{"id":295,"date":"2013-07-07T12:13:58","date_gmt":"2013-07-07T10:13:58","guid":{"rendered":"http:\/\/buttermusch.de\/?p=295"},"modified":"2013-07-17T07:41:51","modified_gmt":"2013-07-17T05:41:51","slug":"der-schwarzwaldausflug","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/buttermusch.de\/?p=295","title":{"rendered":"Der Schwarzwaldausflug"},"content":{"rendered":"<p>Im B\u00fchler Tal angekommen nehmen wir uns ein Taxi mit dem Kennzeichen RA NZ 66. Das gef\u00e4llt mir. Die Frau f\u00e4hrt uns zu unserem Hotel Rebstock und ich sage nach einigen Minuten des interessiert aus dem Fenster Schauens: hier sieht es aus, wie in einer 80er Jahre \u00c4rztesendung. Wir hie\u00df das noch mal. Sie wei\u00df es: die Schwarzwaldklinik. Das Hotel ist am Waldesrand gelegen und umringt von Landwirtschaft, aber keine Tiere. Das braucht man hier nicht so, zumal alles w\u00e4chst wie im Urwald und die Kirschen Ende Juni schon rot sind. Gegen\u00fcber gibt es frische Himbeeren und Stachelbeeren und Kirschen sowie Erdbeermarmelade und eine Kasse f\u00fcr das Geld. Ich hole 2 x Himbeeren (\u00e1 2,- \u20ac) und eine gro\u00dfe Erdbeermarmelade zu 2,50 \u20ac. Ich werde zwar mit selbstgemachter Marmelade verw\u00f6hnt von Mutter und Schwiegermutter und auch Marmeladenleihm\u00fctter (M\u00fctter von Freundinnen), aber eine reine Erdbeermarmelade geh\u00f6rt hier nicht zum Programm. Bei meiner Mutter werden Fr\u00fcchte aus dem Garten verarbeitet, sehr lecker zum K\u00e4se ist das Vogelbeergelee oder von mir gerne genommen Sauerkirsche (SK 09 steht dann zum Beispiel auf den Gl\u00e4sern) und meine Schwiegermutter macht \u00fcberwiegend Mischtypen, die auch nicht zu verachten sind.<\/p>\n<p>Irgendwie wissen wir nicht, was wir tun sollen und rufen meine Eltern an, mit denen wir uns an diesem Wochenende treffen werden um zu erfahren, dass ihr Navi sagt, dass sie in 21 Minuten bei uns seien werden. Sie holen uns ab. Sonst h\u00e4tten wir auch schlechte Karten hier irgendwie weg zu kommen, so ohne Auto. Wir fahren dann zu den Gastgebern, die uns eingeladen haben. Andreas, ein entfernter Verwandter von mir v\u00e4terlicherseits, feiert seinen 50igsten Geburtstag nach. Die Feier ist Morgen, am Samstag. Erst mal sitzen wir bei den Gastgebern auf der Terrasse und trinken leckeren Sekt mit Foto des Jubilars auf der Flasche und dazu gibt es einen selbstgebackenen Hefekranz seiner lieben Frau. Meine Mutter muss Handn\u00e4harbeiten f\u00fcr mich erledigen, die ich ihr mitgebracht habe. Dann m\u00fcssen wir schon los. Der Sohn des Hauses muss als Fahrer herhalten. Wir sind bei meiner Cousine zum Aperitif eingeladen. Sie zeigt uns ihre Wohnung und macht Aperol Spitz, vier weitere Verwandte, aber m\u00fctterlicherseits aus Gernsbach (Ort in der N\u00e4he) darunter meine Cousine aus England und ihr Freund sowie der Hund Bean, die dort zu Besuch sind, sto\u00dfen zu uns. Dann m\u00fcssen wir im Bechters Lamm anrufen, um zu melden, dass unsere Ankunft sich verz\u00f6gern wird, wir also versp\u00e4tet kommen werden. Beim Eintreffen in der Gastwirtschaft mustert mich die Chefin, die schwarz-wei\u00df kariert zu einem langen Rock tr\u00e4gt von oben bis unten sehr griesgr\u00e4mig, aber ich mag Leute, die Emotionen zeigen und so freunden wir uns schnell an, zumal Essen und Wein sehr lecker sind und von mir gelobt werden. Alle unterhalten sich gut in dieser ungew\u00f6hnlichen Konstellation und pl\u00f6tzlich sind wir die letzten G\u00e4ste und m\u00fcssen zahlen und uns verabschieden. Grob verabreden wir uns mit meinen Eltern f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag, weil sie auch was unternehmen wollen. Sie schlagen Baden-Baden vor, aber ich will r\u00fcber nach Frankreich. Ges\u00fc\u00dfte Kondensmilch in Tuben im Supermarkt ist mein Ziel und zwar am liebsten die von Regilait. Sie lassen mich bestimmen, wie ein Einzelkind, was ich in dem Moment auch bin und die Gastgeber schlagen uns die Rheinf\u00e4hre vor.<\/p>\n<p>Ich fr\u00fchst\u00fccke eigentlich nicht, aber an diesem Samstag esse ich 2,5 dick belegte Br\u00f6tchen und nehme \u00bd mit. Wir sind alleine im Wintergarten und es gibt sehr leckere Wurst, frisch und ger\u00e4uchert sowie drei verschiedene selbstgemachte Marmeladen, die durchprobiert werden wollen und ein frisches Ei und viel leckere Butter, nicht so geizige kleine St\u00fccke, sondern 3-4 100 Gramm Scheiben. Dann geht die Reise los. Die Laune ist bestens. Ich habe wahnsinnig Gl\u00fcck, dass ich noch so \u201er\u00fcstige\u201c Eltern habe, mit \u00fcber 75. Die wollen nicht rumsitzen und sich ausruhen, sondern was erleben und es macht auch noch Spa\u00df mit ihnen unterwegs zu sein. Der Vorteil des Landkreises Rastatt wird mir schnell klar. Es ist als w\u00fcrde man von Linden nach Wunstorf fahren und dann ist man an einer deutschen Au\u00dfengrenze. Das ist schon sehr reizvoll. Man wird als Autofahrer direkt zur F\u00e4hre gelenkt auf die 10 Fahrzeuge passen. Das Ding pendelt im Sommer zwischen 6 Uhr und 22 Uhr st\u00e4ndig hin und her \u00fcber den Rhein und der Spa\u00df ist umsonst. Dann fahren wir \u00fcber D\u00f6rfer mit kleinen Verkehrskreiseln und knallbunten H\u00e4usern nach Bischwiller und direkt in den Supermarkt. Neben ges\u00fc\u00dfter Kondensmilch kaufe ich allerhand Kekse und eine gro\u00dfe Packung Creme Fraiche. Die Butter ist nur Supermarktbutter und erscheint mir nicht kaufenswert, zumal wir vor wenigen Wochen aus einem Pariser K\u00e4seladen die leckste Salzbutter (nicht zu salzig) namens Prairie importiert haben und ich jetzt noch G\u00e4nsehaut bekomme, wenn ich an die denke. Ich bewundere das Sortiment, u.a. riesige Dosen mit Froie Gras, wie Thunfischdosen, aber 5 x so gro\u00df und Schnecken und so was. Halt franz\u00f6sisch. Leider lasse ich die runden wei\u00dfen Zuckerw\u00fcrfel (!) zur\u00fcck, aufgrund ihres Gewichts f\u00fcr den Koffer und mangels einer Verwendung. Das werde ich sp\u00e4ter bereuen, weil es mir keiner glaubt, dass es so was gab. Nach dem Supermarkt fahren wir zum historischen Markt, wo gerade ein historisches Haus abgerissen wird. Irgendwie ist hier der Hund verfroren. Wir bekommen aber noch einen guten Tipp und landen in einem nette, urigen Lokal mit tollen, detailreichen Scherenschnitten statt Gardienen an den Fenstern und obwohl ich noch total satt bin, kommt kneifen nicht in Frage und ich esse einen leckeren Salade Nicoise mit warmen gebratenen Fischen und teile mir ein Glas S\u00fc\u00dfwein mit meinem Vater. Anschie\u00dfend 2 Kaffee, damit es weitergehen kann. Bei den Gastgebern eingetroffen nutzen wir die Ruhe vor dem Sturm f\u00fcr eine Siesta. Ich teile ein Bett mit meiner Mama und mein Vater schl\u00e4ft als einziger sofort ein. Der alte Power-Naper und Mittagschlafk\u00f6nner. Das Ruhen tut auch gut. Die andere G\u00e4ste treffen ein, u.a. mein Bruder und Familie und wieder gibt es leckeren Sekt vom Nachbarn und Kuchen und Kaffee. Drau\u00dfen regnet es mittlerweile wie unter der Dusche und der herrliche Blick \u00fcbers Tal nach Strasbourg bietet einen Anblick der anderen Art. Im Konvoi geht es nach Baiersbronn zum Hotel L\u00f6wen. Diese Schwarzwaldhochstra\u00dfe mit den Serpentinen verursacht bei mir leichte \u00dcbelkeit und ein paar Kilometer f\u00fchlen sich an wie ein Tagesausflug. Im Ort angekommen, sind wir nun wirklich im Schwarzwald- hardcore. Das Hotel liegt an der Stra\u00dfe, gegen\u00fcber steht ein Haus, dessen Bewohner immer vor der T\u00fcr sitzt auf einer Bank und guckt, wie die Stadtmenschen \u00e4lteren Datums z.T. mit Kissen bewappnet am Fenster h\u00e4ngen. Umziehen und vor der T\u00fcr treffen. Der Shuttleservice bringt die G\u00e4ste, die \u00fcberwiegend in Tracht gekleidet sind, was ich vorher wusste, weil das Thema Bergfest lautet, nach und nach zur H\u00fctte. Oben ist Heidi-Flair und es lichtet sich. Geheimnisvoll h\u00e4ngt der Nebel in den dichten, dunklen W\u00e4ldern gegen\u00fcber. Die Aussicht ist super, die Wippe aus dem alten Wagenrad wird gleich ausprobiert und es gibt Hugo mit leckeren Schnittchen. Schwarzw\u00e4lder Schinken ist Ehrensache, aber ich stehe auf die in Streifen geschnittene Blutwurst. Es folgt ein vorsichtiges Ann\u00e4hern mit den anderen G\u00e4sten. Sp\u00e4testens nach der herzzerrei\u00dfenden Ansprache des Gastgebers und seinem Vorstellen der G\u00e4ste ist das Eis gebrochen. Die G\u00e4ste sind \u00fcberwiegend so ca. im Alter des Gastgebers und fast durchweg sehr sportlich, sympathisch und aufs gut Essen und Trinken und Feiern bedacht. Die Nachbarn mit dem eigenen Sekt, ich nenne sie mal \u201eNaaber\u201c, werden in der Rede erw\u00e4hnt mit den Worten, dass sie, die Gastgeber, manchmal in den Naab-Falle geraten w\u00fcrden. So nennen sie es, wenn sie Sonntagmorgen um 10 Uhr mit dem Hund Gassi gehen wollten und nachts um 1 angeschickert und gut gelaunt wieder werden nach Hause k\u00e4men. Wer will nicht solche Nachbarn, mit einer eigenen Sektmarke? Uns gegen\u00fcber sitzt ein gutaussehender, korpulenter Mann aus Peru, der begnadet gut kochen soll (\u201eder kocht Sachen, die man nicht mal in der Sternegastronomie zu essen bekommt\u201c, so der O-Ton des Gastgebers) und seine Frau, die Direktorin einer Grundschule ist und strahlend blaue Augen hat. Auf Nachfrage: Die beiden haben sich in Italien auf einer Hochzeit kennen gelernt. Sehr romantisch, wie ich finde. Gruselig am Tisch sind die Zeckengeschichten, von kleinen T\u00f6chtern, von denen man jeden Abend 10 \u2013 20 absammeln m\u00fcssen, daf\u00fcr reiche es einmal ums Haus zu gehen, das h\u00e4nge mit dem Efeu zusammen und die seien hellbraun und ganz klein, so dass man sie ertasten m\u00fcsse. Mich zuckt es \u00fcberall. Mein Beitrag zur Konversation besteht daraus, dass ich keinen Hehl daraus mache, dass mir der Schwarzwald Angst macht und ich unter keinen Umst\u00e4nde bei Dunkelheit \u00fcberhaupt oder auch tags\u00fcber alleine vor die T\u00fcr treten w\u00fcrde. Das l\u00f6st Erstaunen aus. Warum lautet die Nachfrage. Meine Antwort lautet, dunkler bedrohlicher Wald, undurchdringbar, steile H\u00e4ngen mit igelf\u00f6rmigen Schokoladentr\u00fcffeln und Kindermissbrauch, das seien meine Assoziationen. Die Einheimische schmunzeln. Dann erkl\u00e4re ich ihnen auch, was sch\u00f6n ist am Norden. Die Landschaft lie\u00dfe zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, aber zwischen Hannover und Hamburg g\u00e4be es ganz viel Himmel. Ich werde dann aufgefordert au\u00dferhalb der \u00fcberdachten Terrasse der H\u00fctte nach oben zu sehen. Ja, schon klar, dass es hier auch einen Himmel gibt, aber eingezw\u00e4ngt zwischen die Berge und nicht in Froschaugenperspektive. Das einzige was nervt, ist Party-DJ Markus aus Karlsruhe, der davon ausgeht, dass die 50-j\u00e4hrigen die Hits ihrer Jugend h\u00f6ren wollen und zwischendurch Animationsdurchsagen macht um die Stimmung vermeintlich anzuheizen. Ich habe mich schon angemeldet f\u00fcr den Shuttelbus und dann spielt er den einzigen Hit des Abends, den ich echt h\u00f6ren will von der neuen Daft-Punk. Ich lasse den Bus ohne mich fahren und schlussendlich geht es erst gegen 3 Uhr wieder ins Hotel.<\/p>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen in skurriler Schwarzwaldoptik. Riesige braune Lampen wie rostige Absaugrohre und an der Decke statt eines wei\u00dfen Plastikt\u00fclle ein riesiger geschnitzter Holzsockel an der Decke, massiv, ca. 1 Meter Durchmesser. Ich mache mich dar\u00fcber lustig und kann auch die Einheimischen auch zum Lachen bringe und mache Fotos. Gegen\u00fcber vom Parkplatz sitzt der Typ wieder vor dem Haus. Abschied. Auf dem R\u00fcckweg halten wir noch in Gernsbach, idyllisches St\u00e4dtchen mit Fluss und besuchen dort die ganze Familie mit weiteren Verwandten. Dort nehme ich eine Edeka-Werbebeilage mit, die mir dazu verholfen hat die Wurstfamiliencollagen zu machen. Der aufmerksame Leser wei\u00df, was gemeint ist. Solche herrlichen Fleisch- und Wurstbilder gibt es bei uns nicht mehr als Zeitungsbeilage. Fr\u00fcher ca. 2000-2002 habe ich gro\u00dfe Serien mit Wurstfamilien gemacht, aber damals taugte dazu der Real-Prospekt. Das kann man heutzutage bei uns alles vergessen. Blasse, kleine Bilder. Nicht zu gebrauchen. Meine Eltern fahren uns in Gernsbach zum Zug. Ich mag es bei solchen Gelegenheiten, wenn es nur ein Gleis gibt. Der Abschied ist irgendwie wehm\u00fctig von meiner Seite. Das liegt bestimmt am fortgeschrittenen Alter der Beteiligten und weil es wieder mal so sch\u00f6n und intensiv war und die Verg\u00e4nglichkeit pr\u00e4sent ist.<\/p>\n<p>Unser Zug macht viele au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Halts u.a. kurz nach Mannheim. Dann die Durchsage, dass es einen Brand an den Schienen gibt und der Zug zur\u00fcck f\u00e4hrt nach Mannheim und von dort umgeleitet wird nach Frankfurt mit Versp\u00e4tung \u00fcber 1 Stunde. Und tats\u00e4chlich fahren wir nach ca. 40 Minuten einfach r\u00fcckw\u00e4rts. Der Schaffner ist \u00e4lter, dick und lustig, aber auch kurzatmig. Immer setzt er sich auf einen freien Platz, wenn er in seine Maschine gucken muss, weil die alleinerziehenden M\u00fctter jetzt ganz viel Informationen zu ihren Anschlussz\u00fcgen nach Siegen usw. brauchen. Die erste fragt nach einem Kindereis, ob es dieses Angebot der Bahn noch gehen w\u00fcrde. Er nein, aber im Bistro g\u00e4be es so eine Art Happy-Meal mit einem ICE drin. Dann zu der Tochter, ob sie eine M\u00e4dchen oder eine Jungsfahrkarte haben wolle und sie d\u00fcrfe jetzt was ganz besonders, was die Mama n\u00e4mlich nicht d\u00fcrfe, ihre Fahrkarte selber abknipsen. Als er bei uns ist frage ich ihn, wann er seiner Frau Widerworte geben w\u00fcrde. Das h\u00e4tte ich nicht ganz mitbekommen, was er dazu erz\u00e4hlt h\u00e4tte. Er daraufhin: \u201eIch bekomme ja nur 5,- \u20ac Taschengeld in der Woche und samstags soll ich immer Blumen f\u00fcr 5,50 \u20ac mitbringen, aber seit es diese Maschinen gibt und die Fahrg\u00e4ste mit Karte zahlen, kann ich mir das da immer abbuchen, ohne dass es auff\u00e4llt.\u201c Nachdem wir schon \u00fcber 30 Minuten stehen wundere ich mich \u00fcber die Boxen mit dem Fastfood und frage mich, wie die aussteigen konnten und zu Mc Donalds gehen f\u00fcr ihre Brut, aber dann sehe ich die kleinen dicken Plastik-ICEs. Eine Mutter ist ganz pfiffig und fordert ihn nach einer erneuten Fahrplanauskunft auf, die Versp\u00e4tung auf ihrer Fahrkarte zu notieren. Er darauf: und was soll das bringen? Sie will nat\u00fcrlich ganz viel Geld zur\u00fcck und das wei\u00df Santa Claus auch, aber er erkl\u00e4rt ihr: ein Feuer, h\u00f6here Gewalt und Feuer und Strom vertragen sich nicht und Strom und Wasser noch schlechter. Die Bahn m\u00fcsse im Brandfall den Betrieb einstellen, weil ger\u00f6stete Feuerwehrm\u00e4nner w\u00fcrden auch nicht so lecker aussehen.<\/p>\n<p>Das Wochenende f\u00fchlte sich an wie eine knappe Woche und das lag sicher an den vielen Begegnungen, den sie machen das Leben aus, worauf der Gastgeber in seiner Ansprache zu Recht mehrfach hingewiesen hat. Als P\u00e4rchen reisen ist auch sch\u00f6n, aber Bekannte und Unbekannte Menschen treffen macht doch mehr Erlebnishorizont, so mein Fazit.<\/p>\n<p>Nach unserer Heimkehr l\u00e4uft unten im Hauptbahnhof das Fahrgastfernsehen der \u00fcstra mit Bildern \u00fcber den Sch\u00fctzenausmarsch und da f\u00e4llt mir wieder etwas ein, was mir schon zu Beginn der Reise eingefallen war. Ich sage zu Stephan: lass uns diesen Sch\u00fctzenausmarsch als Fristsache in den Kalender eintragen, damit auch zuk\u00fcnftig sicher gestellt ist, dass wir nicht da sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im B\u00fchler Tal angekommen nehmen wir uns ein Taxi mit dem Kennzeichen RA NZ 66. Das gef\u00e4llt mir. Die Frau f\u00e4hrt uns zu unserem Hotel Rebstock und ich sage nach einigen Minuten des interessiert aus dem Fenster Schauens: hier sieht es aus, wie in einer 80er Jahre \u00c4rztesendung. Wir hie\u00df das noch mal. 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