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Orientierungslosigkeit durch alleine schlafen

08.04. Traum: Es geht um Tiere aus früherer Zeit auf Tafeln. Der Bär wog 100.000 Kilo. Ich sage, das seien ganz schön viele Nullen. Das ist so schwer wie ein Mercedes wird mir erklärt. Es geht um Sport in einer Kirche, der Pfarrer ist gut und bietet wohl auch diesen Kurs an und ich mache mit und man ist im Raum aufgestellt und ich sage danach, er war nicht so anstrengend und hätte ruhig doller sein können und ein Glasdach was aus einer riesigen Figur besteht und so tief hängt, dass man es anfassen kann (was ich tue). Der Kollege, der krank ist und bei dem ich mich melden will (in echt) kommt vorbei. Der Bürohund ist da und ich stelle mich schützend in den Weg, dazwischen. Davor hatte die Tochter erklärt, dass sie sich in den Ferien um den Hund kümmern muss und ihn nicht mehr so scheiße finden würde. Ich sage, Futter macht Bindung. Das gibst nur noch Du ihm und zuhause bekommt er nichts. Dann orientiert er sich schnell an Dir. Langsam hat sie genug und will auch mal ins Schwimmbad solange noch Ferien sind. Der Kollege hat was dabei und ist gehbehindert. ich komme mit runter und hole es. Es ist ein Schriftsatz in einer verwaltungsrechtlichen Sache, die ich für ihn gemacht habe. Es geht immer um irgendwelche Regionspräsidenten und er fragt warum schreiben die das und das. Haben wir nicht so und so vorgetragen. Doch, das haben wir geschrieben, das weiß ich noch. Ich nehme ihn hoch und der Kollege aus meinem Büro fragt, wer verantwortlich ist und ich sage, ich. Er schreibt für mich und ich diktiere. Der Schriftsatz besteht aus Blech und ich schneide einzelne Sätze aus (da geht es meines Erachtens um das Treppenhausangebot und das Stephan gestern gesagt hat, er habe die Preise ausgeschnitten). Er braucht nicht alles schreiben, ich kann mal übernehmen und das aus einem früheren Schriftsatz markieren und einfügen. Dann bekomme ich eine Lieferung mit Bastelsachen. Schwarze unregelmäßige Stücke, wie Bügelperlen aus Lava, aber ganz leicht. Die sind cool zum Basteln, aber eine ganze Tüte voll. Da kann ich welche abgeben. Dazwischen sind bunte Steine (auch mit Loch, also Perlen). Grüne und schrumpelig. Die sehen aus wie schimmelige Möwen sage ich laut und suche sie raus. Es müssen 10 oder 12 sein.

Ich muss krass ins Bett gefallen sein (wie sonst nur wenn man besoffen ist) und habe meinen Rock angelassen, wie ich morgens merke und es ist so schön warm unten herum. Erst hatte die Blutung nachgelassen und es war mal weiß, nachts hat sie wieder an Fahrt aufgenommen. Lese Stephans Mails u.a. wegen Kontoauszüge für Jahresrechnung die fehlen und seine Zeugenaussage. Nachts vor dem Einschlafen und morgens fällt mir ein, wie ich das Gästezimmer besser frei räumen bzw. wo ich meine Sachen hintun kann.

Die Nachbarin von unten schreit wieder.

Artikel in der Haz über „Zug-Unglück“. Tierhalter baut Fallstrick mit seiner Leine und will Schmerzensgeld. Die Leute sind so dreist. Ich will einen vermeintlich leichten Betreuungsfall nicht übernehmen, weil der Sohn aus dem Bekanntenkreis persona non grata für mich ist und mit dem hätte ich dann zu tun und das will ich nicht, auch nicht gegen Geld. Ich bin konsequent. Das Kleid aus Wien ist wenig vorteilhaft, aber egal. Ich bastele einen Jägerglücksbringer von Steffi an eine Brosche aus der Zeit, wo ein Anhänger fehlte. Das passt gut, vielleicht zu gut. Ich habe eine beulige, rauhe Nase. Ist genetisch bedingt die Veränderung und konnte ja nicht immer süß bleiben.

Die Movember-Leggings geht auch in den Container. Der Witz ist durch und die Hose sieht oll aus. Bedienung der früheren Metzgerei und Lorberg bei Lidl. An die muss ich dort auch immer denken. Die hat uns die 2 Mal als wir im Lorberg waren gefüttert mit kleinen Lidl-Nachspeisen. Eis und Stollenkonfekt. Da musste ich bei den Mini-Eistüten, die aus Verpackung bestehen denken wegen der XXS Portion und alle Frauen sagen: süüßß.

Herr Teheran auf dem AB und in echt. Wie dringend es ist, er müsste schwarzfahren. Ist es gefährlich (und damit meint er, wird er verhaftet und/oder eingewiesen). Nächste Woche kommt sein Vater wieder aus der Türkei und da kann er sich Geld pumpen. Er soll nicht schwarzfahren, keine Straftaten begehen. Die Akte ist schon dick genug. Er soll die Nachbarn in Ruhe lassen, den Ball flach halten nicht den ganzen Tag irgendwo anrufen, Polizei, Jugendamt, alle verrückt machen, er gefährdet sich das selber bzw. provoziert die Einweisung, ruhig sein, ausreichend schlafen. Werde laut, ob er es nicht verstanden hätte.

Die Bestattung ist bezahlt von Frau Bettlägerig. Die HV wechselt ständig und hat das NK-Guthaben doch nicht verrechnet und Miete eingezogen. Rufe an bei der neuen Hausverwaltung. Die hat die Unterlagen von der alten erst gestern bekommen sie müssen Montag noch welche in Kiel abholen. Die wissen nichts von den Abrechnungen und Guthaben und haben 600 Wohnungen übernommen, sichten das so schnell wie möglich (sind auch nur Menschen) und dann bekommen die Mieter das selbstverständlich ausgezahlt. Warum müssen die Mieter unter diesem ständigen Wechselchaos eigentlich leiden. Das hilft auch nicht weiter, aber ich musste es loswerden.

Mein Betreuter, der eigentlich wegziehen will und Berufsmusiker ist und gerne Finanzchaos macht vor allem mit Umschuldung und Versicherungen hat neue Versicherungen, die nicht einziehen konnten. Er scheint in einen Harley Motoradclub eingetreten zu sein. „Alte Werte MC“. Die Sehbehinderte kauft zu viel bei QVC und Frau Opferentschädigung, die ich neu habe und die nicht sprechen kann und mit der Miete im Rückstand ist lässt sich für über 14 € Briefumschläge der Postbank zuschicken und füllt damit Überweisungen aus, die mangels Deckung nicht durchgeführt werden können. Das werde ich Montag erklären dürfen, dass das wenig sinnvoll ist.

Ich gehe alleine mit Harald in die Kantine, mein Mann will nicht.

Vor meinem 10:30 Uhr Termin schneit Herr Ihme rein. Hat er mir wehgetan fragt er nach dem Handshake wegen Ring. Nein, wollt er mir wehtun? Will nur 60 €. Muss sich unbedingt Ausweis besorgen, braucht Geburtsurkunde, soll er beim Bürgeramt machen. Wenn er Montag die Quittung vorzeigt, gebe ich ihm 15,- € extra. Soll mal um 15 Uhr Montag kommen und das üben mit den Terminen und nicht sagen: kein Problem, weil das hat noch nie geklappt und wenn es klappt wäre es ein Wunder für mich und nicht weniger.

Heinz von beta, meine, ganz in rosa, sogar die Jack Wolfskin Jacke, ist da ausgetreten wegen der fiesen Frauen, hat ihr Zoojahreskarte besorgt und Hunde aus dem Tierheim darf sie Gassi führen. Tailer und Puma, Tailer hat gleich nach 3-mal eine Interessentin und das macht sie traurig (soll sich für den Hund freuen, dass er aus dem Tierheim kommt). Sie weiß wie es ist im Heim, kennt Menschenheime. Der hat ihr Pfötchen gegeben von sich aus und gefährliches Maulkorbhündchen wirft er sich auf den Rücken und will gekrault werden. Das zeigt, dass er ihr vertraut, sagt Heinz. Zeigt mir die Ausweise. Annabad. Hat Schuhe mit Riemen hinten für Schwimmbad besorgt, weil die Schlappen das ist sie immer durchgerutscht und nicht dass sie ausrutscht im Schwimmbad. Hat sich extra große Oropax geholt aus der Apotheke. Die Nachbarn rücken Möbel und machen Krach. Neben ihr die junge Italienerin, die Ziege, sogar die Assis im Haus hauen ab wegen Krach und sagen: wären sie doch nicht da hingezogen. Der Fußboden vibriert und sie hat Angst, dass sie durch den Fußboden bei den Nachbarn reinkracht. Sogar der Klempner hat das zu laut gefunden und sie soll sich beschweren. Der Säufer, der immer die Metalltür geknallt hat, hat aufgegeben. Sie muss immer flüchten, sie hat Husten und muss trotzdem aus der Wohnung flüchten, wenn sie abgesaugt hat und kann sich draußen nicht einreiben. Heute Abend Kulturprogramm, hat Heinz die Karten besorgt über die üstra, ist für Leute, die weniger als 1.000 € haben, die machen sich lustig über die die kein Fleisch essen. Broccoli ist verliebt und Heinz hat ihr Tipps gegeben, dass sie Entenbabies gucken kann bei den Anna-Teichen, aber die hacken dann, die Entenracker, weil sie den Nachwuchs verteidigen, ist ja klar. Ich mache ihr Excel-Tabelle für ein Lärmprotokoll und muss etwas tricksen, weil die Vorlage schreibgeschützt ist. Nebenbei belästige ich meinen Mann mit Hunden, die eine Pflegestelle suchen. Zenek gefällt ihm gut. Ich kann nicht meinen Betreuten zu C& A begleiten. Das versteht meine Betreute, die das Telefonat mitbekommt. Ich muss hier sein wegen Notfälle wie ihrer.

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Frau Babykatze rufe ich an, weil Freitag der ehrenamtliche Besuchsdienst kommt. Alles scheiße. Sie hat Depressionen, 20 € sind weg, Katze ist krank, Pflegedienst wieder wechseln. Oh Mann, immer dasselbe.

Die Ossi-Frau (Deutsche Rentenversicherung Gera), ist untergegangen, das sie nachschauen wollte und die Akte suchen, hat sie vergessen. Ich muss ihr hinterhertelefonieren und mein Rentenantrag mit den ganzen Anlagen hat sich doch angefunden und sie macht sie jetzt ran.

Kantine. Ich kriege den größeren Fang. Frittierter Fisch mit Hummersauce und Krabben. Dazu gibt es Wirsingrahmgemüse. Mhhmm, gibt auch Kalbsleber, iihh sagt der Vegetarier und hätte ich nicht neulich gesagt, dass meine Mens so ausschaut. Das hat er sich gut gemerkt, aber wie rohe Leber und sie hier ist ja gebraten. Mein Fall von gestern interessiert ihn und der ist auch spannend für politisch interessierte Menschen. Wer weiß schon, dass kiffen mit einem 17 Jährigen mit einem Jahr Mindeststrafe bedroht ist nach dem Gesetz, d.h. das muss so angewendet und durchexerziert werden. Er will wissen, wie es mit der Abgabe an Alkohol an Minderjährige ausschauen würde. Was weiß ich. Harald hat eine neue Kamera und man sollte seine Arbeit lieben. Das ist sehr wichtig. Heute Abend kommt sein Freund vielleicht mit, der eine und der andere und es ist auch Konzert im Stumpf. Es spielen 3 Bands und nach Kopernikus neulich. Nächste Woche ist irgendwie schwäbisch angesagt in der Kantine, saure Linsen mit Vegi-Würstchen und Knöpfle und Käsespätzle. Was bauen die hier auf frage ich einen Typen, der Arbeitskleidung trägt und dazu gehört als ich auf mein Rad steige. Er darauf: Sie kommen nicht aus Hannover, oder? Irgendwie antworte ich nicht und er sagt es mir trotzdem: Marathon und ich lasse nicht nach und will wissen wozu man die Erdinger Buden braucht, komme dann aber selber drauf: für die Schaulustigen und er: das ist ein EVENT! Ja, joggen ist die neue Volkskrankheit fällt mir dazu ein. Harald findet mein Kleid fühlt sich gut an, aber das ist ekligster Poly-Stoff und ja, das wäre gut gegen Hundehaare, quasi immun dagegen und er sagt, meine Klamotten riechen immer so lecker. Das ist der alte Blutgeruch, der hoch zieht, verrate ich ihm. Dann zeige ich ihm meine Beulen am Hals. Große Dinger, wie Kehlkopf, aber den haben Frauen nicht. Ist meine entartete Schilddrüse und eine Beule auf der rechten Seite ist dazu gekommen. Ja, lass ich kontrollieren und habe auch Termin zum Schallen, aber erst 4 Monaten nachdem ich angefragt habe. Immer wieder fährt der 500er Bus an mir vorbei, auf dem steht Gehrden. Wieder der Klamottenversuchung widerstanden und sogar den Filzfuchs als Bücherstütze da gelassen (dachte zuerst Valentin und dann Gela und dann das ist krank, dass ich immer irgendwem was kaufen muss, auch kein Hörspiel David Sedaris Harry Rowohlt „Eines Tages ich spreche schön“ für Steffi) und mit leeren Händen aus dem Laden gegangen (der gelbe Pullover war zum Glück weg, weil den schwarzen schmeiße ich weg, der sieht lumpig aus, einen leeren Geigenkasten brauche ich auch nicht, obwohl ich das lustig finde, vielleicht kauft so was ein Theaterausstatter ein, aber die 25 € kann er sich vermutlich sparen und es sich bei Kollegen vom Orchester leihen) und stattdessen im arabischen Laden gestöbert und Kaffee mit Kardamon-Geschmack (100 % Arabica) geholt. Steffi hat mir Mut gemacht, dass das einfach sei und der schmeckt mir immer so gut bei ihr. Die Türken haben das Zeug schließlich erfunden und nach Wien gebracht. Die Edelnussmischung für 12 € war mir zu teuer. Vor der Tür eine goldene Kugel im Müll. Die Steuermitarbeiterin begrüßt mich, wir hätten ein bemaltes Treppenhaus was wir freilegen lassen wollten. Bini und Andreas kommen mit, aber die Lehrerin korrigiert, dass es nicht der Benther Berg sei, sondern der Gehrdener Berg. Ist doch egal. Das sind mein Mann und ich uns wieder einig.

2 x Herr Teheran auf dem AB, quatscht ihn richtig voll (lasse ich drauf und will es ihm vorspielen, wenn er nächste Woche kommt). Ich soll nur noch eine Sache machen, ihm ein Ticket nach Baku besorgen, one way. Er braucht keine Sozialhilfe mehr und gar nichts.

Der Modeschmuck stinkt, ist aber Bauchtanzmädchenmaterial dabei, was ich gleich wieder in Umlauf bringe (ist sogar eine Ballett-Diddl-Maus dabei). Die in Hamburg wollte auch nicht da ran, jetzt ist Düsseldorf seine letzte Hoffnung. Er hat das Bild in einem alten Katalog in s/w gefunden, aber seines ist abgemalt. Das sieht man m.E. recht deutlich so im direkten Vergleich. Er hingegen gibt mir meinen Tischkasten zurück mit den Worten, er sei ein Fake. Ich schreibe dem kranken Kollegen, dass ich ihn gerne mal wieder sehen würde. Der andere ist gestorben bevor ich noch mal geschrieben habe. Außerdem den Eltern aus Linden, dass ich Fan ihrer Kinder bin. 2 Sportkurse ist zu viel, dann kacke ich ab und nach Hause dazwischen auch. Frisch machen fällt aus. Stumpf war gestern. Punkbands aus Mailand, vielleicht sollte ich mir das Programm öfter mal anschauen. Unten rum drückt es beim Sport. Ich weiß nicht genau was da nass ist, Schweiß oder Blut und schaue ängstlich nach bzw. gehe dann raus bei der Dehnung und komme wieder rein, mache mit und höre wie schon so oft „das sind unsere Yogamädels“ und „deswegen habe ich mich jetzt auch beim Yoga angemeldet“ und weiß es geht um meine Kopf zu Knie Übung und ich liebe es einfach mit der Stirn die Füße zu berühren. Ich behalte eine Kette für mich, die ich mal ausprobieren will, ob das taugt für mich,

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Das kleine Gelbgrüne an den Bäumen ist das was meiner Schwägerin Allergie macht. Manche Bäume fangen gleich mit Pollen an. Muss Michi mal fragen, ob Bäume das in unterschiedlicher Reihenfolge machen, erst Samen, Blühen und dann Blätter. Bekomme immer Freundschaftsanfragen von gesichtsbuch für Elisabeth, die meine Email Adresse angegeben hat und lösche die weg. Jetzt hat meine frühere Yogalehrerin eine Freundschaftsanfrage geschickt. Das gruselt uns beide. Nordstadt. Treffen Bekannte vor der Pizza Oma, die da schon öfter gegessen haben. Von da aus kann man am Spielplatz vorbei und einen Schleichweg fahren. Die Nordstadt ist ein Stück dreckiger als Linden, aber die Durchgänge sind cool man muss nur aufpassen, dass man die dicken Kinder, die hier spielen, nicht anfährt. Auch hier sprießt und blüht alles und hier hatte Carlotta ihre Konfirmationsfeier. Sonst verbindet uns nichts mit diesem Teil der Stadt hinter dem Sprengel. Fuck cars, love bikes, schönes Motto und sympathisch die Reparaturwerkstatt. Sehe immer mehr komische Fahrradmodelle, die ich nicht verstehe mit schmalen und dafür lange, also dicken Reifen, die bunt sind. Minimalistische Hipstermodelle. Die Bürgerschule ist ein bisschen wie Elo 23 und die Räume sind nummeriert. Yoga gibt es auch im ersten Stock neben den Toiletten und ab 60 sogar umsonst in der Nordstadt. Muss ich nur noch knapp über 10 Jahre durchhalten. Auf der Vernissage sind Leute von früher. Die Ex von unserem Künstlerfreund, die dann mit dem Mann zusammen war, der jetzt am Lungenkrebs gestorben ist. Sie raucht auch viel, sieht aber unverändert aus. Einer seiner besten Freunde, der auch jetzt graue Haare hat und Bauchansatz trägt und eine Frau, die ausschaut wie immer, die ich aber erst nicht zuordnen kann. Früher Glocksee, als Heike noch in Hannover gelebt hat. Der Mann ist dunkelhaarig und kleiner als sie und trägt Brille und sie haben Kinder zusammen, erkläre ich Stephan später. Ein überdimensionaler Scheck der deutschen Bank hängt an der Wand und es dauert eine Weile bis es los geht und dann tut die Künstlerin einem ein wenig leid, weil sie so schlecht vorbereitet ist. Dazu gehört vielleicht auch viel Selbstbewusstsein das auszuhalten. Wohlverhaltensphase ist tatsächlich nur ein feststehender Begriff bei Privatinsolvenzen, mit Familienrecht hat das nix zu tun. Die Zusammensetzung ihrer Arbeiten von alten Sachen aus der Malerei, über ganz feine Stiche bis hin zur Fotographie in thematischen Blöcken ist gut gelungen. Auch der Film über eine Performance bei der Stühle auf ihr gestapelt werden ist gut und bestärkt mich in meinem Vorhaben für den Sommer. Stephan sagt, ich will bestimmt was machen mit Blut, was spritzt, weil das übe ich ja quasi zur Zeit, diese Performance. Alles voller Pferdekacke und warum feiert die nicht rein in ihren Achtzehnten? Das ist uns ein Rätsel.

Doch heute spielen 3 Bands im Stumpf und Plakate verraten noch mehr Punks aus Bologna in einem Scheißhaus Limmerstraße. Stephan tippt auf das moderne WC am Küchengarten und ich sage, es muss doch ein Veranstaltungsort sein. Ich schlage vor gleich nach Limmer. Der Outdoor Schlafsaal an der Ihme bei der Kirche kannte ich nicht. Da stehen unter einem Dach bestimmt 20 Betten nebeneinander am Fahrradweg. In Limmer stehen die Polizisten vor der Tür in kurzen Hemden. Es gibt es sehr viel Kunst auf vielen Etagen. Tolles Haus mit schnuckeligen Wohnungen mit tollen Tapeten und Holzböden und geilem Dachboden. Den DJ kennen wir von früher. Eine Mitturnerin, die dienstlich was mit dem Sprengelmuseum zu tun hat. Stephan wird von einem Galeristen angesprochen in einer der Küchen, der ihm was erklären oder mit ihm ins Gespräch kommen will sagt ihm aber, dass er Ralf kennen würde. Der Raumausstatter hat alles richtig gemacht. Das Bild von Ralf passt eins A bei ihm rein und macht mich erst auf seinen Laden aufmerksam, aber der Sofaauftrag ist schon vergeben. Er hat ein Bild von Ralf gekauft. Ralf hat wieder neue gemacht, die im Treppenhaus hängen und mir ausgesprochen gut gefallen (ich sage nur Schmerzyoga oder das Zebra mit der Beate Uhse Leopardenreizwäsche – toll). Ich umarme den Künstler und früheren Mandanten und wir sagen alle, dass wir gleich wieder kommen, auch Ralf. Auf dem Weg zurück ist beim Kunstkontor auf eine Vernissage, fast wie in Berlin heute, waah?

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Wir essen was zuhause und ich schreibe Harald und bleiben dann da hängen. Ich kann mich nicht mehr aufraffen. Die Zitrone aus Castellabate schimmelt schon an einer Druckstelle, drücke sie aus (innen in Ordnung) und mache hier das mit Honig in den Ingwertee. Das war das richtige Geschenk, weil ich es dann noch mal mit Samen und dem Ziehen einer Pflanze versuchen kann. Das Sofa sollte heute vielleicht wieder geliefert werden. Da hatte ich eh nicht dran geglaubt. Mir tun die Leute leid, die in den 90er noch nicht mal Teenager waren. Die haben das Beste verpasst, die 70er, dann die 80er und die 90er auch. Nastasia Kinski ist schwer psychisch krank und es ist grausam, dass man sie im Fernseher auftreten lässt und ihr auch noch ein Mikro vors Gesicht hält und eine Kamera. Das sieht doch jeder.

Streit um Lichtschalter. Er war Fehlentscheidung/-beratung so viel, die braucht man nicht und sie ärgern einen täglich und Gäste machen sich lustig darüber – zu Recht. Ich stehe auch nicht dahinter. Nicht täglich diese Diskussion und nicht vor dem Schlafengehen und Stephan geht rüber. Er darf das einfach? Ich gehe nicht nach, will ihn nicht bedrängeln und irgendwie empfinde ich es auch als Überreaktion. Ich schlafe schlecht ein, kann schlecht schlafen, liege dafür diagonal im Bett. So ist es, wenn man alleine ist. Ich bin schlecht orientiert und finde nachts nicht so leicht die richtige Seite zum Aussteigen für das Klo. Die Blutung hatte wieder mal etwas nachgelassen. Nachts fühlt es sich nach Unterleibsbeschwerden an und ich denke, das war wohl noch nicht das Ende.

09.04. Traum: Meine Eltern haben sich neben den Enkeln andere Babies besorgt (wo sie die her haben wundere ich mich selber, hat meine Schwester ein Kind gekriegt?) vor allem ein Mädchen und die ist ganz normal, d.h. altersgerecht aktiv und sehr süß. Sage meine Schwägerin, die schaut aus wie sie. Gut, jetzt würde sie gerade das Gesicht verziehen, weil sie weint und sie ist total begeistert und enthusiastisch und hebt sie aus dem Bett und drückt sie, schmust und säuselt mit ihr. Dann im späteren Traum sind wir auf einer Party. Es wird eine Serien und Filmpremiere gefeiert und lauter Promis, vor allem Politiker sind da. Sie steigen Paarweise aus einem Hubschrauber oder Auto und sie zeigen sich und verbeugen sich und dann läuft die Frau immer ein paar Schritte vor dem Mann. Das scheint die Choreographie bei den offiziellen Empfängen zu sein (das hängt sicher mit Let’s dance zusammen, was hier gestern lief als Häkelbegleitprogramm). Dann stehen alle an Tischen herum und es gibt ein Schwimmbad und irgendwie wird das Tanzen offiziell eröffnet, aber auch das Büffet. Wir gehen zur Quelle, einer Essensausgabestelle (eine Art Kiosk) und es werden Brot und Fingerfood aufgestellt, was aber mäßig interessant ausschaut, mehr altes Brot und Wurst mit Zahnstochern drin, aber die um uns herum bekommen die leckersten warmen Gerichte gereicht. Rucolasalat mit gebratenen Scampi, Risotto mit Muscheln usw. Keine Ahnung wie die da dran kommen. Bestellen die das extra? Es wird jedenfalls an unseren Nasen vorbei serviert und unter mmmhhh Lauten gegessen und keiner weiht uns ein oder beachtet uns. Es sind Männer, die essen. Als ein Koch mehrere Vorspeisen hinstellt die auf Platten dekoriert sind, schüttet Stephan das alles auf einen Teller zusammen und reicht ihm die leeren zurück (die allerdings voller Saucen sind, wie Vitello). Der Koch ist total sauer, nimmt ihm die Teller ab und schmeißt sie auf den Boden. Ich sage zu Stephan, das kam nicht so gut an, weil die haben sich viel Mühe gemacht mit der Präsentation und Du hast es kaputt gemacht und Stephan ist sich keiner Schuld bewusst und meint, das habe immer noch gut ausgesehen. Ich will weiter argumentieren, dass die Sauce jetzt nicht mehr drauf ist und entsorgt wurde und wir doch auch immer die Sauce mit Brot essen. Er würde das doch kennen. Ich überlege nach dem Zusammenhang des Boykotts und dieser Sache und werde wach.

Die Osterblumen im Topf, die wir geschenkt bekommen haben, sterben vor sich hin. Wir sind echt schlecht mit so was. Morgens will ich nachgeben und zu meinem Mann gehen, aber er schläft ganz fest mit der Decke um den Kopf gewickelt. Im Badezimmer sieht es wieder aus wie bei Tinkel als die läufig war. Die hat das besser weggeleckt. Stephan wollte einfach nur schlafen, alles ist morgens wieder liebevoll bei uns. Das ist schön. Das ist überhaupt das Beste an unserer Beziehung, dass die Grundgefühle nie tangiert werden. Hatte schon das Alleinesein prophylaktisch geübt und das Bett aufgeschlagen, aber wohl die Kopfkissen nicht, wie Stephan moniert als ich es ihm zur Abnahme zeige. Den Zücho-Pulli den Sunla mal bemalt hat (Sommeratelier, gute Erinnerungen) hat ein Mottenloch mitten auf der Brust und kommt auch weg.

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Haus besetzt ist die Auflösung für die viele Pferdekacke. Knie zickt immer noch nach einer Woche. Schönes Yogaklasse, zwinge ihr vorher noch schnell Netzschuhe aus Taiwan auf, Partnerübungen, freies Üben, quatschen. Ich kann das erste Mal richtig gut die Krähe halten und bin enttäuscht, dass ich so wenig Applaus dafür bekomme. Steffi und Jan haben auch Sedaris entdeckt. Ich soll heute Abend ein Thema nicht ansprechen. Schlau, dass sie es mir sagt, sie kennt mich gut. Nach Hause und eine Runde aufräumen. Habe ganz vergessen zu fragen wie die ganztägige Gesundheitserhebung in der MHH war. Kasperletheater auf dem Hundekackstreifen, wo sonst Lindener Schützenfest ist. Kaufe noch Blumenerde und Binden außerdem Himbeeren für Pfannkuchen mit Ahornsirup. Mhhm lecker. Im Garten eine Ente. Brütet die hier?

Harald meldet mir, dass er den Kunstevent im Treppenhaus und den Wohnungen auch so super fand und der DJ untanzbar war. Dann habe ich ja nichts verpasst.

Wohnung voll, Sachen aus dem Gästezimmer lassen sich kaum wegschaufeln. Die Hosen können weiter weg und zwei davon ganz verschwinden. Leinenhosen, die werde ich vermutlich nie wieder tragen werde. Türkischen Mokka gibt es das erste Mal und er ist einfach und lecker. S-Bahn ab Fischerhof und dann dort über das Dorf (Lemmie) am Dressurreiten und der freiwilligen Feuerwehr vorbei und auf Holperwegen hoch und runter durch den Wald, mit Ausblick. Unsere Begleiter meinen, hier könne man Sonnenuntergänge sehen wir am Meer und passend gibt es auch eine Mergelgrube (richtig, so war der Fachausdruck). Alter Plan. Köthnerberg. Hat der Köthnerholzweg damit was zu tun? Bestimmt. Eine Holzhäuschen „Biergarten“ nicht mehr in Betrieb und ein Platz auf dem Holzsägearbeiten verrichtet werden. Eine Jockey-Unterhose wurde hindekoriert zum Trocknen. Auf der Terrasse ein bisschen wie Sanssouci, dieser Ausschnitt mit dem Blick über Terrasse und nebenan eine Art Mühle. Der Koch freut sich uns zu sehen (ich will hier nicht tot überm Zaun hängen), aber er tut begeistert, wie ein Gutsbesitzer. Sie haben ein weißes Kaninchen was ihnen zugelaufen ist. Die Angestellte hatte bei einer Rauchpause ein weißes Kaninchen gesehen und damit für Unterhaltung gesorgt. Jetzt kennen es alle und abends kommt es raus und frisst den Klee vom Rasen. Ich weiß erst nicht, wie scheu es ist und zoome rein, quasi wie Wildtier. Der Nachbar geht direkt hin und ja, es ist domestiziert. Ich übergebe die Gartendecke, weil die Jungs sind mit Auto da. Der Raum, in dem wir sitzen ist wie ein Zugabteil und links und rechts davon der Wald, wie ein Wintergarten mit runden Fenster und Holzdecke, sehr stimmungsvoll, intim mit schönen, passenden Gemälden an der Rückwand. Früher war hier eine Straßenbahnanbindung und die Hütte gehörte der üstra weiß unser Nachbar. Bini hat ein Kleid an, was ihr sehr gut steht aus Berlin Rigaerstraße, zusammen mit einer Kette von mir (was mich freut) und ich will ihr ein weiß-blaues Oberteil von mir anbieten. Das Zelt ist geputzt und aufgebaut und die 18-Jährige feiert rein. Sie liest viel und bekommt einen e-reader für den Auslandsaufenthalt. Der Sohn mit Auslandsaufenthalt ist in Chicago, wo sie 1 ° haben und fliegt dann noch weiter nach Island. Das Essen ist lecker (ich hätte gerne Langusten mit Erbsen und Kalb statt Steinbutt mit Fenchel gehabt, aber der Fisch war fast das leckerste bei mir neben dem Kohlrabi-Carpaccio) und sie lassen sich sehr viel Zeit (nicht so wie auf Bali), vor allem Vorspeisen, Pasta und Crumble kann der Mann, aber ich mochte es in der Stadt lieber. Im hinteren Raum werden Ständchen mit Gitarrenbegleitung gesungen und die Bedienungen sind schnarchig. Stephan überlegt 10 km den Marathon mit zu laufen (man kann sich bis ½ Stunde vorher anmelden, teilt er uns mit). Das Orchester im Treppenhaus wäre total super und zu empfehlen, die machen richtig Tanzmusik. Der Kollege kommt direkt aus Stuttgart zu uns. 2 Autos fahren zurück und wir mit Fahrrädern. Ich bin am langsamsten und bremse immer wieder. Die Vorgruppe wartet mehrfach auf uns. Die Wege sind voller Steine und ich fahre halt langsam, geht nicht anders. Der Ausflug ist eher was für tagsüber, aber durchaus zu empfehlen, z.B. für den Geburtstag meiner Schwiegermutter statt dieser alten Dorfschule, wo das Essen nicht mehr so gut sein soll. Hier hat man eine schöne Sicht u.a. auf Hannover und kann prima spazieren gehen und sich auf Bänke setzen. Ich glaube, ein Ausflug lohnt sich trotzdem nicht (hatte überlegt mit meinem Bruder und Familie, weil man ab 15 Uhr kommen und essen kann), aber der sucht auch das urbane. Trotz meiner Bremseigenschaften haben wir fast 10 Minuten am Bahnhof. Ein Pärchen sitzt im Auto mit Tür offen und hört Musik und fährt ein bisschen auf dem Feldweg hin- und her. Das scheint hier Wochenendfreizeitgestaltung zu sein. Die S-Bahn nach Haste auf dem Gleis gegenüber und ein unter Drogen stehender Mann ohne Zähne fällt auf, der erst auf der falschen Seite aussteigen will, dann zur anderen Seite schwankt, rausschaut um anschließend in die 1. Klasse weiterzuwanken und sich dort hinzusetzen. Dann kommt die Diskussionen darüber, dass man in S-Bahnen Platz schaffen soll z.B. für Fahrräder durch Abschaffung der 1. Klasse und Andreas schlägt ernsthaft vor, die Klos abzuschaffen, weil für eine 30 Minuten Fahrt bräuchte man die nicht und die wären ohnehin immer dreckig und nur die einschlägigen Leute würden sie nutzen. Außerdem könnten Frauen besser aufhalten als Männer, weil sie hätten größere Blasen, es sei denn die Männer würden zu viel Bier oder die Frauen zu viel Wasser trinken. Ich schlage vor, dass er sich noch mal mit unten rum Anatomie beschäftigt oder sie zuhause ein Pinkeltagebuch führen. Als unsere Bahn in die andere Richtung einfährt ist der Drogi bei uns mit drin. Effekt „weißes Kaninchen“. Wie hat er das geschafft umzusteigen in die Gegenrichtung. Wir haben uns noch bei Feinkost Lampe verabredet. Ich wäre am liebsten gleich nach Hause gefahren um unten nachzuschauen und hätte das mit dem Teil für Bini begründen können, aber ich bleibe bei der Radfahrgruppe. Stephan und ich bleiben vor der Tür und zahlen keinen Eintritt, weil die Luft raus ist und wir hier nicht heimisch werden. Die Gruppe löst sich nach 10 Minuten auf und nur unser Nachbar bleibt noch und wir gehen mit zum Auto und bekommen Sauerteigbrot aus Stuttgart.

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10.04. Wir schlafen bis nach halb 10. Ich weiß meine Träume von nachts leider nicht mehr. Nur, dass ich bei einer Movenyo-Party irgendwas machen soll und denke, ist es ein Tanz und ich habe ihn vergessen als die Frau (nicht Stephie, aber es soll die Inhaberin sein) aufruft und eine Zeittabelle an die Wand projiziert wird fällt es mir wieder ein, dass ich einen Erfahrungsbericht geben soll, weil man ja schwer sich selber loben kann. Das fällt mir leicht und ich fixiere immer eine Frau beim Reden und sage, ab wann ich Yoga gemacht habe als Sportmuffel und wie ich zu dem Studio gefunden habe und was für Vorteile es mir bietet. Danach fällt mir ein, dass die Frauen sich für die körperlichen Veränderungen interessiert hätten (hat was mit meinem Video zu tun und das Steffi gestern meinte, man merke, dass ich mehr Muskeln habe als früher du ich mir überlegt habe meint sie das optisch oder von dem was ich an Übungen kann).

Stephan will mit dem Bus ohne mich (ich bin anders unterwegs) nach London und es geht um Linienbus und verschiedenen Typen. In der ersten Klasse sitzt sein Cousin Volker (auch völlig klar, weil es gestern um verschiedene Busmodelle und wo kann man Räder mitnehmen und eben um Abschaffung der ersten Klasse oder der Klos ging).

Alles blüht auch im Topf, aber nur nicht was soll. Spannend ob die Innenpflanzen überlebt haben und wieder grün werden.

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Stephan schmeckt der Mokka besser. Heute ist Strandhaus NY finden angesagt und ich will heute in den Wienfilm. Dazu kommt es nicht mehr. Ich backe, häkele und schaue Wohnungen. Erst mal kapieren, wo ich hin will, viel Konfusion per Mail verbreiten. Wir brauchen Mo-Fr und viele sind ab Freitag schon belegt.

Dann werde ich doch noch fündig als Entscheider (so wie ich genannt werde) bzw. jemand der sich kümmert (so wie ich es nenne):

„Low Tide“ as it is called is the old boathouse that was turned into a piano tuning shop in the 40’s and then into a living working house in the 50’s. The house was completely renovated 2 years ago and has a fab bathroom with heated floors, washer, dryer, new kitchen…but maintains the charm of an old Cape Cottage.“

Alter, am Ende der Welt konnte man einen

„We are a gay male couple. We are nice, fun, regular guys. We like sports, reading, working on houses. Non smokers, not big partiers, like playing tennis, scrabble, basketball, watching football“.

Keine Tore, keine Pokale….Niedergeschlagene Fans mit Fanschals um. Wie die Nordländer, so der Fußball. Diese Abänderung der Jever –Werbung neulich war lustig (da meinte doch gestern ein Fan von 96 das würde sich anfühlen als hätte seine Frau ihn verlassen, ooaaahh) und das Braunwild mit dem Rülpser als Balzruf, was nicht eingefangen, sondern nur beringt und wieder ausgesetzt und beobachtet wird auch. Sedar ist schwach. Wir hören extra-3 und so was. Satire. Sedar hatte Stephan heute Karten, wäre ich nicht mitgegangen und ist ausgefallen. Ich habe Michis Feuerzeug in der Tasche und schreibe seinen Namen drauf, was weiß ich, was der neben Tabak bei mir alles reingeworfen hat. Der Superkleber hat meine Tasche nicht geklebt. Die Brownies schmecken gut und sind super leicht zu machen. Das ist mal ein gutes Rezept und für unsere Backgegebenheiten geeignet. Stephan will nicht in Chef’s Table, weil er mit mir essen gehen will und warnt seine Schwester, weil dort sehr japanisch gekocht wird mit viel rohem Fisch, Seeigel usw. Ich glaube auch, dass es nicht ihr Ding ist.

Vampire Weekend sind einfach so gut. Ich meine solche Songs schreiben mit 20. Schweres Talent zum Komponieren, richtig begabte Musiker. Die gibt es nicht mehr. Stephan findet dafür LCD Soundsystem. Vielleicht doch mal wieder auf das St. Gallen Openair. Ich mache das Netzhütchen und lasse es roh und ohne Beschneidung.

Provinztown, ach so Provincetown oder P-Town, die äußerste Stadt von Massacussets. Homophil und sehr tolerant, Künstlerkolonien mit alten Traditionen. Da sind die Pilgrims angekommen und portugiesischer Einfluss, gutes Essen, Galerien und Theater und auch mal einen Mann in Drag an der Commercialstreet, also offen für Heteros und Familien, aber man sollte woanders hin, wenn man nicht sehen will wie gleichgeschlechtliche Zärtlichkeiten austauschen. Zielort vielen GLBT Touristen (klingt für mich wie diese Sandwich-Abkürzung: BLT). Das ist keine Insel, sondern ein Halbinsel und schaut aus wie ein Haken. Früher viel Walfang, jetzt auch Whale Whatching. Das wäre ja noch mal so was auf meiner Liste, weil ich gefressen werden will von einem. Wir sind an einer ganz schmalen Stelle und haben Wasser auf beiden Seiten, näher an der geschützten Bucht, aber Atlantikseite auch nur 3 km entfernt. Stephan liest mit Cod Banh mi und Lobster Rolls vor und ich werde ganz verrückt und will buchen, aber er will sich nicht drängeln lassen. Schauen 2 Filme bis ca. 2 (nur der zweite ich spannend und wir können ihn nicht aufnehmen und Mediathek geht auch nicht, das Ende ist dann noch total flach) und dann schlafe ich praktisch gar nicht.

11.04. Traum: Katalin wegen Trampolin, wir suchen ihr eines aus und ich probiere, ob es stabil ist, immer twisten (Yoga fällt aus wenn mein Bruder zu Besuch ist) und zwei schwule Besucher, ein junges gutaussehendes Paar und ich höre, wie der eine nach dem Mokka fragt und sage, den mache ich ihm und zeige wie viel Kakao ist bisher reingemacht habe (2 Esslöffel) und auch Stephan wie das geht.

O.k. heute habe ich die 4 Wochen Blutung voll. Die labert einem morgens eine Kante ans Bein von ihren Wegeunfällen mit Platzwunden und fragt mich, was ich im Gesicht hätte Brot? Nein einfach unreine, trockene Haut. Ich sage gar nichts. Bin zu müde, auch für das neue Filmchen was ich geplant hatte. Will nur von einem Mann wissen, ob ich denen schreiben darf um das zu sichern was jetzt alle wollen. Die kurze Antwort: nein.

Ach so, Columbus ist nicht mit der Mayflower und den Pilgrims gekommen. Das war früher und die kamen aus England und waren Religionsflüchtlinge. Ja, Thanksgiving und die Indianer haben ihnen einen Truthahn geschenkt. Das weiß ich. Habe auch den Adams Family Film geguckt. Habe doch ein Rock von topshop und wusste es nur nicht, war second hand aus England.

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Der Müllwagen frisst die Möbel.

Die Rechtsanwaltskammer Celle hat mich mit dem Schwerpunkt Medizinrecht und fragt ob das auf Medizinstrafrecht ausgeweitet werden soll. Ich schreibe zurück, dass ich so was nicht mehr mache und hatte Stephan gestern bei der Aktenablage noch erklärt, nachdem das Schlichtungsverfahren abgelehnt wurde würde ich das nicht weiterverfolgen in meiner Sache Frau Babykatze, kenne mich mit so was nicht aus und weiß auch keinen. Hatte bei der Mail erst gedacht, es wird mir ein Kollege empfohlen, was praktisch gewesen wäre.

Moodboard, so nennt man einem Stundenplan? Die verschiedenen Pastelltöne als Hintergrund. Sind das die Stimmungen? Lumix, wir freuen uns auch.

Herr Ihme hat 500 € abgehoben nachdem er bei mir war und 30 überzogen bei mir. Das war’s mit dem Auszahlen. Mache ich nicht mehr. Habe ich ihm vorher gesagt. Schuldet mir 30,- €.

Schreibe Stephan wegen „Low Tide“, weil sein Taktieren mich den letzten Nerv kostet. Das ist eine Gruppenreise und alle haben zugestimmt und wollen die Umsetzung und warten ist unnötig und gefährdet den Erfolg. Ich verstehe es nicht. „Es ist schwer nicht zu nerven. Ich bin permanent nervös deswegen und darf selber nichts machen. Bitte melde mir, wenn Du es getan hast.

Wir sollten einen andere Lösung finden, bei der Du Dich nicht wie ein Sklave fühlst und ich mich nicht wie eine Geisel, sondern das selbständig selber machen kann“.

Wieder Herr Teheran, der ohne Punkt und Komma redet und mir alles erzählt was ich schon weiß und dass er nur seinen Laptop aus der Wohnung braucht, weil er hat nur Unterwäsche mitgenommen und er weiß nicht, ob der zuständige Polizist vielleicht was mit seiner Frau hat, weil der nix unternimmt. Oh Mann, heute Nachmittag hat sich Herr Praktikum angekündigt.

Klärung des Versicherungskontos. Ohne Name kann ich das nicht zuordnen, Welcher Betreute mit „H“ ist das denn? Vielleicht sagt mir ja das Geburtstdatum was. Ja, es ist meines.

Das Bürolachen ist laut und viel, aber falsch. Das hört jeder Hund.

Diesen neuen Fetisch kann ich mal wieder nicht verstehen. Sieht um 98 % der Fälle kacke aus und manchmal kontrastiert es so schön. Mit künstlichen Nägeln vom Körper ablenken.

Immer fahre ich zu weit. Marktkaufampel und ich muss wieder zurück. Schon am Vahrenwalder Platz muss ich rüber. Dann wieder die Rattenfängermystik von der ich lebe. Die vom abW hat es echt auf dem Schirm und macht sehr viel und sagt zu meiner Betreuten; Du musst doch wissen, was alles bezahlt werden muss, damit Du weißt was auf dem Girokonto drauf bleiben muss. Sie ist unwirsch zu ihr und bäumt sich steif auf und sagt wütend: Hallo! Den dicken jungen Mann, der putzt und sehr süß ist verabschiedet sie mit den Worten: hau ab. Nur auf mich, die ich wenig mache und noch weniger Plan hat ist sie wie verstrahlt. Wenn ich was sage, wird es so gemacht. Komisch. ich nehme 2 Päckchen Vanillezucker zum Backen mit. Sie hat dann meterweise und kippt es sich in den Kaffee (mit Flavor quasi). Das Buch auf dem Sofa ist unwiderstehlich, zumal ich Brownies auch mit Mikrowelle backe (also das schmelzen von Butter und Schoggi) und mir das nicht wie richtiges Backen vorkommt. Marathon war gestern direkt vor dem Fenster, aber war nix los, sagt meine, Kann ich mir kaum vorstellen. Die Frau vom abW darf nicht mehr joggen wegen Bandscheibenvorfall. Apropos joggen, diese C-Bank die damit wirbt gehört zu den schlimmsten nach meinen Erfahrungen und man soll bloß nicht auf diese Eigenwerbung reinfallen, die machen genau das von dem sie das Gegenteil behaupten. Was? Schwimmen darf sie auch nicht, weil sie nur Brust kam und das wieder schlecht ist für die Wirbelsäule an der Stelle. Da hilft nur Pilates. Der Typ der ihr Konto leer geräumt hat ist wieder im Knast (recht so, der sollte ein reingeritztes Zeichen im Gesicht tragen müssen wie bei Inglorious Basterds). Sie hat Wein bestellt und will mir eine Flasche Cabernet Sauvignon mitgeben. Das lehne ich ab.

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Die anderen beiden Hasen, die ich spontan besuchen wollte, sind nicht Zuhause. Eine Elster am Futterkasten. Man sind die Schwanzfedern lang, wie sie das rausstehen. Ist wohl für kleinere Vögel gedacht. Werde auf dem Rückweg von vorsichtigen (über die Ampel schieben) und alten Frauen überholt. Ich habe es nicht eilig, es blüht alles so schön. Die Osterglocken sind zum Teil schon verblüht. Dieses Motto mit Trepphoch, aber anders.

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Über das Anmieten der Ferienwohnung will mein Mann nicht mehr mit mir sprechen. Openair St. Gallen ist schon ausgebucht. Rufe Hausarztpraxis wegen Chronikerbescheinigung für Herrn Hodscha an. Sie wollten das nicht ausfüllen wegen Lücke, will wissen welche (eigentlich will ich wissen, warum die sich so anstellen, so viel wir der in Psychiatrien war, hat sich nur Einweisung abgeholt. Ist das dann nichts?). Soll noch mal vorbei kommen. Krankenkasse wegen Behandlung in der Schweiz. Muss man selber zahlen und Zahlung nachweisen, dann erstatten sie die Deutschen Vertragssätze. Meine Schwiegermutter hat was anderes vor und gebucht, auch gut, war nur ne Idee.

Ich lasse meinen Frust am Sozialamt aus. Jeden Tag neuer Sachbearbeiter und das ist das System! Das ist schon der Wahnsinn und wer hat sich das ausgedacht? Warte auf die Entscheidung über Strommehrbedarf und alle halbe Jahre neue Fragen, Fabrikat Waschmaschine, Fabrikat Trockner, Bestätigung Pflegedienst, wir oft genutzt und jetzt die Frage, was man unter täglich versteht. Das ist feststehend und heißt 7 Tage die Woche, sonst würde es heißen, an Werktagen oder Mo-Fr. Wenn sie nicht wissen, wie man die Stromkosten errechnet, hilft es nicht, wenn sie mir Pseudofragen stellen, das bringt mich auf die Palme. Sie wollen Geld vom meinem und es werden Raten einbehalten. Das dritte Mal moniere ich die Vollstreckung. Ich sage ihr jetzt, wenn jemand am 25.04. zu meinem nach Hause kommt wegen Pfändung (und der ist nur behindert und nicht doof) werden sie keinen Cent mehr bekommen. Dafür sorge ich dann mit aller Sportlichkeit, die mir zu eigen ist. Dass das Programm nur 11 Monate Stundung kennt und man jeden Fall neu eingeben muss, interessiert mich nicht. Das ist nicht mein Problem, aber die sinnlose Arbeit und die vielen Telefonate und Faxe da platzt mir bald der Kragen (wie sie merkt, es ist bald schon so weit). Ich wünsche ihr noch einen schönen Tag.

Mittag zuhause. Low Tide hat geklappt. Gottseidank. Ich bin beruhigt. Jetzt fragen wegen Rädern und ob wir ihnen was mitbringen können aus Deutschland, Marzipan z.B. oder einen Flyer von der Schwulen Sau oder ein scrabble game from Germany with strange letters like ä, ö. ü. Steffi sagt Kino ab und kommt mir damit zuvor. Ich versuche eine Werbepostkarte vom Leuchtturm Pilgrim Monument zu verschicken, aber das klappt nur mäßig gut.

Bayreuth. Meine Eltern waren spazieren und haben die ganze Runde geschafft (neulich noch meine Mutter „ich hasse duschen“ war völlig durchgeschwitzt danach, kann ich nur allzu gut verstehen) und hatten am Wochenende schon Besuch da und Paps denkt schon wieder an Zigarren rauchen. Meine neuen Erkenntnisse stoßen auf Widerworte. Nein Columbus hat Amerika entdeckt und war der erste. Meine Eltern sind erstaunt über mein krasses Unwissen. Ich sage für mich war halt das Aha-Erlebnis, dass das zwei getrennte Sachen sind. Wenn man doof ist, kann man sich über die einfachsten Dinge immer wieder wundern. Das ist auch schön. Erzähle von dem Strandhaus und meien Mutter ob ich Angst vor Mannern hätte, weil wir so einen Hang zu Schwulen hätten. Ich: aber das sind ja nur Männer. Sie: aber die wollen nichts von Dir. Nein, ich habe keine Angst vor Männern, auch nicht vor meinen krassen Betreuten, sonst könnte ich meine Arbeit nicht machen. Mein Bruder trägt die Manschettenknöpfe seines Großvaters, die der jeden Tag in die Schule getragen hat. Schön.

Jetzt will Herr Praktikant doch ne Ausbildung machen statt in der Gastronomie im Bahnhof ungelernt zu arbeiten. Ob ich meine, dass sie ihm noch eine Chance geben. Das kann ich nicht sagen und es ist am ihm denen zu erklären, warum er das jetzt anders sieht, weil ich habe es gleich für schwachsinnig gehalten so eine Chance in den Wind zu schießen für 4,- € Trinkgeld, aber man hat es immer wieder versucht mit Aussprachen usw. Da muss er jetzt selber überzeugen und es hilft nichts mich vorzuschicken.

Blumenterrasse auf der Außentreppe beim Ihmeplatz 1. Das ist mal was Neues. Welpen sind wie auf Droge. So ist lustig, wie die irgendwas belangloses anschauen was auf dem Boden liegt und sich reinsteigern. Irgendwie kenne ich den Blick. Von mir selber. Beim Yoga, ich bin so was für empfindlich gegen Berührung (heute Füße). Das ist richtig krass und ich dann wie verstrahlt. Muss man zuhause so was mit meinem Mann anleiten. Fahrrad in der Nordstadt stehen lassen und mit Taxi zurück in Gruppe klingt nach einer lustigen Feier.

Die Jungs vom Strandhaus haben old cucumbers as we say und wir sollen unser Gepäck schonen. Mein Paps erinnert das Haus an die Red Barn und er würde gerne mit und tröstet sich mit altem Port und einer Zigarre. Ich finde ihn so süß und hätte ihn auch gerne dabei, auch wenn ich weiß das es unrealistisch ist und würde nach hinten losgehen. Stephan bietet der anderen Vermieterin auch ein scrabble game with strange letters an. Er findet es grds. lustig. Chef’s Table hat geklappt. Krass teuer, Japanische Kohle, die schon mit Tausenden im Monat zu Buche schlägt. Kann nur hoffen, dass wird die Erwartungen erfüllen. Ich finde, wie sollten ein cooles Auto mieten und gerne was extravagantes, also amerikanisches und kein VW Tuarag.

Film über Libellen, krasse Räuber, die auch ohne Menschen und Dinos schon gelebt haben. Die haben so was wie 360 ° Blick und fressen sogar pelzige Schmetterlinge eiskalt. Wenn sie selber in einer fleischfressenden Pflanze festhängen versuchen sie das Klebrige Zeug, was die festhält los zu werden indem sie es auffressen und fördern so die eigene Verdauung durch die Pflanzen (ich verstehe den Ansatz der Problemlösung allerdings). Die Larven leben im Wasser und haben einen sog. Fangkorb, können Unterlippe rausschieben also eher rausschnellen (das rausschieben mache ich beim Häkeln, da habe ich einen Fangkorb, aber meiner ist träge und nicht gefährlich) um damit Beute zu greifen und bei lebendigem Leib zu fressen. Das hat Alien beeinflusst. Diese Alienlarven fressen kleine Fische und Kaulquappen. Woher wissen sie, dass sie dann raus müssen aus dem Wasser. Sie vögeln in krassen Yogastellung und wenn sie alt sind gehen die Flügel kaputt und verlieren die Farben und sie fallen tot zu Boden.

Whale watching mit sight guarantee. Ich verstehe die Piktrogramme nicht. Ach so Teddy heißt mit Kindern, Eiskristall heißt mit Klimaanlage und Hund heißt mit Hunden. So einen Terrier kann man dem Wal ins Maul schmeißen oder fressen die so? Torten? Falle todmüde ins Bett.

Schmeiß die Möbel aus dem Fenster wir brauchen Platz zum dancen

06.04. Traum: Das ist eindeutig der letzte und morgens. Sabine und Larissa. der Vater ist gestorben oder so. Irgendwie geht es um Tod, Verlust der früheren Generationen, der Wurzeln, meiner Oma auch. Festzelt und irgendwas mit Musterwohnungen. Eine teure wird immer an einen der ärmeren Mieter für den gleichen Preis vermietet und man stimmt ab, welchem Behinderten dieses Privileg zukommen soll. Ich mache einen Kaffee in der Schraubkanne und der sieht hell aus, schmeckt aber total lecker. Sabine will wissen was das für eine Sorte ist. Schaue nach. Ist vermutlich schon älter, weil wir ganz lange keinen Kaffee so mehr getrunken haben. Schmeckt auch Stephan, müssen wir öfter machen. Ich mache dann noch einen, weil es so gut ankam (ein andere Typ ist auch da), schütte den in Gläser. Gerade Sabine ist sehr emotional und umarmt mich ganz lange und lässt nicht los. Dann bestellen sie ein Taxi. Das hätte Stephan tun können, jetzt macht es Sabine und beschreibt wo wir sind. Es gibt einen bestimmten Namen für die Unterbrechung der Straße, der ihr dann gesagt wird als sie es umschreibt und da am Kopfende würden sie warten. Sie können gleich runter gehen, der Frau fährt los.

Ich habe gestern im Büro die schwere Metallmutter gefunden, die ich für Osterdeko gesucht hatte als Ständer. Ich wusste die liegt auf einer Fensterbank und habe zuhause gesucht und kam mir schon ganz doof vor, aber sie war bei der Arbeit. An die Fensterbank hatte ich nicht gedacht. Ist die von einer Werft in Hamburg? Bloom und Voss. Das kann durchaus sein.

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Ich räume das Sofa frei. Ich stelle mir den Anblick des Wohnzimmers ohne Sofa vor. Bin gespannt, ob das klappt heute und wann wir es wieder zurück bekommen. Den zweiten Tag in Folge die Annette Rufeger oder wie die Designerin heißt Jacke, die mir Jasmin geschenkt hat. Das muss ich ihr melden, dass ich die zur Zeit so gerne trage. Einen Essenbericht. Warum nicht gleich Georg schicken?

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Heute könnte ich den gelben Baumwollpulli gebrauchen, den ich gestern gesehen habe. Nicht wirklich, ich kann absolut nichts mehr gebrauchen und freu mich jeden Tag an dem ich abstinent bleibe und nichts mit nach Hause schleppe. Die Klamottenschränke sind übervoll. Dann sollte ich erst mal richtig viel aussortieren und so lange ich das nicht mache, kann ich keine neuen Sachen gebrauchen. Ich kaufe nur für andere. Den Bienenteppich auch noch mal festhalten. Der passt echt gut und sogar Stephan findet ihn schön. Die Tasche aus einem Reissack (dritte Weltladen Wien) ist auch nicht mein Stil und wenn ich sie heute schon nicht tragen will, wo sie farblich passt, wann dann. Ich gebe sie heute Abend weg. Die Sonne ist zwar rausgekommen, aber die Darbietung mit den Seifenblasen klappt nur mittelprächtig.

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Der Hund kläfft und ich ziehe die Tür wieder zu und warte bis er weggeschafft wird. Das muss ich mir nicht antun.

Noch mal an die Schwägerin: Es gibt nur 4 Plätze und nicht 5, die man versuchen kann zu reservieren. Erst frage ich doof und habe es verstanden und drücke die Daumen. Losen ist nicht notwendig, wenn es klappt mit 4, dann ich nicht und zwar aus vollster Überzeugung, weil Kathrin musste im Momofuku vor der Tür bleiben und Karin und Georg waren noch nie in den USA und ich habe gelästert im Vorfeld, außerdem habe ich so was am meistens von allen schon gehabt in meinem Leben. Bei uns hat ein Sternekoch aus NY chinesisch gekocht als ich Kind war (muss ich meine Eltern mal nach dem Namen fragen). Alles ist gut und tusche und esse zuhause ein leckeres Take away oder mache eine Yogastunde oder was auch immer und  freue mich auf den Bericht.

Der Kollege denkt an den Kleber, den er mir mit Auftraghilfe und Erklärung übergibt und die Stoffprobe. „Großes Fest im kleinen Garten“ als Name findet er ausbaufähig. Dem Nachbar war sein Handy ins Klo gefallen. Die passen so gut zusammen. Dann geht es mal wieder um Paardynamik und das manche es eben krass bevorzugen. Es gibt Passionsfrucht und Schweineohren von Lidl zum Frühstück. Neulich mit Tochter. Sie haben einen bequemen Sitz für den Gepäckträger besorgt für sie. In Holland sei das erlaubt. Erzähle die Geschichte wie sie uns mit der Polizei 2 mal an einem Tag gestoppt haben als ich hinten drauf saß bei Stephan und dann gewartet haben, ob wir anschließend wieder aufsteigen und wie waren Studenten und es war ein Sonn- und Feiertag und wir haben uns in die Sonne gesetzt auf eine kleine Mauer und auch gewartet bis sie wegfahren so nach dem Motto mal schauen, wer den längeren Atem hat.

Ich schäkere mit dem Bürgeramtsmitarbeiter, der eine komische und sehr dicke Uhr mit zwei Zifferblättern trägt. Das eine kann er nicht gut lesen. Ich dafür das andere nicht, da müsse man sich auch daran gewöhnen und sie sei schwer. Aber warum man dann so dickes Metall und zwei Anzeigen braucht. Das muss doch dann an schick liegen. Er macht ihn 10 Jahre gültig und der andere wird entwertet. „Teurer Spaß“ sagt er. Meiner war bis 2019 gültig. Was soll’s. Das Foto mit den Dreads hat mir eh nicht so gut gefallen. In das Fotostudio ist jetzt der Buchstabenfredi hingezogen. Das Schaufenster sieht gut aus. Ich kaufe ein „e“. Dass der Markt das her gibt so einen Laden wundere ich mich (Internetverkäufe vermutlich). Ich denke an den Okidoki-Schriftzug von dem Bühnenbild in der Oper. Die kaufen vielleicht dort. In den USA erheben sie sowieso alle Daten und zwar jedes Mal. Das ist Pseudo. Wir waren schon 6-mal drüben. Die müssten sie ja haben, aber die tun nur so und ergeben und haben irgendwelche Datenberge, wo keiner durchsteigt bloß damit sich alle sicher fühlen. Aufwendige Eingabe aller möglichen persönlichen Daten und kaum hat man seine Kreditkartendaten eingegeben heißt es: zack, genehmigt, aber ohne Gewähr. Die wollen nur unser Geld. Hier nur die Zeigefinger (ich: es kribbelt schon, er: darf es eigentlich nicht), also wenn man mal was machen will, dann nur mit den anderen Fingern. In den USA nehmen sie alle 10 und die Augen. Das findet er ungeheuerlich. Ich bedanke mich, dass er meinen Mann größer gemacht hat und seinen Geburtsort zurückgegeben hat.

Herr Palästinenser hat immer Probleme mit dem Klamottengeld. Er will alleine einkaufen und nicht in der Gruppe. Sie fahren gemeinsam in die Stadt und dann zieht jeder los so die Variante der Einrichtung. Sie zahlen es ihm nur aus, wenn er mit Taschengeld in Vorleistung geht und die Quittungen abliefert. Er wollte letzte Woche schon, dass es mir überwiesen wird und ich es ihm auszahle. Andere besorgen sich Quittungen und kaufen dafür Drogen (ich: was???). Wenn er die Quittungen nicht vorweist, bekommt er kein Klamottengeld mehr. Ganz einfach. Ich kann das machen, weil es ist sein Risiko. Die vom Heim verstehen das so, dass ich mit ihm einkaufen gehen will oder werde. Ähhh, nein, aber wenn es ihnen hilft das zu glauben. Jetzt ist er unabgemeldet abgehauen, wie schon am Wochenende.

Die Betreuungsakte ist nicht mehr aufgetaucht und die Richterin hat sie rekonstruiert und die Anhörung ist jetzt am 19.04. Ich gehe auch hin, damit ich den Hasen kennen lerne und er wird vorgeführt aus der JVA.

Möbeltransport aus Stuttgart. Schrank und Sofa. Zählen Sofakissen extra? Sunl schreibt: „Aber auch wenn du nie wieder blutest: dein Menstruationshintergrund bleibt bis ans Lebensende!“. Ach die scheiße.

Noch mal Gnocchi mit Hackfleisch. Ja, man muss denen alles sagen und ich sei ein Schwarzes Loch des Stresses, sagt mein Mann. Ich mache Stress und ziehe ihn an. Uns ist beiden nach Mittagschlaf zumute. Es sei erst halb und um Viertel vor habe ich erst den Termin. Ja, ich bin gerne vor denen da. Meine raucht vor der Tür und passt mich ab.

Meiner hat Ausschlag im Gesicht, Platte parallel zur Glatze neu Beule am Hals und auch neu der Adidas Anzug. Er unterschreibt nichts für seinen Sohn, solange das nicht bewiesen ist mit der Vaterschaft und er hat kein Interesse an sozialen Kontakten, kommt mit Leuten einfach nicht zu Recht und hat das Kapitel abgeschlossen. Ein echtes Schätzchen, sieht mittlerweile aus wie ein aus den Fugen geratener Beavis and Butthead in alt und dick. Die Ziele der Hilfeplanung zu formulieren wird eine Herausforderung. Stationär will er in die Schweiz, nach Zürich, damit er nicht immer abbricht. Ich glaube, das wird schwierig. Eine ambulante Therapie muss möglich sein. Man kann mit ihm zurecht kommen. Mit dem abW Rocker ist er schon ganz lange zusammen und mit mir auch und keine Betreuerwechsel. Also es geht. Er ist auch zuverlässig mit Terminen. Er braucht die ersten Male einen Übersetzer/Vermittler und das machen der Rocker und ich und dann wenn das Eis gebrochen ist, muss es möglich sein ihn an einen Therapeuten anzubinden. Nächste Woche um 8:15 Begutachtung in der HNO wegen Opferentschädigung. Er soll ungeschminkt kommen und weder Wimperntusche noch Lidschatten benutzen lese ich von der Einladung vor. Ich treffe ihn dort und um 9 Uhr muss ich abhauen zum Termin beim AG Wennigsen wegen der Eigenbedarfskündigung. Er bekommt eine Nachricht auf dem Telefon. Das Paket ist angekommen. Er hat sich Liquid bestellt aus Holland. Das ist wie Marihuana. Das will der Rocker von Drobs gar nicht wissen und sagt es ihm auch. Der Rocker hat aufgehört zu rauchen und schon 220,- € gespart. Er hat einfach gedacht, er hat Riskofaktoren genug und kann jetzt nicht mehr 40 Zigaretten am Tag rauchen.

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Die Schuhe beim Schuster in der Stephanusstraße, die mir empfohlen wurden, dass sie gut zu mir passen, kenne ich schon. Ich dachte es mir eigentlich und gut gesehen, weil die haben mich echt interessiert und eh gut, weil ich ja nichts kaufen will. Zu teuer, irgendwie auch nicht richtig geil, halt neu und auf Retro gemacht und der Absatz nicht optimal und zu hoch.

Bei Elisabeth geht es heute neben Polizeieinsätzen mit 5 Fahrzeugen und sie wurde gefilzt und unter dem Busen haben die nachgeschaut um Poltergeister und Schulbuchverlage, die einen haben Westermann und die anderen Cornell (?) und die geraten dann in Streit. Sie hat Angst vor dem Irrenkrankenhaus und alle tragen weiße Kittel. Die Betreuungsrichterin von früher, die mir sagt, mein neuer Fall mit dem wohlhabenden Alkoholiker wird ganz schwierig und die Vorbetreuerin hat sich da abgearbeitet und hat viel organisiert. Zuletzt wohl die Unterbrechung beantragt, was sie allerdings abgelehnt hat. Ich kriege jetzt erst mal die Akte.

Einbürgerungstest- mein Betreuter hat das Ergebnis bekommen und 32 von 33 Fragen richtig. Alter Streber. Infogespräch bei der Ausländerstelle und mein Bruder rollt an, aber das kriege ich noch hin.

Der Typ, der für uns Moo shu Pork gekocht hat hieß Seymour Keller. Im Internet finde ich:

“Seymour P. Keller, who long served as a staff member, manager, director and senior advisor to the Director of Research at the IBM Watson Research Center in Yorktown Heights, NY died June 6, 2012 at the age of 89 in Brighton MA. Seymour was born on July 5, 1922 in the Bronx, NY of Jewish immigrant parents. He graduated from De Witt Clinton High School and then attended Springfield International College for a short time before entering the Army as a member of ASTP, a college training program.

In ASTP he studied engineering at the University of Pittsburgh and medicine at Cornell. After the War ended he used the GI Bill to earn his BS and PhD in chemistry under Joseph Mayer at the University of Chicago. After post-docs at the University of Wisconsin and Columbia University, he joined IBM Research in Poughkeepsie, NY. When Seymour joined the fledgling IBM research group in 1953, housed in a converted pickle factory, he pulled together a group to study phosphors. This group produced many significant papers, both experimental and theoretical, on deep centers in phosphors and other large energy gap materials. Much of this work was concentrated on zinc sulfide and especially strontium sulfide, sometimes doped by ion implantation. His paper with J.E. Mapes and G. Cheroff, ‚Studies on Some Infrared Stimuable Phophors‘,(PR1957) drew considerable interest.

In 1960, the group for a period mounted an effort to build switches utilizing electroluminescent and photoconductive elements. Shortly thereafter, Seymour took over the management of the semiconductor materials area in the Physical Sciences Department, whose team over the next few years was responsible for several major advances, including developing the GaAs process that was used in the invention of the semiconductor laser, in a virtual tie with General Electric in 1962. Today the semiconductor laser is the most widely used and biggest dollar value device in the laser market.

In recognition of his management skills Seymour was soon named as Director of the Physical Science Department, which was composed of some 200 scientists, engineers, and technicians and which, from the mid-sixties until the mid-seventies, carried out most of IBM’s condensed matter fundamental research, and produced many important results. He initiated and fostered a number of first class research projects including the solution growth of AlGaAs/GaAs heterojunctions by Jerry Woodall and Hans Rupprecht, which provided the basis for the practical semiconductor laser of today, and the discovery of thin film amorphous magnetic materials, in particular GdCo by P.Chaudhari, J. Cuomo and R.Gambino. These materials became the main media for optical data storage for the optical storage industry. Both the solution growth and the thin film accomplishments resulted in National Medals of Technology for the principals involved.

As Director of Physical Sciences he raised the quality of the department by insisting that his managers aggressively hire the best people. In this effort his shrewd judgment of people and talent served him well. Seymour was a pungent and sometimes barbed critic of work in his department, and his critical reviews played a key role in improving the quality of the work. He did not suffer fools gladly, but rather gladly made fools suffer. On the other hand he could also be sympathetic to others‘ problems and often saw talent where others did not. He wasn’t perfect in his judgments of people (but how can anyone be?) and sometimes was disappointed, but was right often enough so that he stood out as a judge of scientific potential and excellence.

Besides directing Physical Sciences at Yorktown, he was the reviewer for the Director of Research of the related departments at the IBM labs in San Jose and Zurich and helped to raise their levels of performance as well. This gift for finding talent was recognized after he left active management and took on the role of senior advisor to the Director of Research. For many years he had veto power on all proposed new PhD hires including those in the Applied Research, Computer Science, and Mathematics Departments, as well as in his own department. Within the Physical Sciences Department candidates had to pass the Keller test – run the Keller gauntlet, and more than a few prospective new hires were not made offers as a result.

Seymour served for many years as Ombudsman for the physical science areas, and many at the Research Center came to him for professional as well as personal advice. He was honest, blunt and objective in this role. Seymour Keller instituted the postdoctoral program that brought many young domestic and foreign scientists to the IBM laboratories. He also recruited actively at Stanford and found time to edit The Handbook of Semiconductors: Materials (1980).

He was an active visitor to the Universities of Bochum and Stuttgart and the International Centre for Theoretical Physics in Trieste. Seymour retired in 1993, but remained active at Watson as an Emeritus Staff Member until health problems forced him to move closer to his children in 2007.

Keller’s wife of 63 years, nee Pearl Josephson, of Holyoke MA, survives him, as do four children – Jan (Schulz), David, Richard, and Lisa (Lee), six grandchildren and one great grandchild, to all of whom he was very devoted. Seymour will be remembered by all who worked with him and who knew him as a man of great spirit and elan. He was a superb chef and a gourmet, and of his family and friends enjoyed many of his great meals. He touched the lives of many, including the authors of this testament, who owe him a debt of gratitude for his contributions to the success of their careers, driven by his perceptiveness, critique, and support.”

Das mit der „converted pickle factory“ gefällt mir am besten und auch ich verdanke ihm ein großartiges Esserlebnis Ende der 70er Jahre und kann nur im Geiste „Danke“ sagen. Ich kann mich daran erinnern, wie meine Eltern, die chinesische Kochkurse gemacht haben zu der Zeit Drum Sticks aus Hühnerbeinen gemacht haben (mariniertes Fleisch und dann frittiert und man konnte den Knochen anfassen, weil das Fleisch aus eine Seite geschoben und zum Ball geformt wurde) und Hot and Sour Soup (es wurde den ganzen Tag gekocht) und Seymour hat dann die Hauptspeise gemacht und die Reisteigfladen immer weiter auseinander gezogen und geteilt und man dachte, es geht nicht mehr und dann noch mal bis man durchsehen konnte. Das war ein Festessen.

Die Rezepte für Herrn Teheran aus Hamburg sind hier angekommen und ich schicke sie nach Hamburg. Rahlstedter Straße. Was soll das?

Eine frühere türkische Betreute, die vor ihrem Ehemann abgehauen war und sich in ein Altersheim geflüchtet hatte (damals bei Übernahme der Betreuung) ist befreundet mit meiner Betreuten, die Unterleibskrebs hat und Kinder wohnen bei der Jugendhilfe und die jetzt auch in ihre Richtung gezogen ist. Ruft mich 2 x auf dem Handy an. Nein, ich kann ihr die Daten nicht einfach so rausgeben, auch wenn sie die Nummer mal hatte und sich Sorgen macht. Kann umgekehrt meiner Betreuten anheim stellen sich bei ihr zu melden und wenn sie mich noch mal auf dem Handy anruft deswegen werde ich ernsthaft sauer.

Gela hat im Aufwachraum einen Puls von 40. Da kenne ich noch einen. Sofa wurde abgeholt und kommt vielleicht Freitag wieder.

Stockstellung liegt an den Körperproportionen, kürzere Arme als ich kann man kaum haben, aber der Trick ist kurzer Oberkörper wie meine Oma. Sitzzwerg hat sie immer gesagt und das stimmt auch voll, ohne Beine bin ich eine ganz kleine Person. Die Lehrerin hat doll Husten und fragt uns mehrfach, was das sei. Leider erkenne ich Erziehungsprobleme bei Hunden immer sehr doll. Ihr Welpe dreht immer mehr auf und jault und kläfft in der Endentspannung. Dann holt sie das Baby und er flizt rum und dreht richtig auf und bekommt dafür ganz viel Lob und Aufmerksamkeit, er beißt auch schon vereinzelt den Teilnehmerinnen in die Schuhe und Schnürsenkel. Sein Name heißt Jaguar auf Swahili. Steffi riecht Fahrenheit 24 ° an einem vorbeifahrenden Mann. Ich merke den unteren Rücken, warum das. Abenteuerurlaub mit Polizeiverhören. Lasagne fettig und ich halte ein Gewürz für Harissa, rutsche aus und es was Nelkenpulver. Autsch. Ich habe kurz Bilder im Internet geschaut und Turin sieht aus wie Kopenhagen, große kastige Gebäude und große Plätze, eher sauber, wie das Kopenhagen Italiens und eine Bergkulisse im Hintergrund (ist natürlich malerisch). Ich glaube eher, dass Bologna was für mich wäre, schön rot und italienisch aussehend und etwas verfallen und da können wir schön zu zweit jeden Abend fettig essen gehen und kein Tiramisu als Mini-Portion im Glas (nur 2 Esslöffel, das ist neulich gut gefunden worden, damit man sich nicht so überfrisst). So was gibt es dann gar nicht, sondern essen bis zur Ohnmacht.

Kann die ganze Nacht nicht schlafen. Erst allein, darf nicht rüber, weil Stephan das doof findet, frage ihn, will er mich noch mehr quälen, doch ich darf. Bleibe, als er Schnarchgeräusche macht, gehe ich. Auch hier schlafe ich einfach nicht und probiere alle möglichen Positionen. Decke über den Kopf hilft z.B. nicht. Es fließt zwischen den Beinen, ständig kontrollieren, wie die Binde sitzt, ob es irgendwo nass ist. Wie wird das symmetrische Quadrat reinpassen, zwei mit mehr gelber Wolle dazu häkeln, Lila fehlt. Wieder zu viel gehäkelt. Wann werden mir Krebszellen wachsen und mich auffressen. Habe ich zu viel über den DJ gelästert im Text?

07.04. Traum: Wien Feinkostladen. Ich soll noch ein Steak mitnehmen und der Verkäufer es mir geben stattdessen eine Fertigmischung aus Pak Choi und Scampi TK für Suppe (wie praktisch). Die Bedienung mag mich und gibt mir zu viel Wechselgeld, weil ich schon so viel gekauft habe und ich stecke es ein. Ein kleiner Hund von uns rennt im Kreis und tobt sich aus. Ich werde auf ihn angesprochen. Sunla und Andras warten im Café bis ich meine Einkäufe erledigt habe. Zwei Träume jeweils in einem Neubau in der Helmkestraße. Erst im Gästebett: Andrea mit dem Stoffladen, der ich ganz viele Sachen der anderen Andrea und Klamotten schenke, weite Baumwollsachen, wie das was sie an hat, eine Schneiderpuppe. Kann ich alles nicht gebrauchen. Meine Strick-Andrea schickt ein Foto ihrer Magnolie in Blüte am türkisfarbenen Pool über Whats App. Dann wechsele ich morgens um 7 ins Bett, weil es so hell ist und wieder spielt der Traum in diesem Haus. Meine ganzen Verwandten, wie Familienfest. Ich bin das erste Mal im Garten, gehe sonst nur im Dunkeln ins Schlafzimmer. Die Nachbarn kennen mich nicht und sehen mich das erste Mal (Anspielung auf Realität, weil ich den Nachbarn gefragt hatte, ob er sich erschrocken hat als er uns mal draußen auf dem Balkon gesehen hat am Wochenende, weil wir sonst nie draußen sind). Man sitzt zusammen an Bänken. Ich habe seit wir hier wohnen nur zwei Mal hinten am Schlafzimmer geduscht in dem Bad und kannte die blauen Fliesen nicht und vielleicht 10-mal vorne. Nutzen nur den Duschschlauch in der Badewanne. Die Jungs von Barbara und von Ines bemalen Fußballtrikots mit Edding. Das machen sie gut, lobe ich. Hält das denn? Irgendwo habe ich Stofffarbe muss ich mal suchen, Kinderboxershorts, was machen die hier drin bei den Malsachen, ist wie im Messiehaushalt, ach, die waren für mich gedacht. Finde grün, Christian malt Kringel, muss versuchen, weniger Farbe aufzutragen und dünner zu malen und das muss alles flach liegen und trocknen. Kleine Räume. EG, einfach verglaste Fenster, wir fanden es kultig. Direkt vor der Tür Autostraße und ohrenbetäubender Lärm. Wir sind noch nicht eingezogen, weil wir im Altbau wohnen mit hohen Decken auf 140 qm und der Wechsel schwer fällt. Den älteren Jungs von Wolfram schenke ich Hornsachen, große Servierlöffel, sein Onkel hat ein Hotel, die sind werthaltig und werden seiner Freundin gefallen, zwei große und zwei kleine Gabeln, sind Kämme mit breiten Zinken, gut für Männer mit weniger dichtem Haar. Leute mit sehr süßen gestromten Welpen (hatte ich einen gestromten im Internet gesehen, der eine Pflegestelle sucht, Rudi, Dackel-Schäfer-Mischling) mit ganz langen Windhundnasen. Ein Kind streichelt eine Katze und greift nach den Barthaaren. Das ist lebensgefährlich. Soll ich fragen, wie Rainer seine Wohnung in Lübeck gefällt (gestern hatte ich beim Autokennzeichen HF, Hansestadt Frankfurt gedacht).

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Ich weiß jetzt warum mein Rücken zickt. Ich habe keine irren Yogaübungen gemacht, sondern es liegt an der kurzen Jacke, das trage ich nie und habe gestern immer den Pullover runter gezogen, d.h. Kälte auf dem Fahrrad. Es war das einzige was anders was als sonst und ist des Rätsels Lösung. Der Rasen sprießt.

Ich bin spät dran. Erkläre das, weil ich schlecht geschlafen habe und eine Telefonliste machen musste. Büroorga interessiert sie. Es gibt leckeren Mokka. Der ist nicht schwer. Natürlich könne man aus allem ein Heipopei machen, aber einfach Aufkochen, beiseite, noch mal, fertig. Sie schneidet das Zwiebelnetz einfach auf. Das war der Trick. Sie freut sich, dass ich manchmal so doof bin bei allem Ideenreichtum. Die Küche ist blitzblank, der Kühlschrank fast Magneten- und Dekofrei und meine Papiertüte mit Pasta und Muscheln mit Lotteriesteinen außen dran aus Neapel fällt umso mehr ins Auge. Fettentferner ist der Trick. Pilz mit Glücksbringern von ihrer Oma (ich erkläre die Funktion: zum Identifizieren des Sektglases auf einer 50er Jahre Party) und alte Schachteln. Das passt zu mir. Sie mag die Reissacktasche mit vietnamesischer Schrift. Iggy Pop Aussteiger mit nacktem Oberkörper auf dem Pferd. Interessante Männer sind oft naive, kindliche Männer und dann als Partner nicht geeignet. Apropos mein szeniger Verehrer bringt mir Freitag wieder eine Tüte Modeschmuck vorbei. Sie hört mich zu Frau Borderline förmlich schon Schnauze sagen beim yogen, d.h. sie weiß genau wie ich ticke. Dann geht es noch um das Thema Maßregelvollzug und darum warum manche Menschen bestimmte Berufe ergreifen, z.B. Feuerwehrleute spielen gerne mit Feuer und machen selber welches um löschen zu können, Krankenschwester spielen Florence Nightingale als auch Todesengel, Psychatriepfleger, weil man vielleicht auch sadistisch veranlagt ist (in totalen Institutionen kann man der Bestimmer sein und Macht über Menschen ausüben, man sitzt am längeren Hebel und kann einfach Daumen runter entscheiden, wenn einem danach ist ohne es begründen zu müssen, einfach weil man die Macht hat) oder Lehrer, weil man anderen nicht gerne auf Augenhöhe begegnet.

Auf dem AB, dass die Jugendeinrichtung umzieht und Probleme mit der Technik hat. Ob das Fax auf grünem Papier (Ummeldung für die Schule) lesbar ist. Ist schwarz und die Mitarbeiterin hat es schon per Fax zurück gemeldet. Der Elektrorolli wird heute abgeholt meldet mir mein Betreuter. Dachte sich schon, dass ich mich dahinter geklemmt habe und wollte mir daher eine Rückmeldung geben. Der sozialpsychiatrische Dienst aus Hamburg mit Beschwerdeschreiben der Nachbarn. Vater trocknet vollurinierte Sachen auf dem Balkon und Sohn haut die Nachbarn auf Geld und Lebensmittel an.

Frau Renovierung scheint überrascht/geschockt, dass ich ihr echt nur kurz den Verpflichtungsschein durch die Lucke stecken will und dann wieder umdrehe. Meiner im Anzug mit Deutschlandkrawatte, voll übertrieben. Das Hemd ist am Hals viel zu groß. Richterin mit 2 Beisitzern, hinten ein schaulustiger Rentner. Es klebt Kaugummi unter der Anklagebank.

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Die Ergebnisse der Hausdurchsuchung werden vorgelesen. 7 Setzlinge 10 cm. 2,12 gr. Man hat sich nicht mal die Mühe gemacht den Wirkstoffgehalt zu ermitteln. Zu seinen persönlichen Verhältnissen befragt, er lebt von StGB II, nein SGB verbessert der Verteidiger, von StGB können nur Anwälte leben. Er konsumiert als Selbsttherapie, weil das Marihuana besser wirkt als die Medikamente. Die Oberstaatsanwältin spricht es immer falsch aus und will wissen, wie man eine positive Prognose stellen kann, wenn er weiter straffällig wird. Er macht ein Geständnis. Die Zeuginnen kommen gar nicht erst, nur der Polizist, der meinen freundlich grüßt. Ordnungsgeld wird beantragt. Wir schauen Fotos in der Akte, auch von der kleinen Bratze und den erbärmlichen Pflanzen in Plastiktöpfen, die zarte Tomatenpflanzen, die noch nicht nach draußen dürfen. Das Zubehör haben sie nicht mit aufgeführt sagte mein Kollegen und ich: die Zeitschaltuhr und die Blumentöpfe? Wurde vernichtet, sagt der einzige Zeuge. Warum kann man das nicht mit versteigern mit den Fahrrädern? Selbst für die Frau Staatsanwältin stellt fest, die Mädchen haben ihn ausgenutzt. Sie beantragt 1 Jahr 3 Monate. Der Verteidiger 10 Monate und sagt, wenn das kein minderschwerer Fall sein, welcher dann, weiche Drogen, kein Verkauf, waren selber vorher schon in der Clearingstelle wegen Amphetaminen. Ein Teil wurde eingestellt, die 19, nein 20, nein 19 Taten um die es jetzt noch geht (war immer schlecht in Mathe sagt er bezogen auf den Beisitzer, sein ehemaliger Mathe, Chemie-Lehrer, der sympathisch ist). Pause. Holger schenkt mir die Anstaltszeitung der JVA Hannover „Drehscheibe“, die vorläufig letzte Ausgabe. Der Anstaltsleiter hat den Chefredakteur, der das viele Jahre gemacht hat das Heft, was echt gut aussieht in die Küche versetzt und Holger wundert sich das die Kritik daran im Heft die Zensur überlebt hat. Er erzählt von einer lustigen Party mit dem Kochwein aus der Küche, die sie neulich gefeiert haben mit entsprechend drakonischen Sanktionen, aber sein Mandant hätte ihm gesagt, dass es sich gelohnt hätte. Gute Einstellung. Er war gerade in Miami und Orlando, möchte gerne Kontaktdaten unserer FeWo Pajaro Dunes, weil die Landschaft toll war (Krokodile beim Picknick), aber die Unterkunft von einer Ex-Deutschen wohl nur mäßig und sehr feucht (wegen Florida). Es kommt am Ende raus, was der Kollege vorher sagt. Sie haben lange beraten und stufen es als minderschweren Fall ein. Es gibt 1 Jahr Freiheitsstrafe ausgesetzt auf 3 Jahre Bewährung, 50 Stunden gemeinnützige Arbeit (er habe sich ausprobieren wollen) bis Herbst, Bewährungshelfer (mit der Option den wieder aufzuheben, wenn nicht notwendig), Melde- und Therapieauflage. Schon krass für ein unerzogenes Mädchen auf Rachefeldzug. Mädchen in Uniform reiten durch die Stadt.

Rufe die Mutter der Kinder von Herrn Rollstuhl an. Ich duze sie. Der Jüngere hat kein Respekt, sagt ihr sie soll das Maul halten und spuckt seinen Vater an, meinem Herrn Rollstuhl das Handy geklaut, klaut im Supermarkt (meiner war dabei, hat hinten in der Rucksack am Rollstuhl Süßigkeiten rein gemacht) und fälscht Quittungen, der ältere lebt in einer betreuten Jugend-WG und hat von meinem 50,- € bekommen zum Einkaufen und ist damit abgehauen. Meiner kann sich nicht wehren. Die Eltern ziehen an einem Strang und die Großeltern sind auch beteiligt. Der jüngere geht sporadisch zur Berufsschule, kommt morgens hackedicht nach Hause, wenn sie zur Arbeit muss, hat auch Schlüssel zur Wohnung des Vaters, sie schließen alles ab, weil sie Angst haben, dass er die Haushaltskasse klaut oder sonst was mitnimmt und verkauft. Das Jugendamt ist involviert. Er wird in 1,5 Jahren volljährig. Irgendwie übel, aber irgendwo kommt es auch her denke ich immer.

Mail der Kollegin, Herrn Ihme haben sie rausgelassen und der kann Jederzeit hier aufschlagen. Ich muss früh gehen wegen Eigentümerversammlung, zum Glück geht auch die Mitarbeiterin (ich hatte Angst um sie), dann sind wir alle auf der sicheren Seite. Das nervt, dass das jetzt unerwartet kommen kann, der Überfall.

Welche Heißgetränke hast Du fragt ein Miteigentümer ab und dann: muss nicht sein. Der Gastgeber trägt einen grauen Strickpulli, der ausschaut wie ein Kettenhemd. Das Muster kenne ich nicht, sieht aber gut aus. Das Gemälde von ihm als blonder Junge was im Flur hängt sieht super aus. Der Sohn von oben kommt bald zurück und die Hausverwaltung braucht mehr Geld, heiratet ihren Geschäftspartner (beide waren fast 30 Jahre schon verheiratet) jammert viel und die Tochter hat ihr keine Karte aus China geschickt. Unsere soll noch kommen. Vor lauter Briefmarken passte kaum Text drauf. Ich bin gespannt und kann mich auch erinnern, dass ich schöne Marken mit Vögeln drauf verschickt habe. Schließsystem -wir sind dagegen. Das macht modernes Chaos. Der Sohn kommt im Fußballtrikot und wird nicht umarmt oder auch freundlich begrüßt von den 3 Mitgliedern seiner Familie, sondern soll Abendbrot machen, der Opa sagt, er soll die Lippe nicht so vorschieben. Es wird nur an ihm herumkritisiert und er wird vorgeführt. Eigentlich will man wieder was sagen, aber es geht einen wieder nichts an. Ich wünsche mir Pflaster im Eingangsbereich und soll ein Angebot einholen bei Markus.

Meine Mutter hatte Angst, wenn ein Galerist die Möbel holt und so wurde die Spedition beauftragt. Stephan soll das nicht auf mich beziehen. Ich habe gesagt, er transportiert sonst Kunst, den kann man unseren Trödel auch anvertrauen. Falle nach Fettiglasagne um kurz vor halb 11 ins Bett.

Binden schwer wie Backsteine

02.04. Traum: Ich bastele Ketten, sehr auffällige und große. Diese hier von neulich habe ich sogar noch anschließend bemalt, zeige ich. Auf einmal will Claudia eine und auch für ihren Zahnarzt oder Bruder, eine religiöse und ich bastele so eine Art Kruzifix und überlege das mit Draht zu umwickeln wie eine Dornenkrone. Vor allem die Befestigungen gelingen mir sehr gut. Eine Plakette bei einem anderen Teil wird festgeschraubt und die Schraube hinten abgeknipst und gefeilt und es ist eine Art Austauschschülerin da, die wohl merkt, dass ich dafür bewundert werden will, dass ich alles kleben und befestigen kann. Claudia hat das Bügeleisen auf ihren schwarzen Latexstoff gestellt hochkant zwar nur, aber der ist geschmolzen und hat das Bügelbrett eingesaut. Das darf man nicht machen, das wird auch unten warm. Das kriegt man nicht mehr ab, meint sie und wir schauen, ob es nur der Bezug ist oder auf das Brett durchgegangen ist (das ist Regelblut im Bett, diese Stelle), weil dann muss man nur den Bezug auswechseln. Auf einmal kann ich es doch abmachen, Wunderbezug. Dann sitze ich vor einem riesigen Haufen Modeschmuck und verschenke Sachen, immer das vermeintlich passende. Alex ist da. Ihre Tochter mochte doch Indianer. Irgendwo hier habe ich was, eine lange Kette mit Metallfedern und einem Aztekenanhänger und ein Mädchen, was ich zuvor nicht gesehen habe, wird von ihren Großeltern abgeholt. Ich unterhalte mich, dann ein anderes, was eine Art Flamencokleidchen anhat mit Rüschen und Bahnen auf schwarz und gelb. Ich frage sie, ob sie ihre Ohrringe verloren hat, weil ich habe gelbe Hängeclips mit Plastikscheiben und Klimper dran genau in den Farben gelb/schwarz. Sie ist begeistert. Gut, wir müssen erst mal ihren Vater fragen sage ich laut, weil sie sind sehr groß und tussig, aber in tussig wächst man rein und es ist ja auch bald mal Fasching. Der Vater hat sich eine grüne Modeschmuckkette, auch mit Plastikscheiben umgemacht und jetzt die Ohrringe dazu und ich sage: ich muss das Geschenk leider zurück nehmen, weil an Deinem Vater sehen die Hammer aus. Später suche ich die und will den einen Clip noch mal nachkleben. Weil ich die ganze Zeit nur vor dem Schmuckberg sitze, will ich auch mal raus. Es ist eine Art Familienfest. Gegenüber ist ein altes Haus, innen leer, was ein Durchgang ist. Im Hintergrund sehe ich Kinder auf Elefanten. Ich laufe dort hin. Rechts ist der malerische Bach, den ich schon kenne mit Mühle und Enten und ein ganz altes Haus klein mit winzigen Dachfenstern wie in Nürnberg. Hier wohnt man ja malerisch denke ich mir und vor den Elefanten ist ein Teich und das Wasser bewegt sich stark und ich denke: Fische, aber als ich näher komme sehe ich, es sind oberarmdicke Wasserschlangen, die sich schlängeln. Schnell weg hier, aber als ich mich umdrehe gucken überall Schlangenköpfe aus dem Schlamm, dort wo ich gerade langgegangen war und ich muss auch zurück. Sie ziehen sich dann zurück, wenn sie die Erschütterungen der Schritte spüren und ihre Leiber und Schwänze liegen auch unter dem Schlamm. Das ist megaeklig. Wieder drüben ist vor dem Haus ein gemauerter Absatz und mit silberner Spezialfarbe (wie ich annehme wohl ein Edding aus dem Autobedarf und extra dafür) haben die ihr Autokennzeichen H- AI sonst was darauf geschrieben als Zeichen, dass nur sie hier parken dürfen. Ich gehe zu den anderen und frage sie, ob jemand schon drüben war und erzähle die eklige Geschichte den anderen Gästen des Familienfestes. Dann hat mein Vater irgendwas gesagt und Stephan, den ich selber nicht sehe sagt irgendwas wie, der soll das Maul halten und Johannes lacht und liegt da mit nacktem Oberkörper in einer Badehose und war wohl gerade im Wasser und trocknet sich und ist aber noch jugendlich und nicht ausgewachsen und ca. 16.

Stephan was von Geschirrspülern Typ TS 1000 und TS 2000 die übereinander stehen, weil wir Besuch haben für das Geschirr, den dritten kann er nicht lesen und der TS 1000 soll besser sein, was er komisch findet. Die Schlangen, die sich in den Schlamm zurückziehen sind angeblich Penisse in meinem Traum. Neulich diese Halbamphibien, diese Lurche mit den Glupschaugen, die durch den Schlamm gerobbt sind und mit ihrem Schwanz so Sprünge machen konnten. Ich ekele mich nicht vor Schlangen. Ich finde es eklig, wenn die sich nicht entscheiden können und sowohl an Land sind als auch im Wasser, wie Insekten, Käfer, die ich eklig finde und am schlimmsten ist wenn sie auch noch fliegen können, also wie Superkräfte und unberechenbar und einen überall erwischen können. Ich weiß warum ich von Claudia geträumt habe, sie ist mein Vorbild in Sachen Körperbewusstsein.

Es ist halb 10, die Sonne scheint. Krass und ich dachte, ich muss ewig warten bis ich die Baumwolle einkaufen gehen kann, weil die Läden erst um 10 frühestens auf machen. Das ist schwerer als gedacht, in dem Wolladen mit Buchladen haben sie so was nicht und die Kurzwarenkatze erklärt mir auch, dass es schnell gehen muss bei den Leuten. Irgendwie finde ich es lächerlich, will aber nicht aufgeben. Ich kaufe dann so was wie Garn und muss das auch doppelt nehmen, was noch krampfiger ist. Ich denke an den russischen Fitnessguru, Schmerz ist nicht zum Überwinden da, sondern Dein Werk- oder Fahrzeug. Ich backe Lemon Squares und mache die Füllung für den Gemüseauflauf und häkele bis 18 Uhr im Wintergarten. Das Beste an Lidl ist meine Indigo-Türsteherin aus dem Krankenhaus von damals, die ich da manchmal treffe, wenn sie mit ihrem schmächtigen schwarzen Mann Großeinkauf macht. Yogabande in der Fössestraße. Stephan hat Rene auf dem Markt getroffen. Ist der heute Abend zum Grillen eingeladen bei uns unten. Das ist der Grund, warum das alles sauber sein soll. Das Grillzeug im Flur hat sie schon gestern verraten. Sabine und Larissa wünschen sich eine Sache für uns, eine Gartenparty 2016. Lemon Squares und Auflauf. Die können Morgen her kommen, aber sie melden sich nicht. Die Lasagne wird nicht geschichtet, sondern die Füllung landet in diversen Töpfen im Kühlschrank. Schaffe es zeitlich nicht. Häkele bis 18 Uhr. Keine Zeit für Partyoutfit. Schon wieder ein Geburtstag und Dauerblutung, Das erinnert mich an Frau Weiß im Sommer. Der Faden reicht gerade so hin.

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Tandemfahrräder und Stephan lästert auch-Gott sei Dank bin ich nicht der einzige Hater. Schäferhund pisst an Ampel, zu dünn und dann auch daneben. Ist irgendwie stellvertretend für Herrchen. Dieser 80er Jahre Schnitt an Jacken, hinten in der Mitte länger und mit Schlitz und Bändchen. Damals gerne wie Parker und in tarngrün, meine Jugendfreundin Rita hatte einen. Ich kann es nicht mehr sehen. Grauenhaft. Geht nicht einfach wieder gerade.

Die Fotos für das Album haben wir zuhause vergessen, aber es fällt mir noch ein. Stephan muss zurück. Ich habe sie immerhin ausgesucht und jetzt dran gedacht. Traue ich mich da allein hinein? Die Kochschule mit dunkelroter Einbauküche und dem Hobbykoch aus dem Fernsehen (H1, ein Interviewpartner, der noch nie Lamm gegessen hat), im überdachten Innenhof wird Lachs geräuchert. Man stellt sich irgendwelchen Leuten vor, die man nicht kennt. Die Ärztin fragt auf Stephans Button mit einem Galgo mit pinkfarbenen Bein bezogen, ob das unser Hund sei.  Sie strickt gerne und hat ein Vermögen für japanische Wolle ausgegeben und die Schals mit Muschelmuster und Holzverschluss wollte dann keiner. Mein Mann ist noch unter mir in der Handarbeitshierarchie und darf nur helfen, wenn sich die Wolle verheddert hat und das wieder in Ordnung bringen. Sie wickelt die Knäuel immer auf  und macht sie in eine Kiste mit Schlitz, weil die Katze auch gerne damit spielen. Ist sie Katzenmessie rate ich ins Blaue hinein und halte eine Hand hoch und liege damit ausversehen richtig. Sie hat 5. Das war wohl wieder einer meiner berühmten Fettnäpfe. Und dann braucht man 5 Katzenklos will ich wissen. Ja, und sie ist penibel damit, hat ein System, weil sie mag nicht, wenn es riecht. Der Italiener wirkt wie ein Deutscher (wenn er ein kurzärmeliges Hemd an hat ist er aufgeflogen und lügt, das trägt kein Italiener) und kann auch (wie ich) keine gedeckten Farben ertragen. Turin wird empfohlen. Die Dijane benutzt das Mikro und macht Durchsagen und redet den Saal leer, „noch 2 ein halb Stunden und Du kriegst Deine null“ brüllt sie ins Mikrofon dem Gastgeber hinterher „und wehe es hauen dann alle ab, die haben dann die Hälfte verpasst“. Irgendwie redet sie genau das herbei. Der Innenhof erinnert sie an Berlin und die Parties in Berlin und Linden sind verrückter als anderswo. Hier sind ganz normale Leute und schwerbehinderte Verwandte und Eltern. Was sie mit verrückt meint, kann man nicht ansatzweise verstehen. In der Begrüßung geht es Darum, dass der Bauch dicker und die Haare dünner werden und wir das aber alle selber wüssten und er es uns deswegen nicht extra erzählen müsse. Der Gastgeber wäre gerne Musicalstar geworden und geht richtig ab. Das macht Spaß mitanzusehen. Ich weiß jetzt warum er den Dutt hat, er mag gerne offene Haare tragen und schütteln, auch wenn es weniger Haar ist, die Länge ist beachtlich. „Du hast Titten Wolfgang“ schreit sie wieder in den Verstärker angesichts der Schweißflecken auf seinem Hemd, sie macht mehr als nur auflegen, sie animiert selber, wenn sie das Gefühl hat, dass der Gastgeber bespaßt werden muss, dann spingt sie auf die Tanzfläche und tanzt ihn an und pfeift auf den Fingern wie ein Bauarbeiter. Die Frauen sind sympathisch und die Frauenpaare machen – mit Abstand- die beste Figur beim Tanzen. Slow Mo ist auch gut und der pfeift noch besser, ganz cool mit dem kleinen Finger oder ganz ohne. Ich mag Sympathy for the Devil als Stück, nur die Rolking Stones stören dabei. Sonst in einer Coverversion ist das ein gutes Stück, Musik und Text. Das weiß ich seit dem Theatermusical neulich. Georg Michael und B 52 s gefallen mir musikalisch am besten, „I got me a Chrysler it’s as big as a whale and it’s about to set sail“. Der Vater des Bräutigams vertraut mir gleich an, dass er das Haus in Döhren verkauft hat, weil seine Kinder es ja nicht wollten. Das ist immer interessant, was so Fremden gleich erzählt wird. Die Klinik am Kronsberg war mal ein Bauernhof der Hermannsdörfer Landwerkstätten als Expo-Projekt. Das macht Sinn. Vor der Tür, die Bäume sehen merkwürdig aus die Umrisse, was ist das, ein Nadelbaum? Nein, die schlagen aus, es ist die Transformationsphase. Hinten beim Tandure ist Feuerchen vor der Tür und oben bunte Türkendisko. Die Rosen für die Gratulation stehen bereit hinter den Boxen versteckt und dazu Hildegard Knef. Unsere grünen Rosen sahen fast weiß und unspektakulär aus. Da war ich etwas enttäuscht. Ich dichte Schwestern hinzu die keine sind und erkenne sogar die starke Familienähnlichkeit. Gasthaus Lege in Thönse ist der beste Laden überhaupt. Besser als Ole Deele. Da ist so eine nette Bedienung, der Wahnsinn. Das Panna Cotta mit roter Paprika süß ist lecker. Mit: „Na, ihr haut doch nicht etwa auch ab“ und „kannst Du noch? Willst noch was hören, hastde noch n Musikwunsch“ bedrängt sie die letzten Gäste und sie werden sehr effektiv raus getrieben. Ein dicker Mann, den ich auch sehr sympathisch fand will mich zum Abschied umarmen, weil wir so ein tolles Paar seien. Er mag Stephans Button mit dem Hund drauf und ich gehe hin und mache ihm seinen Orden ab und verschenke ihn mit den Worten: ich habe ihn gemacht, was willst Du, der passte eh nicht so gut und stell Dich nicht an, ich kann neue machen. Als sein Freund nach meinem mit der Kuhschnauze von Dürer trachtet, beißt er auf Granit. Das ist auch klar. Alles in allem eine sehr gelungene Feier.

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Larissa hat geantwortet. Schaue den Trailer zu Sommer in Wien. Sieht etwas Seidel-mäßig aus u.a. ein Klavierbauer und dicke Menschen an Kiosken und Wasserbecken voller Leiber. Mein Knie schmerzt vom Tanzen – alte Frau. Da muss ich wieder die Walzwurzzahnpasta aus der Schweiz draufschmieren.

03.04. Meine Träume werden alle „überschrieben“. Morgens träume ich von einem kleinen dicken Mann. Irgendwer sagt ihm, dass er die Frau kriegen wird im Sinne von heute noch Sex mit ihr und er hält die Finger hoch. Sie ist gegangen und sucht einen Taxistand (wie die Gäste, die gestern mit uns gegangen sind). Er fährt mit einem Taxi vor und macht sie Tür auf und fordert sie auf einzusteigen. Der Taxifahrer muss wenden. Das hatte er vorher nicht gesehen, dass in dem Bahnhofstunnel blaues Licht ist (was bedeutet), dass man da nicht mehr durchfahren kann und es Einbahnstraße ist. Dann irgendeine Kunstperformance. Menschen nutzen Laken als Maske und machen sich daraus einen Schweinskopf oder ein Zelt in dem sie sitzen. Im Hintergrund eingewickelt in Laken sieht man die anderen pulsieren. Es geht um die Putzfrau, die hat blau gemusterte Kleidung an, hochgeschlossen und über dem Gesicht eine blaue Samtmaske (wieder wie das Sakko von dem Gast, dem ich den Button angesteckt habe). Das sah unheimlich aus und als nächstes sieht man Foltervideos. Eine Frau wird gefragt, ob das ihr Mann sei, nein ihr lieber Schwager und der wird vor ihren Augen dann erschossen und man sieht Videos von Menschen, die nackt aufgehängt sind an den Füßen und tot oder sterben und daneben schluchzt eine Frau und trommelt mit den Händen. Ob sie so was selber erlebt hat überlege ich und werde wach.

Bei Stephan hat der Gastgeber von gestern eine Durchsage gemacht. Sie haben eine Tombola gemacht und die bisher gezogenen Zahlen sind im Durchschnitt höher als der Schnitt, wie wird der Schnitt der restlichen Zahlen sein ist seine Frage, höher oder niedriger und im Traum rätselt er und findet das nicht leicht zu beantworten.

Der verschenkte Button hat umso mehr gepasst weil das dieser Documenta-Hund ist und der Typ von der Stimmung in der Stadt zur Documenta geschwärmt hat, auch wenn man die Kunst nicht mag (er kann auch nachvollziehen, dass man sich da verarscht vorkommt, aber geht trotzdem hin bzw. fährt mit Fahrrad durch die Stadt, Stephan sagt, er kam aus Kassel). Ich frage Stephan an was er sich erinnern kann von unserem Documentabesuch und eine einzige Lichtinstallation kommt dabei heraus.

Als Stephan zur Kaffeemaschine geht denke ich, die Hose steht ihm. Fällt mir ein, das kam auch im Traum vor, dass er in der Bahn meinte, seine Hose sei kaputt, die würde er wegschmeißen und eine fremde Frau sich einmischte und meinte, das sei schade, die würde ihm so gut stehen. Er soll sie von seiner Frau (also mir) flicken lassen.

Elena kann sich an den Karton nicht erinnern, deswegen abfotografieren, wie schön sie für mich gemalt hat. Darin sind uralte Häkelarbeiten (Expo Chocker usw.) . Manches kann ich mal wieder tragen (ein Stirnband und was Bayerisches dann in München), anders kann weg. Ein Häkelbustier mit Van Gogh vorne drauf. Das sieht zu krass an mir aus. Das muss ein anderes Körpermodell tragen. Im Garten wird eine Gasflasche als Walze benutzt. Wenn die eigene Familie nicht mithilft, warum soll ich dann? Ich schneide eine Sukkulente aus Neapel ab, die irgendwie zu schnell gewachsen ist und umkippt im Topf. Möchte-gern-Ikebana für Punks.

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Sie kommen vom „Linden feiert sich selber Fest“ mit Blumen und Pralinen, die ich für Seife halte. Sie haben keine Fahrräder und wollen auch nicht ins Kino (Wien ist ohnehin ein Reizthema und das Wetter auch nicht danach, dann gibt es auch nicht die dragierten Marillentropfen vom Billa, die gibt es nur als Belohnung fürs Wienkino). Der Auflauf ist mittelprächtig und muss nacheinander gebacken werden (wegen einer Schraube, die klemmt). Dann die ebenfalls nicht optimalen Zitronendinger, die fies ausschauen, aber Butter ist drin. Es ist so was von entspannt. Das wichtigste an der Gastfreundschaft ist die Ruhe. Wir erzählen, wie andere DJs animieren und essen kleine Eistüten auf dem Balkon mit Nachbarberührung (die wundern sich, wenn wir uns mal draußen blicken lassen, der Nachbar von oben schaut runter, Sabine meint, der Nachbar neben uns baut einen neuen Balkon, war mir noch gar nicht aufgefallen…). Larissa bietet sogar an meine Fäden mit zu vernähen (aber das ist mit peinlich, weil Sklavenarbeit, das würde ich nur meine Mutter machen lassen). Das Dreieckstuch mit der dünnen Wolle wird gelobt. Ich finde es auch schön und hoffe, es kommt an. Vielleicht vorher mal fragen.

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Das Verschenken von Buttons, die man verschenkt hat wird hier so krass empfunden, das ich erst weiß, wie unmöglich es war. Stephan sagt später, so schlimm wie es dort bewertet wurde habe er es gar nicht empfunden. Da habe ich echt Glück gehabt und mein Mann passt genau zu mir, dass er so was ab kann. Ich fühle mich immer im Recht und denke, ich habe es gemacht und kann es wieder entziehen, wie Gott. Da ist so ein Außenkorrektiv manchmal ganz gut. Interessant finde ich auch, wer wen sympathisch findet und wen eben gerade nicht. Da gibt es schon Unterschiede. Wir reden von dem Studio Moving Bones. Dann geht es um schwierig sein als Kind und Schlammraum im Kindergarten mit der einzigen Regel, sich nicht anzufassen und 2 Wasserschläuchen. Die Kinder wurden offenbar aufeinander los gelassen. Und das hat geholfen? Klettergarten als tolles Erlebnis, sich überwinden, ein Team bilden, Solidarität, abwechseln stark und schwach sein. Larissa mag das alte Jugendfoto was Harald uns neulich geschenkt hat (ich mit Babyspeck). Wir haben es doppelt und sie bekommt das bessere Exemplar, wie ich später sehe, unseres ist grün verfärbt. ich mag das Foto aber auch nicht so sehr. Zwei abgetriebene Bananenbabies bekommt Sabine mit.

Die Weser ist ein deutscher Strom soweit er weiß. Die anderen haben alle ihre Quelle im Ausland. Ähhh. Aalfischer, Ziegeninsel mit männlichen Ziegen, Hafentaucher, die im Dunkeln und im Liegen arbeiten (ein Traum), Stuten, die im Sommer draußen auf den Weserweiden in einer Herde leben und eine Campinginsel mit Industriehafenkulisse. Sie duzt alle, die können sie ruhig siezen, aber sie duzt sie trotzdem. Ich muss an den fünfzigsten denken, wo ich das auch am liebsten so gemacht hätte.

Steffi hat Karten für mich und meinen Bruder besorgt. Und was ist mit meinem Mann? Ich schrieb ihr: kannst Du uns 3 Karten besorgen und sie war nicht mit umfasst von meinem „uns“. Mein Kuh-Onkel bestätigt den 08. Mai, behält sich aber vor wegen gutem Flugwetter abzusagen. Wie haben wir es denn geschafft, dass er letztes Mal wetterunabhängig verbindlich zugesagt hat und wir wollen auch gutes Wetter für den Ausflug und nicht die Kühe im Regen streicheln. Na ja, mal schauen.

04.04. Traum: Klaus hat ein Strafverfahren. Ich hatte Akteneinsicht und die Zeugenaussagen gegen ihn sind sehr dünn. Ich will ihn beruhigen. Er hat einen riesigen tollen Second Hand Laden (mit richtig historischer Kleidung) und Steffi und ich stöbern darin. (Anm.: der Bericht über Anna Piaggi, den sie mir gestern geschickt hat, schätze ich). Wir probieren Sachen durch, die ich alle sehr detailreich sehe, Hüte, die mir echt gut stehen, aber ich werde sie nicht tragen, will sie nur mal zeigen oder mir bestätigen lassen, dass sie toll an mir aussehen, ich sie aber nicht brauche. Zwei kurze, taillierte Pelzjacken habe es mir auch angetan und ein längere Jacke (Blazer) in rosarotem Nappaleder. War mal ein Mantel, der zerschnitten wurde zu einem Zweiteiler. Innen steht mit Edding Ulli (Ex von Klaus, ihr hat er wohl mal gehört). Der Rock ist zu weit und steht mir nicht (wenn dann nur das Oberteil), aber jetzt in der Gesamtschau sehe ich, dass es vorher besser war und verliere das Interesse. Klaus ist auch sehr schick gekleidet mit einer schmal geschnittenen 60er Jahre Anzughose. Ich lobe Steffi, das ihr die Sachen so gut stehen würden, das man sie als Modell benutzen könnte, schmale Taille sagt er und ich: und das Beste ist, sie isst gerne und kocht gut, asiatisch z.B. auch. Klaus schuldet Stephan noch Geld und ich soll das eintreiben und charmant sein zu ihm, aber irgendwie auch fragen, ob er eine Rate von 500,- € geben kann bevor wir wieder fahren. Schwerer Spagat. Zwischenszene, ich koche und gieße das mit den Reste des Prosecco aus dem Kühlschrank auf und habe Angst, dass der Korken rausknallt und alles vollsaut, weil ich den vergessen und die Flasche einfach in den Topf gemacht habe und er sich langsam löst, aber der geht und es ist weniger drin als ich dachte und sie ist leer. Dann wurde mir wohl ein Zahn gezogen und ich schaue nach welcher. Da ist ein Tropfen Blut auf dem Zahnfleisch. Scheiße, direkt auf der Seite und neben der Stelle wo mir der letzte Backenzahn fehlt ist ein Blutstropfen zu sehen. Jetzt brauche ich auch ein Implantat wir Kathrin, Vollnarkose oder doch lieber mitbekommen, wie es gemacht wird. Dann erlebt man mal was Neues und hat was zu erzählen. Irgendwas mit meiner Cousine Barbara, was ich nicht mehr zu fassen kriege und ich werde wach. Die Binde ich total schwer und das Blut läuft die Beine runter und ich tropfe den Fußboden voll. 3 Wochen jetzt. Die Regel hat an Fahrt aufgenommen. Der Traum hat bestimmt was damit zu tun, dass Herr Yoga am Donnerstag Strafverhandlung hat und Angst, dass er in den Knast muss und schlecht schläft und mir am Wochenende Mails schreibt, dass ich doch mitkommen würde zu dem Termin und er Angst hat usw. Werde den Nebenbuhler wieder abschaffen. Das menschliche Kissen, was einen aktiv umarmt und auch noch bassig brummt ist überlegen und wie. Ich werde gefragt, ob ich krank sei, weil ich um 8:20 noch einen Morgenmantel trage. Nein, topfit, nur noch nicht frisiert. Ziehe Jasmins Jacke an. Das muss noch mal dokumentiert werden. Mein Knie tut noch weh.

Heute Morgen sprießt alles und es regnet. Wie kann das so schnell gehen. Die paar warmen Tage und plötzlich ist alles grün am Ende. Der Garten ist voller Grüntöne und bei der Arbeit blüht eine pinkfarbene Zierkirsche, kitschig ohne Ende. Ich kann kaum Treppen steigen, vor allem runter ist schlimm. Alte Frauen dürfen kein Pogo tanzen. Habe ich nicht, aber irgendwas habe ich falsch gemacht. Die Schuhe waren schuld. Dem Sohn der Mitarbeiterin hat es gefallen das Kestnerbasteln und jetzt muss die Öllampe nur noch funktionieren. Mama fragt, ob unser Patenkind den Steiff-Bären auf Rollen, der auch auf eine Wippe gespannt werden kann, haben will. Den habe ich von meiner Tante geschenkt bekommen und er ist unkaputtbar, aber eben nicht gerade klein, wie ein Hund, die Größe und die Holzwippe ca. 1 Meter lang. Fragen kann ich ja. Zotti, mein Teddy will sie auch loswerden, aber bringt es nicht fertig ihn auszumustern, hängt selber daran. Er brummt auch noch. Hartmut hat angerufen wegen Familientreffen nächstes Jahr in Travemünde und ob die Haarers auch kommen wollen. Mein Vater hat es sich nach dem Telefonat anders überlegt und will sich raushalten und hat mich als Kontaktperson angegeben. Heute Abend kommen Karin und Georg und ich bei der Dauerblutung, auch das macht mir wieder ein Deja Vue. Der Kollege ist heute Abend beim Nachbarn verabredet.

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Der Betreute von Morgen hat den B-Schein bekommen, hat alles geklappt. Herr Teheran will seine Kinder sehen und ich soll die Mutter anschreiben. Eine Betreute aus den neuen Bundesländern von früher. Hat Probleme mit Zahnarzt, will ich nicht machen. Wie es ihr geht? Nicht so gut, sitzt im Rollstuhl. Das tut mir leid. Dafür kann ich doch nichts ist die Antwort. Der Dicke im Rollstuhl will wissen, warum sein Konto leer ist. Im Zweifel war er es selber, aber ich schaue mal. Jemand hat am 01.04. die letzten 16,- € mitgenommen. Das geht nur am Schalter und muss einem dann auch aufgefallen sein.

Gela schickt eine richtig tolle Einladung (hat Sunl gemacht). Geburtstagsmotto ist Ballroom after midnight. Pasta gegenüber und die Gnocchi mit Hackfleisch, Champignon Salbeisahnesoße schmecken richtig gut. Fahrräder in NY kosten 45 € am Tag osä und da wird man arm dabei.

Eine ehemalige Nachbarin schneit rein, die Probleme hat mit Betreuern und Wohnheim. Sie wird von Alkoholikern angegriffen, hatte Anzeige beim Gesundheitsamt, weil sie welche dort im Heim behandelt haben soll. Die Polizei war bei ihr wegen anonymer Brandstiftung. Beratungsschein und freut sich total, dass ich die 15,- € nicht haben will. Sohn von Frau Mittelfeld meldet sich wegen der Betreuung. Wird am 10ten entlassen. Betreuungsverfahren wird jetzt angeschoben, er ist überfordert.

Eine Betreute, der ich gerade schreibe ruft an als wäre nichts, freundlich. Seit ca. 2 Jahren keinen Kontakt. Morgen hat sich die Richterin angekündigt um Viertel nach 9, ob das auch hier bei mir im Büro geht. Sie schafft es echt mich zu überraschen. Schnell noch bei Richterin anrufen. Die wollte vorbei bei ihr, weil sie ohnehin in einem Altersheim, Godehardistift, gleich in der Nähe einen Termin hat. Komme spät zum Yoga. „Mensch mit Menstruationshintergrund“ in schwarz-rot gestreift passt allzu gut, das T-Shirt von Sunla. Wenn der Spuk bei mir endlich vorbei ist mit dem Bluten wird es feierlich verbrannt als Performance, hat Sunl sicherlich Verständnis für. Steffi ist schon da, holt die ausgefallene Stunde nach und hat mich seit Jahren nicht mehr mit offenem Haar gesehen. Yoga gut, mein Knie macht mit. Eine der beiden Borderline-Frauen, die ausschaut wie ein Kerl und nervt mit Anmerkungen und den Unterricht stört und ich bin immer kurz davor „Schnauze“ zu sagen und merkt es nicht. Die Lehrerin sagt es ihr indem sie feststellt, das mögen alle, wenn sie in anstrengenden Positionen Fragen stellt und die dann länger gehalten werden müssen. Sie merkt es nicht, dass wir in der Armee ihr einen Sack über den Kopf ziehen und sie verprügeln würden. In der Endentspannung fasst sie uns am Bauch an. Das kommt überraschend gut und fühlt sich richtig irre an, wie elektrische Schläge, aber sehr angenehm, pricket eben. Ballroom after midnight. Langes Kleid abschneiden oder eben den Hut mit den Gemüsenetzen dazu. Steffi soll mich beraten, wie das angenäht werden muss. Gemeinsam zu Lidl. Philadelphia gibt es nur in laktosefrei oder fettreduziert. Normal als Exotensorte. Neue Großpackung OBs und Tomatenmark, Bio-Hack für Lasagne klassisch, der Sechzigste am Wochenende zu dem alle gehen. Sabine, Larissa, Steffi, Karte für Tricky nachkaufen und die Finanzen dazu klären.

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Der Onkel und das Familienfest in Travemünde. Ich bin superkurz angebunden und er hat Stephan schon alles erzählt. Es geht um den Nachwuchs und die nächste Generation. Mein Vater hat gekniffen und ich soll mir überlegen wer von dem anderen Familienzweig in Frage kommt. Ja, ja, ich schreibe ihm.

Die Gäste verspäten sich. Stephan macht Gemüse mit Reis, weil wir wieder aneinander geraten, weil ich über ein Glas Artischocken aufmachen als Kochen etwas lästere und sage, die TK-Pizzen von Dr. Oetker waren im Angebot und ich habe mich dann geärgert, dass ich keine Arabiata mitgenommen habe als wir dann schon so in der Schlange standen und ich Steffi sich 2 genommen hatte. Sie bringen uns Wein von der Mosel, wo sie waren und Rebstöcke pflegen durften, Ostereier und Zitronen aus Italien. Getrunken wird Leitungswasser. Karin ist krank, auch krankgeschrieben und hat doll Husten und schon Angst wegen NY und Movimentos geht sie nicht mit am Samstag und bekommt Ingwerwasser und emergen C. Sie sehen die Mietwohnung das erste Mal. Finden sie klasse, gefällt ihnen immer alles. Karin strickt, ich häkele und vernähe Fäden. Die Frauen machen Handarbeiten während die Männer die schwierige Computerarbeit machen meint Karin. Esta ausfüllen, Ista sind die Heizkörperableser, Elsta ist die Steuererklärung und Esta die Einreiseerklärung für die USA. Wir werden alle müde und der Rechner stürzt ab, es klappt nicht oder hatte dann doch schon geklappt, ich kenne langsam die Daten, den Arbeitgeber, die zweiten Vornamen, Geburtsdaten und -städte und Vornamen der Eltern. Stephan liest die Verzichtserklärungen vor, dass sie alle Organe behalten dürfen, wenn einem was passiert und die Haare bekommt Donald Trump als Spende. Man soll Kontaktdaten angeben, wenn einem was passiert, wer verständigt werden soll. Und wenn man keinen hat? Es kommt mir alles so pseudo vor. Unterkunft mit Telefonnummer…Georg hat sogar einen internationalen Führerschein machen lassen. Will Schuhe kaufen in NY, ein Namen, irgendwas mit Allen Sonstwas Schuhe. Lederschuhe, durchgenäht, zeigt mir ebay Modelle. Die kosten in gebraucht noch über 150 Tacken. Georg schlägt vor, sich vorher noch mal mit Kathrin zu treffen und die weitere Planung zu besprechen, vielleicht auch was mit Musik schauen. Mit dem Essen gehen sind sie an allem sehr interessiert und fast kommen wir nicht zu den Einreiseanträgen, weil er sich die Restaurants unserer Liste anschauen will. Sie wären bei allem dabei. Das hätte man sich auch vorher denken können. Fahrräder muss man wohl machen wie in Paris und dann immer unter 30 Minuten und auswechseln und App fürs Handy. Der Strom hält wie verhext, d.h. ohne Kabel kann man stundenlang arbeiten und er meckert nicht wegen Reservestrom. Den bekommen wir vom NSA erklärt mir Stephan. Einreise ist genehmigt, aber das ist keine Garantie. Die endgültige Entscheidung trifft ein Grenzbeamter vor Ort bei der Einreise. Ich mache eine Performance mit den Seifenblasen und versuche mich so an Unterhaltung der Gäste durch GOP artige Darbietungen. Ich bin aber sehr müde, spreche bei den Jungs noch auf den AB.

Sunla schreibt zu dem Motto und weil ich gefragt, ob Abendgarderobe, aber eben ein bisschen angegriffen schon, also Schmincke verrutscht richtig interpretiert sei: „Also: fesch mit Abendrobe und aufgetakelt, aber man darf barfuß gehen und ohne Fliege. Eben schon ein bisschen abgetanzt. ALLE haben nachgefragt! Ich auch. Alle doof. Ich werde ein langes Abendkleid anziehen. Roberts Whg. wird dir gefallen, die mag ich auch sehr. Und da muss man Schuhe ausziehen. Also barfuß bzw. auf Socken“. Meine Lederhausschuhe aus Kirgisistan aus Amsterdam mit den Stickereien kann ich dann tragen. Hütchen mit Fisch statt mit Netzen?

Muss nachts den Tampon wechseln, das hatte ich noch nie.

05.04. Traum: Frau im Altersheim im Rollstuhl, soll in ein anderes wechseln. Ich soll sie überzeugen und versuche es mit: jetzt wo sie eh nicht mehr in der eigenen Wohnung lebt, ist das doch egal und dort sei die Pflege gut. Ich soll den Kuli mitnehmen. Wir haben genügend und ich bringe ihr jedes Mal einen mit. Trotzdem gebe ich nach. Klaue wahrscheinlich den vom Heim. Andere Besucher und es geht um Oper. Habe ich das und das gesehen, sage immer ja und es lohnt sich musikalisch bei mir nicht. Mein Mann sollte einen Opernfan mitnehmen. Sieht man Filmszenen aus einer und es geht um Römer, die Sklaven nehmen (man sieht, wie sie geraubt werden) und die Kinder üben Schwertkämpfe mit Steinen (sollen da immer drauf hauen, erst denke ich, es geht um Steine klopfen, aber das würde man anders machen und hier hält immer einer den Stein vor der Brust und das Kind soll mit einem anderen dagegen schlagen). Dann wechsele ich von der Bahn zum Bus 11 A, genau der den ich brauche am Allerweg (sieht ganz anders aus). Wenn ich hier warten muss da ist ein interessantes Einzelschuhgeschäft mit reduzierten Preisen (mal schauen wegen altmodischer Modelle), aber keine Zeit. Bus kommt gleich. Hat ein Riesenscheunentor zum Einsteigen und sieht innen ganz anders aus. Ist das überhaupt einer oder Schulbus. Hinten Spielecke. 3 Stoffmeerschweinchen (ca. 50 cm) aneinandergenäht wie ein Kleeblatt als Tisch mit Sitzgelegenheit in eins gleich drangebaut (muss an dem Bären auf Rollen liegen diese Szene). Das ist nur bedingt praktisch. In der Mitte wie Zuckerdose auch unterteilt und da sind bunte Smarties drin und Zucker und Süßstoff und kleine Löffel, aber viel zu voll. Eine Bordstewardess hat Plastikessenssachen als Kette, Cupcakes und so was (lauter niedliche Motive und gleich mehrere gleiche). Gibt es hier vermutlich auch irgendwo oder passt zu der Einrichtung. Dann großer, eckiger Wechselstempel und macht was mit KZ Dachau (KZ kam gestern in der einen Passnummer von Georg vor und ich sagte immer schlecht für Einreise in die USA). Durch Drücken des Griffs ergibt sich anderes Stempelmuster. Ich will das mit KZ in mein Notizbuch stempeln, aber es kommt immer was anderes und dann noch eines, auch ein großflächiger Schäferhund, den ich abschneide, dessen Kopf nicht vollständig drauf kommt. Nicht jeder Stempel wird gut, manchmal schief, unvollständig oder zwischen 2 und ich saue mit die Hände mit der Stempelfarbe ein, aber ich mache natürlich weiter. Die anderen schauen zu. Dann entdecke ich, dass man auch weiterschieben kann und jeweils durch Drücken, die Hälfte des Stiftes und dann die andere ca. 3 verschiedene Stempelvorlagen erzeugen, da sind also ca. 21 drauf (das liegt an den Zahlenrätsel was ich nachts hatte mit meiner Regel). 4 Monate nicht plus ein mal regulär mal 7 Tage. Maximal 35 Tage so meine Milchmädchenrechnung mitten in der Nacht. Musste nachts den Tampon wechseln. Das hatte ich noch nie. Habe einen neuen Trick für das Handtuch und zwar nach dem Waschen im Bidet (das ist Tuschen in Rot) schon den neuen setzen und dann trocknen. Komme mir genial vor. Obama kommt nach Hannover. Das ist mir schon ein bisschen peinlich, was die für einen Hype machen. Wo wohnt er, wo fährt er lang und am Fenster schauen ist verboten. Machen die mit der Berichterstattung nicht genau das Gegenteil? Stephan sagt, wer dann noch am Fenster ist, ist Terrorist, weil es hat ja in der Haz gestanden, dass man nicht soll. Wer wissen will welche Themen wichtig sind schaut in die Fernsehbeilage der Zeitung. Nervöser Darm, eine Volkskrankheit, Erektionsstörungen beheben, natürliche Schmerzmittel und Sammelmünzen, hinten dann die Treppenlifter. Blut wird wohl in der Leber gebildet und nicht nur gereinigt spekulieren wir.

Heute Kantine, dann auch Fotos für neuen Pass. Es stört mich schon, dass ich nicht parallel mit meinem Mann bin. Die Betreute kommt um 9. Hat seit knapp einem Jahr einen Hund, der eigentlich nie bellt und auch alleine bleiben kann. Sie bringt ihn immer zu ihrem Kumpel von der Tafel, der sie auch wegen Versicherung beraten hat und Ostersamstag als er alleine war, ist er ausgeflippt, sie weiß nicht, was passiert ist und das hat ihr ja dann auch leidgetan und es gab einen Polizeieinsatz. Ist ein großer Mischling mit Schäfer, Collie, Kangal drin. Richterin findet die vielen Türen kompliziert, verlängert für 2 Jahre. Betreute holt gleich noch Unterlagen von Zuhause. Ich bin keine psychosoziale Betreuung und kann deswegen die Bestätigung für den Arzt nicht ausfüllen. Schreibe was. Versuche es ihr zu erklären, dass ich nicht Sachen bestätigen kann, die ich nicht bin. Bin auch kein Pflegedienst.

Immer wieder die Frau von der Sparkasse im Harz. Da sind nur knapp 150 € auf den Konten und schon 3 Schreiben und 3 Telefonate. Das nervt und steht in keinem Verhältnis. Ein Kollege ruft an (keine Angst, nicht in einer früheren Sache, wo ich einen Betreuten und er den Vermieter vertreten hat, warum soll ich Angst haben?). Eine frühere Betreute, die Hund und Tochter hatte, Mann gestorben und bei einem Pflegedienst gearbeitet ist in der Psychiatrie geschlossen und will Hilfe. Haben sie zuhause abgeholt und sie weiß nicht warum und kommt mit den Beteiligten nicht zu Recht. Die soll mich anrufen, wenn sie was will. Dann unterschreiben auf der Karte für den Kollegen. Die Kollegin legt sich ins Zeug und schneidet Blumen an usw. Von dem winzigen Kuchen, Gugelhupf kleiner als ein Berliner, wird er zumindest nicht dick. Das Sofa wird Morgen abgeholt. Sunla überlegt ihren Geburtstag in Berlin zu feiern. Das finde ich tofte.

Morgens denke ich noch, es ist besser, aber Knie genauso steif und scheiße wie gestern. Scheiße den Kollegen zusammen wegen der s/w Stoffprobe. Will ich zurückgeben und nach ca. 6 Wochen hat er sich das vielleicht lange genug angeschaut.

Vor der Tür will Bea, dass ich einen Euro wechsele, weil sie einer Frau was geben will, aber nur 50 Cent. Wo ich hinfahre will sie wissen. In die Stadt lautet meine Antwort. Ich soll ihr was von TK-Maxx mitbringen. Rosa-Gelb ist kitschig, aber auch schön. Die Passbilder werden scheiße, man darf nicht eitel sein dafür gibt es einen herrliche Bienendecke als Einweihungsgeschenk für den neuen Garten.

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Mutter Schuster, den Ex-Garten von Harald, der ausschaut, als sei die Menschheit durch einen Krieg ausgelöscht worden und die letzte Curryketchupflasche wird gerade überwuchert, sollte man als Documentaprojekt amelden. Harald sagt sein Berliner Treppenhaus sollte man dafür anmelden vollgetagt und runter. So was gibt es nicht mehr, konservieren bevor es verschwindet. Es gibt Polentagnocchi mit Zucchini-Gemüse und selbst gebackenes Brot (sehr lecker) und zum Nachtisch die Schokoeier aus Italien. Wir setzen uns dazu ins Separée um die blöde Frau zu ärgern, die meinte, Harald dürfe sich da nicht hinsetzen und da komme noch eine Frau und er sagte, er habe auch eine dabei. Harald sagt, die Osterglocken sind Buchstaben und das steht Welcome Mr. President in Hanover, the city of fairs. Harald mit Wickelrock und Turban und barfuß. Der würde echt gut auf Gelas Party passen. Matti ist schon seit 40 Jahren mit seinem Freund befreundet. Sandkastenfreunde. Gut, das hatte ich falsch eingeschätzt. Will Harald ein Filmchen drehen lassen für sein Instagram mit den Seifenblasen, die sind hartnäckig, vielleicht lassen sie sich auch streicheln, weil durchschneiden und auch vermehren geht problemlos. Er nutzt den Seifenblasenstab für Windnomaden. Windrichtung bestimmen und Geschwindigkeit und dann bei 10 km/h und vorgegebener Richtung dort hinfahren und einen Schatz entdecken. Hat einen Berg gefunden, mit Schluchten, war mal asphaltiert an einen Regionsradweg angeschlossen, der sich für open air Konzerte eignet. Soll er als Dienstleistung anbieten. Das sollen alle Leute unterhalten werden in Kochschule und bei irgendwelchen Leibnizführungen und labern kann er und ich kann ihn bei ersten Mal helfen was zu faken. Ich bin dann am Zielort und mache die Überraschung. Ich habe es nicht verstanden. Er will ins Landesmuseum zu der Heimatausstellung über Künstlerkolonien in Europa. Da hat er auch mal einen Bericht drüber gemacht. Vorher gehe ich aufs Klo (er ermutigt mich, ich solle pinkeln gehen) und erzähle ihm anschließend, ich brauche nicht mit dem Bus irgendwo hinfahren, aufs Klo gehen und Hose runterziehen und die Überraschung ist perfekt. Was erwartet mich in meiner eigenen Unterhose und dazu muss ich die Windrichtung nicht bestimmen. Stinkt das sehr will Harald wissen. Das geht eigentlich. Er kann die Aufregung um Obama verstehen. Ich sage, Hannover ist peinlich, wenn Berlin so aufgeregt wäre jedenfalls wenn ein Staatsoberhaupt da ist. Das ist provinziell. Ich bin nur aufgeregt, wenn er dazu auffordert „Tear down this wall“ oder weil wir keine Mauer haben dann dazu auffordert was anderes abzureißen. Da käme ja viel in Frage. Am Schwarzen Bären spießige Kinder. Gibt es so was? Zwei Mädchen ca. 10-12 Jahre mit Fahrradhelmen und die eine: die trägt immer Ringel T-Shirts zum Sport und die anderen: ja und? Die erste: ja, das geht noch, aber mit einer karierten Hose und gestreifte Strumpfhose. Ich fahre weiter, aber sie sind noch hinter mir und ich höre immer die Lästerin mit: rosafarben und dazu schwarz, ohne Abstand, wenn es wenigstens ein Farbverlauf gewesen wäre. Ich kann nur schwer an mich halten um nicht zu sagen: ihr habt doch keine Ahnung, haltet doch einfach die Klappe. Ist so was strafbar? Gut, es schockt die fürs Leben und macht sie auch nicht besser. Muss jetzt aber endlich mal Britta schreiben, weil es auch sympathische Kinder gibt, aus denen dann sympathische Menschen werden. Das Bürgeramt hat nur bis 14 Uhr geöffnet und der lesbische Film im Apollo mit Julianne Moore sah echt ziemlich langweilig aus. Der Kollege lässt seine Teenagertochter eine halbe Stunde vor der Tür warten wie eine Bordsteinschwalbe, eher wie bestellt und nicht abgeholt. Das macht man nicht. Jetzt muss ich das mal bemühen. In dem Zweig gibt es kaum Kinder und er soll mal versuchen die kinderreichen Familien aus dem Osten aus der eigenen Familie zu aktivieren. das werde ich ihm auch schreiben.

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Ich liebe Everlast. „Pack it up, pack it in, let me begin, I came to win“ wird zitiert, aber es geht doch besser weiter mit“ battle me that’s a sin“ und dann „stop using my song jump around at your rallies you piece of shit. Cease and desist is coming you scumbag”. Das klingt auf Englisch will besser als die deutsche Übersetzung. Mein Onkel stellt sich das falsch vor mit der Familienfeier.

Frau Renovierung lässt ihren Arzt bei mir anrufen bzw. petzt bei ihm wie schlimm ich wieder war, weil sie beleidigt ist, dass ich ihr den Verpflichtungsschein vorbei bringen bzw. nicht mehr mit der Post schicken will, weil das letztes Mal auch nicht geklappt hat. Ja und ich stehe dazu. Ich impliziere, dass sie zu doof ist und lasse mich nicht veraschen. Was ist so schlimm wenn ich ihn ihr bringe. Dem Arzt gegenüber schiebe ich das Amt vor bzw. er versteht es so und kann es ihr dann am besten erklären. Herr Architekt hat kein Geld bekommen, war auch nur bis März (fällt ihm ja früh auf). Kommt gleich. Kontoausdrucker gingen nicht, er hat er trotzdem irgendwie geschafft und will mir von seinen Heldentaten erzählen. Ich erkläre ihm im Gegenzug, dass das Geld vom Amt immer im Vormonat auf dem Konto ist, bei Feiertagen früher, weil alle Vollpfosten melden mir das sofort und er knapp eine Woche nach Monatswechsel. Herr Hodscha holt die Chronikerbescheinigung, hat jetzt 2 x nicht geklappt. Der Kollege hat seinen Privattermin gestern verschwitzt und ist auf dem Sofa eingeschlafen (müsse endlich was klären, was man sich im Vorfeld immer so anhören muss). Das Leben in der falschen Zeitmatrix. Jahresfeier, Herr Nachbar fragt an wegen großer Gartenparty mit Spanferkel im August und heute ist mir danach und ich denke, ich mache eine Performance mit Harald oder als Putzfrau mit Britta mit Toi Toi Toilette. Da habe ich nur das Outfit und nicht die Talente, aber man soll ja auch nur so tun als ob. Das war cool damals in der Markthalle, genau wie die Installation von Georgus im Ihmezentrum, als simuliert wurde, dass in dem leeren Gebäude die Hölle los sei durch Geräusche und Licht, Party innen drin, alles voll. Ich schlage Harald vor klitzekleines Fest im dunklen Hobbygarten. Das verarschen fände ich super. So grün geschminkt verkleidet rumlaufen nach einem Ausdruckstanz zu Musik (aber böse oder anrüchig) oder Erwachsenen schminken (wie mit Edding und Pimmel). Das hatte das Pärchen auf dem fünfzigsten als Foto dabei von sich, wie sie bei dem Fest im Großen Garten geschminkt wurden und das toll fanden. Alle haben sie so freundlich angelächelt. Harald hat nach dem Rathaus die Füße hinten auf den Gepäckträger gemacht und das mache ich auch gerne. Durch diese Anblick und das was Freitag ansteht bin ich inspiriert worden.

Es regnet und in meiner Hose regnet es rot. Ob das was wird heute? Pass gibt es nur noch für 6 statt 10 Jahre. Was will mein Mann mir damit sagen? Erst mal Rundmail: Ich kann ja bekanntlich immer Wettbewerbe in „Miss Unsensibel“ gewinnen. Stephan sagt zu recht: Gelas Party ist schwierig (und nicht wegen meiner Eltern, die sind hier nicht das Problem und draußen). Ich dachte, Party, Claudi ist ein Muss und ich will hin (Ego), auch um unsere Wiener Freunde zu treffen. Wollt ihr überhaupt? Vorschläge wie verfahren. Gela wünscht sich Geld, wenn wir ausreichend davon mitnehmen/schenken, darf ich die Gästeliste bestimmt auch erweitern….So schlicht bin ich gestrickt.

Ich bin doch nicht aus Zucker, ist nicht kalt und nass werden ist lustig. Mein Bauchfett hängt nach unten, aber Muskeln habe ich auch, u,a. eine kleine Bizepsbeule. Irre. Auch die Form meiner Waden gefällt mir gut bei allen optischen Schwächen und die süßesten Zehen hat nicht meine Freundin Schönfuß, sondern die Trainerin deren kleinen ich sehe, wie er wie ein winziger Wurm allein auf weiter Flur steht bei den Übungen. Nach den Kniebeugen und der Ballettstange geht es dem beleidigten Knie besser, gut durchblutet, fast normal die Treppe runter, also irgendwas mache ich richtig beim Sport. Unser Freund Normann sah ein bisschen aus wie Fred von den B52s. Michi hat mir das beigebracht mit dem Sattelschutz, das man ihn dann drüber zieht, wenn man es vorher vergessen hat, also das es 2 Möglichkeiten gibt und nicht nur eine. Zwei junge Dinger vor dem Bestatter, schauen auf das Schild vor der Tür.

Jetzt gehen wir doch nur mit Claudi auf die Party. Die anderen haben keine Ambitionen. Indische Gewürze helfen so gut oder besser als schwere Medikamente gegen Gelenksbeschwerden und senken nebenbei den Blutdruck. Hochzeitstag, gratuliert man da fürs Durchhalten egal wie die Stimmung so ist? Die Schwägerin fragt wegen Chefs Table. Georg schreibt in wenigen Minuten zurück, dass sie dabei sind. Erkläre abends warum wir nicht losen müssen. Kann ich nicht einmal was Gutes und Richtiges machen, bitte und ich gönne es allen und hatte echt genug von dem leckeren Zeug und guten USA-Erlebnissen. Muss an Lemmy und das denken, was er zu one hight stands und/oder Fremdgehen einem Typen beim Interview gesagt hat: „I had my share and yours too“.