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BM-Outfit 19. und 22.02.
Brille ist auch kein anerkanntes Heilmittel bei Sehschwäche
22.02. Traum: Irgendwas mit einem gruftig gestylten Typen und ich habe auch schwarz an und rechne damit, dass er mich anspricht wegen irgendwelcher Modesachen. Verweile an der Ringauslange um das zu provozieren. Insgesamt uninteressant.
Es regnet und ist doof. Larissa hat Theater (ich schreibe Therapie, auch schön freudsch) für Donnerstag bestätigt. Ich stecke Wolle und eine Nadel ein. Hilfeplanung. Man kann nie wissen.
Frau Mittelgeld ist im Agnes-Karl mit sehr schlechten Leberwerten und kann wohl nicht in die Wohnung zurück. Tochter will sich die Woche mit mir dort treffen. Da mache ich alles möglich.
AB war nicht an. Telefonnummer der AOK, aber die Frau, die ich zurück rufe weiß ausnahmsweise noch um was es ging. Herr Auge, es geht um die zweite Übernachtung vor der OP wegen Voruntersuchung und die 37,- € wollen sie zahlen. Wie großzügig. Er bekommt dauerhaft Spritzen ins Auge (Horror, wir sind uns einig) und da ist ein Foto notwendig vorher und das wird nicht gezahlt. Sie sagt mir was von Gremien und anerkannten Heilmethoden und was in den Ausschüssen noch geprüft wird. Das hat doch damit nichts zu tun. Das ist ein bildgebendes Verfahren vor der Spritze, die sie zahlen und dafür muss er immer 50,- € aus eigener Tasche berappen. Brille ist auch kein anerkanntes Heilverfahren bei Sehschwäche. Die wollen Kosten sparen. Das ist doch der Punkt. Den anderen Text kann sie sich sparen. Das ist nicht gegen sie gerichtet, aber verarschen muss sie mich auch nicht.
Notar und Frau haben Lust auf das Jante. Wie schön, ich war bockig wie ein Kind. Parallel schicke ich ihnen den Freund wegen Immobilienübertragung. Tisch haben wir und an zwei weiteren Stühlen 6 statt 4 wird es doch wohl nicht scheitern. Ja, Hanomacke ist auch dort bekannt und Henkell-Trocken gab es früher in den 80ern, bei uns Freixenet schwarz und den gibt es da noch heute. Wir sind schon verwöhnter geworden.
2 ambulante Wohnbetreuer ohne Termin. Die Tresenkraft gehört nicht zu mir, bitte direkt durchgehen. Frau Srilanka treffe ich Mittwoch bei der Ärztin in der Beratungsstelle. Der bärtige Typ erklärt mir, dass die Zählernummern auf den Stadtwerkerechnungen drauf stehen. Tatsächlich, hat er Recht.
Kaffee mit dem Kollegen, er wartet auf seine Kundschaft und kann deswegen nicht weg. Ich erzähle von dem ehemaligen Treffen. Warum hat ihm keiner Bescheid gesagt, er war vermutlich nicht Mitglied in dem Verein. Das Foto der Seidenkrawatte schickt er seinem Mitmusiker. Was, der ist Tischler? Er hatte Familienwochenende und nach viel Essen war er mit seiner jüngeren Tochter schwimmen und fährt Morgen wieder nach Stuttgart. Die ältere will was über Wahlsystem in den USA wissen. Da ist Stephan vermutlich besser. Ich weiß nur, die wählen nicht direkt, sondern über den Bundesstaat und Wahlmänner.
Liebe Frau A, kostenlose und ca. 90 minütige Führungen durch die Spittelau biete ich werktags Montag bis Donnerstag an.
Mit freundlichen Grüßen
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Georg Baresch
Wien Energie GmbH
Wien Energie-Welt Spittelau
Werksführungen
O.k. Montag bis Donnerstag ist nicht Freitag. Lesen hilft. Sinnlose Rundmail.
Mal wieder was machen mit dem Exilschweizer und seiner Frau. Das wäre schön. Was, die kennen Paolo nicht in der Deisterstraße? Da kann man italienisch sprechen.
Weißer Glatzkopf sitzt an der weißen Wand (wie getarnt)- Er wartet auf den Kollegen und liest die Biographie von Herrn Hitler. Will mich zu einer Currywurst einladen oder irgendwas was mir bekommt und mich glücklich macht.
Hilfeplanung alles gut, aber ich werde nass. Die Praktikantin, zu der ich mich ins Zimmer setzen soll, interessiert mich weniger, da hole ich lieber Frau Ruanda aus dem Zimmer ab. Sunla Armband liegt auf dem Zisch, habe ich im Flur verloren. Die Ärztin spricht auch etwas Englisch und hat ihre Kollegin, die Sozialarbeiterin mit der Mädchenschrift, mitgebracht. Dass sie die Medikamenten nimmt ist das A und O. Wie kann das bei ihr Bedingung sein für das Wohnheim, Mitbewohnerin nimmt keine Medikamente. Es gibt unterschiedliche Krankheitsbilder, aber bei ihr geht es nicht ohne. Dann geht es noch um Wohnungssuche, Eigeninitiative, Deutschkurs, eine Ausbildung (schlau genug ist sie, spricht mindestens 4 Sprachen). Sie hat an der Tagesstruktur teilgenommen und war im historischen Museum. Das finde ich gut. Im Moment ist mein Unterbringungsantrag ausgesetzt, weil sie oral was nimmt. Freitag ist Spritzentermin. Ich bin – wie immer – am Optimistischsten von allen. Ich merke ihr Erstaunen als sie hört, dass sie wieder ein Einzelzimmer bekommen soll. Das hört sie das erste Mal.
Kauffrust wegen Regen, nicht nur Geschirr für die Kinder. Lederhandschuhe in einer tristen Hautfarbe mit Stanzmuster für 3,- €. Habe ich einen Hände- und Fußfetischismus bei meiner Freundin Steffi, dass ich ihr immer so was kaufen will, wie Reizwäsche. Schön weich und ohne Klett könne ich sie abschneiden und als Sporthandschuhe benutzen, aber dafür sind sie auch nur bedingt geeignet. Lasse ich sein, aber es ist noch nicht vorbei. Bijou Brigitte und da war ich schon lange nicht mehr (das ist wie Primark, böse, böse und soll ich nicht). Der rote Ring mit dem S-Muster ist Made in South Korea. Dann noch ein Armband aus grauem Halbedelstein, Mondstein? Riesige Pfützen, als sei es zu viel Regen für die Kanalisation und Kinder mit Gummistiefel freuen sich wirklich und stapfen durch jede hindurch. Heute lohnt es sich. Da kommt man kaum voran als Begleitperson. Es ist so schlimm, dass ich mich schwer beherrschen muss, damit ich nicht zu Mc Donalds gehe und einen Cheeseburger esse. Nein, da gehen wir nicht hin. Burger kann ich später vom Türken holen.
Yoga, ich sage iiihh, nein, nicht die Trainerin, das nasse Wetter. Der Regen kann nichts dafür und wir sollen uns bei uns selber bedanken für die Praxis und uns selber vergeben, wenn wir uns über den Regen geärgert haben. Hähh? Ich habe mich doch nicht geärgert, ich war sogar ausgesprochen gut drauf. Landsäugetiere werden nicht gerne nass. Das geht jedem Hund so. Doppelkurs, weil es eine Vertretung macht und nicht die Schreimamsell von Montag gehe ich zu Grace. Doppelkurs ist gut so merke ich mal was. Auch wenn andere einen flacheren Bauch oder bessere Teint haben, es ist echt ein geiles Gefühl mit den Füßen gegen den Magen zu drücken und das in ganz entspannt. Das ist das allercoolste Körpergefühl. Ich hole mir was Warmes mit Reis für 5,- € vom Türken statt Burger. Stephan isst sein Gauesbrot und es gibt Engadiner Nusstorte bis der Bauch weh tut. Stephan hat mir klargemacht, dass kein normaler Wientourist in dieses Kraftwerk will, die wollen Naschmarkt, Karlskirche, Michaelergruft, Museumsquatier usw. Das ist für Leute, die jeden Monat nach Wien fahren, also für uns- habe ich verstanden. Jante hat Ruhetag und deswegen schreibt auch keiner. Hilfeplanung für die Kinder der Betreuten findet ohne mich statt. Ich hatte es eingetragen, aber wir sind jetzt wieder in Wien. Sie hat am kommenden Wochenende ihren Musicalauftritt und ich wollte ihr eine spanische Tänzerin mit aufgenähtem Rock als Karte schicken. Das muss ich noch tun. Pferderennen im Iran und Ski fahren. Bevor ich nach Afrika reise, würde ich dahin fahren. Ich finde, es schaut da immer total schön und interessant aus (abgesehen davon, dass ich leider nicht wandere) und nach meinen Betreuungs- und Mandantenerfahrungen hier in Hannover zu urteilen verstehe ich mich total gut mit den Leuten und habe einen Draht zu ihnen und nach der Lumix zu urteilen, gibt es eine interessante Undergroundszene und das Essen ist vermutlich sehr lecker. Mhh, Tee, die alte Frau hat einen Hofhund der aufpasst. Das macht Sinn.
23.02. Traum: Steffi als Pflegekraft, aber sie ist schick angezogen im weißen Schwesternkittelkleid mit Haube und nackten Beinen. Ihr wird gezeigt, dass sie hier den Müll entsorgen soll und der Typ ist mit seinen Ohren festgeklebt. Dann ein Gastronom, den ich noch nicht kannte in Ricklingen oder so. Hat einen total idyllischen Garten mit Wiese und Teichen und es wird Federball gespielt. Ich werde wach und mir fällt nicht ein, was ich bei BM in den alten Text nachtragen wollte. Auf der Toilette zermartere ich mir den Kopf, nicht, sonst kann ich nicht mehr einschlafen. Wir sind auf eine Hochzeit eingeladen, Verwandte, eine Schwester von Michael Haarer (?), den Typen den sie heiratet kenne ich gar nicht. Was ist charakteristisch? Dass die jetzt ein Haus bauen ist schon prägend. Auf der Toilette benutze ich ganz viel Klopapier (reale Szene gestern bei Movenyo) und sie hat was aus Klopapier, aber sehr klein, gebastelt und das steht oben auf dem Spülkasten. Muss ich aufpassen, dass ich das nicht mitentsorge. Dann erfahre ich, dass Ingrid und Martin und Marianne und Gerhard auch kommen. Die beiden Paare mag ich total gerne und bin in sie verknallt, in die zweiten noch mehr erkläre ich meinen Eltern. Wir sind mit denen im Zimmer. Es geht um das was man zu Feier anzieht. Ich frage mich ob ich ein neues second hand Kleid gleich trage und breite die auf dem Fußboden aus. Die haben alle Flecke stelle ich fest. Antje von Rüdiger schmunzelt und meine Mutter versucht um Verständnis zu werben. Stephan soll meinen Koffer holen, kommt wieder und hat erst mal was anderes geholt. Ich raste aus, dass ich ihn dann gleich selber holen kann und renne Wut schnaubend aus dem Zimmer. Er ist klein und steht zwischen Bett und Wand. Als ich wieder kommen sind alle vor meiern Laune geflüchtet. Ich mache ihn auf und habe eine Wärmflasche mit Inhalt transportiert, liegt in der Mitte des Koffers. Bin jetzt besser gelaunt und sage, hey, schaut mal her, wie lustig und die ist noch warm. Stephan legt sie ins Bett, weil wir gleich noch einen Mittagsschlaf machen wollen. Dann werde ich wach und weiß, ich wollte was zu meinen unsichtbaren Blutungen in den Text eintragen. Sollte der Traum mich darauf stoßen? Hat er jedenfalls gemacht.
Doch die braunen Stiefeletten kaufen, die ich gestern im Fairkaufhaus anprobiert habe mit den goldenen Haken, wie Wanderschuhe (verworfen, weil sie nicht so ganz mein Stil waren), kosten nur 10,- € oder waren es nur 8 und dann bemalen (die Kupfernen aus Langenhagen, der Typ von dort arbeitete gestern in der Seilwinderstraße, ich habe ihn erkannt und er wurde gefragt., wie lange er in dieser Filiale sei) habe Ich schon wieder entsorgt, weil die Sohle sich gelöst hat) oder sieht das peinlich aus?
Das Hütchen von und auch für Martin. Schön Pestcontrol Conference Budapest 2008. Hoffe das passt zu dem 23-Edward Snowden Stück heute. Heute ist der 23ste. Wie passend. War mir noch nicht aufgefallen. Heimlich plane ich weitere Käufe von Sachen, die ich gestern zurück gelassen habe. Kann ich es vermeiden oder nicht. Treffe den Nachbarn vor der Tür. Wo kommt er denn her? Vom Kiosk, sieht aus als würde er von weiter her kommen, aus Kopenhagen.
Auf dem Fahrrad, heute, Morgen oder gestern, ich grüße immer den Metzger ganz freundlich bzw. wir uns, den Herrn Grothe, der seine Metzgerei aufgegeben hat. Wir mögen uns. Um 15 Uhr Agnes Karll Krankenhaus. Treffen mit der Tochter am Eingang. Vielleicht sollte ich eine Missoni-Decke für Jasmin machen, aber nur wenn sie will. Verdient hätte sie es. Die kann sie denn den Jungs und ihren Schwiegertöchtern vererben. Vor der Tür die Polsterin. Das Sofa hat erst einen OP-Termin Mitte März. Macht nichts. Sitzen wir schon Jahre lang so drauf. Es gibt ein Heilmittel gegen die Seuche. Brauche ich nicht mehr, will ich nicht mehr. Ist das nicht vielleicht der Sinn der Dichtung, dem Tod etwas Zeit abzugewinnen oder wie war das noch mal?
Neben animal crazy gibt es food crazy. „A vegan diet can cure cancer“ und warum steht das nicht in der Zeitung. Es wird geheim gehalten von „big industry“.
Eine akademische Betreute schrieb ich gestern an (ich habe viele Kinder), weil ich Ende des Vorbereitungsdienstes am 25.02. im Kalender stehen habe. Hat 2. Staatsexamen bestanden und scheidet heute aus dem Beamtenverhältnis auf Probe aus. Sie soll sich beim Arbeitsamt melden und ich schicke dem Jobcenter ein Fax. So haben wir alles abgedeckt. Gab es da nicht einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld I. Ich weiß es nicht.
Wieder das verbockte Eilverfahren und prozessualen Unwägbarkeiten des Sozialrechts mit entgegenstehender Rechtskraft. Der Richter sagt, gegen alles Klage einreichen, dabei hat er den Anspruch für die Vergangenheit geprüft und abgelehnt. Die Kollegin Fachanwältin ist nervös und sagt, Hauptsacheverfahren anhängig machen gibt es keine Fristen und ich muss was retten. Herr Yoga will eine Insolvenz machen. Was soll ich da retten? Geld erstreiten für die Insolvenzmasse. Ich merke, dass ich total cool geworden bin.
Rufe wegen Sprachkurs an, von gestern. Ich bin nicht zu faul, aber die Betreute soll sich auch kümmern. Denkt auch, die Wohnung fällt ihr in den Schoß. Dafür hat sie ja Gott oder mich, aber so funktioniert das nicht. Doch kein Mittagstisch zuhause, wenn dann Bagel, auch darauf keine Lust, satt. Stephan bringt den Herd weg. Dann Fax vom Gericht in der Sache. Telefonat mit der Richterin (geht schneller) und der Königstraße wegen Informationsaustausch. Der Arzt, ist heute nicht da, soll sich mal bei mir melden. Postkarten von der Karikatura oder wie das Museum in Frankfurt heißt. „Laß Blumen sprechen“. Er: „Geben Sie mir normale, meine Frau quatscht genug.“
Was wollen die alle von mir. Schreiben der Kindergeldstelle sind kryptisch. Immer dieser Kindergeldberechtigten“ und Direktzahlung an die erwachsenen Kinder, meine Betreuten. Landkreis Hameln Pyrmont will 20 fehlende Seiten von den Kontoauszügen. Die hat Stephan nicht mit kopiert, weil keine Umsätze darauf waren sondern nur Hinweise der Bank. Kann ich ihn denn gar nichts machen lassen. Eigentlich hat er es ja gut gemacht, weil das andere noch mehr sinnloses Papier gibt.
Ich fahre zum Waterlooplatz (hier hängt das Plakat was Stephan mir erklären muss mit: „Mega. Kaum Polizei im Internet“. Das seien die Verbrecher, die sich freuen, dass sie freie Hand haben und es bedeutet, dass wir auch dort mehr Polizeipräsens brauchen und alles aufgestockt werden muss. Ach so und deswegen haben die schwarze Mützen auf wie sie vor den Rechnern sitzen wie Einbrecher, weil halt Verbrecherkluft, damit man sie erkennt) zu den Fahrstühlen und dann auf’s Gleis, mal was Neues. Klappt gut. Auf dem Rückweg will ich noch mal in die Stadt. Ich häkele eine Baumwollglitzerkondom in der Bahn, soll ein Tentakelweichtier für das Hunderiff werden. Eine Frau, sie desinfiziert die jede Woche und ohne sie wäre Land unter, die Frau würde im Chaos versinken. Ich schaue auf von meiner Handarbeit. Tochter und Schwiegersohn (beide Ex-Junkies) warten rauchend vor der Tür auf mich. Wir müssen die Betreute erst suchen, weil sie gerade verlegt wird. Wie kann jemand am 11.01. noch aussehen wie das blühende Leben und am 23.02. wie ein totkrankes Mondgesicht. Danke Schulmedizin. Tochter zeigt mir Bilder auf dem Handy der offenen Füße, rosa Fleisch, dick mit Wassereinlagerungen, war so schlimm, dass die Hausschuhe nicht passten und, dass sie sie Samstagabend ins Krankenhaus gebracht hat (sie sagt, seit gestern). Die machen ihr als Pflegeperson den Vorwurf, was total unberechtigt ist. Die Mutter hat Schminke dabei wie für „Germanys next top Model“, wie ich feststelle und will sich von einem Pfleger nicht eincremen lassen und hat eine Entzündung in einer Bauchfalte (Pilzinfektion). Ich sage, keine Scheu, das sind Profis, für die ist es wie Waschanlage. Sie zieht gerade in ein Privatzimmer. Schau mal Mutti, schöne Dusche. So was gibt es normalerweise nicht für Kassenpatienten. Sie ist total gut drauf und will lieber keine OP mehr und auch keine Chemo mehr (beides würde sie auch nicht vertragen) sondern nur Bestrahlung. Gut riechen, sie mag derbe Gerüche wie Moschus, Opium mochte sie und einen anderen für 100 € die Flasche. Da haben früher beim Bedienen immer alle gesagt, dass sie so gut riechen würde. Was habe ich heute für ein Hütchen will die Tochter wissen. Erkläre die Konferenz für Schädlingsbekämpfer auf der unser Freund war und ich dachte Kakerlake passt gut zu Krankenhaus und dann zu dem Theaterstück heute Abend, 23. Computervirus auf englisch heißt auch bug. Nach der kleinen Hütchenlehre sagt meine, ein Mal hatte ich ein süßes Hütchen auf was aussah wie ein Aschenbecher. Ein Mal? Will sie mich beleidigen? Die Tochter packt ihre Sachen aus, sagt ihre Mutter sei leggingssüchtig (aber fast alle sind schwarz und sehen gleich aus) und räumt sie in den Schrank. Grün ist ihre Farbe/Hälfte erklärt der Schwiegersohn. Der Leo-Fleece-Bademantel muss gewaschen werden. Unterhosen sei auch eine dreckig. Die Tochter sagt, sie habe ihr keine dreckigen mitgebracht (das muss man extra sagen, mein Einwand). Sie will jetzt immer bei ihr schlafen, ich rate zu Hospiz, damit man sich auch weiterhin mag, aber wenn sie weiter so schnell abbaut, wird es wohl nicht lange dauern. Bei Leberzirrhose kann man eine Chemo nicht vertragen. Das wird alles über die Leber abgebaut und verstoffwechselt und die arbeitet nicht mehr und die Nieren auch nicht. Die Tochter soll bei ihr schlafen, das will sie und die Tochter, die in der Altenpflege arbeitet ist dazu bereit. Ich sage, die soll doch ihr Leben behalten. Sie soll sich nicht um sie kümmern pflichtet mir die Betreute bei. Nein, nur jede Nacht da schlafen, sonst macht es der Yorki. Wir brauchen einen professionellen palliativen Dienst. Wenn sie z.B. Herzstechen hat (wovon sie uns gerade berichtet hat), da brauchen wir Profis. Das kann nicht alles auf dem Rücken der Familienmitglieder ablaufen sage ich. Der Arzt schaut aus wie ein Neandertaler, ist aber nett. Das letzte Röntgenbild vor kurzem zeigte nichts und jetzt gibt es einen deutlichen Befund in der Lunge. Das spricht gegen Tumor und gegen TB. Die Entzündungswerte sind eskaliert und sie bekommt Antibiotika gegen alles i.V. Wir gehen in die Kantine (wo es einen Kiosk mit Bockwurstangebot gibt) und trinken Kaffee. Ich nehme keinen, habe Tee dabei. Tochter soll Thermoskanne mitbringen. 2,- € am Tag für Kaffee ist ihr zu teuer. Tochter interessiert sich für meinen Tee. Auch Ingwer, wie viel nehme ich da und die andere Wurzel. Ich komme nicht drauf, sie meint Kurkuma. Das kenne ich nicht. Ich zeige Bilder von Suki. Sie dachte, ich mag keine Hunde, weil ich ihren als verzogen bezeichnet habe. Ist er auch. Greift den MDK-Gutachter an, kommt unter dem Tisch vorgeschossen und beißt ihn in den Schuh und ist Prinz von allem. Dann der Anruf. Eine fremde Frau ist alleine in ihrer Wohnung. Der Schwiegersohn hat seinen Lohn da liegen und will gleich aufbrechen. Sie haben den Sohn des Bruders aufgenommen, der seit Dezember bei ihnen haust und sie bekommen kein Kindergeld und keinen Cent für den, weil die Eltern es nicht gebacken bekommen. Meine hat die Mutter, die jetzt unbeaufsichtigt in der Wohnung ist, bei sich rausgeschmissen, wer sich nicht um seine Kinder kümmern kann….Ich mag diese herzliche Unterschicht total gerne und verstehe mich sehr gut mit ihnen. Ich habe einen guten Draht zu ihnen. Kann es nicht lassen noch mal zum Fairkaufhaus zu fahren. Die Stiefeletten sind weg. Ist auch besser so, haben bestimmt ein neues Hippsterzuhause gefunden. Den C & A Wollfaltenrock kaufe ich für 7,- €. Schöner geht in Wien auch nicht und passt von den DDR-Farben her zu dem ein oder anderen Polyesterpulli aus Wien. Ich muss mich beherrschen keine Pizza zu kaufen. Die Ihme ist zum Amazonas angeschwollen.
Die Beerdigungskosten der Mutter meiner Betreuten werden übernommen, aber ist da noch eine Differenz?
Die Wienpläne und die Angstniere. Die Wienenergieführung interessiert die Einheimische. Schnell nach Hause. Um 18:27 fange ich an zu kochen in voller Montur mit Jacke, keine Zeit zum Ausziehen. Um 19 Uhr sind wir mit Essen fertig. Premiere im Ballhof. Jonas Steglich sitzt vor uns und sieht so unscheinbar aus wenn er nicht auf der Bühne steht. Schlomo Herzl ist auch da und hat vor der Tür geraucht, sowie der Mann mit den Locken, der Mütze trägt. Die Küche in der Comeniusstraße haben sie gut dargestellt. Lisa ist Delfin und macht süße Quietschgeräusche. Delfine haben Prosa und körperliche Ertüchtigung als Hobbies. Beides beherrschen sie zur Perfektion. Es ist gut umgesetzt, wenn auch ein bisschen zu lang wieder zum Ende hin. Seine Verhaftung, das Verhör (die vielen Fragen), hat er schon mal Truxal genommen? Wirkt Haldol wie ein warmer Mantel? Was ist sein Lieblingstier? Glaubt er die Welt wird bald unter gehen? Hat er Passanten am Hauptbahnhof Bielefeld um einen Benzinkanister angebettelt? Hat er Informationen an den KGB verkauft? Wie viele Wirbel hat der Mensch? Oft ist die Antwort 23. Wie viele Bücher hat die Apokalypse? Wie hoch ist die Kuppel vom Deutschen Bundestag 23,5 Meter. Ob die Zahlenantworten jeweils richtig sind kann ich nicht immer sagen, dann eine Freundschaft mit einer 16-Jährigen. Die ist dann zum Schüleraustausch in England. Irgendwas was ein Heim- oder Jugendknast symbolisieren soll und dann der Freitod mit dem Benzinkanister. Gut finde ich den Maiwald, Journalist beim WDR, der wie ein Werwolf Blut geleckt hat bei der Story und die sollen sich ins AKW reinhacken vor laufender Kamera und die Brennstäbe hoch und runterfahren. Karl gibt sich die Schuld an Tschernobyl. Das Stück steht und fällt mit seinem Hauptdarsteller, Philippe Goos. Der Autodidakt hat es echt drauf.
Anschließend der Vollmond neben der Marktkirche. Das sieht wunderschön aus, nach Werwolf, Stimmung, aus einer anderen Zeit, aber ich bin analog da und kann es nicht festhalten. Schlomo raucht wieder. Wir fahren nach Hause.
Eine Folge American Dad. Stan hat Stress zuhause und Bluthochdruck. Seine Frau klaut, Schwangerschaftstestkaufen für die Tochter, Roger bewirbt das Haus für ein sportliches Großevent. Er macht under cover Ermittlungen bei Surfern um zu entspannen. Da isst er immer Seestern und lernt Wellen reiten, stellt aber fest, he is the worry kind of guy. Wenn er sich nicht um seine Familie Sorgen macht, dann um seine neuen Surferfreunde, die eine Riesenwellen raus aufs Meer surfen wollen, das ist seine Veranlagung und dann lieber um die Familie sorgen.
24.02. Traum: P-Monster kommt aus der Klinik und ich fahre am WE zu ihm. Es geht um die Pflegedienst und nein, er soll nicht zu denen, die kommen zu ihm, weil es auch darum geht ihm in der Wohnung zu helfen. Rufe da an. Auf dem Rückweg muss ich an einem baufälligen Haus vorbei. Das wird schon abgestützt und die Backsteine wackeln und geben nach während die Männer auf Leitern stehen und daran arbeiten mit Spachteln und Presslusthammer. Ich trete zurück und schaue es mir an und habe Angst, dass es einkracht und auf mich fällt. Die Schuttberge sind so hoch, wie komme ich vorbei. Steige eine Leiter hoch und springe auf das Gerüst am Haus. Schaffe es nicht ganz und muss zurück. An einem Kabel halte ich mich fest, am anderen Ende ist eine schwarze Fackel, wie gestern aus dem Stück, die fällt mir gegen den Arm und heißer Teer verbrennt mich. Ich schimpfe mit den Männern mit dem Hinweis darauf, dass ich sonst Handwerker total mag (das betone ich immer, wenn wir auf den Rädern an welchen vorbei fahren). Ich muss das abziehen und habe eine große Brandblase am Unterarm (die Teile sehen aus wie die Fackeln aus dem Stück gestern, die man auf Knopfdruck ausmachen konnte). Dann bin ich wieder beim P-Monster. Es gibt zwei Pflegedienste, die sich koordinieren sollen (wie gerade bei meinem Betreuten Herrn Minus). Der eine ist von der Klinik und irgendwie auswärtig. Ich versuche ihm das schmackhaft zu machen und lasse mein altes Handy da, was die vielleicht benutzen können. Der zweite Pflegedienst stellt sich vor. Sie zeigen ihm die Mitarbeiter anhand eines Kalenders (ich lobe die Idee) und haben viel mit Kindern zu tun. Kinder mag er ja und zwar ohne pädophile Neigungen. Auf einmal sind welche in der Wohnung. In seinem Zimmer ist die gut aussehende blonde Mitarbeiterin, die ich aus dem 11 A als Gast kenne. Das wird ihm gefallen. Ich sitze an seinem Tisch, der voll ist u.a. mit Tabakkrümeln und bastele was (wie gestern in der Bahn häkeln) und ist schließlich Wochenende. Dann ist da ein alter Jack Russell Hund, wie Milo vom Theater (war gestern auch auf dem Posten im Ballhof 1) und Kinder sind auch da. Ich spiele mit dem Hund und zeige es den Kindern. Ihm fehlt auf einmal ein Knopfauge und er sieht aus wie ein Stopftier. Ich will gehen und unten ist der Pflegedienst, der unten im Haus sitzt. Sie machen die Tür auf und fragen nach der Chefin, aber die ich am Wochenende nicht da. Die Mitarbeiter decken gerade ein für die Frühstückspause und kennen mich natürlich noch (das erinnert an das Treffen heute in der Deisterstraße mit dem neuen Pflegedienst, der Frau, die offenbar ihrer Chefin von mir berichtet hat. Da musste ich gerne anrufen bei der Beratungsstelle, ob der Termin bei der Ärztin heute oder gestern war und zu häkeln nehme ich wieder was mit und auf dem Rückweg komme ich Zuhause vorbei zum Essen). Außerdem haben wir gestern einen Kostenvoranschlag für das Treppenhaus bekommen und dafür kaufen sich andere eine Immobilie. Die Miteigentümer werden begeistert sein, das sehe ich schon.
Selbes Outfit, anderer Schmuck. Der Grund ist geheim. Ja, ein paar Geheimnisse muss es noch geben bei BM. Meine Gesichtsbeulen sind nicht nur unattraktiv, sondern auch schmerzhaft. Wann ist es nicht so gemeint und wann irgendwie schon. Fährt mein Mann weiter, wenn er mit dem Rad eine Taube überfahren hat (so wie er es neulich behauptet hat). Nur Spaß? Würde er in einer 6er Gruppe 2 an den Tresen auslagern um an der Jante-Bestellung festzuhalten?
Lidl hat keinen Ingwer, aber Ritter-Sport mit Tortilla-Chips. Kaufe die 2 Tafeln davon.
Karte für den Musical-Auftritt. Sieht fast so schön kitschig aus wie bei Paolo.
Das original 70er Jahre Plakat aus den USA für das Patenkind, aber nur wenn die Mutter will.
Ich muss die Internistin von Frau Mittelfeld heute mal sprechen nach gestern. Dann die AOK. Der palliative Dienst für die häusliche Versorgung läuft über die Krankenversicherung mit einer roten Verordnung des Arztes, das gibt es also neben den Pflegeleistungen. Das wird die Akzeptanz erhöhen. Die Oma von Herrn Ihme, er soll wieder in Wunstorf sein, braucht dringend Geld, sie will Freitag hin. Am 21. hat er sich wieder aufnehmen lassen. Ich rufe dort an und spreche mit einem Pfleger. Auch hier geht es nur darum, wann das Geld kommt. Geld ist die Sonne und zugleich der einzige Planet im Universum Ihme.
Beratungsstelle Deisterstraße. Nicht jede bunte Frauenfigur mir dicken Titten taugt zur Nana. Die sollten das Entfernen aus dem Treppenhaus. Ich bin immer so schick. Sind das Totenköpfe oder Glühbirnen auf meiner Hose. Warum Totenköpfe, die sind nicht gut. Warum nicht, das sind wir alle. Frau A. ist so schlau, Frau A. ist so lustig, sie ist wieder aufgedreht. Sie will sich jetzt auch nicht schminken, nur die Lippen und Augenbrauen nicht zupfen. Sie will so sein wie ich. Natürlich ist schön, stimmt’s. Sie hat einen neuen Mann über facebook und der liebt sie, schickt ihr Klamotten (kennen tut sie ihn nicht persönlich). Das heißt dann Liebe? Dann liebt Otto ganz viele Leuten. Haha, ich bin so lustig. Sie spielt distanzlos an meinen Ohrringen herum. Das gemalte Wellensittichbild, hat kein Patient gemalt, wie ich vermute, sondern die Tochter. Ist sie, die Hippieärztin, teekannensüchtig, die Installation schaut aus wie die 3 warmen Brüder. Die Beine von Frau Srilanka sind dick geschwollen, so dass die Jeans kaum passt, die Gelenke sind geschwollen, der Tremor ist stark und sie wirkt abwesend und sediert, außerdem sind die Zuckerwerte erhöht. Das liegt nicht an der Ernährung, die wissen wie man kocht und tun das auch und es sind keine Knorr-Fertigprodukte angesagt. Die Frau vom abW schaut mich auch bewundernd an, aber ihr Mann ist bei der Kriminalpolizei, wie mir meine verrät. Da bin ich dann zurückhaltend und denke mit so welchen wollen wir nichts zu tun haben, ich als alte Anarchistin und so.
Das Testament ist da und ich bin Ersatzerbin falls der Verein nicht will und Paps wurde enterbt. Ich bin auch sauer und will das Kinderbild zum Fenster rauswerfen bzw. denke, den letzten Liebesdienst den hat sich damit verscherzt, dann soll die Stiftung ihre persönlichen Sachen entsorgen. Das hat sie davon. Meine Mama hat mir das Buch übers Sterben geschickt und eine lustige Karte, der Sohn fragt, ob seine Eltern schon gehen wollen. Der Vater hat ein rotes Gesicht und die Mutter sagt: wir haben noch einen langen Streit vor uns.
Die Frau von der Stadt Hannover, Seniorenservice schreibt mir:
„Herr Freiwilligenjahr war am Freitag, wie auch mit Ihnen verabredet, zum ersten Besuch bei Frau Babykatze.
Hier musste er feststellen, dass Frau Babykatze keinen verkehrssicheren Rollator hat (Bremsen defekt und Handlauf nicht vorhanden und verrostet).
Außerdem war von der gleichzeitig anwesenden Physiotherapeutin eine Verordnung für orthopädische Schuhe für nötig erachtet worden.
Wenn Herr Ehrenamt mit Frau Babykatze kochen soll, wie auch schon bei Ihrem Beisein besprochen, dann benötigt Frau Babykatze auch ein höheres Taschengeld, da beide ja für die Kochaktion jeweils einkaufen sollen.
Außerdem hatten wir ja bei unserem Besuch auch beobachtet, dass der Lichtschalter im Wohnzimmer defekt ist. Hier ist eine Reparatur von Nöten aus Sicherheitsgründen.
Der Herd in der Küche ist defekt, so dass dieser derzeit kaum zu nutzen ist“.
mit einer Frist zum Äußern. Ich rufe an und sage, das Taschengeld ist so ausreichend, dass sich 500,- € beim Pflegedienst angehäuft haben. Von Kochen hat sie noch nie was gesagt, sie bekommt Essen auf Rädern und will einen neuen CD-Spieler. Ich veranlasse, dass der Pflegedienst ihr 20,- € extra gibt zum Einkaufen und dann wird erst mal ein Pfannengericht gemacht. Wenn sich daraus ein Kochklub ergibt, dann gibt es einen neuen Herd. Ihr Mitarbeiter kann auch Geld bekommen und muss mir gegenüber dann abrechen oder sie. Sie hat sich ja bestimmt überlegt wie das umgesetzt werden kann was sie mir so vorschlägt. Jeder der hier schreit bekommt 50,- € überwiesen zur Verwendung für Frau Babykatze Er traut sich mit ihr nicht raus wegen des Rollators. Dann braucht er auch keine 20,- € extra. Das höre ich zum ersten Mal. Andere Therapeuten z.B. die Ergotherapeutin waren damit schon mit ihr unterwegs und ich kenne ihn auch vom Sehen und mir ist weder was aufgefallen noch gemeldet worden (und das bei Pflegedienst und 2 ambulanten Therapeuten, KG und Ergo). Für den Schalter schlage ich Seniorenhandwerkerservice vor für 5,- €, soll sich der Ehrenamtliche kümmern, hat ja bestimmt die Nummer, sonst beauftrage ich einen Elektriker und die Rechnung geht an mich oder informiere den Vermieter.
Nach dem Essen komme ich mit Frau Stimmen, die 30 Minuten früher kommt, was ich aber vergessen habe gemeinsam hoch und der Hund fällt uns an. Ich bin so wütend, dass ich zu meiner Kollegin rein gehe und sage, dass es so nicht geht und sie den Hund bei sich im Zimmer behalten soll wenn sie das so wenig hinbekommt. Ich schreibe ihr eine mail und sie schreibt zurück, ich soll tun was ich nicht lassen kann. Ich flippe etwas aus und lese die Mails aus dem Sommer 2014 und es hat sich alles bewahrheitet. Ich habe geschrieben, der ist verhaltensauffällig und braucht Reize. Er wurde weggesperrt und jetzt ist er ängstlich-aggressiv und tyrannisiert alle und sie merkt es noch nicht mal.
Paps ist ausgeschlossen vom Erbe nach allen in Frage kommenden juristischen Möglichkeiten. Er fühlt sich arg zurück gewiesen und verletzt, was ich total nachvollziehen kann, auch wenn Stephan sagt, der sei ihr Wille und war absehbar. Es gibt wohl zig alte Testamente, die immer geändert wurden, ich Alleinerbin, andere Freundinnen, andere Bevollmächtigte, bestimmte Geldsummen (jetzt bekommen wir 1/10 aber von was, weil der Verein bekommt die Wohnungen, ich glaube von dem Geld, also ca. 30.000), Freundinnen für die Haushaltsauflösung, die 6.000,- € dafür bekommen in früheren Versionen (viel besser, wie wir meinen), andere Vereine, die das Geld bekommen sollen. Alles widerrufen. Sie war ja zum Schluss auch nicht glücklich und wollte es wieder ändern, aber der Tod kann ihr zuvor. Die Testamentsvollstreckerin bekommt 20.000,- €. Ich rufe sie spontan an, bei ihr ist Land unter und sie weiß nicht, ob sie es macht, wenn dann nur mit einem Anwalt zusammen. Das überlegt sie sich, ob sie annimmt, hat heute erst die Anfrage bekommen. Wenn sie es nicht macht, was dann. Ich weiß es nicht, sie will nicht/kann nicht antworten und ich will nicht penetrant sein. Warum ich aus Köln anrufen würde, ich wäre doch in Hannover. Nein, 0511 ist Hannover, 0221 ist Köln, habe gerade der GEZ gefaxt. Ich gebe ihr meine Nummern. Alles ist schwierig. Da passt die Karikaturpostkarte aus Frankfurt mit dem Mann an der Bushaltestelle mit einer rüschigen Stehlampe und da drunter: manchmal ist es besser, man erbt nichts.
Herr Schwitzehand ist nicht zu Pro Beruf gegangen. Dienstag letzter Woche war er bei der ambulanten Nachsorge und anschließend bei mir und hat erst abgesagt und ist jetzt untergetaucht. Da gehe ich Morgen mal mit Suki vorbei. Das ist echt bitter, dass die Karriere so kurz angedauert hat. Ich meine Monate der Therapie. Es scheint doch nur zu gehen, wenn ganz viel Druck dahinter ist.
Elisabeth und ich fragen uns wechselseitig, wie es uns geht. Ich sage gut, gesund und munter, sie sagt, sie hat wieder ihre Regel. Kurz danach legt sie mir zwei Verpackungen auf den Schreibtisch, übereinander gestapelt. Was soll das? Sie hat die Pille für ein Jahr genommen auf einmal, wie Smarties. Ich bin fassungslos und frage mich, was das anrichten kann. Wächst ihr deswegen ein Bart? Sie lässt sich nicht vorschreiben, wie sie die nehmen soll. Sie ist kein Kind mehr und was ist ein Beipackzettel außer Gängelung und Bevormundung. Sie hat nur eine Strumpfhose an und keinen Rock darüber. Will mir die Pillenpackungen da lassen und eine rosarote Brille. Soll bitte ihr Zeug wieder mitnehmen.
Frau Bettlägerig ist wieder im Heim angekommen. Die war im Krankenhaus und das Heim hat mir nicht Bescheid gesagt, sondern die ehrenamtliche Besucherin als die Entlassung anstand und findet das auch ein Ding, dass mich keiner informiert, war wohl die Idee meiner Betreuen bei mir anzurufen bzw. anrufen zu lassen. Heute rufe ich sie an und ihr Ex, der lange im geschlossenen Heim war geht ran. Ich freu mich ihn zu hören und er klingt auch erfreut und hatte schon meine Nummer gesucht.
Ich hatte ihr die leeren Pillenpackungen als Altpapier mitgegeben. Sie liegen unten demonstrativ neben meinem Fahrrad auf dem Gehweg und ich nehme sie doch mit.
Menschen mit kurzen Stummelbeinen sollten nicht Rad fahren. Heute Yoga mit Hilfsmittel. Auf Blöcken, total geil, kann man sich schön aufdrehen. Anschließend lässt die Trainerin den Jack Russell Welpen, der etwas gekläfft gewinselt zumindest Rabatz mit Geräuschen gemacht hatte aus der Transportbox und freudig springt er umher und läuft schwanzwedelnd und offen auf alle zu (das welpige, sich überall einschmeicheln halt). Es gibt noch normale Welpen. Das ist beruhigend. Ingwer gibt es am Kiosk und einen Sportsfreund des jungen Verkäufers, der sich nicht prügeln will, weil das kann Ärger bringen, eine Frau sei mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden und umgefallen und tot und er habe einen 8 Monate alten Sohn. Zuhause meine Nichte auf dem AB, die sagt, sie habe gehört, ich brauche Beratung wegen der Hörbuchs. Das klingt immer etwas großkotzig für ein Kind. In Wirklichkeit ist es vermutlich Unsicherheit. Welche Beratung, halt mit Teil 1 anfangen. Ja, das würde am meisten Sinn machen, dann versteht man es am besten.
Stephan hat sich eine durchsichtige Box für seine Socken gekauft und die kaputt gemacht als er ein Loch schneiden wollte. Womit? Tapetenmesser. Vielleicht sollte er mich das versuchen lassen. „Warum?“ fragt er. Weil ich mehr Bastelerfahrung habe und weiß, was womit schneiden und kleben. Es ist etwas eingerissen, aber nicht doll und ich schneide ein Loch mit der Metallschere und feile die Kanten etwas ab. Die Flüchtlingsdiskussionen sind ein beschissenes Hörspiel. Immer dieses, die anderen sagen. Wir sind schuld bzw. Merkel. Das ist sehr deutsch dieses: was denken die Nachbarn, sowohl privat als auch politisch. Rundmail an die anderen Kollegen, ob sich wer durch den Bürohund gestört fühlt. Ich denke an Auszug oder Tausch mit der Psychokollegin von unten. Dann bin alleine und kann trotzdem mit meinem Kollegen Urlaubsvertretung machen und Mittag essen gehen.
25.02. Traum: Eine Tierärztin? kommt zu Besuch und hat eine Giraffe dabei, zumindest sieht das Reittier so aus, man sitzt sehr hoch und der Rücken ist hinten abgeschrägt. Stephan setzt sich gleich drauf und macht eine kleine Runde. Ich glaube nicht, dass wir das nehmen sollten, wir sind viel unterwegs und das schränkt dann ein. Ich finde es aber auch interessant, kenne mich damit aber nicht aus. Darf man einfach im Park auf beliebigen Wegen reiten oder gibt es da bestimmte Vorgaben? Ich verstehe die rechtliche Lage und Vorgaben nicht. Ich will auch mal mit dem Tier raus, aber nicht gleich reiten. Kann man es auch einfach an der Leine mit sich führen ohne drauf zu steigen? Wo hat sie es her? Meine Popel schmecken nicht und ich muss sie möglichst unauffällig aus dem Mund wieder entfernen, was mir schwieriger erscheint als sie zu essen.
Ich werde mich doch von einem kleinen Hund nicht von meinem Arbeitsplatz verdrängen lassen und meinen Kollegen aufgeben. Morgens sieht die Welt wieder ganz anders aus. Da wird sich eine Lösung finden. Erst mal Outfit finden zu den USM-Farbkarten. Die Strickjacke mit Schulterklappen sieht nach Militär aus. Hoffe, das passt zu dem Stück heute. Ist der Hindukusch nun ein Fluss oder ein Gebirge? In einer Woche sind wir in Wien. Yuhu! Ich müsste heute das Testament auch im Briefkasten haben. Heute Mittag will ich selbstgemachte Lasagne mit Spinat von gegenüber essen. Wenn man Warmwasser haben will, geht auch Wasserkocher oder Badewanne, weil der teure, kleine Durchlauferhitzer in der Küche ist auch defekt und man muss 100te Liter durchlaufen lassen und auch das hilft nicht, weil sich warm und kalt abwechseln und man schlussendlich kein heißes Wasser erfolgreich in den Eimer bekommt.
Steffi ist noch zuhause und ich freue mich, sie zu sehen. Sie bietet mir Kaffee an, aber ich will sie mit ihrem Freund nicht stören. Sonnig und herrlich- eine große Runde mit Suki nach Limmer zu Herrn Schwitzehand, der nicht öffnet. Gestern Abend hat er noch Geld geholt, 5,- €. Die Osterglocken sind schon als Knospen zu erkennen und der Fluss ist breit und es schwimmen Krokodile darauf. Ich denke, ich bin glücklich und habe ein schönes Leben und werde geliebt und kann Menschen und Hunden Selbstbewusstsein geben. Andere können das nicht. Die müssen aber dann nicht versuchen einen Welpen zu erziehen und zu sozialisieren, das sollten sie anderen überlassen. Ich mache meine Steuer auch nicht selber. Die können nicht mal richtig auftreten und haben ein viel unglücklicheres Leben. Familie, mit der sie sich nicht verstehen und aus der Frustration heraus einen Hund, das spiegelt dann natürlich.
Die Beerdigungskosten und auch für den Ruheforst sind ausgeglichen. Mit dem Pfand, was der Sektenführer da hinterlegt hat, habe ich nichts zu tun. Suchttherapie. Herr Hodscha ist angekommen und wegen Herrn Schwitzehand wolle ich die Rückmeldung geben, dass es leider nicht klappt.
Herr Ihme, soll Sozialarbeiterin bestätigen, dass ich Taschengeld überwiesen habe und die gibt ihm Vorschuss. Sozialamt mal mündlich. Schließzylinder hat er wieder und Rechnung liegt mir keine vor. Umzugsgenehmigung habe ich in der Akte, aber keine Wohnung. Da brauchen sie mich nicht immer anschreiben, ich melde mich, wenn es so weit ist, aber die Kuh muss erst mal fliegen lernen.
Die Institutsambulanz mit Frau Ruanda. Sie ist gerade da. Der Arzt stellt auf laut, sie ist gerade da. Ja, ich kümmere mich um die Befreiung von der Zuzahlung und ein Darlehen dafür, ist meine leichteste Übung.
Die Richterin von Frau Borderline-Crepes Mutter, die es nicht schafft nach Hannover anzureisen zur Ärztin in der Georgstraße wegen Verlängerung der Betreuung. Das kann auch ein Arzt dort machen, der die onkologische Betreuung macht. Das reicht ihr. Ist für mich einfacher als das andere, was ich nur bedingt mit organisieren kann, aber doch immer involviert bin in Verschiebung und Absage. Mache das. Die Ärztin ist diese Woche auf einem Kongress. Schicke ihr Fax. Dann die Sendung mit der Maus Melodie und der Rückruf. Der Freund. Frage nach Frau Borderline, die mir erklären will, das kann nicht jeder Arzt. Doch jeder Hausarzt, ist ein 3-Zeiler.
Schilddrüsenarzt von Frau Stimmen wegen Termin zur Blutentnahme nach Ostern. Sie wundert sich, warum rufen die mich an. Keine Ahnung? Ich schreibe ihr Mail.
Pflegedienst und Seniorenfreiwilligenstelle, alles koordinieren bei Frau Babykatze. Neuer Rollator, Herd ausprobieren, Handwerkerservice, orthopädische Schuhe und Ding. Leander war mit Foto in der Zeitung und hat ein U 8 Tournier gewonnen. Er sieht so cool aus. Fehlt nur das Interview, das gibt es dann nach dem ersten gewonnen Grand Slam Tournier, ich bin stolz auf ihn.
P-Monster hat die eng getaktete Therapien und seine Schwester besucht, die da gleich wohnt. Will jetzt was in Wunstorf suchen, hat die Internetkarte und sein Klappi mit Schimanoschaltung, fühlt sich aber noch nicht fit dafür bzw. hat so viel um die Ohren mit seinen Therapien.
Wien Energie klappt die Führung. Wir können uns um 14 Uhr einer Gruppe anschließen. Sehr gut. Der Hund säuft wie nierenkrank. Auf dem Markt an einem Auto lese ich: Ich brauche keinen Stinkefinger, das können auch meine Augen oder so. Sehr gut.
Die Rente von Frau Psychosyndrom, die sich die Bankkarten klauen lässt ist eingegangen. Karte und PIN wohl auch bei ihr. Sehr gut.
Kollegin und ihr Mann sind auch da mit dem Fellbaby und sitzen im Fenster. So weit ist es gekommen, wir sind mal zusammen in den Urlaub gefahren und das nicht nur ein Mal. Das Testament ist 2 x angekommen, einmal für meine Schwester und ich bin die Betreuerin. Das hätten sie sich dann schenken können, aber ein Notar ist für die Formalitäten zuständig. Die Lasagne schmeckt besser. Runde zum Siloah, alles abgesperrt, richtig schlammig, Fahrrad sieht aus wie sau, also outdoor fun, downhill. Suki will parallel laufen, aber er ist unter der Berücke und ich oben. So wird das nichts, Hund nach oben dirigieren und nach der Brücke ist er dann verschwunden und kommt nicht auf Rufen. Er taucht wieder auf und leckt sich die Schnauze (Hunde können das ganz schlecht verbergen). Die überfluteten Stellen sehen aus wie unter Glas.
Im Büro rufe ich 2 x beim Notar an bis ich es kapiert habe. Wenn die Steuertussi nein sagt, dann gibt es keine Nachlassvollstreckung. Warum macht sie das nicht, ist voll einfach. Alleinerbe ist der Verein mit den ausgestorbenen Haustierrassen in Braunschweig, zumindest der Typ hängt damit zusammen, dem ich Kuhfotos geschickt habe. 10 Personen bekommen Vermächtnis des Geldes, immer 1/10 und der Verein bekommt den Rest, die zwei Wohnungen, schuldenfrei mit Inhalt. Die dritte bekommt die Vollmachtnehmerin als Vermächtnis. Das setze ich auseinander für 20.000,- , auch für die Hälfte. Ich will lieber mit dem Typen zu tun haben als mit der Steuertante, die soll ruhig ausschlagen. Für das Sofa und die Uhren bin ich zuversichtlich, dass ich das mit ihm klar machen kann, aber man weiß nie, wie geldgierig die Leute dann werden, auch Landeier und Tierfreunde, gerade die. Eine Patentochter hat was bekommen. Ach so, die aus Hannover ist auch Patentochter meines Vaters. Hatte schon überlegt, ihr meinen Teil zu übertragen so mit 2 Kindern kann sie es bestimmt besser gebrauchen. Kann ich immer noch machen.
Anruf in der Suchtklinik. Wer diese dämliche Chronikerbescheinigung ausgefüllt hat. Von Januar 2016, dass er seit Januar 2015 in stationärer Behandlung ist. Stimmt nicht, sondern erst seit dem Ausstellungsdatum und das ganze Jahr für 1% bekommt man so auch nicht voll. Das weiß doch jeder Volltrottel, der mit Medizinbetrieb was zu tun hat. Das kann man in einer Pfeife rauchen (wenn sie versteht was ich damit meine). Das ist doch total simpel und wenn man es so dämlich ausfüllt kann man es sich sparen und den Stempel auch. Ich lasse meine Wut an einer Sozialarbeiterin aus.
Meine Eltern kommen von einer Beerdigung. Sie wollten nichts und jetzt kriegen sie das was sie wollten und regen sich voll auf. Die Biedermeiermöbel, der Ledermantel, der selber geschenkt wurde, die Tischdecken von Oma. Die hat meinen Vater nicht enterbt, sondern nur übersprungen. Ich und mein Bruder und seine Kinder kriegen rund 150.000 €. Ist das nichts? Wer es nicht will und sagt, sie war eine doofe Kuh, kann es abgeben, ganz einfach. Ich veruntreue kein Geld für meine Schwester, die mit Geld nichts anfangen kann. Ist war freiwillig, sie hätte dem Verein auch alle geben können und der Verein ist mir sehr sympathisch und nicht so ein Riesenladen. Die Menschen, die in alten Testamenten bedacht waren und rausgeflogen sind. Sollen sie es besser machen und jeden Computerfuzzi, der einem mal geholfen hat, bedenken. Dazu sind doch Testamente nicht da.
Der Nachbar braucht seinen Ersatzschlüssel. Wir haben knapp 30 Minuten. Es endet damit, dass ich in einer Minute so viel trockenes Hähnchenfleisch und Reis in mich reinstopfe, wie geht, Wahnsinn ist das unsexy. Wir wollten gehen und dann zum Türken und auf die Hand, aber der Chef hat uns umgestimmt. Die Bedienung war realistischer. Ja, Grillspieße mit Lamm brauchen länger als 10 Minuten. Der Karottensaft ungewaschen aus der Tüte und sprießt schon oben mit Safraneis schmeckte gut. Mit dem Auto hinfahren. Die ehemalige Probebühne ist meine Lieblingsbühne, Ballhof ist so duster und Schauspielhaus egal. Hier gibt es love seats. Alle lieben Katja, die finde ich dünn, zu dünn und eben nicht so wandlungsfähig. Ich mag die junge, im Vergleich Pummelige als verstrahlte Techno-Braut, die sich die Handyantenne in die Nase steckt und daran leckt, mit orientalischem Perlen Bikini und Cello. Sie ist toll und auch der andere Typ (nicht Philippe), der gut Schulter-Kopfstand kann, Gorilla spielen, Kokosnüsse mit dem Hintern aufknacken, darin das Haus seiner Kindheit, die Einliegerwohnung und daneben den Leichenwagen, der seine Mutter abgeholt hat sehen und das Fruchtfleisch kauen, den Saft raussaugen und sie beim Sprechen fontänenartig verteilen, außerdem laut Witze erzählen. Die Teilung der Bühne fand ich ungünstig, zumindest durch den Vorhang, der die Sicht behindert hat. Die Texte waren z.T. sehr gut, Piraten vor dem Landgericht Hamburg, die Geschichte gefällt mir am besten. Die Meere sind nicht voll wie der Himmel voller Sterne sondern leergefischt von den ganzen amerikanischen, deutschen, chinesischen, japanischen usw. Schiffen und das ganze Meer ist leer, auch ohne Wasser und man sieht den Boden voller Wut. Tautau war deprimiert und hat sich dann Sachen in den After einführen lassen gegen Geld. Damit kann man gut verdienen, aber es ist schlecht, also nicht per se, wenn man es will, dass einem Sachen da reingeschoben werden, aber eben wenn man es nicht will und nur gegen Geld macht, dann stirbt der Singvogel im Herzen ab. Wir sitzen noch in der Bar, das Betreuungsgericht aus Sicht der normalen Verbraucher, Freundinnen, die nicht alles machen, was gesundheitlich vernünftig wäre. Das kennen wir alle. Stephan macht sich Gedanken um 1 Jahr Pille auf einmal nehmen als Überdosierung, weil er im Internet von Frauen liest, die schreiben, Hilfe, ich habe ausversehen 2 genommen. War so ein netter Abend, noch was in der Weinbar trinken, sollten wir machen bevor Janine aufhört. Ich will auf einen Absacker einladen und Sabine sagt nein, will nach Hause und eine Wärmflasche. Was, Sabine sagt nein. Der Tag muss rot angemalt werden.
26.02. Morgens nach dem Pinkeln küsst er mir die Nase (komisch fühlt sich das an). War ein Versehen und er wollte den Mund treffen.
Traum von Stephan: Wir sind auf einer Französisch sprachigen Insel unterwegs mit einer Ziege oder einem Ziegenbock (die Ziegen haben ja auch Hörner), der gefüttert werden muss mit einer durchsichtigen Flüssigkeit wie Flüssigseife. Alle wollen in einen Club rein, aber die mögen keine Touristen, auch wenn Stephan gut ausschaut und sagen: Tourist, Marc quengelt und will auch rein und ein kleines Mädchen wird auch der Eintritt verwehrt. Dann will Stephan morgens die Ziege füttern und sie ist abgehauen und er ruft sie durch Mäh Rufen und läuft umher und stört dadurch die Jugendlichen in dem Club. Stephan steht da mit durchsichtigem Sperma an den Händen, ähhh Ziegenfutter meine ich.
Ich: Hamburg, bei den Jungs zu Besuch. Sie wollen ins Kino. Da läuft ein chinesischer Action-Phantasy-Film, die Pferde sind wie aus Porzellan in blauweiß, aber naturalistisch, Computertechnik. Wann wollen wir das machen? Das Wetter ist so schön und abends ist dann spät abends und ich bin bestimmt müde. Draußen scheint die Sonne. Unter der Brücke fahren Schiffe, Eine Bootsfahrt und schön Sonnenbrand. Die erste Frau spricht mich an und kommentiert mein Outfit als würde sie mich kennen. Dann ein Laden, total voll. Man muss Schlange stehen um was zu bestellen und gleich zahlen. Irgendwie wollte ich wieder da rein. Einen orientalischen Salat mit gegrilltem Hähnchen und Granatapfelkörnern bestelle ich. Nicht klein, normal und wir sitzen hinten. Setzen uns dazu. Davor mache ich Armreif ab, der die falsche Höhe hat, das interessante Muster unten wird verdeckt und oben ist nur gold. Reiße was ab und bereue es. Es schaute aus wie ein Bagel. Hätte ich noch verschenken können, aber der Rest kommt jetzt besser zur Geltung, da sind Spiegeleier drauf. Am Tisch geht es um geschminkte Männer, alles Budni und Valentinstag wurde verlängert. Die wollen verkaufen. Ein sympathischer Typ (mit Frau und Tochter). Die Eltern sehen interessant aus, korpulent mit Sommersprossen. Er erklärt der Tochter Rechtschreibung und erzählt immer mehr und übt eine Comedynummer, ob jemand lacht. Großer Penis als Bank in der Bahn. Der Typ, der darauf liegt wird wach und bekommt eine Morgenlatte. Das stellt er alles nach. Mhh. Irgendwie mittellustig, wenn er auftritt. Dann der Fahrstuhl, der schließt, ich mache meinen Fuß rein, aber er fährt schon, Stephan war reingegangen. Treppenhaus und dann gibt es noch Glastüren und eine Rolltreppe. Wenn man durch eine schmale Glastür geht kommt man auf eine Art Sprungbrett und das neigt sich und dann steigt man auf die Rolltreppe. Fancy. Ein Filmteam unterwegs, ich verstecke mich, weil sie sonst auf mich zukommen werden. Lästern über die Leute, die total heiß darauf waren interviewt und gefilmt zu werden und angeboten haben in Gruppen zu knutschen vor laufender Kamera. Oben der Typ, der uns anspricht. Mehr mich. Die neue Mode: Mustanghosen mit Flip-Flops aus Stoff mit Holzmuster. Ist einer Schaufensterpuppe angezogen. Wir kommentieren das und schauen auf unsere Füße, die nackt sind, die von Stephan und mir, meine dicken Zehen dreckig mit schwarzem Sand. Er flirtet mit mir, hat graue Haare. Sind doch nett in Hamburg und ich würde auch einen Typen kriegen, aber vermutlich einen, den ich nicht will.
Den Penistentakel muss ich irgendwie ausstopfen und dann einen Deckel häkeln denke ich nach dem Aufwachen. Stephan wird als Stein bezeichnet von beiden Frauen. Soll sie den Stein erschießen fragt Katja und richtet die Waffe auf ihn (wir sitzen Reihe 2). Das ist morgens wieder Thema. Stephan ist aber kein Stein, höchstens ein Fels.
Paolo und Gaston waren Highlights der Woche. Das muss ich Steffi noch mal sagen. Sie schreibt mir und will mir eine Platte vorspielen. Stephan holt mich vom Sport und glaubt an eine heimliche Vernissage im Wilhelm-Busch-Museum. Vorbei fahren kann nicht schaden.
Bei Indigo an der Ecke steht Sabine, ich grüße sie und fahre vorbei, bin spät dran und im Arbeitsmodus. Als ich mein Rad angeschlossen habe mache ich das Schloss wieder ab und fahre zu Künne, weil ich denke, sie ist da drin und will ihr noch was sagen, wozu ich gestern nicht gekommen bin, weil ernstes Thema und passte nicht, aber ich hatte mich getäuscht. Sie ist weg.
Paps schreibt lieb und die Frauen um Johanna auch und der Typ, der den Verein macht. Alles kein Problem und ich bekomme das Sofa, Dietrich die Uhren. Jeder Wunsch der Familie soll erfüllt werden.
Herr Schwitzehand meldet sich und kommt Montag. Er fragt, warum sein Geld nicht eingegangen ist und hat schon versucht da anzurufen. Er und Herr Ihme, bei denen sind diese 404 € alles was sie interessiert und zwar komplett alles. Totaler Orbit, totale Fixierung.
Erkläre Herrn Yoga, der einen ganz trockenen Mund hat beim Sprechen, warum ich das nicht machen will mit der Klage, weil das mit seinen Eltern und dem Familiendarlehen alles so ein bisschen Schmuh ist und ich froh war, ihn durch das Eilverfahren in den Leistungsbezug zu bugsieren und er immer auf das große Geld hofft, aber es sich alles in Luft zerschlägt seine ganze Finanzstrategien von Edelsteinhandel bis Ablöse des Vermieters und ich glaube, dass Geld nicht das Problem lösen kann. Klar wären 12.000,- € gut für die Insolvenz und damit könnte man sich bestimmt vergleichen, aber die bekommen wir nicht jetzt, sondern in 6-7 Jahren und da ist er auch so wieder schuldenfrei. Neues Implantat, mehr Schulden, das kann er nicht mehr machen, wenn wir die Insolvenz anleiern, weil das kann auch als Betrug gewertet werden, wenn man Sachen bestellt und weiß, die kann man nicht zahlen. Er hat bald die Verhandlung mit den jungen Dingern, die bei ihm Hasch geraucht haben und das belastet ihn, was ich verstehen kann. Er zeigt seine Einsamkeit. Er will vielleicht in ein Yogazentrum ziehen. Da kann man umsonst wohnen und unterrichten und sich einbringen und da sind immer Leute und Seminare, ist ein Wirtschaftsbetrieb (keine Sekte).
Die Oberärztin wegen Herrn Ihme, wollte sich aus dem Fenster stürzen und war suizidal als er kam. Jetzt ist er aggressiv und legt sich mit Mitpatienten an und steht Nase an Nase mit denen. Der Richter ist gerade da. Ja, wir machen Beschluss. Ich trage das mit. Er ist knallverrückt und hat keine Teile im Blut, die ihn manipulieren. Das Internet fällt immer um 20 vor aus. Ich spreche die Steuerfachangestellte darauf an, weil die Psycho-Kollegin mir das mal gesagt hat noch lange bevor mir das Muster aufgefallen war. Ja, ist wohl alle 4 Stunden. Früher 10:40 und dann wieder 14:40. Ich sage, das darf man keinem sagen. Das klingt schlimm nach Herrn Ihme.
Der neue Betreuer von Herrn Hameln-Pyrmont und sein Name heißt was mit Wurst. Schicke ihm die Sachen eingescannt, die er braucht. AbW kennt er gar nicht. Tolle Idee und glaube ich, das ist notwendig. Bringt in diesem Fall mehr als die gesetzliche Betreuung, hat keine schweren psychiatrischen Krankheiten, nur antriebsschwach, war junge Sozialarbeiterin vom Anna Stift. 2 Betreuungen sind beendet, Sparkasse anzeigen. Ich glaube eine dritte habe ich vergessen.
Antwort auf die Fanpost. Dann bekommt sie jetzt noch einen Brief von mir mit der Postkarte, die so lange hier hing und ich hole das duzen nach.
Orangefarbene Wolle und auch nur 100 % echt Wolle. Wahnsinn, was für ein Zufall, was für ein Glück, eine Ledertasche in Würfelform. Da steht Hütchen drauf. Eine ungewöhnliche Brosche, dünner Ton, bemalt und mit Glas überzogen und noch mal gebrannt. 50 Cent. Das Uhrenglas in der Holzhalterung schaut nach Stillleben aus. Nein, das ist nicht Milo am Bücherstand, Milo ist dünner und guckt noch viel sorgenvoller. Anna Leine, die neue Gastro am Hohen Ufer von den Hannoverschen Werkstätten. Wieder Fans, die mir im Vorbeifahren zurufen, dass ich ein tolles Outfit an habe. Mittagstisch mit Milchreis im kleinen Weck-Glas, Lammragout mit Kohlrabi, runde Möhren (Gemüse zu weich) und Perlzwiebeln, ich á la carte Cesars Salad, Apple Crumble (zu süß, zu durch). Trotzdem gute Stimmung, toller Standort, Filetstück, wie ich der Bedienung sage. Außenbestuhlung kommt erst nächstes Jahr. Wir treten auf der anderen Seite vor die Tür. Ja, hier war mal der Flohzirkus, müssen sie abgerissen haben das Haus. Muss ich Lisa auch empfehlen, wenn sie am Ballhof mal probt. Das ist Hannover im besten Sinne für mich. Die Brosche werde ich ihr schicken. Da habe ich das Obersalzkammergut drauf gemalt, auf dem Berg, die Fotos von Herrn Hitler, die man so kennt (dachte Österreich, aber Stephan sagt Bayern) und wenn man genau hinschaut, sieht man Blondi (Anspielung auf die Kokosnuss von gestern).
Der Nachbar bedankt sich für den Abend im Jante und sagt zum Treppenhausvorschlag, dass wir für das Geld einen arbeitslosen Restaurator ein 1 Jahr einstellen können und der bringt noch die Zeitung hoch. Nachmittags u.a. Fristen. In der früheren Betreuungssache von Frau Bipolar, die gerade in der Klinik ist und mich wieder haben will habe ich Fristen eingetragen. Ich habe 4 Klageverfahren am Laufen und steige das nicht mehr durch. In einer Sache hat das Amt nachgegeben und ich muss nur der Erledigung zustimmen. Das war die Frist bis heute und ist simpel, aber 2 sind sich von den Aktenzeichen identisch bis auf die Kammer. Das kann eigentlich nicht sein. Ich sehe, es geht um Rückforderung März bis August von ihrer Tochter (haben sie zurückgenommen), von ihr selber (ist offen und ich habe die Rücknahme aus dem Parallelverfahren jetzt dort eingereicht), Ersparnisse der Tochter, die hätten aufgebraucht werden müssen (hatte sie vom Opa bekommen zum Studieren, trotzdem), was m.E. wenig Aussichten hat. Ein viertes Verfahren wüsste ich nicht, muss da Montag mal anrufen und versuchen das zu klären. Lese mir auch noch mal die Ablehnung des Gerichts im Eilverfahren von Herrn Yoga durch, weil ich will das wirklich abgelehnt haben, weil ich überzeugt davon war, dass es richtig so ist und nicht, weil ich zu faul war und nach Wien musste.
Yoga fällt aus, dann kein Yoga weder Südstadtsekte noch Youtube Homeyoga. Wollte mir Schaumstoffblöcke für zuhause von Movenyo ausleihen und ein paar Stunts machen oder Acroyogaposerfotos mit Steffi und Suki, aber was anderes habe ich keine Lust und das Blöcke ausleihen frage ich nicht eine neue, sondern nur die Inhaberin oder die Empfangsfrau, die mich kennen.
Beim Yoga denke ich an den Brief für Lisa und was ich ihr schreiben will, dass ich mit ihrem Kollegen gerne mal Yoga machen würde und er kann mir anschließend eine Kokosnuss aufmachen, dass ihr fast eine kitschige Teekanne in Form einer Birne mit Gesucht und scharten Schuhen gekauft hätte für die Garderobe, weil ich kaufsüchtig bin und Leute gerne zuschütte mit Sachen, weil das dann hilft oder mal gerne ihre Bildermappe als Adolf von innen sehen würde (ist bestimmt leer). Stephan spricht noch mal seinen Traum an und findet es blöd, dass er mir den sagt und BM plaudert und ich hatte überlegt nur noch Traumtagebuch zu machen und das andere weg zu lassen. Wilhelm-Busch-Museum macht Vernissage, es steht ein Klappschild vor der Tür und wie die Freimaurer im Hofgarten von Bayreuth stehen Autos nachts im Park. Die Tür ist zu. Wir schauen rein, aber als innen alles festlich ist mit Sektempfang und jungen Damen dahinter drehe ich wieder um, bin nicht eingeladen und das ist mir dann peinlich, ich kneife. Ein kleines Stück Pizza, weil sie denen die Bude einrennen, auch die Weinbar gegenüber ist voll (gut wir hätten uns dazu setzen können an einen Tisch, aber die schauten abweisend, halt Hannoveraner, aber da hätte man sich drüber hinweg setzen können, unsere Schuld, dann zu Glüxkind auf ein Getränk, weil ich nicht mehr loskomme, wenn ich Heim fahre, ein junger Mann, der ganz viel trainiert und aufgepumpte Arme hat, macht die Cocktails, mein Ingwer-Minz-Tee ist lasch, dafür schmeckt der alkoholfreie Cocktail Tante Emma oder so von Stephan sehr lecker, er ist mit Ananas und Kokosmilch (yum yum) und wir versuchen dabei die Hochzeitsreiseziele zu rekonstruieren, Venedig 94, Rom 95, NY 96, Köln 99 und dazwischen Leipzig und Berlin) und ein großer Eimer Popcorn und dazu Blueberries and Cream (Waldfrüchte, passend zum Film). In alt und blutig und stöhnend gefällt mir Leonardo besser als in jung und Titanic oder smart und Pilot. Auch gerade die Nebendarsteller sind super besetzt und spielen großartig, der rothaarige General, der Anführer und Böse, Tom Hardy und der junge Typ mit dem zarten Oberlippenbart der Jugend, den er im Schlepptau hat. Die Naturaufnahmen sind großartig, die Riesenbäume, der Menschen ohne den Schutz der Technik nur ein relativ wehrlosen und schwaches Säugetier und auch die Animation der Tiere mit echten Menschen, als die Bärenmutter ihn anfällt und dann immer wieder auf ihm drauf ist und an seinem Gesicht riecht mit der feuchten riesigen Schnauze oder das schöne Pferd des Indianers mit dem Fleckenmuster wie Sommersprossen, dessen Kadaver er aufschneidet und ausweidet um sich nackt reinzulegen und zu wärmen. Ich verstehe, dass der Film im Meer der durchschnittlichen Wallstreetgeschichten für so viele Preise nominiert ist. War das so mit der Durchmischung, dass die europäischen Siedler indianische Frauen hatten so, ist das verbrieft? Es ist wie bei schwarzen Sklaven und Asiaten, der scheint nur in eine Geschlechterrichtung zu funktionieren. Ich frage mich halt, warum sie vorsätzlich durch Pfützen laufen und wie die schweren Leder- und Pelzklamotten jemals wieder trocken wurden. Dem Schöpfer gehört die Rache. Das gefällt mir und er tötet ihn nicht, sondern lässt ihn schwer verletzt ins Wasser gleiten, andererseits sind die Indianer gegenüber und erledigen das dann. Ihn verschonen sie, weil er die Tochter des Häuptlings befreit hat von den Franzosen. Die saufen und denken an Frauen mit dicken Titten, die kochen können, kaufen Hehlerware, d.h. machen Geschäfte mit den Indianern, vergewaltigen deren Frauen und hängen die Männer in den Bäumen auf mit Schildern um den Hals (Nous sont sauvages). Die Indianer können frisches Blut riechen und Stephan weiß vorher, dass er Indianer den Verletzten in die Schwitzhütte legt und ihm vorher Flechten und Zeug auf die Wunden legt, weil sein Körper sonst fault. Die kennen sich aus mit Naturheilmittel. Beim ersten Mal trinken am Fluss nach der Verletzung war ihm das Wasser durch ein Loch am Hals wieder nach außen gelaufen und deswegen konnte er wohl auch nicht sprechen. Wie er das allerdings verödet hat mit Schießpulver kam einem allerdings mehr als krass vor. Überhaupt waren die Wunden toll gemacht (Maske und so) und als er wieder ins Fort zurück kam brauchte er echt ganz dringend Labello, noch besser Bepanthen für die Lippen. 15.000 Menschen haben durch den Film Arbeit bekommen ist im Abspann zu lesen. Leonardo hatte einen, der für seine Haare zuständig war einen Assistenten. Whitewater security auch dabei und Filmmusik Rytchi Sakamoto.
Vielleicht doch zur Yogastunde bei dem Kerl? Die Tanztheaterkarten von Sabine und Larissa versucht Stephan los zu werden. Die Ärzte schreiben sehr lieb aus Hamburg und Harald, bei dem Stephan an angefragt hat will wissen, warum sie nicht selber die Karten nutzen. Das haben wir sie nicht gefragt und verstehen auch beide die Frage nicht.
27.02. Zu spät ins Bett, nicht richtig einschlafen, dann noch mal Schlafbrille auf, die Träume die da waren werden überschrieben und es ist 10 Uhr als ich wach werde.
Es geht um die Notarfrau und die hatten wir am Vorabend gesehen, ich will sie aber wieder sehen und wir sind ganz in der Nähe. Erst entschuldige ich mich lapidar, dass es nicht an ihr lag, sondern mein Problem war und dann richtig und sage, ich war scheiße und sie hatte es nicht verdient und kann nichts dafür und umarme sie. Es geht irgendwie um Yoga und ich verteile Schreiben aus der Akte. Scheiße ist das ein Name, den sie nicht lesen dürfen? Da stehen 2 Namen auf dem Brief. Den Namen des Typen um den es geht und das andere ist der Sachbearbeiter der AOK und kein anderer Betreuter von mir, also egal. Mir gelingt auf einmal der Schulterstand, der wohl Kopfstand sein soll, weil ich wie im Toaster zwischen zwei Matten bin und mich jeweils anlehnen kann. Großes Lob, aber unberechtigt, werde trotzdem schlecht frei stehen können. Sie ist aus dem gröbsten raus mit den Kindern. Eines ist noch 10, aber das jüngsten, wenn es das älteste wäre, dann wäre die Situation völlig eine andere, weiß ich zu beurteilen. Es geht irgendwie noch um meine Faulheit, dass ich Sachen liegen lassen (hatte gestern ein Fax in Sachen Herrn Yoga vergessen) und mein Schreibtisch voll liegt und ich lieber häkele oder Tagebuch schreibe. Ich bin scheiße. Alles was man nicht aus Liebe macht, lässt das Herz hart werden so das Stück am Donnerstag, aber das sind hehre Ziele.
Stephan hat Phantomschmerzen an seiner Uhr, die fehlt, weil sie bei der Reparatur ist. Die Sonne scheint, packen für Wien und basteln, Hütchen oder mal wieder einen Kette. Sunla fragen, ob ich ihr doch eine machen darf und ich denke dabei an ihr Schwarz und das es gar nicht ihre Sache ist und sie nichts damit anfangen kann.
Ich versuche Stephan zu erklären, dass ich einen Konflikt habe, weil ich unserer Freundin den Auftrag gerne geben würde, aber nicht überzeugt davon bin und er macht daraus, ich suche Gründe dagegen. Nein, die Gründe dagegen sind alle da in meinem Kopf und ich versuche krampfhaft mich vom Gegenteil zu überzeugen wegen des freundschaftlichen Konflikts, weil ich ihr das Geld gönne.
Wir haben den Nordbayerischen Kurier und zwar länger, weil Detlef ist beim Filmfest und noch Ski fahren. Särge stehen noch im Wasser (Stephan hatte die Überschrift vorgelesen und ich dachte, das spielt hier) und erfolgreiche Flucht eines 63-jährigen Berliner Arztes vor 7 Polizeifahrzeugen in einem schwarzen Alfa Romeo und einer wilden Verfolgungsjagd durch Oberfranken. Hatte sich vor dem Amtsgericht Wunsiedel verantworten müssen wegen Fahrens ohne Führerschein und Urkundenfälschung, weil er einen gefälschten dänischen Führerschein vorgezeigt hat bei einer Kontrolle und war nach der Verhandlung ins Auto gestiegen und dabei von dem Polizisten erkannt worden, der Zeuge war im Strafverfahren gegen ihn. Sehr geile Aktion und auch noch erfolgreich, weil sie abbrachen als er mit 120 Sachen durch die Ortschaften gerast ist. Es ist im Kunstmuseum Bayreuth eine Ausstellung, deren Bilder mir gefallen. Schon wieder eine ESC-Kandidatin aus der Nähe von Hannover? Wegen NBK muss die von unten Montag die Post machen, der Nachbar von oben ist auch weg. Ich will Wäsche machen und die von vor 2 Tagen ist noch drin und stinkt. Noch mal 2 Stunden bei 60 °. Ich liebe das besonders.
Paps, hat in Bayreuth beim Raumausstatter einen Stoff gefunden, der genau ist wie Omas Sofa und hat mir ein Bild per What’s App geschickt. Nein, zu regelmäßig und ich stehe nicht auf kratzig, sondern nehme es bei Wolle in Kauf. 30 % Wolle und dann noch kratzig ist glatt durchgefallen. Peter Oberender ist tot. Den Namen kenne ich doch. War Kollege an der Uni, Wiwi und ihn hat es dahin gerafft. Auch Alfred aus den USA, den sie harmlos angerufen haben hat einen Gewebekrebs und ihm geht es schlecht. Alle sterben wie die Fliegen und er will nur noch Wien und Teneriffa in Harmonie hinter sich bringen. Heute Abend Weinprobe in Hof mit Fahrservice. Sohn eines Kollegen, meines Halbbruders, wie ich ihn immer nenne, der damit einen coolen Studentenjob hat. Der Nachbar steht auf einer Leiter und schneidet die Hecke, die mittlerweile aus Bäumen besteht mit einer Elektrosäge.
Immer wieder der Film von gestern. Manchmal hat man das Gefühl, dass es einen Grund gibt, warum die deutschen Bühnenstücke nicht für den Oscar nominiert werden. Manchmal sage ich ja auch. Die Geschichte ist besser und die Charaktere raffinierter und komplexer als in Hateful 8, wenn ich jetzt mal an das Thema Rache denke. Ich sage morgens zu Stephan, dass der General eigentlich schuld ist an der Misere, weil er diesen durchgedrehten psychisch instabiler Typen bei dem Schwerverletzen und den Jugendlichen zurück gelassen hat. Der war vorher schon aggro gegen den Mischlingssohn von Leonardo, auch weil der liberal und zweisprachig erzogen wurde und kratze sich immer am Kopf von seiner Kopfverletzung anlässlich des Skalpierversuchs, von dem er auch berichtet, dass er erst nichts gespürt hat und er gehört hat wie das Messer an seiner Schädelplatte gekratzt hat und das Blut dann kalt war und fast daran erstickt wäre. Die Haare wachsen nicht mehr nach (dafür hatte er eine tolle graue Fellmütze mit Katzengesicht vorne auf in der zweiten Hälfte). Er ist Psychopath und kann es nicht ertragen, wie der Jugendliche mit einem Stein ein Muster in seiner Trinkflasche kratzt, eine Spirale. Diese Wasserflasche lässt er dem Verwundeten zurück, der lebendig begraben und zurück gelassen wird. Der Böse war nur am Geld interessiert und ließ sich den Lohn der Jugendlichen versprechen um den Job überhaupt zu machen. Das auf sein Ehrenwort wenig zu geben war, war abzusehen. Da war klar, dass das schief gehen musste, wenn der Typ nicht bald abkratzt. Unternehmerische Fehlentscheidung. Das hatte wieder der General auch falsch eingeschätzt und wollte ihn selber durch einen Kopfschuss erledigen. Erst hatten sie ihn noch genäht (war das auch der Typ, der nebenbei Arzt gelernt hatte und wozu, dann wäre er verblutet). Der General hatte auch seinen Schmerz und sagte später zu Leonardo, dass er sich nicht mehr an das Gesicht seiner Frau erinnern könnte und Angst habe, dass er sie nicht wiedererkennt wenn er nach Hause kommt. Der Jugendliche mit seinem Konflikt, weil er sieht, dass sie ihn lebendig zurück lassen, der Böse ihn angelogen hat mit der Story, dass er 20 oder dann einen Dutzend Indianer am Fluss gesehen hat und sie deswegen fliehen mussten, aber er mit drin hängt und vor allem nicht gegen ihn anstinken kann. Das Gewehr nicht geladen hat mit dem er ihn bedroht. Gut war natürlich auch der Trick beim Endnahkampf den toten General mit einem Stock im Rücken auf der Pferd zu setzen und damit durch eine offene Landschaft zu reiten und hinten drauf zu liegen als Toter, als Falle quasi. Ist auch ein Western, diese Film oder wie definiert sich das, im Konflikt zwischen Weißen und American natives?
Ich mache es ein bisschen so wie aus dem Film. Vor einer Woche wollte ich mir die Haare waschen, weil sie gejuckt haben und dann passte es nicht mit Wien (ich bin da sehr zwängig), dann unter der Woche ging nicht, weil Hütchen mit Farbkarte dann rutscht und es juckt immer mal wieder und sie sehen immer weniger fettig aus, aber der Zustand ist nicht für Dauer. Baden und feststellen, ich habe nur noch 3 Haare. Fühle mich etwas ähnlich attraktiv wie Tom Hardy in dem Film gestern ab wann darf ich eine Pelzmütze dauerhaft und als Perückenersatz tragen?
Bekomme einen Brief von einer Versicherung aus Köln, eine Gebäude- oder Haftpflichtversicherung die mir zum Tod meiner Mutter kondolieren und ob der Beitrag der noch offen ist abgebucht werden kann vom Konto.
Babs, die kurzhaarige Freundin und Vermächtnisnehmerin von 10 sieht es so wie ich: toll, dass die Testamentsvollstrecker absagen will, wozu hat Johanna das alles geplant!? Wir werden es aber trotzdem in ihrem Sinne gelöst bekommen, so und so und bald ist Ärmel hochkrempeln angesagt. Ausflug nach Stuttgart ob man das Sofa mitnimmt und dem Kollegen einen Mietwagen zumutet oder nur Essen geht und in die Oper und eine Spedition wird man sehen.
Ja, ich will wieder den Plan ändern, weil Meixners am 3ten war weil ich sie abholen wollte und nicht wusste, dass wir einen Monat später schon wieder in Wien und im Meixners sind. Jetzt haben wir die Kraftwerkbesichtigung und ich schlage den orientalischen Sandwichladen da in der Nähe vor, weil Sunla ist bei uns und muss nicht abgeholt werden. Ich werde die anderen fragen, was sie sagen. Dann mache ich alles in der Küche falsch. Ich fühle mich schlecht behandelt und falsch verstanden und beleidigt und nehme mir vor den Rest des Tages nicht mehr zu reden und nur zu antworten (wobei ich auch denke: klappt nicht). Füttern lassen will ich mich auch nicht (das ist Liebe). Mein Handy liegt im Weg, ich unterbreche die Pfannkuchen und werfe es vom weitem in meine Tasche im Flur. Stephan fragt und sage ihm, wenn er mitbekommt, dass ich mir mehr als 10 mal pro Stunde die Hände wasche, dann ist er zu spät und der Punkt ist erreicht, dass ich mir wünsche, dass er zum Sport geht und nicht wieder kommt und die Wohnung geteilt wird in zwei Hälften und ich ihn nicht sehen muss, sondern mein eignes Ding machen kann und vor dem Tag habe ich selber Angst, aber das die bei mir aus der Familie alle total ungerecht, emotional und egozentrisch sind werde ich dem hilflos entgegen sehen, wie auf ein Floss gefesselt was Richtung White Water treibt. Der Typ, der den Film gemacht hat, hat auch Birdman und vor allem Amores Perros gedreht und Tim Hardy spielt mit in der zweiten Staffel Peeky Blinders. Der war echt gruselig gut. Ich kriege mich schnell wieder ein und denke auch, dass ich paranoid war gestern mit der Vernissage und wir hätten reingehen können, aber da muss mein Mann auch mal die Initiative ergreifen bei so was.
Stephan spricht von dem Trockenbauer, der kreisrunden Haarausfall hatte (wegen Skalpieren und Glatze und so) und dann sah es auf einmal besser aus und Stephan fragte ihn, ob er sich getrennt hatte und das stimmte dann auch noch und die haben zwei Kinder. Das Hütchen mit Dutthut und Schleier aus einem Zwiebelnetz sieht leider nicht aus. Ich fange an einen Popey aus einer Schwimmhilfe (vor Ewigkeiten auf der Straße Göttinger Chaussee gefunden) zu umhäkeln. Andere mögen sich auf Wien und Teneriffa freuen, ich freue mich auf New York. Sunla ist mit OSB (Oriental Sandwich Bar) einverstanden.
Ich würde wieder schwänzen, weil das Atelier ist in Döhren und ich kenne Ralfs Sachen. Bei Nilpferden wachsen die Eckzähne lebenslang nach. Sie üben immer Maul aufmachen für den Arztbesuch. 3 Äpfel im Maul sehen aus wie Tic Tacs. Der Pfleger greift rein, aber sie kenne sich auch seit 18 Jahren. Wir kochen einen riesigen Topf Suppe, der weniger nach Kokosmilch schmeckt und einfach nur eine Gemüsesuppe mit Sojasauce und ein paar Gewürzen ist. Die Pfannkuchenreste schneide ich als Einlage rein. Stephan fragt nach Kino, aber da sind wir mit Steffi schon verabredet. Wenn es doof ist gehen wir zu Dieter Grubert und essen einen Nachtisch.
Die nächtliche Fahrt durch die Pampa, ich schätze im Alter das Licht am Rad, nicht wegen des Straßenverkehrs, sondern im Park wegen der eigenen verminderten Sehkraft. Sie haben einige große Bäume gefällt, im Von-Alten-Park und am Fluss Richtung Rossi. Das verändert dann das Bild richtig stark. Hinter dem Siloah ist gesperrt und wir fahren am Maschsee entlang, ist doch der Maschsee da vorne (?), eher ein kleiner, dicker Fluss davor, dann müssen wir unter der Straße hindurch durch eine Unterführung. Das Atelier ist ansprechend und es tanzen verrückte grauhaarige Frauen Ausdruckstanz (o.k. ein paar Männer und ein paar jüngere Frauen sind auch dabei). Wer hätte das gedacht tanzen gleich 2 Samstage hinter einander. Das hatte ich seit Jahrzehnten nicht. Die Söhne bedienen und er gibt einen Hannover Gin. Den Gin Tonic macht der junge Student (vermutlich Sohn) und schneidet ein dickes Stück Gurke ein wie eine Zitrone und steckt es an den Rand. Ralf freut sich uns zu sehen und ist gut hier angekommen als Hahn im Korb. Wenn die Frau ihre Kunstkurse macht verpisst er sich. Sein neues Scherenschnittbuch ist gut gemacht. Dracula hängt noch an der Wand. Seit 6 Jahren eiere ich rum mit dem Kauf eines Bildes. Heute mache ich es dingfest: ich will Dracula, schaue mir noch mal die Gruftiefrau mit den kleinen Büsten und schmalen Lippen mit den Fledermäusen im Wald an, auch schön, war die Frau schon immer so blass? Ist Mischtechnik, Linolschnitt und Malerei und Collage mit eigenen Bilder, die Frau war übrig, erzählt Ralf, aber nein, die Draculaputzfrau, das ich mein Bild. Das von der Schwitzhütte hängt so schön bei Michi und Markus. Die Scherenschnittsprichwörter sind auch gut. Mir gefällt, „all mouth no trousers“ mit dem Rahmen aus geknüpften Hosen und dem Nilpferd in der Mitte. Bin heute auf Nilpferd. Seeed läuft und der Industriefußboden ist wellig. Ich hätte Harald Bescheid sagen sollen, so wegen Kunst, privat und tanzen und dann hätte ich jetzt meinen Tanzpartner Jesus. Küssen mit der Schirmmütze mit dem extra langen Schirm sei schwer stellt Ralf fest. Angeber, er hat nur den Kuss gemalt, aber das ist nur ein Bild und nicht das Echte. Seine Frau sehe ich selten und habe auch eher das Gefühl Ofen aus. Ich sage ihm, dass Küssen nicht mehr so eine Rolle bei uns spielen würde (mehr fummeln). Durch das Tanzen aufgeladen könnte ich dann über meinen Mann herfallen inklusive küssen.
Auf dem Weg zum Klo im hinteren Raum sieht es total nach Frau aus, aber im negativen Sinne. Die Blumenbilder sind fruchtbar und die Prospekte für die Kunstkurse sehen aus wie eine Mischung aus Yoga, Farb- und Avonberaterin. Ich kann Ralf verstehen.
Auf dem Klo die Mailbox, P-Monster aus Wunstorf, das ich seine Daueraufträge gelöscht hätte und mich mal melden soll. Der soll mich in Ruhe lassen am Wochenende, aber hey, schöne Kloflüssigkeitsspender in haben die hier.
Die Atelierkollegin, die gerne Selbstporträts gemalt hat, haben wir neulich am Landtag gesehen mit einem Typen. Das ist ihr Freund sagt sie stolz. Ich dachte aus dem neuen Atelier, weil der ist auch Künstler. Jedenfalls sie soll ihn mal fragen ob Worpswede und ein Vergewaltigungsvorwurf ihm was sagt. Ich erzähle ihr die schräge Geschichte eines Abends, der aus dem Ruder gelaufen ist vor 15 Jahren. Er hat einen Zwillingsbruder. Ich will ihr nicht sagen, dass sie mit einem Vergewaltiger zusammen ist, sondern die schräge Geschichte erzählen. Die Fahrt nach Bremen mit Georgus Freundin, die uns mit einer Liter Faxe Dose am Bahnhof unten am Gleis erwartet. Der Bummelzug, die Idyll vor Ort mit Menschen, die Hecken mit Nagelscheren schneiden, Katzenbilder in Öl, die Häuser der Stipendiaten mit dem Blick auf Kühe und Wildmühen. Das Grillfest mit den ganzen Künstlern, die Chinesen aus dem Nachbarhaus, Georgus wird 50 und kotzt am Tisch sitzend darunter, schön Rotwein wie wir am Morgen danach entdecken. Der ältere Typ, der sich als Förster oder Vogelkundler vorstellt und penetrant binge drinking betreibt. Weinglas halb leer auf ex und dann wieder voll machen. Er hilft die Jugendlichen zu vertreiben, die mit Treckern aus dem Wald auftauchen und eine Tanne fällen wollen um sie einem hässlichen Mädchen in den Vorgarten zu stellen. Ich gehe gegen 3 ins Bett in die Gästewohnung. Die Künstlerin, die sich ebenfalls die Kante gegeben hatte war durch den Wald gefahren mit dem Fahrrad Richtung Dorf und über eine Baumwurzel zu Fall gekommen und dann getrennt von ihrem Hund wieder gekommen mit einer fetten Platzwunde am Kinn. Stephan und der Typ haben entschieden, das muss genäht werden, weil sonst Narbe im Gesicht, tut ihr später leid. Während Stephan den Krankenwagen gerufen hat, der Vogelkundler, der sich aufs Sofa hat plumpsen lassen und federnd mit dem gegen die Wand geknallt hat schaut zu randaliert die Frau und der Typ setzt sich auf sie drauf. Ihr eigener Hund versteckt sich vor ihr im Badezimmer und hat Angst und sie reißt die Stehlampe aus der Wand und schlägt damit um sich. Der Krankenwagen kommt und der Typ fährt mit. Am nächsten Tag erzählt sie, er habe sie vergewaltigt. Meine Theorie ist, die waren ein Paar oder hatten zumindest was und hatten Streit und durch das draufsetzen und sie total besoffen sein, vermischten sich die Ebenen in ihrer Wahrnehmung.
Die andere aus dem Atelier ist getrennt. Ich bin hartherzig an diesem Abend: na und? So ist es halt. Die meisten trennen sich und der Typ war doch eher eine Lusche nach meiner Wahrnehmung. Sie wollte Kinder und er nicht. Da muss man sich frühzeitig einigen und sich dann gleich trennen und nicht warten, weil die Frauen dann über 40 sind und das findet sie dann traurig/tragisch. Ich sage, schöner Labradudel ist auch was. Dann die Frage, ob ich nie wollte. Nein. Das findet sie cool. Ich zeige ihr unsere Ersatzkinder, Hilda und meine Eltern auf einem Selfiebild. Wer so süße Eltern hat, der braucht keine Kinder fällt mir spontan zu dem Bild ein, was ich eigentlich schon kenne. Sie erzählt vom Stress mit dem Jobcenter und wie sie sich als Graphikerin bewerben soll, dabei gibt es da genug Arbeitslose, die das gelernt haben. Sie will jetzt auch unterrichten. Jeder ist Coach heutzutage. Da soll sie die Kollegin fragen, die sich getrennt hat, die ist doch fest angestellt jetzt als Coach. Empfehle „The Revenant“. Die Freundin war hochschwanger und da wollte sie dann nicht mit ihr rein. Warum Kinder kriegen ist doch gerade blutig, da muss sie sich daran gewöhnen Sie waren stattdessen in dem Suffragettenfilm und der Frau wird das Kind weggenommen. Auch nicht besser. Sie mag es nicht, wenn die Filme unlogisch sind und mit schweren Klamotten ertrinkt man im kalten Wasser. Das zieht einen nach unten. Würde man das machen? In einem Pferdeleib übernachten? So ein Körper hält schon die Wärme eine ganze Weile und so ein Pferd ist massig. Ich habe die Idee, dass wir alle ins ehemalige Atelier gehen wo jetzt ein Fitnessstudio Moving Bones drin ist und eine Probestunde machen. Ralf findet das super. Er kommt dazu (wir essen die Knabberbar leer) und will noch mal mit Stephan zu Nancy Sinatra „These Boots are made for walking“ tanzen. Stephan: warum noch mal. Was macht Ingrid frage ich. Die war da und hat Morgen Frühschicht. Ralf denkt, ich frage nach seiner Frau, dabei meine ich eine weitere Atelierkollegin, die Lehrerin. Sie ist da wohl auch draußen. Nein, lachen wir. Ich finde die Vorstellung lustig, dass sie da noch drin ist. Vorne Acroyoga an Bänder und hinten Ingrid mit ihren Tonfiguren. Ich erzähle von Georgus Garten und dass er Werder Bremen Fan ist und mit denen sogar im Trainingslager war. Sie findet das gut. Warum? Es wäre eine Leidenschaft. Ja und ohne Leidenschaft diese Leere und dann müssen die Kinder herhalten. Sie ist gefrustet weil man von der Kunst nicht lebe kann. Die guten Künstler sind unentdeckt und arm, das wisse man doch, siehe Van Gogh, die berühmten sind Jonathan Meese. Nicht, dass der kein Talent habe, aber in etwa so viel wie Ralf, aber es gibt keine Verteilung im Kunstmarkt. Wenn man Geld verdienen will muss man was anderes machen. Meine Worte ärgern sie. Wenn man den Drang hat mit 16, dann denkt man, dass es einen zumindest unterhalten und ernähren kann, dass man davon seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Ich sage, die Leute konsumieren, aber nicht bei der Kunst, das wird nur geschaut und nicht gekauft. Da haben sie einen Igel in der Tasche. Schuhe, Autos, Möbel, kein Problem. Immerhin habe ich heute gekauft (sage ich ihr nicht, aber ich wollte mal raus aus der Gruppe derjenige, die es unverbindlich gut finde und investieren, besitzen, haben, bekennen, unterstützen mit Geld und nicht Worten). Ich weiß nicht was es kostet und frage nicht, hatte den Preis mal gesehen auf der Liste als Vera die Eröffnungsrede gehalten hat, war mit das teuerste. Ich weiß, dass ich den Preis angemessen fand und bin froh, dass es noch nicht weg ist. Ich kann Qualität erkennen auch ohne den Hype auf dem Kunstmarkt, geht mir mit Klamotten auch so. Das Mädchen mit der Brille was noch in seine Nase reinwachsen muss und Ralf verabschiedet sich mit High five hat vor kurzem seine Mutter verloren, Gehirntumor. Mit wem war sie da, Jugendamt, nein mit dem Vater der Neuen, die Eltern haben sich schon vor langer Zeit getrennt. Ralf ist ein Guter und schaut ein bisschen aus wie die Affen in seinen Linolschnitten. Es bekommt der Richtige, der ausharrt und nicht klagt und sich eine Krankenschwester geangelt hat (wie unser Freund aus Oberfranken auch) und seinen Sohn erzieht (dito). Heute nehme ich 2 Postkarten für 5,- € mit. Ich würde auch eines von unserem Freund aus Berlin kaufen. Da geht es mir ähnlich, das kommt vielleicht als nächstes, immerhin haben wir versucht meinen Eltern die Sachen schmackhaft zu machen (das war Stephan). Jetzt spielen sie Cindy Lauper für die alten Mädchen. Ich habe genug getanzt für hier und heute und 3 x Wien ist die Vorbereitung für New York. Wir hauen ab. Nebenan ist Wrestling-Schule in einem ganz schrägen kleinen Hutzelhäuschen um die Ecke das schrägste Hotel Hannovers. Eine der anderen Ausdruckstänzerinnen mit roten Schuhen hat hier geparkt. Ich bin hart, aber sage zu Stephan, das ist eine naive Idee. Wie ich vögele gerne, dann werde ich das for a living machen können. Da gibt es keinen Zusammenhang und keine Gesetzmäßigkeit. Sie tut mir auch leid, wie stolz sie ist, dass sie einen Freund abbekommen hat und der ist auch ein Vollpfosten meiner Meinung nach. Dann lieber allein bzw. wie kann man in mittleren Jahren noch so unsicher sein, das man froh ist, dass man einen abbekommen hat. Das finde ich traurig. Ich hatte winzige Ohrringe an und die saßen zu fest, merkte es erst als es zu spät ist. So weh können Ohrläppchen tun! Wahnsinn.
Rewe hat gerade geschlossen. Das finden wir immer krass so mitten in der Nacht. Zuhause Caro Kaffee und den Kekse von Anna Leine teilen. Der Werbung nach zu urteilen werden bald alle eine Brille aufhaben beim Bahnfahren und nicht mehr nur auf einen Handybildschirm starren und damit herumspielen. Clint Eastwood und der Böse ist John Malkovich, wie heißt die spröde Schönheit, irgendwas mit Russo und von wann ist der Film? 90ziger tippe ich. Die Wärmflasche liegt schon im Bett und hilft mir nichts auf dem Häkelposten. Gehe mit eiskalten Füssen zu Bett. Das Abbrechen machen wir immer parallel und ohne Worte. Das gefällt mir.
BM-Outfit 19.02.
BM-Outfit 18.02.
BM-Outfit 16.02.
Ich lasse beliebig viele gegeneinander antreten
15.02. Traum: Lauter verschiedene Sequenzen. Wir holen Kathrin vom Zug ab und sie ist ganz dünn und hat ein Kleidchen an, was sehr französisch ausschaut, will auch weiter nach Paris und hat nur einen kleinen Rollkoffer dabei. Wir schlafen auf dem Dachboden, sie, ihr Bruder und ich, jeder in einem einzelnen Doppelbett, wie ich morgens merke (ich war zuerst ins Bett gegangen). Ich will Fotos von meiner Feier löschen, aber die Filmchen von dem Sturm und der verfallenen Ruine und man schaut oben durchs Dach und Gerds schwarze Haare wehen im Wind wie er am Rand des Kraters, der früher das Dach war steht vor dem Nachthimmel (wie Highlander) und dazu Type O Negative Musik, ist schon sehr schön, wie ein Musikvideo aus meinem Leben.
Dann Rahel, sie ist im Zimmer und hat herein gesagt. Das habe ich nicht gehört, ich bin schwerhörig, die kann ihren Geburtstag bei uns feiern, wenn sie mag.
Dann Jasmin, kocht was mit Karotten und da soll nur eine Kartoffel rein und ganz klein soll ich die schneiden, so wie sie neulich. Ich gebe mir richtig Mühe und mache langsam und widme meine Aufmerksamkeit und Geduld dieser Aufgabe.
3 Karotten, Mangold und Kichererbsen. Noch mal so ein Eintopf. Das liegt an dem Foodie, der meinte, dass Karotten an alles gehören und ich zu Stephan, er will Suppe oder Eintopf, dann mal 3 Möhren kaufen. Es war nicht Mangold, sondern Pak Choi, das ist wohl mehr Kohl und das andere mehr Spinat.
Stephan zeigt mir eine Karikatur mit verschiedenen Brustformen, die verworfen wurden quadratisch und als Spiralen. Heute Rathaus mit meinem vegetarischen Freund. Das ist gut. Herr Augen-OP kommt um 11 und ich schicke meinen eingescannten Ausweis, den Stephan abends noch bearbeitet hat, an die Israelis, wie Paps die nennt wegen Shareholder und Ding. Frau Mittelfeld geht es schlecht, die Bestrahlung macht ihr zu schaffen und sie hat Wassereinlagerungen in den Beinen. Die Tochter fragt nach Kontoumsätzen. Das waren Karteneinkäufe bei Primark und Nanu-Nana.
Mittwoch ist wieder Theater und wir sehen den Psychiater. Der soll mich einweisen, Stephan macht den besseren Vorschlag eine Entschuldigung, verstehe ich erst nicht. Na, dass ich krank bin und nichts dafür kann.
Der Insolvenzverwalterin ist der Termin auch nicht recht, früher oder gar nicht und auf Borderline Frauen ist doch Verlass. Die ruft auch an und ihr geht es heute nicht so gut….
Yogaworkshop in der Yogawerkstatt auf Englisch. Wieder diese Gala-Promis der Yogawelt oder vielleicht ein Erlebnis? Das lass ich Steffi entscheiden.
Als Herr Auge da ist, geht es um die Unterbringung von Frau Ruanda und ich muss ihn rausbitten zum Telefonieren mit der Gutachterin, welches Depot weiß ich wieder nicht, schlechte Betreuerin halt. Ich entschuldige mich, kein Problem sagte er. Das Auge sieht gut aus für frisch operiert.
Herr Schwitzehand kommt Morgen und will die Befreiung statt nur Krankenhausrechnung, also die saubere Lösung. Das freut mich. Herr Hodscha ist auf Station angekommen zur Entgiftung und geordnet. Das hebt meine Laune ohne Ende. Ich bin stolz und es ist als hätte mein Kind ein 1er Abitur gemacht oder ähnlich, das Gefühl. Zwei andere nerven und ich muss sie auf ihre Termine bei mir Morgen und Übermorgen verweisen. Das hat bis dahin Zeit.
Habe der Jungschauspielerin geschrieben, dass sie mich nicht kennt und ich nur Stalkerin bin und das Café Stöckle empfohlen wegen Eier im Glas und Wien. Sie schreibt: „ah na umso schöner:)…ja ich wohn i d nähe vom stöckel, krieg heimweh, wenn i dort vorbeifahr…gruß aus hietzing, kk“.
Frage Stephan was es ist, scheint ein Bezirk in Wien zu sein.
Markus hatte uns davon erzählt, genial gesehen und verändert, ein Bild aus der Süddeutschen, sieht aus wie unser Freund in alt und richtig gut gelaunt. Man soll ja Heroin nehmen, wenn man im Rentenalter ist. Habe ich mir auch vorgenommen. Je mehr ich es mir anschaue, desto verblüffter bin ich. Der Janker, die Neon-Uhr. Es passt so gut und wie gut er die Zeitungen fälschen konnte, genial, wie seine Collagepostkarten und CD-Cover. Der Mann ist schwer begabt.
Der Frau von der Postbank (ich habe vier Betreuungsfälle und unterschiedliche Anliegen und sie eine junge gut aussehende Kollegin, die dabei sitzt). Die Karte, die gelagert war, müssen wir sperren. Sie ruft dann da an und sagt ihren Code und sie wurde noch nicht losgeschickt bzw. heute, rollt mit den Augen. Nach einer Insolvenz 3 Jahre warten dann ist alles gelöscht in der Schufa. Ich wollte ihr die Rückmeldung geben, dass es nicht an ihrer Beratung gelegen hat, dass es eher ein Findungsgespräch für mich war, was ich wirklich will. Sie bedankt sich und findet die Rettung der Weltmeere gut.
Psychiater mit Eselsbrücke. So kann eine demente alte Frau sich prima seinen Namen merken. Herr Ihme knallt Türen und soll da bleiben. Er sagt Beschluss geht bis Donnerstag und ich sage, ich habe mir Freitag die Frist eingetragen, einer von uns wird Recht haben und ich melde mich Donnerstag. Und, wer hat wohl Recht?
Der neue Betreute kommt mit der abW Frau spontan vorbei. Sie ist Kornumfeld würde ich vermuten und es ist wieder Liebe auf den ersten Blick. Er heißt wie was zu Essen. Kann ich mir merken, kommt Morgen vorbei.
Der Kollege ist nicht da. Konstanz. Bodensee statt Wien. Lässt sich mein Bruder damit ran locken? Nur dann lohnt es sich, sieht wieder aus wie ein schlimmes Rentner-Teuer-Ding.
Ingwer-Vanille-Pudding, vegetarische Pasta und Pute in fruchtiger Tomatensalsa. Harald will mich für Instagram werben und meine Mode für die Welt öffnen. Ich will auch BM nicht groß bekannt machen. Da habe ich gar kein Interesse daran. Mir kommt es nicht auf die Anzahl der Follower an, davon habe ich nichts (das ist hier eher hinderlich) und Anregungen von außen habe ich genug. Harald findet alle Filme scheiße, ob Subkultur oder Blockbuster. „Spectre“ ist wie eine H & M Werbung und als er es reizvoll findet mal eine Burka zu tragen, muss ich an den Vampir Film denken, den ich ihm empfehlen will und den er auch scheiße fand in der Grammophon-Fabrik im Sommer. Vielleicht Morgen noch mal, habe sein Geschenk vergessen und es gibt grünes Curry und Samosa und Harald hat uns den Eingang gezeigt für Fahrräder. Als wir nach Kontrollen fragen bzw. Harald, sage ich, wir seien städtische Mitarbeiter, wir würde nur für andere fragen (wie Beate Uhse). Ich aus der Bibliothek und mein Kollege Jugendamt oder umgekehrt und sie schaut ganz ernst. Ich liebe es, wenn Leute den Witz nicht verstehen.
Die Frau vom abW findet meine Theaterkritiken so gut und fragt, ob ich so was offiziell schreibe. Nein und bloß nichts vom Tagebuch erzählen, kann nicht noch mehr beleidigte Leser gebrauchen. Die anderen sind noch nicht da, d.h. ich arbeite weiter, sie kann aber das Theatermagazin vom Schauspielhaus durchblättern, ich habe es allerdings uninteressant gefunden. Ich mache allen Kaffee die welchen wollen und bekomme von den Eltern einen Artikel über Schizophrenie aus der „Welt am Sonntag“. Frau Perserin schaut beleidigt, weil das eigentlich ihr Kompetenzbereich ist und ich kommentiere das gleich und habe richtig gelegen. Ich versuche das Scheißformat von dem Ding zu kopieren, was echt nervt, 8 Kopien pro Seite zum aneinander basteln, was natürlich mehr schlecht als Recht bei mir funktioniert. Gut, ist wie eine Rauchpause und ich muss nicht in der Runde sitzen in der Zeit. Wir haben 3 Fachleistungsstunden abW. Ich weiß nicht, ob das jemandem in der Runde hier was sagt. Am ehesten Frau Perserin, die ja abW macht, aber das gibt es sonst nie. Wenn einer richtig doll krank ist, dann hauen sie schon mal 1,5 raus und ich habe auch noch bestimmt einen Krassfall mit 2, aber 3 ist wie ein Zombie, der Klavier spielt, erkläre ich ihnen, also sehr selten und, dass der türkische Pflegedienstmitarbeiter Herrn Minus zur Blutentnahme bekommen hat, das ist wie ein Zombie, der Klavier spielt und nebenbei eine Pudeldressurnummer macht. Also doch, die Eltern wollen ihm noch eine Chance geben (war vorher klar). Was, nur ich habe Hausaufgaben? Na gut. Dem somatischen Pflegedienst setze ich Frist und den anderen, der die psychiatrische Pflege macht, bei dem frage ich die Chefin, was das kostet wenn die Eltern privat zahlen wollen, wenn das ausläuft, 1 x die Woche. Frage den Typen um den es geht und der neben mir sitzt, ob er nicht seine Tarife kennt. Das wissen doch Dienstleister sonst und bestimmt kommt es bei ihm auch darauf an, was er machen soll, scherze ich. Er ist für Herd abstellen und beide Betreuer sagen der Mutter, dass es ihrem Sohn egal sei wer kommt, sie seien austauschbar und eine persönliche Bindung habe noch keiner zu ihrem Sohn aufbauen können. Ich sehe das anders. Mit der Ärztin geht er nicht mit und mich nennt er Mutti und es ist gleich beschlossen Sache, dass wir zusammen im Rettungswagen uns in die MHH fahren lassen. Das scheint doch nicht egal zu sein und ja, er hat ein Vertrauensverhältnis zu mir. Der Mutter gibt mir Recht und freut sich sichtlich über meine Worte. Der Vater will nicht Kieser. Beide mögen mich richtig gerne als wäre ich wie eine Tochter. Das spüre ich.
Stephie vertritt den Yogakurs und macht schön Pranayama in sanft und Liegestützen auf einem Bein.
Anruf bei meinen Eltern, dass sie immer mich dafür verantwortlich machen, wenn mein Bruder was kaputt gemacht hat und das nervt und schürt meine Aggressionen. Ich lade keinen aus, er trifft eigene Urlaubsentscheidung. Ostern in BT treffen hätte er gut gefunden und sie haben genügend Betten und Duschen. Jetzt versuchen sie mich dazu zu überreden zu kommen und ich darf auch was zum Flicken mitbringen (wie süß und Mama kann das wie sonst keiner, beim roten Nachthemd sieht man nichts, Hammerarbeit). Aber ich wurde in die Planung nicht miteinbezogen, außerdem darf ich meinem Mann sein Ostertanztagekulturprogramm nicht kaputt machen sonst hängt da wieder der Haussegen schief. Ja, Stephan kann auch sauer werden, aber nur mühsam. Stephan tue ich so ärgern und piesacken, dass ich mich schon erschlagen hätte an seiner Stelle. Der Sterneladen ist nicht am Bodensee, sondern am Tegernsee. Schlechte asiatische Filme, wieder im Häkelmodus, dann Interview Tarantino und die Schauspieler von Hateful 8 am Arbeitsplatz von Stephan. Michael Madsen erzählt, dass er früher doof war und nicht wusste was er macht (nicht, dass er es heute weiß). Es geht um Reservoir Dogs im Vergleich zu jetzt und er war mit Tim Roth durch die kunstblutbesudelten Körper aneinander geklebt und sie mussten mit Wasser aus einem Gartenschlauch voneinander getrennt werden. Heute bewundert er das Talent seines Kollegen und sie sind in unterschiedlichen Ecken des Zimmers gestorben, so dass das nicht mehr passieren konnte.
16.02. Traum mit Hunden (langweilig). Vergessen unseren in der Wohnung, ist ganz klein und hat sich nicht bemerkbar gemacht als wir gingen. Irgendwer holt ihn. Er steht auf die Köpfe von irgendwelchen Insekten. Davon liegt einer neben mir den er gleich findet und sich einverleibt. Kinder und andere Familie, haben einen hippeligen Terrier und einen Pudel, der festgebunden ist aber sich immer löst. Unten ist etwas Strand, aber nur die Fläche unter einem Baum, alles voll mit Laub und schattig, dann lieber hier oben in der Sonne sitzen und sich wärmen. Die Kinder sehen es auch so. Der Pudel ist total schlau. Ich mache den Platz- und Sitztest mit Handzeichen und der Hund versteht es auf Anhieb. Frage, ob ich mit dem eine Runde Gassi gehen soll, nur um den Block. Wir einigen uns auf 10 Minuten, dann wollen sie los. Treffe andere amerikanische Nachbarfrauen mit Hunden. Die legen sich flach auf die Erde und der Pudel auch und sind total im Spielmodus, ohne dass das umgesetzt wird. Es geht auch irgendwie um eine Leiche, ob ich die verschwinden lassen soll (verbuddeln oder in einen See werfen im Wald) oder ehrlicherweise zugeben, dass es mir passiert ist und eher ein Unfall war, ich wollte schon schlagen, aber nicht den Tod der Person. Dann bekomme ich vermutlich eine Bewährungsstrafe und komme nicht gleich in U-Haft und bin sauber aus der Sache draußen und muss nicht ewig damit leben, ob ich entdeckt werde. Die Leiche habe ich schön ordentlich hingelegt und sie ist gerade und ansehnlich, ist eine Frau. Irgendwie geht es dann noch um moderne Kunst. Vieles finde ich nicht so toll, aber genau dieses Stück würde ich mir auch kaufen und hinhängen, wenn es ging.
Uninteressant vom Traum, aber nicht von der Verknüpfung. Hat bestimmt damit zu tun, dass ich Harald gestern in der Kantine gesagt habe, dass ich seinen Hund scheiße finde (was ihn natürlich beleidigt). Ich mag keine Jack Russells (ja, ich bin Rassist), die sind zu hibbelig und dann Suki ist der tollste Hund der Welt. Der ist mir ja aber auch zu angespannt und hibbelig. Was ich genau will, lässt sich nicht sagen, am besten ein Hund mit An- und Ausknopf, weil so einen Bernersennenphlegma wäre das allerletzte für mich. Feininger war perfekt und der ist tot und war uns nur knapp über 1 Jahr vergönnt, aber das Gefühl ein vollständiges Rudel zu sein kann ich immer noch abrufen. Suki latscht demonstrativ in seinen Napf um zu zeigen, dass der leer ist und wir gefälligst was dagegen tun sollen und Stephan und ich treten auch mit den Füßen auf den Teller um seinen Hundehumor zu testen, so nach dem Motto: ahh, Tatsache, kein Futter drin, er hat Recht, haben wir jetzt auch gesehen, jetzt wo er uns darauf aufmerksam gemacht hat. Harald beruhigt seinen Hund und vereinbart Waffenstillstand mit ihm gegen Vorauskasse wenn er auf andere unkastrierte Männchen losgehen will. Dann mag es in dem Traum um meine anderen Schreibverbrechen gehen und immer wieder Kinder und wie ich mit ihnen interagiere (Vorwurf meiner Eltern, dass ich die Neffen nicht mag), wobei die Hunde bei mir wie immer im Fokus stehen.
Quentin ist nicht politisch korrekt, aber seine Filme machen für mich politisch einen Sinn (und gefallen mir natürlich) und es ist Kunst. Er sagt, es sei nicht seine Aufgabe auf Kritiker und Bedenkenträger zu hören (gefällt mir natürlich die Einstellung). Haarmann Musical finde ich nicht so lustig und frage Stephan, wie er es findet wenn ich vom Serienkiller umgebracht werde und den finden alle cool und tragen T-Shirts von ihm, wie bei Manson. Auch die Schauspieler von Hateful 8 in dem Presseinterview sind lustig. Dachte ja beim Schauen, dass Daisy und ihr Kopfgeldjäger sich ineinander verlieben. Das passiert nicht, aber sie sind wie ein Ehepaar und das ist nicht nur eine Assoziation von mir, sondern bewusst so angelegt. Sie setzen sich bei der Pressekonferenz um, damit sie richtig sitzen und sagen: „we have an announcement to make“ und alle lachen. Überhaupt ist Humor ganz wichtig, bei denen und bei mir. Ist wieder wie bei Känguru-Chroniken und ich teile alles in lustig und nicht lustig ein. Leute, die mich zum Lachen bringen machen viel mehr Punkte als alle anderen, egal was sie sonst für noble Eigenschaften haben.
Alle anderen Filme, die mir empfohlen wurde oder von denen ich dachte, dass ich sie sehen will sind uninteressant bis scheiße nach den Trailern zu urteilen. „The Danish Girl“ unüberzeugend, „The Big Short“, berechenbar und langweilig, bei Brad Pitt kommt es eben auch darauf an, wer Regie führt ob Quentin, die Coen Brüder oder das Mittelmaß. „Suffragetten“ schaut langweilig aus, wie Fernsehproduktion und dieser „Brooklyn, Liebe in zwei Welten“ noch schlimmer, Ausstattung steril und wie Rosamunde Pilcher BBC Produktion. Pfui Bäh. Nicht mein Ding, brauch ich nicht, so sentimentalen Scheiß. Der einzige Film, der mir gefällt ist Naturfilm über Mustangs mit großartigen Naturaufnahmen aus Nordamerika. Der Typ, macht braucht ein gutes Urteilsvermögen und wie bekommt man das? Durch Erfahrung und wie bekommt man die, durch ein schlechtes Urteilsvermögen.
Kriegt Stephan das hin mit der Kommunikation wegen Hanomacke Feier am Samstag oder muss ich mich einschalten und Jasmin schreiben?
Frau Srilanka kommt mit einer Frau und nicht dem Türken von gestern, heult und Mutter wischt ihr das Gesicht und lässt sie ins Taschentuch schnäuzen wie ein Kind und redet auf sie ein, sie soll ruhig sein. War sie viel zu lange und konsequent hat sie die Fassade hoch gehalten, 9 Jahre lang. Das war vielleicht das Problem, dass sie jetzt wieder so krank wurde. Es muss auch mal raus und wir können es ab in diesem Kreis. Es ist verständlich, dass sie traurig ist, weil sie krank wurde und nicht für ihren Sohn da sein kann und geschieden wurde, obwohl ihre Eltern seit 34 Jahren zusammen sind und ein Kind bei ihren und eines beim Ex. Das ist alles anders als sie wollte und doof und das darf man auch mal doof finden, aber Katastrophe ist es auch nicht, nicht Kinderkrebs im Endstadium, sondern nur Kinder wachsen bei verschiedenen Elternteilen auf und jetzt war sie im Krankenhaus und der Sohn hat sie vermisst, aber der war bei anderen Familienmitgliedern, die auch feste Bezugspersonen sind und nicht im russischen Kinderheim, also keine Katastrophe. Sie ist mir so dankbar für alles was ich gemacht habe und ich sage, sie hat das gemacht. Ich kann das nicht ohne sie, sie kann sich auch mal selber auf die Schulter klopfen. Dann will sie kochen und auch für Herrn A. und meinen Kollegen, Rindfleisch mit Chili und Gewürzen. Sie nennt den Rotipaperlapap-Namen des Gerichts und lacht dabei. Der Kollege kennt ihr Land und die Gesetze, aber kommt er auch mit? Klar, alle meine Männer sind essensfixiert und kommen mit mir mit. Sie strahlt und ist total glücklich bei der Vorstellung, dass wir alle bei ihr Essen. Fahrrad darf sie kaufen und ja, ich fahre auch gerne Fahrrad, aber Kaufen steht im Moment nicht im Vordergrund, sondern Ruhe, viel schlafen, spazieren gehen, im Wald schreien, wieder nach Hause, Tee trinken, Mittagsschlaf machen, weinen wenn das Kind in der Schule ist, zur Ärztin gehen, Zeit für sich nehmen, in sich rein hören, viele Kontakte mit der APP, wieder gesund werden. Üstra wegen 7,- € (unwirtschaftlich, aber ich schreibe denen) und Unterhaltsvorschuss, beantrage ich und wieder treffen nächste Woche. Sie weiß nicht, wann sie Termin bei der Ärztin hat. Ich sage: „Wer sind Sie und was haben Sie mit Frau Srilanka (nenne ihren Namen) gemacht?“ Sie lacht und sagt, ich kenne sie und weiß, dass sie die Daten alle im Kopf hat. Die Frau vom Pflegedienst nimmt eine Karte mit und wird mir schreiben. Frau Srilanka gibt mir nicht die Hand, weil sie geweint und sich danach die Hände nicht gewaschen hat. Hat sie denn Pippi in den Augen (maW die Regel kannte ich noch gar nicht).
Die Chefin vom Pflegedienst sagt mir später, was ein Besuchskontakt kostet, wenn man privat zahlt von den Psychiatrie-Leuten und das sind ca. 90,- €. Jetzt hat heute ihre Stellvertreterin mich kennen gelernt und auch von dem gestern und dem, der Herrn Ihme betreut und hat und nicht mehr dabei ist, hat sie so viel von mir gehört und sie trägt heute eine bunte Hose, könne aber nicht gegen mich anstinken. Sie will mich aber irgendwann auch kennen lernen, so viel wie sie schon gehört hat und sich natürlich auch fachlich austauschen mit mir (das kommt mir jetzt vor wie bei einer Blondinen, der man sagen muss, dass sie auch intelligent ist).
Herr Ihme, es knackt in der Leitung und zwar so laut, dass ich Mühe habe ihn zu verstehen, wie Handy liegt daneben und schwerer Störsender. Wir werden abgehört ist seine Erklärung. Wenn ich zweiten Beschluss erwirke, dann rastet er aus und kommt bei mir im Büro vorbei. Ich will es mit ihm abstimmen und darum geht es doch gar nicht, außerdem macht er mir keine Angst.
Was noch mehr nervt als kläffende Hund sind piepsende Wasserkocher. Das raubt mir den letzten Nerv hier im Büro.
Herr Palästinenser, der vor der Zahn-OP rückfällig wurde, ist verschwunden seit Sonntag. Sie suchten gerade einen Platz zur Entgiftung. Ein halbe Stunde später wird es mir noch mal gemeldet, aber von einem Ergotherapeuten, den er mit Vornamen nennt und der eine guten Draht zu ihm hat und mich bittet ihm zu sagen, dass er sich bei ihm melden kann und man das wieder hinbekommt . Sympathisch. Ca. 4 Stunden nach der Nachricht ist er wieder aufgetaucht beim Arzt und hatte 3 Tage gefeiert.
Was habe ich mit dem Schlüssel zur verstorbenen Mutter meiner Betreuten zu tun. Der Vermieter hat beim Nachlassgericht angerufen und will die Wohnung in Besitz nehmen und ihn hier abholen, warum nicht gleich bei der Sektenfreundin, die ihn hat. Das klappt alles nicht und nur über mich. Die Tochter hat einen Kaffee von Künne und ein dicken Hausmeisterschlüsselbund.
Nach dem Telefonstreit mit meinen Eltern: „ich war gestern schroff, aber seht es als Zeichen meiner Wertschätzung, wenn Ihr direkt von mir beschimpft werdet und nicht nur im Blog. Ich glaube, Wien wird gut. Ich freue mich auf ein Appartement mit euch. Schließlich habe ich sehr das Gefühl von euch verstanden zu werden mit einer grundlegend wohlwollenden Haltung (außer die Einschätzung, dass ich mit Kindern nicht klar kommen würde). Ich komme gut klar, werde gemocht und verehrt, lästern behalte ich mir vor. Zu meinem Geburtstag vorletztes Jahr war Meixners (mein Lieblingsladen) geschlossen, weil die Sommerpause hatten. Das war ur-schlimm und kann jetzt geheilt werden.
Die beiden Schätze aus dem Bühler Tal waren damals auch nicht dabei.
In diesem Sinne freue ich mich auf Kaffeehaus und Würstlstand an der Oper. Hail Sperl!
Eure cholerische Tochter (die Ältere).“
Kommt früher von der Diakonie und den Briefkastenschlüssel habe ich getestet, nicht, dass ich ihm den falschen mitgebe, nämlich meinen. Morgen unterschreibt er den Praktikumsvertrag. Ich kenne die Kantine in der Maschstraße. Wo ist das soll ich ihm beschreiben. Soll beim Aegi sein. Wie kann man sich so wenig dafür interessieren frage ich mich und kann das dann was werden.
Immer wenn ich am Kronsberg anrufe heißt es, Herr Hodscha hat auch schon heute angerufen. Er hat ganz wenig genommen und braucht das nicht, will aus der Entgiftung wieder nach Hause und von da aus in die Therapie. Ein Telefonat genügt.
3 Minuten nach halb da und wir wollten Harald überraschen. Es ist voll und man muss richtig aufdringlich sein. Beim Gehen ist eine große Lücke, die gleich geschlossen wird. 5 junge Männer, ich soll langsam machen. Warum, weil sonst Oberschenkelhalsbruch? Ich glaube kaum. Das was ich für Harald dabei habe noch mal begutachten, ist genau unser Essensthema. Essen war wieder gut. Gut, grünes Curry hätte krasser ausfallen können. Chicco treffen wir beim Gehen. Er hat Dorsch gewählt und nicht indisch und setzt sich bei all den Sitzplätzen genau auf den, wo ich gesessen habe wie Stephan erstaunt feststellt, quasi Lotto-Dings. Unser Nachbar war mit uns im Theater bei dem Berliner Gastspiel. Wenige Reihe versetzt nur, aber wir haben ihn nicht gesehen und er uns auch nicht. Komisch. Am zweiten Abend war eine Darstellerin erkrankt und es hat nur ihr Sweatshirt auf der Bühne gelegen. Sabine und Larissa wollen das vielleicht noch mal in Berlin nachholen. Wenn ich so scheiße bin, warum grüße ich mich mit jeder Postzustellerin und jedem Kantinenkoch. Stephan sagt, die Essensausgabefrau hätte mich angestrahlt als ich was Positives über das Essen kommentiert habe und dann habe ich nicht mehr geguckt und sie sei in sich zusammengefallen. Das war keine Absicht, sondern Fixiertheit aufs Essen und nächstes Mal bin ich besonders nett. Alle in nicht akademischen Dienstleistungsberufen tätigen Menschen sind meine besten Freunde. Alle.
Nachmittags ist voll viel los (der Neubewerber kommt mit Mama, war im Knast, mag meine Kunst, Schulden macht die AWO, der Betreuer hat immer angerufen und wollte den aktuellen Jobcenterbescheid von ihm (?) und hat eine Ausbildungsstelle zum Bürokaufmann in einer geschützten Einrichtung ab September) nur Frau Stimmen kommt nicht, weil ich den Termin heute statt Morgen echt nur in meinem Kopf bestätigt habe. Entschuldige mich bei ihr. Die Richterin, die für den Wechsel zuständig ist, will bei der Betreuungsbehörde anfragen. Den Umweg kann sie sich sparen. Traut sie sich wohl nicht. Frau Srilanka hat ein neues Verfahren wegen Umgang vor dem Familiengericht in Frankfurt. Der ehemalige Anwalt, Verfahrenspfleger, lässt mir eine mail schreiben und 10 Minuten später melde ich mich. Das hätte er früher haben können, hatte dem Gericht gemeldet, das er keinen Kontakt zur Kindesmutter aufbauen kann, der Idiot. Danke dafür. Es folgen Telefonate mit Frankfurt und Morgen werden weitere folgen, wenn das Gericht geöffnet hat.
Der Staatsanwalt mit dem ich einen Telefonflirt habe seit vor Venedig frage ich gleich, ob das sein einziger Gnadengesuchfall sei, weil die Geschäftsstelle gleich Bescheid wusste noch bevor ich den vollständigen Namen gesagt hatte. Ja, Miss Marpel lag richtig und ich wisse doch, es gäbe keine Gnade, doch in religiöser Hinsicht schon. Hatte ich vergessen, dass sie mehr „Hateful 8“ sind. Ich sehe sie immer als große Gnadenbehörde und alle sitzen in ihren Büros und haben umgeschnallte Engelsflügel auf dem Rücken. Dann sage ich, der Hase hat Abitur und er gratuliert mir und ich soll es ihm Kurzes schreiben und er schließt der Fall. War sein Einziger und er hat dann keine Akten mehr, der Arme. Später finde ich die Aufenthaltsbescheinigung der Klinik nicht mehr und stelle auf den Kopf und versuche zu überlegen in welche Akten ich Sachen abgeheftet habe und da nachzuschauen. Wollte es kopieren, dann Telefon, jetzt weg.
Bahn Mi heißen Asia-Weckerl und der Laden ist am Naschmarkt in der Nähe bei dem japanischen Matcha-Tee Laden findet Stephan heraus und schreibt es mir, weil ich dann auch Bescheid weiß. Claudias Geburtstag in Wien? Das ist echt unpraktisch für uns und kann man nicht vorfeiern?
BM rettet Freundschaften. Wie ich dem Kollegen gesagt habe, der meinte ich 80 % bei mir bei Offenheit. Immer reinfressen und dann Freundschaft gleich aufkündigen und diejenige weiß nicht, wie ihr geschah. Es gibt eine Welt zwischen Fairkaufhaus und Primark und das ist Lidl und es muss auch keinen Kompromiss geben, man kann verschieden bleiben und sich auseinander setzen. Das geht auch und man muss sich nicht mit Ja-Sagern umgeben. Leute, die einen umgeben können auch was Böses sagen, spotten und lästern und einen trotzdem lieben. Geht alles, zumindest bei mir. Man wächst an Auseinandersetzungen, ich auch, wenn mir andere sagen, sie sind sauer und ich war fies/ungerecht, wieder BM-Therapie. Ist wie Altwerden das Tagebuch. Nicht schön, aber man setzt sich auseinander und lernt im Zweifel was Neues und damit zu leben und das hat auch eine Qualität.
Sport ist knallvoll, alles voller Trampoline. „I wrote these words for everyone who struggles in their youth. After winter must come spring, everything is everything“. Ich will Playlist für NY zusammen stellen.
Ich denke an den neuen Bewerber und wie er das mit meiner Kunst festgestellt hat als er bei mir im Zimmer war. Die Betreuten sind meine Fans, was nützen mir anonyme Bewunderer. Ist Madonna glücklich? Sind die Menschen in New York cooler als in Hannover? Nur bedingt.
Walter bei Lidl. Lässt mich vor.
Der erste Teil der Trilogie und man bekommt mit, wie die Teile zusammen hängen. Die Mutter des Abspeckmädchens in Kenia. Claudias Geburtstag in Wien haben wir abgesagt. Sie muss in Hamburg feiern oder mit uns vorfeiern. Das geht ja nach der Yoga-Religion. Haben wir ja zum Jahreswechsel in Hamburg gesehen.
17.02. Traum die erste Hälfte. Das airbnb Appartement, wir werden sehen wo es liegt, direkt oben auf einem Hügel der Sicht nach zu urteilen. Der Clou ist aber, man muss die U-Bahn-Station nicht verlassen, sondern kann gleich nach oben. Dadurch muss man viele Leute abwimmeln, die da nicht hingehören. Die Vermieterinnen lerne ich kennen und die sind so nett, dass ich auch mal alleine und mit Fremden in einer WG dort wohnen würde. Die Idee, dass es direkt in er U-Bahn Station ist, finde ich zu lustig, so in wach. Dann sind wir in Japan und in der S-Bahn, der Fahrer macht eine Durchsage, weil irgendwas nicht stimmt. Alle melden sich und wir dann auch, obwohl wir nicht wissen um was es geht. Er hat Verspätung und gibt Gas den Berg runter. Ich bin für grüne Üstra Bahn rammen, aber die fährt auf anderen Schienen. Jasmin hat roten Mantel, wie Talar mit rotem Pelzbesatz, untenrum an. Wir gehen zur Sprachschule. Eine Jurastudentin, Susanne von früher, die nach Berlin gezogen ist, ist auch in der Gruppe, die ja quasi international ist. Man bekommt eine bessere Einreise, wenn man den Kurs bestanden hat. Die Sitze sind an den Wänden entlang und ich sitze tierisch hoch und gehe dann weiter runter. Die Finger sind durchgezählt und der eine Zeigefinger ist die eins. Wir sind im Fischladen der heißt nach einer Seefischsorte auf Englisch, Stephan hatte einen Phantasienamen verstanden. Ich habe total Lust auf Sushi nachher. Vor dem Kurs an der Ecke ist ein Imbiss und die haben auch Fisch und Austern. Sandra sitzt mit ihrem Kerl (beide sehen anders aus als in Echt). Die will Champagner und egal, die Weißweinschorle geht schon auch weg. Die ext dann ihr Typ und sie sagt, sie hätte sie sonst an Stephan verfüttert. Er räumt ein leeres 0,4 Glas ab und sie sagt, na, hat er sich doch gefangen und er versteht die Beleidigung noch nicht mal und ich sage zu ihr: ja, hat er nachdem er aus dem Knast entlassen wurde, aber sie scheint ganz schön abgestürzt zu sein, wie sie ihr Dallas-mäßig rumhängt mit ihrer 80er Jahre Bluse mit ihrer Champagner-und-was-kostet die Welt-Haltung und hat ganz schön einen sitzen, ich gehe nach der Beschimpfung weiter und denke, kann ich also doch, direkt beleidigen.
Mischung aus Wiengruppenreise und „Paradies Liebe“ von Ulrich Seidel mit Sprachkurs in Kenia. Zamba oder was da immer gesagt wird.
Morgen suche ich große Appartements in Wien und das am Augarten ist schon vermietet. „Rooftop at the Opera and Kärtner Ring“, sieht nicht sonderlich gemütlich oder stilvoll aus. Dann gibt es noch das Sissi-Appartement mit 13 Betten. Da muss eine kurzfristige Entscheidung her.
Ich werde nach Heikes email gefragt wegen einem Bandauftritt in Berlin. Gerne doch.
Ich mag es wie Stephan das Bett aufschüttelt, jeden Morgen heute sage ich es mal. Yeti mit großem Ohrstäbchen, kann schon deswegen keine Theaterkritiken schreiben, weil ich das nicht verstehe, was das für Anspielungen sind bei Dürrenmatt neulich. Ein Yeti mit Ohr auf dem Rücken und großem Q-Stäbchen. Ich ahnungslos.
Dafür passen meine Ohrringe heute zur Premiere und ich bin stolz, dass ich den mit dem Hackebeil gefunden habe (und andere interessante Einzelohrringe dazu). Zuletzt getragen bei einer Familienfeier im Schloss Tiergarten und mein Bruder war noch nicht ausgewachsen, als ich nur einseitig Ohrringe getragen habe unter 20 in Bayreuth und ich habe ihn noch und finde ihn. Ich weiß nicht, ob das zu platt, also zu plakativ, ist, aber was soll’s. Derbe hilft manchmal.
Ich mache das mit den Schlüsselquittungen immer so, dass ich den Bund fotografiere, dann sieht man alles wesentliche, was für ein Schlüsseltyp, ob Briefkasten und die Nummer und Marke und muss keine Liste schreiben. Dafür werde ich von der Steuermitarbeiterin gelobt. Auch der Verwalter, der den Schlüssel abholt scheint beeindruckt und kriegt eine Kopie für seine Akte.
Dem Wohnungsamt sage ich, dass ich zwar studiert habe, aber ihre Bescheide leider nicht verstehe. Was wollen sie zurück an Geld. Die Kollegin soll mir in den ganzen Textbausteinen das Wesentliche raussuchen und eine Zahl nennen.
Elisabeth. Lobt mein Kleid, ob ich es genäht habe, ist ganz gut geworden, brauche noch einen passenden Hut, schwarz-weiß, mit Schleier. Frauen, die nicht wissen, wie man Zwiebeln anbrät und welche Sauce man macht und kommen zu ihrer Mutter und fragen die, wie sie es geschafft hat ihren Mann zu kriegen, wie sie ihn schlussendlich rumgekriegt hat. Die versuchen einen zu packen und man bewegt aber die Hand und die greifen danach und dann bekommt man vor lauter Schock eine Starre oder ein Kind. Die einen sind aus Holz und die anderen sind aus Eisen und Holz fault unter Wasser, Eisen ist stärker. Man kann nichts für die Bildungslücken der Leute, wenn die nicht wissen wo Italien liegt und noch nicht herum gekommen sind sondern immer nur mit den Leuten umgeben, mit denen sie in die Schule gegangen sind oder was ihre Eltern falsch gemacht haben, dafür will sie eine Verantwortung übernehmen und dann werden die aggressiv. Modeln gibt es nur mit Vertrag. Die haben Fatamorgana im Kopf. Bequemes, faules Denken durch Heiratsvertrag müssen die nicht arbeiten. Sie hat eine rote Gisy-Bibel dabei und eine Spielzeugpistole mit Schalldämpfer, die ziemlich echt ausschaut und schwarze Handschuhe dazu. Ob ich einen Laptop gebrauchen kann (irgendwie habe ich das Gefühl sie will provozieren). Einhorn und sie soll sich über Ponies lustig gemacht haben. Buch einer Polizistin. Die ist nett und arbeitet als Stewardess und dann hat sie sie mit Kinderwagen in der List gesessen. Mit der abW Frau war sie beim Griechen und der wollte ihr keinen Ouzo verkaufen. Sie sei 18, sogar 36. Was kosten 2 cl. Die abW Frau musste jetzt absagen und muss operiert werden, die Arme. An der Tür geht es noch um Kämpfe am Himmel gestern mit Lasern.
Erdnüsse und Buttertoffee. Mein Tee schmeckt nach Knoblauch, war wohl dasselbe Messer mit dem ich dann den Ingwer geschnitten habe. Mein Bruder meldet sich, nachdem ich mich gemeldet habe wegen der schönen Joggingstrecken, die wir in Hannover haben (sagen auch meine Freundinnen im internationalen Vergleich, Wien, Berlin) und weil ich weiß, dass er und meine Schwägerin das gerne machen in ihrer Freizeit und er erinnert mich an den Skatepark. Ja, 2er. Die bringen Gerätschaften mit und ich denke, da darf jeder auf eigene Gefahr und ohne Versicherung, wie im Park und außerdem bin ich ja Mitglied. Nein, Sport am Freitag ist nur für Frauen und ob Yoga für einen ungedehnten Mann was ist, wage ich zu bezweifeln. Fimo backe ich im Ofen. Die Verkäuferin warnt vor den Dämpfen. Das ist voll rufschädigend, die blöde Kuh (gut, war bei ZolliBolli und für die Schweizer sind ja deutsche Eier schon Gift). Plastik schmelze ich auch nur noch auf dem Balkon. Migros gebe ich aktuelle Wunschliste an, je nach den dann akuten Gelüsten. Das kann ich jetzt noch nicht sagen.
Hieronymus Bosch in Holland und der Van Gogh Radweg, der Sternenhimmel, der nachts leuchtet. Die Ausstellung zumindest schlägt Jasmin vor für einen gemeinsamen Ausflug. 2 Stunden von ihnen entfernt und sie hat nur Gutes gehört. Sie besucht Samstag eine Freundin und schaut nach dem Stand der äußeren Umgestaltung (wie Claudia sagt, in Würde altern ist unser Motto was wir dem entgegen halten) und wir treffen Marc beim Treffen der Ehemaligen, wo man sich schon vor 8 Jahren superalt vorkam und die Jungen sich um einen scharten und sich im Kreis zu den Füßen setzen wie bei jedem gute Weihnachtsmärchen um Geschichten von früher zu hören und irgendwer war vorher bei Real und Penny und hat Billiggrillfleisch und Fertigsalate nur das Billigste, das man sich fühlte wie früher, gekauft. Ich habe das Thema schlechtes Essen von früher mit Claudia. Sie kennt das nur von Freundinnen die erzählen, dass Dosenchampignons aufgespießt wurden und mhhh das war lecker. Ich sage Dosenmaissalat, Dose auf und Meerrettichfrischkäse rein war der Burner. Claudia sagt, ich kann scheiße sein und sie liest es dann nicht, ist konsequent. Bevor sie mir die Freundschaft kündigt, soll sie Bescheid sagen und ich fange an Kreide zu fressen oder Psychopharmaka zu nehmen.
Herr ADHS mit Rechnung von dem netten Strafverteidiger. Das zahlen wir sofort, mein Kollege macht gute Arbeit und soll sein Geld sofort und auf einmal bekommen. Mit dem Amt kann man Raten machen.
Theaterpremiere. Wir geben Karten zurück u.a. die Brüder Karamasow wenn mein Bruder zu Besuch ist und es sind 59,-€ auf unserem Konto. Wollen wir eine Quittung, Stephan verneint. Ich finde es komisch, weil da muss man den Überblick behalten auf so einem Konto, was man selber nicht einsehen kann. Ich weiß jetzt wo die Garderobenaufsicht sitzt, die das Geld für die Schließfächer wechseln können laut Schild und die haben quasi eine extra Spielstätte, riesengroß, noch nie gesehen, diesen ganz übertrieben großen Bereich, wie eine Rezeption im Hotel und wozu brauchen die Spinte Aufsicht? Karins Freundin aus Linden und was sie so empfiehlt. Oper „Traviata“, die immer ausverkauft ist und „Was ihr wollt“, das wäre kurzweilig im Gegenesatz zu dem Theaterstück. Unsere Plätze sind super. In der ersten Hälfte halte ich das Stück für genial und bin richtig euphorisch. Endlich keine langweiligen Ibsen Dialoge und an den Haaren herbeigezogene Verwechslungsgeschichten, die keinen interessieren (ich sage nur Floh im Ohr) mehr und dann noch Lokalkolorit. Ich bin begeistert. Der Autor ist im Hotel am Thielenplatz und erfährt, dass die weichgekochten Eier in Hotels aus lebensmittelhygienischen Gründen durchgekocht werden, will wissen, ob er auch mit drei Geräten gleichzeitig ins Internet kann und die Rechnung für die Hotelbar soll direkt ans Schauspielhaus Hannover geschickt werden. Auf die Frage woran er gerade schreibt lauter blah blah intellektuelle Psychoantworten und Floskeln, dass er nicht so monothematisch arbeitet und der Consierge immer wieder: ganz grob, dann er wieder das könne man so nicht beantworten das seien politisch-kulturelle Blah Blah Ansätze und der andere wieder: ganz grob. Am Ende kommt es raus, ein Musical über Haarmann. Sehr lustig. Erschlagen, ausgeblutet und zerteilt liegt Europa da und in seiner Mitte: Deutschland und in der Mitte von Deutschland: Hannover in seiner Mitte: der Bahnhof. Knotenpunkt für alle die Flüchtlingen und Ströme von entwurzelten Menschen. Würde sich heute noch einer an Haarmann erinnern, wenn er nur aus Habgier getötet hatte? Das war auch ein Motiv, aber es geht eben um die Homosexualität, die verboten war und nicht ausgelebt werden konnte. Mit dem Ansatz Monster wird man ihm nicht gerecht, weil er kleidete sich gerne schick und hat vielleicht auch gerne gesungen, warum soll er im Musical nicht singen und wir haben mehr Gemeinsamkeiten mit Haarmann als Dinge die uns trennen. In der zweiten Hälfte wird fast alles wieder kaputt gemacht, zu lang, Probleme mit dem Ende. Wir haben schon gleich zu Beginn verstanden, dass es darum geht, das Theater keine Lösungen mehr präsentieren kann und auch nicht so tun will als ob. Dass es nicht nur darum geht sich zurück zu lehnen im Bildungsbürgersponsorensesssel und dann was vorspielen zu lassen über den bösen Rassismus da draußen und die Pediga um sich dann davon distanzieren zu können, sondern um den eigenen Rassismus, den die Abonnenten mit ins Theater bringen. Der Kapitalismus gibt mehr für seine Kritik aus als manche kleinen Länder für die Rüstung. Stimmt nicht. Ich muss an den großartigen Spruch denken, ob die Geschichte stimmt oder nicht, ich glaube sie bezogen auf einen Vorfall/politisches Gerücht. Toll finde ich auch den Ansatz was machen wir mit den anarchistischen Reden? Verbieten. Nein, viel effektiver zunichte machen durch Pflichtlektüre für die Oberstufe. Es muss wahnsinnig schwer finden Stücke kurz zu halten. Die armen Darsteller müssen sich viel mehr raufschaffen an Text und Proben und werden als Lohn noch beschimpft von der Abo-Links-Antifankurve. Soll ich ihnen mal bei der Straffung helfen. Ich könnte kürzen, nach meinem Gusto natürlich, aber was nutzt es, wenn man so viel bekommt für sein Geld, dass es am Ende ins Negative umschlägt. Das ist wie Essen und Trinken bis man kotzen muss. Der Abend ist in schlechter Erinnerung und wozu. Weniger ist Mehr. Wir haben es mit weniger Aufwand verstanden und es ist dann vor allem auch gut und eben nicht langweilig und schwierige Botschaft der Kunst, sondern die Leichtigkeit bleibt erhalten. Ich denke an das Malen von Kindern. Man muss sie stoppen. Das hat mir mal ein Architekt beigebracht bei einem Bild zu Hochzeit, Leinwandmitmachaktion während der Feier und wir waren die Ergotherapeuten, nein eher die Anleiter, Schiedsrichter, die Zensur. Erst sieht es aus wie Picasso und am Ende ist es schwarz-grau-braun Fläche, wenn man sie nicht stoppt und sagt, es ist jetzt fertig. Das konnte Wolfgang gut. Ich meine, die Proben, findet da gar kein Prozess statt, was man raus lassen kann. Ich kriege mich gar nicht mehr ein darüber, weil ich es so schade finde. Bei „Känguru-Chroniken“ oder „das sogenannte draußen“, „Alles ist erleuchtet“ hat es doch auch funktioniert. Es muss kurzweilig sein. The brain runs on fun. Frage Stephan ob das wohl stimmt mit diesen Visitenkarten von dem amerikanischen Detektivbüro Lasso, die Haarmann benutzt haben soll.
Testament meiner Tante noch nicht eröffnet. Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, ich wüsste ja, aber so langsam! Abends noch Anfragen wegen Apartment an die Ausläufer der Gruppe und wegen Führung im Hundertwasserkraftwerk von Spittelau. Ob, wann, wie lange?
Ja. 1. Mai in Wien wird bestimmt cool. Ich muss immer an diese Werbung für Fortbildungen denken mit dem Wer ist auf Platz 1 der Flipcharts und ärgere mich total, dass ich das nicht für den Kollegen fotografiert habe. Hängt bestimmt nicht mehr, wenn wir wieder da sind.
18.02. Traum: Bin in Bayreuth und fahre Bus. Der fährt nur kurz, dann muss man umsteigen. Der Anschlussbus ist gerade gefahren, dann kann ich kurz in die Metzgerei da vorne. Jetzt kommt er, aber ich steige auf der falschen Seite ein. Der fährt nicht in die Stadt, sondern stadtauswärts in die andere Richtung. Cholerischer Anfall, ich hätte Fahrrad nehmen sollen. Dafür habe ich Tagesticket gekauft. Der Fahrer soll mich sofort rauslassen bevor er auf diese Autobahn/Ausfallstraße abbiegt und ich noch weiter von meinem Ziel wegkomme. Dann ist ein Betreuer von mir im KKH, der ehemalige ist es, den ich immer im Amtsgericht treffe. Er hat böse Stelle am Fuß, die operiert wurde, aber irgendwie wird es nach der OP immer schlechter, Eiter usw. Der Arzt schaut und stellt fest, die Muskeln bauen ab, das muss nachoperiert werden am Donnerstag. Ich will ihm Sachen kaufen/besorgen/holen, er muss zu Kräften kommen, weil er immer mehr abbaut. Schreibe einen Zettel was er von zuhause will an Klamotten und dann aus dem Supermarkt. Saft mag er nicht, will er ein Bier (frage die Ärzte, ob er darf), aber er will gar nicht. Wasser mit Gas, Apfelsatz klar (finde ich ja doof im Schauspielhaus), Obst Birne, schlage dann noch Banane vor. Ich sage, dass ich Angst um ihn habe und er: doch nicht von der Beule am Fuß und ich: doch gibt auch Blutvergiftung. Im Supermarkt treffe ich Frau Reimann aus dem Anwaltszimmer, aber sie arbeitet in einer Bank. Ich erzähle von meinem Fall, dass ich Angst habe, dass sie ihm den Fuß abschneiden am Ende oder er stirbt. ich sei ja oft in BT für ein paar Stunden in irgendwelchen Betreuungssachen. Ich: das hat sich so ergeben, ich war eh da, sonst hätte ich das von Hannover aus organisiert, aber so schaue ich vorbei. Irgendwie geht es um eine Immobilie und ich habe 3 Scheiben Brot lose in der Hand (und sie sagt ironisch, das schaue lecker aus). Dann sehe ich diese kleinen Säfte in Flaschen, wie Pago, aber noch kleiner, Fruchtnektar und davon will ich welche kaufen, weil ich denke, die animieren zum Trinken und haben viele Kalorien und sind schön klein. Birne, Apfel und da sind lauter superkleine Äpfel drin, wie Lavalampe. Das gefällt mir, das ist ja süß. Werde wach. Jetzt ist es wirklich Viertel vor 8 und ich bin erschöpft von gestern.
Traum hat was mit leichtem Streit um Premierensektrest, der im Glas bleiben sollte und dann vor allem das Thema der Theaterfreunden die wegen Kongress eine Woche in Hamburg sind und, dass ich früher beruflich mal in anderen Städten war und Stephan mich begleiten konnte und jetzt lehne ich alle Fälle ab und hocke nur noch in der eigenen Stadt und nix mehr coole Dienstreise. Ich verteidige das als bewusste Entscheidung, weil ich entweder zurück gefahren bin nach meinen Terminen oder beruflich und privat sich mischte, wie es mir nie ganz geheuer war. Abends zusammen saufen und morgens der Gerichtstermin. Das hat mich belastet und ich hatte nicht die Nerven dafür.
Ich habe Regelbeschwerde aber kein Rot. Allerweg, Treffpunkt für alle möglichen Initiativen, Aufzug an der Post ist wieder in Betrieb. Hey, diese Stadtteilbeilage kann echt mit dem Nordbayerischen Kurier mithalten.
Ich muss immer wieder an Isabelle denken wie sie sagt: „Don’t touch me if you don’t mean it“, wie sie es mit ihrer Stimme sagt. Das war Jahre lang Zitat bei uns in der Familie, wenn man körperliche Berührung benutzt um jemanden zu beschwichtigen z.B. das hat so was leicht Falsches.
Ist nicht abgeschlossen und Schuhe liegen auf dem Boden in der Küche, auf dem Herd leckere Essensreste, ein Blech mit Kartoffelauflauf mit Broccoli. Ich gehe heimlich wieder, aber Suki hat einen nackten Hals und kein Halsband um. Wieder rein, Steffi sieht nach häuslicher Gewalt aus und hat Creme auf der Nase. Sie hat verschlafen, aber alles gut.
Erdgeschoss mit Terrasse. Die Vögel im Käfig sind ohrenbetäubend. Bei dem Sohn nichts unter der Bettdecke, keine Masse, Leere so ohne Unterkörper. Oberarm-Tattoo und seine Bedeutung R.I.P. auf einer ausgerollten Papyrus-Rolle und die Initialen der verstorbenen Familienmitglieder und Hunde!! Er mag den Schrebergarten in Vahrenwald mit dem Holzhäuschen und überhaupt Fachwerkhäuser sind sein Ding wie bei Mutti, sie sind alle so bei ihm in der Familie. Großer Zusammenhalt, deswegen unterstütze ich ihn, wenn ich sie unterstütze. Und ich unterstütze sie indem ich sage, die Ärztin ist ganz engagiert und sie muss keine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen sie erstatten, wenn sie Kritik an der Versorgungssituation äußert. Es geht auch um Verbesserungen und was schief gelaufen ist in der Vergangenheit. Sie soll die Krankenkasse nicht wechseln, weil sie als Rentnerin Mitglied ist, auch wenn hier mal eine Frau blöd war am Telefon. Ich habe Schreiben der Krankenkasse dabei wegen Diabetes II bekommen. Seit wann hat sie das fragt sie bzw. hoffentlich hat sie das nicht, sie kippt um bei Spritzen und ihrem Bruder haben sie schon 2 Zehen abgeschnitten. Der hat früher 3 Torten zum Frühstück gegessen. Schaut dieselbe Internetseite wie ich mit Mischlingen in Hannover, ebay. Anruf vom Urologen, der Sohn muss heute zur Kontrolle Krankenhaus, weil der Katheter immer verstopft ist. Ja sie schickt wen rum die Einweisung abholen. Frolic für Dicki, eine ganze Mahlzeit davon und auf dem Rückweg neue Schrebergärten, freiwillige Feuerwehr und Lindener Spielmannzug oder so ähnlich, eine Eisenbahnbrücke mit verdreckten Matratzen darunter und eine Holzbrücke über einen kleinen Bach, fahre irgendwie im Kreis und bin wieder am Vahrenheider Markt, gegenüber ein Kangal.
Esse Brote mit Stephan, getoastet und warm mit Butter und lecker Käse (Grinkenschmied) und Honig und trinke den Schwarztee von Samstag. Irgendwie ist mir kalt und ich will Wärmflasche. Arzt von Herrn Ihme, wird Morgen entlassen, dann eine Freundin mit ihrem Vater. Biete meine Hilfe an auf voller Linie, auch privat und nicht fachlich begleiten um Einrichtungen anzuschauen oder was sie abfragen will, keine Hemmungen, ich würde es gern tun. Kunst und Krempel (die Zeichnungen von Alfred Kunin haben der Großtante nicht gefallen und sie hat Schubladen damit ausgelegt, der Glasteller mit Emaile-Malereien und der große Kreuzspinne ich der Mitter gefällt mir sehr) und häkeln, der Hund im Riff auf dem Rücken, die Beine stehen ab wie das Hrdlicka Denkmal (das war in der Detektiv Lasso Stück enthalten, aber man musste es wissen).
Bei Herrn Minus versuchen wir seit dem Sommer den Pflegedienst in die Spur zu kriegen. Frau Perser will wechseln und ich sage, sie soll mich erst mal faxen lassen. Mache das am Vortag um 16 Uhr. Sie schreibt: „Heute habe ich eine Pflegekraft angetroffen, die endlich auch die Pflegemappe mitgebracht hat. Ich habe ihr erklärt wie die Pflege bzw. Anleitung zur Körperpflege bei … durchgeführt werden sollte. Sie machte einen kooperativen Eindruck. Ich werde das vor Ort weiter beobachten. Vorerst bleiben wir dann wohl noch bei diesem Pflegedienst. Nach meinem Urlaub können wir dann die Arbeit bewerten und eventuell eine Entscheidung treffen“. Also, klappt doch. Ja, Herr Ihme wird Morgen entlassen und dann unkontrolliert hier aufschlagen und ich muss mich schon mal rüsten mit Bargeld und Kontoausdrucken.
Dann wieder Büro. Frau Manisch-Depressiv ist wieder in der Klinik. Gerade wurde die Betreuung aufgehoben (weil sie das wollte) und sie will mich wieder für ein halbes Jahr. Erst denke ich warum nicht und dann denke ich nein, wer mich abwählt, ich bin ausgebucht. Das ist kindisch, aber hey, ich bin kindisch, noch nicht gemerkt? Ich will nicht immer nur in der Stresszeit reinklotzen und wenn es ruhig läuft kann das wieder aufgehoben werden ohne Vergütung. So funktioniert die Mischkalkulation und Pauschalierung nicht. So bekommt man nicht mich. Die Tochter, sie sei wieder krank geworden und hat die Betreuung aufheben lassen, damit keiner sie beobachtet und das mitbekommt. Ja, aber nicht immer nur vorübergehend wenn die Hütte brennt. Sie muss sich positionieren und wenn, dann mache ich es das letzte Mal, d.h. bei erneuter Abbestellung ist sie mich endgültig los und ich mache online banking, auch wenn sie es nicht mag. Es erleichtert meine Arbeit und gehört zur Betreuung dazu. Ich bin nicht nur diese coole Anwältin, die keine Befugnisse hat, ich kontrolliere sie auch und arbeite wie in meinen sonstigen Fällen mit Vermögenssorge. Das ist meine Aufgabe sonst ist es wie wasch mich, aber mach mich nicht nass. Sie kann ja auch alles alleine machen, aber eben dann ohne mich.
Herr Palästinenser wurde nicht aufgenommen zur Notfallentgiftung, er wartet noch auf einen Platz. 6 GEZ Befreiungen laufen aus. Da heißt es aufmerksam sein, das alles passt, jede Teilnehmernummer. Frau Mittelfeld geht es schlecht in der Chemo. Das Wohnungsamt scheint das zu spüren und will ihr jetzt einen Neubau am Klagesmarkt mit angegliedertem Altenheim vermitteln. Wenn das mal nicht zu spät ist. Bei meiner Frau Suizid, die Traummieterin ist und immer die Wohnungen innerhalb der Hauses wechseln wollte, weil die dann Extrazimmer hätte und die Räume besetzt sind und diese Wesen mithören. Sie ist total schlau, hat das aber trotzdem als Krankheit, was Hölle sein muss. Jedenfalls bin ich immer am Vermieter dran und der ist total passiv und das nervt zu scheiße und jetzt war Einladung zur Mieterversammlung und die Häuser werden bis 2020-2022 abgerissen und wir hatten beide schon gedacht, dass es nicht an ihr liegt, sondern die Genossenschaft andere Sorgen hat. Alle Mieter seien ausgerastet, wer zahlt den Umzug und ich habe mir gerade was Neues angeschafft und ähnliche Vorwürfe und meine fand das total fair, dass sie frühzeitig informiert und mit einbezogen werden. Ich lobe ihre Haltung und sehe es auch so. Nicht bei jedem verbauten Bau lohnt eine Sanierung.
Suki war die Kackstreifenrunde zu kurz, ich gebe nach. Es ist zwar noch kalt und dunkel fühlt sich aber nach Vorfrühling an.
Das Bühler Tal meldet Einverständnis und wir fragen an wegen dem großen Nest und ja, meine Eltern sind total glücklich, wenn wir da alle zusammen sind und sie in der Familiensauce schmoren können. Das weiß ich. Ich will Birgit gleich die antike Tasche, die ausschaut wie ein Weinfass, kaufen, aber das ist vielleicht gar nicht ihr Stil. Wir Morgen zusammen in die Stadt. Ja, gerne Fisch bei Karin Klemme, ich will nicht, dass Stephan kontrolliert ob ich nach Wolle suche im Fairkaufhaus. Ich mag seine Begleitung, aber da bin ich lieber alleine und er steht nicht neben mir wenn ich konsumiere und macht mich auf Rückfälle aufmerksam.
In Wien läuft noch mal „das unbekannte Draußen“ und Stephan strahlt und macht mich auf meine Worte aufmerksam, die ich anläßlich der Rückgabe der „Brüder Karamasow“-Karten und der Frage nach Neuerwerb von mir gegeben habe, lieber vorher informieren, wie beim Kino Trailer gucken, ein gutes Stück noch mal schauen wie „Mein Kampf“ oder „Alles ist erleuchtet“. Das erbaut mehr. Akademie-Theater, da wollt ich eh urgerne noch mal in die Kantine. O.k. ist woanders, Vestibül? Kenn ich nicht.
19.02. Traum: Irgendwie Dokumentarfilm über Typen, der Geliebte aus Indien hatte und die hat 10 Kinder oder so von ihm oder man weiß es nicht, die er nicht kennt. Er hat nur Diagnose Hodenkrebs und die Kinder wissen nicht, ob sie auch betroffen sein werden und irgendwie ist es Lumixartig von den Bildern her und die bauen einen Schrein auf und hinten ist ein Tempel als Kulisse und vorne sind kleine Figuren, wie Eisenbahn und sie setzen sich dazwischen nebeneinander und man sieht ihre Umrisse und ich heule die ganze Zeit durch und erkläre irgendwem anschließend was das war, der hieß irgendwie „The sound of silence“ der Film.
Das hängt bestimmt mit der Komödie mit Ben Stiller und Robert De Niro als Schwiegervater zusammen. Viel Abklatsch, nicht wirklich gut.
Gleich ist der erste Kontakt von dem Krankenpfleger im freiwilligen Jahr bei Frau Babykatze. Das ist Kleefeld und ich fahre immer vorbei an meinem Ausbilder und traue mich nicht so recht da sponatn zu klingeln, einmal habe ich es versucht. Ich freue mich auf unseren Besuch dieses Jahr, mein Bruder und dann Lumixbesuch aus Wien. Der BM-Freundinnen-Konflikt ist etwas bereinigt und das erleichtert mich und ich merke, dass ich an der Auseinandersetzung auch wachse. Ist ja schließlich Eigentherapie und ich brauche es mehr als Lob für meine Hütchen, weil da weiß ich auch so, wie international geil die sind. Manchmal denke ich, die Leute, die vermeintlich so harmonisch sind und meine Lästereien so schlimm finden haben sich auch mit ganz schön vielen Leuten, Arbeitgebern, Freundinnen wem auch immer verkracht in ihrem Leben und damit auch Leichen im Keller. Stephan hat Datev gewählt. Das macht er echt gerne, ich würde die Wahlunterlagen ins Altpapier entsorgen. Kein Nerv.
Nach einem Lidl-Abstecher kommt mir das halbitalienische Pärchen vom Kackstreifen her entgegen, die letzten Sommer geheiratet haben nach langer Beziehung, sie gerne in Jogginghose. Macht faxen mit mir und überhaupt machen die einen nichtfrustrierten und glücklichen Eindruck auf mich.
ich muss die ganze Woche Paradies Hoffnung zitieren. Das Mädchen, was erst mit der Mutter in Kenia telefoniert: Mama, es ist urcool hier, die sind hier alle urlieb und dann auflegt und Papa anruft, was das für eine Scheiße sei, dieses Diätcamp und sie weiß nicht, warum die Mama sie da hingeschickt hat. So lustig, ,meine Lieblingsszene.
Straff arbeiten, Jahresabrechnungen und Rentenanträge und Ding, Frau Babykatze rufe ich an wie der Freiwilligenbesuchsdienst war, ja, der Typ ist super und kümmert sich jetzt um alles was kaputt ist z.B. der Kassettenrekorder und ihm vertraut sie, ihm kann ich ruhig Geld überweisen (aber das kann Morgen anders sein). Frau Renovierung, bei der die Insolvenz so eine schwierige Geburt war wegen der Gerichtskosten. Nein, die muss sie nicht zahlen, wenn sie mittellos bleibt, Was heißt das? Sie muss sich keine Sorgen machen. Ich frage, ob ich mich wiederholen soll. Sie hat mich nicht so gut verstanden, weil da war eine Störung in der Leitung (ähhh, nein). Die Polsterin platzt rein mit den Stoffproben, die ganz anders sind als erwartet, leider uncooler, glatter und nicht grob Wolle wie ich es haben wollte und dann in die Stadt mit dem Hasen. Der Kollege hat mir eine Seele mitgebracht. Schön Weißbrot essen und eigentlich satt sein. Trotzdem Markthalle und Fisch mit Remouladensauce. Ich will beim Fairkaufhaus nach Rahmen schauen und Stephan kann Gerichtspost machen. Die Fotos muss ich nicht mitnehmen, weil ich glaube nicht, dass ich auf Anhieb was finde, suche was Altes. Meistens haben die überwiegend uninteressant rahmenlose Glasrahmen, wie wir sie in den 90er benutzt haben. Dass wir nicht mehr 90er Jahre haben daran habe ich mich schon gewöhnt, aber warum nicht 2006 ist, sondern schon 2016 kapiere ich einfach nicht. Die 96 Beflaggung am Waterlooplatz sieht nach Trauer und Halbmastbeflaggung aus. Ich fahre zum Asialaden und hole Kokosmilch im Tetrapack und Sojasoße und Stephan macht Gerichtspost und wir treffen uns bei Karin Klemme. Am Standesamt macht eine Braut einen auf 30er Jahre oder Mafiaspielfilm und sitzt mit Wellenfrisur hinten in einem alten Auto. Vorne der Fahrer. Kartoffelsalat und Krautsalat zum Fisch. Ist riesig viel. Kein Foto heute für den neuen Pass. Das muss ich vorher wissen, damit muss man dann jahrelang leben. Wolle, doch 2 Rahmen für die Tante als Kind und das Konfirmationsfoto in einem roten Rahmen, das Seidenkleid in blau-grünem 80er Jahre Stil und Gr. 38 gefällt Stephan nicht. Ich finde schon, dass es mir steht, aber in Wien wartet Besseres. Ich bestehe allerdings auf der Seidenkrawatte für unseren Tischler. Für 1,- €. Die ist einfach zu crazy, wenn seine Freundin mal wieder eine Feier macht.
Auf mich wartet ein Wochenende des Strickens und Sonntag will ich den H&M Film, James Bond gucken. Montag bin ich noch nicht überzeugt von Spotlight. Montag ist Hilfeplanung bei Frau Ruanda und die nimmt jetzt freiwillig oral Medikamente und hat sich von der Gutachterin umstimmen lassen. Soll mir Recht sein. Ich vermeide gerne die Einweisung. Häkeln ist mein Hobby. Apropos eine die ich oft habe einweisen lassen müssen, der Rentenbescheid und die Betreuung wurde schon im Juli 2014 aufgehoben. Das geht mir am Nerv. Die Versicherung bei der Bank von Frau Türkin/Mutter wird doch rückwirkend beendet, ich hatte die Frist verschwitzt. Zwei mal Zeitungsabo storniert. Herr Ihme kommt 5 Minuten nach mir ins Büro und bedankt sich für das Geld. Patientenverfügungen schreibe ich in 8 Minuten. Das Wiener Appartement wollen alle, aber es ist noch nicht unter Dach und Fach. Daumen drücken.
Die Uhrenfreunde kommen Mittwoch zu Besuch. Millionäre aus Schwaben und bei denen ist alles perfekt (er baut Uhren, Stichwort Fräserle) und mein Vater macht das Bad. Moltofill und uralter Tapetenkleister, der noch astrein ist und Tapetenlöser und ob wir so was auch mal benutzen. Heimwerken sei toll. Ich sage zu meiner Mutter, dass es bei ihnen bestimmt besser schmeckt als bei den Millionären. Gemüsekaviar und vegetarische Wirsingrollen mit Pinienkernen, Rezept von Pfaums Posthotel und Apfelkuchen.
Frau Demenz will keine Fußpflege. Macht das selber, sagt sie. Ob ich helfen kann will der Pflegedienst wissen.
Beim Sport treffe ich Larissa, will sie gerade überholen auf dem Fahrrad im Unfreundlichmodus auf dem Weg dorthin am Hetzen. Haare muss ich aufmachen, weil ich kleine Zöpfe gemacht habe und die Nadel nervt. Zu Anstrengung läuft gute Laune Funk und Disco. Sehr schön. Sie hat am Wochenende Dienst bei ihrem Vater und von einem Häkeltuch eine Sehnenscheidenentzündung bekommen (ich muss ein Tier sein). Sie sind bei M & M eingeladen. Wir verabreden uns grob für Donnerstag. Sie erzählt auch von dem Theatergastspiel was ihnen so gut gefallen hätte. Donnerstag sind wir schon okkupiert mit Theater (das Stück was Jan empfohlen hat), dann sie mitnehmen als Überraschung. Die Karten kosten nur so 9,- €.
Steffi steht unten in der Wollhose von Vera. Das weiße Pflaster an der Nasenwurzel sieht bei ihr aus wie ein neuer Modetrend. Bindi nach unten gerutscht, sagt sie. Ja, Friederikenstift-Bindi. Erst die Volksbank mit dem direkten Eingang in den Bling, Bling, Faxladen, dann Ohrwurm. Die Deisterstraße bei Nacht mit bunten Lichterketten in den Bäumen. Treffe den Kumpel von Hilmar, der die Kinder betreut. Er hat für die, mit der wir in der Oper waren ein Fahrrad besorgt (bei Stadler) und besucht hier seine Schwester. Die Gemüsevorspeisen sehen klasse aus, Rote Beete Carpaccio gibt es auch. Haben sie denn eine neue Bleibe gefunden. Oberricklingen, Unterricklingen, Mittelricklingen, Niederricklingen, ich kann mir das nicht merken. Mit Linden geht es gerade noch und mehr geht aber nicht. Ich bekomme mehr schwarz-weiße Kopien aus dem Katzen-Bachblüten Buch, mit unentschiedenen Crabapple Katzen, aggressiven Baumkatzen und welchen, die der Lebensgeist verlassen hat und natürlich vielen schlecht gelaunten Perserkatzen in diversen negativen u.a. Beechzuständen. Steffi sagt, Franziska braucht die in Farbe. Gibt es überhaupt einen schwarz-weiß Scanner fragt ihr Freund zu Recht. Ich kann die selber nachkolorieren, wozu habe ich zwei gesunde Hände? Ich zeige sie dem Typen an Tresen, dem Max Goldt Texte einfallen. Ich duze den, er kennt meinen Kollegen und seinen Mitmusiker, den alten Hari Krishna Jünger und das ist hier doch privat. Hallo? Was sonst. Er siezt mich als wäre ich eine distanzierte Ecstasy-Tussi. Ist mir egal. Fettiges Risotto mit Meeresfrüchten, viele Scampi zum Puhlen. Die Geschmacklosigkeiten des Ladens von Harlekin bis Kunst, doch Kugelfisch gibt es auch. Dazwischen Hochzeitsbild mit weißen Eckstreifen, wie Trauerflor in umgekehrt. Bilder von Neapel, Riesenchilis, die phallisch aussehen in den italienischen Farben, Fußball, Maradona, eine Gondel, ein Fiatabzeichen vom Auto. Der Spruch: wenn das die Lösung ist will ich mein Problem wieder, gefällt mir auch. Es ist gemütlich wie Napoli mitten in Linden und sein Vater hat hier schon die Stunden aus der Ata-Flasche die Pizza gewürzt und Neapel habe ich gerade erst entdeckt 2015 und jetzt erkenne ich es vor der Tür. Manchmal bin ich eben die Letzte und hinke hinterher. Ich bin in einem positiven Oakzustand. Dann Ortswechsel. Gegenüber scheint eine Hotellobby, ist aber wohl Spielothek, die ich aber darin nicht erkennen kann. Die Eckkneipe Gaston (war ich noch nie drin), auch Zeitreise und lauter Geschmacklosigkeiten der studentischen Art, kaum Gäste, es wird geraucht am Tresen. Die Wirtin fragt, ob wir Billard spielen wollen, nein, nur trinken. Wir sitzen auf Barhocker vor der Glaswand mit der der Raucherbereich abgetrennt wird. Es kommt eine lustige Gruppe rein, die kennen sich alle und klopfen zur Begrüßung auch auf unseren Tisch. Die Expo, Guns and Roses, Millenium, da war Jan erst 18. Wir zeichnen alle einen Plan von dieser Skurrilkneipe Richtung Davenstedt wo ich nächstes Mal mit ihnen hin will. Mühle mit 96 auf die Holzsteine raufgeklebt als eine Spielfarbe. Steffi erklärt mir kurz, wie das geht. Dann doch recht viel Weißwein, 2 Averna und einen Baileys.
Will nicht zur Hanomacke Feier oder erst später nachkommen. Jasmin darf sich auch mit einer Freundin treffen und warum darf ich da nicht mit. Apartheit der Freundinnen und ich gehöre nicht zum inneren Kreis des Vertrauens. Ich bin da lockerer und vergesellschafte alle Freundinnen miteinander z.B. in Wien und sage nicht, mit der muss ich was ganz Geheimes und Privates besprechen und wir sind ganz alte Freundinnen von früher, noch früher. Stephan überzeugt mich für die Premiere am Dienstag. Mein Lieblingstyp spielt mit und Lisa Arnold. Ja, es war ein Fehler sie zu siezen in dem Brief.
20.02. Traum. Großes Treffen/Festival der Frauen. Irgendein Typ spielt und die Musik fanden wir gut, aber der hat eine ganz negative Ausstrahlung und wirkt aggro. Er ist sauer, wenn man nicht vor ihm steht wie bei einem Konzert und ihm die ganze Aufmerksamkeit widmet, sondern nebenbei liest oder häkelt. Es gibt nachmittags Yoga und die ersten 500 Besucher kommen umsonst rein. Ich gehe ins Zimmer wo drei Frauen zusammen im Bett liegen und wecke die vom Mittagschlaf. Den Typen spreche ich an, dass er auch mitkommen kann zum Yoga in der großen Arena, das wird ein Event. Beim Eingang ein Tresen und hier werden Silberdrahtohrringe verlauft. Die sind teuer, eine Kundin lässt sich gerade beraten. Die Verkäuferin spricht Englisch. Es geht irgendwie um Recycling und da ist ein Bild von einem Fahrrad. Der Draht stammt aus alten Brillen. Ich weiß das englische Wort nicht und verstehe erst Dawn, Yarn soll es dann heißen. Der Draht wird recycelt, bei einer Glasbrille mit Drahtgestell noch einfach, aber auch in den Plastikgestellen sei innen Draht drin, der herausgebrochen wird. Und das lohnt sich? Das ist ja wahnsinnig aufwändig und ich würde es nur tun bei einer langjährigen Haftstrafe und wenn ich echt nichts zu tun hätte. Ich gehe rein und die anderen Frauen sind schon vorgegangen. Ich begegne noch mal dem Typen und wir werden gleich in einer Arena zusammen Yoga machen und stromere dann herum auf der großen Wellnessanlage und finde das alles ganz schön toll. Da gibt es Stufen aus Stein und ich denke erst Sauna, aber da ist ein Tempel nachgebaut und mehrere rotgetigerte Katzen treiben sich da rum und sorgen für Stimmung. Dann kommen mir Steffi und ihre Freundin entgegen und haben Handtücher um die Köpfe gebunden und Blumen seitlich reingesteckt und wollen mir erklären, wo sie unsere Sachen hingebracht haben, wo uns „Lager“ sei und ich will aber gleich mit ihnen mit, weil ich das sonst alles nicht finde und mich verlaufe. Dann ist da ein Tresen und man kann irgendwelche Gesundheitsshakes bestellen und gegenüber eine Anlage mit einer Mauer. Ein sehr beweglicher Typ im Tigerkostüm tut so als sei er ein Tiger. Er macht genau die Bewegungen und läuft auf allen Vieren hin und her und lässt sich auf den Boden schmelzen und dreht sich auf den Rücken und schaut seine Pfoten an und putzt sich damit. Sehr echt. Ich bin fasziniert.
Das ist genau eine Mischung aus dem Katzenbuch, den Freundinnen in Gruppen-Überlegungen und offenen Haaren beim Sport sowie Steffi und Asien, Marc in Ankor Wad. P-Monster hat die zweite Eigenbedarfskündigung und Herr Yoga, der mir heute schon wegen Renovierungskosten vom Amt geschrieben hat, lässt einfach seine Eltern eine Wohnung kaufen, die als 50 qm Wohnung an ihn vermietet wird über das Amt. Praktisch. Wenn man eh Insolvenz beantragen will, wozu Wohnung renovieren? Die eine Betreuung, die aufgehoben wurde, der straffällige Altenpfleger, der in den letzten Jahren nie gekommen ist, soll Kontoauszüge abholen. Stephan hat einen ganzen Ordner voll, den ich loswerden will. Mal schauen, ob ich ihn damit reizen kann. Ich bitte Stephan mir die Detektiv-Lasso Kritik aus der Taz vorzulesen und der Typ hat andere Dinge gesehen, dass die zweite Hälfte, die ich aufgeblasen fand eben autobiografische Nabelschau des Autors ist. Die Karriere, die er vergessen kann, wenn er ein Haarmann-Musical schreibt und er ans Kreuz genagelt zugibt, dass es seine Idee war mit dem Musical. Das ist halt BM des Autors und immer neue Versionen des Autoren und Intendanten, die sich durch aufgeklebte Bärte oder Hüte von den Vorgängern unterscheiden und noch eine neue Meta-Ebene ins Spiel bringen. Das hat mir noch mal eine neue Sichtweise auf das Stück eröffnet. Die Methoden müssen sich ändern, sonst kann man keine neuen Wege betreten und auf dieselben Fragen bekommt man die immer selben Antworten und bald gibt es nur noch alle abschieben oder Dschihad als Reaktionen auf den Islam.
Schwindelig ist mir schon vorher und entsprechend schlecht klappen die Balanceübungen. Schäden der Beinnerven und Alk am Vorabend ist nicht so geil als Basis. Ich bin noch so was von satt von der Riesenportion Risotto. Das war die Pizza ja Kindergröße im Vergleich. Ich spiele Kofferpacken und stelle mir die Geschmacklosigkeiten von Paolo vor. Das Holzbaby mit den blauen Augen, die Glitzermaske in den Deutschlandfarben usw. Mal schauen wie viele ich weiß bei vom Förderbandspiel, Dali Klick war das doch. Dann Partnerübung. Das mache ich gerne mit Steffi. Bei dem Sonnengruß selbständig üben und den Partnerübungen, genannt Acroyoga geht es um die Studioparty und eine Yogavorführung. Ich sage Aggroyoga, mal auf die Nase hauen oder richtig schön den Arm verdrehen und das passt zum Gesichtspflaster von Steffi. Da melde ich uns an mit Pyroshow und Hundedressur noch dazu. Wir akrobatisch übereinandern und Suki oben drauf wie Bremer Stadtmusikanten. Jan hat eine Phobie gegen Scampi, wie Spinnen bei anderen, z.B. mir. Da hätte er was sagen sollen oder Steffi, ich hätte auch vegetarisch gegessen, Rigate mit Ricotta und Minze. Mein Essen muss Horror für ihn gewesen sein. Für mich war es schlussendlich auch schlimm. Ihm fiel bei dem Schlachtfeld der Scampis auf dem Risottohügel ein, unten lief rotes Öl raus und es sah insgesamt aus wie ein Gemetzel. Er hatte die Idee, dass man essen nach diversen Kriegen mottomäßig ausgestalten könnte. Invasion der Amerikaner in der Normandie und Hamburger und Kartoffelgratin stehen sich gegenüber und anderen Konflikte, Völkerschlachten, jetzt kann ich es noch besser nachempfinden. In der Umkleide frage die Frauen auch von welchem Laden wir sprechen als ich die Sattheit und das Risotto Revue passieren lasse. Wir machen noch Smalltalk mit der Lehrerin, unseren Lieblingsübungen. Kopfstand macht Beklemmungen für Kopfmenschen, weil der Kopf eingezwängt und unten ist. Das halte ich nicht für den Grund, ich als Kopfmensch. Wien gibt es nur in kleiner mit 4 Schlafzimmern und 2 Bädern. Ist das zu klein, dann will ich mit meinen Eltern zu Amira und die anderen sollen sich selber was suchen. Luis, zusammen Kaffee trinken gehen schön ein Chorizo-Toastie mit Öl und einem Scampi. Mir ist noch halb schlecht. Cortado ist zu wenig, Kino Montag zu viel und Steffi ist zum Braunkohl bei ihrem Vater eingeladen. Ich will umtopfen (der running gag), aber eigentlich nur häkeln und Videos und/oder Filme schauen.
Suppe mit Sellerie und braunen Champignons, Stephan schneidet schön das Gemüse und ich glaube die wird immer besser. Die Farbe lässt zu wünschen übrig, das war die Soja-Sauce. David Sedaris, die Freunde werden älter und die Hälfte davon wird dog crazy, haben zwei Hunde, einen Lab und einen Sheltie-Beaglemischling und sagen immer, immer dazu „they are rescues“. Ich lege mich ins Bett und ein Fuß bleibt kalt. Die Bühler geben grünes Licht und ich freue mich.
Um kurz nach 5 ruft Marc an, dass sie schon da. Sie? Ach, er und Sepp. Stephan ist noch beim Sport, ich im Nachthemd. Keine Lust, Stephan kam nass wieder, irgendwann raffe ich mich doch auf, wir fahren Bus, warum gleich Gruppentagesticket, 2 x Kurzstrecke und eine Station schwarz wäre mein Vorschlag, weil dann fahren wir bestimmt mit im Auto oder Taxi. Egal, keine Diskussionen mit dem Mann, Spende an die Üstra. Im Bus lauter junge, knackige Frauen mit vielen und künstlich wirkenden Haaren. Lang oder Donut. Ich bin intolerant und denke, naive Hühner.
Wir sind nicht auf der Liste, ein alter Typ bestätigt unsere Zugehörigkeit. Namensschild malen mit den Daten der aktiven Zeit. Ich habe Demenz, das muss mein Mann für mich machen. Er schreibt 1988 – 1992 und das wird in 1996 umgeschrieben. Der Umzug an den Königsworther Platz war 1995, hatte noch ein ganz schlimmes silbernes Muster auf die Wand gemalt und kurz danach war ich draußen. Ein Typ kommt auf mich zu, den ich erst nicht erkannt hatte. Ich hatte nicht so viel mit ihm zu tun, er hat bei der Zeitung „Thersites“ mitgemacht. Da habe ich nur als Freundin von Stephan in den Redaktionsräumen abgehangen, wie die mit Prittstift Layout gemacht haben. Was, wir sind immer noch so verrückt und auch noch zusammen ist seine erste Reaktion. Das sind ja 30 Jahre. Harald steht auf seinem Schild und 1982, dabei feiern wir heute 30 Jahre, sie waren ca. 10 Jahre illegal bis 1987 der Verein gegründet wurde. Mir wird heute Abend klar, dass diese Studentencafé einmal quasi rein juristisch war, aber sich das dann geändert ja geradezu ins Gegenteil umgekehrt hat nach dem Umzug, weg von der Insel Hanomag-Kreisel waren kaum noch Jurastudenten dabei. Er ist in einer Runde mit 3 anderen grauhaarigen Männern, die er mir vorstellen will bzw. demonstrieren, was aus seinen Kommilitonen aus der einphasigen Juristenausbildung geworden ist. Er ist in Berlin in der Politik, Abteilungsleiter, sein Chef ist Gabriel, den kannte er noch aus Hannover (Marc zitiert die Politsendung, Herr Gabriel nach der Therapie, das ist nicht mehr Pack, das heißt jetzt Bagage), ob ich die anderen kennen würde, den einen von Wahlplakaten halt, der dritte ist Landtagspräsident und der vierte Anwalt. Nach Tonfall seiner Stimme zu ordnen, das schwächste Glied in der Karriereleiter. Seine Kumpels hätten Stephan nicht erkannt und er musste ihnen sagen, das Foto von dem Abschleppwagen, da konnte sich alle daran erinnern (ich nicht), das hätte er geschossen. Norbert Vogel, der Drucker, ist tot und der war echt in Ordnung. Wie hieß noch mal dieser Hausmeister? Bode sage ich, aber es war Beude. Der war lernbehindert und doof und wir haben uns einen Spaß daraus gemacht, den zu ärgern und uns vor allem über ihn lustig zu machen, wie haben nachgemacht wie er sich am Telefon gemeldet hat mit Beeuuuddee, eben ganz langgezogen. Harald hat 4 Kinder und wohnt Richtung Grunewald. 3 sind fast erwachsen und dann noch ein neues mit der neuen, was erst 4 ist. So kommt man da nie raus aus dem Vater sein. Das stimmt, er war schon fast durch mit nur Urlaub in den Schulferien und so. Erstaunlicher noch als, dass wir noch zusammen sind finde ich, dass wir noch in Hannover wohnen, aber ich lebe gerne hier. Berlin ist arm und sexy, aber lieber Geld hier verdienen und da zum Feiern hinfahren. Berlin sei ihm zu groß, Hannover sei Maximum für seinen Geschmack und man könne das Angebot ohnehin nicht ausnutzen, mit Kindern sowieso nicht. Annette aus Hamburg, die mit Claudia Bikram macht, besucht ihre Freundin Daniela, die auch da ist und gerade an Butterfahrten gedacht hätte. Sie schläft bei Daniela, die wohl einen Job bei einer Versicherung hat und sich dort viel langweilt und warum frage ich immer nach ihrem Bruder. Der Sohn ist 19 und kommt Morgen aus Kanada wieder, um 11 Uhr am Flughafen. Er will eine Lehre zum Radmechaniker machen. Das ist ziemlich tief gestapelt (die Mutter ist Doktor der Jurisprudenz). Hat eine Freundin und die sind alle so spießig, der Nachwuchs. Die sind in festen Beziehungen und kriegen Kinder. Ein Freund meinte zu ihr, warum, das sei doch bestens, die Enkel werden dann wieder verrückt und man hat nur den Spaß und keine Verantwortung. Ihre Tochter ist erst 7 und wir müssen sie mal besuchen, wenn wir in Hamburg sind. Hauke Jagau schneidet die Torte an zu Star Wars Hymnen. Er lässt es sich nicht nehmen, den Kuchen zu schneiden und auf Pappteller zu verteilen, wie die reinste Küchenhilfe. Becky, die Kleine, die nach uns kam und mit Stephan Schichten gemacht hat, genau wie die gut aussehende Asiatin, die da ist. Der Strafverteidiger und seine Frau, er war neulich mit der Juristenclique mittags was essen, Alex, Michael und Thomas, auch Berlin und staatstragend und mein Ex-Betreuter ist tot, hat sich umgebracht nach 9 Jahren Maßregelvollzug für nichts und wieder nichts. Das hat ihm der Arzt aus Wunstorf gesagt, er wollte irgendwann zurück nach Mohringen. Er hat immer selbstschädigendes Verhalten praktiziert und keine Anpassung, gegen den Strom, Krawall bürsten in totalen Institutionen, da kann man nur den kürzeren ziehen und es tut weh, bei der Dienstbesprechung Musik aufgedreht, Pfleger beschimpft, 7 Tage nicht geschlafen bis man durchdreht und Stimmen hört und dann wieder Einzelhaft hinten einer dicken Glaswand, seine Anlage zerschlagen. Der war mehrfach kurz vor der Entlassung und konnte aber nicht mehr in ein normales Leben draußen integriert werden, so hospitalisiert war der und hat das dann immer verhindert seine Entlassung, weil er draußen nicht mehr zurecht kam nach Kinderheim, Pflegefamilien, Psychiatrie und Maßregelvollzug. Das war zu viel des Guten. Der war mein Jahrgang oder jünger. Ich finde es sehr tragisch. Die Frau des Strafverteidigers sieht noch gut aus, unterrichtet irgendwo (Erwachsenenbildung stelle ich mir schwierig vor, aber irgendwie mache ich ja so was Ähnliches, er lacht) und kommt aus der ehemaligen DDR. Sie ist bestimmt nicht doof, aber irgendwie spröde und wir haben nicht so einen Draht. Spreche ihn auf die verpasste Weihnachtsfeier im Jante an und die ehemaligen Chefs der Kanzlei. Wohnen an der Ostsee, sie ist krank und hat Parkinson und ihre Stimmen verloren. Das ist hart. Ja, sein neuer Fall, den ich übernehmen soll. Der Typ, der mit einer alten grünen Polizeiuniform in Hochwasserhosen, 7/8 Länge versucht hat Leuten Geld abzupressen und dann in Österreich im Knast saß, weil er erzählt hat was er alles machen wollte u.a. Geißeln nehmen. Sie haben angefragt und ich freu mich schon auf den Mann. Sie haben vorher Sushi gegessen und sind satt, genau wie ich, noch von gestern und dem Meeresfrüchte-Öl-Risotto. Die Berufsbetreuerin kommt nur zum Essen, kennt keinen und geht dann wieder. Es gibt eine Fotobox und auch ein Gästebuch und eine Spendenbox. Wir nutzen nur das erste und machen Gruppenbilder, die man gleich ausdrucken kann. Wir machen ein paar Gruppenfotos mit unserer Clique quasi. Nach der Torte fängt Luis an aufzulegen. Er ist mit einem schwarzen Rollkoffer aus Berlin angereist. Ich würde einfach hier bleiben und Jasmin herlocken. Wir müssen ins Boca, sind verabredet, sonst hängt der Haussegen schief. Taxi, da ist alles voll, was mir gut in den Kram passt. Wir treffen Jasmin, die mit dem Auto vorfährt und fahren zurück. Jasmin bekommt den Nadelstreifenrock und sagt, ich hätte ruhig mitkommen können zu Katharina, ihr geht es nicht so gut und Kerstin war auch da (das hatte ich nämlich genau vermutet) und habe Jasmin auch gestanden, dass ich sauer werde und mich in was hineinsteigere, was aber gar nicht so ist, dass ich nämlich ausgeladen bin, aber ich sehe und gestehe es immerhin. Marc weiß wo man parken muss. Harald hat nach ihr gefragt und wir fahren zurück. Ich zeige ihm, dass ich sie gebracht habe und Annette und Daniela winken mir von der Tanzfläche zu. Er erzählt ihr dann, dass über 400 Leute für ihn arbeiten und er 4,7 Milliarden Jahresetat hätte, aber das sei nicht so wichtig. Warum erzählt er es dann. Berechtigte Frage. Mit Jasmin will er sich offenbar geschäftlich messen. Bei mir geht es um das Thema Beziehung und vor allem warum wir keine Kinder haben. Ich zitiere David Sedaris und frage, ob er das kennt, dog crazy. Weil für eine Frau sei das doch wichtig und ein Thema, gut, für einen Mann auch. Nein, einfach nur egoistisch unser Leben gelebt, nicht drüber nachgedacht und so konnte man entspannt Schlampe bleiben und morgens Eis essen und Filme schauen und musste kein gutes Vorbild sein. Ich hätte sagen sollen, das hätte meine Figur kaputt gemacht und das wollte Stephan nicht. Stephan sagt beim Frühstück am nächsten Tag, ich hätte sagen sollen, in der Zeit als das in Frage gekommen wäre, hätten wir eine Sexpause gehabt. Irgendwie kommt mir das Ganze frustriert vor. Muss einem das unangenehm sein, dass man noch zusammen ist? Es wird natürlich bewundert aber auf eine Art und Weise wie ein langes, spitzes Horn auf der Stirn. Mit seiner 14-jährigen Tochter muss er nächste Woche zur Polizei, die hat bei H & M geklaut. Das muss sie tun in dem Alter sage ich und er, ja, aber nicht sich erwischen lassen. 1 Mal ist auch egal, beim zweiten Mal würde es unangenehm. Die alten von früher tanzen. Die Gruppe der alten Männer schauen rüber, irgendwann kommt Harald auch auf die Tanzfläche. Ich gehe zur Toilette und entsorge eine schwarze Baumwollstrumpfhose, die die ganze Zeit schon nervt, weil sie rutscht und alles mit nach unten zieht. Strumpfhosen geht bei Lidl nicht. Manchmal muss man Markenware nehmen. Da führt kein Weg dran vorbei. Wir essen ein wenig Büffet und Stephan holt immer tellerweise Käse-Weintrauben-Spieße. Wir machen Fotos mit Marc und Jasmin für die Jungs. Ein Karton mit Faschingsverkleidung steht bereit. Echt praktisch so ein Gerät, kann man Logo einstellen und vor allem auf Fotopapier ausdrucken. Marc stellt uns als Paten seiner Söhne vor. Ich zeige Bilder des anderen Patenkindes, Hilda. Der Arbeitsrechtskollege von neulich mit seiner spanischen Frau (Erasmus) betrinken sich. Ich unterhalte mich mit einem Typen, der heute aus Venedig kommt und am Bodensee lebt. Er ist Übersetzer, hat 1995 das Dings gemacht, Referendariat? Nein Repetitorium, ist dann nach Passau und 2 mal durchs zweiten Staatsexamen gerasselt und arbeitet mit einer halber Stelle an einer Uni Gernersbach oder –heim und arbeitet als Übersetzer. Er fährt gerne Nachtzüge, das ist Reisen wie früher und man wird vom Schaffner am Bahnsteig mit Namen angesprochen. Er scheint viel rumzukommen und will vielleicht umziehen. Wie geht das mit der halben Stelle, der Radius sei recht groß und ein Umzug bis nach Antwerpen möglich. Ich bin müde und habe alles gesehen. Schön zu sehen war vor allem, wie so eine Institution so vielen Generationen von Studenten einen Heimathafen bietet und die Bilder der Feiern ähneln sich sehr (ich sage nur Cocktails, Knutschen und Limbo).
Das Tor ist abgeschlossen, außen rum. Marc und Jasmin haben noch Hunger. Jasmin fährt uns vor die Tür, nur eine Fahrt für Tagesgruppenticket. Boca machen wir nächstes Mal und bei Frauke gibt es Gulasch. Jasmin kommt Morgen gegen 16:30 wenn die Jungs mit Marc zum Fußball gehen. Zu den Losern? Ich hoffe, das wirkt sich nicht negativ aus. Wir gehen nicht ins Kino. Ist mir auch Recht, ist tatsächlich wohl mehr eine H & M Werbung als alles andere, der James Bond. Nächste Woche 2 x mein Lieblingsschauspieler. Claudia schreibt wegen Wienwohnung und telefonieren. Ja, die ist schon gebucht, mit ihrer Unkompliziertheit rechnen wir. Wir bekommen neue Videos von Hilda und schauen uns eines an, wo sie Hand und Hand mit einem anderen Kleinkind auf der Straße läuft, sehr süß. Ich brauche eine Wärmflasche. Schlafe schlecht ein, Stephan schon längst, trotzdem nicht ins Gästebett wechseln. Das erst gegen Morgen als er echt schnarcht. Ich will Engadiner Nusstorte machen, aber wir haben keine Salzbutter.
21.02. Traum: Ich schenke Jasmin lauter Sachen, die Susann genäht hat, eine Pluderhose aus afrikanischem Stoff, nein, die bekommt eine zierliche Frau. Irgendwas mit lauter Blechküchenutensilien dran, die an einem Gitter baumeln, ich hänge sie zum Teil um. Hier sind die Haken, die eine Öffnung haben und so soll man das wohl zu machen. Unter einer Klamotte von mir im Flur, die in einem alten Karton liegt sind lauter Kellerasseln und große schwarze Spinnen, sie hauen ab, aber ich muss die Gäste verabschieden und lasse mir nichts anmerken. Das werde ich bereuen, wenn ich weiß, dass sie irgendwo sind und sie nicht finde. Da sind Aufziehspielsachen, die durch die Gegend laufen und die werden von den Spinnen attackiert, die ihre Opfer anspringen, der reinste Horror, eine greift mich an und beißt mir in den Fuß, durch den Socken, gleich hat sie die Haut durchstoßen. Ich rufe nach Stephan, er muss mir zur Hilfe kommen und mir helfen sie zu töten.
Es fehlen 30 Gramm Butter zum Backen und ich hätte das Kinderservice mit dem Clownmuster, Teller, Schale und Tassen passend, Sammeldings kaufen sollen für die Jungs. Jasmin hätte sich gefreut und Kaufen ist Liebe. Ich flicke das Blätterkleid aus Wien. Ich habe echt so Hammerteile und viel besser als 80er Jahre Seide aus dem Fairkaufhaus. Hier hatte mich Stephan auch am Kindertellerkauf gehindert. Dann Katzenhütchen. Sie ist im negativen Beechzustand. Soviel ist sicher.
Stephan lasse ich schlafen. Männer brauchen mehr Schlaf, sonst sterben sie noch früher. Leider muss ich ihn im Regen zum Kiosk jagen wegen Butter, aber da ist der Caveman selber schuld, wenn er diese Beute nicht besorgt und zur Höhle gebracht hat. Dann der Butterkuchen, auch Herzinfarkt. Unsere Vermieterin in Wien ist adelig, was Stephan mit „Oh Gott“ kommentiert und ich frage, ob er die kennt oder warum er Galamäßig den Namen nennt. Sie ist Chefin bzw. Herausgeberin vom Gault Millau Österreich. Na und? Das sei ein gutes Magazin und die kann man dann was fragen. Ich erkläre meinen Eltern das so, als wäre Stephan ein normaler Mann und unser Vermieter Hugh Heffner vom Playboy. Ob wir da noch Tipps kriegen können. Sie schreibt, tap water has an excellent quality and the Steirereck is only a 10 minute walk away from the apartement but you need to make a reservation 2-3 months in advance. We provide a limited amount of Nespresso capsules, if you need more, please visit the Nespresso studio in the first district. Ah ha, interessant. Der nächste Vermieter schreibt sry. Das sei Jugendsprache für sorry und ich will zurückschreiben rtwler für Rottweiler, ob ich mit dem Mal Gassi darf. Ich falte meine Wollschals aus Schottland, 7 sind es oder 8. Ausreichend jedenfalls und Röcke will ich auch falten. Ordnung schaffen, Kuchen backen. Diese Daniela ist nett und scheint Stephan zu mögen. Vielleicht sollten wir uns mal mit der treffen, die wohnt schließlich in Hannover. Stephan ist auch fb schon mit ihr befreundet. Das ist mal ein erster Schritt. Stephan soll raten welche Typen aus dem Juraumfeld ich am attraktivsten finde. Nein, nicht Harald und Tipp: er war gar nicht da bei der Feier. Es ist der Justizwachmann, der am Eingang Landgericht arbeitet. Der ist auch mit uns alt geworden und irgendwie ist mir der sympathisch, keine Ahnung wie der in echt so ist. Wir grüßen uns nur.
Zuckerklumpen und vor lauter Salz im Karamell den Honig vergessen. Teig gut gemacht, war sogar zu viel. Dogs mate when they meet. Jewish dogs order dim sum, discuss politics, agree on the best public school district and then mate. Ein Buch mit lustigen Zeichnungen aus dem Jewish Museum in SF. Favorite trick is play dead, just to let you know what it will be like for you later. Die Hunde haben menschliche Köpfe und sehen aus wie die Besitzer. A Jewish greyhound and even after therapy 9 out of 10 times he bets against himself. Dann lassen sich die Croissants und Brötchen einwand- und rückstandsfrei mit Wasser von Fußleiste abwischen und das geht so gut, dass ich beflügelt neue Motive ran machen, „Wilde Thiere in Deutschland“ und wenn Paps anruft wegen Wien bitte melden, dass ich heute auch was mit Tapetenkleister gemacht habe. Was lese ich da? „Diese Perserkatze zeigt den negativen Willow-Zustand anläßlich einer Ausstellung“. Seit wann nimmt man Perserkatzen auf eine Vernissage mit, ach so, Rassekatzenschau. Haha. Jetzt reicht es und ich muss handeln. Button? Nein, zwei schöne Messingrahmen. Leider zu schwer für Ohrringe. Ins Büro kommen die.
Das Sofa wird braun-Türkis bezogen, Entscheidung gefallen. Dann umtopfen. Auf dem Weg in den Keller muss ich an unseren Nachbarn denken, dem man diesen Ulrich Seidel Film über Keller schenken sollte. Der Keller ist das Reich des Mannes. Er kommt mir entgegen und ich quieke auf. Peinlich. Ziehe an der Hängepflanze und reiße den Hauptteil ab von der Wurzel und stecke ihn einfach so in die Erde. Bei mir haben nur harte Pflanzen eine Chance. Eine kleinere kommt weg, Nürnberger Friedhof oder Bahngleise in HH. Sie hatte jedenfalls keine Chance. Der Geldbaum im Wintergarten ist langweilig und dass er aus einem Hippie-Ort in Kalifornien kommt sieht man ihm nicht an. Das große Fensterblatt im Gästezimmer hat braune Stellen an den Blättern und da die nicht nachwachsen und er ewig verschandelt bleibt, ist er auch auf den Abschussgleis (irgendwie heißt das anders und ich meine nicht Abstellgleis, sondern Wackelkandidat zur Entsorgung). Meine Eltern haben den Heizkörper abgeschmirgelt und neu lackiert. Die haben alte Siegel aus Munition aus dem 1. Weltkrieg gefunden. Das wird eine Schatzkiste für uns, ihr Haus. Paps sagt, sie streiten sich dann im das Entsorgen und wie viel und gehen erst mal spazieren um einer körperlichen Auseinandersetzung vorzubeugen.
Jasmin kriegt Ingwertee und Isla-Moos. Sukis Körbchen liegt im Weg, weil ich eine Koralle wieder annähen wollte. Ja, das ist auch eine Anregung von ihnen (Häkelkoralle aus dem Urlaub von einer Insel) zurückzuführen und ich könnte eigentlich mal wieder eine Koralle häkeln und da noch mal anbauen, weil das geht so gut unterwegs und neue Wolle habe ich auch beliebig, Baumwolle mit Glitzer. Jasmin erzählt von einem geschichtlichen Hörbuch was sehr spannend und auch interessant sein soll, weil wir von dem schlechten Schulbuch als gute Nachtgeschichten erzählt haben. Andere Studenten von früher, der konnte schon PC als sich keiner damit auskannte und Jasmin war mal mit dem zusammen, aber der roch unangenehm und die Katze hat immer auf seinen Sachen markiert. Er war der erste, der eine Mediationsausbildung gemacht hat. Das hat mir mein Kollege neulich erzählt, dass er von ihm die Fälle übernommen hat als Berufsanfänger, als er in der Psychiatrie war. Wusste ich alles nicht. Dienstreisen ohne weibliche Kollegin, weil die Jungs die Sau rauslassen wollen so im Ausland. Bauchtanznächte. Eine Freundin bei Youtube, Heilchanten live,, was Stephan alles so findet. Nicht alle Frauen sind von den Wechseljahren betroffen, ich habe nur Phantomblutungen, d.h. fühlt sich so an, ist aber unsichtbar, Wir lassen gestern Revue passieren. Diese grauhaarigen Männer und ihre Seilschaften, die ihnen zur Karriere verhelfen, weil Frauen wollen angeblich erfolgreiche Männer. Erfolgreich in Frauen glücklich machen vor allem. Harald finden wir auf einem lustigen Gruppenfoto wo ihm ein Preis überreicht wird und er sieht aus wie ein Schauspieler aus der Sendung mit der Maus, dann noch ein Interview als Pendler über Zugverspätungen. Mal wieder mit Kerstin und Wolfgang treffen wenn sie nächstes Mal in Hannover ist im März. Tisch im Jante schon als Platzhalter reserviert an dem Tag. Hannover hat gegen Augsburg verloren (ist das schon 2. Liga frage ich), Leander hat ein altes Veilchen (ist mit einem Mädchen zusammen geknallt), Marc kannte den Geheimparkplatz am Versorgungsamt. Ich zeige den Jungs meinen gefilzten Tampon (war vielleicht zu viel des Guten), weil sie gerade auf dem Kindergeburtstag von Valentin gefilzt haben und andere Eltern fanden das mutig für einen Jungen, weil der könnte gehänselt werden. Ich versuche ihr Selbstbewusstsein hier zu stärken. Coole Frauen fahren auf Männer ab, der mehr drauf haben als nur bolzen. Wenn wir es schon nicht ins benachbarte Ausland (Niederlande, Belgien) zusammen schaffen, dann doch nach Essen. Düsseldorf, Japaner und am Nachbartisch Fragen wie: was ist jetzt, kriegen wir die Jacht im Sommer und fahren nach Capri, was ist, wenn ein Baum auf der Poolhaus fällt? Unsere Essener Freunde machen das super mit Beziehung, Kinder, Arbeit. Ich frage nach dem anderen Kollegen vor früher, der dann gegangen war als wir mit Jasmin zurück kamen. Der war früher der Böse aus Highlander (so habe ich ihn gesehen) und ein Halodri (hat Frauen gerne gestemmt in Diskos wenn sie nicht mit ihm tanzen wollten) und jetzt trinkt er nicht mehr und eher Familienvater, SPD wegen der Mandate, Spaßbremse. Ach so, ich dachte der hätte Depressionen und dabei kenne ich ihn nur mit Alkohol. Sie machen jedenfalls eine gute Balance. Kinder verbinden eher und machen die Freundschaft stärker, weil wir die Kinder auch so mögen. Sie haben es geschafft es fortzusetzen und jetzt ist die Freundschaft generationsübergreifend. Wenn wir Paten werden, müssen die auch getauft werden erzähle ich als Marc vom Abmelden aus dem Religionsunterricht erzählt. Wir brauchen auch Nachwuchs für unsere Kirche. Die Jungs wollen im Flur das Spiel nachstellen (hey, ihr macht zu viel Action und zu viele Tore) und monieren, dass ich keinen Ball habe (nicht mal aus Filz) und spielen schließlich mit einem Wollknäuel von mir und das funktioniert überraschend gut. Es war Leander, nicht Valentin, der völlig aus dem Zusammenhang heraus festgestellt hat. in Italien war aber schön, Papa. Wir müssen auf unsere Eltern einwirken, dass wir noch mal in die Villa nach Castellabate fahren können, gebe ich den Jungs mit auf den Weg. Noch Einiges für meine Missoni-Decke, wie Jasmin sie nennt getan. Sunl und Andras sind fix dabei bei der großen Familienrunde Meixners. Wie schön. Das Bett ist frisch bezogen- herrlich-
BM-Outfit 12.02.
BM-Outfit 11.02.
Hol den Virus, hol das Baby
08.02. Traum: Kind will nicht zurück zur Mutter, meiner Betreuten, heult und geht nicht mit. Ich habe den Ausweis im Koffer. Ich sage, ich kann es verstehen, dass sie lieber hier bleiben will beim Halbgeschwister am Meer, aber das macht Probleme und es wäre besser gewesen das Mädchen anders zu beeinflussen, das sage ich der dortigen Mutter, weil sie doch wieder mit muss. Ich sage ihr, sie ist in ein paar Jahren volljährig und kann dann hin wo sie will. Irgendwer (eine ältere Frau), der nicht so gut laufen kann, wollte das Fahrrad nehmen und kommt aber nicht. Die hat noch Sachen von mir, ich muss einchecken. Dann treffe ich Claudias neuen Freund, aber er ist schwul, nett. Bin mit dem Architektenbetreuten im Bikram Studio Altona, wir haben danach gefragt. Er will eine Sporthose kaufen. Sie zeigt bunte Shorts, er will lange Hose und für Männer, sie zeigt auf den Ständer. Die sind bestimmt nicht billig hier, aber die Qualität stimmt. Mit dem Freund will ich ins Café Claudia suchen. Es trainieren viele im Rollstuhl hier. Eine Gruppe von bestimmt 12 Rollifahrern. Das finde ich gut, weil die Werbung als Mucki-Bude und das Image sind mir nicht sympathisch. Ich mache mit dem einen einen Wettlauf. Das Café ist hinter einer Spiegelwand versteckt, die hochfährt. Beim Aufwachen muss ich lachen, weil das genau aus der Theaterkulisse von gestern Abend übernommen wurde. Es klingelt, der Gasherd wird geliefert, aber der DHL-Typ stellt ihn nur in den Flur und schließt ihn nicht an. Ich will ihn zwingen, nicht meinen großen schwarzen Schwanz in den Mund zu nehmen, sondern den Gasherd aus Mailand gleich anzuschließen, aber da haben wir erst Freitag Termin.
Meine Schwiegermutter will mich sprechen. Ihr Mann sei auch so ein Plappermaul und sie habe ihn am Samstag weggeschickt und dann hat er einer Bekannten was erzählt und die ist aus allen Wolken gefallen. Sie erkundigt sich vorher ob ich katholisch bin, weil diese Frau ist es und falsch ohne Ende, redet mal so und mal so und sie, meine Schwiegermutter, weiß viel, aber sie weiß auch wem sie was sagen kann. Das stimmt und in der Disziplin bekommt sie eine Ehrenprofessur von mir. Eine Cousine war im Krankenhaus. Sie kümmert sich um den Schwager und seine Familie und ist jetzt etwas Ersatzmama. Das finde ich schön.
Mit dem Fahrrad quer in die Bahn und mitten drin stehen. Die Kinder frage ich, ob sie frei haben wegen Fasching, nein, sie fahren ins Kino. Ein Schwuler um die 60 merkt an: Ich darf gar nicht das Fahrrad mitnehmen. Doch, hier steht es, wann man darf von 8:30 bis 15 Uhr. Ist es mir nicht unangenehm. Leider muss ich aussteigen sonst hätte ich gesagt, nein, weil ich dann immer so nette Leute kennen lerne. Ein Polizist am Bahnsteig wird gleich vom Rentner angequatscht, dass sie zur Zeit so viel zu tun hätten. Er hat jetzt Urlaub und fährt auch nach Vahrenheide mit mir. Herrlich viele Raben auf der Wiese, bestimmt 20. Ich denke immer an Heike und dass ich jetzt einer von ihnen bin. Die Betreute ist wieder in einer Krise. Es gibt statt türkischen Mocca Apfeltee von Messmer. Hat ihren Ex angezeigt bei der Polizei. Bankräuber in Leipzig. Echte Waffe war zu sehen mit Patronen war sein Name gelegt und der seiner Freundin. War dann verschwunden bei Youtube als sie Screen shot machen wollte. Können die verfolgen, wer das geguckt hat. Sie will das alleinige Sorgerecht für den Sohn und den Vater soll sie beide nicht mehr sehen. Versuche zu erklären, wie das ist mit Sorgerecht und Umgang und Kindeswohl. Ihre Uhr tickt. Sie ist Gott nah, wenn sie Kinder bekommt und will noch eines, aber einen festen Partner dazu. Sie hätte einen deutschen Mann heiraten sollen. Da war mal einer und der hat sich nicht mehr gemeldet und dann hat man sich Sorgen gemacht, ob der verschwunden ist. Gott bringt man nach der Geburt ein Tieropfer und dem Teufel vorher. Irgendwie gibt es ein Erbe, Wohnungen des Vaters in Istanbul, aber das verwalten ihre Brüder und sie macht nur Andeutungen. Sie will ein Reihenhaus kaufen. Ihre Tochter ist zwei Mal durchgefallen bei der theoretischen Führerscheinprüfung (ich frage danach) und sie wollte mal einen Motoradführerschein machen. Ihr Ex ist der Teufel, der ihr immer alles durchkreuzt. Er hat Schwarzgeld, aber Kindesunterhalt will sie nicht, sie nimmt kein schmutziges, illegales Geld. Kommt es ihr nicht komisch, dass die alle kriminell sind ihrer Meinung nach? Auch der letzte war Mafia. Vater hat den Sohn als Baby im Urlaub in der Türkei von einer Fremden wickeln lassen. Ist besser sich Hilfe zu holen, wenn man es nicht so kann. Wenn Vater das so entscheidet, gilt das. In ihrer Religion kommt 3 x die Mutter und dann erst der Vater. Vater hat Angst, weil Kind so klein ist. Ist normal bestätigt die Wohnbetreuerin. Ich sage, die kennen das nur von Playmobil Figuren und haben Angst, dass ein Ärmchen abbricht, wenn sie den Säugling anfassen. Er muss nicht tun, sie macht es. So lernt er es aber nicht. Vater muss üben und nicht ferngehalten werden. Männer können kochen und wickeln können sie auch. Hat neue Medikation, mit der türkischen Ärztin versteht sie sich gut, macht sie einen Salat? Was, sie macht der was zu essen? Ach so, Sprachsalat. Habe ich Hunger? Sie hat Tomatensuppe. Will Auto verkaufen und dann neuen Autokredit. Ich war schlecht vorbereitet und schicke ihr die ganzen Unterlagen zu, einen großen Umschlag per Post mit einem Haufen Unterlagen, u.a. ihre Kontoauszüge im Original, wieder zurück. Sie kann einen dicken Umschlag mit Geld gebrauchen. Ich würde ja Bank für sie überfallen, aber dann verpfeift sie mich ja gleich. Bekommt Putzlappen aus Wien mit Fensterblatt von H& M Home. Ich nutze das nicht so und passt wie eine eins zu ihrem Wandtattoo. Der Milchreis für den Sohn steht schon bereit. Danach spreche ich mit der Wohnbetreuerin noch über den anderen gemeinsamen Kandidaten, dessen Sohn zu ihm gezogen ist und seine Ausbildung geschmissen hat und nur Party macht. Er merkt jetzt, dass der schwierig ist und nicht nur die Mutter immer scheiße war. Der ist erst 17, kann man Jugendamt einschalten, dass die sich mit kümmern, mache ich, wenn sie mir ein Zeichen gibt.
Typ, den ich irgendwie kenne vom Sehen hilft mir das Fahrrad reinzuheben. Frau Ruanda wird nicht zur Spritze gehen und ist heute schon im religiösen Wahn, obwohl die Spritze erst Mittwoch fällig wäre. Sie hat Verstopfung von der Spritze, Gott wird sie erlösen, ich will sie langsam umbringen. Ich kann ihr keine Hilfe mit Gewalt aufzwingen, das sagt ein afrikanisches Sprichwort, dass das keine Hilfe ist, die mit Gewalt daher kommt. Ich mache nur ein Angebot, sie zum Arzt zu begleiten und erinnere an unsere Absprachen, die sie mir schriftlich gegeben hat. Ich zweifele an dem Erfolg der Behandlung und mit welcher Begründung ich mich an das Amtsgericht wenden soll. Am Bahnhof wieder falsches Gleis. Fasanenkrug, nein schnell rüber. Ich bin so doof und hoffe, mich erwischt nicht wieder ein ungnädiger Rentner. Ohne Aufzug diesmal, Treppe tragen. Ich grüße Steffis Freund lautlos auf der Straße und denke, danke für die Perserkatzenunterschriften, die ich noch nicht kenne.
Mail geht wieder. Wir haben 2 Modems und ich 58 emails. Mittagsessen mit dem Kollegen und meinem Mann mit dem schönen breiten Oberkörper an dem man so gut liegen kann. Der Kollege schlägt die neue Gastronomie am Hohen Ufer vor. Mittagstisch für 6,50 €. Solange hier die Küche kalt bleibt, gerne, sehr gerne. Das Plakat von Chrom am Lux betraf nicht ihn, da waren anderen Typen abgebildet soweit ich sehen konnte von der Haltestelle. Nach dem Essen Eis. Sie übt Konversation und erzählt welches Softeis sie mag wegen der Erinnerungen an früher und wünscht uns trotz des Wetterumschwunges einen schönen Tag.
Termin für die Schilddrüse am 17.06. Ob ich schon eine Überweisung habe. Nein, aber bis dann. War zuletzt 2013 dort. Herr Auge ist in Trier und wird übermorgen operiert. Es geht um den Mahnbescheid von Vodafone. Erst mal Widerspruch einlegen. Die Bank/Versicherung wollte meine Betreute (ich sitze gerade an ihrem Fall dran, die Frau von heute Morgen) aus Kulanz aus der Versicherung entlassen und ich hätte mich melden sollen bis Ende Dezember, habe ich überlesen. Jetzt schnell Fax. Einer aus dem Heim kommt nicht, dafür der Lernbebehinderte, der zu viel Geld ausgibt. Ich musste für ihn Darlehen beantragen für Miet- und Stadtwerkedifferenz. Er gibt zu viel aus, basta. Bei seiner Freundin (Verlobten wie es sie nennt) haben sie die Thermenreparatur abgelehnt, seine Hälfte haben sie bezahlt. Sollen Widerspruch einlegen (werde ich doch wieder machen). Anfragen beim Apartment, schnelle Reaktion. Ist erst mal reserviert. Mama mag die Ohrringe, es sei jetzt umgekehrt, dass wir ihr teure Sachen kaufen. Paps soll sie mal fotografieren an ihren alten Ohren, so wie ich das sonst mache, damit ich das sehe und ja, sie hatte einen schönen Abend. Die hatten Fackeln oder Draußenlichter, die so schön stimmungsvoll waren und nur bei Sturm, die will sie für meinen Bruder kaufen. Yoga langsam, aber Balanceübungen kann ich einfach nicht. Die türkischen Papas im Treppenhaus sind mir durchweg sympathisch. Ich habe einen Draht zu denen und keinen Horror. Schon alleine wegen der Aufmachung des Ladens und der öffentlichen Uhr werde ich Lautenbach mein Geld geben. Auflauf im Ofen probieren aus rohen Kartoffeln. Bin noch satt. Mache ich trotzdem, altes Gemüse, zu wenig Flüssigkeit, aber frischer Meerrettich. „Paradies: Glaube“ auf dem Rechner, ist nicht mein Film. Korpulente Frauen haben in Österreich bessere Karten. Das denke ich immer wieder wenn ich da bin. Venus von Willendorf Vorgeschichte. Meine Betreute bekommt einen Lappen von meinen. Dann habe ich alle verschenkt außer einen, macht nichts. Apartment ist gebucht, 9 Nächte, ich will Rad fahren an dem Park (Stephan betont es sei ein Sportstadion, wie auch immer) und in unserem Stadtteil und das Rad an der U-Bahn anschließen. Der Blick von der Dachterrasse ist wie Central Park, erst die Grünfläche und Platz, d.h. keine Häuserzeilen, die alles verbauen und dahinter die Skyline von Manhattan wie aus dem Bilderbuch. Hammer. Dann 4 Nächte Cape Cod, Walt Whitman Haus ist woanders, bei Philadelphia und Cape Cod bei Boston. Das Schulbuch mit den schlechten Geschichten muss weg. Kann nicht gleich einschlafen, es ist so hell. Vollmond? Dann doch. Durst und nichts zu trinken am Bett.
09.02. Ich bekomme immer Erstickungsanfälle, wenn irgendwas in meinem Mund nach hinten fällt oder trocken ist und schrecke auf in Panik. Second Hand Sachen werden an einem Stand verlauft für einen guten Zweck. Umsatz war nicht so doll. Wie hat sie es denn genannt. Dittmars Kaufhaus? Frage ich. Sie wollte ja kein Geld dafür haben antwortet sie nicht. Sachen zurück kaufen, die Kunstpelze in verschiedenen Farben. Familienfest. Ein Kind von denen ist gestorben, ja aber sie haben noch zwei, hilft das nicht, merke ich an. Das belastet auch das jüngere, was danach geboren ist, denke ich mir. Der muss dann Familienaufstellung machen. Ihm ist langweilig und er mäht Rasen und ist ganz klein, wie der Jack Russell Welpe. Müsliriegel werden in eine Presse gemacht und dann fließt ganz viel Flüssigkeit raus und sie schmecken besser. Was ist das für eine Flüssigkeit, alles Zuckerwasser, erklärt die Mutter ihrem Kind. Claudia war die ganze Nacht wach und kommt um 7 nach Hause als ich wach werde. Hat Gesine um 4 Uhr noch geholfen die Küche aufzuräumen. Schnell, die muss noch mal aufstehen. Am Fenster sieht man bei Sonnenaufgang in Ufernähe Wale springen. Da wo jetzt der große Wasserspitzer ja, war es gerade. Das sind Delfine sagt sie, nein, weder noch. Große Fische ein Großer und ein Kleiner (Mutter und Kind?) mit riesiger Schwanzflosse und dicken Lippen. Der Große wäre fast gestrandet, aber eine Welle holt ihn zurück, dann ist er vorsichtiger. Oben gibt es die teureren Schuhe, die auf der Treppe stehen und man muss hindurchbalancieren, aber 30 % und lustige Verkäufer, die mir einen zeigen, den ich mag mit schwarz und neongrün, zwei unterschiedliche Modelle. Da haben die meinen Geschmack gut eingeschätzt, weil ich wollte nix kaufen. Kann man im Sommer hinten aufmachen und die halten 2 Jahre, wenn man sie 2 x die Woche trägt, das hat ihnen der Typ gerade berichtet, der vor mir da war und den ich noch gesehen habe. Nur, dass ist niemals 40 oder süditalienische 40. Ich erkenne wohl, dass mir eine Körbchengröße B nicht passen wird. Sie kennen Weinnamen und ich frage, ob heute wohl eine Weinmesse sei. Dann gibt es ein aufklappbares Buch was für Mädchen ist, Barbie mit einer Spieluhr und Beleuchtung, steht da zur Deko. Das gefällt mir und ich schaue es mir gerne an. Wäre das irgendwie praktisch auf dem Nachttisch? Eher nicht, aber ich versuche es mir einzureden.
Stephan erzählt was in „Glaube“ passiert ist und ihm gefällt der Film, halt schön deprimierend. Ich bitte ihn mir einen großen Braunen mit Milch zu machen, wie gestern. Abends trinken wir Zotter und ich brauche keine Soja aufzumachen. Die Frau, die mir in „Zersplittert“ gefällt war schon in Stuttgart und Basel an den Theatern und sieht auch ein wenig so für mich aus. Ob Michael sie kennt?
Den einen Hut unten im Schaufenster finde ich gar nicht schlecht mit dem karierten Band, aber ein Kauf käme nicht in Frage. Herr Ihme hat sich Bankkarte zuschicken lassen, aber keinen Briefkasten sondern ein Loch, was er selber gemacht hat, wo vorher der Briefkasten war. Ich sage, er soll selber bei der Postbank anrufen und fragen, wo sie sie hingeschickt haben. An den Mobilfunkanbieter will er Raten zahlen, Krankenkassen- und Betreuerwechsel. Ich sage Krankenkasse ist nicht so ohne weiteres möglich, weil er im Moment umsonst familienversichert ist. Das ist ihm egal. Soll er Betreuerwechsel beantragen, dann kriegen mich eben andere. Den Richter von Herrn Hodscha wegen Bewährungswiderruf versuche ich seit gestern zu erreichen. Die Frau in der Geschäftsstelle ist schnell und lacht so schön dreckig. Mit der könnte ich mich anfreunden. Nächsten Montag ist der letzte Tag von Herrn Schwitzehand in seiner stationären Therapie und Herr Hodscha geht in die Entgiftung um anschließend dort anzutreten. Ich mag solche Symmetrien.
Manche ablehnenden Widerspruchsbescheide sind irrelevant, weil der Erstattungsanspruch nicht besteht, weil die Rente nahtlos anerkannt wird nach einem Klageverfahren. Ich muss mich immer wieder reindenken in diese Verfahren. Die Psycho-Kollegin schneidet einen Teller mit Apfelstücke. Ich probiere eines. Der Kollege schmiert mir dann eine Scheibe Rosinenbrot. Bin doch eher der Brot und Butter Hamster. Beim Gericht gehen viele in den Ruhestand. Früher Rente lässt einen abbauen und früher sterben. Arbeiten macht Spaß. Wer das anders sieht hat das falsche Leben gewählt. Ich kaufe dann das Fairkaufhaus wenn ich in Rente gehe, wollte immer eine Second Hand Kaufhaus haben und lasse jeden Tag die Schaufenster dekorieren von einem Profi, stelle Heike und Andreas dafür ein und freu mich an den Ergebnissen. Der Kollege war mit Eli da und hat sich geweigert das Cowboy Kostüm von Kaufhof zu kaufen. Man muss es den Kindern so erklären, dass das sonst ausschaut wie ein verkleidetes Kind so Cowboy von der Stange. Zeigt mir Fotos und die sieht richtig cool aus, wie die Western Lady, die Rache für ihren Vater haben will mit Jeff Brigdes, muss nachschauen, „True Grit“ hieß der Film. Sie wird den Jungs das Fürchten beibringen, andererseits zu Jungs muss man nett sein, die sind eh benachteiligt und haben weniger Worte pro Tag zur Verfügung und kennen sich mit Gefühlen nicht aus, was das Zusammenleben mit Frauen zum Beispiel sehr erschwert. Die Männer sollen in den Seminaren ihre Gefühlzustände beschreiben und sie kennen Ärger, Wut, Enttäuschung und Stress. So Gefühlzustände, die Spaß machen, wie Panik und Hysterie kommen darin gar nicht vor. Sie haben sie vielleicht, aber die reden nicht drüber und müssen daher die Worte erst lernen.
Die Wohnbetreuerin von gestern. Wir besprechen nach. Der Sohn von Herrn Glocksee geht wohl wieder zur Schule wegen Schulpflicht. Das externe Betreuungsgericht, die Rechtspflegerin lässt sich mein Zeugnis vom 2. Staatsexamen zufaxen.
Seniorenservice noch mal anrufen bevor ich nach Kleefeld rausdüse. Hier ist ausnahmsweise was für Radfahrer gesperrt und eine etwas doofe Baustelle, aber eigentlich nicht der Rede wert. Sonst ist es selbst an der dicken Kreuzung zur Autobahn Hans-Böckler-Allee in Hannover ein Stück Kuchen, wie man auf Englisch sagt. Ich muss an diese nervigen Ampeln in Stuttgart denke, direkt in der Innenstadt zur Kiste, wo man als Fußgänger 3-4 mal halten und drücken muss, weil die Ampeln getrennt geschaltet sind und man erniedrigt wird und mitten in dem nervigen Verkehr auf einer Verkehrsinsel ausharren muss zwischen den Haien, während die in ohrenbetäubender Lautstärke an einem vorbeibrausen. Meine Betreute ist für ihre Verhältnisse gut drauf, die Katze bekommt einen Rindfleischstäbchen nach dem nächsten, scheint aber zwergwüchsig zu bleiben. Der Typ vom freiwilligen Dienst ist kein Zivi, sondern Mitte 50 und examinierter Krankenpfleger und Raucher. Sie wollen mal zusammen Eintopf machen und ab Freitag in einer Woche legt er los. Auf dem Rückweg noch eine, die Sehbehinderte, die unbedingt Suki mal sehen will, „der ist bestimmt süß“. Den habe ich ganz selten und das wird nichts, lüge ich, weil sie sich da so reinsteigert. Es regnet, ich habe um 14:30 Uhr total Hunger und werde rückfällig bei Karin Klemme, so wie Herrn Palästinenser, der gestern nicht kam, rückfällig geworden ist. Zahn-OP auf unbestimmte Zeit verschoben, muss erst mal entgiften. Ich gestehe Stephan, dass ich nicht nur die Suppe genommen habe, sondern Börsensteak, was Hackklopse war, vielleicht aus Brookern mit Spiegelei, Kartoffelpüree und Karotten. Er hat Brot und Käse und eine Mikrowelle. Ich habe Angst vor der langwierigen Kultur heute Abend. Schokolade und Gummi-Teilchen mit Chili folgen.
Die australischen Ärzte sind schon in Hannover. Rückflug ist Mittwochmittag, wenn alles nach Plan läuft.
Stephan schickt mir ein Hundegedicht von David Sedaris:
David Sedaris‘ „dog poems“
(these should be read aloud)
Pepper, Spot, and Leopold
Were sent by God, so I’ve been told,
In hopes we might all comprehend
That every dog is man’s best friend!!!
Hail hyperactive Myrtle,
Owned by folks who are infertile.
Her owners boast as she runs wild,
„She’s not a spaniel, she’s our child!“
Rags, the Shatwells‘ Irish setter,
Doubles as a paper shredder.
His lunch was bills and last year’s taxes
Followed by a dozen faxes.
Kimmy, once considered ruthless,
Lies in her basket, bald and toothless.
Her youth’s long spent, so now she passes
All her time releasing gases.
Soweit der Auszug. Großartig.
Auf dem Weg ins Theater, eine Strophe sitzt schon, die mit Rags. Ich will dieses Gedicht auswendig aufsagen können wie die Glocke von Schiller. Es sind insgesamt ca. 12 Strophen. Das wird noch etwas Ehrgeiz benötigen. Wenn man sich mal aufwärmen will oder die Haare fönen, dann zu Mövenpick. Hier wird man heiß angeblasen. Empfehle Stephan Gorgonzolabrötchen. Bis zur Pause wird nicht gewartet.
Armeif in der Toilette des Schauspielhauses aussetzen.
Fritzi wird überbewertet, die andere Frau, die den Bruder, an dem alles ausgelassen wird (das wird so rabiat umgesetzt, dass Heinrich der BH aufplatzt) und dann die alte Frau spielt, finde ich super. Bei Marquise wird doch das „s“ gesprochen, wegen weiblicher Endung nehme ich an. Also 2 Stücke, eines hätte mir gereicht für mein Geld. Aber ist cool umgesetzt, mit schiefer Ebene. Das historische Stück mit modernem Ansatz, aber dezent, Augenrollen, Augenzwinkern, als die Marquise, die offenbar verwitwet ist einen Antrag von einem russischen Offizier, der sie gerettet hat, bekommt, fragt sie ihre Eltern: was habt ihr denn für ein Gefühl. Das hautfarbene Schwangerschaftskissen wird auf der Bühne mit Druckknöpfen befestigt und Puppen sind die schon vorhandenen Kinder. Ich denke der Vater ist dieser Schauspieler aus Hannover, der ausschaut wie Daniel Brühl, aber sieht ihm nur ähnlich und größer und dann Drachenblut. Spielt eine Frau fast alleine, die rennt und Monologe hält und die Schauspieler aus dem Vorstück sind die Nebendarsteller. Drachenblut, DDR Thematik, Frau als Ärztin, Verhältnis zu Eltern schwierig, Jugendfreundschaft mit einem Mädchen, aus ewiger Verbundenheit wird Hass, Abtreibungen, keinen an sich ranlassen. Sein Leben meistern, keine Sachen ansammeln. Der Liebhaber wird umgebracht, seinen Filzhut in den Müll werfen, weil Wohnung klein, keine Sentimentalitäten. Die Nachbarin hat Kind und Mann verloren und eine Wohnung voller Vögel. Hätte schwören können das Stück ist von einer Frau, aber da steht ein Männername. Roman?
Eine rothaarige Bitch in der 2. Reihe macht penetrant Handyfotos von Fritzi, so dass eine Mitarbeiterin sie ansprechen muss. Diese Rentner und ihr facebook. Blöde Kuh, sollte man mit dem Hammer zerstören dürfen das Handy, sie löscht die nicht und macht es nächstes Mal wieder. Pausentisch und sie daneben. Sitzt vor mir ein Richter? Irgendwo her kenne ich den.
Faschingsdienstag. Wir sind 29 Jahre zusammen. Ich hatte Montag getippt irgendwas länger als 27. Rosenmontag konnte man im Brauhaus Ernst August feiern. Apropos, mir fällt die Kölnreise letztes Jahr mit Michi und Markus ein. Das war super und könnte ich noch mal machen. Es ist stürmisch und so will ich mit Suki nicht Rad fahren.
Essen teilen ist Liebe. Am Küchentresen Brot in sich reinstopfen und nonverbal kommunizieren, Stephan weiß, noch ein halbes will ich. Das ist toll. Der Polsterin gefallen die Stoffe und sie kennt den Hersteller nicht. Sie probiert es mit Musterbogen. Der Kollege ist auch interessiert für sein Sofa an dem schwarz-weißen, dann sind wir quasi schon Großabnehmer.
Freitag der Grieche mit Sunl und Andras, dann Dreieck und Punks, will ich beide unbedingt. A besten einen Abend mit „Hail Cesar“ im Gartenbaukino kombiniert. Alle Abende mit Essen verplant in Wien. Herrlich. Harald hat mir so süß „Heute Gipps…“ Käsespätzle am 29.01. geschrieben als wir im Land der Spätzle zur Beerdigung waren bezogen auf die Rathauskantine. Hat wohl Wien gelesen. Morgen Kantine mit ihm Morgen wäre supi.
10.02. Traum, mein Text ist verschwunden und es war ohnehin nur szenenhaft. Was ich abends noch davon weiß: Fahren mit dem Taxi durch die Stadt, Innenstadt und Rummel auf einmal HH oder B nur mir gefällt es nicht so gut und ich widerspreche von hinten. Johannes war 2 Tage kürzer da und hatte es daher nicht so schön, weil manchmal schmeckte das Essen manchmal nicht und die Getränke waren das eine Mal richtig lecker und da war er nicht dabei. Inder, wir gehen morgens wieder rein in das Restaurant und der Boden ist nass weil frisch gewischt. Er will seiner Schwester einen Haufen Geld schenken.
War das 1987, mein Abi-Jahr? Nach wenigen Monaten nach Hannover gezogen. Das war gewagt oder auch nicht. Stephan hätte auch zu Ende studieren können in Bayreuth, aber die Karriere stand damals wohl schon nicht so im Fokus. Man hat’s einfach gemacht ohne lange Diskussionen und das Leben war ja noch lang genug. Bayreuth war er weniger als 4 Jahre, auch kurz, seine Eltern waren 2 x zu Besuch, viel für deren Verhältnisse. Ich liebe Stephan und bin auch glücklich in Hannover, wo die Leute cooler auf mich reagieren als in Berlin und Hamburg. Stephan sagt, Hannover hat auch durch mich gewonnen, sonst hätten die nur diesen Premierentypen, der immer in der ersten Reihe neben Herrn Schlieckau oder auch mal neben mir sitzt und outdoor Klamotten trägt und eine gekauftes Faschingshütchen auf hat, spitz aus Papier, wie Kindergeburtstag oder mit Federn, billig gemacht. Ich sage, ja, der ist meine Vertretung. Denke, dass wir heute wieder ins Theater gehen, „Die Physiker“, ist aber erst Morgen. Film für „Herr der Fliegen“ in Berlin mit Carlotta und Videospiel. Muss ich nicht unbedingt gucken, kann ich mir vorstellen. Suki Donnerstag nach dem Theater abholen. Muss Freitag mit der Dementen zum Arzt und sie will nicht. das wird lustig. Ich freue mich ohne Ende auf New York. Schon mal Schmuck raussuchen, der mit soll.
Ich denke immer dienstags, heute hat mein Bruder seinen freien Tag und dann ist es Mittwoch und das war gestern. Die Stofffirma ist auch nett zu kleinen Kunden, obwohl sie für Vitra produzieren. Das verwundert mich nicht (im Gegensatz zu ihr), sind halt Profis und warum sollen sie nicht freundlich sein und Muster verschicken an interessierte Kunden.
Der russische Alki ist betrunken und hat eine Nichte, braucht 50 € extra und geht am 22. in die Entgiftung.
Beantrage Unterbringung für Frau Ruanda nach einem Telefonat mit der Ärztin. Unterbringung gerechtfertigt, Dosis muss dann erhöht werden.
Die Spielsüchtige kommt mit der Mappe, dann weiß ich, dass Ratenzahlungen nicht geklappt haben. Frage sie, wie es sonst steht. Sie fragt sich, was der Pflegedienst von ihr will, was die für ein Therapieziel haben. Ich dachte sie hätte das. Gut, man kann immer umgekehrt fragen, was will die Reweverkäuferin von mir? Mein Geld, wenn ich die Sachen aufs Band gelegt habe oder was will der Zahnarzt? In meinen Mund schauen, aber ich will doch eher was von denen. Sie will analytisch orientierte Therapie. Das klingt wohl schicker. Was bringt das, wenn man weiß warum, dann schafft man es dennoch nicht anders zu handeln. Ich kaufe so viel, weil ich damit irgendwas aus der Kindheit kompensiere. Verhaltenstherapie ist dann, dass mir so lange eingeredet wird, dass ich heute nichts kaufen darf oder jemand mit mir Bus fährt und mich kontrolliert, bis ich mich so verhalte, wie das erwartet wird. Das wiederum klingt nach Clockwork Orange und ich glaube nicht an die pure Willenskraft, sondern man erlernt Strategien, wie man sich selber austricksen kann, alternative Handlungsmuster. Wie diese Eselsbrücke mit einem Bild um sich viel merken zu können. Man kann Techniken erlernen. So stelle ich es mir vor. Druck und Zwang funktioniert nicht auf Dauer. Das hat man ihr wohl auch gesagt, d.h. eine andere Therapeutin, dass sie Verhaltenstherapie machen soll, aber sie will es nicht hören. Gruppen wären für mich auch schwierig, aber dann braucht man vielleicht genau das. Sie macht sich lustig darüber, dass ich aus einer Kaffeetasse trinke und ihr nichts anbiete und sage der Suchttherapeut in Langenhagen hat leckeren Kaffee und Kekse. Ja, ich bin so scheiße.
Morgen Ski-frei, hole den Hund erst nach dem Theater. Ist besser bei der Wettervorhersage.
Googele die tolle Schauspielerin von gestern und sie kommt aus Wien und hat Führerschein Klasse B und kann Wiener und Kärtner Dialekt sprechen. Das ist unter Fähigkeiten zu lesen u.a. neben Akkordeon, fechten und Ski fahren. Schreibe ihr Mail an eine at-Adresse, dass wir sie toll fanden und duze sie gleich.
Harald meldet sich nicht, dann Kantine und Fleisch.
Kein Hunger, aber einen Riesenberg Grünkohl und alles hängt grün zwischen den Zähnen. Der Anwalt, den ich aus Hamburg kenne, ist Stammkunde bei Karin Klemme und seit 1999 wieder in Hannover, zurück gegangen in Papas Kanzlei und die wird gerade umgebaut und sie sind über 50 % chinesisch. Alles Täuschung um international zu wirken oder schmutzige Geschäfte so meine Phantasie. Chinesische Wirtschaft, also ich will es nicht machen und der Typ tut mir eher leid. Hatte auch nur Eintopf.
Vodafone Shop Beratung. Thorenz macht das nicht mehr, haben nur noch Flachfernseher. Habe neulich gelästert über die Jungbestatter, die vor dem Telefonie-Shop auf der Straße stehen. Gepflegte Bärte, Junghipster, die alle duzen und mich siezen. Hallo? Jetzt fühle ich mich alt und uncool. Der mittelalte Typ mit blondierten Resthaar, der ausschaut wie Scooter zahlt 111,- € ein und wird geduzt. Ich bin beleidigt. Kündigen kann ich zu Januar 2017 und dann pre paid. Kriege Steuererstattung und dann zahl ich halt weiter wie wir für Telekom Fernsehen und habe knackendes Gerät mit Salz- und Pfefferschneemuster.
Die Jungschauspielerin schreibt zurück: „hallo! sag, woher kennen wir uns? mein namensgedächtnis ist schrecklich“…ich werde ihr schreibe, dass ich so alt bin wie Frau Rupprecht, die sie gestern gespielt hat und nur ein stalkender Fan.
Das Konto von Frau Dackelmischling zeigt eine Pfändung über 100.000.000,- € an. Das findet Stephan lustig. Ich sage, sie konnte kein Geld abheben, weil es angeblich gesperrt ist und musste zum Arzt, dabei hebt sie jeden Tag was ab.
Elisabeth knallverrückt wie immer. Selbstgespräche, Haare alle abrasiert und bekommt immer mehr Bart. Doch, die Nägel sehen künstlich aus. Haben 25 € gekostet. 60 € extra, Pille für ein Jahr. Will das ganze englische Alphabet mit mir durchexerzieren, wie die Buchstaben auf Englisch heißen. E heißt I. Sie freut sich immer mich zu sehen, 1 x die Woche. Ja, das ist schön.
Ich liebe diese online Meldungen oder Fahrgastfernsehen. Klitschko unterrichtet in St. Gallen (das stimmt doch was nicht). Hungriges Seehundbaby im Restaurant.
Die süße Yogavertretung zeigt uns Happy Dog. Im Vierfüßler und auf den Knien aber Füße hoch und dann Hüfte wedeln. Gefällt mir auch sehr. Es geht heute um das Thema Hüften. Wir sollen uns bei uns selber und unseren Hüften bedanken, die uns durchs Leben tragen und mit denen wir laufen, Rad fahren und auch Tanzen. Das andere was wir damit machen erwähnt sie nicht. Nach Savasana, was die Totenstellung ist, soll man was auf der Matte zurück lassen, was man nicht mehr gebrauchen kann.
Nimmt die Kochbücher und bunten Löffel, die ich in deren Sammlung auflösen wollte (das was die Pferde vorne haben, Perlmutt). Führungen vom Burgtheater und Bundeskanzleramt. Er hat schon gegessen, nur schicki micki Schokolade von Billa Corsa, muss Samstag arbeiten, der Arme. Friedrichstadtpalast, die letzten 5 Revuen. Er erzählt begeistert von Nofretete und den Kostümen sowie der Reihe aus Frauenbeinen. Janine Weiß will Zuhause ihre Dienste anbieten. Das ist schade, weil den Laden hat sie gut gemacht, auch der Geburtstag im Sommer war spitzenmäßig von der Bewirtung her. Zuhause Catering macht mich nicht so an und wird schon ausreichend angeboten, soweit ich das beurteilen kann. Wer braucht das? Wein zuhause aufmachen, das schaffen wir noch. Der Kollege wollte Klub in Wien wissen, Pratersauna gibt es leider nicht mehr. Bin müde, tappe wieder in die Häkelfalle und schaue dazu Ulrich Seidel Paradies Hoffnung, ganz viel „ur-„, die Wiener Jugendsprache, die ich jetzt entdeckt habe. Dieser Film der Trilogie ist vermutlich der, der mich am meisten interessiert oder am besten für mich zu ertragen ist. Als ich um 24 Uhr ins Bett gehe kann ich nicht einschlafen.
11.02. Irgendwie geht es um das neue Porto dickes Paket der Kollegin kam zurück, weil 20 Cent zu wenig drauf waren. Was 2,40 gekostet hat kostet jetzt 2,60 und im Januar war Übergangsfrist und geduldet. Das wusste ich nicht, habe selten so dicke Briefe, die mehr als 500 Gramm wiegen.
Traum: Ich kaufe neue Briefmarken und Aufstockung und weiß ewig nicht, was was kostet (1,45 und 2,40 wurde erhöht in meinem Traum) und was ich zur Ergänzung drauf kleben muss (Taschenrechner). Klebe alles voller Briefmarken und habe Rückseite schon beklebt. Abmachen so gut es geht und solange sie nicht angetrocknet sind, sie reißen zum Teil und im Fahrradkorb trocknen lassen. Aquarium, endlich habe ich wieder eines, das hat mir gefehlt. Kleine Fische, so groß wie Linsen, Nachwuchs, versteckt sich unter den Steinen vor den Großen, die sie sonst fressen. Ich sehe das Versteck vorne an der Scheibe eine kleine Höhle unten den Steinen.
Ja, ich bin fies und verletzt und auch beleidigend in meinem Tagebuch. Ich denke oft an die Frau aus Hateful Eight, die hat Selbstverletzung durch andere gemacht. Auf den Brief von Abraham Lincoln spucken bringt Nasenbruch. Den Kopfgeldjäger auslachen, wenn er Blut spuckt bringt Vorderzähne raus. Frage mich, ob ich auch so wäre und denke manchmal: ja.
Frage ob der Wahlkampf in den USA unsere Reise durcheinander bringen kann. Wann sind das Präsidentschaftswahlen? Der Engpass am Schwarzen Bären und die Autos parken auch gerne auf dem Radweg vor dem Capitol. Jetzt verlieren sie eine Spur. Sehr gut. Ich sage immer „in mir haben Autos ihren härtesten Gegner“, auch so Autonome, die mal eins anzünden haben in Wirklichkeit ein Mercedesherz in der Brust schlagen und würden so was gerne selber fahren. Ich bin gnadenlos und kein Reiz kann mich umstimmen wenn ich töte. Bespreche mit Stephan den einen Fall von Herrn ADHS, der gestern wieder da war mit seiner Freundin und die Berechnungen des Jobcenters, Teilzahlungen an den Vermieter und Kindesunterhalt, der nun doch nicht geschuldet wird von Juli bis November, weil er nicht leistungsfähig war und der Fall ist für die Frau mit dem lustigen Akzent aus Kloppenburg oder wie der Landkreis an der holländischen Grenze heißt. Jetzt arbeitet er aber Vollzeit und es muss neu berechnet werden. Stephan braucht die Akte und hat mir wohl schon zig Mails geschickt. Auch hier bin ich manchmal scheiße und dickfällig. Kurz zu Lidl und ja, die haben strammen, frischen Ingwer. Verbiete mir weiteren Grüntee zu kaufen von der Hausmarke, auch wenn der Maisstückchen drin hat. Ich trinke zu wenig und nur bei Mr. Thang und habe einen Vorrat.
Polizei und Vater auf dem AB. Herr Minus ist im Sessel mit Zigarette eingeschlafen und hat den brennenden Sessel in den Garten geworfen, Feuerwehr war da. Die persische Wohnbetreuung will mir ein Foto schicken. Sie hat Angst, dass die Eltern jetzt die Schnauze voll haben und ihn rausschmeißen aus der Wohnung und wir sprechen über einen Pflegedienstwechsel, weil die nicht an den Start kommen.
Die Borderline Mutter kommt nicht nach Hannover und hat den Termin bei der Ärztin wieder abgesagt, ich meine das dritte Mal. Bei ihr wurde Bluthochdruck festgestellt und sie hat was am Herzen. Die Ärztin gibt den Auftrag ans Gericht zurück. Ich sage dann wird die Betreuung vielleicht nicht verlängert und dort an das Gericht abgegeben. Sie kann nichts dafür, dass sie diesen Krebs hat. Warum nichts dafür, das ist doch ihr Elixier, so wie sie das sagt, höre ich das deutlich raus und beende einfach emotionslos das Telefonat und sage, das Gericht wird sich bei mir melden.
Frau Srilanka kam ohne Termin die Tage und hat mir ein Schreiben vorbeigebracht wegen Besuchskontakte zu dem Sohn in Frankfurt. Sie wirkt noch sehr krank. Nächste Woche kommt die mit dem türkischen Pfleger, der heute auch dabei war als das Sofa in den Garten geflogen ist und sie gerade zur Beratungsstelle in der Deisterstraße fährt. Fleißig der Mann.
P-Monster ist sehr krank und auf meiner Handymailbox. Telefoniere täglich mit ihm. Rufe jetzt erst die Ärzte in Wunstorf an. Ich glaube, das geht vielleicht an denen vorbei, seine Verrücktheit. Wie verrückt einer ist, kann nur durch Vergleiche mit seinem sonstigen Zustand bestimmt werden. Da kann ich helfen. Die Ärztin mit der ich verbunden werde ist schon seit Monaten nicht mehr zuständig. Sie fragt, warum die in der Zentrale das nicht wisse. Der Kollege, den sie mir nennt und mit dem ich mich verbinden lassen soll war im Nachtdienst und hat das Handy abgeschaltet. Der Psychologe mit dem ich jetzt spreche war 2 Wochen krank und ist nicht so richtig drin in dem Fall. Dann Patiententelefon und meiner weiß nicht, dass die Katze von der Nachbarin versorgt wird.
Cooles Foto. Herr Minus macht echt Deichkind für Fortgeschrittene.
Seine Eltern wollen ihm 6 Monate Wahrendorff dafür verordnen und ich bin der Henker. Wir wollen uns zusammensetzen. Sie haben eine Liste seiner Verfehlungen im letzten Jahr zusammengetragen. Insgeheim findet der Vater es auch cool, wenn er mit dem Wasserkocher eine Steckdose flutet und alle Sicherungen knallen raus. Der Sohn macht stellvertretend die Anarchie, die ihm fehlt, aber es darf halt nicht zu weit gehen. Alles mit Maß und Ziel.
Herr Ihme will gehen und sagt, es sei meine Entscheidung und ich solle nichts Gegenteiliges behaupten, sonst wird er wütend. Ich telefoniere mit dem Arzt, den ich durch meine Anekdoten amüsiere und sage, wenn er erst Dienstag gehen soll und das so abgesprochen ist, dann ist das so und ich stehe auch dazu. Habe keine Angst vor Konflikten mit dem Hasen. Er hatte nach der Oberarztvisite vor 2 Wochen seine Chance auf Entlassung und jetzt müssen Medis ausgeschlichen werden. Basta. So habe ich entschieden. Ich rufe ihn an um es ihm persönlich zu sagen und er reagiert mit: in Ordnung. Man muss nur zu der eigenen Entscheidung stehen und klare Worte finden, dann wird das auch akzeptiert.
Die Ärztin aus der Deisterstraße. Ja, sie steht ganz schön unter Medikation. 20 mg Fluanxol ist wohl viel und ich habe Butterkaramelbonbons von Lidl VERGESSEN.
Die Region Hannover wegen angeblich fehlender 2,50 € mit Frist bis heute. Ich bin gut drauf als ich anrufe und habe mir die Sache vorher noch mal angeschaut und kann das gleich plätten. Sie hat es mir anders schriftlich mitgeteilt und jetzt ist der Ofen aus für mich oder will sie sich wegen 2,50 € mit mir streiten oder ihren Teamleiter mir geben, damit ich es mit ihm besprechen kann. Geht doch! Die Leute sollen vernünftig arbeiten und mir nicht meine Zeit stehlen.
Die neue Betreuungssache, der Typ, der in Österreich im Knast saß nach coolen bzw. depperten Aktionen, Raubüberfälle mit alten Polizeiuniformen. Ist bald soweit, der Strafverteidiger hat mich neulich im Gerichtsflur angesprochen und heute ruft die Betreuungsstelle an und es gibt wohl ein umfangreiches Gutachten.
Ich will Sonntag mit Suki in die Kirche und ihn katholisch segnen lassen, Tiersegnung, ich meine, wann gehen wir mal hin zu dem coolen Taufpfarrer?
Pasta mit Tomatensauce, höchst mittelmäßig. Bekomme ich für weniger Geld viel mehr (Geschmack und Kalorien) bei Karin Klemme. Auch die andere Eisfiliale hat gebrannt.
Die Kollegin hat ein abgelaufenes und angeblich verschimmeltes und halb leeres Bier auf dem Balkon entdeckt. Das lässt ihre Augen aufblitzen, wenn die Lebensmittelpolizei erfolgreich war. Ich find es langweilig und hätte sie gerne gefragt, ob ihr Bruder zu Besuch war. Ich stelle mir vor, wie ich Post in den Müll schmeiße statt in den Briefkasten, nein, dann gleich in den Schredder neben dem Postausgang. Mache ich nicht, aber manchmal hilft es sich das vorzustellen.
Hanni und Nanni von der Polizei sind wieder mit ihren Riesenpferden unterwegs, die auf Verkehrinseln halb bocken und mit dem Arsch im Straßenverkehr stehen. Stephan hat den Tischler gefragt, ob er ihm einen neuen Trolly-Burger (damals bei HL mitgenommen und aus Plastik) für seine Socken bauen kann.
Die Frau mit dem hirnorganischen Psychosyndrom, wo der Termin letztens nicht klappte, weil sie in der MHH zur Botox-Spritze war, aber nicht Schönheitsdings. Heute hätte ich es Suki beweisen können, dass ich da doch noch reinkomme. Ich bin früh dran und hole mir noch Karamellbonbons von Lidl bei der katholischen Kirche gegenüber (was wären wir ohne Lidl sage ich dann bei der Betreuten und 3 Frauen pflichten bei). Hier in Vahrenwald lassen sich dicke Frauen vom Taxi zu Lidl fahren und innen kauft ein Rentner Gartenhandschuhe, diverse Paare, Biere in Plastikflaschen, Krautsalat, Wattepads und Damenbinden sowie Socken und Turnschuhe und sagt: „schnell, schnell Mäuschen, ich hab Hunger“ zu der Kassiererin. Heute kommt eine vom Pflegedienst wegen Putzen und die Frau ist ganz auf mich fixiert, erst recht nachdem sie meine Visitenkarte gelesen hat. Wir wären Nachbarn, sie wohnt in Limmer. Die fitte Frau vom abW hört Ende des Monats auf und will mit 20 Stunden die Woche Berufsbetreuerin werden. Sie hat sich beworben und die suchen wohl auch Leute. Ich halte sie für fähig und rede ihr gut zu. Der Betreuten sage ich, dass Bankkarte Risiken birgt und sie ihr Geldausgebeverhalten ändern muss. Sie hört mir immerhin zu.
Wieder P-Monster aus Wunstorf, der wissen will wie es in seiner Wohnung aussieht. Nicht anders als der Stand heute Morgen. Er will, dass ich ihn mal besuche und ich sage, nur wenn es wichtig ist und nicht auf einen Plausch und den Pflegedienst will er wieder abbestellen, aber irgendwer soll nach der Post schauen. Das passt doch nicht zusammen.
Ich rufe bei der Polizei Welfenplatz an wegen der Anzeige der Betreuten bei der ich gerade war. Der Ex hat Bankkarte und PIN aus dem Briefkasten gefischt und ihr ganzes Geld für einen Monat abgeräumt und das bei so einer schwerbehinderten Frau. Ich finde es unmöglich, Die Frau von der Polizei kann mir wieder nichts am Telefon sagen wegen Datenschutz. Dabei sage ich ihr nur was und will die Tagebuchnummer. Auch Fax reicht nicht nach ihrer Vorhersage, weil dann wissen sie trotzdem nicht, wer ich bin oder ob ich es bin. Ich glaube schon und ob die mir wenigstens die Faxnummer sagen darf. Ich werde mich an ihre Worte erinnern, wenn mich nächstes Mal einer ihrer Kollegen in einer Betreuungssache anruft und was von mir will.
Frag Herrn Auge, wie die OP verlaufen ist und wie es ihm geht.
Ich habe einen Platten im Vorderreifen. Stephan sagt, ich muss eine Überziehung für die Frau beantragen, weil die hat nur noch 5,- € für den Rest des Monats. Ich habe bisher wohl zu wenig gemacht in der Sache. Warum taucht auf der Homepage vom Schauspielhaus Hannover immer diese 23 auf und Schlomo ist 2 Jahre jünger als ich, der alte Sack. Das ist krass. Wir schauen uns „Die Physiker“ an an dem Tag als Gravitationswellen gemessen werden können. Der Beweis für eine Behauptung von Einstein. Gutes Stück, schön umgesetzt die Irrenanstalt, die Zimmer hinter weißen Vorhängen, die zugezogen werden und Kameraeinstellungen werden darauf projiziert. Viel Schulklassen und hinter mir spricht die Mutti von ihrer roten Statement-Handtasche, die ganz schön wäre. Die Songs sind gut, einer Hip Hop über Zeit und über Schwerkraft, die überbewertet wird und die Sonne kocht auch nur mit Wasser, die gelbe Sau. Die zierliche Frau spielt super und auch den Typen, den sie spielt, beim Applaus Schuhgröße 34.
Hund abholen, schwarz-weiß Kopie. In Farbe wäre es besser, das Katzenbuch aus der Autisten-WG kann ich eintauschen. Lustig ist es, die depressiven Katzen, die eine Bachblütentherapie brauchen, aber es dem Behinderten abschwatzen ist es mir nicht Wert.
Ein Engländer im Anzug in der kleinen Küche, 2 Auftritte nacheinander in Bremen, wie gemeinsam verreisen. Frau Weiß und Wein 0,2 und Vorspeisen, sehr lecker. Ich lobe den Laden und sie erzählt einem jedes Mal was Anderes. Jetzt hatte sie doch keine Probleme mit den Nachbarn, im Sommer noch geheult und Film davon gemacht. Die hat doch irgendwas. Dann noch etwas Park und zuhause mit dem Hund spielen. Er kann sich so cool mit den Vorderpfoten an einem festklammern.
Muss ich den Blog umschreiben, weil ein Verwandter nach dem Link fragt und beleidigt sein könnte?
12.02. Traum: Straßenmusiker, junge Punks, wie sie früher zuhauf unterwegs waren als wir in unserer Jugend auf Reisen waren wie ich erzähle, alle kaufen sich CDs. Wie hätten ihnen 20 € extra geben sollen weil sie keine Hipster mit gepflegten Bärten sind sage ich dann noch. Alison aus den USA ruft an und will bei meinen Eltern absteigen. Meine Mutter will nicht, ihr wird es zu viel, weil sie uns da hat und will ihr eine Pension empfehlen. Dann sitzt sie mit am Tisch und es werden Schnitzel gebraten. Erst mal kriegen die anderen, aber sie bekommt dann auch ein Stück ab. Wir müssen irgendwo hin und ich hetze die Treppen hoch, aber bin schnell genug, Stephan hätte es geschafft. Die Hochbahn fährt, aber die nächste kommt gleich. Ein Taxi ist für uns vorbestellt, könnte wetten, dass da wo wir hin müssen gleich gegenüber ist. Die Männer tragen Frack wie Portiers. Sie sollen uns das zeigen. deuten die Richtung an, der ganze Platz heißt so. Die Schnellstraße ist wie eine Autobahn, aber mit Ampel, man kann oben rüber, aber dafür muss man zur Treppe laufen und alle überqueren die Straße unten. Keiner hat es mir geglaubt, aber der Zielort war genau gegenüber und man hätte mit einem Stein drauf werfen können. Dann essen gehen mit Andrea, den Amerikanern aus Milbray. Es gibt leckeren Eis mit zwei verschiedenen Eingängen und die Waffel soll man dazu essen und beide Waffeln gleichzeitig zu der anderen Sorte. Fischrestaurant und der Typ kommt französisch und macht eine Fischmayo selber und die darf man probieren und Jakobsmuscheln gibt es viele, Wir wollen das Menü essen. Später sage ich, ich hätte auch auf den Fleischhauptgang verzichten können und die Vorspeise mit warmer Avocado und viel Soße, dann ordentlich Fisch und Nachtisch, ich weiß schon was ich mag.
„Sympathy für den Teufel“ bekommt sehr gute Kritik von der Haz und wenn Stephan unbedingt rein will Ostersonntag nach dem Ballett komme ich mit, das hatte ich schon am Vorabend gesagt. Ich habe Suki mit auf den gelben Sessel gebeten und er liegt neben mir. Statt uns beide lieb zu streicheln, schubst ihn Stephan runter als er mich küsst. Das ist doof und auch wie meine Erziehung in Frage stellen. Gut, danach geht der Hund jetzt immer von sich aus auf den Stuhl und ich tue so als würde ich es nicht sehen, weil ich ihn nicht runterschmeißen will. Er geht nicht ins Bett und liegt 99 % auf dem Boden, also klappt es mit den Hausregeln.
Gravitationswellenforscher kommen aus Hannover oder geben die auch wieder so wie „Der Auftrag“ von Heiner Müller, was in Wien auf den Festwochen gespielt wird. Diese Corinna Haar-Dings kommt doch nicht aus Hannover. Das war hier doch ein Gastspiel aus dem Ruhrgebiet.
Stephan holt mein Fahrrad nach oben. Ich denke, der Hund läuft so dicht neben mir, dass er im toten Winkel ist, aber er steht angespannt vor der Tür, in die Stephan gerade reingegangen ist auf der obersten Stufe und weigert sich mitzukommen. Ich rufe, die Leute an der Haltestelle schauen komisch. Die Pflegekraft ist da. Barbusige Frau Dement empfängt uns. Sieht fast so aus wie mein Körper und ihrer ist 83, aber dafür nennt sie mich Schwester. Dann ist man wohl schamlos und läuft einfach in Kompressionsstrümpfe und Unterhosen durch die Wohnung, wenn man so Pflegedienste gewohnt ist und der Charakter sich auflöst und will dem Hund erst mal ein Katzenleckerli geben. Der Arzt hat das Zoo-Magazin im Wartezimmer. Reisen der Zoo-Freunde. Okawango-Flußfahrten. Sie hätte mich vergessen im Wartezimmer. Dann warten vor dem Wurstbasar. 4 Bahnen lang und sie bestellt Salate und was weiß ich. Soll ich den Hund anbinden und mir eine schlesische Wurst kaufen ohne Brot als erste Mahlzeit des Tages? Sie kommt schließlich mit einer großen Tüte raus und hätte sich eine Scheibe Wurst für den Hund geben lassen soll, soll sie zurück? Nein. Wir fahren die 4 Stationen zurück. Sie fragt, ob ich Morgen wieder komme. Nein, sage ich. Aber eine andere Schwester. Sie geht zum Bäcker und ich in ihre Wohnung und mache die Krankenversichertenkarte in die Pflegemappe zurück. Kann man mit dem Fahrrad in die Autowaschanlage und mit dem Wasserstrahl mal den Dreck entfernen, auch das Öl von der Kette und den ganzen Schmutz? Komme parallel an mit dem Handwerker und denke schon, na, will der zu uns und so ist es. Mein Bruder will im Frühjahr vorbei kommen. Ich schaue mit die Kopie an mit Bachblüten für depressive Perserkatzen, denen man ihren Gefühlszustand am Gesichtsausdruck ansieht.
Ich fühle mich schlecht und lege mich um 11:30 Uhr ins Bett. Mir ist kalt und es wird nicht warm, total durchgefroren, der Handwerker geht.
Mittagschlaf. Die ehemalige Babykatze meiner Betreuten, schwarz mit braunen Augen und Suki und greifen sich wechselseitig an. Ist nicht nur der Hund, auch die Katze fängt den Streit an, die beißt und durchstößt sein Fell mit spitzen Zähnen und Krallen. Mit einem Plastikstab mit Greifer trenne ich beide. Funktioniert Sanktionierung bei einer Katze wie beim Hund? Ach scheiße, muss Katzenklo besorgen. Gemeinsam sitz machen lassen und nebeneinander füttern. Wenn das nicht klappt mit dem Vertragen setze ich sie aus. Ich werde wach im Traum und frage Stephan, wie spät es ist. Was? Halb 6, hatte um 3 einen Termin, habe ich ihm nicht deutlich genug gesagt, hat er jetzt erst verstanden? Werde wach und frage, ob er es gewusst hätte. Ich bin latent sauer und glaube ihn nicht, was er alles auseinander geschraubt haben will und nein, ich will nicht, dass unsere Mumien ineinander gemacht werden. Ich schlafe gerne alleine. Ich bin ungnädig und bedanke mich für die Reparatur meines Reifens.
Nachmittags sitzt Stephan in der Ecke. Es geht um Traumatherapie, Berentung, dissoziative Störung, dass man Lücken hat und nicht weiß was war in dieser Zeit, eine viertel Stunde fehlt einem, jetzt soll man nicht mehr Auto fahren deswegen, was sage ich dazu. Missbrauch durch Angehörige und Nachbarn, 2 Vergewaltigungen, Mobbing am Arbeitsplatz, 4 Jahre lang systematisch, zum Schluss konnte sie nicht aus dem Auto aussteigen, nach 32 Jahren Arbeit krankgeschrieben, kein Selbstvertrauen mehr. Mutter hatte Depressionen und wollte sich umbringen und hat deswegen ihre Kinder nicht so viel angefasst, keinen Körperkontakt, damit sie sich nicht so sehr an sie gewöhnen. Das ist alles ganz schön krass, wie das Opfersein praktisch vorprogrammiert ist und es auch innerhalb einer Familie von Generation zu Generation weitergegeben wird, ohne dass man es will, wie der Fluch der Tante Elise bei uns in der Familie und andere die Betroffen sind haben bisher vielleicht nicht so genau hingeschaut und mehr verdrängt im Sinne einer normalen Familie und eines normalen Lebens. Jetzt werden Zeugen für eine Opferentschädigung gesucht. Nach 2 Stunden muss ich die Sache vertagen. Ich habe heute rein gar nichts geschafft von den anderen Sachen, die ich machen wollte. Mein Kollege wollte gestern mit uns essen gehen und stand gestriegelt bei uns vor der Tür um uns abzuholen.
Sport macht mir gute Laune, aber ich bin frigide in der Schulter und merke nichts bei den Dehnübungen. Die neue Trainerin hat eine angespannte Kieferpartie und das zieht sich in den Nacken. Ihr Bruder hatte Not-OP und einen Abszess am Zahn als sie letzten Freitag nach Cuxhaven gefahren ist um sich von ihrer Mutter verwöhnen zu lassen, also sie erzählt gerne. Ich mag sie.
Gutschein: essen im Titus, essen im Jante oder Ballett in Stuttgart und sie entscheiden lassen, was ihnen am besten passt und was sie mit uns machen wollen. Stephan plant ein Barreis-Wochenende in der bewährten Konstellation. Brauchen wir neue Pässe mit Chip für die USA sonst Visum?
Jante am Tresen, da kann man den Bedienungen mehr auf den Nerv gehen. Es gibt Flechten auf Kakaocreme (quasi wie Noma). Jan mit Mona verkuppeln ist spontan meine Idee. Sie sieht blendend aus und ich mag sie und will selber mehr von ihr, beide mögen Kopenhagen. Das dürfte reichen. An einer langen Tafel die Anwaltskanzlei, die Weihnachtsfeier nachholt. Wo sind die Chefs von früher, im Altersheim? Jetzt will ich Jan die rauchende Anwältin angedeihen lassen, die Hippie ist und älter ausschaut als sie ist nur weil sie raucht. Die Persianerjacke seiner Mutter liegt auf dem Boden und dient als Hundedecke. Die kann das ab. Er hat noch Haare, warum rasiert er die immer. Mal Frisur stehen lassen, aber im Urlaub auf Bali will man nicht scheiße aussehen. Das muss er mal zuhause wachsen lassen. Der Kollege kann mit dem Nachbarn in den Urlaub fahren und sich als Frau verkleiden. Er hat die Haare dazu und dann noch die Lippen rot, aber auf einer Vespa, geht das von der Statik her? Meine Phantasie geht mit mir durch. Suki weiß wie wirksam seine nasse Nase ist, wenn es darum geht Aufmerksamkeit von Menschen zu bekommen. Beim Kollegen drückt er sich hoch zwischen Tisch und Bein und schaut was auf seinem Teller liegt. Crowdfunding als Möglichkeit Geld unter die Leute zu kriegen. Der Kollege meint, dass Leute ihn ansprechen auf meine Konflikte mit dem Bürohund wegen BM und ich sage, ich bin zu feige es den Leuten direkt zu sagen und schreibe es und er meint, ich sei doch überwiegend offen und direkt und bei 80 %, wenn andere vielleicht bei 20 % sind. Das freut mich natürlich, seine Einschätzung. Ich bekomme Extragänge, die nicht zu meinem Menü zählen, weil die Küche mich liebt. Karotten mit gehexelter Hühnerhaut. Voll lecker. Ich liebe sie auch. Wir gehen dann anschließend nicht mehr zu uns in die Küche, was besser ist, sondern schlafen.
13.02. Traum wir sind mit Jan und Hilmar unterwegs, neues gemeinsames Büro, wird noch umgebaut und deswegen zögere ich bei der Anschrift und weiß nicht, welche ich nennen soll und wir erkunden die Nachbarschaft. Es gibt eine Kampf- und Tanzschule oben auf einem Dachboden. Lauter boxende Männer, das Training würde ich auch gerne mal ausprobieren, aber geht das? Dann wird es zu Hip Hop Gruppentänzen mit Choreo, die man aus dem Fernsehen kennt. Die Jungs suchen Rechner, es geht um andere Kanzleien, die Flachpfeiffe ist meistens nur der Sohn vom Chef, der durchgefüttert wird, die anderen haben irgendwelche Qualitäten, sei es, dass sie schlau sind und viel wissen haben und irgendwas gut können oder besonders brutal, unnachgiebig sind und alles bis zu Ende durchkämpfen und über Leichen gehen. Als wir in einem Feinkostladen sind mit viel verstaubter Ware und Piccolo-Sekt im Kühlschrank, plüschig mit Kunstrosen, was für Opernfreunde und Schwule, werden sie fündig. Zwei Laptops, die auch verstaubt auf einem Regal liegen machen sie an und der eine ist aus Holz. Wenn man die Bildschirme anmacht sieht man alles auf einem Holzmuster. Da muss man runterlöschen was drauf ist und das macht ein Freund von Hilmar und schreibt eine dicke Rechnung, die man irgendwie vom Kaufpreis absetzen kann. Schlau.
Suki tritt schwer auf meinen Fuß als würde er 70 kg wiegen und schwer lehnt es sich gegen mich. Er zeigt deutliche Besitzansprüche.
Auf dem Kackstreifen treffen wir die beiden Arschlochbeagles, die einem Kollegen gehören und ich bin schon genervt und wollte einen Bogen um sie machen, aber Suki ist viel weniger nachtragend als ich und geht wieder hin und erstarrt seitlich und lässt sich beschnüffeln. Der Hund ist mein Vorbild, zeigt mir wie das geht und hat die viel coolere Haltung.
Unten spielt ein Junge alleine im Treppenhaus. Oben greift die Yogalehrerin unerschrocken eine dicke rotgetigerte Katze, die zu uns reinspaziert ist. Wir sind alle erstaunt, dass hier zwischen Anmeldung und Kursraum noch eine Wohnung ist, wohl von Schweinske, vielleicht Mitarbeiterwohnung und Mama hatte gestern Schicht und das Kind muss alleine spielen, aber nur im Treppenhaus. Sie sagt „heute keinen Hund dabei“. Ich wollte Suki das Baby beißen und maßregeln lassen. Sie zeigt eine neue Asana, die heißt Pistole und man greift den Zeh mit den Fingern und schiebt das Bein durch bis es vorne ausgestreckt ist und balanciert auf dem anderen Fuß. Das gelingt mir richtig gut, d.h. es fällt mir sehr leicht.
Wir fahren nach Limmer. Auf der Brücke gebe ich dem Typen, der immer weniger Bein hat und im Pflegeheim Weddingufer wohnt einen Euro, er fragte nach 50 Cent. Bin extra zurück gefahren nachdem ich Geld aus der Tasche gefischt habe. Die Sonne scheint, ihm soll auch was Gutes passieren. Ich rege mich auf über böse kläffende Hunde, die an Leinen gehalten werde und erschrecke mich jedes Mal. Wie kann man so schlecht sozialisierte Hunde haben. Das nervt. Ich denke an Herrn Schwitzehand, dass ich ihm schreiben wollte, wann er seinen Briefkastenschlüssel abholen will, weil er Montag doch seinen letzten Tag in der Therapie hat. Könnte auch bei ihm vorbei gehen, weil wir gleich um die Ecke sind so auf einem Samstag und ihn überraschen, aber keinen Bock auf Dienstlich in der Freizeit. In dem Moment kommt er uns entgegen mit seinem FCK NZS T-Shirt. Stephan ist er sympathisch, aber er sieht mich nicht, Tunnelblick. Im Rossi sitzt der Kollege mit seiner Tochter. Schön ist es in der Sonne und lecker. Sie wollen zu Foto Haas, weil das Objektiv klemmt. Ein Jahr im Ausland, die Frage ist wo. Der Kollege ist ein toller Vater und die Tochter 17. Ein schwieriges Alter, ich kann mich erinnern und es ist gut, wenn man das überwunden hat. Man ist noch ganz fremd im Körper, der sich komisch entwickelt und man kann nichts damit anfangen und ist ganz unsicher. Die wirken naiv und einfach überhaupt noch nicht bei sich, als seien es noch keine vollwertigen Menschen oder man muss sich mehr auf sie einlassen um ihnen Eigenarten abzugewinnen, halt sehr formbar, Ton. In meinem ehemaligen Atelier ist jetzt ein Accro-Yoga und sonstewas Studio drin. Moving Bones. Helle Fabriketage. Fössestraße 77 Hinterhaus. Das ist es. Der Kollege hat bei dem einen Trainer schon geübt und war nicht begeistert. Heute Abend Gastspiel, Maxim Gorki Theater. Ich glaube, es gefällt mir nicht so sehr, aber mal sehen. Aldi Macadamia-Eis. Immer wenn ich in den Laden gehe (und das ist selten) ist Barny da. Ein Typ aus Linden der genau ausschaut wie Barny von den Simpsons. Suki und Stephan warten draußen. Was nur tun mit dem angebrochenen Tag. Pflanzen umtopfen. Mama schickt mir die Leggings geflickt und meiner süßen Karte und ich freu mich so, dass ich richtig gelegen habe mit dem Ohrringen. Sie hat es so was von verdient.
Ich darf nicht zu hart mit dem Hund spielen, wenn ich mich mit 80 kg ranhänge, dann kann ich dem kleinen Hasen einen Zahn ziehen, das verliere ich aus dem Auge, weil er gerne hart spielt. Nachmittags zieht sich die Familie ins Schlafzimmer zurück. Aus alten Kartoffeln mit Mangold und einer Paprika mit Kokosmilch eine Suppe machen. Tut mal wieder gut Nahrung am Herd zuzubereiten. Paps lässt seine Nase machen, müssen 2 Chirurgen anwesend sein, ein Schönheitschirurg, damit die Nase danach noch ausschaut wie eine. Nicht alle in Bayreuth treffen, dann wird man keinem gerecht und wir zerfleischen uns alle, so die Befürchtung meiner Mutter. Ich bin dann von den Kindern genervt und sie wollen die Enkel sehen. Auf Teneriffa kann man sich mehr auslaufen. Meine Schwester ist gut drauf. Morgen Kino? Erst mal Theater. Ist echt super und viel besser als erwartet. Wir treffen mehr Leute, die wir kennen, als sonst. Andrea, Wolfram und Andreas Vater. Sie steht auf die Autorin. Total hübsch sein als Schauspielerin schränkt ein. Diese Frauen haben es echt drauf. ADHS und Borderline echt gut gespielt. Unser Liebling ist die unscheinbare, die Zumba tanzt. Sie spielen und singen alle richtig talentiert. Keine Minute ist es langweilig. Nicht nur synchron können sie gut, auch Geräusche wie Handy klingeln. Haare und Fett kann man wegmachen, aber diese Ausscheidungen. Wozu so perfekt sein, wenn man dann am Ende nackt verbrannt wird. Sie haben Angst, dass sie von dieser Desorientiertheit der Jugend gleich im Alter ankommen mit diesem verbitterten Gesichtsausdruck, der verrät, dass ein Verspechen sich nicht erfüllt hat. In Chemie mittelmäßig, wir sollen mal ihre Kunden fragen, aber das Internet weiß wie und besser als Bomben oder Drogen verkauft sich Viagra, Rattengift mit Traubenzucker für die vermeintlich bessere Erektion. Sex versteht keiner. Diese Vorstellung von dem wie es sein soll, eine Wiese, aber trocken und ohne Insekten, stundenlang küssen und sich in die Augen schauen und aneinander pressen. Alte Männer, die einen in der Disko ansprechen und mit Chucks versuchen von ihren Gesichtern abzulenken. Sie stellt sich die jetzt vor beim Sterben, wie sie sagen: ich will noch nicht gehen und sie ihnen die Augen zudrückt. Vater ist gegangen als sie 16 war, aber statt Ideen zu entwickeln und ein Vorbild zu sein hat die Mutter gewartet, dass was aus der Wand wächst. Was nutzen einem die Fans, wenn einen so Leute mögen ist das auch keine Auszeichnung. Recht haben sie. Thomas ist mehr Wert als 100.000 Justin Bieber Fans und mir ist auch meine Familie wichtig und die Betreuten, die bedeuten mir mehr als viele Freunde oder vermeintlich interessante Künstlern und Bildungsbürgern mit schönen Wohnungen, die gut kochen können. Da steckt mehr Jesus drin. Das Stück sollte man vielen Leuten empfehlen, weil es Morgen noch mal läuft statt Kino. Ist zum Stück des Jahre 2014 oder 15 gewählt worden. Wir lieber in „Spectre“ statt Apollo, solange der noch läuft. Auch frühe Vorstellung.
Käse- und Honigbrote, ein Bericht über die Essenskulturen (mein Gott habe ich Lust auf Honig nach diesen Veganern und essen wie die Neandertaler, aber outdoor Kleidung tragen, warum nicht Klamotten wie in der Steinzeit tragen und keine modernen Stoffe oder Verarbeitungsmethoden, sondern Tierfelle mit Kotresten drin?) und Häkeln, dann ins Bett. Suki kommt einem hyperaktiv vor und fährt schlecht runter. Zuhause wird er auch nicht rund um die Uhr bespaßt, es muss an uns liegen, meine Energie? Ein neuer Betreuter hat sich bei mir beworben, aber an meine alte Mail Adresse. Sein Betreuer ist telefonisch nicht zu erreichen, dann soll er bloß nicht zu mir wechseln, ich bin es erst recht nicht.
14.02. Traum: Hochhäuser in Berlin, edle Hotels, in denen Menschen wohnen. Alex im obersten Stock (18) neben dem Restaurant. Wohnung, alles nur vom feinsten, der Ausbau, die Lampen und Materialien und dann der Ausblick. Die alten Logos werden von einem Beamer an die Decke gestrahlt wie das Batman Logo in die Himmel geschrieben. Wir können auf einem Schleichweg direkt in die Küche und hier ist ein alter Ofen eingebaut, was auch gut passt. Wellnessbereich. Ich treffe Martin, der im Mehrbettzimmer schläft. Er kommt mit zu Alex und die zeigt ihm den schwarzen Stift mit dem Uwe, ihr Mann sich Socken auf die Füße malt. Er probiert das, auch als Handschuh und ich male mir eine böses Joker Lächeln in schwarz ins Gesicht. Alex Kinder, der Sohn will Englisch mit mir üben. Ich sage ihm, dass ich ihn sehr mag, die Tochter war noch mal schwimmen und ich lobe auch sie. In dem anderen Hotelturm wohnen meine Eltern. Jetzt zeigt sie mir den Weg dorthin. Ich bin sonst immer ganz nach oben gefahren und dann wieder runter, weil ich das Gebäude dann gesehen habe und mich daran orientieren konnte, jetzt weiß ich, wie man quer fahren kann.
Schneeflocken treiben quer. Der Hund steht nicht mit auf, sondern bleibt liegen. Andras hatte gestern Geburtstag, Stephan hat es mir noch erzählt. Ich werde ihm was schreiben. Flohmarkt habe ich keine Lust, war immer stressig mit Hund, unsere verschiedenen Erziehungsansätze, außerdem schneit es, außerdem ist hier zu viel Unordnung, Pflanzen umtopfen, seit Monaten schon drücke ich mich davor oder diese Briefe meiner Oma suchen oder, oder. Ich schreibe dem neuen Bewerber. Er kommt wieder von dem Bewährungshelfer, er soll sich nächste Woche bei mir melden.
Ich zeige dem Gasthund durch Öffnen der Balkontür, was ihn draußen erwartet. Eine gemeinsame Runde Kackstreifen mit Rädern und beiden Erziehungsberechtigten und dann Gersterbrötchen. Stephan fragt, welche Rolle meine Brüste und was das darunter sei. Eine Rolle Brüste, eine Rolle Bauch. Ich erkläre ihm, die Brüste lassen sich beliebig Formen, der Bügel-BH ist eine Lüge, der eine bestimmte Form vortäuscht, wie Brüste aussehen sollen, aber mit dem Sport-BH lassen sie sich auch einfach eine Runde flach bzw. zur Wurst formen. Das ist ehrlicher. Feuchte Nase gegen nackte Haut ist effektiver und das weiß er bestimmt auch, aber manchmal erwischt er nur die Wollhose. Vielleicht ist der doch blöder als wir dachten, wegen Austrialian Shephard versuche ich ihm zwei Spielsachen namentlich beizubringen. Hol den Virus und hol das Baby und dann machen wir Werf- und Zerrspiele damit. Er ist 4- (ausreichend bis ungenügend), aber vielleicht hat er auch keinen Bock und will mehr selber bestimmen oder ich mache es falsch mit dem Beibringen. Ich habe nur noch 2 Dreads, die an wenigen Haaren hängen. Ihre Tage sind gezählt, sollte ich sie heute gleich abschaffen? Den Sommer werden sie wohl nicht mehr erleben so viel steht fest.
Telefonate mit der Barreis-Gruppe um die Planung umzuschmeißen, zumindest die Hälfte der Gruppe hat nämlich keinen Bock auf die Plüsch-Hölle mit 1000 Zwergen, die dort arbeiten im dunklen Schwarzwald. Die schicken meiner Mutter Geburtstagsglückwünsche, also Hochglanzwerbung, wie wir sie alle bekommen haben und sie findet das völlig überkandidelt und es törnt sie ab. Im Hamburg waren Mutter und Kind krank. Das Patenkind braucht langsam die Anregungen einer Kinderbetreuung, zumindest 3-mal die Woche, aber die Mutter muss noch davon überzeugt werden. Ich wollte Oberfranken vorschlagen in Nürnberg mit Grabbesichtigung und dann die Landesgartenschau gleich mit abreißen, aber die aus dem Bühler Tal fahren zwei Wochen nach Nürnberg und schlagen Wien vor. Dann fliegen wir halt ein drittes Mal nach Wien, das geht sich aus. Riesige Wohnung am Augarten mit 6 Schlafzimmern und 3 Bädern macht man auch nicht alle Tage und Gründerzeithäuser, die so was hergeben gibt es da. Stephan sagt lieber Gruppe teilen und zentraler am Naschmarkt in der Nähe. Er lässt sich Gravitationswellen erklären. 60 Sonnen sind zusammen geknallt von der Masse her vor 1,3 Milliarden Jahren und jetzt ist das messbar von groß wie ein Proton (also können die auch bald die Fürze von Mücken messen) und sagt Paps, dass er geschafft hat, was Einstein nicht gelungen ist, nämlich den 31. April nachzuweisen. Ich kann Paps verstehen, Mama hat immer genervt, dass er die Nase anschauen lassen soll und jetzt will er es hinten sich bringen und hat OP Termin, da heißt es auf einmal nicht im Sommer operieren, da gibt es mehr Bakterien hat die Homöopathin gesagt. Mama vermutet Allergie und muss Salzwasserdampf machen nach dem Röhrensee. Vielleicht einfach hartnäckige Erkältung, habe ich noch nie gehört, dass Mitte Februar irgendwelche Gräser eine Rolle spielen. Bei ihnen blüht angeblich schon was. Trotzdem. Steffi kommt und holt den Hund. Sie hat zum Glück den Bowie Button einer Bandmusikerin geschenkt, die auch eine Woche geweint hat. Das war viel besser. Sie denkt immer an mich und ich liebe sie trotzdem. Sie ist begeistert von Bremen, wie England, die kleinen Häuser und viel lockereres Bauamt und lustige Anbauten aus Glas und dann bunt und mediterran, also alles was wir lieben. Stephan hat ihr Theatertodoliste geschickt, war Versehen, wollte er sich schicken, aber Markus hatte auch Liste bekommen und war über unseren Theaterfahrplan bestens informiert. Lustig finde ich, dass er es mir unterstellt. Ich kenne meine Ticks und seine und behauptet auch nicht, dass diese Ohrclips vielleicht ihm gehören könnten. Mein Bruder, die Brüder Karamasow ist „nichts für die Kids“, ist wohl Dostojewski und sie gehen dann ins Kino. Ich dachte ohne Kids oder ich kann die Karten auch wegtauschen, wenn sie da sind. Sie können auch am Donnerstag kommen und ich arbeite Freitag nur kurz (ich kann mit Doro zum Sport gehen). Ich weiß leider als Nichtautofahrerin nicht, ob es besser ist Sonntag Lkw-frei oder Montag zurück zu fahren. Wien haben die Kinder keine Ferien und dann geht nur Wochenende. Immer wird mit der Vorwurf gemacht ihn auszuschließen, dabei sind es seine eigenen Entscheidungen. Das nervt, aber er kann nichts dafür. Ostern nach Bayreuth und hier Theater absagen lohnt sich nicht, weil da ist die Gartenschau noch nicht. Mensch, das scheine ich nicht hinzubekommen mit meinen diesbezüglichen Plänen. Ich sage den Termin beim Insolvenzverwalter Morgen ab. Das geht auch schriftlich und ich dachte, die Sutelstraße sei in der Südstadt, zur Noltemeyerbrücke will ich nicht rausfahren bei dem Scheißwetter und wozu auch, wenn 1,45 € Porto oder ein Fax reicht.
„Spectre“ ausverkauft. Wäre wieder gefahren, wenn ich geschnallt hätte, dass wir eine halbe Stunde warten müssen auf den Ausweichfilm, den ich spontan gebucht habe. Stephan soll anfangen 9 Nächte NY zu planen, das ist tierisch lange und er wollte möglichst lange in der Stadt sein und nicht aufs Land fahren, dann brauchen wir Programm. Wegen Wien ist es jetzt wieder entzerrt die nächste Reise und ich habe keine Panik, dass wir es alles nicht unterkriegen. Die haben einen neuen Banh Mi Laden in Wien. Nein, das kollidiert nicht mit meinen sonstigen Essensplänen, weil Pate und Vietnamkaffee ist was zum Frühstück. Sitzen ganz am Rande, Reihe Q, das ist auch mal ein Erlebnis, die Optik, was ich aber nicht wiederholen muss. Muslimische Pärchen, die kuscheln und aneinander klammern, lassen sich „Deadpool“ zum Valentinstag auch nicht entgehen. Sollte auch ein Liebesfilm sein. Nach der Werbung wird der Vorhang zugezogen und es gibt eine Licht- und Soundshow. Das befremdet. Der Hauptdarsteller hat Krebs und wird durch eine sadistische Folterbehandlung entstellt und unverwundbar. Die Hand, die nachwachsen muss, weil er sie sich abgeschnitten hat um sich zu befreien ist ganz klein, er will onanieren und schickt die blinde, schwarze. alte, cracksüchtige Mitbewohnerin raus, weil damit fühlt er sich bestimmt ganz groß an. Er hat 16 Kilo Koks in der Wohnung versteckt neben dem Mittel gegen Blindheit. „Viel Spaß beim Suchen“ sagt er ihr zum Abschied. Es wohnen nur 2 in dem Schloss, mehr X-Men konnte sich das Studio nicht leisten? Der Teenager-Gruftie ist der Sidekick von dem großen Russen aus Stahl, Lehrling, verknallt in den, gut, dass war Robin auch immer in Batman. Die Superhelden machen immer diese Superheldenlandung und die ist ganz schlecht für die Knie. Man denkt immer, dass Superhelden den ganzen Tag Helden sind, schon morgens beim Aufstehen und dann beim Zähne putzen, aber es sich nur 3, 4 Momente im Leben auf die es ankommt. Gut gesehen und gegen den sonstigen Pathos. Animation beim Abspann, dass Einhorn und wann man das Horn masturbiert, dann kommt Regenbogenfarbenes Ejakulat raus und es kackt Geld. Viel besser als diese Superman-Filme, die es ernst nehmen. Er packt immer eine Riesentasche voller Waffen und lässt sie im Taxi liegen. Wir wollen Pizza holen bei Fratelli (obwohl wir im Kino volles Snackprogramm hatten mit mitgebrachtem Posh Popcorn, süß und salzig und Ritter Sport mit Tortilla.Chips drin, Salznote in der Schoggi mag ich und mit den Chips gleich miteinthalten passt wie eine eins zum Rahmenprogramm) und ich fahre nur mit um zu schauen, ob die offen haben und Stephan holt dann take away, so der Plan und genau zeitgleich kommen Michi und Markus aus dem Apollo und wir essen dort im Hinterzimmer und werden eingeladen. Die Pizza ist lecker, schön viel Mozzarella und salziger Teig. Riesenrammler, der Kopf größer als der der Frau, die ihn hält, Jonny Depp als Trump. Herr der Fliegen in Berlin zusammen an einem Wochenende im März. Mit ihnen will ich überall hinfahren, chinesische Zierhirsche für den Schrebergarten, die Doppelparzelle. Die sehen gut aus, die scheuen Dinger. Gänse kacken alles voll und diese Laufenten, die Schnecken fressen sind psychisch instabil.
Dann ist das passiert wo vor mich Stephan gewarnt hat, die BM-Abmahnung, aber ich habe es billigend in Kauf genommen, ich wollte es nicht anders. Wenn er gesagt hat, das ist zu krass, habe ich Zensur geschrien. Wenn ich Kollege schreibe, wissen viele der Leser Bescheid. Dieses Mal ist es nur zuordenbar für die Menschen, die dabei waren und es eh mitbekommen haben. Die können nur meine Wertung lesen. Heimlich lästern scheint den Menschen besser zu gefallen als wenn sie es schwarz auf weiß lesen können. Ich sage immer, ich bin ehrlich, auch wenn es mir Nachteile einbringt und schreibe ja auch schonungslos über mich, so meine Selbstgerechtigkeit. Stephan sagt, ich verletze Freunde und stifte Unruhe. Ja, ich bin beinhart. Vielleicht auch Grund zur Selbstkritik, nur ändern fällt mir schwer. Daisy Domergue sage ich nur, auch wenn es weh tut und die Konsequenzen hart für mich sind. Warum lesen, wenn man es scheiße findet. Ich bin bei fb wenigsten konsequent ausgestiegen. Dieses wer schreibt, wer liest…selber groß. Ich denke, es spiegelt viel wieder, wer es aushält und man wächst daran und wer ausscheidet bei mir. Ich bewundere Claudia, die echt hart im Nehmen ist. Da würde ich vorher bei mir kündigen, die Freundschaft. Ich schreibe es in erster Linie für mich selber. Das ist wie dieses sich stylen um zu provozieren und aufzufallen. Das war immer die Theorie meiner Eltern, sie ist aber falsch. Wie ein Bayreuther Freund feststellte, ich konnte da ungeschminkt und in Bauarbeiterkleidung in die Metzgerei gehen und alle haben sich umgedreht. Ich bin nicht so der Märchentyp, muss es vielleicht werden und mir Geschichten ausdenken. Dann kündige ich vorher das Atelier Buttermusch, weil mich das dann nicht mehr interessiert und mache was anderes. Ich muss sterben, aber was ich bis dahin mache, entscheide immer noch ich.
Mein Kuh-Onkel (2. oder 3. Grades) schickt mit eine süße Collage und fragt nach dem Horn basteln. War noch nicht dran.
Ich habe neulich noch gedacht, wenn ich die letzten 8 Jahre Revue passieren lassen, habe ich mich schon noch ganz schön verändert, aus meiner Sicht weiterentwickelt, mehr zu mir gefunden. Der Vierzigste da hatte ich auf der lustigen Superheldenparty mein erstes Hütchen an, dann zaghaft Kleine und Blumen-Haarclips in Kalifornienurlauben, bis hin zu untragbar Großen. Da ist viel passiert, innerlich und äußerlich in der letzten Dekade und 2 Jahre habe ich noch. Wenn ich eines von Malottke gelernt habe, dann keine übereilten Reaktionen. Erst mal drüber schlafen. Umgetopft habe ich nicht und die Briefe sind auch nicht aufgetaucht.
























































































