Er muss noch Autogrammkarten machen sagt er als er geht. Ich verstehe erst nicht aber wegen Fans. Ja so richtig schön Postkartenformat wäre gut. Ich stehe auf die Unvorteilhaften und die Unterdogs. Treffe die Betreute beim Arzt. Ich sehe flott aus. Rücke erst mal die Stühle im Wartezimmer um und will direkt neben ihr sitzen wegen Solidarität. Heißt der Typ aus Stuttgart Willi Baumeister und macht so einen abstrakten Kram? Taz Artikel über den Verfassungsschutz beim Mord in Kassel. Die wird unruhig, weil wir so lange warten müssen. Der Facharzt hat naive Pop-Art, aber die gefällt mir, die Zeichensprache darin. Sie bekommt ein neues Medikament, soll den Antrieb steigern und soll die Schilddrüsenwerte vom Hausarzt überprüfen lassen. Die Mitarbeiterin setzt eine Spritze nach der anderen und dreht aber durch, weil ihr Rock einen Riss hat, obwohl man das gar nicht sieht und ein schwarzer Unterrock darunter ist. Ich rate auf die Seite drehen, aber sie dreht durch. Dann noch eine Betreute, Stippvisite Große Pfahlstraße, die will bald in die Kleiderkammer, weil sie kaum noch Sachen hat und ich würde mitkommen, schicke ihr eine mail dazu mit den Öffnungszeiten. Blumenteller für Martin alias Veronica Persica und rote Wolle mit passendem Namen (meine Schwester wird bald 40). Da kann ich noch was gebrauchen zum Basteln.
Schlüssel von den Kollegen abholen. Die Kammer ist informiert, dass ich Vertretung mache. Die sind ja braver als die Hartz 4-ler mit dem Jobcenter und den Meldepflichten witzele ich….Es geht doch nach Teneriffa und nicht Nordfrankreich wegen des Wetters. Nach Salzbutter brauche ich also nicht fragen. Ein Handy bekomme ich auch (der größte Horror), aber das nehme ich nicht mit nach Straßburg und zur Familienfeier, sondern hole es Montag ab (Gott sei Dank).
Noch mal Oberärztin Wunstorf wegen Herrn Ihme. Ich bin verzweifelt, habe dem Arzt gestern doch schon alles gesagt. Ja, es sei jetzt geklärt, aber wie lange. Das Landei muss vielleicht doch nicht zur Auswegberatung ins Jobcenter Pyrmont. Er warnt mich vor dem Haus in das er ziehen will. Das sei berüchtigt und auf der schwarzen Liste. Nachmittags alles voller Termine. Elisabeth mag die Wohnbetreuerin nicht. Wir geraten aneinander und dann zurück spulen auf Anfang und ich biete Kaffee an und die Betreute verteilt Kinderringe. Ich nehme meinen mit dem rosa Herzen nicht an, dafür trinkt auch keiner Kaffee. Zum Spritzentermin war sie nicht. Das Beispiel mit den Leggings, eine Tiger, eine Glitzer und eine Schlangenmuster und unsere kosten 40 und sie (die Wohnbetreuerin) soll 60 zahlen, weil die Frau sie nicht mag. Was will sie damit sagen? Der Lernbehinderte und die Freundin, die ich jetzt mitbetreue. Die Betreute deren Kinder in einer Einrichtung leben und die immer öfter lange bei ihrem Freund ist liegt im Krankenhaus in Soest. Er ruft mich das erste Mal an. Sie hatte Bauchbeschwerden und sie haben jetzt einen Tumor entdeckt, der Morgen operiert wird. Bisher war sie eher durch Hypochonder sein aufgefallen. Ich rufe sie an und wünsche alles Gute, melde mich Montag wieder. Sport, Berna hört auf. Wird Mikael jetzt Grace-Trainer? Neue Musik. Wieder mal gute Mischung. Neneh Cherry: „No moneyman can win my love, it’s sweetness that I’m thinkin of“. Lange nicht gehört, so schön. Schaffe alles bis auf einen Scan für Spanien. Muss ich Morgen noch mal ins Büro? Nein, muss ich wohl nicht, da die Käuferin in Spanien auch bis zum 20.05. weg ist. Warum muss ich immer Erste mit allem sein? Großer Streit um das Thema: keine zwei Koffer. Echt heftig. Mitten in der Nacht werde ich wach von 3:30 bis 4:30.
13.05. Traum, sehr realistisch. Familienfeier und die anderen tragen Kostüme und haben eine Tanzchoreo einstudiert und ich bin wohl nicht dabei. Die sind aber synchron, mein lieber Schollie. In der Tasche sind Blätterteigkrümel und Reste mit Spinat dran. Meine Mama hat was Leckeres mitgebracht und das haben die gestern gegessen, als wir noch nicht da waren. Ein Cousin von mir, offenbar eine ausgedachte Person, versucht mit einem Kartenlesegerät Überweisungen zu machen vor allem am Tisch und es geht nicht, auch nicht mit der Karte seiner Frau. Die 257 können nicht überwiesen werden. Sie haben viele Kinder und wohl nur sein Einkommen und sind jetzt wohl pleite, aber ein riesiges Haus. Das passend zur Familienfeier kommt mir inszeniert vor und komisch, sonst wird über Probleme nicht gesprochen. Dann Demos gegen die Feier, weil wir Burschenschaftler in dem Haus beherbergen. Unser Sprecher hat bunte Haare und Punkerklamotten und ich beobachte aus dem Haus, wie der Demozug gegen unserer Feier an dem Haus vorbeigeht und es wird gegröhlt und mit dem Handy fotografiert und was soll ich machen? Auch sagen, dass ich das scheiße finde mit den Verbindungsleuten, aber es ist auch meine Familie. Mit gehangen….
In der U-Bahn Kindernotfallplan. Sie fahren in die Eilenriede und werden dort vermutlich ausgesetzt. Kurz vor der Station Waterloo fällt einer Rädelsführerin das Wort „Mega-Tunnel“ ein, was die anderen dann wiederholen, vor allem ein blonder Junge, der alles zig mal sagt. Wieder die Cola life Werbung. Sie hauen Stevia in ihre Brühe und werben so als hätten sie ein neues Produkt entwickelt. Stephan hat seine Brille vergessen und ich den fremden Büroschlüssel ausversehen mitgenommen. Ich will gerne sein Blindenhund sein, sehe jetzt aber auf einmal selber viel schlechter. Nelson fährt mit seiner Mutter in die Schweiz. Der Alibert steht offen und man sieht die ganze Verkabelung. Ich habe eine große Tüte Wolle dabei und fühle mich immer mehr wie meine Oma, die auch die Farben zusammen gestellt hat und Quadrate gestrickt hat für große Decken, die immer meliert waren dann eine Gesamtharmonie ergeben haben. So eine hat man dann zur Hochzeit oder so geschenkt bekommen. Der Grundton war meistens braun. Ich habe auch eine, aber nicht direkt von ihr bekommen. Schreibe Kerstin eine Dankesmail für die Trauerfeier und denke an Madelaines in dem Laden der irgendwas mit Journée heißt und an der Kathedrale gelegen ist.
Sonderzug nach Lourdes auf Gleis 9. Nein, wie cool.
Vatertagsgruppe in der Bahn, über 50. Männer mit zwängig gepackten kleinen Taschen und Koffern, mit Hausschuhen in extra Beuteln, die mich groß anschauen. Letztes Jahr waren sie in Dresden. Wenn die Durchsage mit nächster Halt Straßburg kommt im TGV, ist man noch in Deutschland. Kehl heißt das. Lauter französische Schüler und Begleitpersonal, Lehrerinnen im Zug. Ich habe den eigenen brav dagelassen und den fremden Büroschlüssel dabei und Paranoia. Wo ist er am sicherten? In meiner Tasche? Kann gestohlen werden? Auto meiner Eltern? Kann aufgebrochen werden. Auf dem Weg zum Bistrot Le Dix schon die erste Frage, ob ich aus Schottland komme. Die Polizisten und zwei Rolli-Fahrer. Auch so, die lassen sich von der Polizei Feuer geben (ich dachte, ein Problem). Schön Flammkuchen und Tarte de Jour, eine Wähe wie der Schweizer sagt, Feigen und Ei-Füllung. Parkhaus, wir parken um, Stephan hat das günstige gescheckt. Meine Mutter war bei der Einfahrt in ihr erstes Parkhaus die falsche Richtung gefahren und musste sich ermahnen lassen, dass das sonst 170,- € kosten würde. Wenn sie nicht mehr Auto fahren kann ist das schlimmer als Impotenz bei Mann behauptet mein Vater und dann zu Uniqlo-Straßburg. Unterhosen für meine Schwester und den Rest der weiblichen Direktfamilie. Sie haben eine Keith Haring Sonderedition für Kinder und so komme ich zu einem neuen T-Shirt. Haben neu eröffnet und es gibt auf alles Rabatt. Viel besser als in London. Viel besser. Apartment. Der steile Aufstieg. Der Vermieter hätte gerne mehr Aufmerksamkeit von mir bekommen, aber musste sich mit Stephan begnügen. Dritte-Weltsladen, Teeladen, Oxfam (Armkette für Steffi) und die Umgebung erkunden. Außerdem zum Käseladen unseres Vertrauens pilgern und Stephan hat Großeinkauf gemacht und Achtung, Claudia: es gibt Geschenkgutscheine! Es gibt außerdem den tollsten Kurzwarenladen mit 100ten von Schrägbändern, die sie selber herstellen und die Muster erinnern an die 50er. Traum. Abendessen und Dietrich bekommt ausversehen Nieren. Wir trinken 2 Flaschen, so dass meine Beine zicken. Der Himmel ist zu schön. Nachts ist es sehr warm, zu warm und stickig im Spitzboden. Fenster auf auch schwer, weil die Jugendlichen am Fluss sitzen.
14.05. Flohmarkt, mein Vater sagt, noch einen Regenschirm kaufen, noch einen? Ich kaufe einen aus Keramik als Aschenbecher (umgedrehter Schirm mit Metallgriff zum Festhalten, für Draußenraucher, man kann ihn tragen am gebogenen Metallgriff) und eine alte Glühbirne (französischer Bajonett-Verschluss, wie mir Dietrich zeigt) mit altem Schalter und altem Stecker für 50 Cent. Nimmt Paps gleich mit für die Bastelarbeit Hornfisch aus London, die ich in Auftrag gegeben habe. Zusammen mit den Schätze vom Flohmarkt zwischen Gaggenau und Gernsbach.
Kaffee trinken ist heute schwierig, wir trennen uns und gehen in den Gugelhupfladen. Kleine Gugelhupfformen mit süß- und salzigem Hefeteig. Später die bezahlte Stadtführung. Doris ist nur 3 Jahre jünger und kann meinem Vater Paroli bieten, der gerne Statistiken abfragen will nach Durchschnittseinkommen und Energieverbrauch und so. Gutenbergplatz. Ein Schüler meinte neulich, erzählt uns Doris, dass sei der gewesen der abgeschrieben habe. Unbekannte französische Generäle, die mal aufgestellt und dann von den Deutschen wieder entfernt wurden und das mehrfach. Die Geschichte des Elsaß. Das Münster ist leider später geschlossen wegen Himmelfahrt und auch als wir uns die astronomische Uhr erklären lassen, macht der Organist Soundcheck. Die Uhr ist toll und ich meine nicht das Uhrwerk (die eigentliche Uhr nach den Uhrenkennern), sondern das drum herum mit einem Säugling für ganz bis Viertel nach, einem Krieger und ¾ bis ganz ein Greis. Die Stunde in Viertel unterteilt und die bewegen sich und der Tod spielt Pauke. Die Führerin meinte, jemand habe sie mal als anatomische Uhr bezeichnet. Wir flüchten uns in eine ruhige, unspektakuläre evangelische Kirche (Albert Schweizer und die Familie hat was mit Orgeln zu tun, die Rücklehne der Sitzbänke lässt sich nach hinten klappen und dann sitzt man mit dem Rücken zur Kanzel und schaut auf die Orgel , wenn gespielt wird) und meine Cousine Barbara mit ihren Jungs kommt zufällig dazu. Der Hammer. Sie kommen gerade aus Zürich. Die Endstation ist Petit France und wie kam es zu dem Namen. Da war ein Krankenhaus in dem man die französische Krankheit hat behandeln lassen und das war heikel. Ich entdecke das Karussell des Vortages neu (hatte mir gestern ja schon Lieblingstiere rausgesucht) bzw. habe jetzt Alibi-Kinder dabei. Julian filmt mich in Zeitraffer. Dann draußen was trinken. Ich bestelle glasweise den Cremant, aber Andi weiß wie es geht und bestellt Flaschen. Betrunken planke ich mit meinem Bruder auf dem Spielplatz. Stephan sagt peinlich, aber wir hatten Spaß. Pflücke Pfefferminze für Tee auf dem Platz wo die Kinder spielen. Haben bestimmt viele Hunde rauf gepisst. Katalin will viel fotografiert werden. Das ist ihr wichtig. Das Essen im Fete de Jour ist toll (Fischbällchen mit Mayo, großartiger Fisch mit tollen Beilagen und einen Baiser-Beeren-Nachtisch, trotzdem essen wir noch mal Aufschnitt, der auch zu lecker war) und so großartig, dass Lilli, Andreas und Birgit extra aus dem Bühler Tal gekommen sind um uns zu sehen. Was für ein schöner Tag.
Das Münster hat seitlich einen Storch (Wahrzeichen des Elsaß). Die Steingruppe Jesus am Ölberg ist dieses Mal leider nicht zu sehen, neben den Glasfenstern (hier ließen sich Regenten abbilden, was man durchaus nachvollziehen kann) und der Uhr ein Highlight des Münsters, was mit Superlativen nicht geizen muss. 500 Jahre lang das höchste Gebäude der Welt und nicht nur groß, auch schön. Ich wollte danach nicht mehr in den Steffel, weil ich Angst hatte, dass mir das alles kaputt macht im Kopf….
Straßburg habe ich in die TOP 10 meiner Lieblingsstädte aufgenommen neben SF, London und Wien und so. Ich liebe es dort.
BM-Outfit 07.05.
BM-Outfit 06.05.
Charlotte, Elisabeth, Diana und Hilda
04.05. Traum: Hotelzimmer. Blutlachen voller Blutschmierstellen. Meine Mutter ist entsetzt, aber die sind unrealistisch überall verteilt, das kann ich auch nicht auswaschen. Ich sehe keine Chance darin und will es so lassen.
Devil in the Detail im Regionshaus.- Die Ausstellung läuft nicht mehr. Schade. Toller Name und auch die Bilder sprechen mich an. Einen Grafiker von früher treffen wir auf dem Markt. Ist jetzt in der Elo. Der Ex von Sunla. Glocksee – da hätte man am 1. Mai auch hingehen können. Bin ich gar nicht auf die Idee gekommen. Ist ja nicht mehr so mein Revier. Ressentiments verschiedener Art. „Ketten und Ketschup“. Der Glockseeimbiss. Pommes aus Süßkartoffeln mit Curry-Soße. Ich sag mal Imbiss und Alkohol, passt sehr gut zusammen. Wir bestimmt ein gutes Geschäft und ist auch eine gute Idee. Der Namensvorschlag stammt von meinem Kollegen. Alter Liedtext, musste er sie drauf bringen. Er war schon auf allen kanarischen Inseln und empfiehlt Teneriffa, die Vulkaninsel, haben sie Planet der Affen gedreht und im Krater fühlt man sich wie auf dem Mond.
Eine Freundin/Bekannte, die beim Arbeitsamt arbeitet will Berufsbetreuerin werden und ich soll ihr Tipps geben. Mein Weg dorthin kann sie aber nicht gehen, weil das mit einem befreundeten Richter zusammenhing und der ist längst Amtsgerichtsdirektor woanders.
Visitenkarte bei der Pasta mit Linsen und Joghurt. Kochschule in der Davenstedter Str. Sehr sympathisch sieht das aus. Französisch-tunesisch. Quiche Menü oder Mezze Vorspeisen. Ich wäre dabei.
Zu viel Sport und ich platze vor Energie. Eine junge Frau muss Kompressionsstrümpfe tragen, aber die langen, auch beim Sport, wegen der Sprünge. Sie hat schwarze an und eine geometrische Frisur, derzeit mit Petrolblau vorne eingefärbt. Ich kann mitfühlen, weil ich die auch etliche Jahre getragen haben vor den OPs. Das fing damals an als Stephan aufgehört hatte zu rauchen und wir mit Gonca nach Stuttgart gefahren sind. Stephan hat an ihren Haaren gerochen, weil die so lecker nach Rauch gerochen haben und sie hatte Erfrischungsstäbchen dabei als Reiseproviant. Ich dachte, ich hätte immer übertrieben mit dem Tragen der Strümpfe beim Sport und am Strand. Bei ihr scheinen die tiefen Venen betroffen zu sein. Ich überschätze mich auch bzw. meinen Hüftbeuger, während ich vielleicht 110 ° oder 120 ° schaffe, kann Suki glatt 180 °.
Den englisches royalen Familienzuwachs beim High Tea feiern. High Tea wollten wir eh machen weil wir Lust auf den Tee-Rausch haben und die Clotted Cream. Ich zumindest, aber so kann man es verkaufen. Charlotte Elisabeth Diana. Ich habe gerade das Handtuch „made in China“ für die Bestellung der englischen Lebensmittel im Internet als Prämie bekommen. Der Kuss von Wilhelm und Kate. Die Baumwolle fühlt sich leider richtig beschissen an, steif und doof. Geht nichts über alte Stoffe.
Hole Pfefferminze aus dem Garten. Email an Mitbewohner, sie bearbeiten die Treppe im Hausflur und wir gehen vorbei und machen Freizeit. Wir sind faul und jedes WE weg bis Herbst. Außerdem habe ich keine Lust, das ganze Treppenhaus in eine Baustelle zu verwandeln und man weiß nicht, wann der Tischler kann. Das sind jetzt schon Stolperfallen in ausreichender Zahl, dass Treppensteigen immer mit „Achtung“ verbunden ist.
Schreibe meinem Kollegen: „Mal sehen, ob Food Lovers morgen wieder da sind. Da bin ich selber gespannt. Danke für den Kanarentipp. Kommen da eigentlich die gelben Vögel her?“. Wer wird Millionär Special. Das hat Susann gedreht.
05.05. Traum, immer wieder einschlafen morgens. Wir sind in der Oper und danach gibt es ein Menü, das ist richtig schlecht, Wiener Kellner, ich sage, dass der Nachtisch verdorben war, habe ihn gegessen, aber es war schlimm. Dann Baustelle. Ich klebe mit Gaffa auf die schicke Duschwand aus Glas. Das geht alles ab, Karton in der Dusche? Tischdecke hat große Löcher aus einem krabbelt eine stachelige schwarz-graue Raupe, die ist jetzt satt und fertigentwickelt. Es sind noch 3 weitere Löcher. Die muss ich wohl doch wegschmeißen und sie sind nicht mehr zu retten. Familienfest. Jasmin und ich liegen uns weinend in den Armen, weil wir uns schon so lange kennen. Es gibt Tanzchoreo und sie und Marc und viele andere tanzen mit, ist so ein Synchronsport, wie langsam auf Skiern den Hang runter fahren, nacheinander. Sie macht noch so eine Art Kampfsporttanz mit tiefen Kniebeugen und aus der Haltung hochspringen und die Seiten wechseln. Es gelingt mir nicht so gut, ich will es auch lernen.
Hamburg mit Übernachtung scheint nur mittelmäßig passend zu sein. Stephan und ich wehren uns beide gegen einen Bus. Suki und Berlin ist auch mit Orga verbunden, aber die hundefreundliche Wohnung der Yogalehererin am Maybachufer ist schon angemietet. Es geht also so oder so Pfingsten nach Berlin. Will mich nach dem Verblieb der Päckchen erkundigen. Schlange mit 30 Leuten vor mir bei der Post, war gerade Monatswechsel? Schuster ist wieder weg bis 11:30 (das übliche), Kioskmann sagt: „habe ich ihm schon mitgegeben“, aber die Food Lovers sind wieder da. Gottseidank. Ich dachte schon, es ist was Schlimmes.
Eintopf schmeckt Tip top. Sie waren krank mit Grippe und Allergie. Möchtegernschriftsteller schleimt am Kaffeestand. Tierärztin kommt vorbei, hat Termin, muss sich aber alle Fotos von Suki anschauen. Salon wird 10, tolles Dackelmotiv, zur Party sind wir wieder in einer anderen Stadt. Der Billig-Bäcker-Backshop am Lichtenbergplatz wird auch 10. Dann können die ja zusammen feiern.
Neue Großkanzlei in der Kröpkepassage. Sie hatten Ärger mit dem Vermieter. Vernissage mit Künstlerin, ich werde eingeladen. Was mir gefällt ist die Zeitungsauslage, Konkret und Asphalt. Hey, wir sind in Hannover und da hat man als linke Kanzlei einen Ruf zu verteidigen. Marc in Essen traut sich selbst in der Mucki-Bude nicht konkret zu lesen. Ich schlug vor, eine Hülle aus einem Playboymagazin zu basteln. Bei dem Strafverteidigerkollegen wurde eingebrochen und das Verfahren wurde am nächsten Tag eingestellt, weil der Täter zu ermitteln war. Ein Tag nach der Anzeige. Findet er auch lustig. Verbrauche 3 Quittungen, weil die Frau nicht hören will, Azubi? Mein Betreuter braucht Fahrtgeld wegen Streik (er wusste gar nicht, dass ich komme, immerhin lasse ich mir die Fahrkarte für den Hinweg zeigen). Ich will selber schreiben, aber sie will Sekretärin spielen. Sie fängt an, Quittung 20,- , mein Name und schreibt Honorar, nein, ist kein Honorar, dann zweites Exemplar mit Kanzleistempel und ihrer Unterschrift. Ich will ihr aber kein Geld geben. „Gib ihr einfach einen Zettel, unausgefüllt“ meinem Kollegen reißt bald der Geduldsfaden. Ich habe nicht an meinen Alkoholiker geglaubt und seinen russischen Entlastungszeugen, der meint, klar war Sommer und es geht im April, aber ich habe den Beweis, dass sein Perso genau zu der Zeit geklaut war in der Akte gefunden. Das gibt Freispruch oder Einstellung. Sehr gut. Bewährung läuft noch bis August 2016.
Frau Architektengattin wird 70 (Mutter meines Betreuten). Nein, sie feiert nicht, ganz ruhig. Warum sagt sie mir es denn, wenn sie keine Aufmerksamkeit will. Nein, ich habe letztes Mal nicht angerufen, war Zufall, dass ihr Sohn am nächsten Tag wieder ins Heim zurück gegangen ist. Sie macht nichts zum Geburtstag und warum sagt sie es mir dann, will doch Aufmerksamkeit. Sie ist Kontrollfreak und denkt, dass die Perserin von der Wohnbetreuung ihre Freundin ist und der Sohn am besten eingesperrt gehört, dass sie immer weiß was los ist.
Oxfam ist in Ungnade gefallen, einkaufen dort macht keinen Spaß. Hätte Ikebana-Vase für meine Tante kaufen können, aber der Geschmack ist mir unberechenbar und wir ersticken in Zeugs, was einer demnächst alles durchforsten muss. Ich glaube, es war vor allem mein Päckchenpech und das ich nicht daran gedacht habe, was das Ganze verhindert hat.
Mein Mann hat Gaues wieder entdeckt und ich esse Ciabata mit geräucherter Leberwurst und Spargelsuppe und koche Rhabarberkompott, voll einfach und ich mag‘s. Kim Kardashian ist mir so was von unsympathisch. Vorstadtweiber und neue Wolle häkeln. Ich weiß, dass es ein Ende nehmen wird, die Haarspange bastel ich seit Jahrzehnten nicht mehr und Ohrringe oder Ketten auch nur noch selten und die Hütchenproduktion lässt auch nach. Das flutschte eine Zeit lang und konnte einem schon Angst machen und jetzt kommen Zweifel und ein „Entwurf“ liegt lang rum. Ich beobachte es und kann es nicht steuern. Das geht langsam zu Ende (was auch eine Erleichterung ist, aber auch ein Rätsel warum das versiegt, gehen die Ideen doch aus?).
06.05. Ich schleppe weitere Partykleidung für die Kollegin an. Sie sagte Kittelschürze. 3-teilige Uniform, Kleid, Kittelschürze, Strickjacke. Ein schwarz-weiß Kleid verliere ich unterwegs und muss zurück. Der erste Wutanfall des Tages, als es mir noch mal entgleitet muss der Drahtbügel dran glauben. Das mache ich alles nur, weil sie mir mal Fleisch gegeben hat. Hhmmm. Das marinierte Lamm war lecker. Später bei Oxfam doch 2 Ikebana-Teile. Ich finde sie sehr originell und ganz billig sind sie auch nicht. Die Vase ist sauschwer mit Einsatz und doppeltem Boden und Filz darunter. Egal wie schwer, egal wie riskant, ich mache es und Hauptsache immer genau sagen, das mache ich nicht und dann doch- der Kollegin hatte ich auch mehrfach angekündigt, dass sie zu mir muss, wenn sie sich was aussuchen will und jetzt hängt das halbe Büro voll.
Der Arzt der Region schenkt mir einen Stift. Nein, ich bin nicht ansässig Lindener Markt 101. Wir sind nicht in Shanghai. Während er Hilfeplanung macht, fülle ich den Sozialhilfeantrag aus. Da ist heute Frist und dann ist es nicht ganz so langweilig für mich. Frau Antenne ist 48, beide Eltern tot. Sie hat am 19.05. bei ihm einen Termin um über Medikamente zu sprechen. Vorher Maschstraße. Endlich Fiktionsbescheinigung mit Bild. Ja, ich bin ohne Hund. Keiner vor mir. Das Basteln dauert dann noch und ich warte im Flur. Er wird jetzt doch bald in das neue Haus aufgenommen. Dann kleiner Abstecher beim Arzt, etwas Blut da lassen. Die Lernbehinderte holt auch Geld, hat Stephan 2 Termine. Bin gespannt wie er zurecht kommt, aber er ist gelassen und meint, die kennt er ja. Ich rate ihm morgens bei Elisabeth nicht totes Männli spielen, sondern dann beherzt mit dem Regenschirm oder Wanderstab auf die Nase schlagen, also zum Gegenangriff ausholen und zeigen, dass man sich das nicht bieten lässt, nicht hinlegen oder nachgeben, das kann verheerend ausgehen.
Um 12:10 faxe ich nach Straßburg, 3 Stunden Stadtführung um 12:21 Uhr kommt das Bestätigungsfax. Wir haben Doris. Kostet 206,- € für 3 Stunden.
Vermieterin Herrn Borderline Groß ist eine ganz nette Türkin nachdem ich sie etwas zu Recht gestutzt habe. Nicht meiner ist schwierig, sie hat den Mietvertrag dämlich ausgefüllt und dort wo Garage steht sind die Nebenkosten eingetragen mit einem Pfeil und so was.
Zart, Ergotherapiepraxis- Holzwerkstatt, ein ganzes ausgebautes Untergeschoss. Der Typ ist Sozialpädagoge und Tischler- wie praktisch. Dauerleihgaben von Nigel Packham hängen hier, auf die sie mächtig stolz sind.
Wohnungsübergabe, flirten mit dem Vermieter. Haufen Müll im Garten. Ja, das wird immer mehr. Meiner hatte kein Katzenklo. Container bestellen mit Mischware schlage ich vor. Die Größe kleiner Babyelefant und dann rein damit. Mein Betreuter kann nicht, aber ich bin fit. Soll ich das mit Max machen, seinem Bauhelfer? Cat, machen die nicht Schuhe? Spießige Männer machen mich leider überhaupt nicht an, auch wenn er jung ist und gut ausschaut und bestimmt auch nicht doof ist, aber die schnöselige Art, rosa Oberhemd und die Budapester Schuhe, da mag ich eher Max.
Wir vergessen einen Patienten, der sich meldet um 19:15 als ich gehen will, ob der Psychologe auf den er wartet überhaupt noch da sei. Er sitzt da schon über 45 Minuten. Ich hatte ihn vergessen. Er kam einmal raus und ich habe ihn zusammengeschissen, dass er alles im Blick habe vom Besprechungszimmer aus. Zurück ins Körbchen, dann vergessen und dachte immer, was sind das für Geräusche? Große Maus wohl. Peinlich, aber auch irgendwie Opfer/Devot. Das Warten hatte vielleicht einen therapeutischen Nutzen, er kann ihm noch einen Zettel schreiben. Yoga in der Siegfried und Roy- Hose, die ich am 1. Mai der Lehrerin angekündigt hatte, die aber stinkt und leider durch zu kurzes T-Shirt bauchfrei. Auch krass. Balance-Übungen klappen auf einmal gut.
07.05. Kollegin will Betreuungen machen. Stephan hat eine Vision. Warum nicht reinbugsieren und richtig groß werden? Die unfähigen Männer mit Postfach sollen aus dem Geschäft gedrängt werden. Staub. Den Getränkemarkt reißen sie in einem Tag weg. Kanal und Frau Betrunken am Rad. Ich finde alles so wie Stephan es aufgeschrieben hat. Es gibt Hühnchen für Suki, sie isst dann die Brühe. Frauchen hatte nur Reis und ich soll ihm mehr Futter geben stand auf dem Zettel. Das passt ja gut. Suki wird von meinen Betreuten verwöhnt, Woche für Woche. Die Betreute, deren Hund verstorben ist und ich haben einen ähnlichen Hundegeschmack (zeige ihr das Foto von Gismo auf dem Handy, ihrer hieß auch so) und ich nehme ihren Neuen, den sie sich noch anschafft dann wenn sie zur Entgiftung geht.
Auf dem Rückweg will Suki bei Dietmars abbiegen. Er hat Recht, da haben wir sonst immer einen Zwischenstopp eingelegt in der List. Die Afrikanerin sitzt über der Bibel und will wissen, wann der erste Weltkrieg war. Überrede sie zu einem gemeinsamen Gespräch mit der Sozialarbeiterin. Sie heult vor Erleichterung, dass sie in Deutschland bleiben darf. Wohnung suchen, nein, wenn Gott es mit ihr vor hat, wird sie eine bekommen. Zum Arzt nur wenn man Schmerzen hat. Ich sage hier macht man auch Vorsorge z.B. beim Frauenarzt bevor man Schmerzen hat nachschauen lassen, ob alles am rechten Platz ist und noch normal ausschaut. Sie kennt die Eilenriede nicht. Mag keine gebrauchten Sachen, bezogen auf Fahrrad. Das kann man im Wohlstandeuropa geschenkt bekommen. Das ist nur aus der Not geboren, wenn man kein Geld hat. Ich habe Geld und mag keine neuen Sachen, sondern lieber alte. Ich wäre krank. Sie mag lieber eigene Sachen mit eigener Geschichte. Das haben meine auch, sogar mehr Geschichte noch. Darf denn in der Wohnung vorher einer drin gewohnt haben. Da muss sie lachen. Suki wieder Held im Frauenwohnheim.
Oma von Herrn Ihme, er ist in der MHH. Rufe dort an. Herr Ihme mit der Kopfverletzung, der entlassen werden soll um sich über den Hausarzt um eine Einweisung in der Psychiatrie zu kümmern. Beschluss geht bis Morgen. Unfähige, junge Ärztin, die immer sagt, wenn ich will als Betreuerin oder fordere. Es geht nicht um meinen Willen, sondern um das was notwendig ist für meinen Betreuten und sie soll mir nicht immer mit Eigen- oder Fremdgefährdung kommen. Sie muss die Behandlungsbedürftigkeit beurteilen. Er ist ihnen eh wieder entwischt und nein, dann soll er nicht polizeilich gesucht werden. Ihn da behalten wäre gut gewesen.
11 A und Frau Weißwein, Mädels Abend. Gefällt mir die neue Einrichtung. Gemütlich und schöne Beleuchtung. Suki steht auf den Hinterbeinen und lässt die Schneidemaschine nicht aus den Augen, will hier Girls Day machen. Will ihn zurück bringen um 22:30 Uhr und sagen, dass wir Nachtapotheke finden müssen, er ist schwanger. War ein Königspudel drauf, weil ich ihn so spät zurück bringe. Den Berliner von früher hätte ich nicht wieder erkannt.
08.05. Werde um 6 Uhr wach. Mein Betreuter schreibt, dass seine Zahnärztin ihm gesagt hat, er müsse das Hochbett nicht ausbauen beim Auszug, wenn es nicht im Mietvertrag erwähnt sei. (Ich habe dem Vermieter gesagt, dass das am Dienstag über die Bühne geht). Ich schreibe ihm morgens vor 7 die Antwort:
„Hallo Herr Tai Cai,
Sie haben aber immer eingeräumt, auch vor Zeugen, dass Sie es von einem Vormieter übernommen haben und damit ist es Ihre Sache. Umgekehrt wäre es im Mietvertrag erwähnt, wenn es mitvermietet gewesen wäre. (Name des Vermieters) kann im Zweifel beweisen, dass es vermieterseits nicht gebaut wurde. Sie haben auch bei dem Müll im Garten, wo ich noch meinte, dass ist nicht Ihrer (Stichwort Katzenklo) gesagt, doch das ist meins und aus dem Keller. Dass sie den Kellermüll wiederum auch z.T. übernommen haben ist dann Ihr Problem. Das muss man beim Einzug klären und nicht beim Auszug. Da muss man sagen, dieses Bett und diesen Kellerinhalt will ich nicht haben und der Vermieter muss ihn entsorgen jetzt oder beim Auszug oder was auch immer, aber das fand damals nicht statt, weil Sie wohl schnell in die Wohnung wollten. Ich gehe davon aus, dass der Termin am Dienstag stattfindet, sonst lassen Sie sich doch bitte weiter von der Zahnärztin juristisch beraten, aber ich mache dafür nicht im Gegenzug Ihre Zähne! Ja, ummelden haben Sie eine 2 Wochen Frist. Ich brauche dann eine Kopie davon.“
MHH, Frau soll Zwangsmedikation bekommen. Das ist kein religiöser Wahn. Sie will mitsprechen bei den Medikamenten die sie bekommt und der Blutdruck war normal und als er zu hoch war, hat sie auch was dagegen genommen. Das Risperidon was sie mal genommen hat, macht die Gefühle tot und man ist ein Fleischklumpen und sie mag Poesie und ist viel alleine. Dass man da religiöses Zwiegespräch hält ist normal, kann nur ein junge atheistischer Arzt nicht verstehen. Ihren Mann nennt sie Herr „ihr Nachname“ (man habe sich auseinander gelebt, sie weint). Sie ist oben und kommt die Wendeltreppe nicht runter und er lässt sie einfach in der Wohnung aus der sie nicht raus kann und fährt in den Urlaub. Etagen tauschen geht nicht, weil unten steht der Fernseher, m.a.W. das ist eingerichtet. Auf den Balkon geht sie auch nicht mehr, weil Herr Nachname ihr den Paravent nicht mehr hochbringt und die Nachbarn glotzen aufgrund der dichten Bebauung. Sie saß zwei Tage lang vollgekotet und -gepisst im Sessel und er hat keine Hilfe geholt. Dann hat er ihr schließlich geholfen die Klamotten aufzuschneiden, dass sie sich die nicht über den Kopf ziehen musste. Die Sau. Der ist auch Jurist, ich würde ihn gerne wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen. Wie Betreuung? Erst nein, dann mich hätte sie genommen als Betreuerin. Auch hier wieder wäre mein Betreuungsbüro ausbaufähig. Gaues hat die Berryman Buden in den U-Bahn Stationen übernommen. Wie geil ist das denn? Die Franzbrötchen sind der Knaller. Lieber 2, sonst Ehestreit, weil ich glaube nicht, dass ich mich nach der Hälfte zügeln kann.
Komme vor dem Richter beim Amtsgericht an, ich habe schon Post und er war aber mit dem Fahrrad unterwegs. Die schönen Treppenstufen mit dem Linoleum mit Muster gefallen mir besser als je zuvor und ich denke an die Baustellenholztreppe zuhause. Der schwule Türke wird geschieden ohne Versorgungsausgleich. Gott sei Dank. Ich hatte so Angst, dass ich es verbockt habe und er 100,- € seiner Rente abgeben muss, aber das ist noch mal gut gegangen. Paket für meinen Schwiegervater. Schön Blaubeerordner und Eichhörnchenkarte.
Warum heißt Hamburg nicht Alsterdorf? Ich mache mich wieder beliebt. Elena, die junge Mutter, ruht in sich und scheint ihren Platz gefunden zu haben. Die Kleine steckt sich meine Armreife quer in den Mund, nachdem sie alle angesabbert hat und ich einen abmache, aber ich mache leider keine Fotos, ich bin wieder mit häkeln beschäftigt. Süß wie sie alles mit dem Mund erkundet. Sie mag Stephans tiefe Stimme. Standard Factory, die Frau mit dünnen Haaren, die auch gerne isst und nicht singen kann, Bettina, verrät mir wie der Berliner Laden heißt auf der Sonnenallee. Türkei, wie schön es dort ist, aber hier gibt es Türken mit Kopftuch, die tragen das nicht freiwillig. Ich bin da vorsichtig mit solchen Äußerungen. Ich beobachte immer, dass türkische Männer, auch „Konservative“ sehr zärtlich und gefühlbetont sind. Hier ist der Vater gerne eine zweite Mutter und sie sind sehr körperlich mit ihren Kindern, wie man es von deutschen Männern kaum kennt. Eng sitzen sie bei ihnen auf dem Schoss und geduldig üben sie zählen, acht und fünfzig, neun und fünfzig usw. Freundin von Claudia mag ich. Sie sieht gut aus und ist mit sympathisch. Savina, fremd und gleich vertraut. Wie schnell das Leben vorbeieilt, die Alters-WG und der Kirchenchor und ein Almwirt aus St. Pauli. Der Bauer hat ihm 1.000,- € gezahlt und freie Kost- und Logis und das hat ihm gar nichts ausgemacht. So reich sind diese Schweizer. Almabtrieb mit 10.000 Kühen. Ein Kalb wurde am Tag davor geboren und musste am ersten Tag seiner Lebens 10 km gelaufen, zum Schluss auf den Knie, aber die Mutter hat keinen ran gelassen (Bauer wollte das Kalb tragen). Menschlicher Nachwuchs ist hilflos, aber süß.
Norman konnte gut zeichnen, überall liegen Sachen von ihm aus und man darf Farbkopien mitnehmen, das tue ich auch und er konnte begnadet Dialekte sprechen, z.B. bayrisch auf unseren Anrufbeantworter. Er hat in Kommunen gelebt. Er hat uns einen über zwei Sweatshirts langgestreckten, gezeichneten Dackel zur Hochzeit geschenkt (quasi Partnerdackel). Kerstin, die Gastgeberin, war so warmherzig und hat einem das Gefühl gegeben, dass es total wichtig war, dass man da war, auch wenn man eigentlich mit dumm herumsitzen und häkeln keinen Beitrag geleistet hat. Goldene Gans. Neue Gaues-Geschichten aus der alten Heimat. Am Nachbartisch fallen offenbar auch Straßennamen aus Hannover. Zuhause Quatschen. Wie sehr die Kindheit das ganze Leben prägt. Noch schlimmer als Schläge scheint eine gewisse Art der Lieblosigkeit für Kinder zu sein. Eltern, die offenbar nichts mit Kindern anfangen können oder diese für kleine Puppen oder Soldaten halten, die alles perfekt machen müssen und sonst keine Liebe, positive Aufmerksamkeit bekommen, sondern nur Unverständnis und Kritik.
09.05. Traum. Festival und wir schauen in eine Halle und das spielt eine total angesagte Band, Claudia kennt die, schnell rein, dann hat sich der Eintritt gelohnt. Draußen fängt es an zu regnen und wir sollen rein gehen zur Bühne, weil gleich ganz viele von draußen kommen. Zugabe, sie spielen ihren Hit. Claudia stürmt auf die Bühne als erste, andere folgen. Man tanzt oben. Ich bleibe unten, weil Claudia einen Mann kennen lernen will und es wichtiger ist, dass sie gesehen wird. Stephan erntet Lob, weil er Klopapier für die WG gekauft hat. Hamburger Wetter, sie glotzen mehr und kommen sich hanseatisch cool vor, sind aber nur unfreundlich. Mikkels, hier gibt es sogar Scores, also quasi High Tea in klein. Erst die Pinneberger, die flüstern. Die Frau findet die kleinen Kuchen so süß- ich habe das Alter hinten mir, wo ich Tee für meine Puppen und Teddybären bereite und kann mich nicht so sehr über Niedlichkeiten freuen. Bei mir darf der Kuchen ruhig normal groß sein und man schneidet Stücke ab und nicht alles auf Puppengröße. Das sage ich auch ruhig so, dass man mich hört (das ist Stephan peinlich). Er gibt Trinkgeld von 30,50 auf 35 und lässt sich dafür einen Bewirtungsbeleg geben für Frühstück. Zweite Besetzung. Hamburger Frau in meinem Alter, Wolltuch mit Muster wie gemalt, gediegen mit einer älteren, die noch gut ausschauen, der man aber die Welt erklären muss. Sie hat Blue Tooth an. Das kostet ganz viel Energie. Sie darauf, alles aus, sie will auch keine Anrufe (gut, dass ist wie ich). Was für einen Kaffee mag sie, warum steht beim Milchkaffee Espresso? Weil das mit Espresso ist und nicht mit Filterkaffee. Sie will meinen, nein, bloß nicht mit Soja, haben sie Süßstoff? Erfolgreich einkaufen bei Oxfam bei den reichen Hamburgern, alte Modeschmuckohrringe 1,- und Armreife und noch billiger. Kleidung, das Teil für 1 €. Kaufe Kordelkette und schwarzen Samtblazer, der zu eng ist, aber geil ausschaut. Hier hinter dem Bahnhof in dem weißen Haus wohnt unser Jugendfreund Filip. Dann noch eine Musterleggings mit bunter grobporiger Schlangenoptik für den Sport und den geilen Grüntee mit Zitrone von Cupper aus London gibt es bei Budni sowie Sendung mit der Maus Servietten für den Vierzigsten meiner Schwester (sie ist großer Fan) für alle Heimbewohner (2 Packungen) und Budni Kokos Body Butter, zu guter letzt bei Koz Urfa eine Spinat Pide für die Fahrt. Der Mann am Tresen hat tollen Haarausfall, einzelne Haare mit Haut dazwischen. aber trotzdem Frisur, sogar Pony und sehr behaarte Arme und ein weißes Hemd. Hätten wir Claudia das englische Geld tauschen sollen was auf dem Küchentisch lag? Ich sage nein und habe es in ihr neues Portemonnaie getan, weil ich was gegen Unordnung hätte. Im Zug hat der Hot Spot an, Martin hat geschrieben und ist in Hamburg und will uns treffen. Schnell Hauptbahnhof wieder raus aus dem Zug. High Tea geht nicht, aber Ausstellung in den Deichtorhallen. Picasso in der Kunst der Gegenwart. Es tut gut, ihn zu sehen. Seine Schwester ist in LA, -doust als Endung heißt Freund. Der eine Künstler hat eine Picassofigur gemacht um damit in New York auf die Straße zu gehen, ich habe Albert Einstein dabei. Die Frau vom Museum, die zuvor versucht hat mich heimlich zu fotografieren und ich drehte mich weg, fragt jetzt und macht auch eines von mir, für was kann sie nicht genau erklären. Ob ich das haben wolle, nein, wir hätten doch gerade selber welche gemacht. Dann noch Wild Rice. Martin bringt uns zum Zug. Ein männlicher Hund pinkelt Jackson Pollak auf die Erde in der Fußgängerzone. Es ist schade, dass wir Norman nicht mehr treffen können unter den vielen Arschlöchern in Hamburg und anderswo war er anders, freundlich, liebenswert, hat die Welt zu einem besseren Ort gemacht. Er fehlt mehr als es andere tun würden. Zuhause gibt es nur Ingwergummis (sehr scharf, Bahrenfelder Straße) und Kekse von Sainsbury. Hier beginnt es erst mal mit der Küche der Gastgeberin. Sieht nach ganz viel Tabletten zur Auswahl aus und der Ofen erinnert irgendwie an den aufgeklebten Werbegag auf dem Radisson Hotel am Dammtor, der aussah wie ein großes schwarzes Loch im Gebäude und der damals im Zusammenhang mit 9/11 für geschmacklos gehalten wurde.
Das ist das was Du denkst oder ein Ginko-Blatt….
10.05. Verwirrend, wenn man mal Traditionen durchbricht und an einem Samstag zurück kehrt von einer Reise. Standard Factory, finde ich im Internet und muss lesen, dass sie ungeeignet ist für Kinder wegen Alkohol und Lautstärke und Hunde sind verboten wegen der strengen Hygiene und der offenen Küche. Mal ausnahmsweise frühstücken. Gersterbrötchen. Die sind echt lecker. Was ist die Arbeit der Menschen wert und wie sinnvoll ist sie? Diskussionen um Freunde und Familienangehörige. Packen für 2 Reisen. Doch nicht Gim am Goethekreisel, sondern Bratlinge mit Mango-Chutney. Die Kuhkämpfe waren an Muttertag und Fregatte ist Königin, das zweite Jahr in Folge. Nicht nachlassen, das sagt auch Mikael immer. Auch bei Kühen wird der Kampf im Kopf entschieden. Der Blick, sagt, ich mache Hackfleisch aus Dir. Die fast 200 kg schwerere jüngere Kuh, die bestimmt mehr Kraft hatte weicht. Sie ist beeindruckt, dass die andere, Fregatte so entschlossen ist und auch wenn sie weggedrückt wird, nicht nachlässt, sondern sofort wieder da ist und unerschrocken weiter macht. Das ist die Energie. Toll. Ich bin verknallt in die schwarzen Kühe, die ausschauen wie spanischer Stierkampf und will da nächstes Jahr hin. An Muttertag. Ich will das mal erleben, dieses Festival der Kühe. Weiter Korallen häkeln. Was mache ich damit? Ich werde einen Riff um Sukis Körbchen machen. Das schaut bestimmt süß aus, wenn er darin liegt wie Dori und ich kann sie unmöglich alle auf dem Kopf tragen und so habe ich ein Objekt geschaffen, ein Hundemöbel.














































































































































































































































