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Von Cunt über Kant zu Cand und zurück

18.07. Wir werden beide tief aus dem Schlaf gerissen. Ich habe geträumt von den Ärzten, die sich mit Oper auskennen. Besuche, ich bin komisch und ganz anders als sie, aber umarme sie herzlich. Dann geht es um einen Wohnung und man muss sich die Küche teilen. Der eine, der gerne kocht wird das woanders tun. Das ist o.k. sonst wäre er vielleicht genervt. Wir stehen auf einem Parkplatz um die Versammlung vorzubesprechen. Markus ist da und es geht um so was wie Küchengeräte auseinander bauen. Ja, das sollte man auch ins Protokoll aufnehmen. Manchen muss man das sagen sonst will man was kochen und ist genervt weil man erst sauber machen muss. Ich werde nicht kochen und höchsten ein Müsli zu machen. Die Wohnung ist in Linden, Nähe Kochstraße. Ein Typ ist dabei, der mich noch nicht kennt. Wir laufen zu Fuß dort hin und ich mache Faxen an den Ampeln. Halte mir den Unterbauch und Steffis Vater spricht mich darauf an. Ich habe Schmerzen und er entschuldigt sich und ich sage, ich gehe offen damit um und er sei halt aufmerksam (mein Unterleib zickt wieder und das kommt im Traum vor). Die Versammlung findet statt und man hat einen direkten Blick auf das Rathaus (soll das Rathaus sein, sehr schönes Gebäude, eher gotisch). Ich schaue um die Ecke, weil ich die Räume nicht kenne, ob das sogar ein Café ist. Da sitzen welche wie zu einem Seminar oder lernen sie Kaffee machen? Unser Treffen findet in einem Raum statt mit einem großen Tisch und lauter kleinen Glasflaschen die von der Decke hängen mit kleinen Blumen darin (wie bei den Ärzten zuhause). Die Kaffeetafel ist gedeckt. Ich sage, schöner Raum, sieht immer so österlich aus. Ich gehe auf den neuen zu und sage, ich wollte mich vorstellen bei ihm und das nicht unten auf der Straße und er habe mich so erschrocken angeschaut. Er sagt, man merke mir das Stuttgart an. Komisch, das sei ich gerade gewesen und man konnte gar nichts mit mir anfangen. Die Inhaberin im Second Hand Laden hätte mich gesiezt, nachdem ich sie geduzt habe. Ich hätte gefragt, hast Du noch andere Mini-Röcke und sie zurückgesiezt (die Geschichte hatte ich meiner Tante gestern am Telefon erzählt). Stephan und ich sind beide entsetzt wie krass müde wir sind und wie tief wir durch den Wecker von irgendwo hergeholt wurden und das nach dem erholsamen Wochenende. Ich hätte früher ins Bett gehen sollen. Der Film über die Selbstmörder war langweilig und das Banana Split Eis hat schrecklich und künstlich geschmeckt, aber die Packung wurde trotzdem geleert. An der Verzögerung beim Bettaufsuchen war wieder das Häkeln schuld.

Nicht die Paketfrau war zu blöd, das Drücken scheint bei der Tür nicht zu funktionieren. Immerhin hört man die Klingel. Das Pastrami-Ehepaar ist nicht mehr auf dem Markt und der Kollege macht sich Sorgen. Stimmt, Georg hat uns ein Bild geschickt auf der Südstadt. Es gibt ja noch mehr Märkte in Hannover und vielleicht machen sie Sommerferien, wie Stephan zu Recht sagt. Die Ware ist liebevoller hergestellt und schmeckt besser als in Frankfurt. Gut, an Katz kommt keiner ran, das ist alles peinlich im Vergleich dazu. Kurzer Blick in die Haz. Hat die Filmemacherin von Toni Erdmann was mit Hannover zu tun, weil die her kommt um den Film vorzustellen. Das fragt sich Stephan auch. Die Frau, die die Tochter spielt kennen die Hannoveraner von Parsival. Das war das Stück, wo die Frau ziemlich nackt gespielt hat, sie war die Hauptfigur, der Typ, der im Wald aufgewachsen war mit einem Hirschgeweih und es ging um Hirschjagd, Ritterspiele und die Mutter war ein strickender Kerl oder eine der so tat als würde er stricken. Die Bühne war schief und wir saßen in der ersten Reihe und es geht doch um die erlösende Frage: wie geht es Dir. So hatte uns Hanna doch mal Parsival erklärt und hier hatte der Typ eine feuchte Blase als Blut und Eiter, das Hemd schon ganz eingefärbt und man dachte, wenn das platzt, dann ist es wie auf dem Gwarkonzert für uns. Soll ich der Frau, die mein Paket angenommen hat eine Packung Merci Schokolade besorgen, so richtig schön klischeemäßig? Ich suche Sachen raus für meinen Besuch heute Abend. Eine Kette, die kaputt ist. Da kann sie mir zeigen, wie man die auffädeln kann und 50er Jahre Schälchen habe ich auch noch. Ich höre auf mit dem Sammeln für sie, aber die habe ich ja nun schon mal und behalten will ich sie auch nicht. Zur Feier des Tages auch der Glasring, der so gut zu Heikes Oberteil passt. Die Polizei macht sich die Pokemon Suche zu Nutze und wirbt damit ein seltenes Exemplar bei sich in der Dienststelle zu haben und veröffentlicht eine Liste mit Leuten, die sich das abholen können von der Liste der gesuchten Tatverdächtigen und hofft, dass da jemand drauf rein fällt. Heute wieder Movenyo. Yuhu. Ich muss ins Büro, irgendwer oder mehrere wollen mich offenbar dringend sprechen und das Telefon steht nicht still. Ich mache meine Installation im Garten. Da hat jemand schön Kiesberge aufgetürmt. Wird wirklich die Hitze kommen, fühlt sich nicht so an. Der Kollege in kurzen Hosen mit dem Studenten vor der Kaffeemaschine. Ich lobe seine wohlerzogene Tochter und zeige die Mail mit den schönen Fotos aus der Galerie. Hatte ich heute Morgen an Stephans Rechner gesehen. Er selber hat noch keine Rückmeldung seiner Tochter bekommen, dann kann ich meine ja mit ihm teilen. Ich würde feierlich ausschauen heute meint der Kollege. Ja, die Bluse von Heike sieht nach Gucci aus, ich weiß. Unser Jurastudent ist diese Woche da und sieht bunt aus, aber im Sinne von FDP oder das bunt der Konservativen in England. Ich fühle mich eher bauchfrei oder wie nach dem Hippiefest mit Pumphose. Warum mache ich den externe Festplatte, wenn die Kollegin da ist und ihre Mitarbeiterin im Urlaub? Sie hatte mir nur den Zettel mit der Anweisung ins Fach gelegt. Wundern darf ist mich nicht und sie darauf ansprechen, wenn wir sonst nicht reden ist auch komisch. Tue es trotzdem. Ihre Tasche ist immer so voll lautet die Erklärung.

Herr Teheran wegen Darlehen für Zigaretten. Ach so, er sei das, ihn wollte ich gar nicht anrufen ist meine Reaktion. Seine Familie kommt doch nicht. Welch Überraschung. Herr Borderline klein ist in der MHH zur Entgiftung (diesmal hält er die 2 Wochen durch) und kommt dann ambulant oder stationär nach einer Pause auf die Borderlinestation. Fragt ob ich vorbei kommen kann. Der Bär vom abW wollte wohl auch am Freitag kommen. Ich spreche mich mit ihm ab. Herr Bodrum will die Versicherungsunterlagen vorbei bringen, aber 9:30 Uhr ist zu früh und 15 Uhr zu spät. Das heißt nur mittags geht. Dann erst Donnerstag. Mein Termin am Geburtstag fällt aus, weil der Psychologe krank ist. Ist mir auch Recht.

Telefonate mit der Schwester von Elisabeth, die meine alte Mail Adresse benutzt hat und dann mit der Polizei in der Nordstadt zu der Tagebuchnummer Körperverletzung der Mutter. Dann spreche ich der Richterin und dem Gutachter auf den AB und schreibe dem Psychiater der Beratungsstelle noch mal. Der Hautarzt am Schwarzen Bären nimmt keine neuen Patienten. Die Richterin ruft zurück, ist aber nur Vertretung. Dem Jurastudenten erkläre ich wo die Fächer sind. Castellabate 12.-26.08.17 und für uns 19.-26 mit Neapel im Anschluss. Ich freue mich sehr und hatte Jasmin gebeten die Reservierung zu übernehmen. Sie weiß, wie es geht und sie schreibt es auch: Mittwoch wird es heiß. Meine Hautveränderung ist jetzt so ca. ganz weggegangen. Cool, damit hatte ich nicht gerechnet. Die Schwester macht Druck, der Psychiater ist im Urlaub, Frauenarzttermin im September.

Maissuppe mit Bockwurst. Stephan musste dicht halten. Christian ist die Überraschung für mich. Das freut mich sehr und stimmt, er war letztes Jahr auch da zu meinem Geburtstag und kommt Mittwoch mit, dann wird die Baustelle geschlossen. Wenn er das dritte Jahr in Folge kommt, dann fordere ich das ein. Ich fahre nicht mehr nach München, nur noch nach Nürnberg, die haben auch die besseren Würste oder Fürth. Die Arbeit fürs Museum besteht aus einem einzigen Faden und muss dann neu gehängt werden und tricksen darf man nicht. Rahmenbauer mit Namen und solche, die es nicht können und auch der angesagte macht Fehler, die Verdienstmöglichkeiten als Muse. Dürer hatte auch eine Werkstatt. Christoph gibt uns einen O-Saft aus. Das einzig schöne was er hat ist seine Frau und als er sie das erste Mal geküsst hat sind die Erinnerungen an alle anderen Frauen verschwunden. Schön gesagt, aber wie so oft im Leben, wer gut labern kann und sich in Szene setzt, da muss man misstrauisch sein. Langsam glaube ich, dass es warm wird. Estragon-Ingwer und Dattel-Granatapfel und Yuzu, einen Kasten Limo für den Ausflug, aber nur Sorten, die ich auch trinken würde bis auf 2, Rhabarbersaftschole mag ich nicht, das aber wegen ausgesprochener Beliebtheit.

Ich muss unterwegs das Hütchen absetzen wegen Wind. Gut, dass ich für den Geburtstag neben dem Krasshütchen schon an eine Alternative gedacht habe. Sich quälen ist lächerlich und nicht mehr angesagt. Der Betreute und ich rede offen über seine finanzielle Lage, er verbraucht langsam sein Vermögen. Steuererklärungen bringen nicht, weil es wenig zahlt. Er bekommt 60 € wieder und zahlt dann aber 400 für den Steuerberater. Er hat wenig soziale Kontakte, Hobbies fallen ihm keine ein. Vielleicht seinen Computer anschließen. Das ist für viele Fenster zur Welt und Zeitvertreib. Die Freunde von früher seien öfter vorbei gekommen als sie dachten, er stirbt bald. Ja, die Diagnosen waren ein Schock, aber jetzt soll er sich darauf einstellen, dass er doch nicht stirbt und das Beste daraus machen. Tagespflege und das Sammeltaxi bringt einen zurück um 16 Uhr. Dann kann man immer noch bis abends fernsehen, Germanys next top model und die anderen Formate. Lehnt er ab, wir einigen uns auf Ergo. Die kann mit ihm rausgehen und mal in die Stadt fahren mit seinem Behindertenausweis und hat vielleicht Ideen. Ich sage abW würde er nicht bekommen, wenn er mittellos wäre, weil man keinen ausreichenden Plan hat, was erreicht werden soll. Er jammert, dass er alles selber zahlen muss. Umso wichtiger, dass es sinnvoll ist, wie man sein Geld ausgibt. Bei der Ergo ist er nicht Selbstzahler, läuft über eine Verordnung und ist eine Versicherungsleistung.

Die Metzgerei hat Montag nur bis 13 Uhr. Frau fragt nach Linden, ja, immer geradeaus, dann Unterführung und rechts Kino, beschreibe Klagesmarkt, weiter geradeaus. An der Ampel fasse ich nach, weil mir Heizkraftwerk als Orientierungspunkt einfällt. Sie sucht was zum Bummeln. Ja, dann ist Linden Mitte beliebt. Höfliche Männer bei Frau Dittmar. 2 Paar Schuhe und ein Katzenkissen damit die Baustelle weicher ist und ein zu enges Kleid was aber toll ausschaut und vielleicht aus Seide ist. Gleich neue Absätze. Der Jurastudent meldet, dass die Post weg sei. Dass ich auch ein Fach habe und man welche holt hatten wir ihm nicht verraten.

Steffi versucht eine Kollegin für Yoga zu begeistern. Mir fällt wieder ein, dass ich bei der Lumix Geld geliehen habe und wir kriegen es nicht zusammen. Das ärgert mich, aber Stephan gibt mir Mitschuld.

Steine in den Garten schütten nennt man nicht pflastern, haha. Freue mich, dass Markus Gesellschaft hat und es sieht schon richtig klasse aus und jeden Tag gibt es was Neues zu entdecken und immer sieht es Takko aus. Mein Abendtermin. Falsches Dreieckstuch, ist schon vernäht. Ja, ich mache immer was nebenbei, aber was soll schlimm daran sein. So bin ich eben und nicht bereit das für Freundinnen zu ändern, weil sonst akzeptieren sie mein Wesen nicht und sollten sich lieber eine andere Freundin suchen. Es ist ein schöner Abend mit Austausch. Wir bleiben verbunden und sie behält den Ring und ich lerne was Neues über einen Künstler im Dunkelberggang, der auf Stickbilder was hinzufügt, wie eine Collage. Das Bild gefällt mir sehr gut, eine Segelszene mit Camouflage Segeln, wie sie zu Recht meint und einem schönen Himmel mit Sonne, Wolken und Möwen. Es sind Computerfiguren am Rand, wohl eine Szene aus einem Computerspiel mit Stan shows previously owed vessels. Mir gefällt’s. Bekomme eine neue Bluse geschenkt, die wirklich interessanten Ärmelansatz hat, was ich erst nicht sehe. Man muss mich auch wirklich auf alles aufmerksam machen. Ja, wenn man eine Kette reparieren will braucht man die Perlen vollständig. Da ist was Wahres dran.

Mein wichtigster Mensch ist Stephan. Das ist eine wahre Erkenntnis und gut gesehen. Es stimmt, wie Clownsfisch und Anemone (wobei ich die Anemone bin) und alle anderen Menschen außer meine Eltern, sind mit latent egal und verzichtbar. Ich bin manchmal beinhart. Erzähle von Verletztheiten oder Maß ist voll Situationen in denen ich mit den Menschen, Freundinnen einfach gebrochen habe ohne Ansage und Aussprache und die nicht wussten wie ihnen geschieht. Glaube allerdings nicht, dass ich wenig Empathie habe, sondern eher, dass ich mir die Sachen zu Herzen nehme, gefühlsmäßig an mich ran lasse und das dann ein Selbstschutz ist oder ich eben die Extreme bin, kann mich total auf Menschen einlassen, kann aber auch den total radikalen Schnitt. Wie dem auch sei, unser Zerwürfnis beruht auf einem Missverständnis. Ich hatte nie was in Bezug auf ihren Vater gedacht oder geschrieben. Ich habe über 2 Gäste abgelästert und nicht über die Gastgeberin. Stille Post und dann wird so was draus. Stephan hatte es wohl schon früher geschnallt als ich. Gut, ich bin manchmal böse, aber an anderer Stelle und werde es unterm Strich verdient haben.

19.07. Traum: Ich bin krank, es gib Milchreis oder so mit Mandeln, sehe die Mandelpackungen (es sind die mit denen ich backen will). Dann wächst mit ein Schorfstab aus dem Ohr. Nicht abbrechen oder pulen, erst mal lassen und der Arzt muss schauen. Dann arbeite ich in einer Fabrik mit Frauen, nicht falsch abbiegen hinten ist die Schlachterei. Nein, da wollen wir nicht aus Versehen rein. Dann Pause, schon wieder und es gibt Wurst (sie bringen Würste an langen Ketten) und selbstgebackenes Roggenbrot. Der Vorarbeiter erklärt, dass sie die Pause mit 3,50 € berechnen und wir sollen es mal probieren, die Mettwurst, das frische Brot und dazu den Kaffee vom Kiosk. Das würde echt gut zusammen schmecken, Wurst dick auf das Brot streichen und kauen und dazu einen Schluck Kaffee und wir dürften auch was mitnehmen. Dann geht es um einen Planeten und Asiaten, die mit Hubschrauber abgelassen werden auf ihrem Heimatplaneten, aber dort sind sie unbeobachtet und wollen nicht nach Plan handeln sondern die Missstände filmen und dann bei einer anderen Stelle offen machen. Ein Typ sucht Männer aus und die können viel schneller laufen ist er der Meinung und demonstriert das mit denen. Der eine ist Vater von Kindern, gut, dass nimmt er einen anderen. Der im weißen Jogginganzug hat Spezialkräfte und sie laufen alle los, viel schneller als sie bisher gejoggt sind wie für ein Propagandavideo. Ich habe eine Sojamilch weggeschüttet, die Reste und den Karton gefaltet in den Müll, dann Verpackungssachen raus und in den gelben Sack. Warum habe ich das gemacht, untypisch, dass ich was wegschütte. Hätte man noch benutzen können, suche Ausrede, wie war vermutlich schon schlecht. Der Schorfstab, den ich vergessen hatte hängt nur noch an einem kleinen Faden außen am Ohr. Ich werde wach. Da war noch viel mehr. Nach 24 Uhr ins Bett, nachts zusammen aufgewacht zum Pinkeln.

Nein, keine 50, will nicht mehr zurück als ich bekommen habe. Das macht auch wieder schlechtes Gewissen. Auch mal Schmuck verschenken, vom Juwelier, den ich selber geschenkt bekommen habe. Darf man eigentlich nicht weiterverschenken, aber was man alles nicht darf und wie scheiß egal mir das ist, das dürfte sich schon rumgesprochen haben. Die kleinen Ohrringe dazu finde ich nicht. Das Sonnenbrillenetui ist auch leer. Wir wissen keine Uhrzeit für den Mittagstisch und erreichen Alex nicht zuhause, hatten das gestern Abend versucht. Sie wollte auch erst am 18. wieder da sein. So viel zu Nizza. Sie meldet such, erst 13 Uhr, muss anderen Termin davor auch nach hinten verschieben. Emsige Geräusche aus dem Garten. Das Katzenkissen für Christian donnere ich einfach kommentarlos hin. So lieblos und laissez faire bin ich halt. Stephan füttert uns alle mit appetitlichen Beerentellern, die er frischgewaschen reicht.

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Es ist so viel los, dass ich es nicht zur Bank schaffe. Die Tochter des Kollegen fährt mit auf den Ausflug. Dann der Pflegedienst wegen der abgelehnten Pflegestufe für den Toten. Der war so fit, dass er jetzt tot ist. Was wollen sie da begutachten und was soll der Anruf. Nein, wir hatten keinen Pflegedienst bestellt. Das sollte nach dem Krankenhaus passieren und mit einer Eileinstufung aber die in ihrer unermesslichen Weisheit haben beschieden, er sei nicht pflegebedürftig. Ärgerlich ist das alles. Sollen sie den Toten exhumieren und begutachten, irgendwer soll sie dazu zwingen. Egal, Rache, was Fieses. Im Laufe des Tages ärgere ich mich immer mehr darüber, dass ich das nicht richtig stellen kann, das Missverständnis um meine Schilderungen einer Geburtstagsfeier. Buhmann sein und ich bin unschuldig das fällt mir schwer, habe kein böses Wort über die Gastgeberin verloren. Sie hat sich wiedererkannt, war aber gar nicht gemeint und jetzt bin ich schuld oder was?

Fahre zu meinem Betreuten, dem Vater, der überfordert ist mit dem Einzug seines Sohnes und der jungen Frau vom abW, die den Fall gerade übernommen hat. Wir treffen ihn unten im Café. Er sitzt mit eingepisster Jogginghose da und wirkt niedergeschlagen und gehen dann hoch. Das Zimmer ist chaotisch und der Tisch vollgetagt. Dem Jungen ist er nicht gewachsen, er nimmt seine Termine nicht wahr oder wenn er fragt, ob er da war heißt es nur: halt’s Maul. Am liebsten wäre ihm auf meine Nachfrage, der Sohn würde ausziehen und er habe schon mal versucht ihm den Schlüssel wegzunehmen und den hat er sich wieder geholt und er sei ihm körperlich überlegen und er will sich nicht mit seinem 17-Jährigen Sohn prügeln. Den älteren Sohn hat er das letzte Mal gesehen als er diesen bat ihm beim Einkauf zu helfen, der am nächsten Tag vorbeikam sich die Einkaufsliste diktieren ließ, die 70 € genommen hat und sich nie wieder hat blicken lassen. Entzückend dieser Nachwuchs sage ich und meiner: „das tust Du Dir nicht an“. Unten die Pflegedienstleitung, hat ihn lange nicht gesehen und dachte es hätte sich beruhigt, der machte immer so einen netten Eindruck, aber sie hat von einem Pfleger gehört, er soll den Vater auch schlagen und ist aus allen Wolken gefallen. Wir besprechen die Möglichkeiten, Schloss austauschen geht nicht wegen Schließsystem und Schlüssel stecken lassen geht nicht, weil der Vater manchmal hilflos ist und der Pflegedienst dann rein muss. Ich will, dass sie Sohneman den Schlüssel abnimmt, zu ihr ist er bestimmt angepasst oder sie wendet einen Trick an und unter einem Vorwand, mir egal, meiner hat das Hausrecht und der Sohn ist bei der Mutter gemeldet. Es geht so nicht, dass meiner in Angst und Schrecken lebt und wenn der Sohnemann Fragen hat, kann er die gerne mir stellen. Ich koche innerlich und sage meinem, diese Woche wird sich was ändern. Der soll mich mal kennen lernen einen Vater im Rollstuhl derart zu drangsalieren und der ist Geisel in der eignen Wohnung. Dann ist Heidemarie nicht zuhause, ein Edelsteinarmband brauche ich kein weiteres. Mimi’s, Alex schenkt mir Süßigkeiten aus Frankreich (so eine Art Marzipan mit Melone und Krone, hey, das reimt sich) und ich erzähle meinen Ärger über den Termin. 2 x M3 und ich nehme a la carte, Reisnudeln mit Garnelen, was sich aber nicht so lohnt. Dann Salami und Parmaschinken, Trüffelpecorino und Oliven für das Picknick bei Zanzarelli. Die junge Frau in Shorts mit Bildern auf dem Körper bedient das erste Mal die Aufschnittmaschine. Alex warnt davor die Handtasche hinten im Fahrradkorb zu lassen. Sie hatten schon einen Fall bei dem der Typ 4 oder 5 Frauen die Handtaschen hinten rausgeklaut hat. Wenigstens sichern durch Griff um den Sattel. Ich mache lieber auf Risiko. Wir winken Alex auf der Brücke am Capitol. Im Büro rufe ich erst mal die Polizei an und frage, wie ich vorgehe und ob sie mich unterstützen, wenn das erforderlich sein sollte. Die wollen was wissen zu Aufenthaltsbestimmung, weil er minderjährig ist und ich sage, Eltern haben sich auf Aufenthalt bei der Mutter geeinigt außerdem hat der Vater Pflegestufe II und ist überfordert und Opfer in seiner eignen Wohnung. Sie notiert sich die Daten und sagt, dass sie wenigsten eine Ansprache an den Sohn richten würden um ihn zu verwarnen und ihm zu sagen, dass es so nicht geht. Noch mal der Betreuten der dann auf meine Nachfrage sagt, er werde regelmäßig vom Sohn geschlagen, der rastet aus und macht was kaputt und haut ihn. Ich rufe den Awo-Typen an. Er war nicht da zu dem Termin heute und dieser hatte gemerkt, dass der Junge von der Stimmung her gedrückt ist. Fällt aus allen Wolken und fragt nach Strafanzeigen. Da hat der Vater Hemmungen und das spielt auch nicht die Rolle für mich, was bringt es dem Sohn noch mehr Probleme zu machen bzw. den eigenen Sohn anzuzeigen. Er kommt mit elterlicher Erziehung. Meiner ist hilflos und hat „H“ einen im Ausweis um das zu belegen, dann muss er zur Mutter, die hat einen Stiefvater und die können sich besser wehren. Die Frau vom Jugendamt ist im Urlaub. Mir egal. Bekommt Fax, was da los ist, dass ich sie in der Pflicht sehe und sie auffordere zu handeln.

Ich kriege 50, teile das Wasser, wir schwitzen ordentlich auf dem Trampolin. Ich spüre den sehnsüchtigen Blick in meinem Nacken und fülle die Trinkflasche mit Leitungswasser, damit ich teilen kann, sonst geht das gar nicht. Hoffentlich ist es nicht so windstill, dass wir da bleiben müssen sagt Steffi nach dem Kurs. Diese Befürchtung hatte ich auch schon. Bin 5 Minuten später bei ihr und angezogen und sie stellt erneut meine Schnelligkeit fest, bringe ihr Matcha von Imori, aber nicht mit zum Griechen, meine Bezugsgruppe wartet auf dem Kackstreifen an der Tischtennisplatte. Die gegrillte Aubergine ist geht so und Stephans Fisch versalzen. Ja, Kuchenbacken mit den 5,50 € Mandeln aus der Coop. Die Marktpreise von Obst. Alle wollen Äpfel, es gibt gerade keine und die Kiste kostet 70 Dollar und ich lasse meine vergammeln. Mache mir nichts aus Äpfeln. Erzähle von den neuen Sport und Eso-Kursen und man soll den Tanzschritt kraftvoll und mit männlicher Energie Yang tanzen und dann weich und weiblich und ich denke immer, das kann ich nicht und komme mir total lächerlich vor so auf Kommando Hüftschwung. Ich kann nur männlich. Sabine ist zuversichtlich, dass ich auch mit Frauen zusammen sein könnte als ich von der Richterin aus Frankfurt und ihren Oberarmen erzähle. Das kommt noch. Sie sagt es seien lauter Hannoveraner auf La Gomera und das sei schlimm gewesen. Stephan darf Käse und Melone schon um 11 kaufen, soll sich nicht wegbeißen lassen. Meine Schwiegermutter kommt mit Blaubeeren. Strandbrote sind das Größte für Sabine. Meine traurige Geschichte der häuslichen Gewalt in umgekehrt geht ihnen nah. Ich gehe zu dem Paar mit dem dicken Hund und setze mich etwas zu ihr. Das ist kein Rahmen für ein ernstes Gespräch über Abschied, aber mit Körperkontakt zeige ich Sympathie und Mitgefühl. Es sind Freunde da und die Frau hat Frozen Shoulder. Ist das eine neue Modekrankheit muss ich ganz blöd fragen, weil auf einmal haben das ganz Viele.

Der nächtliche Stromausfall. Erst merke ich ihn nicht und denke, dass 11 A will das Ende des Draußensitzens einleiten, aber die Straßen sind dunkel und der Mond ist am Himmel. Die Pokemons haben das Licht ausgemacht, damit man sie besser fangen kann.

20.07. Ich schlafe kaum, wechsele die Betten, vergesse die Träume und bin viel zu früh wach und denke an ein Frühstück im Hafven Ich bin nah am Wasser gebaut als die das Paket meiner Eltern aufmache und den Brief meiner Mutter lese, den sie am 14.07. geschrieben hat, meinem errechneten Geburtstermin. Wie meine Mutter mich sieht und beschreibt und sich darauf freut uns bald in die Arme zu schließen und zu verwöhnen. Wie lieb sie auf meinen lieben Mann verweist. Die ganze Liebe in meinem Leben. Ach, was will man mehr. Ich habe Freunde, die es mir nachsehen, wenn ich schreibe wie ein Wasserfall und es nicht noch mal lese oder irgendwas bedenke, ob man das so machen kann und mich kennen und akzeptieren und sagen: so bin ich eben und eine Familie, die 100 % zu mir steht und die Unbiegsamkeit in mir angelegt hat.

Meine Mama schickt mir meine eigenen Briefe an meine Oma als wir zurück gezogen sind nach Deutschland und ich von meinen Fortschritten im Deutschkurs berichte und, dass der Dackel mit ins Flugzeug darf und Paps seiner Mutter als Ergänzung an die Seite schreibt, dass ich eine gute Sekretärin sei und alles Wesentliche schon berichtet habe. Ich lese, dass ich doch bin wie meine Nichte und das was mich dann manchmal nervt, das Eigenlob und von sich selber überzeugt sein. Ich schreibe meiner Oma, die Deutschlehrerin sagte I write better stories than most 7th graders she was ever had und the dentist says I have good teeth. Da muss ich meiner Mutter schon glauben, wenn die die Ähnlichkeit attestiert, weil sie war damals schließlich schon erwachsen und hat den Überblick, wie ich als Kind war. Ich male meiner Oma eine Tischkarte mit Wolken, Regen und Regenbogen. Die reinste Schwulensymbolik. War das meine Konfirmation? In den USA schrieb ich ihr andere Deutsche können 6 Monate zu Besuch sein und reisen dann kurz nach Mexiko, weil die US-Regierung das so vorsieht und kommen dann noch mal wieder und warum sie nicht auch länger kommen kann. Das würde mich traurig machen. Ich bin nachdenklich, emotional, aber auch glücklich. Das letzte Jahr ist für mich klar markiert durch die beiden Geburtstage im Juli letzten Jahres und die Reise nach Castellabate und das Jahr war voller Erlebnisse, aber vor allem Erkenntnisse über mich und andere. Die BM-Therapie, wenn sie auch schmerzhaft ist, hat sich doch gelohnt. Ich will schließlich noch was lernen darüber, was das alles zu bedeuten hat und warum wir hier sind und für die Liebe ist mir zu einfach die Erklärung. Meine Oma hat immer gesagt man lernt nur durch Schmerz. Das fand ist auch etwas grausam die Erklärung.

Ich schreibe Mails, auch wegen der Betreuungssache von gestern. Einen anderen, dessen Vater verstorben ist, was neue Fragen aufwirft bestelle ich für Montag ein oder soll ich mal bei ihm vorbeischauen. Das habe ich noch nie gemacht in diesem Fall, was eine Ausnahme darstellt.

Der Kuchen wird um vor halb 8 fertig sein, er ist schön Stückwerk und Improvisiert ohne Plan einfach machen, halt ich. Ich werde mal einen Apfelkuchen machen wenn es wieder Äpfel gibt, weil das kann ich gut glaube ich zumindest (habe oft genug zugeguckt und mitgebacken). Das Konzert der feinen Hammergeräusche wie Perkussionsinstrumente. Die Jungs unterhalten sich nicht bei der Arbeit. Mein Mann ist mein Schatz und das tollste ist, dass er nie genervt ist, wenn ich ihn wecke, ich kann mich derbe voll auf ihn drauflegen und er findet es gut und ekelt sich nie von mir und meiner Körperlichkeit. Mein Mann fährt nicht Autobahn mit seinen Händen auf meinem Körper, es ist Carrera und weil er es schon so lange und ausdauernd macht wie ein Profi, also eher Nürburgring. Ein schönes Telefonat mit Claudia, ich bestätige ich die Freundschaft. Sie geht heute wieder zum Yoga. Gut, dass wir so lange quatschen, das DHL Paket von ihr wird während unserem Telefonat geliefert. Eine doppelwandige Thermoskanne und eine Pillendosette mit Lurex. Ganz liebe Mails von Kerstin und aus Berlin mit einem spitzenmäßigen Foto in verzerrt von Georg sowie von dem Kollegen aus Köbelingen, der mich immer Gottes Segen wünscht. Sie freuen mich auch sehr. Beim Gabentisch ist ein Anfang gesetzt und mein Mann lässt sich erst gut im Schlaf fotografieren.

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Herr Teheran ist gestern nicht mehr aus dem Ausgang wieder gekommen (15 Minuten und sollte das Gelände nicht verlassen, Handy ist noch da) und vermutlich in Hamburg. Da wurde er zumindest gesichtet. Warum ist die Exmitarbeiterin meines Kollegen auf einmal im Büro? Kapiere nicht, dass der Jurastudent ihre Mail nutzt. Meine Schwiegermutter mit Hut (ungewohnter Anblick), Geld aus dem Versteck am untere Bauch und Blaubeeren von der eigenen Plantage (Dieter sind sie zu sauer). Sie nimmt eine Kette mit einer Kamee oder wie das heißt, den Hut von meinem Verehrer (beleidige ihren, den ich als billig bezeichne, im Vergleich zu der Handarbeit aus Wien, aber der Basthut extrafein mit 2 Bändern ist ihr zu eng, weil die die Hüte derbe runterzieht, damit sie schön fest sitzen) sowie einen Schneebesen (sie hat einen kaputten dabei, den sie zu WMF bringen will und ich zwei gute und will einen los werden). Sie versucht den Handwerkern zu imponieren mit ihrem Handwerk. Im Büro, die zuständige Richterin für Herrn Teheran, Akte ist beim Landgericht und dann der Landgerichtstyp, der wesentlich umgänglicher ist und sagt, die macht ihre Arbeit nicht richtig, die Musterbetreuungsrichterin. Melde mich beim Sozialpsychiatrischen Dienst in Hamburg, aber dem fällt auch nix ein oder sie können nichts tun und er will den Vorgesetzten fragen. Nerv. Herr Palästinenser. Er musste gestern einen Krankenwagen rufen, hat Bauchschmerzen. Ruft an vom Anschluss einer Frau aus der Spielothek am Marstall. Sie ruft mich dann noch mal an. Er sieht täglich schlechter aus und muss ins Krankenhaus. Ich sei doch Betreuerin und er bekommt nichts hin. Ich muss ihn aber antreffen. Rufe beim Café Connection an, dass die es mir nächstes Mal melden, wenn er kommt. Sieht schlecht aus nicht weil er seit 5 Tagen auf der Straße lebt, sondern wegen Drogen und kein Schlaf und Lebenswandel. Hat ihm erst Klamotten besorgt. Dann erreiche ich den Sohnemann und anschließend den Awo-Typen und versuche einen Termin für Morgen bei meinem Betreute zu organisieren. Der Sohn ist misstrauisch, warum kommen wir alle. Ich muss was mit ihm klären wegen der Wohnsituation und bevor er mein Büro nicht findet sei es so besser. Ja, eine fast 18-Jährigen kann man siezen, aber ich duze ihn um die Rangordnung sicher zu stellen. Er klingt wie ein Kind und meinen Respekt hat er sich nicht verdient. Draußen wartet eine Mandantin auf mich. Es ist die Frau mit dem Beratungsschein, den sie immer noch nicht hat und jetzt Montag holen will vom Amtsgericht Wennigsen. Sie sieht mich und ruft: Das fetzt. Überhaupt ausgesprochen gute Reaktionen auf mein Hütchen den ganzen Tag lang von der Änderungsschneiderin bis Maurer in der Konkordia, der selber spitze aussieht mit Maurerhütchen und Spiegelsonnenbrille. Wir essen Panini im Hafven mit Süßkartoffeln und Antipasti, 2 Brote mit Salatbeilage und 2 x Kaffee für 8,- € etwas. Das geht. Die Wärmflasche ist kleiner als gedacht und doch Cranberry, zu pink, auch hier gratuliert man mir. Männer in neongrünen Sportsachen. Iiigitt. Da vergeht einem doch alles was diese Neonfarben anbelangt. Wir kaufen Käse, ich mache zu spät einen Eistee, überhaupt hätte ich mich um die Kühltasche aus dem Keller und Eiswürfel kümmern sollen. Harald kommt pünktlich zur Vorbesprechung. Dann kommen die Gäste, Steffi mit Turban sieht rattenscharf aus und hat mir was an der Strickmaschine gemacht. Seide Neon, Rücken mit einem kultivierten Fehler ist aus der Wolle von Markus Mutter und soll meine Nieren wärmen. Gefällt mir. Der Seifenblasenzauberstab ist schon im Auto. Wäre kein Messie wenn ich nicht alles doppelt und dreifach da hätte, aber die kleine Sektflasche ist mühsam und will nicht mitmachen. Musik von Markus, das Leporello von Michi mit Fotos unserer Münchenreise ist der Hammer, keine Geschenke und sie sind da, auch gut.

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Etwas holperig Sachen noch ins Auto verstauen. Steffi und Stephan haben Kompetenzrangeleien wegen Orientierung und Streckenführung, dabei beruft sich Steffi darauf es sei ihr alter Schulweg und zeige mir das Haus in dem ihre Oma gewohnt hat beim Vorbeifahren. Wir kommen an und im Zielgebiet ist ein Vereinsheim mit Wiese, Spielplatz und Schatten. Ich verliebe mich auf Anhieb in das Kamel und höre gleich, das sei für Kinder. In der Folge ist es aber nur entspannt und alles ist vorhanden auch Sanitäranlagen. Hier sind die Toiletten wenigstens sauber, deswegen sind wir hier her gekommen und nicht bei uns geblieben und gekühltes Bier und Radler gibt es auch. Der Kollege erzählt seine Frau habe berichtet, dass sie während einer Schicht 3 oder 4 Patienten aufgenommen haben, die wegen Pokemon Go irgendwo gegengelaufen und gestolpert oder sonst wie verunfallt sind. Seine Tochter hat die Harry Potter Jelly Beans dabei in den Geschmacksrichtungen faulige Eier. Harald war schon 20 mal auf Teneriffa. Jan sind die Steine der Mauer zu hell und mediterran, aber die dunkeln nach. Na Gott sei Dank. Stephan ärgert Suki mit Erziehungsübungen, die aber sehr pingelig sind und wird fast gebissen, zumindest angeknurrt. Das muss man auch erst mal schaffen. Das Kamel, hat einen Namen Cand. Cunt nenne ich ihn. Stephan Rock ist eine Hose und daher nicht leicht, sondern doppelt Stoff. Der Hodensack hängt raus und er liegt breitbeinig vor Steffi. Das sage ich ihm später. Er dachte das sei gesichert, durch was? Hat das ein Gummiband? Er schneidet die Salami oder ist das wie zuteilen? Alles ist sehr entspannt und die Gäste gratulieren mir auch zu dem Geburtstagstermin im Juli und als die Wirtsleute Feierabend machen drehen wir noch mal auf mit Schaukeln (hier flippt der Hund auch aus und will mich maßregeln, also der muss übermüdet sein) und Yogaübungen und allem. Ich wollte Kinderspielplatz und das Windorakel hat uns genau hier her gebracht wo man sonst nie hingekommen wäre. Der Zauber ist voll aufgegangen, besser als ich es geahnt habe. Die schließen um 21 Uhr (sogar eine halbe Stunde vor der Zeit) und wir übernehmen. Das ist ausbaufähig und ich habe Lust auf mehr. Wenn 30 gute Leute kommen, dann ist mir das mehr als Recht. Wir tanzen und feiern und es gibt eine mobile Cocktailbar und Essen. Der Rückweg war doppelt so lang und insofern hat meiner den Wegstreckenbattle gewonnen. Ich will noch mit allen eine Pizza essen und sage dann doch Schluss als wir vor der Tür sind und wieder ausladen nur der Kollege kommt noch hoch und sitzt mit dem Nachbarn draußen. Ich bekomme den Namen des Künstlers mit den Stickbildern von dem ich viel erzählt hatte und schreibe ihm über fb. Martin hat sich ganz süß gemeldet und ist nostalgisch, genauso Jasmin und Georg zieht zurück nach Berlin und will uns da mal treffen. Werde meine Thermoskanne von Brinkmann für Kaffee und Claudias für warmen Tee (Kräuter- und Schwarz benutzen). Mein Bruder ruft an fragt nach Party. Es war keine, es war das was ich wollte ein Tag mit Freunden und einer guten Gruppe in der ich mich aufgehoben und akzeptiert fühle. Katalin will mich sprechen (die sind noch wach, die Tante ist schon müde) und fragt auch nach Party, sie hätten gerade eine am Strand und die Musik würde jetzt besser werden. Das hätte geklungen wie Elefanten, die auf irgendwas Kaputtem herumtrampeln und es ist Blutmond über dem Meer an meinem Geburtstag. Ich gehe um 22 Uhr ins Bett. Ich habe noch 2 Stunden sagt Stephan. Ich bin zufrieden und glücklich, die letzten beiden Stunden schenke ich Ihnen. Stephan macht später die Bilderauswahl und ich denke, krass knallige Farben und unvorteilhaft mit Hund und abgeschnitten, fehlt noch etwas Sonnenbrand und frittierter Fisch und der Michael Parr ist perfekt.

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Fotos des Kollegen:

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21.07. Traum: Wir sitzen mit Annette auf einem Karussell mit anderen. Es sind unterschiedliche Kupferfiguren, auch unterschiedlich bequem zum Sitzen und irgendwann frage ich schaukeln sie von alleine oder machen wir das? (Eindeutig das schaukeln von gestern, was auch bedrohlich wild wurde gerade mit einer vollen Blase). Eine ältere Frau gehört nicht zu unserer Gruppe und der sage ich, sie muss mal weg hören. Wann hat Annette entdeckt, dass sie so gut singen kann (sie singt wohl Oper). Ich frage sie: wann haben Sie entdeckt, dass Sie so gut singen können und tue so als würde ich ein Mikrophon halten (das ist eine Anspielung auf gesiezt und geduzt werden, meine Beschwerden über München und wir andere es finden war Diskussion gestern). Sie hat Vorstellung wenn wir nächstes Mal da sind und da werden wir dann wohl reingehen. Das wusste sie schon immer oder seit der Kindheit. (Der Traum davon ist leider verblast, es ging um Reisegruppen und Führungen, Frühstück im Saal mit anderen). Dann sind da junge Schweizer Hipster, der eine will wissen, ob ich schon Tete de Moin gegessen hätte. Ich sage,  zwei Mal in der Schweiz und Stephan das ist die italienische Schweiz wo er herkommt, das Tessin und ich sage es wieder falsch. Ich mag Olma lieber sage ich dann (Georg hat eine Idee für Licht in Stephans Zimmer, bricht seine Zelte in der Schweiz ab und zieht nach Berlin zurück und freut sich Heike, Georg und uns dort zu treffen). Er wollte mir einen Essenstipp geben und ist jetzt sauer und bricht ab. Auf der Brücke macht die Frau wieder Fotos von ihm, aber man sieht einen Pudel auf dem Bildschirm, statt Pokemon und ich sage; „langweilig“ im Vorbeigehen. Das Hundebild kann man dann wohl in die Berge reinmorphen. Ich sage zu ihm, es wäre grausam mich heiß zu machen und mir Informationen über Essen und Essenstipps vorzuenthalten. Dann sind wir an der Oper. Die mit Annette ist plakatiert und da war meine Mutter schon drin. Dann die von dem Typen und er und sein Freund sind auch da und ich sage, zu wenig Besoffene hier (kann eigentlich nicht stimmen der Vorwurf, wenn wir in Wien sind) und lege mich quer vor die Plakate und habe Trachtensachen an. Sie machen Fotos. Dann liege ich neben dem Typen und er hält seine Hand vor mein Gesicht und ich lege mein Gesicht in seine Hand, meine warmen Lippen gegen seine Hand. Ist es wie zufällig, aus Versehen, nebenbei, aber wir machen es absichtlich und es erregt mich (was mich verwundert), was ich aber gerne in Kauf nehme und nicht weiß, ob er es mitbekommt. Ich habe durchgeschlafen und wache neben meinem Mann auf. Das ist schön. Leider ist es nicht Samstag, sondern mitten in der Woche. Einen Kasten Limo war eine gute Idee und den fülle ich gerne wieder oder einen kleine, weil diese Art der Kühlung und Softdrinks da haben lohnt sich, will mehr, einzelne Apfelschorle oder Bitter Orange oder Birne Rosmarin. Yuzu.

Ich will doch meinen 50zigsten feiern, aber keine Spießerlocation. Catering durch Janine Weiß oder Da Etna vielleicht Quiche und Suppe oder Antipasti-Büffet, aber nur wenn man 3 Stunden getanzt hat darf man Vitello und eine gegrillte Paprika, gut temperierte Getränke und Gläser und Bedienung dazu und Tanzparty-. Lade 60 ein und 30 kommen und das sind dann die richtigen. Würde gerne Freundin von Larissa und Sabine einladen, deren Namen ist nicht kenne, aber ich tanze gerne in ihrer Nähe. Das darf man auch mit 50 (ich nehme mir die Freiheit) und Verwandte, die mich eingeladen haben wie Klaus aus München und Lilli. Dieser Limokasten gestern war Gold wert. Ich kaufe einen kleinen für Besuch, erkläre ich meinem Mann. Immer schütten wir die Reste weg von den Tetrapackungen, wenn Kinder zu Besuch waren oder Gäste. So kann man gezielt eine Apfelschorle anbieten und die wird gleich getrunken und man hat Vielfalt. Stephan hält nichts von der Idee und sagt, das kommt nicht in die Tüte. Mal sehen, wer sich durchsetzt. Ich habe derbe dreckige Füße vom auf den Baum klettern.

Wer hat die Schokolade gegessen. Der Nachbar soll erste Hilfe Kurs machen. Mein Kollege braucht eine Krankenschwester an seiner Seite. Wer alles welchen Laden übernimmt. Trattoria den Härtekrug, Mio, Mio was anderes, Bäumchen wechsele Dich und am Ende fusionieren Mio Mio und Fratelli. Oh Mann. Treffe unten den Nachbarn, warum die Grillparty nicht so machen wie gestern. Klein und ohne Getränkelieferant und Zelt und Risiko, das ist eh viel netter. Hauptsache machen.

Der Typ mit den Stickbildern antwortet auf meine Anfrage über Stephans account bei fb. Ich will die Bilder mal in echt sehen, aber das kann ich nur zuhause beantworten.

Mündliches Lästern ist sehr verbreitet und bestimmt die höflichere Variante. Das kann dann keiner nachlesen, ob es ehrlicher ist vermag ich zu bezweifeln.

Die Ärztin von Frau Türkin meldet sich ewig nicht, ich glaube der ambulante Plan geht nicht auf, habe die Unterbringung beantragt, wäre schön mal eine Rückmeldung zu bekommen. Was ist mit dem Medikamentenspiegel. Wäre schön, wenn sie mich mal zurück rufen würde, weil ich es mal um mal versuche und sie nicht erreiche. Der Kollege verspricht immer, dass er weg fährt und ist dann noch da. Wann haut er endlich ab. Er mag es auf unserem Balkon. Da kam noch ein laues Lüftchen auf. Den kann ich ihm untervermieten, ich brauche ihn nicht. Zu viel Frischluft macht mich müde. Kundschaft für die Kollegin, die bleibt in ihrem Zimmer und macht auf No show, der Hund kläfft, ich drehe mich auf dem Absatz um. Spielothektante ist heute selber nicht bei der Arbeit. Sie soll mich anrufen, wenn er da ist und ich bin 10 Minuten später am Steintor. Kann mein Büro nicht schließen um auf Menschen in Spielotheken zu warten. So funktioniert das nicht. Die Landgerichtsrichterin ist nicht bei der Arbeit, die Nummer der Geschäftsstelle nützt mir mehr, da erreicht man wenigstens jemanden. Sie soll mich zurück rufen. Herr Bodrum stöhnt über die Hitze, schläft mit Ventilator, will zur Zeit nicht in die Türkei bei den politischen Verhältnissen, lieber seine Wohnung streichen. Die Polizei wegen Herrn Teheran, er hat eine Zeugenaussage gemacht. Will dann wissen, wie er das finanziert. Was? Nach Hamburg fahren? Niedersachsenticket? Schwarzfahren, was meint er? Habe nicht gesagt, dass er auf Ibiza im Klub ist. Jetzt Café Connection, Herr Palästinenser ist da und sie feiern Tag der Drogentoten (Drogentotengedenktag) mit Grillen. Wie schön. Sie sollen ihn bei der Stange halten komme um 13 Uhr vorbei.

Er duzt mich auch. Das habe ich davon. Ich gehe hin und will ihm mit Strafanzeigen und Jugendarrest drohen. Es ist aufgeräumt. Er ist frustriert und verzweifelt. Alle wollen ihn loswerden, keine Orientierung. Ich konfrontiere ihn bevor der AWO-Mensch da ist und er sagt, nein, geschlagen nicht, eine Ohrfeige und das beim Fußball gucken oder man habe miteinander gerungen. Halt’s Maul, das geht Dich nichts an mag er mal gesagt haben, wenn er sehr schlecht drauf war und frustriert mit dem Tag. Er will die Vorwürfe vom Vater direkt hören, der sehr passiv ist. Er bearbeitet die ganze Zeit über einen Kullideckel und macht den kaputt. Der Vater schläft tagsüber ein und nimmt eine handvoll Tabletten (wenn er sie denn nehmen würde). Aus dem Sohn spricht Verzweiflung und Angst. Zu Recht, ist sein genetisches Material. Den Schlüsselbund knallt er auf den Tisch bevor der Mann von der AWO überhaupt da ist. Der ältere Sozialpädagoge mit dem Ohrring und dem Fahrradhelm. Er will hören, genau was gelaufen ist und wie das so abläuft, damit er sich ein Bild machen kann. Der Sohn ist wütend und weint, nimmt sich Klopapier. Der Vater nimmt ihn eher in Schutz und sagt, verletzt habe er ihn nie. Et reitet davon herum ob es vor einem Zeugen geschehen ist, einem Pfleger. Der Vater sagt nein. Ich sage, das sei egal, der Verletzte ist Zeuge im Strafverfahren, sonst könnte ja selten einer verurteilt werden, weil Gewalttaten gerne ohne Zeugen passieren, nur damit er weiß, dass übergriffig werden wenn keiner da ist auch nicht so eine schlaue Idee ist, aber über diese Phase bin ich schon hinweg, wie es war haben Vater und Sohn ganz unterschiedlich erlebt und empfunden. Ich will lieber Regeln für die Zukunft aufstellen, wie man miteinander umgeht, wer hier das Hausrecht hat und wer zu Besuch ist. Wir wenden uns den Schreiben von JC und Arbeitsagentur U 25 zu, der er mir zuvor schon gezeigt hat. Er soll ein Berufsvorbereitungsjahr machen und zugleich sich bei einer Tischlerei bewerben. Herr AWO fragt, was bei der Ausbildung in der Kfz-Werkstatt schief gelaufen sei. Er konnte Mathe nicht, die Formeln und meiner sagt, das sei auch seine Schwäche. Zuvor hatte der AWO-Mensch auf das Wandbild reagiert und auch sonst die Einrichtung meines Betreuten und die Symbole an den Wänden. Als er studiert hätte in den 80ern, wo so ein Legalize-Plakat an der Wand hing in der WG das hieß, dass einer nach Marokko gefahren ist und 3 kg Braunen mitgebracht hat. Meiner kommt als Kurier nicht mehr in Frage sage ich und der Sohn beteuert, er haben dem Sprayen abgeschworen und es würde ihm jetzt keinen Spaß mehr machen und auf die Wand in der Wohnung meines Betreuten bezogen sagte er, das sei nicht gut geworden. Nachdem Herrn AWO und ich das beide als anerkannte Kunstform bestätigen und nicht verteufeln (manche werden dafür bezahlt, Herr AWO) und ich: er habe Talent und seine Talente solle man ausbauen. Zettel mit Entwürfen für Sprayarbeiten, eine Geheimschrift für Menschen ab 40 sage ich und rate einzelne Buchstaben. Für welchen BVJ-Bereich interessiert er sich, sagt Maler und Lackierer und Herr AWO kennt da einen von der Innung. Ich stehe auf Tapetenmusterrollen aus den 50ern und customized Tapeten seien der letzte Schrei in Brooklyn. Es stellt sich heraus, dass die Mutter manchmal Lebensmittel einkauft, aber meiner sonst sein Essen auf Rädern mit seinem Sohn teilt, der keinen Pfennig Geld von der Mutter bekommt und seit 6 Monaten beim Vater lebt. Das ist menschenunwürdig sage ich und muss sich ändern. Meiner sagt, er habe in seinem Alter seine Lehre schon beendet und ich sage, dass hilft uns nicht weiter. 17 ist knalljung und da kann noch alles draus werden. Ich habe auch Geld aus dem Portemonnaie meiner Mutter geklaut und bin dann Anwältin geworden, also kein Zug sei abgefahren. Wenn er gar kein Geld hat ist es erstaunlich, dass er nicht mehr klaut. Ich wollte ihm fast 10,- € Spende geben. Das ist doch unmenschlich und jedes Grundschulkind bekommt Geld in die Hand. Man hat offenbar gar kein Zutrauen zu ihm und er weiß nicht, wie er an welches rankommen soll. Für den Ferienjob bei Göing war es zu spät. Er fährt 2 x am Tag mit dem Skateboard nach Linden und puhlt sich den Schorf vom Ellbogen. Fahrrad ist kaputt und er hat kein Werkzeug. Was ist kaputt, neuen Schlauch frage ich. Nein nur Loch und keine Luftpumpe. Hier muss es doch einen Hausmeister geben oder einen Nachbar, ja, gibt es. Das kläre ich gleich vor Ort. Das lässt sich leicht organisieren, so was leiht einem jeder und es gibt eine gewisse Radfahrersolidarität, auf die man zählen kann. Flickzeug liegt da. Erst pumpen, dann unter Wasser halten und Blasen suchen und dann flicken und wieder pumpen. Er hat Morgen einen Termin bei Herrn AWO bevor der in den Urlaub fährt. Hätte ich das gewusst, denke ich auf der Rückfahrt, den Jungs beim Pflastern helfen und die sagen dann was die Arbeit wert war. Das Maritim wird zum Revier für Flüchtlinge. Ganz anderer Anblick, wenn man da vorbei fährt und statt Luxuskarossen sitzen junge Männer auf den Stufen vor dem Eingang.

Mit Stephan zu Frioli. Eis schmeckt nach nichts und ist Premium, d.h. teuer, Büffelmilch mit Preiselbeeren der vergoren (Sanddorn Buttermilch). Die Ärztin meint, es reicht nicht für eine Unterbringung, aber das entscheidet nicht sie und ich will es wenigstens beantragt haben wenn alles den Bach runter geht.

Die Mitturnerin mit dem breiten Kreuz war im Fössebad in der Frauensauna und hat nackt auf der Wiese gelegen. Das sei toll gewesen. Regelmäßig in die Sauna scheint wie Bikram die Schweißdrüsen anzuregen. Mein rechtes Knie nervt nicht nur, es ist das Bein. Bin gespannt was die Venenärztin sagt oder ob ich dann doch noch beim Orthopäden lande. Beim Trilochi sollen wir immer sagen, ob die Seiten sich jetzt anders anfühlen als gerade, freier. Keine Ahnung, Mann, merke nichts. Man steht in der Bärenposition, d.h. mit Füßen Hüftbreit und leicht gebeugten Knien und Füßen parallel. Die Chinese sagen am unteren Rücken sitzt das Tor zur Lebensenergie und wenn man die Füße nach außen dreht, dann schließt sich das. Hält man sie parallel ist es offen. Sie demonstriert und die Tänzerin aus der Sauna, die offenbar einen Blick dafür hat, bestätigt. Aerial hat mehr Spaßfaktor. 3 junge Frauen, (die eine macht kein Yoga, kann aber auch gut improvisieren, wie ich es auch kann, einfach mal probieren was geht) und der Nervtyp und ich. Die Frau mit den Dreads ist auch wieder da. Im Spiegel sehe ich die roten Punkte in meinem Gesicht und ärgere mich. Dann merke ich, sie hat auch welche, aber die treten in den Hintergrund, weil sie einen anstrahlt dabei. Fazit: Pickel nur schlimm, wenn man böse guckt. Ich fordere mich gerne und bin experimentierfreudig. Nehme den Hinterausgang durchs Tuch mit einer Rolle rückwärts was als „mutig“ gelobt wird. Na ja, nächste Woche wieder die andere, aber da bin ich nicht da. Passt also. Wenn das Sommerding ausgelaufen ist werde ich mich zu fortgeschrittenen Seminaren am Wochenende anmelden.

Künstler vom Trecker überfahren. Arnds Söhne, also der Nachwuchs mit dem Bluthund und dem kleinen Schwein, auch ein schöner Anblick. Neues Seifenblasentier, kaufe fast mehrere. Ich bin voll im Thema und mache Seifenblasen vor mich hin und will die Utensilien auf jede Reise mitnehmen. Kaufe die Lidl Gefriertüten mit Zipp im Vergleich zu denen aus den USA, ultrastabil, stehen selbständig. Die bekommt Mama, weil sie sie besser gebrauchen kann und die Lidl-Ware zum Vergleich. Sind die Vogelbeeren reif und ich kann in Bayreuth eine Lektion lernen und Gelee einkochen, was sonst den Enkeln vorbehalten bleibt?

Hund und Hase vor Alpenkulisse gefällt mir, ist aber schon verkauft. Ich kenne die Computerspiele nicht und verstehe daher den Witz nicht oder wohl ausreichend. Das Gobelinsticken ist pixelig und das führt er konsequent fort und verfremdet die spießige Handarbeit. Schlussendlich gefällt mich auch Moses, ist halt mit Hannoverbezug.

22.07. Träume leider weg, kurz nach 5. Reiseführer Teneriffa von Markus, der könnte echt hilfreich sein, der andere ist ein Wanderreiseführer. Schreibe dem Künstler welche mir gefallen, Bowie-Kind, Raumschiff mit Beamen und Legalize it (aus aktuellem Anlass). Hier bei den Hütchen in Planung liegt ein gelbes Männchen, was auch aus einem Spiel sein könnte (diese Smileys, die die Zunge hängen lassen), stammt vermutlich aus einem Kinderwagen und habe ich auf der Straße gefunden. Das zu dem getrockneten Seetang ist auch eine schöne Verfremdung.

Ich brauche unbedingt kurze Hose für den Sport, bekomme sonst einen Knall. Bayreuth ist ja doch länger von Do auf Mo. Schön.

Schade wegen Istanbul, wer kann flieht heißt es bei Spiegel online. Hatten immer eine gute Zeit da, also auch Dankbarkeit, dass ich es noch so in befreit kennen lernen durfte. Der Wichser erklärt zig Pässe für ungültig, damit Verdächtige, bei denen Fluchtgefahr besteht das Land nicht verlassen können. Ich versuche Christian durch Seifenblasen von oben auf mich aufmerksam zu machen, aber die werden einfach in Richtung Straße geweht und er ist ganz unbehelligt davon. Heute ist Freitag sage ich ihm. Das habe er heute schon mal gehört, weil sie schon The Cure gehört haben, Friday I’m in love with you. Jetzt ist es soweit. Ich kann keine normalen Schuhe mehr tragen, in den geschlossenen Sketchers mit Plastiksohle hätte ich fast einen Knall gekriegt und die offenen mit Absatz drücken und sind unzumutbar. Ich muss mir Gesundheitsschuhe zulegen und dachte das kommt erst mit 50. Gut, dass Birkenstock zur Zeit der letzte Schrei ist, auch bei der Jugend. Dann ist wohl die richtige Zeit da einzusteigen. Bei Lidl trifft man interessante Leute, ein szeniger Typ aus der Musikszene von früher, ewig nicht gesehen, ist jetzt auch über 50. Speck, Milch und Bananen. Cooles Band T-Shirt, erinnert an die Cramps. Ich noch mal Seifenblasennachschub und Accessoires. Ich bin voll druff oder wie man das nennt. Nach dem Seepferdchen heute eine schlichte Pfeife mit größerem Aufsatz und Extraseifenblasenwasser zum Nachfüllen (3 x). Das von heute wollte ich Harald schenken, muss es aber zumindest vorher probieren, Suchtfaktor. Ich sitze draußen und blase vor mich hin und freue mich über die changierenden Farben, wie ein Ölteppich und wie sie im Wind treiben. Ich will die Utensilien jetzt immer auf Reisen mitnehmen, ob Sommer oder Winter, Wien oder Italien und Filmchen damit drehen. Ich will Windnomaden-Jünger werden, Harald fragen, was ein Messgerät kostet. Habe auch nicht verstanden wie man einen Fingerzeig in eine Himmelrichtung und dann in ein Ziel umsetzt, aber Stephan weiß das bestimmt. Wir könnten das in Bayreuth machen bei meinen Eltern und auf BM darüber berichten. Bedanke mich bei Harald für das was mehr war als ein lustiger Geburtstagsausflug, nämlich der Grundstein für ein neues Hobby.

Die Mutter von dem Sohn meines Betreuten. Hatte Kontakt zum Arbeitsamt und die Maßnahme fängt schon im August an. Ich spreche sie auf das Thema Taschengeld an. Sie will sich am Kindergeld nicht bereichern und gibt ihm kein Geld, weil er das in Sprühdosen umsetzt und dann wieder Scheiße macht, also überhaupt nichts Gutes ihm zutrauen, sondern ihm nur das Schlechteste unterstellen und das von der eigenen Mutter. Danke auch. Er hatte ADHS und hat Medikamente dagegen bekommen, aber kein Ritalin und hat die in der Pubertät abgesetzt und sie waren mit ihm beim Kinderpsychologen, aber da ist er nicht mit hingegangen und der Stiefvater war alleine da.

Ich gehe auf die Nachbarstation wo Herr Teheran abgehauen ist. Eine Frau weist mich zurecht, dass sie erst dran sei, eine andere, die ich schon vom Sehen kenne, ganz dünne mit krummem Rücken, wie ein türkisches Gruftiemädchen, aber magersüchtig, muss flüssige Medikamente vor der Schwester nehmen und soll das wegräumen, die leeren Verpackungen und das Tablett. Sie versucht vorbei zu kommen und wird körperlich von der Oberschwester aufgehalten, immer wieder mit den Worten: wegräumen. Meiner hat nicht nur ein Handy dagelassen sondern einen großen Sack mit Sachen. Der Stationsarzt ist zuversichtlich, dass er wieder kommt. Woher nimmt er die Zuversicht? Als ich gehe immer noch die Szene und ich sage: soll ich das wegräumen und ich gehe dann mal und räume mich selber weg. Sie geht Dienstag in eine Einrichtung erfahre ich. Der abW Bär wartet schon, ich hole das Häkelzeug raus, aber das lohnt sich nicht. Herr Borderline klein kommt dynamisch vom Sport mit einem Freund, den er von draußen kennt und mit dem er das Zimmer teilt, redet gut, hat Ziele, ich würde wieder schick ausschauen. Er plant Wechsel bei der Wohnsituation. Freundin hat auch ihre Probleme und zieht ihn runter soll ausziehen, wenn sie nicht die Schichten tauscht, d.h. die Nachtschicht aufgibt. Er trifft seine Familie, lässt Zähne machen, will Mofaführerschein machen (das zahlen die ihm als Belohnung fürs durchhalten). Er hat 8 Geschwister und seine Mutter ist auch im Heim aufgewachsen, wurde geschlagen und hat die ersten beiden Geschwister, die sie mit 13 bekommen hat zur Adoption frei gegeben. Auch eine Familientradition Heim und alles schwierig. Ich greife nach dem Tabakbeutel, weil ich es für eine Tempopackung halte und dann ist es zu spät. Ich habe ein Bild gesehen, was ich nicht sehen wollte. Fürsorglich legt meiner ein Handtuch über die Packung und ich sage, es sei leider zu spät, weil das Bild schon in meinem Kopf drin sei. Montag ist Chefarztvisite und er lässt sich beim Arztgespräch begleiten vom abW Bären, weil ich das anrate. Sonst konnte er solche Gespräche nie aushalten und hat immer abgebrochen oder ist ausgeflippt. Ich bin begeistert. Was noch fehlt ist ein Pudelmischling (er mag Tiere, z.B. Suki und hatte immer Ratten) und er: nein, wenn dann der Hund aus Langenhagen, der Tumor heißt. Das klingt spitze. Denke an den Dackel-Film, der vor der Tür steht. Bin gespannt was die noch hinbekommen in der Folge auf der Borderline Station und mit der Therapie dort. Er macht eine zuversichtlichen und kraftvollen und selbstbewussten Eindruck und das dass erste Mal seit ich ihn kenne.

Fahre zum Marstall, Hausnummer 4 ist was anderes, gehe in eine Spielothek, die irgendwas mit Ufo heißt, in den Keller, ob Anastasia hier arbeitet darf sie mir nicht sagen. Erzähle mehr und es stellt sich heraus, dass die auch immer Post bekommen für diese Euro-Spielhalle und sie nicht weiß, wo die ist (ich: ob sie mir das sagen dürfte, sie: ich soll nicht pampig werden, warum nicht). Birkenstock im Sale. Nur eine Passform geht (und Zehenschuhe kann man angeblich auch mit den Nylonstrümpfen anprobieren) und ich habe jetzt silberne für 49,95 €. Meine Füße und Beine sind echt Problemzone und ich lasse sie gleich an. Das tut gut, Luft an die Dinger. Das Laufen darin ist ungewohnt.

Herr Limmer hat eine zweite Chance bekommen bei Pro Beruf und die Frau schlägt Treffen vor im Ausbildungsrestaurant übernächste Woche, ja, aber dann soll er diesmal bitte auch Schicht haben und da sein. Frau Lehrerin hat einen Bußgeldbescheid bekommen, weil sie die Vertretungsstelle nur dem Jobcenter und nicht der Arbeitsagentur gemeldet hat. Gutes Gespräch mit der jungen Richterin von Herrn Dement. Für Mittagessen reicht es leider nicht. Erst Herr Teheran. Er soll zurückkommen nach Hannover, er ist abgehauen. Stimmt nicht, der Arzt habe ihn freigelassen. Das stimmt nicht sage ich, war heute auf Station, wo seine ganzen Sachen sind. Er war viel zu lange und hat zu viele Medikamente bekommen und das war anders abgesprochen. Er ist dort, ich bin hier, was kann ich für ihn tun? Nichts, sage ich, soll zurückkommen. Kurze Zeit darauf der Bruder von Herrn Teheran, der nicht versteht, warum er nicht mit Polizei eingefangen und zurück gebracht wird, er sei in Hamburg und nicht Berlin. Der nervt auch der Typ. Der Mann von der AWO. Er ist Sensibelchen und hat die ganze Nacht gekotzt der Sohn meines Betreuten und das war zu viel für ihn. Der Vater hat abgesagt. Wir sollen ihm Ruhe geben. Ja, aber wenn es bald losgehen soll mit der Berufsvorbereitung braucht er vielleicht Unterstützung, weil er es sonst nicht hinbekommt mit dem frühen Aufstehen und der Vater kann ihm keine Hilfe sein. Wenn er es denn will, sollte er Unterstützung bekommen. Dazu fällt ihm nichts ein. Er sei ja da, ja, aber er ist jetzt auch im Urlaub. Dann Herr Kabul, der aus dem Heim zu seiner Mutter zieht. Er hat Antragsunterlagen dabei, die wieder keiner kapiert und gelbe Blumen für mich. Dienstag treffen wir uns beim Jobcenter.

Aufnahmemanagement Ilten für Montag. Dann erreiche ich die Richterin, die über die Haftunterbrechung von Hernr Dement entscheidet. Sie kennt weder Akte noch Gutachten und ich kann den Fall aus meiner Sicht schildern. Ich bringe ihn geschlossen unter und dann die eine mögliche Gefahr, die von ihm ausgeht gebannt und er ist besser aufgehoben als im Knast als kranker Mann und man kann ganz in Ruhe von da aus sehen, wie er sich macht und wir lenkbar er ist. Sie ist jung und klingt nett. Der Typ aus dem Knast ruft auch pünktlich an um den Sachstand zu erfahren und ich kann es ihm berichten, dass ich da dran bin und er sich etwas gedulden muss. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat abgelehnt und deswegen hat der Verteidiger die gerichtliche Entscheidung beantragt durch sie in diesem Fall, aber erst mal hat sie es der StA Hannover geschickt um sich zu der Beiordnung des Kollegen zu äußern und dann ist sie dran und ich habe alles getan um ihr meinen Plan schmackhaft zu machen ohne zu nerven und sie von meinem Vorhaben zu überzeugen. Der Jurastudent hat seine Sachen gepackt und macht sich auf nach Köln. Herrn Taxifahrer Depressiv suche ich nächste Woche auch endlich zuhause auf. Dann Zeitdruck, weil ich zum Sport muss und Fehler, Regen und fast nackt beim Sport und gestern 2 Kurse, dann doch Abbruch, nach Hause und schwänzen und das obwohl Steffi eine kurze Hose für mich dabei hat. Es stehen fein säuberlich Hütchen im Garten auf den Pfeilern als Warnung vor Gefahren. Die haben immer so schön säuberlich gearbeitet und nachher sah alles besser aus. Markus hat viel gefegt auch vor dem Gartentor. Wutausbruch, habe Sachverhalte verwechselt und falsche Faxe geschickt, Chaos gestiftet, mache Stift kaputt und raste aus, noch mal Büro und Fehler korrigieren. In Unterwäsche mit einem Mantel bekleidet, der aber auch kurz ist und es regnet schön. Das sieht bestimmt scheiße aus, die neuen Gesundheitsschuhe dazu. Jetzt habe ich Ruhe, Termin für nächste Woche mit Vater und Sohn. Er erklärt mir, wie ich nach meinem anderen Termin beim Jobcenter Freundallee dann zu ihm komme. Stephan hat auch Fehler gemacht bei der Teide-Buchung und jetzt geht die 9 Uhr Tour nicht mehr, sondern nur 11. Er soll einfach einen Tag buchen bevor nichts mehr geht. Ich könnte Rat gebrauchen. Bringe ich eine Luftpumpe vorbei als Vorschusslorbeeren, kann er die nicht gebrauchen. Welche Güte und Preisklasse. Versetzt er, Stephan redet wie seine Mutter. Kann er sich nicht Taschengeld bei uns verdienen mit irgendwas, Auto waschen geht ja nicht, Botengänge. Wie kann man ihn unterstützen in der Anfangsphase der Maßnahme mit dem Aufwachen. Er klaut und kann nicht hier schlafen. Sollte man die Clearingstelle oder Bed by night mit ihm besprechen und forcieren. Soll ich morgens anrufen und ihn versuchen aufzubauen. Ich brauche Rat von einem Jugendtherapeuten oder Elternteil mit Erfahrung.

Es gibt Melone und Schinkenrest sowie die Cheese-Its mit four Italian Cheeses (Stephan mag sie nicht) und das vegetarische Paprika, Zucchini und Räuchertofu mit Reis von heute Mittag. Wir hätten ins Kino gehen können. The Bigger Splash. Das Apollo hat wieder geöffnet. The Revenant im Openair (lief als Werbung in der Bahn) war ja sehr passend zu der Wetterlage. Über München wird fortwährend dasselbe berichtet, nichtssagend Floskeln von angeblichen Experten und was sagen die sozialen Medien, die liest einer für sie. Ein schlechtes Hörspiel zum Häkeln (nur gut die Stelle an der der Schütze sagt, ich bin Deutscher und der Mann mit bayerischem Akzent ihn so schön beschimpft: Du bist ein Wichser) und der Fernseher geht kaputt davon. Tyark kommt am Montag, ich bin aber zum Kino verabredet für den Dackelfilm und Dienstag kommen Uwe und Günter. Markus hat eine lustige Visitenkarte in Form eines Seepferdchens hier liegen lassen. Ist ein Restaurant auf Tenne. Können wir nicht da essen gehen am ersten Abend? Jasmin hat mir geschrieben und die Jungs haben für mich getuscht. Sehr süß, ich freue mich. Backe eine Runde Kekse mit Salzbutter und das Backpapier was sich mit dreht und verhakt zieht sie zur Seite und gegen die Lüftung und zerstört die schönsten die ich nach oben gelegt habe. Ich kann hier nicht backen, mich nervt das. Stephan will immer nur, dass das Licht nicht an ist und man darf sonst kein Fenster aufmachen. Ich ersticke fast gehe ins Bett und dort ist das Fenster offen.

23.07. Traum: Berliner Flohmarkt, aber mit lauter selbstgemachten Sachen. Der eine schmiedet Nägel. Die kosten 2-5 €, amerikanischer Nagel usw. verschiedene historische Sorten, je nachdem wie viele Enden sie haben. Stephan sagt dem Kunden, dann kostet seiner 12. Es ist ein Anker, den er unter dem Tisch gefunden hat. Der gehört denen. Er gibt ihn zurück und er schraubt damit den Tisch fest durch einen Stein hindurch. Dann geht es um unsere Heizungsanlage, 3 Personen Haus und wieviel Liter. Er will sich erkundigen. Kann das niemand in Niedersachsen und wir müssen es ausschreiben frage ich. Ein anderer macht kleine Kaffeeservice und Etageren aus Fimo. Ich klingele und er ist am Backen. Die Frage lautet, hat er eine Betreute von mir, die geistig behinderte die vermisst wird gesehen. Ich beschreibe sie und er kann sich aber schon an uns nicht erinnern und ich merke, es ist sinnlos. Der haben die Sachen gefallen (ich hatte sie in einer Vitrine stehen) und wie viele Flohmärkte gibt es hier in der Gegend? Dann nehme ich eine Creme auf einem Glasteller, die eklig schmeckt, lasse probieren und der Frau schmeckt sie auch nicht. Ich dachte, die sei lecker wie Bayerischcreme oder Buttercreme, aber sie schmeckt künstlich. Sie hat Limoncello (?) in den Flaschen da stehen und dann ist das wohl zitrus. Muss ich nicht aufessen. Sie ist dann weg, soll ich gehen ohne zu zahlen. Sehe an den gebrauchten Tellern, dass sie nur wenig verkauft hat. Das ist auch fies, ich bin ja Schuld, dass ich Sachen bestelle, die ich nicht mag. Dann kommen zwei große Männer und der eine greift mein Bein und legt es bei sich drauf mit Schuh, die Camper, die meinen breiten Fuß gut zur Geltung bringen (so wie meine neuen Birkenstock, scheinen für breite Füße wie gemacht, also für meine, bei Drahne beschwert sich eine Frau, dass sie griechische Zehen hat und keinen richtigen, also markanten großen Zeh und der nächste ist lang und würde immer vorne anstoßen). Streichelt mein Bein und drückt Akupunkturpunkte an meinem großen Zeh, dass ich aufschreie. Wenn das dann hilft soll es mir recht sein (habe das Gefühl, dass auch meine Füße zur Zeit spinnen, vor allem auf der rechten Seite). Eine stark geschminkte Frau ist mit denen und hat lange Haare am ganzen Körper wie Fell. Was sollen sie damit machen fragen sie. Eine Frisur wird vom Publikum vorgeschlagen. Die Frau zeigt dann, das ist fake und nicht echt. Sie ist auch nicht ganzkörpertätowiert, sondern das sei eine bunt gemusterte Leggings, die straff sitzt und keine Falten schlägt. Wir brauchen eine Verpackung für Einkäufe, da haben sie auch was Selbstgemachtes. Die eine Frau näht Taschen, in die man alles reinmachen kann auf die Schnelle und was rumfliegt, wie Papierschnipsel, aber dafür brauche ich doch keine pelzgefütterte Ledertasche, außerdem mit dem Druckknopf, das fliegt alles wieder raus. Dann hat sie andere mit einer Falte aus dünnem Leder. Die sind gut genäht und hinten ist was drin für Ringe, wenn man mit wenigen Sachen reist, kann man die da alle drin verstauen und es fliegt nichts raus und warum der Träger? Dann kann man das hinhängen. Werde ich jemals da hinkommen, dass ich ganz minimalistisch reise? (Ich hatte gestern gedacht, die neuen Öko-Latschen mit dem Kork unten an der Sohle passen gut zu der neuen schlammfarbenen Tasche und so viel muss da dann gar nicht dazu, wenig unterstreicht. Ein Pärchen und sie schenkt ihm spontan eine Reise nach London. Da wollte er auf einen Markt. Innerhalb von 10 Minuten brechen sie auf, ohne alles und schnell zum Flughafen und los und umsetzen. Das imponiert mir und reizt mich und macht mir zugleich Angst. Dann sind die Nachbarn wieder da aus dem Urlaub. Ich habe Limonaden bei denen gelagert. In deren Küche ist es kalt. Ich gehe rein, sie haben Besuch und entschuldige mich und schaue nach unter einer Decke in den Kasten und es gibt keine mehr von meiner Sorte. Emil begleitet mich in den Keller, er sieht etwas aus wie der Sohn meines Betreuten und ist echt groß geworden. Er will doch nicht größer werden als ich frage ich ihn. Das reicht, so groß wie ich sei eine gute und ausreichende Größe. Ich komme an alles ran. Zu groß ist auch blöd, dann muss man sich bücken im Keller z.B. Ich scherze also. Hier sind Kühlschränke, mindestens 2 mit Glasscheiben, also Getränkekühlschränke, in dem einen sind Gurken in großen Eimern und Tsatsiki. Da kann ich auch was dazu stellen, der ist halb leer. Da kann ich Getränke reinstellen, habe ich bisher nicht genutzt. Ach hier steht mein Aquarium. Das vergesse ich immer und füttere die dann ganz lange nicht. Mache Futter rein und erst bewegt sich nichts. Sind die tot und am verwesen? Sind das diese Pilze am Boden, die komisch ausschauen und dann bewegen sich die Fische auch dicke Goldfische (davon hatte ich meiner Oma geschrieben, dass der eine dicke mit dem kurzen Schwanz, Hannibal, der schon ganz alt war gestorben war und ich einen neuen goldenen bekommen habe und der hieße Hannibal Jr.), die sind hart im Nehmen. Ein Fahrrad auf dem Boden des Beckens ist Deko (die Balkonszene bei meinem Betreuten). Es ist nicht so schwer und ich muss es mal in die Wohnung stellen, dann sehe ich die mehr und füttere sie regelmäßiger und kann mich auch daran erfreuen. Wann sind sie wieder gekommen aus dem Urlaub frage ich Emil? Sind heute mit dem letzten Skilift noch gefahren bis 8. Warum wie spät ist es? Er sagt die Uhrzeit komisch, ist werde wach. 7:30 Uhr.

Zucchini-Carpaccio à la Heike will ich gerne machen. Streit um Opern Openair. La Traviata läuft noch mal und ich frage: und warum will er da nicht hin, weil es umsonst ist. Zu dem silbernen Latschen die passende Kette, schön reduziert. Vertragen die Birkenstöcker überhaupt Regen? Das neue Hütchen aus Seetang ist auch wie Pokemon Go. Das Windgerät kostet unter 15,- €, aber Harald schreibt: Viel wichtiger als die technische Ausrüstung ist aber die Fähigkeit, sich freizumachen von der Last äußerer und innerer Zwänge, also des Egos. Erst dann ist sie da: die Leichtigkeit, derer es bedarf, damit Dich der Wind packen und zu Deinem Schatz führen kann 🙂

Sei gepriesen und geblasen!

Dein Windt-Messias.“ Ist das eine Absage?

Tolle Yoga-Stunde. Die gut aussehende Frau vor mir in der Haasemannstraße auf dem Rad ist Steffi mit Sachen von mir an. Die stehen ihr gut also das verschenken war die richtige Entscheidung. Sie hat dafür die Hotpants von ihrer Schwester für mich dabei und meint: wenn es einer tragen kann. Sehr schmeichelhaft. Gut, mehr Hemmungen verlieren, aber nur, wenn die äußeren Temperaturen es vorgeben. Hat die eine einen Mann mitgebracht? Das ist gut für die Yogapraxis. Auch noch ein Inder. Trägt unheimlich zur authentischen Atmo bei. Er (leise): Peace Finger, welcher das sei. Das ist der mittlere will ich laut sagen. Mein Geist ist morgens aktiver als abends, sie hatten eher angedeutet er wäre noch nicht so voller Gedanken und ruhiger. Mein Energielevel ist hoch und zappelig. Schön Stützübung mit Beine hoch und immer wieder auf den Po plumpsen lassen. Kann gar nicht genug kriegen. 2 x Rad, wie die Lehrerin sich das von uns wünscht und im Schulterstand habe ich ein Mal mehr das Gefühl, dass ich meine Zehen schon viel besser spreizen kann, die neue Birkenstocktherapie wirkt schon. Ich fasse gerne meinen weichen schwabbeligen Bauch an. Das fühlt sich gut an, habe Glück, dass ich so weich bin und nicht nur sportlich. Das wäre echt langweilig und blöd. Ich bleibe sitzen, keine Lust auf Totenstellung am frühen Morgen. Meine Kindheit ist vielleicht mein größter Schatz neben meinem Mann. Er ist wie ein ganz kostbarer Diamant, den ich mit mir herum trage und den niemand mir nehmen kann. Dann hatte ich jetzt vielleicht den besten Geburtstag meines Lebens. Ich bin viel mehr da angekommen wo ich sein will, wenn ich es mit meinem vierzigsten vergleiche. Jeder der Freunde der da war ist mir lieber als 100 bzw. wiegt sie auf. Nicht nur die, es sind überhaupt meine Freunde, auch solche, die nicht konnten an dem Tag, wie Marc und Jasmin oder Sabine und Larissa oder Claudia. Zwischen 40 und jetzt hat sich noch einiges getan, der Studienkollege und Steuerberater, mit dem ich nicht so viel zu tun hatte war im Zirkuszelt und hat getanzt und ist jetzt an Lungenkrebs gestorben, kann also an meinem fünfzigsten nicht dabei sein). Mikrusch ist ein Chihuahua-Mischling, da erklärt einiges, daher die Meise. Cesar Milan El Diabolo, Chihuahua from hell. Mit Steffi zum Hafven und das Granola ist auch lecker. Schön leer und wir sind die einzigen Gäste. Sie war gestern beim Lagerfeuer, eher Glocksee. Wie Zelten auf dem Meer hatte ich sie sagen hören. Das klingt sehr reizvoll Mallorca umsegeln und auf dem Meer übernachten unter den Sternen und man kann anhalten wo man will. Öl-Shampoo bei Rossmann (würde ich gerne mal probieren, aber bei mir hält so ein Shampoo über ein Jahr) und dann kauft sie sich die Birkenstock in schwarzem Lack mit Riemchen im Salon (vermutlich nur um zu zeigen, dass sie ihr viel besser stehen). Doch, ich kenne den Mitbewohner ihres Freundes, sie sagt, das sei der Mann der mich kennen würde und umgekehrt nicht. Der Schuster, bei dem ich Absätze in Auftrag gegeben habe, hat vor 10 Minuten zu gemacht. Vor der Tür ein kleiner roter Schlitten. Da sehe ich schon die Fotos mit Suki, vielleicht für Weihnachten.

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Ist das Eis aus dem Gefrierfach im Flur und so viel war da nicht drin. Die Küchentür ist geplatzt in tausend Teile, ohne dass ein Unfall geschah und die Lawine aus Glas ist im Flur und es hat wohl Minuten gedauert und Stephan hat einen Schreck bekommen und es hat auch Sachen umgerissen. Steffi ändert mein Kleid und wir quatschen. Die Blume in ihrem Haar war echt und die heißen Schlafmütze. Wer ist mit wem zusammen, wer hat wen mal verprügelt und Christian kennt sie noch aus dem Putti und Ina aus dem Rotkäppchen. Wer aus der Glocksee von früher was akademischen studiert hat und jetzt Chef ist. Sie sagt auf Brigitte bezogen man habe die Verbindung gespürt, dass es eben eine ganz alte Freundin sei. Die Geschäftsidee mit den Tabakbeuteln zum Umfüllen gegen die Schockbilder. Schnelle Reaktion auf Marktbedürfnisse. Suki hat echt Urvertrauen (wie Feininger und das als Hund aus zweiter Hand) und dreht sich gerne auf den Rücken und macht die Beine breit und entblößt seinen Bauch und lässt sich überall entspannt anfassen. Kann auch seine Füße durchmassieren. Er liegt entspannt und mittendrin, zwischen meinen Unterschenkeln auf den Wollresten. Als der sich das eine Mal dreht war er zu nah am Rand und fällt vom Bett. Ich hatte meine Hände am Nähzeug und bin unschuldig. Steffi baut ein Kleid für mich um. Das in welches ich einen neuen Reißverschluss habe einbauen lassen zu meinem Geburtstag. Das macht sie super und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie ist klug und lebenserfahren und bringt mich oft runter vom hohen Ross der Lästereien. Eitelkeiten beim Partner und kritisch mit sich selber sein hat nicht nur was mit Oberflächlichkeit zu tun. Aus einer festen Beziehung heraus hat man gut reden und muss nicht ständig den eigenen Marktwert testen. Da hat sie Recht. Wir reden offen über Familienplanung und Lebensentwürfe und sie sagt, nicht nur durch Kinderkriegen könne man schöpferisch sein und ich sogar, da eher nicht, weil das kann man gerade nicht mitgestalten, sondern es wächst vor sich hin. Kreativ wird man nach der Entbindung, wenn man es wie eine Barbie nach dem eigenen Geschmack zurecht macht und verformt nach den eigenen Wünschen. Wenn es um lustfeindliche Frauen geht, die 4 Tage hintereinander Kohlsuppe essen und sich Genüsse und Lust verweigern und damit auch zu anderen scheiße sind, subsumiert sie das so schön unter magersüchtig. Punkt. Das gefällt mir. Sie bekommt Hunger und fängt an Kartoffeln zu schälen und ich gehe nach Hause. Glocksee geht schon um 21 Uhr los. Cool, wir holen sie um 21:30 Uhr ab. Die Glasplatte von dem Sideboard meiner Oma im Flur, geschliffen, die ich erst mit dem heißen Suppentopf zerstört hatte, ist auch kaputt gegangen. Der Nachbar von oben wegen der gestohlenen Decke von China Air „Cabine use only“. Hatte sie ihm geschenkt beim Picknick-Ausflug und er hat sie liegen lassen und ich dachte, dann nicht, aber sein Interesse ist ernst und er will zu La Traviata. Der Fernseher ist auch echt kaputt. Ich trete immer wieder in Glas, sammele es quasi mit meiner Hornhaut auf und ärgere mich. Wenn das so ist, will ich keine neue Glastür (Stephan sagt, die war schon 10 Jahre alt. Na und? Seit wann hat eine 1000,- € Tür eine Halbwertszeit von 10 Jahren, wann explodieren unsere 100 jährigen Holztüren), sondern lieber keine und im Winter einen dicken Teppich, der nicht so einen Schaden anrichtet und so viel Schrecken verbreitet und Arbeit verursacht. Stephan findet seine Brille nicht. Bitte keine weiteren Katastrophen. Das vertrage ich heute nicht.

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Gut, der Typ aus München war kein Verwandter von mir.

Stephan will Tischtennis spielen und ich mache uns beiden eine Fußmassage zum Durchhalten. Er soll die Mitspieler sägen. Die gesteppte selbstgenähte Tasche einer Freundin von früher, die ich als Kosmetiktasche nutze, wird aussortiert. Hat irgendwie doch den Geist aufgegeben oder zumindest die besten Tag hinter sich und warum sollen nur die Menschen sterben und die Dinge ewig leben. Ich habe extra gefunden, ein blaues Brillenetui aus weichem Leder mit asymmetrischen Verschluss was in der Schublade auf seinen Einsatz wartet.

Das neue Kleid vom Frau Dittmar was jetzt Hacken hat um die Figur in Schach zu halten ist langärmelig und mir zu krass für die Glocksee, kann man nichts ausziehen und dann wieder kriege ich einen Knall. Ich nehme die Japanschuhe aus SF zu Steffi mit für ihre Chefin, der Modeschmuck mit Glasperlen hat zu viel Silberanteil (vergesse ich immer, weil ich nie so pingelig wäre) und die Faltbügel kann keiner gebrauchen, auch nicht wir auf dem Boot. Gin Tonic von gestern mit Basilikum und ohne Kohlensäure. Hätte mich jetzt nicht so gestört. Die Szenen in der Falkenstraße sind auch immer wieder krass vor dem Kiosk mit allerlei Gedönse die krassesten, extrovertierten Typen. Der Sommer bringt sie raus. Ein Stockbetrunkener steigt in die Bahn, schwankt, peilt die Tür an und innen schnell einen freien Sitzplatz suchen. Ein Schweizer parkt vor der Baustelle. Wie kommt der hier her. Antalya Grill sei der Beste sagt Steffi, nein, der Urfa in der Nordmannpassage und die haben ihren eigenen Ayranbrunnen und der schäumt wie ein Chemieunfall und schmeckt lecker. Ayran nicht selber zu machen ist ein Armutszeugnis.

Wir bleiben schön konsequent am Tresen sitzen, wollten ja auch in die Disko und nicht in den Biergarten. Wir fangen an mit Cuba Libre. Die Musik ist erst auf Zimmerlautstärke, was zum Reden gut ist, aber zum Tanzen weniger und die erste Ausdruckstänzerin des Abends steckt gerne den Kopf in die Box. Sie erinnert Steffi an die Partnerin ihres Vaters und es geht um den Größenunterschied zwischen Mann und Frau. Kalinkas Haare sind kurz und dünner. Das Problem kennen auch andere. Lous Tod hat mich am meistens traurig gemacht. Das ging meiner ehemaligen Handarbeitskollegin auch so. Zu Lemmie kann ich am besten tanzen, d.h. die Musik umsetzen, noch besser als zu Bowie und Prinz. Der weibliche DJ ist älter geworden und trägt eine Brille. Steffi hat Recht, sie sieht entspannter aus als früher. Die Ehe scheint ihr zu bekommen. Man darf rauchen, es ist wie früher. Wird das doch unser Altersheim? Ich verschütte ein Wasser auf Steffi und die hat jetzt nasse Füße und kann nicht tanzen. Eine willkommene Ausrede? Sie ist dafür textsicher, dass es beängstigend ist und mehrfach soll ich mich durch Anfassen am Unterarm davon überzeugen, dass sie eine Gänsehaut hat. Keine Ahnung. Ich tanze sehr viel und es ist schön Platz da für Ausdruckstanz. Irgendwann steigen wir um auf andere Alkoholika, Vodka macht Steffi aggressiv. Das gebe ich ihr also erst, wenn diese Frau kommt, die sie mal verprügeln musste und wir es brauchen. Es füllt sich und neben mir zierliche Männer aus Äthiopien oder Sri Lanka mit Sandalen und junge Männer in Gruppe, sportlich, wie Tennisspieler. Pe und Caro kommen und sagen im Ping Pong Club wäre es schlimm gewesen, gerade die Musik. Salsa. Das nimmt mir den Druck dort hin zu wollen und ich kann weiter machen mit dem was mir heute gut gelingt, trinken und tanzen. Ich entschuldige mich, weil ich durch den Schweiß ausgelöst derbe nach Altkleidern stinke. Ich habe waschen und lüften versucht, aber das Kleid ist unrettbar. Leute von früher, die mit mir sprechen wollen und sich freuen mich zu sehen und fragen wie es geht und mir von ihren juristischen Problemen erzählen.

Ein Typ ist mein Beutemuster und sieht aus wie ein türkischer Bauarbeiter oder Baklavabäcker, tanzt auch ein wenig, ist mit anderen Kerlen da. Später habe ich ihn an der Backe, er ist eher Russe und sehr stumpf, wischt sich über den breiten Oberkörper und die Oberarme und meine Strumpfhose fasziniert ihn, fasst immer wieder mein Bein an bis Steffi sagt, er soll mal ihre Freundin in Ruhe lassen. Er sagt immer Sachen, die ich nicht verstehe und sie reicht ihm die Hand und sagt, war schön Dich kennen zu lernen. Danke. Sie hat mich gerettet. So ist es mit dem Idealtypen, wenn er den Mund aufmacht ist alles zu spät und ich bin immer so hilflos. Eine betrunkene korpulente Frau, distanzlos, von äußerlichen Typ her wie Tanja vom Sprengelkino fasst mein Hütchen an. Schon deswegen wäre Thailand was für mich, weil Kopf anfassen da Tabu sei meint Steffi. Ein anderer Typ, ca. 60, dünn und sehr sportlich und auch sympathisch sagt mir als ich die Tanzfläche verlassen, ich sei einfach klasse, er finde mich toll. Der kommt dann später noch zu Steffi und mir und sagt, er habe uns beobachtet und ich sei sehr ausdauernd. Da ist sie schuld sage ich, ich wäre schon längst im Bett und würde schlafen und so mache ich weiter. Ob wir öfter da seien. Früher sage ich, jetzt 10 Jahre Pause, aber es geht noch. Ja, es wird immer besser sagt er und stellt sich namentlich vor. Ich würde ihn an eine Freundin erinnern, aber nicht vom Aussehen her und eben, dass er mich gut findet. Es kommen jüngere Menschen, einer den ich gut finde im Anzug mit Hut. Gerd behandelt uns sehr unterschiedlich und während mit dem Geld was mir Steffi gegeben hat, die es verwaltet (3,- € und damit 50 Cent zu wenig) zurück komme mit meinem Cider, beachtet er Steffi kaum und ist sehr unfreundlich zu ihr. Auch Oli sei da macht mich Steffi aufmerksam, wohl um mich bei der Stange zu halten und den würde ich doch mögen. Ich mag alle die Oli heißen behaupte ich zuerst und muss es dann ganz doll revidieren als sie sagt, sie würde viele Olis kennen. Steffi kennt mehr Leute als ich. Ein junges Dickerchen aus der Nachbarschaft, der sie manchmal schon nach Hause begleitet hat. „Excuse me while I kiss the sky“ oder wie geht das? Dieser Text kommt mir von Halinas fb bekannt vor. Bei der Verabschiedung sagt Pe, dass sie mag, wie mein Kleid riecht. Nein, das schmeiße ich doch weg. Es ist 3:30 Uhr, ich fahre betrunken Ehrenrunden im Hof und Steffi bedankt sich, dass ich die 15 Minuten oder auch 45 noch geblieben bin und wir sind uns einig, es war ein schöner Abend ohne Katastrophen. Auch die frühere Miteigentümerin war nicht Türsteherin und es war nicht so voll und Leute in unserem Alter und alles perfekt. Stephan ist noch nicht zuhause, aber noch mal los, habe ich keinen Bock. Ich bin noch wach als er kommt lasse es mir aber nicht anmerken.

24.07. Nacht war Hölle, Knie und rechtes Bein, der Sport oder der Alk. Traum. Der Nachlassverwalter schreibt Rundbrief handschriftlich und sieht nicht, dass er Vollmachten von allen braucht und dann die Konten auflösen muss (das hatte Stephan vorher mir geschrieben). Ich soll ihm das schreiben oder kann es sogar selber, aber ich arbeite nicht. Alle insistieren. Herr Teheran ist da, aber ich ignoriere alle hartnäckig. Hier sind lauter Schuhe von mir reingestopft, die ich aufräumen muss und sage den Jungs aus Hamburg, dass wir jetzt wissen, wie die Lampe oder ist es ein Ofen funktioniert und das Rohr muss man ganz nach oben drücken. Yunfeng hatte experimentiert, wie das Ding zusammen passt und ich wollte ihm jemand holen, damit nichts schief geht aber auch das bekomme ich nicht hin. Ich verweigere die Arbeit und drücke mich. Dann kommt der Kollege von der Dienstreise oder aus dem Urlaub mit seiner Tochter. Wir machen den Fall zusammen und einer ist Vertreter des anderen. Ich sage, ich kann die Anlage fertig machen mit den Konten, die geschlossen werden müssen nach Stephans Aufstellung und er soll den Rundbrief diktieren, damit er auch was macht. Dazu muss man die Namen und Adressen alle erfassen und da helfe ich ihm und lese es ihm vor oder seine Tochter kann das machen.

Wach. BM schreiben, aber Traum erst später als kaum noch was übrig ist davon. Stephan fragt, ob er wohl ins Krankenhaus muss. Ist gestürzt und sein Arm ist geschwollen und er kann die rechte Hand nicht so richtig benutzen. Ist nicht gebrochen, meint er, eher geprellt. Hat die Jungs mit Begleitung auf dem Weg dorthin getroffen, weil er eine Frau überholt hat (die fühlen sich bedrängt, wenn ein Mann hinter ihnen fährt). Christian ist auf dem Sofa eingeschlafen. Er hat den Schlüssel wieder. Erzählt wer alles da war und der Sturz war wohl fies und er im Schock. Ich muss bald TCM-Tropfen nachbestellen und das obwohl ich gestern keine eingenommen habe. War bestimmt eine natürliche Abneigung gegen noch mehr Schnaps. Er meint Betrunkene haben Schutzengel. Eine Spielerin sei sehr blau gewesen und habe immer daneben gehauen und gefragt ob sie jetzt raus sei oder noch mal dürfe bis eine Frau sie angeschrien hat: „Du bist raus!“. Als Stephan seine Wunden gewaschen hat, hat sie ihren Kayal nachgezogen.

Markus CD ist spitze, so gute Musik und Lou ist auch dabei. Ich höre wie immer wieder und bekomme gute Laune davon und erfreue mich, ein Magnet der Wiener Linie muss ich mal an der Haltestelle aussetzen. 30,- € habe ich in der Glocksee gelassen. Nie kann ich das so genau sagen, aber diesmal schon. 30 hatte ich eingesteckt und 40 hatte Steffi zurückgezahlt und die sind noch drin plus 2,50 € an Münzen. Packe für Bayreuth und Stephan hilft mir beim Aussuchen. Alles ist diesmal in derselben Farbgruppe und so muss man weniger Zubehör, d.h. Armreife und Kram mitnehmen, will eh weniger tragen bei dem Wetter. Ein grauer Baumwollrock, stärkere Qualität second hand aus München kann weg, habe zu viel schönere aus den Beständen von Andrea (2 liegen daneben), die auch besser sitzen und einfach schöner sind und ich brauche nicht 5 von allem, vor allem wenn ich doch immer wieder dieselben aus dieser Gruppe trage und mich gegen dieselben entscheide. Dann legen wir uns aufs Bett und ich schaue meinem Mann eine Runde verliebt in die Augen. Er ist wie ich und auch wenn er nicht dabei ist trage ich ihn immer bei mir. Er hilft mir auch beim Rechnen, wenn ich 50 bin und will 80 werden und wir rechnen das aufs Jahr um, wo sind wir. Ich bin begeistert, dass wir erst bei meinem Geburtstag sind, dachte es sei schon Herbst. Toll. Stephan hat den Teide doch für morgens buchen können, es war seine eigene Reservierung, die nicht geklappt hat, die das System bzw. die Plätze blockiert hat. Mein Knie tut ganz doll weh und der Orthopädentermin ist fällig. Das kann man langsam nicht mehr schön reden und ich glaube, die Venen rechts müssen auch noch mal operiert werden. Auch wieder schön synchron. Wir sind beide lädiert heute, aber schön war’s. Ingwertee mit Minze schmeckt köstlich, Steffi hatte gestern Rosmarin mit Limette. Das war auch lecker, auch wenn ich falsch geraten habe. Habe Lust auf Eis, dann doch raus. Die neue Art in der Freizeit, fast nackt mit einer Kittelschürze und schmucklos an den Armen. Es ist zu schön geworden das Pflaster und läuft sich so schön darauf. Ich freue mich grenzenlos. Eine Frau spricht mich an. Die neue Nachbarin zusammen mit ihrem Mann, sie würden im Hinterhof wohnen und hätten vorne ihre Praxis (was für eine frage ich mich später, Pyscho?)), ob wir ihren Kater gesehen hätten, weiße Perser mit schwarzen Pfoten. Sie sind aus der Wittekindstraße hergezogen. Das kennen wir. Sie fragt warum wir das Efeu abgemacht haben und ahnt schon, dass wir mussten. Ich frage, ob sie im Garten schauen oder nach ihm rufen will. Das macht sie und kommt wieder mit den Worten, das sei ja ein Katzenparadies. Ihr sind die Pflasterarbeiten auch aufgefallen und sie findet es schön. Ich suche das winzige Loch im Pflaster und wollte es aufüllen mit dem Sand finde es aber nicht wieder. So klappt das puzzeln nicht. Wir sagen Bescheid, wenn wir die Katze sehen und ich sieze sie, was Stephan mir vorwürft. Sie erzählt von Nachbarn, die die Katze versorgen, wenn sie im Urlaub ist. Das kann ich anbieten. Stehe von Urlaubsvertretung bei Tieren und zu Perserkatzen habe ich ein gutes Verhältnis seit Wien. 3 Kugeln mit Sahne und ich bin die erste heute, die Sahne bestellt. Die Bedienung muss welche ansetzen und überredet mich dann eine halbe Portion zu nehmen, warum auch immer, aber mehrt passt auch nicht in den Becher. Stephan hat sie zwei Mal gegrüßt und man, können das gut, sie und ich, uns nicht sehen. Stephan nimmt Fürst Pückler und auch das Erdbeereis schmeckt sehr lecker, sowie Vanille. Die Klassiker können sie echt. Von Alten Park der alte Teil und wir dachten, es wäre hundefrei, nach dem Eis häkele ich und das Lurex-Angora von Heike geht genau auf und Stephan liest mit biblische Geschichten von Ralf König als Comic vor (Paulus in Athen, sehr lustig und der Typ hat sich intensiv mit dem Ausgangsmaterial beschäftigt). Martin war in Bayreuth auf einem Konzert und hat Leute von früher getroffen und will vielleicht nach Hannover kommen wenn Jello Biafra spielt. Da hat Harald seinem Neffen eine Karte gekauft, aber geht nicht mit hin, weil es nicht seine Musik sei. Stephan frage ich nach dem Segeltörn und er fragt, ob ich unbedingt einen Strandurlaub mit Steffi machen wolle und ich sage, das sei eher Aktivurlaub und eine einmalige Sache aus meiner Sicht. Die Geschichten der Sprengelfrauen über die Nordlichttour hätten mich immer interessiert und außerdem sei es mal was Neues und ich dachte, vielleicht auch für ihn reizvoll zumal er bei Teneriffa auch gesagt hat, warum nicht dort den Tauchschein machen 2 Tage lang, da hätte man Zeit und was solle man da sonst tun. Ich helfe ihm aus dem T-Shirt. Das mit seinem Arm muss er wissen ob er nicht einen Bruch ausschließen will, aber bei meinem Schwiegervater ist ein Oberarmknochen nach einem unentdeckten Bruch auch mal falsch zusammen gewachsen. Das hat vielleicht Familientradition. Erst eine nervige Familie mit Kindern wie Karnickel und einem Welpen, der in sitzt hineingedrückt wird und sich dann ganz hingelegt, ganz brutal ihn versuchen in Position zu drücken und aggressiv mit ihm sein und gewalttätig und das alles für das Foto der Familienidyll. Die soll sich ein Stofftier kaufen, die Alte. Dann ein junger Typ, der stundenlang monologisiert über Computerspiele, essen gehen mit ihm ist keine Freude (glaube ich sofort), wie man Erfolg bei Frauen hat oder auf was die stehen, arbeitet am Aegi mit Blick auf irgendwas, die Kirschen von Linden sind überall, z.B. an der Haltestelle Glocksee, Pokale verstecken im Park, den Wert von Candy Crush, dem Hausfrauenspiel und was weiß ich. Hat 3 Zuhörer und belästigt viel mehr u.a. uns. Ich will zu ihm gehen und ihm sagen, er soll den Sabbel halten. Nach Hause, kochen oder Burger? Steffi hat der Abend gefallen, die Lammkeule war lecker und den Grillobstsalat will sie noch mal machen und hat 4 Kinokarten vorbestellt für Morgen. Stephan isst Brot, holt mir aber einen Burger. Ich glaube, ich dachte, dass ich gestern Nacht noch was vom Imbisswagen bekommen würde (Pommes oder volles Programm) und weil das nicht der Fall war (die Betreiberin legte auch auf) war da eine gewisse Fixiertheit bei mir vorhanden. Möhrensalat mit Limette und frischem Ingwer und Sesamöl. So primitiv, aber echt lecker. Ich werde früh zu Bett gehen ohne Glotze geht das noch leichter. Die Trüffel von der holländischen Kakaostube von meiner Schweigermutter sind zu warm, aber Kühlschrank mag Schokolade auch nicht. Das Kleid was nach holländischer Kakaostube ausschaut und was Steffi angepasst hat geht nach Bayreuth mit und mal nicht Ton in Ton mit dem Hütchen, sondern gerade anders und damit farblich abgesetzt. Ganz wenig Schmuck dazu, der neue Sommerstil.

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Autonomes Zentrum

11.07. Träume sind weg, dafür fährt die Straßenbahn wieder. Der Nachbar oben ohne und ich hole den Schlüssel und denke wir haben einen für Haus- und Wohnungstür, dabei sind das zwei. Das ist traurig, wenn man das nicht weiß. Der Nachbar hat Klarschiff im Garten gemacht, was Markus positiv auffällt. Kleines Filmchen, ein Dreh ist das Prinzip mit der Papiertüte aus München als Handpuppe. Der Hänger ist groß genug für ein kleines Zimmer. Gefällt mir. Markus kann sich schwer drücken bei meinem Geburtstag zumal er direkt unter unseren Augen und unserer Kontrolle ist. Falkenstraße noch gesperrt für Autos und Lindener Markt auch. Das ist gut. Rossmann macht trotzdem erst um 9 auf.

Die Schwester des Betreuten. Es sieht ganz schlecht aus, er lehnt jede Behandlung ab und hat Bettgitter. Wir treffen uns da um 10 Uhr. Halina grüßt uns jeden Morgen in der Küche zwischen Robben. Dann ruft die Ärztin an, dass sich sein Zustand weiter verschlechtert hat und sie das weitere Vorgehen mit mir besprechen will. Ich melde mich noch bei der Gutachterin, die am 01.08. zu meiner dementen Betreuten will, wie sie das am besten anstellt. Es geht um einen Einwilligungsvorbehalt und ich hatte mit Stephan überlegt, ob ich zu lange gewartet habe, aber bisher war keine Gefahr und sie konnte mit ihrem Geld machen was sie wollte und jetzt muss die Einteilung sein, sonst können Miete und Stadtwerke nicht bezahlt werden. Sie bedankt sich, dass ich mich melde, die Gutachterin, ist aber gerade im Urlaub. Wenn sie hingeht werde ich nicht da sein, aber das läuft dann über die Nachbarin. Sie meldet sich in der Woche davor.

Siloah. Am Lindener Markt habe sie schön einen Bretterverschlag am Fußgängerüberweg gebaut aus Holz mit einem pinkfarbenen Farbabschluss aus der Dose in der Farbe von Steffis Gabel. Schön haben sie das gebaut, kann man gut rüber fahren über die Planken. Vor der Tür die Gärtnerschwester, etwas aufgelöst. Die Ärztin sagt was von multiplen Organversagen. Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hat er jetzt auch noch. Sie ist selber erstaunt wie schnell es bergab geht und schlägt vor Verlegung auf eine Palliativstation, lila, Erdgeschoss. Da sei auch mehr Betreuung. Ich wäre dafür, ihn kann man nicht mehr richtig fragen oder keine richtige Antwort mehr bekommen. Die Ärztin soll eine Stellungnahme zur Erweiterung der Betreuung schreiben. Sie sagt was von Patientenverfügung und ich sage, er lehnt ja keine Behandlung ab, sie haben keine. Er sagt: es soll bergauf gehen oder sie sollen ihn abnippeln lassen, keiner versteht ihn, ich übersetze. Die Schwestern wollen sich die vorgeschlagene Station anschauen, ich bleibe so lange hier. Er greift meine Hand mit seiner schmalen, die lila verfärbt ist und sagt, er hätte mich erst gar nicht wiedererkannt. Er dämmert vor sich hin, hat Katheter und da kommt was raus was eher ausschaut wie Blut als Urin. An Hühnersuppe ist nicht mehr zu denken. So schnell geht das. Schade auch, dass ich mir nichts von ihm habe kochen lassen. Soll ich Qigong heute machen und an ihn denken. Was kann das alles helfen? Beten mit einem Sterbenden bin ich leider nicht geübt und bekomme es nicht hin. Meine Mutter drückt es mir gleich rein, mein Versagen. Ich habe es so gut ich konnte gemacht, war dann aber zugegebenermaßen abgelenkt und nicht ganz bei der Sache. Ich hoffe, ich lerne das noch besser und bekomme noch eine Chance zu üben. Vor der Tür mit den Schwestern was dann zu tun ist. Beerdigung haben sie keine Idee wollen ihn aber auch nicht fragen. Wir besprechen Überschuldung, Erbe ausschlagen und ja, sie können mich ansprechen. Vor der Tür ein Szenepärchen aus Linden, die sich gegenseitig halt geben und mich freudig begrüßen.

Doch die andere Richterin, die fürs Siloah zuständig ist. Sie geht heute Nachmittag da mal vorbei. Sunla lobt meinen esoterischen Ansatz beim Geburtstag. Ich beschimpfe den Typen von der Dell-Hotline nach viel Warteschleife, dass ich meinen Drucker entsorge, wenn das so weitergeht und ich muss jetzt Freitag von 8-18 Uhr da sein, wenn DHL die blaue Patrone wieder abholt.

Dann geht es um Herrn Teheran und die Richterin hat wieder Gutachten in Auftrag gegeben. Sie ist unzufrieden und ich sagte, er hatte schwere Episode und es sind auch erst 2 Monate und nicht 3.

Ich habe aufgegessen bis Harald da ist. Es ist schön leer wegen Ferien und man kommt gleich dran. Es gab Matjes mit Quark mit Äpfeln und Ding und Bratkartoffeln mit Speck. Wir gehen dann in ein Separee auf dem Podest und ich schaue ihm bei Essen zu. Er meint, es wäre nicht hilfreich Besuch von einem Fremden zu bekommen, wenn man im Sterben liegt, er wolle das zumindest nicht und damit hat er natürlich auch Recht. Es ist was anderes, wenn ich da sitze und seine Schwester als eine wildfremde Person und sich dann noch auf jemanden einzulassen ist eher unmöglich. Harald sagt auch, dass die Bestattung egal sei, das sollen die machen die dann damit leben müssen und ihn könne man in einer Biotonne entsorgen. Erzählt von seiner 90-jährigen Tante, die wegen Schwindel das Radfahren aufgeben musste vor einigen Jahren (ich kann mitfühlen, das ist schlimm, dann lieber kein Sex mehr) und dem Festival auf dem Land. Biertisch und Bänke und alles passt in seinen Wagen (das ist gut, falls wir auf einem Parkplatz landen, wenn der Wind und der Zeremonienmeister, der nicht an Manipulation glaubt das vorgeben) und er hat eine Kühltasche mit Strom. Ich bin der Schatz, den es zu entdecken gibt. Das ist süß, ich bin doch die Bitch, die böse zu allen ist. Harald soll Filmemacherstar werden in seinen Jeans für Mädchen. Ein größerer Betonmischer steht am Waterlooplatz. Die Spielsüchtige treffe ich bei Rossmann bei den Haarpflegemitteln, kein Wäschesteif, weil ich das nicht kapiere. Soll man in die Waschmaschine rein machen und nicht pur. So was will ich nicht und keine weitere große Flasche, die ich nicht gebrauchen kann, auch wenn die nur 1,79 kostet. Das ist doof, dann lieber von Steffi leihen was sie hat oder noch mal erkundigen. Apropos Steffi, Suki nehmen wir hoffentlich mit auf die Radtour in meinem Korb.

Ich habe am Geburtstag morgens noch einen Termin. Der Architekt, der gerade Arbeitserprobung macht und das Abschlussgespräch. Das geht und danach ist dann Feierabend und Vorbereitung des Ausfluges. Der Kollege ist in seinem Zimmer. Stockholm, die Wikinger-Disko unter der Autobahnbrücke. Teuer wie in Zürich, kleines Bier 8,50 € oder 9,- €.

Claudia ist skeptisch mit Fernreisen, nur um an einen Strand zu gelangen halb um die Welt fliegen und ich muss ihr Recht geben, ich sehe es ähnlich. Strandurlaub oder wandern, Natur entdecken geht auch hier. Es ist ein bisschen dekadent und auch sinnlos dem Fernweh als grds. Phänomen hinterherzujagen. Mit Griechenland macht sie einen Rückzieher auf die Gruppe bezogen, hat Angst, dass es zu schlicht ist dort für die Ansprüche der Mitreisenden und nicht wie Robinson Club oder zu wenig los für Kinder, die Sport machen wollen (ich sage, Club war wegen Kinderbetreuung und die Kinder brauchen keinen Bolzplatz im Urlaub). An Inseln schlägt sie neben Ikaria, sehr naturig, Paros und Naxos vor, Kreta wäre fest in Hamburger Hand und ganz touristisch überlaufen und absolut nicht zu empfehlen. Die Unterkunft von Thea auf Ikaria sieht echt toll aus, eine Farm mit Kühe melken, Käse machen und Bienen sowie Familienanschluss, aber wir können auch gleich wieder nach Neapel, da weiß man was man hat und müssen das Rad nicht neu erfinden und das gern im Sommer wenn es heiß ist. Griechenland mal mit Claudia und Steffi. Das wäre auch eine Option. Claudia ist geschockt, dass unser Papa mit fast 80 sich einer Schönheits-OP unterziehen wollte. Das soll er sich aufsparen für das richtig wichtige. Recht hat sie. Sie fängt wieder an zu arbeiten. So schnell ging die vermutlich ewig andauernde Krankschreibung zu Ende. Nicht nur ich bin geschockt und für einen Hannoverbesuch reicht es nicht mehr. Physio und Enkeltochter stemmen, dann berufliche Wiedereingliederung.

Ich nehme die Paprika von der Gemüsekiste mit, die schon ganz faltig ist. Es gibt Reis gebraten und Caprese und zu dem Qiqong will ich nicht, zu spät und im Kreis laufen und meditieren ist kein Sport. Ich befürchte das bringt mir nichts. Schaue die Tanztage an und das meiste finde ich uninteressanter als jede Capoiera Darbietung auf der Faust also wozu 70 Minuten durchhalten und zahlen dafür. Der erste Tanz mit einem Spanier und einer Asiatin sieht aus wie Matrix und ganz abgefahren. Außerdem haben wir viele Theaterpremieren, die dann alle gegen Aufpreis storniert werden müssen. Das sei egal. Das Hütchen bringe ich mit Tapetenkleister in Form. Das war Steffis Vorschlag und auch meine Idee. Auch für die Dienstreise nehme ich ein Tuch zum Vernähen mit. Meine Schwiegermutter, waren Sonntag nicht zuhause. Dränge Stephan für nächstes Wochenende verbindlich was auszumachen und er kneift. The Girl that walks home alone at night – was für ein großartiger Film. Ich schaffe ihn allerdings nicht ganz, schaue erst auf Persisch ohne Untertitel. Backkurs bei dem Umckaloabo Baklava-Laden in Berlin. Türkische Männer, die sind wie Muttis mit dicken behaarten Unterarmen, die Kiloweise Butter verarbeiten und ich mache Girlsday. Das wäre mein Traum.

12.07. Wache auf mit einem Sterbenden vor Augen. Da kann man sich auch mit auseinandersetzen, dass man auch mal so gehen wird, die Haut verfärbt sich, man hat Schmerzen und krümmt sich und ruft laut (das kenne ich ja schon), ist dann aufgrund der Medikamente und der nachlassenden Kräfte nicht mehr bei sich und verabschiedet sich von dieser Welt. Das muss man akzeptieren.

Heute auf den Termin Morgen vorbereiten und dann ohne dicke Akte, wichtige Daten rausschreiben, das bringt mehr als dann vor Ort blättern.

Fahre jetzt mal zu Lidl und kaufe viel Eis, Banana Spilt um mit Zucker zu helfen und Gefrierbeutel zum Vergleich mit denen aus den USA, die ich an meine Mutter weiterreiche, weil ich nicht so den Bedarf habe mangels hausfraulicher Qualitäten. Oli grüßt mich und fragt wie es mir geht. Freue mich immer ihn oder einen von der alten Glockseemannschaft zu treffen. Sehe so einen Hänger, wie Markus ihn hatte und sehe, die sind für Baumabfälle, große Ladefläche aus Holz und dann kann man ein Netz rüber machen. Noch mal nach Hause, Markus ist da und sagt, er muss den Boden abtransportieren, weil das ist kein Mutterboden, sondern Mist mit Steinen.

Zusammengeknüllte Quittungen im Briefkasten von P-Monster, der war am frühen Abend reingeschneit und ich hatte nur über Gegensprechanalage mit ihm Kontakt, war alleine da und kein Bock. Die Nummer auf meinem Telefon war das Siloah, er ist heute Morgen friedlich eingeschlafen, d.h. die Nachtwache hat ihn tot vorgefunden. So nennt man das dann.

Frau Stimmen ist gestürzt und kann nicht auftreten, sie schickt die Vertreter von Frau Perser, die gerade abW macht weil Frau Perser ihr Kind bekommt um heute das Geld zu holen. Die neue Konservative in England mag ausgefallene Schuhe. Oh mein Gott, die haben echt keine Ahnung von Engländern. Das ist da ganz normal, Muster und so und hat wird von den Konservativsten betrieben oder beherrscht.

Der Nachbar kommt mit auf die Radtour. Das freut mich. Stephan hat das neue Hipstercafé gefunden am Schwarzer Bären. Hafven heißt es. Die haben alle möglichen Bilderbuchmotive tätowiert, u.a. ein menschliches Herz.

Ich mache Rundschreiben an alle wegen des Todesfalles und Stephan hilft mir. Sehe in der Akte, dass ich mich um den Vergütungsbeginn gezankt hatte mit dem Rechtspfleger, 12.02. und jetzt verstorben am 12.07. ein Jahr später. Ich liebe Zahlensymmetrien.

Die Polizei in Sachen Frau Dackelmischling und dann sie selber, Buddy ist Hundefutter aus dem Tiefkühler geklaut worden und ihr ist in die Hornhaut reingeritzt worden. Ich sage ihr offen, dass mein Kopf woanders steht.

Herr Palästinenser gibt mir angebliche Nummer von dem Wohnheim neben der Christuskirche. Geht offenbar Privatperson ran, ich suche also ein Wohnheim, frage, ob sie mir helfen kann oder nur neugierig sei. Kerstin ist nicht in Italien und schreibt mir ganz süß auf meine Einladung. Das freut mich. Wegen Erbausschlagung zu Wolfgang schicken die beide Schwestern oder ist ihm das lästig? Dann beschimpft mich eine Betreute, dass sie wegen mir keinen Vodafone Vertrag bekommen würde. Das ist die deren Perso ich mir habe besorgen müssen. Ich sage, nicht die Betreuung sei schuld, sondern die wollen keinen Vertrag mit ihr. Ich soll was schreiben und zusehen.

Ohne Termin kommt die blonde Frau von neulich, die ausschaut wie ein Kerl und hat nicht den Beratungsschein, sondern den Antrag darauf. Ich mache ihr in der Sache wenig Hoffnung, Erbschaft gilt als Vermögen mit Grenze 2.600 € wenn man er vorher hat. Im Leistungsbezug wird alles als Einkommen angerechnet, was eingeht und dann auf 6 Monaten verteilt. Versuchen können wir es trotzdem.

David Sedaris in P-Town Ende Juli. Da bin ich neidisch und muss Mike den Tipp geben. Heute noch mal Kantine mit ausgewählter Rohkost und gebackenen vegetarischen Spezialitäten, zum Pastinaken-Birnen-Auflauf bin ich in Frankfurt. Die Nachbarin will mit der Dementen zur Kasse und fragt, ob sie überhaupt Geld bekommen. Dann kommt die frühere Betreute wegen Rechtsstreit der Tochter, Sozialgericht und ich sehe, dass ich den Kostenfestsetzungsantrag (hatte einfach gewonnen in der Parallelsache und nicht abgerechnet) ohne Aktenzeichen auf den Weg gebracht habe. Zu doof. Die Tochter hat Vorladung bekommen, da ist eine mündliche Verhandlung anberaumt, auch für mich. Die ist doch schon volljährig, kann die sich nicht selber melden, hat PKH unter meiner Beiordnung und will den Termin am 30.08. verschieben. Die große Rückforderung von über 3000 konnte abgewendet werden, jetzt geht es um 2 Monate ca. 840.Dazwischen ruft mich noch mal die junge Ärztin an, dass sie eine Obduktion an Herrn Schmalehand machen wollen. Geniale Idee, nee im Gegenteil Kranken nicht helfen und Tote aufsäbeln, wie kann man denen glauben, dass ihnen das Erkenntnis bringt!? Wenn ich was zu sagen hätte dann nein, die Chance haben sie gehabt und kein Vertrauen, dass sie neue Erkenntnisse erlangen durch das Aufschneiden der Toten, aber ich habe nichts mehr zu entscheiden. Mein Mann macht wieder einen leckeren Beerenteller und will das neue Hipstercafé ausprobieren. Ich habe Termin hier. Rufe die Apotheke in Ronnenberg an. Die kennen P-Monster und sind sehr freundlich und wollen schauen, ob sie einen Beleg zu der Zahlung finden können. Können sie. Sehr schön unkompliziert. Mittag in dem Gewölbekeller, auch das mag mein Mann nicht so. Wenn ich Preis-Leistung sage meine ich nicht Backshop und billig. Es gibt einen guten Salat und mit frittiertem Zeug darauf und Oliven und Schafskäse kann man sich selber nehmen. Das Brot backen sie selber und das ist werthaltiger als die Marktcafé Verarschung mit Tütennudeln und altem Brot für das Doppelte. Ist so. Urteilsvermögen ist vorhanden. Gut, Strandurlaub mache ich mal ohne ihn mit Freundinnen, ungern, aber wenn es sein muss. Er kann dann Jetset mit seiner Schwester. Der neue Hipsterladen ist ein Hipsterladen. Die waren in Berlin und haben schwer abgekupfert, englische Karte, geh bitte, wer soll das hier lesen. Das finden sie selber geil. Ich finde es peinlich, genau wie die Klamotten der Frauen, aber hey, Kaffee und der vegane Kuchen sind in Ordnung. In der Ecke steht was Weißes, eine Mischung aus iphone und Geldautomat sage ich und Stephan: echt und ich: nein, schaut halt so aus. In dem anderen Laden auf der Deister konnten sie nur hip, aber keinen Kaffee. Freue mich schon wieder auf den Kaffee in Italien.

Michi, Nymphenburg hat ihm gefallen, war derselbe Typ beteiligt wie am Englischen Garten. Griechenland im Sommer ist zu heiß für die Landwirtschaft und melken und andere Abenteuer.

Beim Yoga, die schwierige Frau, die „sensibel“ genannt wird oder empfindlich. Erst ist alles in Ordnung, dann will sie doch bitten, dass noch 2 Fenster zugemacht werden. Vor dem Kurs lästerte über die Aeriallehrerin, die immer so streng sei und alles zeigt und man muss zuschauen und die halbe Zeit geht dabei drauf, hat bei voller Beleuchtung im Aspria unterrichtet, weil sie sich das nicht zeigen lässt wie die Schalter funktionieren.

Erste Sommerstunde, wir stehen voll im Saft, schlafen weniger, mehr Party, mehr Licht. Geht so. Müde und Rückzugstendenzen bei mir. Zunge im Mund kreisen hinter der Zahnreihe bei geschlossenem Mund, 9 mal links und 9 mal rechts, der Speichel, der dabei entsteht nennen die Chinesen goldenes Jade und das sollen wir genüsslich schlucken. Ist schon krass eso. Junge Frau neben mir und ich können den Dreibeinigen Hund Seitenstütz-Flow. Wir werden Morgen was merken warnt sie uns und „gebt Acht auf euch“. Duncan wartet unten vor der Tür, weil er Urlaub hat geht er nicht rein.

Markus hat Holzschubladen in den Garten gelegt. Stephan hat die Tomaten gedüngt und auch beschnitten, kocht Gemüse mit Biss, Zucchini, Tomaten und Möhren und Tofu und Reis, schmeckt echt lecker. Ohne Mexikaner würde die Amis verhungern, in jeder Küche sind die egal ob SF oder NY. Sind 90% übergewichtig. Ich mag die Volksmusik und würde da sofort mitmachen, Mariachi ist meines und das Essen auch und die Cocktails, Margarita mit Salzrand.

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13.07. Traum: Erst Fahren mit Öffis, Parkszenen, alles neblig und ein Paar mit Handtüchern umgewickelt, waren wohl in der Sauna und entspannen sich an einem Sonntag, danach gleich ins Bett und dann schläft man herrlich und die richtig ausgeruht. Prüfung 2. Examen. Irgendwas mit Marc, suche ich den. Ich bin erst  nicht betroffen und gehe rein und es warten 3 Prüfer und scherze mit denen. Dann spiele ich Tic, Tac, Toe mit einem mit Karten. Wir legen Starwarsfiguren (wegen Hütchenentwurf mit dem Mini-Ninja von Playmobil aus München). Erkundige mich noch bei dem einen behaarten Mann was das für eine Figur sein soll, König? Ist immer wieder unentschieden, dann lege ich die dritte und es sind immer welche aus der Serie schwarze Krieger und zieht eine weitere und macht die Reihe voll. Das war dämlich von mir. Ich ärgere mich und nehme ihm dann die Karten weg und sage, ich mische jetzt und lege und frage, wozu man dieses 2. Examen überhaupt benötige. Ich arbeite ja schon. Ich würde ja diese Betreuungssachen machen und er kennt mich vielleicht aus dem Anwaltszimmer, ich wisse nicht, ob wir uns siezen oder duzen würden aber in so einer Situation eher siezen, also da bin ich nur um mein Fach zu leeren und bei mir kräht kein Hahn danach. Ich habe die ersten Jahre Anwaltssachen gemacht und war unglaublich gestresst davon und habe jetzt meinen Platz gefunden und wenn ich neue Fälle brauche genügt ein Anruf, also wenn ich zu ihm sagen würde: fick Dich wegen des Schwarzen gerade und die Prüfung schmeiße, wäre das auch kein Problem. Nur für meine Familie, weil die würden das von mir erwarten, also meine Kernfamilie und überlege wer das sein soll, meine Eltern oder Stephan. Dann streichelt mich Stephan und das hält mich wach. Will seine Hand stoppen und durchschlagen wie Fliege klatschen und jetzt fängt die zweite an, dann Ellbogen drauf, aber in ganz langsam und er versteht das Zeichen. Ich wollte nicht böse sein. Ist das die Aufregung vor dem Termin, dabei ist der lässig heute, den würde ich auch alleine machen, wenn mein Kollege den Zug nicht schafft und so sind wir sogar zu zweit. Es ist nicht 6 sondern Viertel vor 5. Das ist zu früh, muss noch mal schlafen gehen. Trinke etwa Mineralwasser und gehe ins Gästezimmer. Das klappt nicht, Stephan hat mir Geld rausgelegt. Wie rücksichtsvoll. Weniger als 4 Tage bis zum Tod, gerade mal 55 geworden, Zähne im Glas, das wird mir wohl nicht passieren in dem Alter. Gehe in Gedanken meine Decken durch. Mit der symmetrischen Babydecke 2 zu viel oder zu wenig. Noch mal 2 Tücher zum Tragen oder halt noch mal nachlegen. Werden wir sehen. Dann fällt mir ein, dass man Tic Tac Toe mit 3 Feldern und nicht vier wie im Traum spielt. Mein Cousin steht schließlich jeden Tag so früh auf.

Ich verwechsele Gothe und Klemme. Stephan hat mir einen Artikel hingelegt. 50 Jahre Markthalle, 1957 waren 57 Fleischer, Herr Klemme sen. war ein guter Wurstmacher, geschlachtet wurde in der Charlottenstraße. Ausschreibung für Fahrradunterstellvorrichtung aus Metall am Bahnhof Neustadt a Rbge. Jetzt ist Markus ja im Thema, haha.

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Ich beichte Stephan, dass ich den Liegestütz mit eng anliegenden Armen echt nicht kann und einfach nicht wieder hoch komme, aber Seitenstütz ohne Ende. Da stimmt doch was nicht. Husky-Dackel-Mischling. Der sieht Hammer aus. Muss an den Wiener Dog Film denken mit „heal, motherfucker“. Dackel sind schwer zu erziehen. Sie wollen noch töten, schütteln, Genick brechen und Huskys wollen laufen. Ist wenigstens kein Hütehundanteil mit dabei. Stadt Hannover hat 18 Stadtteilbibliotheken, das ist viel zu viel und Luxus und überdimensioniert. Tapetenkleisteraktion muss noch mal wiederholt werden, war zu verdünnt, ist nicht standfest genug. Ich schmiere Brote.

Kathrin schickt Fotos von ihrem Jump Seat oder wie das heißt, aber ich will los. Früh am Bahnsteig, Artikel übers Steirereck habe ich als Lektüre dabei. Meine Mutter, sagte Saibling und ich ergänze in flüssigem Wachs. Ob ich den Artikel schon gelesen hätte, nein das habe ich dort schon gegessen. Die Betreute und ihre Mutter im bunten Sari auf dem Bahnsteig, ich gehe erst mal in die tote Ecke. Dann der Kollege, der rechtzeitig kommt und nicht letzte Minute. Als ich Vorbesprechung vorschlage sind die beide verschwunden. Esse altes Käsebrot und Stachelbeeren. Vierertisch. Der Typ mit dem Telefon im Ohr steigt letzte Minute in Kassel aus, dann kommt ein älteres Ehepaar. Sie Amerikanerin (ich hatte gefragt und auf Engländerin getippt) und er Architekt mit Haaren, die stehen geblieben sind beim Rasieren und aus der Nase wachsen und Mundgeruch. Hilmar macht die Armlehne runter und ich lasse den Typen auf mir lehnen und finde es lustig. Sie fragt wie man das nennt was ich da mache und ich: Fäden vernähen. Nein, sie meint die Arbeit an sich: häkeln. Sie sind putzig, wie sie miteinander reden. Will sie nicht ihre Jacke ausziehen, er steht über ihr und insistiert und ich dann irgendwann: belästigt sie dieser Mann. Lacher. Er fragt, ob sie die Fahrkarten einstecken könne und sie will wissen, in welche Tasche sie das machen soll, die blaue oder die grüne. Ausschreibung oder Rechnung oder Kostenvoranschlag Betonarbeiten, er schreibt mit einem dicken Bleistift von Lami und einer markanten Schrift, die nach Sütterlin ausschaut. Ich: Kölner Moschee. Nein, sie bauen was in Stuttgart für Anwaltssoftware, wenn der Lkw auf Sizilien einen Unfall baut und man europäische Rechtsprechung dazu sucht. Er zeigt mir, wo ich durchschauen muss um die Frankfurter Skyline zu sehen. Da war der Turm mit der Pyramide steht war mal der Schlachthof. Dann rufen sie die Tochter an, die Dog watching macht. Schatzi hier ist Papa. Mama ist durch einen Kaffee gestärkt (er hatte gesagt, die Espresso und Kaffee seien gut und sie meint, Spülwasser, er fragt, ob sie die Deckel wohl wiederverwenden), so dass wir uns trauen bei Dir anzurufen. Schläft Paul? Nur dass ich ihr Problem verstehe sagt er dann zu mir, der Cocker ist 16 Jahre alt und hat vergessen, dass Geschäfte machen in der Wohnung Tabu ist. Sie lassen ihn aber sein Leben zu Ende leben und nicht einschläfern. Ja, aber sie seien doch Morgen wieder da. Sogar heute Abend schon die Frau, die Tochter sei Lehrerin und man könne es ihr nicht zumuten auf den Dog zu watchen oder zu sitten.

Wir fahren S-Bahn, ich denke wegen der Sicht, sie fährt aber Tunnel und der Kollege wollte, dass es schneller geht. Also wieder falsche Rückschlüsse. Die grün-braunen Kacheln stehen für herrliche Tristesse aus einer anderen Zeit. Gelsenkirchener Barock fällt mir ein und hallo, die sollen nicht glotzen, ich habe kein Hütchen auf, soll ich das als Schild um den Hals tragen. Kollege sagt, es sieht aus, als würde der Käfer das Hütchen noch bauen. Gericht ist schön in einem alten Gebäude mit Röhrenkronleuchter und Kirchenfenstern und die Decke ist eine Mischung aus Teppich und Beton, aber wohl Beton mit den Mosaiken darin. Kollege sucht Mülleimer für seine Kirschkerne. Es sind dieselben Kirschen, die ich im Kühlschrank habe. Er ist wieder etwas chaotisch, hat er seine Unterlagen im Zug liegen lassen. Das hätte uns das freundliche Ehepaar gesagt, nein, ich habe auch nicht seine Ladung eingesteckt. Sie Zimmernummer stand im Kalender. Zimmer 124 B, wobei das B für den Gebäudeteil steht, ohne Anschlag oder Hinweis auf unsere Sitzung. Ich bin irritiert und mache etwas Thermik, aber es weiß keiner Bescheid. Irgendwann kommt die junge Frau, die mir schon aufgefallen war mit Shorts und Stiefeletten. Sie ist vom Jugendamt Sachsenhausen. Sie, die Gegenanwältin und alle sind freundlich und charmant und suchen eine Lösung, bei der die Eltern möglichst autark sind, weil diese Umgangsaufpasstante als einzige nervt. Die Brüder, die nur 10 Monate auseinander sind oder weniger (das hatten wir im Zug errechnet und ich weiß gar nicht, wie das technisch geht) sollen mehr Geschwisterkontakt haben, eine Sommerfreizeit im August zusammen machen. Leider kennt sich die Frau vom Jugendamt damit nicht aus und ich bin willig, dann stellt mein Kollege aber fest, dass Frankfurt erst nächste Woche Sommerferien hat und unsere am 4. August enden. Es werden monatliche Besuche festgelegt mit beiden Kindern und Übernachtung. Die Oma wartet vor der Tür und wird reingerufen. Neuer Termin falls erforderlich im Herbst. Ich komme dann aber nicht wieder, sie kennen mich ja jetzt und wir können telefonieren. Mein Kollege ist ordentlich beigeordnet worden und ich zahle das alles selber, aber für einen professionellen Auftritt was es mir das Wert. Es hat sich gelohnt und wir konnten richtig was klären. Die Betreute und ihre Mutter, die Oma, sind happy ohne Ende. Bedanken sich bei mir und der Richterin, die kleine Mutter. Sehr süß. Es war schwül im Sitzungssaal und der Kollege hat die Robe abgelegt, weil es noch keine atmungsaktiven Roben geben würde und die Richterin ihre dann auch und hat nur eine ärmellose Bluse da drunter mit Rüschen am Armansatz, die ausschauen, als hätte sich das Futter von innen nach außen gedreht. Sie hat eine ausgeprägte Beule am Bizeps, schmaler Arm und deutliche kleine Rundung, so wie sie das Diktafon hält und ich frage mich, ob das ihr Trainingsgerät ist und muss arg darauf glotzen. Ich spreche sie anschließend darauf an. Das sei vom Kindertragen. Wer’s glaubt. Es schaut eher nach Jetsetpilates aus sage ich. Ich frage in die Runde der Einheimischen nach Pastrami, aber das finden wir mit dem Telefon des Kollegen. Der Weg dorthin an lauter interessanten Fresssachen vorbei, viel Asiatisch und Drogenszene, auch große, interessant ausschauende Asiamärkte und Halal Frühstück mit frischem Vollkornbrot, schön hässlich und bunt ist es da. Also mir gefällt’s. Mein Reißverschluss ist nicht zu, ich denke, vom Kleid, aber der Kollege meint die Tasche, die steht immer auf. Ich kaufe Macarons am Bahnhof für meinen Mann und der Kollege eine Zeitschrift, die aber ungelesen in der Tasche bleibt. Rückfahrt, quatschen mit dem Kollegen wie mit einer Freundin. Bodengymnastik, die einen total beweglich macht, Ido movement, ein Affe als Symbol, sieht echt gut aus, sein neues Morgenprogramm, das Pärchenproblem oder WG-Problem Wohnungen gemeinsam einrichten beim Einzug, sonst ist der eine fremd im Land des anderen, Freunden Geld leihen, verarscht werden, wie man sein Geld verdient, was man bereit ist dafür zu machen, wie das alles drauf geht für einen bestimmten Lebenswandel, in den man dann gedrängt wird und nie haben wollte, Statussymbol Auto bei Männern, gut sein Krankenwagen früher war Kult, aber jetzt ist es doch egal, die unaussprechliche Fusion bei Krankenhäusern und die Ergebnisse der Apparatemedizin, messen hilft nur, wenn einer die Ergebnis auch lesen und auswerten kann und dann ein Gesamtbild sieht, sonst ist die Information sinnlos wie Datenmengen der Stasi, warum andere Dinge tun, auf die sie eigentlich keine Lust haben, wenn das Geld nicht die Motivation sein kann, wie wichtig Humor und interessante Ideen sind bei der Attraktivität, die Direktheit im Alter. Das Fleisch von Maxie hängt mir in den Zähnen. Es war mittelprächtig und der Nachtisch zu viel. Frankfurt gefällt mir aber gut. Mal dort mit dem Kollegen treffen, wenn er auf dem Rückweg aus Stuttgart dort hält. Frankfurt war viel cooler als Hannover mit Batschkapp (gibt es die noch) und Diskos im ehemaligen Puff und ist heute noch viel kosmopolitischer. Sein Auftritt im Hochhaus in den 80ern und öffentlichen Tischtennisplatten vor der Skyline.

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Mein Lumix-Druck ist angekommen. Ich schaue nach dem Sport ins Büro und er hat ein Passpartout und den Bilduntertitel darauf gedruckt. Frau Türkin hat What’s App von Verwandten aus der Türkei bekommen mit Fotos vom Sohn und will mich nach wie vor nicht sehen. Dort war wieder zu wenig Sport, zu viel reden und Eso. Die anderen Frauen machen sich darüber lustig, dass ich meinen Spint nicht finde in der Umkleide. Ich bin dement und war in Gedanken, beides trifft zu. Die Yogamaus mit dem Männerkörper geht heute ins Kino zu Toni Erdmann. Diese Weberey hat auch echt nicht lange durchgehalten, die Helden der Weinstraße waren hier eher ein Flop als heldenhaft.

Markus kann nicht zu meinem Geburtstag, muss arbeiten bei uns, hat weiter gemacht trotz Regen und ist im Stress. Dann will ich doch kein Penis-Pflaster, nicht um den Preis. So viel Arbeit und er macht alles alleine. Ich bin platt und esse nur noch süß, dieses um 4:45 aufstehen hat mich fertig gemacht oder suche ich nur nach einer Erklärung?

14.07. Traum: Eckhard hat eine Freundin mit Rottweiler und kann Stella nicht mehr versorgen. Wir sollen sie nehmen. Der Rottweiler hat auf einen Rasen gekackt und die Frau macht das weg. Das ist noch ein größerer Haufen, den hat er nicht gemacht, sondern der schwarze Hund. Hier ist die Besitzerin auch bereit mit Kacktüte das weg zu machen. Der Haufen ist so riesig, dass er da kaum rein passen wird. Wir sind bereit Stella zu nehmen auf ihre alten Tage. Erst mal bekommt sie was zu fressen, aber ganz wenig und das Wasser mache ich in ein klitzekleines Plastikweinglas.

Ich rufe Stephan in das Gästezimmer und wir hören wie Autos schnell durch die Fußgängerzone heizen und wieder Straßenbahn. Es ist erst 6:30 Uhr. Das Café am Schwarzen Bären ist in einem ehemaligen Lagerraum und ein Popup bis Ende September. Die BM-Fotos wieder vom anderen Balkon, das viele Grün lenkt ab und eignet sich nicht so. Den Dackel-Husky-Mix Sky könnte man Steffi vorschlagen den noch zu nehmen würde gut ins Rudel passen. Treffe auf Markus. Gestern waren die Leute da, die in den Schacht schauen wollen, was wohl ein Mal im Jahr passiert und da führt eine Leiter nach unten und da sind richtig unterirdische Räume, zumindest einer zum Nachbargrundstück und dann nach hinten. Dann kann ich ja ein Ankleidezimmer in den Garten verlagern, Klamottenstange reinstellen, fertig.

Pipi meldet sich mit einer halben Entschuldigung. Ich schreibe zurück, ich will sie nur unterhalten. Vielleicht klappt es doch mal, wenn wir in der Schweiz sind, sie lädt uns ein und schickt ein Foto, was ich erst durch Stephan erkenne.

Pippi Juli 16 1 (1)

Die Schwester des Verstorbenen, Nikolaifriedhof und ob sie noch mal in die Wohnung können und Unterlagen mitnehmen und eine Gitarre. Das wird ohnehin entrümpelt und sie haben eine Bedenkzeit bevor sie ausschlagen. Das ist weniger juristisch als menschlich mein Rat. Ich würde die Frist zur Ausschlagung ernst nehmen und von mir aus handeln und nicht auf Post warten. Bei Herrn Teheran wurde der Beschluss bis 10.08. verlängert. Er wird auf Lithium umgestellt. Familienfest im Mai 2017 in Travemünde. Frauenarzttermin, nach den Teufeln im Unterleib schauen lassen. Bis 18.07. im Urlaub. Immerhin habe ich es versucht. Herr Teheran, will Ausgang oder Beschlussaufhebung oder zumindest sein Handy mehr als 2 x am Tag. Er ist heiser. Mama, Programm Teneriffa, sie können keine Schlucht runter klettern und auf dem Teide soll es voll sein, dann weiß Stephan wann man da am besten hinfährt und die Lungenuntersuchung, die privat gezahlt werden muss. Gesundheit ist das wichtigste und das belastet uns am wenigsten wenn sie lange gesund bleiben. Das was sie sonst noch erzählt hört sich nicht so gut an, aber sie war bei der Planitz und die ist 76 und hat einen kranken Mann zu versorgen nach dem man alle halbe Stunde schauen muss. Das macht dann auch die Angestellte mit der ich nicht so konnte. Von Travemünde 2017 wusste sie noch nichts. Wir freuen uns beide, dass wir uns bald sehen. Es ist langsam umgekehrt und man soll für die Eltern entscheiden, lange genug haben sie das gemacht. Wie soll das mit den Dias laufen, welche sollen gezeigt und digitalisiert werden. Den Projektor mitnehmen ist zu aufwendig und dann geht da eine Birne kaputt und welchen Strom haben die da. Den Hund lasse ich Zuhause, darf auch nicht mit auf die LGS. Der Artikel über meine Großtante als Bestsellerautorin. Isst langsam und kaue tüchtig ist bei uns nicht so angekommen. Sie musste sogar einen Rechtsstreit führen über Namensrechte mit einer anderen Kochbuchautorin. 1932 veröffentlicht und in der 27. Auflage mit über 1 Mio verkauften Exemplaren. Die Erfolgsgeschichte unserer Familie, sagt mein Paps.

Stephan ist dran am Hundebesuchsdienst für meine Frau Bettlägerig um ihr was Gutes zu tun mit ihrem Geld. Die sind promoviert, die Hundemenschen. Hoffe das wird nicht sauteuer, wir brauchen keine Akademiker. Einen Ausweis beglaubigen fürs Ausland, da reicht es ein angesehener Bürger der Gemeinde zu sein und nicht mit dem Probanden verwandt. Der Kandidat ist reichlich passiv und soll erst mal ins Ausland gebracht werden, damit es irgendwie weiter geht so nach der Schule. Hoffe, das ist nicht so eine Ausbildung, die einen Haufen Geld kostet nur damit man was vorzuweisen hat, was der Junge gerade macht. Ich bin skeptisch. Herr Palästinenser ist aus der Einrichtung geflogen. Es geht ihm immer noch um sein Klamottengeld und ich sage, er braucht erst mal einen Pennplatz. Ich soll beim Sozialamt anrufen. Viel Rumtelefoniererei, wer es jetzt sein könnte, irgendwie war der Landkreis Holzminden da mit drin. In Hannover sind die zu Tisch und gehen dann nicht mehr ans Telefon und ich rufe ausversehen bei der SPD an vor lauter Wahlwiederholung. Ich gehe nach Hause. Gymnastikausflug mit dem Kollegen zu seinem alten Schulfreund. Mein Mann lässt mich nicht ohne weiteres mit Männern so einen Alleingang machen. Da lag ich schon ganz richtig. In den Wald und Turnen mit denen ohne ihn. Das ist nicht so drin. Ich gehe hoch und als es nach Reis riecht mache ich das Fenster auf und rufe in den Garten. Markus sagt er braucht noch und wir sollen ohne ihn. Er kommt zur Stabübergabe, wie er selber sagt. Den Nachtisch haben wir schon gegessen, Quark mit Johannisbeeren und die Maccarons aus Frankfurt habe ich auch probiert. Für ihn gibt es eine winzige Resteportion zu seinen Broten. Nein, wir waren nicht zusammen in Frankfurt, das habe ich mir total eingebildet und er hat nur davon erzählt. In die Schubladen passt Schubkarrenweise Beton.

Erst Herr Tankstelle. Das erste Kind soll zur Adoption frei gegeben werden und seine jetzige Freundin ist wieder schwanger. Vaterschaft anerkennen, Erstausstattung beantragen für die Mutter und UVG. Das können sie gut. Dann Elisabeth zu früh. Lauter Visitenkarten dabei. Reha-Antrag der deutschen Rentenversicherung, Frauenwohnheim Gartenstraße, sie war da und hat gehört, die Chefin ist in Gefahr und es geht wohl um ein Stück Kuchen, das ist total in gerade, deutschen Küche und früher hat man sich darüber lustig gemacht. Herdentierverhalten, wird von 3 Weibchen angegriffen, weil sie älter und erfahrener ist. Männchen sitzen am Trinkbrunnen, Jungtieren sollen vorbei gehen vielleicht zur Herde gehören. Frauen werden nicht mehr auf der Straße vergewaltigt alle 20 Minuten, sondern in den Wohnungen. Die wollen alle Geld, das kostet 50 Cent. Blaulicht an, sieht aus als würde sie arbeiten. Einer Chefin schenkt man auch keine Rose, vielleicht einen Blumenstrauß, aber keine einzelne Gerbera. Es geht um Komplimente, die man zurück gibt, sie könnte sagen, mein Mund sieht aus wie eine Knospe und ist schön. Sie wird aggro, dass sie nicht heiraten will und gegen den Shah ist oder Pahlavi und hat keine Krone. Man kann sich auch nicht sinnlich spritzen, sie will ihre Freiheit. Habe erst Sorge, dass ich sie rausbugsiert bekomme und dann an der Tür, nächste Woche Donnerstag um 15 Uhr, wie ausgewechselt. Ich schicke Massimo ein Bild von meinem Bruce Lee Hütchen und er antwortet prompt. Geolino werden die fehlenden Hefte nachgeliefert, auf Besuch aus Hamburg darf ich wohl nicht mehr spekulieren diesen Monat. Mit meinem Mann noch mal ins Jante? Jeden zweiten Tag muss ich das P-Monster anrufen, weil er Leuten Einzugsermächtigungen erteilt und das Geld nicht drauf lässt. Es fehlen immer Beträge wie 2,11 € und ich bin genervt. Frau Ruanda wegen Deutschkurs und Monatskarte und Hinzuverdienst von 177,- € und davon darf man kaum was behalten. Die Kollegin ist wieder da, der Hund kläfft und wenn sie was von mir will, dann genügt ein Zettel im Fach, reden müssen wir schon lange nicht mehr miteinander. Mit Karin und Georg essen gehen ist dann wieder schwieriger, weil man nicht so schön am Tresen sitzen kann.

Travemünde hat nur Hässliches. Ich sehe es wie mein Mann, wenn die Wohnungen ganz beschissen sind kann man es auch lassen. Er mochte das A-Rosa ja gerne und für Kinder ist es auch gut mit den Bademöglichkeiten. Ich mochte die Bar und Livemusik ja sehr gerne sowie die Blumenarrangements….Das schreibe ich zum Spaß. Das einzig schöne war der Birkenwald gegenüber dem Zimmer, auf den man geschaut hat und das Bett war bequem. Das pisswarme Becken war mir zu Omma. Wenn man wissen will was läuft im Bario, den Nachwuchs fragen. Sky erinnert den Kollegen an Eis, zu großer Körper auf zu kurzen Beinen. Die Fusion nächstes Jahr, auf der sie spielen sollten, fällt aus.

Trilochi, was irgendwie Ausdruckstanz, Atmung und Tai Chi ist und anschließend Yoga im Tuch. Herzmeridian ausstreichen und das Organ was dem Herzen zugeordnet ist, ist die Zunge. Ah, ja. ??. Mir taugt dieser Doppelkurs, wobei ich gerne mehr gefordert werden würde, gerade bei den Tuch Sachen. Habe gestern Handstand im Tuch geübt. Das ist cool. Es ist das Hilfsmittel was ich gut gebrauchen kann statt Blöcke. Den Doppelkurs will ich beibehalten, weil ich donnerstags nicht zu Movenyo gehe (dekadentes 2 Studio Leben) und irgendwie bekommt mir das Schwingen und Zunge kreisen, Jadegold. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt, vielleicht ist ja Qigong was für mich. Meine Zunge hat wenig Belag zur Zeit und das werte ich als gutes Zeichen. Das Pärchen, sie kommen von Sascha und machen für lau Urlaubsvertretung im anderen Studio. Er hat Glatze und eine kleine Insel mit Dreads und sie ist außen herum rasiert und hat aber eine prächtige Dreadkrone. Sie ist jung und sieht gut aus und strahlt viel, er nervt mit Zitaten und ist eher nervig, wie ADHS und geltungssüchtig, will Spaßvogel machen ohne lustig zu sein und ist nur mittelbegabt, macht wohl teilweise nicht das was er will. Sieht aus wie das P-Monster und jünger und gepflegter. Beide finden es Hammer und bleiben im Anschluss und nehmen ein paar Getränke. Nehme Visitenkarte mit von der Frau deren Grafikmotive mich an Steffis Sachen erinnern. Mir fällt ein, dass ich kleine Ostereier für Markus auslegen sollte.

Es gibt eine Reispfanne mit Tomaten und geschmolzenem Mozzarella. Yoga um 8, wer weiß. Meine mail, dass ich kurz vorbei komme Montag führt wieder zu Enttäuschungen. Die Beziehung bleibt schwierig. Wieder abendliches Vernähen und dann Heia.

15.07. Traum: Mitmusiker von meinem Kollegen (ich vergesse immer die Namen, voll peinlich, dieser Teil des Traumes ist erschreckend real), ich würde so anders ausschauen, besser nicht mehr so gekünstelt, die Brüste und er sei ein Fan von Brüsten, fängt an einem langen Sermon zu halten, wie er gerne möglichst viele Brüste anfassen würde, das könnte man ihm mal schenken zum Geburtstag und alle sind peinlich berührt, seine Freundin auch die am Tisch sitzt, dann geht es darum, dass der Kollege uns immer einlädt zu seinem Auftritt und ob ich wüsste ob ein anderer Freund auch eingeladen wird. Ich stelle klar, dass wir ohnehin in Travemünde seien um meine Eltern zu treffen und ihn dann halt dort treffen und einladen, na ja, wir zahlen selber und letzten Mal waren dann alle auf einem Kreuzfahrtschiff meiner Eltern und da haben wir einen Italiener kennen gelernt, der jetzt auch wieder hier ist und italienisch isst und der baut und entwickelt die Schiffe und ist auch Fan von mir und steht auf meine Haare, was noch lächerlicher sei, weil ich davon nur 3 habe und der macht viel ökologisch und hat mir erklärt, dass sie bestimmte Bakterien züchten und damit die Badezimmer auf dem Schiff reinigen. Die setzen das an und dann machen sie es rein wie eine Bombe sagt er und brauchen viel weniger künstlichen Reiniger. Irgendwie ging es davor um eine Art Weihnachtsmarkt in einer Stadt und man sucht Leute und/oder verläuft sich. War ein sehr unterhaltsamer Traum, den ich kaum noch zusammen bekomme.

Stephan fragt ob ich nicht mehr bei ihm schlafen könne, weil ich gerne in der Nacht wechsele und ob Alex noch in Nizza sei. Hat uns gestern einen superlieben Urlaubsgruß mit Familienfoto im Umschlag geschickt, dass die Sonne vom Himmel strahlt und es so warm sei, dass man glaubt nie wieder einen Pullover zu brauchen und sie viel Strand machen, aber auch Mini-Golf und segeln um das Kap oder die Halbinsel herum und es nach vielen Jahren immer was Neues zu entdecken gäbe z.B. einen Bauer, der nur Obst und Gemüse verkauft was er dort anbaut und die Erdbeeren schmecken nach Waldbeeren und die Pfirsiche und Marillen sind aromatisch und besser als in Wien (!). Die Kinder sehen aus wie junge Erwachsene. Der Junge macht Alex Hasenohren. Schönes Familienbild. Ein Lkw ist 2 Kilometer in eine Menschenmenge gefahren und es gab über 80 Tote.

Heute Abend Tresen im Jante zu zweit. Freu mich. Warum bis Thailand warten, ich will auf Tene schnorcheln und da gibt es Suppenschildkröten, also die großen Wasserschildkröten und die wollte ich immer mal in Echt sehen. Stephan fragt, ob ich beim Teide auch eine Dreiviertelstunde laufen würde. Klar, ich bin erst 49 und habe mir vorgenommen, ich werde 84, wie Tante Luise. Stephan erzählt mir von den Beleidigungen von dem Brexit Typen aus London, diesem blonden Scheusal Johnson und dann wird es mir ausversehen fast sympathisch, weil er echt gut beleidigen kann. Hillary Clinton sei eine blondierten Frau mit blauen, weit aufgerissenen Augen, die ausschauen würde wie eine sadistische Krankenschwester aus der Psychiatrie und Erdogan hat eine Ziege gevögelt und sich noch nicht mal bei der bedankt. Auch gut, aber als Außenminister zumindest gewagt. Ja, ich fahre mit dem Auto zurück aus Bayreuth. Das kann man mal machen mit einem alten Freund und vielleicht wird es ganz lustig, außerdem ist es preislich viel sinniger und wir bleiben zusammen. So auch heute. Fahren zusammen in die Stadt, habe Erledigungen zu machen. Picknickplan. Würde war alkoholfreies selber machen, aber der Transport ist nervig und die Tupper stinkt nach TCM-Tee. Da muss ich aufschreiben, was ich alles erledigen muss. Kleine Torte von Efendi Bey kann auch nicht schaden. Erst mal Schoggi aus den USA mit Salzmandeln in die H-Träger stellen. Vor der Tür mal ausnahmsweise eine nette Plauderei mit der Vermieterin. Ich bin sonst gerne arschig zu ihr. Es geht um die Katalogen für ihre Bär-Gesundheitsschuhe, die ich immer bekomme. Der Artikel ist Claudis Frühstückslektüre und vielleicht kocht sie heute was nach Tante Luise. Das freut mich. Claudi ist nicht für Tauchen und Tiere.

Herr Palästinenser hat sich 2mal in der Unterkunft seines Vertrauens gemeldet und soll da Montag vorbei. Ich bleibe am Ball und beantrage abW und Leistungen und melde mich Montag bei der Unterkunft. Frau Türkin frage ich, wie es geht: warum ist die Antwort. Ob die What’s App Bilder vom Sohn sie beruhigt haben. Nein, der sei abgemagert. Sie soll in die Klinik damit sie wieder stabil wird und die Chance nutzen. Sie legt auf. Ich beantrage erneut Unterbringung. Das wird so nichts und es steht zu viel auf dem Spiel. Die ruandische Botschaft, meine Betreuten soll nach Berlin kommen zum persönlichen Gespräch- Ich vermute eine Falle und lasse den Typen abfahren. Auf einen wagen Anruf hin schicke ich sie sicherlich nicht zu ihnen. Will alles schriftlich, was sie sich davon versprechen, warum ein Gespräch Unterlagen ersetzen kann und wie sie eine Staatszugehörigkeit damit nachweisen wollen und was es dann gibt. Haben ausversehen Steffi verrückt gemacht mit Sky. Das ist ja blöd und fies und war keine Absicht. Herr Teheran, ist wieder heiser, hat kein Geld auf dem Konto weil es überzogen war. Hat keine Zigaretten und sein Vater und Bruder kommen erst Anfang nächster Woche ob ich ihm ein Darlehen besorgen kann. Der Kollege schaut sich Bruce Lee an. Die Bildunterschrift findet er auch gut, aber in einer Sprache reicht und da steht schon, dass er 2015 verhaftet wurde. Es passt gut neben das andere Lumix-Bild, scheint auch dasselbe Format zu sein und dann muss das türkische Auge weichen, der Rahmen kann ruhig verschieden sein. In der Südstadt ist die Rahmenwerkstattdichte beachtlich. Was hat er für Narben fragt der Kollege. War mir auch aufgefallen, scheint sich zu schneiden und Borderline zu haben. Von was anderem kann das nicht kommen.

Tauchkurs muss man hier machen und nicht im Urlaub 2 Tage für 250,- Tacken. Heute in einer Tauchschule, o.k. das ist dann zu spontan.

Meine Frau Dement soll seit New York zum Hautarzt. Die Nachbarin, die jetzt für Begleitdienste bezahlt wird sagt, sie will nicht. Ich rief sie die Woche an: Juckt mir nicht auch manchmal der Rücken? Nein. Versuche Termin zu machen und die Praxis hat Urlaub, Vertretung im dermatologischen Notfall. Was ist ein dermatologischer Notfall? Muss anderen Hautarzt wählen. Bis in den August hinein Urlaub ist zu arg und dann haut die Nachbarin ab.

Wärmflasche, nach dem Fehlkauf bei Rossmann und dem Unfall von neulich mit Narbenbildung wie Arschgeweih schön in die Apotheke meines Vertrauens. Auf Sicherheit setzen. Die Kollegin weiß es besser, sie haben keine auf Vorrat nur Kirschkernkissen. Ich will eine große Gummiwärmflasche ohne Fleece von Conti, wie früher. 0,5, will ich nicht, beantwortet sich die Türkin, die mich bedient, die Frage selber, Gel, will ich nicht. Sie findet nichts und muss anrufen. Sagt selber mehrfach wie früher, eine Seite gerippt, 2 Liter, Preis unbekannt, Cranberry oder Anthrazit. Entscheide mich für Cranberry, hoffe, das ist rotes Gummi und ohne Geschmack.

In die Galerie, rote Gummiherzen werden am Eingang verteilt als Entschädigung für die Baustelle. Eine junge Frau gibt einen Haufen Post ab. Der Typ sucht Briefmarken und sie soll die draufkleben. Was, auch noch arbeiten ist die Reaktion. Sie macht die Marken zu nass auf dem Kissen mit ihren French Nails und klebt sie an falsche Stellen auf dem Umschlag und zum Teil übereinander, dass sie sich überlappen. Frankiert das erste Mal? Stephan holt in der Zeit Seife und bekommt Karma Kream geschenkt.

Schreibwarenfachgeschäfte waren früher. Bis man einen Verkäufer zu fassen bekommt und den einen Satz Minen muss ich gleich umtauschen, weil sie nicht passen. Die Feder rutscht durch. Probiere das am Tresen aus wohl wissend dass ich misstrauisch sein muss. Fazit, Gary Danko hat geklappt, die Wiener Stadtwerke muss ich anschreiben.

2 Torten von Efendi Bey, der Obstkuchen sieht sehr kunstvoll aus, aber wir wählen konsequent, schön schwer, leichte Obstkuchen können meine Gäste woanders essen. Ballhof mit dem Streetfood ist noch verwaist, aber das klang auch mittelinteressant. Hagebuttenmarmelade, einen Kuchen will ich auch machen. Der Espresso Macchiato im Hafvn hat Wumps und wirkt wie ein doppelter. Das regt die Pumpe an und bessert Laune und Konzentration. Das was man an Kaffee halt so schätzt. Neue Änderungsschneiderin, die in der Stephanus hat Urlaub, sie hört einen komischen Radiosender (ist das portugiesisch mit so Zischlauten) sagt mit Futter – verzieht leicht das Gesicht – das kostet 15,- €. Hole ich am Mittwoch, Reißverschluss zu meinem Geburtstag.  Auch Wärmflasche passt gut, zumal ich vor einigen Jahren den Frotteebezug von Andreas aus Hamburg zum Geburtstag bekommen habe für den ich einen neuen Rohling suche. Rentenerhöhungen (hatte 30 Briefe in der Post gestern) und lauter Mahnschreiben vom Gericht warum Betreuung durch mich noch sein muss, zufällige Fristen. Wieder eine Sozialgerichtssache, die durch Anerkenntnis endete nicht abgerechnet. Soll ich fragen wo mein Betreuter bestattet wird. Den Friedhof hatte die Schwester mir genannt und ich hätte genauer nachfragen sollen. Will ich mir das anschauen? Hilft es bei irgendwas. Hätte ihm lieber spontan eine Hühnersuppe holen sollen. Es wäre seine Henkersmahlzeit gewesen.

Zu meinem Geburtstag arbeiten sie beide und können nicht kommen, will ich Morgen mit aufs Open air. Gute Frage.

Jasmin ruft mich an wegen Neapel und Urlaub, wenn ich nur daran denke bekomme ich Lust dieselben Sachen zu machen wir letztes Mal mit Sfogliatelle in Neapel und die Gärten/Innenhöfe der Nonnen aus denen meine Sukkulentenableger stammen, die jetzt auch in Wien wohnen, Kirchen und Caravaggio-Bilder, den Platz mit dem arabischen Café, den Hafen mit der Pizzeria und den schönen Azzuro-Plakate mit toller Grafik, vor allem viel leckeren Espresso in jeder Form und Granité.

Arbeite zu lange, trinke zu wenig. Will Getränke in kleinen Flaschen vom Getränkemarkt holen. Das eignet sich mehr für unterwegs sein als Selbstgemachtes abgefüllt in Flaschen, die dann nicht dicht halten. Der Kollege hält mich noch auf. Hat einen Schrecken verpasst bekommen von der Mitarbeiterin, die auch seine ist und dann von der Kollegin, die das offenbar erzieherisch meinte. Ich kann auf so was verzichten und freue mich, dass ich in Vahrenwald geblieben bin mit meinem Kram. Vor der Tür fragt mich eine Frau ob ich wisse, ob Frau Arnhold im Urlaub sei und wie lange noch und ich: wer will das wissen? Verleugne mich selber. Sie hätte Paket für die. Halte sie für irre, bewirbt sie sich für eine Betreuung, aber Stephan sagt, das sei die Mutter der Frau, die den Sternenstaubladen vor der Ecke hat. O.k. wie komme ich aus der Nummer wieder raus. Muss er Morgen vorsprechen. Glaube aber immer noch nicht dran. Dann auf zu der gewollten Wiederholung am Tresen. Vorbei an der Polizeistation wo sie den Dschungel gerodet haben und mein Kollege sich mit einem Anwohner unterhält. Sie haben Untersetzer mit französischen Comics, einem Nilpferd. Die sind ganz lustig. Diesmal sehe ich die Gänge anders. Es lohnt sich ein zweites Mal, irgendwie bewusster in der Wiederholung. Der Mais war kleiner, andere Packung vom Türken, haha. Wir vergleichen mit den Fotos von der Kamera. Nie so viel gegessen, zwei Mal Menü Eifrig. Stephan riecht superlecker, das ist das geruchsneutrale Aftershave-Zeug. Das scheint genau meines zu sein. Die Wachtelflügel schmecken so intensiv und köstlich, sie sehen roh und fies aus, aber ich kann sie nicht genug abnagen und den Geschmack heraussaugen. Das Sauerteigbrot schmeckt nach Zwiebeln und ich finde eine Zwiebelschale darin. Das gibt den Geschmack und man kann es füttern wie ein Hausschwein. Es heißt Paddy. Ja, sie haben eine Urlaubsvertretung die quasi die Pflanzen gießt, in diesem Fall das Hausschwein versorgt. Was Andras wohl mit seinem Ableger gemacht hat. Nach und nach verbraucht sagt Stephan. Sie haben 1-Jähriges fahren nach Mauritius (nicht Malediven, das war das Wetter nicht warm genug). In Hamburg der Koch aus Travemünde, ist gleich von null auf 3 Sterne gesprungen und man sitzt an einer großen Tafel, die sich durch den Raum schlängelt und schaut den Köchen zu. Das ist die Steilvorlage um vom Momofuko Ko zu erzählen und dass SAS unseren Mittagstisch dort bezahlt hat. Die Bedienung hat einen Eistee in der Plastikflasche als privates Getränk. Mona isst das am Anfang, aber sonst nicht, sonst würde sie auseinander gehen bzw. weiß ich, wie sie dann ausschauen würde. Sie zeigt uns das Fach mit privatem Essen, Milka und Prinzenkeksen. Die holt Eis für Cola. Das ist schwieriger zum Einschenken als Wein und für die Apfelschorle schneidet sie Apfelscheiben. Tony hat die Bilder gesehen, was ich mit seiner Zwiebel gemacht habe. Upps, wie hat er die entdeckt? Diesmal mache ich was anderes. Der Fichtennachtisch war mir zu dezent dieses Mal. Die Schnösel hatten einen weißen Hund unterm Tisch. Stephan erzählt von dem Spielvirus Pokemon, das man durch sein Smartphone schaut und die Pokemons dann entdeckt. Deswegen ist das in den KZ-Gedenkstätten verboten. Hatte das gelesen im Standard und mich gefragt, ob das Spiel bedenkliche politische Inhalte hat und es an der Naziartigen Mütze von dem gelben, dicken Tier lag, die zu sehen war. Dann die Nachricht vom Militärputsch in der Türkei. Gut, dass Dilek Deutsche ist und Jederzeit den Pass zücken kann. Was? Eine Straßenbahn ist entgleist am Lindener Markt und ich habe staunend davor gestanden wie auch die Fahrgäste im Inneren, als sie den flüssigen Beton mit einem Riesenrohr einfüllen während die Bahn darüber fährt und die Fahrgäste schauen ungläubig aus den Fenstern nach unten und ich denke: sieht komisch aus aber ganz ohne Füllung haben die Gleise auch gehalten, also was soll passieren? Stephan verliert seine Brille unterwegs. Ist er drüber gefahren, klang so. Er fragt mich dann, ob ich nicht die ganzen Menschen sehen würde, in Gruppen unterwegs, die auf ihr Handy schauen, die suchen ein Pokemon. Das spielt man draußen. Das wollten die Eltern doch immer, dass die Stubenhocker auch raus gehen und für die Bewegung wird man belohnt und das Programm merkt, ob man zu Fuß geht oder Bahn fährt. Farmville hätten sie auch so machen können, dass man die Erdbeeren und Himbeeren draußen anbauen muss. Ich denke, der spinnt und schlage Maschpark vor und ein Baufahrzeug zieht einen Container ganz fies über das Pflaster. Überall die Baustellen (Stephan sagt wegen Ferienzeit wann sollen sie es sonst machen), auch nachts. Denke zuerst es ist die Lichtinstallation, die ich suchen wollte als ich quer Feld ein in die Park fahren und sehe dann, es sind die Bildschirme hunderter Leute, die da herum sitzen. O.k., da ist was. Markus hat den Garten noch mehr aufgeräumt. Er hat die Schokolade gefunden und vor dem Regen gerettet. Schreibe ihm, Mauer und Treppe haben Zeit bis 2025. Will nicht, dass er gestresst ist. Der Tauchkurs hier sind 5 Freitage und das erscheint mir sehr aufwendig und müsste mit viel Ehrgeiz betrieben werden. Außerdem lässt es sich mit der restlichen Gruppe nur schwer synchronisieren. Das lohnt sich dann nicht so einen Alleingang zu veranstalten. Boot fahren, schnorcheln, irgendwas ohne Schein als Gemeinschaftsaktion. Das Tapetenkleisterhütchen ist fest geworden. Kann das was werden für das Openair? Dafür reißt dasselbe rote Armband was gestern beim Sport gerissen ist (ausnahmsweise hatte ich zwei). Glück gehabt, in Tasche gefallen, zuhause nachgezählt, Teile vollständig. Das andere genommen und das geht einen Tag später kaputt. Wie ein altes Ehepaar. Ich male den Penissandstein für ein weiteres Osterei für Markus.

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16.07. Viel zu früh wach. Mitten in der Nacht. Viel Fressen und Saufen ist anstrengend für den Körper. Ich finde einen Reiseblog einer Frau mit Tipps für Tauchen mit Schildkröten, Teide, bunter Sand und Restaurants, auch Läden für Kaffee und Backwaren. Dann schlafe ich noch mal von ca. 6 bis 10. Träume viel: mit Steffi zum Yoga und der Typ fasst von hinten um einen herum und sagt, das gehört dazu. Ich und eine andere Frau steigen aus. Lauter Hunde, u.a. die beiden von Steffi, aber auch ganz kleine wie Mini-Boxer, die wie Stofftiere sind, auch mit dem Zettel an der Seite aber leben. Ich will mehrfach gehen mit den Hunden und den Leinen, suche sie, Mikrusch versteckt sich unter einem Schrank. Werde nach Suki gefragt, ist nicht meiner, hat aber dollen Bezug zu mir. Besitzerin wusste nicht, was er alles kann. Nach dem Laufen spiele ich mit ihm als Belohnung und sage: hol ein Stöckchen und das macht er. Ich war selber überrascht, dass er das Kommando versteht und ausführt, aber sie noch mehr. Man findet ja immer, dass fremde Hunde eher schlecht erzogen sind. Da gebe ich kaum jemand gute Note muss ich ehrlicherweise zugeben, aber die sind auch oft verzogen. Jetzt kann ich auch warten bis sie fertig sind. Vor der Tür tolles Panorama, Berge und große Holzbänke reingebaut mit Bauernmalerei, überwiegend in rot bemalt. Das soll Skandinavien sein und sieht toll aus. Will ich ihr zeigen. Sie ist Rädelsführerin der Gruppe und macht aus wo sie sich wieder treffen können. Ja, ja, wenn man sie lässt übernehmen die Hannoveraner. Sie will mir den einen kleinen Dackel zeigen, der ihrer Meinung nach auf die gelbe Leine abfährt. Na ja, geht so. Ich soll eine große gelbe oder orangefarbene Tür aufmachen (wie gestern der Kühlschrank für Getränke, der vom Tresen ab geht). Sie ist aus Metall und ich lasse sie nach hinten knallen, so dass alle sauer sind, weil das die Nachbarn stört. Da kommt einer hoch bei dem ich mich gleich entschuldige und sage: ich war’s (Bericht über Thema Fehlerkultur). Es führt eine steile Metalltreppe nach unten. Die Stufen sind kruckelig und gehen auch steil nach unten, wie die Treppe selber. Da will ich nicht runter, entscheide ich. Dann mit einem Kajak durch Wasser und das ist türkisblau. Riesige weiche Anemonen und alle möglichen Meerestiere, Delfine, Wasserschildkröten, Wale, eine riesige Wasserschlange, die meinen Arm streift mit ihrer Zunge und ich bin starr vor Angst. Das ist alles ganz schön krass. Ein großes Boot, unseres füllt sich mit Wasser, werden wir da gleich drin landen? Zuhause sage ich der Familie, die sich fertig gemacht haben und gerad raus wollen, sie müssen das sehen und fange an es zu beschreiben (das hat unzweideutig mit Teneriffa und Tauchen zu tun). Das Telefon klingelt. Die Schweizer, ich gebe weiter an Stephan und er nimmt den Hörer, ich höre ein Mädchen heulen. Es sind die Enkel, die wissen, dass wir hier krass lustige Sachen machen und mit uns Familienurlaub machen wollen. Wo sind sie denn gerade. Ich will ihnen die Landschaft mit den großen Puppenstühlen in die Berge gebaut zeigen, wie Schweiz aber ganz anders. Zeige Paps die riesige Terrasse an dem Yogahaus. Überdachung ca. 800 Meter. Wer hat da die Statik ausgerechnet von dem Dach und wenn im Winter Schnee darauf liegt. Daneben im Wasser ist eine schwimmende Bank. Wenn es warm ist, kann man einen Grill ins Wasser lassen und gleich darauf eine Wasserparty machen. Irgendwie kippt was und wir landen im Wasser. Der Traum ging ewig weiter, aber ich weiß nur noch diesen ersten Teil.

Fühle mich komisch. Habe einen schmerzhaften Pickel neben dem Mund, aber eher Wange, in der Falte neben dem Mund, die nach unten führt. Sabine fragt 16:16 am Gleis. Ja. Vorher Baklava holen. Bin ich dafür. Wo sind die die Essenssachen aus dem Blog auf Tenne. Ist das was? Wohl eine Autostunde entfernt das Resto was die Beilage wie den Teide auftürmt und die Konditorei. Das ist zu weit, wie nach Nürnberg fahren zum Abendessen. Mein Betreuter, der Mann, der mir Bodrum empfiehlt, meldet such wegen der Versicherungen. Hatte gekündigt weil das zu teuer war und mit dem Kontowechsel läuft Hausrat, Haftpflicht und Glas als Paket über die Bank für 13,- € im Monat. Ob die Wachsblume sich noch mal erholt von der Aktion. Ich schneide immer mehr ab, die Äste werden nicht mehr mit Wasser versorgt und sterben ab. Erst wenn ein neuer Trieb kommt weiß ich, sie hat es überstanden. Es waren über tausend die Pokemon gespielt haben, laut NP 2.000 bei „Nachtwanderung“. Ach so, das ist auch anderen aufgefallen. Die sollen die Jugendlichen doch lassen, die sich nachts im Park treffen und nicht ausspionieren. Kann ich Schinken schon am Montag kaufen für Mittwoch? Ich werde zum Termin an der Metzgerei vorbeifahren. Susann meldet sich aus Belgien. Das freut mich für sie. Ob ich diesen weißen Fellhut mit Schirm aus Brooklyn auf Tenne tragen werde? Stehen tut er mir und soll Sonnenschutz sein, aber aufwendig ist das so was mitzunehmen und ich trage immer die Eigenkreationen und warum kaufe ich dann so was? Ich glaube, die Weedmusik wird mir gefallen, ist schön hör- und tanzbar. Es löst sich Schorf von meinem Teil am Halsausschnitt. Das beruhigt mich. Überall irgendwelche Hautsachen, die einem rauswachsen wie Stilwarzen und man muss ewig daran rumspielen. Das nervt auch. Jungbauern machen neuen Hofladen im Zooviertel. Laufsache mit Lidl. Viel Funktionswäsche und Magnesium-Tabletten dazu. Gähn. Der abW Typ von Frau Dackelmischling informiert mich, dass er Ende Juli in Bayreuth ist für eine Woche. So ein Zufall, ich auch, aber anderes Programm. Elternbesuch und LGS. Vielleicht treffen wir uns zufällig in der Stadt schreibt er zurück. Stephan fragt die Ex vom Nachbarn ob sie sich als Frau Arnhold ausgeben könne. Es ist die TCM-Medizin meiner Tante vom 04.07. Rechnung zahlbar bis 18.07. Peinlich, die muss ich anrufen. Heute Abend werde ich mit der Therapie beginnen. Ich dokumentiere das Paket und sehe aus wie damals in der Wohnung in Wien im Bett mit dem Bieber-Stofftier, wo ich spaßeshalber die Brille der Gastgeberin aufgesetzt hatte und jetzt ist es die eigene. Der geblümte Regenmantel aus Brooklyn passt wie eine eins, aber den liebe ich zu sehr und er ist mir zu kostbar mit seinen Auflösungstendenzen, den nehme ich nicht mit auf ein Festival. Erdogan entlässt 2.745 Richter. Krass, wusste gar nicht, dass die so viele haben.

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Spaßfotos von der Baustelle. Betonsurfen ist der neuste Sport.

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Der Flohmarkt sieht super aus, aber es ist gut, dass ich mich fernhalte. Ich würde immer was kaufen und finden. Da hilft nur Abstinenz, wie bei einem Süchtigen. Ich mache das schon ganz richtig so und kenne meine Sucht und meine Schwächen. Ballhof ist Street Food für Rentner, die langsam an so was herangeführt werden sollen. Die Kulisse ist natürlich viel stimmungsvoller auf dem Ballhofplatz als vor dem Bahnhof, so viel ist sicher, aber nach Food Trucks werde ich nicht süchtig, so viel ist auch sicher. Wir probieren 2 Dim Sum für 5,- €. Ich glaube Efendi Bey bringt mehr. Es scheinen Touristen unterwegs zu sein, die fotografieren Häuser in der Altstadt. Wer macht das sonst. Transsexuelle in der 4. Etage. Teilen Manti und Künefe. Sollte ich mich bei Dilek melden. Das was jetzt mit der Armenienresolution so hochgekocht ist war genau ihr Thema seit Jahren. Stephan meint, sie sei in Berlin. Neben uns essen Männer 2 Süßspeisen, d.h. jeweils ein Milchreis und dann ein Schokopudding und der andere ein Törtchen und dazu eine knallbunte Limo. Die Kombi muss man mögen. Baklava bestellen hat was von Lotterie. Eine kleine Packung Walnuss und der Typ will mir unbedingt eine Plastiktüte andrehen, nein, der Karton kommt seitlich in die Picknick Tasche kostet 5,43 €. Da sind mindestens 12 drin, eher 16, gestern haben 2 Stück 2,50 € gekostet, weil auf Teller serviert, Restaurantpreis und Stephan hatte auf die Hand gesagt, aber hey, egal, wie er schon sagte, die haben uns schon so viel Freude gemacht. Wir bekommen ein Tablet geschenkt von der Telekom als gute Kunden. Habe es nicht so ganz verstanden, warum wir das brauchen, alles Elektroschrott, aber für Reisen natürlich praktisch. Wir sind früh am Bahnhof und können uns mit dem Zielort auseinandersetzen. Wir sind knapp hinter Zone 3 und kommen billiger weg damit dank Bahncard 50. Eine Männergruppe mit Migrationshintergrund mit zwei Jungs. Beide Kinder tragen schon Brille, der Kleine mit Locken, kurzer Hose und Sakko zur Brille sieht megasüß aus. Das tut mir immer so leid, wenn Kleinkinder schon mit Brillenprothese leben müssen, was ich so hinderlich finde, aber erst mit 49 mir angewöhnen musste den Umgang, absetzen, dran denken, wo man sie hingelegt hat, dass man es mitnehmen muss. Halt voll angewiesen und behindert. Ein Mädchen sitzt auf der Stange mit einer Glitzerfolie in den Händen aus der sie was herauspuhlt. Wird das Deko für die künstlichen Nägel, nein, eine Folie für das iphone und man muss das Applelogo treffen, was frei bleiben soll. Mädchen sitzen auf dem Boden. Alle haben tonnenweise Primarktüten mit sich und um sich. Sabine sagt, sie hätte da mal reingeschaut und es wäre ein schlimmer Laden mit Hosen für 5,- €. Wenn ich nicht will, dann fasst mich Stephan nicht an. Nein ist jetzt nein, das sei das sei jetzt Gesetz. Sabine erzählt von einem Wirt bei dem auswärtige Fußballfans bei Problemspielen (Braunschweig und so), die nichts ins Stadion gelassen wurden gucken konnten, der bereit war die auszunehmen und warum das nicht mehr geht (Nazi-Punks?). Ich habe die Pointe nicht verstanden. Sky kostet den Gastwirt 400,- € oder so pro Monat.

Leere Bahngebäude, Steakhaus steht dran. glaube ich nicht und schöne alte Silos außer Betrieb. Für Markus war es die falsche Musik, der wollte auf keinen Fall mitkommen. Sabine sagt bei Johnson würde sie die Beleidigungen auch lustig finden, der Typ sei krass und weiß sie noch besser zu zitieren als ich, er sei wie ein lustiger Donald Trump. An der Zuckerfabrik heißt das und Zucker machen sie aus Rüben und nicht Zuckerrohr, aber die werden nicht eingelagert, weil sie sonst gammeln. Das stimmt auch. Chicos Schwester aus Hamburg (wusste nicht, dass er eine hat) mit Freund. Entspannte Stimmung auf der Wiese. Bea und Olli, sie fragt mich (!!) nach Nagellack. Schau Dir meine Nägel an, nein, ich mag es nur bei Freundinnen und verschenke ihn gerne, also Steffi, gerne unten Weinrot und oben knallgrün. Es gibt keinen Nagellack und zu wenig Mädchensachen muss ich erfahren und sie wollen durchmachen. Warum um alles in der Welt das denn. Das lohnt sich doch nicht. Ich fange an zu handarbeiten und das überrascht schon. Sie mag das Garn mit Lurex am meisten. Da kann sie ein Knäuel haben andererseits was will sie damit. Sie hatte da mal einen Pullover mit. Das hilft dann auch nicht. Sie fragt nach einer Haarspange und hasst diese verfilzten Haare (gut, dann ist sie auf der falschen Veranstaltung). Ich habe ein Haargummi oder eine Nadel. Einen Klipp habe ich nicht auch dabei, nur die zwei Sachen (das reicht wohl). Ich mag das Hemdmuster von ihrem Freund, Paisley. Das hat sie ausgesucht. Der grinst und liegt neben seinem Kumpel auf der Decke. Sie müssen erst mal wieder Kräfte tanken und ein bisschen nach innen horchen bei dem Sportprogramm was sie heute durchziehen. Viele Behinderte und echt entspannte Landeistimmung, nix schickimicki, ein freundliche Down Syndrom Tänzer ist immer in der erste Reihe am Tanzen und hat beste Laune. Hippies schwingen ihre Kinder oder selbstgebastelte Reggae-Fahnen. Seifenblasen für Faule aus einer Plastikpfeife zum Pusten mit Mundstück, der Sound ist gut. Das ist ein sehr großer Vorteil. Danke.

Auf meiner Brille steht Michael sagt Sabine, die ein Platte gefunden hat, die sie mal hatte und in der Glocksee verloren hat und erst zurück legen lassen, dann kauft. Sie hat einen Tagesausflug mit dem Flix-Bus nach Hamburg in ihren Lieblingsplattenladen gemacht und fragt unsere Nachbarin ob sie den auch genommen hat und sie sie gesehen hat. Das war wohl total super. Heute hat sie eine kleine Anlage von Bose gekauft bei Saturn und einen Gummirahmen als Stoßschutz dazu bekommen. Ping Pong Club geht sie eher nicht hin, weil sie den DJ nicht so mag, aber sie legt beim Fairmannsfest auf nach einer Punkband als Headliner mit einem Typen, der aber auch dreckigen Soul mag. Später erzählt sie die Geschichte vom Kinderabteil und den nervigen Jungfamilien, die eine Reservierung behaupten statt einfach zu fragen, ob die Freunde mit Kind hier sitzen dürfen. Ich lass mich nicht gerne anlügen und der Ton macht die Musik sagt sie denen und ich finde es gut. Auf Korsika hatte sie richtig Glück mit der Unterkunft mit Familienanschluss (Larissa hat der Mutter immer ein Schoko-Croissant mitgebracht vom Bäcker und deren Herz gewonnen, die aber nicht mit dem Sohn teilte, sondern gebunkert hat) und 3 Nächte Verlängerung haben nur 50,- € gekostet.

Hinter uns der Altfreak sieht aus wie der Bruder von meinem Betreuten der an Kehlkopfkrebs gestorben ist, aber der Zwillingsbruder und bevor es ihm schlecht ging bis hin zum Schnauzer und grinst vor sich hin. Es sind viele ältere da, aber auch ganz junge und Kinder und manche müssen immer mit ihrer Mutter her kommen. Eine bunte Mischung und sehr klein und intim das Ganze und großartige Kulisse eben vor den verfallenden Landwirtschaftsgebäuden, die echt cool aussehen, gerade in dem verwitterten Zustand. Die Musik ist gut als wir kommen, dann spielen Hempoholics aus London mit einem guten Sänger und einer gut aussehenden Sängerin mit viel Haar. Illbilly Hitec sind auch o.k. Toasten und Sampeln und versuchen schwarz zu klingen, erinnern mich an das was Filip gemacht hat.

Der Mann rettet uns vor dem Weberknecht, sieht, dass wir vor dem flüchten und langsam hysterisch werden und greift auf unsere Decke und wirft ihn weg. Ich habe das Tuch fertig vernäht und es kommt noch zum Einsatz wegen Kopfbedeckung und Regen. Bedanke mich bei Larissa, dass sie Markus ihren Betonmischer geliehen hat. Dafür bedankt sich die Ex bei mir. Wir sitzen auf der Decke und die Frau des Kollegen, deren Haare grau werden und ihre Konsistenz verändern bietet in regelmäßigen Abständen Menthos an. Wir nehmen keine. Ob Alex wirklich aus Nizza zurück war als der Anschlag war, weiß ich nicht. Stephan sagt, man hätte es mitbekommen, wenn Opfer als Hannover zu verzeichnen wären.

Das frittierte afrikanische Essen liegt schwer im Magen. Die hatten auch anderes mit Reis. Ich kaufe auch Papierohrring für 2,- € die Waisenkinder gebastelt haben. Die Schülerinnen stehen beide auf als ich am Stand bin und bestätigen mir, dass das Geld zu 100 % den Kindern zugutekommt. Gut, sie können sich trotzdem wieder setzen während ist hier auswähle. Auch den Festival cocktail Weedbeat probiere ich aus. Der ist mit Rum und viel Deko. Die Tresenkraft, ein Typ, ist sympathisch. Stephans ohne Alk schmeckt noch besser. Ich bin immer noch auf dem Trichter das müsse sein. Hier ist Sand aufgeschüttet und Bretter führen darüber sowie Betten auf denen man chillen kann und man kann ausgelassen dancen, auch sexy Partner Tanz. Die jungen Männer auf der Wiese spielen gerne Werf- und Fangspiele. Pappbecher und ein Feuerzeug genügt. Der eine mit Refugees welcome T-Shirt sieht aus wie der ältere Sohn aus Weeds. Das passt insofern gut. Mein Bongwater T-Shirt (leider XXL, trage ich nur zum Sport) mit den Tourdaten aus Anfang der 80er (von Music Land damals Nordmannpassage) wäre angebermäßig und hammerpassend gewesen.

Mono und Nikitamann turnen mich total ab und es war richtig das T-Shirt von denen auszumustern und weg zu schmeißen. Nicht nur mir geht es so. Platte Mitmachsongs auf Teufel komm raus und die können eigentlich spielen. Viel Licht- und Musikstakkato, sagen man macht keine Show und genau „die machen“ und viel „macht dies“ und „macht das“, also Marschieren im Gleichschritt oder halt Klatschen im Gleichschritte und dazu Licht und Rauch. Das haben die echt nicht nötig und irgendwie haben sie echt alles falsch gemacht so im Laufe der Zeit. Die waren beim zweiten Auftritt nach der Korn in Wien schon so schlimm Mainstream. Wir müssen aufbrechen zum letzten Zug. Versuche mich nicht nur von ihm zu verabschieden (dem Mitmusiker meiner Kollegen), sondern auch von seiner Freundin, aber sie ignoriert mich. Das habe ich wohl sonst immer mit ihr gemacht z.B. bei der Begrüßung, konnte mir lange ihr Gesicht nicht merken oder dachte, das merken lohnt sich nicht, weil die sich dann wieder trennen und jetzt haben mit denen schon Tanzkurs gemacht und das ist Jahre her (gut, da waren sie nur kurz). Dann werden noch Pommes geholt, aus Bodenhaltung, aber Refugees welcome (hängt er beim AfD-Parteitag ein anderen Plakat raus um das Pommesgeschäft anzukurbeln?). Man weiß es nicht. Stephan nimmt mit scharfer Chili-Sauce und die sind m.E. versalzen. Wir waren nicht in Barnten, sondern in Rössing. Netze krönen jede Treppenstufe, in der Mitte immer eine dicke Spinne, das Netz voller Fliegen. So viele können die gar nicht essen. Das schmeckt doch nicht mehr. Manche bewegt sich schon gar nicht mehr wenn noch eine rein fliegt und man fragt sich wo die noch Platz finden. Manche schlägt noch an, zuckt und geht hin. Es fahren überraschend wenig Leute zurück mit der letzten Bahn. Die meisten wollen hier bleiben und ich würde viel Geld zahlen um weg zu dürfen und mir nicht die ganze Nacht hier um die Ohren sagen zu müssen. Gleich Kontrolle beim Einstieg. Der Automat war kaputt sage ich zum Spaß. Bahncardbesitzer haben ihre aber nicht dabei. Handykarte, nachlösen. Ich bedanke mich für die Urlaubskarte. Haue ich sie damit in die Pfanne. Sabine gibt ein Taxi aus, weil es jetzt darum geht, ob die Tickets ohne Bahncardermäßigung, aber mit der Berechtigung wenigstens für die üstra gelten und die logische Antwort lautet: nein, weil halt keine Zone 3 und sonst plus City erst ab 50 Kilometer und wieder nur im Zusammenhang mit der Bahncard. Es regnet und zwar doller als zunächst gedacht und durchgehend. Kalt ist es nicht, nur nass. Zuhause der Anruf. Auf dem Platzprojekt ist nichts mehr los, sie sind mit dem Taxi vorbeigefahren und die Lichter gingen gerade aus. Larissa ruft an und warnt mich. Wir sind nass geworden und wollen auch nicht mehr weiterziehen und sind auch nicht solche Nachtmenschen. Es war ein schöner Tag. Sie soll Sabine danke sagen. Meine Zitrone säuft wieder ab draußen und wir gehen schlafen. Davor hat Stephan eine Nahtoderfahrung auf der Toilette, zumindest schildert er das so. Bett könnte man neu beziehen, aber erst Morgen. Unverfängliche Stilleben als Erinnerungsfotos:

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17.07. Traum: Habe L. beruflich beraten. Sie sagen, die Wohnung sei zu teuer, sie kann in die andere und die ist auch zu groß und muss die Differenz von dem einen Zimmer zahlen. Dann 2 x auf dem AB, die Auskunft der Frau war falsch. Sie müssen sich daran festhalten lassen sage ich und Umzugskosten müssen sie auch zahlen. Sie sagt, sie hat im Januar Begrüßungsgeld und Kindergeld überwiesen bekommen und seitdem nicht mehr geschaut, weil sie nicht mehr in Stuttgart war und dort keine Aufträge hatte. Sie hat im ganzen letzten Monat nur 11 cm gepflastert. Sie muss unbedingt mal hinfahren und nachschauen. Ich versuche die Vermieterin anzurufen und spreche den Namen falsch aus. Sie duscht gerade. Melde mich in 10 Minuten noch mal. L. sagt am besten sei sie um 7 Uhr zu erreichen. Ja, aber dann arbeite ich nicht mehr. 2 Frauen in Uniform vom Ordnungsamt (wie Parkplatzkontrolleurinnen) patrouillieren die Straßen. In der ganzen Straßen 2 Blumenkästen draußen. Die müssen rein, weil heute Nachmittag sauber gemacht wird. Das ist so spießig. Ich erzähle die Szene und sage laut in der Kneipe und warum fahren die Leute wohl gerne nach Paris. L. ist Inhaberin und wird gefragt, ob sie den Speck selber macht. Natürlich und der Teller kostet 20,- €. Sie muss die Miete zahlen. Es klappt und er bestellt und ich denke, recht so. Dann sind L. und S. und ich selber Gäste und nehmen den letzten freien Tisch an der Wand, Kirsch mit Likör 8,- €. Das ist teuer, aber klingt lecker und wer weiß was sich dahinter verbirgt. Wir sind zu Fuß unterwegs und wollen zu einem Supermarkt, biegen an einer Autostraße ab. Rechts die grünen Berge, die total faltig sind. Da muss es Gegenden geben, die bestehen nur aus diesen Bergen und da wohnen keine Menschen. Habe ich im Flugzeugmagazin gesehen und das sieht geil aus und ist die grüne Lunge Amerikas. Als Straßenbegrenzung eine hohe Glaswand. Dahinter sind Fische. Ich sehe die Umrisse. Das seien keine Fische. Doch, ich sehe sie auch durch die Scheibe. Ich hoffe, wir können das überhaupt zu Fuß hin und nicht, dass das bald nur Autobahn ist und der Fußweg aufhört. Habe abends vergessen das TCM Zug zu nehmen und trinke den scharfen Schnaps, der die Zunge verbrennt und verschlucke mich daran. Es regnet und sieht sehr nass aus draußen. Gut, dass es gestern so stabil war für das Openair.

Die Antwort wegen Tauchen auf Teneriffa. Es geht doch einmaliger Tauchgang (75 mit Schildkröten) oder Schnorcheln (35) kann man auch und die Ausrüstung behalten. Ich würde beides machen. Die scheinen nett zu sein und auch noch Deutsch. Ist vermutlich voll mit Deutschen, die im ewigen Frühling und Sommer leben wollen. Gehe noch mal aufs Gästebett mit einer Zudecke ohne Bezug und Socken an. Es ist 6:45, schlafe noch bis 9. Wie herrlich. Traum zwei: Familienfeier. Wir sind in einer Gastronomie in der es Tea Ceremony gibt und haben Glück, dass wir einen Platz gefunden haben in einem Nebenraum und der Platz da ist. Stephan fragt, ob wir jetzt in den anderen Laden von denen wollen. Nein, nicht so Gastronomie zu Gastronomie. Das will keiner. M & M sind auch dabei. Wir können was anderes machen, wie spazieren gehen. Dann schüttet es und wir sind wieder drinnen in einem Nebenraum. Ich erkläre der Frau, dass wir nicht wissen wohin. Manche Frühstücken, andere trinken nur Tee, getrennte Tische. Uli will auch den Schinken probieren, der so lecker sein soll. Ich beschäftige mich mit Verwandten, die ich vorher nicht kannte. Der eine liest einen Artikel über Kannibalismus mit alten Illustrationen. Das scheint ein Modethema zu sein. Ich wechsele die Partner. Als wir gehen versuche ich alle Spuren mitzunehmen von uns. Jemand hat auf die Blöcke geschrieben. Wer hat diese Lampe gezeichnet? Die gefällt mir. Mache mich auf die Suche und finde den Typen. Dann unterhalt ich mit meiner Krankengeschichte. Habe Endometriose wie Angelina Jolie und das ist sehr schmerzhaft, aber ich mache mir nichts draus und vergesse immer wieder die Diagnose. Auf dem Röntgenbild würde man es sehen, alles sei voll davon. Ich sage, dass ich jetzt langsam entspanne, weil alles gut läuft und jeder seinen Platz gefunden hat, mich sonst da immer sehr verantwortlich für fühle. Habe eine graue enge Hose mit hohem Bund an, die gut aussehen soll und soll die geliehene Weste dem Typen wieder geben. Dann muss ich das Outfit neu machen, zumal ich darunter nur eine Bluse und kein BH an habe (Anspielung auf gestern mit sehr wenig BH, dünne Träger, viel Gewackel). Will die nicht so doll haben, weil ich denke, so gut steht sie mir nicht, trage doch eher Röcke und dann halt mitnehmen und nicht zahlen. Es bilden sich Gruppen, zwei Schwestern wollen gehen und die jüngste unterhält sich gerade gut und will noch bleiben. Würde ich auch ökologische Schuhe kaufen werde ich gefragt. Ich bin gar nicht so Öko und Second Hand kaufe ich, weil es mir besser gefällt. Ich bin lustorientiert und wenn ich total Bock auf Zara hätte würde ich dem wohl nachkommen, aber ich ekele mich fast vor neuen Sachen, dann lieber gebraucht und nicht waschen und mich so mit dem Vorbesitzer vereinen. Das sei ja eklig und das könne ich meinem Mann nicht antun, so kann man einen Pilz bekommen und krank werden. Hier liegen Ohrringe verschiedene Paare neben einer Tüte. Die muss wer liegen gelassen haben. Dann finde ich den Typen mit der Lampe und frage was es damit auf sich hat. Mit einem anderen flirte ich und sage ihm, was ich alles für Yogaübungen kann. Hier zeigen ist nicht so gut, aber ich kann sie beschreiben. Lauter neue Kontakte und Leute, die ich mir ausgedacht habe. Tanten usw. War ein unterhaltsamer Traum und so herrlich das morgendliche Schlafen. Da brauche ich tagsüber gar nichts mehr zu erleben weil schon so viel los war. Ich werde Montag backen zwischen Sport und dem Besuch. Das ist ein guter Plan oder noch zu früh. Stephan hält es noch länger im Bett aus. Ich wasche mir mal genüsslich das Gesicht so nach Festival und alle Schaltjahre mal sich fühle wie eine normale Frau das offenbar tut. Stephan soll Brötchen holen, hat frischer Brot gekauft. Mit Salzbutter und Stips, scheint das ideale Frühstück nach dem Besuch an der Zuckerfabrik zu sein. Hey, das ist keine Salzbutter, sondern nur vom Markt. Dann kann ich auch gleich Kekse damit backen.

Meine Tante will über den Skandal mit der Paketauslieferung sprechen und auch da wieder hat sie einen Beschwerdebrief geschrieben und will sonst an die Presse. Ich war froh wieder in Hannover zu sein. Ja, in München duzen sich nur Gleichaltrige. Andere Rasse im Norden und andere religiöse Prägung. Studium in Hamburg und Berlin. In Hamburg waren dieselben Kommilitonen wie in München, aber sie war durchsichtig. Ich würde ihr gerne die Fotos schicken, aber sie hat keine Mail Adresse und kein Internet. Ja, da ist sie zum Glück drum herum gekommen. Sie war gerade an der Schnittstelle, dass die Abrechnungen elektronisch gehen mussten und die wollten ihr für 30.000 DM große Kästen in ihre kleinen Räume stellen. Ich sage, ja, aber privat kann man das nutzen und viele Rentner stehen darauf. Das habe auch viele Nachteile. Spams würde man da bekommen und ihr reicht schon was sie da über Handy und Telefon und die normale Post bekommt. Morgen ist Verhandlung. Die Mutter soll Strafanzeige bloß nicht zurückziehen, Enkel muss in den Knast als Warnschuss. Das sind harte Worte. Das ist meines Erachtens kein Raub, sondern wenn dann ein  schwerer Diebstahl. So viel Strafrecht erinnere ich noch. Ich bewundere die Blüten meiner Pflanze die richtig Stacheln haben und eine Tomate hängt schon, aber in Birnenform. Ich verschütte den Schwarztee gekonnt neben dem Teppich. Die Tropfen kann man mit Wasser verdünnen und nachspülen. Gut zu wissen, habe mich derbe verätzt auf der Zunge und verschluckt mit Husten. Ich mache zwei neue Häkelmuster und das entspannt mich total. Außerdem habe ich Lurex-Wolle aus Schottland von Heike entdeckt und mache noch ein Tuch mit Muschelmuster. Wer weiß wozu es gut ist. So ein schöner Sonntag und dann gibt es noch Billigflüge nach Wien. August? Wenn man normal fliegen will, d.h. zu zivilen Zeiten und mit Gepäck sind die Preise normal. Wie suchten nur eine Ausrede für Donauschwimmen und Kaffeehausbesuche. Schauen was meine Freunde vom Punks so treiben. Offenbar doch nicht, Stephan, der gefragt hatte, verliert das Interesse. Er braucht Passnummern für die Buchung des Teidenationalparks, d.h. die Anmeldung für die 650 Meter ab der Gondel. Leider habe ich das Festivalprogrammheft nicht mitgenommen zum Basteln. Das ist doof. Nur Hildesheimer Wald für Tansanien. Damit kann ich nicht so viel anfangen. Für Mimi’s muss man wohl nicht vorbestellen. Mittagstisch und Ferien und irgendwie kam es mir nicht so vor als sei das vorgesehen. Jetzt sind wir einen Tag zu früh in Tenne. Auf Uwe kann man nicht zählen und wir sollen ohne ihn planen. O.k. das weiß ich seit jetzt. Uwe ist gerade in Deutschland, in Eilvese bei seiner Mutter. Wenn die Lust da wäre ihn zu treffen, würde sich das bemerkbar machen. Ich finde es komisch. Stephan geht laufen und kommt spät und humpelnd wieder. Ich habe gekocht und auf den Stuhl gemacht und er hat übertrieben. Er soll so laufen, dass er gut gelaunt nach Haus kommt und nicht verletzt. So macht das keinen Sinn. Sonntag bei den Arnholds. Die anderen, meine Schwiegereltern waren mit den Rädern unterwegs und waren schon auf den Teide, die alten Weltenbummler. An meinem Geburtstag wird es punktgenau heiß wie es ausschaut. Sunla ruft zurück, aber wir wissen ja noch von nichts. Die Tochter des Kollegen bedankt sich sehr lieb für die London-Tipps und schreibt sehr eloquent. Für so ein junges Ding- bin beeindruckt. Irgendwie landete die Mail auf meinem Handy und steckt da fest und hat aufgrund von Fotos ein großes Volumen. Das sind die Tücken der Technik. Sollte schon ins Bett und schicke Stephan Listen mit Restaurantempfehlungen aus der Süddeutschen. Das macht ihm Arbeit und ist keine Erleichterung und er beschwert sich was das soll. Ich müde und kleinlaut, wie das neue Wasser aus Hamburg.

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