{"id":507,"date":"2013-07-15T11:25:01","date_gmt":"2013-07-15T09:25:01","guid":{"rendered":"http:\/\/buttermusch.de\/?p=507"},"modified":"2013-07-15T11:25:59","modified_gmt":"2013-07-15T09:25:59","slug":"ich-traume-schon-vom-blogen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/buttermusch.de\/?p=507","title":{"rendered":"Ich tr\u00e4ume schon vom blogen."},"content":{"rendered":"<p>Mein Traum am Morgen des 14.07. Ich war in einem Amt und habe durchgesetzt, dass mein Betreuter umziehen darf, was vorher abgelehnt wurde. Drei Mitarbeiter sitzen mir gegen\u00fcber, zwei Frauen und ein Mann. Eine der Frauen schreibt mir mehrere Namen und Telefonnummern von Mitarbeitern des Wohnungsamtes auf, die uns nicht abbiltzen lassen werden dieses Mal. Ich sage noch, die weiten Fahrten von au\u00dferhalb seien unzumutbar f\u00fcr meinen Betreuten und vorher hat er im Bangemannweg gewohnt und das war gleich bei mir um die Ecke und so praktisch. Ich will da er da wieder hinzieht (quasi Schadenswiedergutmachung, genau der Zustand, der vorher war). Dann frage ich sie nebenbei aus, wie viele Mitarbeiter hier arbeiten w\u00fcrden, weil das Geb\u00e4ude so gro\u00df sei und sch\u00e4tze die Zahl der st\u00e4dtischen Mitarbeiter der Stadt Hannover auf 10.000. Ich trumpfe auch damit auf, dass ich alles anders organisieren w\u00fcrde in den Beh\u00f6rden, d.h. den Aufbau, effektiver. Ich w\u00fcrde es so machen, dass diejenige, die \u00fcber den Rente entscheiden auch den Grad der Schwerbehinderung festlegen. So k\u00f6nnten nicht die eine Stelle so und die andere so entscheiden und man w\u00fcrde Personal sparen.<\/p>\n<p>Nach dem Termin streife ich durch Linden (ganz realistisch, weil ich danach manchmal kurz was zur Entspannung was anderes mache, z.B. Oxfam-Besuch). Diesmal bin ich auf der Suche nach einer Immobilie f\u00fcr mein Atelier. Ich komme an den Rand des Stadtteils und die H\u00e4user werden immer kleiner, wie im Schreberg\u00e4rten (ich liebe es wie ein Messegast damit zitiert wurde, dass die Slums in Hannover ganz gut aussehen w\u00fcrden auf die Schreberg\u00e4rten bezogen, die er von der S-Bahn aus gesehen hatte). Eines ist noch in einem unfertigen Rohbau, der offenbar nicht mehr fertig gestellt werden wird und sieht eher aus wie eine Garage und ich sehe in der K\u00fcche eine \u00fcberforderte Mutter mit einer Wunde am Bauch stehen und es ist sehr schmuddelig. Sie kocht und hat mehrere kleine Kinder, die halbnackt sind (etwas amerikanisch mutet sie Szene an). Eines h\u00e4lt sie beim Kochen auf dem Arm. Ich laufe einfach durch das Haus hindurch. Im Wohnzimmer putzt eine andere Frau. Ich denke, es wird wohl ihre Mutter sein, die sie unterst\u00fctzt. Sie saugt gerade die Gardinen im Wohnzimmer. Ich entschuldige mich, dass ich einfach durch ihr Haus gelaufen sei, das sei so verlockend gewesen und mache ihr Komplimente. Ich sage, der Stra\u00dfenname sei originell \u201eHusten\u201c ohne das Wort Stra\u00dfe dahinter und sie sagt mir, mit dem Nachbarn, dem das Eckhaus geh\u00f6ren w\u00fcrde sei nicht zu spa\u00dfen, nicht gut Kirschen essen. Der hei\u00dfe R\u00fcdesmann. Ich freue mich, weil es sonst so schwer ist einen Eigent\u00fcmernamen herauszufinden (Anm.: Traum halt, aber noch bin ich nicht misstrauisch und tr\u00e4ume weiter). Auf einmal sitze ich mit der ganzen Familie im Auto. Beim Fahren kommentiere ich weitere H\u00e4user und sage das leer stehende Haus mit den Holzl\u00e4den von dem Fenster und dem alten Werbeplakat in dem Schaukasten sehe aus wie ein Theater. Zumindest k\u00f6nne man sich das vorstellen mit etwas Phantasie. Die Kind, die alle Apfelst\u00fccke essen frage ich, ob hier auch Kinder wohnen w\u00fcrden, mit denen sie spielen k\u00f6nnen. Nur \u00e4ltere, erfahre ich von einem blonden Lockenkopf mit den Zahnl\u00fccken. Dann sage ich nach ein paar 100 Metern, dass ich aussteigen m\u00fcsse, weil mein Fahrrad vor ihrem Haus stehe. Ich schaue durchs Autofenster zur\u00fcck und sehe \u00fcberall hohe Berge und Steinformationen wie in der fr\u00e4nkischen Schweiz und sage zu den Kindern, hier w\u00fcrde es gar nicht aussehen wie Linden, sondern eher so als w\u00fcrden sie in der Schweiz leben.<br \/>\nIch laufe zur\u00fcck zu dem Rohbau, vorbei an einer Gruppe Studenten. Der eine l\u00e4sst ein gro\u00dfes karusellartiges Ding in der Luft kreisen mit seiner Armkraft, wie Drachen steigen, aber es dreht sich und ich sehe, dass es wieder runter kommt und die Endst\u00fccke fallen den im Kreis sitzenden Freunden fast auf den Kopf. Weil ich warne, kann der eine noch ausweichen. Beim Haus angekommen gehe ich weiter in die andere Richtung. Es geht bergauf und hinter dem Haus direkt beginnt die Landschaft. Es ist quasi das letzte Haus. Es sind \u00fcberall Kieswege und vorsichtig n\u00e4here ich mich dem Abgrund. Es ist unten ein klarer Bergsee und Jugendliche mit Schlauchbooten kommen vorbei. Ich bekomme irgendwie Angst abzurutschen und will weder st\u00fcrzen, noch mein Handy verlieren, will aber noch f\u00fcr den Blog unbedingt ein paar Fotos machen. Ich sitze vorsichtig mit dem Hintern auf dem Boden und n\u00e4here mich dem Abgrund. Ich mache ein sch\u00f6nes Foto mit dem Handy von dem Gesamtausblick gegen\u00fcber und da ist sogar oben eine Bergziege zu sehen, richtig wie in den Alpen. Traumfoto. Das ist alles sehr erstaunlich und ich kann den Lesern mal wirklich neue Einblick aus Linden schicken.<br \/>\nIch treffe dann noch Stephan in einem neuen Laden (zum Mittagstisch, auch ganz realistischer Ablauf) und die bieten eine neue Spezialit\u00e4t an. Eine Mischung aus Kaffee und K\u00e4se und man trinkt es, es schmeckt aber deftig nach K\u00e4se und ist belebend wie ein Espresso steht auf der Erkl\u00e4rung. Es gibt kleine Plastikbecher wie f\u00fcr die Puppenstube, die man aus einer Halterung ziehen kann Der ganz kleine \u201eEspresso\u201c kostet 1,- \u20ac (so gro\u00df wie ein Fingerut), der gr\u00f6\u00dfere 2. Stephan sagt: ist doch interessant. Komm ich gebe Dir einen aus. Wir zapfen den kleinen Becher voll und noch bevor ich probieren kann werde ich wach. Es ist Sonntag, 14.07. 9 Uhr. Ich will dann wohl doch einen Kaffee trinken und nicht weiter schlafen, wenn ich meinen Traum richtig deute.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Erdenkopf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-450\" alt=\"Erdenkopf\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Erdenkopf-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Erdenkopf-225x300.jpg 225w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Erdenkopf.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Traum am Morgen des 14.07. Ich war in einem Amt und habe durchgesetzt, dass mein Betreuter umziehen darf, was vorher abgelehnt wurde. Drei Mitarbeiter sitzen mir gegen\u00fcber, zwei Frauen und ein Mann. 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