{"id":4928,"date":"2014-03-03T22:50:20","date_gmt":"2014-03-03T20:50:20","guid":{"rendered":"http:\/\/buttermusch.de\/?p=4928"},"modified":"2014-03-04T11:58:44","modified_gmt":"2014-03-04T09:58:44","slug":"toxic","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/buttermusch.de\/?p=4928","title":{"rendered":"Toxic"},"content":{"rendered":"<p>25.02. Werde fr\u00fch wach und mache morgens gleich eine volle W\u00e4schetrommel mit meinen neuen Polyesterblusen vom Humana (ja, das ist Wienerisch. Ich sage nur: schaut grantig drein im RTL). Ich habe echt Lust auf eine liebevoll belegte K\u00e4sesemmel von der Kantine des Akademie-Theaters. Ohhh Mei. Ich k\u00f6nnte heulen. N\u00e4chstes Mal will ich nach dem Yoga dort hin. Stephan hat wieder Bedenken, ob die \u00f6ffentlich au\u00dferhalb der Vorstellungen. Ich habe keine Bedenken. Ich versuche zu analysieren, warum ich Kaffeehaus so liebe. Klar, ich bin sehr verfressen und bei Meixners k\u00f6nnen echt besser kochen als ich zum Beispiel, aber das kann nicht alles sein, weil Wasser kann ich ziemlich gut kochen, d.h. z.B. Tee zubereiten nach allen Regeln der Kunst und der Tee schmeckt auch bei mir, aber trotzdem trinke ich ihn lieber im Caf\u00e9 Schwarzenberg oder im Caf\u00e9 Schoppenhauer. Warum? Es ist die ganze Atmo. Es sind die Ober, die einem das servieren. Heute muss allerdings das Muster vom Steffeldach auf meinen Handschuhen gen\u00fcgen um mich an all das zu erinnern.<\/p>\n<p>Ich bekomme eine heftige Nachzahlung vom Finanzamt. Freue mich aber tats\u00e4chlich mehr dar\u00fcber, dass sie Stephan das Geld f\u00fcr die erste Per\u00fccke erstatten wollen. Das war echt eine Frechheit, das Teil. Passte auf keinen Kinderkopf, der reinste Sonderm\u00fcll. Wir haben eine zweite gekauft und ich den Schatz \u00fcberredet, das bestellte Teil f\u00fcr 4,10 \u20ac zur\u00fcck zu schicken. Aus Prinzip. Nachmittags schreibt mir der Steuerberater, was er seiner Haftpflicht gemeldet hat. Ist immer Umsatzsteuernachzahlung, die dann zu Einkommenssteuernachzahlung f\u00fchrt und dann ist ein Teil des Gewonnen wieder weg. Ich merke, dass mich diese Zahlen gar nicht interessieren. Gottseidank mache ich meine Arbeit gerne, zumindest die Betreuungen, um die es bei dieser Sache ja auch geht. Das andere ist bedrucktes Papier. Gut, von der Summe will ich mir eine Beteiligung bei Urbanek kaufen.<\/p>\n<p>Ich fahre zu meinem Termin, Hilfeplanung. Erst mal nach Alten. Im Zug ein total schwuler Typ, der Handy spricht: \u201eIch habe die K\u00fcche aufger\u00e4umt und im Wohnzimmer, Flur und Schlafzimmer gesaugt. Da muss nur noch der Abwasch gemacht werden. Die T\u00f6pfe. Das schaffe ich erst Morgen. Habe heute Abend eine Vorstandssitzung. \u2026.Kann ich nicht genie\u00dfen. Ich sitze die ganze Zeit am Schreibtisch (Anm.: wir fahren Zug bei herrlichstem Sonnenschein). Bist Du sicher, dass Du 10.0000 bei der Region beantragt hast? Ich w\u00fcrde mehr bei der Klosterkammer beantragen. Die haben einen extra Fonds im Kinder- und Jugendbereich\u2026\u201c I love it. Irgendwie sieht dieses an den Gleisen geparkte Fahrzeug nach einer Filmszene aus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Auto-zwischen-Bahnlinien-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4939\" alt=\"Auto zwischen Bahnlinien 2\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Auto-zwischen-Bahnlinien-2-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Auto-zwischen-Bahnlinien-2-300x225.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Auto-zwischen-Bahnlinien-2-624x468.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Auto-zwischen-Bahnlinien-2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit dem Bus durchs Dorf. Man ist das deprimierend hier. Lauter moderne, h\u00e4ssliche Bauteile, ich kriege das F\u00fcrchten. Ich steige eine Station zu fr\u00fch aus und komme genau p\u00fcnktlich an. Ich treffe meine Betreute vor dem Eingang und frage sie, wie es Freitag war. Sie sagt, sie habe Schlaftabletten genommen. Ich: nein, ich meinte die Wohnheimbesichtigung in der Mellendorfer Stra\u00dfe. Ach so, die sei gut gelaufen. Bin ich unsensibel? St\u00e4ndig nimmt sie Pillen und meldet es dann. F\u00fcr das Verst\u00e4ndnis ist heute die Sozialarbeiterin aus der Weinstra\u00dfe da. Die ein ganz sorgenvolles Gesicht macht und immer fragt, wie f\u00fchlen Sie sich dabei? Was muss passieren, dass es Ihnen gut geht mit diesem und jenem. Gespr\u00e4che als Ventil im Vorfeld, schl\u00e4gt sie vor. Bevor die ganzen Kleinigkeiten wieder zu so was f\u00fchren. Meine Betreute wird einen Tagesst\u00e4tte in Lehrte besuchen und hat da Lust drauf und dann mehr Ablenkung und dann eine eigene Wohnung suchen. In meiner Dauerkliniksache, die bald ein Jahr voll hat, soll das ambulant betreute Wohnen nach Aktenlage entschieden werden, sagt mir Frau Verst\u00e4ndnisvoll im Anschluss. Ich fahre zur\u00fcck. Wenn ich weg war, f\u00e4llt mir der Dialekt wieder st\u00e4rker auf. Hier sagt man nach einem Satz, einer Erkl\u00e4rung so isoliert als Nachtrag: \u201edeswegen\u201c. Das sage ich selber gerne, weil es so sch\u00f6n d\u00e4mlich klingt und hatte es mir zugeschrieben, aber isse Dialekt. So wie in Wien: Ohh ja, aber mit einer bestimmten Betonung. Das hei\u00dft da: doch, das stimmt. Bekr\u00e4ftigend.<\/p>\n<p>Das Wetter ist eine einzige Freude. Ich habe das Gef\u00fchl, alle, jeder Vogel merkt, dass es jetzt nur noch bergauf geht. Fr\u00fchling und dann der Sommer und W\u00e4rme und Licht.<\/p>\n<p>Stephan wartet um 13 Uhr vor dem 11 A und hat eine kleine Zeitung in der Hand. W\u00fcrde ich normalerweise f\u00fcr die Taz halten, aber die habe ich ja dabei. Ist die Taz II, weil wir derzeit den Nordbayerische Kurier umgeleitet bekommen, weil Detlef im Urlaub ist. Wir gehen zu Mr. Thang, allerdings m\u00fcssen wir innen sitzen. F\u00fcr 5,90 \u20ac bekomme ich Sushi des Tages und eine Miso-Suppe. Neben uns sitzt eine nervige Tussi. Ihr franz\u00f6sisch kommt mir so falsch vor wie die Designertasche, die sie tr\u00e4gt. Sie r\u00fcckt den Tisch (2 an einander) etwas weg, als wir uns dazu sitzen. Penetranter Ausschnitt und ganz penetrante Tonlage, sie t\u00e4tschelt immer die Hand des Typen, der ihr gegen\u00fcber sitzt so wie ein Hund am Baum markiert. Ich muss an das St\u00fcck am Sonntag denken. Toxic. Das hat der Typ immer zu der Frau mit der Nervstimme gesagt: Du bist toxic. Dich kann man nicht genie\u00dfen. Du bist ungenie\u00dfbar. Du bist toxic, an Dir w\u00fcrden die Kr\u00f6ten lecken.\u00a0Mir geht es so, dass das St\u00fcck nachwirkt. Direkt im Anschluss war ich \u00fcberfordert und jetzt kommen nach und nach Sachen hoch. Es wirkt nach. Kaffee gibt es gegen\u00fcber in der Bar. Das M\u00e4dchen ackert wie bl\u00f6d und ist alleine und alle wollen was bestellen, mitnehmen, zahlen und als wir gehen kommt noch die Frage: \u201ehabt ihr auch Gutscheine\u201c und ich zu ihr: \u201eDas jetzt auch noch. Sch\u00f6ne Schicht noch\u201c. Davor steht eine Frau hinter mir und sagt: \u201ekeine Angst, ich nehme nichts\u201c, weil meine Handtasche da steht. Ich sage ihr, dass ich mein Portemonnaie eh in der Hand habe. Sie hat dann doch was genommen, also bestellt, wie Stephan meint. Das ist norddeutscher Humor. Gef\u00e4llt mir.\u00a0 Wir kaufen einen herrlichen Strau\u00df f\u00fcr die Wohnung.<\/p>\n<p>Nachmittags viel Post und abends mal wieder etwas zum Sport. Ich leide und will die ganzen Kuchen aus Wien nicht anfassen (ja, so schlimm ist es). Ich glaube, mein K\u00f6rper zwingt mich zu einer kleinen Anti-Pilz-Di\u00e4t ohne Zucker und Wei\u00dfmehl. Das wird hart, mal schauen, was sich umsetzen l\u00e4sst und wir es mir dabei geht.<\/p>\n<p>26.02. Morgens erst mal die Arbeiten der Baumbeschneider in Augenschein nehmen. Die Misteln ist der Baum jedenfalls los.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03296.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4889\" alt=\"DSC03296\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03296-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03296-300x199.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03296-624x415.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03296.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir haben ein gerahmtes an der Fassade. Das Motto gef\u00e4llt mir schon mal und sollte man sich da nicht geehrt f\u00fchlen, dass man auserw\u00e4hlt wurde? Das soll nach Meinung einer Partei wieder weg und ich bin F\u00fcrsprecher der Street Art, also wieder von der Querulanten- Messiefraktion. Warum immer alles abmachen? Ist doch sch\u00f6n urban, der Beitrag. Seit wann schadet Silikon dem Putz? Damit sind doch auch die Fenster eingeklebt worden. Es ist wohl eine Galerie in\u00a0Lehrte oder so, die hier f\u00fcr sich wirbt. Ein Freund konnte das Zeichen in der Ecke mit dem Handy einlesen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03295.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4888\" alt=\"DSC03295\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03295-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03295-199x300.jpg 199w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03295.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03294.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4887\" alt=\"DSC03294\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03294-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03294-199x300.jpg 199w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03294.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die neue Mitarbeiterin des Kollegen schreibt mir eine email, dass die \u00c4rztin aus der Klinik mich in der neuen Betreuungssache um einen R\u00fcckruf bittet um \u201edas weitere Vorgehen abzustimmen\u201c. Ich rufe an und erfahre, dass meiner gestern w\u00e4hrend eines Ausgangs im Hof \u00fcber die Mauer gestiegen ist und abgehauen. Welches weitere Vorgehen soll ich also abstimmen. Die Mitarbeiterin ist sehr bem\u00fcht und will meine Post wegbringen und eine Post abstempeln. Ich lehne ab, mache ich alles selber. Ich h\u00e4tte viel Post bekommen, ob sie den Stempeln soll. Viel Post? 6 Briefe sind nicht viel Post. Egal.<\/p>\n<p>Meine Kestnerk\u00fcndigung zu Ende 2014 wurde best\u00e4tigt und ich schicke ihnen heute gerne ein Fax in dem ich den Grund angeben: Die Ausstellungen haben mir nicht gefallen. Den Shop, die Konzerte, Katalogen habe ich nicht wahrgenommen.<\/p>\n<p>Mache einen Schriftsatz in der \u00e4rgerlichen Stufenklage. Sehr wohl kann das Gericht den Schaden sch\u00e4tzen. Schreibe ich alles sch\u00f6n, nur das Gericht denkt nicht dran.<\/p>\n<p>Dann hole ich mir einen Brei zum Fr\u00fchst\u00fcck. Schmeckt nicht so toll. Ich erhalte einen Anruf von der Region wegen \u00dcbernahme einer neuen Betreuung. Die ist Jahrgang 85 und gestern aus dem Fenster des Wohnheims gesprungen und jetzt querschnittsgel\u00e4hmt und liegt im Krankenhaus. Fr\u00fchere Betreuungen endeten damit, dass sich Betreuer und Betreute nur noch \u00fcber Anw\u00e4lte schrieben. N\u00f6\u00f6, das klingt nicht so verlockend. Mir reicht mein Ausb\u00fcchser und die andere Arbeit.\u00a0 Ich rufe seine Oma an und spreche der auf den AB. Die Nummer hatte ich von der \u00c4rztin.<\/p>\n<p>N\u00e4he Marktkauf werde ich von einer \u00fcberzeugenden Transe \u00fcberholt. Gef\u00e4llt mir, \u00fcberholt mich allerdings mit dem alten Klapperrad, hat doch mehr Kraft. \u00a0Auf dem R\u00fcckweg fahren wir wieder zusammen. Zufall? Macht \u00fcberzeugend auf dunkelhaarige Tussi, nur die sehr gro\u00dfe Nase f\u00e4llt leicht aus dem Konzept (halt wie bei einer Frau vor der OP).<\/p>\n<p>Erstmalig die Wohnung meiner Betreuten. Ich kannte nur Vorwohnungen. Ja, alles voller Verpackung. 5 Jahre keine Plastikflaschen weggebracht und bei jedem Lidl und Rewe-Einkauf 1-2 T\u00fcten gekauft. Daneben ca. 20 stabilere, gro\u00dfe Tasche von Rossmann etc. Stofftaschen in allen Gr\u00f6\u00dfen. Warum nimmt man die nicht? Warum spart man nicht an Plastikt\u00fcten? Warum nimmt man die Plastikt\u00fcten nicht als M\u00fcllbeutel, sondern auft daf\u00fcr extra M\u00fcllt\u00fcten? Muss ich wohl alles nict verstehen. Gottseidank gibt es Wertstoff- und Altpapiertonnen im Hof. Sie hat sich immer gewundert, was da rein soll (bezogen auf den gelben Sack). Da bin ich gerne behilflich. Diese Kinderbons, z.B., Plastikpapiere \u2013 gelber Sack, Karton \u2013 Altpapier. Da bleibt nichts f\u00fcr den Normalm\u00fcll \u00fcbrig, au\u00dfer Kaffeesatz und kaputte Plastiktritte. Mache den Altpapiercontainer voll. Bin ein bisschen stolz auf mich. Nachbarn gucken, aber ich bin ganz offensiv freundlich und gr\u00fc\u00dfe. Vertrockneter Kranz aus Buchsbaum mit gro\u00dfer Metallschrift \u201eBelieve\u201c an einer Nachbart\u00fcr. Mache ich n\u00e4chstes Mal Foto, habe ich vergessen. Man muss auch mal beschreiben k\u00f6nnen. \u00dcber 700 Plastikt\u00fcten. Das m\u00f6gen die Wale nicht, sage ich meiner Betreuten. \u00dcber 500 Plastikflaschen und einen Sohn, der einfach nichts macht. Lauter alte Schulsachen von ihm und Fitnessvertr\u00e4ge, alles extra, reiche ich ihm rein. Zeichenbl\u00f6cke f\u00fcr die Kinder, mindestens 7 St\u00fcck, er lernt doch jetzt Erzieher, soll er sich zur Arbeit mitnehmen und verschenken. Sein Zimmer besteht aus Bett und gro\u00dfen M\u00fclls\u00e4cken, sehr wohnlich. Er hat einen Kumpel zu Besuch, die k\u00f6nnen nur stehen, weil sonst nirgends Platz ist. Bei einer Kinderjeanshose sage ich, dass ich mal klopfen will, die soll er \u00fcber ziehen, ob sie ihm noch passt. Altkleider nehme ich mit und schmei\u00dfe sie auf dem R\u00fcckweg in den Container, der ist auch gleich um die Ecke. F\u00fcr alles ist gesorgt. Planungsb\u00fcro der Modernisierung ist das gute, alte Lindener Baukontor. Die k\u00f6nnen ruhig kommen und besichtigen, haben eh drei Frauen angek\u00fcndigt. W\u00e4nde sind tacko, wei\u00dfe Tapete und ohne L\u00f6cher und das andere stinkt nicht und geht sie auch nichts an. Das sagt Frau A. dazu. Das Natur bewusst 7\/8 Physik, Chemie und Biologie-Buch nehme ich mit zum Basteln, da kann ich im Buchbinderkurs so sch\u00f6ne T\u00fcten daraus falten und kleben und es kommt daher nicht in den Container. Praktisch, wenn man so einen vor der T\u00fcr stehen hat. Mit blauen S\u00e4cken w\u00e4re das nicht gegangen. Alleine die Menge und viele Kartons, die w\u00e4ren aufgerissen und geplatzt und ich h\u00e4tte einen Knall bekommen. Zum Schluss muss ich den zweiten Container \u201eanbrechen\u201c. Zum Gl\u00fcck waren beide leer. Die haben nur auf uns gewartet. Ja, ich drapiere oben eine Kestnerwerbung f\u00fcrs Foto.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kestner-Altpapier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4944\" alt=\"Kestner Altpapier\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kestner-Altpapier-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kestner-Altpapier-225x300.jpg 225w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kestner-Altpapier.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In 2 Wochen gibt es die Fortsetzung, dann kommt die Rumpelkammer dran und das Wohnzimmer. Das wurde ihr heute auch zu viel, obwohl ich mich gerade warm gelaufen hatte. Sie hatte nassgeschwitzte Haare, damit war ich 20 Mal zum Container gelaufen. Es ist der Psychostress. Der Sohn will vor der Wohnungsbegehung die K\u00fcche machen. Sein Wort in Gottes Ohr. Ich wunder mich, wie viel Spa\u00df aufr\u00e4umen machen kann, wenn es nicht die eigenen Sachen sind. Das Gef\u00fchl der Befreiung, etwas geschafft, ver\u00e4ndert zu haben. Alles, was so dazu geh\u00f6rt. Jetzt bracht sie nur noch eine Matratze und hat ein Schlafzimmer und muss nicht mehr auf der Wohnzimmercouch hausen. Hier hat sie ein Nest gebaut aus Decken, Kissen und vor allem Verpackung.<\/p>\n<p>Nach der Aktion mache ich fr\u00fch Feierabend, weil Martin zu Besuch ist. Yoga f\u00e4llt also die ganze Woche aus. Wir schneiden mein neues Adlerrad aus der Verpackungen heraus und die Jungs schrauben die Pedale dran. F\u00fcr den Sattel brauchen wir Ricarda. Sie empfiehlt schwarzen Nagellack f\u00fcr den Gep\u00e4cktr\u00e4ger. Hier gibt es wei\u00dfe Stellen dort, wo das Gaffa auf dem Lack war. Wir fahren ins Boca. Das ist der neue Laden vom 11 A in der Kriegerstra\u00dfe. Erst hei\u00dft es, keinen Platz, dann d\u00fcrfen wir am Tresen sitzen. Dort bleiben wir auch, obwohl Tische die ganze Zeit frei geblieben sind. Der Laden ist cool eingerichtet, aber das Konzept will erstmal jedem erkl\u00e4rt werden. Nur ein 3-Gang Men\u00fc, Frauen und solche mit Kindern verstehen das oft nicht. Sie wollen dann nur einen Gang. Das muss grds. auch m\u00f6glich sein. Mit einem Rentnertisch gibt es Probleme und die Bedienung muss Verst\u00e4rkung holen. Der Opa bleibt beim Gehen in der Tischbeleuchtung h\u00e4ngen. Als der Chef auftaucht, ist die Stimmung zwischen den Mitarbeitern und ihm deutlich angespannt. Das merkt man sofort, daf\u00fcr wird mehrfach gefragt, ob alles gut gewesen sei. Ja, war es. Mit der vegetarischen Jugendlichen wollen wir Samstag vor dem Theater hier hin statt ins Pio. Ich reserviere f\u00fcr 17:30 Uhr einen Tisch. Dann sitzen wir auch mal bequemer.<\/p>\n<p>Der Adler f\u00e4hrt wie ein Dampfer, sagt Martin. Auf dem R\u00fcckweg will ich damit fahren. Am geilsten ist die Sturmklingel, die wie eine Bremse und ein Dynamo funktioniert. Auch der Klang ist toll und ich klingele vor lauter Lebensfreude. Muss mir das abgew\u00f6hnen, weil es nervt\u00f6tend ist. Zuhause gibt es noch etwas Strudel aus Wien. Ich will draufweinen. Mit Martin besprechen wir seine Lisabonreise und einen gemeinsamen St\u00e4dteurlaub im Sommer nach Berlin oder Paris. Er muss morgen um Viertel vor 8 gehen und wir uns den Wecker stellen, damit wir noch zusammen Kaffee trinken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>27.02. Gestern war sein Thema M\u00e4use in der Passarelle (was f\u00fcr ein Wort, eigentlich? Klingt wie eine Pasta-Sorte: ich nehme die Passarelle mit Tomatenso\u00dfe). Heute steht eine Hygienepr\u00fcfung in einem Lebensmittelbetrieb auf dem Plan.<\/p>\n<p>Viele B\u00fcrotermine. Viel menschlich Deprimierendes an diesem Tag. Die erste Betreute kommt zu sp\u00e4t und bringt den Plan durcheinander. Sie verteidigt sich, dass sie keinen Missbrauch an ihren Kindern gemacht hat. Nur intensiv auf Genitalhygiene geachtet, 5-J\u00e4hrigen beaufsichtigt, dass unten herum alles sauber gemacht werde und laut der Jugendeinrichtung den Sohn bis 9 Jahr gestillt. Er habe es gewollt. Sie mussten ihr dann erkl\u00e4ren, dass das kein stillen mehr ist, wenn sie keine Milch gibt. Das ist ein schwieriges Thema. Offenbar sind beide Eltern T\u00e4ter und die Mutter zumindest selber auch Opfer. Ja, sie w\u00fcnscht sich Liebe und Umarmung von den Kindern und bekommt sich jetzt nicht. Die Kinder machen Therapien und distanzieren sich. Das ist insgesamt eine grausame Situation, in der es nur Opfer gibt. Leider kann meine Betreuten ihren Beitrag nicht richtig einsehen, warum sie die Kinder wegtreibt und was sie stattdessen machen k\u00f6nnte. Wie immer beende ich das Gespr\u00e4ch gegen\u00fcber der Jugendeinrichtungsmitarbeiterin mit einem Witz, dass es bald vorbei sei, wenn die 18 werden, dann h\u00e4tten wir es alle \u00fcberstanden. Dann erfahre ich, die Tochter ist erst 13, sieht nur aus wie 15. Ich sage, ich wei\u00df nicht, wie sie ausschaut. Habe sie vor etlichen Jahren dort im Haus bei einer Hilfeplanung das letzte Mal gesehen und sonst w\u00fcrde ich die Kinder weder sehen noch duschen. Das f\u00fcrs Protokoll und duschen wird \u00fcberbewertet. 2 x die Woche reicht.<\/p>\n<p>Dann der neue Erbfall. Die Mandantin ist total s\u00fc\u00df. Ihr Mann ist ihr Bevollm\u00e4chtigter und betont, dass sie in der Werkstatt arbeitet. Insolvenzverfahren hatten sie beide, ihres l\u00e4uft noch. Der Vater ist gestorben. Das hat sie \u00fcber die Lebensgef\u00e4hrtin des Vaters mitbekommen, die seine Eltern angerufen hat. Seit 8 Jahren keinen Kontakt, wusste das Geburtsdatum des Vaters nicht. Da war Gewalt im Spiel. Mutter ist 1995 schon verstorben und Schwester ist t\u00f6dlich verungl\u00fcckt, Verkehrsunfall als sie 18 war. Da hat sie Schulden geerbt. Ich telefoniere nachmittags mit der Lebensgef\u00e4hrtin, die mich zur\u00fcck ruft. Sie ist sehr nett und hilfsbereit am Telefon. Das Auto hatte er schon verkauft, weil er nicht mehr fahren konnte. Im Hintergrund bellt ein Hund. Ein Testament hat er nicht gemacht. Das Haus geh\u00f6rt ihr. Sie schickt mir Unterlagen zu.<\/p>\n<p>Mittags zuhause K\u00e4sebrot und f\u00fcr abends vorkochen. Schmorgurken gibt es. Mal etwas Gem\u00fcse. Dem Kuchen aus Wien kann ich erneut nicht widerstehen und mache auch nur ganz wenig ges\u00fc\u00dfte Kondensmilch in den Kaffee.<\/p>\n<p>Die Oma des neuen Betreuten, der Stimmen h\u00f6rt ist lustig bzw. ich am\u00fcsiere mich \u00fcber das was sie sagt: Im Januar war er schon mal in der Klinik. Er sagte ihr, \u201eer h\u00e4tte sich im Marihuana vergriffen\u201c. Er wurde auf eigenen Wunsch entlassen und sie konnte es nicht fassen, sie dachte, sie \u201elaust der Affe\u201c, als die \u00c4rztin ihr das gesagt habe. Auch jetzt hat sie ihm Geld geschickt und wusste nicht, dass er schon wieder ausgebrochen ist. Die fr\u00fcheren Betreuer haben alles das Handtuch geschmissen. Er hat dann wieder was erz\u00e4hlt von zeugen Jehovas und dass ihn jeder in Linden kennen w\u00fcrde. Das sei die Paranoia oder Schizophrenie, den Unterschied w\u00fcrde sie nicht kennen. In Wunstorf raucht er mehr Tabak, weil er den Kiff wohl nicht bekommt. Sie wei\u00df nicht, wo man so was kauft, braucht es auch nicht zu wissen. Dann machen ihr anderen den Vorwurf, die w\u00fcrde die Sucht finanzieren und sie sagt dann,\u201c mit 10 Euro kann man doch keine Sucht finanzieren\u201c,. Ich frage, wer ihr die Vorw\u00fcrfe macht. Da seien wohl Freunde. Ob die in der Klinik nur Sucht machen w\u00fcrden. Es w\u00fcrde immer Sucht hei\u00dfen. Ich sage, ne, die machen auch psychiatrische Erkrankungen und von Marihuana kann man nicht s\u00fcchtig werden, wie von Alkohol. Man kann auch keine Psychose davon bekommen, es sei denn man hat eine Neigung dazu, dann kommt es dadurch zu einem Schub, dass es dadurch ausgel\u00f6st wird. Ach so, endlich w\u00fcrde ihr das einer mal erkl\u00e4ren. Sie gibt mir Name, Nummer und Anschrift der Pflegemutter. Da rufe ich nachmittags an. Erst will der Mann wissen um was es geht, ich will das aber seiner Frau pers\u00f6nlich erkl\u00e4ren. Die will sich dann auslassen bei mir. Er h\u00e4tte schon viele Betreuer gehabt, aber die h\u00e4tten immer aufgegeben, weil er so unzuverl\u00e4ssig sei. Vor 8 Jahren sei er bei ihnen schon ausgezogen und man habe ihn immer eingeladen zu Weihnachten oder zum Geburtstag, zuletzt nicht mehr. Es sei ihr zu viel geworden und sie habe vorgeschlagen, eine Pause zu machen. Er h\u00e4tte im Gegenzug ihr nicht mal zum Muttertag gratuliert oder so was. Nichts. Er habe auch nur immer bei den Geschenke geschaut, ob Geld dabei sei. Er wollte Bettw\u00e4sche, aber die h\u00e4tte er dann gar nicht abgeholt. Sie kennt auch den Unterschied zwischen Paranoia und Schizophrenie nicht und sagt mir, dass ich einen schweren Job h\u00e4tte. Sie h\u00e4tte auch Jura studiert und Betreuungen \u201edurchgemacht\u201c, bestimmt 14 St\u00fcck. Wie viele Betreuungen ich denn h\u00e4tte. Ich sage, mehr als 10 (Anm.: das ist die Grenze zum Berufsbetreuung). Das geht sie nun wirklich einen feuchten Kehricht an, denke ich mir. Er habe das Tafelsilber gestohlen und den Ehering der Mutter, die w\u00e4re nach einem Schlaganfall zu ihnen gezogen. Beides musste sie zur\u00fcck kaufen, unten bei Karstadt. Ich bedanke mich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch und denke nur, wie traurig ist das alles. Umso mehr bin ich entschlossen, diesem jungen Mann eine Konstante in seinem Leben zu sein. Ich hasse Unp\u00fcnktlichkeit und Unzuverl\u00e4ssigkeit und habe deswegen nicht nur einmal in meinem Leben Freundschaften aufgek\u00fcndigt, weil die Parameter nicht stimmen und ich mit so was nichts anfangen kann. Da bin ich rigoros, aber bei einem Betreuten mit einer Krankheit ist das Gegenteil der Fall. Meine Geduld ist endlos.<\/p>\n<p>Elisabeth Taylor schaut heute das Strickzeug aus der Tasche. Was wird das? frage ich, der l\u00e4ngste Schal der Welt. Die Handarbeit ist sehr unregelm\u00e4\u00dfig und in krasser Farbkombi. Ganz viel Dottergelb und dann irgendwelche nicht dazu passenden Farben an einem Ende. Ihre Mutter hat gesagt, da k\u00f6nne man drei M\u00fctzen draus machen? Wie soll das denn gehen, wende ich ein. Da muss man doch abketteln. Sie schaut gro\u00df. Ja, so die Maschen \u00fcbereinander ziehen, wenn man aufh\u00f6ren will. Soll das Frau A. mal machen? Die kann das. Sie muss lachen. Ja, die Betreuerin beherrscht die Grundrechenarten des Bastelns.<\/p>\n<p>Nachmittags kommt ein Betreuter schon wieder nicht und will neuen Termin f\u00fcr Morgen. Da kommt er 100%. Als ich das B\u00fcro verlasse Richtung Buchbinderkurs l\u00e4uft mir der Ausb\u00fcchser in die Arme. Angesichts meiner wippenden Kopfbedeckung und weil ich ihn auch anstrahle, muss er, der sonst gar ernst drein schaut l\u00e4cheln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03303.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4894\" alt=\"DSC03303\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03303-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03303-300x199.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03303-624x415.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03303.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Emil, der Junge, der unten bei uns im Haus wohnt hatte auch schon durchs Treppenhaus gerufen: \u201eWas hast Du denn auf dem Kopf? Einen Hubschrauber?\u201c. Ich hatte bejaht und zu meinem Betreuten sage ich: hey, aber nicht jetzt. Wir sind Morgen um 12 verabredet. Ich h\u00e4tte heute ein langes Gespr\u00e4ch mit seiner Oma gef\u00fchrt und es sei gut, wenn wir uns Morgen mal in Ruhe sprechen k\u00f6nnten. Sei er denen von der Klinik ausgeb\u00fcchst ? Er habe sich entlassen lassen. Ich sage, beim Hofausgang \u00fcber en Zaun steigen sei keine regul\u00e4re Entlassung. Er sei ja auf freiwilliger Basis dort gewesen und es w\u00fcrde zu wenig zu essen gehen, nur ein paar Scheiben Brot und Tee. Davon w\u00fcrde man krank werden.<\/p>\n<p>Ich mache Buchbinderkurs und n\u00e4he mein Familienalbum. Die F\u00fcll- bzw. Abstandshalter, die ich gefaltet habe, brauchen wir doch nicht. Das muss jetzt trocknen. Ich mache weiter am Buch meines verstorbenen Betreuten und pfusche etwas bei der japanischen Bindung. Dann mache ich die R\u00fcckseite aus dem \u201eH\u00fcpf mein H\u00fctchen\u201c Spiel-Karton und mache noch aus dem lila Seidenpapier eine kleine Einfassung und eine Aids-Schleife (Impro). Laura erkundigt sich nach meinen zuk\u00fcnftigen Projekten. N\u00e4chstes Mal will ich T\u00fcten kleben aus dem Schulbuch. Dann habe ich Geschenkverpackungen mit lustigen Motiven bis an mein Lebensende. T\u00fcten kleben, das sei doch Knastarbeit. Au\u00dferdem noch einige B\u00fccher mit neuen Seiten bef\u00fcllen, die ich dann bebasteln kann. Doch, doch, ich bleibe noch eine Weile. Ich will gr\u00f6\u00dfere Wurstcollagen machen und Laura schl\u00e4gt statt eines Buches, ein Libretto, \u00e4hh ne Leporello vor, das ist so ein Faltbuch, was man dann auch aufgeklappt schick hinstellen kann. Es macht mir weiterhin Spa\u00df. Diesmal ist eine dabei, die viel redet und von ihren ganzen anderen Kursen auch erz\u00e4hlt, Kaligraphie und Tuschen und was sie alles belegt.<\/p>\n<p>28.02. Heute muss ich schreiben: armes Hannover. So unvorteilhafte Modebloggerinnen. Das kann wohl jede verkrachte Germanistikstudentin, die sich bei H &amp; M und Zara einkleidet von sich behaupten. Peinlich ist das!! Die erste studiert Journalistik und zeigt uns ihre neue Jeansweste (!!!) in XS. Die sieht schlimm aus und wie bei Kik in der Kinderabteilung gekauft. Dazu tr\u00e4gt sie ein lachsfarbenes Sommerkleidchen in mini und schwarze, blickdichte Strumpfhosen und h\u00e4ssliche schwarze Stiefeletten. Insgesamt ein gutes Beispiel f\u00fcr die Kategorie: No-Go. Die N\u00e4chste mag es verspielt. Auch hier ist alles schlimm, was sie anhat. Am besten noch die schwarze, gl\u00e4nzende Leggings. Davor warnen daf\u00fcr die anderen alle, weil alle Konturen sichtbar w\u00e4ren und das w\u00e4re unvorteilhaft bei vielen Tr\u00e4gerinnen. Das stimmt ja nun nicht, wenn die Beine trainiert sind, wie bei meiner Freundin Claudi, sieht eine Leggings super aus, au\u00dferdem \u00fcberspielt eine Leggings noch mehr als eine Strumpfhose. Au\u00dferdem tr\u00e4gt sie eine h\u00e4ssliche, einfarbig graue Strickm\u00fctze, vor der auch seitens der anderen gewarnt wird (Beanie). Dazu ein ganz schlimmes Tuch, Marke Hermes Fake, schwarz mit gro\u00dfen, goldenen Ketten. Dazu einen verspiegelte Sonnenbrille, die man h\u00f6chstens im alpinen Bereich oder zu einer Faschingsfeier tragen sollte. Superspie\u00dfig insgesamt und das im zarten Alter von 21. Vor allem was hat das bitte mit verspielt zu tun? Die Dritte ist noch schlimmer. Studiert Public Relations und arbeitet als Werbetexterin. Ganz in schwarz, mag sie es bunt und H\u00fcte seien wichtig, daher tr\u00e4gt sie ihren in der Hand. Das erinnert an die OB Werbung: sch\u00fctzt da, wo die Menstruation stattfindet (im inneren der Hand). Sie r\u00e4t zu Maxi-Kleidern, die die Figur umspielen, dazu eine Kunstlederjacke in schwarz und hochhackige Riemchensandaletten mit nackten F\u00fc\u00dfen (Ende Februar, sehr \u00fcberzeugend, genauso wie der Sommerhut mit sehr gro\u00dfem Schirm). Man wird blind! Die vierte sieht aus, wie eine Hippster-Braut und tr\u00e4gt einen Pop-Art Print shirt. Das geht noch. Der 5. Ist ein Typ, der sein Gesicht nicht zeigen will und Sachen batikt. Mir fehlen die Worte, wer alles \u00fcber Mode bloggen darf und anderen Moderatschl\u00e4ge erteilen. Oh, mein Gott.<\/p>\n<p>Arbeitsm\u00e4\u00dfig steht ein unangenehmer Anruf an. Irgendwie will die Sparkasse vom Konto meiner Betreuten in der Insolvenz \u00fcber 900 an den Insolvenzverwalter \u00fcberweisen, weil ich nicht genug runtergeholt h\u00e4tte. Ich verbrauche jeden Monat mehr oder weniger was reinkommt, aber es darf wohl nichts drauf stehen bleiben. Bei solchen Telefonaten habe ich mir angew\u00f6hnt, gut drauf sein, \u00fcberzeugend und charmant und es angehen. Hat geklappt, die Mitarbeiterin will die Freigabe des Kontos gegen\u00fcber der Sparkasse erkl\u00e4ren. Jetzt bleibt nur noch Daumen dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Einer kommt zur Geldabholung und eine andere k\u00fcndigt sich an. Statt \u00fcber die vielen R\u00fcckbuchungen und Fitnessvertr\u00e4ge zu sprechen, will sie nur wissen, ob sie den Mann als Karlsruhe jetzt heiraten soll. Was meine ich dazu? Ihre Eltern sagen, sie muss sofort heiraten, anders geht es nicht.<\/p>\n<p>Ein Typ ruft an wegen einer Sorgerechtssache und ich verweise auf die Kollegen, die Familienrecht machen. Er wei\u00df nicht, wie dringend es sei und brauche Beratung, auch dar\u00fcber was es kostet. Er sei n\u00e4mlich nur Student. Stephan, dem ich es erz\u00e4hle wie froh ich sei, dass ich kein Familienrecht mehr mache, sagt dazu: vorsichtig sein beim Reinstecken. Das ist total lustig und tats\u00e4chlich ein Rat, den ich in solchen F\u00e4llen gerne kostenlos geben w\u00fcrde. Dann meint Stephan noch, nach Baden-W\u00fcrttemberg ziehen und sich umerziehen lassen.<\/p>\n<p>Der Ausb\u00fcchser kommt nicht (wie zu erwarten war). Macht aber nichts. In der Kaffeepause gaben wir Empfehlungen f\u00fcr eine St\u00e4dtereise nach Stuttgart. Da wird der Zettel ganz schnell voll, Vorder- und R\u00fcckseite.<\/p>\n<p>Die Braut in Spe kommt und holt sich 50,- \u20ac. Zeigt mir ein Foto von dem Typen (Stephan hatte noch Witze gemacht, ich solle mir ein Nacktfoto zeigen lassen). Er arbeitet bei Mc Donalds und hat \u00fcberhaupt viele Jobs. Die Eltern von ihr bieten ihm Geld und Goldschmuck. Das lehnt er ab. Wenn, dann w\u00fcrde er ihr Schmuck kaufen. Ich sage, dass sei schon mal ein gutes Zeichen. Ihren Sohn fragt er, was er sich w\u00fcnscht. Ein i-pad, sagt der 5-J\u00e4hrigen, der alles bedienen kann, i-phone, Samsung, Tablett. Danach muss ich zur Bank, weil online banking nicht klappt. Spreche die Bankmitarbeiterin auf ihre Wimpern an (aber die sind wohl nicht echt und ich bin wie ein Kerl darauf reingefallen). Haftpflicht und Taschengelderstattung von Hand \u00fcberweisen. Wir haben jetzt einen Termin am 07. um das Thema mal gemeinsam mit der behandelnden \u00c4rztin zu besprechen.<\/p>\n<p>Jeder Tag dieser Woche stelle ich fest: Zucker ist die viel st\u00e4rkere Droge als Alkohol. Wenn ich hungrig werde, dann bekomme ich einen ganz stark zu kontrollierenden Drang in eine B\u00e4ckerei zu gehen und mir Teilchen zu kaufen. Das ist so schlimm, dass ich es kaum kontrollieren kann. Das Roggenbrot schmeckt nicht ohne haufenweise Marmelade und Honig und ich mache Ausnahmen f\u00fcr Kuchen und Schokolade. Ich kann nicht anders. Ganz schlimm ist das. Habe mich echt nicht im Griff. Immer, das Gef\u00fchl, dass ich verhungere oder was ganz Schlimmes passiert, wenn ich nicht sofort was S\u00fc\u00dfes bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Heroin st\u00e4rker ist. Selbst der Alk-Verzicht muss mit Zucker kompensiert werden (Donnerwetter, d.h. s\u00fc\u00dfe S\u00e4fte und Nachspeisen), ohne schein ich verloren zu sein.<\/p>\n<p>Mein Betreuter, der ausschaut wie Heinz Ehrhard kommt und will seine L\u00fccken im Rentenverlauf kl\u00e4ren (die Erwerbsunf\u00e4higkeitsrente bezieht es schon seit 2006). Hat aber spitzenm\u00e4\u00dfige Jugendfotos dabei aus seinem Sch\u00fclerausweis der Bismarckschule und seinem Wehrpass, mit graphischen Hemden, mit gro\u00dfem Kragen. Ich sage, Mensch, Herr H., da w\u00e4ren Sie ja heute Diskok\u00f6nig. Abi-Note wie ich, Schnitt 1,9.\u00a0 Er hat eine Ausbildung in der Landeszentralbank gemacht bevor er psychiatrisch erkrankt ist. Er will seine private (sinnlose, teure) Rentenversicherung k\u00fcndigen und vom R\u00fcckkaufswert die L\u00fccken in der gesetzlichen schlie\u00dfen. Sage, wei\u00df nicht, ob das geht, die Botox-Unterf\u00fctterung. Er hat Schmerzen in der Seite. Ist gefallen beim Pommes wenden im Ofen ausgerutscht, vielleicht Rippenfellentz\u00fcndung. In der Werkstatt ist er der langsamste. Wenn das nicht geht mit Rente, dann vielleicht mit einem Bestatter eine Versicherung abschlie\u00dfen. Schon wieder die n\u00e4chste. Er soll die mal vorher vorbei bringen und nicht gleich unterschreiben.<\/p>\n<p>Mein depressiver Betreuter kommt \u00bd Stunde zu sp\u00e4t im dritten Anlauf. Er denkt oft an Suizid und die Totem im Iran. Dann wiederum will er mich und meinen Mann einladen, alte St\u00e4dte dort gucken, Hotel brauchen wir nicht, da k\u00f6nnen wir Geld sparen, er kenne genug Leute. Erst mal geht es um die Rentennachbegutachtung. Ich will mit hinkommen und beschw\u00f6re ihn, p\u00fcnktlich zu dem Termin zu kommen. Dann hat er wieder Ruhe und kann auch in die Iran reisen, in die Natur.<\/p>\n<p>Im Treppenhaus hat unsere Vermieter \u00fcber den Briefk\u00e4sten einen tollen, handgeschriebenen Zettel angebracht: \u201eLieber Mitbewohner, ab sofort wird das Treppenhaus wieder gereinigt, Gr\u00fc\u00dfe Name\u201c. Da wir viele Zahn\u00e4rzte im Haus habe und sie auch Zahn\u00e4rztin ist, m\u00f6chte ich und Zettel dazu kleben: \u201eLiebe Mitbewohner, ab sofort werde ich meine Z\u00e4hne wieder putzen, Frau A.\u201c.<\/p>\n<p>Abends Sport, ich will eigentlich kneiffen, weil es mir echt noch nicht so gut geht, verdauungsm\u00e4\u00dfig, gehe aber trotzdem nach dem Motto: Sport hilft. Danach kommen Markus und Christian vorbei und wir essen Wurst und K\u00e4se aus Wien und machen uns einen netten Abend. Die Jungs trinken Schnaps und Stephan kann die Reste aus 3 Flaschen unter seinen G\u00e4sten verteilen. Christian dachte, auch hier sei, wie in Bayern, Dienstagnachmittag wegen Fasching frei. Ich schlage vor, sie k\u00f6nnten ja verkleidet zur Baustelle gehen und pflastern und sie probieren die Faschingsper\u00fccke von Stephan aus sowie meine L\u00f6wenkinderkapuze aus Wien\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Christian-und-Markus-Fasching-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4941\" alt=\"Christian und Markus Fasching 2\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Christian-und-Markus-Fasching-2-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Christian-und-Markus-Fasching-2-300x225.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Christian-und-Markus-Fasching-2-624x468.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Christian-und-Markus-Fasching-2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Es gibt auch Grammelschokolade von Zotter. Parallel fragt mich Markus, ob ich alte Handtaschen von seiner Mutter gebrauchen kann. Ich will sagen, dass ich nur noch Handtasche benutze, in die meine Sigg-Flasche passt sage aber statt dessen: \u201eich nehme nur Handtasche, wenn da Speck drin ist.\u201c Wir lachen Tr\u00e4nen. Das ist ja mal eine Freudsche Fehlleistung, wie sie im Buche steht.<\/span><\/p>\n<p>01.03. \u00dcbe morgens japanische Bindung und mache ein kleines Barreisb\u00fcchlein und eine Papierkette. Stephan f\u00e4hrt sein neues Regal anschauen und geht dann zum Markt. Ich will mit ihm zu Boesner und das machen wir im Anschluss. Ich kaufe 4 x Fimo (Effekt, soll aussehen, wie Edelsteine), aber vor allem Papierkram, Gaze, diverse teure gro\u00dfe Papierb\u00f6gen (insgesamt 4, d.h. nur einer davon ist richtig teuer, d.h. 5,- \u20ac), dann eine Rolle Naturpapier mit Bl\u00e4ttern drin, Seidenpapier DIN A 4, Spr\u00fchkleber, Planatol (eine gro\u00dfe Dose) und dann will ich eine Schneideger\u00e4t kaufen. Stephan \u00fcberredet mit, was Gescheites zu kaufen und wir nehmen ein richtig gro\u00dfes Ding, was sich gerade noch so auf dem Rad heimbringen l\u00e4sst mit Haltervorrichtung und einem gro\u00dfen Schneidemesser. Eine Ahle (habe nachgeschaut, wie das Ding hei\u00dft) gibt es nicht. Wir m\u00fcssen auf dem R\u00fcckweg noch bei Hornbach halten. Der erste Mitarbeiter schaut mich doof an, aber der in der Eisenwarenabteilung kennt sich aus und ich kaufe ein bedrohlich ausschauendes Werkzeug, mit dem ich Dracula ins Herz bohren k\u00f6nnte, aber da muss man ja bekanntlich Holz nehmen oder wie war das? Dann noch eine Henkellocheisen (?) mit dem man 6 mm breite L\u00f6cher schlagen kann. Beides gibt es sehr preiswert f\u00fcr unter 8 insgesamt. Wir balancieren nach Hause und mache gleich das Planatol auf und klebe eine Runde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4908\" alt=\"DSC03334\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03334-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03334-300x199.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03334-624x415.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03334.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann holen wir Rahel ab und fahren ins Boca.\u00a0Ich esse den Hauptgang mit Fisch. Chef und Chefin sind wieder da. Der Chef will einen F &amp; B Manager. Abends bei einer Doku im Fernsehen kommt so ein Mitarbeiter vor, der auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet und nach schaut, um festzustellen, dass noch 40 kg Kaviar an Bord sind. Hier sind die Nachspeise, ein Kussmund aus wei\u00dfer Schokolade und der Kaffee, der aus der<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03310.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4898\" alt=\"DSC03310\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03310-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03310-300x199.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03310-624x415.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03310.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03314.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4899\" alt=\"DSC03314\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03314-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03314-199x300.jpg 199w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03314.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir schauen und Black Rider an und ich mag besonders die beiden Teufelsfiguren und hier besonders den kleinen Teufel. Der muss T\u00e4nzer sein, so wie der sich bewegt. Das St\u00fcck ist gut, aber nicht \u00fcberragend. Die Darsteller sind sympathisch und es sind gute Effekte eingebaut, z.B. die Metallschienenbahn, auf der die Kugel rollt und auch, dass alle Darsteller zum Schluss auf der B\u00fchne sitzen und sich dann hinlegen beim Applaus um anschlie\u00dfend einzelne sich wieder in die Sitzposition vorzubeugen. Das ist gut, aber die Zugaben sowie die Kost\u00fcme gefallen mir sehr. Der Auserw\u00e4hlte der Tochter ist Gelehrter und hat einen Scham hinten an der Ledertasche und lustige Aufn\u00e4her an der Universit\u00e4tsuniform, die an komische Stellen gen\u00e4ht sind. Die kolumbianisch oder peruanisch wirkenden Wollr\u00f6cke der Musikerinnen gefallen mir auch sehr und die Sonnenbrillen. Die junge Frau an dem St\u00fcck \u201eWirtshaus im Spessart\u201c spielt die Mutter und hat wieder die Rolle der \u00dcberdrehten. Das kann sie gut. Anschlie\u00dfend bringen wir Rahel nach Hause und unsere Fahrr\u00e4der und holen den Gasthund. Mit dem gehen wir erst mal eine Runde Gassi. First the walk, das ist wichtig nach Cesar. Wir holen Kontoausz\u00fcge und gehen dann zur Hundewiese, dort leinen wir Suki ab und er l\u00e4uft eine wenig. Zuhause ist er unruhig und schn\u00fcffelt viel herum. Die Ohren, die drau\u00dfen anliegen als w\u00e4ren sie kupiert, stehen ab und wenden sich in alle Richtungen. Er ist sehr aufmerksam. Ich habe schon Bef\u00fcrchtungen f\u00fcr die Nacht, aber alles ist gut. Der Hund kommt zur Ruhe, ich schlafe durch, keine Zwischenf\u00e4lle.<\/p>\n<p>02.03. Morgens ziehe ich die Jogginghose an und warme Sachen und es geht raus. Er ist sehr aufmerksam und ich mache die ganze Runde ohne Leine. Es ist wenig Verkehr und man kann gut \u00fcben. Er l\u00e4sst sich 1-A abrufen und bleibt sofort stehen, wenn man halt sagt. Er macht es sehr gut. Die Allee in Herrenhausen, ist unsere neue Rennstrecken. Der Hund, ein Wippetmischling muss laufen. Das wird mir hier ganz deutlich. Er braucht es, wie atmen. Er macht Spa\u00df, ihn zu beobachten und alle Menschen freuen, weil er so s\u00fc\u00df ausschaut. Es ist eine gro\u00dfe Freude mit ihm. Nach einer Stunde am Fahrrad ist er zuhause auch wieder unruhig. Es dauert eine Weile, bis er sich einfach auf den Teppich in die Sonn legt. Es soll nicht der letzte Spaziergang des Tages gewesen sein. Ich wende mich wieder meiner neuen Schneidemaschine zu und best\u00e4tige einen 60sten Geburtstag im Wilhelm-Busch-Museum, zu dem ich eingeladen bin. Mit zum Zuschneiden gro\u00dfer B\u00f6gen auf DIN A5 komme ich nicht zurecht. Die B\u00f6gen passen um 1 cm nicht in die Maschine, die schon riesig ist. Da hilft nur warten bis Stephan aufgestanden ist, auch mit dem Rechnen ist das nicht so meine Sache.<\/p>\n<p>Ein toller Hundetag. Fotosession mit dem Modell, was mir die Show stiehlt. Einer meiner Lieblingsstellen in Hannover, der wilde Westen hinter der Wasserkunst.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03336.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4909\" alt=\"DSC03336\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03336-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03336-300x199.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03336-624x415.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03336.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03337.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4910\" alt=\"DSC03337\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03337-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" 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sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ist das ein Windhund, werde wir mehrfach gefragt z.B. im Caf\u00e9 Rossi. Nein, ein Mops, aber er muss hungern. Ich mag meine Hunde d\u00fcnn, w\u00e4re die richtige Antwort.<\/p>\n<p>Sperrm\u00fcll k\u00f6nnen wir auch als Kulisse gebrauchen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03357.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4923\" alt=\"DSC03357\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03357-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03357-199x300.jpg 199w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03357.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03359.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4924\" alt=\"DSC03359\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03359-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03359-199x300.jpg 199w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03359.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03361.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4925\" alt=\"DSC03361\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03361-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03361-199x300.jpg 199w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03361.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ja, ich finde auch, der Hund steht mir, aber mit Hund, kein Blog. Die Zeit reicht nicht und bei so viel Drau\u00dfen spielen, kommt das Basteln und Schreiben zu kurz. Aber die getuschten Augen von dem Tier!!!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03363.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4926\" alt=\"DSC03363\" src=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03363-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03363-300x199.jpg 300w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03363-624x415.jpg 624w, http:\/\/buttermusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC03363.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25.02. Werde fr\u00fch wach und mache morgens gleich eine volle W\u00e4schetrommel mit meinen neuen Polyesterblusen vom Humana (ja, das ist Wienerisch. Ich sage nur: schaut grantig drein im RTL). Ich habe echt Lust auf eine liebevoll belegte K\u00e4sesemmel von der Kantine des Akademie-Theaters. Ohhh Mei. Ich k\u00f6nnte heulen. 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